10 Überlebenstipps für neue Väter

Cool Dad Brad mit Töchterchen Shiloh

Cool Dad Brad mit Töchterchen Shiloh

Mann ist stolzer Vater. Und nimmt diese Rolle ernst. Vorbei ist das selbstbestimmte Leben zwischen Sportschau und Spontantrips. Constantin Gillies, Jahrgang 1970, hat mit Wickelpedia das erste deutschsprachige Papa-Lexikon verfasst. Hier 10 seiner Tipps, wie auch ein neuer Vater ein echter Kerl bleibt.

  1. Schieben: Es gibt nicht wenige Mütter, die auf Wagen schiebende Männer stehen. Vorausgesetzt, du siehst cool hinterm Steuer aus. Also: Griff so tief einstellen, dass die Arme zum Schieben nur leicht angewinkelt sind. Firlefanz wie Sonnenschirm, klimpernde Holzpüppchen vor der Fahrt entfernen. Gestell ausladen, aufklappen, einrasten, Babyschale draufsetzten – diese Handgriffe sollen dir so locker von der Hand gehen wie Arnold Schwarzenegger das Durchladen seiner Schrotpumpe.
  2. Auto: Väter leben traditionell in ihrem Auto, ganz einfach deshalb, weil da, wo sie vorher gelebt haben – also in ihrer Wohnung – kein Platz mehr für sie ist. Je weniger man dem Wagen ansieht, dass du dich fortgepflanzt hast, desto besser. Ein Kombi geht gerade noch, Dachgepäckbox und Sonnenschutz mit Tigerentenaufdruck sind Tabu. Noch was: Mach nicht mehr als zwei Kinder, sonst musst du einen von diesen peinlichen Minivans kaufen.
  3. Babybjörn: Ein Tragebeutel für Babys, unverzichtbares Accessoire aller Weichflöten dieser Welt; wird lediglich von Indien-Tragtüchern getoppt. Die allerdings binden sich nur Super-Susis um, die sich am liebsten gleich eine Gebärmutter einpflanzen lassen würden.
  4. Bezugsperson: Kleiner Tipp: Du bist es nicht. Egal, wie viele Hechelkurse du mitmachst oder wie supi du die Fläschchen spülst. Du hast keine Brüste – du bist nicht die Bezugsperson. Ganz einfach.
  5. Bilderbuchmütter: Du willst nicht, dass deine Lady eine wird. Mütter in Bilderbüchern sind der totale Horror. Wirklich schlimm daran ist, dass sie in Realität vorkommen. Viele Frauen muttieren nach der Geburt, sie denken, nach der Entbindung seien sie auch von der Pflicht entbunden, auf ihr Äusseres zu achten. Nimm deiner Lady also Arbeit ab. Nur so gewinnt sie  Zeit, sich mal wieder um Sport, Frisur und Kleidung zu kümmern.
  6. Büro: Ab sofort deine Wellnessoase. Arbeit wird dir als Vater ruck, zuck wie bezahlter Urlaub vorkommen, und das ist nicht übertrieben.
  7. Essen: Wenn du dich unter Müttern bewegst, wirst du schnell merken, dass ein Baby zu füttern heutzutage eine Wissenschaft ist, etwa so kompliziert wie Experimentalpysik. Du kannst bei der Ernährung nicht auf vorhandenes Wissen zurückgreifen, weil das meiste, das du aus deiner Kindheit kennst, mittlerweilen zu den Giftstoffen zählt. Halte Dich einfach an Claus Hipp. Besser kriegst du es selbst ohnehin nicht hin.
  8. Gene: Du glaubst, dass dein Kind eine ausgewogene Mischung aus dir und ihr wird. Kann sein, muss aber nicht. Es kann auch eine Mischung aus deiner Mutter und ihrer Mutter dabei herauskommen. Denk vorher darüber nach und wundere dich später nicht.
  9. Hass: Du musst als neuer Vater mit reichlich Ablehnung rechnen, und zwar von allen Seiten: Mütter hassen dich, weil ihre Macker ins Büro geflohen sind. Väter hassen dich, weil sie ein schlechtes Gewissen haben oder dich für eine Susi halten. Grosseltern hassen dich, weil sie glauben, dass du ein arbeitsloser Schmarotzer bist.
  10. Omanizer: Grossmütter fahren auf kleine Jungs ab, und zwar mehr als auf Howard Carpendale. Das solltet ihr unbedingt ausnutzten. Steckt den kleinen Beau in ein hellblaues Hemd, ein bisschen Gel ins Haar und Omas werden so heiss aufs Betreuen, dass sie fast bereit sind, euch für eine Stunde mit den lieben Kleinen was zu zahlen. Nicht zögern, zugreifen. Je grösser der kleine Junge wird, desto eher gewinnt Carpendale.

