Ist der Mann die neue Frau?

In häuslichen und familiären Belangen werden Männer oft tatsächlich diskriminiert. Ist es Zeit für den neuen Maskulinismus?

In häuslichen und familiären Belangen werden Männer oft tatsächlich diskriminiert. Ist es Zeit für den neuen Maskulismus?

Eigentlich sollte das männliche Geschlecht sich ja im Hoch befinden – Fussballweltmeisterschaft, Bier à gogo, sommerliche Temperaturen und entsprechend leicht gewandete Frauen auf den Strassen. Aber jüngst wurde ich beim Durchblättern eines Magazins mit der erschütternden Tatsache konfrontiert, dass dieser Schein trügt. Es geht dem Mann im Allgemeinen, also dem Mann an sich, nicht gut. Um nicht zu sagen: ganz schlecht.

Denn im Schatten der Frauenemanzipation ist eine ganz neue Blume herangewachsen. Sie heisst Männerdiskriminierung und treibt überall ihre Blüten. Aber zum Glück ist der Mann an sich ja nicht allein. Er hat sich organisiert und eine Bewegung gegründet, die sich stolz mit dem Namen Maskulisten schmückt. Den Maskulismus, so musste ich bei einer kleinen Recherche feststellen, gibt es schon länger, auch wenn ihn die Schweizer Presse bislang weitgehend mit Nichtbeachtung gestraft hat. Ganze drei Artikel finden sich in der Schweizer Mediendatenbank, die das Wort Maskulist enthalten – aber kein einziger macht die Bewegung wirklich zum Thema.

Das tut dafür das aktuelle Neon Magazin. Jakob Schrenk hat eine Maskulisten-Versammlung in Heidelberg besucht und mit Eugen Maus gesprochen, einem Gründungsmitglied der Männerrechtsgruppe Manndat, die sich gerade mit dem Thema Männerbeschneidung umtreibt. Alle redeten immer nur von den Frauenbeschneidungen, sagt Maus. Dabei würden auch Millionen von Männern beschnitten. «Der Penis des Jungen darf kein Selbstbedienungsladen für die Kulturen dieser Welt bleiben», so wird Maus zitiert.

Männerbeschneidung mit der weiblichen Genitalverstümmelung vergleichen? Ich bitte Sie. ich habe in meinem Leben schon einige beschnittene Glieder getroffen und keines davon wirkte sonderlich traumatisiert. Das ist natürlich Kalkül des Journalisten, der die Maskulisten als im Wirtshaus bei einem Glas Wasser ohne Kohlensäure palavernden Männerversteher porträtiert, die am liebsten das Rad der Zeit zurückdrehen und die Feministinnen auf den Mond schiessen möchten, denn wer die Frauen als permanent diskriminiert darstellt, diskriminiert damit automatisch die Männer.

Das ist einigermassen skurril. Schon klar, dass der Mann im Würgegriff der fortschreitenden Feminisierung unserer Kultur ins Schwitzen kommt. Aber dass er sich aus allen möglichen Rollen ausgerechnet diejenige des Opfers aussuchen muss? In dieselbe Kerbe schlägt ein Artikel aus der taz, der die sexuelle Belästigung von Frauen gegen Männer thematisiert. Es wird berichtet von einem Klettertrainer, der sich über die saublöden Sprüche nervt, die Kursteilnehmerinnen über seine beeindruckende Physis fallen lassen, von  Softwareingenieuren, die sich beim fachlichen Gespräch mit einer Untergebenen plötzlich von ihrem provozierenden Ton bedrängt fühlen. Ja, die Sexualität ist ein Minenfeld, aber wenn die Maskulisten sich ins Gefecht werfen, droht uns der totale Krieg.

Ich sollte nicht spotten, zumal ich als Frau nie diskriminiert wurde und auch keine Probleme habe, mich gegen das, was man gemeinhein sexuelle Belästigung nennt, zu wehren. Und es gibt durchaus Felder, in denen Männer vielleicht nicht systematisch, aber doch regelmässig diskriminiert werden – insbesondere im familiären Bereich. Die rechtliche Schlechterstellung von Vätern und geschiedenen Männern ist ein Skandal, ebenso, dass Männer und Frauen in der Frage häuslicher Gewalt vom Recht oft nicht gleich behandelt werden. Und natürlich gibt es auch sexistische Werbung gegen Männer. Aber ist der Mann deswegen nun die neue Frau? Mann, du bist wirklich arm dran.

Ich bin unbedingt für Gendermainstreaming, wenn man darunter das ehrgeizige Ziel der Gleichstellung von Mann und Frau auf einer gesellschaftlichen Ebene versteht. Aber die Lösung kann ja wohl nicht heissen, dass die Männer nun einen auf Feminismus mit umgekehrten Vorzeichen machen. In der institutionellen Umsetzung des Gendermainstreaming wird ja gerade von Männerseite immer wieder kritisiert, dass entsprechenden Organisationen ihre Existenzberechtigung darauf beziehen, dass sie immer neue Probleme schaffen, wo vielleicht gar keine sind. Maskulinismus? Vielleicht sollten die Männer einfach wieder ein bisschen mehr Fussball schauen.

Was finden Sie? Ist dieser Text sexistisch? Werden Männer systematisch diskriminiert? Und wenn ja, wie muss man sich den neuen Maskulinismus vorstellen?

499 Kommentare zu «Ist der Mann die neue Frau?»

  • TST sagt:

    Wieder so ein Artikel einer Frau, welche zwar niemals irgendeine negative Diskriminierung erfahren hat, aber selbstverstaendlich felsenfest davon ueberzeugt ist, dass Frauen diskriminiert sind. Dabei laesst sie sich gerade von ihrem Mann den Lebensunterhalt finanzieren, damit sie als Germanistin ohne damit irgendein relevantes Gehalt zu erzielen, hier uns diese Erkenntnis mitzuteilen. Damit ist sie ein typisches Beispiel der heutigen Frauengeneration. Voll emanzipiert hat sie studiert, aber lediglich ein bestenfalls vertieftes Hobby, weil ihr der Gedanke irgendwann mal tatsaechlich Geld verdienen zu muessen niemals gekommen ist, denn dafuer sind (nach wie vor) ausschliesslich die Maenner zustaendig! Also sollen die hier nicht rumflennen, sondern lieber noch eine Ueberstunde mehr schieben.

    Das gleiche Rechte auch gleiche Pflichten bedingen ist zu den Frauen noch immer nicht durchgedrungen. Da ist es doch viel einfacher Maenner schlicht zu Melkkuehen zu degradieren, welche sich gefaelligst nicht zu beschweren haben.
    Entsprechend fordert man je nach Lage mal den Softie mal den Macho. Natuerlich immer gleich auf einmal in einer Person. Und auf keinen Fall so ein Mann flennen. Das ist so uncool…..!

  • notwithme sagt:

    Letzte Weihnachten verbrachte ich im Kreise der Familie. Als es ans Geschenke auspacken ging, zog ich mich ein paar Meter zurück, um mich einerseits der nun folgenden Hysterie zu entziehen und andererseits zu beobachten, was sich denn nun abspielen würde. Folgendes geschah: Die zwei Kleinsten der Familie (zwei Mädchen) bekamen von ihrer Tante, ihrer Grossmutter und Mutter ca. 40 (!) Geschenkpakete, die sie eines nach dem anderen öffneten und frevelten. Das Freveln bezieht sich darauf, dass sie mit der Menge an Gaben schlicht überfordert waren und sie kaum eines Blickes würdigten, denn es gab ja noch soviel auszupacken. Ich kam als Beobachter nicht darum herum, zu erkennen, dass zwischen dem in den letzten Jahrzehnten aufgekommenen Feminismus und der kompletten Zentralisierung der Kinder innerhalb einer Familie (ich nenne es zwar lieber Verwahrlosung) ein direkter Zusammenhang bestehen muss.
    Was meine Lehre daraus ist? Nun, nächste Weihnachten werde ich nicht mit der Familie verbringen, sondern mit Menschen, die mit einem Bruchteil des Wertes der verteilten Geschenke sehr viel glücklicher sein werden.
    Und ihre Lehre daraus? Liebe Frauen, stellt euch nicht dermassen schamlos ins Zentrum eigener und fremder Betrachtungen (sprich: Sex an the City). Ihr seid es nur eine sehr kurze Weile lang wert.

  • Tomas sagt:

    Jammern nutzt nichts.
    Aber wer sehen und denken kann, der kann auch seine Konsequenzen ziehen.
    Niemand muss sich freiwillig eine Über-alles-muss-diskutiert-werden Feministin antun.
    Niemand muss sich freiwillig in die Heiratsfalle begeben.
    Solange die Gesetzeslage so ist wie sie ist, müssen sich die Frauen nicht wundern, wenn die Männerwelt immer mehr auf Distanz geht. Man muss nur dieses Wissen an die Kinder weitergeben, so kann man ihne später viel Leid ersparen.
    Eigentlich ganz einfach.

    • Long John Silver sagt:

      Dass niemand sich in die Heiratsfalle begeben muss, bedeutet dass man entweder 1) auf eine Familie verzichtet, und dann ist das Leben nicht gerade eine fröhliche Angelegenheit, oder 2) mit einem Partner ein Kind auf die Welt bringt, ohne zu heiraten. Und wenn’s in der Beziehung dann schief geht, dann stehen beide Partner genauso blöd (gut, zugegeben die Männer noch ein bisschen blöder) da, als wenn sie vorher geheiratet hätten.

      Und dass die Männerwelt heute „auf Distanz geht“, das kann ich nicht wirklich bestätigen…

      Und was meinen Sie denn mit „Man muss nur dieses Wissen an die Kinder weitergeben, so kann man ihne später viel Leid ersparen.“ ?? Dass Sie Ihren Kindern einbleuen, dass sie jaa nicht heiraten ? Ganz abgesehen davon, dazu sollte man schon mal Kinder haben, und eine vorgängige Heirat macht da vieles einfacher.

      • Tomas sagt:

        1. Auf eine Familie zu verzichten ist immer eine Option, auch wenn einem immer wieder eine Hirnwäsche verpasst wird, dass man nur als Papi ein vollwertiger Mensch ist. Warum das keine fröhliche Angelegenheit sein soll erschliesst sich mir nicht.

        2. Wenn es schon unbedingt nötig ist, Nachwuchs zu produzieren, ist die Variante „Hochzeit“ die denkbar schlechteste, vergleichbar mit „sich anstellen lassen ohne Vertrag“. Wenn allen Männern klar wäre, zu welchen Bedingungen sie da „ja“ sagen, würde keiner mehr heiraten.

        Es gibt ein interessantes Buch, von einer Frau geschrieben. Es heisst „Fuck & Go“ und beschäftigt sich mit der Frage, warum Männer immer weniger Lust haben, dauerhafte Bindungen einzugehen. Empfehlenswert.

      • Long John Silver sagt:

        Zu Punkt 1: Ich schätze mal, Tomas, dass Sie noch ein junger Springinsfeld sind, der noch viel Zeit vor sich hat. Irgendwann juckt die Kinderfrage nämlich (=weh), ungeachtet von jeglicher Gehirnwäsche.

        Punkt 2: Wenn Sie mit Ihrer Freundin ein Kind zeugen und danach die Beziehung in die Brüche geht, dann haben Sie sozusagen kein Recht in Bezug auf das Kind, wenn die Mutter das nicht will. Ausser das Recht, Alimente zu zahlen natürlich.

  • Long John Silver sagt:

    „Unvoreingenommenheit ist Übungssache“ Zitat Pippi Langstrumpf.

  • Leserin sagt:

    Ich habe das Gefühl, in einer völlig anderen Welt zu leben als der Grossteil der Schreibenden hier. Ich (w) habe eine lange Ausbildung hinter mir, unter meinen Mitstudenten waren m und w gleichermassen vertreten. Geschlechterdiskriminierung? Die Leute mit den entsprechenden Fähigkeiten wurden zugelassen, die mit genügend Durchhaltevermögen haben abgeschlossen – unabhängig von der An- oder Abwesenheit eines Y-Chromosoms. Nachher im Berufsleben das gleiche Prinzip: Die Karriereorientierten, die gerne auch mal am Wochenende arbeiteten und denen andere Dinge nicht so wichtig waren, nahmen die entsprechenden Posten ein, während die anderen, denen neben dem Beruf noch Familie und Freizeit wichtig waren, haben eben Funktionen übernahmen, die dies erlaubten. Unter ersteren befinden sich mehr Männer, unter letzteren mehr Frauen. So what, wo ist das Problem? „Mehr“ bedeutet NICHT „ausschliesslich“ und der Schluss von „Zugehörig zu Gruppe XY“ auf „Eigenschaft A vorhanden“ ist schlicht nicht zulässig.

  • Männerdiskriminierung – ja das erlebt man beim JS und Bezirksgericht Dielsdorf

  • Urs sagt:

    Tja, Feminist ist Feminist! Danke für die Bestätigung. Noch viel Spass mit deinen Kastrationswünschen! 🙂

  • Felix sagt:

    Jeder Pol braucht seinen Gegenpol. Die im oberen Abschnitt genannten Beispiele sind ja schon fragwürdig, aber mal ehrlich, sind das gewisse feministische Anliegen nicht auch? Ich denke da zum Beispiel an „das Elter“. Der Feminismus war ja wohl einst eine notwendige und gute Sache, aber haben gewisse Exponentinnen nicht vielleicht ein wenig zu viel Gefallen an der neu gewonnenen Macht gefunden und in gewissen Bereichen die Grenzen des Erträglichen weit überschritten? Mir scheint tatsächlich die Zeit für einen Maskulinismus reif zu sein. Skurrile Beispiele wie die genannten anzüglichen Sprüche sollen nicht aufzeigen, dass wir Männern diskriminiert weden, sondern vor Augen führen, dass gewisse feministische Anliegen ebenso skurril sind. Wo ein Extrem geschaffen wird, muss ein Gegen-Extrem geschaffen werden, damit man (+ frau, in diesem Fall) sich dann in der Mitte treffen kann. Wer weiss, vielleicht werden wir es ja noch erleben, dass Mann und Frau wieder miteinander wollen anstatt gegeneinander. Ich freue mich jedenfalls darauf!

  • heidi reiff sagt:

    Ich habe viel gelernt von meinen Kindern ich mache MEINE KINDER NICHT ZU SUENDENBOECKEN, ALL AH JAWA ETC, IST NICHT MEIN DING.PUNKT.

  • Rufta Kinak sagt:

    Man merkt heutzutage schon,dass kleine Jungs gegenüber kleinen Mädchen benachteiligt werden.Dann ist ja klar,wohin das später noch führen wird.

  • Sven Buddensiek sagt:

    Wissen Sie Frau Binswanger,

    ich finde es reichlich deplaziert angesichts jährlich hunderter Tote und zigtausende Verstümmelter die Genitalverstümmelung von Männern ins Lächerliche zu ziehen. Würden Sie über beschnittene Frauen auch so reden?

    Hier ein Link http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/10350471.stm wo sich Interessierte mal informieren können – 20 Tote in den letzten 12 Tagen allein in Südafrika. Zumindest aus den in der westlichen Welt gewonnenen Vorhäuten macht die Pharmaindustrie injizierbares Collagen für faltige Frauen.

    Zum eigentlichen Thema, dem Maskulismus:
    Daß Sie angesichts der enormen gesellschaftlichen Schieflage zulasten der Männer wünschen, wir Maskulisten sollten „lieber wieder Fußball gucken“ kann ich nachvollziehen – Sie sind sich der Frauenprivilegien eben voll bewußt.

    Aber würden SIE wirklich ruhig bleiben, wenn Frauen

    – 5 Jahre weniger Lebenserwartung hätten und der Staat bezüglich der Gesundheitsausgaben das Augenmerk auf das andere Geschlecht hat?

    – wenn Frauen bei Scheidung die Kinder verlören,

    – in der Schule benachteiligt würden,

    – zum Militär gezwungen würden,

    – bei gleichen Vergehen härter bestraft würden,

    – trotz härterer Arbeit weniger staatliche Zuwendung bekämen,

    – gegen falsche sexuelle Beschuldigungen kein Mittel zur Verteidigung hätten,

    – medial auch noch lächerlich gemacht würden wenn sie sich beschweren?

    Gerade das „Gender Mainstreaming“ das Sie so loben, ist eine totalitäre Zwangsmaßnahme zur Benachteiligung von Männern aufgrund ihres Geschlechts, basierend auf der völlig falschen Annahme, daß eine Beteiligung von unter 50% Frauen im Berufsleben, besonders in angenehmen Machtpositionen, eine „Benachteiligung“ darstelle, die durch Berufsverbote für Männer „ausgeglichen“ werden müßte.

    Merken Sie sich bitte, daß alle Menschen ungleich sind, und daß jeder Mensch das Recht auf seine individuellen Berufswünsche hat, was auch bedeutet, daß eine Weiterbildungs- unwillige Halbtagsfrau wohl kaum Chancen auf einen CEO-Posten hat. Die hätte ein ebenso unwilliger Mann nämlich auch nicht!

    „gender mainstreaming“ will keine gleichen Rechte und gleichen Chancen, sondern eine totalitaristische „Ergebnisgleichschaltung“ wo es Frauen nützt – so als ob man allen Kindern die gleiche Schulnote gibt, denn sie haben ja in der Klassenarbeit die gleichen Aufgaben bekommen! Und so, als ob man beim 5000m-Lauf den Jungen den rechten Fuß abhackt, nur um zu beweisen daß Mädchen gleichschnell laufen können.

    Ist das Ihre Definition von Gerechtigkeit?

    Wie zur Bestätigung des Maskulismus haben Sie selber einen angenehmen Job in geschützten Innenräumen, wie die meisten Frauen. 94% der tödlichen Arbeitsunfälle geschehen Männern, doch selbst in den ungefährlichen Sparten wie politische Beteiligung in Parteien halten sich Frauen mit einem Anteil von durchschnittlich 30 – 40% sehr zurück, bei Firmengründungen sieht es trotz Frauenförderung noch viel düsterer aus. Sind Sie wirklich der Meinung, daß die Männer die ganzen persönlichen und gesellschaftlichen Risiken tragen sollten, ihr Geld und ihre Gesundheit opfern – und dann wenn das neue Unternehmen steht und nur noch die Zierpflanzen in der Chefetage ausgesucht werden müssen, dann eine Frau in den Chefsessel gehievt werden sollte „wegen der Geschlechtergerechtigkeit“?

    • Argonaut sagt:

      Frau Binswanger geht es mit ihren Texten und Formulierungen nur um Quote.

    • Stef sagt:

      @ sven
      Ich finde, dass du wegen Scheidung und Militär recht hast abr zu zwei Dingen möcht ich noch was anmerken; Berufsunfälle: Männer haben im Durchschnitt ganz klar viel höhere Risiken für Berufsunfälle, obwohl ein grosser Teil nie gemeldet wird, nur ein Teil davon ist ganz klar auch selbstverschuldet (nur ein Teil!) Ich bin bei uns im Betrieb für Arbeitsicherheit zuständig und ich kämpfe immer mit der Einstellung auf den Baustellen, wir sind Männer keine Memmen, wir tragen keinen Helm oder Schutzbrille, Staubmasken sind was für Weicheier, diese Allüren erklären schon ein paar Prozente.
      Und weiter, mir als nicht Kader ist es egal, wer in der Chefetage den Sessel warm hält, das hat nichts mit meiner Realität zu tun, für mich ist wichtiger, was jemand arbeitet, als was in seiner Unterhose steckt. Ich würde hier nicht die Rechnung machen, Männer haben das Haus gebaut, Männer sollen darin auch Chef sein.

      Ich glaube, wir Männer verarschen uns auch fleissig selbst, unsere Selbstdefinition ist doch grad, dass wir überlegen sind, dass wir nicht Opfer sind, dass wir gefärlich sind. Die Richter glauben auch dran. Es sind auch Männer, die die mediale Lächerlichmachung unterstützen.
      Ich bin selbst schon öfters von Frauen belästigt worden, zum Beispiel an einem Konzert von ner Gruppe Frauen betatscht worden und weiss ziemlich gut, wie die Reaktionen von aussen sind, Reaktion? Wo? Aber von Männern und Frauen.

      Beim 5000 Meter Lauf, um die Zwölf rum wären viele Mädchen den Jungen Körperlich überlegen, wenn sie sich nicht selbst blockieren würden.

      • Sven Buddensiek sagt:

        Hallo Stef,

        ich gebe Dir natürlich Recht, Männer sind im Allgemeinen risikobereiter, mit positiven und negativen Auswirkungen, höhere Unfallgefahr aber auch größerer Erfolg, mehr Leistung, mehr Erfindungen. Wir Maskulisten kritisieren, daß die Feministinnen (nicht „die Frauen“) zwar die negativen Auswirkungen männlicher Risikobereitschaft als „selber Schuld“ abtun, aber die männlichen Erfolge sofort als „Frauenunterdrückung“ diffamieren und Quoten fordern.

        Es gibt vielmehr männliche Obdachlose als männliche CEOs. Nun rate mal, an welchem Ende die Feministinnen eine Quote fordern und welches Ende sie aus ihrer Ideologie ausblenden?

        Frauen müssen begreifen, daß Scheitern kein Männerprivileg ist, wenn man im beruflichen Wettbewerb steht. Ich bin, wie Du, nicht der Meinung, daß nur Männer Chefs sein sollten – es gibt ganz wunderbare Frauen an der Spitze. Aber die haben es aufgrund ihrer Leistung geschafft, ohne feministische Quoten!

        Und darauf wollte ich hinaus: Während sich die vielen erfolgsorientierten Männer im Treppenhaus zur Macht gegenseitig prügeln müssen, gibt es für die wenigen Frauen, die nach Oben wollen, einen extra Fahrstuhl per Vagina.

        Feministinnen haben aus der richtigen und nötigen Gleichberechtigung eine „Gleichstellung“ (und damit sexistische Privilegierung) gemacht. Wenn Du die frauenspezifischen Regelungen unter z.B. dem Aspekt der Nationalität, Religion oder Hautfarbe lesen würdest, würdest Du einen Schreck bekommen. Jemand hat einmal das Frauenstatut der deutschen Grünen ins Internet gestellt, dabei aber statt Frauen Weiße und statt Männern Nehger geschrieben. Der ist wegen Volksverhetzung angezeigt worden!

        Wo Frau Binswanger so auf Fußball abzielt ein erhellendes Beispiel: In Österreich wurden kürzlich Karten für internationale Fußballspiele verkauft – mit Preisen per Geschlecht! Männer mußten bis zu 87% mehr für das selbe Ticket bezahlen, Begründung: „Frauen verdienen 40% weniger als Männer und es schauen zu wenig Frauen Fußball“. Ich bestreite die Lohnschere keinesfalls, aber es ist ungerecht, dreist und verdummend (also feministisch), wenn man den Monatslohn eines durchschnittlich Vollzeit mit Tendenz zu Überstunden arbeitenden Mannes vergleicht mit eher halbtags arbeitenden Frauen. Die Stundenlöhne sind nämlich exakt gleich! Und zur Begründung es schauten „zu wenige Frauen“ Fußball: Genau das ist der totalitaristische Ansatz feministischen „gender mainstreamings“, was nicht zu gleichen Teilen genutzt wird, wird als frauenfeindlich definiert. In den USA haben Feministinnen hunderte von Sportmannschaften an Schulen zerstört mit ebendieser Begründung, Football spielten nur Jungen, und wo sich keine Mädchenteams bildeten (aufgrund mangelden weiblichen Interesses), wurden die Jungenteams kurzerhand geschlossen, sogar da wo sie sich selbst finanzierten!

        Wir müssen aufpassen, daß wir (Männer und Frauen gemeinsam) nicht unsere persönlichen Freiheiten unter dem Vorwand der „Geschlechtergerechtigkeit“ an den Staat abtreten. Das „gender mainstreaming“ ist der verhängnisvolle Hebel dazu, denn es verlangt ausdrücklich in jeder Zelle bis hin zur Partnerschaft alle Bedingungen zu kontrollieren und mit neuen Regelungen und Strafen zu befrachten. Big sister is watching you.

        Wem nutzt es wohl, wenn sich Männer und Frauen verfeinden, versingeln, wenn Singles alles Doppelt kaufen müssen, zwei Wohnungen, Autos, Telefonverträge, zwei benötigte Arbeitsplätze was zu Lohndrückerei führt…Konsum und Billiglähne, das steckt dahinter. Feministinnen sind nur die willigen Ausführungsgehilfen, sie werden für die Zerstörung („Dekonstruktion“) der Familienstrukturen mit lebenslangen Posten in der staatlichen Administration belohnt, zurück bleiben entwurzelte Völker, die nur noch als verfügbare Masse für den Arbeits- und Konsumprozeß gesehen werden und alle Kompetenz an den Staat abgegeben haben. Streiken oder aufbegehren können sie dann auch nicht mehr – sie haben ja keinen familiären Rückhalt.

        Und das unterscheidet auch den Maskulismus vom Feminismus: Wir Maskulisten sehen die Frau nicht als Feindbild, nicht als „Schuld an allen Übels“ wie das die Feministinnen ihrerseits mit den Männern tun. Deren Ziel ist die Versingelung der Familien und Degradierung des Mannes, unser Ziel ist ein faires Zusammenleben auf Augenhöhe, durchaus in Arbeitsteilung wenn gewünscht, aber mit grundsätzlich gleichen Rechten. Und daß diese eigentlich selbstverständliche Forderung nach _gleichen_ Rechten den Feministinnen sauer aufstäßt, beweist wie weit die einseitige Privilegierung schon fortgeschritten ist.

        Und noch eine Definition. Merke:
        Gleichberechtigung ist Chancengleichheit für alle am Start –
        „Gleichstellung“ ist gegenderter und dekonstruierter Zieleinlauf per Geschlecht.

      • Stef sagt:

        Hallo Sven, wieder muss ich dir in vielem Recht geben, das mit den Ticketpreisen ist so absurd, dass man es nicht glauben will, aber gab es glaub ich auch mal in Bern unter dem Moto Ladiesnight.
        Übers Amiland kann ich nichts sagen, da weiss ich echt fast nix drüber, als Ignorant der ich bin, trau ich denen eh alles zu 😉
        Das mit den Obdachlosen ist ein schönes Beispiel, ich denke Männer sind auf beiden Seiten der Skala stark vertreten.
        Das mit Teilzeit ist so eine Sache, ich bin ein starker Verfechter der Teilzeitarbeit für Frauen und Männer und stosse damit bei Frauen und Männern gleichermassen auf Ablehnung. Hausfrauen haben Angst um ihr Privileg und Männer verhindern es als Chefs, dass ihre Angestellten Teilzeit arbeiten.
        Ich bin froh über Feministinnen und Maskulisten, beide machen sich Gedanken, beide wollen was ändern. Mir ist einfach das Rollenbild häufig zu starr, schönes Beispiel Pipi, bei den Männern hat es auch einige, nur müsste ich die Namen suchen. Ich bin immer mit einem anderen Bild aufgewachsen, weil mein Vater den Haushalt und meine Mutter die Lohnarbeit gemacht hat. (heute, ohne Bedürfnissen von Kindern arbeiten beide Teilzeit)
        Deine Frage, wem es nutzt, wenn alles doppelt angeschaft wird? Ich würde sagen den Chefs, ob m oder f

      • Marcel sagt:

        Hallo Sven

        Deinen Texten stimme ich fast vollumfänglich zu, möchte aber zur Lohnschere zwischen Frauen und Männern noch etwas bemerken – weniger für Dich, Sven, sondern vielmehr für die anderen interessierten Mitleser.

        Es ist nicht wahr, dass Frauen für gleiche Arbeit qua Geschlecht einen geringeren Lohn erhalten. Gäbe es nämlich einen erheblichen Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen für dieselbe Tätigkeit, würden sich Arbeitgeber sofort auf die billigeren Frauen stürzen, um die Kosten zu senken und sich so einen Vorteil vor der Konkurrenz zu sichern; so funktioniert nunmal der Arbeitsmarkt. Dass es praktisch keine Frauendiskriminierung bei den Gehältern gibt, ist inzwischen sogar auf EU-Stufe amtlich und wurde von EU-Kommissar für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit Spidla eingestanden. Es gibt mehrere Tricks, wie Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern künstlich generiert werden.

        Ein Trick besteht darin, dass man nicht gleiche Arbeit miteinander vergleicht sondern willkürlich zwei verschiedene Tätigkeiten als gleichwertig deklariert und allfällige Lohnunterschiede auf eine angebliche Frauendiskriminierung schiebt. Sehr häufig werden beispielsweise verschiedene akademische Disziplinen miteinander verglichen und aus den annähernd gleich langen Studienzeiten und dem akademischen Abschluss (womöglich mit einer Dissertation o.ä.) geschlossen, dass beide gleichwertig seien. Dabei wird jedoch das Marktelement vollkommen ausgeklammert. Wenn eine hohe Nachfrage nach Ingenieuren besteht und eine eher geringe Nachfrage nach Kunstgeschichtsabsolventen, dann gibt es unweigerlich Lohnunterschiede; da Frauen eher selten eine Ingenieurlaufbahn einschlagen, dafür aber weit häufiger Kunstgeschichte studieren, wird so eine Geschlechterdiskriminierung konstruiert, wo gar keine ist.

        Ein anderer Trick besteht darin, dass man verschiedene verwandte Berufe zusammengefasst, in der Berufsgruppe die Löhne getrennt für Männlein und Weiblein mittelt und dann ebenfalls einen Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern feststellt. Ich habe diesen Statistiktrick selbst einmal beim Eidg. Bundesamt für Statistik festellen müssen, als die mit der Behauptung aufwarteten Männer verdienten x Prozent mehr als Frauen. Beispielsweise wurden die Löhne von Frauen und Männern in der Gesundheitsbranche miteinander verglichen. Dass aber die Berufsverteilung bei den Frauen anders war (viele Krankenschwestern und sonstiges Pflegepersonal sowie Verwaltungspersonal, wenige Ärzte insbesondere wenige Spezialärzte) als bei den Männern (deutlich mehr Ärzte und weniger Pflege- und Verwaltungspersonal), wurde nicht berücksichtigt. Die vielen Ärzte bei den Männern haben dann den Durchschnittsverdienst bei den Männern in die Höhe getrieben und das zahlreiche Pflegepersonal bei den Frauen deren Durchschnittsverdienst heruntergedrückt. Von einem Bundesamt für Statistik hätte man eigentlich erwarten können, dass es solche statistischen Fallen erkennt. Ich war jedenfalls ziemlich wütend, dass meine Steuergelder für eine derart inkompetent gemachte Untersuchung rausgeschmissen wurde und die Falschinformationen dann auch noch politisch und medial ausgeschlachtet wurden.

        Daneben gibt es noch den Trick, dass man nicht alle Parameter, die lohnhöhenrelevant sind, miteinbezieht. Überstunden und Sondereinsätze (von Männern viel häufiger geleistet) fallen meist unter den Tisch, Leistung sowieso, Absenzen werden ignoriert (bei Frauen deutlich häufiger), höhere zeitliche und örtliche Flexibilität der Männer usw. Auch Sonderkosten, die dem Arbeitnehmer bei Frauen häufiger entstehen (z.B. höherer Ausbildungsbedarf bei Teilzeiterwerbstätigen) oder Sonderleistungen (Kinderhorte, Kündigungsschutz bei Schwangerschaften), die diese in Anspruch nehmen und sich letzten Endes in deren die Lohnhöhe niederschlagen, werden ignoriert. Als Faustregel gilt: je mehr relevante Einflussparameter beim Lohnvergleich miteinbezogen werden, desto stärker nähern sich die gemittelten Löhne an.

        Statistisch gibt es zwar eine Lohndiskrepanz zwischen Männern und Frauen. Die ist aber hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass Frauen andere, zumeist minder bezahlte Berufe ergreifen. Coiffeur, Verkäufer oder Krankenpfleger sind keine besonders gut bezahlten Berufe; Software-Entwickler, Buchhalter oder Ingenieur jedoch schon. Das hat aber nichts mit Geschlechterdiskriminierung zu tun sondern mit unterschiedlichen geschlechterspezifischen Präferenzen. Auch Unterbrüche und Zäsuren in der Erwerbsbiographie sind bei Frauen wesentlich häufiger (z.B. durch Kinder oder auch durch häufigere Berufswechsel)

        Seriöse Analysen über die geschlechterspezifischen Lohndiskrepanzen findet man leider in den Medien sehr selten. Die feministische Diskurshoheit ist in diesem Bereich sehr mächtig und Journalisten/Medienschaffende plappern einfach Verlautbarungen von Gleichstellungsbüros oder angeblichen Expertinnen nach ohne irgendwas zu prüfen. Wer sich die Mühe macht und beispielsweise die Behauptungen des Eidg. Gleichstellungsbüros etwas genauer unter die Lupe nimmt, der schüttelt nur noch den Kopf, wie dort Vorurteile und Halbwahrheiten kolportiert werden. Die in diesem Blogeintrag ebenfalls angeschnittene Beschneidung, bei der sich sogenannte Experten fast völlig auf Frauen und Mädchen konzentrieren und Jungs und Männer praktisch vollständig ignorieren ist nur eines von mehreren Themen, die derart sexistisch oder unwissenschaftlich behandelt werden. Häusliche Gewalt ist beispielsweise ein weiteres Thema, wo von Feministen reine Frauenpropaganda betrieben wird und die Medien die Falschinformationen einfach übernehmen.

      • Henri sagt:

        @Marcel 2. Juli 2010 um 18:53

        Ein sehr seriöser und leider auch sehr zutreffender Beitrag!

  • Mirveglius sagt:

    Lieber Peter. Vielen Dank für Deine kritischen Fragen. Es mutet schon ein wenig komisch an, dass eine (grösstenteils) konstruktive Diskussion auf einem „Mama“-Blog stattfinden muss 🙂 . [Vielleicht kennt eine unabhängige Plattform].
    Aber nun zu Deinen Fragen:
    ad 1.
    Ich sehe den Nutzen einer Auseinandersetzung mit den zugeschriebenen „Männerrollen“ in einem individuellen Gewinn. Für mich persönlich (Vater einer 8jährigen Tochter mit „geteiltem“ Sorgerecht) gilt es den gefühlten Möglichkeitsraum als Mann zu vergrössern. Damit auseinandersetzen heisst für mich in erster Line auch mich selbst besser zu verstehen; also ein recht egoistischer Wunsch, was für mich nicht heisst, über (Frauen)“leichen“ zu gehen… Ach ja, und „Abgründe“ finde ich immer spannend, will ja nicht als Hans guck in die Luft abstürzen 😉

    ad 2.
    Da hast Du schon recht. Die negative Konnotation von Jammern ist schnell gemacht. Missstände anprangern und sich dafür ein Gehör verschaffen ist natürlich nicht jammern. Dies alleine ist aber nur ein Anfang, es müssen auch Taten folgen. Damit meine ich jetzt nicht, gleich brüllend auf die Strasse zu stürzen, sondern eher eine „gelebtes Umsetzen“ für sich selbst. Ich möchte mich nicht lange beim Anprangern („jammern“) aufhalten.
    Ein anderer Punkt ist die Emotionalität des Mannes, die nicht gezeigt werden darf (teilweise auch kann). Ich finde auch Männer dürfen „wehklagen“, auch für andere sichtbar. Der „Indianer-haben-keine-Schmerzen-Mist“ ist sicher kein Massstab. Aber generell als Mann eine Opferrolle einnehmen mag ich gar nicht, das schränkt meinen Möglichkeitsraum (s.o.) eher wieder ein.

    ad 3.
    In Bezug auf männer.ch kann ich nur sagen, dass mir der Slogan irgendwie gefällt. Zudem ist es eine von vielen Quellen, in denen es in diversen Aspekten Meinungen und Perspektiven nachzulesen gibt. Ich stehe aber in keinem speziell gearteten Verhältnis zu männer.ch.

    ad 4.
    siehe [ad 2]. Agitation steht definitiv im Widerspruch mit meinem Ziel der Erweiterung meines Möglichkeitsraumes als Mann. Bewegung anstatt Stillstand (wir als Männer haben lange genug stillgehalten!]. Da sind wir, denke ich, gleicher Meinung (?)

    ad 5.
    Ideale im Sinne von uniformen Mann-Sein, entspricht ja schon wieder einer (oder mehrerer) Rollenzuschreibungen. Um eine grösstmögliche individuelle Freiheit zu wahren, möchte ich auch eine individuell ausgebildete Männlichkeit leben. Eine, in der ich mich bestmöglich wohl und sicher fühle. Ich denke eine individualisierte Ausformung unterstützt den „angstfreien“ Dialog mit der ebenso individuell daherkommenden „Frauenwelt“.

    ad 6.
    siehe [ad 5 und ad 3]. Keine allgemeingültigen Ideale bitte. Männer.ch ist blosser Ideenliferant, unter vielen anderen Quellen. Wichtig für die individuelle subjektive Meinungsbildung 😉

    Hoffe Deine Fragen korrekt verstanden auch einigermassen verständlich beantwortet zuhaben.

    PS.: Fände es prinzipiell auch spannend und anregend Berichte über sehr subjektive und auch persönliche Prozesse auszutauschen. Aber bitte nicht im MamaBlog, da fühl ich mich als Mann doch zu stark regrediert 😉

    • Widerspenstige sagt:

      @Peter und @Mirveglius
      Ich finde es äusserst spannend, diesen Diskurs mitverfolgen zu dürfen und bitte um Dialoge hier im Mamablog. Denn wie können lösungsorientierte Frauen sonst heraus finden, wie der sich emanzipierende Mann ent-wickelt? Herzlichen Dank fürs Dranbleiben hier im Blog. ;-

      • Salvatore sagt:

        Der sich emanzipierende Mann vergrößert also seinen gefühlten Möglichkeitsraum. Ich bin schwerstens beeindruckt.

  • Peter sagt:

    @Mirveglius: „Ich fordere deswegen keine neue Emann-zipation und kein kein Verein jammernder Maskulinisten, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Männlichkeit und den zugeschriebenen Rollen.“

    „Auseinandersetzung mit unseren Rollen, mit unserer eigenen Sozialisation und schlussendlich mit unserem eigenen Selbstverständnis“

    Und was soll denn aus der Auseinandersetzung mit diesen zugeschriebenen Rollen und dem eigenen Selbstverständnis resultieren ? Eine Sozialpädagogische Begleitung, um die Abgründe traditioneller Männlichkeit zu ergründen ?

