Die Wahrheit über den weiblichen Zyklus

Bevor dieser Blog gänzlich zum Männertreff wird, hier mal wieder ein reines Frauenthema – womit wir keineswegs unsere geschätzten Leser vergraulen wollen, im Gegenteil. Dieser Blogeintrag soll zum verständnisvolleren Zusammenleben der Geschlechter beitragen.

Es geht um den weiblichen Zyklus. Das Thema mag abwegig scheinen. Aber eben nur für Männer. Für Frauen liegt es sozusagen mitten auf dem Weg, und zwar unumgänglich. Alles beginnt mit dem Eisprung: Pling! Das klingt niedlich und lässt an hüpfende Osterhasen denken. Ist aber natürlich eine ernsthafte Sache. Denn da wartet es nun, das Ei, möchte befruchtet werden und teilt dies dem Unterleib mit. Der wiederum leitet das Begehren weiter in die Schaltzentrale, wo die Botschaft zwar ankommt, allerdings nicht als harscher Befehl – wir sind schliesslich Frauen – sondern als verständnisinnige Diskussion, die plötzlich und unverhofft in Aktion ausbricht. Das wäre dann Sex.

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Blut, Schweiss und Tränen? «Meine erste Menstruation», ein Werk der spanischen Künstlerin Ana Elena Pena.

Nur haben Frauen von heute ja alles andere im Kopf als Kinder zu kriegen, weshalb sie allfällig eindringende Spermien raffiniert abzuwehren wissen. Und das Ei? Dem ist das Grinsen vergangen, nutzlos hängt es herum und geht bald den Weg alles Irdischen. Bachab. Damit sind wir bei der prämenstruellen Phase angelangt, dem unangenehmen Teil. Für Männer ist das schwer zu begreifen – wir versuchen es dennoch zu erklären:  Stellen Sie sich eine friedlich durch die liebliche Landschaft tuckernde Dampflok vor. Was Sie nicht sehen ist, dass der Heizer manisch depressiv veranlagt und der Lokführer eine narzisstische Persönlichkeit ist. Wenn der manische Heizer nun Kohle schaufelt, bis der Kessel glüht, zieht der Lokführer vernünftigerweise die Bremsen, dass die Funken stieben. Aber irgendwann fühlt er sich durch den irren Heizer persönlich beleidigt und macht wider alle Vernunft volle Fahrt. Das ist dann der Moment, wo der Zug über sein Ziel hinaus schiesst.

Merke: PMS ist immer dann im Spiel, wenn das mechanistische Weltbild zur Erklärung nicht mehr taugt. Wenn kleine Ursachen unabsehbare Wirkungen zeigen. Sie wissen schon, Schmetterlingseffekt und so, harmlose Rempeleien im Bus, die sich zu dramatischen Showdowns entwickeln oder Querelen zu Hause, die unausweichlich in apokalyptische Zukunftsprognosen münden. Das ist dann Chaostheorie. «Man muss Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können», ist ein beliebter Spruch auf Zuckertüten. Das sagte Nietzsche. Wir sagen: Tanzende Sterne? Wir wären schon froh, wenn sich das gemeinsame Abendessen nicht regelmässig in ein emotionales Schlachtfeld verwandeln würde.

Ist das Gefühlschaos die Rache des weiblichen Körpers, weil er Monat für Monat einen solchen Aufwand betreibt, und zwar zumeist für nix? Ist das psychologische Kriegsführung? Jetzt wissen Sie es, meine Herren, uns Frauen geht es auch nicht besser mit uns. (mcb)

56 Kommentare zu «Die Wahrheit über den weiblichen Zyklus»

  • mama sagt:

    Wie kann man als Man auf eine Internetseite für Mütter schreiben?

  • mhba sagt:

    ich bin gewiss nicht prüde, aber Bilder einer menstruierenden Frau sind nun wirklich nicht das, was ich im Tagesanzeiger sehen will! Habt ihr völlig den Verstand verloren? Gibt es heute eigentlich überhaupt keine Tabus mehr? Meine Güte! Wenn das Ausdruck von Gleichberechtigung sein soll, dann ist es für mich eine weitere Bestätigung, dass Feminismus, speziell die Schweizer Art davon, ein Irrläufer ist, aber total.

  • Rahel sagt:

    Ich habe in meinem Zyklus definitiv am meisten Mühe mit dem Eisprung. Da zwickts und kneifts an so manchen Stellen…….und dann natürlich die Gereiztheit einen Tag bevor die Tage kommen…………uff, mein armer Mann!!!

  • Marc sagt:

    Die Mehrheit der Frauen im gebährfähigen Alter verhütet heute hormonell. (Pille, Implanon-stäbchen, Pflaster, Hormonspirale, etc.)
    Merke: All diese Frauen haben keinen Eisprung mehr und damit auch keinen natürlichen Zyklus!
    Da halte ich es genau wie Nicki, bzw. mummy ein paar Einträge über mir: PMS scheint vor allem die Allerweltsausrede dafür zu sein, mal wieder rumzicken zu „dürfen“.

  • Christian sagt:

    Ich war an einer möglichen Perspektive interesiert, habe aber kein Wort verstanden.

  • naomi sagt:

    also die frau aur dem bild oben siht aus als were sie tot

  • nicki sagt:

    Alles Blödsinn. Ist eher ein Männerthema. Durch die hormonellen Verhütungsmedthoden verhält sich keine Frau mehr so wie im Artikel beschrieben.

  • mummy sagt:

    Was habe ich diese Frauen auf der Latte, die ihren jeweiligen Ziklusstand immer wie eine Fahne vor sich hertragen. Wie geht es Dir? Aaaach, geht so, ich kriege meine Tage, fühle mich ja so aufgedunsen, und diese Blutungen, Migräne … KOTZ!! Und haben sie gerade ihren Eisprung, geht es in die Disco und als Kollegin bleibst Du stehen, weil einen die Hormone zu den männlichen Kollegen hinziehen… Das interessiert mich doch ü-b-e-r-h-a-u-p-t nicht, weder prä- noch post- noch sonst. Habe ich ja selber auch zuweilen, aber das hat man nun einfach mal wegzustecken, so sorry. Sonst werden wir Frauen echt nie ernst genommen! Ich meide diese Kolleginnen wie die Pest, denn ich werde den Verdacht nicht los, dass sie ihren Ziklus nur dazu benutzen, ihren Launen freien Lauf lassen zu können.

  • Tobias Michael Frey sagt:

    @emanzo (‚tolles‘ pseudonym: warum bringst du nicht den mut auf, mit richtigem namen aufzutreten?):
    – du scheinst dich gerne zu wiederholen* (siehe kommentare zu anderen artikeln) …
    – … deshalb – gähn! – übersehe/-lese ich dich zukünftig ganz einfach!
    – da ist aber einer mächtig frustriert mit sich sowie seinem eigenen leben und hat einiges auf-/abzuarbeiten!
    – mit den frauen und dem militär – du armer! – hast du’s gar nicht gut, richtig?
    – arbeitslos, oder sitzt du in einer (psychiatrischen) zelle, bei soviel zeit* um oft (ver)wirr(t) am artikel vorbeizuphantasieren?
    – ich mag seelen-klempner nicht speziell, aber bei deinem fall wäre professionelle hilfe wirklich angebracht …

    *ein copy/paste genügt (jedoch) meistens, gell?

