Sextherapie

Und nun zu etwas ganz anderem. Ich muss schliesslich auch mal entspannen. Und deshalb reden wir heute über etwas Einfaches: Sex. Morgen und übermorgen auch. Von nun an jeden Tag, ein ganzes Jahr lang. Das ist Ihnen zu viel? Keine Angst, war bloss ein Scherz – wir sind schliesslich nicht verheiratet. Beschränken wir das Sexthema vorerst auf heute. Dafür wollen wir über täglichen Sex sprechen. Im Elternschlafzimmer. Mit dem langjährigen Partner. Sie sind dabei? Dann los.

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Womöglich sollten wir uns ein Vorbild an ihnen nehmen: Charla und Brad Muller.

Zunächst die Sachlage: Sex ist in den meisten Beziehungen, zumindest zu Anfang, eines der Haupttriebwerke. Im Taumel der frühen Elternjahre gibt es dann oft stotternd und spuckend den Geist auf. Und wird es erst mal in die Garage gestellt. Da setzt es dann Staub an. Die Gründe dafür sind vielfältig. Die Frauen müssen ihren Körper nach einer Geburt neu sortieren, die Männer sind verunsichert. Aber ohne Triebwerk geraten die meisten Beziehungen mit der Zeit in Schieflage. Obschon naheliegend, ist es allerdings gar nicht so einfach, das Ding da wieder rauszuholen und in Gang zu kriegen. Denn erstens hat man schliesslich genug anderes zu tun und zweitens ist es den meisten peinlich, über ihre Bedürfnisse zu reden. Oder darüber, dass man momentan eben keine hat.

Aber auch dafür gibt es eine Lösung. Nämlich nicht darüber zu reden, sondern es einfach zu tun. Jeden Tag. So jedenfalls machte es Annie Brown. Sie offerierte ihrem Mann Douglas zum vierzigsten Geburtstag ein spezielles Geschenk: Täglich Sex, 101 Tage lang. Andere durchqueren zu Fuss die Wüste Gobi. Die Browns verlegten sich auf Ausdauersport im Ehebett. Das Experiment war eindrücklich genug, dass Annie Brown es schliesslich zu einem Buch verarbeitete. Titel:«Just do it».

Ein ähnliches Experiment machten Charla und Brad Muller, die ein Jahr lang täglich Sex hatten – und ebenfalls ein Buch darüber schrieben. Natürlich haben die beiden etwas ganz anderes erlebt, aber das Fazit bleibt dasselbe: Die Beziehung profitierte auf er ganzen Linie von der Sextherapie.

Es mag nicht jedermanns Sache sein, einen Sexvertrag mit seinem Partner abzuschliessen, und der Gedanke, seinen Trieb einem Stundenplan unterzuordnen, ist nicht sonderlich romantisch. Viele Paare gehen davon aus, dass sie sich erst grundsätzlich wieder näher kommen müssten, dann würde sich das Sexualleben schon von selber einstellen. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es auch umgekehrt funktioniert. Vielleicht nicht für jedermann. Aber viele Paare würden staunen, wie viel in Bewegung kommen kann, wenn man sich Sex verordnet. So wie man sich Sport verordnet. Um dann plötzlich zu merken, dass man es richtig braucht. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam eine Studie des National Opinion Research Center Chicago. Paare mit regem Sexleben schätzen ihre Partnerschaft als glücklicher ein als ihre sexfaulen Kolleginnen und Kollegen, so sagt der Leiter der Studie, Tom W. Smith. Zwar sei nicht klar, ob glückliche Paare einfach mehr Lust hätten oder ob häufiger Verkehr die Paare glücklicher mache. Wahrscheinlich spielten beide Faktoren eine Rolle.

Was ich persönlich dazu sagen kann: Mehr Sex bedeutet grössere physische Nähe. Das führt automatisch zu einem intimeren emotionalen und geistigen Verhältnis. Und wer das pflegt, ist auch eher daran interessiert, Konflikte und Streitigkeit gütlich aufzulösen und schnell aus der Welt zu schaffen. Ausserdem macht es einfach Spass, wenn das potenteste Triebwerk wieder einwandfrei funktioniert. Oder was meinen Sie? Können Sie sich eine Sextherapie vorstellen?

279 Kommentare zu «Sextherapie»

  • Harry sagt:

    Sex macht nur Spass mit jemandem der seine Lust teilen möchte, das kann man und soll man nicht erzwingen.
    Frauen haben oft keine oder stehen nicht zu Ihrer Lust aus den verschiedensten Gründen. Sie heiraten Männer die sie für gute Papis halten und die der Familie Sicherheit geben. Bis das alles geregelt ist gibt es Sex auch von einer Frau die den nicht besonders mag. Dann kommt das erste Kind mit dazu gratis die erste Sexpause bis das nächste Kind gezeugt werden soll, dann ist plötzlich Sex wieder an der Tagesordnung und dannach ist dann der Ofen aus und es fängt die Familienbetreuung an. Ich finde man soll wenn man eine Familie gründet seine Aufgaben wahrnehmen. Sex gehört nicht zu den Aufgaben. Deshalb kann ich nur wiederholen Sex macht nur Spass mit jemandem der seine Lust teilen möchte. Wenn sie oder er das nicht gerne tut ist man auf verlorenem Posten.

  • Mike Müller sagt:

    täglich?

    ich wäre schon überglücklich mit alle zwei Wochen.

    Habe mich aber damit abgefunden, 1x pro Monat, wenn überhaupt.

    Lieber weniger Sex, dafür einen treuen Partner.

  • albatros sagt:

    @ Pipi, die haben sich so wenigsten gehalten. Und man ist nicht dem anderen zu diensten, mann beschenkt sich.. Ich könnte mir vorstellen, dass du keinen Partner hast..

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ja, ich bin ein armes Wesen, das auf dem Trockenen sitzt – du könntest dich täuschen…..

    • Wieso bloss stellt man sich hier was vor unter dem anderen und hat noch den Nerv, das zu sagen? Lasst das doch. Wenn Ihr über Leute reden wollt, dann am besten über Euch, dann über Abwesende (nil nisi bene).

      • Eni sagt:

        Warum muss man jetzt Albatros zurechtweisen, wegen seiner Bemerkung? Es war doch nur eine Frage und Pippi hat gut gekontert. Glaube nicht, dass Pippi einen Babysitter braucht, die ist taff genug.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Eni, der Tiger hat doch recht mit seiner Bemerkung, deswegen ist er nicht mein Babysitter.

      • Eni sagt:

        Ich fand nur, dass Sie das gar nicht so krumm genommen haben von Albatros und man nicht bei jedem falschen Räuspern ein Tamtam machen muss. Ich fand Ihre Reaktion auf diese Bemerkung super (wünsche mir selber mehr Gelassenheit) und hatte nicht den Eindruck, dass man Sie dafür verteidigen musste.

        Im Übrigen hat ja Albatros seine Bemerkung wieder entschärft.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Auch grosse Mädchen freuen sich über Flankenschutz…..

  • albatros sagt:

    @Kathy, Genau das mein ich die Lust kommt mit dem machen.. darum täte so eine Therapie einigen sehr gut..

  • Rahel sagt:

    Oh bitte Sportpapi! Ich denke nicht, dass ich meinem Mann zu Sex verpflichtet bin, schliesslich leben wir in der Schweiz! Das „Problem“ von uns Frauen ist halt schon, dass wir theoretisch immer können! Heisst aber noch lange nicht, dass wir auch immer Lust haben müssen, schon gar nicht immer wenns dem Mann drum ist 🙂

    • Sportpapi sagt:

      Zwischen immer Lust und nie gibt es einen grossen Unterschied. Wenn der Sex nicht mehr klappt, und das für die Beziehung zur Belastung wird, ist es eine gemeinsame Aufgabe, das Problem zu lösen. Mehr habe ich nicht gesagt. Aber ich werde gerne noch provokanter: für mich gehört der Sex genauso zu den ehelichen Pflichten wie die Treue gegenüber dem Partner. Hoffentlich fällt beides nicht allzu schwer.

      • Rahel sagt:

        Okay, was den ersten Teil Deines Kommentars angeht bin ich einverstanden! Sorry, hab Dich da wohl etwas missverstanden 🙂

        Beim Rest bin ich anderer Meinung, aber ich habe kein Problem damit, dass Du es so siehst 🙂

      • Kathy sagt:

        Bei mir gibt es Phasen – es gibt Zeiten, da würde ich am liebsten dreimal am Tag und dann habe ich auch wiedermal längere Zeit (bsp. zwei Monate) gar keine Lust dazu. Man sollte das mit dem Partner besprechen und ev auch mal „nachgeben“, also seiner „Pflicht“ nachkommen. Macht dann eigentlich auch immer Spass, obwohl man es nicht erwartet hat:)

      • albatros sagt:

        @ Pipi, das ist genau der Terror, der sich ein Mann wünscht. Er soll sich mühe geben sein Sexualtrieb im Griff zu haben, ja nie aufdringlich sein, immer schön nett und zuvorkommend, im Bett selbstverstäntlich in erster Linie für die Dame da sein, ja keinem anderen Hintern nachschauen. So stellt sich ein Mann immer hinten an und was soll das, vieleicht freut sich die Frau mehr über Blumen und der Mann über die Erleichterung. Und um mit meiner rechten Hand vorlieb zu nehmen, was auf jeden fall die spannung lindert, brauche ich keine treue Partnerschaft. Das ist die Vergewaltigung des Mannes, sie läuft psychisch.Ein altes Ehepar hat mir erzählt, wie sie das abmachten, für ihn ist Sex wichtiger, also fingen sie an zu tauschen. Er putzt für sie eine stunde, dafür schenkt sie ihm Sex. Das sind einfach offene wünsche, die man sich erfüllen sollte, wenn nicht in der Partnerschaft, dann halt anders… Schliesslich sollen beide nicht stehen bleiben und wünsche haben um auf die Erfüllung hinzuziehlen. Finde ich ganz ganz wichtig.

      • Ich sehe es tatsächlich wie Sportpapi: Wenn in einer Beziehung Sex verweigert wird, kann das ebenso zum Problem werden wie Untreue.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sex als Tauschmittel – was ist das anderes als Prostitution? Für solche Kuhhändel wäre ich mir zu schade. Aber du verstehst mich miss, niemand muss einem andern zu Diensten sein.

      • Ich sprach nur vom Problem. Eine „Lösung“ habe ich keineswegs skizziert…

      • Sportpapi sagt:

        Die Ehe ist nüchtern betrachtet eine Vereinbarung, in der man sich gegenseitig Zugeständnisse macht und auf eigene Freiheiten verzichtet. Ist das Prostitution?

      • Sportpapi sagt:

        @Rahel: was siehst du anders? Das mit der Treue?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ehe = Prostitution? Ich weiss es nicht, diese Frage hab‘ ich mir schon mit 20 gestellt und kam zu keinem abschliessenden Urteil, es kommt wohl immer auf die Umstände an. Als ich damals die Frage bei meiner Schwägerin und ihren Freundinnen, alle jung verheiratet, so lockerflockig in die Runde warf, wurde ich beinahe geteert und gefedert.

      • Rotkäppchen sagt:

        Wenn ich eure Kommentare so lese, dann kommt mir das Grauen…besonders wenn von „ehelichen Pflichten“ was sexuelle Handlungen angeht gequaselt wird. Das kann doch kein Mensch ernst nehmen sowas. Natürlich gibt es Durststrecken, aber das hat ja dann Gründe und die müssen dann halt besprochen werden. Und wer immer nur Sex mit Lusthaben verbindet, liegt schon mal quer in der Landschaft. Du meine Güte, ich hatte schon öfters kein Bock, aber der Hunger kam dann mit den Apérohäppchen reinspaziert…soll’s geben, glaubt’s mir Frauen! Und, es soll aber immer Spass machen…ob mit oder ohne Lust – das ist bei mir Bedingung! ;-

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Rotkäppchen, Spass ohne Lust? Das musst du mir jetzt aber erklären. Dass der Appetit beim Essen kommen kann, ist klar, aber dann ist es eben bereits Lust.

      • Eni sagt:

        Meine Rede: der Appetit kommt beim essen.

        Oder: wer seinen Partner/seine Partnerin im Ochsenstall schlafen lässt, muss sich nicht wundern wenn er/sie sich anderswo das holt was er „Zuhause“ nicht bekommt. Niemand hat das Recht auf Treue zu bestehen während er sich gleichzeitig sexuell auf Dauer verweigert.

        Auch bin ich der Meinung, dass man in einer Parnerschaft doch irgendwie dazu verpflichtet ist. Schliesslich geht der Parnter/die Partnerin davon aus, dass man in einer Beziehung das bekommt was man braucht an Zuwendung.

      • Rahel sagt:

        @ Sportpapi

        Nein, nicht das mit der Treue sehe ich anders! Treue ist absolut wichtig! Aber das Sex zu den ehelichen Pflichten gehört, mit dem bin ich nicht einverstanden! Und auch Sex ohne Lust kann doch nicht der Sinn sein! Aber Schwamm drüber 🙂

    • Andy M sagt:

      Ich denke schon dass es etwas wie eine „Pflicht“ oder Verpflichtung gibt.
      Ich versuche, es möglichst geschlechtsneutral zu formulieren. Sobald zwei Menschen sich darauf einigen, nur noch mit dem Anderen Sex zu haben, schränken sie den Anderen ja ein (faktisch, auch wenn das gerne in Kauf genommen wird). Daraus erwächst m.E. die Verpflichtung, die Bedürfnisse des Anderen mal wenigstens so minimal zu erfüllen. Wenn ich jemandem sage, ich bin dein einziger Beck, du darfst von niemandem sonst Brot kaufen, nur von mir, dann kann ich auch nicht plötzlich auf Gartenzubehör umstellen und erwarten, der akzeptiert das einfach so.
      Fazit: Treue bringt diese „Pflicht“ mit sich.

    • sepp z. sagt:

      natürlich ist niemand dem partner zu sex verpflichtet.
      allerdings steht es auch jedem frei, die beziehung zu verlassen.
      merkwürdige einstellung.

