«Best of Mamablog»: Abgetakelter Superernährer

Den vierten Beitrag unserer Best-of-Sammlung, der von Philippe Zweifel verfasste Artikel «Abgetakelter Superernährer», haben wir ausgewählt, weil er so toll zeigt, was Väter sind und was nicht vergessen gehen darf: Helden, müde Helden.

MAMABLOG-SUPERHERO

Nichts ist dem neuen Vater peinlich, ausser: Eingestehen, dass man kein Superheld ist.

Wenn ich abends nach Hause komme, sagt meine Freundin nicht unbedingt «Hallo». Auch nicht «Wie wars im Büro?». Sie sagt: «Hier». Dann drückt sie mir den Kleinen in die Arme. Das ist okay, sie darf das. Immerhin hat sie ihn zehn Stunden unterhalten/gefüttert/geputzt. Jetzt ist sie Rocky nach der 15. Runde gegen Apollo Creed. Sie kann nicht mehr, will nur noch allein sein.

Doch halt! Auch ich habe im Büro schwere Tage. Nur, weil mein Computer keine Trotzanfälle hat, bedeutet das nicht, dass ich mich bei der Arbeit erhole. Schliesslich gibts dort einen Chef. Und vor allem: Verantwortung. Denn an die Arbeit gekoppelt, ist die Existenz meiner Familie. Man darf das nicht unterschätzen. Vor der Geburt unseres Sohns wusste ich nicht, was ein Albtraum ist. Heute träume ich regelmässig, wie ich gleichzeitig Job und Wohnung verliere. Dazu kommen Angst vor Krankheiten und ein melodramatisches Gefühl von drohendem Unheil, wenn ich ein Flugzeug besteige.

Allein, die wahre Last des Ernährers spielt sich im Kopf ab und ist schwer vermittelbar. So schluckt man seinen Protest herunter und dreht abends noch eine Runde mit dem Kinderwagen. Am Wochenende gehts dann mit dem ersten Hahnenschrei ins Naherholungsgebiet. Schliesslich ist jetzt Vaterzeit. Nicht, dass diese Ausflüge keinen Spass machen. Sehr sogar. Man ist stolz, erfüllt, von Liebe durchflutet. Ein zahnlückiges Lächeln des Kleinen – und die Batterien sind wieder aufgeladen.

Wäre da nicht diese fiese kleine Stimme in meinem Kopf. «Du wirst über den Tisch gezogen», sagt sie. Und schon bin ich ganz aufgeregt. Man denkt: Wo bleibt die Anerkennung für die Arbeit im Stollen? Der nötige Respekt für den Jäger, der mit stolzgeschwellter Brust das Essen nach Hause bringt? Ist nur ein richtiger Vater, wer den Feierabend im Sandkasten verbringt?

Damit es klar ist: Ich will nicht die Errungenschaften der Emanzipation schmähen. Frauen sollen arbeiten dürfen, so viel sie wollen, natürlich. Was mich beschäftigt, ist die Bewertung der Arbeit. Mit dem Aufstieg der neuen Väter, scheint mir, wurde nebenbei die Arbeit des Ernährers entwertet. Ein Vater auf dem Spielplatz ist: ein Held. Einer der arbeitet: eine Selbstverständlichkeit. Einer, der abends länger im Büro bleibt: eine Zumutung (lastet er seiner Frau doch Überstunden Babydienst auf).

Ja, wir modernen Eltern spotten über die klassische Rollenaufteilung, nennen sie archaisch oder hinterwäldlerisch. Mütter stürzen sich deshalb in eine Teilzeitarbeit und wir Vollzeit-Väter (Teilzeit arbeiten ist nach wie vor ein Privileg!) rennen jede freie Minute auf den Spielplatz, wo wir uns an einem Bier festhalten und uns gegenseitig zu unserer Fortschrittlichkeit gratulieren. Wo wir über Windeln und Kinderwagen fachsimpeln. Nichts ist dem neuen Vater peinlich, ausser: Eingestehen, dass man am Anschlag ist. Zugeben, dass man kein Superheld ist. Obwohl ich mir manchmal wie einer vorkomme. Einer von der abgetakelten Sorte. Mit Alkoholproblem und abgenutztem Kostüm, auf dem eine blasse Aufschrift steht: der Superernährer.

Was ist zu tun? Ich weiss es nicht. Sucht man nach Lösungen, landet man in der konservativen Ecke. Also weiterstrampeln. Oder?