    @gargamel:
    keine schlechte analyse ‚unseres‘ frauen- und militärhassers!

    ok and sorry, i feed the troll for the 1st and last time: back to topics!

    meine ansonsten wunderbare bessere hälfte – frauen sind einfach göttlich! – weiss um ihr pms (bei jeder frau, sofern sie überhaupt darunter ‚leidet‘, äussert sich das individuell, deshalb – sorry liebe männer! – gibt’s kein einfaches allerheilmittel/-rezept), avisiert mir dies …

    … und ich gehe ihr diese kurze zeit aus dem weg resp. der schusslinie, indem ich ihre – aus männlicher sicht – völlig unlogischen attacken absorbiere: so einfach ist das, funktioniert wunderbar!

  • gargamel sagt:

    emanzo:
    – junges ding geheiratet, dem nicht so ganz klar war, mit wem es sich da einliess
    – zu oft zu den huren gegangen
    – scheidung & verbitterung da schulduneinsichtig
    – gehorsame frau aus südostasien gepostet & geheiratet
    – trotzdem immer noch verbittert und wütend auf die ganze welt (weil, immer noch und vermutlich weiterhin: schulduneinsichtig).

    trifft’s das in etwa?

  • Emanzo sagt:

    @ gargamel:

    Immer wenn die Kritik auf Sprache oder gar Grammatik absinkt, sind die Argumente zur Sache sehr wahrscheinlich ausgeschossen!

    @ gaggo

    Du bringsts auf den Punkt. Je widernatuerlicher das System pdeudochristlichsozial evolutioniert wird, umsosicherer ist KleinstklassenlehrerInnen, Sozialtanten, SozialpaedagogInnen, Sozialdetektiven, Psychiatern, Anwaelten und korrupten RichterInnen die fette Futterkrippe fuer die gynokratische Unterdrueckung von Kind und Mann.

    @ Sina

    Jetzt fuehl ich mich von Dir verstanden. Die Lohnsklaverei wurde von den geldadelshoerigen Politikern durch Oeffnung der Lohndoemperschleusen absichtlich verschaerft. Als erst Rotierer statt Einwanderer mit Nachzug auf die Sozialhaengematten zugelassen waren, hatte sich ein ertraegliches Gleichgewicht zwischen Lohnsklaven und ihren Haltern gebildet. Die meisten konnten in einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt durchaus anstaendig bleiben und die wenigen, denen der „Herrimhaus“ mit Gratisueberstunden aller Unart wichtiger war als „nur“ eine korrekte Arbeitsleistung hatten eine hohe Fluktuation. Wurde in der Privatwirtschaft ein Lohnsklavenhalter unnoetig anmassend, konntest Du noch den Goetz von Berlechingen zitieren, und hattest trotz verleumderischen Referenzen schon am naechsten Montag oder Ersten eine neue Stelle mit mehr statt weniger Lohn. Haeute kann Dir nicht mal mehr das RAV einige zumutbare Stellen zur freien Auswahl anbieten, sondern Du wirst (auch) von diesem mit Bewerbungsschreiberei und leihsklavereiaehnlichen Arbeitseinsaetzen sogar fuer Private sinnlos schickaniert.

    Brutalisierung von Untergebenen ist nur in Kriegszeiten in einer hoechstens sechswoechigen Grundausbildung zum Kriegsgenuegen und nachher nur noch in (relativ seltenen) besonderen Lagen (Einkesselungen, Schlachten) noetig. Die dabei unerlaesslichen Opfer haben meinen Respekt, nicht meinen Hohn! Wenn aber eine Armee sich in Friedenszeiten schon eine veraltete Billigruestung leistet, braucht auch der Rekrut (noch) nicht an den Rand der Existenz oder gar in den Tod getrieben zu werden, und nicht nur die Nachruestung, sondern auch die lebensgefaehrliche Brutalisierung zum Kriegsgenuegen kann auf den Aufwuchs erst bei Kriegsgefahr verschoben werden. Ganz ueberfluessig sind Stalingradallueren in einer zivilen Verwlatung, insbesondere im tiefsten Frieden, wie sei ein abgewaehlter Bundesrat nebst selektiver Beschneidung der primitivsten Familienrechte von Nicht-VIP-Auslandschweizern und ihren Kernfamilien in unheiliger Allianz mit der Aussenclownin durch massive Verboeserung der gynokratischen Apartheidgeheimvorschriften fuer Zivilstandsaemter und Konsulate hinter dem Ruecken des Volkes basteln liess .

    @ Raffael:

    Mein Feindbild ist nicht die Frau, sondern die Gynokratin, bzw. das sie produzierende System: Fruehabtreibung mit 9 auf Kosten der Krankenkasse, Leerabbruch mit 17 (sie wird ja eh heiraten), Haus- und Wehrdienstdrueckebergerei, kuenstliche Spaetbesamung ab 30, Scheidung mit Sinekure und nur erheirateter Doktor- oder Generalswuerde bis zur Bahre, sobald die Kinder und Kuckucke (oft hinter dem Ruecken des Zahlvaters) produziert sind, Skalpellverjuengung ab 50, usw. pp. Dabei stoert mich nur, dass dann auch noch dem Mann Vorschriften gemacht werden, wie und mit wem er seine Freizeit zu verbringen hat, und die egoistische „Selbstentfaltung“ nicht nur mit der halben Pansionakasse des Mannes, dem eigenem Arbeitserwerb und den ueblichen Kinderzulagen und anderen Sozialleistungen finanziert wird, sondern auch auf Kosten des (Ex)mannes und seiner in brutale Sippenhaftung genommenen zweiten Frau spaetestens dann in Saus und Braus geschwelgt wird, wenn ein(e) Paetschwoerker(in) fuer einen gemeinsamen Haushalt gefunden wurde.

  • gargamel sagt:

    und was, wenn der samenstau so sehr auf’s hirn drückt, dass mann nicht mal mehr der schriftsprache mächtig ist und wie ein sms-teenager kauderwelsches geblubbere in die tasten haut? tja, was dann…?

  • Schorsch G. Aggo sagt:

    Isch das schön! Füe jede Furz gits än Erchläärig!
    Was aber wänn dä Maa Sameschtau hät? Was wänn’t Spärmie use wännd aber nöd chönnd will gad öpper Chopfwee hät?
    Für t’Fraue simmer dänn nume uf de Triib reduzierti Sex-Maniker ohni Hirn oder eifach nume Schwanz-gschtüüred!!
    Zum Glück git’s ja au dadefür en Psycholog wo ales erchlääre cha. Um i de Argumentation vo de Autorin z’bliibe.

    Äs Autoräne staat bevor, ali sitzed im Göppel und warted. Aber es schiffet und mä cha nöd schtartä …. so vu wäge Chaos, Manii und andere zuezogne und vergwaltigte Vergliich

  • Sina sagt:

    @ Emanzo

    Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher ob ich Dich vielleicht missverstanden hatt, wenn dann entschuldige.
    Wenn ich Dich nun richtig verstanden habe, dann meinst Du vielleicht, dass wenn nicht gerade Krieg herrscht der Tausende von Opfern fordert in jeder Minute der Unachtsamkeit, man ich auch mal Zeit während des Arbeitens nehmen dürfen sollte um die kleineren und grösseren Nöte unserer Mitmenschen anzuhören?

    Wenn das so zu verstehen ist, so gebe ich Dir recht. Allerdings in einer Zeit wo Arbeitsplätze mehr und mehr gestrichen werden, „kämpft“ jeder der einen Arbeitsplatz hat darum, ihn behalten zu können.