    Klage ist ja von vornherein ausgeschlossen, da dies bei Männern als Jammerei abgetan wird. Wenn Sie sich denn ernsthaft mit Männlichkeit und den zugeschriebenen Rollen auseinandersetzen, dann können Sie mir doch sicher die folgenden Fragen beantworten:

    Welche Rolle spielt männer.ch im Geschlechterdiskurs und von wem wurde diese Rolle konzipiert ?

    Wer hat ein Interesse daran, jede Klage von Männern als Jammerei abzutun und damit ins Lächerliche zu ziehen ? Was bezweckt eine solche Agitation ? Männer zum Schweigen zu bringen vielleicht ?

    Welches Männerideal wird beschworen, wenn unmissverständlich gefordert wird, Männer sollen nicht klagen, da dies unmännlich sei ? Ist das ein modernes oder doch eher traditionelles Männlichkeitsideal ?

    Wem nutzt dieses Ideal von Männlichkeit ? Wessen Interessen vertritt männer.ch ?

    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer kritischen Aufarbeitung und würde mich freuen, wenn Sie mich hier an den Resultaten teilhaben liessen, indem Sie meine ernstgemeinten Fragen beantworten.

  • Mark sagt:

    Männer sind Männer …. und Frauen sind Frauen ….. es lebe der Unterschied!

    wenn man seine Eigenheit ausleben kann muss man niemanden dominieren!

    ( ….. also eigetlich ein elitär-sozio-sche???-Thema)

  • michi sagt:

    “ ich habe in meinem Leben schon einige beschnittene Glieder getroffen und keines davon wirkte sonderlich traumatisiert. “

    Sicher nicht zu vergleichen mit Frauenbeschneidungen, trotzdem… ich kenne ein nicht jüdisches Glied, das nicht besonders glücklich ist, ungefragt beschnitten worden zu sein (nein, es nicht meins). Das mag irgendwie irrational klingen, trotzdem meinte ich gilt es das zu respektieren.

  • heidi reiff sagt:

    Bekannt ist ja aus der Psychologieecke, dass Frauenhasser eigentlich Mütterhasser sind , ich kenne diese Muster aus meinem persönlichen Hintergrund. Vieles was ich gelernt habe aus den Büchern von der Buchautorin und “ Pionierfrau was Kindsmisshandlung betrifft “ ALICE MILLER ist das Gedankengut Kinder ernst zu nehmen, Kinder brauchen Zuwendung in Form von verstanden sein. Die Muster SADO MASO haben ihren Ursprung in PECHSCHWARZEM ERZIEHUNGSFANATISMUS GEKOPPELT MIT RELIGIONS UND KULTURFANATISMUS. In China wurde kleinen Babys in der Beweglichkeit was FÜSSE BETRIFFT misshandelt, die normale KOERPERLICHKEIT heisst Beweglichkeit Hände und Füsse.

    • Hanspeter Lechner sagt:

      Liebe Frau Heidi Reiff,
      Wissen Sie, WER das Einbinden der Füsse bei Mädchen und Frauen (und nicht bei Babies … – und schon gar nicht bei beiden Geschlechtern) definitiv verboten hat? Sie werden staunen: es war Mao ZeDong … – ja genau, derjenige Mao, den Sie neulich (fälschlicherweise!) als „Dispot“ betitelt haben!
      Lieber Gruss aus China,
      Hanspeter Lechner.

  • StefanB sagt:

    Kleine Frage:
    Was bitte schön, machen eigentlich all diese frustrierten, von emanzipierten Frauen unterdrückten Männer in einem MAMAblog??

    Und apropos: ja, Männer werden diskriminiert: dieser Blog über Kinder, Knatsch (in welcher Beziehung, ist unbestimmt: Beziehungs- Arbeits- oder Freundinnenknatsch??) und Prosecco (was ist mit denen, die lieber einen Gespritzten Weissen haben, mit jenen, die keinen Alkohol mögen, die lieber Mineral- Bier- oder was auch immer trinken – und wenns denn Champagner wäre!) heisst Mamablog – was ist mit zukünftigen, werdenden, real existierenden und gewesenen Vätern? Diskriminiert der Mamablog also Männer??! 🙂

    • Eremit sagt:

      Wenn der Mamablog „nur“ über Kinder, Knatsch und Prosecco schreiben würde.
      http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/9346/die-wahrheit-uber-das-mannliche-gehirn/

      Frustriert sein, kann das Ergebnis davon sein, dass das Ego nicht das bekommt was es sich wünscht. Es kann aber auch das Ergebnis einer subtilen Ungerechtigkeit sein, gegen die man nichts unternehmen kann.

      Zum Glück bin ich kein Mann, da „… denken Männer ab der Adoleszenz an gar nichts anderes mehr und fantasieren den ganzen Tag über weibliche Körperteile.“

      • Widerspenstige sagt:

        Jesses, Eremit, was bist Du dann, wenn Du kein Mann bist unter diesem doch sehr männlichen Nick und Deinen sehr männlichen Aussagen/Anklagen?? Oder ist das auch nur ein Experiment wie Andere es mit teuflischer Hingabe praktizieren hier und in anderen Blogs? Um Antwort wird gebeten – danke sehr!

      • Widerspenstige sagt:

        @Pippi
        Hoppla, das ist ja ein heisses Eisen in einem Blog…
        Also eines vorneweg: ich fühle mich nicht von Dir ‚veräppelt‘, nein Pippi, sonst hätte ich es Dir direkt geschrieben. Es gehört nicht zu meiner Art, auf Schleichwegen sprich ‚hintenherum‘ auf bestimmte Personen zu zielen und gehe stets direkt auf Menschen los. Egal, ob das virtuelle oder reale Welten sind, das habe ich in meinem Leben so gelernt und erziele dadurch beachtliche Erfolge.

        Ich verstehe Deine Beweggründe naütrlich und kann es nachvolllziehen, wenn Du treffend sagst:
        ‚…Einerseits war ich überrascht, was ein Nick ausmachen kann, andererseits aber auch nicht, es bestätigte einfach einmal mehr die traurige Tatsache, dass es wichtiger ist, wer etwas sagt, als was er sagt. Menschen sind voreingenommen, ob bewusst oder unbewusst. Das gilt sicher nicht für alle, aber wer es nicht ist, weiss, wovon ich spreche, weil Unvoreingenommenheit etwas ist, das trainiert werden muss, sie ist eine Errungenschaft, die manchmal hart auf die Probe gestellt wird…‘
        Dieses Unvoreingenommen-Sein sollte wirklich trainiert werden von allen lösungsorientierten Menschen, sonst kommen wir einfach nie ans Ziel. Sehr gut erklärt!

        Es gibt halt in jedem Blog Personen, welche bestimmte Themen zerrfleischen und zerreden wollen, damit keine Lösungen sichtbar werden. Dann gibt es BloggerInnen, welche unter verschiedenen Nicks bestimmte Themen bereichern und so eine lösungsorientierte Diskussion erwirken. Wieder Andere möchten einfach Spielchen spielen und finden es lustig – bewusst oder unbewusst sei dahin gestellt – bestimmte BloggerInnen zu necken. Geht auch und habe ich nichts dagegen, solange es nicht bösartig und ehrverletzend ist/wird. Es gab in den letzten Tagen jedoch Hiweise von BloggerInnen, neben Deinem outing hat es u.a. auch Lea erwähnt, dass üble Spielchen unter verschiedenen Nicks sprich ‚mobbing‘ hier und in anderen Blogs betrieben werden – ganz bewusst und auf üble Art und Weise auf bestimmte NickträgerInnen zielend. Das verurteile ich aufs Schärfste und erwähnte deshalb ‚teuflische Hingabe‘ explizit auf diese verwerflichen Machenschaften.

        Nun, meine Frage an Eremit möchte ich doch von ihm noch lesen, denn er gehört u.a. zu meinen ‚Lieblingen‘ hier und ich schätze seine Aussagen sehr. Gerade weil sie so kritisch sind, hat mich seine Bemerkung provoziert und sehr verunsichert.

        Also, Schwester im Geiste, alles halb so schlimm und ich danke Dir sehr für Deine Wertschätzung und Dein sehr ausführliches Statement! ;-

        @Auguste
        Also doch eine Beule abgekriegt…naja, auch Sie sollen mal dran glauben müssen und von der guten Pippi touchiert werden. Aber so ein Titan wie Sie kann das mehr als ertragen und geniesst es auch noch – fast schon unverschämt das! ;-

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wir verstehen uns, Widerspenstige 🙂 Was den Titan anbelangt, bin ich froh, dass man ihn nicht wie ein rohes Ei behandeln muss, eine kleine Blessur trägt er wie ein Mann.

      • Eremit sagt:

        @Widerspenstige
        Was ist ein Mann? Bzw. was macht einen Menschen von der Art her zu einem Mann? Wenn ich Frauen in meinem Umfeld zuhöre, oder auch hier im Netz lese was Frauen von der Art als Mann definieren, dann bin ich keiner. Zumal, warum sollte man heute stolz darauf sein ein Mann oder eine Frau zu sein? Das Neutrumsein hat den Vorteil, dass man (es) ungehindert öffentlich Frauen und Männer kritisieren kann. Leider sieht es der Staat mit dem Neutrumsein nicht so und ordnet uns ein nach Mann und Frau.
        Der Nick ist unglücklicherweise männlich. Gibt von „Eremit“ auch eine sächliche Form?

      • Widerspenstige sagt:

        @Eremit
        Du kannst aber auch Fragen stellen, wo ich doch gerne eine Antwort von Dir gelesen hätte auf meine Fragen (die ein ‚Deus ex machina‘ ausgelöst haben… ;-/) . Hier meine Antwort auf Deine Fragen:

        „Das Schönste an männlichen Männern ist etwas Weibliches; das Schönste an femininen Frauen ist etwas Männliches“.
        Susan Sontag (1933 – 2004) Schriftstellerin

        Und, ich bestehe darauf, dass ein Mann stolz sein darf, ein Mann zu sein wie eine Frau stolz darauf sein darf, eine Frau zu sein. Ich bin keine Anhängerin der Gleichmacherei sondern schätze eine Gleichwertigkeit von Mann und Frau (ja, ich wiederhole mich schon wieder!)

        Also, bitte kein Neutrumsein oder bist Du ein Befürworter der Schweizer Neutralität aus egoistischen Gründen und weniger aus Humanitären? Aber: neutral argumentieren jederzeit hochwillkommen!

        ‚…Der Nick ist unglücklicherweise männlich. Gibt von “Eremit” auch eine sächliche Form?‘
        Ich denke, dass dieser Nick vortrefflich zu Deinen Aussagen passt und Du ihn bewusst gewählt hast. Da gäbe es höchstens ‚das Eremitsein‘ als sächliche und geschlechtsneutrale Bezeichnung. Vielleicht irre ich mich auch und Eremiten sind per se männlich…

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      @Widerspenstige

      „Die teuflische Hingabe“, war das an mich gerichtet?

      Es tut mir leid, wenn du dich veräppelt fühlst von mir, darum ging es mir nie. Als ich Ende letzten Jahres anfing, mehr oder weniger regelmässig im Blog hier zu schreiben, war ich ahnungslos, was da so abgehen kann, weil ich bisher nie bei solchen Treffpunkten mitgemacht habe, die virtuelle Welt war mir zu wenig greifbar, deshalb bin ich z.B. auch bis heute nicht auf Facebook (was sich immer mehr als richtig erweist, wenn man sieht, wie da systematisch Daten gesammelt und verlinkt werden, ein Graus). Als ich also anfing, war ich ziemlich naiv, ich ging davon aus, dass man höflich Stellung nimmt, zwar prägnant formulieren darf, aber sich doch eher zurückhält. Was soll ich sagen, ich kam ganz böse auf die Welt, der Ton, der hier manchmal herrschte, war unter aller Sau – für mein Empfinden – da konnten die frauenfeindlichsten Statements abgegeben werden, Lügen konnten verbreitet werden, ohne dass sich jemand ernsthaft dagegen wehrte. Männer konnten aus dem Vollen schöpfen, was Beleidigungen und Unterstellungen anging, die Frauen bemühten sich dann, beruhigend und sachlich auf den Punkt zu kommen. Als ich mal wieder ziemlich schockiert war über einen Beitrag, sprach ich mit meinem Sohn darüber, der grinste nur und meinte, ich soll das Zeug nicht ernst nehmen, die virtuelle Welt könne man sowieso spülen, hier hätten Loser eine ideale Plattform, um sich auszutoben. Ich nahm das zu Kenntnis, trotzdem ging es mir ganz entschieden gegen den Strich, ich sah, dass ich andere Saiten aufziehen musste, was ich dann auch tat. Nun wurden die Kommentare sehr gehässig, Sprüche, die ich eigentlich als schon ausgestorben wähnte, tauchten auf. Vor allem merkte ich auch, dass ich offenbar für einige männliche Schreiber dermassen ein rotes Tuch war, dass ich quasi sagen konnte, was ich wollte, da wurde alles durch den Kakao gezogen, mit einer Dummheit und teilweise auch Bösärtigkeit, die jeder Beschreibung spottet.

      Da fand ich, es sei jetzt an der Zeit, der Sache mal auf den Grund zu gehen, also schrieb ich ab und zu unter einem andern Nick, manchmal auch mal unter einem männlichen – und siehe da, meine Position wurde zwar oft nicht geteilt, aber immer mit einem gewissen Respekt akzeptiert, das war neu. Meine Überzeugungen waren dieselben, ich musste mich nicht verstellen. Ich habe auch an den biographischen Daten, die ich manchmal erwähnte, nichts geändert. Einerseits war ich überrascht, was ein Nick ausmachen kann, andererseits aber auch nicht, es bestätigte einfach einmal mehr die traurige Tatsache, dass es wichtiger ist, wer etwas sagt, als was er sagt. Menschen sind voreingenommen, ob bewusst oder unbewusst. Das gilt sicher nicht für alle, aber wer es nicht ist, weiss, wovon ich spreche, weil Unvoreingenommenheit etwas ist, das trainiert werden muss, sie ist eine Errungenschaft, die manchmal hart auf die Probe gestellt wird.

      Ich bin überzeugt, dass ich nicht die Einzige bin, die unter verschiedenen Nicks postet, dass ich es jetzt offen gelegt habe, war so geplant, es ist mir nicht einfach passiert. Wiederum waren die Reaktionen sehr interessant…… ich liebe es halt, ein bisschen „hinter die Vorhänge“ zu schauen, ich hoffe, du nimmst mir mein kleines Experiment nicht übel. Ich habe befürchtet, dass ich Menschen, die ich hier schätzen gelernt habe als Blogpartner, vielleicht etwas vor den Kopf stossen könnte, wie gesagt, das war nicht der Sinn der Sache.

      • Auguste sagt:

        hmm…, von so einer beule geht die welt nicht unter, pippi. falls sie auch die „schneekönigin“ waren, können sie mir ja einen eisbeutel direkt vom nordpol zukommen lassen – aber vielleicht erst heute abend. jetzt müssen wir das „schweini-dribbling“ von gestern üben gehen auf der schulhauswiese.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Auguste, ich habe keine Zweifel, dass Sie das „Schweini-Dribbling“ hinbekommen, wer so virtuos und feinfühlig ist……. 😉

      • zeitungsleser sagt:

        betr. „andere saiten aufziehen“: ich entschuldige mich, Ihre minne zu stören, aber ich glaube Sie haben den falschen schluss gezogen, denn den teufel mit dem belzebub austreiben, das funktioniert nicht. so dienen Sie Ihrer sache auch nicht, weil sie durchaus nicht nur radikale gegen sich aufbringen. pippis hardcorefeminismus finde ich unnötig und vorallem sehr kontraproduktiv.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @zeitungsleser, von „Minne stören“ kann keine Rede sein. Was meinen Sie mit Hardcorefeminismus, was ist das Ihrer Meinung nach? Mit Verlaub, ich finde mich durchaus gemässigt, zwar „hart in der Sache“, aber doch nie einseitig, und eine gewisse Konsequenz braucht es halt schon, wenn frau alte Selbstverständlichkeiten aufbrechen will, finden Sie nicht?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Noch was: Mit den andern Saiten, die ich aufgezogen habe, meinte ich meinen Schreibstil, ich habe ganz bewusst nicht mehr verbindlich, sondern gegen gewisse Pöbler auch sehr direkt und manchmal etwas derb formuliert, wenn ich dazu gezwungen war. Man muss mit den Leuten in der Sprache sprechen, die sie verstehen.

      • zeitungsleser sagt:

        hardcorefeminismus ist, z.b. wenn man alice schwarzer verteidigt. warum ich das keine gute idee finde, habe ich gestern oder vorgestern geschrieben. – die bürgerrechtsbewegung und ihre verbündetten in den usa hat mittlerweile erreicht, dass es einen nicht-weissen präsidenten geben kann. ich weiss, es ist auch sehr kontrovers – aber ich denke nicht, dass der radikale elia muhammad und seine nachfolger dazu viel beigetragen haben. Sie verstehen sicher, was ich meine: es geht darum, die menschen zusammenzubringen. gegen hart in der sache habe ich nichts.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich kann an Alice Schwarzer nichts hardcoremässiges entdecken, ich finde, sie ist sehr differenziert. Sie betont z.B. immer, dass sie gar nicht der Meinung ist, dass Frauen die besseren Menschen seien, sie hat nicht gegen Männer, nur gegen deren ungerechtfertigte Privilegien. Schlussendlich ist es eine Frage der Gerechtigkeit.

      • zeitungsleser sagt:

        differenziert ist das allerletzte, was mir zu a.s. einfällt (ich bin wohl auch nicht der einzige, der das denkt, schliesslich trägt sie den übernamen „strumgeschütz des feminismus“). warum ich dieser meinung bin, habe ich habe in meinem oben erwähnten post (inkl. link) gesagt. mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sorry zeitungsleser, aber das ist für mich einfach so ein Gemeinplatz, A.S. = Hardcorefeministin. Geht genau in die Richtung, die ich oben ausführte betreffend Voreingenommenheit. Welcher Ausspruch von A.S. war Ihrer Meinung nach hardcore, ganz konkret?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi Langstrumpf
        und ein bisschen @Widerspenstige
        eigentlich wollte ich es diesmal lassen, aber nun ist es mir doch ein bisschen zuviel.
        Pippi, Sie haben sich über Ihr Erstaunen ausgelassen, was für massive Reaktionen Sie von Männern hinnehmen mussten und wie verwerflich das doch sei. Dabei übersehen Sie erfolgreich, dass Ihre Reaktionen nicht mal dem eigenen Geschlecht gegenüber ausgewogen und moderat sind, wenn dieses andere gleiche Geschlecht sich weigert in den Schützengraben runtergezogen zu werden.

        DAS hat mich zum Staunen gebracht als ich hier begann zu schreiben, und einfach noch zur Klarstellung, immer unterselbem nick und als Frau und nicht getarnten Mann.

        Zeitungsleser hat am 1.Juli 18:56 ausführlich dargelegt was ihn an Alice Schwarzer stört, darauf wissen Sie nichts anderes als zu betonen, wie differenziert diese Frau sei.
        Und es gibt noch von anderen Leuten Statements und Bezüge zu AS, die aufhorchen liessen.

        Ich weiss nicht wie andere Frauen hier drinnen, die ich bei diesem Thema als wohltuend ausgewogen empfinde, das sehen, aber ich finde Ihren Anspruch, dass Sie hier ausgewogen und differenziert, immer der Sachlichkeit verpflichtet usw. seien, einfach nicht mit Ihren Posts übereinstimmend.
        Und nochmals zur Klarstellung, hab ich auch schon mehrmals erwähnt, dies betrifft nicht alle Ihre Äusserungen, viele schätze ich sehr, aber bei diesem Feminismusthema, da löscht mir Ihre Haltung (so wie sie mir in all den Threads entgegenkam) echt ab. Und ich finde die Lobesrede nicht unbedingt angebracht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja Brunhild, was Feminismus und Emanzipation anbelangt, werden wir wohl nie gleicher Meinung sein. Mich stört das nicht weiter, wenn es Ihnen ablöscht, überlesen Sie meine Kommentare einfach, sie sind nicht explizit an Sie gerichtet. Ihr Frauenbild ist ein Konservatives, meines nicht. Ausserdem finde ich es ein wenig schräg, wenn jemand, um das Wesen einer Person darzustellen, ein Beispiel bringt, das 35 Jahre! alt ist. Zu dieser Zeit musste viel stärkeres Geschütz aufgefahren werden, um überhaupt mal etwas ins Rollen zu bringen. Ich kann sagen, dass die Haltungen von Esther Vilar und Alice Schwarzer gar nicht so weit auseinanderliegen, sie orten die Ursachen nicht an derselben Stelle, aber im Endeffekt geht es darum, dass die Hausfrauenehe kein wirklich befriedigendes Lebensmodell für eine Frau sein kann. Woher ich das weiss? Ja, ich habe, im Gegensatz zu vielen, die sich hier mit dem Namen Esther Vilar schmücken, ihre Bücher gelesen, alle!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi Langstrumpf: nein, also überlesen werde ich Sie nicht! Dafür ist mir das Thema nämlich zu wichtig…:-)
        „im Endeffekt geht es darum, dass die Hausfrauenehe kein wirklich befriedigendes Lebensmodell für eine Frau sein kann. Woher ich das weiss? Ja, ich habe, im Gegensatz zu vielen, die sich hier mit dem Namen Esther Vilar schmücken, ihre Bücher gelesen, alle!“
        Naja, und ich lebe (lebe, nicht lese) das seit 12 Jahren und empfinde dieses Modell als sehr befriedigend.
        Das ist eben genau was ich bemängle, dieses Absprechen, dass dieses Modell durchaus auch ein erfolgreiches sein kann wenn mann und frau das richtig anpacken.
        Es ist so viel einfacher die Vertreter dann in die konservative Ecke zu stellen, konservativ im Sinne von „müsste endlich modernisiert werden!“ Inklusive aller politischen Bestrebungen diesen Menschen/Modellen die Luft rauszunehmen.

        Es lässt sich sehr gut ein sogenannt konservatives Modell, inklusive Partnerschaftlichkeit und Gleichwertigkeit leben!
        Ich finde es nicht besonders fortschrittlich, wenn dies den Betroffenen einfach so pauschal abgesprochen wird.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Brunhild, Sie wollen mich absichtlich missverstehen? Das finde ich nicht in Ordnung!

        “im Endeffekt geht es darum, dass die Hausfrauenehe kein wirklich befriedigendes Lebensmodell für eine Frau sein kann. Woher ich das weiss? Ja, ich habe, im Gegensatz zu vielen, die sich hier mit dem Namen Esther Vilar schmücken, ihre Bücher gelesen, alle!”

        Damit meine ich, dass ich weiss, was der Standpunkt von Esther Vilar ist, ganz im Gegensatz zu vielen, die hier ihren Namen erwähnen, nur um einen Kontrapunkt zu Alice Schwarzer zu haben. Dass die Hausfrauenehe kein wirklich zukunftsweisendes Modell ist, weiss ich nicht aus Büchern, so naiv bin ich nicht, das Leben selbst lehrte mich das. Ich wurde auch so erzogen, es stand ausser Frage, dass ich Mutter und Hausfrau werde, mein Vater, der einen KMU-Betrieb hatte, vertrat die Haltung, ich könne „Bürofräulein“ werden, damit ich meinem Mann dann mal das Büro machen kann, damit er eine Sekretärin einsparen kann. Ich habe dann das KV gemacht und mich die ganze Zeit nur einmal gelangweilt, es war ein Ablöscher. Ich war nicht so selbstbewusst, dass mir klar war, dass ich nicht das lernen muss, was mein Vater für mich vorgesehen hat. Kurz bevor er starb, sagte er mir mal, „ja, ich habe allen meinen Kindern aufs Pferd geholfen“, er widersprach aber nicht, als ich sagte, „ausser mir, ich bin selber aufgestiegen, ich habe mir alles selber erarbeitet, ohne Unterstützung“. Meinen Brüdern wurden teure Ausbildungen finanziert.

        Wenn Sie mit diesem Modell klarkommen, bitte, keine Einwände, das ist Ihre persönliche Wahl. Ebenso klar ist, dass die hohe Scheidungsquote heute solche Kamikazemodelle nicht empfehlenswert macht. Sie können das Rad nicht zurückdrehen, auch die Frauen haben entdeckt, dass es zwei Arten von Arbeit gibt, die bezahlte und die unbezahlte. Dass sich die jungen, gutausgebildeten Frauen lieber für die erste Variante entscheiden, liegt auf der Hand, ebenso, dass dann punkto Kinderbetreuung und Haushalt einiges ins Rutschen kommt. Darf ich Sie fragen, wo für Sie die Lösung liegt, wenn ein Paar ein Kind bekommt, sie frischgebackene Anwältin, er frischgebackener Facharzt? Beide haben lange auf ein gutes Einkommen verzichtet, möchten nun endlich auch materiell „ernten“, nachdem sie immer nur investiert haben, beide sind inzwischen um die dreissig. Also, wo ist die Lösung?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi Langstrumpf:
        ich glaube nicht, dass ich Sie falsch verstanden habe wenn Sätze fallen wie:
        „…die Hausfrauenehe kein wirklich zukunftsweisendes Modell ist…“ „…Kamikazemodelle…“
        da werden zwei Dinge verwechselt!
        Es steht jedem Paar frei, den Möglichkeiten entsprechend das Leben mit Kindern einzurichten und gestalten. Was ich nicht in Ordnung finde, den Leuten einzureden, das „konservative“ Modell wäre nicht befriedigend, und alarmiert zu reagieren, wenn junge Frauen Wünsche in diese Richtung äussern. Da gab es nämlich mal einen SP-Vorstoss, weil SP-Frauen entsetzt waren dass junge (und gut ausgebildete!) Frauen sich vorstellen konnten, im Kinderfall eine Nur-Hausfrau oder niedrig-Pensum-Ausserhausfrau zu werden. Da müsse dringendst eine Imagekampagne her um solch altbackene Ideen aus den Köpfen zu verbannen. Frauen dürfen offenbar auf gewissen Gebieten dann doch nicht ganz selbstständig denken und wünschen… .
        „Sie können das Rad nicht zurückdrehen“, anhand welcher Kommentare meinen Sie diesen Wunsch herauszulesen?
        Ich will das Rad vorwärtsdrehen! Eine echte Wahlfreiheit! Ohne herabsetzende Bemerkungen und konservativ Pauschalisierungen.
        „auch die Frauen haben entdeckt, dass es zwei Arten von Arbeit gibt, die bezahlte und die unbezahlte.“
        Klar haben sie das entdeckt, und jede soll zusammen mit ihrem Partner entscheiden, welches Modell sie leben wollen. Und alle Modelle (ausser das 100%/100%Modell mit Kindern, das finde ich nicht besonders glücklich fürs Kind, da bin ich ehrlich, denn von den Arbeitszeiten und Ferienregelungen der immer wieder zitierten nordischen Vorzeigeländer sind wir doch einiges entfernt) sollen entsprechend unterstützt werden. Denn alle Modelle sind eine Bereicherung.

      • zeitungsleser sagt:

        es ist nich an mir zu bewerten, wie es sich damit verhält, ob Sie hausfrau sind oder berufstätig. ich bin weder für vilar noch schwarzer. was mir nicht passt: ich meinte diesen an gewalttätigkeit grenzenden, ideologischen und spekulativen diskurs. den finde ich nicht gut.

        (erst wollte ich das nicht anhängen, denn diese streitereien sind sinnlos. aber ich glaube doch Sie haben wirklich danach gefragt oben.also: als wahllose beispiele kann ich bemerkungen von a.s. wie die folgenden anführen:
        „Die Zuweisung der Geschlechterrollen ist universell, und auch ihre Folgen sind es. Darum muss auch der Feminismus universell sein.“ – für mich nichts als ideologische überhöhung.
        „Wir erleben öffentlich eine umfassende Sexualisierung aller Lebensbereiche durch Werbung, Medien und Kultur; aber privat eine zunehmende sexuelle Zurückhaltung und die Flucht von Männern in den anonymen Sex.“ – die männer sind eben feige.
        „Sind also Frauen das potentere Geschlecht? Körperlich ja, seelisch jedoch scheinen sie komplizierter als Männer.“ – männer sind also körperlich und seelisch minderwertig.
        „Starken Frauen ist der sexuelle Entzug von Männern zum Beispiel als „strafe“ für zu viel Emanzipation schon seit längerem ein bekanntes Phänomen.“ – die männer haben angst vor starken frauen. für mich die infamste aller lügen, aber bitte, es scheint, dass dies protestlos gesagt werden darf.
        aus: Alice Schwarzer in „Alice im Männerland – eine Zwischenbilanz“ (2002), http://www.aliceschwarzer.de/publikationen/aliceschwarzer-artikel-essays/kernthemen/sexualitaet-liebe/30-jahre-danach-wie-aktuell-ist-der-kleine-unterschied/).

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @zeitungsleser

        Gut, dass wir jetzt konkrete Beispiele haben:

        “Die Zuweisung der Geschlechterrollen ist universell, und auch ihre Folgen sind es. Darum muss auch der Feminismus universell sein.” – für mich nichts als ideologische überhöhung.

        Für mich ist das keine ideologische Überhöhung, weltweit sind die Rollen klar verteilt, es gibt, von ganz wenigen Ausnahmen in der Südsee abgesehen, keine Gesellschaft, die ein anderes als das patriarchale Modell kennt, im Westen werden diese Rollenbilder aufgebrochen, aber das reicht nicht. Erst wenn überall ein Mädchen die gleichen Chancen, das gleiche Recht auf Bildung hat wie in den entwickelten Ländern, sind wir am Ziel.

        “Wir erleben öffentlich eine umfassende Sexualisierung aller Lebensbereiche durch Werbung, Medien und Kultur; aber privat eine zunehmende sexuelle Zurückhaltung und die Flucht von Männern in den anonymen Sex.” – die männer sind eben feige.

        Sie ziehen den Schluss, dass die Männer eben feige sind, nicht A.S. Dass es eine zunehmende Flucht in den anonymen Sex gibt, lässt sich nicht widerlegen, sonst würden die ganzen entsprechenden Sites nicht so boomen, damit lässt sich eine Menge Kohle verdienen. Ebenso unbestritten ist wohl, dass der Grossteil der User männlich ist.

        “Sind also Frauen das potentere Geschlecht? Körperlich ja, seelisch jedoch scheinen sie komplizierter als Männer.” – männer sind also körperlich und seelisch minderwertig.

        Wieder sind Sie es, die den Schluss ziehen, dass Männer minderwertig seien, ich verstehe diese Aussage von A.S. ganz anders: Frauen sind wohl weniger limitiert in ihrer sexuellen Verfügbarkeit, ob sie tatsächlich potenter sind, bezweifle ich und ich finde diese Frage auch müssig. Ich denke eher, dass es zwischen den einzelnen Individuen grosse Unterschiede gibt. Das hingegen Frauen seelisch komplizierter sind, scheint mir auch so, nach allen bisherigen Erfahrungen und Beobachtungen, der schnelle, anonyme Sex ist nicht das, was Frauen sich generell wünschen. Männer haben da weniger Probleme, für viele ist das eine Art Wellness. Ich denke, die Gründe für diese Unterschiede sind tatsächlich in der Biologie zu suchen.

        “Starken Frauen ist der sexuelle Entzug von Männern zum Beispiel als “strafe” für zu viel Emanzipation schon seit längerem ein bekanntes Phänomen.” – die männer haben angst vor starken frauen. für mich die infamste aller lügen, aber bitte, es scheint, dass dies protestlos gesagt werden darf.

        Warum ist das eine infame Lüge? Viele Männer beklagen sich, dass die Frauen nicht mehr weiblich seien, und was meinen sie damit? Die Frauen geben sich nicht mehr zufrieden mit den vorgegebenen Rollen, sie kleiden sich nicht mehr weiblich, d.h. unpraktische Schuhe, die nur einen Trippelgang erlauben und Kleider, die manchmal mehr enthüllen als verhüllen, jedenfalls Kleider, die die sekundären Geschlechtsmerkmale der Frauen betonen. Solche Frauen werden „verschmäht“ und empfinden das vielleicht tatsächlich als Strafe für ihr unangepasstes Verhalten. Dass eine Frau, die im Erwerbsleben steht und daneben einen Haushalt zu versorgen hat, wenig Zeit hat, sich um eine aufwendige Garderobe mit Pumps und Seidenblusen (die frau bügeln muss) zu kümmern, geht dabei vergessen. Es sind diese „starken“ Frauen, die den sexuellen Rückzug ihrer Männer beklagen. Im aktuellen Tagimagi ist das Interview mit einer Sexualtherapeutin, sie sagt u.a. dass es immer mehr die Männer zwischen fünfzig und sechzig sind, die sich sexuell von ihren Frauen zurückziehen, sie einfach nicht mehr begehren. Dies sind „zufällig“ oft auch die Frauen, die beruflich etwas erreicht haben, die wissen, wo sie stehen und die „Weibchenspiele“, dieses unwürdige „hör uf, i has gärn“- hin und her nicht mehr mitmachen.

        Ich bin aber zuversichtlich, dass solche Probleme gelöst werden können, wenn sich zwei wirklich aufeinander einlassen und einander immer wieder entgegenkommen. Da finde ich den Ansatz der besagten Therapeutin – die neue Monogamie – vielversprechend.

      • zeitungsleser sagt:

        drehen Sie mir nicht das wort im maul um, es ist offensichtlich, dass nicht ich diese abwertenden schlüsse ziehe, sondern dass ich ausdrückte, wie ich die passagen von AS verstehe: ich meine diese pauschalen und ideologischen behauptungen, bei denen immer die männer schuld oder minderwertig sind und bei denen für meine ohren immer ein aggressiver kampfunterton mitschwingt. Sie sehen es anders – lassen wir es dabei.

        im übrigen bin ich mit Ihnen einig, dass sachprobleme bei entsprechender bereitschaft meist unproblematisch zu lösen sind.

        (das ist jetzt mein letzter post hierzu)

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Zeitungsleser, ich verdrehe Ihnen nicht das Wort im Mund herum, im Gegenteil, ich versuche, etwas Licht in diese verworrene Angelegenheit zu bringen. A.S. ist keine Hexe, die Männer zum Frühstück vertilgt, auch wenn Sie das gerne wahrhaben möchten. Unvoreingenommenheit ist Übungssache, probieren Sie es mal, Sie werden ganz neue Erkenntnisse gewinnen. 😉

      • Hotel Papa sagt:

        „Unvoreingenommenheit ist Übungssache“

        Das muss mensch sich mal auf der Zunge zergehen lassen…

  • Antonio sagt:

    Also, hier werden vier Dinge gemischt, die doch sinnvollerweise getrennt behandelt werden sollten. Die Beschneidung von „jungen“ Buben, die Interaktionen von Männer und Frauen, Wer macht Schluss und als letztes die ganz banalen, abstrakten Unterschiede von Männern und Frauen.

    1) Die Beschneidung von kleinen Buben und jungen Männern findet oftmals nicht freiwillig, sondern unter dem Deckmantel von irgendwelchen Religionen, Überzeugungen, usw. statt. Wenige – ich weiss hier nicht, welche Gruppen dies sind – unterziehen sich freiwillig einer solchen Operation, es kann aber auch medizinische Gründe haben (wie z.B. mein ältester Sohn), jedenfalls ist dies ein separates Thema

    2) Wer keinen Berührungspunkt mit Frauen hat, wird auch keine Folgewirkungen oder Konsequenzen erspüren. So auch Unterhalts-, Rentenzahlungen. Hier in der Schweiz z.B. hat eine Frau mit zwei Kindern alleinerziehend von einem Normalverdiener – der lebt dann leider unter dem Existenzminimum – etwa 4.500 – 4.800 CHF zu erwarten und natürlich die Hälfte der Pensionsansprüche. Diese Entscheidung ist keine Mann, Frau Entscheidung, sondern die Schweiz hat so entschieden. Das Scheidungsrecht wird ständig angepasst und die Interesse des Landes Schweiz ist nach Möglichkeit nichts zu zahlen. Bezahlt der Mann zuviel, so geht er und das Land muss zwischenfinanzieren, zahlt er weniger, bleibt er und zahlt brav, dies hat nichts, aber auch gar nichts mit Frauen sind böse zu tun, das ist urbanisierte Rechtssprechung

    3) Verfolgt man Statistiken der letzten 30 Jahre in verschiedenen Ländern so ist das Verhältnis „Wer schluss macht“ nie immer eindeutig auf der Frauen oder Männer Seite, Es sind viele Parameter, die bis hin zu Einzelfallstudien diskutiert werden müssen, nichts desto trotz spielt hier in der Schweiz das Unterhaltsrecht eine wichtige Rolle, aber wie gesagt hat diese Entscheidung das staatliche Organ Schweiz gefällt und nicht die „böse“ Frau

    4) Mir ist die Anschauung zu einfach, dass makroskopisch Frauen auf was weiss ich welchen Ebenen nicht gleichgestellt sind und umgekehrt. Ich kenne Männer, die sind faul, ich kenne Frauen, die verdienen den Lebensunterhalt usw. diese statistische Ebene ist der Spielraum, wo einfach mal in die Ecke gerotzt werden darf. Da ist der Ansatz eher, ob es nicht ungerecht ist, dass Frauen immer noch die Kinder bekommen müssen, weil sie sich ansonsten mit dem gleichen Ergeiz und 40 Jahre lang der Karriere widmen kann. Und überhaupt reden wir hier über die kleine Kassiererin, die nach der Arbeit noch für drei Kinder kochen muss, die etwas ältere Sekretärin, die oftmals nach Alkohol riecht oder die Unternehmenstochter, gross, blond und sexy und welcher Typ Mann ist hier genau gemeint.

    • Eni sagt:

      Die Zahlen die Sie bei Punkt 2 nennen sind völlig an den Haaren herbei gezogen.