  • Albatros sagt:

    Ja hat mich auch sehr abgeschreckt, und glaube mir, ich bin mit sehr gutem Gefühl in dieses Leben gegangen. War wohl zuwenig mich selber.. Was mich in der Sexfrage in der Partnerschaft beschäftigt, ist, dass ich glaube, dass die Frauen mehr auf ihre Kosten kommen als die Männer. Meist will der Mann ja sowieso, die Frau aber nur wenn sie grad Lust dazu hat. Ich fühlte mich da unterdrückt, schliesslich gehöhrt das immer noch zu den ehelichen Pflichten. Auch da würde ein Sexvertrag die Machtverhältnisse gleichstellen, da diese in vielen Fällen ausgenutzt wird. Wie die Grossmutter sagt: ab und zu musst du halt wieder, dann ist er ruhig… Schöne Aussichten, aber ein wichtiges Thema in einer Ehe das unbedingt besprochen sein sollte. Und noch was, der Grund ist nicht dass die Frau sich durch die Schwangerschaft ändert, sondern dass sich das Gemeinsame Leben grundsätzlich mit den Kindern so sehr umkrempelt. Mit dieser Wandelung stehen beide in einem ganz anderen Leben und passen dann vieleicht gar nicht mehr gut zusammen. Vieleicht war ich ein guter liebhaber, aber kein guter Ernährer. Es ist auch keine Schande, zu scheitern, schliesslich fast 50% trifft dieses venomen. Ich denk dann die Chance in einen Verkehrsunfall zu geraten ist kleiner, nur so als Beruhigung, dass ich da weiss Gott nicht der einzige bin. Diese Muster sind ja schon sehr alt, aber die Möglichkeit auszubrechen ist neuer und die wird auch wahr genommen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      @Albatros
      Sex gehört nicht zu den ehelichen Pflichten, du hast keinen Anspruch darauf, nur weil du verheiratet bist. Sex als Pflicht ist sowieso der Ablöscher schlechthin, kann ausserdem nur auf Frauen angewendet werden. Oder will soll ich mir einen Mann vorstellen, der zum Sex gezwungen wird? Du merkst, Sex als Pflicht läuft darauf hinaus, dass Frauen in der Ehe vergewaltigt werden dürfen und genau dass dürfen sie eben nicht mehr, Vergewaltigung ist auch in der Ehe ein Straftatbestand.

      Lass‘ dir was einfallen, wenn der Ofen aus ist, vielleicht versuchst du es mal mit Verführung, das bedeutet, dass du dir Mühe geben musst, aber das sollte es dir wert sein. Sonst hast du ja die rechte Hand, falls du Rechtshänder bist, also jammere hier nicht rum.

      • Sportpapi sagt:

        Vogel friss oder stirb. Ganz so einfach geht es dann doch nicht. Mit der Ehe ist sicher auch die ideale Vorstellung vorbunden, künftig regelmässigen, lustvollen Sex zu haben. Wenn dann die Frau nicht mehr will und auf die „rechte Hand“ verweist (oder ist auch das unmoralisch? Fremd gehen darf der Mann aber sowieso nicht, schon gar nicht zu bezahlten Damen…), bzw. die ganze Verantwortung dem Mann überträgt (muss halt seine Verführungskünste auspacken…), dann stimmt einiges an der Vereinbarung nicht mehr. Es ist meiner Meinung nach sehr wohl die Pflicht der Frau, sich auch auf körperlicher Ebene für die Beziehung zu engagieren. Das heisst, gemeinsam mit dem Mann Lösungen zu finden.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Eigentlich will die Frau sich auch auf körperlicher Ebene engagieren, aber wenn rundherum alles krumm läuft, läuft halt auch körperlich nichts mehr. Wenn ich mit Frauen über solche Themen spreche, höre ich eigentlich immer das Gleiche: Er foutiert sich um meine Probleme mit Hauhalt und Kindern, aber abends soll ich dann in Stimmung sein für Sex, nein, so nicht. Die Verführung fängt nicht im Schlafzimmer an, sie ist viel umfassender, eigentlich ist es ein Werben, zuerst steht das Eingehen auf die Partnerin, ihr zuhören, sie unterstützen, ihr das Gefühl geben, dass sie nicht allein steht, dass sind die wirklichen Verführungskünste, sie haben nur ganz wenig mit Kerzenlicht und Champagner zu tun.

      • Eni sagt:

        Warum wird hier nur über die Unlust der Frauen geschrieben? Umgekehrt ist es genauso, ich kenne viele Frauen die bei ihren Partnern am ausgestgrecktem Arm verhungern müssen.

        So viel ich weiss, ist man eigentlich nocht immer verpflichtet, Sex mit dem Ehepartner zu haben, aber der Partner darf den Sex nicht mehr erzwingen, sondern müsste sich dann halt scheiden lassen. Weiss nicht ob diese Pflichten noch ihre Gültigkeit haben, weiss nur, dass im Jahre 1991 das noch so verschrieben war, aber Vergewaltigung der Ehefrau war zu diesem Zeitpunkt schon einige Zeit verboten.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Eigentlich will die Frau ja, aber sie ist halt nicht glücklich? So wird der Sex zum Machtmittel, um eigene Wünsche durchzusetzten. Zur Verführung bin ich einverstanden, nur sollte halt auch das von beiden Seiten ausgehen. Wenn ich dich richtig verstehe, gibt es Sex nur wenn die Frau die Partnerschaft gerade als stimmig betrachtet. Ein falsches Wort, und die Lust ist weg?
        @Pippi: Auch die Männer haben nicht immer Lust, sind müde oder möchten gerade lieber noch etwas Sport schauen 🙂 Deine Kolleginnen haben deshalb genauso Recht, sich zu beklagen, und von ihren Männern wieder einmal etwas Zeit, Wertschätzung und Sex zu fordern.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein, Sex soll kein Machtmittel sein, aber körperliche Nähe ist wohl nur erwünscht, wenn man sich auch sonst nahe ist. Es soll aber auch Paare geben, die sich streiten und sich als Versöhnung lieben, wie auch immer, Hauptsache, es geht auf.

        Die Wörter „Sex“ und „fordern“ gehen für mich gar nicht zusammen, sowenig wie „Liebe“ und „fordern“. Beides wird mir immer wieder geschenkt in einer Partnerschaft, wenn es fehlt, ist das ein schlechtes Zeichen. Zeit, etwas zu ändern.

      • Sportpapi sagt:

        Wenn ich in einer Partnerschaft Wünsche habe, fordere ich sie ein. Ich mache das, weil ich meine Frau liebe. Ich hoffe, sie meldet ihre Bedürfnisse ebenso an, so dass ich sie wenn möglich erfüllen kann. Ich finden den Begriff fordern in diesem Zusammenhang nicht übertrieben, vor allem wenn es um Sachen geht, die für mich zentral wichtig sind.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ein Wunsch ist ein Wunsch, die Erfüllung desselben ist freiwillig. Eine Forderung erhebt Anspruch auf Erfüllung, da kann geprüft werden, ob die Forderung zu Recht besteht, wenn sie das tut, muss sie erfüllt werden.

        Seinem Liebsten Wünsche zu erfüllen, macht Freude und ist ein Bedürfnis – Geben ist seeliger denn Nehmen – Forderungen zu erfüllen kann befreiend wirken, aber es macht nicht glücklich.

      • Sportpapi sagt:

        Es gibt Forderungen meiner Frau, die ich erfülle, ohne dass es mich glücklich macht. Ich bin sehr froh, dass ich die Liebe geschenkt bekommen habe. Die daraus entstandene Partnerschaft und Ehe ist aber dann eine gemeinsame Vereinbarung, in der sehr wohl auch Forderungen Platz haben. Ode randers gesagt: wenn meine Wünsche dauerhaft nicht erfüllt werden, weil es offenbar meiner Frau weder Freude noch Bedürfnis ist, dann muss ich allenfalls daraus Konsequenzen ziehen. In der Kommunikation wird daraus meiner Meinung nach eine Forderung oder halt ein dringender Wunsch.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Klar, ein dringender Wunsch. Aber eben noch immer ein Wunsch. Was in Beziehungen passiert, in denen die Frauen sexuell fordernd werden, ist allgemein bekannt, der Mann klinkt sich aus. Dazu war gerade im Tagimagi kürzlich ein aufschlussreicher Bericht. Begehren entsteht nicht durch Forderung, aber am Anfang einer erfüllten sexuellen Begegnung steht das Begehren, ohne geht es nicht. Ein Wunsch kann beim Gegenüber ein Begehren auslösen, eine Forderung nicht.

        Du führst offenbar eine glückliche Beziehung, Wunsch und Wirklichkeit scheinen bei dir zu stimmen, Liebe wird geschenkt etc., also mach dir keinen Kopf. Wenn es mal nicht mehr so sein sollte, musst du damit umgehen lernen und eine Lösung finden, aber mit einer dannzumaligen Forderung wirst du nicht weiterkommen. Der Mensch ist frei, Konsequenzen zu ziehen, wenn seine Wünsche im höchstpersönlichen Bereich nicht mehr erfüllt werden, aber aus Wünschen können nie Forderungen werden, weil bei Wünschen kein Anspruch auf Erfüllung besteht.

    • Rahel sagt:

      @ Sportpapi

      Meine Angst, wenn Du so von Forderungen, die Du Deiner Frau erfüllst obwohl es Dir keine Freude macht, ( nebenbei: Hut ab davor, finde ich super ) schreibst, ist die, dass es früher oder später mal in einer Auseinandersetzung zu Vorwürfen diesbezüglich kommt ( ich sage nicht, dass es soweit kommen muss und auch nicht dass es bei Dir so sein muss, also bitte nicht falsch verstehen, aber allgemein bei Paaren bei denen es so läuft wie bei Dir in der Ehe )

      • Sportpapi sagt:

        Ein Beispiel, um mal vom Sex wegzukommen (da ist bezüglich Zusammengehörigkeit von ausreichend Sex und ehelicher Treue meiner Meinung nach alles gesagt): Meine Frau wünscht/fordert, dass das Wochenende möglichst arbeitsfrei bleibt und für Familienaktivitäten reserviert ist. Selber würde ich lieber unter der Woche mal etwas früher heimkommen, und dafür am Wochenende ein paar Arbeiten erledigen. In diesem Fall gebe ich nach. In einem anderen Fall werde ich eher meine Vorstellungen durchbringen, weil es mir wichtig ist. Das ist halt aushandeln.

      • Rahel sagt:

        Ah, okay! Habs mir doch gedacht, dass Sportpapi nicht „nur“ nachgibt 🙂

        Nein, im Ernst: so wie bei Euch sollte es sein! Es kann auf Dauer nicht gut gehen wenn das Nachgeben nur von einer Seite kommt!

  • sepp zürcher sagt:

    Meine Frage an viele der kommentierenden Männer, deren Frau nach der Geburt keinen Sex mehr wollte: Habt ihr das nicht schon am Anfang der Beziehung gemerkt, dass das so kommen würde? War ihr Sex nicht immer schon nicht so wichtig? Oder verwandelt sich Frau mit ihrem Sexleben tatsächlich von heute auf morgen? (Habe selbst keine Kinder, deshalb die Frage)

    • Albatros sagt:

      @ Sepp, ich persönlich bin mit meiner, nun Exfrau, zusammen sehr Glücklich gewesen. Sex hat uns zusammengebracht und ich bin der Meinung, dass eine Partnerschaft Sex beinhalten soll. Sonst ist das für mich eher eine WG. Ich konnte mir gut vorstellen mit dieser Frau bis ins hohe Alter Sex zu haben ohne dass es langweilig wird. Wir hatten auch etwa drei Jahre täglichen Sex. Dann wurde sie Schwanger und ja, da änderte sich vieles. Gerade die Schwangerschaft gewöhnt einen Mann daran, enthaltsamer zu sein. Er muss sich auch ändern. Ich für meinen Teil würde keine Beziehung führen ohne Sex, aber nun sind ja da Kinder, eine grosse Zukunft, unterwegs. Das will man doch für den Sexualtrieb nicht hergeben. Also nahm ich halt in Kauf wenig Sex zu haben und ich begriff die Männer, die ihren Ausgleich sonstwo holen. Wenn die Kinder dann da sind, sich die Frau von der Geburt erholt hat, geht ein paar Monate, ist es schwierig wieder anzuknüpfen. Man ist Eltern geworden und die Kleinen müssen umsorgt werden, da bleibt nur ein kleiner Zeitpunkt für Gemeinsamkeiten. Meine Ex, hatte, als das Lustempfinden wieder aufkam blöderweise zu anderen Zeiten Lust als dass es möglich war. Und übrigens ist mann mit Kindern am anfang Abends hundemüde. In diesem Fall würde die Therapie greiffen, mit dem Beginnen kommt auch die Lust. Egal, ich blieb Treu, nahm Rücksicht, hatte Sex wenn sie wollte und das ging so sieben Jahre. Die Kinder kamen in die Schule, ihr wurde es langweilig und verliebte sich in einen Anderen, für den sie mich verliess. So geht das….

      • sepp zürcher sagt:

        danke für deine antwort.
        keine tolle sache.
        auch wenn möglicherweise andere eltern andere erfahrungen gemacht haben: klingt recht abschreckend.

  • Bitta sagt:

    toll, so wird Sex der Arbeit gleich gestellt: man geht hin, auch wenn man keinen Bock hat, spult lustlos sein Pensum ab, weil man einen Vertrag unterzeichnet hat.. und ich habe noch nie erlebt ,dass die Arbeit umso mehr Spass macht, je öfter und länger ich arbeite..

  • Tommy N. sagt:

    Mit dem Sex halte ich es wie mit dem Geld und dem religiösen Glauben: Es ist schön, wenn man davon viel hat; aber deswegen braucht man noch lange nicht ständig davon zu reden. Ausser mit den wenigen Vertrauten, die ich da einbeziehe.

  • Die biologische Evolution hat die mit Lust kombinierte Sexualität ja nur geschaffen, um die Fortpflanzung der Spezies
    Mensch zu sichern, genau so wie den Trieb, zu essen und zu trinken, d.h. Hunger und Durst. Weil aber der Mensch
    aus unerfindlichen Gründen ein kulturschöpferisches Wesen ist, hat er aus Hunger und Durst die Kochk u n s t und
    aus der Sexualität die E r o t i k geschaffen, also Schmuckformen wie Edelsteine und schicke Kleider. Wobei auch
    die letzteren beiden wieder der Erotik dienen. So wie man sich nicht besaufen und auf das tägliche Tortenessen
    verzichten soll. so ist es klug, auch die Erotik nicht durch Uebermass zum rein biologisch bedingten Sex und Lust-
    konsum veröden zu lassen. Entweder wird man krankhaft süchtig (Nymphomanie, Satyriasis) oder dessen über-
    drüssig. Das Mass ist das Geheimnis aller Freuden, zwar individuell unetrschiedlich, aber stets in Grenzen. Erkenne
    dich selbst! Nichts zu viel! – Das waren Leitsprüche der antiken griechischen Kultur. K u l t u r ist menschlich.

  • Katharina sagt:

    “Nos amamos…” decía nostálgica Palmera al narrarle la historia al marqués y sorbiendo golosamente una copa rebosante de „Sandemann“ (Very Old Tinto).
    “Nos amamos con pasión…”

    El marqués lloró un poquito para ponerse a tono con la melancolía de su pidolo, y luego -interesadísimo- preguntó.

    – ¿Y cuánto tiempo os amasteis?
    – Ciento veintidós espasmos.
    – ¿Divididos entre…?
    – Cuatro meses justos.

