Herumstreunende Kinder

Eine Carte Blanche von Mamablog-Userin Christine Flunser

MAMABLOG-DOG-CHILD

Womöglich ist es nur ein Missverständnis: Hund, Kind und Ball. (Bild: Kaye Blegvad)

Wie gefährlich sind Kleinkinder für Hunde? Die Frage ist eine Provaktion, ich weiss. Eigentlich müsste sie lauten: «Wie gefährlich sind Eltern, die die Sorge um das Wohlergehen ihrer Sprösslinge der Allgemeinheit überlassen, für Hunde?»

Meine Australian Shepherd Hündin und ich sassen letzthin an einer Uferpromenade in einem Strassenkaffee, genossen die Aussicht auf das Wasser und beobachteten flanierende Passanten. Meine Hündin lag ruhig zu meinen Füssen, wie sie es immer in Restaurants tut. Und ich war trotzdem wie immer auf der Hut – denn ich weiss, dass sie ein Magnet für Kinder ist. Deshalb habe ich auch sofort reagiert, die Leine straffer genommen, als sich uns zwei Frauen näherten, die eifrig am Diskutieren waren und offensichtlich den Knirps, der vier Meter hinter ihnen her watschelte, total vergessen hatten. Er wird zwischen zwei und drei Jahren alt gewesen sein, denn seinem breitspurigen Gang an trug er noch Windeln.

Wie kann man ein so kleines Kind auf der Strasse auch nur für eine Sekunde aus den Augen lassen? Der Knabe sah meine Hündin, kam strahlend auf sie zugetappt, zog die Hand aus dem Mund und versuchte mit ausgestrecktem, von Speichel triefendem Zeigefinger, ihr Nasenloch zu treffen.

Wie würden Sie reagieren, wenn Ihnen ein Wesen, das ungefähr ihre Grösse hat, plötzlich seine Tatze ins Gesicht strecken würde? Vermutlich würden Sie den vermeintlichen Angreifer mindestens wegschubsen. Hätte meine Hündin das getan und der Knabe wäre hingefallen, hätte sich die Haut aufgeschürft, oder schlimmer gar ein Loch im Kopf gehabt, würde sie ab jetzt wie ein Schwerverbrecher behandelt. Müsste zum Wesenstest antraben, bekäme eventuell lebenslänglich Maulkorb- und Leinenpflicht verordnet. Und wehe, wenn es ganz dumm gelaufen wäre, wenn sie sich auf die einzige Art gewehrt hätte, über die sie verfügt, und wenn sie gebissen hätte, ja, dann würde sie wohl hingerichtet werden. Mit der Giftspritze. Weil die Mutter am Schwatzen war.

Was wäre passiert, wenn der Knirps stattdessen vor ein Auto gelaufen wäre? Ich möchte nicht in der Haut dieses Autofahrers stecken, der, wenn auch völlig unschuldig, damit leben müsste, ein Kind getötet zu haben. Weil die Mutter am Schwatzen war. Zumindest würde der Autofahrer nicht zum Tod verurteilt.

Wer ist für das Wohlergehen von Kleinkindern verantwortlich? Wir Hundehalter?

Die Redaktion dankt Mamablog-Userin Christine Flunser.

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345 Kommentare zu «Herumstreunende Kinder»

  • JO sagt:

    Hallo allemiteinander.
    Ich finde es gut dass sich soviele sich an dieser Diskussion beteiligen….. Aber es gibt leider, leider ,Hunde die ein sehr schlechtes
    Leben hinter sich haben. Und an dessen Hundeleben auch der Mensch schuld ist. Mit diesen Hunden geht man auch spazieren….
    und niemend sieht das den Hunden an. Deshalb liegt die VERANTWORTUNG beim Mensch UND NUR BEIM MENSCH

  • Mary sagt:

    ein hallo an Alle

    RESPEKT sage ich ist das Zauberwort. Das kennen leider viele Menschen nicht mehr. Respekt sollte schon ganz früh beigebracht werden.

    Ja, leider laufen sehr viele kopflos und verantwortungslos durch die Gegend. Doch wenn was passiert finden sie sehr schnell den Schuldigen.

    Macht Euch mal Gedanken und schmückt euch nicht mit Lob

  • Globetrotterin sagt:

    Ich habe zwei grössere, ausgesprochen kinderliebende und wohlerzogene Hunde. In einem völlig leeren Gartenrestaurant eines Tennisplatzes habe ich sie von der Leine gelassen. Die Hunde haben etwas herumgeschnuppert, blieben aber in meiner Nähe. Zwei Frauen mit 2 Kleinkindern (ca. 3 – 4 Jahre) setzten sich dann an einen der Nebentische und fragten mich, ob die Hunde „okay“ wären. Ich sagte, dass es absolut kein Problem mit Kindern gäbe. Die Kinder sind gleich auf die Hunde losgestürmt, meine Hunde sassen und liessen sich streicheln.Eines der Kinder ist dann losgerannt und dabei einem Hund auf den Schwanz getreten. Mein Hund hat daraufhin gebellt, sich aber nicht aggressiv verhalten. Die wüsten, primitiven und absolut lächerlichen Beschimpfungen der Mutter will ich hier nicht wiederholen. Ich habe das Geld für mein Getränk auf den Tisch gelegt und bin mit meinen Hunden gegangen. Die äusserst unzivilisierten und gemeinen lauten Nachrufe dieser Frau klingen mir noch heute im Ohr. Den Tennisplatz und das dazugehörende Restaurant meide ich seither.
    Die Polemik und einseitige Berichterstattung der Medien über Hunde trägt das ihrige zu dieser Hetzjagd auf Hunde und HundehalterInnen bei.

    • Eni sagt:

      Die Moaral von der Geschicht: in Restaurant nie ohne Leine nicht 🙂

      Im Ernst: Hundeunerfahrene Menschen deuten bellen schnell als agressives Verhalten und dann muss dann nur noch das Kind erschrecken und weinen, dann ist der Mist geführt. Die Mutter schreit, Sie schreien (vielleicht) und keiner hört, was der andere sagen will. Sie flüchten und die Mutter erzählt überall herum, dass ihr Kind von Hunden angefallen wurde. Nicht aus Boshaftigkeit, sondern aus Unkentniss.

      Am besten, lassen Sie in Zukunft die Hunde im Restaurant an der Leine. Gestreichelt wird nur unter Ihrer Aufsicht. Spielen lassen würde ich mehr zulassen, ausser Sie kennen die Kinder und deren Eltern.

      • Eni sagt:

        Soll natürlich heissen: Spielen würde ich NICHT mehr zulassen, ausser Sie kennen die Kinder und deren Eltern.

  • Sabrina sagt:

    Es gibt keine Kampfhunde! Z.B. ist ein Doberman einer der klüngsten Hunde und wird in internationalen Fachkreisen als Familienhund eingestuft.Die Medien wollen immer suggerieren, dass es böse und gute Hunde geben soll. Ein Labrador der ein Gesicht bis zur unkenntlichkeit verletzt, findet in den Medien kaum Beachtung, weil er ja kein Kampfhund oder kein böser Hund ist. Es ist stets eine Frage der Erziehung und der Vergangenheit (was und wie der Hund etwas erlebt hat, besonders wenn er noch eine Welpe war, inder Sozialisierungsphase). Wenn der Halter einen Schaden hat, dann wird es der Hund auch bald einen haben… Dafür kann der Hund nichts dafür, nicht er sucht seinen Herr oder Frauchen aus…

    • Eni sagt:

      Kampfhunde sind Hunde die dazu abgerichtet werden auf Menschen loszugehen oder sich in Hundekämpfen zu messen. Dazu verwendet man bevorzugt Rassen, die man unter dem Begriff Kampfhunde versteht unter anderem Pittbull, Bandog, Argentinischer Mastino, Bullterrier usw. vorzugsweise aus Keller- und Hinterhoffabfriken in Osteuropa oder Italien. Gehen Sie mal an den Bahnhof von Affoltern a.A. Da treffen Sie dann die braune Brut mit ihren unangeleinten Schosshündchen (Mastinos, Pittbulls usw) die sie aus Provokation neben wartenden Pendlern auf die Bänke sitzen lassen und ihnen Bier zu saufen geben während sie die Nationalhymne grölen und den Hitlergruss zelebrieren. Sorry, da würde ich mit meinen Kindern ans andere Ende des Bahnhofs rennen. Glauben Sie mir, da hatte keiner einen Pudel oder Yorkshire-Terrier.

      Auch ein Labroador der Gesichtsverletzungen verursacht kommt in die Medien, vor einiger Zeit gab es ja sogar 2 Dackel die ein Baby totgebbissen haben (keine Zwergdackel). Labradore sind sehr häufig in den Beisstatistiken, weil sie durch Ueberzüchtung ebenfall oft schon Degenerationen haben im Hirn und sie im Gegensatz zu Pittbulls auch sehr häufig anzutreffen sind.

  • Alexandra Weber sagt:

    Eines ist klar:
    Hunde müssen beaufsichtigt werden – Kinder müssen beaufsichtigt werden.

    In der heutigen überfüllten!!!Zeit wo sich auf Kinderspielplätzen zu viele Kinder tummeln ist grosse Gefahr, dass allein gelassene Hunde oder ausgesetzte Tiere auch mitspielen wollen und evtl. Kinder verängstigen und schon kommts evtl. zu kleinen Schnappereien.
    Ein Hund der SCHNAPPT hat noch lange nicht gebissen – er klemmt, oder hält einfach nur fest etc. und dies wird vielfach falsch ausgelegt – ein Festhalten ist noch lange nicht BEISSEN und der 4-Beiner will sich damit einfach nur mitteilen!

    Ein Hund will auch spielen, ja sein Spieldrang ist sehr hoch.
    Doch dies sollte – wenn er mit Kindern spielt – nur unter Aufsicht der Eltern geschehen, da sind die Eltern der Kinder verantwortlich, denn Kinder – sind sie alleine mit einem Hund – reissen und zerren, greifen in die Ohren in die Augen in den Mund etc. und da soll sich der Hund nicht wehren??????? dafür müssen die Eltern vor Ort sein damit nichts geschieht.

    Falsches Reagieren von Eltern und von Kindern ist meistens der Grund, dass die Tiere falsch beurteilt werden – leider.
    Der Hund gehört zu uns Menschen doch er braucht Pflege, Aufmerksamkeit, seine Streicheleinheiten, sein Futter und vieles Mehr – sind die Menschen dazu bereit das zu geben ist eine wunderbare Einheit gegeben.
    Wo diese wichtigen Taten fehlen führt es zum Fehlverhalten des Hundes.

    Merke: es kommt KEIN Hund falsch oder mit Tötungsabsichten oder als Bestie zur Welt – er wird durch die Menschen so gemacht, durch falsche Haltung, durch Entzug von Futter, durch Schläge, durch fehlendes Selbstvertrauen des Hundehalters etc.etc.
    Die Menschen sind klar Schuld wenn Kinder durch Hunde angefallen werden.
    aw

    • Eni sagt:

      Stimmt leider nicht ganz: leider ist es erwiesen, dass wenn Hunde zu Beissern erzogen werden, schon die nächste Generation der Welpen einen genetischen defekt haben, dh. dass diese schon als tickende Zeitbomben geboren werden. Hände weg von Hunden mit dubioser Herkunft gilt vor allem für Zuchten aus Ostblockländern. Ebenfall Hände weg von „Kampfhunden“ aus 2. oder 3 oder…. Hand.

      Ich wäre eh dafür, dass man abgerichtete (Kampf)-Hunde aus dem Mileu einschläfern und nicht weitervermitteln soll. Lieber 100 Hunde zuviel eingeschläfert als 1 zuwenig. Gilt auch für Hunde bei denen der Wesenstest mit unklarem Ergebnis ist. Auch sollte man fehlbaren Hundebesitzern viel schneller den Hund wegnehmen aus Sicherheitsgründen.

      • Maja sagt:

        woher hast du die Information, dass Hunde die zu Beissern erzogen werden, schon der nächsten Generation einen Gendefekt weitervererben? Scheint mir ein wenig fragwürdig zu sein.

      • Eni sagt:

        @ Maja

        Ich habe eine frühere Freundin, die mal für eine Arbeit darüber recherchiert hat. Sie hat es mal erwähnt, kurz nachdem dieser tödlicher Vorfall mit dem kleinen Buben (Dez 06) passiert ist. Ich weiss nicht, ob dies bei allen Hunderassen zutrift. Wenn man Hunde schon mit wenigen Wochen von der Mutter trennt und diese nacher isoliert aufzieht um sie später zu Kampfhunden abzurichten, schlägt das auf das Gehirn ( auf welche Weise weiss ich nicht, da ich mich nicht so umfassend damit beschäftige) welches dann wieder auf die nächste Generation vererbt wird. Ich weiss auch nicht, wie viel Generationen es braucht um das wegzuzüchten, aber es ist auf jeden Fall möglich, da auch zB Bernardiner und Berner Sennen die gleiche Abstammung haben wie Molosser welche in antiken Zeiten als Kriegshunde geführt wurden.

        Auch habe ich einen Bekannten, der Pittbullfan ist. Anscheinend hat diese Rasse ebenfalls zu einem hohen % Satz einen Hirnschaden welcher das Tier schon mit wenigen Jahren agressiv werden lässt. Er lässt dann seinen Hund jeweils einschläfern und kauft sich einen neuen. Ist aber auch schon längere Zeit her, dass er mir das erzählt hat, und aus gegebenen Gründen suche ich den Kontakt mit ihm nicht. Er behandelt zwar seine Tiere gut, aber ich mag keine Menschen die sich Tiere wie ein Brot kaufen.

  • Eni sagt:

    Habe nicht alle Kommentare lesen können, aber manche von den gelesenen sind jenseits. Die Emotionen kochen ziemlich hoch auf beiden Seiten, denke aber dass die Hunde/ Kinder- Tolleranz mit der Grösse der Stadt abnimmt.

    Kindern mit Hunden zu vergleichen ist ja wohl unter jeder Sau. Ich nehme meine Kinder sicher im Wald oder auf Spazierwegen nicht an die Hand, damit ungehorsame Hunde mehr Freiheit haben.

    Ich habe selber eine kleine Hündin die ich nur selten an die Leine nehmen muss. Ich war von Anfang an sehr streng mit ihr, mit dem Ergebnis, dass sie mit 4.5 Monaten wie ein Soldat gehorcht hat auch viel mit Handzeichen. Das tönt vielleicht extrem, aber je besser ein Hund gehorcht, je mehr Freiheit kann ich ihr bieten. Bei uns ist nicht einmal im Wald Leinenzwang, aber man muss den Hund jederzeit unter Kontrolle halten ( sehe leider auch viel Gegenteiliges) und nein: wenn ein Mensch angst hat vor Hunden, muss er sich nicht rechtfertigen, sondern der Hundehalter hat das zur respektieren und seinen Hund anzuleinen. Uebrigens muss der ängstliche Mensch das meistens auch nicht verbal äussern, da man es ja von weitem an der Gestik erkennen kann. Selbst wenn ein Kind (Mensch) schreiend vor Angst davonrennt, hat der Hund zu gehorchen, immer, ansonsten gehört er an die Leine.

    Für die Not von Christine Flunser habe ich teilweise Verständnis, weil ich ähnlilches auch schon erlebt habe, ich habe aber den Vorteil dass ich meine Kleine einfach aufheben kann. Den Kindern sage ich dann jeweils, dass sie immer zuertst fragen müssen bevor sie einen fremden Hund anfassen und wurde noch nie von den Eltern beschimpft deswegen.

    • Stef sagt:

      gefällt mir was du schreibst, hatte als Kind ne scheiss Angst vor Hunden, heute hätte ich selbst gern einen, passt aber im Moment nicht in unser Leben. Hunde müssen gehorchen.

      • Eni sagt:

        Ja, wenn man sich die Hunderasse passend zum Leben wählen würde, dann gäbe es wohl auch weniger Probleme mit Hunden in der Stadt. Mir gefallen selber auch die grossen Molosser aber aus Vernunft lasse ich die Finger von diesen Kälbern. Meine Kleine ist fast überall willkommen, auch in den öV hatte ich bis auf einmal nie Probleme und besitze meine Kleine nun doch bald 14 Jahre.

    • Monika sagt:

      Hund auf den Arm nehmen; muss schon sagen vorbildliche Erziehung!

      • Eni sagt:

        @ Monika

        Ja, mein Hund ist vorbildlich erzogen. Ich bekomme immer wieder positives Feedback von wildfremden Leuten, darunter viele Jogger und Velofahrer. Wenn ich sie anrufe oder mit der Zunge schnalze,schaut sie hin und ich kann sie per Handzeichen nach belieben an den linken oder rechten Wegrand dirigieren und sitzen lassen. Bis vor weniger als 1 Jahr klapte das auf 40 m Distanz, dies ist nun altermässig nicht mehr möglich, da sie sehr wenig sieht. Darum geht das nur noch auf wenige Meter. Auch waren meine Handbewegungen früher kleiner, heute sehe ich dabei aus wie ein Fluglotse aber es klappt immer. Auch jagt sie überhaupt nicht (auch keine davonrennenden Menschen/Kinder) ich kann an einem Bauernhof mit freilaufenden Hühner vorbei geheh und das obwohl sie Jagdterrier in sich hat. Ich kann sie frei ablegen und davongehen. Ich kann sie jederzeit abrufen. Wenn alle Hunde nur 10% so gut erzogen wären wie meiner gäbe es viel weniger Konflikte mit Hundehaltern, ausser es sind ausgesprochene Tierhasser (sind Sie einer?), aber das sind die wenigstgen. Viele haben einfach Angst, oft auch nach negativen Erlebnissen, oder sie können mit Hunden/Tieren nichts anfangen und wollen demnach auch nicht von Hunden belästigt werde, was ja wohl auch ihr gutes Recht ist.

        Was das auf den Arm nehmen betrifft: Wenn kleine Kinder zu übermütig auf meine Kleine losgehen, dann nehme ich sie auf den Arm, so werden die Kinder etwas ausgebremst und mein Hund kann von oben die Situation beäugen. Sie wiegt keine 5 Kilo und kommt ansonsten schnell in Not. Mit 9 Wochen (1500 gramm) hatte sie mal ein Erlebnis wo sie von einer 2 Jährigen fast erstickt worden ist. Das Mädchen hatte sich meinen Hund geschnappt und so fest gedrückt, dass 3 erwachsene Personen nötig waren um sie aus der Umklammerung zu berfreien. Die Zunge und die Schleimhäute im Fang waren schon blau angelaufen und die Augen traten auch schon aus den Höhlen. Ich nehme sie auch auf den Arm, wenn mir ein Hund entgegenkommt, von dem ich weiss, dass er agressiv ist, aber trotzdem von den ignoranten Haltern von der Leine gelasse wird, respektive der Hund nicht abgerufen werden kann, weil er eben nicht erzogen ist.

      • Monika sagt:

        @ Eni

        Sie scheinen wirklich einen tollen Hund zu haben! Nach dem „Würge-Erlebnis“, das Sie und Ihr Hund hatten, verstehe ich nun, dass Sie die Kleine beschützen wollen. Mit den mindestens 10% wohlerzogener Hunde haben Sie zum Teil Recht, denn es sind nicht die Hunde, die das Problem sind, sondern die Halter in sämtlichen Belangen. Es gibt ein altes Sprichwort: „Wie der Herr so d’s Gscherr“, und dieses kann sowohl für Tierhalter als auch für Eltern angewendet weren.

        Nein, ein Hundehasser bin ich überhaupt nicht; ich habe selber einen Hund, der auch super gut folgt, nicht jagt, Velofahrer und Jogger in Ruhe lässt. Mit dem „Hund-auf-den-Arm-nehmen“ habe ich einfach meine Mühe, weil ich bis jetzt immer schlechte Erfahrungen damit gemacht habe. Früher, wenn ich mit meinem Hund unterwegs war und uns jemand mit einem kleinen Hund begegnet ist, nahmen dann die Personen ihre Hunde auf den Arm. Kaum waren die Hunde oben, haben sie angefangen zu kläffen. Anstatt weiter zu gehen, sind die Halter oft stehen geblieben, einige haben angefangen mit den Armen oder mit ihren Taschen herumzufuchteln, wenn mein Hund nur den Kopf in ihre Richtung gedreht hat. Aber dass sie sich mit ihrem Verhalten für einen jungen Hund um so interessanter machen, das ist ihnen wohl als „erfahrene“ Hundehalter in diesem Moment grad entfallen. Mittlerweile findet mein Hund bellende Hunde und fuchtelnde Hundehalter doof, schaut sie fragend an und läuft weiter.

      • Eni sagt:

        @ Monika

        Ich nehme sie ja auch nicht grundsätzlich auf dem Arm wenn grosse Hunde kommen, obwohl sie nach mehreren Vorfällen oft Angst hat, aber ab und zu halt wenn ich unsicher bin wie ich das Verhalten einschätzen soll zb wenn sie sich mit angelgten Ohren anschleichen. Wie gesagt,ich mag grosse Hunde, aber möchte keinen solchen halten.

  • Maja sagt:

    Im Grunde gehört der richtige Umgang mit Hunden zur Erziehung. Ich bin froh gibt es in der Privatschule meiner Enkelin
    Hunde. Sie hätte es zwar nicht nötig aber ich denke viele andere Kinder, die diese Schule besuchen werden davon
    provitieren. Ich werde keine Hunde mehr halten. Wenn, dann höchstens einen ganz ganz kleinen, den ich notfalls wenn ein Kind frei herumläuft in meine Jackentasche stecken kann und laut schreiend davon rennen kann.

  • Jürg Scheidegger sagt:

    Heute wurde ich leider Zeuge eines hoch-not-peinlichen Zwischenfalls. Beim GZ Bachwiesen treffen wir auf eine Nachbarin, die ihren Hund spazieren führt. Freudig begrüssen wir beide, Hund und Halterin. Der Hund – eine grosse Schäfer-Dame – begrüsst uns und spaziert an uns vorbei zum nahen Bach, wo ein ca. 5-jähriger Knabe spielt, geht an ihm vorbei in den Bach um Wasser zu trinken. Anschliessend wendet sie sich zur Besitzerin, schenkt dem Knaben einen knappen Blick und kehrt gemächlichen Schrittes zur Besitzerin zurück.
    Alles wäre somit gut und kaum erwähnenswert, wenn nicht der (vermutliche) Vater des Buben sich mit lautem Geschrei eingeschaltet hätte, als der Hund am Buben vorbei spaziert war. Seine Aussage, medientauglich abgeschwächt: „Der Hund sei dem Buben ins Genick gesprungen, der Bube sei schon gebissen worden.“ Es folgten mehrere Ausfälligkeiten und Schimpfwörter, die hier nicht wiederholt werden. Zweimal rief er über sein Handy die Polizei an. Ich stellte mich ihm mit meinem Namen vor und bat ihn, mir seinen Namen zu nennen – was er jedoch verweigerte.
    Wir warteten, um als Zeugen unsere Aussage machen zu können, länger als eine halbe Stunde auf das Eintreffen der Streife. Schliesslich rief die Hundehalterin die Polizei an um in Erfahrung zu bringen, wann die Beamten eintreffen würden und mitzuteilen, dass der aufgebrachte Herr sich mittlerweile entfernt habe.
    Diese Episode Zeit: Eltern projizieren oft ihre Ängste auf ihre Kinder. In diesem Fall war im Gesicht des Jungen zu lesen: „Nei scho wider; jetz chan i nüme da am Bach spile“. Von Angst war keine Spur zu sehen.
    Nur so nebenbei bemerkt: Hund und Halterin sind ausgebildet als Team für Tiertherapie. Dies bietet Gewähr, dass die Halterin Situationen genau einschätzen kann und weiss, wo Gefahr droht.
    Wie schön, dass unsere Kinder das Glück hatten, bereits im Kindergarten den Umgang mit Hunden zu lernen: Respekt, Zurückhaltung und den Halter fragen, ob man den Hund berühren darf. Vielleicht könnte ein solcher Kurs für Erwachsene mit traumatischen Erfahrungen mit Hunden helfen…
    Man könnte die Welt verbessern – wenn jeder bei sich selber anfangen wollte!

  • frau.suesske sagt:

    Also, ich habe 2 Hunde. 2 Jagdhunde, die jagdlich geführt werden, vollintegrierte Familienmitglieder sind und von denen ich absoluten Gehorsam einfordere. BASTA! Und ich habe eine Tochter, die mit Tieren groß geworden ist- auf dem Land aber damals ohne eigenen Hund.
    Und auch von ihr habe ich- immer ihrem Alter angemessen!- „Gehorsam“ eingefordert. Jetzt schreien wahrscheinlich ganz viele wegen das Begriffes „Gehorsam“.
    Gehorsam sein bedeutet für mich und meine Erziehung von Kind und Hund/ Tier nichts anderes, als dass sie dem „folgen“ was ich von ihnen erwarte, auch und vor allem DANN, wenn sie nicht verstehen/ nachvollziehen können weshalb sie gerade DAS in DER oder DER Situation zu tun noder zu lassen haben.
    Das setzt aber mehrere Dinge voraus:
    1. Vertrauen in mich und Berechenbarkeit meines eigenen Verhaltens/ meiner Person
    2. gute Beobachtungsgabe und Konzentration auf eine „Sache“

    Zu 1: Vertrauen muß man sich beim Tier hart erarbeiten, während as Kind das s.g. „Urvertrauen“ besitzt, was die ganze Erziehung eigentlich erheblich erleichtert (jedenfalls in den ersten 10 Jahren *g) Dieses Vertrauen kann ich nur dann gewinnen, wenn ich- und das gilt wieder für jede Art Erziehung- für mein Gegenüber berechenbar bin, was nichts anderes bedeutet als liebevoll-konsequent UND gleich bleibend in meinen Reaktionen auf unerwünschtes/ erwünschtes Verhalten.

    Zu2: Hunde und Kinder ähneln sich auch frappierend darin, meine Schwachstellen zu entdecken und gnadenlos fpr den eigenen Vorteil auszunutzen :o) und wer könnte es ihnen verübeln?! In dem Moment, wo ich meine Aufmerksamkeit beim Spazieren gehen abwende ( Handy, Schwätzchen mit XY und so weiter) machen sich der Dreikäsehoch genauso wie der Hund selbstständig. Logisch, würde ich doch auch so machen…. wie schön ist doch die Freiheit, oder?!?

    Das heißt aber nicht, dass Hunde und Kids bei mir nichts dürfen- sie dürfen durchaus, aber ich habe als Mutter/ Hundeführer ein Auge IMMER bei ihnen und genehmige Alters- und Reifegrad entsprechend diese „Ausflüge“.

    Als Hundeführerin bin ich aber meistens diejenige, die fremden Kindern erklären muss warum man den Hund z.B. nicht an der rute ziehen darf- und die Eltern stehen oft nur dumpfbacken-mäßig daneben! Respekt und Achtung für ein Lebewesen bringt man Kindern am besten mit der Muttermilch bei- aber scheinbar ist das irgendwie verloren gegangen in der heutigen Zeit…. 2 unserer Nachbarskinder sind zum einen unglaublich ängstlich meinen Hunden gegenüber, andererseits nehmen sie jede(!!!) Gelegenheit wahr um ihnen „hinterrücks“ an den Ohren zu ziehen, auf die Kruppe zu schlagen oder sonstwelche Übergriffe zu starten.
    Da meine beiden Jäger aber Erziehung genossen haben UND ich sie nicht aus den Augen lasse, kam es noch nicht dazu dass sie sich wehren mußten- Gott sei Dank! Aber ich ärgere mich masslos über die Eltern, die ihren beiden Terror-Gören nicht Einhalt gebieten.
    Um Nachbarschaftsstreit zu vermeiden, bringe ich meine Vierbeiner immer schnell aus der Gefahrenzone.

    Aber ich ärgere mich genau so über diejenigen der Hundebesitzer im Park, die ohne Rücksicht auf Verluste ihren Hunden Freilauf gewähren wie über die Eltern, die sich lieber mit sich selbst beschäftigen als mit ihren Kindern!!!
    Und was mich in diesem Sommer noch mehr erschreckt hat: ich finde mittlerweile genauso viele vollgekackte, im Gebüsch entsorgte Babywindeln (rund um die Spielplätze hauptsächlich!) wie Hundehaufen in der Wiese!
    Meine Hunde apportieren mir diese Windeln jedesmal *würg* und ich darf sie dann in die Mülleimer werfen- finde ich genauso wenig prickelnd wie die hündischen Tretminen auf der Wiese!

    Mittlerweile glaube ich, dass dieser „Krieg“ zwischen Hundehaltern und Eltern lediglich dazu dient um auf beiden Seiten (Job-)frust abzulassen und Machtspielchen zu spielen- Abreagieren und sich „im Recht“ wähnen….

    Die Leidtragenden sind- wie könnte es anders sein- die Schwachen unserer Gesellschaft.
    Rücksichtnahme und Toleranz TROTZ des Rechts auf persönliche Freiheit und Selbstentfaltung… das wäre ein Anfang!

  • mimi sagt:

    Wir haben auch einen Hund und Kinder und bei allem Respekt, aber ich glaube hier geht es nicht um Kinder oder Hunde. Alle wollen mitteilen wer eigentlich hier der erste war Hund oder Mensch und der erste hat auch die Rechte. Ich mache viel die Erfahrung das der Mensch ohne Tiere in seiner näheren Umgebung nicht mehr leben will. Aber alle Hundegegner überlegt einmal, wer die Leute therapiert wenn diese an schweren Depressionen leiden. Da ist dann der liebe Vierbeiner wieder gut genug uns die Seele zu heilen. Schade eigentlich dass man so was überhaupt diskutiert. Leben und Leben lassen ist doch die devise und nicht nur dem ander ans Bein pinkeln.

  • akel sagt:

    nein, hundehasser bin ich gar nicht. dafür habe ich jetzt ein kind und dann ändert sich die perspektive.

    hunde waren in meiner kindheit und jugend in erster linie nutztiere (wach- und jagdhunde). und im umgang mit ihnen gibt es regeln. dazu gehört, dass der hund in der hierarchie nicht über menschen stehen darf. ich sage nicht, dass menschen hierarchisch über dem wert oder existenzrecht des tieres stehen. was ich aber bei vielen hundehaltern sehe (und teils auch hier lese), ist eine gewisse arroganz und unwissen. der besitzer ist rudelführer und der hund folgt dem besitzer. dazu gehört eine konsequente erziehung, aber auch wissen über hundereaktionen, sprich über das tier, was man sich hält. schuld sind bei zwischenfällen, wie hier oft geschrieben wird, jedoch die eltern, die kinder, die ignoranten mitmenschen (manche eltern sind tatsächlich sehr nachlässig). trotzdem hat sich ein hund von babies und kleinkindern fernzuhalten und nicht zu beissen. das sollte das grundtabu sein.

    andererseits: einen grossen hund in der stadt zu halten, ist erstmal luxus, wachhunde ausgenommen. stadthunde haben eigentlich keine aufgabe, ausser ihre besitzer zu erfreuen.

    wenn ich beispielsweise in vollbesetzten berner stadtparks niedliche frauchen sehe, die ihrem (selbstverständlich nicht angeleinten) staffordshire zur begrüssung die zunge in den hals stecken bzw. sich vom tier die zunge in den hals stecken lassen, dann klappt mir alles nach innen. selbstverständlich ist es ein liebes tier. und selbstverständlich würde ich auch nicht meckern, wenn der stadtpark nur halb so voll und nur halb so viel gegrillt würde. aber an sonntagnachmittagen neben vollbesetzten spiel- und grillplätzen mit vielen kindern, die ihren hals und ihr gesicht in maulhöhe haben, den hund nicht anzuleinen, finde ich schon sehr realitätsfremd. jedenfalls wenn ich von meinem gefühl ausgehe: ich würde meinem hund ungern die dicksten grillschwaden und die lauteste musik zumuten. wenn der hund nun über den (ok nicht eingezäunten) spielplatz läuft, dann bitte ich die besitzerin, da es ja so voll ist, ihr tier an die leine zu nehmen. und dann höre ich: gehen sie nach zürich. wir sind hier in bern. da muss ich das nicht tun. wie bitte? es muss also erst was passieren, und dann gibt es diese unsägliche kampfhund-diskussion und vielleicht einen leinenzwang. und lustigerweise sind es gerade diese leute, die sich am lautesten über regulationen beschweren.

    im kanton bern gibt es kein gesetz und das finde ich eigentlich auch gut, solange gerade-jetzt-hundebesitzer und nicht- oder nicht-mehr oder noch-nicht-hundebesitzer aneinander vorbeikommen. aber was hier von den eltern als erziehung eingefordert wird (grundregeln im umgang mit hunden, aufsicht usw) gilt dann umgekehrt auch.

  • sydney sagt:

    Wir haben Hund und Kind. Es ist nun mal so, dass beide unberechenbar sind, und wir nie 100% Sicherheit haben das nichts passiert. Hundertausende von Familien mit kleinen Kindern wie wir besitzen Hunde und leben in einer harmonischen Beziehung.
    Die Schuld ist weder bei den Hunden noch bei den Kindern zu suchen. Sie liegt eindeutig bei den Haltern und Eltern.
    Sie können einen gut erzogenen Hund aus nahezu jeder sicherheitsrelevanten Situation abrufen und darum nimmt die Erziehung
    des Hundes dabei eine Schlüsselrolle ein. Eltern sind aufgefordert, ihren Erziehungsauftrag ernst zu nehmen und den Kindern klar
    machen was es darf und was nicht.
    Wenn ich z. Bsp. den Hund an der Leine an einem Hundehaken anbinde und in einen Laden gehe wird der Hund ohne Erlaubins
    angefasst und gestreichelt. DAS GEHT NICHT! Und das noch in Begleitung von den Eltern. Soviel müsste man seinen Kindern
    noch beibringen können, oder?

  • sternchen2180 sagt:

    Herbie, Kinder machen auch Lärm und Dreck! Mehr sogar als Hunde. Aber wenn Sie daoch alles aufregt, gehen Sie doch ins Kloster, da ist es schön ruhig und niemand stört…

  • Herbie sagt:

    Hunde sind einfach überflüssig. Es gibt Ausnahmen, aber ich könnte leben damit. Wie wäre die Welt doch ruhiger. Ok, da gibts auch noch die Harley-Fahrer. Auch eine Spezies für sich, die würden mir auch nicht fehlen

  • sternchen2180 sagt:

    Also, zunächst einmal regen mich diese Leute wahnsinnig auf, die immer meinen der Hund hat immer Schuld! Ich habe selber einen kleinen Hund, ähnlicher der Cesar Werbung. Ständig kommen irgendwelche Kinder an, wollen Ihn streicheln, fangen an ihn im Fell zu ziehen oder am Schwanz. Ich achte schon immer drauf, dass die Kinder möglichst nicht an meinen Hund kommen. Aber selbst wenn ich mit meinem Hund weitergehe, rennen die Kinder,, die teilweise noch Windeln tragen, hinter uns her. Erst kürzlich gab es auch so eine Situation, wo ich mit meinem Hund Gassi war, und ein kleiner Junge auf uns zu gelaufen kam. Schon dabei fiel er fast hin. Wir sind dann weiter gegangen, eine kleine Strasse entlang. Der Junge lief uns einfach nach. Seine Mutter blieb Seelenruhig auf einer Bank sitzen, sie telefonierte. Nach kurzer Zeit war der kleine Junge ausser Sichtweite der Mutter. Nun stellte ich mir hier schon die Frage, ob es jetzt meine Verantwortung wäre, dass das Kind nicht hinfällt, oder auf die Strasse läuft. Schliesslich waren wir ja die Auslöser! Aber das kanns doch schon nicht sein?? Irgendwann kam es wie es kommen musste, der kleine fiel hin. Endlich reagierte die Mutter und machte sich auf die Suche nach ihrem weinenden Kind. Wäre ich mit meinem Hund über die Strasse gelaufen, wäre der kleine da auch schon hinterher gekommen. Also ist es auch meine Verantwortung darauf zu achten, dass hinterher laufenden Kindern nichts passiert?
    Ich bin kein Kinderhasser oder so, aber ich finde, Eltern die keine Lust haben ihr Kind immer im Auge zu haben, die sollten keine Kinder haben. Eltern zu sein, bedeutet Verantwortung zu tragen.