      • Henri sagt:

        @Eni 1. Juli 2010 um 22:44
        Die Zahlen sind keinesfalls an den Haaren herbeigezogen – ich beispielsweise habe vor 20 Jahren eine ziemliche Handvoll mehr bezahlt – aber es hängt eben davon ab, wieviel man vom Mann verteilen kann – mehr als er hat kann man ihm ja nicht abknöpfen….

      • Eni sagt:

        @ Henri

        Antonio spricht von einem „Normalverdiener“ was in meiner Betrachtungsweise einem Lohn von ca 5000-5500 Franken netto entspricht, wie könnte er dann 4800 an seine Frau abdrücken? Dem 100% erwerbstätigem Kindsvater wird auf jeden Fall das Existenzminimum gelassen sofern er nicht zu bequem dazu ist dem Gericht seine Verdienstzahlen zu belegen. Im übrigen beträgt das Existenzminimum für eine Mutter mit 2 Kindern je nach Miete unter 3500.-.

        Wenn Sie vor 20 Jahren sogar noch mehr als das bezahlen mussten, dann gehören Sie wohl auch nicht zu den Normalverdienern, sondern zur privilegierten Schicht, was ich Ihnen von Herzen gönne.

      • Henri sagt:

        @Eni 4. Juli 2010 um 11:10

        Ja sehen Sie, genau das Einkommen der „Normalverdiener“ ist nicht so genau spezifiziert, je nach Branche variiert das sehr.

        Allein der Unterschied zwischen „Arbeiter“ und „Bürogummi“ (womit ich auch meine Ansicht klar zum Ausdruck bringe, nämlich dass Arbeit und Büro nicht korrelieren) macht schnell mal 1000-2000 pro Monat aus.
        (Marcel Zufferey könnte hier sicher mit genaueren Zahlen dienen…)

        Das Existenzminimum ist auch so eine vage Zahl – hat der Mann nämlich eine zu teure Wohnung, teurer als in der (individuellen) Berechnung zugestanden, frisst der Mietzins das dem Mann verbleibende Einkommen weg – er fällt letztlich unter das sogenannte Existenzminimum.
        Dass eine Wohnung nicht so einfach gewechselt werden kann, dass billigere Wohnung oft grössere Transportkosten bedeutet, ist den Gerichten oft egal.

        Meine Meinung (als Geschiedener) zu diesem Thema: man sollte das Scheiden verbieten, bzw. die Schuldfrage wieder einführen.
        Das würde viele soziale und ökonomische Abstürze verhindern und die Leute wieder vermehrt dazu animieren, ihren Weg zu Ende zu gehen und nicht bei jedem Pipifax die Flinte ins Korn zu werfen, mal ganz abgesehen davon, dass viele Geschiedene mit dem neuen Partner am selben Ort enden wie mit dem alten Partner.

      • Eni sagt:

        @ Henri

        Wie wollen Sie bei einer Scheidung die Schuldfrage klären? Ist derjenige Schuld der fremdgeht oder derjenige der seinen Partner/Partnerin am ausgestreckten Arm verhungern liess? Ist derjenige Schuld der jahrelang psychoterror macht oder derjenige der diesen jahrelang erträgt? Ist derjenige schuld der das ganze Familieneinkommen für sich verprasst oder derjenige der nicht mehr Möglichkeiten ausgeschöpft hat um andererorts zu sparen? Wie wollen Sie das beweisen?

        Ich selber bin der Meinung dass ich viel früher hätte gehen sollen und ER ist auch heute noch der Meinung dass ich keinen Grund hatte zu gehen. Wer hat Recht?

  • Robert sagt:

    Leider musste ich feststellen, dass wir von Gleichberechtigung wirklich meilenweit entfernt sind:
    Feministinnen fordern zur Gewalt auf und werden mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet (Alice Schwarzer) – Männer hingegen, die in Österreich Mißstände gewaltlos aufzeigen werden als Terroristen verhaftet.
    Wollen eine Sie und ein Er einen Job dann hat bestimmt Er Sie sexuell belästigt sodass Er den bisherigen verliert und Sie den gewünschten erhält.
    Männer dürfen erst mit 65 einen Pensionistenfahrschein verwenden Frauen schon mit 60 (hat nichts mit der Pensionierung zu tun)
    Frauen dürfen ohne Folgen sexuell belästigen, körperliche und seelische Gewalt anwenden sie brauchen sich nicht an vor dem Gericht getroffene Vereinbarungen halten (Besuchsrecht) und können über eine sogenannte „Anspannung“ ihren Ex de facto versklaven.
    Ist er nicht so reich bzw. gut verdienend, dass er sich praktisch freikaufen kann bleibt ihm häufig nichteinmal das Existenzminimum-
    Ob er existieren kann ist allein seine Sache. Überzogene Forderungen der Frau werden ihr vom Staat vorgestreckt und so gibt es für den Mann nichteinmal dadurch Hoffnung, dass seine Kinder einmal erwachsen werden.
    Es spielt nichteinmal eine Rolle ob die Kinder von ihm sind (sofern er sie als seine zur Geburt anerkannt hatte, oder innerhalb der ersten 2 Lebensjahre des Kindes dagegen etwas unternommen hat) => Bahn frei für Kuckuckskinder zwecks Bereicherung.
    Männer müßen, Frauen dürfen zum Heer. Männer müssen 5 Jahre länger arbeiten trotz niedrigerer Lebenserwartung.
    Kindererziehungszeiten werden nur anerkannt wenn die Mutter darauf verzichtet (unabhängig ob er oder sie das Kind betreut hatte).
    Will Sie seine Wohnung war Er sicher gewalttätig und Er wird weggewiesen und Sie hat seine Wohnung.
    Er darf nur in Karenz gehen wenn sie es gestattet, hat nicht den gleichen Schutz vor Kündigung und im Normalfall mit einer Karenz automatisch seine Karriere beendet. (gilt nicht als Mann daher keine Führungsposition mehr).
    Bei einer Folgebeziehung daf er nicht in Karenz gehen, weil er dann weniger verdienen würde und der Mann verpflichtet ist seine Kinder finanziell zu versorgen (unabhängig vom Reichtum der Mutter) während die Mutter ihren Teil durch die Mütterliche Obsorge beiträgt (auch dann wenn sie aus Karrieregründen nie da ist und die Kinder vernachlässigt werden)

    Die schlechteste Mutter ist ja immer noch besser als der beste und liebevollste Vater – immerhin hat die Mutter das Kind ja 9 Monate im Bauch geführt (und eventuell schon da das Kind u.a. mit Nikotin vergiftet) – und sich nicht entschlossen es durch Abtreibung zu töten. Daher bekommt sie den Freibrief, das Kind zu schädigen wann immer und soviel sie möchte solange es ihr dabei gut geht. Das Kindeswohl ist nicht im Gesetz definiert, elterliche Rechte und Pflichten ebensowenig. Somit wird im Normalfall das Kindeswohl auch nicht berücksichtigt und Kind und Vater bleiben auf der Strecke.

    Ich halte jedes sogenannte Weichei, das sich gegen die gesellschaftliche Strömung stellt und ein liebvoller, fürsorglicher und engagierter Vater wird, für weitaus männlicher als all die gar so männlichen Machos die immer nur das machen was man von ihnen erwartet.

    • seronegativ sagt:

      hei jungs, kriegt euch wieder mal ein – nehmt euch als vorbild eine frau, lysistrata (no sex in the city!), vergesst die frauen und geht mal ein paar wochenenden mit euren kumpels fischen, campen, etc. wirkt auch wunder, wenn’s männer machen, und ehrlich, der pimmel fault euch deswegen nicht ab, noch explodieren die eier.

      Lysistrata, eine streitbare Athenerin, hat vor der Akropolis die Frauen von Athen und Sparta zusammengerufen, um ihnen einen Plan zur Beendigung des Krieges zu unterbreiten, in den Athen mit Sparta schon seit langem verwickelt ist: Die Frauen sollen sich der Männer so lange enthalten, bis der Frieden geschlossen ist.

  • Peter sagt:

    „Ich bin unbedingt für Gendermainstreaming, wenn man darunter das ehrgeizige Ziel der Gleichstellung von Mann und Frau auf einer gesellschaftlichen Ebene versteht.“

    Ich frage mich, ob Frau Binswanger die Begriffe „Gleichberechtigung“ und „Gleichstellung“ zu unterscheiden weiss. Gleichstellung, eine gesellschaftsumfassende, würde unter anderem auch bedeuten, dass Baufirmen und Müllabfuhr etwa gleichviele Frauen wie Männer beschäftigen und nicht nur zahlenmässige Parität in privilegierten Bereichen wie Aufsichtrat und Geschäftsführung grosser Konzerne anstreben. Ersteres, also eine zahlenmässige Parität auf den Baustellen, das will tatsächlich niemand, auch Frau Binswanger mit Sicherheit nicht.
    Um vernünftig und vor allem ehrlich zu diskutieren wäre es notwendig, sich über die Zielsetzungen des Gender Mainstreaming zu informieren. Wer nämlich Gleichberechtigung der Geschlechter befürwortet und die Diskriminierung des Individuums ablehnt, der wird Gender Mainstreaming und deren Grundsätze ablehnen, weil Gleichstellung erstens gar nicht angestrebt wird ( es ist ein glatte Lüge ), und zweitens tatsächliche Gleichstellung notwendigerweise die Diskriminierung des Individuums erfordert, euphemistisch „positive Diskriminierung“ genannt.
    Es ist Rosinenpickerei, Frauenprivilegierung. Erst wird eine systematische Benachteiligung von Frauen behauptet, um dann Kompensation ( z.B Quote im Aufsichtsrat ) zu fordern.
    Was Rene Kuhn anbelangt : Als Vertretung von Männerinteressen nicht wirklich geeignet. Es ist absolut irrelevat, ob ich als Mann nun Freude habe an den Frauen, an ihrem Aussehen, an ihrer Kleidung. es geht um Rechte, um Gleichberechtigung, gegen Gleichstellung, um möglichst freie Wahl des eigenen Lebensentwurfs anstatt ideologischer Vorgaben, die uns sagen, wie denn nun der Mann oder die Frau zu sein habe.

  • weingeist sagt:

    Verehrte Frau Binswanger,

    Sie müssen Herrn Maus nicht aus zweiter, dritter oder vierter Hand zitieren, und schon gar nicht aus so literarischen Verfehlungen wie dem genannten „NEON“ Artikel. Herr Maus ist ein real existierender Mensch mit einer Telefonnummer und einer E-Mail-Adresse. Und er ist Mitglied eines Vereins, der eine Homepage hat:

    http://www.manndat.de

    Besorgen Sie sich einfach die Informationen aus allererster Hand, begegnen Sie einem, wie ich meine, freundlichen, gescheiten und starken Mann, der, soweit ich das beurteilen kann, im Frieden mit „den Frauen“ lebt (im Gegensatz zu manchen Vereinsmitgliedern, die aufgrund eigener leidvoller Erfahrungen ebenda gelandet sind; aber auch im Einklang mit vielen anderen Vereinsmitgliedern, die sich einfach Gedanken machen wollen, wie man die Welt friedvoller und gerechter gestalten kann).

    Und dann urteilen Sie selbst.

    Herzliche Grüße aus Deutschland!

  • Tom sagt:

    Nein, sicher nicht. Der Mann ist der Notnagel für die einen versaute Karriere,immer der Schuldige wenn es nicht läuft für den anderen Teil und für den Staat der Zahlmeister damit hunderte Frauen keine Sozialhilfe brauchen. Man sollte die Zugewinngemeinschaft abschaffen, den Unterhalt nur noch für Kinder zahlen und so die Frauen zur Karriere zwingen weil sie für sich sorgen muss. Dann dauert es bis zur gleichberechtigung noch 40 Jahre.

  • Benjamin Hitz sagt:

    Ach ja, das habe ich beinahe noch vergessen zu erwähnen: Ich finde den Mamablog-Artikel hier vom Tonfall her ziemlich lausig. Natürlich kann einem bei gewissen Auswüchsen von bewegten Männern und Eisenhanseln das spontane Hohnlachen befallen, aber letztlich ist es genau dieses Hohnlachen und der ganze im obigen Artikel vorherrschende Tonfall, der von Anfang an sämtliche Diskussionen abwürgt und das Gegenüber als nicht vollwertige Person erscheinen lässt. Es ist der selbe Tonfall, der von alten Stammtischbrüdern mit Stumpen im Mundwinkel gegenüber „den Emanzen“ angeschlagen wird. Ist ja alles nicht so schlimm und jetzt reisst Euch mal zusammen. Hauptsache man muss nix Ernst nehmen. Ich habe mir die Seite von Manndat nicht angeschaut, aber ich finde, wenn man schon für die Masse publiziert, dürfte man ruhig etwas langsamer mit urteilen sein und müsste nicht zwangsoriginell auf den Flapsige-Schreibe-Zug aufspringen

    • Michèle Binswanger sagt:

      @Hitz: Flausig wäre dann der treffende Ausdruck. Und sie sind herzlich eingeladen, ihre Gedanken ganz ernsthaft in einer Carte Blanche zu formulieren, wenn die Hitz ihnen dazu nicht zu drückend ist.

      • Benjamin Hitz sagt:

        Besten Dank für das in diesem Angebot enthaltene Kompliment (es kann demzufolge nicht der totale Müll sein, den ich schreibe), aber ich muss zugeben, dass mir im Moment die Hitze hier tatsächlich zu drückend wird. Ausserdem waren meine obigen Einträge rein reaktiv, ich wüsste gar nicht, was ich von der Kanzel herab verkünden sollte.

    • staun sagt:

      der mögliche titel dazu: ‚eisenhanseln gestern und heute’…

      lange nicht gehört, den ausdruck…*laaach*

  • Benjamin Hitz sagt:

    An und für sich wäre eine männliche Emanzipationsbewegung ja durchaus etwas wünschenswertes. Hier wurden schon viele Punkte genannt, bei denen Männer benachteiligt sind, sich benachteiligen lassen oder (in anderen Weltgegenden) sogar verstümmelt werden, was allerdings keinen zu interessieren scheint.
    Was ich aber einfach nicht begreife, ist, weshalb männliche Emanzipation über einen Maskulismus geschehen soll. Historisch gesehen, war der Feminismus eine Notwendigkeit, damit sich so etwas wie eine emanzipierte Frauenidentität herauskristallisieren konnte. Hierfür war als Entwicklungsschritt auch die teilweise Abgrenzung zu den patriarchalisch verhockten Männern notwendig und richtig. Wieso die Männer aber ihre Emanzipation ebenfalls über eine Abgrenzung zu den Frauen betreiben wollen, woher all dieser Frust bei so vielen Männern kommt und was so schwierig daran ist, eine eigene männliche Identität zu leben, das begreife ich beim besten Willen nicht. Meinem Verständnis nach müsste eine männliche Emanzipation nicht durch Abgrenzung zu den Frauen, sondern durch eine Abgrenzung zu Strukturen, kulturellen Zwängen und Traditionen und auch zu ständig (auch von uns Männern selbst) reproduzierten Klischees geschehen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Endlich…. die kluge Stimme im Heer der Gestrigen, Frustrierten, Betonköpfigen……

      • Mirveglius sagt:

        Finde ich auch einen guten Beitrag, denn es geht keineswegs um ein einfaches Nachäffen feministisch ausschliessender Haltungen, sondern um ein eigenständiges Entwickeln einer eigenen, individuellen Männlichkeit, die nicht einfach das ist, was Frauen nicht sind.
        Eine solche Meinung hat wenig mit Ewiggestrig-Sein oder Frustriert-sein zu tun. Vielleicht ist es halt für viele verwirrend, wenn Männer 40 Jahre nach den Frauen einfach nicht den selben Weg in der längst fälligen Weiterentwicklung gehen wollen.
        Schlussendlich sollte ja trotzdem das Ziel sein, gemeinsam, also Frauen und Männer, eine „menschliche“ Gesellschaft zu konstituieren…. oder nicht?

    • staun sagt:

      wunderbar auf den punkt gebracht, ja!

    • Leserin sagt:

      Ich stimme Ihnen zu und bin zudem überzeugt, dass die berechtigten Anliegen der Männer auch durch viele Frauen unterstützt würden. Aber die Männer müssen sie schon selber vorbringen. Natürlich gibt es Frauen, die auf ihren Rechten und Privilegien beharren und sich mit konstruierten Argumenten gegen jede Neuerung wehren. Davon sollen Sie sich aber nicht entmutigen lassen, so zahlreich sind die gar nicht.

  • Dirk sagt:

    Vielleicht hätte die Mama vom Blog weniger Neon lesen als vielmehr gründlicher recherchieren sollen. Ich habe mir die Seiten von Manndat einmal angesehen und kann nichts von „jammern“ entdecken. Dort finde ich nur mit Statistiken und offiziellen Quellen belegte Zustandsbeschreibungen und entsprechend daraus Forderungen an die Politik. Die hier in den Vordergrund gerückte Beschneidungsthematik ist nur einer von vielen Punkten. Vielleicht hat die Autorin auch einfach nur vergessen, beim Menüpunkt „Manndat e.V.“ -> „Was wir wollen“ nachzusehen (http://www.manndat.de/index.php?id=37)? Aber es ist natürlich auch leichter albern zu sein, als sich mit einer Problematik ernsthaft auseinander zu setzen…

  • Kalinka sagt:

    „Männerbeschneidung mit der weiblichen Genitalverstümmelung vergleichen? Ich bitte Sie. ich habe in meinem Leben schon einige beschnittene Glieder getroffen und keines davon wirkte sonderlich traumatisiert.“

    Um diese Art der Beschneidung geht es auch gar nicht. Es geht darum, dass in denselben Regionen, in denen Mädchen beschnitten werden, es auch ähnlich brutale Initiations-Riten bei Jungen gibt. Das fängt damit an, dass die Vorhaut nicht etwa bei Betäubung mit sterilem Skalpell, sondern mit rostigen Messern oder Scherben entfernt wird. Der Schmerz steht dabei im Vordergrund und ist Teil des Ritus. Darüber hinaus gibt es auch Rituale bei denen die Eichel gekappt wird, der Penis abgeschält oder der Länge nach bis auf die Harnröhre aufgeschnitten wird. Solche Initiationsriten sind ebenso weit verbreitet wie die weibliche Genitalverstümmelung. Nur interessiert sich dafür in der westlichen Komfortzone niemand. Jungs haben in Europa keinen Opferappeal. Folglich wird im Bereich Entwicklungshilfe nur etwas gegen weibliche Genitalverstümmelung getan. Viele von den betroffenen Jungen sind danach verstümmelt oder sterben gar an Infektionen. Ein derart beschnittenes Glied haben Sie gewiss noch nicht zu Gesicht bekommen und ich empfehle Ihnen auch, sich diesen Anblick zu ersparen. Offensichtlich haben Sie sich mit der Männerbewegung überhaupt nicht richtig beschäftigt. Der Artikel ist oberflächlich und völlig unangemessen polemisch.

    • Dagmar Mendel sagt:

      Kalinka, ich gebe Ihnen recht, es klingt selbstgefällig und wenig emphatisch, das Leid „nomalbeschnittenen“ oder „brutalbeschnittener“ zu verharmlosen. Außerdem interessiert es nicht welche privaten Erfahrungen die
      Autorin mit beschnittenen Gliedern gemacht hat.

  • Karl sagt:

    Es heißt Maskulismus und nicht Maskulinismus. Es heißt ja schließlich auch nicht Femininismus.

    • Armando sagt:

      Und es heisst „heisst“. In der Schweiz ist das sogenannte Doppel-S nicht verwendbar. Das können Sie den Hamburgern überlassen, wir brauchen diese Unsitte nicht bei uns.

      • Ulindo Bubikoner sagt:

        Steht der Tagi Server in der Schweiz?
        Wie auch immer, es wird nicht so genannt, sondern scharfes Ess oder Ess Zett.
        Nicht verwendbar, mein Gott, ich werde mich hüten eine FAZ über die Grenze zu nehmen, da werde sonst gebüssst.

  • maestro sagt:

    Und besser kann man es ja auch nicht sagen als Michèle Binswanger:

    http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/2250/die-zen-mutter/

    sei umarmt unbekannterweise von einem Bubenpapa!

  • Ninon sagt:

    Ach herrje, gibt es etwas unerotischeres als jammernde Männer? Gibt es etwas abstossenderes als diese Frauenhasser hier? Ist Mamablog der Blog der Zukurzgekommenen? Was die Männer hier so von sich geben, ist etwa so lustvoll wie eine 35-jährige Ehe und so intelligent wie eine Nachmittagstalkshow.

    • Angenommen, Sie beginnen einmal zu denken- was hätten Sie dann geschrieben?

    • Mirveglius sagt:

      Liebe(r) Ninon,

      Erotisch resp. lustvoll sein kann wohl kaum ein allein glücklich machendes Anliegen von Männern sein, das entspricht eher einer den Mann auf seine Sexualität reduzierenden Strategie der weiblichen Seite; traurigerweise eine sehr erfolgreiche. Zudem verstehe ich nicht, wieso mit dem Totschlagargument vom „Frauenhasser“ eine Diskussion um eine neue Männlichkeit abgewürgt werden soll.
      Wenn das alles sooo langweilig und lustlos sein soll, wieso trägst Du nicht mit Gehaltvollerem bei, als abgedroschene Stereotypen von Dir zu geben?

      • Ninon sagt:

        @ Mirveglius: Wenn es Sie glücklich macht, unerotisch zu wirken – wunderbar!

        Im Übrigen ist nicht der Hinweis «Frauenhasser» ein Totschlagargument, sondern der Frauenhass selber ist ein Totschlagargument. Keine Frau, die einen Funken Würde in der Brust hat, diskutiert mit Frauenhassern. Das überlässt sie den Unklugen.

      • Mirveglius sagt:

        Naja, scheinbar gehst Du den argumentativ einfachsten Weg, das mag erotisch wirken, aber zeugt nicht gerade von intellektuellen Höhenflügen. Ich richte mein Leben nicht darauf aus, bei anderen irgendwie zu wirken, das macht vielleicht den feinen, aber entscheidenden Unterschied…
        Vielleicht wäre es an der Zeit, dass Du mal Argumente lieferst, anstatt gegen andere Meinungen auszuteilen, das wäre konstruktiv und sicher nicht ganz unsexy 😉

      • Mark sagt:

        @nion

        leider ist im Name ein buchtabe zuviel —– schlicht und einfach zu allen Kommentaren NON!

    • Liv sagt:

      @ Ninon: Ich gebe Ihnen völlig recht! Und anstatt hier bitter zu klagen und einzuhauen auf althergebrachte Feindbilder (z.B. „die Frauen“ oder „die Gesellschaft“) oder einfach nur Menschen, die eine andere Meinung vertreten, würden die diskriminierten Jammerer besser versuchen, die Probleme, die sie sehen, pragmatisch zu lösen. Einige dieser Probleme sind ja durchaus ernst zu nehmen, nur werden sie hier zum Teil in einem so weinerlichen, respektlosen oder hasserfüllten Ton vorgebracht, dass es gar nicht möglich ist, darauf einzugehen. Ich denke, es ist viel einfacher, in einem virtuellen Forum Hiebe zu verteilen, als rauszugehen in die reale Welt und sich dort für die eigenen Überzeugungen konsequent einzusetzen.

      • Raphi sagt:

        @Liv. Lustig. Es gibt ihrer Meinung nach ein „pragmatisches“ Lösen von einem offenbar existierenden Problem, welches von einem Diskurs getrennt ist? Das „Jammern“ ist nun mal ein integraler Bestandteil im Problemlösungsprozess. Zuerst muss eine Diskussion statt finden, bevor das Problem gelöst werden kann. Oder besser: die Diskussion ist das Mittel zur Annäherung an eine Lösung und kann nicht durch Attribute wie „weinerlich“ marginalisiert werden.

  • maestro sagt:

    Männer, nicht jammern wie Waschlappen, sondern als ganze Männer dem intellektuellen Gelaber entgegentreten und den Worten Taten entgegensetzen. In Tat und Wahrheit sind die Rollen auch heute mehr oder weniger die alten, und das ist auch gut so. Ausser ein paar mitteleuropäische Stadtbewohner, welche diese Debatten führen und viel Aufmerksamkeit in den Medien erhalten, weil sie den politisch korrekten Diskurs beherrschen, interessiert sich doch kein Mensch auf dem Planeten für solche „Bewegungen“. Feminismus existiert ja auch nur hier! Reist um den Planeten und ihr werdet überall die alten Rollen finden. Die Evolution ist immer noch stärker als ein paar Jahrzehnte Gender Hysterie. Am Ende ist es immer eine Frage der Wahl, nicht der Quote: seid ganze Männer, tragt Verantwortung, bleibt rational, cool, ohne Attitude, mit grossem Herz, Humor und starkem Arm. Wundert euch nicht, wenn euch die Frauen dafür lieben. Ansonsten: jammert weiter.

    • *sigh* sagt:

      EIGENTLICH stimmt das ja alles..
      Aber: „Sei ein starker Mann und finde dich damit ab, dass du dein von dir geliebtes Kind nie mehr sehen wirst und für diese Ungerechtigkeit auch noch Geld bezahlen darfst“ soll also die Antwort auf dieses (zugegeben, unnötig aufgebauschte) Thema/Problem sein?
      Pha! Resignation ist das genaue Gegenteil von stark sein!

  • Freundin sagt:

    …na klar versuchen die Frauen an das Geld der Männer zu kommen. Sie verdienen aber auch gern selbst ihr eigenes Geld, aber nur wenn das gefahrlos ist (klug). Männer setzen dagenen ihre Gesundheit und ihr Leben aufs Spiel um Geld zu verdienen und
    das meistens gar nicht freiwillig.

    • Garibaldi Giuseppe sagt:

      Sag doch gleich: Männer sind dumm und wissen es nicht mal 😉
      lass das nächste mal wörter wie klug in klammern weg oder dann sag es direkt anstatt irgend etwas an zu deuten

      Allgemein: das mit dem Job sind die Stereotypen die in unserer Gesellschaft nun mal gelten. Hat weder mit klug noch schön noch kraft oder was weiss ich zu tun.

  • Freundin sagt:

    Esther Vilar (aus Wikipedia)
    Mit ihrem Buch Der dressierte Mann wurde sie 1971 als Schriftstellerin durch ihren Auftritt in der Eurovisionssendung Wünsch Dir was bekannt. In diesem Buch formulierte sie die provokante These, dass nicht – wie von der damals aufkommenden Frauenbewegung postuliert – die Frau durch den Mann unterdrückt werde, sondern umgekehrt der Mann durch die Frau.[2] Mit dem Buch löste sie große Kontroversen aus und war teilweise heftigen Anfeindungen bis hin zu Morddrohungen ausgesetzt. Nach ihrer eigenen Aussage war dies der Grund für ihre Emigration aus Deutschland.[3]
    Im Jahre 1975 lieferte sie sich ein Fernsehduell mit Alice Schwarzer, die als Vertreterin der Frauenbewegung zu dieser Zeit bekannt wurde. Nach der Ausstrahlung wurde die Sendung kontrovers diskutiert, insbesondere fiel die hohe Aggressivität auf, mit der Alice Schwarzer gegen Esther Vilar vorgegangen war:[4] „Sie sind nicht nur Sexistin, sondern auch Faschistin“. Außerdem verglich Schwarzer das Buch der jüdischen Autorin mit der antisemitischen Zeitung Der Stürmer. Die Meinungen darüber, wer als dominierend aus diesem Fernsehduell hervorging, waren geteilt.[5]
    Zitat Vilar:
    „Die Angst vor der Freiheit – die Sehnsucht, alle persönliche Verantwortung in die Hände eines anderen zu legen, sich aus freien Stücken dessen Befehlen zu beugen – war von jeher das Thema meiner schriftstellerischen Arbeit und wird wohl bis zuletzt irgendwie bestimmend für sie bleiben.“ [6]

  • Ulindo Bubikoner sagt:

    Da wünscht man sich doch in Berlin auf dem Podest stehend und verkündend: Isch bin aine Maskulinister

  • Dummerjan sagt:

    1)Zum Thema männlicher Beschneidungen: Es ist ein Irrtum, daß bei männlichen Beschneidungen immer nur die Vorhaut abgeschnitten wird. Es gibt Beschneidungen, bei der die Eichel mit abgeschnitten wird, bei der die ganze Haut des Penis entfernt wird und es gibt Initiationsrituale bei denen das zerquetschen eines Hodens betrieben wird.
    Pardon, das Reduzieren männlicher „Beschneidung“ auf die im Krankenhaus unter ärztlicher Aufsicht durchgeführte Zirkumzension zu reduzieren ist im günstigsten Fall ein Irrtum, im schlechtesten Fall Irreführung.
    2) Merken Sie das: „Ich habe in meinem Leben schon einige beschnittene Glieder getroffen und keines davon wirkte sonderlich traumatisiert. “ Meinen Sie daß ein Mann mti einen halbierten oder verstümmelten penis sich stolz durch die Betten der Frauen windet, ich kann es Dir zwar nicht besorgen aber hab Mitleid?
    Ist da die weibliche Empathie mit Ihnen durchgegangen?
    3) Die Frage ist nicht, ob man sich eine Opferrolle aussucht, sondern ob jemand Opfer ist.
    4) Da man sich sein Geschlecht bei Geburt nicht aussuchen kann sind gesetzliche Regelungen die geschlechtsbezogen sind analog rassistischer Gesetzgebung zu betrachten.

    • Antonio sagt:

      Stimmt!

      Gemäss neuzeitlich-soziologischem Dogma (bspw. unterscheidet sich der Mensch nicht in seiner anatomischen Funktionsweise, d.h. biologistisch gibt es nur EINE Rasse Mensch) beschreibt Rassismus jedwelche Form von Diskriminierung aufgrund ethnischer Zugehörigkeit sowie körperlicher Fähigkeiten und Eigenschaften. Interessanterweise dient der Rassismus (empirisch bewiesen) ausnahmslos der Begünstigung der eigenen Gruppe oder der wie auch immer selbstdefinierten Spezies.

      Der Feminismus (nicht zu verwechseln mit der Emanzipation der Frau!!! –> Befreiung aus einem Zwangsverhältnis) thematisiert die Rechte (nicht die Pflichten!!) und Interessen der Frauen (wirklich von allen oder von ein paar wenigen Exponentinnen mit arroganter Wertvorstellung??) und bedient sich hierbei dem Axiom, die Frau wird gewiss irgendwo in irgendeiner Weise benachteiligt (Nebenvermerk: Wieviele Personen haben bislang die Methoden von Gender-Studien einmal genauer betrachtet und kritisch hinterfragt? Es ist teilweise erstaunlich, wieviele Drittvariabeln und andere wichtige Erklärungsfaktoren teilweise bewusst weggelassen werden, um eine vermeintlich signifikante Aussage zu erreichen), was wohl zwangsweise mit institutionell legitimierter Begünstigung kompensiert werden muss. Für die Frau gilt stets die Opfervermutung und dabei werden die faktisch tatsächlich gegebenen „Diskriminierungen“ (wie bspw. Militärdienst, Feuerwehrdienst, Rentenalter, etc.) konsequent ausgeblendet.

      Theoretisch schneiden sich also feministische mit rassistischen Ansprüche. In der Praxis auch: in den letzten Jahren wurde ich in der Schweiz aufgrund meines südländischen Aussehen vereinzelt von agressiven (und wohl auch leicht angetrunkenen, dem äusseren Anschein nach politisch sozialorientierten) Frauen angepöbelt, dass „ich und Männer wie ich Schuld daran trage, dass Frauen in der gesamten Historie unterdrückt und versklavt wurden“, Personen die ich bis dato nie gesehen oder gesprochen hatte. Schöner Fortschritt. Liebe Feministinnen, das Leben ist auch für uns Männer oftmals schwer (N.B. Der Diskriminierungsfaktor innerhalb der Männergilde ist übrigens grösser als zwischen den Geschlechtern!!) . Trotzdem versucht man(n) nicht bei jedem Misserfolg, sich irgendwelchen geschlechterbezogenen Rechtfertigungswerkzeugen zu bedienen. Zumindest bisher. Der Maskulinismus ist eine schlechte Antwort auf eine schlechte Entwicklung.

  • Ich denke sowieso nicht, dass irgendein ismus die Beziehung der Geschlechter zueinander verändern wird. Vielmehr wird sich die Lebensplanung der meisten Menschen- worunter hauptsächlich ihre Partnerwahl als auch die Form ihrer Beziehung(en) fallen- ganz pragmatisch nach den Gegebenheiten richten, die sie vorfinden.

    • *sigh* sagt:

      Schon richtig.
      Aktuell bedeutet das aber z.B. für mich niemals zu heiraten oder Kinder in die Welt zu setzen.
      Ich mache mich doch nicht zum Opfer eines schlecht designten Gesellschaftssystems oder zum Spielball einer ggf. rachsüchtigen Frau…

      Schade, Familie zu gründen hatte ich eigentlich schon mal noch vor.. Und eine so schlechte Partie wäre ich auch für meine zukünftige nicht gewesen. Tja, dumm gelaufen liebe Frauen… 😉

    • Ich kenne immer mehr Männer, die das Gleiche sagen, wie Du, *sigh*.

      Die männliche Lebensweise ist zu einem Risiko geworden- aber ändern müssen wir das selbst.

    • Widerspenstige sagt:

      @*sigh*
      Das hat schon mancher Mann sich vorgenommen und dann – päng! hat ihn Amor’s Pfeil so heftig getroffen, dass er sich wehrlos in die ausgebreiteten Arme seiner Angebeteten geworfen hat. Da wäre ich gaaaanz vorsichtig mit solchen Vorsätzen…das Leben ist ein Abenteuer und viel zu spannend, um Schicksal spielen zu wollen, alles claro? ;-

      • *sigh* sagt:

        Natürlich natürlich, dass das Leben das ist, was passiert während wir Pläne schmieden ist mir nicht fremd.
        Dennoch scheint mir, dass die Beweggründe für „die bisherigen“ Männer sich nicht in „die Abhängigkeit“ oder „das genormte Leben“ Ehe zu begeben ganz andere waren als sie es heute (z.B.) für mich sind. Für die war mE doch eher sowas in Richtung „Möglichkeit des Verlustes der Eigenständigkeit“ der Beweggrund die Ehe zu hinterfragen als DAS WISSEN um die rechtliche Schlechterstellung.
        Ich habe jedenfalls noch nie einen älteren Mitbürger (40+) über sowas wie Rechtsungleichheit in Sachen Ehe sprechen hören BEVOR er böse auf die Schnauze gefallen ist.

  • Wolfgang Biggel sagt:

    immer wieder können wir Männer hören, wie sehr doch die Frauen angeblich diskriminiert werden. Wir Männer sollen uns mal nicht so haben heißt es dann, jedoch:

    – Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn ich als Mann den Zwangsdienst Bundeswehr und Ersatzdienst machen muss, die Frau jedoch nicht?
    – Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn ich als Vater 5000 Euro Strafe zahlen muss, wenn ich wissen will, ob das Kind von mir ist?
    – Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn mir das Vatersein verwehrt wird, weil die Kindsverschleppung durch die Frau staatlicherseits sanktioniert wird?
    – Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn 2/3 aller Scheidungen von Frauen ausgehen und sich dies unter staatlicher Mithilfe von Männern finanzieren lassen können?
    – Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn sich Frauen ohne eigene Leistung sich meine Rentenansprüche aneignen können?
    – Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn jährlich rund 6 Mrd. Euro Unterhaltstransfer wegen Abzock-Scheidung von Männern zu Frauen stattfinden?
    – Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn 94% aller Arbeitsunfälle Männer treffen, weil Frauen lieber ungefährliche Berufe wie Sekretärin, Frauenbeauftragte, Sozialberufe und Berufsbetroffenheitspolitikerin wählen? Gleichberechtigung? Auch gleiche Pflichten!
    – Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn jährlich rund 200 Mrd. Euro Transferleistungen von Männern zu Frauen stattfinden (Renten, Krankenkassen, Wehrdienst, Ersatzdienst, Pflegeversicherung, Steuern etc.?
    – Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn ich als Mann mit einer um 10% geringeren Lebenserwartung bestraft werde?

    PS:
    Es gibt keine supernetten Feministinnen, nur Agentinnen zum femininen Vorteil:
    Die Rechte werden den Frauen zugeschlagen, die Pflichten den Männern, das ist die von Feministinnen herbeigeführte Geschlechter“gerechtigkeit“.

    • Mirveglius sagt:

      Lieber Wolfgang

      Im Grundsatz stimme ich Dir bei Deiner Aufzählung zu. Was mich stört, ist, dass Du eben in die gleiche Opferkerbe schlägst, wie sie von Michèle in Frage gestellt wird. Ich denke auch, dass im Zuge der Emanzipationsbewegung in den letzten Jahrezehnten von staates wegen viele Ungerectigkeit geschaffen wurde, nur mache ich uns Männer dafür ebenso Verantwortlich. Als die Frau begann ihre Rolle zu hinterfragen, sich neue Lebensbereiche zu erkämpfen, haben wir wie zu Stein erstarrt zugeschaut. Einige von uns haben dabei auch geholfen, indem sie ihre Männlichkeit quasi der neuen Weiblichkeit unterordneten.
      Ich fordere deswegen keine neue Emann-zipation und kein kein Verein jammernder Maskulinisten, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Männlichkeit und den zugeschriebenen Rollen. Wir sind nicht einfach nur das, was Frauen nicht sind, wir sind nicht einfach das komplementäre Anhängsel der Weiblichkeit. Wir Männer können einfach nicht erwarten, dass Ungerechtigkeiten durch Anpassung verschwinden. Wir müssen uns klar machen, dass es mehr braucht als zu jammern. Es braucht eine Auseinandersetzung mit unseren Rollen, mit unserer eigenen Sozialisation und schlussendlich mit unserem eigenen Selbstverständnis. Und da braucht’s keine emanzipatorischen Kampfstrategien oder Opferhaltungen, sondern mutiges Selbstdeinieren. Nur so können wir und unser männlicher Nachwuchs einst den Frauen auf gleicher Augenhöhe begegnen. Ich denke, dabei haben beide Geschlechter einen Gewinn.
      Wie der Slogan von männer.ch: Mehr Mann. Ganz Mensch!