    El anciano aristócrata sacó su estilográfica e hizo números en un márgen de „la carta“. Al acabar, declaró:

    – A espasmo diario.
    – No, marqués. Jamás he amado con metrónomo. Además hay días en que las mujeres tenemos que prescindir de amar.

    • Katharina sagt:

      Auf Deutsch:

      „Wir lieben uns…“ sagte Palmera nostalgisch als sie dem Marquis die Geschichte erzählte und ein Glas randvoll mit Genuß“ Sandermann „(Very Old Red) sippte.
      „Wir lieben einander leidenschaftlich…“

      Der Marquis weinte ein wenig, um in Einklang mit der Melancholie seiner Bockspringereien zu kommen, und fragte dann ganz interessiert:

      – Und wie oft haben Sie geliebt?
      – Hundert und zwanzig Spasmen.
      – Verteilt auf…?
      – In etwa vier Monate.

      Der alte Aristokrat nahm seinen Stift und hatte eine Spanne von Zahlen im „Schreiben.“ Als er fertig war, sagte er:

      – Eine täglicher Krampf.
      – Nein, Marquis. Nie habe ich mit einem Metronom geliebt. Darüber hinaus gibt es Tage, an denen Frauen ohne Lieben auskommen müssen.

  • Til sagt:

    Sex in der Ehe ist wohl die letzte Perversion die uns noch geblieben ist…

  • Martin sagt:

    Täglich Sex und das 101 Tage am Stück, hey ich bin doch kein Chünggel…
    🙂

  • Albert Weisser sagt:

    es ist relativ einfach: frauen (auf status, macht, geld und alphamänner aus) wollen die möglichkeit haben mit möglichst vielen männern sex zu haben. im gegensatz dazu würden es männer (trieb) auch tatsächlich tun. denn sie hatten keinen mami-moral-schaden „sex ist böse böse und schlimm und alle männer sind gemein und böse“. also lass dich mit 45 scheiden und spekulier auf eine witwenrente. dann könnt ihr frauen euch grämen, dass ihr es damals nicht mit allen möglichen männern getrieben habt. denn attraktiv seid ihr jetzt längst nicht mehr 😉

    irgendwann merkt der mensch sofern er 1 und 1 addieren kann, dass er biologisch gar nicht für eine monogame beziehung geschaffen ist und man kann sich ebenfalls wieder scheiden lassen. springt auch was raus dabei, siehe rooney oder woods.

  • Til sagt:

    Ich kann nur sagen, dass meine erste Ehe bestimmt auch an immer weniger Sex zerbrochen ist. Zuletzt haben wir es noch knapp einmal im Monat gemacht.
    Auch wenn ich mir dabei etwas blöd vorgekommen bin, habe ich meiner zweiten Frau (vor der Hochzeit) gesagt, dass ich mindestens 2-3 mal pro Woche Sex brauche, um in der Beziehung glücklich zu sein.
    Ich fand die Trennung/Scheidung nicht schön, ich möchte sowas nicht wieder erleben. Aber ein Ehe (fast) ohne Sex möchte ich auch nie mehr erleben müssen.

  • Es bleibt ein unerschöpfliches Thema: wie halten wir unser Sexleben lebendig. Dass es aber verschiedene Phasen des sexuellen Liebens gibt (feurige, herzliche, stille und spirituelle), wissen die wenigsten. Meine Partnerin Doris Christinger und ich kennen uns seit 25 Jahren: lieben, leben und arbeiten zusammen. Als Paar- und Sexualtherapeuten und auch als Tantriker haben wir 1000de von Menschen in diesen Fragen auf verspielte und humorige Art begleitet. Daraus entstand unser Buch VOM NEHMEN UND GENOMMENWERDEN – Für eine neue Beziehungserotik.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ja Herr Schröter, die Werbung ist angekommen (das 2. Mal), ich werde ihr Buch aber trotzdem nicht kaufen. Gebrauchsanweisungen für die Liebe sind im besten Fall lustig, meistens aber langfädig und dröge, vor allem sind sie unnötig, weil das Wesentliche schon lange erkannt und niedergeschrieben wurde, es gibt ein paar Werke der Weltliteratur, die ein Genuss zum Lesen sind, aber sonst……

  • Es bleibt ein unerschöpfliches Thema: wie halten wir unser Sexleben lebendig. Dass es aber verschiedene Phasen des sexuellen Liebens gibt (feurige, herzliche, stille und spirituelle), wissen die wenigsten. Meine Partnerin Doris Christinger und ich kennen uns seit 25 Jahren und leben und arbeiten zusammen. Als Paar- und Sexualtherapeuten und auch als Tantriker haben wir 1000de von Menschen in diesen Fragen auf verspielte und humorige Art begleitet. Daraus entstand unser Buch
    Vom Nehmen und Genommenwerden.

  • Frank Müller sagt:

    Heikle Sache, da hier so viele Dinge reinspielen: persönliche Freiheit und Selbstbestimmung vs. partnerschaftliches Verständnis und Verantwortung, Wunsch-Weltbild vs. Realität, männliche Sexualität vs. weibliche, Erziehung vs. Phantasie – die Liste ist unendlich. Aber es hat uns wohl niemand versprochen, dass Beziehungen einfach wären. Sie sind ein täglicher „Kampf“, ein guter Status bleibt nie einfach so erhalten sondern muss der banalen Realität der Gewohnheit abgetrotzt werden. Und ich denke gerade die Gewohnheit ist das Problem. Sex macht da keine Ausnahme, darin sehe ich auch etwas die Gefahr in diesen „Experimenten“. Allerdings kann einem Sex helfen, aus alten Mustern auszubrechen, da er, unverkrampft ausgelebt, ähnlich wie gewissen Drogen wirk: man blendet die Realität aus, ist im Moment, empfindet intensiv, ist sich nah und fühlt sich nah. Wenn man eine „Gewohnheitsbeziehung“ lebt und dann einen solchen Moment gemeinsam erlebt, dann ist das wohl schon ziemlich intensiv und die Bindung wird erneuert und vielleicht auf ganz andere Beine gestellt. Ich denke also schon, dass regelmässiger Sex zu einer Beziehung einfach dazu gehört. Und ganz ehrlich: ich kenne keine Beziehung, die Minimalsex überlebt hätte…

    Vor diesem Hintergrund sind vielleicht auch die matchoid wirkenden Aussagen meiner Vorredner zu interpretieren, die mit „der muss man es einfach mal besorgen“ wahrscheinlich nicht das erreichen, was sie gerne möchten und mit dem unterschwelligen Frust schon prinzipiell nicht ernst genommen werden. Aber ich denke, sie könnten im Kern schon etwas Wahrheit getroffen haben, nämlich, dass es manchmal einen Kick braucht, um aus der Gewohnheit auszubrechen und neues zu entdecken. Und das könnte für beide Partner vielleicht recht überraschende Folgen haben.

    Meine Partnerin und ich sind jedenfalls schon zehn Jahre zusammen, unverheiratet und Eltern von zwei kleinen Kindern. Trotzdem kommen wir pro Monat zu drei bis vielleicht 12 mal Sex. Wieso das genau so ist kann ich nicht beantworten, aber ich vermute, dass einige Punkte dabei wichtig sind: meine Freundin spricht davon, dass Sex seit den Geburten für sie viel intensiver sei und sie macht Pilates und Beckenbodentraining (was gemäss ihrer Aussage das Empfinden ebenfalls positiv beeinflusst). Die Tatsache, dass wir nicht verheiratet sind gibt unserer Beziehung etwas dynamischeres, weniger festgefahrenes, etwas, worum man kämpfen muss. Wir reden hin und wieder auch mal ganz offen über unsere Bedürfnisse und Vorstellungen vom Sex, wobei da nicht unbedingt ein Konsens daraus resultiert, wir aber besser wissen, wie der andere tickt. Wir führen eine ziemlich gleichberechtigte Beziehung, teilen uns Haushalt, Kinderbetreuung und (nicht den gleichen) Job je 50% – es existiert also kein Machtgefälle in der Beziehung, das jemand mit Sex umkehren möchte. Wir sind beide Berufstätig (je 50%) und haben unser je eigenes soziales Umfeld fern der Familie, unseren Platz für uns selber.

    Wie gesagt, das sind jetzt keine Rezepte, aber ich bin mit meinem Sexleben recht zufrieden und vielleicht macht’s der eine oder andere Punkt aus. Und klar: bei uns ist nicht immer eitel Sonnenschein. Es gibt auch mal Stress und „Krach“ und Zeiten mit wenig Sex. Gerade nach so Phasen müssen wir uns beide wieder daran gewöhnen, die Nähe des anderen zu geniessen und die Kontrolle abgeben zu können. Aber eben, es ist kein Geschenk, es ist tägliche Arbeit, so eine Beziehung.

    Ach ja, @Martin Brunner: das mit der Geburt kann ich nicht nachvollziehen. Ich war beide Male dabei. Auch hatten wir während der Schwangerschaft keine Probleme mit dem Sex. Allerdings ist’s eine Typfrage. Ich habe von Männern gehört, die hatten nach der Geburt des ersten Kindes NIE MEHR SEX mit der Partnerin. Das kann’s dann auch nicht sein. Dann lieber draussen warten.

  • Martin Brunner sagt:

    Das Thema ist ein heisses Eisen – die Idee mit verordnetem Sex ist für mich neu, aber interessant. Bin selber seit 15 Jahren auf dem sexuellen Abstellgleis. Nachdem was ich so gehört habe von Kollegen oder aus Blogs, bin ich nicht der Einzige, sondern eher der Durchschnitt. Nach dem ersten Kind gehts mit Sex bergab, das Zweite beerdigt alles (Achtung Männer, bei der Geburt rate ich euch NICHT DABEI ZU SEIN! Ihr werdet eure Frau nicht mehr so berühren können wie vorher….). Wenn Mann dann noch loyal ist und zur Partnerschaft steht, dann hilft nur noch selber Hand anlegen.

    Heute ist trotz Paartherapie und all dem Scheiss tote Hose, ich werde nur noch abgewimmelt. Ausser wenn die Natur bei ihr die Eier springen lässt, dann kann es sein, dass ich unverhofft ran soll – beim letzten Mal hat mich das so angegurkt, dass ich nicht konnte (ist mir auch schon öfters passiert).

    Bezahlten Sex oder überhaupt externen Sex habe ich noch nicht gemacht/getraut, passt nicht in mein Bild von Loyalität. Wenn, dann sollen beide dürfen. Diese Diskussion hat meine Partnerin angestossen, find ich auch gut. Ich wäre schon zu haben für eine mündige Sexualität. Man muss nicht gleich erzählen mit wem man wievel und wo und sollte auf dezente Beziehungen achten. Na mal sehen, was andere so noch schreiben. Würde mich freuen, andere Familienmänner zu hören!

    • Tomas sagt:

      Sex findet im Kopf statt, zuerst einmal.
      Wenn es dort nicht klappt, geht es im Bett auch nicht wirklich toll, wenn es dann überhaupt stattfindet.

      Ich will nicht ins Uferlose ausschweifen, aber wenn ich es auf den Punkt bringen will, dann gibt es eigentlich nur zwei Szenarien: entweder steuerst du auf die Perspektive „Ich mag Weihnachten mehr als Sex, weil sie häufiger stattfinden“, oder du findest dir eine andere Partnerin. Ob es als Seitensprung oder als Ersatz für deine komplette Beziehung stattfindet liegt an dir / euch. Problem bleibt, dass Frauen mit Sex meistens ein Haufen anderer Dinge koppeln, was zu Komplikationen sowohl mit deiner jetzigen, sexlosen Partnerin, sowohl mit der zukünftigen führen wird.

      Zu hoffen dass es einen dritten Weg gibt ist nur Zeitverlust.

      • Martin Brunner sagt:

        So gesehen tendiere ich zum anonymen Seitensprung….den ich abklemmen kann sobald es komplikativ wird. Die einfachere Variante ist bezahlter Sex. Ob es den Weg gibt, den ich im Innersten mir wünsche, traute Zweisamkeit inklusive gutem Sex bis ins hohe Alter ist fraglich. Wohl bin ich hier antiquierter Meinung oder es ist einfach anerzogen (wie so vieles).

      • Sabrina sagt:

        @Martin: „So gesehen tendiere ich zum anonymen Seitensprung….den ich abklemmen kann sobald es komplikativ wird. Die einfachere Variante ist bezahlter Sex“. Was ist ein anonymer Seitensprung? Anscheinend ist es ja kein bezahlter 6. Ein Seitensprung anonym und ohne flirt, scheint mir zwar nicht unmöglich aber sehr theoretisch. Klar, kann man bei einem ons den „schnellen“ 6 haben und man weiss dann sehr wenig zum vis-a-vis, aber anonym dürfte dies aber dennoch nicht sein. Und noch ne Frage, zu „sobald es komplikativ wird, kann ich abklemmen…“ ist es dann nicht schon zu spät?

    • bob martin sagt:

      Lieber Martin

      Das kommt häufig vor, dass sich die Sexualität ändert, immerhin sind ja noch Kinder dabei, man (meistens Frau) hat mehr Verantwortung und es spielt sich viel mehr im Kopf ab.

      Habt Ihr schon mal miteinander gesprochen warum Sie keinen Sex will? Wenn ja, Will Sie überhaupt noch Sex? Es kann doch auch sein, dass Sie andere Bedürfnisse zuerst befriedigt haben will um sich gehen zu lassen. Eine Mutter mit Kinder muss den ganzen Tag vieles entscheiden, tun, präsent sein und braucht am Abend evtl. etwas was Sie sich wieder als Frau fühlen lässt.

      Man kann sich die ganzen Therapien sparen, wenn Mann und Frau sich ihre Bedürfnisse mitteilen und einander entgegenkommt.

  • Eremit sagt:

    Soweit zum Thema Sex von Frau Binswanger.

    Ein Sexvertrag schliesst m. E. ein Freier mit einer Prostituierten ab …

    Es mag ketzerisch wirken; wo sollte man/frau mit jemandem Sex haben, wenn diese andere Person nicht gewillt ist die natürlichen Konsequenzen mit zu tragen? Bio-Jogurt und in der Natur sein und leben ja, aber blos nicht die natürlichen Konseqenzen von Sex ….

  • Kim sagt:

    Wenn man das liest, kriegt man echt den horror vor heiraten, beziehung, kids etc. … ich glaub einfach, dass der libido bei frauen extrem unterschiedlich ist..und enorm von der psyche gesteuert wird…das heisst, wir frauen sollten viel mehr das leben geniessen, wir sollten tanzen, trinken, uns schön machen und becken boden training, pilates und schauen dass wir jeden tag lust haben auf sex..und ich fahre mit dieser art von leben sehr gut! 😉 we need more walks on the wild side, girls!