    Aber mal ehrlich wie ist es heute?
    Leute werden entlassen, denn was früher zwei oder drei gemacht haben, das kann ja heute auch einer machen…Und wenn sich der eine beschwert es wäre ihm zuviel, dann wird sich schon ein „Depp“ finden, der gerne für drei arbeitet, weil er/oder sie eben auch einen Lohn der Familie heimbringen möchte. Trotzdem bekommt aber der welcher für drei arbeitet weder den zweifachen und schon gar nicht den dreifachen Lohn…

    Gut für’s Portemonnaie das was reinkommt aber schlecht für’s Sozialleben, in dem keine Zeit mehr bleibt für Freundlichkeit oder anderen zuzuhören oder gar zu helfen…

    In einer Zeit wie dieser, ist halt immer die Frage, was macht wer schneller und besser als die anderen… Und schlussendlich, wer profitiert davon? Die Wirtschaft!
    Natürlich kann man sich dagegen wehren aber nur indem dass alle zusammenhalten und sich nicht unterjochen lassen. Leider lassen sich viel zu viele einschüchtern…
    Und was belibt auf der Strecke, die Menschlichkeit anderen Gehör zu schenken…

  • rb sagt:

    Gopf, wieso macht ihr ihr so einen Wind ? Wir sollten doch alle gelernt haben mit den Gefühlen anderer umgehen zu können – oder?
    Ob der Grund dafür nun PMS, Heuschnupfen, Scheidung oder die drogensüchtige Tochter ist – ist doch Wurscht oder muss ich als Mann nun mit einer durch PMS verursachten Gefühlsschwankung anderst umgehen als mit anderen durch andere LifeEvents verursachten Kleinkriesen ?
    Wichtig ist doch nur, dass man gerade als Mann begreift, dass man nicht immer ganz genau im Detail verstehen muss, warum es dem anderen nicht so bombig geht um sich zum gemeinsamen Wohlbefinden etwas zurückzunehmen und freundschaftliches zu tun.
    Wenn ich mir jetzt immer noch überlegen muss ob PMS oder was anderes – dann wirds kompliziert – und wo kompliziert ist oft Krise.
    Keep it simple Baby! – Worte stören in dieser Sache und hier ist mein Arm um dich…

  • Rafael sagt:

    @Emanzo: Uff Emanzo, wenn ich Dich da wirklich richtig verstehe,… was hast Du bloss für ein Frauenbild? Genau wegen solchen Aussagen wie Deiner, wird die Arbeit der Frauen so gering geschätzt. Das finde ich schade.
    Frauen arbeiten (in der Regel) sehr viel, da käme manch ein Mann ins Schleudern, das musste ich mir selber leider auch schon eingestehen.

    Deine Bemerkung wie „Die meisten Hausfrauen legen sich (nicht nur bei PMS) relativ schnell nieder, wenn sie “nur” fuer Kind, Mann und Haushalt arbeiten (sollten)“ finde ich in der heutigen Zeit einfach bloss traurig bzw. tönt einfach ziemlich verbittert. Vielleicht wäre es wirklich Zeit Dich in der Wahl Deiner Partnerin und Deiner Wahrnehmung zu üben.

    Ich möchte Dich mal sehen, ein paar Wochen den Job von morgens bis abends selber zu erledigen,… und am Abend, wenn die Frau heimkommt, darfst Du ihr dann noch zudienen,… die Füsse massieren?
    Wäre sicher ein lustiges Bild. Da kämst Du wohl auf die Welt, wie die meisten Männer.
    Solche Aussagen würden dann der Vergangenheit angehören.
    Ich denke bei vielen Partnerschaften herrscht nämlich oft ein Ungleichgewicht zu Lasten der Frau, das spätestens an solchen emotionalen Tagen wunderbaren Zündstoff liefert.

    Und noch was…. die einzige objektive Wertschätzung für die Arbeit einer Frau ist Geld. Also denke ich, wenn der Mann nichts besseres kann als Geld verdienen und seiner Frau keine andere Unterstützung ist,… dann sollte er das auch anschleppen. So kann sie sich wenigstens eine schöne Zeit in seiner Abwesenheit machen 🙂

    Wenn die Wertschätzung und die Unterstützung beider da ist, dann wird es eine schöne Partnerschaft sein, in der beide helfen zu (er)tragen, was einem manchmal fast an den Rand bringt.
    Wird eine Partnerschaft oder das Leben miteinander nur auf solch kurzzeitige Befindlichkeiten reduziert oder wird es zur Selbstverständlichkeit, so schwindet der Respekt und es beginnt der Grabenkrieg.
    Oft wird eine Liebe und Partnerschaft von einem „ich liebe Dich – Du liebst mich“, einer sauberen Arbeitsteilung, zu einer Schlacht um Ressourcen wie Zeit, Freiheit und Aufmerksamkeit.

    Und ich finde, uns Männern mangelt es oft nicht an selbstbewusstem Auftreten, sondern am Verständnis. Und ehrlich,… ich habe lieber eine emotional extrovertierte Frau, statt ein introvertiertes selbstbeherrschtes „Etwas“ an meiner Seite.
    Ich wünsche uns allen fruchtbare Selbstreflektion und gewaltfreie Kommunikation mit unseren Partnern / Partnerinnen 🙂

    Hough!

  • Emanzo sagt:

    @ Sina:

    Ich bin wohl der Letzte, der Kriegsopfer verspottet; noch mehr bedaure ich Todesopfer einer Armee, die schon in Friedenszeiten zur „Besten der Welt“ aufgemotzt werden soll, wobei das offensichtlich mit noch haerterer Brutalisierung zum Kriegsgenuegen nicht nur in der Grundausbildung schon im tiefsten Frieden, aber noch mehr Kaputtsparen bei (umfassender) Betreuung, Unterkunft, (Schutz)bekleidung, Nachschub, Besoldung, und genug Fahrzeugen statt zu viele zu lange Gewaltmaersche mit zu hohen Traglasten auch mit schmerzhaften Fusskrankheiten, solange die Knochen noch ganz sind, „erreicht“ werden soll. Moderne Armeen quartieren nicht nur Frauen und Gradierte, sondern auch maennliche Ungradierte in Schlafzimmern statt in Staellen ein.

    Die meisten Hausfrauen legen sich (nicht nur bei PMS) relativ schnell nieder, wenn sie „nur“ fuer Kind, Mann und Haushalt arbeiten (sollten). Dem Lohnsklavenhalter wird aber – wenn noetig unter massiver Medikamentendopingkeule – viel „tapferer“ weitergedient.

  • Stefan sagt:

    Wie immer kernig & süffig geschrieben und sicherlich recht treffend. Interessant auch die Anspielung „Blog wird zum Männertreff“, das würde doch auch mal eine tiefgreifende Analyse ergeben, bei vielen anderen Blog- und News-Kommentaren erhält man(n) schliesslich genau den gleichen Eindruck: Sind Männer belesener? …öfters im Web unterwegs? …tun lieber ihre Meinung kund? …sind allgemein interessierter? …haben während der Arbeit nichts „Besseres“ zu tun? …oder fehlt ihnen wegen fehlenden PMS-Erfahrungen die vornehmen Zurückhaltung? 😉
    Irgendwie schade, sind doch gerade Kommentare wie z.B. von Linsy und Sina eine lesenswerte & interessante Bereicherung!