53 Kommentare zu «10 Überlebenstipps für neue Väter»

  • Martin sagt:

    Appendix meinerseits:

    1.Cool ist man(n) oder ist man nicht. Daran ändert auch ein Babybjörn, Wickeltuch oder der Kinderwagen nix.
    2.Ich hab kein Auto.
    3.Der kleine Scheisser kommt mit ins Büro. Ob die Kollegen schreien oder das Baby ist mir egal.
    4.Es kommt nicht auf das Auto, sondern auf den Fahrer an.Siehe auch –> Penisverlängerung.

    Sorry, aber mit solchen Tipps kann man höchstens beim Springer-Publikum punkten. 6 setzten!

  • Real Man sagt:

    Ha Ha was für ein Schrott vom Oberlehrer! 1. zum Thema Babyjörn das ist eben für Männer die vorwärts kommen wollen. Auch über Stock und Stein. Die Tunten Schieben den Kinderwagen mit leicht geknickten armen und sauber enthaarter brust leicht nach vorne gebogen durch die Stadt. Wie gross muss ein Mann sein das er den Babywagenlenker noch runter stellen muss? Bist du über 120? 2. Zum thema Minivan. Wieso soll mann sich für einen Minivan schämen? Da packe ich meine Freundin, Ihre zwei Jungs das Surfmaterial und die Kiteausrüstung ein. Um damit die Cote d`azur unsicher zu machen. Kiten ist der Sport bei dem dem Kombifahrer schon beim zuschauen der schauer über den gebogenen Rücken läuft. Ein Mann braucht keine Metrosexuellen Regeln von verunsicherten Bubis!

    Merk dir das!!!!!!!!!!!

  • oliver rey sagt:

    auch wenn mann kein auto hat, was ja eh fast als susihaftes verhalten gelten könnte, trotzdem unterhaltsame tipps 🙂

    wer noch ein wenig konkretere tipps will, schau sich mal http://www.avanti-papi.ch an.

  • Dschingis Khan sagt:

    Was ist denn das für ein unterbelichteter Text. Tages-Anzeiger?
    Muss ich demnächst wohl abbestellen.

  • Garog sagt:

    Ich finde Männer, die kleine Babys liebevoll tragen und wiegen, äusserst sexy! Den Spruch: Wenn das Kind dann mal laufen kann, bin ich als Papa dann auch da, finde ich echt altmodisch und langweilig. Mit einem grösseren Kind kann doch jeder umgehen, spielen, balgen, Essen fütterlen. Auch wir Frauen müssen uns bemühen, ein winziges Neugeborenes korrekt zu pflegen und zu verschmusen. Auch für uns ist das eine Herausforderung, eine wunderschöne obendrein, und mit viel Geduld, Zeit und Uebung wird der Umgang immer einfacher. Geniessen wir doch unsere Sprösslinge, in jedem Alter. Sie sind zu kostbar, um auf den richtigen Zeitpunkt zu warten.
    Ich finde die Punkte übrigens schlicht und einfach witzig, muss man ja nicht alles persönlich nehmen …

    GlG Garog

  • Cortex sagt:

    So ein Schmarren. Habe ja schon viel witzige Tipps für Väter und/oder Mütter gehört, aber diese sind wohl eher für „Tussi-Mütter/Väter“ geeignet, die noch genügend Zeit haben, sich um unwichtiges Sorgen zu machen. Als „Öko-Papi“ (?) geniesse ich und v.a. meine Tochter z.B. Tragetücher vollumfänglich…

  • the man sagt:

    Treffer!!!
    Endlich fasst jemand in Worte was ich schon sooooo lange denke und bei jedem meiner Jungväter-Kollegen beobachte. All die Herren, die sich hier betupft äussern würde ich gerne mal bei einem Bier kennenlernen (jawohl, Bier, nix „gsprütztä“).
    Es ist doch so: Jedes Kind braucht ein männliches Rollenvorbild. Keinen 70er-Jahre-Macho, keinen Hinterländerautotuner, keinen Holzfäller. Aber unterscheiden von der Mutti darf er sich schon. Dann lernt der Kleine auch wann es in Ordnung ist eine Träne zu verdrücken (wenn der Lieblingsverein aus dem Pokal ausscheidet, aber nur eine) und wann man draufhauen soll (auf den Fernseher, wenn das Bild rauscht, aber auch nur einmal).
    Und die Freunde haben dann ihren alten Kumpel wieder, zum Rumalbern, Bolzen und für ein gutes Gespräch unter Männern…

  • rmb sagt:

    Lach!!! Eine lustige Truppe seid ihr. Übrigens sind es nicht die fehlenden Brüste, sondern die zu vielen Haare da.

  • ajk sagt:

    Finde ich peinlich, sexistisch und herabwürdigend für Männer.

    Mehr Selbstachtung bitte!

    /ajk

  • ah girls is doch n lustiger spass.ich bin kein papa und dieser beitrag haelt mich auch einmal mehr ab einer zu werden,aber echt klasse komik,ich hab all das hier beschrieben an all meinen susi kollegen gesehen.is wirklich so .. hrhrhr ach und noch ne frage gab es eigentlich schon leben vor klaus hipp und seinen schergen ?

    frei mit otto (uralt aber gut) : alete kotzt (bricht,bitte die fuer ein forum geeignete version auswaehlen) das kind

    schoen gruiss an alle und bleibt spassig

  • Andreas sagt:

    Super cooler Beitrag, bin Papa seit einem Monat und der Inhalt stimmt total!! Ein bisschen Humor darf doch sein trotz unserer ach so korrekten Schweiz…einmal lachen schadet nicht, wer’s nicht erträgt, kann ja NZZ lesen…

  • tom schweizer sagt:

    ich halte punkt 4 für einen irrtum, zumindest für kinder von 1+ – das mami ist nicht automatisch bezugsperson no. 1. wenn der papi (oder etwa eine kinderfrau) sich besser ums kleine kümmert (in den augen des kindes) kann er klar besser dastehen und z.bsp. die anlaufstelle sein wenn es getröstet werden will .. selber mehrfach erlebt.

  • Emanzo sagt:

    Nicole Althaus hat wieder mal die Wahrheitsallergiker auf die Barrikaden getrieben. Gratuliere!

    Den Vogel abgeknallt hat ein “Mann” vor einem Schalter einer schweizerisch geschmierten auslaendischen Adoptionsverhinderungsbehoerde. Ein Sessel auf dem Puckel, und ein anderes Kindertraggestell vor der “Helden”brust. Die Herrin war nur mit dem Handtaeschchen “belastet” (ein Wunder, dass er ihr das nicht auch trug).

    Man(n) koennte nicht mal behaupten, er habe sich zum Affen gemacht, denn kein Affe wuerde sich fuer ein Aeffin so zum “Mann” verbilden lassen.

    Aber vielleicht war er deswegen einer der wenigen, dem die seltene gynokratische Gnade der statt das Recht auf Adoption gnaedigst gewaehrt wurde….

  • Emanzo sagt:

    Nicole Althaus hat wieder mal die Wahrheitsallergiker auf die Barrikaden getrieben. Gratuliere!

    Den Vogel abgeknallt hat ein „Mann“ vor einem Schalter einer schweizerisch geschmierten auslaendischen Adoptionsverhinderungsbehoerde. Ein Sessel auf dem Puckel, und ein anderes Kindertraggestell vor der „Helden“brust. Die Herrin war nur mit dem Handtaeschchen „belastet“ (ein Wunder, dass er ihr das nicht auch trug).

    Man(n) koennte nicht mal behaupten, er habe sich zum Affen gemacht, denn kein Affe wuerde sich fuer ein Aeffin so zum „Mann“ verbilden lassen.

    Aber vielleicht war er deswegen einer der wenigen, dem die seltene gynokratische Gnade der statt das Recht auf Adoption gnaedigst gewaehrt wurde….