  • medea sagt:

    ich verstehe diese -norm und pärchenkonventionen eh nicht! war 5 jahre lang geliebte und hatte meinen echten spass an dieser dreiecksbeziehung, wir wussten alle drei voneinander und die ehefrau war eine zeitlang darüber sogar froh, da sie ein sexmuffel ist. austauschen kann ich mich mit meinen besten freundinnen, sex habe ich mit männern. nach seiner hochzeit durfte er bei seienr frau eigentlich nur ran, wenn sie fruchtbar war, da sie kinder wollte. vor einiger zeit durfte er bei ihr mal wieder ein „kind produzieren“ und sie wurde dabei auch prompt schwanger – seit dieser schwangerschaft meint sie, er müsste auf die geliebte sowie auf sex verzichten, wenn er sie liebte. fazt: mich hat er verlassen und nun leben sie unglücklich in einer zweierbeziehung mit bald dem 2. kind. was für vorbilder! nur ja keinen genuss, ja keine lust. alles rein und unberührt… wie schneewittchen. heile märchenwelt und friede freude eierkuchen beim sonntäglichen spaziergang am see, ach ja, händchen haltend…
    naive frage: wie hält ein mann eine solche beziehung ohne sex aus? ohne handfeste sinnlichkeit? ohne leidenschaftliches begehren? ich kenne praktisch nur frauen, die sexlos in einrer partnerschaft leben können. ich jedenfalls nicht, habe aber zur zeit absolut mühe, mir da wieder etwas aufzubauen, da die männer in meinem alter einfach zu sehr auf der pärchenschiene fahren. ich glaube ich rufe mal diesen ex an. diese sinnlichkeit und leidenschaft fehlen mir und ich bin nicht bereit mit anfang 40 darauf zu verzichten! frauen, worum geht es bei euch? kann das sein, dass ihr einfach viel zu romantisch seid und einen drachentötenden prinzen erwartet, der sogar eure mensbeschwerden verstehen soll? drachen selber töten macht spass, dafür brauchen wir keine prinzen – wir wollen uns alle gut fühlen, oder nicht? was gibt es schöneres als geschickte männerhände und wenn diese nicht geschickt sind, dann bringen wir es ihnen einfach bei… ist doch keine sache. und die männer sollen uns doch ganz einfach sagen können wie sie es mögen. mir hat das schon immer spass gemacht, ein sinnlich leidenschaftliches abendteuer auf der verschwitzten landkarte von menschenkörpern. prickelnd… äusserst prickelnd…

  • Robert sagt:

    Dann lohnt es sich zu heiraten? Bin 29 und hatte in meinem Leben nur eine Freundin, genau zwei Jahre lang. Was auch die einzigen zwei Jahren wahren, indem ich Sex hatte… ich verstehe das nicht, mit vielen Menschen habe ich darüber gesprochen, und alle erzählten mir verrückte Geschichten über ihre sexuelle Erfahrungen mir ihren Freundinnen. Nicht mal in den Ferien durfte ich ran, wo Meer, Sand und Cocktails den Tagesrythmus bestimmen. Es gab immer etwas, immer! Ihre Tage kamen sowieso immer nur in den Ferien, äusserst seltsam. Wie auch immer, ist das schlecht, wenn der Mann Sex verlangt? Jetzt ist Sex plötzlich etwas gutes? Meine Fresse, ich ziehe die Frauen nicht mit meinem Blick aus, aber man wir so schnell verurteilt! Das ist doch ein Märchen was ihr schreibt, nach 30 Jahren Ehe ist alles vorbei, ich kenne kein Beispiel dass anders wäre!

    • Mark sagt:

      Kommt mir Alles irgendwie bekannt vor….

      Bevor wir verheiratet waren u. Kinder hatten war Sex etwas sehr Natürliches und auch relativ spontan möglich.
      Mal am Morgen, mal am Nachmittag, mal Abends und Nachts. Sex war auch an mehreren Orten möglich nicht nur
      im Ehebett.
      Jetzt nach einigen Jahren Eheleben muss Sex regelrecht geplant und im voraus „angemeldet“ werden.
      Sex falls überhaupt findet fast nur noch am Wochenende, Abends statt wenn die Kinder schlafen.
      In den Ferien hat meine Frau meistens Ihre Tage. Falls keine Mens dann zu müde oder allgemeine Unlust.

      Habe mich damit arrangiert und gönne mir hin und wieder etwas käuflichen Sex.
      Zwar nicht optimal aber es befriedigt und verpflichtet zu Nichts. Oftmals auch noch phantasiereicher als zu Hause.
      Zu Anfangs hatte ich hinterher oft noch ein schlechtes Gewissen, aber jetzt….

      Regelmässiger Sex ist ja schön und gut aber es soll nicht nach Fahrplan und täglich stattfinden.
      Etwas mehr Spontanität ist mir lieber, keine Sexualtherapie.

  • Robert sagt:

    Ich weiss nicht, ob Sex als Therapie etwas taugt – das hängt wohl auch davon ab, woran eine Beziehung allenfalls kränkelt. Wenn es z.B. so ist, dass man sich in einer Beziehung fast schon gefangen fühlt, weil eher zu viel Nähe da ist, dann könnte sowas fatal enden.

    Geht man aber davon aus, dass man schon so etwa begriffen hat, woran eine Beziehung kränkelt und beide sind immer noch guten Willens, etwas dagegen zu tun, dann kann ja auch etwas ganz anderes – aber auch Sex – eine gute Therapie sein. Nur schon der Wille, gemeinsam eine Therapie zu versuchen ist doch schon sehr viel versprechend. Oder?

    Man könnte aber genausogut versuchen, sich jeden Tag 15 Minuten zu erzählen, was man erlebt hat. Oder einen jour fix einrichten, an dem man zusammen ausgeht. Oder zusammen einen Kurs buchen.

    Mich stört es immer ein wenig, wenn Sex als Omnibus hergenommen wird, in den sich alles reinpacken lässt. Ich würde das gar nicht zu Stande bringen, jeden Tag Sex zu haben und mir ist die Vorstellung ein Graus, Sex zu versprechen.

  • heidi reiff sagt:

    Lieben Dank allen Frauen für die Schützenhilfe.

    So wie ich informiert wurde aus zuverlässiger Quelle, sind die sog. Emanzen an Stammtischen nicht so beliebt. Das ist Männerklatsch oder haben ev. die nicht abgenabelt ? Sprüche wie „der muss man es mal besorgen“ kenne ich auswenig“, sind
    einfach für mich „Machoallüren“. Wenn Sie mal bei einer Frau nicht landen können spielen sie „beleidigte Leberwurst“. Ich möchte das nicht verallgemeinern. Sex ist Privatsache eines jeden Menschen ob Mann oder Frau. Das einzige das geahndet werden muss, ist sexueller Kindsmissbrauch Punkt.

  • Adrian sagt:

    Linker Blog kommt auf den Geschmack ehelicher Pflichten … niedlich.

    Und gibt Hoffnung …

    … ich sag schon immer die Welt wäre ein besserer Platz hätten die Linken bloss genug Sex 😛

  • thomas sagt:

    Wieso gehen die Meisten hier davon aus, dass die Frau grundsätzlich weniger Freude an Sex hat? Das stimmt so doch nicht.

    • Sabrina sagt:

      @thomas da kann ich dir zustimmen, aber bei uns seht weniger das rammeln im vordergrund. das ist ein kleiner aber feiner unterschied. aber 6 mag ich sehr, aber mit genuss und intensiv.

      • Mani Matter sagt:

        Seltsam, liebe Sabrina,…..hmmm, „Thomas“ hat aber gar nix von „Rammeln“ geschrieben…..(und ganz ehrlich: ich glaube auch nicht, dass er’s gedacht hat)….wie kommst Du auf dieses seeehr unschöne Wort in diesem an sich schönen Zusammenhang hier?

      • thomas sagt:

        Ich glaub, ich kenn einige Frauen, die das oben genannte „Rammeln“ lieben. Und auch einige Männer, deren Vorlieben in viel „zärtlicheren“ Richtungen liegen.
        Dafür muss man/frau meiner Meinung nach aber ehrlich mit sich selbst sein und den Weg der sexuellen Entdeckung gehen. Für lange Zeit, wohl..

    • Sabrina sagt:

      okay thomas, ein „rammeln“ oder nennen wir es quicky, daran haben auch wir Spass und nicht nur die Männer. Schliesslich braucht es ja auch immer (mind.) zwei. Selbstverständlich sind Männer auch meist sehr zärtlich. Doch der Fokus sagen wir es mal so, ist bei den Männer oft ein anderer, das heisst aber nicht dass das schlimm ist.

  • Jean Lenaux sagt:

    Meine Ex-Frau denkt, dass unsere Beziehung an zu wenig Beziehung gestorben ist, ich denke, dass es zu wenig Sex war. Das Beziehungsding ist kompliziert und mann kann es nie recht machen, es ist nie genug. Und wenn „Beziehung“ zur Tauschwährung für Sex wird, muss mann sich Sex immer verdienen. „Beziehung“ heisst der Frau Interesse vorgaukeln, wenn sie von Leuten redet, die der Mann nicht kennt und die ihm wurscht sind. Z.B. von der Tochter von einer Frau mit der sie im Zug ein Gespräch angefangen hat. Beziehung heisst jeden Gedanken mit der Frau teilen, damit sie sich bei einer allfälligen Idee oder Initiative nicht übergangen oder bevormundet vorkommt. Eigentlich ist es ganz einfach. Der Mann möchte mehr Sex, die Frau gibt ihm das gerne, weil sie ihn liebt. Es ist keine Gefälligkeit. Er liebt sie dafür umso mehr und ist für sie emotional offen und präsent. Niemand muss sich etwas abverdienen, beide geben sich das was glücklich macht. Emanzen haben damit natürlich ein Problem, weil sie immer auf der Hut sein müssen, dass sie ja nicht zu viel von sich geben.

    • mira sagt:

      Der Mann gibt Zuwendung und die Frau gibt Sex. Solange dies beide tun, kommen beide auf die Kosten. Wenn aber immer die Frau zuerst Sex geben muss, dann stimmt das Gleichgewicht nicht mehr. Oder, wenn aber immer der Mann zuerst „Beziehung“ geben muss, dann stimmt es ebenfalls nicht. Das hat nichts mit Emanzentum zu tun, sondern mit logischem Denken. Unter der Vorraussetzung, dass er mehr Sex will und sie mehr Zuwendung („Klischee-Fall“), gibt ja auch andere Kombinationen… Wird das ganze aber als kalter Deal verstanden, funktioniert es nicht auf die Dauer. Denn dann fehlt die Liebe.

    • Urs sagt:

      Also wenn es Dir ernst ist mit der Aussage „“Beziehung” heisst der Frau Interesse vorgaukeln“, dann verstehe ich Deine Frau, wenn sie denkt, dass Eure Beziehung „an zu wenig Beziehung gestorben“ ist.

      Es ist auch meine Erfahrung, dass sich frau mir nahe fühlen muss, bevor sie mit mir körperliche Nähe teilen mag. Auch sie tendiert oft darauf, diese Nähe mit Reden herzustellen zu versuchen. Dabei geht es aber weniger um die Frau Meier und deren Tochter, sondern ihr Bedürfnis, mit mir in einen Austausch zu kommen. Zugegebenermassen mag ich darauf auch oft nicht einsteigen. Wenn es mir aber gelingt, in dem Moment bei ihr und nicht schon beim Sex zu sein, gibt es die Möglichkeit, diese Verbindung aufzunehmen, ohne dass sie mich – verzweifelt – volltexten muss.

  • Katharina sagt:

    Queda la amargura, porque tú eres amargo. Pero tu cuerpo canta: nada de amargura, sólo cuerpo.
    Te quiero igual que el primer día, como a la casa de cuando era pequeña, como a mi madre, como al viento.

    • Athina sagt:

      So schön, wer schrieb das??

    • Katharina sagt:

      obiges auf Deutsch:

      Es ist die Bitterkeit, weil Du bitter bist. Aber Dein Körper singt nichts von Bitterkeit, nur Körper singt er. Ich begehre Dich so wie am ersten Tag, wie damals zuhause, als du so klein und unbedarft mir erschienst, wie damals bei meiner Mama, wie damals im Wind.

      @Athina: Ich selbst. Meine Partnerin ist Azteca und es ist eine Hommage an sie. Wir sind 24 Jahre zusammen.

  • heidi reiff sagt:

    Es gibt ein Buch von Ericson, – Männerphanasien – , ich habe etwas gegen sog. Windhunde ist es nicht schon etwas krankhaft,dass Männer das Gefühl haben, es der Frau besorgen zu müssen, die Harems funktionieren anscheinend so, ist das Zentrale für den Mann der Penis ? Ich bin keine Penisneiderin nach Siegmund Freud, Frauen haben auch das Recht Grenzen zu setzen, ich hoffe alte Zöpfe werden hinterfragt . Bei Partnerschaften geht es doch um Nähe und Distanz. Zum Glück gibt es in der Schweiz Menschen die in Partnerschaft leben ohne Trauschein, „in guten und in schlechten Zeiten, bis dass der Tod euch
    scheidet“ so wird uns das aufoktriert aus der Religionsecke, Menschen die sich frei entscheiden, einfach mal zusammenzuwohnen seien es hetero Schwule oder Lesben, die ersparen sich manchen Aerger mit Scheidungsprozessen auch viel Geld.

    • reiffe heidi sagt:

      uiuiui,…da scheint sich jemand den eigenen persoenlichen frust von der seele zu schreiben und die boesen maenner und penisse verantworlich zu machen fuer das eigene versagen – im bett… aber egal. sex gehort zum leben wie atmen, trinken und essen und in einer gutfunktionierenden partnerschaft sollte man offen sein, auch fuer einen sexvertrag. das hat nix mit machohaftem phallusverhalten oder anti-feministischer lismete zu tun, sonder ist ein natuerlicher trieb, der ausgelebt werden soll. und nun, reiffe heidi…geht und such dir einen neuen, der lieber zu dir ist und zu dem auch du lieber sein kannst..

      • heidi reiff sagt:

        Ich habe eine natürliche Beziehung zur Sexualität, die MASCHE IST MIR WOHLBEKANNT, DER MUSS MAN ES MAL BESORGEN. Ich habe mir meine eigenen Leichen aus dem Keller geholt Schritt für Schritt, ich habe einfach keinen 24 Stundenorgasmus, hast du das das? ist doch BLUFF, träum weiter ……………

      • reiffe heidi sagt:

        liebe rei(f)e heidi – natuerlich hast du eine beziehung zur sexualitaet. aber ich denke nicht, dass du eine natuerliche bezeihung dazu hast. ich gehe mal davon aus, dass du ueber fuenfzig bist, alleine und verlassen, frustriert und sexuell unzufrieden. nicht weil du nicht befriedigt wirst, sondern weil du eventuell keine lust dazu verspuerst. du hast wohl ein verkraempftes verhaeltnis zu deinem koerper und deiner sexualitaet und alle beckenbodenturnstunden und gruppentherapien helfen einfach gar nix. und wieso nicht? weil’s dir eben noch keiner richtig besorgt hat. das muss ja keine 24 stunden lang dauern (wie du offenbar fantasierst)…gute dreissig minuten duerften dir fuer den anfang genuegen. wieso versuchst du es nicht mal? hoer auf mit dem feministenbloedsinn und dem anti-macho-getue und lass es dir geben und versorgen. viel spass und lass uns wissen wieviel lockerer du geworden bist.