  • Linsy sagt:

    @Sina:
    Liebe Sina
    „Vielleicht ist es einfach eine Frage des Charakters der Frau. Viele Männer stehen halt auf gertenschlanke Frauen mit High Heels, besonders kurzem Mini und langem wehenden Haar. Es ist nichts Neues, dass gerade diese das “zicken” für sich als weibliches Grundrecht beanspruchen.“

    Hört sich für mich an als hättest du ein kleines Vorurteil schlanken Frauen gegenüber. Nur weil eine Frau Wert auf ihr Aussehen legt und sich mit Highheels wohl fühlt, heisst das noch lange nicht, dass sie zickig ist. Nun ja, Komplexe hin oder her, über PMS zu diskutieren ist unglaublich schwierig und kann zu keinem Resultat führen.
    Männer können das Ganze sowieso nur von Aussen beurteilen und alle Frauen nehmen PMS anders war, wenn es sich denn überhaupt zeigt.
    Ich vertrete durchaus auch die Meinung, dass man verschieden mit PMS umgehen kann. Aber es äussert sich auch tatsächlich unterschiedlich und ich denke, es ist verfehlt, Aussetzer auf mangelnde Willensstärke abzuschieben. Auch wenn du denkst, du hättest selber div. PMS Syndrome, du kannst nich wissen, wie es sich bei einer anderen Frau äussert.

    Ich selber hatte bis vor einem Jahr kein PMS feststellen können und mich über andere Frauen aufgeregt, die über das Leiden klagten. Nun stelle ich aber fest, dass ich monatlich-widerkehrend unglaublich gereizt auf Nichtigkeiten reagiere. Anfangs habe ich erst Tage darauf gemerkt, wie unpassend meine Ausbrüche waren. Unterdessen bin ich vorgewarnt und kann mich zusammenreissen, sobald sich erste Anzeichen äussern.
    Trotzdem ist PMS unberechenbar und ich erlaube mir keine Urteile über Frauen die mehr darunter leiden als andere…

    (Ps, „Männer, ihr alle seid doch frei euch eine Frau/Freundin zu wählen“ – Ist doch wohl klar, dass Mann sich keine Frau nach dem Kriterium PMS Ja/Nein sucht… ^^ )

  • Sina sagt:

    @ Emanzo

    Mann, was für ein Vergleich. Vergleichen Sie nicht Äpfel mit Birnen. Das ist ja fast wie wenn man bei der Tagesschau mitschreibt, dann hat jedes Thema irgendetwas mit der SVP gemeinsam. Vielleicht könnte man zwischen SVP und PMS auch ne Verbindung finden? Das überlasse ich aber ihnen, zwinker.

    Sowas als Grausamkeit anzusehen ist glaube ich etwas aus dem vollen gegriffen oder Effekthascherei um wenigsens im Internet Interesse auf sich zu lenken weil man es sonst nicht schafft, stimmts -)? Na gut, jedem sein Läunelchen ;-). Was für ein Vergleich, PMS und Kriegsstrategien auf eine Ebene stellen, Sie verspotten wohl Kriegsopfer gerne. Nun jedem seinen eigenen Humor ;-).

    Ich kann von mir nur sagen, wie ich schon erwähnte, ich habe PMS auch, mit vielen vielen Nebenwirkungen aber ich konzentiere mich nicht darauf in Trauer und Selbstmittleid zu zerfliessen, sondern darauf mir dann das Leben so angenehm wie möglich zu machen.

    Es hat sehr wohl etwas damit zu tun, wie fest man es zulässt, das PMS den eigenen Alltag bestimmt.
    Natürlich kann ich Morgens aufstehen und fühlen, ach ich habe jetzt PMS, gut dann werde ich mich mal beim Arbeitgeber als krank melden und den ganzen Tag weinend verbringen und versuchen so lange wie möglich diese miese Stimmung zu halten, nur was bringt das mir? Tue ich meinem Umfeld und vorallem mir damit einen gefallen? Nein tue ich nicht.

  • Emanzo sagt:

    @ Juerg:

    Wer eine schoene Frau zum Weinen bringt, wird eines Tages um sie weinen!

    Die beim Barras in der Grundausbildung bei der Brutalisierung zum Kriegsgenuegen in einigen Armeen und in der Schweiz auch in der Verdingkind-.Leer- und Lohnsklaverei gepflegte „Kultur“ der Missachtung von Gefuehlen und sogar Schmerzen ist zwar im Moment oft von Erfolg gekroent, kann aber zur vernichtenden Zeitbombe (gelegentlich auch fuer das Umfeld) ausufern. Dass in einer Kesselschlacht bei abgeschnittener Versorgung fuer einige Wochen einem Leichtkranken die Wahl gelassen werden muss im Lazarett zu hungern oder am Maschinengewehr eine duenne Scheibe Brot fassen zu koennen, ist verstaendlich. Aber in Friedenszeiten sollte in der Lohnsklaverei Zeit“diebstahl“ fuer ein gelegentliches Privatgespraech kein Grund fuer eine fristlose Kuendigung werden!

  • Jürg sagt:

    Meine Frau hat extremste Stimmungsschwankungen gehabt, wenn die Tage im Anmarsch waren. Nun, ich bin auf ihre Zickereien gar nicht erst eingegangen. Sie hat schnell gelernt, dass sie damit bei mir kein Mitleid erheischen kann, allenfalls Ablehnung. Denn: Wenn auch ihr Gefühl sagt, dass sie zutiefst gekränkt sein muss, weil ihr Mann – während sie ihn am Arbeitsplatz anruft – einem Kollegen kurz eine Antwort geben muss, dann hat sie immer noch einen Verstand, der ihr sagen kann: „Ey, der Kerl wird dafür bezahlt, dass er dort arbeitet, nicht dafür, dass er mit mir telefoniert.“
    Das hört sich hart an, aber das war es nur ein paar Monate. Inzwischen funktioniert das alles ganz gut, meine Frau weiss, dass ich sie liebe, auch wenn ihr Gefühl etwas anderes sagt. Und inzwischen kann ich ihre Regel besser vorhersagen als sie selbst…
    Insofern hat meiner Erfahrung nach das PMS sehr viel auch etwas damit zu tun, ob es zulässt.

  • ei ei ei
    da springt das ei nun frisch und fröhlich ins kalte fruchtwasser
    nicht nur an ostern alle monde
    an ostern rasen
    hasen voller ekstasen
    zum eier blasen
    ok?
    ei fr-ei-lich, wir kommen doch alle mal gerne!

  • Natalie sagt:

    @Rafael:
    Vielen Dank für den pertinenten Beitrag. Der Artikel kolportiert m.E. einmal mehr Klischees, die leider sehr hartnäckig sind. Dies finde ich umso schlimmer, weil Frauen diesen Beitrag schreiben.

    Dass unverdaute Dinge sich genau in dieser Zeit melden erlebe ich auch. Vielleicht ist es bei allen Frauen so, aber wer ständig vor sich selbst flüchtet und seine Frustration im Konsumwahn statt in der Reflexion loszuwerden versucht, verpasst die Chance, das Chaos konstruktiv auszunutzen.

    Mein Lebenspartner hat das verstanden, Sie auch. Solche Menschen gibt es aber leider noch zu wenige.

  • Silv' sagt:

    Lieber stretto,

    Was anfangen mit einer Frau während einer PMS Attacke, wenn jedes Wort ein Ehedrama auslöst? Ich kann Deine Hilflosigkeitsehr gut verstehen. Du kannst gar nichts machen, alles was Du machst ist in einer solchen Situation falsch.

    Ich bin eine von denen, die tatsächlich etwa 3 bis 4 Mal im Jahr sich selbst plötzlich nicht mehr kennen, Jobs hinschmeissen könnten, morden, Freunschaft für immer zerbrechen, in Selbstmitleid versinken, dem besten aller Ehemänner die Scheidung androhen und ohne Grund losheulen.