      • Tim sagt:

        Also das tun, was Männer immer getan haben, schweigend ertragen?
        Wenn jemand seine „Männlichkeit“ ausleben möchte, indem er nackt um einen Baum tanzt, so habe ich nichts dagegen (sofern es nicht der Baum in meinem Garten ist) aber Ungerechtigkeiten müssen/sollen benannt werden und das hat in keinster Weise etwas mit Jammern zu tun.

    • Clooney sagt:

      Wolfgang, kannst Du Deine Zahlen irgendwie belegen? Ich finde Deine Aufzählung zwar interessant (wobei sie wohl auf D ausgerichtet ist), denke aber, dass (Du insbesondere im PS) zu einseitig bist. Wir Männer müssen tatsächlich lernen, Ungerechtigkeiten zu benennen und deren Behebung nicht nur zu fordern, sondern auch anzupacken. Namentlich was im Bereich Scheidung / elterliche Gewalt / Besuchsrecht / Unterhalt passiert ist ein Skandal (und dies sagt einer, der Familie hat und nicht geschieden ist). Nur schon die Tatsache zu wissen, dass man jederzeit rausgestellt werden könnte, stresst ungemein.

      Es gibt aber auch Dinge, bei denen Frauen benachteiligt sind (etwa: eine Frau muss entscheiden, ob sie Karriere oder Kinder will, beides geht zumeist nicht). Die meisten Frauen sind es sich aber gewohnt diese Punkte zu benennen und eine Änderung zu fordern (wobei frau etwa beim vorigen Beispiel auch selbst oft mehr tun könnte: nämlich einen Mann zu suchen, der weniger gut ausgebildet ist und somit weniger verdient, sodass es wirtschaftlich Sinn macht, dass sie arbeiten geht. Hier verharren viele bei der Partnersuche halt noch in alten Schemata).

      Wir Männer schweigen zu viel, überhören Diskriminierungen einfach. Achtet Euch doch das nächste Mal bei einer Einladung bei Freunden darauf, wie oft und völlig unbedacht solche Äusserungen gemacht werden („Ja, Männer sind halt primitiv/untreu/faul/unfähig/karrieregeil/gewalttätig“). Ich habe angefangen, mich konsequent gegen solche Pauschalurteile zu wehren. Manchmal gibt es gute Diskussionen. Oft sind aber die Sprücheklopferinnen baff, das überhaupt jemand etwas sagt, anschliessend peinlich berührt / oder sich aggressiv rechtfertigend. Es lohnt sich auf jeden Fall.

      • Stef sagt:

        guter Beitrag!

      • Eremit sagt:

        @Clooney
        Wenn die Sprüchekolpferinnen baff sind, bedeutet dies leider noch lange nicht, dass sie realisieren selbst ein menschenfeindlichen Gedankengut zu besitzen. Es kann sein, dass sie solche Sprüche nur nicht mehr in ihrer Gegenwart aussprechen. Und wenn dann eines Tages niemand mehr mit ihnen Kontakt haben möchte weil hintenrum z.B. das Gerücht „sie seien Phädophil“ oder ein Frauenschläger herum geistert, dann seien sie bitte nicht erstaunt.

      • independence sagt:

        „eine Frau muss entscheiden, ob sie Karriere oder Kinder will, beides geht zumeist nicht“

        Natürlich geht das. Was Sie meinen, ist vermutlich die Wahl „Karriere“ vs. „jahrelanges Hausfrauen- & Mutterdasein“. Da beißt sich in der Tat etwas. Durch die richtige Partnerwahl und vorausschauende Lebensplanung lässt sich das aber vermeiden. Wobei ich bezweifle, dass Frauen da mehrheitlich völlig unbeabsichtigt hineinschlittern.

        Sehen Sie es doch mal andersrum: Frau hat immerhin die Wahl zwischen diesen beiden Lebensentwürfen, ohne gezwungen zu sein, sich völlig für einen davon zu entscheiden – meist ist es ja nicht so schwarzweiß. Für einen Mann gibt es diese Wahl dagegen gar nicht.

    • Eremit sagt:

      @Wolfgang Biggel
      Die Punkte in denen sie Geldansprechen, sind m.E. fragwürdigt. Ich bin so rülpelhaft und behaupte „Geld ist für Prostituierte und Zuhälter interessant“.
      Und betreffend Rechten und Pflichen, so ist dies heute fast überall so, dass man die Rechte für sich haben will und die Pflichen jemand anderen zuschieben möchte. Was war zuerst: Das Machtspiele in der Wirtschaft anderen Pflichen zu zuschieben und selbst die Rechte zu behalten, was mit zunehmenem Erwerbsgrad auch auf die Frauen abfärbt. Oder eine Rechte-Habgier zuerst bei den Menschen, welche den Kinderwagen schoben und die Kinder (v)erzogen, was sich dann mit der Zeit auch auf die Wirtschaft auswirkte. Ich rätsle was die Mutter von Herr Ospel über den Lohn ihres Sohnes sagen würde.

    • Leserin sagt:

      – Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn ich als Mann den Zwangsdienst Bundeswehr und Ersatzdienst machen muss, die Frau jedoch nicht?
      Da gebe ich Ihnen Recht, auch wenn gesagt sein muss, dass diese Bestimmung nicht von Frauen erstellt wurde. Also kämpfen Sie für die Abschaffung der Milizarmee, meine Unterstützung haben Sie!

      – Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn ich als Vater 5000 Euro Strafe zahlen muss, wenn ich wissen will, ob das Kind von mir ist?
      Wäre mir neu, lasse mich aber gerne mit dem entsprechenden Gesetzesartikel belehren.

      – Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn mir das Vatersein verwehrt wird, weil die Kindsverschleppung durch die Frau staatlicherseits sanktioniert wird?
      „Kindsverschleppung durch die Frau staatlicherseits sanktioniert wird“ Ist doch gut, was soll daran geändert werden?

      – Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn 2/3 aller Scheidungen von Frauen ausgehen und sich dies unter staatlicher Mithilfe von Männern finanzieren lassen können?
      Da könnte man einwenden: „Wie sollen sich 2/3 der Verheirateten Frauen nicht diskriminiert fühlen, wenn deren Männer sie so schlecht behandeln, dass der einzige Ausweg die Scheidung ist“. Das ist natürlich nicht so, aber Sie sehen, man muss schon die Ursachen anschauen. Ausserdem: Heiraten ist meines Wissens freiwillig, man nimmt damit auch eine mögliche spätere Scheidung inkl. Konsequenzen in Kauf.

      – Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn sich Frauen ohne eigene Leistung sich meine Rentenansprüche aneignen können?
      Also die Frauen, die sich um die Kinder gekümmert haben und deswegen kein Einkommen hatten? Oder welche meinen Sie?

      – Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn jährlich rund 6 Mrd. Euro Unterhaltstransfer wegen Abzock-Scheidung von Männern zu Frauen stattfinden?
      S.o.: Heiraten ist freiwillig, man nimmt damit auch das Risiko eines späteren Scheidung in Kauf. Also vorher überlegen!

      – Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn 94% aller Arbeitsunfälle Männer treffen, weil Frauen lieber ungefährliche Berufe wie Sekretärin, Frauenbeauftragte, Sozialberufe und Berufsbetroffenheitspolitikerin wählen? Gleichberechtigung? Auch gleiche Pflichten!
      Wo gibt es denn die Pflicht einen bestimmten Beruf auszuüben? Männer werden gezwungen, Bauarbeiter zu werden? Wann und in welcher Form findet das denn statt?

      – Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn jährlich rund 200 Mrd. Euro Transferleistungen von Männern zu Frauen stattfinden (Renten, Krankenkassen, Wehrdienst, Ersatzdienst, Pflegeversicherung, Steuern etc.?
      Kenne die Zahlen nicht, kann daher nichts dazu sagen.

      – Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn ich als Mann mit einer um 10% geringeren Lebenserwartung bestraft werde?
      m wie w kann seinen/ihren Lebensstil selber wählen. Dass Männer häufiger einen ungesunden pflegen, kann ja kaum als Diskriminierung ausgelegt werden.

      • independence sagt:

        „Wo gibt es denn die Pflicht einen bestimmten Beruf auszuüben? Männer werden gezwungen, Bauarbeiter zu werden? Wann und in welcher Form findet das denn statt?“

        Werden Frauen dazu gezwungen, schlechter bezahlte Berufe auszuüben?

        Eben.

        Und trotzdem wird die Sau „Lohnbenachteiligung“ alljährlich spätestens zum Weltfrauentag durchs Dorf getrieben und allerlei Maßnahmen von Quote bis zur Männersteuer gefordert.

      • Eremit sagt:

        Bin zwar nicht Wolfgang Biggel, nur kann an einige Behauoptungen so nicht stehen lassen.

        „- Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn ich als Mann den Zwangsdienst Bundeswehr und Ersatzdienst machen muss, die Frau jedoch nicht?
        Da gebe ich Ihnen Recht, auch wenn gesagt sein muss, dass diese Bestimmung nicht von Frauen erstellt wurde. Also kämpfen Sie für die Abschaffung der Milizarmee, meine Unterstützung haben Sie!“

        Sorry, sogar die USA hat mit der Nationalgarde eine Milizarmee. Und für Einsätze auf „Abruf“ ist sie am Kostengünstigsten.
        Kann es sein, dass Frau die Abschaffung der Wehrpflich wünscht, damit Frau in Rahmen der Gleichberechtigung nicht eines Tages selbst ins Militär muss wie z.B. in Israel? Falls dem so sein, dann wären Israelitinnen „bessere“ Menschen, da sie weniger egoistisch sind.
        Die Wehrpflicht ist eine „gute“ Hemmschwelle, damit der Staat sich weniger rasch an Kriegen beteiligt (http://de.wikipedia.org/wiki/Berufsarmee#Beispiel_USA). Europa hat sechzig Jahre „gut“ in Frieden gelebt mit Wehrpflichts-Armeen. Wollen wir dies aufgeben und ein paar Jahrhunderte zurück gehen?
        Diejenigen Männer in meinem Umfeld, welche für die Abschaffung der Wehrpflicht sind, sind insgeheim für den Einsatz von schweizer Truppen im Ausland wie z.B. im Irak und Afganistan an seite der USA. Das gibt offen aber kaum jemand zu, weil man nicht als „Kriegsgeil“ bezeichnet werden will. Den Kopf hinhalten und sich verkrüppeln lassen, tut man nicht selbst und auch nicht Herr Ospel, sondern finanzschwache Menschen. Ist das gerecht?

        „Da könnte man einwenden: “Wie sollen sich 2/3 der Verheirateten Frauen nicht diskriminiert fühlen, wenn deren Männer sie so schlecht behandeln, dass der einzige Ausweg die Scheidung ist”. Das ist natürlich nicht so, aber Sie sehen, man muss schon die Ursachen anschauen. Ausserdem: Heiraten ist meines Wissens freiwillig, man nimmt damit auch eine mögliche spätere Scheidung inkl. Konsequenzen in Kauf.“

        Naja, wenn die Gesellschaft täglich „predigt“ „Frauen sind bessere Menschen“, warum sollte Mann dann nicht naiv eine Heirat mit einer Frau eingehen?
        Auf der anderen Seite, falls die Gesellschaft täglich „predigt“ „Frauen schin schlecht“, warum sollte Mann überhaupt eine Beziehung mit einer Frau eingehen?
        2/3 bedeutet, dass doppelt so Frau mit der Ehe unzufrieden ist als Mann. Nur, ist Mann von heute von sich aus unfähig geworden eine Frau auf die Dauer glücklich zu machen, oder hat Frau von heute so hohe Ansprüche an das Leben, dass Mann diese oftmals nicht erfüllen kann?

        „- Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn 94% aller Arbeitsunfälle Männer treffen, weil Frauen lieber ungefährliche Berufe wie Sekretärin, Frauenbeauftragte, Sozialberufe und Berufsbetroffenheitspolitikerin wählen? Gleichberechtigung? Auch gleiche Pflichten!
        Wo gibt es denn die Pflicht einen bestimmten Beruf auszuüben? Männer werden gezwungen, Bauarbeiter zu werden? Wann und in welcher Form findet das denn statt?“

        Weil kaum jemand, der ein Anlaphabet ist eine Büroarbeit ausübt? Manche Quellen schreiben, dass 10% der Mädchen und 20% der Jungs Legastheniker seien. Anderen Quellen verweisen auf ein viel extremeres Verhältnis (http://www.schulprobleme.info/html/legasthenie.html).
        Komischer Weise findet man heute nirgends im Netz, ob hier in Mitteleuropa eher Männer oder Frauen Analphabeten sind. (Habe es so in Erinnerung, dass Männer da die Nase vorne haben).
        Des weitern ist in Büros viel weniger Muskelkraft gefragt, als eine schöne kundenansprechende Erscheinungsform.

        „- Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn ich als Mann mit einer um 10% geringeren Lebenserwartung bestraft werde?
        m wie w kann seinen/ihren Lebensstil selber wählen. Dass Männer häufiger einen ungesunden pflegen, kann ja kaum als Diskriminierung ausgelegt werden.“

        Ein interessanter Punkt. Wieso führen dann Männer, die in der Regel wie Töchter von Mütter erzogen wurden einen ungesunderen Lebensstiel als Frauen?
        Kann es sein, dass unsere Gesellschaft seit der Industriealisierung mit mehr Männergerecht ist?

  • Alexander Roslin sagt:

    Es besteht wirklich kein Grund, die Beschneidung von Jungen zu verharmlosen.
    Allein in der Ostkap-Provinz Südafrikas sind in der gerade anlaufenden Beschneidungssaison bereits wieder 20 Jungen elendiglich verreckt.

    Letztes Jahr waren es 91 Tote.

    http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/10350471.stm

    Und die Verhältnisse in Südafrika sind noch überdurchschnittlich gut.

    Dutzende musste das Glied amputiert werden, um ihr Leben vor dem Wundbrand zu retten.
    hunderte bleiben schwer verstümmelt ihr Leben lang, mit miserabel verheilten Wunden, Narbenrestriktionen etc.

    Viele der Amputierten nehmen sich später das Leben.
    Diese Toten werden nicht gezählt.

    Wo ist der Unterschied, wenn man Mädchen die Schamlippen und die Klitoris ausschneidet mit Glasscherben und rostigen Rasierklingen und Jungen die Vorhaut heruntersäbelt?

    Der Unterschied ist, dass das Leiden der einen internationales Aufsehen erregt, das Leiden der anderen unbeachtet bleibt.

    Oder zum Gegenstand dummer Witze gemacht wird.

    Auch bei der routinemäßigen Beschneidung US-amerikanischer Babys kommt es selten zwar, aber doch immer wieder zu schwerwiegenden Komplikationen, die einfach nur unverantwortlich sind angesichts des medizinisch völlig überflüssigen Eingriffes.

    Wie traumatisierend so ein Routineingriff für den Säugling sein mag, lässt sich hier ermessen.
    Der Kleine schreit sich die Seele aus dem Leib.

    http://www.youtube.com/watch?v=qLuPb_4-Qpg

    Wie gesagt, eine medizinisch völlig überflüssige Quälerei!

    Wenn erwachsene Männer sich beschneiden lassen wollen, können sie das ja gerne tun, genauso wie erwachsene Frauen sich ihre Schamlippen „verschönern“ lassen können.

    Aber Hände weg von den Körpern unmündiger Kinder, ob Mädchen oder Jungen !

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Meine Stimme haben Sie. Hören wir endlich auf mit diesen schrecklichen Säbeleien an Kindern!

  • Marcel sagt:

    Die Autorin, Frau Binswanger, verfehlt das Ziel der Darstellung des Maskulismus bei weitem. Objektiv feststellbare und allgemein bekannte Männerdiskriminierungen thematisiert sie nicht.

    Nachfolgend zwei grossflächige Männerdiskriminierungen in der Schweiz, die kaum je zur Diskussion gestellt und deshalb auch nicht als solche wahrgenommen werden:

    Wehrpflicht (gilt nur für Männer)
    Rentenalter (das ordentliche Rentenalter für Männer ist noch immer höher)

    Stattdessen belangloses Geschwafel über irgendeine ominöse ‚Feminisierung in unserer Kultur‘ oder ’sexistische Werbung‘, wobei eine tiefergehende Auseinandersetzung damit tunlichst unterbleibt.

    Erwähnt wird u.a. Manndat e.V. aus Deutschland. Es hätte Frau Binswanger gut angestanden, direkt über diese Organisation zu recherchieren, anstatt Informationen aus zweiter Hand zu kolportieren. Wer das nachholen will, kann sich unter http://www.manndat.de selbst ein Bild über die zahlreichen Männer- und Jungendiskriminierungen machen, welche Manndat e.V. akribisch erforscht und dokumentiert. Allerdings decken die Informationen vornehmlich Deutschland ab.

    Bezeichnenderweise ist Frau Binswanger ‚unbedingt für Gender Mainstreaming‘, jenes politisch-bürokratische Ungetüm, das z.B. erhebliche Umverteilungsmacht in Form des Gender Budgetings der staatlichen/supranationalen Obrigkeit zuschanzt. Grundlage der Umverteilung ist die Betrachtung darüber, ob irgendeine Ausgabe/Massnahme der öffentlichen Hand eher dem Kollektiv ‚Männer‘ oder dem Kollektiv ‚Frauen‘ nützt und je nachdem von den Behörden eine Gleichstellung zugunsten des einen oder anderen Kollektivs erzwungen werden soll. Abgesehen davon, dass die weitaus meisten öffentlichen Ausgaben schlichtweg nicht eindeutig dem einen oder anderen Kollektiv zugeordnet und schon gar nicht geschlechterbezogen quantifiziert werden können, eröffnet das der Vollzugswillkür der bürokratischen Behörden Tür und Tor. Entscheiden tun dann nämlich faktisch nicht mehr die demokratisch gewählten Volksvertreter oder Exekutiven über die Verwendung der Steuergelder sondern spezialisierte Genderkompetenzzentren oder vergleichbare bürokratische Gremien, die über keinerlei demokratische Legitimation verfügen, sich aber im Besitz der einzig und alleinseligmachenden Genderwahrheit wähnen und die Benchmarks, wann Geschlechtergerechtigkeit erreicht sei, aus dieser Unfehlbarkeitsposition heraus politisch definieren.

    Die Schweiz hat das politische Umverteilungs- und Gängelungskonzept namens Gender Mainstreaming bislang noch nicht eingeführt. Die EU hat jedoch diesen sexistischen Unsinn mit den Amsterdamer Verträgen längst beschlossen und ist wacker am implementieren. Ich empfehle, die einschlägigen EU-Dokumente nicht nur durchzulesen sondern auch die Auswirkungen dieses totalitären Konzepts auf Verwaltung, Staat und Gesellschaft durchzudenken.

    Die gesamte Politik und Verwaltung wird durch Gender Mainstreaming sexualisiert, indem jede politische Massnahme, jede Ausgabe, jeder noch so kleine Behördenakt unter dem Geschlechteraspekt beleuchtet werden muss. Die genderideologische Gleichschaltung steht in der EU allerdings erst am Anfang, da sie sich derzeit noch ausschliesslich auf die verwaltungsinternen Strukturen und Prozesse der EU und teilweise der Gliedstaaten auswirkt. Der arglose EU-Bürger weiss (noch) nichts von diesen klandestinen Machenschaften, ja er kennt wahrscheinlich noch nicht einmal den Begriff ‚Gender Mainstreaming‘; und jene, die ihn kennen, wissen ausser ein paar wohlfeilen Schlagworten (‚Gleichstellung‘, ‚Geschlechtergerechtigkeit‘ etc.) meist nichts weiter darüber oder ignorieren die Konsequenzen.

    Je weiter der genderistische Moloch sich jedoch der politischen Administrationen bemächtigt, desto stärker werden auch die Bürger davon betroffen sein. Wer beispielsweise eine behördliche Genehmigung, Vergünstigung, Förderung etc. beantragt oder sonst irgendein Begehren an den Staat stellt, wird schon bald das ‚richtige‘ Geschlecht haben müssen, damit er das auch bewilligt bekommt. Gehört er dummerweise dem dominierenden Geschlecht unter den Antragsstellern an, hat er eben Pech gehabt; er wird dann solange von Amtes wegen diskriminiert, bis Geschlechterparität herrscht.

  • macho sagt:

    aber grundsätzlich finde ich es wirklich wichtig, dass wir uns endlich auch den problemen der männer annehmen! frauen leugnen diese sehr gerne, nicht weil sie uns diskriminieren wollten oder blind sind, sondern weil es ihnen eingetrichtert wurde, dass frauen die armen sind. (gleichzeitig auch noch die besseren menschen. super mischung nicht? so fährt man immer supi…)

    es gäbe ja genug:

    -suizidrate
    -lebenserwartung
    -militär
    -sorgerecht
    -häusliche gewalt
    -schulsystem respektive ungenügende forderung, benachteiligung der knaben

    usw.

  • macho sagt:

    ist der text sexistisch -> ja, aber halb so schlimm, sexsismus gehört zu uns allen dazu 😀

    werden wir systematisch diskriminiert? -> da und dort, doch system steckt nicht dahinter, genau wie bei der diskriminierung der frauen

    es braucht keinen maskulismus, genau so wenig wie es feminismus noch braucht. es braucht menschlichkeit, fairness und gleichberechtigung.

    • Christian sagt:

      Wir brauchen keinen Maskulismus, und die Gleichberechtigung fällt vom Himmel oder kommt vom Fußballschauen? Wenn wir das glaubten, hätten wir die Sklaverei noch. Noch nie in der Geschichte hat sich etwas vom Nichtstun zum besseren gewendet.

  • Lea sagt:

    dieser raum ist leer. die stimmen verhallen wirkungslos genauso wie in meinem kopf.

  • Eremit sagt:

    Wieder mal ein Witziges Leitbild.

    „…denn wer die Frauen als permanent diskriminiert darstellt, diskriminiert damit automatisch die Männer.“
    Ein weiteres Mal auf den Punkt gebracht. Ebenso, wer ein Geschlehct tendenziell als das bessere betrachtet, diskriminiert unbewusst das andere Geschlecht.

    „…aber wenn die Maskulinisten sich ins Gefecht werfen, droht uns der totale Krieg.“
    Zu späht, der ist eröffnet. Warum sind die verschiedenen Amazonenvölker ausgestorben?
    Man betrachte nur die Gebutenquote: Eine Geburtenquote von 1.4 pro erwachsene Frau bezeichen viele als Forschritt. Genau genommen bedeutet dies das Ende der betreffenden Kultur.

    Bezüglich Männerdiskriminierung öffent sich bei den jüngeren Semester eine neue „Front“: Der Zivildienst. Viele junge Männer in meinem Umfeld fragen sich, wieso muss Mann Militär- oder Zivildienst leisten und Frau, die keine Kinder hat, nicht?

    „Aber die Lösung kann ja wohl nicht heissen, dass die Männer nun einen auf Feminismus mit umgekehrten Vorzeichen machen.“
    Actio et reactio. Was ist wohl beim Feminismus falsch gelaufen, dass auf eine Art das Pendel zurück schlägt?
    Das eigentliche Ziel des Feminismus kann nicht die Emanzipation gewesen sein, sonst würden alle Frauen heute auf Kinder verzichten um sich zu emanzipieren.
    Gendermainstreming hat angeblich das Ziel, Männer und Frauen auf die selbe Stufe zu stellen, nur, niemand sagt dass sie sich dabei nicht gegenseitig bekriegend dürfen. Zwei Parteien können auf der selben Stufe stehen und sich bekriegen oder aber friedlich miteinender leben. Was für eine Kultur bedarf es um friedlich miteinander zu leben? Etwas die frechen Mädchen wie der Feminismus es in den 80ern und 90ern predigt? Oder etwas da Ergebnis daraus wie man es bei einzelnen jüngeren Frauen sieht: Sobald sich ihr (egoistischer?) Traum nicht erfüllt wird von Frauendiskriminierung gesprochen. Oder feministisch angehauchte Frauen, die von einer Welt ohne Männer träumen, da ja angeblich Männer die Ursache allen Übels sind?
    So kann es nicht funktionieren.

    „Werden Männer systematisch diskriminiert? Und wenn ja, wie muss man sich den neuen Maskulinismus vorstellen?“
    In dem man Frauen einen Spiegel vor die Augen hält und ihnen zum Wohle der zukünftigen Generationen wieder mal Nächstenliebe predigt? Wenn die Hand am Kinderwagen schon habgierig und egoistisch ist, wieso sollte dann die nächste Generation nicht noch egoisischer und somit habgieriger werden?

  • Christian sagt:

    Soso, jetzt wissen wir, was wir tun sollen: Fußball spielen und Bier trinken. Und wer sorgt dann dafür, daß die Wehrpflicht abgeschafft wird und ledige Väter endlich das Sorgerecht bekommen? Hat da womöglich jemand Angst um liebgewonnene Privilegien oder daß die Männer sich in eine Richtung emanzipieren, die mancherfrau so ganz und gar nicht gefallen kannen?

    • Cara Mia sagt:

      Äh ja. Und stell Dir vor, wenn wir einsehen müssen, dass man die Geschirrabtrocknungstüchlein und die Unterhosen nicht bügeln muss…. jahrelang alles für die Füchse….

      • Christian sagt:

        Also Geschirrtücher und Unterhosen habe ich noch nie gebügelt. Aber was hat das auch mit meiner Frage zu tun?
        Zum Thema zurück, damit’s wieder sachlich wird: Wie sollen die Männer die Abschaffung der Wehrpflicht und das generelle geteilte Sorgerecht erreichen, ohne die Mißstände anzusprechen und stattdessen Fußball zu schauen?

  • Auf’s Risiko hin, als Minimalist betitelt zu werden- aber es heisst Maskulisten, nicht Maskulinisten, ehrlich! Und seronegativ’s Einwurf, das sei eine Chimäre zwischen Maskulin und Feminismus- nein, isso einfach nicht richtig: Schliesslich heisst es auch nicht Femininismus, sondern Feminismus.

    So, dass das mal gesagt ist.

    Also, noch einmal: Maskulismus und Maskulisten

    • Rahel sagt:

      Aha, und schon wieder was gelernt 🙂

    • Argonaut sagt:

      Ach Herr Zufferey, das müssten Sie in erster Linie der Frau Binswanger beibiegen. Die hat den Begriff an dieser Stelle eingeführt.
      Ich gebrauche den Begriff Maskulinist immer dann, wenn ich mich spasshaft über den Feminismus auslasse, da dieser eben mit dem „n“ viel lautmalerischer ist.
      Es wird niemals eine Bewegung auf dieser Erde geben müssen, die sich so oder so nennen muss, solange ich auf diese Welt wandele.

  • Cara Mia sagt:

    Äh, muss heissen „ich sah“, sorry.

  • Cara Mia sagt:

    Feministinnen her, ich sag an dieser ganzen WM noch nicht eine Frau auf dem Rasen!! Frechheit!! Alles bloss muskelistische Maskulinisten, das.

    • Lea sagt:

      dann komm in die USA. da wird fussball auch (oder mehrheitlich?) von frauen gespielt. die uebergweichtigen flesichkolosse (ohne muskeln) nennen es dann girlie sport.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      @Cara Mia

      Also, wenn dir langweilig ist, geh‘ mal auf diese Kuhn-Site, da packt dich wirklich das Grausen, durchgeknallter als alle, die ich bisher in der Klapse sah.

      • Lea sagt:

        ich war schon zweimal in der klapse. also he!

        aber wenn ich dort was lese von ausgelumpten weibern, da kommt die wut hoch. dasmuss eben das ueberschuessige testosteron einer vermaennlichten sein. lustig ist dann, dass der kuhn auf der verlinkten site „http://www.tabubruch.ch/“ da hockt wie die stereotype tunte vom reviermit pinker krawatte und dem haendchen lassig ueber die stuhllehne wedelnd. ha ha ha. also nach dem muss ich ein deux piece tragen statt dem anschmiegsamen seamless body stocking. so ne frechheit. da wuerde dem wohl seine aufgerichtete pink krawatte die sicht versperren. statt erleuchtende wegwesierein ist die krawatte wegen pink eben zu fleshig….

        ach ja, das model als cover seines buches tuts nicht so mit maennern. that is a really good one!
        sie ist wohl eine vogelscheuche in disguise. wunderschoen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sag ich ja, Lea, die die draussen sind, sind oftmals durchgeknallter, als die drinnen.

      • Cara Mia sagt:

        Lea und Frauenschwabbelmassen auf dem Rasen: ich sage nur „urggggg“….
        Klapse: in der Tat. Die, dies am Nötigsten hätten, laufen frei rum.

      • mensch sagt:

        schön seit ihr so frei am rumlaufen

      • adlerauge sagt:

        bezeichnend finde ich es auch, dass kuhn & konsorten (svp oder ex svp, ist jetzt mal egal…) ausgerechnet wenn’s ums eigene bett geht plötzlich differenziert über ausländerinnen diskutieren.

        scheiss doppelmoral.

      • Auguste sagt:

        @ adlerauge

        hmm…, neben extrem rechts liegt extrem links. in diesem fall vielleicht auch: auf extrem links liegt extrem rechts oder die feministische variante: extrem links liegt auf extrem rechts. ex-autopartei-rené und ex-kommi oxana passen „hervorragend“ zusammen. moral hat damit überhaupt nichts zu tun.

      • Lea sagt:

        @Cara Mia 1. Juli 2010 um 07:29:

        Schwabbeln tut nichts. Auf dem rasen spiel ich nicht.

        ist homophobie einlieferungsgrund fuer die klapse?

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Gar keine Moral, Adlerauge, triebgesteuerte Einfaltspinsel……

      • Auguste sagt:

        hmm…, fast schon zu weit gesucht, pippi. wenn ich kuhn sehe, frage ich mich immer: wer hat dem ei die brille aufgesetzt?

  • Siehe http://antisexismus.de – die Seite gegen Sexismus (unabhängig vom Geschlecht).

  • onyx sagt:

    „Die ganz Homepage von René Kuhn und mir ist übrigens sehr lesenswert!“

    In der Tat. Besonders wenn man sich ein umfangreiches Bild über psychopatischen Frauenhass machen will. Man schaue nur mal ins Gästebuch oder das sogenannte Forum…. was man da zu lesen bekommt, ist sehr bezeichnend.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Habe mir auch schon die Mühe gemacht – da tut sich ein Abgrund auf, wenn die Psychopaten anonym und unter sich sind, packt einen das Grausen.

      • Hotel Papa sagt:

        Na ja, so ging es mir auch, als ich die hassgetränkten Ergüsse der A.S. gelesen habe, die Du hier als seriöse Quellen verlinkt hast.

        Es gibt viele Standpunkte.

        Und genau deshalb macht es mich sauer, wenn Du mich für diesen Post wieder in die gleiche Schublade wie einen Kuhn packst.

        Ich mag Scheinheiligkeit und einseitige Interessenvertretung nicht, egal ob mit XX ode XY.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        HP du hast sie wirklich nicht mehr alle, wenn du Alice Schwarzer mit diesem Pinscher Kuhn vergleichst, A.S. schreibt keine hassgetränkten Ergüsse, die gibt es nur in deiner Phantasie. Jede weitere Diskussion erübrigt sich!

      • Hotel Papa sagt:

        Eigentlich hast Du Recht mit dem ‚erübrigt sich‘.

        Aber das hiesse aufgeben und Euch Extremistinnen das Feld überlassen. Im inneren Zirkel seid Ihr ja gewohnt, dass alle ins gleiche Horn stossen. Also muss mann ab und zu wieder mal klar machen, dass es auch andere Standpunkte gibt. Selbst seid Ihr ja offenbar unfähig (wohl eher unwillig), so weit über den Tellerrand zu gucken.

        Und, nein, diese Standpunkte sind nicht automatisch alles ewig-gestrige. Ihr habt die Progressivität nicht gepachtet.

        Schönes Wort dazu gelesen (von einer Gleichstellungs-Beauftragten, nota bene): „Ich bin frauenbewegt sozialisiert. Eine Bewegung, das Wort gibt es vor, ist in Bewegung. Wenn sie erstarrt, wird sie wohl eine Ideologie geworden sein.“
        Einmal darfst Du raten, wie ich Dich erlebe.

        Im übrigen verbitte ich mir in aller Form Deine Unterstellungen zu meinem mentalen Gesundheitszustand. Das zu beurteilen kennst Du mich, mit Verlaub, nicht gut genug.

        (Stil. Hab ich das schon mal erwähnt?)

      • zeitungsleser sagt:

        worum Sie gerade genau streiten weiss ich nicht…. aber ich habe mich mal etwas summarisch kundig gemacht über Alice Schwarzer (mann will ja keine pauschalen vorurteile haben…). die dame scheint aber tatsächlich ziemlich aggressiv und abwertend anders denkenden gegenüber zu sein. insofern finde ich es verwunderlich, dass sie heute mit ehrenwürden überhäuft wird.

        beispielsweise: Esther Vilar vs. allice schwarzer – ählich wie muhammad ali gegen foreman. aber wer wer wohl diesen kampf gewonnen hat?

        „Schon ihre erste Frage: »Ist das Satire oder ist das Ihr Ernst?«, ist polemisch und erwartet keine Antwort. Kaum setzt Esther Vilar an, ihr Weltbild zu verteidigen, unterbricht Schwarzer sie mitten im Satz: »Ich wollte mich gar nicht so weit darauf einlassen, ich wollte über was anderes mit Ihnen reden.« Häufig verlegt sich Schwarzer darauf, ihre Gesprächspartnerin lächerlich zu machen: »Das ist so komisch, dass ich fast gar nicht drauf eingehen kann«; »Das ist alles haarsträubender Unsinn, den Sie da geschrieben haben«; »Irgendwo sind Sie eine tragische Gestalt.« Dann wieder droht sie Vilar: »Ich fühle mich doch schlicht diffamiert von Ihnen, ich könnte mir vorstellen, dass es nach dem Gesetzbuch möglich ist, so was strafrechtlich zu verfolgen.« Aber Vilar lässt sich einfach nicht aus der Ruhe bringen, ihre stärkste Waffe bleibt die Freundlichkeit: Auf Schwarzers Prozessandrohung antwortet sie gelassen: »Sie können es versuchen.« Als es um das Gerücht geht, den Dressierten Mann habe Vilars Exehemann geschrieben, lächelt die Autorin nur fein: »Ich wäre sehr stolz auf ihn.« Da fällt Alice Schwarzer beinahe über ihre eigene Wut: »Ich denke schon«, sagt sie, »dass Sie es selbst geschrieben haben. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass eine solche Konfusität…« – Schwarzer gerät ins Stocken, sie muss neu ansetzen: »…also eine solche Verwirrung und solche Widersprüche… von denen Sie offensichtlich ja selbst betroffen sind … dass ein Mann das zu Papier bringt.« Mit einem Nachsatz versucht sie die frauenfeindliche Note aus ihrer Bemerkung wieder zu streichen: »Nicht weil er so klug ist, sondern weil er nicht so betroffen ist, nicht so voller Widersprüche.« Darauf Vilar von oben herab: »Ich glaube, wir sollten ein bisschen konkreter werden. Sagen Sie mir doch vielleicht bitte, weshalb Sie glauben, dass Frauen unterdrückt werden, und ich werde Ihnen ganz konkret antworten, weshalb ich glaube, dass Frauen nicht unterdrückt werden.«“ ( http://www.zeit.de/2005/25/Schwarzer_25 )

        ausschnitte aus dem streitgespräch:
        http://www.youtube.com/watch?v=99r46HbiJEw
        http://www.youtube.com/watch?v=2sXzxvns5jY&NR=1

        und hier der NDR mit kritik (sie habe entegen ihrer eigenen prinzipien von porno-verlag trophäe angenommen und sei vorallem selbstverliebt, etc):
        http://www.youtube.com/watch?v=hVaAQPSHJVs&feature=related

        … aber am besten lässt man vielleicht geschichte einfach geschichte sein…

      • zeitungsleser sagt:

        ps. die meinungen von herrn kuhn teile ich selbstverständlich auch nicht.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Hotel Papa: bloss nicht rausschubsen lassen und immer wieder mal nachhaken!
        Die Bewegten und die Ideologisierten haben manchmal das Heu auf derselben Bühne und verteidigen gemeinsam die Front, und manchmal tun sich sich Abgründe auf zwischen ihnen, wo auch die moderat bewegten und mit eigenem Kopf Denkenden ins Staunen kommen.

        @zeitungsleser: das ist eigentlich auch gar kein „gerade momentaner Streit“ sondern ein immer wieder aufflammender Grabenkrieg, wenn Sie hier länger dabeisein werden, bekommen Sie noch ganz viel davon serviert, en Guete… .
        Und danke für den 18:56 post!

  • Maskulismus, Feminismus? Nein danke! Aber eine Politik, eine Betrachtungsweise und eine gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Wahrnehmung, die die Realitäten beiderlei Geschlechter sehen kann und sehen will. Dann können wir damit beginnen, zu handeln. Bislang haben wir beim Thema Gleichberechtigung einen Zustand erreicht, der dem von Esther Villar seinerzeit formulierten, dressierten Mann nicht unähnlich ist.

    Daran sind nicht nur Teile des Feminismus schuld, sondern vor allem das Schweigen der Männer. Wenn wir daran etwas ändern wollen, dann kommen wir nicht darum herum, die soziale Wirklichkeit zu sichten und als das zu begreifen, was sie ist. Vor allem müssen wir lernen, sie zu akzeptieren. Dabei sind Ideologien nicht sehr hilfreich- ein nüchterner, sachlicher Blick hingegen schon.

    Wir sind auf dem besten Wege, uns zu verändern. Das hat zwar leider etwas länger gedauert- wohl vor allem deshalb, weil die Diskurshoheit zu lange in den falschen Händen lag- doch mitlerweile sind wir schon einen entscheidenden Schritt weiter. Das Zeitalter der Polarisierungen ist endgültig vorbei, auch die Schwarz-Weiss-Sicht vergangener Tage, das Gute Frauen-böse Männer-Spiel ebenfalls- also steht doch der Zukunft nichts mehr im Wege, oder? Trotzdem wird es ein langer, steiniger Weg werden- und dabei werden wir vermutlich auch mit der Frage konfrontiert werden, wo die Grenzen der Natur, und diejenigen der Kultur verlaufen.