    Natürlich achte ich darauf, dass mein Hund niemenden beisst. Aber es kann doch nicht sein, dass es Eltern gibt, die zulassen, dass Ihre Kinder meinen Hund ärgern und ihn provozieren. Und das gibt es sehr oft. Natürlich gibt es Hunde die aggressiv reagieren, keine Frage. Und natürlich ist da der Hundehalter in der Verantwortung. Aber andere Leute haben auch nichts an und bei einem fremden Tier verloren!! Oder wärs ok, wenn jeder versuchen würde an Ihre Kinder zu betätscheln?

    Und was für ein Quatsch, das Biotope wichtige sind als Hunde!!! Wenn wir danach gehen, ist die ganze Umwelt wichtiger, als die Menschen an sich!! Wär hat denn die Schäden an der Umwelt begangen, Hunde??

    • Fredy sagt:

      Ja Sternchen da haben Sie völlig Recht. Mich ärgern einfach nur die Leute hier im Forum die das Kind vor dem Tier sehen wollen. Ich bin der Meinung beide stehen auf gleicher Höhe, wenn beide Teile ihre Hausaufgaben gemacht haben.
      das will heissen wenn mein angeleinter Hund von einem nicht gehüteten KInd „attaktiert“ wird und ich schützend zwischen HUnd und Kind stehen muss dann bin ich schon der Meinung das hier die Eltern ihre Sorgfaltspflicht nachkommen sollte. Genauso umgekehrt wenn ein ungeleinter Hund ein Kind oder auch einen Erwachsenen anbellt, anknurrt oder schlimmsten Fall angreift, dann ist zweifelsfrei der Hundehalter schuldig.
      Dieses Thema könnten wir wohl noch Tage lang heiss diskutieren. Es gibt immer uneinsichtige Eltern und genauso uneinsichtige Hundehalter.
      Ich appeliere einfach mal an die vielen Hundehalter.
      Bitte leint eure Hunde an wenn ihr Gassi geht, denn ehrlich gesagt mir ist es lieber wenn mir ein Hundebesitzer engegenkommt wenn sein Fiffi angeleint ist, verstehen sich die beiden Hunde nicht dann bleibt es meistens beim gegenseitigen anbellen. Die Leine wird dann straff gezogen und beide laufen schnellstens weiter und brüllen ihre Hunde an dass sie sich wieder beruhigen sollen. Nix ist dann passiert, Nicht jeder Hund verträgt sich mit einem anderen Hund.

      • Gisela Nowak sagt:

        Fredy ich gebe Ihnen in vielem Recht. Auch unter Hunden gibt es Antipathie und Sympathie wie unter uns Menschen. Vor Allem verstehe ich auch nicht, dass Hundehalter ihre Hunde nicht anleinen, wenn sie irgendwo auf einer Bank sitzen, picknicken oder grillieren. Was mich immer ärgert ist, wenn ich meine Hunde anleine und entgegenkommende oder hinter mir gehende Hundehalter, die überholen wollen, ihre Hunde nicht anleinen.
        Versicherungstechnisch gesehen ist es so, dass bei einem Unfall immer derjenige, der den Hund abgeleint hat, die Schuld trägt. Sind alle Hunde abgeleint, wird der Schaden geteilt.

        Was mich auch ärgert, ist die Intoleranz vieler Menschen und solche Kommentare, Hunde seien überflüssig oder Hundehalter würden Hunde über Menschen stellen. Zum Thema Hund als Luxusprodukt: in Polen hat statistisch gesehen jeder zweite Mensch einen Hund. Die Polen haben wahrlich andere Probleme als Hunde als Luxusobjekte zu halten – vielleicht ist die Haltung eines Hundes oder anderen Haustiers häufig auch das Bedürfnis nach Kontakt zur Natur, weil wir in unseren aufgeräumten Landschaften viel zu selten Wildtiere beobachten können. Haustierhaltung rein zum Vergnügen ist in vielen Kulturen bekannt.
        Wir Menschen sind auch nur Säugetiere und daher nichts Besseres als ein Hund, eine Katze, ein Wal oder ein Elefant. Das heisst nicht, dass ich andere Tierarten über den Menschen stelle, meine eigene Art ist mir die Wichtigste. Teilweise sind wir sogar dümmer als viele andere Tierarten, man denke nur an die aktuelle Ölpest im Golf von Mexiko – die wurde von einem Säugetier namens Homo sapiens sapiens (der weiseste Mensch – dass ich nicht lache!) verursacht…
        Ich habe hier teilweise versucht, sachlich zu erklären, warum Hunde reagieren wie sie reagieren, als Antworten kamen teilweise nur dumme Sprüche. Blogs werden leider häufig dafür missbraucht, Dampf abzulassen, anstatt auch mal in Ruhe die Argumente anderer zu lesen. Ich selbst ärgere mich auch über verantwortungslose Hundehalter und darüber, dass so manches Trottoir eine ‚rue de la kack‘ ist. Es gäbe kreative Lösungsansätze, nur will die niemand hören.

        Heute hatte ich auch mal ein schönes Erlebnis in den Langen Erlen: ein Velofahrer hat mich gegrüsst und sich für meine Rücksichtnahme bedankt – das kommt sehr selten vor! Meistens schimpft man nur über die blöden Hunde und bedenkt nicht, dass es auch fühlende Wesen sind. Ich erwarte nicht, dass Jeder Hunde mag. Aber ich ertwarte einen Grundrespekt vor allen Lebewesen. Wenn jetzt das Argument kommt, dass Kühe auch Tiere sind, die unseren Respekt verdienen und Hunde nur Fleisch fressen, das für Menschen genützt werden könnte: in Hundefutter sind in erster Linie Abfallprodukte aus der Lebensmittelproduktion für Menschen enthalten. Kein Säugetier wird ausschliesslich zur Fütterung von Hunden und Katzen geschlachtet. Hunde bekommen das Fleisch, das wir nicht essen, wie Pansen, Nasen, Zunge, Zwechfell, Herz, Ohren, Luftröhre, Nieren etc. Manches, was wir hier unseren Haustieren verfüttern, wird in anderen Regionen der Welt auch von Menschen gegessen – früher wurden diese Fleischstücke auch in der Schweiz gegessen. Heute wollen wir aber nur noch das zarte Muskelfleisch essen. Heute ist es verboten, notgeschlachtete Tiere für den menschlichen Verzehr zu nutzen. Die Tierfutterindustrie macht mit wenigen Ausnahmen aus Abfällen und Nebenprodukten der Lebensmittelherstellung Tierfutter – die meisten Hunde- und Katzenfuttermarken gehören Multis wie Néstle, Procter &Gamble und Co. Ich selbst kaufe für meine Hunde so oft wie möglich Schlachtnebenprodukte von artgerecht gehaltenem Vieh und esse auch selbst fast nur Bio-Fleisch, weil auch ‚Nutztiere‘ unseren Respekt und ein möglichst artgerechtes Leben verdient haben, bevor sie verzehrt werden. Lieber verzichte ich auf Fleischkonsum anstatt Massenviehhaltung zu unterstützen.

        Es gibt auch Möglichkeiten, für Haustiere ethisch produziertes Tierfutter zu kaufen – sei es für Hunde oder Katzen.

      • Til sagt:

        „und brüllen ihre Hunde an dass sie sich wieder beruhigen sollen“
        Das muss ja unheimlich beruhigend sein, so angebrüllt zu werden…
        Ich schlafe dabei sogar regelmässig ein
        🙂

      • Til sagt:

        „Mich ärgern einfach nur die Leute hier im Forum die das Kind vor dem Tier sehen wollen. Ich bin der Meinung beide stehen auf gleicher Höhe, wenn beide Teile ihre Hausaufgaben gemacht haben.“
        Da haben wir das Problem, weder Hunde noch Kleinkinder machen Hausaufgaben.
        Aber das mit gleicher Höhe sehe ich ganz entschieden nicht so.
        Übrigens die „guten“ Hunde die ich kenne Knurren und Bellen von sie von Kindern belästigt werden oder zeigen auch mal die Zähne, aber sie beissen nicht. Das reicht bei praktisch jedem Kind zur Abschreckung völlig aus und sollte auch normales Hundeverhalten sein denke ich.

  • Sabrina sagt:

    Meine Meinung?
    Ganz klar. Kind (Mensch) steht def. eine Stufe höher als Hund (Tier). HALT!!! Was nicht heisst, dass Kind mit Hund machen kann was es will! Es geht doch darum Respekt zu haben – und zwar GEGENSEITIG!!!!!! Und das ist Sache der Eltern diesen den Kindern beizubringen. Und ebenso Sache der Hundehalter – auf ihren 4beiner aufzupassen. Meine 4jährige Tochter hat das auf jedenfall kapiert,dass man vorsichtig auf Hunde zugeht, fragt ob man ihn streicheln darf und dann zuerst die Hand ausstreckt damit er schnuppern kann…..

  • kingston sagt:

    ob ein hund gut oder böse ist, ist sache der erziehung/erfahrung – wie beim menschen.
    @ til, der wohl eher eine mangelnde genossen hat. nimm doch einfach die kinder an die leine
    da wo hunde freilaufen. danke.

    ps. wenn man beamte durch hunde ersetzen würde. wäre die welt bestimmt keine schlechtere….
    sucht euch doch, zur frustbewältigung, sparringpartner die sich auch wehren können – davon sollte
    es wohl genug haben (beamte?)! und lasst die tiere in ruhe, denn sie sind nicht die ursache des übels.

    • Til sagt:

      Mach ich bestimmt nicht.
      Mir schient hier sehen einige einfach die Prioritäten nicht richtig. Für mich kommt das Kind (der Mensch) vor dem Hund(dem Tier).

      • StefanB sagt:

        Ja, der Mensch kommt vor dem Tier. Das gibt aber dem Menschen auch die Pflicht, das Tier adäquat zu behandeln. Ein Velofahrer, der nach einem Hund tritt, und danach gebissen wird, ist selbst schuld, wenn das Tier sich verteidigt. Und es ist Sache der Eltern, den Kindern beizubringen, dass fremde Hunde nur gestreichelt werden dürfen, wenn man sich vorher die Zustimmung des Besitzers/der Besitzerin eingeholt wurde.

  • Fredy sagt:

    Also Frau Nowak ich könnte genauso wie Sie ein Buch dadrüber schreiben was man mit einem Hund alles erlebt wenn man Gassi geht.
    Die Lange Erle ist wirklich das beste Beispiel. Gestern Sonntag Nachmittag da lief ich mit meinen Kleinpudel an der Leine an der Wiese entlang. Der Stress fing schon beim Wiesenkreisel bei der Firma Nestle an. Auf der gegenüberliegenden Strassenseite lief ein ungeleinter Schäferhund etwa 30 Meter hinter ihm lief ein junger Mann mit einer Getränkedose in der Hand. Der Hund erblickte unseren Pudel kläffte ihn an worauf unser angeleinter Moritz halt auch bellte. Wir liefen weiter als ein paar Sekunden später ein Autofahrer stark bremsen musste weil der Schäferhund die Strassenseite wechselte und unseren Pudel angreifen wollte Der junge Mann pfiff seinen Hund zurück, bzw. der junge Mann rannte über die Strasse und schrie seinen Hund an. Ich und Moritz waren so erschrocken über den fast Angriff. Ich guckte den jungen Mann mit einem bösen Blick an und sagte dann Wenn Du jetzt sagst dein Hund macht das sonst nicht und ist sonst ganz artig, dann bekomm ich eine Krise. Fast alle sagen dies immer ihr Hund sei sonst ganz artig, ja ja wer es glaubt wird seelig. Inzwischen parkierte der Autofahrer sein Auto halb Strasse halb Baumallee und lief zum jungen Mann und schrie ihn der Massen an das einem grad Angst bekam er würde jetzt noch einem die Fresse polieren. wäre hinter ihm ein anderes Auto gefahren, wäre dieser ungebremst auf sein Autogekracht und nur wegen einem so einem Sauköter. Der Autofahrer war so wütend dass er alle Hundebesitzter in den gleichen Topf warf. Der junge Mann stammelte ganz leise ein „Sorry“ und lief mit seinem HUnd weiter, natürlich ungeleint die Leine lässig über der Schulter……
    (Junger Mann wenn Du dies hier zufälligerweise lesen solltest warum hast Du nach dem Vorfall den HUnd nicht angeleint?) Moritz und ich liefen weiter zur Wiese runter als uns ein junger Papi mit seinem 2 Kinder entgegenkam. Ich orderte unserem Hund an bei Fuss zu gehen und lies ihn auf der Flussseite laufen, damit die kleine Familie neben uns vorbei laufen sollte, eben sollte eines der beiden Kinder etwa 4 jährig lief schnurrstracks auf unseren Hund zu mit ausgestreckter Hand und wollte den Pudel ja nur über sein Kopf streicheln. Ich schrie ein lautes Nein raus und lass Deine Finger von meinem Hund, das hat der kleine Knirps nicht verstanden und ich musste mich vor meinen Hund fast schützend davorstellen nur weil Eltern ihre KInder nicht im Griff haben und nicht wir Hundehalter unseren Fiffi. Zur Info Morizt lässt sich eigentlich immer ohne grosses Gebrumme streicheln von Leuten aber nur wenn auf Position „Sitz“ ist. Der junge Papi war auch nicht gerade einsichtig als ich ihn drauf aufmerksam machte dass nicht jeder Hund es gerne hat ohne Ankündigung gestreichelt werden will. Er meinte nur er könne ja nicht gleichzeitig schauen das sein anderes KInd welches mit einem 3 Rad unterwegs war und ich sei für meinen Hund verantwortlich. HALLO JUNGER PAPI FALLS DU DIES LESEN SOLTEST, ES SIND DEINE EIGENE 2 KINDER AUF DIE DU SELBST AUFPASSEN MUSST UND NICHT ANDERE, ZUKÜNFTIG GEHST HALT NUR NOCH MIT EINEM KIND SPAZIEREN……
    Der weitere Spaziergang war halt wie immer STRESS statt ERHOLUNG. Eigentlich wollten wir an der Wiese beim Wasser laufen, aber da waren einige mit teilweise Kampfhunden ungeleint am grillieren, dass wir beschlossen den oberern Weg zu nehmen, aber auch da wurde mein Moritz wieder Ofper und zwar sprang doch tatsächlich ein Hund aus dem Wasser statt zum Herrchen mit dem Stöckli schnurrstracks die Böschung hoch und kläffte mich und Moritz an. Ein grad auf gleicher Höhe kommender Velofahrer fiel fast vom Velo und wieder wurden diesmal vom Velofahrer alle Hundebesitzter in den gleichen Topf geworfen.

    Es ist doch verdammt noch mal immer das gleiche wegen ein paar Unverantwortlichen müssen immer alle dadrunter leiden.
    Vielleicht fahren 1000 Autofahrer korrekt, aber 2 % fahren zu schnell oder parkieren auf Trottoirs Schuld sind dann alle Autofahrer. Genau wie bei den Velofahrer und nicht anderst bei den Hundebesitzter. Nur wenn ich an der Lange Erle spazieren gehe, dann hab ich meistens das Gefühl dass mehr als die Hälfte ihre Hunde nicht ganz korrekt im Griff haben.

  • Elvira sagt:

    Ich plädiere für das Kinderhalterbrevet!

  • Alex sagt:

    Der Hundehalter ist für alles verantwortlich, was dessen Hund macht. Ausrufezeichen!

    • Gisela Nowak sagt:

      Nein, der Hundehalter ist nicht für Alles verantwortlich, was sein Hund tut! Regelmässig werden Hunde von Hundehassern provoziert, getreten und verängstigt. Dann ist es normal, wenn ein Hund zukünftig knurrt, bellt oder schappt – es braucht nach einer wirklich negativen Erfahrung ca 1’000 positive Erfahrungen mit der gleichen Situation, um den Hund z.B. wieder ‚Joggersicher‘ zu machen, wenn der Hund durch einen Jogger heftig getreten wurde. Jede erneute schlechte Erfahrung führt beim Hund zu Rückschritten in der Therapie. Mancher Hundetrainer, der sich auf die Therapie traumatisierter Hunde spezialisiert hat, hat fast nur mit Hunden zu tun, die grundlos getreten, geschlagen und Schlimmeres wurden, häufig waren die Täter Nichthundehalter. Meistens war die Attacke gegen den Hund grundlos oder aus einem pathologischen Hass heraus. Einen Hund zu treten oder zu schlagen ist ein Verstoss gegen das Tierschutzgesetz und ein Offizialdelikt! Es kommt auch niemandem in den Sinn, eine Katze über den nächsten Zaun zu werfen, nur weil sie vor einem auf dem Trottoir liegt…
      Es ist bekannt, dass viele Schwerverbrecher ihre ‚Karriere‘ mit Tierquälerei begonnen haben. Von Gesetzeshütern werden Delikte gegen Tiere häufig als Kavaliersdelikte oder Nachbarschaftsstreitigkeiten abgetan, anstatt diese Vergehen als Warnsignal zu sehen und entsprechend hart durchzugreifen.

      Kürzlich in den Langen Erlen: es war ein schöner Abend und viele Hundehalter unterwegs – teilweise waren die Hunde angeleint, teilweise nicht. Einige Familien genossen den Abend auch. Alles war friedlich! Da kam eine Gruppe von Rennvelofahrern. Der Vorderste rief seinen hinter ihm fahrenden Kollegen zu: ‚Vorsicht, da sind viele Scheissköter unterwegs!‘ Die Velofahrer waren so schnell unterwegs, dass sie nicht nur sich, einige Kleinkinder, die auf dem geteerten Weg mit ihren Velos und Dreirädern unterwegs waren, sondern auch die Hunde und die Hundehalter gefährdet haben. Ich wurde auch schon von Velofahrern angefahren, weil ich meine Hunde beschützt habe. Einmal ist ein Velofahrer meinem sitzenden Hund über die Rute gefahren, seither stelle ich mich immer auf der dem Velofahrer zugewandten Seite neben ihn, wenn Velofahrer neben uns vorbeifahren. Ich habe das Vertrauen, dass Menschen meine gut erzogenen Hunde in Ruhe lassen, verloren. Seit Jahren binde ich sie nicht mehr vor Geschäften an – nicht weil sie zur Gefahr werden könnten, sondern weil ich befürchte, dass jemand die Hunde in meiner Abwesenheit plagt. Etwa einer von 50 Velofahren bedankt sich bei mir, wenn ich mit meinem Hund stehen bleibe, den Hund absitzen lasse und den Velofahrer vorbei lasse. Bei Joggern sind es noch weiger Leute, die sich für rücksichtsvolles Verhalten bedanken. Gehorcht ein Hund jedoch nicht sofort, wird sofort geschimpft oder sogar geflucht. Die Agressivität gegenüber Hunden und Hundehaltern ist teilweise so unerträglich, dass ich bestimmte Gebiete zu gewissen Zeiten meide, um nicht immer wieder grundlos angepöbelt zu werden. Am Wochenende mit dem Hund in die Langen Erlen zu gehen bedeutet nur Stress und Ärger. Das müsste nicht sein, wenn jeder etwas Rücksicht auf andere Nutzer und die Natur nehmen würde – nach Wochenenden gleichen viele schöne Plätze einer Müllhalde – und sich an ganz normale Anstandsregeln halten würde!

    • StefanB sagt:

      Und es sind die Eltern, die für die Kinder verantwortlich sind. Es sind also folgerichtig die Eltern, die ihren Sprösslingen beibringen müssen, dass man nicht fremde Tiere anfasst.
      Dazu hätte es noch nicht mal ein neues Tierschutzgesetz gebraucht: Selbst wenn ein Tier nur eine Sache wäre, es wäre meine Sache, und ich bestimme, wer mein Eigentum betatscht.

      • Gisela Nowak sagt:

        @ Stefan B: In den Langen Erlen ist auf allen geteerten Wegen das Velo fahren erlaubt, was ich richtig finde. Wobei das viele Velofahrer nicht kümmert und sie auch auf den unbefestigten Wegen und mit Mountainbikes entlang der Wiese fahren. Nur sollten alle Nutzer von Erholungsgebieten Rücksicht aufeinander nehmen.

        Wie teilwese schon bemerkt, ist die Lebenseistellung ‚leben und leben lassen‘ leider sehr ausser Mode gekommen.

  • Gisela Nowak sagt:

    @ Mariluise: Hunde und Kleinkinder können in Vielem verglichen werden, ohne Hunde zu vermenschlichen oder Kindern gleich zu stellen. Beide leben im ‚Hier‘ und Jetzt‘ und sind von ihren Emotionen geleitet und somit bis zu einem gewissen Grad in ihren Handlungen unberechenbar, vor Allem für Menschen, die Hund oder Kind nicht sehr gut kennen. Wobei der Hund im Gegensatz zum Homo sapiens ein domestiziertes Tier ist – wir sind biologisch gesehen immer noch Wildtiere.

    Den Hund immer anzuleinen ist unnötig, wenn der Hund zuverlässig abrufbar ist. Meine Hunde sind an Strassen und in der Stadt – wo ich selten mit ihnen unterwegs bin – immer angeleint. In Grünzonen dürfen sie – wo erlaubt und verantwortbar – frei laufen. Wenn mir jemand begegnet rufe ich sie ab, je nach Situation müssen sie dann ‚bei Fuss‘ gehen oder auf der dem Passanten abgewandten Seite ’sitz‘ oder ‚platz‘ machen. Bei Begegnungen mit Kleinkindern leine ich sie immer an, weil ich das Risiko, dass das Kind die Hunde begrüssen möchte und auf sie zurennt und die Hunde das als Spielaufforderung auffassen, nicht eingehe. Auch wenn jemand Angst zeigt oder mich darum bittet, werden meine Hunde umgehend angeleint. Es kommt immer auf den Gehorsam des Hundes, die Situation (viel oder wenig Ablenkung), das Befinden des Hundes und das Befinden des Menschen an, ob es verantwortbar ist, Hunde frei laufen zu lassen. Jeder Hund nützt es irgendwie aus, wenn Herrchen oder Frauchen nicht ganz ‚auf der Höhe‘ ist und er frei laufen darf.

    Im Gegensatz zu Hunden verstehen Kinder ab einem gewissen Alter das Wort ‚Ausnahme‘. Mit einem Hund muss man hingegen immer sehr konsequent sein. Dies ist anstengend und manchmal auch unbequem.

    Etwas, was man sehr häufig sieht, ist, dass Hundehalter den Hund kommentarlos ableinen, wenn sie in ein Freilaufgebiet kommen und der Hund sofort losstürmt. Dies ist grundverkehrt, an diesem Verhalten kann man auch sehr gut die Beziehung zwischen Hund und Halter sehen. Meistens sind dies Hunde, die nicht zuverlässig abrufbar und generell schlecht erzogen sind. Ich selbst mache es immer so, dass meine Hunde vor dem Ableinen absitzen müssen. Dann dürfen sie entweder auf mein Kommando frei laufen oder ich mache noch einige Gehorsamsübungen, die sie gut beherrschen. Werden die Kommandos schnell und zuverlässig ausgeführt, ist die Belohnung Freilauf und Spiel. Gehorcht ein Hund nicht sofort, wird er wieder angeleint – die Strafe ist dann, dass er noch ein Stück an der Leine laufen muss. Freilauf heisst bei mir nicht, dass der Hund den gesamten Spaziergang frei herumlaufen darf. Zwischendurch nehme ich die Hunde immer wieder an die Leine – auch grundlos. So gehorchen sie auch im Ernstfall. Wenn man nur im Ernstfall ruft, wird der Hund nicht zuverlässig gehorchen. Ist ein Hund müde, wird er auch angeleint. Häufig passieren Unfälle mit Hunden, weil der Hund müde ist und gereizt reagiert, wenn ihn jemand anfasst oder ihm zu nahe kommt.

  • Marielouise sagt:

    wie ich das sehe sind Hunde und Kinder etwa gleich- sie müssen ständig beaufsichtigt sein da sie weder genügend Verstand noch Vorsicht haben auf sich selber aufzupassen…
    also:
    der Hundehalter muss seine Hund an der Leine halten-
    und das liebe Mami muss seine Lieblinge iimmer im Auge behalten.
    Kinder müssen dazu erzogen werden nicht alle fremden Hunde zu streicheln, nicht mit fremden Männern in ein Auto zu steigen… nicht auf die Strasse zu rennen etc. etc…
    vor Jahren haben wir das alles gelernt- heute scheint das aber nicht mehr Mode zu sein?

  • Gisela Nowak sagt:

    Diese Woche in den Langen Erlen passiert: ich war mit meinen beiden Hunden unterwegs und bin einer Frau mit einem ca. zwei Jahre alten Kind und einem frei laufenden Hovawart, einer grossen und sehr kräftigen Hunderasse begegnet. Ich habe meine Hunde angeleint und bin in ein abgeerntetes Feld ausgewichen, um in angemessenem Abstand an der anderen Hundehalterin vorbeizugehen. Meine Hunde mögen Kinder sehr gerne, aber ich gehe das Risiko nicht ein, dass einer meiner Hunde beim Herumtollen mit einem anderen Hund in ein (Klein)kind hineinrennt. Ich würde es mir nie verzeihen, wenn ein Mensch durch meine Nachlässigkeit zu Schaden käme. Die andere Hundehalterin hat sich gar nicht um den Hovawart gekümmert, ihn nicht einmal abgerufen, damit ich unbehelligt vorbeigehen kann. Plötzlich kam er bellend auf meine Hunde zugeschossen. Passiert ist nichts, trotzdem sind solche Begegnungen sehr unangenehm. Derartige Begegnungen, bei denen es reines Glück ist, dass niemand zu Schaden kommt, habe ich regelmässig.

  • Gianni Segantini sagt:

    Mein Gott, wie sind wir früher nur gross geworden? Ja genau, ich erinnere mich. Meine Eltern haben mir gesagt, ich soll keine fremden Hunde anfassen (Auch wenn wir selber einen Hund hatten), sie haben mir beigebracht, dass die Strasse kein Spielplatz ist, scharfe Gegenstände kein Spielzeug und zuguter letzt, dass ich selber dafür sorgen muss, dass ich nirgendwo runter- rein, drauffalle oder mir sonstwie was zustösst.
    Was nervt, ist diese Anspruchshaltung, die sich in unserer Gesellschaft etabliert. Alles muss idiotensicher sein. Kinder zu haben, heisst Verantwortung zu tragen. Im ersten Lebensabschnitt müssen die Eltern halt eben sehr wachsam sein und ihr Kind vor Unheil bewaren. Man kann nicht erwarten, dass dies die Umwelt für einen tut. Leider wird aber genau das von vielen Eltern einfach angenommen und erwartet. Mein Rat an meine Mitmenschen, versuchts doch einfach mit einem Minimum an Eigenverantwortung. Ich will nicht im Jahr 2030 sehen, dass die Welt mit Gummimatten überzogen wird, damit auch ja nix mehr passieren kann.

    • StefanB sagt:

      Naja, Gummimatten? BP hat ja nun begonnen, den Golf von Mexiko idiotensicher zu überziehen 😐

      Im Ernst: Wenn Gerätehersteller dazu verknurrt werden, in die Betriebsanleitung zu drucken, dass Geschirrspühler und Waschmaschinen nicht dazu da sind, Tiere zu waschen, und diese auch nicht in der Mikrowelle getrocknet werden können, da wundere ich mich eigentlich, dass nicht zu Turnschuhen ein Blatt beigefügt wird, dass der Hersteller jede Haftung für Verletzungen, die aus dem Ausüben von Sport entstehen, ablehnt.

  • suenosdeuomi sagt:

    Es geht doch um die gegenseitige Ruecksichtsnahme. Es is eben zu einfach sich im Gespraech zu verlieren und den Focus auf das Kind oder den Hund zu verlieren. Es braucht konstante Aufmerksamkeit and das ist eben nicht einfach. Der Buddhist widmet sich sein Leben lang dem Prinzip der ‚Mindfulness‘. Wir koennen alle etwas Hilfe mit unserer Aufmerksamkeit gebrauchen.

  • heather sagt:

    Ich finde den artikel völlig richtig! eltern sollten ihren nachwuchs im griff haben, wie von uns hundehaltern verlangt wird, dass wir unsere hunde unter kontrolle haben. kinder sind von natur aus neugierig, und wenn sie anfangen mit den armen herum zu fuchteln, was soll ein hund tun? zuschauen und lächeln? mich würde das auch nerven. tut’s auch. nur beisse ich nicht zu. immerhin können wir menschen mit den händen eingreifen. ein hund kann das nicht.

    ein von einem hund weg rennendes (und womöglich noch vor angst schreiendes) kind, dem die mutter eingetrichtert hat, dass hunde gefährlich sind sind, wirkt auf einen hund wie beute! man darf halt nicht vergessen, trotz aller domestizierung ist der hund nun mal ursprünglich ein wolf. keine mutter würde ihr kind in der nähe eines WOLFS lassen.

    eltern sollten den gesunden menschenverstand einschalten und ihr kind eben erziehen, nicht einfach die verantwortung von sich wegschieben. allerdings scheint mir das ein symptom heutiger zeit zu sein. von allen wird erwartet, dass sie kinder erziehen – die schule, die justiz, die vollzugsbehörden – nur die eltern scheinen davon zu kommen.

    alle auf die hunde! na dann, prost.

    • Mike sagt:

      Ja, richtig. Kinder sind von Natur aus neugierig. Das ist wunderbar so und ist gut für deren Entwicklung. Und ja, wir Menschen können uns mit den Händen wehren, der Hund nicht. Genau darum muss der Hundehalter immer zur Stelle sein um seinen Hund zu schützen.

      Hundehalter sollen den gesunden Menschenverstand einschalten und ihr Hund eben immer im Griff haben und nicht einfach die Verantwortung von sich wegschieben. Allerdings scheint mir das ein Symptom der heutigen Zeit zu sein: Von allen wird erwartet, dass sie mit einem Hund umgehen können – den Kindern, den Eltern, den Nicht-Hundehaltern – nur die Hundehalter scheinen davon zu kommen.

      Alles für die Hunde. Prost!

      • Laura TI sagt:

        Ich als Mutter habe mein Kind im Visier, ich lasse es seine Erfahrungen machen, aber wenn es in Gefahr kommt, greife ich ein. Dazu muss ich mein Kind aber sehen, muss sehen, wo die Gefahren lauern und wo ich eingreifen muss. Es ist nicht die Aufgabe des Autofahrers, das Kind davon abzuhalten einfach so über die Strasse zu rennen, das ist meine Aufgabe, ihm das beizubringen, es ist nicht die Aufgabe des Hundehalters, zu schauen, dass das Kind dem angeleinten Hund nicht zu nahe kommt, das ist meine Aufgabe, meinem Kind zu erklären, dass ein angeleinter Hund ein Gefahrenpotential darstellt.

      • Til sagt:

        Es ist aber Aufgabe des Autofahrers und des Hundehalters das Kind vor ihren „potentiellen Waffen“ (Auto/Hund) zu schützen und sich entsprechend verantwortungsvoll zu verhalten. Leider sehen das offenbar weder alle Autofahrer noch alle Hundehalter ein. Erst vor Gericht machen sie dann ein langes Gesicht wenn sie (zu Recht) verurteilt werden weil ein Kind zu Schaden kam durch ihre Gedankenlosigkeit. Von einem Kind kann man vernünftiges Verhalten nicht erwarten, von Erwachsenen sollte man es schon können…

      • StefanB sagt:

        Stimmt, Erwachsene sollten verantwortungsvoll handeln. Und ich gehe davon aus, dass auch Eltern Erwachsene sind, und verantwortungsvoll ihre Kinder an die Gefahren dieser Welt heranführen, und sie nicht verantwortungslos ins Messer (in Gestalt von Autos oder Hunden, oder … ) rennen lassen.

      • Laura TI sagt:

        @Til
        Bis zu einem gewissen Punkt kann ich als Autofahrer Kinder vor meiner Waffe schützen. Hat ein Kind nie gelernt sich im Strassenverkehr zu bewegen, nützt auch meine ganze Vorsicht nichts und genau dort fängt die Verantwortung der Eltern an. Sie sollten ihr Kind auch beschützen wollen und es deshalb anleiten, wie es sich im Umgang mit gefährlichen Sachen verhalten muss, sei das im Umgang mit Feuer, mit Elektrogeräten, mit Autos, mit Rolltreppen, mit Hunden, ganz egal. Verbrennt sich ein Kind, weil es nie gelernt hat mit Feuer umzugehen, kann man auch schlecht dem Feuer die Schuld in die Schuhe schieben.

    • Til sagt:

      @heather:
      „keine mutter würde ihr kind in der nähe eines WOLFS lassen.“
      Und kein Mensch würde einen Wolf in die Nähe von Kindern lassen!!!!
      Sind sie also folgerichtig dafür, dass Hunde nur im Käfig gehalten werden dürfen?

      • Auguste sagt:

        hmm…, wäre ihr folgerichtig wirklich folgerichtig, müsste sich ein wolf im käfig befinden. folgerichtig ist ihr folgerichtig nicht folgerichtig sondern folgefalsch – aber das wäre der gleiche nonsens wie ihr post, til.

    • Auguste sagt:

      hmm…, und was war mit romulus und remus, heather?

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Was mich bei diesem Artikel vor allem stört, ist der Ausdruck „herumstreunen“ für Kinder, die frei gehen und laufen. So kleine Wesen wollen die Welt entdecken, man kann sie nicht immer an der Hand halten oder im Wägeli fahren, also sind die Erwachsenen gefordert, darauf Rücksicht zu nehmen. So wie auf andere Menschen, seien sie gebrechlich oder behindert, eben auch. Wenn ein Kind in der Fussgängerzone herumspringt, muss die Mutter nicht zwangsläufig mit Gefahren an jeder Ecke rechnen und ist nicht verantwortungslos, wenn sie dem Kleinen Freiraum lässt. Wer sich mit einem Hund unter Menschen begibt, ist für sein Tier verantwortlich, auch gegenüber kleinen Menschen, die nicht immer so handeln, wie wir es von den Grossen erwarten dürfen. Es ist müssig, Kinder gegen Hunde auszuspielen.

    • Auguste sagt:

      hmm…, pippi, wenn es mehr leute wie uns zwei gäbe, ginge die mobile-sparte der swisscom pleite. und wenn’s nicht telepathie war, dann halt gesunder menschenverstand – auch nicht übel.

    • Siro sagt:

      Liebe Pipi

      Ich gehe mit Dir einig – Kinder gegen Hunde ausspielen ist nicht das Ziel. Trotzdem, auch Tiere fühlen – Freude wie Schmerz! Ist es nicht auch zu verstehen, dass ein Hund Freiraum braucht, um sich zu bewegen, die Welt zu entdecken? Genau wie Kinder! Ist ist nicht auch möglich, dass ein Hund nicht in jedem Fall auf Kommando gehorcht? Genau wie Kinder! Muss ein Hundebesitzer an jeder Ecke mit Gefahren rechnen und deshalb seinen Hund an der ganz kurzen Leine führen? Und zum Schluss noch; wer sich mit Kindern in die Öffentlichkeit begibt, ist für sie und ihr Tun verantwortlich!
      Es geht nicht darum, Hunde vor Kinder zu stellen. Es geht einzige um gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis – auch für allfällige Unzulänglichkeiten.
      All die Diskussionen wären überflüssig, würde jede Mutter/Vater/Tierhalter seine Erziehungs- und Aufsichtspflichten ernst nehmen. Wir könnten auf viele Gesetze verzichten, Verbote wären hinfällig. Aber eben – Grenzen setzen ist halt anstrengend!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Klar Siro, du hast recht, es geht um gegenseitige Rücksichtnahme. Und doch würde ich dem Hundehalter – ich hatte auch schon einen Hund und werde wieder einen haben, wenn ich nicht mehr in der Stadt wohne – mehr Verantwortung anlasten, weil ein Hund, so lieb und gut erzogen er auch sein mag, ein Raubtier ist und eine Fussgängerzone in erster Linie für Menschen da ist. Es gibt auch andere Bereiche, wo ich auch noch für andere vorausschauen muss, wenn ich z.B. mit dem Velo unterwegs bin, muss ich immer defensiv fahren und jederzeit mit einer aufgehenden Autotüre rechnen, wenn ich an geparkten Autos vorbeifahre. Es nützt mir nichts, eigentlich im Recht gewesen zu sein, wenn etwas passiert, ich muss erhöht aufmerksam sein, im eigenen Interesse. Auch ein Hundehalter will ja sicher um jeden Preis vermeiden, dass sein Tier jemanden schädigt, vor allem ein Kind.