    Es gibt kein Frühwarnsystem für ein PMS und oft habe ich erst am nächsten Tag realisiert, wenn ich wieder geordnet denken konnte, dass ich ein PMS hatte. Das ganze verhalten vom Vortag ist dann unverständlich und es tut einem Leid.

    Heute versuche ich darauf zu achten, dass wenn ich so komisch drauf bin, ob es ein PMS sein könnte. Wenn ja, sage ich es meinem besten Ehemann und sage ihm auch gleich, wie er sich verhalten soll. Allgemein versuche ich mich, ruhig zu verhalten, mit niemandem zu sprechen und eher alleine zu bleiben. So gehen heute diese Phasen weniger destruktiv vorbei.

    Für alle, die nicht an PMS glauben oder es nicht kennen. Es ist nicht lustig.

    Viel Kraft an alle „Beteiligten“

  • Mendel sagt:

    Sorry, kann den Artikel nicht lesen, das Foto ist zu abstoßend – schade.

  • Rafael sagt:

    Danke für den
    A) so witzigen Blog zu den wohl teilweise quälenden Tagen der Frau
    und
    B) zu den vielseitigen Kommentaren, die sind ja wirklich auch ganz Lustig.

    Meine Freundin hat dies immer als wichtige Phase betrachtet, zu merken, wann Sie unerledigte, ungesagte, unverdaute Dinge in ihrem Leben hegte.
    Jede Menstruationsphase brachte in unserer Beziehung immer sehr wertvolle Aspekte auf den Tisch.

    Wahrheit kann immer wieder mal weh tun, vorallem uns Männern. Eben z.b. die Frau, die es nicht mehr erträgt, dass Ihr Partner oder besser gesagt, Ihr Söhnchen ständig die Socken rumliegen lässt.
    Schliesslich will Frau ja auch einen Mann und keinen Sohn.
    All solche Dinge kommen dann eben auf den Tisch und ich persönlich finde das sehr wertvoll.
    Ich möchte Euch alle ermutigen, solche Dinge nicht zu pathologischen Zeiten zu erklären.

    Die Frauen als verrückt oder herrschsüchtig, oder was da alles gefallen ist, zu bezeichnen wäre eigentlich ziemlich selbst-verachtend (wenn von Frau) oder ignorant (wenn von Mann).

    Ich finde, dass Frauen, welche sich und Ihre Bedürfnisse klar wahrnehmen können, brauchen das Chaos nicht im Zerstörerischen auszuleben, sondern, nutzen diese Zeit für den Rückzug, Reinigung und Besinnung.
    In manchen alten Kulturen war das so, dass die Frauen zu dieser Zeit unter sich waren, in dieser Zeit der Durchlässigkeit, abgeschottet vom „Alltag“ ganz Ihren Bedürfnissen nachkommen konnten.

    Aber heute muss eine Frau ja ALWAYS parat und super gut drauf sein, alles im Griff haben,
    auch die „Funktion“ von aussergewöhnlichen Zuständen, wird heute gar nicht mehr verstanden, geschweige denn genutzt. Sei es von Frau, Mann oder in der Partnerschaft, oder sogar gesellschaftlich.

    Ich schätze diese Phase, denn sie bedeutet auch für mich als Mann, eine Phase der Klarheit, Tiefe und Weiterentwicklung, auch wenn das durch ein bisschen Chaos angestossen werden kann.
    Klar liebe ich die Harmonie, aber „Verständnis“ braucht eine Frau nicht, finde ich. Sondern Respekt und ernst genommen werden.

    Und zum Schluss,… auch wir Männer haben solche Phasen, das ist wenn wir uns auf unsere Männlichkeit besinnen sollten.
    Doch dies ist (noch) nicht (mehr) Teil unserer Zivilisation, diese Kultur darf von uns wieder entdeckt werden, wenn wir uns wieder selber kennen lernen wollen.
    Das hat auch mit dem Mythos zu tun, dass Mann Frau nicht versteht und umgekehrt.
    Wollen wir das denn überhaupt? Uns selber verstehen?

    Grüsse alle Weiblein und Männlein

  • Baeder Jürg sagt:

    Die Wahrheit über den wieblichen Zyklus ist wohl sehr vielschichtig. Man kann nicht von einer sondern von den Wahrheiten reden. Das Gott es so eingerichtet hat, ist ja einerseitzs wunderbar und genial, auf der anderen Seite eben auch mit Gemütsstörungen und Schmerzen verbunden. Das ist aber nicht bei allen Frauen gleich. Es gibt Millionen von Geschichten um PMS. Wichtig scheint mir, dass man miteinander redet, und dass der Partner erfahren darf, wenn es nicht gut geht – er merkt es dann ja doch einmal. Männer sollten in diesen Tagen besonders einfühlsam sein, mit ihren Frauen. Das entspannt und beruhigt. Das Thema „Behandlung“ von PMS ist sehr schwierig. Ich habe in meinem Berufsleben einige gute Erfahrungen gemacht, mit natürlichen Mitteln zum Ausgleich der Körperbalance. Ich möchte allen PMS Frauen mut machen, und Ihnen sagen, dass es in anderen Ländern oft schlimmer ist, weil es an allem fehlt, und es kein Verständniss dafür gibt.(von Männerseite)

  • stretto sagt:

    schwierig am PMS ist eigentlich vor allem, dass es alle 28 tage eine veritable catch-22-situation kreiert. denn: gehe ich auf die launen meiner frau ein, spiralt sich jeder hennenschiss … padron: hahnendreck zum ehegefährdenden drama hoch. zwangsläufig. und unaufhaltbar – genau wie die allegorische dampflok. stehe ich stattdessen über den launen (oder versuche es zumindest), kommt ebenso zwangsläufig der vorwurf von gefühlskälte, desinteresse und ähnlichem. was mann sich nicht gerne vorwerfen lässt, denn schliesslich ist mann ja empathisch. jeder erklärungsversuch männlichen deeskalationsverhaltens führt indes unweigerlich zum ehegefährenden drama.

    in diesem zusammenhang eine beobachtung: kann es sein, dass der weibliche zyklus (PMS inkl.) alle drei monate besonders heftig ausfällt?

  • PSMlerin sagt:

    @ Sina : Danke. Dein Text an Filomenal bringts auf den Punkt- gratuliere- super formuliert!! Und er spricht mir aus dem Herzen. Ich kenne div. PMS Symtome bestens (inkl. der wenigstens brauchbaren Putzattacke 😉 …) und es gelingt mir meistens auch, diese nicht an meinem Partner auszulassen- ich werde halt eher stiller und brauch mehr Raum für mich oder was auch immer und wenn ich das entsprechend kommuniziere, ist das auch immer gut angekommen. Sicher gibt es div. Symptome und sicher gehen alle anders damit um… Wir Frauen mit PMS sollten wohl einfach alle versuchen in wenig mehr von Sina zu haben (oder als Mann /Partner etwas mehr von von Marc Zufferey …)

  • Tom sagt:

    Vielen Dank an die Schreiberinnen (special thanks to Sina) und Schreiber. PMS bedeutet für mich jetzt etwa so viel wie „die Tage haben“. Danke auch fürs Austauschen des Bildes. Schönen Tag allerseits! (Umso mehr, wenn gerade PMS angesagt ist.) 😉

  • Chrümscheli sagt:

    @Emanzo: da hat aber jemand ziemlich schlechte Erfahrungen gemacht, mit Frauen mit oder ohne PMS….