  • neuer vater sagt:

    ach, noch was… @Christian

    genau so sehe ich das auch! Ich freue mich, dass ich nicht alleine bin…

  • neuer vater sagt:

    Ich finde diese Wickelpedia ganz amüsant. Ich würde/möchte mich auch zu den neuen Vätern zählen. Auch ich versuche den Spaghat zwischen Familie (2 Kinder) und Beruf sehr ernst zu nehmen. Ist nicht immer ganz einfach sich als Vater zwischen Mutter, Schwiegermutter etc. zu behaupten. Warum sollen Mütter immer alles besser können? Mehr Vertrauen ist gefragt, und nicht immer dreinreden. Lasst uns unsere Erfahrungen selber machen. Die Aussagen kann ich nicht mehr hören: Wenn ihr stillen müsstet bla bla bla, und nachts aufstehen bla bla bla – Punkt 1/2/3/5 und 8 haben für mich schon einen grossen Funken Wahrheit und Wiedererkennungseffekt. Es gibt hald nicht nur schwarz und weiss resp. Susi und Macho. Übrigens, Kochen ist wirklich Männersache 😉

  • Papa sagt:

    Is ja lustich. Liebe Nicole Althaus: Wenn alle Männer die du kennst nicht kochen können, solltest du mal aus Zürich raus.
    Kochen ist Männersache.

  • Jasmina sagt:

    an solche tips sollte sich kein vater halten, sonst ist er ziemlich schnell single.. mein mann trägt den junior übrigens im tuch, sieht dabei super sexy aus und wird pausenlos von frauen angequatscht deswegen 😉

  • nacht und himmel sagt:

    … und andere halten sich für Weinkenner und trinken jeden Fusel.
    Dieses Wickelpedia Ratgeber Büchlein ist ein weiteres in der Lebenshilfe und Selbsterfahrungs Ecke der Buchhandlung.
    Bemerkenswert ist höchstens das nun auch nun die Hausmänner und Papis als neues Genere entdeckt worden sind.

  • gargamel sagt:

    @pob: nehmen sie’s als humorkritik von (mehr oder weniger) berufener seite… aber sie haben natürlich recht: geschmack ist individuell und verschieden. die einen mögen fast food, andere stehen auf exquisiteres.

  • p.o.b. sagt:

    @ Gargamel
    Vielen Dank, dass Du uns eine Anleitung gibst was wir normalsterblichen lustig finden dürfen und was nicht. Oder ist das nicht etwa indivudiel anders? Aber das wiesst Du mit sicherheit besser.

  • gargamel sagt:

    an alle, die sich hier so über den „ratgeber“ des herrn gillies aufregen: das ganze ist ironisch gemeint und natürlich überzeichnet.

    und an alle, die den text superlustig finden: das ist er definitiv nicht, die komik befindet sich etwa auf dem niveau einer mittelmässigen matura-zeitung. und wenn ich dann sein wickelpedia-buch so belobigt finde: „Wickelpedia ist ein unterhaltsames, humorvolles Büchlein über den Alltag als Vater.“ dann rollen sich mir sowieso gleich die fussnägel ein… „humorvolle büchlein“ sind etwas, das man leuten mitbringt, die „die schmirinskis“ für witzig halten oder marco rima komisch finden… *gähn*

  • sista hope sagt:

    das gibt mir zu denken… schön, dass der vater meiner 4 kinder authentischer und selbstbewusster ist als der autor dieses ratgebers für daddy cool.

  • Thomas M. sagt:

    Super ausgeteilt Christian. Get a life sollen wir. Momoll! Und das nur, weil man einen Blogeintrag nicht gut findet.

    Ich lese ja diesen Blog nicht, damit die Zeit vorbeigeht, sondern, weil es mich amüsieren oder zu irgendeinem Gedanken anregen soll. Und das hat dieser Artikel halt nicht getan. Der Artikel mit den Müttertypen war viel lustiger meiner Meinung nach.

    Aber ich finde es schön, dass Du ein so guter Vater bist. Ich hoffe einfach, Du regst Dich bei Deinen Kindern nicht so schnell auf wie im Blog 🙂

  • Julia sagt:

    An alle, die diesen Artikel nicht gut finden: es könnte möglicherweise ja sein, dass dieser Text nicht ganz ernst gemeint ist…? Ich auf alle Fälle habe jede Zeile mit einem Lachen gelesen!