      • Mike sagt:

        @siro: Fühlen Kühe, Kälber, Schweine und Hühner nicht auch Schmerz? Ist es nicht auch zu verstehen, dass ein Rind, Kalb, Schwein oder Huhn Freiraum braucht, um sich zu bewegen, die Welt zu entdecken? Was genau für Fleisch isst ihr Hund? Ich geh mal davon aus er ernährt sich kaum von Dinkel und Tofu!

        Nein, es geht in der Tat nicht darum Hunde vor Kinder zu stellen. Es geht zur Zeit darum zu verhindern, dass gewisse Hundehalter ihr Tier dem Kind gleich stellt!

        Alle Diskussionen wären überflüssig, würde jeder Hundehalter seine Pflichten wahr nehmen. Den ganzen Müll den Sie hier von sich geben kann man auch umdrehen. Tatsache ist und bleibt: Der Hund gehört an die Leine, nicht das Kind!!!

      • Frank sagt:

        Genau! Ich erlebe viele Situationen das Kinder mit Holzstöcke Spielen und auf denn Boden Klopfen.Der Hund will denn Stock nicht das Kind,er will Spielen.Ich erkläre es denn Kindern immer und sage Ihnen wenn ein Hund euch anspringt hebt das Knie hoch und wenn Ihr mit Holzstöcken spielt und Hunde kommen lasst lieber die Stöcke Fallen.Meine 6.Jährige nichte hat das gelernt.Wenn ich Kinder sehe die Spielen muss mein Hund an die Leine obwohl sie eine liebe ist.Ich finde Eltern und Hundehalter haben beide Verantwortung.Wir Hunde Halter müssen eine Prüfung machen das wir Hunde Führen dürfen warum gibt es keine Prüfung wie man ein Kind erzieht? Viele Eltern sind nämlich nicht fähig Kinder zu Erziehen ich könnte Ihnen ein paar nehnen aber es gibt auch Hundehalter die keine Hunde haben sollten.Ich sage mir immer wie man erzieht so hat man Sie ob Kinder oder Hunde!

  • Marco sagt:

    Danke Gisela Nowak, nun verstehe ich deine Geschichte. Ja, tragisch was dir da passiert ist. In Zukunft könntest du eine Fotokamera mitnehmen und solche Rüpel fotografieren. Wobei dieses Unterfangen auch nicht ungefährlich ist.
    Gruss Marco

  • Gisela Nowak sagt:

    @ Marco: Der Vorfall hatte für meinen Hund ernsthafte Konsequenzen, es ist keine Bagatelle, wird von den Behörden jedoch als solche abgetan.

    Ein Mann hat meinen älteren Hund, der angeleint war, grundlos getreten. Damit mein Hund ausweichen kann, habe ich ihn nach dem ersten Tritt abgeleint. Wenn er bedroht wird, geht er auf Distanz und bellt aus sicherer Entfernung. Der Mann hat meinen Hund dann über eine grosse Wiese gescheucht und geschrieen: ‚ich bringe den Scheissköter um‘ . Da wollte ich den Mann zur Rede stellen – er hat vom Hund abgelassen und ist auf mich losgegangen und hat mich gewürgt. Wäre da seine Frau nicht dazwischengegangen, hätte er mich bestimmt verprügelt. Nach dem Vorfall lag mein Hund total verstört in der Wiese.
    Mein Hund hatte eine heftige Prellung und auch einen Schock, einige Zeit wollte er gar nicht mehr an der Wiese, auf der das passiert ist, vorbeigehen. Er hat nach dem Tritt oder den Tritten (ich weiss nicht, wie oft der Mann ihn getroffen hat) massiv abgebaut und braucht immer noch Physiotherapie, weil er sich beim Gehen immer wieder verspannt und Schonhaltungen einnimmt. Es wurde auch viel Muskulatur abgebaut. Da mein Hund schon älter ist, hätte der Tritt für ihn auch den Anfang vom Ende bedeuten können, vor Allem wegen dem Muskelabbau. Wenn er innere Verletzungen gehabt hätte, wäre das wahrscheinlich sein Todesurteil gewesen. Seit dem Vorfall ist mein Hund bei Begegnungen mit Fremden sehr unsicher und viel schreckhafter geworden. Für ihn hat ein ‚Ausraster‘ eines Menschen, der für den Menschen wahrscheinlich ohne Konsequenzen bleiben wird, ernsthafte Folgen.

    Ich wurde nicht angezeigt, sondern die StaWa hat mir eine Zahlungsaufforderung für eine Anzahlung allfälliger Prozesskosten geschickt. Ich weiss nicht, ob das Verfahren eigestellt wurde, habe seit Monaten nichts von der StaWa gehört und die mögen das gar nicht, wenn man nachfragt.

  • Marco sagt:

    Frau Gisela Nowak, ihre Geschichte ist interessant. Da wurden sie einfach grundlos gewürgt? Oder wars der Hund der grundlos getreten hat und anschliessend sie gewürg hat. Sie haben Anzeige gegen unbekannt erhoben und anschliessend wurden sie angezeigt weil sie gewürgt wurden. Dem Hund gehts gut, ja?

  • Gisela Nowak sagt:

    Schade, dass Diskussionen rund um Hunde immer undifferenziert geführt werden. Hundehaltung unterliegt Gesetzen, unter anderem auch dem Tierschutzgesetz. Hundehalter sind verpflichtet, ihren Hund jeden Tag frei laufen zu lassen, den Hund angemessen zu sozialisieren und zu erziehen und Kurse zu besuchen. Leider variiert die Qualität der Sachkundenachweiskurse stark. Wir sind auch verpflichtet, unsere Hunde jederzeit unter Kontrolle zu halten. Wenn mein Hund jemand anderen belästigt, mache ich mich strafbar. Belästigt jemand meinen Hund, tritt ihn, oder erschreckt ihn, macht sich diese Person strafbar. Eingentlich müsste jeder Hundehalter seinen Hund anleinen, wenn jemand mit einem angeleinten Hund entgegen kommt. Viele Hundehalter werden ausfallend, wenn andere Hundehalter sie aus guten Gründen darum bitten, den fremden Hund nicht zum eigenen Hund zu lassen und den Hund anzuleinen. Z.B. in den Langen Erlen haben ca. 98% der Hundehalter ihre Hunde nicht unter Kontrolle! Es kann immer passieren, dass ein Hund mal nicht sofort gehorcht, Hunde sind keine Maschinen. Die meisten Hundehalter in den Langen Erlen sind jedoch zwar mit ihrem Hund unterwegs, wollen sich aber entspannen und nicht dem Hund einen abwechslungsreichen Ausflug ermöglichen, der beiden Seiten Spass macht und den Gehorsam des Hundes festigt.

    Die Langen Erlen sollen wegen der bodenbrütenden Vögel in einen Landschaftspark mit Hauptaugenmerk Naturschutz umgewandelt werden. Zum Schutz der seltenen Wildtiere und zum Erhalt grosser Grünflächen finde ich das gut. Nur befürchte ich, dass die Hundehalter, die einen nicht unerheblichen Konsumentenkreis darstellen, auf der Strecke bleiben werden. Wir Hundehalter müssen unseren Hunden Freilauf bieten können! Eine mögliche Lösung wäre, dass – wie in manchen anderen Ländern auch – einzelne Wiesen in eingezäunte Freilaufareale umgewandelt werden, zu welchen Kleinkinder zu ihrem Schutz und Nichthundehalter keinen Zutritt haben und ansonsten überall Leinenzwang gilt. Wenn genügend derartige Flächen existieren und diese auch respektiert und gepflegt werden würden, wär dies ein guter Kompromiss, der hoffentlich auch unangenehme Begegnungen für alle Nutzer der Langen Erlen auf ein erträgliches Mass einschränken würde.

    Die Schweiz ist das einzige Land weltweit, das die Würde von Tieren gesetzlich verankert hat. Wer einen Hund oder ein anderes Tier grundlos erschreckt, schlägt,verletzt oder gar tötet, macht sich strafbar. Delikte gegen Hunde sind Offizialdelikte! Leider habe ich da auch schon Erfahrungen gemacht. Mein angeleinter Hund wurde am Ostermontag grundlos getreten und verletzt, ich habe Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Am Polizeiposten wollte ein Polizist die Anzeige in Sachbeschädigung umwandeln. Von der Staatsanwaltschaft bekam ich ein Schreiben, da war nicht mehr die Rede von Verstoss gegen das Tierschutzgesetz und Tierquälerei, sondern nur noch von Tätlichkeiten gegen mich – der Täter hatte mich auch gewürgt. Ich musste der StaWa einen Brief schreiben und darauf aufmerksam machen, dass Verstösse gegen das Tierschutzgesetz seit der Änderung Offizialdelikte sind, die von Amtes wegen verfolgt werden müssen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Sehr mutig, das haben Sie gut gemacht, ein Tier ist eine leidensfähige Kreatur, keine Sache.

      • buenaventura sagt:

        Ich glaube die Biodiversität ist wichtiger als Hunde. Die Hunde mögen eine wichtige soziale Funktion einnehmen, aber eigentlich sind sie überflüssig, vor allem in dicht besiedelten Gegenden. Es ist wichtiger vernetzte Biotope zu schaffen als Hunden Auslauf zu ermöglichen. Sind gewisse Insekten, Vögel und andere Tiere erst mal weg werden wir uns nicht mehr um die Hunde- sondern um unsere Überlebensfrage kümmern. Drum haben (auch in dicht besiedelten Gebieten) Biotope vorrang vor Hundehaltern.

      • Auguste sagt:

        hmm…, in relation zum hund, gäbe es wahrscheinlich eine ellenlange liste von dingen die wichtiger wären – vernetzte biotope wäre mir zwar nicht zuerst eingefallen, aber ganz unrecht haben sie damit nicht, trotz möglicher unkenrufe von einigen hundefreunden.

      • Gisela Nowak sagt:

        @Buenaventura: Mir ist Naturschutz ein grosses Anliegen. Es gibt klar Dinge, die wichtiger sind als Hunde, für mich sind sie ein wichtigerBestandtei meines Lebens, wie für jemand anderen vielleicht Golf spielen oder das Bauen einer Modelleisenbahnanlage. Die Vorlieben der Menschen sollten respektiert werden! Ich mache auch niemanden schlecht, nur weil er mir seine Abgase ins Gesicht atmet, obwohl ich es sehr unangenehm finde, wenn Jogger sehr nahe an mir vorbeilaufen und ich ihren Atem im Gesicht habe oder Schweiss riechen muss.

        Es wäre kein Problem, Biodiversität und Hunde unter einen Hut zu bringen. Wenn in dicht besiedelten Gebieten Menschen das Bedürfnis haben, Hunde zu halten und die Gemeinden das nicht verbieten, müssen Hundehalter die Möglichkeit haben, ihre Hunde so zu halten, dass die Hundehaltung dem Tierschutzgesetz entspricht. Das Tierschutzgesetz schreibt vor, dass Hunde jeden Tag freien Auslauf bekommen und möglichst täglich Kontakt zu Artgenossen haben können. Wie dies aussieht ist offen. Eine sehr gute Möglichkeit wäre Hundefreilaufzonen zu schaffen, die Hunden und ihren Menschen vorbehalten sind und ansonsten strikten Leinenzwang einzuführen. Ich möchte nicht in die Situation kommen, entweder gegen das Tierschutzgesetz oder die Verordnungen, die in Naherholungsgebieten herrschen zu verstossen, weil ich mich an ein Gesetz halte und meinen Hunden wo vertretbar Freilauf gewähre. Für mich hat das Wohlergehen meiner Hunde Vorrang, weil ich weiss, das nur ein mental und körperlich ausgelasteter Hund ein zuverlässiger Begleiter sein kann und mir die Beschäftigung mit meinen Hunden sehr viel Freude bereitet. Meine Hunde haben noch nie nicht biologisch abbaubaren Müll in der Natur hinterlassen (Robidogsäckli ist für mich selbstverständlich, ich trage sie auch bis zum nächsten Mülleimer), Wildpflanzen zertrampelt oder zerbissen, Kinder angefallen, Jogger gejagt oder Wildtiere so gestört, dass sie anhaltend in ihrem Wohlbefinden beeiträchtigt gewesen wären. Leider müssen die Hundehalter, die sich wirklich Mühe geben immer für die wenigen schwarzen Schafe büssen. Der Grossteil der Hunde in der Schweiz fällt in die Kategorie ’nettes Tier, das leider eine ungenügende Erziehung genossen hat und deshalb immer wieder negativ auffällt.‘ Wirklich gefährliche Hunde sind zum Glück sehr selten, diese gehören nicht in öffentlichen Raum! Viele Hundehalter sind gedankenlos und aus dieser Gedankenlosigkeit entstehen dann unangenehme oder sogar gefährliche Begebenheiten.

  • Til sagt:

    Mir egal wer Schuld ist, aber der Hund der meine Kinder ernsthaft verletzt, den bringe ich eigenhändig um.

    • Patrik Walther sagt:

      Hallo Til
      Anscheinend lieben sie ihre Kinder? Also sie würden diesen Hund umbringen, weil er wie in diesem Fallbespiel ihr Kind geschupst hat? Meinen Sie damit ihrem Kind geholfen zu haben? Oder irgend etwas auf dieser Welt verbessert zu haben? Wenn ja, sind Sie ein Hundehasser?
      Etwas mehr gegenseitiger Respekt etwas Achtung vor Gefühlen andere, anderer Kreaturen (Tieren) und Rücksichtnahme, vielleicht auch Aufklärung (der Kinder und von sich selber?) denke ich, würde schlussendlich und längerfristig auch Ihren Kindern mehr bringen.

      • Til sagt:

        Wenn sie meinen kurzen Satz richtig gelesen hätten, hätten sie bemerkt, dass ich „ernsthaft verletzt“ geschrieben habe. Wenn der Hund das Kind „schubst“ (welcher Hund bitteschön „schubst“?) ist dies sicher keine ernsthafte Verletzung.
        Natürlich kläre ich meine Kinder auf, aber die Schuldfrage stelle ich mir dennoch nicht: der Hund hat gefälligst keine Menschen zu beissen, darüber braucht man nicht zu diskutieren.

    • Cybot sagt:

      Ziemlich naive Einstellung, die genau das Problem aufzeigt. Bringen Sie lieber ihren Kindern einen gesunden Respekt vor Hunden bei anstatt hier unqualifizierte „mir egal“-Statements abzulassen. Es ist eben nicht egal, ob die Kinder den Hund für ein Kuscheltier oder für ein Raubtier halten.

      • Til sagt:

        Stimmt, es ist nicht egal: Schuld ist immer der Hund, denn er darf keine Kinder beissen.
        Kinder haben nunmal Vorrang vor Hunden.
        Und ich bringe meinen Kindern durchaus Respekt vor Hunden bei, so wie ich Ihnen auch Respekt vor Autos beibringe. Dem Fussgänger oder Velofahrer nützt die Vorfahrt auch nichts, wenn er nachher tot ist. Und bei Kindern und Hunden ist ja wohl klar wer „Vorfahrt“ hat oder etwa nicht?

      • Angie sagt:

        @til

        also ich weiss nicht wie dumm muss man sein um so zu reden. Hund ist doch kein mensch, er kann gar nichts wissen.

      • StefanB sagt:

        @til:
        Und den Autofahrer, der sich erfrecht hat, Ihr Kind anzufahren, weil es den nötigen Respekt vor dem Strassenverkehr vergessen hat (weil auf der anderen Strassenseite ein ach so niedliches Hundchen war), einfach auf die Strasse (hinter einer unübersichtlichen Kurve) zu laufen, diesen Autofahrer erschiessen Sie auch?

      • Til sagt:

        @Stefan:
        Wenn ein Autofahrer ein Kind anfährt ist er auch Schuld, denn er muss auf Kinder Rücksicht nehmen und kann von ihnen eben nicht erwarten, dass sie sich an die Regeln halten.
        Aber erschiessen tu ich niemand und auch keinen Hund.
        @Angie:
        Ob der Hund wissen kann oder nicht sei dahingestellt, aber Respekt vor Menschen kann man ihm beibringen und wenn nicht, muss er halt an die Leine und Maulkorb tragen.

    • motztüte sagt:

      Til, genau das ist das Problem. Die Multiplikation der Spezies homo sapiens steht in negativer Korrelation zu deren IQ. Quod erat demonstrandum.

      • Jan sagt:

        Hundehalter sind halt schlauer. Pflichte Til bei: der Hund, der meine Kinder verletzt, hat ausgeschissen.

  • Bodina sagt:

    Ach CH Offizier, wenn Sie so gut schiessen wie sie schreiben, denn guet Nacht am Sächsi…..

  • Anna Abt sagt:

    Mensch und Tier teilen sich diesen Planeten und einige Tiere – unter anderem der Hund – leben schon seit vielen Jahrhunderten näher bei Menschen als andere. Wir sind eine 5-köpfige Familie und haben seit einigen Jahren auch einen Hund. Ich habe meinen Kinder schon von klein auf, also bevor wir einen Hund hatten, gelernt, dass man Tieren mit angemessenem Respekt (ich muss zugeben wir schliessen einige wenige Tiersorten wie z.B. uns nächtlich besuchende Stechmücken aus diesem erlauchten Kreis aus….) Vorischt und Zurückhaltung zu begegnen hat. Wir streichen keine uns fremden Hunden ohne Erlaubnis des Halters (also schon gar nicht allein angebundene!) und wir hüpfen auch nicht wie verrückt gewordene Gummi(spiel!)bälle kreischend um sie rum und bohren ihnen schon gar nicht mit dem ausgestreckten Zeigefinger in die Augen oder Nasen! Seit wir einen Hund haben, stelle ich fest, dass einige Eltern denken, ein Hund hat unter ALLEN UMSTÄNDEN wie ein erwachsener Mensch zu reagieren bzw. noch zuverlässiger als dieser absolut immer besonnen und verständnisvoll für kindliche Blitzaktionen. Weil der Dreikäsehoch „kann es ja nicht wissen“ – der Hund aber schon!? – … aber er könnte es doch lernen!? Wenn man ihm die Chance gibt und es ihm wenigstens mal deutlich erklären würde.
    Ich will da keineswegs einseitig Partei ergreifen, denn ich bin ja wie gesagt Elternteil und Hundehalterin und sehe mich auch als letzeres in der täglichen Verantwortung. Nur als ich Kind war, habe ich und eigentlich auch meine FreundInnen gelernt, dass man KEINESFALLS auf einen fremden Hund zurennen und ihn sogar noch anfassen soll etcetc udn bspw auch bei einem womöglich noch angebundenen Pferd nicht knapp an ihm hinten durch geht uswusf – eigentlich sind das mindestens so leichte wie wichtige Lektionen, wenn man Unfälle vermeiden will. Und so habe ich das auch bei meinen drei Kindern gehalten und sie haben das verstanden und beherzigt.
    Aber @ snoop dog wir können natürlich auch sämtliche Tiere verbieten und sie dann konsequenterweise einfach abschlachten und sofern möglich auch essen. Eigentlich machen wir das schon, nicht mal nur dann, wenn wir Hunger haben, sondern wann immer die Befriedigung unserer hochgradigen Bedürfnisse dies „erfordert“ – nur noch nicht flächendeckend. Dann bleiben nur noch wir und wir verletzen ja (sonst) niemanden und machen auch nichts schmutzig….

  • snoop dog sagt:

    also ich finde hunde braucht es übrhaupt nicht. sie schaden der umwelt wenn ihre halter meinen, sie müssen sie in naturschutzgebieten rumwildern lassen, sie verletzen menschen und kacken die strassen und wiesen voll und fressen fleisch, das mit nahrungsmittel hergestellt wird, welches viele menschen auch ernähren könnte. also bitte nur noch blndenhunde, lawinensuchhunde etc. zulassen und alle anderen hunde verbieten. wenn jemand ein hund als mensch- oder kindersatz benötigt, bitte ein furby kaufen. wie dumm sind wir eigentlich?

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Gehen Sie dringend in den Schatten!

    • Katharina sagt:

      snoop dog hat dermassen viel crack konsumiert und besitzt dermassen viel bling, das der sonne und schatten nicht unterscheiden kann.

      • snoop dog sagt:

        meine lieben, schaut mal weiter oben, was der mike geschrieben hat. er konnte das viel besser ausdrücken, was ich eigentlich sagen wollte. aber ein bisschen provozieren ist auch nicht schlecht – und schon gehen die argumente aus und die angesprochenen hundehalterInnen gehen vereint zum gegenangriff über die persönliche schiene 🙂

      • Katharina sagt:

        emmm. Ich habe keine Hunde. Weil ich Hunde eigentlich nicht mag. Ich liebe Katzen. Habe 5. Eine Mutterkatze die diesen Fruehling vier Junge hatte.

        Und die Glecihstellung von Tier und mensch habe ich vor tagen schon angemaekelt. da ist Mike Plagiateur.

        ja und der snoop dog kann mir a.A.v. frei herumlaufende Killer kann ich nicht ausstehen.

    • Conny sagt:

      Lieber snoop dog, es bräuchte keine Naturschutzgebiete wenn es den Menschen nicht gäbe. Demzufolge könnten Hunde dort auch keinen Schaden anrichten. Was sie eh nicht machen. denn obwohl vom Mensch domestiziert, ist der Hund ein Wildtier und wird es immer bleiben. Und ein Wildtier richtet keinen Schaden an in der Natur da die Natur, wenn man sie denn lässt, im Einklang ist bzw. eben wäre.

      Nur weil der Mensch es einmal so definiert hat, dass der Hund Schaden anrichtet, heisst das nicht, das das stimmt. Was heisst denn Schaden für die Natur? Aus Sicht des Menschen doch nur, dass er weniger Profit daraus schlagen kann… Oder er ekelt sich davor, dass ein Hund auf die Wiese macht. Und was macht der Mensch? Alles was geschützt werden muss, muss wegen und vor dem Menschen geschützt werden und nicht vor dem Hund.

      Wildtiere wie Rehe werden im Kanton Baselland 900 geschossen, 350 von Autos überfahren und 15 von Hunden gerissen. Geredet wird aber nur vom Hund. Weil der Mensch sich anmasst zu definieren was grausam ist und was nicht? Dabei vergisst er dann aber im gleichen Atemzug wie grausam er Rinder, Schafe, Delphine und andere Tiere abschlachtet. An die Haltung dieser Tiere möchte ich schon gar nicht denken…

      Und das mit dem Fleisch essen welches viele Menschen ernähren könnte. Haben Sie sich einmal informiert, wieviel Fleisch täglich in Europa weggeworfen wird? Aus Profitgründen… Meistens Fleisch von Tieren aus Massentierhaltung, einmal quer durch Europa transport um in Italien grausam abgeschlachtet zu werden.

      Das Problem ist eben doch nur der Mensch und nicht der Hund. Und eines ist sicher, die Natur und die Hunde überleben den Menschen.

      Und obwohl der Mensch frei nach Mike, lesen, rechnen, Mathematik und Geometrie verstehen kann, ist und bleibt er doch die einzige Spezies auf die die Natur uneingeschränkt verzichten kann. Und, er ist die einzige Spezie, die der Natur nachhaltig schadet.

      Der Mensch sollte lernen, wieder im Einklang zu leben mit der Natur und dazu gehören ALLE Tiere. Immer nur profitieren (Blindenführhunde, Spürhunde) ist eine Einbahnstrasse. Aber leider haben immer noch viel zu viele Menschen nicht erkannt was dies für uns bedeutet.

      Und by the way, bezahlen Sie die ganzen Arbeitslosenentschädigungen wenn der Hund verboten wird? Oder was meinen Sie was mit den Arbeitnehmern in dieser Industrie geschehen wird. Wissen Sie eigentlich, wie wichtig der Wirtschaftszweig überhaupt ist? Aus diesem Blickwinkel ist der Hund ein Nutztier wie andere auch, er sichert einige Arbeitsplätze auch in der Schweiz.

      Und es gibt diverse Studien die belegen, dass Kinder die mit Hunden aufwachsen ein besseres Sozialverhalten haben und zum Beispiel weniger Allergien entwickeln. Hundehalter sind in der Regel länger aktiv, gehen weniger zum Arzt und brauchen weniger Medikamente. Hunde helfen bei körperlichen Krankheiten, aber auch bei Stress und seelischen Krisen sogar besser als Mediziner und Medikamente. Das zeigte u.a. eine Studie der Universität Buffalo, bei der der Blutdruck von Bankern während der Finanzkrise beobachtet wurde. Das klare Ergebnis: Der Blutdruck bei Bankern, die blutdrucksenkende Medikamente einnahmen, schnellte dennoch nach oben, während der Blutdruck von Bankern, die einen Hund hielten, stabil blieb.

      • snoop dog sagt:

        interessante sichtweise. ich erlaube mir die bemerkung, dass es alle die bei uns bekannten hunde ohne den menschen nicht geben würde. die hunde gehören also etwa genauso zur natur wie der mensch, oder eben nicht. gehören tiere, die der Mensch irdendwo aussetzt zur natur oder nicht, falls diese durch den menschen kurz vorher ausgerottet worden sind, wahrscheinlich schon. falls die tiere noch nie an dem ort heimisch waren, eher nicht. wölfe, ja. hunde, nein.

        natürlich widerspiegeln hunde, die wildern und schaden anrichten, das rücksichtslose verhalten ihrer besitzer. eine romantische betrachtung des hundes als teil der natur, nicht-wissen, oder ein geringes selbstwertgefühl oder was weiss ich könnten dazu führen.

        übrigens, auch menschen, meersäuli, katzen, und andere piepsenden und schnurrenden tiere und zuwendung zeigenden lebewesen haben die fähigkeit, gestresste banker zu beruhigen. yoga, wandern und jobwechsel hilft auch. alle studien dazu bitte selber nachschlagen.

        also immer locker bleiben uns sich auch mal eine welt ohne hunde vorstellen

      • Conny sagt:

        Natürlich würde es die uns bekannten Hunderassen bzw. die Haushunde ohne den Menschen nicht geben. Der Mensch hat die Haushunde ja zu seinem Vorteil weiterentwickelt. Was aber falsch ist, ist dass es die Hunde ohne den Menschen nicht geben würde. Interessant wäre einfach, wie sich der Hund der ja vom Wolf abstammt weiter entwickelt hätte.

        Es gibt neben dem Wolf und dem Haushund noch andere Hundearten die nicht vom Mensch beeinflusst wurden und sich selbständig entwickelt haben. Dazu gehören u.a. die Wölfe, die Füchse, die Schakale, der Löffelhund oder der Afrikanische Wildhund.

        Der Haushund stammt vom Wolf ab da dessen Gene noch heute nachgewiesen werden können. Dieser hat sich schon vor über 100’000 Jahren dem Menschen angeschlossen. Über das Warum gibt es viele Spekulationen, eine Theorie ist, dass der Wolf erkannt hat, dass er in der Nähe des Menschen einfacher zu Nahrung kommt. Dafür hat er andere Aufgaben zum Wohl des Menschen übernommen.

        Aber der Haushund ist durchaus fähig sich ohne Menschen weiter zu entwickeln. Das beste Beispiel dafür ist der Dingo, ein Haushund der schon vor Jahrtausenden verwilderte und der ohne den Menschen auch nicht um sein Überleben kämpfen müsste.

        Sie sehen also, dass der Hund durchaus in der Lage wäre sich wieder vollumfänglich in die Natur einzugliedern. Der Mensch, eigentlich auch ein Teil der Natur, lebt schon lange nicht mehr mit der Natur. Er bekämpft sie und quetscht sie aus. Und wie Ihre Ansichten zum Thema Hund zeigen, wären zivilisierte Menschen auch bereit, andere Lebensformen zu ihrem Wohl zu opfern – dazu gibt es dann leider keine Worte mehr…

        Übrigens, ich heisse das Wildern von Haushunden auf keinen Fall gut. Aber im Gegensatz zum Abschiessen von Rehen durch heutige Jäger beruht das Verhalten auf einem ursprünglichen Instinkt. Hätte man den Luchs und den Wolf bei uns nicht ausgerottet bräuchte es auch keine Jäger die den Rehbestand kontrollieren… Und das Fleisch wird dann natürlich wieder verkauft und schon sind wir wieder bei der menschlichen Profitgier.

        By the way, Katzen machen viel mehr Dreck wie Hunde. Und viele Hauskatzen verrichten ihr Geschäft lieber in Nachbars Garten, im Sandkasten oder im Park um die Ecke. Und kleiner Kinder kommen durch Katzenkot im Sandkasten viel häufiger damit in Berührung wie mit Hundekot. Und auch Katzen übertragen zahlreiche Krankheiten durch ihren Kot, denken Sie nur mal an die Toxoplasmose.

        Eine Welt ohne Hunde muss ich mir zum Glück nicht vorstellen da es sie nie geben wird. Nur schon alleine wegen der Tatsache, dass mit dem Hund viel Geld gemacht wird lässt Ihren Wunsch im Keim ersticken 🙂

        Ein paar Zahlen aus Deutschland: Die Hundehalter von 5.5 Millionen Hunde geben jährlich 5 Milliarden Euro für ihre Hunde aus. Die „Hundebranche“ hat über 100’000 Arbeitsplätze geschaffen.

      • Auguste sagt:

        hmm…, fundierte antwort – tusch, bitte!

  • CH-Offizier sagt:

    Die gute Kollumnenschreiberin hat wohl einen Hund, aber kein Kind: gehen Sie mal mit einem Kind am Waldrand irgendwo in der Schweiz spazieren. Mindestens nach einer halben Stunde kommt von irgendwoher ein Hund angerant. Irgendwo auch die/der Halter/in. Die rufen in 50 Prozent aller Fall: „Er macht nichts. Er will nur spielen“. Ich rufe dann meist zurück: „Mein KInd hat Angst vor Hunden und will nicht mir ihrem Hund spielen“t. Das nächste Mal gebe ich meinem Knaben meine Offizierspisole, damit er damit herumfuchteln kann. „Ich werde dann auch rufen: Er will nur spielen und vermutlich ist die Pistole auch nicht geladen“

    • Auguste sagt:

      hmm…, kommandieren, kontrollieren, korrigieren. bevor sie ihren sohn den köter abknallen lassen, könnten sie es ja mit einem forschen kommando wie: hund! zruggträte – marsch! probieren. stellen sie auch sicher, dass ihre gemahlin die szene auf video festhält, wegen des youtube-clips.

  • lana sagt:

    jawohl!!der meister hat gesprochen!! 🙂

  • lana sagt:

    also ich hab auch einen hund en goldenretriever, immer wenn ich meinen lieben Hund kurz aus den Augen lasse z.B. in ein geschäft gehe und mein und draussen an binde mit der Leine, kreuzen immer kleine Kinder auf und provozieren meinen hund mit irgendwelchen fingergefuchtel, ankreischen, wufff, füssetreten, und belästigung. wäre mein hund nicht so gutmütig, könnte ich mir vorstellen, dass irgendeiner von den hpnden da draussen mit recht zuschnappt oder die lefzen zeigt!!!Hunde werden solange genervt bis sie nicht mehr können und dann……gibts wieder Schlagzeilen….das ist einfach nicht recht!!!!Auch wenn es vielleicht krass klingt, aber das Kind ist selberschuld wenn der hund zubeisst, wenn das kind den hund provoziert!!!!

    • Mike sagt:

      Allein der ganz kleine Teil Ihrer Aussage „immer wenn…“ zeigt das Sie hier absoluten Unsinn verzapfen! Ich sehe mehrmals pro Woche irgendwelche Hunde vor einem Geschäft angeleint am warten. Noch nie, wirklich nie hab ich so eine Situation wie Sie sie hier beschreiben gesehen. Was nicht bedeutet dass es solche Situationen nicht gibt. Aber ganz offensichtlich sind die die Ausnahme!

      Was ich gelegentlich sehe sind Hunde die NICHT ANGELEINT vor einem Geschäft auf ihren Halter warten.

  • nicegirl sagt:

    Äxgüsi, aber bei vielen der Posts hier muss ich (Mami, Hunde- & Katzenhalterin) echt mit dem Kopf schütteln. Was da alles in den Artikel hinein projiziert wird, welche Emotionen hier hoch gehen…! In dem Artikel wird doch nur gesagt (zugegeben mit einem völlig übertriebenen Pathos), dass Kindern nicht alles erlaubt werden soll bzw. dass die Eltern die Pflicht haben, ihre Kinder zu beaufsichtigen. Zudem wird die immer stärker werdenden Tendenz angesprochen, dass bei jedem Geschehen, statt sich seiner Eigenverantwortung gewahr zu werden, die Schuld nach Aussen verlagert wird, auf einen Sündenbock, wozu sich Hunde in unserer Gesellschaft super eignen.

    Erstmals, das Mär von dem sofort, ohne Vorwarnung zubeissendem Hund ist eben genau das, eine Mär. Ein normal sozialisierter Hund will seine Ruhe haben. Die Zweibeiner sind für ihn relativ uninteresant, ausser sie bedrohen ihn. Auch dann darf ein Hund nicht zubeissen, und das weiss er auch – es käme ihn in einem Rudel teuer zu stehen, wenn er den Ranghöheren einfach so beissen würde. Also versucht er, den Konflikt zu meiden, und wenn er es gar nicht kann (weil er z.B. angeleint ist), knurrt er. Erst im Notfall beisst er!

    Der gleichen Dynamik sind auch die Menschen unterworfen. Ein normaler Mensch schlägt ja auch nicht sofort jeden Widersacher nieder, wenn dieser ihm blöd kommt! Erst in der äussersten Not und unter Stress greifen normale Menschen zur körperlichen Gewalt.

    Soweit die „Normalfälle“. Und von denen gibt es die Mehrheit! Auch wenn der Blick uns etwas anderes weiss machen will und uns pausenlos mit Horror-Stories von gewaltätigen Menschen und Hunden versorgt.

    Allerdings gibt es die gestörten Menschen und Hunde doch, und ein grosser Teil dieser Störung geht ganz klar auf mangelnde Erziehung zurück. Und auch wenn sich einige Menschen hier an der Gleichstellung von Mensch und Tier stören: sorry, aber Entwicklungspsychologisch gibt es da ganz klare Parallelen. Kinder wie Welpen müssen aktiv und engagiert erzogen werden, das heisst sie müssen lernen, was richtig und falsch ist, welche Spielregeln gelten und welche Grenzen es zu respektieren gibt. Erziehung ist eine Arbeit, sie geschieht nicht einfach en passant, sondern setzt eine intensive Auseinandersetzung mit dem Gegenüber, sowie eine klare Linie voraus. Die Liebe und die Achtung vor der Integrität des Gegenübers müssen dabei die Basis bilden, was jedoch nicht bedeuten darf, dass man dadurch blind für die Bedürfnisse und Ansprüche der Umgebung wird – was bei vielen Eltern und Hundebesitzern der Fall zu sein scheint. Die Ergebnisse einer solchen missverstandenen Erziehung sind Kinder und Hunde, die Grenzen weder anerkennen noch respektieren und die Umwelt dominieren wollen.

    Was mich hier besonders beelendet ist die Diskussion um die Wertigkeit von Mensch gegenüber von Hund. Jemand hat hier sinngemäss geschrieben, für ihn seien Hunde abzuschaffen, da sie keinen Sinn haben. Dieser Logik folgend, schlage ich vor, dass wir alle Bäume & Blumen abschaffen, denn diese machen in der Stadt auch absolut keinen Sinn, sondern nur Dreck, und zudem müssen Allergiker leiden, und wer Bäume sehen will, kann ja auf’s Land ziehen. *irony off*

    Ich glaube, was hier absolut nicht zur Sprache kommt, ist die Tatsache, dass wir ALLE ein Teil der Natur sind, dass aber leider ein brutaler Verteilungskampf um die Ressourcen im Gange ist. Es gibt halt nur EINE Promenade, und auf der tummeln sich junge und alte Erwachsene, Kinder, Biker, Skater, und halt auch Hunde. Ich finde nicht, dass eine dieser Gruppen mehr Rechte haben soll, und m.E. kommen wir auch alle aneinander vorbei, sofern sich jeder korrekt und rücksichtsvoll benimmt. Hunde machen Dreck, ja. Aber Menschen machen unendlich viel mehr Dreck! Jeder Hund kann potentiell zubeissen, aber jeder Mann kann auch potentiell ein Vergewaltiger sein, und jeder Autofahrer kann potentiell jemanden töten. Um das potentielle Risiko so klein wie möglich zu halten, müssen alle lernen, was geht, und was nicht. Vergehen sind klar zu bestrafen, aber es kann nicht sein, dass jeder Hund, genausowenig wie jeder Mann oder jeder Autofahrer, a priori unter dem Generalverdacht steht, in dem Ausmass, dass seine Existenzberechtigung in Frage gestellt wird!