      • mira sagt:

        @reiffe heidi
        heute keinen hoch bekommen, oder wat? warum hast du es nötig der heidi reiff derartige dinge zu unterstellen?

      • Kate Bush sagt:

        @mira
        Gut, dass du Heidi Reiff verteidigt hast, solche Schmähungen sind das Letzte. Sie erzählt von sich und wird dafür verspottet, wie kann man so gemein sein.

      • Katharina sagt:

        @reiffe heidi: Also mit solchen Sprüchen würde Dir hier folgendes geschehen:

        „http://www.realcaliforniamilk.com/node/10“

    • Igor Neuffer sagt:

      Meiner Meinung nach hat er recht. Perfekt getroffen. Da gehe ich auch eine Wette ein auf mein Haus. Heidi kann sich gerne melden und dagegen wetten. 100 pro genau richtig getroffen. Heidi schreibt ja schon länger frustriert und menschenfeindlich.

    • Michael Scholl sagt:

      Liebe Heidi Reiff
      Satzzeichen werden nicht grundlos verwendet. Sie stellen sicher, dass ein Text – und damit die Gedanken – mit einem Minimum an Ordnung kommuniziert werden können. Dies braucht der Leser, ansonsten die Lektüre zur sinnbefreiten Achterbahn werden kann. Wenn ich Ihren Satz „Ich bin keine Penisneiderin nach Siegmund Freud, Frauen haben auch das Recht Grenzen zu setzen, ich hoffe alte Zöpfe werden hinterfragt“ lese, dann glaube ich, einen Zusammenhang zwischen wirrem Inhalt und der Absenz von Satzzeichen erkennen zu können. Das Resultat: Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, was Sie eigentlich zur Diskussion beitragen wollen. Ich weiss schlicht nicht, was Penisneid mit Grenzsetzung und alten Zöpfen zu tun hat; weder für sich genommen noch im Zusammenhang mit der hier zur Diskussion gestellten Sextherapie. Also, Frau Heidi Raff, ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie sich eine alte Regel zu Gemüte führen könnten: Ein Gedanke, ein Satz.

  • StefanB sagt:

    Nun, denn, es ist Abend, und:

    Es gibt nichts gutes, ausser, man tut „es“ 🙂

    Ich wünsche allen eine Gute, zärtliche, sexgeladene Nacht!

    • heidi reiff sagt:

      Da dopple ich nach, ist eine Binsenwahrheit „es gibt nichts gutes ausser man tut es“, handeln ist Freiheit, ich habe das Glück , Menschen zu begegnen auch sensiblen Männern, sind „Weicheier „immer noch verpönt, ist Heldentum das A und O ?

  • xorxe sagt:

    Es amüsiert mich, all den verknacksten Schrott zu lesen! Es scheint, dass alle Schweizer und vor allem die Schweizerinnen in Klosterschulen aufgewachsen sind. Ich werde dieses Jahr 60. Und ich esse 2 Mal am Tag, ich gehe 2 Mal am Tag auf die Toilette, ich putze 2 Mal am Tag die Zähne, warum also soll ich nicht auch 2 Mal am Tag Sex haben?? Das mache ich seit Jahrzehnten so, nicht immer mit der gleichen Frau, aber das spielt doch keine Rolle. Grundsätzlich mache ich ohnehin, was mir Spass macht, und damit fahre ich eigentlich gar nicht schlecht. Also Leute, denkt nicht zuviel, sondern tut was (euch Spass macht!). Leider leben immer noch zu viele Leute nach Wilhelm Buschs Motto: Was man besonders gerne tut, ist selten ganz besondedrs gut. Ich denke (und handle!) genau umgekehrt. Ich denke auch nicht übers Essen nach, ich esse!

  • Cybot sagt:

    Ist doch alles Propaganda. Den Mann, der jeden Tag kann, möcht ich erst mal sehen. Jeden Tag Sex das schafft doch nicht mal ein 18-Jähriger. Lieber etwas weniger oft, dafür dann besser. Und länger.

    • Igor Neuffer sagt:

      da kenne ich aber anderes. schliessen sie nicht von sich auf andere.

    • Also ein 18-Jähriger kann das, zweifellos. Und nicht nur einmal. Abreiten ist da gar kein Problem. Später hingegen, vor allem ab 50 aufwärts- so hört Mann- kann es dann schon Kadenzprobleme geben. Doch wen interessiert das schon. Hauptsache, alle kennen die weibliche Sexualität in und auswendig- und können die besten Tricks auch noch im Schlaf aufsagen. Alles andere ist offenbar Nebensache- zumindest aus Perspektive der Medien.

      Scherz beiseite: Also mir hätte eine Frau nicht einmal als 18-Jähriger ein solches Geschenk machen müssen- da wär‘ ich auf und davon.

      Zur Nächsten. 😉

      • Kate Bush sagt:

        Tricks? Darum geht es doch nicht, es ist sicher von Vorteil, wenn mann die Anatomie kennt, aber Tricks braucht es keine, nur eine Liebe zum Tun und Einfühlungsvermögen. Mein erster Mann war vierzehn Jahre älter als ich, damals siebzehn, der hat mir alles beigebracht.

    • Markus Schmidli sagt:

      @cybot

      Also die Nachbarin über mir, als sie einen neuen Freund hatte, musste ich sie dringend bitten, das Bett anderswo aufzustellen. Die Antwort war, das Bett sei drum kaputt und sowieso, das sei nicht sie, sondern der Mössiöö, der das mache.

      Also, ich gehe früh ins Bett und werde 11 Uhr abends geweckt: Rumbedibum, Rumpedibum, Rumpedibumm und von ihr: Hüühh, üühh, ühh,..

      Dann schlafe ich wieder ein und zwei Uhr morgens geht es wieder los: Rumbedibum, Rumpedibum, Rumpedibumm und von ihr: Hüühh, üühh, ühh,…

      Ich drehe mich zur Seite, schlafe den Schlaf des Gerechten und stehe um Fünf Uhr auf für meine Blogschreiberei. Kaum bin ich auf, geht es schon wieder los: Rumbedibum, Rumpedibum, Rumpedibumm und von ihr: Hüühh, üühh, ühh,…

      Bevor ich am Vormittag losziehe lege ich mich noch einmal ein Stündchen hin, man nimmt schliesslich den Schlaf, wenn man ihn bekommt und 8 Uhr, pünktlich wie das Guggerzytli: Rumbedibum, Rumpedibum, Rumpedibumm und von ihr: Hüühh, üühh, ühh,…

      Feierabend, ich möchte ein bisschen Deutsche Kitschsoap sehen, 8 Uhr abends: Rumbedibum, Rumpedibum, Rumpedibumm und von ihr: Hüühh, üühh, ühh,…

      Und ich erzähle jetzt keinen Seich, das ging so Tag um Tag um Tag, Monat um Monat um Monat, fünfmal jedesmal, ausser die beiden waren in den Ferien. Der Bursche war nicht ganz 30.

    • Bob sagt:

      Doch, das schaffen alle Jugendlichen! Auf die Dauer geht 2-3 Mal/Tag. Auch 5x pro Tag geht, doch dann braucht es Pause! Ab dem zweiten Mal pro Tag geht es auch länger.

      Hinweis: Ich bin kein Pornostar, sondern ein Akademiker.

      Da du nicht zu meinem Zielgeschlecht gehörst, möchte ich mich dir nicht zeigen! 😉

    • Bob sagt:

      @Kate Bush: Er war 17 und du 3? So liest sich dein Satz! Brrr! 😀

      Aufgrund meiner Körpergrösse wäre eine 17-Jährige für mich wie eine 12-Jährige. Unter 21 geht da nichts, ausser sehr gross gewachsen.

  • macho sagt:

    abreiten ist angesagt!

    haha 😀

  • Moi sagt:

    Wiso ist eigentlich immer Sex = GV? Die Sexualität ist doch vielschichtiger. Es muss doch nicht immer gleich GV sein, es ist doch auch schön, sich sonst körperlich näher zu kommen. Das kann eine innige Umarmung sein, küssen oder den Körper des Partners mit den Händen erkunden. In dieser Form sollte Sexualität fast jeden Tag Platz haben, ohne dass es immer zum GV kommen muss.

    • Auguste sagt:

      hmm…, interessanter blickwinkel eines….fussballfans?

    • Auguste sagt:

      hmm…, die jungs pflegen tore in etwa so zu feiern, wie sie es beschreiben. und sie scheinen auch ihre auffassung zu teilen, dass es danach nicht immer gleich zu gv kommen muss – auch wenn sich einige dabei immer wieder mal theatralisch das trikot vom körper reissen.

      • Moi sagt:

        Es ist ja wohl definitiv etwas anderes wenn Fussballer sich in die Arme fallen oder Fans nach einem Tor.
        Wenn für Sie die Umarmung eines guten Kollegen das Gleiche ist wie die Umarmung eines Parners tun Sie mir leid.
        Sie können sonst das Umarmen, Küssen etc auch gerne Petting nennen, falls Ihnen das mehr sagt.

  • Igor Neuffer sagt:

    Unglaublich gebildet, unglaublich belesen, unglaublich smart. Aber erkennen, wenn es einem gut geht, das ist zu schwierig.

  • Chiarra Furrer sagt:

    Die Seifenblasen werden mit Zuckerwatte ummantelt und alles ist schön und hell heute. Sattelt die Pferde und öffnet die Gatter. Jipeeiaijeeeh.

  • Tobe or not Tobe sagt:

    BEMERKUNG AM RANDE: die 3 berüchtigsten BUCHSTABEN UND ES SPRUDELT NUR NOCH SO AUS EUCH RAUS HIER ???!!! 🙂 Zeigt doch wie gerne wir darüber reden….

  • Chiarra Furrer sagt:

    Also ich möchte hier nicht die Spielverderberin spielen. Aber je mehr man das ganze Ding intellektuell zerpflückt, desto schwieriger wird es.

    Es hört sich durchgenudelt an, aber diese viel gepriesene „Leichtigkeit des Seins“ ist schwierig und trotzdem der Kern zu einer befriedigenden Situation.

    Mit Sachverstand ist da nicht viel zu holen.

    • Cara Mia sagt:

      Eben gerade das ist ja hier das Thema. Einfach machen, Kopf abschalten. L‘ appétit vient en mangeant.

      • StefanB sagt:

        Stimmt, der Verstand ist beim Sex nur hinderlich. Drum ist ja gut, dass wir Männer für den Sex viel Blut woanders brauchen als im Kopf 🙂

  • lust&freude sagt:

    Ok ich gebe es zu! SEX! War und ist auch eine Art Bestätigung.

    Ja es bestätigt mir das sie mich liebt, es bestätigt mir das ich es kann wenn sie nicht mehr weiss wo Oben und Unten ist, es bestätigt mir in meinem Inneren, also fühle ich mich wohl. Wenn ich mich wohl fühle wegen meiner Frau. lliebe ich sie mehr.

    Also wohlen wir doch nur die Bestätigung für unser Handeln, oder für unser Macho da sein?!???

  • Luise sagt:

    Es gibt fast keine Gründe, es nicht zu tun! Warum macht man sich so viele Gedanken darüber? „Just do it“…

  • Gianin May sagt:

    Auch ohne reichen Erfahrungsschatz möchte ich behaupten, dass:

    Sowohl Mann als auch Frau Bedürfnisse haben, für deren Befriedigung oder gerecht Werdung jeweils der Eine oder Andere sich überwinden muss.
    Männer zB bei Gesprächen und Frauen bei Sex. (Klischee ich weiss, aber auch diese kommen nicht von ungefähr)

    Wenn wir den Anderen lieben sollte es selbstverständlich sein, dass man sich gerne Entscheidet und zwar von Herzen den Bedürfnissen des anderen möglichst gerecht zu werden.

    Das bedeutet, dass der Mann dann aktiver Zuhörer ist und die Frau aktiv am Sexleben teilnimmt. Diese Haltung sollte auch eingenommen werden, wenn es einem mal nicht so passt. (Kein Zwang das immer zu können, aber Übung macht den Meister).
    Denn schlussendlich kann ich niemanden anderen verändern ich kann nur mich selbst verändern.

    Ich glaube, dass mit einer solchen Haltung (die trainiert werden will) sich die anfängliche Verliebtheit in beständige Liebe transferieren lässt die über Jahre hält und nicht nach 2-3 Jahren vorbei ist.

    Ich wünsche mir eine Frau, die auch nach dem heiraten weiterhin meine Freundin ist, dies wird aber nur der Fall sein, wenn ich selbst ein Freund bin und beginnen muss es bei mir. Forderungen sind doch kontraproduktiv.

  • Arthur Dent sagt:

    100 Tage lang täglich Sex… also auch an jedem Tag, an dem die Frau ihre Periode hat… nennt mich prüde oder was auch immer, aber das wäre dann gar nicht mein Ding!

  • Heidi A. sagt:

    bin in 4 jahren 60. seit 34 jahren verheiratet und kann mich noch gut erinnern was meine Mutter mir als junge Frau und mit kleinem sohn sagte: also heidi gel du bist jetzt dann müde und magst nicht immer sex haben. aber eines sag ich dir: du vernachlässigs auf keine fall deinen mann…….ja und es ist heute noch immer so! wir haben es super zusammen eben gerade auch darum weil der sex stimmt!t

  • Igor Neuffer sagt:

    Mich überkommen beim Lesen des Artikels wie auch der Kommentare Gänsehäute am laufenden Band.

    Hört sich alles sehr nach „Sex nur in Beisein des Therapeuten an“

  • Amelie sagt:

    Ist es nicht so, dass je öfters man Sex hat, sich auch die Hormone ändern und man noch mehr Sex haben will. Ich habe diese Erfahrung jedenfalls gemacht. Also braucht es nur anfangs eine Ueberwindung um quasi den Hormonhaushalt wieder aufzupeppen und danach kommt die Lust von ganz alleine. Aber es spielen so viele kleine Faktoren zusammen, dass dies nur immer in der ersten Verliebtheitsphase funktioniert hat und danach nicht mehr. Nach den Kindern hatte ich viel mehr Lust als mein Partner, der war dadurch überfordert und ein Mann funktioniert dann gar nicht mehr!!

    • Tobe or not Tobe sagt:

      Mit dem Wissen das die menschliche Seele auf körperliche Nähe nicht verzichten kann, kann man in der Partnerschaft afu einander zugehen und sich verstehen lernen. Viele Frau wie bereits MACHO erwähnt hat, bekommen erst beim Akt wirklich Lust und sind dann nicht mehr zu stoppen, wobei der Mann bereits mit Lust nach Hause kommt. Wenn Frau und Mann dies voneinander wissen und auch akzeptieren, kann ein Beziehung bewusst gestärkt werden.