(Erstpublikation am Dienstag, 6. Oktober, 2009)

zweifelPhilippe Zweifel, 36, ist Kulturredaktor bei Newsnetz und Vater eines Sohnes. Er lebt mit seiner Familie in Zürich.

42 Kommentare zu ««Best of Mamablog»: Abgetakelter Superernährer»

  • Felix Thür sagt:

    Kinder würde ich nur noch in Asien grossziehen, wo man für 400 Franken im Monat eine Full Time Maid und Nanny bekommt. Oder wenn die Eltern gleich nebenan leben und dann einen Teil der Erziehungsarbeit übernehmen können.

    War noch nie in der Geschichte so, dass sich zwei Elternteile alleine um die Kinder kümmern müssen, das ist etwas komplett neues und überfordert logischerweise Frau wie Mann.

  • Rolf sagt:

    Das ist doch toll wenn am Abend meine Ehefrau mir den kleinen in die Hand drückt. Dann nehme ich ihn und gehe mit ihm ins nächste Shopping Center. Ich habe nämlich gemerkt, dass so ein kleiner süsser Bengel ein sehr starker Frauen-Magnet ist. Da kommen mich reihenweise Frauen anquatschen um mir mitzuteilen wie süss der Kleine ist. Da kann ich den ganzen Abend flirten. Und die „Alte“ sitzt Zuhause :-)!

  • Michel sagt:

    Es gibt Studien, die belegen, dass Kinderhaben eben doch nicht gluecklich macht… Ich werde mir jedenfalls sehr gut ueberlegen ob ich mich darauf einlassen werde.

    • Ginola sagt:

      Jeder ist für sein Glück selber verantwortlich. Wenn du das von einer Studie abhängig machst, wirst du dein ganzes Leben dem „glücklich sein“ hinter her rennen…-

      • Kimchi sagt:

        Ich hab keine Kinder und bin froh drum. Ich bin eine Frau und beruflich besser qualifiziert als mein Mann. Für ihn wäre es nicht denkbar, dass ich die Brötchen heimbringe und er Hausmann ist, also keine Kinder. Ich war früher Nanny und hatte so viele Kinder um mich herum, dass ich für ein Leben kuriert bin.

  • mira sagt:

    Wenn mein Mann den ganzen Tag zuhause war und ich nach hause komme, dann drückt er mir auch die Tochter in die Arme. Und wenn ich zuhause war, dann verdrück ich mich erst mal. Find ich nicht weiter schlimm. Jeder braucht doch etwas Abwechslung. Oder wenn das Kind kränkelt und den ganzen Tag gequengelt hat, dann möchte man einfach mal etwas für sich machen.
    Mühsam wird die Sache eigentlich erst, wenn es immer in der gleichen Konstellation ist (nur Frau drückt nur Mann Baby in Arme). Aber wir sind ja erwachsen und können unser Leben selber bestimmen. Wenn jemand den Superheld spielen will, dann soll er das tun. Ist aber irgendwie selber schuld.

  • Cybot sagt:

    Also mein Computer hat dauernd Trotzanfälle.

    • Katharina sagt:

      Stimmt, wollte ich auch sagen. Ist nun das von Gates trotziger oder das pubertierende der Pinguine?

    • Cara Mia sagt:

      Achtung, dass er nicht vermännlicht!

      • Katharina sagt:

        Ein Computer, der trotzt, ist in der Vor-Pubertät. Vermännlicht dieser dabei, dann deklariert das Hohe Konzil des Gender-Mainstreamings diesen als von Schad-Software infiziert.

        Blame it on the Malware!

        Ist die Besitzerin des Computers eine Frau, dann liegt das alles nur an den falschen Clicks.

        Blame it on the stupid clicks of the dumb Blonde!

        Ist die Besitzerin des Computers weder blond noch Peroxyd, wird der Bildschirm des Computers schwarz oder braun, je nach Haarfarbe natürlich, und folgender Text steht da:

        Unable to compute.

        Tia, bei rothaarigen Besitzerinnen geht dann einfach der Lüftungsventilator auf Höchstgeschwindigkeit. BR Leuenberger wird eine CO2-Sonderabgabe erheben bei so viel heissen Feuerbüschen, unser eine schmachtet dahin und Steve Jobs wird sofort benachrichtigt über seinen Echtzeit-Lokalisierungsmonitor.

        Mittlerweile wird meine nicht rothaarige Partnerin ob all der Eifersucht zum Drachen, hustet ein paar Flammen und der Computer ist Asche.