  • Christian sagt:

    Also ich fand’s Klasse …
    Was mich grässlich nervt, sind Eltern, die ihr gesamtes neues Dasein mit Kindern quasi religiös betrachten. Jeder Pups des Kindes wird analysiert und mehrfach in Elternselbsthilfegruppen durchdiskutiert. Hat das Kind was davon? Nope, niet, nix, nada. Und das sind wohl jene, denen man hier Humorlosigkeit vorwerfen kann und auch darf. Meine Kinder überraschen mich immer wieder mit Neuem und Unerwartetem das nirgends beschrieben ist. Da steht nicht, wie man sich verhalten soll, wenn die Tochter mit fünf an einem Arm am Baum hängt und grinst (das Kind klettert besser als mancher Affe und dabei). Da schwillt dem Papi zwar der Kamm, aber das Herz rutscht in die Hose.
    Die ganzen Ratgeber dienen inzwischen zum Feueranzünden und beim Anblick gewisser Ratgeberzeitschriften kriege ich dermatologische Probleme.
    Himmel, Kinder sind ein Mordspass und ein grösserer Stress als jeder Beruf. Ich sehe das als eines der besten Erlebnisse meines Lebens und habe keine Lust mir das durch psychologische Tiefflieger mit Sendungsbewusstsein verderben zu lassen.

    An all jene, die glauben in jedem Beitrag zu Familie und Kindern Tiefgang spüren zu müssen: Get a life!

    Ach übrigens, ich bin eine Bezugsperson für meine Kinder. Warum? Keine Ahnung. Vielleicht weil ich einfach auch da bin? Papi ist das Trampolin und der Splitterentferner, der Koch und Tränentrockner, der Füssekrauler und der Schutzwall wenn Mami mal die Krise kriegt. Mit Stillen und Fläschengeben hat’s auf jeden Fall nichts zu tun.

  • Thomas M. sagt:

    Als regelmässiger Leser des Mama Blogs muss ich leider sagen, dass dies bisher der bloggerische Tiefpunkt war. Der Blog ist nicht wirklich lustig und er bietet auch keinen Aufhänger für eine spannende Diskussion. Man sieht es ja auch an den Kommentaren. Es ist natürlich nicht einfach, immer einen Knaller zu bringen.

  • kajana sagt:

    Väter können zur Bezugsperson werden! Klar, nicht gleich nach der Geburt, aber etwas später, wenn das Kind etwas größer ist und Tochter/Sohn dann lieber beim Vater statt bei der Mutter ist…..

  • mamuschka sagt:

    Schon erstaunlich, dass der Autorin genau dann fehlender Tiefgang attestiert wird, wenn sie einen Mann wortwörtlich zitiert. Das Leben ist banal, Elternsein in vieler Hinsicht auch und die Wahrnehmung von Mamis und Papis sowieso.

  • Andi sagt:

    Derige Seich…!
    Man mag mir Humorlosigkeit vorwerfen… Der Beitrag ist für mich ein Tiefpunkt in diesem ansonsten sehr unterhaltsamen Blog.

  • Johannes sagt:

    ich hatte auch die Brust meiner leiblichen Mutter zum Suggeln, und trotzdem ist ganz klar mein Vater DIE Bezugsperson.
    Brüste machen keine Bezugsperson aus. Brüste lieben das Kind nicht, sie sind nur ein Mittel. Das, was das Kind liebt, ist die Person, egal ob Mann oder Frau.

  • Sarah sagt:

    Herrlich, vielen Dank für diesen Lacher!!

  • daddysgone sagt:

    Grosses Kino, Frau Althaus, immer weiter so. Der selbstverliebten MamiPappiSekte gehört kräftig die Kutteln geputzt. Immer wieder. Mach denen den Steinbrück.

  • Jan sagt:

    Nach der Lektüre des Textes hab ich mich zuerst geärgert, jetzt, da ich auch die Kommentare gelesen hab, ist meine Wut verflogen. Männer machen sich über Fussball interessierte Weiblein lustig, jetzt halten’s die Frauen mit den Kinder liebenden Super-Susies gleich. Mein Abo bei der BaZ ist eh schon lang nicht mehr, somit finanziere ich das hier auch nicht mit. Blödsinn ist es trotzdem.

  • aylo sagt:

    Kompliment an den Verfasser, Kompliment an Sie Frau Althaus für die Veröffentlichung! äusserst humorvoll und kreativ. Ich glaube nicht, dass Sie sich dafür entschuldigen müssen diesen Text zitiert zu haben. Er ist schlicht und einfach amüsant! Bitte so weitermachen, mit diesem Sinn für „trockenen“ Humor …!