    • Lea sagt:

      Marcel…. da ist ein Schreibfehler. „Schweigen der Männer“ sollte doch das Schweigen der Lämmer heissen.

      Schrieb Esther Villar nicht ‚Der dressierte Mann“?

      genua das ist doch das probelm bei diesen diskussionen. Die Leute lassen sich dressieren.

      Indivdualismus ist auf neospeak anti-sozial odr verhaltensauffaellig. es wird wegdoktriniert.
      was uebrigbleibt sind rueckgratslose amoeben.
      die dann irgendwelche parolen nachkaeffen.

      amoeben passen sich farblich der umgebung an.
      je nachdem kaeffen sie rote, gruene, pinke und was weiss ich parolen.

      • seronegativ sagt:

        Ja, es muss sich wirklich um einen Schreibfehler handeln, wenn sich schon Emma um die Männer kümmert. Ich fühl‘ mich mittlerweile auch schon als Opfer-Lamm 🙂

      • Tim sagt:

        Keine Angst, EMMA wird sich wie immer sehr abwertend über die Männer auslassen und die Frauen werden weiterhin die armen Huschelis spielen, damit dein Beschützerinstinkt dein Portemonnaie zücken lässt.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein Tim, das tut sie eben nicht, EMMA äussert sich nicht generell abwertend über Männer, sie prangert Missstände an, das ist nicht dasselbe. Vielleicht solltest du dir die Mühe nehmen und mal ein bisschen darin lesen, damit du weisst, wovon du sprichst. Huschelis sind übrigens bei den Feministinnen gar nicht hoch im Kurs, wie du dir ja sicher denken kannst, ist das kein erstrebenswertes Dasein für eine unabhängige Frau.

      • Widerspenstige sagt:

        Sehr richtig, Pippi, und ich glaube, dass sehr viele Männer das gar nicht wissen. Diese Männer sind leider noch in der Überzahl und reden einfach anderen Männern stammtischmässig nach – ohne darüber ernsthaft nachzudenken und sich selber ein Bild via Information in besagter EMMA zu machen. Aber ich distanziere mich ein wenig von Alice Schwarzer’s Ideologien vorallem was den Militärdienst anbelangt etc. Ich möchte weniger eine Gleichmacherei der Geschlechter sondern eine Gleichwertigkeit von Mann und Frau erzielen. Das scheint möglich und erstrebenswerter zu sein für beide Geschlechter.

      • Tim sagt:

        @Pippi Langstrumpf

        Ach Pippi, allein die Debatte um das Homosexuellen-Denkmal in Berlin oder sehr abwertende Darstellungen von männlichen Sexualorganen zeigen doch ein ganz anderes Bild.

        Aber die abwertende Haltung der EMMA ist weniger leicht zu sehen, da die Zeitschrift sehr stark mit Sugestionen arbeitet.

    • Nein nein! Das Schweigen der Männer- eben nicht das Schweigen der Lämmer! Wo rtsp iel ch en! Und ja, Esther Vilar war seinerzeit diejenige, die die Streitschrift „der dressierte Mann“ geschrieben hat- was sich natürlich in meiner Bibliothek befindet. Allerdings, und da muss ich ehrlich sein, habe ich es nie zu ende gelesen- genausowenig wie den kleinen Unterschied von Alice Schwarzer. Oder gewisse Maskulistenbücher. Mein Gott, wenn das Verhältnis zwischen den Geschlechtern wirklich so stark ideologisch geprägt wäre, dann wäre ich asexuell und würde in den Bergen leben. Was diese Frauen und Männer da schreiben- auch rückblickend- da wird man ja zum Neurotiker! Oder kriegt Albträume.

      Nein, so kann es nicht sein. Wenn wir es schaffen, aufeinender zuzugehen, Männer und Frauen und Frauen und Frauen und Männer und Männer und dazwischen, dann steht uns der Weg in eine Zukunft frei, in der alle zumindest dieselben Lebensoptionen offenstehen.

      Doch wie gesagt, bis dahin ist’s noch ein langer Weg. Also, wenn ich ehrlich sein will: Er muss zumindest so lange sein, bis ich mein Buch fertig geschrieben- und publiziert habe.

      Danach kann’s mir ja dann wurscht sein, Hauptsache mir geht’s gut, *harharhar* 😉

      Schönen Abend!

      • Lea sagt:

        hmmm. die einen lernen lieben mit learning by doing, die anderen nehmen je nach couleur das kapital, den kleinen unterschied oder so heraus, um die politisch korrekte stellung im handbuch zu finden.
        erstere sagen dann selbstzufrieden harharhar, letztere finden das wort nicht im handbuch und sind darob nochmal frustriert.
        aber richtig ist das schon, was du schreibst. schweigen ist das gegenteil von kommunikation.
        das learning bei doing ist eben acu eine kommunkation. auch wenn sie eher wortlos ist, sind die gluecklichen momente nicht gerade still 🙂

        sleep well, my friend.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ach Widerspenstige, ich denke, das mit den Ideologien wird auch nicht so heiss gegessen. Ich hatte mal das Vergnügen, Alice Schwarzer persönlich zu begegnen, sie ist eine sehr humorvolle, liebenswerte Frau, Witz und Intellekt bilden eine harmonische Einheit. Solche Menschen, ob Männer oder Frauen, finde ich sehr anziehend, es gibt auch welche hier, im Blog 😉 Deshalb schaue ich auch immer wieder rein, obchon ich mich manchmal etwas ärgere.

      • Christian sagt:

        Naja, Liebenswürdigkeit ist nichts absolutes, sondern eine höchst subjektive Beurteilung. Liebenswert finden zwei Personen einander, wenn sie „auf derselben Wellenlänge funken“. Genauso verhält es sich mit dem Humor. Die einen kugeln sich auf dem Boden, während andere den Witz nicht mal verstehen. Ich finde Schwarzer vollkommen humorfrei und unsympathisch und zudem hochgradig männerfeindlich eingestellt.

    • Christian sagt:

      Maskulismus, Feminismus? Nein danke! Aber eine Politik, eine Betrachtungsweise und eine gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Wahrnehmung, die die Realitäten beiderlei Geschlechter sehen kann und sehen will. Dann können wir damit beginnen, zu handeln. Bislang haben wir beim Thema Gleichberechtigung einen Zustand erreicht, der dem von Esther Villar seinerzeit formulierten, dressierten Mann nicht unähnlich ist.

      Daran sind nicht nur Teile des Feminismus schuld, sondern vor allem das Schweigen der Männer.
      ===========
      Richtig. Und um sie zum Sprechen zu bringen, gibt es die Maskulisten. Wenn diese Ihnen nicht recht sind, dann ermuntern Sie die Männer zu sprechen.

      Wenn wir daran etwas ändern wollen, dann kommen wir nicht darum herum, die soziale Wirklichkeit zu sichten und als das zu begreifen, was sie ist.
      ==============
      Richtig. Und Manndat dokumentiert die Stellen, an denen der Hebel angesetzt werden muß.

      Wir sind auf dem besten Wege, uns zu verändern. Das hat zwar leider etwas länger gedauert- wohl vor allem deshalb, weil die Diskurshoheit zu lange in den falschen Händen lag- doch mitlerweile sind wir schon einen entscheidenden Schritt weiter.
      ===========
      Den Maskulisten sei es gedankt.

  • Andrea W sagt:

    Beschneidung: In manchen Urvölkern, u.a. in Australien, wird den Jungen der Penis entlang der Harnröhre auf eine Seite hin aufgeschnitten. Der Penis wird so beinah zweigeteilt. Der Penis wirkt dadurch dicker. Normales Pinkeln ist nicht mehr möglich, Schmerzen normal. Aber scheint niemand zu kümmern, thematisiert wird nur die Beschneidung an der Frau. Die mindestens ebenso grausame Penisteilung beim Mann? Interessiert nicht…. Denn Männer haben gefällst Täter, und Frauen Opfer zu sein. Gotte behüte, wenn Männer plötzlich auch Opfer sein könnten..

    Zur normalen männlichen Beschneidung:
    “ Durch den ständigen Kontakt mit der Luft und dem Reiben an der Kleidung verliert die ungeschützte Eichel an Empfindlichkeit. Auf der vormaligen Schleimhaut bildet sich eine Keratinschicht die mit der Zeit zu einer weiteren Desensibilisierung beiträgt . UV -Einstrahlung kann für das nun ungeschützte Organ gefährlich sein wenn sie gar nicht oder nur durch dünne Kleidung (Badehose) abgeschwächt wird.

    Die dorsale Ader die beim Mann bis zur Spitze der Vorhaut reicht wird bei der Beschneidung in jedem Fall durchtrennt und verästelt sich mit der Zeit neu. Dies ist nicht immer problemlos und kann Knoten entstehen lassen.

    Masturbation ist bei vollständig entfernter Vorhaut ohne Gleitmittel nur eingeschränkt möglich da die direkte Stimulation der trockenen Eichel mit der Hand als unangenehm bis schmerzhaft empfunden wird. Auch beim Geschlechtsverkehr mit einer Partnerin fehlt das natürliche Gleiten des Penis in seiner Schafthaut das Eindringen ist erschwert und durch das direkte Reiben an der Scheidenwand kann es vor allem bei älteren Frauen Probleme mit der Trockenheit der Scheide geben. Spielarten wie das Reiben des Penis zwischen den Brüsten funktionieren nur schlecht und können die ausgetrocknete Haut wund werden lassen.

    Im Alltag machen sich störendes ständiges Reiben an der Kleidung (vor allem beim Tragen von Boxershorts) und die Ungeschütztheit des Harnröhrenendes bemerkbar. „

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Eben, jegliches Herumschnipseln an den Genitalien ist zu unterlassen. Auch ohne die oben erwähnten Detailkenntnisse liegt das auf der Hand, vor allem bei Kindern, die sich nicht wehren können.

      • Rahel sagt:

        Genau der gleichen Meinung! Habe vor Jahren mal eine reale Beschneidung ( eines Mädchens ) am TV gesehen und habe mich danach beinahe übergeben! Das Geschrei klingt mir noch heute in den Ohren! Kennen Sie die Geschichte von Waris Dirie?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja Rahel, ich kenne einige solche Geschichten, man gewöhnt sich nie daran, das Elend ist unbeschreiblich. Den Film im TV habe ich übrigens auch gesehen…… der Mensch ist des Menschen Wolf.

      • Rahel sagt:

        @ Pippi Langstrumpf

        Wirklich grausam und widerlich, was Menschen Menschen antun! Da bin ich doch immer wieder aufs Neue enorm dankbar, dass ich das Vorrecht habe, mit meiner Famile in einem Land leben zu dürfen in dem meine Mädchen das nicht erdulden müssen!

    • seronegativ sagt:

      alles möglich, aber gemäss mb alles pippifax, da die von ihre gewünschte funktionalität erhalten bleibt …

    • Lea sagt:

      somit ist erklaert, weshalb viele maennliche new yorker neurotisch sind, ueber dreissig immer noch bei mama wohnen….
      wegen dem Berit Mila.

      • Tim sagt:

        Findest du es schön, sich über das stille Leiden anderer lustig zu machen?

      • Lea sagt:

        Nein Tim. Ich wusste auch nichts ueber die Probleme der Circumcision, so wie Andrea das erklaert hat. der mit ueber dreissig und immer noch bei Mama wohnend ist ein New Yorker insiderwitz ueber juedische Maenner. Woody Allen’s Stadtneurotiker laesst gruessen.
        Aber Du hast recht. ein schlechter Witz. ausgerechnet von einer, die ein anderes stilles Leiden hat. Sorry.

    • Rahel sagt:

      @ Andrea W

      Sorry dass auch ich „nur“ von Beschneidung der Mädchen schreibe, aber ich habe mich bis jetzt nur mit dieser Art der Beschneidung befasst. Aber ich stelle absolut nicht in Frage, dass die von Ihnen geschilderte Beschneidung der Jungen, was die Grausamkeit und Schmerzhaftigkeit angeht, der an Mädchen in nichts nachsteht!

      • Andrea W sagt:

        @Rahel: Da liegt doch das Problem. Es scheint, als ob sich alle nur mit der Beschneidung der Mädchen befassen. Die brutalen Beschneidungsformen welche es bei Jungen gibt, dafür interessiert sich niemand. Wer das ganze betrachtet stellt schnell fest: Liegt wohl am Geschlecht der Opfer.
        Wenn eine Opfergruppe nie thematisiert wird, dann kommt dies einer verleumdnung des Problems nahe. Das Problem wir Totgeschwiegen.

    • Christian sagt:

      Ist es angesichts all dessen nicht überraschend, daß Beschneidung nicht auch bei Jungs verboten ist?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Doch, finde ich auch. Die körperliche Integrität eines Kindes muss geschützt werden, ohne Wenn und Aber.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Ich möchte es nicht versäumen, hier noch allen Interessierten die neue „EMMA“ ans Herz zu legen, der „arme Mann“ ist unter anderem auch ein Thema, ja ernsthaft, Annette Anton findet, der neue Mann sei klar überfordert mit all seinen Pflichten und nimmt ihn, ganz unfeministisch, in Schutz und geht hart ins Gericht mit den verwöhnten Frauen. Das ist natürlich nicht alles, daneben gibt es ein wunderbares Interview von Alice Schwarzer mit Frau Dr. Margarethe Mitscherlich, der Psychoanalytikerin. Die Frau ist 90, hat aber einen wachen Verstand wie eh‘ und je. Wäre doch mal was, anstatt hier zu flennen über die bösen Emanzen, sich mal selber ein Bild machen und LESEN!

    • seronegativ sagt:

      die lage der männer muss wirklich besorgniserregend sein, wenn sich selbst das urgestein des feminismus um die serbelnde pflanze mann sorgt! 😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das war auch mein erster Gedanke, aber ich muss sagen, die Argumente sind gut. Dass es verwöhnte Tussen gab und gibt, ist auch nichts wirklich Neues.

    • Lea sagt:

      Pippi kan mir das letzte Wort nicht überlassen. Augusteische Flirts sind wichtiger. Wobei ich da ein Spiel mit Mme de Meuron etwas deviant finde.

      Wir leben im 21.Jahrhundert. In der Zeit ist eine Diskussion um Feminismus ein historischer Diskurs.

      Solange in Stereotypen gedacht wird, ist , da damit die Komplexität exponentiell steigt, das wahrnehmende Verwirrspiel quadrophonisch.

      • seronegativ sagt:

        lea, das mit der eifersucht wegen auguste kann ich verstehen 🙂

        aber dein letzter absatz bereitet mir ohrenschmerzen von der quadrophonie – kannst du etwas umfassender beschreiben, was du mit verwirrspiel meinst?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ach Lea, das stimmt doch nicht, auch im 21. Jh. sind Diskussionen um Feminismus brandaktuell, leider. Was die Augusteischen Flirts anbelangt, sind die mir im Moment sehr wichtig, es ist Sommer, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt usw. – wenn du weisst, was ich meine…… 🙂

      • Lea sagt:

        Stereo -> Stereophonie. Zweikanalton.
        Exponentiell steigend: 2 hoch 2 gleich 4.
        Vierkanalton -> Quadrophonie.

        Simple Mathematik vermischt mit Begrifsslogik. wie Physik- und Mathematikprofessoren zu sagen pflegen: das ist trivial (nicht erklärungsbedürftig). Aber wir leben im 21. Jhdt. dem Zeitalter des sich verdunkelnden Nachspannes…..

        einfach mehr Lärm (um nichts).

        genaugenommen müssten ja bei der Genderdiskussion die Spielarten dazwischen auch berücksichtigt werden.

      • Lea sagt:

        ich praktiziere eben. oft und haefig mit meinem engel. da ist zum phantasieren wenig zeit.
        aber ehrlich gesagt sehe ich mich nicht mit Mme De Meuron. Und beim Auguste waere es ein flug zum Mars und solche fluege mag ich nicht und bekommen mir auch nicht gut.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Lea, jetzt willst du mich neidisch machen – „oft und häufig“ – ja, es ist dir gelungen. Gegen Marsflüge habe ich nichts, die bekommen mir eigentlich ganz gut, du weisst doch, Venus und Mars ergänzen sich……

      • Lea sagt:

        Marsfluege kann ich nicht. aber das ist eine etwas laengere und komplizierte geschichte.
        dafuer spielt meine geliebte mit mir sehr schoen cello
        im feuerkreis der gekuessten becken
        deren trommeln vom leisesten pizzicato
        sich steigert zum urschlag der beckentrommel

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wow Lea, das tönt aber auch sehr anmächelig, Cello ist immer gut……

      • Lea sagt:

        pippi… so you play both ways?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nicht generell Lea, aber auch schon…..

      • Lea sagt:

        Nun, du verstehst dann weshalb vol de nuit mich hinschmelzen laesst. vorallem wenn sie dann mit ihrem verschmitzten laecheln sagt: willkommen am suedpol wenn ich am gate auf den flug warte. manchmal fliegt es sich in einer schere , dann, wenn die zwei suedpole sich treffen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Hör auf Lea, ich sitze hier mutterseelenallein in meiner Wohnung und habe Selbstmitleid……

      • Lea sagt:

        ok ok ok.

        Selbstmitleid……if you feel like talking: „intel2020[at]quantentunnel.de“

      • mensch sagt:

        da tut ihr euch keinen dients, um das geltungswichtige bild in der menschlichen meute, dégoutant…

        oder wäre eine analogie aus phallischer sicht phantasietreibend?

    • staun sagt:

      welche sie nicht kaufen wollen, können mindestens darin blättern.
      in der ‚emma‘ nämlich: http://www.emma.de/dummies/dummy-hauptseite-winter00/die-aktuelle-ausgabe-seiten-82-83-winter-2010-10/
      oder einen auszug lesen: http://www.emma.de/hefte/ausgaben-2010/sommer-2010/margarete-mitscherlich/

      geschlechterkrieg im internet?
      http://www.emma.de/dummies/dummy-hauptseite-winter00/die-aktuelle-ausgabe-seiten-26-27-winter-2010-10/

      danke für den hinweis, pippi…wer lesen kann, ne 😉
      da gäbs auch foren, wo männer sich einbringen, die bereits gleichgestellt leben und handeln.

      bisschen ausgleichende werbung wird wohl erlaubt sein (rené der kühne)…

  • Lea sagt:

    Sodaliso…..Maskulismus sei eine neue Bewegung.

    stimmt nicht: Die Männerrechtsbewegung (was Maskulismus eigentlich heißt) wurde 1913 mit E. Belfort Bax’s Werk „The Fraud of Feminism“ gegründet.

    Es geht da also um etwas Simples: Rechte der Männer. Ablösen von geschlechtsspezifischen Rollen.

    Das Wort Maskulinismus ist ein antithetisches Wortspiel zu Feminismus und tauchte mit dem auftreten von Feminismus – also in etwa in den Zehnerjahren des 20. Jahrhunderts auf.

    Es geht also wieder einmal um das ganz banale herumschubsen von Stereotypen.
    Männlich sei Bier rülpsen und Fußball schauen, weiblich sei die rolle als opfer, diesen Schwaden ausgesetzt sein zu müssen.
    usw.

    Das ganze dann, um es der Kleingeistigkeit verdaubar zu machen, reduziert auf die diversen Tätigkeiten im Haushalt, als ob es nun weltbewegend wichtig sei, ob das Rüsten des Salates oder mit der chemischen Keule behandeltes Anna’s Best meine Vulva definiere.

    Ist die fortschreitende Feminisierung unserer Kultur, dass Frauen statt in den Pornoheftli nun auf Werbeplakaten und Live TV Sendungen im Tagesprogramm ihre plastisch-chirurgisch reduzierten Outties präsentieren dürfen, das Produktlogo auf dem Venus Hügel tätowiert? Umgekehrt nur der Schwule Mann als Werbemöse herhalten darf?

    Gendermainstreaming ist doch nur die Indoktrination der Mainstream Medien mit etwas gender politics gewürzt. sex sells eben auch da.

    Gleichstellung der Geschlechter (gender euality) wäre doch das Ziel, wenn es um die rechte von Menschen geht.

  • Dominik sagt:

    Da kann ich eigentlich nur ein schönes, altes Zitat zitieren: „Hetero, männlich, weiss, hurra – ich werd nicht unterdrückt!“

    • Hans Mustermann sagt:

      *lach* genau. Kommt auch immer ein bisschen darauf an ob einem sein Leben als solches gefällt. Aber als „Nichtminderheit“, sofern es dies vor lauter Minderheiten noch gibt, hast du dafür halt keine Lobby.

  • Blitz Blank sagt:

    Text und Titel sind selbstverständlich sexistisch. „Mann/Frau“ sind sexistische Kategorien, die den Menschen auf sein Geschlecht reduzieren. Sexismus ist wie jeder Ismus die Reduzierung von Komplexität auf einen alles bestimmenden Faktor und an und für sich noch nichts schlimmes (ist auch hirnphysiologisch mitbedingt), allenfalls beklagenswert. Jeder/Jede kann gegenüber jedem/jeder sexistisch sein. In manchen Fällen kann dieser Sexismus sehr lustvoll sein. Verbindet sich ein Ismus jedoch mit Gewalt/Macht (persönlich, staatlich, strukturell) und somit Zwang ist er destruktiv und abzulehnen.
    Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe finde ich die Anwendung von solchen sexistischen Kategorien wie Frau/Mann für die Erklärung der Welt (zumindest in einer weitgehend postpatriarchalen Gesellschaft wie der unserigen) als unklug, da ihre Erklärungskraft sehr gering ist.

    Ein kleines Beispiel: Die meisten „Heteromänner“ würden wohl folgenden Satz für sich als gültig erklären: „Ich stehe auf Frauen.“ Wirklich? Auch z.B. eine 90-Jährige Greisin? Aha, die Frau muss attraktiv sein! Also: „Ich stehe auf attraktive Frauen.“ Aha! Nun was heisst attraktiv…..? Aha. Weiter: Gibt es auch attraktive Männer? Durchaus? Was ist denn ein attraktiver Mann? Aha! Also stehst du eigentlich auf attraktive Menschen? Aha… Und was heisst „stehen auf“, bei Frauen, bei Männer? Aha….

    Der Satz „Ich stehe auf Frauen.“ bildet in diesem Beispiel die Realität also sehr schlecht ab und gewissen Aspekte werden sogar unterschlagen. Das Resultat ist eine geschrupfte Welt mit geschrumpften Möglichkeiten.

    Sprache gestaltet Realität.

    • Sandro sagt:

      Ihre Argumentation ist mir offen gestanden etwas zu apodiktisch, da Sie den Sexismus bereits in die Verwendung jener Begriffe legen, die zuerst einmal einfach dazu da sind, um eine offensichtlich bestehende Differenz, die zwischen den einen und den anderen Menschen besteht, auf der Ebene der Sprache zum Ausdruck zu bringen. Mit dem Begriff „Mensch“ kann diese objektiv bestehende Differenz noch nicht bezeichnet werden. Die Bezeichnung der Differenz allein führt nach meinem Verständnis noch nicht automatisch zu einer einschränkenden und bereits Werte setzenden Reduktion auf das Geschlecht, da der Begriff „a“ zuerst einmal nur dazu da ist, um nicht-a mit „b“ bezeichnen zu können. Mit „a“ und „b“ ist aber nur gesetzt, dass es innerhalb einer bestimmten Kategorie zwei Unterkategorien gibt, wobei damit noch offen bleibt, in welcher Weise mit diesen Unterkategorien verfahren wird. Folgt man dagegen Ihrer Argumentation, dann ist der Sexismus jedoch von vornherein in die Begriffe „a“ und „b“ eingeschrieben, so dass somit jede mögliche Begriffsverwendung von vornherein sexistisch zu deuten wäre, was für mich allerdings keinen Sinn macht, da ich Sexismus verstehe als bestimmte Form von ideologischer Wertesetzung aufgrund einer spezifischen Geschlechtszugehörigkeit, wobei die Begriffe Mann/Frau dann für bestimmte Zwecke instrumentalisiert werden. Darüber hinaus finde ich auch Ihre Ansicht, dass die Kategorien Mann/Frau heute grundsätzlich nur noch eine geringe Erklärungskraft hätten, doch ziemlich pauschal. Es gibt meiner Meinung nach zahlreiche Phänomene, die kaum zu erklären sind, wenn es dabei nicht möglich wäre, die objektiv bestehende Differenz zwischen Mann und Frau (wenn auch mit aller Vor- und Umsicht und möglichst frei von wertesetzenden Rollenfixierungen) dabei mit einzubeziehen.

      • Blitz Blank sagt:

        Zum Sexismus gebe ich ihnen Recht. Da habe ich mich verheddert.
        An der sehr eingeschränkten Erklärungskraft der Begriffe Mann/Frau ausserhalb der biologischen Differenz möchte ich aber festhalten. Ich bin aber sehr daran interessiert, welche „zahlreiche Phänomene, die kaum zu erklären sind, wenn es dabei nicht möglich wäre, die objektiv bestehende Differenz zwischen Mann und Frau damit mit einzubeziehen“ sie sehen.

      • *sigh* sagt:

        Aber bitte, da muss man doch nicht weit denken..
        – Frauen können nicht autofahren
        – Frauen reden immerzu
        – Frauen stehen auf Babies
        – Männer stehen auf schnelle Autos
        – Männer stehen auf Wettkämpfe
        – ….

        Natürlich liesse sich das auch anders umschreiben, aber dafür sind Pauschalkategorien (ich nenne sie lieber Stereotypen) im Sprachgebrauch nunmal da.

      • *sigh* sagt:

        Nachtrag:
        Das ist nicht (alles) meine Meinung, bloss Beispiele!

      • Sandro sagt:

        Wie wollen Sie gesellschaftlich konstatierbare Gegebenheiten, bei denen die Differenz Frau/Mann in irgend einer Weise zum tragen kommt, zu verstehen versuchen, wenn Sie von vornherein davon überzeugt sind, dass die Kategorien Frau/Mann nichts auszusagen vermögen? Beispielsweise bei der oft beobachtbaren unterschiedlichen Spielweise von Jungen und Mädchen ab einer gewissen Altersstufe; oder etwa im Bereich der Delinquenz bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, wo der männliche Anteil immer konstant hoch ist; oder dann im Bereich verschiedener Tätigkeitsgebiete, in denen entweder jeweils kaum Frauen oder dann kaum Männer anzutreffen sind. Die an sich biologisch gegebene Differenz Frau/Mann geht ja in ihrer Wirkungsmacht weit über das hinaus, was nun beispielsweise organisch festgelegt ist. Weshalb spielen junge Frauen kaum Fussball? Weshalb sind die besten Schachspieler meistens männlich? Weshalb gibt es auch heute noch viel weniger Architektinnen als Architekten? Weshalb sind im Erziehungswesen die Männer derart untervertreten? Weshalb gibt es kaum Dirigentinnen? Weshalb laufen in der westlichen Welt fast nur Männer Amok? Die Liste der Fragen könnte selbstverständlich beinahe endlos erweitert werden, wobei es mir hier gar nicht darum geht, nun implizieren zu wollen, dass die Antworten doch eigentlich auf der Hand lägen. Vielmehr sind dies Fragen, die allesamt nicht einfach und schnell beantwortet werden könnten. Es würde mich nun aber interessieren, welche Herangehensweise es Ihnen gestattete, Antworten zu geben ohne jeglichen Rückgriff auf die Kategorien Frau/Mann. Wenn die „Erklärungskraft“ auf diese Weise „eingeschränkt“ ist, wie Sie meinen – welche viel versprechenden Erklärungskräfte müssten also stattdessen zur Entfaltung gebracht werden?

  • Urs sagt:

    Der „Urs“ von 15.43 Uhr bin nicht ich! Ich bin der „Urs“ von 12.56 Uhr!

    Das hier bin ich:

    http://www.antifeminismus.ch/uebermich/index.html

    Die ganz Homepage von René Kuhn und mir ist übrigens sehr lesenswert!

    • Auguste sagt:

      hmm…, dürrenmatt ist tot, frisch ist tot, lötscher ist auch tot, aber rené kuhn lebt . ich weiss, das leben ist nicht fair, aber dass auch der tod so unfair sein muss.

    • Aha, jetzt weiss ich…

      Da ich eine umfangreiche Gender-Linkliste habe, die sowohl feministische- als auch maskulistische (Schreibweise!) Links beinhaltet, die mittlerweile eine schon beachtliche Länge erreicht hat, habe ich Euch jetzt hinzugefügt. Der Vollständigkeit halber, wobei die nie erreicht werden kann.

      • Urs sagt:

        Sehr vorbildlich…… 🙂

        René und ich freuen uns auch über jedes weitere Mitglied:

        http://www.antifeminismus.ch/0000009d5907dd801/index.html

        Gratulation noch zum Artikel über die Lohnlüge. Und eine kleine Anmerkung dazu: Frauen erbringen bei ansonsten gleichen Voraussetzungen die geringere Durchschnittsleistung. Daher wird die Leistung auch bei sämtlichen Untersuchungen ignoriert. Das führt dann zu einer wissenschaftlich „unerklärlichen“ Lohndifferenz, die dann gleich ideologisch erklärt wird: Mit Diskriminierung!

        So wird aus der Not (geringere Durchschnittsleistung von Frauen, ideologisch ein absolutes Tabu) eine „Tugend“ (angeblicher „Beweis“ einer Diskriminierung) gemacht. So entstehen sogar beim Bund, wo der Lohn ganz mechanisch berechnet wird (auch unter Berücksichtigung der Leistungsbeurteilung) trotzdem „Diskriminierungsdifferenzen“!

      • imion sagt:

        Gibt es einen Link zur durchschnittsleistung von Frauen?

    • Urs von 15:43 sagt:

      Ja, wir zwei haben ausser dem Vornamen wohl nicht viel gemeinsam.

  • mira sagt:

    Ich finde die Website von Manndat jetzt nicht besonders aufsehend erregend. Was ist denn dabei, wenn gleiche Rechte für alle gefordert werden? Ist doch normal, oder?

    Auch wenn die weibliche Genitalverstümmelung schlimmer ist, als die Beschneidung von kleinen Jungs, so bleibt es ein Fakt, dass auch die Beschneidung gegen die Menschenrechte (körperliche Unversehrtheit) verstösst. Ist doch super, wenn sich Männer für solche Belange einsetzen!

    Klar, schöner wäre es, wenn sich alle für alle einsetzen würden (Frauen für Männer für Weisse für Farbige). Aber das bleibt wohl ein utopischer Gedanke… Es ist doch nachvollziehbar, dass sich Männer für andere Männer einsetzen und nicht Frauen…

    Und wenn mal etwas über das Ziel hinausgeschossen wird, ist das auch nicht weiter tragisch. Damit sich gesellschaftlich was bewegt, muss man halt übertreiben (siehe Baumsterben).

    • Andreas sagt:

      1. Natürlich ist die weibliche Genitalbeschneidung viel schlimmer als die der Frauen, wen interessieren schließlich schon ein paar hundert tote Jungen jährlich, die an den Folgen sterben und ein paar Tausend die mit Behinderungen leben müssen. Sind Sie einfach nicht informiert oder waren diese Zeilen Absicht?
      2. Klar wäre es schöner wenn sich alle für alle einsetzen würde, nur das gerade von jemanden kommt, der zu dem Geschlecht gehört das sich am wenigsten für andere einsetzt macht läßt die Aussage doch schon in einem zweifelhaften Licht erscheinen. Wann immer man zu sehen bekommt ie sich Menschen für andere in Gefahrbegeben sehe ich zu weit übr 80% Männer, ob bei uns z.B. bei Unfällen oder bei Naturkatastrophen wie in Haiti, Frauen sind da maximal Pressesprecher oder wenn es ganz schlimm kommt hocken sie auf klimatisierten Posten in der Verwaltung, die eigentlichen Arbeiten, die Anstrengenden und Gefährlichen werden von den Männern verriichtet die zum Dank häufig einen Tritt in den Hinter erhalten.
      Wo mussten Frauen auch mal wirklich kämpfen? In Dt. haben sie z.B. das allgemeine Wahlrecht 1919 einfach erhalten, obwohl ganze 4 Frauen damlas im Reichstag saßen, es gab kein großen Demos keine Streiks nichts.
      Die Frauen der 60er under 70er mussten nie für ihre Rechte kämpfen, denn auf eine Demo gehen oder ein paar Streiche spielen, für die man maximal eine Geldstrafe bekommt, das ist kein Kampf. Männer die für etwas Kämpfen an das sie glauben riskieren alles was ihnen bis dahin etwas bedeutet hat zu verlieren, ihren Job, ihr Nasehen, ihren Status, ihr Geld, ihre Freiheit, ihre Gesundheit und nicht selten auch ihr Leben. Was haben denn die Femis riskiert zu verlieren? Selbst die Geldstrafen ließen sie meist von Verwandten oder Freunden bezahlen? Während sich 1000e von Männern in der Verangenheit bis heute wieder und wieder für Frauen eingesetzen, ohne jeden persönlichen Vorteil, kann man die Frauen die sich analog zu Männern verhalten an zwei Händen abzählen.
      Ganz besonders ist es sichtbar wenn man sich mal den Iran und die letzten Unruhen anschaut: Obwohl Frauen eigentlich am meisten Interesse daran haben müssten das Regime zu demokratiesieren oder zu beseitigen waren die überwältigende Mehrheit der Protestanten Männer . Und Männer steltlen anschließend 95% der toten, verhafteten und gefolterten Demonstranten. Wer hat sich hier also für alle eingesetzt und wer nicht?

  • Hans Mustermann sagt:

    Ja genau, Männer sind diskriminiert. Na und? Leb damit und jammere nicht imer rum. Wir waren ja auch schon mal eine ziemlich lange Zeit priviligiert *lach*
    Zum Glück hab ich eine intelligent Frau geheiratet so das auch die Scheidung vernünftig und zum Wohle aller ablaufen konnte.
    Und ehrlich gesagt in diese ach so feministischen Welt gibt es ziemlich viele Frauen die auf ein bisschen Macho und Schweinehund stehen. Meist auch schon geschieden und mit Lebenserfahrung.
    Also geniest den Sommer und die freie Sicht auf die weibliche Anatomie. Da relativiert sich manches wieder. 🙂

    • seronegativ sagt:

      Hans Mustermann muss wohl ein methusalem sein, wenn er all die zeit erlebt hat, in der er noch privilegiert hat – und immer noch voll auf testosteron – alle achtung!

      • Hans Mustermann sagt:

        *grins* ich muss nicht im alten Rom gelebt haben um zu begreifen wieso wir jetzt ein „Problem“ mit dem Feminismus haben. Da hat schon ein Rückblick auf das Verhalten und die Werte meines Vaters und Grossvaters gereicht.
        Aber Testosteron ist sicher auch im Spiel

      • Tim sagt:

        Was waren denn die Privilegien ihres Grossvaters?
        Gilt ausserdem die Erbsünde?
        Bin ich verantwortlich für das Verhalten der Männer der letzten 1000 Jahre?
        Dann möchte ich aber bitte auch verantwortlich für die Leistungen dieser Männer sein!

  • Von welchem Entwicklungsgrad an muss man bei einem Block von Stammtisch sprechen- oder Kaffeekränzchen, je nach Belieben?

  • Georg sagt:

    Gendermainstreaming? Würg…

    • Cara Mia sagt:

      Geht einer zum Patentamt, meldet eine Maschine an zum Haareschneiden. Sagte der Beamte: aber das geht doch nicht, hat doch nicht jeder den gleichen Kopf. Sagt der andere: ja VORHER nicht, VORHER nicht!

  • Cara Mia sagt:

    Anstatt Feminismus oder Maskulinismus Humanismus, und wir kommen wirklich weiter.

    • mensch sagt:

      warum bitte schön

    • Hotel Papa sagt:

      Wo ist hier das „Daumen hoch“ Piktogrmm?

      • *sigh* sagt:

        DER Knopf fehlt hier aber echt!

        @IT: wie wäre es mit einem +/- Voting Button für die Kommentare? Analog heise.de?

      • Cara Mia sagt:

        Mein Liebster schaut gerade Sport (bei DEM Wetter… ich hab den Lapi draussen): wie wäre es denn mit Muskelismus? Geben wir es doch zu, die Feministiinnen sind nicht wahnsinnig feminin, die Maskulinisten nicht wahnsinnig maskulin. Aber Muskelismus… gefällt mir…

        Naja, Feminismus war halt einfach nötig, und wir waren ja froh, wenn das andere machten und wir schön feminin sein konnten…

  • Urs sagt:

    Nein, ist er nicht. Und nochmals Nein, das männliche Geschlecht ist nicht im Hoch. Daran wird auch das Hilfsmittel Manndat (Logo auf blauem Rhombus?) nichts ändern. Der Mann hat heute nämlich keine einfache Position. Die an den modernen Mann gestellten Ansprüche sind enorm hoch, widersprüchlich und haben die Männer in eine Identitätskrise gestürzt.
    Wenn die Rechtsaussen-Männer nun eine Maskulinisten-Bewegung ins Leben rufen wollen, finde ich das insofern positiv, als dass sie sich auf ihre eigene Rolle besinnen wollen, statt ausschliesslich über die Emanzen zu schimpfen.
    Ansonsten ist es natürlich Unsinn. Es gibt kein Zurück. Aber das haben die rechtsaussen noch nie verstanden.

    Noch vor der Gleichberechtigung käme die Gleichwertigkeit. Wenn wir einander als gleichwertige Individuen ansähen und als solche behandelten, stellte sich die Frage nach dem Geschlecht, nach der Berechtigung, der richtigen Arbeitsverteilung und nach angemessenem Respekt nicht mehr. Und nach Beschneidung wohl auch nicht – von Verstümmelung ganz zu schweigen.

    • Rechtsaussen? Woher haben Sie das?

      • Urs von 15:43 sagt:

        Das ist eine Behauptung von mir. Rechts ist für mich die konservative Seite, die einen Zustand erhalten, konservieren möchte in dem Zustand, wie es mal war, oder oft halt auch, wie sie dann behaupten, dass es mal war.
        Die Maskulinisten fordern, dass die Männer „wieder richtige Männer sein dürfen“. So wie früher.
        Darum rechts.

  • Um Himmelswillen, die Männerbeschneidung! Ohjeee. Ich würde mich nie als Maskulist, oder Maskulinist einordnen lassen wollen, obwohl ich es der Sache nach vielleicht hier dem Anschein nach sein könnte.