    In vielen Voten wird zudem die traurige Tatsache deutlich, dass sich der urbane Mensch immer mehr von der Natur entfernt, bis zu dem Punkt, wo er sie – da störend – ausrotten möchte. Statt MIT der Natur zu leben (was konsequenterweise beinhaltet, sie anzuerkennen und zu lernen, wie man damit umgeht, genauso wie man lernt, wie man mit Feuer umgeht), lebt man lieber GEGEN die Natur, indem man sie möglichst unterwerfen oder gleich entfernen möchte. Dass man mit der gleichen feindseligen Grundhaltung auch den Menschen begegnet, ist nur die logische Konsequenz davon.

    • sirius sagt:

      herzlichen dank für ihren beitrag, sie schreiben mir aus dem herzen.

    • René sagt:

      Danke nicegirl, guter und notwendiger Eintrag. Wenn Sie noch die Frage „Oder was meinen Sie dazu?“ hinzufügen, können Sie’s gleich als eine Carte Blanche posten :- )

      • snoop dog sagt:

        na ja, also das ist schon ziemlich romantisch, das argument mit der natur. hunde sind von menschen gezüchtet (teilweise kaum überlebensfähig) und die natur bleibt viel eher im gleichgewicht ohne hund und auch ohne mensch. einem menschen kann man aber beibringen, dass er in einem naturweiher nicht baden soll und beim vorbeigehen keine vogelnester ausräumen soll. das problem ist eben, dass die hundehalter ihren hund als teil der natur sehen und sich dann ohne böse absicht ziemlich rücksichtslos gegenüber der natur verhalten weil sich ihr hund ja frei fühlen soll und sich austoben muss.

        weshalb brauchen so viele menschen hunde? der hund liebt den menschen, der ihn füttert und führt befehle des menschen aus. kann man die bedürfnisse auch ohne hund und umweltverträglicher abdecken?

    • Mike sagt:

      Krass, wirklich krass. Das wird ja immer grotesker. „Gleichstellung von Mensch und Tier“? Ja genau… los los los. Ab in den Zoo und die Tiere freilassen damit diese gleichwertig an unserer Seite ein Leben in Freiheit führen können.

      Und dann wieder ein absurder Vergleich. Diesmal die Erziehung eines Wesens das in der Regel irgendwann mal höchstens in der Lage sein wird Pfötchen zu geben und Stöckchen zu holen mit der Erziehung eines Wesens das in der Regel mal in der Lage sein wird Literatur zu lesen, verstehen und eventuell gar zu schreiben, Mathematik und Geometrie zu verstehen, physische und chemische Vorgänge zu begreifen und so weiter und so fort. Ja klar, es gibt Hunde die nach intensiven Training sogar einzelne nützliche Aufgaben bewältigen können, aber das sind Ausnahmen – und auch diese Tiere sind nicht mit Kindern zu vergleichen.

      Wer bis dahin noch nicht gemerkt hat das der Beitrag aus einem geistigen Vakuum besteht dem sollte spätestens ein Licht aufgehen wenn behauptet wird Pflanzen in der Stadt seien nutzlos. Pflanzen haben im Gegensatz zu den Hunden sehr wohl einen Nutzen. Sie produzieren den Sauerstoff den wir zum Leben haben. Ohne Pflanzen also kein Mensch. Aber Hunde die zu 90% eh nur ein Lifestyle Accessoire darstellen könnte man getrost weglassen ohne sonderliche Einschränkungen hinnehmen zu müssen. Ausnahme auch hier wie immer die nützlichen Hunde Blindenhund, Suchhund, Spürhund etc.

      Einen brutalen Verteilungskampf auf einer Promenade konnte ich noch nie beobachten. Das einzige was annähernd richtig erkannt wurde ist, dass die Ressource Platz immer knapper wird. Und wenn ein Hundehalter findet eine Gruppe sollte nicht mehr Rechte haben soll als eine andere dann sollte er als erstes mal aufhören mit seinem Lifestyle Accessoire überdurchschnittlich viel Platz für sich zu beanspruchen. Denn genau das machen Hundehalter: Sie brauchen mehr Platz als Andere.

      Und bitte, bitte hören Sie auf Männer, Autofahrer oder sonst irgendwelche Menschen mit Hunden zu vergleichen. Hunde sind keine Menschen! Basta!

      • snoop dog sagt:

        Bravo, bravo, bravo! Besser hätte ich es nicht schreiben können! Danke für den Beitrag.

      • Conny sagt:

        Zum Glück sind Hunde keine Menschen! Denn im Gegensatz zu diesem zerstören sie die Natur nicht, töten nicht aus Geldgier, misshandeln Tiere, Kinder und Erwachsene nicht sondern leben, wenn man sie denn lässt, im Einklang mit der Natur.

        Hunde können zwar die Studien die über sie gemacht werden nicht lesen, trotzdem gibt es für Hundehalter keine bessere Medizin. Die sind nämlich in der Regel gesünder wie Nichthundehalter. Und so gesehen ist eben JEDER Hund ein Therapiehund und wenn er nur dafür sorgt, dass sein Halter, seine Familie gesünder ist. Aus Ihrer Sicht brauchen die Hundehalter vielleicht mehr Platz, dafür nehmen sie weniger Sozialleistungen in Anspruch, sind weniger krank und leiden weniger unter Depressionen – diese Aufzählung ist nicht abschliessend. Und dies können Sie in unzähligen Studien nachlesen.

        Der Hund war schon immer an der Seite des Menschen und hat diesen beschützt, hat geholfen, hat Leben gerettet und dies immer ohne nach dem Preis zu fragen. Hunde werten nicht und wenn Sie mal auf einen Hund angewiesen sind, dann wird er seinen Job machen. Traurig dabei ist nur, dass Sie dem Hund ansonsten keine Daseinsberechtigung gewähren, einzig der Profit den der Mensch aus diesem wunderbaren Lebewesen ziehen kann scheint Sie zu interessieren.

        Zum Glück haben Wissenschaftler und Mediziner erkannt wie wichtig Hunde für den Menschen sind. Auch ganz normale Hunde und nicht nur Therapiehunde. Ja, die Wissenschaftler vergleichen doch tatsächlich auch Kinder mit Hunden. Es gibt auch Studien die belegen, dass in Firmen, wo Mitarbeiter die Hunde mitbringen dürfen ein besseres Arbeitsklime herrscht und die Mitarbeiter (nicht nur die Hundehalter) motivierter sind. Und es gibt immer mehr Schulhunde und Altersheimhunde und und und.

        Wie heisst es so schön – Hunde sind die besseren Menschen. Nur der Mensch meint, dass er über die Existenz von anderen Lebewesen bestimmen darf. Schon alleine diese Tatsache finde ich traurig. Die Natur inklusive der Tierwelt könnte sich ohne den Menschen selber regulieren. Der Mensch ist die einzige Spezie welche die Natur nachhaltig und unwiderruflich aus dem Gleichgewicht bringt…

      • Patrik Walther sagt:

        Mike… Grundsätzlich müssen wir uns doch schon mal die Frage stellen, ob wir wirklich soviel mehr wert sind als Tiere? Besser sind wir jedenfalls kaum? Aber klar, dies Frage ist rein retorisch. In unserer Gesellschaft müssen wir nicht ernsthaft drüber diskurieren.

        Es stimmt, ganz viele Hunde gehochen nicht, laufen frei, unbeaufsichtigt und wenn man die Halter auffordert, rufen diese: „der tut nichts…“ …weil sie eigentlich Ihr Hund nicht abrufen können!

        Auf der andern Seite muss man auch sagen, dass diese beschriebene Szene gar nicht sooo unwahrscheilich ist.
        Und;
        Der Hund ist heute immer schuld. Das ist so. Auch wenn dieser korrekt geführt, an der Leine war.

        Was ich nicht verstehe warum Sie so gegen die Hundehalter und Hunde sind. Anscheinend haben sie sich damit auseinander gesetzt?

        Ein Hund, das sagen sie ja sogar selber, kann auch im Dienste der Menschen stehen. Z.B der Bildenführhund oder Diensthunde, Mienensuchhunde, Lawinenhunde.
        Dazu braucht es eine breite Zucht, denn lange nicht jeder Hund wird der sehr anspruchsvollen Ausbildung genügen.

        Im Weitern, und auch da wiedersprechen Sie sich selber, profitieren wir Menschen doch nicht unerheblich von den Hunden.

        Ein enormer Geschäftszweig lebt von Haustieren. Tierärzte, Futterhersteller und andere Hundeartikelverkäufer, Hundeschulen, Zaunbauern etc. generieren ein enormes Marktvolumen.

        Natürlich ist ein Hund kein Kinderersatz. Auch zum Leid der Hunde sehen das viel Halter auch falsch, nichtsdestotrotz ist der Hund ein Sozialpartner. Etwa für die ältere aleinstehende Frau oder auch für jugendliche die lernen mit und für den Hund Verantwortung zu übernehmen. Auch hilft der Hund vielen Leuten aus den eigenen Wänden an die frische Luft zu kommen, sich zu bewegen. Er ist Freizeitpartner und vom verantwortungsvollen Hundehalter poftitiert eben nicht nur dieser sondern die ganze Gesellschaft. Das Halten, Führen und Ausbilden eines Hundes ist ein sozialkonpetenzschulendes Hobby. Es braucht Einfühlungsvermögen, Beobachtungsgabe ist umwelt- und gesellschaftsverträglich. Warum man das so gerne übersieht ist nicht nachvollziehbar.

        Es stimmt dass sich einge, zuviele Hundehalter nicht genügend rücksichtsvoll verhalten. Desswegen den Hund quasi verbieten zu wollen ist höchst unverhältnismässig. Wo führt das hin?
        Man könnte ebensogut das Motorradfahren, das Biken im Wald, das Reiten, das Schiessen und noch viel mehr verbieten. Nur, so sagen sie steht der Mensch und dessen Bedürfnisse in erster Stelle. Kann man dann nicht akzeptieren dass das Halten von Hunden auch ein Bedürfnis ist?

        Inzwischen gibt es Anstrenungen aussterbende Nutztierrassen zu retten. Werden wir in einigen Jahren auch einige Hunderassen (oder alle?) auf dieser Artenliste sehen? Oder ist es ein Bedünist das älteste Haustier der Menschen , das uns so viel Nutzen gebracht hat auszurotten?

  • Bodina sagt:

    Genau so eine Erfahrung habe ich vor ca. 3 Jahren gemacht. Meinen „Grossen“ ein Beauceron-Mischling hatte ich noch nicht so lange und ist aus 2. Hand (oder 3. !!?) Es war an einer Mobility-Veranstaltung. Jedenfalls habe ich beide Hunde draussen angeleint, es war seeehr warm draussen um mir einen Kaffee zu holen. Ich komme nach knapp 2 Minuten zurück und mir blieb beinahe das Herz im Hals stecken: da steht doch so ein kleiner Knirps inmitten meiner beiden ANGEBUNDENEN Hunde und streichelt diese. Danach kommt der Vater, den ich darauf Aufmerksam machte. Antwort: Ja wissen Sie mein Junge ist eben an grosse Hunde gewöhnt !!! Weiss das denn der Hund ? Na meiner anscheinend schon. Zum grossen Glück ! Ach ja, wir leben im Tessin !

  • pajass sagt:

    ich pendle mit meinem 14 jährigen, gutmütigen und sehr wohlerzogenen bergamasker regelmässig nach bern. im zürcher HB habe ich eine halbe stunde zwangspause zwischen den zügen und kaufe noch das nötige ein. mein hund liegt derzeit angeleint bei meinem rollkoffer, immer in meinem blickfeld. da sehe ich wie ein vater seinen etwa zweijährigen sprössling voller begeisterung auf meinen hund zu laufen lässt, er selber in sicherem abstand. (der hund bewacht ja offensichtlich einen koffer!). ich eile sofort dazu und mache ihn darauf aufmerksam, dass er so etwas niemals zulassen dürfe – sein kind auf einen angeleinten hund zugehen zu lassen! er entschuldigt sich für sein unbedachtes verhalten und ich hoffe, er hat etwas daraus gelernt – nicht jeder hund reagiert derart gelassen und souverän.
    fazit: eltern – oder notfalls halt die hundehalterInnen – müssen ihre kinder lehren, mit hunden (und allen anderen tieren!) umzugehen, und hundehalterInnen müssen ihren hund jederzeit unter kontrolle haben. dann steht einem erfreulichen zusammenleben nichts im weg.

  • Carlo sagt:

    Vorgestern Sonntag am Türlersee: Wir sind mit unserer elf Wochen alten Labrador-Hündin am Spazieren. Sie staunt immer wieder ob den vorbeigehenden Leuten, den Velofahrern usw. Viele freuen sich über „das süsse Hündchen“. Alles ok., das gehört zum „Sozialisierungsprogramm“ von Welpen. Mit frischem Hundehalter-Stolz lobe ich Lia gerade für ihr „schönes Sitz“, da schreitet zielstrebig ein Mädchen auf uns zu. Sie ist etwa im Kindergartenalter, vielleicht schon in der ersten Klasse und mit ihrer jüngeren Schwester und ihren Eltern unterwegs. Lia nimmt sie wahr, freut sich, denn da will jemand mit ihr spielen und herumtollen – für den Welpen ist die Situation eindeutig. Wäre der Labrador nicht angeleint, wäre er jetzt losgerannt und beim Mädchen begeistert hochgesprungen.
    Es bleibt keine Zeit für langes Nachdenken. Eins ist klar: das Mädchen will den Hund anfassen. Ich gehe in die Hocke und rufe dem Mädchen entgegen, es solle langsam gehen und sie dürfe den Hund streicheln, wenn sie wolle, aber erst, wenn er ruhig sitze.
    Denkste! Bei einem Mittelstürmer würde man es wohl Tordrang nennen. Das Mädchen zögert kein bisschen. Einen kurzen Moment blicke ich in Richtung Eltern. Keine Reaktion. Lia kann nicht mehr ruhig sitzen, sie zerrt an der Leine. Das Mädchen ist gleich am Ziel. Mit der einen Hand halte ich den Hund an der kurzen Leine, die andere strecke ich dem Mädchen entgegen und sage „Stopp!“ Die Kleine will nach Lia greifen und läuft in meine ausgestreckte Hand hinein (sic!).
    Jetzt kommt ihr Vater auf mich zu. Vielleicht beginnt er sich zu wundern, was der „Hündeler“ mit seiner Tochter macht. Ich mache ihn darauf aufmerksam, dass es für das Kind ein unangenehmes Erlebnis werden kann, wenn es einfach nach einem Hund greift.
    Und jetzt der Hammer: Er sei sich der Situation vollkommen bewusst. „Wir sind verantwortungsvolle Eltern.“

    • zoe sagt:

      carlo

      da kann ich nur sagen das haben sie perfekt gemacht. genau so muss es sein. die verantwortung halt mal auch für andere übernehmen, auch wenn es das gegenüber nicht begreift.
      und nie nie dankbarkeit erwarten…

    • Grimm sagt:

      @Carlo

      Gratulation, genau so wie man sich’s wünscht. Leider scheinen sich aber viele Hündeler noch keine Scheibe von Ihnen abgeschnitten zu haben.

      Beim Thema Türlersee ist mir leider aber schon gegenteiliges passiert (NB rund um den Türlersee herrscht Leinenpflicht und Velofahrverbot).

      Spaziergang mit unserem 2 Jährigen mit Enten füttern:

      Wir spazieren am Seeufer entlang, da kommt uns ein Pärchen in unserem Alter mit zwei grossen Hunden (bin kein Kenner, waren so etwa Schäfergrösse) entgegen. Keiner der Hunde ist angeleint und ‚bei Fuss‘ gehen sie auch nicht sondern rennen fröhlich vor und zurück, weil Herrchen und Frauchen Stöcke werfen.

      Da ich meinen kleinen in so einer Situation meist hochnehme (als Schutz für den Hundehalter und auch für meinen Sohn) hat mir die Halterin entgegengerufen: ’nur stah bliibe, sie machet nüt‘.

      Ich habe dann gesagt, sie solle Ihren Hund sofort abrufen, da das nasse Tier meiner Frau beim Vorbeirennen bereits die Hose schmutzig gemacht hat. Der läppsiche Kommentar: ‚Mir sind jo ide Natur, isch nume chli nass‘. Wie auf Zuruf kam dann ein Lenkstangengoiferi mit seinem Hightech-Mountainbike relativ zügig angefahren und einer der Hunde schnappte nach dem Rad. Als sich dann die Hündeler mit dem Velofahrer stritten, sind wir schliesslich doch noch Enten füttern gegangen…. :o)

  • Carlo sagt:

    Vorgestern Sonntag am Türlersee: Wir sind mit unserer elf Wochen alten Labrador-Hündin am Spazieren. Sie staunt immer wieder ob den vorbeigehenden Leuten, den Velofahrern usw. Viele freuen sich über „das süsse Hündchen“. Alles ok., das gehört zum „Sozialisierungsprogramm“ von Welpen. Mit frischem Hundehalter-Stolz lobe Lia gerade für ihr „schönes Sitz“, da schreitet zielstrebig ein Mädchen auf uns zu. Sie ist etwa im Kindergartenalter, vielleicht schon in der ersten Klasse und mit ihrer jüngeren Schwester und ihren Eltern unterwegs. Lia nimmt sie wahr, freut sich, denn da will jemand mit ihr spielen und herumtollen – für den Welpen ist die Situation eindeutig. Wäre der Labrador nicht angeleint, wäre er jetzt losgerannt und beim Mädchen begeistert hochgesprungen.
    Es bleibt keine Zeit für langes Nachdenken. Eins ist klar: das Mädchen will den Hund anfassen. Ich gehe in die Hocke und rufe dem Mädchen entgegen, es solle langsam gehen und sie dürfe den Hund streicheln, wenn sie wolle, aber erst, wenn er ruhig sitze.
    Denkste! Bei einem Mittelstürmer würde man es wohl Tordrang nennen. Das Mädchen zögert kein bisschen. Einen kurzen Moment blicke ich in Richtung Eltern. Keine Reaktion. Lia kann nicht mehr ruhig sitzen, sie zerrt an der Leine. Das Mädchen ist gleich am Ziel. Mit der einen Hand halte ich den Hund an der kurzen Leine, die andere strecke ich dem Mädchen entgegen und sage „Stopp!“ Die Kleine will nach Lia greifen und läuft in meine ausgestreckte Hand hinein (sic!).
    Jetzt kommt ihr Vater auf mich zu. Vielleicht beginnt er sich zu wundern, was der „Hündeler“ mit seiner Tochter macht. Ich mache ihn darauf aufmerksam, dass es für das Kind ein unangenehmes Erlebnis werden kann, wenn es einfach nach einem Hund greift.
    Und jetzt der Hammer: Er sei sich der Situation vollkommen bewusst. „Wir sind verantwortungsvolle Eltern.“

    • Auguste sagt:

      hmm…, sie haben die situation völlig falsch eingeschätzt, carlo. das kleine mädchen musste dringend mal „für kleine mädchen“ und wenn halt kein örtchen in der nähe ist, dann ist ein kleiner labrador das naheliegendste. die haben doch immer eine siebenlagige WC-Papierrolle dabei, der sie hinterher jagen.

  • Sabine Schneider sagt:

    Als Hundebesitzerin ist es meine Pflicht, dafür zu sorgen, dass mein Hund niemandem etwas zu leide tut – weder Mensch noch Tier. Als Mutter ist es meine Pflicht, dafür zu sorgen, dass mein Kind niemandem etwas zu leide tut – weder Mensch noch Tier. Etwas mehr Respekt und Toleranz auf beiden Seiten würde helfen…

    • Auguste sagt:

      hmm…, ich verstehe auch nicht ganz, warum „leben und leben lassen“ so aus der mode gekommen zu sein scheint.

  • Taucherin sagt:

    Tja, die Geschichte kommt mir sehr bekannt vor. Als Besitzerin zweier, sehr süss aussehender Terrier muss ich mich dauernd vor streunenden Kindern in Acht nehmen. Meine Hunde sind zu Fremden sehr distanziert, wollen nicht betatscht werden, sie mögen es auch nicht, umarmt zu werden und sie zeigen das auch sehr deutlich.
    Und wenn man das den Kinderhaltern versucht zu erklären, kommt nach verständnislosen Blicken die Frage: Ja, aber haben Sie den Ihre Hunde nicht im Griff?
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass vernünftige Eltern so reagieren, würde ihr Kind auf einer Strasse sielen wollen.

    Warum gibt es massenweise Auflagen für Hundehalter (Hundesteuer, Erziehungskurse, praktische Schulungen usw.), aber keinen Berechtigungsnachweis für Kinderhalter?
    Abgesehen davon, dass jeder das Gefühl hat, einen Hundehalter straflos dumm anpflaumen zu dürfen.

    • Mike sagt:

      Was für eine elende Frechheit Kinder und Hunde auf eine Ebene zu stellen und dann noch von Kinderhaltern zu sprechen. Sie haben wohl jeden Bezug zur Realität verloren. Zur Sicherheit der Tiere sollte man Menschen mit so einem Realitätsverlust die Hunde wegnehmen.

    • Auguste sagt:

      hmm…, mike, das mit dem straflos dumm anpflaumen hat sie nicht als einladung gemeint.

      • Mike sagt:

        hmmm… hat der herr auch was zum thema beizusteuern oder beschränkt er sich auf die rolle des pausenclowns?

      • Auguste sagt:

        hmm…, der alten schauspieler-weisheit folgend: dreh nie mit tieren! bleib ich bei der clown-rolle. so wie immer eigentlich.

  • Cara Mia sagt:

    P.S. nein, natürlich Kanton Zürich gegen Barry… sorry.

  • Auguste sagt:

    hmm…, hab grad nachgeschaut – der gesellschaft geht es wie immer. erschrecken sie mich das nächste mal nicht wieder so mit ihren ausrufezeichen.

    • Cara Mia sagt:

      Auguste, sie hat einen Hund „etwas“ genannt. Halloho, Tieranwalt, wo bist Du?

      • Auguste sagt:

        hmm…, haben wir diesen unverzichtbaren berufszweig nicht erst kürzlich mit einer abstimmung gebodigt?

      • Cara Mia sagt:

        Stimmt ja, und nun sagt die doch „etwas“…

      • Cara Mia sagt:

        Wobei, bei Lichte betrachtet, sagen die Hundehaltspersonen ja selber, wenn sie so leinenlos auf einem zuhundeln, „es isch e Biebli“, “ s isch es Meiteli“. Also ist es ein „es“. War da nicht in Zürich noch so ein Tierverteidiger? Gab es eigentlich auch Staatsanwälte für Tiersachen in Zürich? Anzeige in Sachen Barry gegen den Kanton Zürich wegen öffentlicher Verrichtung der Notdurft? Oder so.

  • tanya sagt:

    meines erachtens trifft es die story genau auf den punkt!

    heute gibt es doch an jeder ecke verzogene bengel, die eltern nehmen ihre kinder in schutz, egal was es macht. aber weeehe jemand oder etwas (hund) wehrt sich mal gegen das kind, die eltern werden zu furien! da ist es doch nur verständlich dass solche kinder die den ernst des lebens nicht lernen, keine konsequenzen tragen müssen, nicht aus fehlern lernen können bzw. dürfen, später mal unselbständige erwachsene werden, die von tuten und blasen keine ahnung haben!!! schlimm, die gesellschaft geht zu grunde!!! ich bin 26 und meine eltern haben mir noch werte beigebracht! respekt von anderen lebewesen, egal ob mensch oder tier! und genau diese werte werde ich meinen kindern dann mal weitergeben!

    • v for vietcong sagt:

      jaja und früher, da war das aaaallles gaaaaanz aaaaanders. früher hatten die leute noch ‚echte‘ werte. nicht so unechte wie heute. wann ‚früher‘ denn? als wir noch rothaarige mädchen öffentlich töteten? oder als hitler europa niedergebrannt hat? früher, als es noch kein frauenstimmrecht gab? oder früher, wo noch keine demokratie herrschte? oder als man noch zuhause weben musste und fast nix zu essen hatte? oder als die kirche noch allmächtig war und bubenmissbrauch normal? wann ist denn genau dieses ‚früher‘ wo alles noch besser war?

      höre die weisheit sprechen herr tanya:
      wenn du eine bessere welt willst, dann arbeite daran! vergeude nicht deine energie mit dem herumnörgeln an dem was andere scheinbar falsch machen. sonst bist du nicht besser wie die.

    • Mike sagt:

      Was für ein Unsinn. Im Artikel wird ja geradezu verlangt die Kinder sollen von deren Eltern dauernd, zu 100% lückenlos beaufsichtigt werden. Am liebsten hätten es wohl gewisse Hundehalter wenn die Eltern ihre Kinder an die Leine nehmen würden. Wie sollen unter einen solchen Dauerkontrolle die hier verlangt wird eigenständige Kinder heranwachsen? Und wenn das was Sie hier an den Tag legen dieser hochgelobte Respekt sein soll den Sie von Ihren Eltern mitbekommen haben, haben diese aber einen hundslausigen Job gemacht. Sehe ich doch bei Ihnen weit und breit keine Spur von Respekt gegenüber Kindern die nun mal einfach Kinder sind!

      • Conny sagt:

        Meine Kinder gingen auch in diesem Alter nicht zu fremden Menschen geschweige denn, dass sie von alleine in ein Strassenkaffee gegangen sind um einen Hund zu streicheln.

        Wahrscheinlich lag das daran, dass ich meine Kinder zwar zu selbständigen Kids erzogen habe, aber trotzdem immer mit einem Auge auf sie aufgepasst habe. Dies liegt wahrscheinlich wiederum daran, dass ich es äusserst unhöflich fände wenn meine Kinder fremde Menschen belästigen – ob mit oder ohne Hund. Nicht alle Erwachsenen lieben kleine Kinder und deswegen kann man als Mutter doch ein Auge auf seinen Nachwuchs haben.

        Beaufsichtigen heisst nicht einschränken. Der Hund war da wohl noch die kleinste Gefahr. Gehen Sie auch mit einem Kleinkind an einer Uferpromenade spazieren und achten nicht darauf was dieses hinter Ihrem Rücken macht? Wohl kaum…

        Vielleicht war der Schluss des Artikels etwas überspitzt formuliert. Aber Frau Flunser hat Recht, Hunde und Hundebesitzer haben ein Recht darauf nicht von kleinen Kindern bedrängt zu werden. Und der Hundehalter hat ein Recht darauf, dass sein Hund NICHT angefasst wird da dieser ja sein Eigentum ist. Genauso wie Kinder und Erwachsene das Recht haben, nicht von Hunden belästigt zu werden. Wie kann man Rücksicht erwarten wenn man selber keine Rücksicht nimmt?

        Und by the way, nirgends aber auch gar nirgends schreibt Frau Flunser, dass Kinder dauernd zu 100 % lückenlos beaufsichtigt werden müssen.

        Schlussfolgerung: Als Eltern sollte man doch seinen Kindern beibringen (können), dass diese fremdes Eigentum nicht anzufassen haben und dazu gehören nun mal auch Hunde.

      • Swisstaz sagt:

        Jaja, Mike
        Kinder dürfen im Tram auf den Polstern rumturnen, im Stossverkehr rumschreien, im Speiselokal um die Tische rennen, und so weiter. Das sind dann genau die gleichen Kids, welche sich als junge erwachsene vor den angesagten Clubs die Fresse polieren, bis der eine tot am Boden liegt.
        Es ist richtig, dass die Hundehalter auf ihre Tiere aufpassen müssen. Hundehalter müssen ihre Hunde zu 100 % kontrollieren. Das selbe müssen aber Eltern auch mit ihren Kindern, solang sie noch nicht in der Lage sind, ihr Handeln einzuschätzen.
        Ich finde, es geht beim Beitrag von Christine Flunser nicht um Kinder und Hunde, auch wenn’s für einige auch ein bisschen ungeschickt rüber kommt.
        Es geht um die immer öfter zu sehenden unverantwortlichen Erwachsenen, welche dummpatzig in den Tag leben und keine Rücksicht auf ihr Umfeld nehmen. Und glaube mir Mike, öfters sind die gleichen Dummpatze, welche ihre Kinder nicht im Griff haben auch die Dummpatze, welche ihren ebenfalls vorhandenen Hund nicht im Griff haben. Oder Velofahrer, die auch Auto fahren und sich als Autofahrer genauso dämlich benehmen, wie sie sich als Velofahrer benehmen. Es gibt noch viele andere Beispiele. Es geht hier einfach um Leute, welche sich ausschliesslich um Ihren Bauchnabel kümmern und alles andere nach Ihnen die Sintflut ist.

    • Cara Mia sagt:

      Ich finde, man soll jedem Hund ein Mäntelchen anziehen, auf dem steht: Achtung Hund, kann Ihre Gesundheit gefährden! Und jedem Kind bis – sagen wir mal – 4, eine Sicherheitsweste, auf der steht: Achtung Kind, kann Ihrem Hund zu nahe kommen! Ecco, wer sagt’s, als echte Schweizerin bin ich doch immer kompromissbereit, lösungsorientiert, und überhaupt…

  • v for vietcong sagt:

    @ Christine Flunser

    „Wie gefährlich sind Kleinkinder für Hunde? Die Frage ist eine Provaktion, ich weiss. Eigentlich müsste sie lauten: «Wie gefährlich sind Eltern, die die Sorge um das Wohlergehen ihrer Sprösslinge der Allgemeinheit überlassen, für Hunde?»“

    nein, die frage heisst: wie gefährlich sind hunde für kinder? kinder sind nicht fähig die gefahr die von hunden ausgeht einzuschätzen. die verantwortung liegt also einerseits in der aufsichtspflicht der eltern, auf ihr kind zu schauen. und andererseits beim hundehalter der für seinen hund verantwortlich ist.

    „Wer ist für das Wohlergehen von Kleinkindern verantwortlich? Wir Hundehalter?“

    wenn der hund in der nähe von kindern ist – ja.

    auch wenn ihr bello herzige augen hat und ein flauschiges fell, sie führen immerhin ein raubtier an der leine.

    noch fragen?

    • Brigitta Straub sagt:

      @ Christine Flunser

      Da Sie imperativ nachfragen:
      Ich enpfehle Ihnen den Original- Blogeintrag noch einmal durchzulesen. Es ist im Inhalt klar ersichtlich, dass sich der Verfasser dem Entwicklungsstand des Kindes und des Hundes vollumfänglich bewusst ist. Ebenso dem Entwicklungsstand und dem Zuständikeitsbereich der betreffenden Elternteile.

  • Anna I Like Dogs a n d Kids sagt:

    Hallo Leute
    mir kommt dazu nur dieses Lied in den Sinn
    http://www.youtube.com/watch?v=Ey0YqqAbC6A

    • Auguste sagt:

      hmm…, und offensichtlich david cassidy. ich habe dann gleich noch auf „i think i love you“ von der partridge family weiter geclickt. good ol‘ times.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Auguste, da sind Sie ja….. ich hatte Sie schon vermisst.

        Dann noch David Cassidy – mein erster grosser Schwarm, ich fand ihn unwiderstehlich, meine Sehnsüchte füllten ganze Tagebücher.

      • Auguste sagt:

        hmm…, pippi, ich hatte nur ein paar tage im land der kavallerie zu tun, nachdem die vorhut gen attika in marsch gesetzt war. cara mia mit ihrer sommer-spritzigkeit hat scheinbar dafür gesorgt, dass auch die „best-of“ phase lebendig bleibt – wenn sie so weitermacht, holt sie der fink noch zum fcb. spritzige angreifer kann man nie genug haben.

        dass sie mich darstellungsmässig über den famosen david cassidy gestellt haben, macht mich beinahe sprachlos – und das will was heissen. tage ohne sie im mamablog sind nicht einmal die halbe miete.

      • Cara Mia sagt:

        Augustus, imperator, hast ja so recht… hätte schweigen sollen… ich mit meinen linken Finken zum Fink?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Auguste, der Unverzichtbare, sprachlos – bitte nicht 😉

      • Auguste sagt:

        @ pippi

        hmm…, eine besonders gelungene form der sprachlosigkeit:

        youtube: keith whitley – when you say nothing at all

        die phantastische alison krauss singt ein schönes cover und selbst ein mikroständer wie ronan keating schaffte damit einen hit.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @Auguste, ich hab’s erst jetzt gesehen, ein wunderschöner Text! Das Lied kannte ich, habe aber nie auf den Inhalt geachtet, ein Fehler…… und nun haben Sie dieses Lied für mich ausgesucht, merci…… 🙂

      • Auguste sagt:

        @ pippi

        hmm…, freut mich, dass es ihnen gefallen hat. der sänger hat sich nur wenig später zu tode gesoffen und damit eine der hoffnungsvollsten karrieren in nashville jäh beendet. seine witwe ist ebenfalls eine hervorragende sängerin – bei ihr geht es nicht so sprachlos zu und her:

        youtube: lorrie morgan – good as i was to you

  • peter sagt:

    @ Katharina: MYOFB ist schwierig wenn wie in meinem Fall beschrieben das Kind auf den Hund zugeht….leider oder eher zum Glück sind wir noch nicht so weit wie die USA wo auf einem Kaffebecher „caution hot“ steht. Erstaunlicherweise müssen Hunde in den USA noch nicht eine Weste mit der Aufschrift „Achtung, gefährliches Tier“ tragen, aber das kommt sicher noch….
    Ausserdem sind die Eltern sehr wohl haftbar für das Verhalten ihres Kindes.

    Auch wenn meine Hündin mein Familienmitglied ist, stelle ich sie nicht mit Kindern gleich. Ich will nun mal keine Kinder und stehe wenigstens dazu statt welche in die Welt zu stellen und sie dann sich selber zu üerlassen. Es geht wohl auch Frau Flunser eher darum, darzustellen, dass einige Kinder eben nicht so beaufsichtigt werden, wie sie es sollten.

    @Mike: Ich bin erstaunlicherweise teilweise mit Ihnen einverstanden betreffend Hundehaltern, welche sagen, ihr Hund sei gut erzogen. Ich habe auch schon andere Hundehalter in weniger freundlichem Ton darauf aufmerksam gemacht, dass ich es überhaupt nicht schätze, wenn deren Hund meine (sterilisierte) Hündïn bestieg und sie das als „der spielt nur“ darstellten, denn ich weiss, so gut sich meine Hündin benimmt, DAS ist genau was sie aggressiv macht, weil sie nicht dominiert werden will. Wenn meine Hündin einen Schaden anrichtet, sei es an fremdem Eigentum oder jemanden beisst, dann komme ich für den Schaden auf, keine Diskussion. Als verantwortungsvoller Hundehalter ist es mein Job, meine Hündin zu beaufsichtigen, selbst in meinem eigenen eingezäunten Garten. Wer dies nicht einsehen will, und es gibt solche Hundehalter sehr wohl, sollte keinen Hund halten dürfen, auch keine Schosshündchen, denn manche von denen haben eine sehr aggressive Wesensart. Dass Sie Hunde nicht mögen ist ok, nicht jeder mag alles. Zum Thema Anleinen rege ich mich schon gar nicht mehr auf, das ist einfach zwecklos solche Hundehalter anzusprechen, die sehen das nicht ein. Wenn steht „Leinenzwang“ dann herrscht Leinenzwang, basta.