  • Monika B. Bourquin sagt:

    Klischeehafte und weitgehend unbrauchbare Tipps. Etwas mehr Tiefgang bitte.

  • Thomas sagt:

    Wer als Vater dermassen Probleme mit seiner männlichen Identität hat, hatte schon vorher keine…

  • Marcel sagt:

    Mein Kinderwagen ist ein 1969er Dodge Charger:

    http://www.youtube.com/watch?v=vPCgC_Hpr40&feature=related

    Mann = 1969 Dodge Charger (Sshwarz), Women = 1970er Dodge Challenger (white)

    Soviel zu Gender.

    Ich kann mit Gebrauchsanleitungen nichts anfangen.

    Aber ein grosses Kompliment an die Autorinnen: Sehr schöner Text, danke!

  • Manu sagt:

    Ich find den Blog sehr unterhaltend!
    Mann und Frau ist nicht gleich Papa und Mama, den Unterschied machen Papa’s die nicht mehr Mann und Mama’s die nicht mehr Frau sind (mind. teilweise – Kompromisse eingehen ist ja teil des Eltern-Seins).
    Ich genisse auf jeden Fall das Papa sein, sei’s am Wochenende, wenn ich mal was mit den Kindern unternehmen kann oder am Abend/Nacht, wenn ich meine Frau ein klein wenig entlasten kann (im klassischen Familienmodell bleibt die Mama 1. Bezugsperson… ist auch gut so, ausser sie genisst mal eine freien Abend, dann darf ich die No.1 sein/genissen). Und ja, ich gehe gerne arbeiten (nicht nur wegen der Familie) 🙂

  • Lisa sagt:

    Ich kann Mami mit Beruf nur beipflichten. Wer findet, der Blog falle unter „Infos, die die Welt nicht braucht“, muss ihn ja nicht lesen! Ich finde ihn anregend und unterhaltsam. Was die Liste aus Wickelpedia betrifft: sie enthält doch viel Wahres, vor allem die Punkte 5, 6 7 und 8…

  • lizamazo sagt:

    also dies war ja von anfang an vielmehr papa- als mama-blog…

  • mami mit Beruf sagt:

    @kari und @papi mit beruf: ich bin sicher, Ihr findet eine andere Seite, einen anderen Blog, den Ihr interessant findet. Vielleicht neu für Euch: Ihr müsst den Mamablog nicht lesen!.Und: dies hier ist keine Ratgeberseite!
    Mir jedenfalls gefällt der Mamablog sehr und ich möchte ihn nicht missen. Selten wird im deutschspraichgen Raum so humorvoll über Elternschaft geschrieben. Wems nicht gefällt soll einfach wegklicken!

  • noch kein Papi sagt:

    Ich finde die Liste, sowie den „Mama-Blog“ ne tiptope Sache. Da kann ich mich doch schon mal vorbereiten – wenns denn klappt. Weitermachen! Vielleicht gibt es ja dann auch den Papa-Blog?

  • Nicole Althaus sagt:

    Die Überlebenstipps stammen von einem sogenannt neuen Vater, nicht von mir. Ich habe bloss ein Buch zitiert, dass als Papa-Ratgeber vermarktet wird. Das sagt also so gut wie gar nichts aus über meine Meinung zu neuen Vätern – wie bereits geschrieben: den alten Müttern ist selten was besseres passiert – , sehr viel aber darüber, was der Buch-Markt glaubt, dass Papas wissen sollten….

  • Kari sagt:

    bitte stellt diesen Mist einfach ab.
    das Ganze ist so dumm, dass es sich nicht einmal lohnt, mit der Autorin zu dikutieren.

  • papa mit beruf sagt:

    Infos die die Welt nicht braucht …und die Qualität des Tagi sinkt tiefer und tiefer…

    Für was steht die Autorin eigentlich ein, wenn sie einen solchen möchtegern Ratgeber verbreitet? Es fehlt nur noch ein Punkt: lehnt die Vaterschaft ab; Kinder haben, macht – wie wir seit gestern wissen- eh nur unglücklich!