    Die Dinge liegen sehr einfach: es gab und gibt – gerade auch weibliche – Stimmen, die den Feminismus in seinen überschiessenden Forderungen lächerlich fanden und finden. Es gibt Konservativismus, Traditionalismus, eine Haltung, die weiss wieviel Blut, Schweiss und Trännen in den den „patriarchalen Mythen“ eingepackt sind.

    Ich würde lieber von Diskursen sprechen: wir sind von einem phallozentrischen zu einem vaginozentrischen Diskurs gekippt. Sorge der nationalen Solidargemeinschaft ist nicht mehr der „Wehrmann“ als aktiv-Bürger und „guter Hirte“ auf dem Fünfliber, der als Staatstragend betrachtet wird.

    Ins zentrum der Aufmerksamkeit ist die Vagina als weibliches Lustzentrum getreten. Nicht mehr die Mutter Helvetia an der Seite des „starken Hirten“, sondern das Power-Girlie, als sexuell und wirtschaftlich maximal verfügbare ressource. Das Power-Girlie hat immer Recht und das Wohlsein des Powergirlies ist der mass für den Fortschritt einer Gesellschaft: Bildungsabschlüsse von Frauen, Erwerbsquote von Frauen, Lohn der Frauen: dies sind die seit Peking 1995 die massstäbe für das Glück der Gesellschaft.

    Natürlich bleiben Männer oben – wenige: durch die Macht der Coolness, der Härte, der Heiligkeit: George Clooney, Bin Laden, Dalai Lama: aber im Gehölz der Gesellschaft gibt es keinen Nachwuchs mehr dafür. Wer Bänz Friedli als „role model“ ergreift, wird weder Bundesrat, noch „George Clooney“, noch ein „Dalai Lama“.

    In fiktionalen Begriffen: die „Urgesellschaft“ ist nicht mehr der Runde Tisch von Ritter Arthur und der Tafelrunde (mit den männlichen „Member of the Board“) sondern die kaffee-runde der Freundinnen („sex and the city“).

    In Naturvölkern herrscht die Meinung vor, dass Waffen, die von Frauen berührt werden, kein Jagdglück mehr bringen. Die Feminisierung grosser Lebensbereiche hat der männlichen Jägerhierarchie nur noch wenige Rückzugsräume gelassen: das Fussballfeld und das Zürchr Sechseläute. In allen anderen Lebensbereichen muss der Mann von heute damit klarkommen, dass er auf allen hierarchie-Ebenen Frauen vorfindet. Nicht nur nur zuhause wie früher.

    Es gibt intelligente Frauen, die dies stets kritisch verfolgt haben – aber sie waren nie „Mainstream“. Gesamtgesellschaftlich scheint es so, dass die Gleichstellung zu einem kuschligen Selbverwirklichungsspielwiese geführt hat, die von wahnwitzigen Finanzjägern (nur männern) finanziert werden soll. Die Gesellschaft der Gleichstellung im Westen ist eine moralisch und finanziell überschuldete Gesellschaft.

    Die Frau hat heute drei Verbündete: ihren Vater, der sich nun fördert, als sei sie ein Sohn, ihren Vorgesetzten, der gerne „Frauen fördert“ das Frauen ihm nicht so sehr zu „Vatermördern“ werden können wie ehrgeizig junge Männer (dies wohl eher ein Trugschluss), schliesslich hat die Frau den in sie verliebten Mann als weiteren „Förderer“, der alles verspricht, um nur eine Mutter für seine Kinder Zu haben („die Hoffnung stribt zuletzt“): in diesem Umfeld gedeihen die Frauen prächtig: sie machen auch mal ein Kindlein (um zu wissen, wie es ist), vielleicht auch zwei (wenn er unbedingt will), aber schliesslich sind sie ja als schöne Arbeitskräfte zu schade mehr zu leisten, denn sie stehen haushoch über allen bisher lebenden Frauen, die dummen Hühner, die sich bis zu 22 mal schwängern liessen und keinen Marketingkurs nie gemacht haben.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ihre Ausführungen in Ehren, Giorgio, aber das weibliche Lustzentrum ist die Klitoris, nicht die Vagina, das sollten Sie eigentlich wissen?!

    • Sam sagt:

      Sie sind wie ein Krokodil in der Evolutionsgeschichte. Sie haben zwar überlebt, aber jegliche Entwicklungsschritte verpasst.

  • eisig sagt:

    Zitat: Ich sollte nicht spotten, zumal ich als Frau nie diskriminiert wurde… Die rechtliche Schlechterstellung von Vätern und geschiedenen Männern … und natürlich gibt es auch sexistische Werbung gegen Männer…

    Trotzdem! Was erlauben die sich da, Gleichbehandlung einzufordern? Schliesslich habt ihr Frauen ja das Opfer-Monopol! Und diese wandelnden Gendefekte haben gefälligst Euer GnadIn dankbar zu sein für Hohn und Abwertung und tägliches bashing…

    Schwitzen werde ich deswegen allerdings nicht. Man schwitzt nicht, wenn man Verachtung und Ekel empfindet…

  • Argonaut sagt:

    Ich muss immer grinsen, wenn ich die Gendermainstreaming-Aktivistinnen höre. Persönlich würde ich mich niemals von einer Frau unterdrücken lassen. HEtzutage muss der Mann nur immer deutlicher vielen Frauen die Grenzen zeigen.
    Gleichberechtigung ist doch überhaupt kein Thema. Gleichmachung aber ist einfach lächerlich. Die Vermännlichung der Frauen wird sich mit der Zeit schon geben.
    Übrigens, Frau Binswanger: Ich habe schone einige Bilder(!) von beschittenen Schamlippen gesehen. Auch schon eine Abbildung einer abgeschnittenen Klitoris. Ich glaube kaum, dass irgendjemand diese Beschneidungs-Form in ihrer Brutalität mit einer männlichen Beschneidung vergleichten würde. Es handelt sich mit Sicherheit aber in beiden Fällen um eine Körperverletzung.
    Ihre Betrachtungsweise finde ich sehr undifferenziert.

    • seronegativ sagt:

      sie war nicht indifferent, sie hat nur ausgedrückt, dass sie beschnittene sportskollegen so performant erlebt hat wie unbeschnittene …, zu ‚risiken und nebenwirkungen‘ bei den sportskollegen sie sich nicht geäussert

      • Argonaut sagt:

        Undifferenziert ist, dass Frau Binswanger unterstellt, weibliche Beschneidung würde in ihrer Schwere mi t der männlichen gleichgesetzt. Das tut überhaupt niemand. Es handelt sich in beiden Fällen aber um Körperverletzung. Wenn auch um eine unterschiedlich schwere.

      • Markus sagt:

        @Argonaut, verstehe den unterschied nicht ganz, habe auch schon beschneidungen gesehen (Bilder und meine Eigene) und für mich ist beides ein Eingriff bei welcher etwas entfernt wird. Beides ist schlimm, warum soll es bei einer Frau schlimmer sein? Bei mir wurde die Vorhaut entfernt, der Penis in der ganzen länge aufgeschnitten und dann wieder zugenäht, ich habe danach geschrien wie am spiess und musste sogar angebunden werden. Also ich kann mir so oder so nichts Schlimmeres vorstellen, egal ob beim Mann oder Frau. Warum unterschiedlich schwer?

      • Argonaut sagt:

        @Markus
        Ihre „Beschneidung“ erinnert eher an eine uralte in Ozeanien praktizierte Beschneidungs-Weise. Ich hätte gar nicht gedacht, dass es dies Praktiken überhaupt noch gibt. DIes würde ich auch Frau Binswanger unterstellen (dass sie diese Praktiken nicht eingeschlossen hat).

      • Markus sagt:

        @Argonaut Jahr 1980 Kinderspital Zürich, oder wollte die böse Professorin mich nur quälen ? Ich wünsche es niemandem!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Schrecklich, solche Geschichten! Ich kann mir nicht helfen, ich finde es einfach krank, an den Genitalien rumzuschneiden, es gibt m.M.n. absolut keinen Nutzen. Wer kann so barbarisch sein, ein Kind so zu quälen???

  • Long John Silver sagt:

    Melanie, wenn ich das lese: Auf die Frage, wieso er denn nicht kochen lernen will war seine Antwort: weil er immer in einer bequemen Lage war, nicht selber kochen zu müssen kann ich ziemlich gut verstehen, dass Sie aus diesen Herrn ein „Ex“ gemacht haben.

    Was die Hausarbeit betrifft, glaube ich dass man hier den Paaren die Freiheit lassen muss, sich selbst zu organisieren. In meinem jetzigen Haushalt koche immer ich, weil meine Freundin selbst gesteht, dass sie vor einem Herd absolut nutzlos ist. Das hat den Vorteil, dass somit nur Sachen auf den Tisch kommen, die ich auch gerne habe. Das hindert mich zudem nicht, des öfteren eine Putzkrise zu haben. Das funktioniert bei uns ganz gut, alles i.O.

    Bei meiner Ex hingegen, da durfte ich die Küche nur in Extremfällen betreten, z.B. um ein Confi-Glas zu öffnen. Erwartungsgemäss konnte sie sehr gut kochen, und sauber war auch alles. Das funktionierte auch ganz gut, alles i.O.

    Es gibt viele Wege, sich in einem Haushalt zu organisieren, und wenn sich (wie früher) die Leute etwas mehr um ihre eigene Existenz kümmern würden, dann gäbe es wohl auch viel weniger unnötigen Krach.

  • sumu sagt:

    Ich kann diese Beobachtung nun wirklich nicht bestätigen, In meinem Umfeld (ich gebe zu stark subjektiv gefärbt, hauptsächlich zwischen 20 und 35, eher männlich, eher höheres Bildungsniveau, eher urban) kenne ich keinen Mann der noch nie alleine gelebt hat (es sei denn er wohnt noch zu Hause) und wenn ich anschaue wer besser Kochen kann ist es meist der Mann.

    Es könnte allerdings sein das Männer weniger Bedenken haben Hausarbeit auszulagern als Frauen, die hier noch Hemmungen haben?

    • Melanie Meier sagt:

      nun, wenn es um die Putzarbeit geht, ist es meiner Ansicht nach am ehnsten eine Frage des Geldes wie viel man selber macht, bzw. machen muss.

      aber nehmen wir das Beispiel man ein bisschen allgemeiner kommt man vielleicht drauf, dass der Mensch einfach faul ist und gewisse Dinge nicht lernen will? 🙂 auf Seiten Männer Kochen, Haushalt, und ähnliches (ja, Klischee, aber leider oft begründet) und auf Seiten Frauen Computer, Autos, Sport (ebenfalls Klischee, auch begründet…)

      darum eigentlich meine Schlussfolgerung: mehr Interesse an Dingen zeigen die anderen wichtig sind, auch wenn die einem selber manchmal als unangenehm erscheinen?

      Und für alles, wo man mehr Menschen mobilieren muss um etwas zu ändern: hopp, an die Arbeit und versuchen die Ungerechtigkeit zu bereinigen. Weil wenn aus den Diskussionen hier nichts entsteht, so sind sie auch nicht so notwendig.

      • seronegativ sagt:

        weshalb lieben frauen einen ferrari und wollen ihn zum trabi umbauen?

      • Hotel Papa sagt:

        Weil man dann (seriell) mehrere Ferraris haben kann? (Weil, beim Trabbi zu bleiben ist ja nun wirklich nicht zumutbar!)

        Nein, natürlich ist solches Verhalten keine bewusste Absicht. Aber ein häufig zu beobachtendes Schema.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      HP, bei dir wäre noch Leiterwägeli zu hoch gegriffen……

      • seronegativ sagt:

        das war jetzt wirklich bösartig, pippi! oder kennst du den HP so intim 😉

      • Hotel Papa sagt:

        @Seronegativ: Das hat Methode bei der Dame. Wenn die Argumente ausgehen auf den Mann spielen. Am besten direkt zwischen die Beine.

        Tant pis. Sticks and stones… Jedenfalls wenns von der P.L. Amazone kommt.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      seronegativ, ich gebe zu, es war nicht nett. Aber der braucht das offenbar, er fordert es immer wieder heraus. Nein, ich kenne ihn nicht intim, bin nicht schuld an seinem Trauma.

      • Hotel Papa sagt:

        An einem derzeitigen Trauma bist Du sehr wohl schuld. Es will mir nicht in den Kopf, das Gehirnwäsche so etwas mit einem Menschenkind anrichten kann.

        Im übrigen: Stil, gute Dame. Du vergreifst Dich wieder laufend.

        Und was ist eigentlich so verdammt schwer daran, die Antworten so zu geben dass sie am rechten Ort im Baum erscheinen? Oder ist es Dir so furchtbar wichtig, Deinen eigenen „Anworten“ link zu haben, dass Du auf Lesbarkeit für die übrigen Leser pfeifst?

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      HP, du sprichst in Rätseln…..

  • Melanie Meier sagt:

    was machen Männer denn für ihre Gleicherechtigung? 🙂 kleines Beispiel, erst gerade erlebt:

    Mein Ex wohnt seit längerer Zeit im Ausland. Wer kohct und putzt? Seine Haushälterin. Auf die Frage, wieso er denn nicht kochen lernen will war seine Antwort: weil er immer in einer bequemen Lage war, nicht selber kochen zu müssen. Soll heissen: früher waren es Mami und seine Freundinnen, heute hat er halt eine Haushälterin 🙂

    Versteht mich nicht falsch, ich bin für absolute Gleichberechtigung! Anhebung Rentenalter (lieberallgemeine Senkung), Abschaffung Wehrpflicht sowieso…und was es halt noch so alles gibt.

    Aber wieso wollen viele Männer haushaltstechnisch gar nicht selbständig sein? Tut mir leid wenn ich jetzt ein paar Männern unrecht tue, aber leider ist dies auch heute noch in meinem Alter ( + / – 25) der Fall.

    • Tim sagt:

      Warum willst du, dass jeder den Haushalt so organisiert wie du?

      • Melanie Meier sagt:

        um die Organisation des Haushaltes geht es gar nicht. Eher darum ob jemand bereit ist, Sachen zu lernen die einem vielleicht auch nicht so liegen, aber man macht sich die Mühe jemandem anderen zu liebe. Muss ja dann auch kein grossartiges Menü sein, es wäre viel eher der Wille der zählt. Ohne romantisch tönen zu wollen…

        Und das Kochen war jetzt auch nur ein Beispiel. Eines, das viel vorkommt…

      • WebOpa sagt:

        Super, wann lernst du, in dich in aller Öffentlichkeit am Hintern zu kratzen, laut zu rülpsen oder die Mannschaftsaufstellungen der Fussballigen?

    • seronegativ sagt:

      ich verstehe dich nicht falsch, du möchtest den männern verbieten, gewisse arbeiten auszulagern. ich nehme an, du flickst deinen compi auch selbst – oder muss dein aktueller macker das gratis für dich erledigen?

      • Melanie Meier sagt:

        nein, das möchte ich nicht 🙂 sondern nur dass die betrachtungsweise über gewisse dinge nicht mit der begründung: wieso sollte ich? abgetan werden. und man sich vielleicht ein bisschen mühe gibt. weil wenn man lange gekocht hat und dann der partner nicht mal mithelfen kann tischen sondern sagt: ach, ich will den film noch fertig schauen… dann fragt ich mich schon ein bisschen 🙂

        haha, wie gesagt, klischees… 😀 ich bin informatikerin richtung applikationsentwicklung, und beschäftige mich seit über 10 jahren auch mit der hardwaretechnischen seite der computer… 🙂 so viel dazu…. auto habe ich nicht, velo kann ich selber flicken… ausserdem bastle ich gerne meine ikea möbel selber zusammen, auch wenn es blatern gibt. steuereklärung mache ich auch selber… und meine „macker“ lade ich auch gerne ins restaurant ein 🙂 sonst noch eine frage?

      • Adi sagt:

        @Melanie

        Interessant… dich würde ich gerne mal kennen lernen
        🙂

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Finde ich nicht so schlimm, ich habe auch eine Putzfrau – sofern sie kommt, etwa jedes 4. Mal meldet sie sich ab, Kopfweh, Beinweh, usw. – und wenn ich finanziell in der Lage wäre, hätte ich eine Haushälterin, ausser Kochen kann mir nämlich der ganze Krempel gestohlen bleiben. Gärtnern und Kochen, das macht Spass, ansonsten…..

    • adlerauge sagt:

      meine erfahrungen in x verschiedenen gemischtgeschlechtlichen WGs (vor wenigen jahren) hat mir ein ganz anderes bild gezeigt: viele frauen haben da wenig bis gar nie gekocht. bei den männern habe ich viel mehr exemplare kennengelernt, die nicht nur einigermassen gerne sondern sogar teilweise ausgezeichnet kochten. ich selber lasse es mir nie und nimmer nehmen, regelmässig zu kochen und gelegentlich regelrechte kochorgien vom stapel zu lassen.
      beim putzen konnte ich keine geschlechterspezifischen unterschiede orten, nur reinlichkeitstypen. da gab es halt das ganze spektrum, unabhängig vom geschlecht.

      ich glaube, du hast dich einfach damals in einen haushaltsfaulen typen verliebt. kann passieren. schau nächstes mal halt etwas genauer hin, wenn es dich so sehr stört.

    • Adi sagt:

      Seltsam, ich bin auch +/- 25 und in meinem Umfeld erlebe ich das nicht so – klar gibt es solche Paschas. Ich habe aber auch Freundinen die nicht kochen können,

      • seronegativ sagt:

        mann der nicht kochen kann = pascha
        frau die nicht kochen kann = freundin

        adi der verkappte feminist? oder einfach nur ein heti mit ‚blue balls‘ der sich notfalmässig bei den frauen beliebt machen will 🙂

      • Adi sagt:

        @seronegativ

        Hehe, da hast du mich voll erwischt (so gefärbt redet man heute schon ohne es zu merken) – mir fällt aber grad kein Wort für einen „weiblichen Pascha“ ein.
        Und was das andere betrifft, muss ich dich leider entäuschen.

        😉

    • Urs von 15:43 sagt:

      Gute Frage.
      Wie wär es mit einem sehr weitverbreiteten Mami-Komplex?

      Ich würde mal die These wagen, dass wohl OFT die Mutter Sohnemanns Socken und schmutzige Unterhosen aufhebt, wäscht,und wieder in den Kasten räumt, und zwar so lange, bis die Ehefrau den Part übernimmt.
      Und wenn eine Frau dann anders gewickelt ist als Mami, ist sie keine richtige Frau. Und Mami’s Kartoffelsalat ist eh auch der Beste.

  • Bruno Giordano sagt:

    Alle Menschen sind gleich. Alle haben einen Kopf, zwei Augen, zwei Ohren, zwei Arme, zwei Hände, zwei Beine, zwei Füsse etc.etc. Und doch gibt es einen wesentlichen Unterschied! Merkwürdig ist, dass Emanzen das nicht wahrhaben wollen. Langsam erfolgt ein showdown der lächerlichen „Frau Mustermann“. Das sind jene emanzipierten Frauen, die z.b. nur Männerkleider tragen und aus Prinzip nie etwas anziehen, das nicht auch ein Mann tragen könnte und deshalb glauben, sie hätten die Hosen an. Als ob es darum ginge!! Zum Nachdenken: „Den Prozess, durch den sich die Freiheit des verheirateten Mannes wiederherstellt, nennt man Emanzipation der Frau“. Deshalb die Empfehlung, ruhig bleiben und abwarten.

    • mensch sagt:

      wahrlich, sie verstehen das prozessmanagement – daher gibt es ein „denk-mit“ und obendrauf noch ein „hat’s kapiert“ – nur ist die durchlaufzeit noch, sagen wir mal, beschleunigungsfähig 😉

    • Sandro sagt:

      Ihr Votum zeugt meiner Ansicht nach nicht gerade von einer geglückten Durchdringung der Problematik. Stattdessen erinnern Ihre Zeilen viel mehr daran, dass es auch so wunderliche Figuren wie René Kuhn gibt. Sein Buch „Zurück zur Frau – Weg mit den Mannsweibern und Vogelscheuchen“ dürfte bei Ihnen wohl an der richtigen Adresse sein.

  • Es heisst überigens Maskulisten, nicht Maskulinisten.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Maskulismus

    Doch das nur so nebenbei 😉

    • Auguste sagt:

      @ marcel

      hmm…, sie meinen, wir wissen noch nicht einmal richtig, wie die fahne aussieht, der wir hinterher trotten sollen? ich bleib daheim und schau fussball.

    • seronegativ sagt:

      echte Maskulisten würden nur Beiträge in einem Papablog schreiben 🙂

      insofern ist die Schreibweise, Maskulinisten doch richtig (eine Chimäre aus Maskulist und Feminist, m.a.W. ein Mann, der seinen Platz in der Geschlechtergeogafie noch nicht gefunden hat)

    • Sind wir denn nicht alle beim Fähnlein Fieselschweif?

  • John sagt:

    „Maskulinismus? Vielleicht sollten die Männer einfach wieder ein bisschen mehr Fussball schauen.“

    That’s it! Der Satz sagt schon alles. Danke.

  • Stefan Brühlman sagt:

    Ich finde, Männer sollten auch mal den Salat rüsten.

  • Sereina sagt:

    Ach, habt Ihr Probleme! Offenbar kommen der Sommer und sein Loch.

    Wir haben als Mündige in diesem Land alle dieselben Rechte, aber wir nehmen sie oft nicht wahr. Alle aber wissen, dass wir Rechte haben, und alle können sich mit ein ganz klein wenig Mühe drum bemühen.

    Das einzige wirkliche Problem im Artikel sehe ich in der verbrecherischen Rumschnippelei an Kindern, an Mädchen und Jungen. Dabei ist es nicht von Bedeutung, wer das macht, ob Muslims in einer stinkenden Kuhdunghütte oder Juden in einem properen Spital. Es gehört sich ganz einfach nicht, an Kindern rumzuschnippeln – es gibt keine Vernunft und keinen Gott, der so etwas in der heutigen Zeit verlangt.

  • Blitz Blank sagt:

    @ seronegativ

    „wenn punkt 1 gilt, sind punkte 2 oder 3 überflüssig, bzw. verwirrend, vorausgesetzt Blitz Blank meint, frauen und männer seien gleichwertig …“

    Gebe ihnen 100% recht und ja…. frauen und männer sind natürlich gleichwertig.

  • Sandro sagt:

    Männeremanzipation muss heute meiner Meinung nach primär heissen, zu sich selbst in ein möglichst autonomes Selbstverhältnis zu gelangen und dabei kritische Distanz zu gewinnen zu Entwürfen, die sich im Grunde als Moment einer gesellschaftlichen Fremdbestimmung herausstellen. Dieses geschärfte Selbstverhältnis will niemals dasjenige der Frauen in Frage stellen, es will vielmehr erreichen, dass es für den Mann selbstverständlich wird, einer emanzipierten Frau auf gleicher Augenhöhe zu begegnen. Ressentiments als Reaktion auf die erreichte Emanzipation der Frauen scheint mir grundsätzlich vollkommen fehl am Platz zu sein, weil diese meist mehr reaktionäre Affekte freisetzt denn fortschrittliche Perspektiven eröffnet für eine gelingende Männeremanzipation. Allerdings sind Männer mit einem autonomer funktionierenden Selbstverhältnis auch stärker bereit, bestimmte Positionen den Frauen gegenüber kämpferisch zu vertreten. Gerade im Spannungsverhältnis von Erwerbsarbeit und Kinderbetreuung kommt es vielen Frauen, die sich durchaus als emanzipiert verstehen, auch heute noch nicht ganz ungelegen, wenn ihre Männer weiterhin den traditionellen Part des „Haupternährers“ übernehmen, weil sie dadurch in der privilegierten Lage sind, mehr Zeit mit den Kindern (und mit sich selbst) verbringen zu können. Nur: Dieses Privileg – falls es denn so gesehen wird – können natürlich Frauen, die mit emanzipierten Männern zu tun haben, nicht mehr ohne Weiteres für sich alleine beanspruchen, da die Selbstverständlichkeit eines kollektiv zugeschriebenen Rollenverständnisses in diesem Kontext auf beiden Seiten weg fällt. Die Frage, die sich mir also in diesem Zusammenhang stellt ist diejenige, ob denn viele Frauen heute wirklich bereit sind, jene Offenheit aufzubringen nicht nur für das eigene Emanzipationsanliegen, sondern auch für dasjenige der Männer. Wenn nämlich der Mann keine Frau mehr will, die für Haus und Herd zuständig ist, dann kann auch die Frau den „Haupternährer“, denn Vollzeit-Erwerbstätigen, nicht mehr länger wollen, da das eine ohne das andere letztlich nicht ernsthaft zu haben ist.

    • Dani sagt:

      @Sandro: Bravo – super auf den Punkt gebracht!

    • sumu sagt:

      Und jetzt könnten wir noch das Frauen/Männer Ding löschen und von einer Emanzipation der eigenen Persönlichkeit sprechen. Aber das setzt voraus das wir aufhören alle in feste Rollen und Denkweisen zu pressen.

      • Auguste sagt:

        @ sandro

        hmm…, im ersten satz ist der sinn so perfekt getarnt, dass ich ihn beim besten willen nicht finde – ich versuchs aber noch mal, wenn ich die verwicklung im hirn gelöst habe, die die ersten fünf mal lesen verursacht haben. geht es weiter unten so schmerzhaft weiter?

  • Peter H. sagt:

    eine bemerkung zur männerbeschneidung:

    wer weiss, was er sich antut und die folgen selbst und alleine trägt, soll sich meinetwegen den kopf abschneiden lassen. meist sind in solchen fällen die folgen sowieso nicht spürbar.

    doch ohne medizinische notwendigkeit an leuten rumschneiden, die sich nicht wehren können, ist eine miese sauerei – egal, was man dabei wegschneidet. das gilt für muselmanen und juden (ich bin ein freund der juden, also unverdächtig, und die muselmanen sind mir wurscht, wenn sie die welt und ihre mädchen in ruhe lassen…) und allle anderen heilige-schrift-interpreten.

    der mensch hat ein recht auf unversehrtheit. basta.

  • Können wir uns darauf einigen dass im Jahre 2010 n. Chr. alle Diskriminierungen, Ungleichheiten und Diktate die dem Menschen aufgezwungen werden zu verurteilen sind? Dass alle Menschen in Notlagen beschützt werden können? Dass Jammern und mit dem Finger zeigen bescheuert sind? Dass es immer noch viele Idioten und Idiotinnen auf der Erde gibt und man denen keinen Zentimeterbreit Platz geben sollte? Danke.

    • Blitz Blank sagt:

      Gerne, wenn du damit meinst, dass auch Idioten und Idiotinnen ihren Platz haben dürfen soweit sie anderen keinen Schaden zufügen.

      • Korrekt. Und wichtig – nie aufhören mit Andersdenkenden zu sprechen, denn mit Verständnis, Ruhe und Würde macht man sich am Besten verständlich.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Pascal, ich kann nicht mit jedem Armleuchter sprechen wie mit einer kranken Kuh, das verlangst du doch auch nicht, oder? Es gibt einfach zu viele, die gar nicht verstehen wollen, da geht es nicht um Dialog, sondern darum, ihren Frust abzulassen, da kannst du dann mit Engelszungen reden und hundertmal deinen Standpunkt klarmachen, es nützt nichts, das Wort wird dir dauernd im Mund verdreht. Allein heute tummeln sich mindestens zwei von diesen Exemplaren hier – Hopfen und Malz verloren.

      • Auguste sagt:

        hmm…, ich kann mir nicht helfen pippi, aber wenn sie „armleuchter“ schreiben, klingen sie unglaublich sexy.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Auguste, ernsthaft……? 😉

      • Auguste sagt:

        hmm…, und wenn sie es dann noch mit eine leischte, resolüte fronzösische akzent ausschpreschen…

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Auguste, Sie verwechseln mich aber nicht etwa mit Madame de Meuron? Ich bin etwas jünger…… 😉

      • Auguste sagt:

        @ pippi

        hmm…, nur in dem sinne, das ich sie auch für eine lady (mit krallen, wenn nötig) halte.

        etwas off-topic: wenn sie ein wenig schmunzeln wollen. gestern hat der der jedi-master gargamel und „ein jedi-kumpel“ den „imperator“ und seinen gerupften schläger-rolli bei sich in pjöngjang besucht. am ende vom tag hat rolli tatsächlich für einen moment den glauben an die welt und den „imperator“ verloren. die kometin lea hat ihm, versehentlich, beinahe noch den gnadenstoss verpasst – grosses kino im „kleinen mamablog“. popcorn und ein kühles bier ist empfohlen. das war sogar noch lustiger als damals im ersten feldzug.

      • Lea sagt:

        also das schmeichelt mir jetzt schon, kometin lea. tut gut!

        das bier hat bei mir eine tendenz zu flatulenz. tubular bells ain’t my tune.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Auguste, ich habe Ihre Beiträge bei der Konkurrenz gelesen, zuerst fand ich ja, Sie seien ein Verräter, aber dann war es doch ganz amüsant. Inzwischen drehen sie sich dort im Kreis, das Feindbild fehlt.

      • wundervoll geschrieben!

  • Urs sagt:

    Einige Leser hier, offensichtlich feministische „Männer“, erinnern mich an einen Feministen, der jahrelang grossmäulig jeden erdenklichen feministischen Unfug nachgebetet hat. Seit er wegen angeblicher Vergewaltigung, bloss aufgrund der Aussage einer Frau, seit Monaten in U-Haft sitzt, winselt er um Haftentlassung. Der guten Form halber hier noch sein Name: Jörg Kachelmann.

    Allein 20 Buben in allein nur 12 Tagen nur allein in Südafrika infolge Beschneidung regelrecht „verendet“:

    http://muskelkater.wordpress.com/2010/06/22/sudafrika-illegale-beschneidungen-misslungen-zwanzig-jungs-mussten-sterben/

    Das sind nur die Toten. Von den Genital- und Beinamputierten infolge von Entzündungen ist hier noch nicht mal die Rede!

    Feministische Organisationen lobbyieren dafür, dass Resolutionen und Gesetze Buben vom Schutz auf Leben und Unversehrtheit ausschliessen – damit reiche westliche Frauen unter Hinweis auf Genitalverstümmelungen in der Dritten Welt noch weiter Privilegien einfordern können. Das ist pervers!

    • Markus sagt:

      eben beim Mann ist es eine Beschneidung, bei der Frau eine Genitale verstümmelung. Leider wird die westliche Welt langsam systematisch verblödet und früher oder später wird dies sich rächen. Lions for Lambs!

      • matt sagt:

        Wieso muss man sich überhaupt über diese Frage streiten? Wenn egal bei wem irgendein Körperteil amputiert oder verstümmelt wird ohne eine dringende medizinische Notwendigkeit ist dies schlicht Körperverletzung. Auch wen man jemand gegen seinen Willen tätowiert ist es auch Körperverletzung.
        Wenn eine Region eine Beschneidung verlangt kann man die immer noch als Volljähriger durchführen lassen.

    • Tim sagt:

      … Und das Gewebe, das bei der Genitalverstümmelung von Knaben gewonnen wird, wird für die Erforschung von Kosmetik für reiche Frauen eingesetzt.

    • seronegativ sagt:

      Ein Feminist sollte immer für Penetration hart bestraft werden, sollte er sein Ding in eine Frau reinstecken, denn gemäss feministischem Verständnis ist Penetration = Vergewaltigung. Insofern scheint Kachelmann die gerechte Strafe für sein uneinsichtiges und prähistorisches Sexualverhalten zu kriegen 😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Seronegativ, warum erzählst du hier wider besseres Wissen solchen Blödsinn?

      • seronegativ sagt:

        @ pippi

        danke für die blumen, „wider besseres wissen“ nehme ich als kompliment! 🙂

        immerhin könnte alice schwarzer noch als meine älteste schwester durchgehen.

        aber frauen mit jahrgang 1970 oder höher, welche sich feministin bezeichnen, finde ich so folkloristisch wie investmentbankerinnen, die im landfrauenverband zopf backen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Markus, geh‘ dringend aus der Sonne, das kommt nicht gut!

      • Markus sagt:

        stell Dir mal vor es wäre umgekehrt, wobei ich dies mit der Creme nicht so ganz glauben kann. Schön wäre es an der Sonne 😉

    • Urs von 15:43 sagt:

      ZITAT URS:
      „Feministische Organisationen lobbyieren dafür, dass Resolutionen und Gesetze Buben vom Schutz auf Leben und Unversehrtheit ausschliessen – damit reiche westliche Frauen unter Hinweis auf Genitalverstümmelungen in der Dritten Welt noch weiter Privilegien einfordern können.“
      ENDE ZITAT

      Lieber Urs,
      kannst Du hier einen Link auf eine sauber recherchierte Geschichte posten, einen Artikel einer renommierten Zeitung oder ähnlich?
      Dies klingt mir nach Behauptung.

      • Urs sagt:

        Das ist noch nicht mal nötig. Googeln und schauen, was Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen im Hinblick auf die Beschneidung von Kindern fordern, das ist dann wohl eindeutig. Das Netz ist voll von Beweismaterial. Oder schauen, was die Parteien fordern. So verlangen besonders feministische Parteien wie SP und Grüne explizit die Beschränkung des Schutzes vor Beschneidung auf Mädchen. Bei den Grünen haben Parteidelegierte sogar mal explizit gegen das Verbot von Jungenbeschneidung gestimmt! Sie (und alle, die hier mitlesen) können sich gerne im Netz davon überzeugen! Die feministische Ideologie ist sehr einfach gestrickt: Mann = Täter, Frau = Opfer! Verstümmelte und getötete Jungs stören da nur, also gibt es sie einfach nicht…..

      • Der (etwas) andere Urs sagt:

        Willst Du mich auf den Arm nehmen? Das kannst Du doch nicht ernst meinen! Du setzt hier tatsächlich das Abschneiden der männlichen Vorhaut aus kulturellen, religiösen und (wenn auch umstrittenen) medizinischen Gründen der Entfernung der Klitoris, oft in Verbindung mit Zunähen der Vagina gleich?

        Ich bin auch gegen das Beschneiden von Buben, nur damit das gesagt ist. Aber Deine Argumentation ist genauso zum K*tzen, wie Du das den „Feministinnen“ unterschieben willst.
        Wenn Du das ernst meinst, bist Du entweder selbst dermassen verletzt worden von Frauen, wie ich es mir gar nicht vorstellen kann. Oder, Du bist, ich kann es leider nicht anders sagen, auch wenn ich damit meinen Beitrag damit aufs Spiel setze, wohl das dümmste Arschl*ch, das mir je nicht begegnet ist!

  • Max Erdinger sagt:

    Die gute Frau Binswanger sollte sich vielleicht erst mal schlau machen, bevor sie mit falschen Begriffen um sich wirft: Es gibt keine „Maskulinisten“! Es gibt MASKULISTEN! Geprägt hat den Begriff m.W. Michail Savvakis http://www.maskulist.de, der unter dem Pseudonym Michail A. Xenos auch Autor eines sehr lesenwerten Buches ist: „Medusa schenkt man keine Rosen“. Übrigens, Frau Binswanger, Beschneidung von Jungs: 20 Beschneidungstote allein in Südafrika während der letzten zwölf Tage.

    Und ja, es gibt radikale Männerrechtler. Gut so. Zeit wird es, daß fünfzig Jahre feministischer Gehirnwäsche ein Ende finden. Mann und Frau zusammen sind der Mensch. Die feministische Keiletreiberei zwischen die Geschlechter muß aufhören, da die gesellschaftlichen Folgen katastrophal sind. Es gibt keine Powerfrauen! Ca. 99 Prozent aller je gemachten Erfindungen sind männliche Erfindungen. Das sollte sich die Frau Binswanger vielleicht mal überlegen, wenn sie ihren Computer einschaltet, sich ihre Kleider anzieht, oder mit ihrem Auto irgendwo hinfährt. Es gibt genau einen Grund, warum es Frauen gibt: Damit sie Kinder zur Welt beringen. Das ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Alles andere können Männer selbst und zumeist auch noch besser.

    Schönen Tag noch!

    Max Erdinger

    • Eni sagt:

      Sie haben veregessen zu erwähnen, dass die Frau dem Manne eine Gefährtin sein soll und umgekehrt.

      Ihre Ausführungen wären ja dann wieder das andere Extrem. Wiederlich!!!

  • Blitz Blank sagt:

    3 Punkte:
    1. Es muss immer wieder gesagt werden: Menschen aufgrund ihrer Geschlechtschromosomen Rechte vorzuenthalten oder Pflichten aufzubürden ist einfach nur Schwachsinn (oder aber Wille=Herrschaft). Einfach deshalb weil die Geschlechtschromosomen nahezu nichts über den jeweiligen Menschen aussagen. „Chromosomendiskriminierungen“ gehören abgeschafft.
    2. „Feminismus“ war/ist für mich eine notwendige Reaktion auf die bestandene/bestehende einseitige Benachteiligung von Menschen weiblichen Geschlechts, die leider nach wie vor auf der Welt existiert.
    3. Maskulinismus kann ich nur dann ernst nehmen wenn er sich um die Rechte des Mannes als Menschen einsetzt und sich konsequent gehen JEDE geschlechtliche Diskrimierung stellt.

    • seronegativ sagt:

      „… wenn er sich um die Rechte des Mannes als Menschen einsetzt“ hä? gibt’s dazu eine alternative wie „… wenn er sich um die Rechte des Mannes als Hund einsetzt“?

      • Issey Schnyder sagt:

        ja…

        „… wenn er sich um die Rechte des Mannes als Mann einsetzt.

        Das wäre dann eben “Chromosomendiskriminierungen”. So zumindest habe ich das verstanden.

      • seronegativ sagt:

        @ issey & Blitz Blank
        ihre erklärung bedeutet, dass wenn sich ein mann für die rechte des mannes als mann einsetzt, nicht mehr klar ist, dass ob es sich bei diesem mann um einen menschen handelt.

        im allgemeinen sprachgebrauch wird jedoch unter ‚mann‘ eine teilmenge von ‚menschen‘ begriffen, im gegensatz zu ‚männchen‘, wo die zugehörigkeit zu ‚mensch‘ oder ‚tier‘ nur aus dem zusammenhang erkennbar ist.

        ist es nicht so, dass wenn sich eine feministin für die rechte der frau einsetzt, man/frau diesen mensch-zusatz kaum benutzen würde, weil jede/r/m frau/mann klar ist, dass es sich bei ‚frau‘ um einen ‚menschen‘ handelt, auch wenn sie ihren eigenen nutzen in den vordergrund schiebt?