    • Katharina sagt:

      wusste gar nicht, dass das thema des artikels und die diskussion ernst zu nehmen ist.

      ich selber wuerde die verbindung von ‚Ich will keine Kinder‘ zu ‚Ich besitze eine Hündin‘ gar nicht machen. Zu beidem gibt es persoenliche gruende, die selten etwas miteinander zu tun haben.

      meine kritik ging an die artikleschreiberin, die in ihrem situationsbeschreib impliziert, dass ein kind , seine eltern und ein hund, sein besitzer, eine gleichgestellte beziehung sei. dem ist nicht so.

      interessant ist, wie ein ansonsten oedes thema belebt werden kann: man nennt die woerter USA, Gesetz und die durchsetzung desselben, erwaehnt das auf einem schweizer forum und schwupps: die signalwoerter sind gesetzt und die voraussagbaren reaktionen erfolgen. die richtigen knoepfe druecken heisst das.

      haftbarkeit: stimmt. ich redete aber von schuldfaehigkeit. eltern, die ihre kinder vernachlaessigen oder ihrer aufsichtspflicht nicht nachkommen, koennen wegen child neglect in recht drastische rechtskonflikte geraten. eigentlich finde ich das gut so, wenn man sich anschaut, welche abstrusen dinge manchmal geschehen (zb kind im auto lassen beim einkaufen. bei fast 40 grad hitze).

      hier ist es so, dass an orten, wo essen zubereitet und angeboten wird, also supermarkets und restaurants, ein schild steht: ’no pets allowed‘. blindenhunde haben dazu dann eine excemption.
      es geht dabei um hygiene. aber das ist ein nebenthema. genau wie die ‚caution hot‘ becher.

      • Cara Mia sagt:

        @katharina: zum „USA buttom“ und Signalwörtern: Wahrscheinlich kriegst Dus da drüben nicht so mit, aber ich als CH habe die Nase voll davon, was uns alle Nationen und Nationalitäten vorschreiben wollen. Das macht, langsam aber sicher, SAUMÄSSIG aggressiv, und ich bin eine friedliebende Menschin. Die Themen im Grossen sind ja bekannt -Bankgeheimnis, Lybien und so weiter. Dann aber auch im Kleinen: die Verschleierten hier nennen uns „Nutten“, die Russinnen „verklemmt“, für die aus Brasilien sind wir linkisch und für die aus Fernost frivol. Es ist zum davonlaufen, wie jeder hier in dieses Land hineinspaziert und meint, uns belehren zu müssen. Unsere zurückhaltende Art, die wir uns in allen Teilen der Schweiz angeeignet haben und die dazu geführt hat, dass wir unsere drei Kulturkreise unter einem Dach leben können, wird als „Dummheit“, „Naivität“ und so weiter betitelt, man nützt unser System aus und lacht sich schief über uns Deppen. Haha. Diese Wut, die kommt leider immer mehr hoch, auch wenn sie fehl am Platz ist, und das ist gefährlich. Da bestünde eigentlich politisch dringender Handlungsbedarf.

      • Katharina sagt:

        Cara Mia, diese wut verstehe ich. Ich hatte einmal ein Projekt wo ich mit einer Züricher Beraterfirma zu tun hatte. Die Firma war von einem Deutschen gegründet, und die mehrheit der Mitarbeiter war deutsch – soweit mehrheit dass Leute anderer Nationalität hinter vorgehaltener Hand von Nazi sprachen. Nun den. Der Senior Consultant bei denen hielt mir einen Vortrag über irgendwas schweizer politisches und wie doof usw. Das Thema selber weiss ich gar nicht mehr.

        jedenfalls fand ich das arrogant und der ist ja genaugenommen gast in der Schweiz. Also mir ging der Nuggi raus und ich hab dem in Amrikanischem Akzent gesagt: „This is my Land, either you like it or get the fuck out*. Bin ja schliesslich schweizerin.

        der hatte seinen Mund ziemlich lange offen ohne das was raus kam.

        Später fand dann der Besitzer der Firma (Auch deutsch) ich könne dann da nicht bushianische Floskeln in seiner Firma loslassen, wir seien nicht in Amerika. Da sagte ich ihm: Nein wir sind in der Schweiz, und schweizer vertragen arrogante vorträge über demokratie nicht, vorallem von leuten aus Ländern, die in Sachen Demokratie einen schlechten Leistungsausweis haben. Weiter sei dies tatsächlich mein land und schweizer reden was sie denken. wenn Ihm das nicht gefalle, dann verzichte ich gerne auf eine weitere Zusammenarbeit. Hier und jetzt.

        was ich sagen will. manchmal sollten schweizer eben auch mal klartext reden. auch wenn es dann halt bushianisch tönt. von der aussenpolitischen wahrnehmung her erscheinen die schweizer ja eher undiplomatich und knorrig. da ginge das klartext reden eben schon.

        zum sachlichen:

        die schweiz hat sich in sachen offene Grenzen etwas selber in die ecke manövriert (Ablehnung EWR). die Bilaterlan sind problematisch, wenn die aus einer position der schwäche geführt werden. da unterliegt die schweiz einem trugschluss, dass sie stärker als die eu sei.

        Und ja, ich finde auch, dass viele reinspazieren und das system ausnutzen. Dies ist ein gefühl, das hierzulande auch vorherrscht. Es gibt einen unterschied. Rückschaffungen werden hier tatsächlich durchgeführt. Leute in den bus und ab über die grenze. Es hilft allerdings wohl so wenig wie bei euch.

        Zu lybien: da finde ich, hat die schweizer regierung einen entscheidenden fehler gegmacht: BR Merz hätte nicht persöhnlich nach tripolis fliegen sollen. Denn in den augen eines ghaddaffi ist das vom stellenwert gleich, wie wenn Präsident Obama persönlich dorthin gehen würde, um einen Ami rauszuholen. Weiter war die schweizer regierung nicht geschlossen gegen lybien vorgegangen. Solches lässt die schweizer regierung im ausland als inkompetent erscheinen.

        Bankgeheinmiss: Aus Amerikanischer sicht ist es so, dass die schweizer regierung sich in strafunersuchungen in den usa einmischte, was völkerrechtlich nicht erlaubt ist.
        Einerseits haben us kunden dieser bank us recht verletzt und andererseits ist die us-filiale der bank unter verdacht, aktiv beihilfe geleistet zu haben. Also genau genommen ein straffall nach us recht auf us territorium. Hat nichts mit der schweiz zu tun. Die bank muss sich gefallen lassen, dass sie entweder hier geschäfte macht und die hiesigen gesetze respektiert oder dann, wenn sie das nicht kann oder will, eben hier keine geschäfte macht. Ein mangel schweizerischerseits ist die unterscheidung zwischen steuerbetrug und steuerhinterziehung und dass nur im schwereren fall rechsthilfe geleistet werde. Diese unterscheidung ist etwas künstlich. Das rechsthilfeabkommen selber zwischen usa und schweiz funktioniert nähmlich recht gut.

        Die haltung der schweizer regierung in sachen bankgeheimniss ist meines erachtens nicht diejenige der stimmbürger.

        Richtig ist auch, dass die schweiz einen langen leistungsbeweis eines funktionierenden systems in einem multikulturellen und mehrsprachigen kontext vorlegen kann.
        Eigentlich ein beispiel, wie europa funktionieren könnte.

        Da müssten die schweizer eigentlich auf der ganzen welt plagieren gehen (bzw auf neu-speak marketing und PR machen). Aber genau das ist in der schweizer mentalität nicht so vorhanden. Also statt bauchnabelschauend in inaktivem lamento der eigenen schwächen stecken bleiben etwas lautstarker die stärken zeigen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @Cara Mia

        Bald sind Wahlen. Manchmal muss man ein kleines Fröschchen fressen, um nicht an der grossen Kröte zu ersticken, Prioritäten setzen!

      • Cara Mia sagt:

        Von der Sache her – Merz & Co. – wage ich zu behaupten, dass wir nicht wissen, was wirklich vonstatten ging, und das ist ok. Aussenpollitik und Diplomatie müssen hinter den Türen stattfinden, und das, was uns die Presse serviert, sind deren Hypothesen und Behauptungen, nicht die Tatsachen. Gegen Merz fand von seiten gewisser Medien (Sonntagszeitung zum Beispiel) ein richtiges Kesseltreiben statt, so deftig, dass ich grösste Zweifel habe.

        Das Bankgeheimnis und die Unterscheidung zwischen Betrug und Hinterziehung basieren auf den hiesigen Gesetzen, wie sie für uns alle hier eben gelten. Und ausgeliefert wird halt theoretisch nur, wer auch nach inländischem Recht strafbar wäre. Nur bei der Verjährung ist man da derzeit unsicher. Siehe auch Polanski. Andere Staaten unterscheiden das anders. Wie auch immer, das war ja schon seit Ewigkeiten so und funktionierte. Nun fangen aber gewisse Staaten an, ihre Misswirtschaft, etwa die Heulgeschiichte EU, auf die Steuerzahler abzuwälzen, also die Hälfte der Bevölkerung, die noch arbeitet und Steuern bezahlt, und dann hauen die natürlich ab, zum Beispiel in die Schweiz. Und plötzlich ist das Bankgeheimnis, respektive die schweizerische Gesetzgebung der Prügelknabe.

        Nun sagst auch Du, von aussen sozusagen, uns Eingeborenen, was wir falsch machen, nämlich keine Lautstärke zeigen. Das sagen uns im Übrigen auch andere, Türken, Südamerikaner, Russen… wer immer sich befugt fühlt. Das werden wir nicht tun, denn genau das entspricht nicht unserer Mentalität, und genau das, nämlich die Zurückhaltung und der Respekt vor dem Gegenüber, macht unseren Erfolg eben aus. Die, die auf den Tisch hauen, hören nicht zu. Und wer nicht zuhört, ist nur auf Sendung, nicht auf Empfang, und sieht die Zeichen nicht. Wie viele Deutsche, beispielsweise, das schilderst Du sehr typisch. Wir werden deshalb manchmal belächelt, man denkt, wir hätten kein Selbstvertrauen. Das stimmt nicht, wir haben es bloss nicht nötig, unsere Qualitäten wir Marktschreier rauszubrüllen. Der Erfolg gibt uns ja Recht.

      • Cara Mia sagt:

        @pippi: lassen wir uns zusammen mit Auguste aufstellen? Ich meine UNS fehlts ja nicht an der grossen Klappen, wenn es denn unumgänglich ist….

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @Cara Mia

        …und am Rückgrat auch nicht! Das ist eine sehr gute Idee 🙂

      • Katharina sagt:

        @Cara Mia 26. Juli 2010 um 18:37:

        „Aussenpollitik und Diplomatie müssen hinter den Türen stattfinden“ ja und nein. Sicher ist Diskretion bei Verhandlungen wichtig. Auch das Ausschalten der tratschenden Medien mit halb-wahrheiten und das auschalten von bullying durch die presse.

        Diplomatie läuft allerdings auch über die Benutzung der Medien als Kommunikationskanal. dazu ein Bismarck Zitat, der gesagt haben soll, er glaube dem Wahrheitsgehalt einer Mitteilung erst, wenn diese öffentlich dementiert wurde.

        bei Leuten mit einer Persönlichkeit eines Gaddaffi ist Rang , Prestige und die Symbolik öffentlicher Handlungen wichtig. gerade deshalb sagte ich, dass BR Merz (in der Rolle als Bundespräsident) persönlich nach Tripolis flog, gab der Angelegenheit das Gewicht einer obersten Staatssache. von der Symbolik her eben wie wenn Obama mit gesamter Entourage nach Tripolis flöge wegen ein paar Amis, die genau genommen eben nur Einreisebestimmungen verletzt haben sollen.

        das Kesseltreiben der Medien lass ich mal aussen vor. wer damit nicht umgehen kann, soll weder VIP noch Celebrity werden. das kommt einfach mit dem Job.

        Aber: Wenn über die Medien der/die eine BR über den/die andern herfallt, öffentlich sagt er sie sei nicht informiert gewesen usw, dann werden eben gegenüber Gaddaffi und damit auch die ausländische Öffentlichkeit Signale gesetzt:

        Einerseits: die Schweizer Regierung tritt nicht unisono gegenüber dem Gaddafi auf.
        andererseits: es gibt intern Zwiste und Grabenkämpfe. Das gibt der anderen seit einen Verhandlungsvorteil.

        weiter: die haben die öffentliche Kommunikation nicht im Griff
        weiter: sie können Grabenkämpfe nicht links liegen lassen und professionell für eine Lösung des Konfliktes zusammenarbeiten.
        weiter : Sie haben die lokalen Behörden (Genf) nicht im Griff.

        weiter: das vorher gesagte belegt Unprofessionalität und damit Inkompetenz.

      • Katharina sagt:

        @Cara Mia 26. Juli 2010 um 18:37:

        „Das Bankgeheimnis und die Unterscheidung zwischen Betrug und Hinterziehung basieren auf den hiesigen Gesetzen, wie sie für uns alle hier eben gelten. Und ausgeliefert wird halt theoretisch nur, wer auch nach inländischem Recht strafbar wäre.“

        Ich habe da konkret von den Vorwürfen der Amerikaner gegen die US-Filiale der UBS gesprochen. Bei diesen Vorwürfen handelt es sich im Straftatbestände gegen die Bank (Aktive Mithilfe) und insbesondere um Vorwurfe gegen Buerger oder Niedergelassene in den USA und dass die Mithilfe eben über die US-Filiale geschah.

        Nach Amerikanischem Recht muss eine hier (in den USA) lebende Person sämtliche Einkünfte und Vermögenswerte, die diese Person hält, den amerikanischen Steuerbehörden deklarieren. Da die Person nicht in der Schweiz lebt, gilt Schweizer recht gar nicht. Nebenbei ist das Schweizer steuerrecht gleich, wenn ich in der Schweiz lebe, muss ich auch die Einkünfte und Vermögenswerte, die ich in den USA halte, den Schweizer Behörden deklarieren. Dazu gibt es dann Formulare, wo die US-Steuerdaten angegeben werden, inklusive bezahlter Steuern. Über das Doppelbesteuerungsabkommen wird dann geregelt, wie viel der Steuern an die USA bzw. die Schweiz gehen. Ich erhalte für die schon bezahlten US Steuern von den Schweizern den vollen Abzug und umgekehrt auch.
        Genauso ist es mit der in der Schweiz erhobenen Quellensteuer. Die gebe ich dann dem IRS an und erhalte dafür den vollen Abzug und der Ausgleich (Clearing) läuft über das Doppelbesteuerungsabkommen.

        Das Rechtshilfeverfahren ist nicht so, wie du sagst, dass dem nur stattgegeben wird, wenn lokales (in diesem fall Schweizer) recht der zur Rechtshilfe angerufenen Behörde gilt.

        Wäre dem so, dann dürfte z.B. ein gesuchter Mörder (tat begangen in den USA) von der Schweiz nicht ausgeliefert werden, wenn der Tatbestand nach Schweizer Recht nicht erfüllt wäre. Viele Länder verweigern die Auslieferung, wenn die zu erwartete strafe die Todesstrafe wäre und beziehen sich deswegen zur Legitimierung auf die Menschrechtskonvention. Es handelt sich dabei also um eine Ausnahme zu diesem Prinzip, weil eine übergeordnete Rechtsnorm greift.

        Die Schweiz gewährte Rechtshilfe nur im Fall des Steuerbetrugs und nicht Steuerhinterziehung. Im Amerikanischen Recht gilt diese Unterscheidung nicht. Die Schweizer hatten sich dann auf den Standpunkt verrannt, dass es sich nicht um Steuerhinterziehung handle und die Rechtshilfe verweigert. Da es aber so ist, dass die Angeklagten nicht Schweizer recht unterstanden, (also einerseits Residents der USA, andererseits eine Firma nach US recht auf US Territorium (die US Tochtergesellschaft der UBS), wurde dieses verhalten der Schweizer als Einmischung in amerikanischen Rechtsvollzug gewertet und deshalb massiv druck ausgeübt. Der Skandal danach war eigentlich, dass das was die UBS machte, bis in die höchsten Ränge der Firma bekannt waren. Der andere Skandal war, dass sich die Schweizer Regierung in lokale Rechtsangelegenheiten der USA einmischte und die von höchster Schweizer eben gedeckte Verweigerung der Auskunft.

        Zu dem in Europa zu Bankgeheimnis zur zeit geschehenden: da bin ich eigentlich überrascht, denn ich nahm immer an, dass über die bilateralen Verträge dies gelöst sei, die Schweizer Banken eine Quellensteuer erheben, die dann bei den europäischen Steuerbehörden geltend gemacht werden könne.

        Ich selber bin eigentlich eher für die absolute Transparenz (so wie das hier eben ist), finde aber das System der Schweizer Banken mit den Quellensteuern fair. Trotzdem. Wenn die Steuern eben exorbitant werden und damit die Quellensteuer billiger, dann finde ich trotzdem, dass in dem Fall die betreffende Person das Land eben verlassen soll und in ein steuergünstiges Land umziehen soll (eben z.B. die Schweiz). Entweder ziehe ich es vor, in Schweden Deutschland usw. zu leben und dann bezahle ich halt deren Steuern, werde politisch aktiv um dort die Situation zu verbessern, oder dann ziehe ich eben um. Es geht einfach nicht, dass ich sowohl als auch haben kann. Ich kann ja nur an einem Ort den Wohnort haben. Und das wollen die paar Leute, wo die 35% Quellensteuer billiger ist als ihre Schwedensteuern (salopp gesagt), nämlich die Vorteile beider Systeme ausnutzen ohne sich entscheiden zu müssen.

        Da zieht sich die Schweiz eben auch Rechtsunsicherheiten ein, wenn sie das Bankgeheimniss dermassen schützt, weil dann unklar wird, welches Steuerrecht gilt. Ganz abgesehen davon, dass dieses Geheimniss für Schweizer Niedergelassene nicht so streng gilt. Da habe ich schon Telefonanrufe mitgehört, wo der Steuermensch von der Gemeinde tatsächlich schnell seinem Kumpanen bei der Dorffiliale der Bank anruft, um abzumachen, wohin die beiden zum Mittag gehen und nebenbei fragt, welchen Kontostand das Sparheftli vom Heiri Sonderegger hat. Als Begründung nur telefonisch ja wir denken der gibt nur die Hälfte an auf dem Formular.

      • Katharina sagt:

        @Cara Mia 26. Juli 2010 um 18:37:

        „Nun sagst auch Du, von aussen sozusagen, uns Eingeborenen, was wir falsch machen“… ich war ja auch mal Eingeborene. Von daher finde ich schon, ich habe ein recht, meine etwas spezielle sicht von innen und jetzt aus grosser Distanz zu schildern. von weit weg sieht es eben schon ein bisschen so aus, dass die Schweiz sich verbockt.

        Also wenn du sagts“ und jetzt Du auch“ und mich in den gleichen Topf wie motzende Immigranten wirfst, dann schmolle ich schon (rollt ihre Augen).

        wegen dem Marketing und PR (das Plagieren und Marktschreien von mir war übertrieben): das ist echt ein Schweizer Problem. das sehe ich hier sehr gut mit Schweizer Produkten. da gibt es gute und unglaublicherweise sogar sehr PREISWERTE Angebote. Niemand kauft es. Warum: entweder ist die Werbung dermassen lachhaft und am lokalen Kultur-Selbstverständnis vorbei (wie als Beispiel Ricola) oder selten bis nicht existent, sodass das Bewusstsein, dass das Produkt existiert, nicht da ist. nicht einmal der Stereotyp Swiss Quality kommt in der Werbung.

        also dieser Mangel hat direkte Auswirkungen in Franken und Rappen – und die USA ist immer noch der grösste Konsummarkt.

        Was ich meine ist eben auch Verhandlungstaktik. Stärken hervorheben. das Schweizer Mindset scheint zu sein, dass sie meinen in der Position des Schwächeren zu sein, wenn es um die EU Gscheererei geht.
        Mit dem anderen Mindset, nämlich wir haben Stärken xyz und bieten diese zu einer Zusammenarbeit an, ist die bessere Verhandlungstaktik.

        Und es hilft eben auch, z.B. Druck auszuüben. So können Schikanen gemacht werden. z.b. die Zollabfertigung in Basel GANZ GENAU nach Vorschrift zu machen. Generell jeden zehnten Laster nach Drogen untersuchen. Komplett mit Ausladen der Ware usw. bis die Laster sich bis oben in Köln stauen.

        Oder die Formulare bei Finanztransaktionen zweimal zu prüfen, bei jedem Punkt rück zufragen, unter dem Vorwand, da werde etwas nicht verstanden. Dann zur Antwort noch einmal nachfragen. Jedes zehnte Formular geht dann verloren. Auch Dienst nach Vorschrift.

        So nach dem Motto: „If the Euros screw with us, we can screw with them“. Ist eine etwas mexikanische Methode, aber sie funktioniert.

      • Lehrzeit sagt:

        Es würde mich interessieren, wie oft Cara mia schon in der Realität von Frauen mit Kopftuch als Nutte beschimpft wurde, wie viele Brasilianerinnen sie als linkisch betitelt haben, wie viele Russinnen als verklemmt und wie viele Thailänderinnen als frivol?
        Oder stammen diese Aussagen allesamt aus der Presse? Ich jedenfalls begegne ziemlich vielen AusländerInnen, mehr als Schweizern würde ich sagen, und all das ist mir noch gar nie passiert.

    • Lehrzeit sagt:

      Manchmal muss man ein kleines Fröschchen fressen, um nicht an der grossen Kröte zu ersticken, Prioritäten setzen!

      Ja Pipi, das haben sich die Deutschen auch gesagt, Ende der Dreissiger Jahre.

      • Katharina sagt:

        Also was soll da jetzt? Im gesamten Subthread wurde nichts von Faschismus gesagt oder auch nur andiskutiert. Dies ist eine plumpe deductio ad hitlerum.

        Dass orthodoxe Muslime Westfrauen als nur eine Haaresbreite weg vom Hurentum sehen, ist bekannt. Die Wahrscheinlichkeit, dass so was mal im Tram oder so rausgelassen wird ist sehr hoch.
        Über die Wörter, die ich mit meiner Partnerschaft höre, schreibe ich nicht mal. So was hört man sogar im diesbezüglich frei denkenden Südkalifornien.

  • @Katharina

    Das ist Ihre Phantasie. Man nennt das nicht „besteigen“ sondern gangglen. Der Hund schiebt das Kind und er könnte dasselbe auch mit einem Ball tun, den er vor sich herschiebt.

    • Katharina sagt:

      Sie haben nicht richtig gelesen. Irgend jemand hat was von ‚Hund besteigt Kind‘ gesagt wegen dem Bildli. War mir vor dem Einwurf nicht einmal aufgefallen. Dann hat heute jemand was geschwafelt wegen Law and Order, bzw. das das in der Schweiz alles picobello laeuft und ne Amischickse, die hier seit ueber einem jahr mitmacht, gefaelligst den abfall bei sich zu hause entsorgen solle. dumm ist nur, dass der eine sack abfall von den schweizerischen nicht-law and order wendehaelsen in gstaad hinter dem chueli versteckt wurde.

      ergo eben man kombiniere den besteigenden hund und den polanskischen abfallsack und schon haben wir trolliges futter.
      ALSO LESEN SIE ZUERST, insbesondere auch den Kontext, sprich andere kommentare und unterschieben mir erst danach (schmutzige) Phantasien.

      ich brauche auch keine belehrung zu hunden.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Auguste, sind Sie in den Ferien?

    • Katharina sagt:

      Entweder das oder der von der Bar hat ihn verscheucht. ich nehme auch an, dass aufgewaermte stories und diskussionen um hunde im park dermassen aufregend sind, dass eben nur die im sommer daheimgebliebenen scipt kiddies hier rumtollen.

      aber wenn wir kinder besteigende Hunde und den polansky kombinieren ergibt das sicher noch was zum austoben.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich glaube nicht, dass sich Auguste von der halben Portion Grande P. alias „der von der Bar“ verscheuchen lässt. Wahrscheinlich geniesst er den griechischen Sommer, beneidenswert.

      • Der Pippinator jedenfalls findet immer einen Weg, über die anderen Teilnehmer zu verfügen, ohne etwas zum Thema beizutragen.

  • Cara Mia sagt:

    An alle, die hier nur den Hundehalter in die Pflicht nehmen wollen: wie soll denn das bei einem Blindenhund an der Arbeit gehen? Der Hundeführer kann es ja nicht sehen, wenn sich so ein Knirps dem Hund nähert. Auch ein Blindenhund wehrt sich, wenn ihm Schmerzen zugefügt werden. Kommt es zu einem Unfall verliert der Hundeführer mit dem Hund nicht nur den besten Freund, sondern auch seine ganze Unabhängigkeit.

    • Katharina sagt:

      Blindenhunde sind hoch trainiert und meist auch gezüchtet für ihre Aufgabe. will sagen ein kläffend bissiges Chihuahua kann nicht als Blindenhund herhalten.

      Das Tier ist trainiert auf Autoverkehr, Strasse überqueren usw. ein solcher Hund wird nicht so schnell die Nerven verlieren.

      ich bin überzeugt, dass im fall eines Blindenhundes nicht so drastisch reagiert wird.

      irgendwo ist das doch so wie die heisse kochplatte oder hier etwa die Skorpione.

      NICHT ANFASSEN.

    • Mike sagt:

      Also Bitte! Was für Haarsträubende Beispiele hier herangezogen werden! Dass wir auf Blinde, wie auch auf andere Menschen mit Handicap, besonders Rücksicht zu nehmen haben ist ja wohl klar. Das schliesst natürlich auch einen Blindenhund ein.

      Das tut hier aber wieder mal absolut nichts zur Sache weil dadurch die normalen Hundehalter, wenn es denn sowas überhaupt gibt, keineswegs weniger für die Schäden ihres Hundes verantwortlich sind.

      • Katharina sagt:

        Mike, das skandalöse ist der Artikel selbst. Darin werden Kinder und Hunden gleichgestellt.

        Bzw:

        – Der Hund wird als potentielles Opfer des Kindes dargestellt.
        – Es werden Konnotationen des Strafrechts gemacht. „Schwerverbrecher“, „zum Tod verurteilt“.
        – es wird unterstellt, dass die Beziehung zwischen Eltern und Kind die gleiche sei, wie diejenige zwischen Hundehalter und Tier.

        Ein Hund ist gar nicht straffähig, weil nicht schuldfähig.

        Ein Kind ist (teilweise) schuldfähig.

        Ein Hundehalter ist voll schuldfähig, weil das Tier der absoluten Obhut des Halters unterliegt, solange die zwei sich in einem künstlichen Umfeld wie einer menschliche Siedlung bewegen.

        Eltern sind teilweise schuldfähig, weil das Kind zwar ihrer Obhut unterliegt, aber einen eigenen freien Willen und ein je nach alter entwickeltes Bewusstsein hat.

    • Cara Mia sagt:

      Auch Blindenhunde sind nur Hunde und keine Maschinen. Im Beispiel oben würde der Sehbehinderte anstatt Frau Flunser am Tisch sitzen, und der würde da ja nicht mit seinem weissen Stock rumfuchteln. Die schwatzenden Mütter würden nicht merken, dass deren Kinder auf den Hund zugehen. Auch ein Blindenhund würde schnappen, wenn ihm ein Kind in die Nase piekst.

      Ich meine damit: man muss das Kind vor seiner eigenen Unbedarftheit schützen. Dafür ist in erster Linie die Betreuungsperson zuständig, nicht die Umgebung. Schliesslich leidet das Kind am meisten, wird es gebissen. Dass es gesund bleibt, muss oberste Priorität haben. Also muss man KInder vor fremden Hunden warnen und ihnen einen zurckhaltenden Umgang beibringen.

      Vor allem diese Mütter da, die mit hoher Stimme in Jöööö ausbrechen und unbedingt wollen, dass ihr Kind den Hund mal streicheln „darf“ tun ihrem Kind nichts Gutes. Kinder streicheln oft in die falsche Richtung, das mag der Hund nicht, da wird er unruhig, also muss man die Patschhand nehmen und selber in die richtige Richtung des Felles streicheln und so weiter. Was daran toll sein soll, für Kind, Hund und Hundehalter, weiss wohl nur die Mutter…

  • Reto Schürch sagt:

    Die Schlussfolgerung von Christine Flunser kommt etwas gar negativ daher. Die Todesstrafe erhielt Frau Flunser als Verantwortliche für das Verhalten Ihrer Hündin in der Schweiz auch mit tödlichem Ausgang nicht; und eingeschläfert würde eine solch gutartige Hündin beim oben beschriebenen Vorfall wohl kaum.
    Aber wenn ihre Hündin bei einem erkundigungsfreudigen Kind gleich zum Todesbiss ansetzt, dann gehört dieses Wildtier nicht unter Menschen, resp. erfordert ständige Aufmerksamkeit. Diese Erkenntnis fehlt Frau Flunser. Vielleicht weil sie einen anständigen Hund hat, vielleicht aus fehlenden Verständnis für die Bedürfnisse ihrer Umwelt.

    • Cara Mia sagt:

      Das Problem ist, dass ein Hund, der seine natürliche Bisshemmung verloren hat wieder beissen wird. Unter gewissen Umständen – anderer Hund greift an, Mensch führt ihm Schmerzen zu – passiert das, und dann wird es für den Hundehalter schwierig.

  • MiaZuhl sagt:

    Die große Unbekannte bei diesem Problem heißt Angst! Eltern haben Angst vor Hunden und vermitteln (wenn sie keinen Hund haben) diese Angst weiter an die Kinder. Das wird sich wohl auch nicht ändern und ist verständlich. Die beschriebene Situation wäre doch zu regeln, denke ich: Man spricht mit dem Kind so, damit es keine Angst vor dem Hund hat und sagt ihm aber auch wie es den Hund streicheln kann. Wenn die Mutter in dieser Zeit allerdingst um die Ecke ist, hat man ein Problem… Vorschlag: Einfach warten, bis sie ihr Kind vermißt und zurückkommt. Man hätte Spaß mit dem Kind und mit dem Hund. Fazit: Normalerweise lieben Kinder Hunde…

    • Cara Mia sagt:

      Die Kinder, die Angst haben, sind für einen vernünftigen Hundehalter kein Problem, denn die gehen dem Tier aus dem Weg. Es sind die andern, die meinen, das sei ein riesiges Knuddel-Plüschvieh und deren Mütter Jööööö luegs Hundeli schreien. Die sind gefährdet, auch bei einem gutmütigen Hund, denn wenn dem Hund Schmerzen zugefügt werden (an den Ohren ziehen), reagiert er. Man sollte einem Kind auch nicht beibringen, wie es „einen“ Hund streicheln kann, denn manche sollte man gar nicht berühren. Ein Kind muss lernen, wie es dem Hund aus dem Weg geht. Ausser natürlich, es kennt den Hund. Das gilt auch für Katzen und andere Tiere. Respekt vor dem Tier, ein Tier ist kein Spielzeug.

  • Indra sagt:

    wie traurig und begrenzt…wer hunde besitz und lieb hat will es nicht ohne sein,sie sind treu,sauber,erzogen -wenigstens meins
    und haben ein beschutzer sinn,es ist gut dass es hunde gibt!! Und kinder,die werden eines tages erwachsen sein und genau
    so begrenzt und egoistisch denken,wie sie!Übrigens tiere sind bessere Menschen,wenigstens für mich,weill ich habe viele,viele
    Menschen kennengelern die gemein,hinterhältig und falsch sind,so was findet mann bei einem hund nicht!

    • Mike sagt:

      Erstaunlich! In jeder Hundediskussion die ich auf dem Web schon geführt habe melden sich immer wieder Hundehalter die von sich behaupten wie gut und wohlerzogen ihr Vierbeiner ist und sie erstklassige Hundehalter seien. Ehrlich gesagt hab ich noch nie was andere von den Hundehaltern gehört. Interessanterweise bietet sich mir hier in der Stadt Zürich ein ganz anderes Bild. Die Mehrheit der Hundehalter verhält sich nicht korrekt und vermutlich wissen die wenigsten wo sie ihren Vierbeiner gem. Hundegesetz anzuleinen haben. Und nicht wenige Hundehalter scheinen Analphabeten zu sein – Anders kann ich mir es nicht erklären wieso das Schild mit dem Text „In dieser Anlage besteht Leinenpflicht“ das an jedem Eingang von Parkanlagen der Stadt Zürich zu finden ist nicht verstanden wird.

  • Mike sagt:

    Was für eine bodenlose, unverschämte Frechheit Hunde auch nur annähernd den Kindern gleich zu stellen! Und dann auch noch das Kind quasi zum Täter machen wollen! Unglaublich!!

    Weder „Wie gefährlich sind Kinder“ noch „Wie gefährlich sind Eltern die nicht aufpassen“ lautet die Frage sondern „Wie gefährlich sind Hunde für den Menschen, insbesondere für Kinder“. Weder Eltern noch Kindern beissen zu, sondern die Hunde. Der Hundehalter hat dafür zu sorgen dass niemand gebissen wird, unabhängig davon ob jetzt ein Kind auf den Hund zu geht oder nicht. Soweit kommts noch! Das wäre ja das gleiche wie wenn ein Schläger nicht schuldig ist weil das Opfer auf ihn zu lief. Solch eine Umkehrung der Schuld kennen wir doch noch von früher wo es hies die vergewaltigte Frau sei selber schuld da sie ja mit dem Minirock den Mann gereizt hat. Nicht?

    Ihr Beitrag, Frau Flunser, ist gelinde gesagt unter aller Sau! Was ich wirklich davon halte kann ich hier gar nicht schreiben da die dazu notwendige Ausdrucksweise wohl eine Veröffentlichung des Beitrages verhindern würde. Er passt aber sehr gut zu dem Bild von den Hundehalter mit verzerrter Wahrnehmung die doch tatsächlich meinen die Mehrheit der Nicht Hundehalter, und insbesondere die Kinder, müssen lernen mit Hunden umzugehen um sich vor den Hunden der Minderheit der Hundehalter zu schützen.

    • Cara Mia sagt:

      Cool down. Es geht doch darum, dass es fürs Kind gefährlich ist, wenn es den Hund etwa kneift. ebenso gefährlich, wie wenn es zum Beispiel auf die Strasse rennt. Warum also ist da der Hundehalter schuld, wenn die Eltern nicht aufpassen? Man passt als Hundehalter ja dauernd auf, jedenfalls wenn man verantwortungsbewusst ist. Aber Kinder sind schnell, und auch wenn man seinen Hund im Auge hat, sieht man eventuell den Knirps nicht, der sich auf den Hund stürzt, weil er meint, der sei aus Plüsch.

      Wir sind eben alle verantwortlich. Sogar Leute, die gar nicht beteiligt sind: wenn ich sehe, dass ein Kind auf die Strasse rennt, greife ich doch umgehend ein. Ebenso, wenn es auf einen Hund zutapst, und keiner schaut hin.

      Also hören Sie schon auf mit Ihrer Empörung, bringt ja nichts.

      • Mike sagt:

        Natürlich schreite ich auch ein wenn ich sehe dass ein Kind in Gefahr ist oder kommen könnte. Das tut hier nichts zur Sache.

        Hier versuchen Hundehalter die Verantwortung über ihre Vierbeiner via die Kinder an deren Eltern abzuschieben, das ist eine verdammte Schweinerei. Wenn ein Kind auf einen Hund zugeht und dieser Hund nicht kindertauglich ist dann nimmt der Hundehalter diesen Hund vom Kind weg – so einfach ist das.

      • peter sagt:

        Cara Mia: Auch wenn das etwas simpel tönt, ich hätte Mühe, ein Kind zu erziehen, und deshalb habe ich keines, der Hund ist einiges einfacher zu erziehen.Allemal besser als ein Kind zu haben und es nicht zu erziehen.

        Mike: Bitte erklären Sie mir, wieso ich als Hundehalter in der folgenden Situation, welche sich wirklich zugetragen hat, der Schuldige sein soll. Ich ging mit meiner Hündin spazieren, sah eine Frau mit einem Kleinkind entgegen kommen. Das Kind lief alleine, nicht an der Hand der Mutter. Ich bewegte mich zum Rand des Gehwegs und nahm meine Leine sehr kurz, so dass die Hündin neben meinem Bein laufen musste und keinen Freigang hatte, um Raum zu schaffen, das man sich ungestört kreuzen kann. Das Kind kam direkt auf meine Hündin zu und zog sie an den Ohren. Ich sagte zum Kind dass es das nicht tun sollte, und die Mutter schnauzte mich an, ich hätte mich nicht einzumischen. Meine Hündin reagierte nicht einmal, da sie so zahm ist, dass man fast alles mit ihr anstellen kann.
        Gemäss Ihrem Statement sollte ich also
        a) umkehren und wegrennen, damit das Kind meinen Hund in Ruhe lässt oder
        b) das Kind gewähren lassen und es das normalste der Welt finden, gleichzeitig aber meinem Hund eine normale Reaktion verbieten
        c) noch weiter aus dem Weg gehen, damit das Kind meinen Hund nicht belästigt und nichts lernt. Auch wenn das platt tönt, es wäre eine gute Lehre, wenn das Kind darauf hingewiesen wird, nicht an den Hundeohren zu ziehen, denn mit einem gutmütigen Hund passiert nichts, was aber wenn das Kind auf einen Hund zugeht, der dann zuschnappt?
        So wie ich die Dinge sehe, sind Sie ein Hundehasser und würden am liebsten Hunde verbieten, es spielt also eigentlich keine Rolle was Hundehalter zu sagen haben….schade.