        Habaneros anyone?

      • Katharina sagt:

        …oder dann auch „Habanera anyone?“, wie das Album Habanera von Úrsula Hilaria Celia de la Caridad Cruz Alfonso.

  • Katharina sagt:

    Der allerletzte Satz im Artikel ist das Destillat aller Diskussionen hier:

    „Was ist zu tun? Ich weiss es nicht. Sucht man nach Lösungen, landet man in der konservativen Ecke. Also weiterstrampeln. Oder?“

    Ist mir erst jetzt aufgefallen.

    • *sigh* sagt:

      Warum sollte diese einseitige Schlussfolgerung das Destilat „aller hier stattfindenden Diskussionen“ sein?
      Ich sehe es überhaupt nicht so, dass die einzige „Lösung“ das allseits bekannte alte Rollenmodell sein soll – was ja eben in unzähligen Statements in den Kommentaren auch bestätigt wird.

      Es sei denn, „in der konservativen Ecke landen“ wurde völlig falsch verwendet..

      • Katharina sagt:

        Der Satz ist eine Frage, nicht eine Schlussfolgerung. „Sucht man nach Lösungen, landet man in der konservativen Ecke“ ist insofern eben richtg, weil Lösungen nur individuell erarbeitet werden können. Das Postulat individueller Lösungen wird eher in der konservativen Ecke angesiedelt (Individualismus vs staatliche Lösungen,wo alle über die gleiche Elle springen müssen).

        Nebenbei: Wieso nicht eine einseitige Schlussfolgerung ziehen, wenn das die Sicht des Autors ist? Dialektik heisst das Gedankenspiel.

  • Ach, was soll das Klagen und Nachdenken… Eltern habens und hattens noch nie leicht. Wir wollten Teilzeit arbeiten und arrangieren uns nun damit und es klappt bis heute super. Männlein oder Weiblein… im harten Zeitalter der Globalisierung sollten wir uns andere Pole suchen, zum Beispiel für gleichen Lohn für gleiche Arbeit in den Branchen und der Verteilung von Geschäftsgewinnen an alle Mitarbeiter.

  • Marcel Zufferey sagt:

    Mann, da wird mir augewaermterweise wieder einmal klar, was fuer ein einmaliges Glueck ich bei meiner Heirat gehabt habe! Ich als Mann, der ja die Frauen selbstredend ……………………….tausend Jahre eigenhaendig unterdureckt habe! Ich, der jetzt, alleine aufgrund meiner Geschlechtszugehoerigkeit, dafuer buessen muss, dass die Frauen, wie schon erwaehnt, ……………………….tausend Jahre unterdrueckt worden sind.

    Darf ich als Mann, alleine aufgrund meiner Geschlechtszugehoerigkeit, ueberhaupt noch ein solches Glueck haben? Oder muss ich jetzt ebenfalls ……………………….tausend Jahre lang Busse tun? Mich ……………………….tausend Jahre mit einem Wandel der Geschlechterrollen abfinden, der genau genommen gar nie statt gefunden hat? Mich ……………………….tausend Jahre damit abfinden, dass ich zwar durchschnittlich 75 Prozent des Haushaltseinkommens erwirtschafte, aber ansonsten nichts, aber auch gar nichts recht mache- alleine aufgrund meiner Geschlechtszugehoerigkeit, weil ich ein fauler Sack bin und es nach Ende eines 15-Stunden Tages nicht einmal hinkriege, das Geschirr zu spuelen, geschweige denn den Muellsack runterzutragen?

    Darf ich als Mann ueberhaupt noch sein?

    Eindeutig JA- und wie! Aber nur noch mit den richtigen Frauen! Solche, die es verstehen, mit anzupacken, sich selber ins Leben einzubringen- und endlich einmal Verantwortung fuer das eigene Leben zu uebernehmen, schlimmstenfalls mit allen Konsequenzen! Und, nicht zuletzt auch Frauen, die mit beiden Beinen im Leben stehen und nicht auf Lebenstraum-ever-happy-ending-Wolke 07.