      Also ich merke einer Frau an wenn Sie zuwenig Zuneigung erhält, doch meistens merkens die betroffenen zu spät oder gar nicht und resignieren in Frust, depressionen und Selbstzweifel.

      Nich die schlichte Penetration sonder die Nähe und das vertrauen zum Partner dasser das richtige macht, stärkt und fördert das eigene wie auch das Selbstbewusstein des Partners. Zufriedenheit stellt sich automatisch ein, wenn man erhält wasman gerne hat.

    • macho sagt:

      was meinen sie mit „nicht funktionieren“?

  • Cara Mia sagt:

    Der Ansatz ist doch super. Einfach tun. Man kann die Lust einschlafen lassen und wieder wecken, das stimmt garantiert. Die ganze Rederei finde zumindest ich ziemlich abtörnend. Aber jedem das Seine. Wenn allerdings tiefere Probleme bestehen, die nicht gelöst sind, wird es schwierig, denn dann kann man nicht loslassen, der innere Groll steht im Weg.

  • Erstaunlich finde ich, wie wenig bislang über die männliche Sexualität bekannt ist. Der Glaube daran, dass Männer immer und überall können, hält sich offenbar hartnäckig. Nun gut, Legenden haben eigentlich auch ihre Daseinsberechtigung, nicht wahr? Nur gereicht diese Legende den Männern langsam zum Nachteil. Andererseits: Dank Viagra ist das ja auch nicht mehr so wichtig. Da steht er einfach immer, egal, wer beim Akt gerade zugegen ist- ganz zu schweigen davon, ob sie gut im Bett ist oder nicht. Die berühmte Frage danach erübrigt sich also ebenfalls.

    • Rolf Schumacher sagt:

      Lendenlegenden? Also mit 140 kann auch der beste Mann nicht mehr, oder?

      • Auguste sagt:

        hmm…., 140 – kilo, km/h, promille, jahren, frauen? kein wunder ist so wenig über die männliche sexualität bekannt, wenn wir uns so präzise dazu äussern.

      • Kate Bush sagt:

        Blutdruck von 140, wegen dem dauernden Viagra schlucken. Irgend einmal ist der Motor futsch, auch wenn der Kolben noch lange funktioniert.

      • Auguste sagt:

        hmm…, danke kate bush. offensichtlich brauchte es wieder mal eine frau, um etwas licht ins dunkel unserer männlichen sexualität zu bringen. übrigens, hübscher nick und irgendwie passend zum thema.

      • Kate Bush sagt:

        Machen wir doch gerne. Sie finden den Nick passend, verstehe nicht ganz?

      • Auguste sagt:

        hmm…, rolf schumacher, hätten sie 74 anstatt 140 geschrieben, wäre der fall klarer und glaubhafter gewesen. 74 jungfrauen scheint sich ja so mancher muslim zuzutrauen, aber 140 nyphomaninnen sind eine ganz andere hausnummer -auch für den ausdauerndsten und mit grenzenloser phantasie gesegneten macho. also ball flachhalten und im zweistelligen bereich bleiben – alles andere schürt nur übertriebene erwartungen.

      • Katharina sagt:

        „also ball flachhalten…“ sagt der bl0gwart. oder soll ich Torwart sagen? Femidom sozusagen, nicht? Als Kate Bush gefalllen Sie mir besser.

    • 140 = pffffff…. *peng* ?

      • Rolf Schumacher sagt:

        So jetzt lüfte ich aber mein Geheimnisschen. Ich dachte an eine Gangbang mit 140 Nymphaomaninnen und einem Macho.
        Keiner ist drauf gekommen, also mit der männlichen Fantasie ist s heute wirklich nicht mehr weit her. Kommt das vom (zu)vielen Poppen?? Hat der Pa(b)st doch recht?

      • Auguste sagt:

        hmm…, einmal davon abgesehen, dass ich nur ein paar zeilen weiter oben frauen als möglichkeit zu der von ihnen recht sinnlos hingeworfenen zahl 140 nannte, sollten sie sich möglicherweise etwas weniger schund reinziehen. dann klappt das mit dem lesen, folgern und fragen stellen vielleicht auch wieder besser, rolf schumacher.

      • Rolf Schumacher sagt:

        Ich habe heute morgen einige seriöse Post verfasst. Der schnell geschriebene unvollständige Satz war ein Scherzeinschub. Ich habe natürlich damit gemeint, dass sicher ein Mann mit 140 Jahren nicht mehr kann, weil es keine 140 jährigen Männer gibt. Alle Versuche die (männliche, weibliche) Sexualität zu beschreiben sind zum scheitern verurteilt, denn Sexualität ist etwas Spontanes, Subtiles, und höchst Individuelles und Persönliches. Ich wurde mich über meine Sexualität nie öffentlich auslassen, weil sie mir zu wichtig und intim ist.
        Ich war bloss erstaunt, dass die 140 so schwierig zu interpretieren war, deshalb dann mein derber Input.
        Liebe Auguste. wenn du meinst ich würde mir zuviel Schund zumuten so ist das Ansichtssache, ich für mich weiss, was in den Harry Potter Büchern sehr schön gezeigt wurde, dass wer es mit Valdemord aufnehmen will, seinen Aufenthaltsort kennen muss und sich trauen muss seine Namen laut und deutlich zu nennen.
        Es tut mir leid, wenn ich jemanden vor den Kopf gestossen habe.
        PS: Machos waren noch nie mein Ding, Weder in Leder, Wirtschaft, Politik, Showbiz noch sonst wo.

  • zysi sagt:

    und tägliche grüssen die bonobos

    • Kate Bush sagt:

      Die Bonobos haben Sex anstatt Krieg, im Gegensatz zu den grossen Schimpansen. Sind die Bonobos nun dümmer oder gescheiter als die Menschen?

      • macho sagt:

        die bonobos leben auch im matriarchat!

        also worauf warten wir noch, frauen an die macht, dann wird gepoppt was das zeug hält! 😀

      • Tobe or not Tobe sagt:

        würde gerne mit BONOBOS tauschen. Sex kann in der gemeinschaft eine therapeutische Wirkung haben, schon die Hippies wollten so untereinander Liebe verteilen. Doch leider wurde dieses vorhaben jäh unterbrochen z.Bsp. durch HI-Virus.

        Wir Menschen machens aus freude.. Ob dies Tiere auch so haben sei dahingestellt. Kann aber gut möglich sein oder?

      • zysi sagt:

        wird diese strategie denn nicht auch im artikel propagiert, einfach mit den „gescheiteren“ dispositionen der menschen mittels planung?

    • Nicht unbedingt die Bonobos, die wärn‘ ja och schnuckelich, sondern das hier:

      http://dasmagazin.ch/index.php/die-neue-monogamie/

      Das halte ich für eine absolut realistische… Utopie. Der Titel täuscht übrigens- und hätte ich nicht gewusst, dass hier eine Frau spricht, hätte ich sie glatt für einen Mann gehalten.

      • Also diese Frau spricht genauso wie die meisten Männer denken, aber eben: leider nur denken.

      • Tronje sagt:

        Der Text enthält eine sehrgute Analyse der Ist-Situation.

      • Penny sagt:

        Warum? Habe schon mehreren Partnern eben dieses Modell vorgeschlagen. Wenn es drauf und dran ginge, sind nämlich immer die Männer dagegen.

      • @Tronje: Nicht nur das- das Beschriebene wäre auch ein gangbarer Weg in eine vielversprechende Zukunft. Nur sollte man dann zuerst mit all der Lügerei und Heuchelei aufhören- und sich gewisse Illusionen abschminken: Nein, Liebe und Sex sind zwei völlig verschiedene Sachen, die lassen sich aus männlicher Perspektive oberlocker voneinander trennen, wie im Folgenden zu sehen ist (ich bemühe jetzt ein gängiges Cliché und ergänze es noch ein wenig):

        Fussball, erste Halbzeit vorbei – Pause = Sex – Zweite Vollzeit beginnt, scheisse, immer noch kein Tor!

        Zwischen dem Wort Fussball und dem letzten Wort liegen etwa 15 Minuten. Alles, was Mann dabei und vor allem dazwischen macht, macht man völlig unabhängig voneinander. Und schon während man sich darüber aufregt, dass in der zweiten Halbzeit- also nach der Pause- immer noch kein Tor geschossen worden ist, hat Mann den Sex schon wieder halbwegs vergessen. Für das beinahe Vergessen hat Mann also knapp 8 Minuten gebraucht. Nach weiteren zwanzig Minuten gibt es dann nur noch Fussball.

        Und bevor Mann dann zufrieden einschläft, gibt Mann der geliebten Frau noch einen Gute-Nacht-Kuss und flüstert ihr ins Ohr, dass man sie immer noch liebt.

        Ich weiss, dass ich damit bei den meisten Frauen auf wenig bis gar kein Verständnis stosse. Doch für uns Männer ist die Welt nun einmal einfacher, als Frau denkt.

        P.S. Ich habe übrigens keinen blassen Schimmer von Fussball. Doch ich konnte diesen Handlungsablauf einfach nicht mit einem spannenden Drag-Race in Einklang bringen. Die Pausen zwischen den Läufen und Klassen sind einfach zu kurz, deshalb 😉

  • Also wenn ich mich- als Leser notabene, der den inneren Wert einer starken Beziehung zu schätzen weiss- so durch solche Texte durchkämpfe, dann glaube ich langsam, dass unsere aktuellen Beziehungsmodelle ein einziger Murks sind. Wirtschaftlich sind sie untauglich, emotional offenbar auch, sexuell erst recht… ein einziger, erzwungener Schrotthaufen voller loser Teile und Fragmente aus der Vergangenheit. Fragile Gebilde, die überfrachtet sind mit völlig überzogenen Erwartungen, Sehnsüchten, Lüsten und Hoffnungen.

    Wenn ich nicht wüsste, dass es auch andere und vor allem realistischere Perspektiven gibt, würde ich jetzt sogar glauben, was ich oben gerade geschrieben habe.

    • heidi reiff sagt:

      Wir sind nicht auf der Welt, um die Erwartungen der Anderen zu erfüllen. Sexismus ist nicht mein Ding, bei zu hohen Erwartungen ist der Frust meist bewusst oder unbewusst vorprogrammiert.

    • „Bei zu hohen Erwartungen ist der Frust meist bewusst oder unbewusst vorprogrammiert.“

      Das erklärt auch die hohe Scheidungs- und im Falle nichtehelicher Beziehungsformen die noch viel höhere Trennungsrate. Mich reizt es wieder einmal, Fachliteratur beizuziehen, wissenschaftliche natürlich. Da wurde dieses Phänomen- Superlativ Beziehung- bereits eingehend untersucht.

      Ich glaube, es wird für viele Menschen langsam ernsthaft Zeit, auf den Boden zurückzukehren. Das bedeutet ja nicht unbedingt, dass der aufrechte Gang dabei zum Luxus wird- doch mit himmelwärts gerichtetem Blick kommt eindeutig nicht mehr weiter.

  • macho sagt:

    Gibt es denn immer einen Grund für Lustlosigkeit? Es gibt doch einfach Leute mit einer kleineren Libido und wenn man die unter Druck setzt oder ihnen einredet, sie bräuchten Sex um glücklich zu sein, geht das nicht gut…

    Was ich lustig finde, ist, dass wenn mal einmal anfängt, ein wenig verführt, kuschelt, steichelt, dann klappt es immer, nur kann ich nicht von meiner Freundin erwarten, dass sie mich täglich anspringt. Der Man ist öfter die Initialzündung für Sex, so jedenfalls ist es bei uns, und die Frau bekommt Appetit beim essen. Danach dankt sie mir oft, dass ich sie rumgekriegt habe. Und soo schwer ist das ja nicht. Also Männer, einfach ein wenig Mühe geben… 😀

    • Tobe or not Tobe sagt:

      Word M8

    • Kate Bush sagt:

      Verführen und streicheln heisst, nicht zielstrebig auf die primären Geschlechtsmerkmale lossteuern, sondern leicht und spielerisch den ganzen Körper einbeziehen, sich Zeit lassen, keinen Druck aufbauen, dann entsteht langsam aber sicher auch ein Begehren. Das funktioniert auch andersrum, wenn der Mann mal einen Durchhänger hat, Zärtlichkeit ohne Druck und scheinbar ziellos, dann geht das wunderbar, das wusste schon die liebe Martha.

    • Cara Mia sagt:

      Wer redet denn von Druck. Es müssen einfach beide wollen, dann geht es schon irgendwie, so oder anders.

      • Alter Hase sagt:

        Sex unbedingt ja, ich denke aber jedes Alter mit den verschiedenen Lebenssituationen hat seinen eigenen Sex.
        Wenn man(n) aelter wird zaehlt die Qualitaet vor Quantitaet.

        Die Zaertlichkeit wird wichtiger als die sportliche Leistung, d. h. aber nicht dass kein Feuer mehr brennt. Das Feuer lodert nicht, aber mit einer guten Glut laesst sich doch schon des Oefteren ein schoenes Feuer entfachen.

        Was genau ist Sex bitte? Ich will es gar nicht wissen, aber in Kombination mit Sinnlichkeit und Liebe wohl das Schoenste was es gibt.

        Alter Hase bei dem das Trieb- Werk in einer gluecklichen Beziehung immer noch herrlich am „brummen“ ist, ganz im Sinne wie von Kate Bush beschrieben

    • Insel sagt:

      „…wenn mal einmal anfängt, ein wenig verführt, kuschelt, steichelt, dann klappt es immer, nur kann ich nicht von meiner Freundin erwarten, dass sie mich täglich anspringt. Der Man ist öfter die Initialzündung für Sex, so jedenfalls ist es bei uns, und die Frau bekommt Appetit beim essen. Danach dankt sie mir oft, dass ich sie rumgekriegt habe. Und soo schwer ist das ja nicht. Also Männer, einfach ein wenig Mühe geben…“

      GENAU! 100 Punkte! 🙂

  • Sisifee sagt:

    @ ines u.a.: Bitte doch nicht immer den Frauen die Schuld geben. Bei uns mochte der Mann nicht mehr. Chronisch müde und überfordert. Ja, ich habs eine Weile zerredet, hatte aber Mühe, einen anderen Zugang zu finden und konnte die Gefühle der Abweisung auch nicht ständig überspielen.

    Viel geholfen hat Sex nach Fahrplan, aber nicht täglich, sondern 1x die Woche. 1x die Woche 2 Stunden Zeit für Intimität. Ist nicht viel, war aber ein guter Anfang. Manchmal hats geklappt, manchmal nicht, manchmal wurde auch ein intimes Gespräch daraus. Der „Fahrplan“ hat uns geholfen, uns vom täglichen „Müssten-wir-jetzt-heute-nicht-damit-wir-wieder-ein-glückliches-Paar-werden-Druck“ zu befreien.