      • Severin sagt:

        Peter, nein, Sie hätten d) machen sollen: Die Mutter zusammenstauchen, und zwar nach Strich und Faden, und ihr androhen, sie bei der zuständigen Behörde anzuzeigen, weil sie nicht in der Lage ist, die Aufsicht über ihr Kind ordnungsgemäss wahrzunehmen. Mal abgesehen von rücksichtslosen Hundehaltern und Autofahrern etc. gibt es eine ganze Menge von Eltern, die man bei Gegelenheit ordentlich zusammenstauchen (d.h. massiv belehren) muss. Daran krankt unsere Gesellschaft nämlich auch: Man lässt die Dummen und die Rücksichtslosen und Gewalttätigen gewähren, statt ihnen eins auf die Nase zu klopfen.

      • Katharina sagt:

        die wichtigste Variante fehlt:

        e) Mind your own business. (oder auch in Akronymen: MYOFB)

        Zudem, bei d) „… machen sollen: Die Mutter zusammenstauchen, und zwar nach Strich und Faden, und ihr androhen, sie bei der zuständigen Behörde anzuzeigen“ wäre meine Antwort, das Sie das tun sollten, weil ich dann dem Polizisten ganz einfach sagen würde Sie hätten mich nach Strich und Faden zusammengestaucht. Das kann der dann verbal oder körperlich sehen. Sie jedoch wandern sofort ins county jail und werden erst nach einer Kaution von etwa 4000 USD freigelassen. Harassment, Verbal Abuse, Thread of Bodily Injury.

        Der kleine Toddler wird dann sein erstes Wort reden. Asshole. Wie in dem Film da.

      • Mike sagt:

        @peter: Ich werde mich davor hüten zu ihrem Beispiel ein Statement abzugeben bevor ich nicht auch die Aussage der Mutter gehört habe.

        Und schöne einfache Welt wollen Sie sich hier zusammenstricken wollen. Wer Kritik übt wird als Hundehasser abgestempelt. Billig, wirklich billig! Ich bin kein Hundehasser. Hunde gehen mir gelinde gesagt einfach am Allerwertesten vorbei. Sie sind mir egal und ich will nichts mit Hunden zu tun haben. So einfach ist das. Was mir aber tierisch, wirklich tierisch auf den Wecker geht sind Hundehalter die es eben nicht respektieren, dass ich nichts mit Hunden zu tun haben will – und das ist es was mir hier in der Stadt Zürich leider viel zu oft begegnet!

      • Der Mutter laut und deutlich alle Schande sagen. Mehr können Sie nicht. Ich würde ihr klar machen, dass sie ihr Kind zu erziehen hat und dass sie hoffen soll, dass ihr eigenes Kind nicht die Blödheit der Mutter geerbt hat.

      • Mit einer Hündin, die weniger gutmütig ist:

        Das Kind sofort ansprechen und zwar solange es noch mindestens 4m entfernt ist. Freundlich aber deutlich sagen, „komm nicht näher, dieser Hund beisst Dich.“

        Wenn es näher kommt, dann sehr laut, sehr herrisch, sehr böse das Kind anfahren.
        Die Mutter wird sofort aufmerksam und mit ihren törichten Sprüchen ihren Goofen in Watte packen und sein Denken verwirren.
        Das kann Ihnen egal sein, weil Sie einen Unfall verhütet haben.

      • Mike sagt:

        @küchenschmalz: Ich gebe Ihnen sogar teilweise recht. Dem Kind klar und deutlich sagen „Achtung, der Hund beisst!“. Kinder sind ja keine Ausserirdischen, mit denen kann man reden. Und glauben Sie mir, die meisten hören auf Erwachsene wenn diese klar und deutlich eine Ansage durchgeben.

    • D. Signer sagt:

      Nur zur Klärung: Ich bin kein Hundehalter und verteidige auch keine verantwortungslosen Hundehalter. Das hat aber mit dem geschilderten Fall rein gar nichts zu tun.
      Wenn Sie Ihre Gleichnisse nach derselben Logik aufstellen würden wie die Situation im Artikel beschrieben wird, müssten sie so aussehen:
      1. Ein nicht sehr lebenserfahrener Mensch geht auf einen jungen Mann zu, piekst diesem den Finger ins Auge und kriegt dafür eine gescheuert. Müssen jetzt alle jungen Männer vorsichtshalber eingesperrt werden, oder ist die Reaktion nicht sehr angemessen bzw. ist es nicht wahrscheinlicher, dass nicht alle jungen Männer Schläger sind?
      Sollte der junge Mann überreagieren und den (gelinde gesagt) Trottel schwer verletzen, wäre eine entsprechende Bestrafung natürlich verständlich.
      Wenn jetzt dieser „Trottel“ mit jemandem unterwegs gewesen wäre der ihn kennt, vielleicht sogar einem Familienmitglied (kann ja passieren), wie gross wäre dann dessen Verantwortung, seinen Begleiter von dieser Dummheit abzuhalten?

      2. dieses Beispiel möchte ich lieber nicht weiter beschreiben, das bekäme schon beinahe nicht-jugendfreien Charakter.

      Wenn Sie den Artikel nochmals in Ruhe durchlesen, werden Sie feststellen, dass nicht von einer Rechtfertigung schwerer Bisse oder noch Schlimmerem die Rede ist. Etwas mehr Augenmass bei der Beurteilung der Situation wäre wünschenswert.

      • Severin sagt:

        D. Signer, hier liest kaum jemand etwas in Ruhe. Hier wird vor allem gewütet und gehässelet und gekeift. Ihr Beispiel ist in Ordnung. Aber es wir auch in Zukunft verblödete und rücksichtslose und ihre Verantwortung nicht wahrnehmende Kindseltern geben, die nicht aufpassen und nicht aufpassen wollen.

      • Heinz Menning sagt:

        Katharina, was ist mit County Jail und Kaution?! Leben Sie in den USA? Dann bleiben Sie dort, oder kommen Sie her, aber lassen Sie uns in Frieden mit dem US-Rechtssystem. Brauchen wir hier nicht, weder die karrieregeilen District Attorneys noch die Gefängniswärtergewerkschaften noch die Todeszellen. Machen Sie bei sich Ordnung, und wir machen’s hier. Danke.

    • Christine Flunser sagt:

      Und was ist, wenn ein Kind hinter einem parkierten Auto auf die Strasse rennt und überfahren wird? Müssen alle Autos deshalb immer mit 20 fahren um noch bremsen zu können? Nur damit Kinder unbegrenzte Freiheit haben und ihre Eltern der Aufsichtpflicht nicht nachkommen müssen? Bin übrigens kein Autofan.

      • Christine Flunser sagt:

        Sorry, dieser Kommentar hätte zu Mike gehört.

      • Mike sagt:

        Also ich hab in der Fahrschule gelernt dass ich in einem Quartier, wo eben Kinder hinter parkierenden Autos hervorschnellen könnten, die Geschwindigkeit dementsprechend anpassen muss. Ich hab vom gleichen Fahrlehrer auch gelernt das Tempo zu reduzieren und Bremsbereitschaft zu erstellen wenn Kinder in der Nähe sind.

        Aber das Beispiel mit dem Auto hinkt eh ein bisschen. Das Auto ist separatem Raum, den Strassen, unterwegs. Der restliche knappe Raum der übrig bleibt teilen wir Nicht-Hundehalter und die Kinder mit euren Hunden – und es ist an euch Hundehalter dafür zu sorgen dass euer Hund niemanden Schaden zufügt. Ihr seid für eure Tiere verantwortlich, nicht die Eltern und schon gar nicht die Kinder. Basta!

    • Barbara L. sagt:

      Mike, sind Sie schon um 13.15 Uhr so betrunken? Oder immer noch? Oder wo fehlt es Ihnen sonst? Sind Sie grad Papapapi geworden und noch so stolz auf Ihre paar Sekunden Leistung, dass man nichts sagen darf, was das noch so unvernünftige Handeln eines Kleinkindes einschränken würde? – Mike, ein Kleinkind gehört beaufsichtigt. Sonst richtet es an sich oder an anderen Schaden an. Einverstanden? Die Aufsichtspflichtigen sind die Eltern oder deren Stellvertreter. Einverstanden? Einem Tier bohrt man nicht den Finger in die Nase. Einverstanden? Weil ein Kleinkind das nicht von sich aus weiss, bringt man es ihm bei. Einverstanden? Weil das ein Kleinkind nicht auf Anhieb lernt, passt man auf, dass es keinem Tier den Finger in die Nase bohrt, so lange es das noch nicht weiss. Einverstanden? Man passt auch auf, dass es nicht auf der Uferpromenade ins Wasser fällt, dass es nicht auf die Strasse rennt und dass es nicht im Uferpromenadencafé die Tischtücher von den Tischen zieht. Einverstanden? So. Und nun lesen Sie den Artikel von Frau Flunser nochmals. Frau Flunser hält sich darüber auf, dass die obigen Punkte nicht befolgt worden sind. Sie hat ihren Teil der Verantwortung wahrgenommen. Sogar mehr. Sie hätte nämlich ihren Hund an der Leine (!) aufstehen lassen können, das Kleinwind wäre auf den windelpolsterten Hintern gefallen und hätte geplärrt. Dann wäre die Mama vielleicht (!) herbeigeeilt, und Frau Flunser hätte die Mama zurechtweisen können, sie solle gefällligst ihr Kind korrekt beaufsichtigen. So hätten es Kindchen und Mama gelernt. Nein. Mama wahrscheinlich nicht. – So, Mike, nun werden Sie wieder nüchtern, bitte. Steht Ihnen schlecht, das Wüten ohne Grund.

      • Mike sagt:

        Liebe Barbara L.

        Was für ein primitiver Schwachsinn Sie hier von sich geben! Wenn Sie keine vernünftigen Argumente finden dann wird einfach mal auf die Person geschossen und behauptet der Kritiker sei betrunken oder geistig nicht auf der Höhe. Jämmerlich, wirklich jämmerlich. Ich hoffe ein Mensch mit Ihrem Wesenszug ist nicht auch noch Hundehalterin!

        Ich habe mit keinem Wort gesagt Eltern sollen nicht ihre Kinder beaufsichtigen und Ihre Beispiele / Vergleiche sind absurd sondergleichen. Ein Hund ist weder See noch Uferpromenade noch Tisch oder Tischtuch. Er ist eben ein Hund und hat einen Halter der für dieses Tier verantwortlich ist. Nicht irgendein fremdes Kind oder deren Eltern, nein, sondern der Hundehalter ist verantwortlich für sein Tier!!!

  • Das Photo ist in der Tat… irgendwie auf den Hund gekommen. Das Hunde auch beissen koennen, sollte einem Kind von den Eltern beigebracht werden. Sonst lernt es das allerschlimmstenfalls durch Erfahrung. Wir scheinen immer mehr einer Art Vollkasko-Mentalitaet zu verfallen. In unser aller Leben darf es keine Gefahren mehr geben, keine Ungerechtigkeiten, Disparitaeten und keine Unebenheiten, einfach nichts, was im Grunde genommen zu den Schattenseiten des Lebens gezaehlt werden muss.

    Wir glauben, alles, was das Leben ausmacht, natuerlich nicht im Guten, sondern im Schlechten, irgendwie tilgen zu muessen, am besten durch zusaetzliche staatliche Massnahmen, Gesetze, Massnahmen, Abgaben etc..

    …bald beginnen wir wieder, an den Storch zu glauben. Oder an den Weihnachtsmann. Oder daran, dass die Erde eine Scheibe ist.

    Meinem Empfunden nach trifft die Hundebesitzerin keine Schuld, wenn der Hund sich im beschriebenen Falle zur Wehr setzt.

  • Bello sagt:

    Mich wundert’s, dass noch niemand das Bild kommentiert hat. Ein Hund besteigt eine Frau. Was hat das genau mit der Story zu tun?

  • Darwin sagt:

    Darwin würde eigentlich dafür sorgen, dass schlecht zu ihren Kinder schauende Mütter wieder verschwinden.

  • Peter sagt:

    Schon interessant wie einige Leser ihren Hass auf Tiere hier zur Schau stellen. Es ist mir nicht ganz klar, wieso es ok ist, ein Kind auf einen friedlichen Hund loszulassen, ihm zu erlauben den Hund am Schwanz oder den Ohren zu ziehen etc und wenn man sich dann als Hundebesitzer dazu äussert, kriegt man zu hören, dass der Hund aggressiv sei. Gleichzeitig muss ich als Mensch aber ertragen, dass Kinder in Läden quengeln, schreien, heulen etc, dass sie einfach mal auf die Strasse rauslaufen ohne zu schauen (mein Auto stoppt ja auch bei 30 km/h innert 0.01m), frech bis zum Abwinken sind und wenn ich mich dann beschwere, werde ich zurecht gewiesen, ich sollte mich nicht in die (V)erziehung des Kindes einmischen. Als Hundebesitzer gilt für mich aber auch ganz klar, dass man seinen Hund unter Kontrolle hat, egal ob es ein Pinscher ist oder ein Rottweiler. Ich habe auch schon Hundebesitzer angetroffen, welche offensichtlich überfordert oder unfähig waren, und damit habe ich extrem Mühe. Jürgen’s Kommentar, dass Kinder mehr wert sind als Tiere, nun ja…. Ich will bewusst kein Kind, und habe deshalb einen Hund. Wenn Ihr Kind meinem Hund etwas antun würde, würden Sie sich genauso schnell vor Gericht wiederfinden wie ein Hundehalter, dessen Hund ein Kind beisst. Ausserdem benehmen sich Kinder und deren Eltern immer mehr gleich wie Tiere, denn es ist nicht das erste Mal, dass mein Hund oder ich eine „Occasions“-Windel dekorativ auf einem Mäuerchen oder in einem Gebüsch finde.

    • Cara Mia sagt:

      Wieso hat man „deshalb“ einen Hund, wenn man kein Kind will? Verstehe ich nicht.

    • D. Signer sagt:

      Ich würde es nicht auf Hass zurückführen. Meine Beobachtung geht eher in die Richtung, dass erst einmal die Reihen im Clan gegen alle Aussenstehenden geschlossen werden. Das heisst, egal welchen Mist ein Familienmitglied egal welchen Alters verbockt hat, es wird Front gegen den gemacht, der sich dagegen wehrt. Dass dann oftmals dieselben Eltern Ihre Kinder gedankenlos in den Genuss der elterlichen Sucht kommen lassen (Glimmstängel direkt neben dem Kopf des Kindes), sie im Auto ungesichert befördern (ohne Gurt, geschweige denn mit Sitz) etc.
      Meine Tochter versuche ich auf die Gefahren wo immer aufmerksam zu machen und ihr das auch kindgerecht zu erklären. Sie soll ja nicht eine unendliche Liste mit Verboten und Anweisungen mit sich schleppen sondern ein Verständnis für Ihre Umwelt entwickeln. Bei unangemessenem Verhalten anderen Menschen gegenüber greife ich sofort ein, sofern sie nicht selbst ihren Fehler korrigiert (diese Gelegenheit muss ich ihr lassen). Falls mir doch einmal etwas entgehen sollte und sich jemand (in anständigem Ton und Verhalten!) bei mir über das Verhalten meiner Tochter beschweren sollte, bin ich der Letzte, der einfach abblockt. Ein klärendes Gespräch unter Einbezug des „Übeltäters“ bzw. der „Übeltäterin“ ist immer möglich.

  • Marco sagt:

    Dann wollte ich noch erwähnen Frau Christine Flunser, dass Bilder wie es in der EInleitung zeigen m.E. Zoophilie mit Kindern darstellt. Ist das nicht schonn ein gesetzwiedriger Vorgang den sie da beschreiten, womöglich ist es nur ein Missverständnis, mit Hund, Kind und Ball………..aber nur womöglich.

    • mapa sagt:

      nein Marco Zoophilie wäre es wenn das sexuelle Interesse vom Menschen ausgegangen wäre…..
      Oder Zoophilie liegt auch im Auge des Betrachters

    • Melanie Meier sagt:

      Hunde „besteigen“ Menschen, vor allem Kinder, um sich über sie zu stellen. Hat nichts mit sexueller Anziehung zu tun, sondern mit Darstellung von Macht

  • heidi reiff sagt:

    ich mag katzen, hatte vor Jahren 2 Tigerkatzen, ein Männlein und ein Weiblein, Katzen holen einfach ihre Streicheleinheiten instinktiv was mich nachdenklich stimmt, dass Hunde mehr rechte haben als Kinder

    • Cara Mia sagt:

      Das haben sie nicht. Herrchen und Frauchen und Mamlein und Papilein müssen auf die jeweilige, in ihrer Verantwortung stehende Spezies aufpassen, fertig. „Mehr Rechte“ hat kein Hund, zum Glück. Kein Schutz gegen Eingeschläfertwerden, kein Recht auf Bildung, zum Beispiel… Das ist also polemischer Blödsinn.

      • Katharina sagt:

        Deshalb sind Katzen intelligenter las Hunde. Sie scheren sich einen Deut um Dressur. Katzen sind auch ohne Mensch ueberlebensfaehig.

        Hunde hingegen sind total von ihren Haltern abhaengig.
        Genau wie Kinder.
        Trotzdem finde ich es skandaloes, dass im Artikel Kinder und Hunde auf die gleiche stufe gestellt werden.

        Der Artikle ist somit ultima ratio der gleichstellung.
        es wird nur noch gesteigert werdn koennen, in dem ein parlametarischer vorstoss ueber die rechte der Hundefloehe gemacht wird. denn die floehe als symbiontische spezies ist ja vom hund total abhaengig. also deren rechte muessen dann aber schon geschuetzt sein.

  • Andreas sagt:

    Ich wurde bis jetzt noch nie von einem Kleinkind angefallen, wenn ich spazieren war. Auch kann ich mich nicht an Zeitungsberichte erinnern, wo ein Kleinkind einen Hund zu Tode gebissen hätte. Umgekehrt ist beides schon passiert. Ich habe z.T. wirklich Angst um meine Freundin, wenn ich spazieren gehe. Ich nehme deswegen jeweils einen Ultraschallschocker mit, wenn ich in ländliche Gebiete mit untrainierten Bauernhofhunden gehe (Dazer II; kann günstig aus den USA importiert werden und ist sehr effektiv). Andererseits muss ich sagen, dass ich in der Stadt noch nie von Hunden angefallen wurde; dort nehmen die Halter ihre Verantwortung war. Auf dem Land ist es jedoch ganz anders. Dieser Blogbeitrag von Frau Flunser finde ich im Übrigen eine absolute Unverschämtheit. Leute wie sie, welche sich auch noch lustig über die Opfer ihrer Hunde machen, sind wirklich das allerletzte.

  • Fahri sagt:

    Tja, die liebe Aufsichtspflicht wird bei manchen bewusst vernachlässigt um ja nicht autoritär zu wirken. Ich habe schon erlebt wie zwei kleine Kinder im Zug (zuoberst) auf den Sitzen und Gepäckhalterungen rumgeklettert sind während die Mutter sich unterhalten hat… Alle haben gesehen (inkl. die Mutter) wie sich die Kleinen in Gefahr bringen, der Zug müsste nur einmal ein wenig bremsen und die Kinder wären mind. 2 Meter auf den Boden runtergefallen, aber die Mutter sah offenbar nicht ein das es gefährlich oder störend werden könnte… Habe zu meinem Horror auch schon gesehen wie ein Schullehrerin die Kinder seelenruhig auf dem Perron laufen liessen während der Zug am einfahren waren…vielleicht bin ich übervorsichtig und ich habe nicht mal eigene Kinder aber Leute – Tunnelblick ausschalten und Vernunft walten lassen (bei Tieren sowieso)!!

  • *sigh* sagt:

    Kennt ihr diesen (uralten) Witz?
    Vorsicht, könnte das persönliche Befinden des Lesers nachhaltig beinträchtigen!

    —————————————————
    Ich binmir ziemlich sicher, dass ihr auch schon kleinen Hosenscheißern im Supermarkt begegnet seid, die herumrennen, Sachen umschmeißen, ungezogen sind, ihren Eltern auf der Nase rumtanzen. die schlimmsten sind die, die meinen, einfach so andere Leute beißen zu können.
    So, jetzt wirds spannnend. Heute hat mich einer von denen erwischt. Er hat sogar durch meine Haut gebissen. Da hörte für mich der Spaß auf. Ich sah das Blut an seinen Zähnen, als er mich angrinste. Ich hab meine Augen aufgerissen, „SCHEISSE! SCHEISSE!“ geschrieen, ihn hochgehoben und „VERDAMMTE SCHEISSE! VIELLEICHT HAT ER ES NICHT BEKOMMEN! SCHEISSE!“ gebrüllt. Der kleine Junge war verängstigt und begann zu weinen. Plötzlich tauchte seine Mutter aus dem Nichts auf und machte mich an.
    Und nun das Beste: Ich sah ihr direkt in die Augen und sagte: „Sie sollten ihren Sohn so schnell wie möglich testen, weil er mich gerade gebissen hat und ich HIV positiv bin!“
    Dann war absolute Stille. Kein Laut mehr in der Umgebung. Der Kleine wusste, dass er was Schlimmes angestellt haben musste, weil seine Mutter ihm nicht mehr den ***** retten wollte. Sie sah mich mit weit geöffneten Augen an. Ich ging weg, hinterließ eine kleine schöne Blutspur und konnte noch ein paar Schluchzer der Mutter vernehmen.

    Ich habe niemals zuvor eine solche innere Zufriedenheit verspürt.
    —————————————————

    Warum immer sofort die Frage nach der Schuldzuweisung?
    Sinnvoller wäre es, über den Umgang mit Gefahren zu sprechen – im Sinne von „was soll ein Kind selber (schmerzhaft) erfahren und wovor muss es wirklich geschützt werden“.

  • Tierheimhund sagt:

    Auch ungefährliche Hunde können in Bedrängnis zubeissen….

  • Grimm sagt:

    “gefährliche Hunde braucht die Gesellschaft nicht, Kinder aber sehr wohl“

    Dem ist nichts hinzuzufügen.

    • Holger sagt:

      Gefährliche Kinder, Jugendliche und Erwachsene braucht die Gesellschaft auch nicht. Eine Mutter die nicht auf ihr Kind aufpasst ist auch gefährlich…

    • D. Signer sagt:

      Sie haben Recht. Nur gibt es auch noch viele andere Gefahren, in die man ein Kind nicht einfach unbeaufsichtigt hineintapsen lassen kann. Die Verantwortung für Hundehalter negiere ich in keinster Weise (ich habe übrigens keinen und mag eigentlich lieber Katzen). Die undurchdachte Abschiebung der gesamten Verantwortung der Eltern auf die Hundehalter und generell alle anderen in der Gesellschaft ist aber das weit grössere Problem. Das steht in direkter Beziehung zur allgemeinen Vernachlässigung der Eigenverantwortung. Dadurch dass immer mehr Aufgaben die früher vom Einzelnen, Familien oder kleineren Gemeinschaften wahrgenommen wurden an den anonymen Staat delegiert wurden, wurde auch die Verantwortung delegiert was in der Zuspitzung eben in der nicht mehr vorhandenen und oft verleugneten Eigenverantwortung gipfelt. Und genau diese Zuspitzung kritisiere ich, nicht die (sinnvolle) staatliche Verantwortung für die passenden(!) gesellschaftlichen Aufgaben.

  • D. Signer sagt:

    Die Geschichte mag etwas provokant geschrieben sein, trifft meiner Meinung nach aber den Kern des Problems. Als Vater einer 4-jährigen Tochter habe ich so meine Erfahrungen gemacht und meine Wahrnehmung gegenüber möglichen Gefahren einerseits und von Nachlässigkeiten anderer Eltern andererseits geschärft. (Vorsicht Ironie!) Und trotz meiner Vor- und Aufsicht ist meine Tochter ein freies, mündiges, neugieriges, wissbegieriges und einfach selbstständiges Kind.
    Eltern sind in erster Priorität für ihre Kinder verantwortlich, nicht für Klatsch und Tratsch oder anderen vergleichbaren Kleinkram. Die Welt ist nun mal kein Disneyland und somit voller potentieller Gefahren, die das Kind halt auch kennenlernen muss in seinem Leben. Dazu braucht es aber nun mal die Anleitung seiner Eltern, ohne ist es ziemlich bald überfordert und kriegt Angst, verletzt sich oder wird verletzt. Das alles ist nicht nötig. Ein Kind soll die Welt entdecken können, aber unter den wachsamen Augen eines verantwortlichen Erwachsenen (viele Eltern scheinen das nicht zu sein). Respekt ist der Schlüssel, nicht Angst und auch nicht Sorglosigkeit.
    Wenn wir schon auch beim Thema Hund und Verhalten sind, könnten wir doch auch mal das Sozialverhalten dessen „Urvaters“, des Wolfes, betrachten. Frei von Zivilisations- oder Ideologieschädigung sorgen diese Tiere für Ihren Nachwuchs und sehen sehr genau was ihr Nachwuchs versucht und was unbedenklich und was eher gefährlich ist. Kein Wolf würde seine Welpen mit einem Bären spielen lassen, damit das Junge auch „selber lernt“, dass man so etwas nicht tut!

    • Severin sagt:

      Sie haben Recht. Aber das Konzept „Aufs Kind aufpassen, für das man verantworltich ist“ geht nicht in den Kopf von Müttern und nacheifernden Vätern, die sofort nach der Geburt ihres Nachwuchses den gesunden Menschenverstand verloren haben. Naja, einige hatten nie welchen.

    • L.Jirucha sagt:

      Lieber Herr Signer,
      ich gratuliere Ihnen und bin (wieder) in der Hoffnung, dass die Zukunft der Menschheit in der Vernunft liegt…….

  • Jürgen sagt:

    Ich bin erstaunt über die vielen wohlwollenden, abwägenden Kommentare zu diesem Beitrag. Und eigentlich freut mich das… Andererseits habe ich gegenüber Hunden eine weit weniger tolerante Einstellung als die meisten hier: (Stadt-)Hunde sind für mich eigentlich ein völlig überflüssiges Wohlstandsphänomen. Sie erfüllen keinen Zweck (Schafe hüten, Hof verteidigen…) mehr, sind potentiell gefährlich und halt nie völlig sicher zahm, verbreiten ihre Fäkalien auf den Straßen (wo wir doch nach Jahrhunderten von Dreck und Kot endlich eine gute Kanalisation haben) und und und.
    Zudem gibt es eine klare Priorität: Menschen sind mehr Wert als Tiere. Insofern ist auch ein Kind wertvoller als ein Hund. Und deshalb ist es ganz primär die Pflicht des Besitzers des Hundes, wenn er denn einen solchen meint haben zu müssen, ihn vollständig gegenüber Menschen unter Kontrolle zu haben. Nicht umgekehrt. Punkt.

    • Cara Mia sagt:

      Und wie unnütz sind erst Katzen, scheissen den andern den Garten voll, dezimieren den Vogelbestand und fast jeder mit Kindern muss eine haben, um den Kindern ein Haustier erzieherisch anzutun, wie es sich gehört, und eine Katze ist nun mal am Einfachsten…Und geworfen haben muss sie auch einmal, damit die Kinder die schnusigen Kätzlein sehen, und die muss man dann loswerden. Alles klar?

      • Tierheimhund sagt:

        Hunde in der Stadt haben m.E. vor allem einen Sinn: Sie sind treue Freunde und viel toleranter als so mancher Mensch. Studien beweisen, dass sie bei körperlichen und seelischen Gebrechen helfen und Vereinsamung verhindern. Wenn das nicht wichtige Aufgaben sind!

        Natürlich müssen Hundehalter auch aufpassen. In der Innenstadt gehört der Hund an die Leine (egal wie gut mein Hund gehorcht). Aber eben auf Spazierwegen, da sollte auch ein Hund mal rennen und toben dürfen. Dafür aber muss ich ihn von der Leine lassen können. Den Spruch „der tut nichts/ will nur spielen“ finde ich als Hundehalterin allerdings auch doof. Mein Hund wird zurückgerufen und ist dann bei mir. Ich aber möchte halt auch gern darauf zählen können, dass die Aufsichtsperson des Kindes sich ähnlich verhält und nicht ich auf Hund und Kind aufpassen muss. Wenn ein fremdes Kind meinen Hund (der brav bei Fuss ist) bedrängt, kann die Lage eben brenzlig werden, obwohl mein Hund lieb ist und gehorcht. Einfach weil der aufgrund seiner schlechten Erfahrungen Angst bekommt.

      • Jürgen sagt:

        Aber genau das ist der Unterschied: Katzen sind für Kinder ungefährlich. Mal von leichten Kratzwunden abgesehen. Jedenfalls kann ich mich nicht an die Schlagzeile erinnern: „Kind von Katze auf Spielplatz lebensgefährlich verletzt“. Insofern halte ich meine Kritik an den Hunden aufrecht – andere gängige Haustiere (Katze, Kanarienvogel, Kaninchen…) mögen auch die einen oder anderen Nachteile habe, aber diese sind in Hinsicht auf Kinder bei weitem nicht so gravierend.

      • michi sagt:

        Tsss… Katzen sollten einmal geworfen haben, damit sie das Mutterglück erfahren haben und nicht damit kleine Hosenscheisser kleine Katzen sehen. Zudem fangen sie nicht nur Vögel, denen sie meistens eher wehmütig nachschauen, sondern viel mehr Mäuse die man getrost zu den Schädlingen zählen kann. Zumindest haben unsere Katzen das getan… kleine Katzen wegzugeben tut weh, kann aber genauso als Lektion fürs Leben angesehen werden.

    • mapa sagt:

      Wohlstandsphänomen ja, aber schon mindestens seit dem Mittelalter…. Selbe Diskussion gabs schon vor mehreren Hundert Jahren.

    • L.Jirucha sagt:

      Lieber Jürgen,
      Christine Flunser hat es auf den Punkt gebracht. Die meisten Hundebisse entstehen an kleinen Kindern, genau aus diesem Grund. Seit 26 Jahren bin ich Hundehalter mittelgrösser „schmusiger“ Hunde.
      Als ich 4 Jahre alt war, sagte mir mein Vater – Berühre keinen fremden Hund und wenn der Hund zu dir läuft und bellt, bleibe ruhig stehen. Ich wurde NIEMALS gebissen und lebte nach dem Krieg in einer Gegend, wo verwilderte Hunde waren.
      Die Schweiz kennt nur Gesetz und dieser verbietet, verbietet, verbietet und Jürgen reitet daran…..

      • Reto Schürch sagt:

        Was haben die Schweizer Gesetze mit Jürgen zu tun? Er verbietet niemandem einen Hund, meint aber, dass man als Hundehalter in der Stadt und inmitten von Menschen die Verantwortung für ihn tragen soll. Die triebartigen Reflexe von Hunden können gefährlich sein. Und wie oft habe ich mich schon über Hundekot in Fussgängerkorridoren geärgert.

        (Und wo dieses Verantwortungsbewusstsein fehlt, resp. der Egoismus sowie die Bequemlichkeit ein gewisses Mass überschreitet, müssen eben Gesetze her. Sei es für zu lasche Eltern oder für zu lasche Hundehalter.)

        Die Schlussfolgerung von Christine Flunser kommt etwas gar negativ daher. Die Todesstrafe erhielt Frau Flunser als Verantwortliche für das Verhalten Ihrer Hündin in der Schweiz auch mit tödlichem Ausgang nicht; und eingeschläfert würde eine solch gutartige Hündin beim oben beschriebenen Vorfall wohl kaum. Aber wenn ihre Hündin bei einem erkundigungsfreudigen Kind gleich zum Todesbiss ansetzt, dann gehört dieses Wildtier nicht unter Menschen, resp. erfordert ständige Aufmerksamkeit. Diese Erkenntnis fehlt Frau Flunser. Vielleicht weil sie einen anständigen Hund hat, vielleicht aus fehlenden Verständnis für die Bedürfnisse ihrer Umwelt.

    • Gisela Nowak sagt:

      Hunde haben heute generell fast nur noch einen Zweck: Sozialpartner des Menschen zu sein. Viele Hunderassen sind dafür nicht geeignet, da sie eingentlich für selbständige Aufgabenerledigung gezüchtet wurden. Z.B. die so beliebten Terrier haben ursprünglich Ratten und Mäuse gejagt und so Haus und Hof frei von Ungeziefer gehalten.

      Für Polizei, Militär und behinderte Menschen kann der Hund ein unverzichtbarer Helfer sein. Lawinen- und Trümmersuchhunde finden Katastrophenopfer schneller als eine Maschine oder ein Mensch. An Flughäfen finden Hunde zuverlässig Drogen oder Sprengstoffe.

      Das Problem ist nicht der Hund, sondern der Mensch, der sich einen Hund anschafft. Viele Hunderassen sind für Haltung in der Stadt ungeeignet. Leider suchen sich viele Menschen ihren Hund nach ästhetischen Gesichtspunkten und nicht nach viel wichtigeren Kritierien – nämlich für welchen Zweck eine Rasse ursprünglich gezüchtet wurde – aus.

      Gut sozialisierte und erzogene Hunde sind keineswegs unberechenbar, leider mangelt es vielen Hundehaltern an elementarsten Kentnissen über hündisches Ausdrucksverhalten. Leider sind auch viele Menschen gegenüber Hunden total rücksichtslos und wollen nur ihre Anliegen durchzwängen. Diese Erfahrung mache ich vor Allem in den Langen Erlen regelmässig. Velofahrer missbrauchen die geteerten Wege als Rennstrecke und sind nicht bereit, langsam an einem brav am Wegrand wartenden Hund vorbeizufahren. Mein Hund wurde schon mehrfach grundlos getreten und auch verletzt – was ein Verstoss gegen das Tierschutzgesetz ist. Geahndet wird das jedoch nicht.

      Dass Hunde ihre Fäkalien auf der Strasse verteilen, ist ein erzieherisches Problem. Ein Hund kann lernen, sich nur an bestimmten Orten zu versäubern. Ich ärgere mich auch immer über die Hundehalter, die ihre Hunde überall markieren lassen und die Haufen nicht zusammennehmen. Ich wurde von Hundehaltern auch schon übel beschimpft, weil ich reklamiert habe, dass sie ihren Hund an unseren Hauseingang machen lassen haben. Es sei Tierquälerei, Hunden das Markieren zu verbieten – naja, jeder Blindenführhund darf nur auf Kommando sein Geschäft verrichten, wenn in bewohnetem Gebiet ist.

      Ich stelle Hunde nicht über den Menschen, der Mensch hat für mich immer Vorrang. Biologisch gesehen sind wir jedoch auch nur Säugetiere und durchaus mit anderen Tierarten vergleichbar. Die Intelligenz eines Hundes entspricht derjenigen eines drei bis sechsjährigen Kindes und das Lernverhalten von Hunden kann durchaus mit dem von Kleinkindern verglichen werden, ohne den Hund zu vermenschlichen. Daran sieht man, dass die meisten Haushunde schlicht unterfordert sind. Ein grosser Unterschied zwischen Mensch und Hund ist, dass ein Hund nie über seine Aktivitäten nachdenken kann.

  • Cara Mia sagt:

    Ich habe Kinder und ich bin mit Hunden aufgewachsen und kenne beide Seiten. Hunde sind Tiere und unberechenbar, das müssen Kinder lernen. Wenn sie dazu zu klein sind, muss man auf sie aufpassen, und zwar nicht nur der Hunde wegen, es gibt genug Dinge, die lebensgefährlich sein könnten (Autos, Gewässer, Feuerstellen…).

    Als Hundehalterin habe ich mich zuweilen über Eltern genervt, die ihre Kinder meinen Hund streicheln liessen, ohne ihn zu kennen oder zu fragen. Ich mochte das nicht, weil ich genau wusste, dass ein Kind je nach Alter eben nicht einfach nur streichelt, sondern eventuell kneift oder an den Haaren reisst. Ich sagte deshalb immer „nein“, wenn gefragt wurde. Nicht nur Hunde, auch kleine Kinder sind eben unberechenbar.