    🙂

    Jeweilige Anteile an den Haushaltseinkommen in der Schweiz siehe hier:

    http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/20/05/blank/key/Vereinbarkeit/beitrag.html

    Auszug: „(…) In Paarhaushalten [mit und ohne Kinder] tragen die Partnerinnen im Durchschnitt gut ein Viertel zum Haushaltseinkommen bei. In gut einem Fünftel der Haushalte mit Kindern verfügt die Partnerin über kein eigenes Einkommen. In weiteren 46% macht ihr Einkommen höchstens ein Viertel des Haushaltseinkommens aus und in gut 28 Prozent aller Fälle mindestens ein Viertel aber weniger als die Hälfte. Lediglich in 7 von 100 Familienhaushalten mit Kindern steuert die Partnerin mindestens die Hälfte zum Haushaltseinkommen bei, wie das Bundesamt für Statistik mitteilt. Von ganz besonderem Interesse ist hier wie bereits erwähnt der Umstand, dass der Anteil letzterer Frauen auch in Paarhaushalten ohne Kinder bemerkenswert niedrig ist: Er liegt derzeit bei tiefen 20,4 Prozent. Der ganze Rest trägt (weit) weniger als die Hälfte an das Haushaltseinkommen bei.“

    Maenner sollten aufhoeren, sich staendig ein schlechtes Gewissen einreden zu lassen: Carpe diem!

    • v for vietcong sagt:

      du arbeitest 15 stunden am tag??!! ist ja grauenhaft mann! ich hoffe du bist wenigstens selbstständig?

      • @Vietcong: Ja, ich kenne einen Drucker, der hat in nur gerade zwei Wochen insgesamt 100 Ueberstunden gemacht. Es gibt Konzerne, die ihren Mitarbeitern ab 20 Ueberstunden pro Monat nichts mehr vergueten, weder zeitlich noch finanziell.

        Und was ist erst mit all denen, die per Blackberry und Laptop permanent mit ihrem Arbeitgeber verbunden sind, also auch in den Ferien und am Wochenende? @Schuerch: Was halten sie von dieser „Gratis“arbeit?

    • Greatsheep sagt:

      Genau! Und eine Zen-Meister-Gelassenheit wenn man(n) nach einem Arbeitstag nach Hause kommt und abgewatscht wird. ‚So, endlich kommst Du nach Hause, jetzt kann ich endlich in den Ausgang; hier die Liste was Du zu tun hast; Du hast es ja so schön, Du kannst Dich ja 5 Tage im Büro erholen.‘
      Neben diverser Hausarbeit, noch das Nachtessen zubereiten, auf die Kinder aufpassen und jeder Service bis sie schlafen, die Küche, inklusive alles vom heutigen Tag, aufräumen, Hausaufgaben kontrollieren etc. Hey, easy das kann doch kein (See-)Mann erschüttern, selbst wenn die Kinder (z.B. wegen der Schule) faktisch den ganzen Tag weg waren kommen keine finsteren Gedanken wegen Ungerechtigkeit und so auf. Als Hero stemmen wir das alles mit einem schallenden Lachen. 😉

    • Reto Schürch sagt:

      Marcel, was willst du mit deinem Roman aussagen (der daher kommt wie Frauen-Geschwafel und in einem Zweisätzer viel logischer und pointierter daher käme)? Wie kannst du ein Fazit ziehen wenn du die gesamte unbezahlte Arbeit – die höher als die bezahlte Arbeit ist – ausblendest?
      Ein gutes Gewissen kannst du haben, wenn du deinen A…. auch mal ohne Salär bewegst, z.B. als Trainer im Dorfclub, wenn du zuhause mal die Fensterscheiben putzt, usw.
      Wach auf Dagobert, du siehst nur Geldscheine.

      • @Schuerch: Was soll das Geschwafel mit der unbezahlten Arbeit? Die Arbeit zuhause und die Erwerbsarbeit werden mit dem Lohn beider Partner nach erwaehnter Splittung zusammen bezahlt.

        Seit wann macht die unbezahlte Arbeit volumenmaessig mehr aus, als die Bezahlte?

        Auf Fakten einfach mal aufs Geratewohl mit Behauptungen reagieren, wa?

        Und dann noch persoenlich werden, fertig ist die „Argumentation“. Unglaublich, die Faktedichte Deiner „Argumentation“! Wo lernt man das?

        Schwache Leistung, mein Guter. Hast Du nicht mehr zu bieten?

        Saumaessig, Pipi, ehrlich 🙂

        P.S. Solltest mal die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung studieren, taete Dir gut! Zum Thema unbezahlte Arbeit haette ich noch einiges zu sagen, wie allgemein bekannt ist. BIP-Statistiken sind kein Wohlstandsindikator und nicht sehr aussagekraeftig.