    Mittlerweile ist der Fahrplan auch nicht mehr nötig, und wir können auch Flauten wegstecken, ohne dass einer verunsichert ist.

  • Luca sagt:

    Sex, no drugs and R&B. Yeah!!! What else?

  • Obelix sagt:

    Zum Thema Beziehungen habe ich mal eine gute Aussage gehört: „When you fight, fight naked!“

  • ines sagt:

    allso,ich muss sagen,das ich einen mann vom mittleren alter habe….
    und wir geniessen das intime leben mit vollem genuss.
    2-3 teaglich,und ich kann ihnen versicher das wir seit jahren schon das gluecklichste ehepaar von der welt sind.

    ich versteh nicht wie sich die frauen beklagen,am ende sind sie ja meistens schuld..:ich habe kopfschmerzten,heute habe ich keine lust e.t.c.
    Das ist das schlimmste,weil, aus eigener erfahrung::,eine frau mit einem aktiven intimen leben einfach viel gluecklicher ist,
    mehr lacht,und wenn sie sich im spiegel sieht,magt was sie sieht!!

    • Tomas sagt:

      Genau 🙂

      Eine Frau, die guten Sex hatte, hat eine ganz andere Ausstrahlung, was wiederum ihr eine ganz spezielle Aufmerksamkeit der Männer garantiert – wir spüren das nämlich, das wurde in verschiedenen Studien bewiesen – was sich wiederum als Kompliment in einem noch mehr gesteigerten Selbstwertgefühl ummünzt und sie noch attraktiver macht und zu noch mehr gutem Sex führt.

      Ausser sie ist eine emanzipierte Schweizerin und findet bewundernde Männerblicke demütigend oder belästigend.
      Das funktioniert auch, die Blicke und der Sex bleiben eines Tages einfach aus.

      • Huzi sagt:

        ich bin emanzipiert und Schweizerin und mag bewundernde Männerblicke!!!

      • Tobe or not Tobe sagt:

        Ja wir riechen und spühren es. Die Frau strahlt was besonderes aus, eine innere wie äussere Zufriedenheit.

        „Ausser sie ist eine emanzipierte Schweizerin und findet bewundernde Männerblicke demütigend oder belästigend.“ Leider muss ich dies auch bestätigen. Sie kleiden sich zwar gerne feminin und zeigen Haut, aber finden Blicke belästigen und demütigend. (leichter Hauch von Schizophrenie)…

      • Kate Bush sagt:

        Auch gucken will gelernt sein. Bewundernde Blicke jederzeit, lüsterne nein, nie.

      • Tomas sagt:

        Huzi: das tönt für mich wie ein Oxymoron und weckt gewisse fachliche Neugier 🙂

    • mira sagt:

      die weibliche lust in von vielen faktoren gesteuert: wie wohl sie sich in der beziehung fühlt, tagesverfassung, genetische disposition, verhalten des mannes etc. dann haben viele menschen auch einfach noch weitergehende interessen, welche sie verfolgen wollen und der tag hat nur 24 stunden. seien sie doch einfach dankbar, dass bei ihnen alles stimmt und ihr mann und sie die gleichen interessen und vorlieben haben und seien sie nicht so vorschnell mit schuld-zuschiebungen.

      • Cara Mia sagt:

        Hm… vielleicht schaut Ihr Schweizer Männer mal, wie die Schweizer Frauen auf die Blicke von Männern aus südlichen Gefilden reagieren? Da hört man von Euch ja dann, wir würden auf deren blödes Gesülze reinfliegen… Die meisten Schweizer Männer sind nicht charmant, sondern – hm – ziemlich rustikal, um es mal so zu sagen.

      • Kate Bush sagt:

        Rustikal ist genau das richtige Wort. Ich liebe rustikale Berghütten, bei Männern reicht das eindeutig nicht.

      • Katharina sagt:

        ziemlich rustikal…wer will den mit einem holzstecken rummachen?

  • Ulindo Bubikoner sagt:

    Wie konnte es passieren, dass Menschen, die nicht gerne oft Sex haben, nicht ausgestorben sind? Das Problem hätte sich eigentlich von alleine lösen sollen. Oder wird es sich eben noch.

    • Hotel Papa sagt:

      Nein eben nicht. Offenbar ist die Strategie, den Mann NACH DEM ZWEITEN KIND auf Totalentzug zu setzen eine sehr erfolgreiche.

  • Pat Sibler sagt:

    Am sexfeindlichsten (und damit auch beziehungsfeindlich) ist das ewige, nervtötende Diskutieren, ob und ob jetzt und wieso jetzt und weshalb jetzt nicht und und und. Warum nicht einfach gemeinsam geniessen oder dem Liebsten oder der Liebsten Genuss schenken?

    • Greatsheep sagt:

      Zerreden eines Themas ist von Frauen bekannt; besser sich ans Cola halten „Enjoy!“ oder an Nike „Just do it!“ 🙂

    • ines sagt:

      da hast du recht!!!
      Es wehre ja so einfach….wenn die frauen nicht so kompliziert wehren…

      • Auguste sagt:

        @ ines

        hmm…, ein gutes sexualleben hat weniger damit zu tun, wie kompliziert oder unkompliziert die geschlechter sind. das „geheimnis“ ist ganz einfach: man muss den kopf frei- und als mann einen hoch bzw. als frau einen rein bekommen.
        dann stehen die chancen, dass es einfach geht, ziemlich gut.

      • Katharina sagt:

        …was zeigt, wie langweilig eingeschränkt des Autors Idee von Erotik ist. Wurmloch auf, Wurm rein und hopp. Ein schweißiges Ausatmen und fertig.

    • Kate Bush sagt:

      Wie wäre es mit Verführung? Das war doch schon immer das beste Argument, die Männer sollten ein bisschen phantasievoll sein, das wird schon. Ovid hat vor einiger Zeit dazu Wichtiges gesagt.

      • macho sagt:

        @ kate

        du hast vollkommen recht!

      • Kate Bush sagt:

        @macho

        Ich weiss, Erfahrung und so. Du hast es ja auch erlickt.

      • zysi sagt:

        und dazu „don’t give up“ mit p.gabriel und k.bush in hintergrund klingen lassen..

      • Greatsheep sagt:

        Tss. Was machst Du wenn jeder Versuch einer Annäherung als solcher erkannt und sofort zerredet (oder gar diskreditiert wird) ????

      • Kate Bush sagt:

        @Greatsheep
        Vertrauen zurückgewinnen, versichern, dass es dir nur ums Kuscheln geht und dich auch daran halten, immer wieder. Warten können, nie gierig sein, einmal wird der Tag kommen, da sie weitergehen möchte, dann bist du bereit und kannst die Früchte deiner Bemühungen ernten. Viele Frauen leiden darunter, dass die Männer ihnen immer zuvorkommen mit dem Begehren, dass jede Berührung eine sexuelle Komponente hat. Halt dich zurück, lass ihr eine Chance, dass sie ihr Begehren zuerst zeigen kann. Ich würde wetten, dass du so den Karren wieder flott bekommst.

      • Katharina sagt:

        „Ovid hat vor einiger Zeit dazu Wichtiges gesagt“ stimmt. Er sagt nämlich, dass die Dekonstruktion der Monogamie erst zu guten Langzeit-Partnerschaften führt. Und das vor über 2000 Jahren.

  • Rum Tum Tugger sagt:

    Was mich etwas ratlos macht: Ein Mann im mittleren Alter, der jeden Tag will und kann, ist das glaubwürdig? Hat er noch andere Hobbys?

  • till sagt:

    ja aber mal ehrlich.. wieviel sex ist so der durchschnitt bei einem jungen paar? (junge beziehung)

  • Eigentlich furchtbar, was uns die Katholiken in dieser Beziehung alles angetan haben… in wessen Namen eigentlich?

    Leistungssport? Nein danke.

  • Dominique sagt:

    Ich kann Frau Binswanger nur beipflichten, der Beitrag hat mir aus dem Herzen gesprochen… Ich hatte durchdiskutierte Nächte mit meinen Freundinnen hinter mir, hintersinnte mich, fragte mich, ob das normal ist, dass Sex halt einfach mal einschläft und sah uns schon in einer Sexualtherapie sitzen… Bis ich einfach über meinen Schatten sprang, mir meine Gedanken verbot (wie soll ich jetzt, was denkt er wohl, soooo Lust hab ich eigentlich doch nicht etc. etc.) und es einfach TAT. Von da an hatten wir wieder ein funktionierendes Sexleben. Zudem war interessant zu erleben, dass meine Orgasmen nach der Geburt der Kinder viel intensiver als vorher waren. Ich habe für mich so eine Lösung gefunden, mit Lustlosigkeit umzugehen – sie anzunehmen, wenn sie mal da ist (darf auch sein), aber ihr langfristig keinen Platz einzuräumen in meinem Kopf. Und dann wird sie mit dem einzig adäquaten Mittel bekämpft – Sex!

    @Tommaso
    selbstverständlich ist es Vorraussetzung, dass beide Freude an Sex haben – oder auch dass es vielleicht beiden nicht so wichtig ist – gibt es ja auch… Des Weiteren,
    dass man eine ähnliche Wellenlänge hat: haben beide Freude am Ausprobieren von Neuem oder steht man eher auf Bewährtes. Finde ich meinen Partner begehrenswert? (nicht nur körperlich) und was noch viel wichtiger ist: finde ich mich begehrenswert?!

  • mira sagt:

    Sex nach Fahrplan verkommt zur Turnübung und reizt die Haut unnötig. Da gehe ich doch lieber ins Fitness. Sex nach Lust aber belebt die Beziehung und bringt die Partner wieder näher. Eine Pauschallösung für Menschen die nie Lust haben, habe ich aber auch nicht.

  • Rum Tum Tugger sagt:

    Jeden Tag Sahnetorte? Man kann von allem den Verleider bekommen. Wobei das andere Extrem genau so langweilig ist. Beides wäre nichts für mich, das Werben, die Sehnsucht und das Begehren bleibt auf der Strecke, vielleicht wäre living apart together die Lösung?

  • Charley sagt:

    Eine Ehe ohne Sex, auch wenn sie noch so „perfekt“ erscheint, ist nicht mehr als eine gute Freundschaft (wobei, eine gute, innige Freundschaft ist ja eigentlich erstrebenswert). Aber eine Ehe sollte doch mehr als eine Freundschaft sein.
    Die Nähe und Intimität, die Sex ausmacht (wenn beide sich gehen lassen können und keine Rollen spielen), ist meiner Meinung nach einer der Schlüssel zur guten Ehe.
    Hat auch nichts mit der mehr oder weniger ausgeprägten Triebhaftigkeit der Geschlechter zu tun, es ist die Suche nach Nähe und Intimität.
    Wenn die Partner keinen Sex (also gemeinsam;-) haben, verfügen sie auch nicht über die nötige Nähe, die eine gute Ehe ausmacht. Wie gesagt, kann ansonsten Perfekt laufen, ist dann aber eher eine Freundschaft, mit Kids ist es eine perfekte Wohngenossenschaft.
    Lust&freude pflichte ich bei, auch ohne Sex kann man seine Frau lieben, tue ich ja auch (aber nur, wenn gemeinsame Kinder existieren. Ohne die Kids hätten Beziehungen ohne Nähe und Intimität wohl eher keine Chance. Die gemeinsamen Kinder heben die Frau in den Olymp und übertünchen fast alle eventuellen Makel).
    Pragmatische Sichtweise, zugegeben.
    Es gibt ja die Anspielung auf das tägliche Zähneputzen…wie würden die Zähne aussehen, wenn man sie nicht regelmässig oft putzen würde?? Wie fühlen sich Menschen mit entsprechend ungepflegten Zähnen? –Eben.
    Endloses Thema kann ich nur sagen ;-)) Aber eine Art Therapie? Kann man es erzwingen? Wenn ich das meiner Frau vorschlagen würde, wären die Erfolgschancen gegen Null (habe es übrigens vor Jahren schon versucht;-)
    Sport und aussereheliche Zärtlichkeiten scheinen ein Ausweg zu sein, so amoralisch es sich für manche Ohren anhören mag (aber es gibt eben auch Frauen, die Männer haben, die „nicht wollen“;-) Zum Glück 😉

  • Tommaso sagt:

    Ich glaube, um auch in einer längeren Beziehung noch Sex zu haben, und zwar nicht nur an Weihnachten, braucht es einen bestimmten Charakterzug: man muss Freude haben an Sex als solchem. Und zwar beide, Mann und Frau. Wenn diese Voraussetzung nicht gegeben ist, kann man auch mit Johnny Depp oder Pamela Anderson zusammen sein und hat bald keinen Sex mehr…

    • Cara Mia sagt:

      Da hängt auch viel mit der Beziehung zum eigenen Körper zusammen. Viele Frauen sind mit ihrem Körper nicht zufrieden, da zuviel fett, da zu schlapp, was weiss ich, Busen zu gross zu klein zu … . Wie sollen die sich so richtig wohl fühlen beim Sex? Wie Spass haben dran, wenn sie dauernd überlegen, ob der Mann nun gerade den Hintern wohl zu fett findet oder die Brust zu klein? Die Pornoindustrie ist dem Selbstwertgefühl vieler Frauen in dieser Hinsicht auch nicht gerade förderlich.

      • Georg sagt:

        Schade, dass mit dem Selbstwertgefühl. Aber leider wahr.

        Apropos Pornos; Ich spiele auch nicht mehr so gerne Fussball, weil Profifussballer mein Selbstwertgefühl beeinträchtigen…
        😉

  • Olga Baumgartner sagt:

    Wenn sie den Sex ganz strikte verbieten , – dann funktioniert es bestimmt wieder !! — DAS VERBOTENE WAR SCHON SEIT FRÜHESTER KINDHEIT HER INTERESSANTER . Also: AUSPROBIEREN!!

  • Markus Schmidli sagt:

    Jedenfalls sieht die Frau Müller wesentlich glücklicher aus als die Frau Badinter.

    Also wer fragt im Ernst, welches Leben er vorzieht: Das einer französischen, sauren, verbitterten, von staatlichen Fördergeldern abhängigen in allen praktischen Belangen überflüssigen Berufsemanze oder das einer einfachen, mit sich und der Welt zufriedenen Ehefrau und Hausmutter?

    • mira sagt:

      Wenn sich Frau Badinter in einer solchen Pose ablichten würde, dann wären ihre Thesen nicht glaubwürdig. Photos sind Marketing-Instrumente und haben nichts mit dem wirklichen Glück von Menschen zu tun. Oder anders: Wenn Sie sich bewerben müssen, schicken sie dann das Strandbild vom letzen Mallorca-Urlaub mit (das mit dem saumässigen Grinsen drauf), oder doch eher was Seriöses?