    Und als Mutter haben mich die Hundehalter genervt, die die Hunde rumrennen liessen und riefen „er macht nichts“. Da antwortete ich immer „doch, er macht Angst“. Im Alter ab etwa vier haben KInder nämlich eher Angst vor Hunden.

  • xyxyxy sagt:

    Frau Flunser sie sind hysterisch.
    Was soll das dumme Zeug. Niemand kann ein 3 jähriges Kind „keine Sekunde aus den Augen verlieren“. Hoffentlich auch nicht! Kinder brauchen einen gewissen freiraum.

    Im übrigen sind Tiere und eben auch Hunde längst nicht so blöd wie sie meinen. Es ist nämlich sehr interessant, dass Tiere sehr wohl unterscheiden, zwischen Tieren und Menschen und Menschen und Kleinkindern. Kleinkindern gegenüber sind fast alle Tiere weit toleranter, spüren instinktiv (oder aus Erfahrung) dass hier andere Massstäbe anzusetzen sind.
    Das ein Dreijähriger mal hinfällt und sich dabei Schürfungen zuzieht ist so ziemlich alltäglich, ausser bei jenen bedauernswerten Kinder welche Mütter (wie sie?) haben, welche sie keine Sekunde(!) aus den Augen lassen.

    Menschen welche gefährliche Hunde haben, sollen diesen einen Maulkorb verpassen, denn gefährliche Hunde braucht die Gesellschaft nicht, Kinder aber sehr wohl.

    PS
    Wir sagen unseren Kindern, dass sie immer fragen sollen, bevor sie einen Hund anfassen. Das geht ganz gut.

    PPS
    Ich frage mich, ob hier viele Frauen tatsächlich so hysterisch sind, oder ob es einfach darum geht, dass man etwas zu schreiben hat und es für cool hält wenn man sich „provokativ“ gibt.

    • Cara Mia sagt:

      Oh, Hunde sind nicht dumm. Wir hatten einen im Zwinger, und ein Nachbarjunge lockte ihn immer mit etwas Essbarem ans Gittter und zog ihn dann an den Schnauzhaaren bis er jaulte. Seine Eltern fand das unglaublich lustig. Wir wehrten uns, wie es ging, und passten auf, wenn der Junge in die Nähe kam. Aber eines Tages war der Hund halt nicht im Zwinger, sondern draussen – das war er eigentlich meistens, ein gutmütiges Tier – und der Junge kam in unseren Garten hinein, und da wurde er dann halt gepackt. Der Hund biss ihn zwar nicht, aber er stellte ihn und bellte wie verrückt, das Kind konnte keinen Schritt mehr machen, bis wir ihn befreiten. Das fand dann ich unglaublich lustig…

  • mira sagt:

    1. Wer mit kleinen Kindern unterwegs ist, muss sie im Auge behalten. Das war vor 100 Jahren so und ist heute immer noch so.

    2. Wer einen Hund besitz, ist für ihn verantwortlich. Wer seinen Hund nicht kontrollieren kann, soll ich ihn nicht in urbane Räume bringen. Auch das ist eigentlich ganz einfach zu verstehen.

    Die Geschichte der Autorin stinkt aber ziemlich nach Eigenlob. Schaut her, ich habe mich vorbildlich verhalten (Punkt 2), aber die anderen haben es nicht (Punkt 1). So ganz nach Schema X: Immer die anderen sind die Bösen. Würde es der Autorin wirklich um das Thema „Gefährlichkeit von Hunden für kleine Kinder“ gehen (ein wichtiges und diskussionswürdiges Thema), dann hätte sie es ganz andere angegangen. Ohne Schuldzuweisung, sondern mit Fakten über das Verhalten von Hunden und kleinen Kindern.

    • Severin sagt:

      Warum mira, darf die Autorin nicht sagen, sie habe es richtig gemacht und sich selbst loben?! Wo fehlen denn die von Ihnen verlangten Fakten?! Die Autorin HAT es RICHTIG gemacht, und die Aufsichtspflichtige des Kindes HAT es FALSCH gemacht. Ihr Kleines ist hinter ihr gewackelt, sie hat es nicht im Auge gehabt und es nicht gestoppt, als es in eine potenziell gefährliche Situation lief. Das hat die Autorin als Beispiel aufgegriffen, mit Fakten untermauert. Sie hätte auch ein Beispiel eines Kleinkindes bringen können, das sich unbeaufsichtigt am heissen Buffet zu schaffen macht.

      Auch ich sehe und erlebe immer wieder Kleinkinder, die in potenziell gefährliche Situationen laufen – ganz egal, ob der Gefahrenverursacher nach dem Unfall schuld wäre oder nicht. Wenn das Kind tot ist, ist es tot, und wenn man das verhindern kann, soll man es tun. Diese Aufsichtspflicht wird nach meiner Beobachtung immer wieder sträflich verletzt, ganz nach der Haltung „Der soll doch auch aufpassen!“. Das ist eine dumme, rücksichtslose und manchmal tödliche Haltung.

      In der beschriebenen Situation hätte das Kind VOR der Aufsichtspflichten watscheln müssen, in ihrem Blickfeld. Und wenn es sich auf den Hund unter dem Tisch zubewegt hätte, hätte die Aufsichtspflichtige es stoppen müssen. Auch auf einer Uferpromenade, auf der keine Autos fahren. Einige ganz Gescheite hier finden, Uferpromenaden seien ungefährlich. Die wissen offenbar nicht, dass Uferpromenaden am Ufer liegen und dass hinter dem Ufer Wasser ist, in dem Kleinkinder ertrinken können…

      Heilige Einfalt! Passt auf Eure Kinder auf! Alle anderen passen auch auf, aber es sind Eure, also passt Ihr gefälligst mehr auf!!

      • mira sagt:

        Richtig, die Aufsichtsperson hat nicht richtig gehandelt. Hab ich ja oben schon geschrieben. Trotzdem stinkt der Artikel.

  • Pat Sibler sagt:

    Walter: „Haben SIe selber Kinder? Ich denke nicht.“

    Acht, Walter, was Sie alles denken! Denken?

  • Nina Widmer sagt:

    In erster Linie geht es in diesem Artikel doch darum, dass Menschen für sich und ihre Kinder oder Hunde Verantwortung übernehmen. Sowohl unaufmerksame Eltern als auch HundehalterInnen verhalten sich unverantwortungslos wenn sie ihre Kinder/Hunde nicht im Auge behalten. Ebenso muss man als Eltern seinen Kinder beibringen, dass sie Verantwortung für ihr Handeln übernehmen müssen. Bei Kleinkindern, die sich den Konsequenten ihrer Handlungen noch nicht bewusst sind, müssen die Eltern aufpassen. Die erzählte Geschichte ist nur ein Beispiel, das zeigt, dass leider nicht alle dieser Verantwortung bewusst sind.

    • Marco sagt:

      Nina Widmer, sie haben volkommen recht mit ihrer Aussage. Warum schreibt Christine Flunser dies nicht direkt sondern verpackt es in eine unglaubwürdige Geschichte? Natürlich müssen Mütter verantwortung für ihre Kinder übernehmen, genau so wie Hundhalter für ihre Hunde auch. Aber es scheint mir heute in Mode gekommen zu sein, Geschichten unwarheitsmässig verbreiten zu müssen, hier noch etwas hin, dort noch etwas dran, hauptsache man hat viel geschrieben.

  • Paula sagt:

    Grosse Hunde haben meiner Meinung nach in der Stadt nichts verloren, kleine Kinder schon. Und wer da auf wen Rücksicht zu nehmen hat, sollte eigentlich klar sein. Als Hundefreundin frage ich mich, was der Dobermann in der 50 qm Wohnung zu suchen hat. Mal abgesehen davon: Ob Hundehalter oder nicht, das eigentliche Problem ist doch die sich allgemein ausbreitende Ignoranz und Verantwortungslosigkeit. Mit der Einstellung „ist ja nichts meins“, „geht mich nichts an“ oder „sollen die sich doch selber um ihre Brut kümmern“ werden dann beide Augen fest geschlossen, wenn es darum geht, ein Unglück zu verhindern. Egal ob es sich dabei um einen Hundebiss oder ein aufgeschürftes Knie handelt. Nicht immer, aber immer öfter.

  • Lars sagt:

    meine kleine hat letztens dem pudel eines freundes an dem fell gezogen, beim zweitenmal hat er geschnappt (die Hand) aber nicht gebissen.

    • Pollo sagt:

      und jetzt, Experiment geglückt? er hat ja ’nur‘ geschnappt. Wäre Ihr Freund immer noch Ihr Freund, wenn sein Pudel richtig zugebissen hätte? Vielleicht hätte Ihre Kleine auch ohne diese Erfahrung ebenfalls kapiert, dass man mit anderen Wesen (Menschen, Tiere oder Insekten) vorsichtig und respektvoll umgehen soll, wenn Sie es ihr überzeugend verbal vermittelt hätten. Wahrscheinlich wollten Sie mit Ihrem Beitrag bloss vermitteln, dass es evtl. nicht so schlimm ist, wenn Kinder gewisse Sachen auf die schmerzliche Art ‚lernen‘. Kleiner (wirklich nicht Ernst gemeinter) Tipp: Bitte stellen Sie die Herdplatte nur auf 60 Grad, bevor Sie Ihre Tochter die heisse Platte anfassen lassen 🙂

  • doris lang sagt:

    eine altmodische junge mutter sagt:
    Wir habe ein kind (inzw. 12) und keinen hund und ich habe unseren 2 bis 3 jährigen – da hatte er übrigens schon lange keine windeln mehr an – niemals unbeaufsichtigt h i n t e r mir her watscheln lassen (auch nicht vor mir). meine Aufmerksamkeit gehört in diesem Alter meinem Kind und nicht der Freundin!
    Ich verstehe den Anspruch der „neuen Mütter“nicht, dass immer alles und jeder auf sie und die Kinder Rücksicht nehmen muss. und diese lieben Kleinen alles dürfen.
    Mit einem Kind gehe ich eine Verpflichtung ein und da hat dann eben natel, Freundin, ipod, iphone ,Ausgang etc. zurückzustehen. Es kommen nach erfolgreichen Vorarbeit auch wieder andere Zeiten.
    Sicherlich gehört ein Hund an die Leine und der Hundebesitzer wird, wenn ein Kind unbeaufsichtigt auf den Hund zu kommt, entsprechend verantwortungsvoll reagieren.
    Ein bischen mehr Respekt und Toleranz würde allen Menschen gut tun.

    • zysi sagt:

      mit allem einverstanden bis auf:

      Ein bisschen mehr Respekt und Rücksichtnahme würde allen Menschen gut tun

  • Polyp sagt:

    Eltern müssen Verantwortung übernehmen und ihre Kleinen beaufsichtigen. Wer aber selbst Kinder hat, weiss, wie schwer das manchmal ist und wie schnell man selbst abgelenkt ist. Ein Spaziergang entlang der Uferpromenade, wo Fahrverbot herrscht und die viel frequentiert ist, da ist klar weniger Aufsicht gefordert, wie Beispiel beim Gehen auf dem Trottoir. Gerade da können und sollen die kleinen doch einfach auf mal für sich herumtrotten dürfen. Deshalb sehe ich beim geschilderten Beispiel keinen Mangel an Aufsicht.

    Das Problem liegt m.E. eindeutig beim Hund. Weil jeder Hund eine potentielle Gefahr ist. Ein Hund, egal wie gut er erzogen ist, ist und bleibt ein eigenständiges Wesen, ein Tier mit eigenem Willen und einem nicht immer vorhersehbarem Verhalten.
    Deshalb ist ein Hundbesitzer wie ein Waffenbesitzer vollumfänglich für seine potentielle Gefahrenquelle verantwortlich und haftbar. Jeder der einen Hund kauft sollte dies wissen und akzeptieren; denn er bringt eine mögliche Gefahr unter die Menschen.

    Eine mögliche und oft auch unnötige Gefahr, denn ist doch der Hund bei vielen längst zum Accessort, zum Kinder- oder Partnerersatz oder zum Statussymbol verkommen. Schade, dass wenige Hundebesitzer die Verantwortung ernstnehmen. Ein Jäger muss sein Jagdgewehr schliesslich auch sicher verstauen, damit seine Enkel es nicht in die Finger bekommen.

    • funnytree sagt:

      Ich stimme Ihnen in den meisten Punkten zu. Zum Glück sind sich nach wie vor – auch wenn der Hund zugegebenermassen für einige Leute zum Mode-Accessoire geworden ist, leider – die meisten Hundehalter der „Gefahr“ bewusst, die von ihrem Hund ausgeht.

      Ich kann gut nachvollziehen, dass man kurz mal abgelenkt sein kann, das passiert wohl jedem ab und zu. Was m.E. nicht fair ist, ist dass die Hundehalter angeprangert werden obwohl sie ALLES richtig gemacht haben. Im Beispiel der Autorin ist der Hund gut erzogen, an der Leine, und als sich das Kind nähert sogar an der straffen Leine. Was, bitteschön, sollen die Hundehalter denn noch machen?
      Eltern müssen eben auch Verantwortung übernehmen und den Kleinen beibringen, dass sie nicht einfach so auf jedes Tier zugehen können!

      Ich bekomme hier manchmal das Gefühl, einigen der Kommentator/innen wäre es am liebsten, wenn man die Schweiz zur Hundefreien Zone erklären würde. Genau wegen solchen Vorfällen, wie im Beispiel beschriebe (nur dass der Hund manchaml halt zuschnappt) ist diese ganze Hundediskussion überhaupt aufgekommen. Würden Hundehalter UND Eltern UND Radfahrer UND Autofahrer etc. alle in bisschen mehr aufpassen und Verantwortung übernehmen wäre es gar nie so weit gekommen.

  • kt sagt:

    Am besten man nimmt sein Kind auch an die Leine…?

    • Katharina sagt:

      Hunde haben eine Lobby in der Regierung. Kinder nicht.

      Somit wird das Kinderleineobligatorium kommen.

  • Miez sagt:

    @ Pat Sibler um 09:48,
    neneneeee, genau um Hunde UND Kinder UND Eltern UND Hundehalter geht es. Nicht um Pullis in der Boutique oder Porzellanausstellungen und Vernissagen. Und ganz richtig, Kinder gehören nicht überall hin! Aber sicher an eine Uferpromenade oder in Parks. Und dies bitte ohne generellen Leinenzwang für Kinder…

    • zysi sagt:

      und dies bitte mit genereller Aufsichtspflicht de Eltern.

      was bringt es den eltern wie dem hundehalter, wenn a) das kind gebissen wird und b) der hund eingeschläfert wird?

      • Miez sagt:

        Das ist völlig richtig! Nur mit der Aufsicht der Eltern geht dies! Und ebso ist es richtig, dass man Kinder den korrekten Umgang mit dem Hunden lehrt. Das Einschläfern eines Hundes finde ich persönlich wirklich übel und bin auch absolut dagegen.

  • Gianin May sagt:

    Hauptsache jeder hat nur Rechte aber keine Pflichten.

  • @Luna Stella
    Richtig und an der Uferpromenade hat es kein Wasser, in das das Kind fallen kann, nämlich der See wurde trockengelegt, es gibt keine Glasscherben, keine stechenden Wespen, keine herumliegenden Spritzen von Junkies….

    Frau Flunser war vorsichtig, sie hatte ihren Hund an der Leine. Sie war umsichtig, sie sah das Kind kommen und reagierte angemessen.

    Die plappernden, emanzipierten Mütter haben von all dem nicht das geringste mitbekommen.
    Sie sind in der Pflicht und die fängt an mit elementaren Erziehungsmassnahmen.
    Eine davon lautet: „Nid alänge!“
    Eine andere: „Mit den Ouge luege, nit mit de Fingere!“

  • luna stella sagt:

    Mit Verlaub: Ein Hund spiegelt IMMER seinen Besitzer. Ein Kind kann an der Uferpromenade ohne Aufsicht herumlaufen ohne von einem Auto angefahren zu werden, weil ein Fahrverbot gilt. Und das gleiche Kind sollte ohne Aufsicht auch dort herumlaufen können weil eine LEINENPFLICHT für Hunde gilt. Ich glaube, das ist das Problem: Ein Kind wird nie gefährlich für einen Hund. Ein Hund kann aber für ein Kind gefährlich sein. So ist es nun einmal und leider sehen das viele ‚Hündeler‘ nicht im geringsten ein.

    • Hündeler Bello sagt:

      „Ein Kind wird NIE gefährlich für einen Hund“. Aus Sicht des Menschen vielleicht ja; aus Sicht des Hundes sicher nicht.
      „Ein Kind kann an der Uferpromenade ohne Aufsicht herumlaufen“. Ja, wenn es schwimmen kann.
      Dass Kinder unbeaufsichtigt „auch dort“ (offenbar überall) herumlaufen dürfen, weil ja LEINENPFLICHT herrscht, finde ich gut. So wird der Hund wenigstens nicht der Kindsentführung und des unaufmerksamen Kinder-Ueberfahrens verdächtigt.
      So ist das halt.

      • Tierheimhund sagt:

        Nur so als Tipp: Bei uns herrscht am Flussufer keineswegs Leinenpflicht. Und: Mein Hund war längere Zeit verängstigt und handscheu, weil er als Welpe u.a. von zwei Kindern (7 und 10) gequält wurde. Kinder können also selbst objektiv und nicht aus nur aus Hundesicht gesehen gefährlich werden.

    • Gisela Nowak sagt:

      Ohne Zweifel ist der Blog provokativ geschrieben. Dennoch enthält er viel Wahres. Hunde werden wie Schwerverbrecher behandelt, wenn sie sich gegen Übergriffe berechtigterweise zur Wehr setzen. Schnappt ein Hund das Kind weg oder stösst es um, bekommt der Besitzer es mit dem VetAmt zu tun. Bei allen anderen Tierarten ist dies nicht der Fall!
      Eltern sollten schon darauf achten, dass ein Kind den ruhenden Hund nicht stört. Kleinkinder sollten – wie Hunde – draussen nie unbeaufsichtigt sein!

      Hunde schnappen aufdringlichen Welpen über den Fang und korrigieren sie so. Deshalb werden so viele Kinder ins Gesicht gebissen. Die Hunde meinen, erzieherisch einwirken zu müssen oder setzen sich gegen das aufdringliche Kind durch, wissen aber nicht, das Kinderhaut viel empfindlicher ist als die Haut eines Hundes. Hunde können nur hündisch reagieren und müssen vor Situationen, die sie überfordern könnten, geschützt werden! Hier sind sowohl die Hundehalter aus auch die Aufsichtspersonen von Kindern gefragt.

      Für die Sicherheit von Kind und Hund gilt: Kinder und Hunde nie unbeaufsichtigt miteinander spielen lassen und bei Hunden, die nicht zum eigenen Haushalt gehören, immer zuerst fragen ob der Hund gestreichelt werden darf!

      Die Beissstatistik vom BVet spricht leider eine deutliche Sprache: Kinder unter 10 Jahren sind sehr oft Opfer von Hundebissen – häufig sind die ‚Täter‘ Kleinhunde und nicht Listenhunde. Leider geht aus der Statistik nicht hervor, wie oft die Erwachsenen ihre Aufsichtspflicht verletzt oder die Kinder den Hund provoziert haben. Viele gut sozialisierte Hunde sind mit den tollpatschigen Annäherungsversuchen eines Kleinkindes überfordert, vor Allem, wenn im Umfeld des Hundehalters keine Familien mit Kleinkindern leben.

      Kinder können Hunden sehr wohl gefährlich werden. Wirft ein Kind einen harten Gegenstand gegen einen Hund, kann es ihn verletzen oder ihm zumindest weh tun. Ein sensibler Hund wird den Schmerz oder Schrecken mit dem Kind verknüpfen und in Zukunft eher skeptisch auf Kinder reagieren. Kinder können Hunde unwissentlich in die Enge treiben, vor Allem, wenn der Hund angebunden ist und nicht ausweichen kann. Kinder können Hunde durch Schreien und hektische Bewegungen provozieren oder verunsichern. So manches Kind tritt nach Hunden. Die Liste liesse sich noch verlängern…. im Endeffekt sind Kinder vor Allem für kleinere Hunde viel gefährlicher als umgekehrt.

    • Xenia sagt:

      Oh Kinder können sehr gefährlich sein. Als Kind/Jugendliche bin ich mit einem Hund aufgewachsen, der vor den Nachbarkindern geschützt werden musste, weil die Steine jeglicher Grösse (auch Pflasterstein) nach dem Hund warfen, der 4-jährige Nachbarsknirps mit einem Stock gegen den Kopf/Augen unseres schlafenden Hundes piekste etc etc. Auch wurden immer Belllaute imitiert um den Hund zu reizen.

      Endresultat: aus einem verspielten Hundchen wurde ein erwachsener Hund, der schon fast panische Angst vor fremden Kindern hatte und sich wehrte, wie sie konnte…. bellen, knurren oder gar schnappen.

      Ach ja.. alle Kinder waren jeweils unbeaufsichtigt unterwegs und wenn man den Eltern was sagte, hiess es nur lapidar „Sags dem Kind selber, vielleicht hört es ja auf Dich…“

  • G. Wüthrich sagt:

    Ich verstehe die Schreiberin. Obwohl ich Mutter von zwei kleinen Kindern bin und sehr genau weiss, dass man zwischendurch gerne ein Erwachsenen-Gespräch führt und sich eine Pause vom Kinderalltag wünscht. Ich bin keine Hundebesitzerin. Was ich aber weiss ist, dass Kinder Schutz brauchen. Dies gehört zu den Kinderrechten. Kinder haben ist freiwillig. Wenn man sie aber einmal hat ist man für sie verantwortlich.

  • hansueli sagt:

    Sehr geehrte Frau Flunser,

    Sie mögen in den Grundzügen ja Recht haben, aber die Art wie Sie schreiben sagt mir vor allem, dass Sie in erster Linie frustriert sind und ihnen ihr Hund über alles geht. Es gibt immer zwei Seiten, aber nach dem Lesen ihres Artikels habe ich das Gefühl, dass Sie eine davon zu stark ausblenden. Das nächste Mal bitte weniger emotional und differenzierter. Danke!

  • Stefan Werner sagt:

    Lassen Sie mich mit einer Gegenprovokation antworten: Was hat der Hund da verloren? Ein Australian Shepherd sollte Schafe hüten, nicht in Strassenbeizen unter dem Tisch liegen. Draussen rumzurennen würde ihm sicher viel mehr Spass machen, als „aufs Wasser zu schauen“.

    Und selbst wenn das nicht so wäre: Von einem Erwachsenen wird erwartet, dass er sich Kindern gegenüber nachsichtiger zeigt. Das gilt auch für einen erwachsenen Hund. Wenn der Hund nicht erkennen kann, dass es sich bei dem „fast gleichgrossen Wesen“ um ein Kind handelt, dann ist dieser Hund nicht genügend für das Zusammenleben mit Menschen sozialisiert und sollte erst Recht draussen bei den Schafen bleiben.

    • Melanie Meier sagt:

      So intelligent Hunde auch sein mögen – bitte überschätzen Sie sie nicht! Hunde erkennen sich nicht mal selber im Spiegel, wie sollen sie dann erkennen dass es sich bei dem Ding vor ihm um ein Kind handelt?

      Für Katzen z.Bsp. haftet man nicht, da man diese nicht domestizieren kann. Zerkrazt eine wütende Katze das Kind, so wird nicht so ein riesiges Ding draus gemacht. Und Katzen sind wohl eher noch als Raubtiere einzuordnen als Hunde – die meist friedliebend sind sofern ihre Herrchen mit entsprechendem Beispiel vorangehen.

      Darum denke ich auch, dass man Kinder von Hunden weghalten sollte – und Hunde von Kindern wenn diese zu neugierig werden.

      • Stefan Werner sagt:

        Die Hunde meiner Eltern und Grosseltern, mit denen ich als Kind zu tun hatte, erkannten sehr wohl, dass ich ein Kind war. Sie verhielten sich mir gegenüber eindeutig anders, durchaus auch nachsichtiger, als gegenüber Erwachsenen. Jetzt habe ich keinen Hund mehr, weil ich ihm nicht den freien Auslauf geben könnte, wie dies meine Eltern und Grosseltern noch konnten. Ich finde, man kann so ein bewegungsfreudiges Wesen nicht in ein Haus oder einen Garten einsperren, und ein Spaziergang von täglich ein oder zwei Stunden macht das eingesperrt-sein auch nicht viel besser.

        Wer das trotzdem tun will, soll es halt tun, ist ja nicht verboten, aber im menschlichen Lebensraum haben Menschen eindeutig Priorität, finde ich.

      • Flin sagt:

        Lieber Herr Werner

        Klar, Hunde erkennen die Kinder im „Rudel“ in soweit, als viele zu diesen ungeschickten Lebewesen nachsichtiger sind. Aber es ist auch normal, das sie diese Nachsicht nur im eigenen Rudel walten lassen. Kommt nun ein fremdes Kind ist das ganz eine andere Sache. Klar, ich muss auf meinen Hund aufpassen, aber ich kann auch nicht immer überall alles überwachen. Mir ist es auch schon passiert, dass mein Hund kurz irgendwo angebunden war und ich dann fast Streit mit einer Mutter bekommen habe, weil ich gerade noch verhindert habe, dass ihr Kind zu meinem angebundenen Hund „kuscheln“ ging. Ein Hund ist in einer solchen Situation eingeengt und reagiert mit Abwehr. Das es natürliches Verhalten, aber wird heute nicht mehr toleriert. Hätte mein Hund sich gewehrt, wäre automatisch er der Böse gewesen. Das ist doch einfach nicht fair. Als Hundehalter bekommt man automatisch den Schwarzen Peter zugeschoben.

        Ausserdem: Auch Hütehunde wie Sheperds oder mein Border Collie brauchen einmal eine Pause. Und dann ist es für beide sehr gemütlich in einer Gartenbeiz. Sie fordern Toleranz für Kinder. Bei aller Priorität des Menschen: Hundehalter sind auch Menschen und auch ihnen gegenüber sollte man Toleranz zeigen. Also: Der Hund darf mit in die Beiz, solange er brav unter dem Tisch oder neben dem Stuhl liegt. Er sollte dann aber auch von NIEMANDEM (auch keinem Kind) gestört werden.

  • Jule sagt:

    Wenn du ein freies, mündiges, neugieriges, wissbegieriges und einfach selbstständiges Kind grossziehen möchtest, kannst du nicht permenant intervenieren und Schritt und Tritt verfolgen. Jedes Kind muss eigenständig Erfahrungen sammeln und auch wenn man überall Gefahren lauern sieht, muss man als Mutter auch mal „laufen lassen können“ – das soll aber nun selbstverständlich keine Aufforderung zur Vernachlässigung der Aufsichtspflicht sein, sondern vielmehr zur Toleranz unter allen, die am öffentlichen Leben teilhaben.

    • Cara Mia sagt:

      Wenn die Hundehalterin gleich denkt und ihren Hund und die Leute rundum auch nicht dauernd beobachtet, ja was dann? Dann hat das Kind seine tolle Erfahrung, nämlich einen Biss im schnudderigen Finger, den es in die Nasenlöcher des Hund stecken wollte… aber gelernt hat es wohl etwas, zumindest das stimmt: ich sollte fremden Hunden nicht zu nahe kommen.

  • Laura TI sagt:

    Es geht doch da auch darum Verantwortung zu übernehmen für ein Kind, das nicht das eigene ist. Käme ein kleines Kind auf meinen kinderunerfahrenen Hund zu, würde ich das Kind sicher nicht so nah kommen lassen, dass mein Hund auch nur einen Hauch einer Chance hätte das Kind zu beschnüffeln. Das Risiko wäre mir zu gross. Ich kann zwar auch von meinem Hund behaupten, dass er gut erzogen ist, dass er brav ist, dass er sicher nie zubeissen wird, aber, wie hier schon ein paar Mal erwähnt, mein Hund ist ein domestiziertes Raubtier und somit unberechenbar, es kann immer ein erstes Mal geben, wo er sich nicht so verhält, wie ich das von ihm gewohnt bin und wie ich das von ihm erwarte, deshalb schütze ich das Kind, auch wenn das eigentlich die Sache der plaudernden Mutter wäre.

    • Daniel sagt:

      Danke für diese Antwort – schön wär’s, wenn alle Leute so eine Einstellung hätten, Bravo !

  • Bella sagt:

    Als Mutter kann man nicht immer 100% präsent sein. Ich finde auch, dass es die elterliche Pflicht ist, aufzupassen, bin aber froh, dass viele Menschen auf der Strasse und in Trams etc. oftmals mitdenken.

    Ich liebe Hunde. Meine Kinder auch. Da wir ein überaus kinderliebendes Exemplar zu Hause haben, muss ich aufpassen, da meine Kinder den „Abstand“ nicht kennen. Sie setzen sich auf den Hund, ziehen am Schwanz etc. Es ist auch bei unserem nicht ok, aber schon gar nicht bei einem Fremden. Wichtig ist aber doch, dass sie lernen, Respektvoll mit dem Tier umzugehen. Ich bringe ihnen bei, dass wenn der Hund isst, er auf keinen FAll von ihnen gestört werden darf! Oder wenn er auf seinem Plätzli ist, sollen sie ihn in Ruhe lassen.
    Ich wünsche mir, dass sie auch mit Schnecken, mit Pflanzen etc rücksichtsvoll umgehen. Na, wie können wir das lernen, wenn nun keine Hunde mehr auf den Strassen, auf der Allmend oder im Boulevardcafé anzutreffen sind? Und jedes Kind hat soo Freude an Hunden. „WauWau“ ist doch meist das erste Wort!

    Unsere Krippe hat uns schon mal eingeladen, damit wir mit unserem Hund eine Nähe zu den Kindern schaffen können. Wir haben den Kindern mit diversen Hilfsmittel aufgezeigt, was ein Hund mag, was nicht und wie er funktioniert. Das war toll. Auch Kinder mit Angst konnten sich überwinden, ihn zu streicheln.

    Wir können nicht verlangen, dass alle Hunde-Kenntnisse haben. Aber Grundkenntnisse vielleicht? Nicht an Hunden vorbeirennen mit Stöckli in der Hand. Immer erst streicheln, wenn man den Besitzer gefragt hat. usw.

  • Pat Sibler sagt:

    Hört auf, euch über Hunde zu nerven!

    Es geht um Kinder, die nicht wissen, dass man einiges nicht tut, weil es sie um dümmsten Fall sogar umbringen kann. Und es geht um Eltern, die zu dumm oder zu arrogant sind, es ihnen beizubringen.

    Ich stosse STAENDIG auf Kinder, die Unsinniges, Gefährliches tun – mit den Eltern irgendwo in der Nähe. Sie reissen im Laden Sachen aus dem Regal, sie kratzen gedankenverloren mit Aesten Autos entlang, sie gehen über Glasdächer, die ziehen Hunde am Schwanz, sie greifen mit den Händen in die Räder von Maschinen. Und immer stehen die Eltern in der Nähe und glotzen vor sich hin. Andere sollen aufpassen! Meine Besipiele sind übrigens alle selbst erlebt.

    Also, liebe Eltern, es ist schön, dass Ihr Kinder auf die Welt stellt. Nun passt auf, dass sie die Kindheit schadlos überleben und dass sie ihren Mitmenschen keinen Schaden zufügen. Vielen Dank.

    • Miez sagt:

      Eben eben, sehr treffend: „ES“ sind Kinder!!! Menschen in erster Linie! Tja und Hunde… eben nicht! Also hört doch auf mit dem Abwälzen auf die Eltern, wenn ihr eure Viecher nicht im Griff habt! Was soll das eigentlich überhaupt, dass Hunde mit Menschenkindern verglichen und in einem Satz genannt werden? Und nicht alle Eltern sind zu dumm – im Gegenteil, weil die Gefahr der unfähigen HundeNarren ständig zunimmt, geschehen immer mehr Unfälle mit und durch Hunde, sprich Hundebisse und übleres!
      So nebenbei: Täglich versäubern Hündeler ihre lieben Hunde in unserem privaten (grosse Wiese – da geht man einfach mal so rein) Garten und kacken uns vor die Verandatür, wo auch unser Kind nun nicht mehr gefahrlos spielen kann. Und wieso? Weil ihnen alles schnurzepiepegal ist! Der arme Hund hat ja sonst nichts, oder? Nur sagen darf man nichts… Wehe!

      • Pat Sibler sagt:

        Himmel! Miez! Es geht nicht um die Kläffer. Es geht auch nicht um Kinder. Es geht im Artikel darum, dass Menschen ihren Nachwuchs auf die Welt stelllen und dann nicht daran denken, dass sie ihn anleiten müssen, bis er selbst durch die Welt kommt. Die Autorin mit dem Hund könnte auch eine Autorin mit einem Kleiderladen sein, in dem Kinder die Pullover auf den Boden schmeissen.

        Ihre Haltung „Nur sagen darf man nichts“ ist übrigens total verfehlt. Wenn Sie meinen, nichts sagen zu dürfen, sagen Sie bitte gar nichts und beschweren sich nirgends.

      • buenaventura sagt:

        Sie spricht in einem Satz von Uferpromenade nur um dies im nächsten Satz mit Strasse zu ersetzen. Ja was ist es nun? Ein Kind das „frei“ (4m hinter der Mutter!!!) auf einer Uferrpromenade herumläuft zeugt wohl nicht vor Verantwortungslosigkeit der Eltern. Auf einer Strasse würde es, ja, auf einer Promenade nein. Sie basiert ihre generelle Vorverurteilung von Eltern auf einem ganz schwachen Beispiel. Wohl weil sie sich nicht ganz im Klaren wie sie ihr Konstrukt aufbauen will? Wann darf das Kind für sich Erfahrungen machen? Wer schreibt das vor? Die Hundehalter? Auf einer Uferpromenade promenieren die Leute. Sie bummeln, sie sind frei und müssen nicht auf Hunde aufpassen müssen. Ein Hund gehört auch nicht in ein Restaurant. Es ist rücksichtslos. Gegenüber dem Hund und den Mitmenschen.
        Wie Marco schon richtig bemerkt hat, das Beispiel ist an den Haaren herbei gezogen. Voller Widersprüche und wenig Informationen. Wieso hat die Hundehalterin nicht mit den Eltern gesprochen? Sie rasselt mit Vorurteilen in die Diskussion ohne überhaupt genügend Argumente zu liefern. Wie oft ist ihr das passiert? Dauernd? Einmal?
        Wie gesagt, ich habe nichts gegen Hunde, tätschle ihnen auf den Kopf wenn sie das mögen und sage ihnen was sie für arme Viecher sind täglich für mehrere Stunden in einer Wohnung eingesperrt zu sein damit Herr-/Fraulein einen Zeitvertreib hat. Sie nicken dann jeweils heftig…

      • Walter sagt:

        @Pat Sibler
        Haben sie selber Kinder? Ich denke nicht. Kinder verstehen nicht immer alles beim ersten Mal. Und sie neugierig und wollen alles ausprobieren. Wenn man das verhindern will, muss man Kinder die ersten Jahre einsperren. Wollen sie das?

        Für mich ist es aber natürlich selbstverständlich, dass ich mein Kind zurechtweise wenn es den Pulli runterschmeist und ihn wieder zurücklegen würde. Und ist der Pullover beschädigt wird der Schaden ersetzt.

  • Heiner Müller sagt:

    Und sie schalten ihr Gehirn aus und zerfleischen sich wieder.

    Halten Sie bitte einen Augenblick ein, lesen Sie, denken Sie nach.

    Die Autorin hat keinen pro-Hund-Artikel verfasst, sondern einen pro-heiles-Kind-Artikel. Hören Sie also ums Himmels Willen auf, sich über Hunde zu unterhalten.

    Die Autorin setzt sich am Beispiel (am Beispiel! Beispiel! Es könnte also auch ein anderes Beispiel sein!) eines ordentlich erzogenen, an der Leine liegenden Hundes und eines nicht ordentlich beaufsichtigten Kindes und zweier nachlässiger Erwachsener dafür ein, dass man Kinder ordentlich beaufsichtigt und sie vor Gefahren bewahrt, die sie selbst nicht erkennen können.