      • Issey Schnyder sagt:

        schon so wie Sie sagen….

        Wie würden Sie den Satz unter Punkt 3 schreiben? Selbstverständlich mit dem gemeinten Inhalt?

      • seronegativ sagt:

        @ issey
        wenn punkt 1 gilt, sind punkte 2 oder 3 überflüssig, bzw. verwirrend, vorausgesetzt Blitz Blank meint, frauen und männer seien gleichwertig …

  • Issey Schnyder sagt:

    Auch wenn folgende Zitate nicht wirklich provozierend gemeint sind, sondern durchaus einen wahren Inhalt für mich darstellen, so will ich mich doch bei allen sich beleidigt fühlenden Männern und Frauen hier entschuldigen.

    »Der Gott/die Göttin hat den Mann auf Ewigkeit gestraft und dem Weibe durch seine Wollust preisgegeben, und das Weib, das aus ihm nicht seinen Untertan, seinen Sklaven und sein Spielzeug zu machen und ihn lachend zu verraten versteht, ist nicht klug. – So war und ist es zu allen Zeiten. “

    »Gott hat ihn gestraft und hat ihn in eines Weibes Hände gegeben.« Buch Judith 16. Kap. 7.

    „Das weibliche ist das erste Geschlecht; er existiert, um ihr zu dienen, nicht andersherum.“ Martin van Creveld

    „Wenn du weisst, dass die meisten Männer wie Kinder sind, dann weisst du alles.“ Coco Chanel

    „Ein Mann kann anziehen, was er will – er bleibt doch nur ein Accessoire der Frau.“ Coco Chanel

    „Früher haben die Frauen auf ihrem eigenen Boden gekämpft. Da war jede Niederlage ein Sieg. Heute kämpfen sie auf dem Boden der Männer. Da ist jeder Sieg eine Niederlage.“ Coco Chanel

    „Wenn es in der Welt logisch zuginge, würden die Männer im Damensitz reiten.“ – Rita Mae Brown

    „Wer es für schimpflich hält, Frauen zu dienen, der erkenne mich schuldig! Schmach ertrage ich gerne, wenn Venus mich nur langsam quält, wenn meine Herrin schön ist. Die Herrin nimmt mich also auf, ich nehme alle Bedingungen an. Die Bettgesetze diktiere Du! Spotte meiner und du wirst über mich herrschen.“ Ovid

    • Blitz Blank sagt:

      Im Namen solcher „Schwärmereien“ ist jenseits der Kunst in der menschlichen Geschichte schon viel „Scheiss“(Krieg etc.) angestellt worden. Wobei das wohl eher auf die Eliten zutrifft, während das Fussvolk sich solchen schwärmerischen „Schwachsinn“ eher nicht leisten konnte, weil sie konkrete „Überlebens“-probleme zu bewältigen hatten. Als ob die Geschlechterbeziehung der Angelpunkt der Welt ist und alle unsere Probleme auf der Erde aus- oder auflösen könnte. Probleme lassen sich nicht mit solchen Schwärmereien lösen sondern nur mit einem mutigen Herzen und wachen Verstand.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Das gefällt mir auch nicht, warum soll ich über den, den ich liebe und begehre, herrschen wollen? Verdreht, Hierarchie in Beziehungen führt zu nichts, ist nur Krampf. Ich möchte keinen Untertan, wie sollte ich den achten können? Sie erweist ihm ihre Gunst, wenn er untertänigst darum bittet – das heisst eigentlich, ihre Lust ist nur eine Antwort auf sein Begehren, nichts Eigenständiges, keine Kraft, nur Mittel zum Zweck, um ihn gefügig zu machen? Nein, so sehe ich das ganz und gar nicht!

      • Issey Schnyder sagt:

        untertänigst bitten, könnte man auch mit umwerben übersetzen. Und Männer umwerben gerne Frauen!

        Aus diesem Grund erachte ich Maskulinismus als völlig unangebracht, denn ich denke mir, dass wir noch lange keine Struckturen eines Gynozentrismus haben werden, die es für Männer lohnen würde ihr Begehren des Weiblichen zu verdrängen.

        Zudem denke ich mir, dass in vielen Beziehungen die Gleichstellung pflegen trotzdem eine Person eher der Führer ist. Das hat nicht unbedingt viel mit Macht zu tun, sondern viel mehr mit den Bedürfnissen des jeweiligen Beziehungspartners. Ich stelle des öfteren fest, dass nur weil meine Lebenspartnerin gerne „die Hosen anhat“, ich als nicht richtig männlich betrachtet werde. Und so lange von vielen in unserer Gesellschaft es als unmännlich betrachten, wenn die Frau den dominanten Part in der Beziehung übernimmt, kann der Feminismus nicht das Ziel einer Gleichstellung erreicht haben.

        Lese / hör Tip:

        Wie Frauen Männer gegen ihren Willen glücklich machen. Sabina Riedl, Barbara Schweder

      • sumu sagt:

        @Pipi

        Da ich dir sonst gelegentlich klar (und manchmal auch harsch) widerspreche freut es mich dir diesemal recht geben zu können.

        Frau kann mehr als nur passiv ihre Rolle spielen. das Zusammenleben der Geschlechter wird interessanter wenn beide Seiten sich aktiv beteiligen. Das kann gelegentlich ein kokettieren mit traditionellen Geschlechterrollen beinhalten, aber genauso ein Ausbrechen aus diesen. Wenn beide Partner sich auf Augenhöhe begegnen ist ein solches Spiel bereichernd.

        Aber:

        Jetzt mal ganz ehrlich:
        Welche Der hier schreibenden Frauen hat ihrem Mann schon mal Blumen geschenkt?

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      @Issey
      Ich sehe, Sie lieben es, zu differenzieren. Sie haben natürlich recht mit Ihrer Aussage bezüglich, dass in einer Beziehung oft einer führt, weil eben oft der eine bedürftiger ist als der andere. Das ergibt sich aber individuell, es ist kein starres Rollenschema und auch gar nicht zwingend.

      „Und so lange von vielen in unserer Gesellschaft es als unmännlich betrachten, wenn die Frau den dominanten Part in der Beziehung übernimmt, kann der Feminismus nicht das Ziel einer Gleichstellung erreicht haben.“

      Damit bin ich grundsätzlich einverstanden.

      • Issey Schnyder sagt:

        danke für die Blumen… ja ich differenziere gerne

        klar soll es keine starren Rollenschemata geben… das war nicht so gemeint.
        Doch das Rollenschema ist noch bei vielen Herren und Frauen so, dass der Mann führt. Und ehrlich, ich bin überhaupt nicht bedürftig, sondern habe die Fähigkeit in meiner Person verankert, dass ich die Persönlichkeitseigenschaft meiner Partnerin nach Dominanz in der Beziehung akzeptieren kann.

        Viele Feministinnen berufen sich immerzu auf den Sexismus der Männer. Wenn man das mal auf der Ebene des sexuellen betrachtet, denke ich mir schon, dass das Patriarchat dazu führte, die Frau dem stärkeren Sexualtrieb der Männer zu unterwerfen. Jedoch auch in einer beliebigen Beziehungsstrucktur bleibt der stärkere Sexualtrieb des Mannes.

        Haben Sie auch schon die Erfahrung gemacht, dass am Beginn einer Beziehung das Umwerben ein grossartiges Gefühl war und danach mit den Jahren abnahm?
        Stellen Sie sich mal vor, dass Sie, wenn sie zum Begehren das Mannes JA sagen und JA sagen zu ihrer lockenden Weiblichkeit was dann passiert?

        Meiner Meinung und Erfahrung nach hört dann das Umwerben des Mannes nie auf. Schön. Oder?

        Noch den allgemein differenzierenden Satz…. klar geht alles auch anders… das ist nur eine Betrachtungsweise von vielen…

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      @sumu, ich habe tatsächlich schon Männern Blumen geschenkt, nicht oft zwar, aber es kam vor und zwar nicht ein Grünzeug bei Wohnungsbezug, sondern ein Rosenbouquet.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      @Issey
      Ja, schön – Sehnsüchte hätte frau noch viele……

      • Issey Schnyder sagt:

        na Sie haben es in der Hand….
        Bin sicher, dass viele Männer alles dafür tun würden Ihre vielen Sehnsüchte zu erfüllen…
        Sie müssen einzig und alleine nur etwas tun ….
        Seine einzige Sehnsucht erfüllen…. 😉

  • Michael Listening sagt:

    Ich halte Ihren Artikel für nicht sexistisch, aber durchwegs problematisch und irreführend. Das Urteil ist aber völlig unwichtig, viel wichtiger ist, was zu den einzelnen Stellen zu sagen ist.

    – Ausgerechnet die Opferrolle…
    Ich verstehe nicht das Ressentiment gegen Leute die auf Missstände aufmerksam machen, die sie selbst betreffen – das war immerhin seit jeher der gerechtfertigte, nötige und anerkannte Anteil der Frauenbewegung auch (ganz im Gegensatz zu angestrengt-verknorksten femuniversalistischen Ansätzen und der ubiquitären Genderperspektive).

    – … aus allen möglichen Rollen auswählen
    Rollen, und das ist der Common Sense der Frauenbewegungen von Woolf bis Butler, werden eben gerade nicht gewählt, sondern auferlegt (weshalb nicht nur das ‚wählen‘ sondern auch ‚alle mögliche‘ unmöglich ist). Wobei die Betonung und Stärke der Auslegung dieses Punktes über Zeit eindeutig zunimmt: früher war es eine biologische (d.h. in jüngster Zeit: individuell wählbare), heute gar eine soziale (d.h. nicht individuell bestimmbare) Rolle.

    – Vielleicht sollten sie mehr Fussball schauen
    Naja. Ich nehme an, dass das lustig sein sollte. Das ist es sicher nicht. Aber was ist es dann?
    Ich denke, es ist ziemlich eindeutig, dass diese Aussage perfekt analog ist zu Aussagen wie ‚Die Frauen würden besser wieder an den Herd‘ und zwar deshalb, weil die implizite Folge davon ist [, dann kommen sie nicht auf solche dummen (gefährlichen) Ideen.]
    Der Witz ist, dass das Ihre Aussage eben gerade nicht sexistisch (oder zumindest nicht verletzend, schlimm etc.) ist. Sie ist nur absurd, weil gerade diese Analogie gilt. Ich glaube, dass man fühlt, welchen Punkt ich machen will – er ist schwierig auszudrücken. Ich ziele darauf ab, etwas zu sagen in diese Richtung, dass gerade Sie [qua emanzipierte Frau] so etwas nicht sagen wollen können.
    Der Opfervorwurf wurde schon einmal gemacht. Die die in heute machen, haben ihn damals zu Recht für perfid befunden und es wurde viel unnötiger Hass aufgebaut um seinetwillen.

    • Hans sagt:

      Vielen Dank! Es ist relativ selten, hier einen objektiven, und somit um Konsequenz bemühten Beitrag zu lesen. Meiner Meinung nach zementiert der Blog vorgefasste Meinungen und hat häufig einen klar tendenziösen Charakter, was einer Verständigung in diesen wichtigen Fragen leider eher im Wege steht. Resultat ist somit, ob ungewollt oder nicht sei mal dahingestellt, eine breite Leserschaft und eine engagiert geführte Diskussion. Leider ohne Mehrwert. Was Sie in Ihrem drittletzten Satz ansprechen ist darum also eher Programm denn die persönliche Meinung der Verfasserin.

      • *sigh* sagt:

        @Hans: Sorry, da muss ich nochmals nachfragen:
        Was ist mit
        >> Meiner Meinung nach zementiert der Blog vorgefasste Meinungen und hat häufig einen klar tendenziösen Charakter
        gemeint?
        Dass die Leute ihre vorgefasste Meinung abgeben? Kann man ihnen ja wohl kaum verübeln.
        Tendenziös verstehe ich nun gar nicht – wenn anders lautende Meinungen fehlen, dürfte das höchstens an fehlender Beteiligung der anders denkenden Mitbürger liegen.

        Und keinen Mehrwert? Der Mehrwehrt entsteht doch dadurch, dass sich die genannte, breite Leserschaft (die sich von so plakativen Lockrufen wie sexistische Sprüche anlocken lässt) durch das Lesen anderer Blogbeiträge Einblick in andere Sichtweisen verschafft und so dazulernt? ..bitte das Internet nicht mehr schlecht machen ok? 😉

      • Hans sagt:

        @*sigh*

        Mit Blog meine ich die Themenstarter und nicht die daraus resultierende Diskussion. Mit tendenziös meine ich eine fehlende Objektivität. Zugegeben, ist schwierig, denn auch jeder Journalist ist nur einer der zwei Geschlechtsgruppen angehörig und hat dadurch seine persönlich gefärbte Meinung und Lebensgeschichte. Das Strickmuster ist aber auch zu einfach: Je kontroverser das Thema formuliert wird, desto mehr Kommentare, desto eher wird – irrtümlich – daraus geschlossen, dass es sich um ein ganz heisses Eisen handeln muss. Ich erwarte daher von einem Themenstarter, dass er sich dieses Umstandes bewusst ist und die nötige Vorsicht walten lässt. Schade, wenn es ihm nicht gelingt, aber ärgerlich, falls mein Vertrauen als Leser diesbezüglich absichtlich missbraucht wird, das heisst, die Wahl der Formulierung nicht ganz ungewollt war. Ich ärgere mich dann über die zahllosen eindeutig über das Ziel hinausschiessenden, und somit völlig unnötigen und unbrauchbaren Kommentare, welche wahrscheinlich im Pausenraum des Tagi-Newsnetzes Schulterklopfer und weiteres auslösen.

        Mehrwert: Nur hiermit meine ich die Diskussion. Ohne Moderation ergibt sich häufig eine etwas belanglose Diskussion mit einem blossen Meinungsaustausch, welcher zuweilen etwas gar hitzig geführt wird. Aber ein wenig muss ich Ihnen schon recht geben. Immerhin 🙂 Trotzdem habe ich bezüglich des Internets eher eine realistische denn optimistisch gefärbte Einstellung.

      • *sigh* sagt:

        Nun das stimmt wohl alles. Wir sollten aber nicht vergessen, dass auch die lieben „sich-eigentlich-nicht-für-das-Thema-interessierenden-aber-weils-so-schön-aggresiv-formuliert-war-muss-ich-will-ich-auch-mitreden-dürfen-Menschen“ nunmal Teil unserer Gesellschaft sind und deren Beiträge (besonders in einer Demokratie) wohl angehört werden müssen.
        Für das Thema Mutterschaft (auch wenn der Blog inzwischen deutlich weiter greift), eine eigene ThinkTank Veranstaltung aufzuziehen würde vermutlich zu weit gehen und kaum genügend Teilnehmer finden.

        Gegen eine aktive Moderation hier im Blog, wie ich es mir von Foren eigentlich gewöhnt bin, hätte ich allerdings auch gar nichts einzuwenden! Grade wenns ums Thema Gleichberechtigung geht sind hier einige Exponenenten vertreten die die Gräben bloss noch tiefer sehen wollen und rein gar nichts konstruktives beitragen. Die sollten rausgeschmissen werden können (nochmals wie ich es von Foren eigentlich gewöhnt bin).

        Zum Internet noch kurz: Es ist immerhin eine Chance an Informationen zu gelangen die früher nie zur Verfügung geständen hätten. Was dann damit gemacht wird, ist eine andere Sache..

      • Stef sagt:

        @ sigh
        Ich wäre froh, wenn es weniger Moderation geben würde, ich habe keine Angst vor doofen Meinungen, wenn mich etwas nicht interessiert überlese ich es einfach. Ich finde es ziemlich nervig, wenn plötzlich Sachen gelöscht werden, vorallem, wenn die Kommentare dazu drinbleiben. Es ist auch nicht ersichtlich, nach welchen Gesichtspunkten gelöscht wird, z.B. englische Kommentare werden nicht gelöscht, obwohl sie offiziell nicht zugelassen sind.
        Freuen wir uns an anderen Meinungen, geniessen wir es, das wir auf irrelevanter Ebene miteinander streiten können und wenn es uns zu fest nervt, lassen wir es einfach wieder.

      • Stef sagt:

        warte auf Freischaltung…

      • Stef sagt:

        @ sigh
        Ich wäre froh, wenn es weniger Moderation geben würde, ich habe keine Angst vor doofen Meinungen, wenn mich etwas nicht interessiert überlese ich es einfach. Ich finde es ziemlich nervig, wenn plötzlich Sachen verschwinden, vorallem, wenn die Kommentare dazu drinbleiben. Es ist auch nicht ersichtlich, nach welchen Gesichtspunkten gelöscht wird, z.B. englische Kommentare werden nicht gelöscht, obwohl sie offiziell nicht zugelassen sind.
        Freuen wir uns an anderen Meinungen, geniessen wir es, das wir auf irrelevanter Ebene miteinander streiten können und wenn es uns zu fest nervt, lassen wir es einfach wieder.

      • *sigh* sagt:

        @Stef: Das sehe ich anders. Irgendwann hat jedeR ihre/seine X Challenges (siehe Tennis) verwirkt und soll sich nicht mehr äussern dürfen. Das Leben ist mir echt zu kurz um mich unzählige Male immer wieder mit denselben, von denselben Leuten eingebrachten, sinnfreien Statements beschäftigen zu müssen! So verliert irgendwann jedes Forum die Mitglieder, die konstruktiv denken können und stirbt aus. da Proleten ja auch nicht mehr mitschreiben wenn sie niemanden mehr bashen können.

      • Stef sagt:

        @ sigh
        Ich verstehe das schon, nur das Problem ist die Instanz, wer entscheidet, was gut ist? Die Blogs sind ja häufig auf Polarisierung geschrieben, so nach dem Gesichtspunkt, wer geht heute wieder aufeinander los, also würden wohl auch die Kommentare nach diesem Gesichtspunkt ausgesucht werden. Für eine sinnvolle Diskussion ist die Auswahl an Leuten zu beliebig, die Namen zu verwirrend (es ist möglich, dass mehrere mit dem selben Namen schreiben), dann gibt es Leute, die bei jedem Thema mitschreiben, andere stossen zufällig drauf. bei manchen Themen habe ich das Gefühl, dass Leute mobilisiert werden, da könnte mich mein Eindruck aber gut täuschen. Ich kann nur mitschreiben wenn ich nicht am arbeiten bin und zu den Kindern gucke, was die auch schon ganz gut selber machen.
        Die meisten hier haben manchmal sehr gute Beiträge und manchmal absolute Abstürze.
        Mir löscht es zum Beispiel ab, wenn sich die Leute Studien um die Ohren schlagen, anderen wird meine Ich- Perspektive auf die Nerven gehen, es ist halt vielseitig hier.
        Weil ich sehr schnell lesen kann, stört es mich nicht, wenn Quark geschrieben ist, ausser die … Maus klemmt beim scrollen.
        Wenn ein Beitrag mehr als den ganzen Bildschirm braucht, lese ich ihn nicht, ich will keine Manifeste.
        Nimm dir die Freiheit, einzelne einfach zu ignorieren. Liebe Grüsse

      • *sigh* sagt:

        @Stef:
        WENN ich mich hier schon beteilige und mir diverse fremde Meinungen in einem (Diskussions-)Forum zu Gemüte führe, dann will ich auch, dass die Diskussion vorwärtsgeht. Bleibt das aus, bleiben die guten Leute aus und das Forum stirbt.
        Wenn ich etwas mache, dann auch richtig! Selbstdarsteller sollen sich nach Second-Life verziehen und dort ihrem Ego fröhnen.

    • Widerspenstige sagt:

      @Michael Listening (wundervoller Nick!)

      Ich teile Deine Meinung und auch von @Hans et al. und bin schon viele Male ‚an die Wand gefahren‘ hier mit einer ähnlichen Aussage. Die erscheinen hier gar nicht….

      Besonders hervorzuheben diese reife Überlegung wegen den Rollen, da die gesellschaftlichen Strukturen im Wandel sind:
      ‚…Wobei die Betonung und Stärke der Auslegung dieses Punktes über Zeit eindeutig zunimmt: früher war es eine biologische (d.h. in jüngster Zeit: individuell wählbare), heute gar eine soziale (d.h. nicht individuell bestimmbare) Rolle.

      Und da stolpere ich auch und erwarte eine abgeklärtere und differenziertere Betrachtungsweise. Aber eben, der teaser und der Artikel dazu muss ‚quotengerecht‘ plaziert werden, sonst laufen anscheinend die LeserInnen und BloggerInnen davon:
      ‚…Ich ziele darauf ab, etwas zu sagen in diese Richtung, dass gerade Sie [qua emanzipierte Frau] so etwas nicht sagen wollen können. Der Opfervorwurf wurde schon einmal gemacht. Die die in heute machen, haben ihn damals zu Recht für perfid befunden und es wurde viel unnötiger Hass aufgebaut um seinetwillen.‘

      Genau das muss mit allen Mitteln verhindert und eine lösungsorientierte Diskussion in Gang gebracht werden. Alles andere ist kontraproduktiv und beisst sich selber. Ich will endlich Fortschritte im miteinander sprechen sehen, spüren und geniessen können und nicht im dauernden Hick-Hack aufeinanderlos hetzen. Ist das zuviel verlangt in unserer sog. aufgeklärten westlichen Gesellschaft?

  • Das einzige, was mich jeweils nervt, sind Alt- und Uraltemanzen, die noch nicht bemerkt haben, dass die Siebzigerjahre vorbei sind und immer noch irgendetwas von männlichen Privillegien u. ä. schwafeln. Die nerven mich mindestens ebenso, wie die Makuslisten, die der Meinung sind, Frauen gehörten wieder zurück an den Herd. Beides sind für mich schwerst Zurückgebliebene, die in einer Welt leben, dich sich mir wohl nie erschliessen wird. Muss ja auch nicht. Das sind zum Glück beides Minderheiten, die man getrost ignorieren kann- auch wenn’s manchmal schwer fällt.

  • Darja Rauber sagt:

    Braucht es die Männeremanzipation? Nein.

    „Maskulinismus“ ist bloss eine lächerliche Abwehrschlacht reaktionärer Elemente in der Gesellschaft, die sich „auf den Schwanz getreten“ fühlen, weil sie ihre Privilegien abgeben müssen.

    Und dabei ist die Ideologie und der Jargon dieser Männer bloss eine billige Kopie dessen, was die Frauen sich über Jahrhunderte in anstrengendem Diskurs und Aktivismus erkämpft haben. Keine eigenen Ideen, kein eigentliches Problembewusstsein, keine Philosophie dahinter, bloss ein peinlicher Ausdruck von Frust und verkapptem Frauenhass. „Frau“ wird einfach durch „Mann“ ersetzt, und fertig ist das Rezept für den „Maskulinismus“.

    Dass ich nicht lache.

    Maskulinismus gehört in den selben Topf wie Weisse in den Staaten oder Südafrika, die sich durch ein Ende der Apartheid und Rassentrennung plötzlich als durch Schwarze benachteiligt sehen; und wie ostdeutsche Ultrarechte, die sich als Opfer sehen und abstrusen Verschwörungstheorien über die EU anhängen… Und sie benehmen sich wie die unreifen „Sandkasten-Goofen“, die noch nach dem „Wie du mir, so ich dir“ Prinzip streiten und aufschreien, wenn das „Gspönli“ ihnen die Schaufel weggenommen hat.

    Nein, wir Feministinnen sind keine Mänenrhasserinnen. Viele von uns leben mit Männern zusammen, lieben ihre Partner, Brüder, Söhne, Väter, und es würde ihnen nicht im Traum in den Sinn kommen, diese Menschen aufgrund ihres Geschlechts benachteiligen zu wollen. Aber wenn wir als „hässliche Emanzen“ und dergleichen diskreditiert werden, bloss weil wir uns nicht in den männlichen Sexismus und die Diskriminierungen gefügt haben, dann werden wir halt auch böse. Was dann halt dazu führt, dass es auch mal weh tun kann. Und besonders weh tut eine Auseinandersetzung ja meistens jenen, die sich an ihre Privilegien gewöhnt haben und diese als selbstverständlich betrachten. Wir Frauen können nur gewinnen; viele Männer aber glauben, dass sie bei den gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahrzehnte nur verlieren konnten. Da gibt es dann halt so Phänomene wie die „Maskulisten“, ein Jammeri-Club…

    Was wir ablehnen und bekämpfen, das sind diejenigen Männer, die uns Frauen nicht gleiche Rechte als freie, selbstbestimmte menschliche Wesen zugestehen wollen. Weil man das heute zum Glück nicht mehr laut sagen darf, formiert man(n) sich halt in „Frustgruppen“ wie die Maskulinisten, wo man(n) sich gegenseitig bemitleiden und ein bisschen gegen Frauen geifern kann und darf. Damit allerdings politische und gesellschaftliche Relevanz zu erreichen, ist allerdings unwahrscheinlich.

    So what.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Schön gesagt, Darja, so sehe ich das auch.

    • Leider sind es nicht die „Männer“ sondern „Entscheidungsträger“ die uns das grosse Schlamassel einbrocken. Das muss man auseinandernehmen. Und wieso haben die jungen Mädchen heute keine starken Frauen als Vorbilder sondern Lindsay Lohan? Das würde mich wunder nehmen. Was läuft schief?

      • Hat das nicht einfach mit Bildung zu tun? Ich lebe schon in meiner „Züri Blase“ wo alle in etwa gleich über die Gleichberechtigung denken (nämlich richtig, ähm). Wo ich dann sehe dass wirklich Dummheiten erzählt werden sind bei den Alten Griesgramen und den Stammtisch-Bürgern.

      • Hotel Papa sagt:

        @Pascal: Oi. Ich bin richtig, du bist falsch. Stadt ist kodern, Land ist hinterwäldlerisch.

        Bisschen einfach, nicht wahr? Schon mal über den Tellerrand geguckt? Dahinter liegt ein WEITER Horizont. Wo vieles möglich ist. Und nicht alles, was ANDERS ist, deswegen falsch.

      • Hotel Papa sagt:

        kaufe ein „m“ und habe ein „k“ anzubieten.

      • ich meine nicht stadt/land, auch in der hochburg des intellekts wo ich zu wohnen pflege (ironie) gibt es Stammtische. Wann wars Du das letzte mal in der Stadt?!

      • Aber jetzt Mal ehrlich. Wer ist gegen gleichen Lohn für gleiche Arbeit? Und gleiches Recht für alle? Das sind doch eigentlich Menschen die mit zwei offenen Augen (danke) durch die Gegend laufen und auch etwas Grips haben.

        Ich bin ja auch kein Akademiker, aber was da manchmal verzapft wird… da hauts einem ja den Nuggi raus. Wie gehen wir mit den Idioten um?

    • Hotel Papa sagt:

      Interessant was ein paar Jahre Gehirnwäsche mit dem Selbstwahrnehmungsvermögen der „Behandelten“ anrichten können.

      NEIN, es geht nicht darum, das Rad zurückzudrehen. Es geht darum die verdammte Scheinheiligkeit beim Namen zu nennen und BEIDE Augen aufzumachen.

      • Hotel Papa sagt:

        Ja, es wäre zum Gähnen, wenns nicht zum Heulen wäre. Diese Feministische Dinosaurierhaltung kriegt nach wie vor von der Politik Geld nachgeschmissen um ihre Gehirnwaschmittel weiter zu publizieren.

        Natürlich sind die meisten Emanzipierten weiter. Aber das Gift wird nach wie vor produziert.

    • *sigh* sagt:

      Den ersten Absatz ignoriere ich jetzt geflissentlich, da ist mir zuviel Ideologie und (über Jahre gesammelter?) Hass mit drin..

      Für den Rest gilt aber:
      Ersetze „Mann“ durch „Frau“ (etc.) und der Text wird von Feministinnen (wie dir?) zerrissen.
      Warum ist DASSELBE STATEMENT von einem Mann gegenüber dem Feminismus dann wieder sexistisch?

      „Mit verschiedenen Ellen messen“ wäre die Redensart dazu…

    • Garibaldi Giuseppe sagt:

      „Und dabei ist die Ideologie und der Jargon dieser Männer bloss eine billige Kopie dessen, was die Frauen sich über Jahrhunderte in anstrengendem Diskurs und Aktivismus erkämpft haben.“

      Dürfen Männer nicht einen Diskurs führen und Aktivismus betreiben?

      „Nein, wir Feministinnen sind keine Mänenrhasserinnen.“

      Steht im Artikel was von Maskulinisten = Frauenhasser?

      „Weil man das heute zum Glück nicht mehr laut sagen darf, formiert man(n) sich halt in “Frustgruppen” wie die Maskulinisten, wo man(n) sich gegenseitig bemitleiden und ein bisschen gegen Frauen geifern kann und darf.“

      Warum sollen Männer dies nicht dürfen? Wäre es nicht gescheiter zu hinterfragen warum sich solche Gruppen nun bilden, anstatt die Emanzipatorische-(Pardon)-Keule zu schwingen?

      Ein guter Artikel, wie so viele im Mamablog!

    • Tim sagt:

      Bei allem Respekt, aber Feminismus ist Männerhass. Davon kann sich der Feminismus nicht mehr distanzieren.
      Natürlich gibt es solche und solche, aber die gibt es bei jeder Strömung und was im Namen des Feminismus gesagt wird/wurde erübrigt eigentlich die Diskussion darüber.

      Ausserdem, wer jammert denn ewiglich? Wo liest man ständig Frauenquote, Lohnunterschied, Gewalt gegen Frauen, Sexuelle Belästigung, Sexistische Werbung, etc.?

      Ausserdem gibt es Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts. Warum dürfen Frauen ihre Rechte einfordern während es bei Männern dann gleich heisst, sie würden jammern? Wahrscheinlich um diese Mundtot zu machen. Welcher Mann darf/will schon ein „Jammeri“ sein?
      Doch berechtigte Forderungen sind kein Jammern, ob diese nun von Frauen oder Männern gestellt werden.

      Mir scheint das Bild inzwischen völlig schief zu liegen, vielleicht gibt es gerade deshalb eine solche Strömung.

      Allerdings, wenn Maskulinismus das pendant zu Feminismus sein soll und Männerhass durch Frauenhass ersetzen, dann werde ich mich nicht mit ihnen anfreunden.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Falsch, Feminismus ist nicht Männerhass. Den Feministinnen geht es um die Frauen, d.h. etwas FÜR die Frauen zu tun, nicht etwas gegen die Männer, das ist ein ganz entscheidender Unterschied. Kluge Männer haben das schon lange gemerkt und fühlen sich nicht angegriffen, weil sie wissen, dass auch sie dadurch langfristig nur gewinnen können. Bei jenen, die das differenzierte Denken nie gelernt haben, überwiegt leider die „Schaum vor dem Mund“-Reaktion. Hier im Blog sind beide Fraktionen vertreten, die Undifferenzierten werfen gern mit Wörtern wie „Emanzen, Hass“ etc. um sich. Im Gegensatz dazu habe ich hier noch keine Frauenstimme entdeckt, die davon sprach, dass sie bestimmte Männer hasst.

      • sumu sagt:

        Vielleicht gibt es hier ja keine Frau die sagt das sie bestimmte Männer hasst, aber es gerade in diesem Beispiel gibt es eine die kollektiv alle Männer beschuldigt ihre Frauen zu schlagen. Wieviel Hass muss hinter einer solchen Aussage stehen, hast du dich das schon einmal gefragt?

        Ist ja nur ein Beispiel aber solange Frauen solche Dinge von Männern denken (ja wie in diesem Fall die als eine ureigene männliche Eigenschaft bezeichnen; was auch immer das sein soll) wird es Männer (und hoffentlich irgendwann auch vorurteilsfreie Frauen) geben die ihnen widersprechen, auch wenn sie das zu Jammeris und Nestbeschmutzerinnen (wenn ich denn einmal erleben darf das dies eintritt) macht.

      • Tim sagt:

        Hass macht blind, er sieht sich darum auch selbst nicht mehr im Spiegel.

        Allerdings möchte ich dir persönlich diesen nicht unterstellen. Vielleicht hast du einfach nicht die gleichen Texte gelesen, wie ich.

    • marcus sagt:

      darja, leben sie auf demselben planet wie wir?

  • heidi reiff sagt:

    Empörend finde ich, dass diese Körperzerstümmelungen an Knaben oder Mädchen unter den Deckmäntelchen RELIGIONSFANATISMUS – ERZIEHUNGSFANATISMUS – KULTURFANATISMUS – gerechtfertigt und verharmlost werden.

    • Cybot sagt:

      Du solltest mal richtig lesen.
      Bei Männern wird nichts verstümmelt, ganz im Gegensatz zu den weiblichen Beschneidungen. Wenn du da keinen Unterschied siehst, solltest du dich erst mal informieren und die Finger von der Caps-Lock-Taste lassen.

  • v for vietcong sagt:

    @ Michèle Binswanger

    was verstehen sie unter ’sexistisch‘?

  • Sigi sagt:

    Das Problem auf dem Piktogramm ist der Euro!
    Wären es SCHWEIZER FRANKEN, bekäme er ein Küsschen von ihr……

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    @Markus, wie kommst du dazu, einen absolut schwanzgesteuerten Sexroboter mit Alice Schwarzer zu vergleichen?

    • Nick Schmid sagt:

      @pippi: vielleicht, weil beide gleich belanglos sind? 🙂

      • heidi reiff sagt:

        Pippi Langstrumpf

        Sie sprechen mir aus dem Herzen, die Figuren Pippi ( Astrid Lindgreen ) Momo (Michael Ende) waren meine Lebensretter.

        Eine Zentrale Aussage aus dem Gedankengut von Alice Miller, Kinder die normal und liebevoll begleitet werden keine Mörder für mich heisst andere Entscheidungen zu treffen, meine Entscheidung war einfach, meine Kinder sollen es einmal besser haben als ich, na und …….

    • Markus sagt:

      Ok Pippi Du hast soeben den heiligen Grad der Männlichen überlegenheit gefunden! Der heilige Gral heisst HUMOR, dies ist das Mittel mit dem wir Männer schon seit Jahrtausenden allen diskrimminierungen und anderen wiedrigkeiten trotzen. Deswegen jammern Männer auch weniger 😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Dumme Sprüche klopfen kann jeder, das hat mit Humor nichts zu tun, sich über andere lustig machen auf deren Kosten auch nicht. Humor ist etwas Tolles, im falschen Moment wirkt er nur verletzend.

      • Matteo sagt:

        Hoch lebe der Humor.

        Wie sagte einst Robert Lembke in seinem Buch „Bissiges ABC“:

        Sarkasmus bzw. Ironie ist eine Boshaftigkeit, die so gut versteckt ist, dass man ausser Reichweite ist, wenn sie bemerkt wird.“

        Wenn sie denn bemerkt wird…

      • Markus sagt:

        Ach Pippi nimms doch auch mit Humor, habe niemanden verletzt und denke dass Alice auch über diesen vergleich lachen würde. (Obwohl ich nichts verglichen sondern eine frage gestellt habe)
        Aber Du hast doch ein gutes Wort gebraucht welches den Genderknatsch erklären könnte und zwar das Wort „vergleichen“. Frauen versuchen alles zu vergleichen und daher kommen die ganzen „Probleme“ Die Frau versucht sich mit dem Mann zu vergleichen, die Freundinn vergeleicht sich mit der Ex-Freundinn, die Gleichstllungsbeauftragten versuchen alles gleich zu machen. Mann und Frau sind nicht gleich und dies ist auch gut so.
        Es gibt viele Frauen die ich bewundere, Alice Schwarzer gehört nicht dazu, weil sie zu extrem ist und die normalen Frauen als minderwertig darstellt.

  • Auguste sagt:

    hmm…, ist ein maskuliner ein zu kurz gekommener oder ein übers ziel hinaus geschossener maskulinist?

    • Markus sagt:

      Würde man den Maskulinismus wie den Feminismus handhaben, wäre dann Rocco Sifredi unsere Alice Schwarzer ?

    • „Wie blöd darf mann sein, ohne dass es wehtut?“

      Das frage ich mich schon lange, Pipi. Eigentlich solltest Du es ja wissen.

    • Auguste sagt:

      @ mensch

      hmm…, weil ich ihre frage erst jetzt gesehen habe. ich liebe das blöde nicht und wüsste auch nicht wie man messen könnte, ab welchem grad der verblödung man schmerz empfindet. manchmal kokettiere ich aber gerne mit dem absurden, wie z.b. maskulinismus. ferner betrachtete ich pippi’s frage als eine rhetorische und auch nicht an mich gerichtete. das beantworten von rhetorischen fragen kann blöde oder auch ganz lustig sein, aber weh tut auch das nicht. und ganz allgemein: manchmal kann ich es einfach nicht lassen und dann gehen die gäule mit mir durch.

  • Grasshüpfer sagt:

    Musste echt grinsen… Da gabs doch mal bei Al Bundy die Organisation NO MA’AM:

    National
    Organization of
    Men
    Against
    Amazonic
    Masterhood

    Köstlich.

  • Ginola sagt:

    Nein, der Artikel ist überhaupt nicht sexistisch.

    Ich finde die „Gegenbewegung (–> Maskulinismus) “ die logische Konsequenz. Was nicht heisst, dass ich es richtig finde und befürworte. Für Gleichstellung und Gleichberechtigung war ich, und wahrscheinlich viele andere auch, bereits vor dem Feminismus. Und ich brauche auch nicht den Maskulinismus um die Nachteile der Männer zu beseitigen.

    Weshalb nur können Frauen und Männer nicht einfach Menschen sein, welche sich mit gegenseitigem Respekt behandeln. Dass Komplimente (Bemerkung über die Physis des Klettertrainers, etc.) als sexuelle Belästigung wahrgenommen wird zeigt, wie degeneriert die Gesellschaft bereits ist. Wo bleibt der gesunde Menschenverstand.???