      • Ich moechte nicht missverstanden werden, doch wo mir der Schuh drueckt- und nicht nur mir (nicht so sehr persoenlich, aber ganz allgemein), sondern vielen Maennern- ist genau hier: Viele Frauen ziehen sich auf die Postion zurueck, gar keiner Erwerbstetigkeit nachgehen zu koennen, weil die Aufzucht ihrer Kinder bereits ein Vollzeitjob sei. Damit weisen sie, ganz wie Muttern, dem Mann die Rolle des alleinigen Versorgers zu, allerdings oft ohne die Gegenleistung einer Nur-Hausfrau zu erbringen.

        Maenner wie Frauen haben sich in den letzten Jahren in eine Falle manoevriert.

        Und aus der gilt es herauszukommen. Dabei muessen wir uns von so liebgewonnenen Vokabeln wie „Gratis“arbeit, Patriarchat usw. verabschieden, sonst kommen wir einfach nicht mehr weiter. Ein anderes Anliegen verfole ich nicht, doch ich denke, es lohnt sich, altbekannte Pfade zugunsten neuer, bislang unbekannter Wege zu verlassen, um gemeinsam, Maenner und Frauen zusammen, neue Formen des Zusammenlebens zu finden, die es beiden Geschlechtern ermoeglichen, ein ausgefuelltes Leben zu fuehren, dass sich zumindest weitestgehend mit ihren Vorstellungen deckt.

  • Peter Meier sagt:

    Die heutigen Männer sind doch nur noch Hampelmänner und lassen sich von Ihren Frauen herumdirigieren.
    Besonders lächerlich ist wenn Hausmann am Wochenende die ganze Bande mit seinem Familienvan herumführen darf.
    Als ob Mann das Spass machen würde. Das Problem ist, dass viele Männer nicht ehrlich zu sich selber sind und Frau noch
    das Gefühl hat, einen besonderen Mann gefunden zu haben dem das Spass machen würde. Männer wacht endlich auf und nehmt Euer Leben selber in die Hand die Frauen tun dies schliesslich auch, aber eben auf Eure Kosten.

  • Manfred Meier sagt:

    Ihre „fiese kleine Stimme“ täuscht Sie nicht, HerrZweifel: Sie werden zweifellos über den Tisch gezogen, und zwar big time. Wenn also die Mutter Ihres gemeinsamen Kindes zum nächstenmal sagt „hier“, dann sagen Sie einfach „nein“. Das hat auch vier Buchstaben und ist ebenso klar, Und wenn ihr das nicht passt, dann hat sie es vermutlich darauf angelegt, den höchsten gesellschaftlichen Status in ihrer Reichweite zu erlangen: Alleinerziehende Mutter.

    • Leonidas sagt:

      Danke Manfred für diesen treffenden & lustigen Beitrag. kann ich voller Überzeugung unterschreiben.

      • Reto Schürch sagt:

        Wieso alleinerziehende Mutter? Alleinerziehender Vater!
        Männer übernehmen Verantwortung für ihr Handeln (Drückeberger nicht).

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Wenn Frauen nicht mehr diskriminiert werden, sind sie vermaennlicht? Tolle Vorstellung……

    • ich sagt:

      vermutlich war „frauen“ die falsche „bezeichnung“: es ging hier wohl nicht um frauen sondern um emanzen/feministinnen

  • Heulsuse sagt:

    Sind wir doch ‚mal ehrlich. Die Emanzipation der Frau, die auf die Spitze getrieben mancherorts schon beinahe zur Vermännlichung derselben geführt hat, ist doch in nichts anderes umgeschlagen als in eine Diskriminierung der Männer. Männern wird heutzutage überall in den A…. getreten; im Job, zuhause, im Scheidungsfall und so weiter.

    • v for vietcong sagt:

      wo ist ‚mancherorts‘?

      • ich sagt:

        Schweiz, Deutschland, Österreich…
        diskuriminierungsbeispiele: wittwer ist gesetzlich schlechter gestellt als eine wittwe, AHV-alter, kinderzuspruch bei scheidung, im ausgang: gratiseintritt für frauen und männer müssen bezahlen (man stelle sich vor, wie lange z.b. ein kino für Schweizer 15.- verlangen könnte und für ausländer 18.- bis die medien es zerreissen – beim ausgang/eintritt geht das sehr wohl..)

  • Anita sagt:

    Gemeinsam Bilanz ziehen!
    Will heissen: was ist alles zu tun, wer macht was, wie schaffen wir es gemeinsam am besten und rationellsten, wer hat wozu welche Stärken.