    Aber um aufs Thema zurück zu kommen, PMS existiert, nicht jede spürt es, nicht jede gleich ausgeprägt, aber es halt einfach da. Und vermutlich gehen wieder alle anders damit um. Da schliesse ich mich aber Meinung von Sina an und probiere, möglichst das Beste daraus zu machen, im Wissen, dass es ja wieder vorbei geht (…bis zum nächsten Monat).

  • Sina sagt:

    Liebe Filomenal

    Es ist nicht so, dass ich das nicht kenne, vorallem als damals früh pupertierender Teenager erinnere ich mich nur zu gut, wie ich mit 12 Jahren meine Menustration hatte, mir alles geschmerzt hat und der Rücken so we tat, wie wenn mein Rücken ein Stück Ton ist, das man verbiegt, bis es bricht, so dermassen steif fühlte ich mich.
    Wie dem auch sei an diesem Tag sollte ich in der Schule einen Vortrag halten, das einzige was ich habe, das ist, dass ich vor der ganzen Klasse vorne am Hellraumprojektor geweint hatte… Aus mehr als weinen bestand mein Vortrag nicht…

    Heute bin ich 30ig und in ganzen 18 Jahren habe ich gelernt damit umzugehen, solche Dinge mit mir auszumachen und manchesmal wie z.B Weihnachten als ich vom Ausland in die Schweiz flog und ich ein Galileiothermometer welches ich fest als Geschenk geplant hatte, da stand und wegen der Flüssigkeit darin in England bleiben musste ( und ich jawoll am Flughafen Stansted in Tränen ausbrach)
    während ich ohne das Thermometer in die Schweiz flog. Sollte ich mich dafür schämen? Ne, ich schäme mich meiner Tränen nicht mehr, weils heute ich bin, die irgendwo weint und morgen halt jemand anders.

    Trotzdem, ein paar Tränchen mögen einen Mann zwar verunsichern aber ich denke, dass gibt mir trotzdem nicht das Recht bösartig herumzuschreien oder fies zu sein und das hat für mich was mit Charakter zu tun.

    Wenn ich hier aber lese was mancher Mann hier schreibt, dann habe ich fast so das Gefühl, dass Charaktereigenschaften und PMS verwechselt werden.
    Vielleicht wollen sich manche Männer nicht eingestehen, dass sie eine wütende Hyäne geheiratet haben und spielen das als PMS runter, weil sie sich ersteres nicht eignestehen können.

    Ja, ich habe auch Kopf, Bauch- und Rückenschmerzen während der Menustration, ja, irgendwie laufe ich dann öfters in Schränke, das Sofa und was auch immer hinein und habe dann blaube Flecken, welche ich mir nachher nicht erklären kann woher sie kommen, ja vielleicht weine ich auch schneller, ja vielleicht fühle mich mich mal deprimiert, ja vielleicht finde ich wegen PMS mal einfach die passenden Worte nicht, ja vielleicht bin ich dann weniger konzentriert, ja vielleicht habe ich dann mal ne Heisshungerattacke, ja vielleicht renne ich auf das Tram und falle zum Gelächter aller anderen mitten auf dem Paradeplatz hin, ja vielleicht bin ich dann irgendwie nicht so schlagfertig wie sonst und ärgere mich darüber, trotzdem, das gibt zumindest mir noch lange nicht das Recht mich als launisch, schreiende Furie aufzuführen. Das hat einzig und allein etwas mit den Charakter zu tun.

    Ausserdem, ich kenne gerade einen Mann der muss, wenn auch nicht ganz unverschuldet zum zweiten Mal Insolvenz anmelden, das fühlt sich garantiert genau so schlimm oder schlimmer wie PMS an, doch darüber muss man stehen. Und eine andere Kollegin von mir musste nach eine Beckenbruch ihre 93 jährige Grossmutter ins Spital bringen, von dort kommt sie nicht mehr heim, weil es einfach nicht mehr geht, sondern ins Altersheim. Das bedeutete in Windeseile einen Haushalt auflösen, das selbsverständlich neben einem normalen 100% Job und kleinen Kindern, mit einigen Freinächten, die ist aber auch noch immer ausgeglichen, trotz einiger Freinächte. Es kommt eben darauf an, wie hoch die Grenze ist etwas aushalten zu können.

    Es ist doch völlig wurscht weswegen man down ist aber sich ein wenig im Griff haben sollte man sich schon haben und nicht bei der erstbesten Möglichkeit diese Belastung gleich als Anlass ansehen um den Charakter zu verlieren, um das geht es nämlich.

    Deshalb, ich habe auch PMS aber ich lasse diese nicht an anderen raus, wie oben geschrieben, wurde mir schon von einien ehemaligen Partnern gesagt, dass sie so toll an mir fänden, dass ich eigentllich immer gut gelaunt bin, das heisst aber nicht, dass ich kein PMS habe, es heisst lediglich, dass ich mir PMS nicht zum Anlass mache charakterlos zu sein, weil es mir einfach nicht zusteht, auch wenn mal das eine oder andere Tränchen fliesst. Dann teile ich mich aber mit, wieso dem so ist, anstatt hysterisch rumzuschreien, unfair zu sein etc.

    Die Ursache woher es kommt, sollte man nicht so in den Mittelpunkt rücken, wichtig ist doch, dass man aus jeder Situation mit oder ohne PMS das beste zu machen versucht. Jedenfalls würde ich mich nie rechtfertigen und mich hinter dem PMS verstecken und sagen, ihr müsst entschuldigen, ich hatte PMS…
    Denn dann müsste ich das auch beim Vollmond und während des Eisprunges sagen und ansonsten weil wetterfühlig…
    Somit gäbe ich mir schon mal für mehr als die Hälfte des Monates das Recht unsausstechlich zu sein, doch ich nehme es mir nicht heraus…

  • Emanzo sagt:

    @ filomenal:

    Logo. Ebensowenig kann eine Frau den (selb)staendigen natuerlichen Sextrieb des Mannes nachvollziehen, waehrend ihrer an den Megascheck Eheschein, kleinere Schecks, Schmuck, mehr Lohn oder weniger Arbeit (Wolfo Witz‘ „Bank“angestellte laesst gruessen), oder den Wunsch nach einem Kind oder Kuckuck gebunden ist.

    PMS bei Frauen ist wahrscheinlich wie bei den Maennern die Brutalisierung zum Kriegsgenuegen. Fuer den verrohten Holzfaeller ist der Militaerdienst gruene Ferien, fuer den feinen und schoengeistigen Buerolisten der reine Horror, insbesondere wenn er auch sehr schmerzhaft Fusskrank wegen noch ganzer Knochen von einem Frauenarzt(!) dispensverweigert zu Gewaltmaerschen genoetigt wird.

  • filomenal sagt:

    huch, da hat jemand über mich geschrieben. Sehr treffend. Und nach den Kommentaren zu schliessen, scheint man PMS nicht nachvollziehen zu können, wenn man es selber noch nie hatte. Oder eine leidende Freundin/Partnerin hat. Es ist nicht einfach ein schlechter Tag. Es ist nicht der Bus, der einem vor der Nase wegfährt. Man wird dann nicht einfach ein bisschen grantig. Es ist eher das man mitten auf der Kreuzung steht und anfängt zu heulen und schreien und eine Viertelstunde später versteht man sich und die Welt nicht mehr und denkt sich: war ich das gerade?

    Für alle Leidensgenossinen kann ich wärmstens Mönchspfeffer empfehlen. Ist in der Drogerie erhältlich. Wenn man es regelmässig ist, nützt es ziemlich gut, jedenfalls bei mir.