    Frau Althaus, sie sollten vielleicht mal wieder ein älteres Buch von Largo lesen und darüber berichten (Babyjahre oder Kinderjahre, sie dürfen selber wählen). Ich bekomme langsam das Gefühl, Kinder haben ist anstrengender als sich die lifestyle-Journis vom Tagi vorgestellt hatten…

  • Lisa sagt:

    Tipp Nummer 11: Überzeuge die Kindsmutter, dass der Schoppen die bessere Lösung ist als Stillen. Wenn Ihr beide schöppelt, werdet Ihr von Anfang an absolut gleichwertige (und ausgeschlafene!) Bezugspersonen sein für das Kind. Bei uns hat das tadellos funktioniert (setzt natürlich voraus, dass Papa gewillt ist, nachts aufzustehen…).

  • caterpillargoesbutterfly sagt:

    Hmm, also einen Vater der sein Kind trägt finde ich immer was ganz ganz schönes ^^ Und wenn es dann dann halt der BabyBjörn ist… Der Bondolino wäre übrigens für alle Beteiligten bequemer auf längeren Strecken oder beim zu Hause in den Schlaf tragen 😉
    (und nein, mein Mann trägt gar nicht, weder mit Tuch noch mit sonst was, nicht beim ersten und auch nicht beim zweiten Kind. Und ich finde das auch nicht weiter schlimm)

    Aber grundsätzlich bin ich für mehr Toleranz den Vätern gegenüber. Sie haben es wohl genauso schwer wie Mütter sich in der neuen Rolle zurechtzufinden. Zumal sie genauso wie wir von allen Seiten andere „gute Ratschläge“ bekommen und wir Mütter doch, wenn wir ehrlich sind, oft wirklich Mühe haben den Vätern zuzutrauen das sie Alltags-Dinge genauso gut, aber anders, machen können wie wir selbst.

    Unsere Kinder profitieren jedenfalls von unseren Unterschieden.

  • mami mit Beruf sagt:

    Wir wollen doch die Väter mehr in die „Aufzucht“ einbinden? So jedenfalls habe ich das verstanden. Und wenn frau den Vater gleich von Anfang an einbezieht, dann funktioniert das auch tiptop. Denn auch bei der Kinderbetreuung gilt: Übung macht den Meister! Den Ausgang mit der Freundin kann frau ja auch wirklich nur geniessen, wenn nicht andauernd Anrufe kommen wie: “ wo ist das Pijama?“ – „wie mache ich das Fläschchen?“ – „wo ist das Kuscheltier?“ etc. etc. etc.

  • manu sagt:

    stimmt alles ganz genau, auch wenn Frau vieles nicht wahrhaben will…v.a. Punkt 8!

  • wort sagt:

    cool! habe ich sofort meinem Mann weitergeschickt!
    Bei allem Humor – ein Fünklein Wahrheit ist da schon dabei. „Du, ich mache noch die Wäsche heute fertig – ich kann mich morgen ja beim Arbeiten ausruhen“ (Punkt 5) und das blaue Hemdchen beim Sohnemann, wenn wir Omi zum Babysitter umfunktionieren wollen (Punkt 10) sowie „Blöder Papi, das darf nur die Mama machen!“ (Punkt 4) sind bei uns absolut identisch…

    Was noch fehlt: Wenn ein Papa mit Kleinkind und Buggy in den Bus einsteigt, ungeschickt hin- und herschaukelt, das Kleinkind verzweifelt zwischen den Beinen haltend.. dann kriegt er es garantiert hin, dass einer aufsteht und das Kind sitzen lässt. Oder das Kind kriegt ein Bonbon und pendelt weiter herum. Oder beide schwanken zwar weiter, werden aber von fast jeder Frau darauf angesprochen wie niedlich (das Kleinkind) und wie sorglich (der Papa) ist. Steige ich in den Bus und schwanke mit zwei Kindern herum, werde ich höchstens angemault, ich stehe im Weg, der Wagen brauche zu viel Platz oder das Kind habe eine Rotznase. Männer mit Kinder sind Magnete für positive Muttergefühle. Frauen mit Kinder sind für andere Frauen meist lediglich ein rotes Tuch…

  • Mira sagt:

    So ein Schwachsinn! Wenn man sowas liest, dann wundert frau sich nicht mehr, warum so viele Frauen es vorziehen, keinen Mann zu haben…

  • Pete Zahut sagt:

    Danke Mami-Blog!
    Endlich mal was, womit ich als werdender Vater etwas anfangen kann.

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