    Es geht also darum, dass man als Aufsichtspflichtiger auf sein Kind aufpasst und nicht kreischt „Der dort soll seine Gefahr entschärfen, dann passiert meinem Schätzeli nichts!“ Denn nicht alle Gefahren lassen sich entschärfen, und manchmal trifft man sogar, oh Schreck! auf böse Menschen, die Gefahren nicht aus dem Wege räumen wollen. Dann fällt das Kind rein, und es nimmt Schaden. Weil das dem Kind weh tut, weil es vielleicht stirbt oder sein Leben lang vernarbt oder behindert ist, passt man auf sein Kind auf.

    Ist das so schwierig zu begreifen?

    • zeitungsleser sagt:

      Sie haben ja recht (was aber hunde als beispiel angeht – bleibt es dabei, der halter muss ihn im griff haben).

      • independent sagt:

        Beim Kind genau gleich. Als erwachsener Begleiter von Kindern hat man eine Aufsichts- und schlussendlich auch Haftpflicht.

        Viele scheinen das völlig zu vergessen.

  • Jutta sagt:

    Solche Szenen hab ich auch schon zu Hauf erlebt. Da mein Hund in einer kinderfreien Umgebung aufgewachsen war, weiss sie nicht, dass diese tabsigen Gestalten keine Gefahr bedeuten. Und wenn ich die Mütter bitte, ihr Kind zurück zu rufen, treffe ich oft auf unverständiges Lächeln, weil die quasselnden Hühner der Landessprache nicht mächtig sind. Mehr als einmal musste ich mich zwischen Kleinkind und Hund stellen oder das Kind selber wegschubsen, das meine Warnung ignorierte und stand dann als Bösewicht da.
    Und tatsächlich, auch meine Mutter hatte eine Leine und ein Gstältli für mich. Schätzungsweise waren ihre Spaziergänge mit mir wenig stressbelastet, und ich habe mich trotz seltenem Kontakt mit Tieren jeglicher Art als Kleinkind zum Tierliebhaber entwickelt.

  • oma sagt:

    Sie mögen vielleicht recht haben. Aber bei einem Unfall zwischen Kind und Hund haften die Hundehalter. Darum kurze Leine für Hunde! Ich bin schon seit fünfzig Jahren auf dem Velo unterwegs. Mir fällt eher auf, wie viele ungezogenen Hunde und Hundehalter es gibt. Ob im Wald, auf Wanderwegen oder Velowegen, überall muss man sich hüten vor herum streunenden Hunden. Ich wurde als Kindergärtnerin in letzter Zeit oft Zeuge, wie Hunde unmotiviert auf Kinder zusteuerten, die in der Zweierkollone marschierten. Letzthin wurden wir bei einem Picknick (in eine Naturschutzzone!) regelrecht überfallen. Ein freilaufender Husky ging auf uns los und schnappte drei Kindern das Essen aus den Händen! Die Hundehalterin lachte bloss…. Heute haben die Hunde mehr rechte als Kinder, Velofahrer und Wildtiere.

    • Peter H. sagt:

      Und warum haben Sie nicht eingegriffen?

      • oma sagt:

        Das ging ratsch rastch in Sekundenbruchteilen. Zum eine Nase abbeissen zum Beispiel braucht ein Hund kaum eine halbe Sekunde, jedes Eingreiffen kommt zu spät!

    • independent sagt:

      Es ist zwar richtig, dass Hundehalter in der Natur glauben, alle anderen Leute müssten sich ihren Bedürfnissen und ihrem Rhythmus anpassen. Aber auf Eltern mit Kindern trifft das auch zu.

      Bin als Radfahrer immer wieder erstaunt, dass Erwachsene glauben, mit oder ohne Hunde oder Kinder vier Meter breite, explizit kombinierte Wander- und Radwege faktisch absperren zu dürfen: Hund auf der einen Seite, Mensch auf der anderen und Leine dazwischen. Sinngemäss gleiches bei Kindern und Erwachsenen (Kind und Erwachsene so über die ganze Fahrbahnbreite, dass nur im Schritttempo sinnvoll passiert werden kann).

      Wenn Autos kommen (z. B. Forstdienst oder Traktoren) sind die gleichen Leute wesentlich flinker, den Nachwuchs oder Hund am Strassenrand zu halten.

      • Eni sagt:

        @ independent

        Vielleicht sollten Sie es mal mit klingeln versuchen. Es ist wirklich nicht toll, wenn von hinten ein Radfahrer im Formel 1 Tempo mit 10 cm an einem vorbeirast, wenn möglich noch im Fahrverbot. Ich nehme meine Kinder an Spazierwegen sicher nicht an die Hand damit rücksichtslose Velofahrer wie die Rennfahrer vorbeizischen können, auch Kinder haben ein Recht darauf sich auszutoben, stillsitzen müssen sie in der Schule schon genug.

  • buenaventura sagt:

    Diese Hundehalterin verhält sich löblich, was leider nicht immer der Fall ist. Was sie angesprochen hat ist ebenfalls wichtig, jedoch sollten wir das alles ein bisschen relativieren. Hat sie ihren Hund IMMER absolut unter Kontrolle? Ist sie Mutter, das heisst kann sie einschätzen was es ist Mutter zu sein? Sie sagt sie ist an einer Uferpromenade gesessen, verliert jedoch kein Wort darüber, ob es auch Verkehr gegeben hat und wie sicher die Uferpromenade ist. Sie fokussiert sich nur auf das Kind das hinter den Eltern herläuft und ihren Hund. Es kann sein dass die Eltern halt mal für eine Zeit lang den Fokus verlieren. Das Kind ist ja nicht 100m von der Mutter entfernt. Ein Kind muss nicht immer 100% überwacht werden, vor allem nicht in einer Freizeitzone. Aber die Hündeler müssen sich anpassen.
    Städte sind für Menschen und nicht für Tiere geschaffen worden. Deshalb sollen sich die Hündeler so weit anpassen, dass sie ihren Hund im Griff haben. Ich kann von x Beispielen erzählen wo der Hund auf meinen Sohn losgerannt ist, also sozusagen seinen sabernden Chuttelblätz meinem Kind ins Gesicht klatschen wollte, obwohl er kein geringesten Interesse an den Hunden zeigte weil er ganz einfach vor ihnen Angst hat. Nicht von mir gefördert, da mir Hunde schnurzegal sind und ich ihm sage dass sie nun halt mal da sind und er sich mit ihnen arrangieren muss.
    Das Grössenverhältnis Hund-Kleinkind ist in etwa ein Löwe zu einem Erwachsenen. Niedlich, nicht? Also bitte hört auf, liebe Hündeler, euch in Freizeitzonen über sich frei bewegende Kinder aufzuregen. Die Hunde(halter) sind das Problem. In Freizeitanlagen gehören Hunde nur wenn sie straff an kurzer Leine gehalten werden. Nicht diese endlos langen Aufziehleinen in die sich Zweibeiner und -radler verheddern. Sonst zieht einfach aufs Land und lasst dem Wauwi dort die Bewegung die er braucht.

    • zeitungsleser sagt:

      seh ich als einer, der mit hunden aufgewachsen ist, auch so. der hund ist ein raubtier, er beisst, wenn er gereizt wird. es geht von ihm auch dann eine gefahr aus wenn er „ganz ein lieber ist“ „und das sonst nie tut“. der halter muss kinder fernhalten, weil kinder eben nun mal dazu neigen, von hunden magisch angezogen zu werden und ihnen ins „gesicht“ zu fassen (was hunde gar nicht mögen). – was aber natürlich nicht schadet, ist wenn die eltern den kindern beibringen, dass man fremde hunde nicht einfach anfassen darf.

      • buenaventura sagt:

        Anfassen tut er ganz bestimmt nicht. Er hat Angst vor Hunden. Woher weiss der Himmel. Wahrscheinlich weil ihn im GZ Wipkingen auf der Kinderspielwiese notabene ein frei herumrennender Hund beinahe umgerannt hat als er ca 2.5 Jahre alt war. Hundehalter nirgends zu sehen. Ein sich immer wiederholendes Spektakel. Also keine Spur von anfassen oder streicheln wollen. Er wechselt immer die Seite damit ich zwischen ihm und Hund stehe. Ich sage ihm dann jeweils dass es gut ist Respekt vor Hunden zu haben, aber er muss mit ihnen leben lernen. Aber auch dass ich alles (wirklich alles, je nach Situation!) tun würde um den Hund fern zu halten, falls er ihm zu nahe kommt. Wahrscheinlich komme ich dann in die Kiste weil ein Hund mehr Rechte als ein Kind hat.

  • Loic sagt:

    Doofer Beitrag. Es bleibt noch anzumerken, dass ein Autofahrer nicht unschuldig ist wenn er ein Kind überfährt, das auf die Strasse läuft. Dadurch, dass man mit einem >1000kg schweren Gefährt durch die Gegend fährt, nimmt man dieses Risiko (unbewusst) in Kauf.

    • Grasshüpfer sagt:

      Ach ja ? Das ist ja was ganz Neues…

      Ich empfehle, mal Art. 58 und 58 SVG zu lesen…

      Zudem sind Haftung und Schuld zwei verschiedene Dinge, man kann also auch ohne Verschulden haftbar sein.

      Ausser man betrachtet das Kaufen eines Autos schon als Schuld (siehe Offroader-Gegner…).

  • Larissa sagt:

    Also ich erziehe meinen Sohn wie einen Hund, mit Kettenhalsband und Elektroschocks und so weiter. Seither versteht er sich mit Hunden prima.

    • Monika sagt:

      So, so! Da müsste man aber sofort Amnesty International eingeschalten und Ihnen der Sohn weggenommen werden!
      Denn jeder, der seinen Hund so erzieht wie Sie es beschreiben, bekommt mit dem Tierschutz massive Probleme. Komischer Humor!

      • buenaventura sagt:

        Es ist schwarzer Humor. Für den Durchschnittschweizer nicht frei zugänglich. Er muss in harten Lektionen erlernt werden.

  • Marco sagt:

    «Wie gefährlich sind Eltern, die die Sorge um das Wohlergehen ihrer Sprösslinge der Allgemeinheit überlassen, für Hunde?» Dieser Satz gefällt mir besonders gut. Denken und dann schreiben oder schreiben und dann denken? Ich würde meinen, dass Eltern nicht gefärlich sind für Hunde. Dann kommt die nächste Frage, sie sassen an der Uferpromenade und dann kamen zwei Frauen mit ihrem freilaufendem Kind, und dann reden sie von Autofahrer die das Kind dort überfahren könnte, an einer Uferpromenade ist doch Fahrverbot sons wäre es keine Promenade.

    Entschuldigen sie meine Auffassung, aber ich denke sie sollten ihre erfundenen Geschichten besser recherchieren.

    • Heinz Durrer sagt:

      Limmatquai?

      • Christine Flunser sagt:

        Es war zwar nicht der Limmarquai, doch die Situations durchaus vergleichbar: das Meer, breiter Weg, Strasse, breites Trottoir mit Strassenkaffees. Es lauerten also sehr viele Gefahren für den Knirps.

  • Funny sagt:

    Es war auch noch an einer Uferpromenade. Das Verhalten der Mutter gehört hier kritisiert und nicht das der Hundehalterin. Leider erlebe ich auch immer wieder solche Szenen. Wenn ich als Hundehalterin dann den Eltern sage, sie sollten den Kindern sagen dass sie zuerst fragen bevor sie einen Hund streicheln, werde ich dumm angemacht. In jeder Schwangerschaft müsste es einen oblig. Kindererziehungskurs geben so wie es die Hundehalter, mit einem neuen Hund neustens auch machen müssen, auch wenn sie schon 20 Hunde hatten.

    • Miez sagt:

      Liebe Funny, das gibt es bereits schon – die Kontrolltermine der Mütterberatung.
      Aber mal ehrlich, ich als Mutter muss mich ständig mit Sperberaugen auf alle Situationen gefasst machen, wenn ich in weiter Ferne einen nicht an der Leine geführten Hund (aber auch an der Leine, wenn die Wege sich kreuzen!) sehe. Leider habe ich, trotz korrektem Verhalten, mehr als einmal erlebt, wie ein Hund zugebissen hat! Und glauben sie mir, ich liebe Hunde wirklich, aber nicht deren oftmals völlig unfähigen und gelangweilten Besitzer! Und der obligate Spruch: „Sie müend kei angscht ha, er isch gaaaanz en liebe und er macht nüt!“ nervt mich jedesmal. Wer kann das von seinem Hund wirklich behaupten? Sie?

  • Heinz Durrer sagt:

    Wenn alle nur ein kleines bisschen Rücksicht nehmen würden (Hundehalter, Eltern, Radfahrer, Autofahrer etc.) gäbe es praktisch keine Probleme dieser Art. Aber dies ist zur Zeit, so kommt es mir zumindest vor, bei uns ein Fremdwort.

  • oi oi oi sagt:

    Finde die Antworten hier also schone etwas merkwürdig.
    Geht es hier wirklich um den Hund?
    Ich denke es geht hier eher um die Eltern die schauen wie die Vögel pfeiffen während ihr Nachwuchs in einiger Entfernung das selbe tut. Sprich keiner von beiden beachtet die Gefahren die um sie herum sind.
    Mit Vorliebe wird diese Art von spazieren an dicht befahrenen Strassen praktiziert.
    Schon x-mal beobachtet und ich frage mich da wirklich ob man als Aufsichtsperson noch rechtzeitig eingreiffen kann.
    Schliesslich sind sich kleine Kinder den Gefahren echt nicht bewusst, dass muss die Begleitung übernehmen. Aber eben
    oft ist von dieser auch nicht viel zu erwarten.

    Meine Mutter hatte für mich so eine praktische Leine. Damit konnte ich mich „frei“ bewegen, also ohne ständiges Hàndchen geben. Aber ich war sicher. Aber diese Leine ist ja aus der Mode gekommen. Man möchte sein Kind nicht mit einem Hund vergleichen. Wobei wir wieder beim Hund wären. Hi hi.

    • L. Jucker sagt:

      Da muss ich „oi oi oi“ zustimmen, finde die Antworten auch relativ merkwürdig. Wer auch nur das geringste Verständnis von Tieren hat, weiss, dass man auch diese zu respektieren hat und es selbstverständlich an den Eltern liegt, dass ein Kleinkind nicht unbemerkt einem Hund den Zeigefinger ins Naseloch strecken kann. Der Hund tut sicher nichts Falsches, wenn er sich dann entsprechend bedroht fühlt und reagiert, aber selbstverständlich ist dann der böse Hundehalter schuld, dem es nicht gelungen ist, dem Hund sein Wesen komplett auszutreiben, wie man das offenbar von ihm erwartet, weil das Kind ja alles tun darf, denn es ist ja geheiligt und hat immer Recht, nur weil es ein Kind ist und man den armen Eltern dankbar sein muss für die Zeugung des künftigen Steuerzahlers (siehe die Kommentare à la „Kind zuerst, basta“…)
      Die Kommentare hier zeigen vor allem, dass für Hunde im öffentlichem Raum und dem natürlichen Umgang mit ihnen, wozu auch und vor allem Respekt gegenüber dem Tier gehört, welchen Eltern ihre Kinder zu lehren hätten, offenbar zufolge der seit einigen Jahren vorherrschenden Hetzkampagne gegen Hunde und ihre Halter kein Platz mehr vorhanden ist.

      • Peter H. sagt:

        an oi und L. Jucker: Das hier ist eben der Mamablog. Mamas tendieren dazu, zu meinen, ihre Kinder hätten überall und jederzeit Priorität.

        Sie haben Recht: Es geht im Eingangsartikel wirklich nicht um die Hunde. Es geht darum, dass Eltern ihre Kinder gefälligst aufs Leben vorbereiten! Im Leben gibt es Fallen aller Art. Die muss ein Mensch erkennen können. Wenn er sie noch nicht erkennt, weil er zu jung ist, muss der verantwortliche Erwachsene den kleinen Menschen beaufsichtigen.

        Ich erinnere mich, als Kind – als städtisches Kind! – gelernt zu haben, dass man sich nicht hinter Pferde stellt und dass man Pferde nicht erschreckt. Heute bin ich Reiter. Immer wieder muss ich Kinder vom Hintern meines Pferdes fernhalten, während die Eltern in der Nähe, oft in Sichtiweite, sind und – zum Beispiel – in der Gartenbeiz bechern. Ein treffendes Beispiel, wie man die grundlegende Erziehung vernachlässigt („die anderen schauen schon!“) und im Einzelfall die Augen schliesst („wird schon nix passieren, und wenn was passiert, ist sicher jemand schuld“).

        Dass der wirklich Leid tragende das beschädigte Kind ist, kommt den Leuten offenbar nicht in den Sinn. Oder viellliecht kommt ihnen gar nichts in den Sinn, weil sie schlicht und ergreifend zu blöde sind.

      • Swisstaz sagt:

        L. Jucker, Sie sprechen mir aus der Seele.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        L. Jucker, die Leute wissen nicht, dass man sich nicht hinter Pferde stellt, sie haben auch keine Ahnung, dass ein Pferd ein Fluchttier ist. Mir ist immer wieder passiert, dass ich, wenn ich kurz Strassen passieren musste, von Autos überholt werde, die just auf meiner Höhe zurückschalten und dabei den Motor so richtig aufheulen lassen. Wenn man ein Pferd nicht so gut kennt, schwitzt man in solchen Situationen immer Blut und Wasser und hofft, dass es nicht vor Schreck einen Satz auf die Mitte der Fahrbahn macht.

  • nicolas sagt:

    kinder zuerst und zwar in allen belangen, wenn hunde beginnen steuern zu zahlen, können wir wieder darüber sprechen

    • Heinz Durrer sagt:

      Hunde (bzw. Hundehalter) bezahlen schon seit längerer Zeit Steuern für Ihren Hund.

      • Heinz Durrer sagt:

        Hierzu muss auch noch gesagt werden: Wenn Kinder beginnen Steuern zu zahlen, können wir wieder darüber sprechen ;-).

      • Matthias sagt:

        Kinder zahlen mit Glück ca. 60 Jahren Steuern die vermutlich höher sind als was die Hunde je abgeben würden. Desweiteren zahlen sie sogar noch die AHV für die Hundehalter. Oder auch nicht, weil sie dann hundehalter oder alte hassen =P

    • Funny sagt:

      Sie, resp. der Hundehalter tut es bereits.

    • Rolf sagt:

      …für Hunde werden Steuern bezahlt, also können wir auch darüber sprechen. Zuerst informieren, dann Kommentare schreiben.

  • Miez sagt:

    Komisch, dachte immer, Uferpromenaden seien für Menschen, genauso wie Strassenkaffees und angelegte Parks mit Spielplätzen! Leider sieht die Realität anders aus. Werde oft angekläfft (Hundehalter Lichtjahre vom Tier und deren Hinterlassenschaften entfernt!), ohne dass mein sabberndes Kind auch nur die Ärmchen aus dem Wagen hält. Nehme, sobald mein Kleiner sicher auf den Beinen ist, ihn an die Leine, dass er nicht verantwortungslos herumirrt und die herumstreunenden Hunde (und deren oft schwatzende Hundehalter) in ihrer Freiheit stört. Und ja, der Beitrag ist tatsächlich provokativ! Aber mal ehrlich – Kinder sind auch in Kaffees oftmals nicht erwünsch, Hunde schon, ja? Verdrehte Welt…

    • funnytree sagt:

      Ja, warum denn nicht? Hunde schreien nicht, stossen keine Gläser um, fassen nicht alles an mit ihren klebrigen Pfoten…macht schon Sinn, oder?
      Und wenn Parks, Uferpromenaden etc. für Menschen sind, wo dürfen denn Ihrer Meinung nach die Hunde noch hin?

      • Peter H. sagt:

        Alle üblichen Viecher und Menschen dürfen überall sein. Sie sollen nur nicht den anderen auf den Füssen rumtreten. Die einen wissen, den anderen muss man’s sagen. Und wer’s nicht lernt, soll eben weg.

  • Blitz Blank sagt:

    Ja, ich denke jeder Hundehalter ist absolut für seinen Hund (domestiziertes Raubtier) und seine Taten verantwortlich. Diese Verantwortung wird aber nur von den wenigsten Haltern wahrgenommen, nämlich von denjenigen die SICH und ihren Hund konsequent ausbilden und dem Hund somit einen wesensgemässen Alltag bieten können. Die Hürde zur Haltung eines Hundes muss noch viel höher werden als heute. Wie lange muss ein Blindenhund trainiert werden?

    Hundeloser Hundefreund.

  • kaugel sagt:

    madonna, jetzt auch noch die hündeler. ich bin drauf und dran, mit meiner zehn monate alten tochter nach hause in die schweiz in die ferien zu fahren, aber je länger je mehr bekomm‘ ich allgemein den eindruck, dass mein teures heimatland so gut nicht mehr ist für kleine kinder. wenn wir an die kombination kind/hund denken, sollte menschlich, gesellschaftlich, moralisch und tatsächlich das KIND zuerst kommen; und denken wir an den öffentlichen raum und die kombination kleinkinder/hundehalter, also ich bitte sie, da scheint mir mit oder ohne kind die anspruchshaltung von leuten wie ihnen, dass sich bald alle passanten vor ihrem tier zu boden werfen müssen, ja sowas von bescheuert.

    können sie sich noch an die diskussion um hunde auf der allmend erinnern? an die tatsache, wie völlig egal es den hundehaltern war, ob und dass da auch noch andere leute unterwegs waren? das ist auch in diesem beitrag die grundhaltung. selbstverständlich muss ich mich darum kümmern, dass meinen kindern auf der strasse nichts passiert, und selbstverständlich bin ich ein idiot, wenn ich das nicht tue. aber die verantwortung des hundehalters hier so stinkfrech in abrede zu stellen, dafür zu sorgen, dass sein tier niemandem zu nahe kommt, ist doch ziemlich stark. gerade in den vergangenen paar jahren haben wir ja in allen details lesen dürfen, wieviel „keine angst, er will nur spielen“ manchmal bringt – und dann kommen sie und erzählen uns davon, wie selbstverschuldet es ist, wenn ein hund ein kleines kind anspringt.

    gaga, mehr kann man dazu doch gar nicht sagen. weg mit den kindern, her mit den hunden, so sieht das hier bald mal aus. gaga.

    • Peter H. sagt:

      Regen Sie sich ab, Herr oder Frau Kaugel. Es geht nicht um die Rangordnung Kind – Hund. Es geht darum, dass zwei Weiber durch die Gegend latschen und ihren Balg nicht beaufsichtigen. Der könnte in eine Grube stürzen, einen Grill umkippen, in einen Affenkäfig langen, Kiesel von hinten auf ein Pferde werfen, seine Hand in einen Auspuff stecken, auf die Strasse rennen und wer weiss was sonst noch. Weil der Balg eben ein Goof ist, ein unverständiges Wesen, das Aufsicht und Anlleitung braucht und keine schwatzenden Weiber, die nicht aufpassen. Nur darum geht es.

      Wissen Sie, wie viele Goofen ich schon aus Situationen geholt habe, in denen sie hätten ernsthaften Schaden nehmen können? Viel zu viele. Ich habe anschliessend die in der Nähme rumlungernden,paffenden, schwatzenden oder saufenden Eltern zusammengestaucht, wenn möglich vor Publikum, und ihnen empfohlen, ihre Aufsichtspflicht wahrzunehmen. Das nützt wohl in solchen Fällen nicht sehr viel, aber immerhin noch mehr, als die Faust im Sack zu ballen.

      Also, Herr oder Frau Kugel: Der Reiter passt auf sein Ross auf, der Autofahrer fährt mit Umsicht, und der Kinderhalter bringt dem Goof bei, dass er seine Hand nicht einem Hund in den Mund steckt. Solange das der Goof nicht begriffen hat, passt der Kinderhalter auf. So einfach geht das.

      • Rolf sagt:

        Naja, wer in seiner Antwort permanent von „Goofen“ redet (nicht aber z.B. von Kötern), hat bewusst oder unbewusst kund getan, was er von Kindern hält.

      • Walter sagt:

        Wer von Kinderhaltern und Goof spricht hat wohl nicht viel Ahnung vom Umgang und Wertschätzung für Kinder.

      • Ursula sagt:

        Schliesse mich grundsätzlich der Meinung Walters und derjenigen Kaugels an. Wie viel Aggression da aus Peter Hs Mail spricht. Kinder wurden übrigens in der Schweiz lange wir Pferde oder Hunde angeleint – „Gstältli“ nannte man das früher-,
        wir wollen ja nicht zur guten alten Zeit zurück, nicht wahr?
        Natürlich sollen Eltern auf ihre Kinder aufpassen, natürlich lässt das manchmal zu wünschen übrig, aber der Erkundungsdrang der Kinder ist halt angeboren, auch so ein instinkthaftes Wesen, das im Verlaufe der Entwicklung zivilisiert wird.
        Frau Flunsers Beispiel ist für mich wie andere Leserinnen fragwürdig: Die Uferpromenade gehört primär Menschen und die beiden Frauen unterhalten sich angeregt, der Kleine ist ja im „Schlepptau“.
        Unweigerlich bekommt man das Gefühl, als ob die Verfasserin nur auf eine solche Situation gewartet hat.

      • Peter H. sagt:

        Blabla, Walter! Ich sage lieber „Kinderhalter“ (Humor, Walter! Humor! Achtung!) und „Goof“ (Dialektausdruck ohne Wertung, Walter! Dialekt!) und packe im Notfall sofort beherzt zu, als dass ich politisch korrekt dahersäusele und wischiwaschele erst mal lange diskutiere, bevor ich einen Goof am Kragen packe und vor dem heranbrausenden Auto wegziehe.

      • Peter H. sagt:

        Oh, und gleich noch was zum Thema „Uferpromenade“: Eine ältere Freundin, sie zählt über 70 Jahre, hat letzten Sommer an einer Uferpromenade einen kaum richtig gehfähigen Goof aus dem Wasser gezogen. Denn Uferpromenaden liegen am Ufer, und Ufer impliziert, dass es Wasser hat, und im Wasser kann man ersaufen. Besonders, wenn man ein Goof ist und noch nicht schwimmen kann und die Mama mit zwei weiteren Mamas auf der Bank hockt und schwatzt und nicht aufpasst.

        Danke gesagt hat die Mama nicht.

        Wenn er umgekommen wäre, der kleine, bedauernswerte Goof, hätte sie vielleicht die Stadt verklagt wegen des fehlenden Geländers – oder meine Freundin, die nicht rasch genug im Wasser war.

        Aufpassen macht eben Mühe, deshalb tritt man es noch so gerne ab, auch wenn keiner da ist, der die Aufgabe übernimmt.

      • Walter sagt:

        @Peter H
        Ihre Beiträge enthalten überhaupt keine Form von Humor. Keine Ahnung warum sie solche Probleme mit Kindern haben, aber sie sollten etwas dagegen unternehmen.

      • Peter H. sagt:

        Walter, ich habe keine Probleme und keinen Ärger mit Hunden, Autos, Kindern, Papageien, Motorbooten, Pferden, Fahrrädern etc. – sondern gelegentlich mit deren Haltern und Verantwortlichen. Schwierig auseinanderzuhalten für Sie, gell? Ist ja auch schwierig für Sie, einen Text zu lesen und den Inhalt zu erfassen. Deshalb verbeissen Sie sich in die Form.

      • Walter sagt:

        @Peter H
        Das die nächste Stufe in ihrem Diskussionsverhalten das wechseln auf die persönliche Ebene ist, war vorauszusehen. Mir ist das zu blöd.

      • @Ursula
        Ich nehme an, Sie sind eine von denen, die noch eine 4-jährige in den Buggy packen, um sie beim Einkaufen unter Kontrolle zu halten. Und später wundern Sie sich dann, wenn sie ein faules, ungezogenes, verfressenes dickes pubertierendes Goof zuhause haben.

        Einen Zweieinhalbjährigen kann man am Gschtältli mit in die Stadt nehmen. Er gewöhnt sich so sehr früh an Verkehr, Passanten, Hunde, etc. Und schon mit drei wird er den ganzen Weg mit Ihnen durch alle Einkäufe zu Fuss schaffen. Sie können ein Kind auf die Art lehren, sich verantwortungsvoll den Dingen zu nähern, einfache Regeln einzuhalten, Gefahren zu repsektieren.

        Ja, Gschtältli kann man heute noch kaufen. Und es gibt richtige Buben, die können Sie schon mit zwei nicht mehr in den Buggy packen, weil sie sich so laut und heftig gegen solches wehren. Sie wollen laufen, stark sein, und nicht immer nur gestossen werden.

      • Peter H. sagt:

        Ja, Walter, es ist blöd. Es ist „Ihnen zu blöd“, weil ich Ihnen vorhalte, mit keiner Silbe zum Inhalt Stellung bezogen zu haben, nur zur Form, zu einem Ausdruck, der Ihnen nicht passt. – Gegen meine Haltung, man solle seine Goofen davor bewahren, Schaden zu nehmen und Schaden zu verursachen, indem man ein Auge auf sie hat und ihnen altersgerecht beibringt, wo welche Fallen lauern, können Sie eben nichts vorbringen. Und gegen meine Haltung, der Hündeler solle sein Hund-Schatzi beufsichtigen und der Kindeler solle seinem Goofie-Schatzi zeigen, dass es nicht dem Hundi-Schatzi den Finger ins Nasenloch steckt, dagegen, gegen Weitsicht und Menschenverstand, können Sie eben auch nichts vorbringen. Deshalb beissen Sie in einen missliebigen Ausdruck und rufen dann „Aua, persönlich!“, wenn ich Ihnen das vorhalte. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag – das nächste Mal lassen Sie Ihren Mitmenschen ihre Dialektausdrücke, wenn Sie erkennen, dass keine Bosheit dahinter steckt.

      • Peter H. sagt:

        Herr Küchenschmalz, passen Sie auf! Sie haben „Goof“ gesagt! Und „dick“! Und „verfressen“! Das ist hochgradig unkorrekt und und böse…! Jetzt hauen dann ganz viele auf Sie ein! 🙂

        Das von Ihnen erwähnte Gstältli ist eine feine Erfindung! Neben vielen anderen Vorteilen hat es auch den Nutzen, dass man als (grosser) Erwachsener nicht ständig skoliotisch-schief mit einem (winzigen) Kind an der Hand durch die Gegend humpelt.

        Ich habe noch keinen Fachmann getroffen, der mir gesagt hätte, das Gstältli sei verfehlt. Nur Begeisterte und Leute, die sagen, „das kann man doch nicht, uiui!“ Aber warum man „das nicht kann“, das habe ich noch nie gehört.

        Ich denke, ich bringe eine chice Gstältli-Kollektion auf den Markt. Mit Strass und in Baby-Rosa und aus Jute geflochten und aus Seehundfell und aus Edelstahl und in Fair-Trade-Baumwolle und so weiter.

      • mira sagt:

        @Küchenschmalz
        Und es gibt anderthalbjährige Mädchen, die sich schon mit aller Kraft gegen den Buggy wehren, weil sie selber laufen wollen und jedes Mäuerchen hoch wollen. Da hilft nur eines: Fest an die Hand wenns gefährlich ist und lernen, lernen, lernen.

      • @Peter H.

        Chice Gschtältli gibt es. Die sind zudem überhaupt nicht billig.

        Man kauft sie im Fachgeschäft wo sie die Radschützenkampf-Buggies für 1550 Franken das Stück verkaufen.

        Ich haben den etwas mittelalterlichen, aber gut erhaltenen Vater und seine lebendige und junge Mutter gefragt, warum sie das Gschtältli benutzen. Die Antwort war, der Bub wolle laufen und habe sich schon mit 2 zettermordio gewehrt, wenn man ihn in den Wagen packen wollte. Der Bub war zweieinhalb und machte problemlos Fussmärsche von fast einer Stunde mit.

      • Katharina sagt:

        @Küchenschmalz 23. Juli 2010 um 10:29:

        Küchenschmalz hat das gender-gemainstreamte Wort für erfunden:

        DAS Goof.

  • Patrick Tigri sagt:

    Kinder muss man nicht an der Leine führen, Hunde schon – ist es das, was Sie stört? Wenn mein Kind einen Hund belästigt und dabei von ihm zurechtgewiesen wird, dann werde ich sicher nicht den Hundehalter belangen, sondern das als erzieherisch sinnvoll ansehen. Wenn der Hund mein Kind ernstlich verletzt, ist das sicher anders.

    Abgesehen davon ist es doch schön, wenn die Gofen noch ein gesundes Vertrauen zu Viechern haben.

  • samuel sagt:

    jede partei hat seine aufsichtspflicht zu erfüllen. wenn die mutter sie vernachlässigt, heisst das noch nicht, dass sie dann auch nicht zur verantwortung gezogen werden können.

    erinnern sie sich an den fall fohlen gegen kind, einsiedeln? dort hat das bundesgericht festgehalten, dass ein zaun nicht nur die tiere IN der weide, sonder auch unbefugte VON der weide halten muss.
    so sehe ich das beim hund auch: sie haben nicht nur dafür zu sorgen, dass der hund niemandem etwas macht, sondern auch potentielle opfer vom hund fern zu halten. leine etwas straffer halten reicht also nicht.

    was aber auf jeden fall stimmt ist der vergleich zwischen autofahren und hundehalter…

  • Hobbes sagt:

    Guter Beitrag!
    Eltern müssen Ihren Kindern den Umgang mit Hunden beibringen, genau so wie man den Umgang mit Menschen erst lernen muss.
    Abgesehen davon können auch Hunde den Umgang mit Kindern lernen. Meine beiden Hunde benehmen sich unseren und fremden Kindern gegenüber bedeutend fürsorglicher und sanfter als Erwachsenen gegenüber.

    • Magdalena sagt:

      Ja Rene, das ist auch ein netter und wirklich lesenswerter Artikel – nur was soll der Link jetzt hier beim Huendelerthema?

      Bei uns in Israel laeuft das wie folgt ab mit den Elternabenden und -Veranstaltungen:
      1. Sind sie immer abends nach Buerozeiten, also ab ca. 18h und die Kinder gehen ja sowieso nicht um diese Zeit schlafen
      2. Die Verantwortliche ueberreicht eine Woche vor dem Termin jeden Eltern einen Zettel, was mitzubringen ist. Da kann man dann nicht noch dran rumnoergeln oder steht vor der Entscheidung, was man jetzt noch vorbereiten soll. Ich find’s ganz praktisch so einen “Befehl“ vor die Nase zu erhalten.

      • René sagt:

        Warum eine Alternative? Der Kampf Hündeler gegen Eltern war vorauszusehen. Aber demnächst wieder in diesem Theater: Frauen gegen Männer. Wir bleiben dran.

  • zysi sagt:

    sie sprechen ein wichtiges prinzip an in richtung elternverantwortung.

    mir scheint wichtig, dass die fjedoch ür beide „haltertypen“ gilt, also auch für den hundehalter.
    nicht jeder hundehalter nimmt seine verantwortung derart wahr wie sie.

    es ist ein paradebeispiel wie beide seiten verantwortung übernehmen müssen.

    • Peter H. sagt:

      Liebe Frau Zysi oder lieber Herr Zysi. Was soll Ihr Beitrag? DIe Autorin beschreibt, wie sie ihre Verantwortung als Hündelerin wahrnimmt, und Sie bemerken, auch Hündeler müssten ihre Verantwortung wahrnehmen, nicht nur die Kindeler…

      • zysi sagt:

        lieber herr oder frau peter

        mir ist auch aufgefallen, dass ich die löbliche haltung verdeutliche. im wissen, dass der grossteil von hundehalter mit familienhunden eben genau nicht so reagiert wie die autorin.

        wenn ich mit meinen kindern unterwegs bin, dann kommt (wenn möglich) bereits aus sichtdistanz ein freundlicher aufruf mit der bitte den hund ganz einfach anzuleinen oder zu halten. so einfach.

        die reaktion können sie sich selber denken….

        das sollte natürlich auch für umgekehrten fall gelten. wie im beispiel beschrieben, werde ich eltern, die ihre kinder in der nähe von hunden nicht beaufsichtigen, auffordern ihre kinder zu Ihnen zu nehmen, da der hund nicht ihr streichelspielzeug auf verlangen darstellt.
        es kommt auf den hund, ob dies dann geführt möglich ist oder nicht – hund ist nicht gleich hund und weiter hinten von laura ti gut bemerkt immer noch ein domestiziertes raubtier…..

        nur so nebenbei:
        kennen sie die beschwichtigungssignale der hunde, die sie aussenden?

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