  • Emanzo sagt:

    @ Sina:

    Bis zum Megascheck Eheschein mit durch die korrupte Raubjuxtiz sicher vergoldeter Scheidung koennen sich die meisten Frauen natuerlich verhalten. Erst nach der Heirat wird die lange Maehne abgeschnitten und die gynokratische Herrinnenmentalitaet geoutet.

    Und sie dachte, er aendert sich doch; und er aenderte sich nicht. Er dachte, sie aendert sich nicht; und sie aenderte sich doch.

    Sind Joggeli und Baebeli eigentlich endlich verheiratet? Nein, wenn er besoffen ist will sie nicht und wenn er wieder nuechtern ist will er nicht mehr.

    Uebrigens: Die Haare (wenigstens bis zur Leimung der Beute) kann sich Jede wachsen lassen. Und es gibt nicht nur in Russland durchaus viele Maenner, die lieber ins Volle greifen als sich an Skeletten zu verletzen.

  • Mira sagt:

    Hilfe, ich habe keine PMS! Bin ich jetzt nicht normal??? Vielleicht finden sich ja noch andere Nicht-PMSlerinnen zwecks Gründung einer Selbsthilfegruppe!

  • Sina sagt:

    Seltsam, mir hat noch keiner meiner (Ex) -Freunde nachgesagt PMS-Fühlig zu sein;-) Eher im Gegenteil;-).

    Vielleicht ist es einfach eine Frage des Charakters der Frau. Viele Männer stehen halt auf gertenschlanke Frauen mit High Heels, besonders kurzem Mini und langem wehenden Haar. Es ist nichts Neues, dass gerade diese das „zicken“ für sich als weibliches Grundrecht beanspruchen.

    Was ich hier nicht verstehe, Männer, ihr alle seid doch frei euch eine Frau/Freundin zu wählen, sie wird euch nicht aufgezwungen, in der Schweiz gibt es ja keine Zwangsheiraten mehr und wenn dann werden wohl eher Frauen als Männer zwangsverheiratet. Wenn ihr euch sagt, gut, ich nehm mir ne Freundin welche die Fähigkeit der Fairness nicht beherrscht, dann müsst ihr da auch ja dazu sagen. Wie heissts so schön, wer A sagt, muss auch B sagen…

    Also, nicht beklagen, es ist jeder in der Schweiz frei zu entscheiden mit wem er zusammen sein will, wenn ihr ne Freundin habt die sich an euch auslässt, dann schiebt es euch selber zu, ihr habt ja eingewilligt eine solche Person als Freundin zu haben 😉

  • Marcel Zufferey sagt:

    Zitat: „Merke: PMS ist immer dann im Spiel, wenn das mechanistische Weltbild zur Erklärung nicht mehr taugt.“ Eine sogar für Männer klar verständliche Botschaft! Endlich mal was zu lachen! Ich habe in meiner Beziehung mal auf dem Kalender eingetragen, wann genau jeweils die meisten Konflikte ausgebrochen sind- das Resultat war eindeutig. In dieser Zeit habe ich dann jeweils das mechanistische Weltbild ad acta gelegt- und mich einfach daran gewöhnt. Da muss ich nicht mal gross darüber nachdenken: Einfach mehr Verständnis zeigen, punkt.

  • Leserin sagt:

    Ganz ehrlich, dass einem bei jeder annähernd negativen Reaktion unterstellt wird, man habe die Tage oder PMS, finde ich eine Zumutung. PMS mag von mir aus ein Krankheitsbild sein, aber ich bin vor meinen Tagen sicher nicht genervter oder in irgendeiner Weise unausgeglichener als sonst. Das bestätigt auch mein Freund, der ja jede Laune mitkriegt. Und unter uns: Der einzige für andere sichtbare Unterschied zwischen Tagen mit und ohne Periode ist, dass ich während meiner Periode meinem Freund öfters mal die Füsse auf den Schoss lege, damit er sie massiert. Nicht, weil es mir schlecht ginge – nur weil es schön ist und ich dann einen Grund nennen kann ;-).
    Solche Artikel finde ich wirklich überflüssig. Sie schüren nur die Missverständnisse, die ja leider bereits weit verbreitet sind.

  • Herr Air sagt:

    Auch Männer haben Ihre Tage…

    Sehr guter Blog, dickes Kompliment an die Autorinnen!
    Und einen Dank an alle Mütter da draussen. Nicht nur am Muttertag ; )

  • Sandra sagt:

    Da lernt ja sogar unsereins noch was dazu! PMS? Leider für mich seit Jahren kein Fremdwort. Aber durch nicht existente Sexualkontakte während einiger Jahre flaute auch das ab mit der Zeit. Ich hatte mich schon darüber gefreut, dass der ganze sonst eher mühsame Zyklus nun etwas erträglicher geworden ist.
    2009: Alles anders, alles neu! Regelmässiger Verkehr, da endlich nach langer Zeit wieder eine neue Beziehung. Und prompt da ist es wieder: dank Schmetterlingsgefühlen und den sonst so auftretenden Symptomen einer verliebten Frau: PMS heftiger denn je….
    Ich habe mich schon gefragt, warum es zur Zeit so eskaliert. Danke für die Informationen. Es beruhigt mich zu wissen, dass ich „total normal“ bin.

  • Sina sagt:

    Selbst als Frau kann ich nicht verstehen, was man da alles sagenumwobene aus dem weiblichen Zyklus rausholen will. PMS fühlt sich so an, als wäre man mit dem falschen Bein aufgestanden, etwas was wohl jeder Frau und auch jedem Mann wegen PMS oder weils einfach der ganz normale Wahnsinn des Lebens ist, im Leben schon mal passiert ist.

    Ich kann nur für mich reden, bei PMS finde ich manchmal die richtigen Worte in meiner eigenen Muttersprache nicht, passiert mir aber manchmal auch, ohne dass ich gerade PMS hätte;-). Kann ich das nun PMS zuordnen? Ne, ist einfach Tagesform.

    An manchen Tagen da rennt man auf den Bus und der fährt einem einfach davon, obschon man einen wichtigen Termin hat. Als nächstes fängt es an wie aus Kübeln zu giessen und man merkt, dass man den Schirm nicht dabei hat und beim wichtigen Termin wie eine verregnete Katze aussehen wird. Kaum im nächsten Bus eingestiegen kommt der Kontrolleur und man merkt, oha, ungewollt ist man schwarz gefahren, weil die Monatskarte in der anderen Tasche Zuhause ist…

    Nun, man kann das PMS oder einfach einen schwarzen Tag nennen, an dem alles schlief lief, was überhaupt schieflaufen konnte.

    Da wäre wohl jeder(Mann) auch grantig,ob Weiblein oder Männlein. Und was wollen wir als Frau/Mann in diesem Moment von unserem Partner, ein wenig Verständnis, ein wenig verwöhnt werden, als Widergutmachung für diesen blöden Tag. Deshalb was bitte ist PMS? Ist es wirklich wichtig ob der Auslöser schlechte Laune ist weil den Bus verpasst oder den Schrim vergessen oder eine Busse gekriegt hat oder eben „nur“ weil man PMS hat?

    Wichtig ist doch eigentlich nur eins, dass man sich in einer Partnerschaft gegenseitig auf die Bedürfnisse des anderen eingeht. Dem sollten nach Möglichkeit beide immer so gut wie möglich nachkommen. Denn wieso haben Menschen seit Jahrtausenden Beziehungen? Weil man die Zweisamkeit mit einem anderen Menschen schätzt und weil es einfacher ist Probleme gemeinsam anstatt einsam zu lösen.