      • Patrick Keller sagt:

        Markus Schmidli schrieb: „[…] das von Fördergeldern abhängigen in allen praktischen Belangen überflüssigen Berufsemanze oder das einer einfachen, mit sich und der Welt zufriedenen Ehefrau und Hausmutter?“

        Uiii, lässt tiiieeef blicken… Mich schaudert!

      • Auguste sagt:

        @ patrick keller

        hmm…, bei markus schneider/schmidli habe ich noch nie tiefschürfendes gelesen und gesehen. mit ihrem blick in die tiefe unterliegen sie vermutlich einer optischen täuschung.

      • zysi sagt:

        @patrick keller

        sie können sich auf ihre augen verlassen, easy – oder wollen sie die welt durch den blick sehen

      • Katharina sagt:

        Sie haben in Ihrer Liste noch den Spelunkenwirt vergessen. Und die geräucherten Würste.

      • Markus Schmidli sagt:

        @Patrick Keller

        Was jetzt schaudert sie? Die verbitterte und überflüssige Berufsemanze oder die mit sich und der Welt zufriedene Ehefrau und Hausmutter?

        Genau darum geht es nämlich in diesem Blogeintrag von Michèle Binswanger.

        Folgen Sie dem Link zu Charla Muller und lesen Sie selber:

        ‚Obviously it’s normal for women to lose their sex drive for a bit after
        children are born, but it was more than that. I didn’t even have the desire to
        get it back. Worse, I didn’t even see that we had a serious problem.‘

        When she went back to work – she was a high-flying PR executive – she tried
        desperately to have it all.

        ‚I bought the myth,‘ she says. ‚I thought I could have the hot marriage, great
        children and a rewarding job. Only now do I say to young women: „Maybe go for
        two of those, and see how far you get.“

        ‚I was naive. But most of us are. I was being pulled in so many directions:
        trying to impress at work, getting home to put a good meal on the table, helping
        the children with their homework, then getting round to the household chores
        once they were in bed. I found it exhausting and I was losing control.‘

        The final straw came when she returned to the corporate car park one night after
        work to discover that she had not only left her car keys in the ignition that
        morning, but left the engine running, too.

        ‚I decided I couldn’t go on and took a foot off that career ladder. I started to
        work just two days a week, which was a huge sacrifice for me. It meant giving up
        my prized corner office and training my replacement, which was a huge wrench.

        ‚However, I knew that I couldn’t continue as I had been doing.‘

    • Cara Mia sagt:

      Ah ja, lieber gesund, reich und schön, als krank, arm und hässlich.

      • Markus Schneider sagt:

        @Auguste

        Ist Ihnen immer noch nicht klar, dass hier jeder Markus Schneider oder Markus Schmidli heissen kann? Einige heissen sogar wirklich so. Sogar Sie können hier so heissen. Dass Sie tatsächlich glauben, ein hier vorkommender Name bedeute Identität mit dem beitrag eines anderen Schreibers, der denselben Namen verwendet – das grenzt ans Idiotische. Aber die Wirklichkeit ist Ihnen wohl zu kompliziert.

  • Thomas Feldmann sagt:

    Tja, wie immer gibt es da einen kleinen Hacken.
    Eine Frau kann einem Mann ja so ein Geschenk machen.
    Wenn ich meiner Frau diese 101 Tage schenken würde, dann ……
    Aber mal schauen vielleicht liest sie auch Ihren Blog und lässt sich inspirieren.

    • Whickeed Whheezle sagt:

      HAHAHA, LOL…. Genau auf den Punkt gebracht, mate!!!
      Hatte ebenfalls grad ueberlegt, wie meine Frau wohl so ein „lukratives“ Angebot von mir auffassen wuerde… die erholt sich naemlich seit einem Jahr von der Geburt unseres Sohnes… einziger Trost, sie spricht schon von einem zweiten Kind, das laesst hoffen.

      • Tobe or not Tobe sagt:

        🙂 gut gesagt Herren. Wir sind an der kürzeren Leine, wenn Frau will muss Mann rann, wenn Mann will muss er froh sein dasser kann.
        Ich denke zu viel darüber reden ist Zeitverschwendung.

        Geht doch nix über einen spontanen Versöhungsquicky…… Doch mit Sex können Probleme auch verdrängt werden, anstatt verarbeitet. …

      • Flip sagt:

        „spricht schon von einem zweiten Kind, das laesst hoffen“ Hab ich auch mal gedacht. Aber dass du dir da nur keine falschen Hoffnungen machst: Der Sex wird kurz und zielgerichtet sein. Geh lieber ins Puff, da hast du mehr davon und es ist billiger als ein zweites Kind.

    • Tobe or not Tobe sagt:

      @FLIP: Menschen die Kinder mit Geld aufwiegen sind krank… Und wenn ins puff gehen musst, bist du zu verklemmt deine Fantasie an deine Frau zu bringen. Manchmal benötigen Frauen Atmosphäre, Wohlfühlmomente um sich gehen zu lassen.
      Und dann werden auch sie animalisch.

      • Auguste sagt:

        hmm…, und dann geht tierisch die post ab?

      • Flip sagt:

        Um das klarzustellen, ich gehe nicht ins Puff. Aber ich würde es tun, bevor ich ein Kind zeuge, NUR weil es die Frau sonst keinen Sex haben will. Wenn es um die Scheidung geht, werden Kinder übrigens ganz schnell mit Geld aufgewogen.

        Bei Sexentzug geht es nicht um Fantasie und Verführung, sondern um MACHT. Sexentzug soll den Mann gefügig machen! Whickeed Whheezle hat die Hoffnung auf Sex noch nicht aufgegeben, damit ist er in der Falle… (Ok, in der Falle ist er sowieso, wenn erst einmal ein Kind da ist. Darum findet der Sexentzug meistens nach der Geburt statt)

      • Walter sagt:

        @TonT
        Meine Fantasie ist es mal eine 20-jährige, blonde Russin zu poppen. Da wirds schwer mit „an meine Frau“ bringen. Sie erfüllt drei Kriterien nicht …

      • Tobe or not Tobe sagt:

        Meine Ex-Freundin hatte of mühe damit, da sie in Kindheit vergewaltigt wurde. Nach 2-3 Monaten Sexentzug, kommt man sich auch als Mann ziemlich unattraktiv für die eigene Frau vor und schätz es Komplimente von andern Frauen zu erhalten. natürlich meiner Me

        @FliP: draumatisiert? dann reden sie Klartext .. Habe mir noch fast gedacht diese negativität stammt von einer Scheidung und einer ziemlich prüden Frau.

        Leider ist es wirklich so das viele Frauen dem Mann das Gefühl geben, dass nur er unbedingt Sex will. Sie möchten es ja auch!!

        Sex ist Macht, daher verfallen auch viele ältere Männer jungen Mädchen,die ihnen zurückgeben was sie suchen, dafür schalten sie den Kopf aus und verwöhnen die Mädchen materiell..
        Aber das thema ist unendlich und wir wohl in einer gestörten Beziehung mehr und mehr Thema…

      • Flip sagt:

        @Tobe: Sie liegen ja so falsch, ich bin weder geschieden noch ist meine Frau prüde.

      • kitty sagt:

        hallo eigentlich wollte ich ja schon heute morgen etwas dazu sagen, doch du sprichst mir aus dem herzen. wir können halt nicht so schnell wie ihr männer und dann machts nicht so viel spass!

  • Rolf Schumacher sagt:

    Wenn man kein Hirn zum denken hat, hat man wenigstens ….
    Sex ist, wenn er täglich betrieben wird etwa so wie Zähneputzen am Morgen.

    • Matthias sagt:

      Jo eben, gut. Neider.

      • Rolf Schumacher sagt:

        Liebe ist ein unendlich breiter und tiefer Ozean, Sex bloss eine vergängliche Schaumkrone.
        Sex ist die animalischste Form einander Gute Nacht zu sagen.
        Wer jede Nacht Sex braucht um einschlafen zu können, gibt zu, dass Sex die beste Schlaftablette ist.

        A propos Neid und Sex. Wer andere wegen ihrem Sexleben beneidet, leidet unter chronischem Fantasieschwund. Wer anderen ein erfülltes Sexleben gönnt, entstresst sich selber.
        Stress ist mir ein Fremdwort und Fantasie heilig.

      • Matthias sagt:

        Phantasie kann man auch als Single haben, junger Mann!

      • Rolf Schumacher sagt:

        Und schreiben sie Pabst nie mit einem p. Denn der Stachel der fleischlichen Lust muss immer gegen den Himmel zeigen und das ist bei einem weichen b gegeben.

      • Katharina sagt:

        „Und schreiben sie Pabst nie mit einem p. Denn der Stachel der fleischlichen Lust muss immer gegen den Himmel zeigen und das ist bei einem weichen b gegeben.“

        Was ja nur besagt, dass Rolf gerne unten liegt, das aufreckende Gemächt aber dann weich wird. Sie reitet wohl etwas zu ruppig.

    • Rolf Schumacher sagt:

      Es ist egal ob man single ist oder verheiratet, als Mensch lebt man immer mit sich selbst, alleine. Wir kommen als Single auf die Welt und gehen als Single aus dieser Welt. Dagegen nützen auch die dicksten Verträge nichts. Man teilt schöne Momente mit lieben Menschen, aber man ist, wenn man es genau nimmt auch in diesen Momenten alleine. Wer sich also zu sehr auf Aeusserlichkeiten verlässt kriegt es schnell einmal mit der Angst zu tun. Es kommt folglich überhaupt nicht darauf an ob man single ist oder verheiratet, das Grundprinzip ist ein und dasselbe.Fantasie,lieber Matthias, ist überall und immer zu haben unabhängig von äusseren Umständen. Das ist das schöne an der Fantasie, deshalb ist sie so wichtig.

      • Sweetheart sagt:

        Rolf Du sprichtst mir aus dem Herzen. Ich würde Dich sofort heiraten…..wenn ichs nicht schon wäre.

      • Rolf Schumacher sagt:

        Standesamtlich heiRaten, ist ein grosses Raten obs gut kommt oder nicht und oft ein Alleingang in Raten und vor allem ein verRaten der eigenen Freiheit. Deshalb sind für mich Menschen, welche Verträge und Diplome brauchen um zu wissen wer sie sind, Ratlose Orientieurngslose. Entweder leben sie entseelt ihr verordnetes Leben, oder aber sie flattern kopflos und voller Angst von einer Wand gegen die andere.
        Deshalb pfeife ich scharf und schrill auf jede Form von Papierverpflichtung.
        Der Pabst mag seine Freiheit in Dogmas ersäufen, weshalb sollen wir es ihm freiwillig gleich tun und unsere Seelen in Ketten legen lasssen.

        ich bin im Herzen überheugt vergeben, das reicht und diese Ueberzeugung braucht weder den Segen eines Pabstes noch eines Amtes noch eines Therapeuten.

      • Leonidas sagt:

        Danke für den philosphischen Ratschlag. Auch ich habe eine blühende Phantasie, jedoch ersetzt das keinesfalls das sinnliche Erlebnis mit einer Partnerin: Duft, Geschmack, Köpergefühl etc.

  • lust&freude sagt:

    Das glaube ich auch! Sex hilft in einer Beziehung. Vorallem wenn diese schon längere Zeit anhält.

    Ich selber hatte immer viel Sex mit meine Partnerinen.2-3 mal die Woche. Jetzt bin ich verheiratet Vater von einem 6 Monaten alten bub. Und Ich gebe es zu kein Sex mehr. Nein nicht seit er Geburt. Seit der Hochzeit. Nicht im Urlaub nicht an freien Tagen. Wie ist sie Schwanger geworden? „Schatz heute funktionierts, komm ins Bett! du darfst es aber nicht in die Länge ziehen!“

    Fazit: Ich lege selber Hand an. Schaue mir mehr und mehr Pornos an. Und fühle mich nicht mehr wohl mit meiner Frau im Bett. Sie ist mir Fremd geworden.

    Ich konnte mir nie vorstellen wieso jemanden Fremd geht. Heute weiss ich es. Nicht das ich es billige oder das ich es für Entschuldigung annehme aber ich verstehe es.

    Ich werde sicher jetzt ,ehr Sport machen. Mein Körper wieder in shape bringen. mal schauen wie sie dann reagiert wenn der kleine Bauch weg ist, ob Sie dann mehr Lust hat?

    Sonst kann ich ja noch einen Buch schreiben. Titel „vom Gigolo und möchte gern Travolta verschnitt zum Vater und Ehemann“

    Aber das wichtigste habe ich ja gar noch nicht erwähnt: Ich liebe meine Frau und meinen Sohn!

    • Greatsheep sagt:

      Ja mach Sport, tut eh gut aber selbst wenn Du nachher wie ein Chippendale aussiehst es passiert nichts. Rede aus Erfahrung meinerseits und von anderen.

    • Marcel Steiner sagt:

      Kleiner Tipp, melde dich doch wieder mal für einen 2 Wochen Freiwilligen WK an. Dann kommst Du nach hause und bemerkst auf einmal wieder wie fein deine Frau duftet und wie weich ihre Haut ist!

      Oder mal zwei Wochen keine Hand anlegen würde wahrscheinlich auch schon helfen 😉

    • Tomas sagt:

      naja, wenn man gut in Form ist, klappt’s halt mit einer anderen, wenn die eigene immer noch klinisch tot bleibt, was soll’s 🙂

    • Jojo sagt:

      Guter und ehrlicher Beitrag…
      Kann das sehr gut nachvollziehen, weil es mir ähnlich geht. Okay, vor der Geburt (zwei Kleinkinder) war unser Sex nicht so oft (eher das klassische Mal die Woche…), aber es war okay. Jetzt ist gar nichts mehr, aus den bekannten und genannten Gründen… oder warum auch immer. Das ist für mich oftmals okay. Aber manchmal halt auch nicht. Dann kommt die Flucht in Pornos, was nur ein billiger Sex-Abklatsch ist, oder der Gedanke, wie es wäre, mit einer anderen.
      Das ist wirklich schade, weil ich auch gerne noch die nächsten Jahrzehnte mit dieser Frau und diesen Kindern zusammen leben möchte. Aber so einen richtigen Ausweg sehe ich nicht.
      Vielleicht sind da 100 Tage Sex gar nicht schlecht. Muss ja nicht immer Penetration sein, sondern einfach die Pflicht, sich körperlich einmal täglich miteinander zu beschäftigen. Vielleicht wird gerade so auch das Repertoire größer, die Achtung vor dem Anderen wieder höher, die Lust mit der Dauer wieder größer.

    • Insel sagt:

      Hey das tut mir mega leid. Was hält denn Ihre Frau davon? Findet sie diese enthaltsame Ehe denn in Ordnung?

  • peter von der balladiere sagt:

    der vergleich mit dem sport ist ein schlagendes argument!
    sie haben mich voll überzeugt!

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