    Dann: dass „Modell“ anwenden, das allen Beteiligten am meisten hilft.

    Mama und Papa sitzen im selben Boot, also gemeinsam das Beste draus machen und sich nicht zu sehr von der Klischeeangst einengen lasse.

    • Julie sagt:

      Das sehe ich auch so. Wir sind doch ein Team und es muss für alle so gut als möglich stimmen. Jede/r hat seine Stärken und Schwächen macht was er kann.

      Dieses ewige Mann und Frau geklöne kann ich ehrlich gesagt nicht so ganz nachvollziehen. Ja, es gibt geschlechtsspezifische Unterschiede und Ungerechtigkeiten, und denen sollten wir uns auch bewusst sein und auch versuchen, die Ungerechtigkeiten/Missverständnisse abzubauen. Aber meiner Meinung nach sind die Unterschiede von Mensch zu Mensch viel grösser als von Mann zu Frau. Also irgendwas den Frauen oder Männern vorwerfen, hilft meiner Meinung nach gar nichts.

  • Greatsheep sagt:

    Wen interessierts? Schliesslich sind ja die Frauen 2000 (oder 10000, oder 100’000) Jahre unterdrückt, versklavt und ausgenützt worden und darum ist es selbstverständlich, dass Mann die nächsten abertausende von Jahren einen „all-inclusive“ 24-Std.-Voll-Service anzubieten hat. 😉

  • hansueli sagt:

    guter Beitrag aber trotzdem einfach nur aufgewärmt. Gäääääähn………………….

  • Georg sagt:

    „Ein Vater auf dem Spielplatz ist: ein Held. Einer der arbeitet: eine Selbstverständlichkeit. Einer, der abends länger im Büro bleibt: eine Zumutung (lastet er seiner Frau doch Überstunden Babydienst auf).“

    Get some balls…

  • v for vietcong sagt:

    herr zweifel, wenn man nicht schätzt was sie tun, dann lassen sie sich doch scheiden. ich denke andere frauen wissen sehr wohl ihren arbeitseinsatz für die heimatfront zu würdigen um es mal etwas blumig auszudrücken.

    • ich sagt:

      toller kommentag, echt *augenverdreh*. lieber egozentrisch entscheiden, was für einen das beste ist und einen scherbenhaufen anrichten und die kinder ganz vergessen? oh mann, oh mann… vater sein, heisst unter anderem sich selbst aufgeben zu gunsten der familie (frau sein übrigens auch).

      • Stefan sagt:

        @ v for vietcong, du hast Recht. Der einzige Grund warum ich mich nicht scheiden lassen möchte ist mein 8 Mt. alter Sohn. Meine Frau kotzt mich so was von an. Deshalb gehen alle die blöden Sprüche von ihr wie, „Ich gebe Milch und habe ihn geboren, deshalb sage ich auch wie man ihn erziehen soll!“ im einten Ohr rein und im anderen Ohr raus und dann kommt noch der versteckte Mittelfinger hinter ihrem Rücken. Mein Sohn hat es verdient seinen Papa zu haben. Da kann meine Schlampe mich nicht mit doofen Sprüchen daran hindern.

  • Tschannen Werner sagt:

    das Problem ist das es heutzutage in der ,,westlichen, zivilisierten Welt,, gar keine richtigen Männer und Frauen mehr geben kann, wir uns aber immer noch nach den alten Muster bewegen. Das hat nichts mit Gender-Propaganda oder Emanzipation zu tun, sondern rein nur durch den Fakt das wir uns zu Hermaphroditen entwickeln!

    • v for vietcong sagt:

      Hermaphroditismus (gr. von Hermes und Aphrodite) oder Zwittrigkeit bzw. Zwittertum bezeichnet in der Biologie das Vorkommen von doppelgeschlechtlichen Individuen, also Individuen mit männlicher und weiblicher Geschlechtsausprägung und die sowohl männliche als auch weibliche Keimzellen ausbilden, bei einer Art.

      wachsen den männern brüste? oder laufen frauen neuerdings mit einem penis in der gegend herum? oder wie ist ihre aussage zu verstehen?

      • ich sagt:

        nein, aber wenn ich gewissen alle-sind-allen-gleich-aber-ich-will-meine-rechte-kenne-aber-meine-pflichten-nicht-leute höre, könnte man meinen, dass es genau solche leute sich wünschten – und ich wünschte es ihnen auch nur für einen tag auch!

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