    Das Fundament einer Partnerschaft ist doch, auf sich gegenseitig einzugehen und wenn man das täglich lebt, was bitte ist dann PMS?

  • Emanzo sagt:

    @ Dienerin

    Jede(r) der seine Meinung hier aeussert haelt sie fuer interessant, wahrscheinlich auch Sie, sonst wuerde er sie erst gar nicht aeussern. Keine(r) muss alles lesen oder gar beantworten.

    Da jedes Mami kaum ohne Mann zustandekommt, sei es als Samenspender, Zeuger, Mitbetreuer oder Zahler, ist alles die sich massiv verboesernde Koexistenz Beeinflussende durchaus ein wichtiges Thema. Fuer den Mann ist wichtig zu wissen, wie er mit ihren „Tagen“ am optimalsten umgehen kann, auch wenn er nicht unbedingt seinen Senf dazu geben muss, aber durchaus darf!

    Es waere von Vorteil, wenn auch die Frau die Beduerfnisse des Mannes beruecksichtigen wuerde, Nicht nur bevor der Megascheck Eheschein mit sicher vergoldeter Scheidung im Handtaeschchen steckt!

  • Dienerin sagt:

    Ist es wirklich die Absicht dieses Blogs solche Kommentare zu provozieren? Seit es den Mama-Blog gibt, finde ich eigentlich, dass sich die Autorinnen sehr Mühe geben gewissen Szenen des Mütteralltags (was auch immer das für eine Mama sein mag) eine Portion Humor abzugewinnen. Die verbissenen Kommentare bzw. Kommentarduelle die sich daraus ergeben sind für mich allerdings sehr fragwürdig. Ich glaube einige haben hier einfach nichts Besseres zu tun als ihre wahnsinnig uninteressante Meinung kund zu tun. Vielleicht weil Ihnen sonnt niemand zuhört? Es ist leider zu befürchten….

  • Irène sagt:

    @Mike: klar: wie wird das Klischee zum Klischee? Es gibt Frauen, bei denen die Hormonumstellung während des Zyklus tatsächlich den Gefühlsbereich beeinflusst, es gibt aber auch durchaus Frauen, die davon überhaupt nichts spüren. Aber dass PMS für jeden weiblichen Gefühlsausbruch herhalten muss, ist für mich zu einfach.

    Ok. – es ist nicht „fehlendes Niveau“das mich stört, aber es ist wieder eines der Themen, die darauf abzielen, möglichst viele Kommentare zu generieren. Und das geschieht halt v.a. durch eine Themenwahl, die Vorurteile bedient. Aber so lange das allen Spass macht, ist das ja auch ok.

  • Nath sagt:

    Ich finde den Artikel herrlich treffend geschrieben! Und im Übrigen finde ich auch nicht, dass es sich dabei um Klischees handelt! Bei mir macht sich PMS erst seit wenigen Jahren bemerkbar, dafür aber mit voller Wucht – und rückblickend verstehe ich selber jeweils auch nicht mehr, wieso mich eine herumliegende Socke an den Rand des Weltuntergangs gebracht hat… 😉

  • Mike sagt:

    Verstehe nicht ganz wo das Klischee Problem und das fehlende Niveau sein soll…

    Ich kann hier kein „Vorutreil“ erkennen, ich habe noch keine Frau und keinen Mann kennengelernt, der dieses Phänomen bestritten hätte, und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es existiert… dazu brauche ich keinen Biologen der mir erklärt warum es passiert und keine Gesellschaft, die mir irgendwelche Vorurteile aufdrückt…

    Das fehlende Niveau sehe ich auch nicht wirklich, ich kann ihnen nur sagen, dass solche Dinge für Männer nur äusserst schwer nachvollziehbar sind, Erklärung tut also definitiv not.

    @ Irene: ich glaub nicht das PMS oder Gefühlsschwankungen im allgemeinen sowohl bei Männern als auch bei Frauen irgendwas mit „zusammenreissen“ zu tun hat, bzw. sich dadurch beheben lässt. Jemand mit einer Depression oder mit Hang zum cholerischen kann sich auch nicht „einfach ein wenig zusammenreissen“

  • weiblicher Mamablogfan sagt:

    Wenn dieser Blog nicht (nur) zum Männertreff werden soll, warum wird denn hier explizit versucht, den Männern PMS also die prämenstruelle Phase zu erklären? Danke Markus, du hast es auf den Punkt gebracht.

  • Fräulein Rottenmeier sagt:

    Reisst euch zusammen, Mädels, wenigstens für zwei Tage pro Monat. Sonst glauben wir Frauen am Ende selber noch an diese blöde Mischung aus Biologismus und Vorurteilen.

  • Irène sagt:

    Das Thema ist ein Non-Thema und hat im Mama-Blog wenig verloren – zwar ist der weibliche Zyklus (normalerweise) Voraussetzung für den Zustand „Mama“, aber das ist auch alles.

    Natürlich sehe ich, dass damit eine wenig sinnvolle Diskussion über das Klischee PMS-gestörter Frauen angezettelt werden soll. Aber ich würde vom Mama-Blog etwas mehr Niveau erwarten und weniger klischee-getriebene Gender-Diskussionen, auch wenn diese erfahrungsgemäss mehr Kommentare bringen.

  • Markus sagt:

    Eine Amerikanische Kollegin hat es in dieses schöne Wortspiel gepackt:

    PMS sucks. Period.

  • Franz sagt:

    Wie Mike, kenn ich das auch schon lange, sehr lange. Ich habe längst aufgehört die Wesensart der Frau zu verstehen. Es ist sinnlos. Das können sie nämlich selber nicht, wie der Artikel am Schluss ja zeigt. Ich versuche lediglich die Partnerin zu respektieren. Mehr kann Mann beim besten Willen nicht tun. So bin ich eigentlich bis jetzt ziemlich gut gefahren.
    Ich habe und hatte eigentlich immer nur ein Bitte an die Frauen, egal in welcher Phase sie sich grade befinden: Hört bitte auf, es als Euer exlusives Recht anzusehen, Euren Gefühlen Emotionen immer und zu jederzeit freien Lauf zu lassen! Oder anders ausgedrückt, versucht frühzeitig dem Heizer klarzumachen, dass der Lokführer die Lok nicht wird halten können. Es könnte nämlich sein, dass der Zug seine Passagiere sonst verliert.

  • Tom sagt:

    Das Bild ist nicht sexistisch, oder? (für mich ist es Pornographie) Und was ist jetzt PMS genau? Chaos?

  • Yves Jäggi sagt:

    Sorry, ich verstehe hier nur Bahnhof… Vielleicht muss mann ja einfach eine Frau sein, um einen solchen Artikel zu verstehen. Was war nochmals die Nachricht? Dass der weibliche Zyklus nicht unbedingt etwas Lustiges ist, weder für Frau noch für Mann? Aha.

  • Mike sagt:

    wusste ich alles schon (meine freundin ist in diesen tagen genau in der phase)

    ich frage mich nur immer wieder sehr Gott folternd gegenüber Männer veranlagt sein muss, damit er es hingekriegt hat, dass der ganze Sex-Teil als zu debatierende Möglichkeit rüberkommt, die durch allerhand Dinge übertönt werden kann, wärend der ganze Emotionsteil in Form der trefflich beschriebenen unaufhaltsamen Dampflokomotive über den Mann hinwegbraust, ohne das irgendwelche Möglichkeiten bestehen mit gutem Zureden / Verständnis etc. die Geschichte ein wenig abzuschwächen

    wäre es nicht toll wenn es umgekehrt wäre? 😉

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