    @Michele Binswanger

    Konsequenterweise müssten Sie denn aber auch Bemerkungen von Männer über Frauen betreffend ihres Körpers als Bagatelle deklarieren! Tun Sie das? Denn genau so unverständlich es für Sie ist, dass sich Männer beschweren, ist es für die Männer, wenn sich Frauen beschweren. Wenn es eine sexuelle Belästigung für die Frau gibt, gibt es sie auch für den Mann. Jede Bevölkerungsgruppe kann diskriminiert werden, nicht einfach nur Frauen (ob Schwarz, Weiss, Behindert, Frau, Mann, etc.).

    Eigentlich ist der Artikel super. Denn alle Frauen, die nun den Kopfschütteln ab dem Maskulinismus (Was soll denn das nun bitte?), schauen hoffentlich in den Spiegel und haben ein Aha-Erlebnis: „Jetzt verstehe ich Männer, welche so „schlecht“ über den Feminismus geredet haben…!“

    Und ja, Männer sollten vielleicht einfach mehr Fussball schauen (leider bis am Freitag nicht mehr möglich). Und wissen Sie was, Frauen vielleicht auch…

    • Widerspenstige sagt:

      Ach Ginola, Dein grosszügiges Denken sprengt so manchem Trotzkopf das Denkvermögen. Aber weisst Du was, wer ein Kompliment sein Äusseres betreffend umgehend als sexistisch auslegt, hat mehr als ein Problem in seinem Leben. Da frage ich mich auch, wo denn ums Himmels willen der gesunde Menschenverstand gelieben ist. Vielleicht liegt es doch daran, dass Frauen generell mehr ‚erdig‘ handeln und Männer eher ‚luftig‘ dh spielerischer mit dem Ernst des Lebens umgehen? Genau, jetzt hab‘ ichs: das Fach ‚Humor‘ fehlt in unseren Volksschulen! 😉

      • StefanB sagt:

        Ach Widerspenstige, es ist viel einfacher: Die Summe des „gesunden Menschenverstandes“ ist über alle Menschen gesehen, immer konstant geblieben. Nun gibt es leider immer mehr Menschen, die sich diesen Gesunden Menschenverstand teilen müssen. 😉

      • *sigh* sagt:

        ..wobei jedeR der Meinung ist, mehr als Genug davon erhalten zu haben…

    • Ginola sagt:

      @Widerspenstige

      Ja ja, in der Schule fehlen noch einige Fächer. Neben dem Humor, könnten auch noch ein Fach „Gesunder Menschenverstand“ eingeführt werden… 😉 – Na ja, lassen wir das.

      Nun, ich spiele die Steilvorlage gerne wieder zurück: Wenn alle Frauen so „erfrischend“ emanzipiert wären wie Du, ja dann dann gäbe es diese Diskussion (–> Ich will auch, Ich bin benachteiligt, blablba) nämlich nicht. Und wahrscheinlich würde mehr Gerechtigkeit herrschen…. 😉

  • Freddy sagt:

    Ja, lustig wie man immer belächelt wird, besonders wenn man Gleichberechtigung als selbstverständlich sieht und die Dinge des alltäglichen Lebens erledigt.

    Wenn er mit dem Kinderwagen unterwegs ist, tönt es: „Sooo, ist das Mami in den Ferien.“ Unmöglich, dass ein Mann sich per se um seine Kinder kümmert.

    Wenn er gegenüber „Fremden“ erwähnt, er müsse jetzt los, noch etwas zum Essen einzukaufen, heisst es: „Hi, Hi gibts heute Spaghetti.“ Unmöglich, dass ein Mann was anderes kocht als Spaghetti oder Wienerli.

    Sowieso wird das Kind, sei es beim Schuhe kaufen, in der Bäckerei oder sonstwo, permanent von Frauen angesprochen, die sich nach dem Mami erkundigen, oder so aufmunternde Pharsen dreschen wie: „Sooooo, musst Du heute mit dem Papi einkaufen gehen.“ Als selbstverständlich vorausgesetzt, dass sowas ja eigentlich Mamis Sache ist.

    Natürlich schauen alle Männer nur stupide Fussball und wollen Bier saufen. Frauen dagegen schauen nur für sinnvolles fern, wie „Sex in the City“, „Desperate Hosewives“ etc.

    Natürlich ist es als Mann besonders easy einen Teilzeit Job zu finden, wenn auch nicht unmöglich. Nur gibts, gerade in gehobeneren Positionen eher Teilzeitfrauen, Karriere mit Teilzeit ist für einen Mann kaum möglich.

    Gerade auch wird man als teilzeitarbeitender Vater mit Kindertagen unter der Woche oft sehr schräg angesehen: „Immer diese Arbeitslosen, vergnügen sich am Arbeitstag noch mit den Bälgern, statt aufs RAV zu gehen.“

    Und sogar zu Hause mit der emanzipierten Frau. Da ist es jahrelang nie ein Problem, sondern selbstverständlich, dass der Mann die extra Rechnungen (Auto, Ferien, Restaurant, Steuern etc.) bezahlt. Es ist nur gerecht, wenn er, der besserverdienende sich darum kümmert. Aber wehe, die Frau verdient plötzlich mehr als er… Dann wird jeder Rappen „gerecht“ abgerechnet. Und wenn dann eine unvorhergesehene Anschaffung ansteht fehlt plötzlich das Geld, aber der Mann wirds dann schon richten.

    Und das Beste zum Schluss, wenn man solche Sachen anspricht, ist man natürlich ein Jammeri.

    • v for vietcong sagt:

      nö, du hast vollkommen recht. du jammeri 😉

    • Cybot sagt:

      Als ich mal wirklich arbeitslos war, hab ich auch gedacht, wenn ich jetzt mitten am Nachmittag einkaufen gehe, schauen sicher alle komisch – ist mir aber nie passiert. Und gesagt hat erst recht keiner was.

      Hast du so etwas wirklich schon erlebt? Ich hoffe du hast diesen Ignoranten dann ordentlich die Meinung gegeigt, in welchem Jahrhundert leben wir denn eigentlich…

      • Cara Mia sagt:

        @Freddy: es gibt dann noch die Frauen, die einen Mann geerbt haben, der NIE wieder tut, was er bei der Ex getan hat, sprich bezahlen, und die dann den Grind für die ganze Wut über die Ex auslöffeln müssen, indem sie überall exakt die Hälfte zahlen müssen… er ist ja so ein Armer, mit seinen Alimenten… Sagt man dann irgendwann aber hallo, dafür kann ich doch nichts, dass Du so ein Depp warst, dann geht das grosse Heulen los.

      • Hotel Papa sagt:

        @Mia: sowas geht IDR unter „damaged goods“. In diesem Fall mit gutem Grund so genannt. Warum ist sie immer noch bei ihm? Sie hat ihn nicht geerbt, sie hat ihn sich angelacht.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Die Idee, dass am Menschen grundsätzlich herumgeschnitten werden muss, finde ich, ehrlich gesagt, abartig. Warum ist der Mensch nicht in Ordnung so, wie er auf die Welt kommt? Auch das Argument der Hygiene zählt nicht, man kann sich sauber waschen, ohne dass manipuliert wurde.

    Natürlich ist die männliche Beschneidung nicht gleichzusetzen mit der weiblichen Genitalverstümmelung, trotzdem kann sie traumatisierend wirken. Meine Jungs hatten beide eine leichte Pimose, ich wusste aber immer, dass ich sie erst operieren lasse, wenn sie selber entscheiden konnten, ob sie das wollten oder nicht. Es war dann schlussendlich bei beiden nicht nötig. Mein Bruder hat sich beschneiden lassen, als er eine Perserin heiratete, er ging ambulant in die Klinik und hatte keine Probleme damit. Aber eben, es war sein Entscheid als erwachsener Mann. Oft habe ich gehört, dass sich Männer besser gefallen, wenn sie beschnitten sind; sollen sie das tun, ich finde es unnötig. Ebenso unnötig wie Tatoo, Piercing, Branding und andere „Verschönerungen“. Wenn der liebe Gott gewollt hätte, das wir „glöchlet“ auf die Welt kommen, hätte er das getan;-)

    • v for vietcong sagt:

      erstens: eine mutter zu haben die im blog öffentlich über meine beschneidung reden würde, wäre ja das allerletzte.

      zweitens: pippi, du sagst, dass du es grundsätzlich abartig findest, am menschen herumzuschneiden. ich erinnere an den friseur, an nagellack, an wimperntouche, an rouge, an schmuck, an piercings, an schöne, spezielle kleider, an sportliche aktivitäten usw. – das alles sind dinge die den menschen verschönern, die ihn verändern. alle sind sie kulturell bedingt. warum also sollte man nicht beschneiden, brüste vergrössern und haut straffen? ist doch nur die logische konsequenz von ersterem.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @V
        Darum geht’s nicht, dürfen tut man vieles. Allerdings sollte man es sich nicht zu einfach machen und jegliche Veränderungen in den selben Topf schmeissen. Wenn ich zwischendurch hohe Pumps trage und damit weniger gut gehen kann als in Turnschuhen, ist es doch nicht dasselbe wie bei der Chinesin, die das wegen verstümmelter Füsse nicht kann. Das wurde unter Mao abgeschafft, es gibt aber immer noch alte Chinesinnen, deren Füsse verstümmelt sind.

        Was erwachsene Menschen mit ihrem Körper anstellen, ist deren Sache, solange es freiwillig ist. Ganz anders verhält es sich bei Kindern und Abhängigen, da verbietet sich jegliche Manipulation (abgesehen natürlich von lebenswichtigen Operationen, versteht sich von selbst). Veränderung des Körpers bedeutet nicht zwangsläufig Verstümmelung, Haare schneiden und Nägel lackieren ist ein absurdes Beispiel, dem Dschungelkämpfer geht es auch nicht um eine sachliche Diskussion, er will nur ein bisschen „auffiggen“ wie man heute so schön sagt. Solche Vergleiche sind der Sache nicht dienlich, bei der Genitalverstümmelung handelt es sich um eine schwere Körperverletzung, ich finde es geschmacklos, sich darüber in banalisierendem Ton lustig zu machen, nur damit etwas Schwung in die Diskussion kommt.

      • v for vietcong sagt:

        @ pippi

        wie immer willst du mich falsch verstehen. sehr schade.

        also. du hast gesagt:“Die Idee, dass am Menschen grundsätzlich herumgeschnitten werden muss, finde ich, ehrlich gesagt, abartig.“

        ich sagte, dass das herumschnippeln völlig normal und in allen kulturen vorhanden sei. auch ein piercing ist eine art der verstümmelung. sogar reines schminken ist eine verstümmelung – nicht des körpers aber des natürlichen aussehens. dies nur mal grundsätzlich – da du ja von grundsätzen sprichst. ansonsten müsstest du etwas mehr differenzieren.

        weiter sagst du:“Allerdings sollte man es sich nicht zu einfach machen und jegliche Veränderungen in den selben Topf schmeissen.“

        das sehe ich genauso, frage mich aber, warum du das nicht schon von beginn an tust. weil die aussage dass du ‚grundsätzlich herumschnippeln als abartig‘ empfindest, ist nicht gerade eine meisterleistung im differenziertem beurteilen.

        natürlich ist die zwangsbeschneidung von mädchen meilen von zb. freiwilligen schminken entfernt. jedoch fällt beides in dieselbe kategorie. nämlich das kulturell bedingte verändern des aussehens. und natürlich kommt es uns in unserer kultur verwerflich vor, wenn solche dinge in anderen kulturen geschehen. nur machst du hier den fehler den noch viele machen, nämlich eine fremde kultur nach den masstäben der eigenen kultur zu beurteilen.

        natürlich stört es mich, wenn kinder anderswo beschnitten werden. aber es käme mir nicht in den sinn, im kolonialen stil denen meine meinung aufzuzwingen. kulturen entwickeln sich und unsere hat eher mehr blut an ihren händen als andere. also wer sind wir, diese leute beurteilen zu wollen? in einer kultur wo es normal ist, mädchen zu beschneiden kannst du noch lange kommen und das gegenteil propagieren. unsere kultur ist genauso egoistisch wenn es um die werte geht die wir hochhalten. immerhin führen wir im namen der demokratie kriege. auch ein teil deines geldes steckt irgendwo auf der welt in einer landmine. und tust du was dagegen? ich denke nicht.

        wenn sich andere kulturen von unseren werten inspirieren lassen, dann werden sie sich dahingehend verändern. ob das dann gut oder schlecht ist, wird sich herausstellen. demokratie und persönliche freiheit sind zwei unserer werte. aber es sind noch lange nicht die einzigen nach denen die menschheit funktionieren kann. im übrigen hat sie das die meiste zeit eh nicht gemacht. immerhin trampeln wir den ganzen planeten platt und das in bester überzeugung…

    • Cybot sagt:

      Wenn die Menschen nur das tun würden, was „nötig“ ist, dann würden wir immer noch auf den Bäumen sitzen. Wahrscheinlich gab es schon Urmenschen, die über die Erfindung der Feuers gelästert haben, weil es doch vorher auch immer ganz gut ohne ging.

      • Auguste sagt:

        hmm…, aber alsbald sorgten kugelgrill- und marinierte fleischstücke-lobby für ein nachhaltiges umdenken.

    • Tim sagt:

      Bezüglich Beschneidung vergleichen sie Äpfel mit Birnen.
      Eine Beschneidung von Knaben in einem Hightech-Spital kann man nicht vergleichen mit der „Beschneidung“ von Mädchen im Busch.
      Allerdings werden überall dort, wo Mädchen irgendwo im Busch verstümmelt werden auch Knaben verstümmelt.

  • Cara Mia sagt:

    Eine Schulter zum Anlehnen, einen starken Begleiter auf dem Heimweg, einen, der einen begütigend aus der Stressspirale nimmt und durchgreift … Das sind sie doch, die Männer, die wir brauchen und auch haben. Differenzierte, intelligente, anständige Kerle. Schätzen wir dies und machen wir sie nicht fertig, sonst können wir den Heimweg alleine antreten…

  • Auguste sagt:

    hmm…, als frau würde ich es als affront ansehen, eine schwindsüchtige weichwährung hingestreckt zu bekommen. oder ist das mutter helvetia vor der die „fremden fötzel“ untertänigst um einlass betteln – autsch, mir wächst ein girardet.

  • Sam sagt:

    Also mir geht es gut, WM, Bier, Sonne und leicht gewandete Frauen. Bin ziemlich zufrieden.
    Gleichberechtigung soll weiter vorangetrieben werden, aber Maskulinismus und das annehmen der Opferrolle sind doch ziemlich lächerlich.
    Aber wems gefällt…

  • Alex sagt:

    Maskulinismus? Kein Wunder findet dieser grauenhafte Begriff keine Platz in der Presse, denn mit diesem Unwort wird ja ein ernstes Thema ja geradezu verniedlicht. Die Emanzipation war und ist eine gute Sache, denn Männer und Frauen sollten dieselben Rechte haben, doch leider wurde die Emanzipation zumindest in der Schweiz nicht konsequent vollendet. Emanzipation bedeutet eben auch, die Rechte nicht abgängig vom Geschlecht zu machen.
    Mal Hand auf‘ s Herz, die Männer werden in der Schweiz nicht wirklich unterdrückt, nein, das nicht, aber die Frauen werden in vielen Lebensbereichen bevorzugt. Und um gleich einmal ein altes Klischee vorwegzunehmen, die Lohn-Ungerechtigkeit, die oft thematisiert wurde, besteht im Prinzip nicht wirklich. Wir Männer haben eine durchschnittlich 5 Jahre kürzere Lebenserwartung, werden jedoch erst mit 65 anstatt 64 pensioniert (man rechne). Leider gibt es immer noch wenige Frauen, die bereit sind, Karriere zu machen und einen Hausmann akzeptieren. Angestellte Frauen kommen heutzutage in den Genuss von 16 Wochen Mutterschafts-Urlaub, was eine absolut gute Sache ist, als Mann gibt‘ s höchstens 2 Wochen. Was wirklich skandalös ist, 90% der geschiedenen Väter erhalten in der Schweizer Gerichts-Praxis immer noch kein Sorgerecht (die ledig getrennten haben fast gar keine Rechte am Kind), „dürfen“ aber brav bezahlen. Ja und nicht weniger skandalös, die Militärdienst-Pflicht ist absolut willkürlich auf Männer beschränkt. Wieso muss ein Küchenchef ein Mann sein? Wieso gibt es keine Hauptfrauen? Wer sagt, dass ein Frau nicht einen Kampfjet fliegen kann? Ich will hiermit nicht sagen, dass ich eine Militärdienst-Pflicht befürworte, im Gegenteil. Ach so, ich habe ja noch gar nicht vom männlichen Alltag geplaudert. In welchen Bars gibt es die Men‘ s Nights, wo Mann einlass findet, ohne anzustehen, mit Freibier und so? Wo sind die starken Frauen, die uns ansprechen, uns zu Drinks einladen, um uns zu verführen und abschleppen? Stattdessen werden wir auf den Strassen von käuflichen Damen angemacht. Wäre es umgekehrt, würden diese käuflichen Herren wegen sexueller Belästigung angeklagt… Aber eben, wir Männer sind zum Glück immer noch Männer, auch wenn uns die Feministinnen weich quatschen wollen und als solche werden wir für unsere Rechte kämpfen, es ist nur eine Frage der Zeit, bis anstatt der Jungs, die alten Zöpfe beschnitten werden 😉

  • Diana sagt:

    Ich sehe keinen Grund, dass Männer oder Frauen in die Opferrolle springen. Früher gab es so Gründe, Frauen hatten ja nicht mal ein Wahlrecht. Aber heutzutage gibt es keine Opfer oder Täter mehr, jedenfalls nicht pauschal. Es gibt Aspekte in denen Männer bevorteilt sind, in anderen Aspekten sind Frauen bevorteilt – das ist wie im wahren Leben.

  • Auguste sagt:

    hmm…, piktogramme für rollenspiele – die sex-industrie ist kreativer als ich dachte. In zürich sind jetzt wohl nach den marroni-häusschen und den abfalleimern die domina-studios dran einen einheitlichen öffentlichen auftritt verpasst zu bekommen.

  • *sigh* sagt:

    Ich finde den Text gut. Ich kann auch keinen Spott erkennen, dafür einige …naja… „blöde“ Fragen zu denen ich meine Meinung gerne kundtue:

    >> Männerbeschneidung mit der weiblichen Genitalverstümmelung vergleichen? Ich bitte Sie.
    Diesselbe Thematik. Entweder ist uns „sexuelle Integrität“ etwas Wert oder nicht.
    Über sowas wie „den Grad des Schmerzes“ zu diskutieren sollte überflüssig sein finden Sie nicht?

    >> Aber dass er sich aus allen möglichen Rollen ausgerechnet diejenige des Opfers aussuchen muss?
    Das ist offenbar die einzige Möglichkeit den Feminanzen aufzuzeigen wie extremistisch und mit welch „unfairen“ Methoden sie „ihr Hoheitsgebiet“ (man beachte dasses eigentlich seit jeher um GLEICHbereichtigung geht) verteidigen. Auch bekannt als „den Spiegel vorhalten“.

    >> Aber ist der Mann deswegen nun die neue Frau? Mann, du bist wirklich arm dran.
    Damit werden mE nur Frauen lächerlich gemacht. Naja, den Frauen, die sich tatsächlich als das immerwährende arme Opfer sehen (und die Männer die sie darum beneiden), entgeht vermutlich der Zynismus in diesem Satz..

    >> Maskulinismus? Vielleicht sollten die Männer einfach wieder ein bisschen mehr Fussball schauen.
    Keine Angst, werden wir schon. Sobald die WIRKLICHEN Probleme gelöst sind (Stichwörter ungewollte Schwangerschaft, Scheidung, Kuckuckskind). Dann können die Frauen das Feld der Opfer wieder alleine beanspruchen.. 😉

  • Auguste sagt:

    hmm…, weil sie eine feministin war, wollte ich noch nie eine frau auf den mond schiessen – da gab es schon einige weit niederigere beweggründe als ideologie.

  • zeitungsleser sagt:

    das eigentliche problem ist dieser opferdiskurs. these: die frauenbewegung hat sich mit der forderung der politischen partizipation nicht wirklich durchgesetzt (lediglich scheidungen sind heute akzeptiert. entsprechend liegt das kampffeld heute im ehebett. politisch – Sie kennen die lage selber). mit diesem weitgehenden scheitern ergab sich der „die frauen sind im durchschnitt soundsovielprozent benachteiligt“-argumentationsstil der gleichstellungsbehörden, die geschaffen wurden, weil von bundesrätinnen zu ihrer entstehungszeit nichts zu sehen war (merke: dieser prozentansatz ist immer ein relativer ansatz. wo die situation für männer schlecht ist, ist sie es bei null prozent unterschied für frauen auch. und er nimmt den mann als masstab – erstaunlich eigentlich für feministinnen, aber bitte). da es nun lebenslagen gibt, die aufgrund des geschlechts für einen mann unangenehm sein können – scheidung, unterhalt, ungewollte kinder ohne einflussmöglichkeit aber mit zahlungspflicht, keine möglichkeit als unverheirateter vater das sorgerecht gegen den willen der mutter zu erlangen, egal ob man sich um das kind gekümmert hat oder nicht, militär, erwartung kohle herzuschleppen und gleichzeitig zeit für familie zu haben, etc. – kamen einige männer auf die anscheinend superclevere idee, den prozent-opferdiskurs zu kopieren. das ist natürlich unfug. um etwas einzufordern, weil es einleuchtet, muss man keinen umweg über den opferstatus machen (was aber nicht ausschliesst, dass ein mann nie ein opfer, auch einer frau, sein kann. logisch, irgendwie). es reicht die feststellung, dass gerechtigkeit nicht im ansatz einseitig sein kann. doof ist es auch, sich über die „maskulisten“ lustig zu machen, nur weil frau die gleichberechtigung in gefahr sieht. zudem: wer würde es heute wagen, über „emanzen“ herablassende artikel schreiben?

    ich schliesse mich also HP an. kein ichbinaucheinopfergerede, um forderungen zu begründen. gleichberechtigung, das bitte schon. und konsequent bitteschön, nicht nur pro-frau. daran haptert es leider. unnötig zu betonen, dass dies die glaubwürdigkeit der anstrengungen untergräbt.

    als ps noch eine kleine anekdote: suchen sie im strafgesetzbuch die täterin. richtig, die gibt es dort nicht, denn es gibt nur den täter. das gericht (früher: „der richter“) gibt es allerdings schon, um ja keine dame zu diskriminieren. warum die frauen von hindelbank so nicht diskriminiert werden? keine ahnung. zugegeben, es ist ein willkürliches beispiel für die anpassung von gesetzen an sog. geschlechtergerechte sprache. aber es zeigt, dass nur die hälfte der gleichstellung tatsächlich versucht wird.

  • Auguste sagt:

    hmm…, kerle die beim adjektiv „brasilianisch“ zuerst an bikini-zone tuning denken und nicht an fussball sind möglicherweise auf dem weg dahin…nein, eigentlich doch nicht.

  • sumu sagt:

    Der Spott in diesem Beitrag ist billig und das hinterlässt einen schalen Beigeschmack. Im gleichen Artikel zuzugeben das eine eindeutige rechtliche Benachteiligung besteht und die betroffenen dann mit der Bemerkung „einfach ein bisschen mehr Fussball schauen“ in die Wüste zu schicken zeigt das Frau es sich in diesem Fall noch immer sehr leicht macht Benachteiligung anderer zu übergehen. Hier ist ein Umdenken gefordert sonst wird das nix mit einer gerechten Gesellschaft.
    Die Emanzipation der Frauen hat es vorgemacht, Jammern hilft und stetes Jammern hilft viel, auch wenn es unsexy ist und manchmal führt es dazu das explizite Ungerechtigkeiten abgeschafft werden.

  • Feminismus und Maskulismus sind gleichermassen überholt. Wir sollten uns vielmehr dem Wandel der Zeit stellen- sowohl in wirtschaftlicher als auch sozialer Beziehung. Der Übergang vom Industrie- zum Dienstleistungszeitaler ist mit Problemen behaftet, die das Beziehungsverhältnis der Geschlechter weitaus am stärksten prägt. Wer’s nicht glaubt, soll doch mal zuerst nach Winterthur gehen, dann in die Kulturhauptstadt Euopas (Ruhrgebiet) und anschliessend in die Ferien.

    In die Ferien? Was soll das jetzt schon wieder? Ganz einfach: In die Ferien? Was soll das jetzt schon wieder? Ganz einfach: Automaten Check-in, das Dienstleistungswunder lässt grüssen!

  • Kameehl sagt:

    Am meisten Handlungsbedarf besteht meiner Meinung nach bei Gerichtsfällen, wo eine Aussage wie „er übernahm gerne die Aufgabe, der fünfjährigen Tochter die Haare zu waschen“ den Mann sofort als pädophiles Schwein hinstellt – ohne dass sich dieser wehren kann. Wie soll Mann auch beweisen, dass das Baden mit Kindern für Mann ein schönes Erlebnis sein kann, OHNE jegliche sexuelle Hintergedanken? Eben. Die Konsequenzen einer solchen – vielleicht teilweise total unbegründeten, aus der Luft gegriffenen Aussage – sind für einen Vater bestimmt gleich schlimm wie sie für eine Mutter wären. Wird aber eine ähnliche Aussage gegen eine Frau gemacht, so heisst es sofort „Sie ist ja die Mutter – was denkst du dir denn dabei?! Tststs.“
    Ich persönlich werde später gut darauf achten, wem ich wann die Haare wasche oder eine heisse Schoggi an die Badewanne bringe…

    • Diana sagt:

      Natürlich sind solche Anschuldigungen hart, trotzdem ist sexueller Missbrauch häufig und nur ganz selten wird jemand dafür verurteilt. Handlungsbedarf sehe ich eher darin, dass vorallem Kindern mehr geglaubt werden sollte. Sexueller Missbrauch lässt sich fast nie beweisen, ist also faktisch fast straffrei. Das ist der wahre Skandal und für Betroffene der pure Horror.

      • Peter H. sagt:

        „Sexueller Missbrauch lässt sich fast nie beweisen, ist also faktisch fast straffrei. Das ist der wahre Skandal und für Betroffene der pure Horror.“

        diana… sie haben das rechtssystem nicht begriffen. es funktioniert so: llieber einen schuldigen laufen lassen als einen unschuldigen bestrafen. – wissen sie warum? wenn man einen unschuldigen bestraft, leiden zwei: der geschädigte und der unschuldig bestrafte. wenn man einen schuldigen laufen lässt, leidet nur einer: der geschädigte.

        lösen sie sich von allfälligen rachegedanken. die bringen nichts ausser, in der regel, weiteren schaden.

  • Feminismus und Maskulismus sind gleichermassen überholt. Wir sollten uns vielmehr dem Wandel der Zeit stellen- sowohl in wirtschaftlicher als auch sozialer Beziehung. Der Übergang vom Industrie- zum Dienstleistungszeitaler ist mit Problemen behaftet, die das Beziehungsverhältnis der Geschlechter weitaus am stärksten prägt. Wer’s nicht glaubt, soll doch mal zuerst nach Winterthur gehen, dann in die Kulturhauptstadt Euopas (Ruhrgebiet) und anschliessend in die Ferien.

    In die Ferien? Was soll das jetzt schon wieder? Ganz einfach: a href=“http://www.flughafen-zuerich.ch/desktopdefault.aspx/tabid-115/“> Automaten Check-in, das Dienstleistungswunder lässt grüssen!

    • Das musst Du jetzt erklären, wieso diese Reise?

    • @Pascal: Ganze Post ging in die Hose, zuletzt sollte es eigentlich heissen:

      In die Ferien? Was soll das jetzt schon wieder? Ganz einfach: Automaten Check-in, das Dienstleistungswunder lässt grüssen!

      Auszug aus dem Text:

      „Sparen Sie Zeit, checken Sie am Flughafen Zürich an einem Automaten ein. Für Bahnreisende bietet sich das Check-in 3 für ein unkompliziertes Automaten Check-in an. “

      In erster Linie sparen die Airlines vor allem Personal. In der Schweiz gilt mittlerweile jedes zweite Arbeitsverhältnis als flexibilisiert. Flexibilisiert = keine unebfristete Vollzeitstelle mehr.

      Das ist der Wandel, von dem ich spreche. Winterthur? Oberwinterthur- von Sulzer steht da nichts mehr, Sulzer-Stadt, die ehemaligen Industriehallen stehen leer. Oder werden genutzt für allerlei Dienstleistungs-Bauchläden mit Jöblis, die man sofort wieder verliert, wenn die Konjuktur nur schon hüstelt, wie die Arbeitslosenzahlen aus Winterthur beweisen. Und über Winterthur thront der Sulzerturm, das höchste Gebäude Winterthurs- bis heute. Allerdings steht der seit Jahren leer. Da ist niemand mehr drinnen.

  • Richard Jones sagt:

    Lass nie eine Frau über die Probleme der Männer schreiben. Dies ist der beste Beweis dafür, dass sich die Frau allergrösste Mühe geben wird, die Anliegen der Männer nicht ansatzweise verstehen zu wollen.

    Die Männer haben sich die letzten 20 Jahre für die Rechte und Möglichkeiten der Frauen eingesetzt und dabei vergessen, dass sie selber auf der Strecke bleiben. Während Frauen zu eierlegenden Wollmilchsäuen geworden sind, wird der Mann – nicht selten auch in seinem eigenen Interesse – zu Arbeitstieren degradiert. Für einige Männer wird das Leben so einfacher, für deren Ehefrauen wohl weniger. Aber was ist, wenn ein Mann auch bewusst Vater ist und diese Rolle so intensiv leben möchte, wie das für die meisten Mütter selbstverständlich ist? Spricht da jemand von Diskriminierung, weil dies den Männern in den allermeisten Fällen nicht möglich sein wird…? Und wenn jetzt Frauen denken, Männer seien sowiesonicht in der Lage, diese Rolle zu übernehmen, ist das Diskriminierung höchsten Grades… Welche Rechte hat „Mann“ und „Vater“ bei einer Scheidung? Stichwort: „Der entsorgte Mann“. Und was ist mit dem Vaterschaftsurlaub? „Von Gesetztes wegen gibt es heute keinen Anspruch auf bezahlten Vaterschaftsurlaub“ – da kann doch nicht sein!?

    Wir sollen das alles stillschweigend hinnehmen und dazu noch lächerliche Texte lesen? Die Autorin provoziert bewusst – und hat es geschafft. Wie weit ist sie denn in den Abgrund des Sexismus gerutscht, damit eine solche Provokation gerechtfertigt ist? Gibt es nicht andere Möglichkeiten, weibliche Stärken so auszuspielen, dass Männer das nicht gleich als Kriegserklärung auffassen müssen?

    • Hey Richard. Da sond wohl nicht die Frauen schuld, das liegt eher daran dass Männer es nicht auf die Reihe kriegen ihre Anliegen im Bereich Sorgerecht, Teilzeitarbeit und Vaterschaftsurlaub anzubringen. Wir haben keine Lobby weil wir unseren Arsch nicht hochkriegen.

      • Stef sagt:

        Helfe gerne mit beim Arsch hochkriegen, ich bin am dort Fights weiterführen, wo schon mein Vater gekämpft hat.
        Das Gleichstellungsbüro ist für mich gestorben, seit ich mich dort beraten lassen wollte, als ich einen Gerichtsfall wegen Teilzeitarbeit hatte und die mich ans Männerbüro vermitteln wollten, sie seien für die Frauen zuständig. Männerbüro? Nein, ich schlage meine Frau nicht.

    • Widerspenstige sagt:

      Ähm….da stolpere ich massiv über diesen Satz ‚…Die Männer haben sich die letzten 20 Jahre für die Rechte und Möglichkeiten der Frauen eingesetzt und dabei vergessen, dass sie selber auf der Strecke bleiben…‘ Wo und wie haben sich ‚die Männer‘ eingesetzt? Und ich dachte immer, diese verflixten Gleichstellungsbüros, welche vorwiegend von Frauen besetzt sind, seien an der Gleichmacherei alleine Schuld. Ich brauche da Nachhilfeunterricht von einem Kenner wie Dir, ok?

      • Hotel Papa sagt:

        „Gleichmacherei“? Da stolpere ich drüber. Wo? Ich sehe da immer nur Einseitigkeit.

      • sumu sagt:

        Ganz einfache Antwort (um nur ein Argument zu bringen)

        Frauenwahlrecht.

        Eine breite Mehrheit des rein männlichen Stimmvolkes hat sich dafür entschieden freiwillig und ohne das sie dazu hätten gezwungen werden können auf ein Privileg zu verzichten und Gerechtigkeit einzuführen.

        Frauenrechte können nicht durch Zwang eingeführt werden (und wurden das auch nicht) sondern durch das Schaffen eines Konsens was Gerechtigkeit bedeutet und dies geht nicht ohne die Männer und ging auch nie.

      • Widerspenstige sagt:

        Vielleicht wieder mal zur Auffrischung der grauen Zellen, wieso es ein Gleichstellungsbüro für Frauen und Männer überhaupt gebraucht hat – dazumal zu Emanzipationszeiten wie heute – und was der Feminismus bisher erreicht hat und der Link dazu http://www.bern.ch/stadtverwaltung/prd/gleichstellung :

        —————————————————————————————————————

        Zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Stadt Bern

        Die Fakten:

        * Viele verwitwete und geschiedene Frauen, viele ledige und verheiratete Männer.
        * Männer zählen im Alter auf die Partnerin, Frauen sind oft auf sich allein gestellt.
        * Schlechte Chancen für Ausländerinnen nach der obligatorischen Schulzeit.
        * Teilzeitarbeit nimmt zu, bei den Frauen rasch, bei den Männern langsam.
        * Gross ist die Lohnungleichheit bei Banken und Versicherungen, klein im Gastgewerbe.
        * Immer mehr Paare arbeiten Teilzeit. Wenn der Arbeitgeber dies gestattet.
        * Auch erwerbstätige Frauen leisten den überwiegenden Teil der Haus- und Familienarbeit.
        * Frauenmehrheiten in der Stadtregierung. Stadtpräsidium in Männerhand.
        * Gleichstellung wird in der Verwaltung gross geschrieben. Das ist immer noch nötig.
        —————————————————————————————————————-

        Und hier noch die Erklärung und Artikelauszug aus der Bundesverfassung: http://www.gleichstellung.ch/info/7_buero.htm

      • seronegativ sagt:

        @ widerspenstige

        was hat das mit gleichberechtigung zu tun:
        ? gibt es ein recht auf zwangsverheiratung mit einem mann? dies würde gegen die universalen menschenrechte verstossen, vorausgesetzt, männer werden auch als menschen betrachtet.

        – ist ja logisch, frauen leben länger, und die meisten verheirateten männer sind mit einer frau und nicht mit einem mann verheiratet, sind daran nun auch noch die männer schuld?

        tja, diese hätten besser auf Mr Perfect gewartet, aber dann wären sie wahrscheinlich noch ledig, sniff! haushalt ist privatsache und zwischen den haushalts-genossInnEn zu regeln. ich habe mich entschieden, mit einer frau nur das bett zu teilen – das bringt sie natürlich in die blöde lage, dass sie bezüglich haushaltführung nichts zu jammern hat.

        dies ist bei einer bevölkerung, in der die männer die minderheit darstellen ein vertrauensbeweis an die männer – die frauen hätten’s in der hand gehabt, eine stadtpräsidentin zu wählen. aber hand aufs herz, der tschäppu, ist das wirklich ein mann? ich fühle mich beleidigt 😉

      • seronegativ sagt:

        offensichtlich hat das programm meine quotes von ‚widerspenstige‘ unterdrückt, deshalb sieht meine beitrag so behämmert aus

  • Ich glaube nicht dass Frauen zunehmend Männer benachteiligen, bedrängen oder der Lächerlichkeit preisgeben. Da unsere Gesellschaft im Ganzen unverschämter und egoistischer wird kann man das vielleicht so empfinden, aber das kann tritt keine Emanzipierungswelle los.

    Wo wir tatsächlich diskriminiert werden ist von der Wirtschaft der wir jeden Tag dienen, für sie schuften, schwitzen, mitdenken und sie am leben erhalten. Dafür erhalten wir nicht immer das, was uns zusteht, der Lohn und die Anerkennung ist immer noch auf dem Niveau der Leibeigenschaft. Wäre das besser verteilt hätten wir alle mehr Geld zum Leben, mehr zeit und weniger Sorgen – dann könnten Frau und Mann sich wieder besser kennenlernen und jeder dürfte sich entfalten und emanzipieren.

    • ach ja – wo der mann wirklich benachteiligt wird ist im Sorgerecht. Wieso kriegen es eigentlich unsere Geschlechtsgenossen in Bern nicht gebacken, dieses Gesetz endlich zu revidieren?!

    • „ach ja – wo der mann wirklich benachteiligt wird ist im Sorgerecht. Wieso kriegen es eigentlich unsere Geschlechtsgenossen in Bern nicht gebacken, dieses Gesetz endlich zu revidieren?!“

      Das ist jetzt aber klassisch Maskulsmus: Auf welcher Grundlage soll denn hier eine Änderung der derzeitigen Gerichtspraxis herbeigeführt werden? Da müsste sich ja zuerst einmal die Rollenteilung in den Familienhaushalten verändern- was sie aber bisher nicht getan hat, wie mein vorletzter Beitrag gezeigt hat!

    • Was genau verstehen Sie unter gemeinsamem Sorgerecht? Da gibt’s nämlich haufenweise Missverständnisse.

  • Auguste sagt:

    hmm…, kultur ist ein sonderbarer mädchenname. aber stoppen würde ich sie deswegen nicht unbedingt.

  • ich sagt:

    ich tendiere ganz klar zu traditionellen werten: der mann bringt das geld nach hause und greift erzieherisch da durch, wo sie die kraft nicht hat, und frau ist besorgt um das häusliche wohl der familie. es war nicht besser oder schlechter als es heute ist, hat aber funktioniert.
    es wird meiner meinung nach solange nicht funktionieren, solange feministinnen (man bemerke, dass dies unterdessen eher zu einem schimpfwort mutiert ist) nicht für gleichberechtigung kämpfen sondern für eigene interessen. täten sie für gleichberechtigung kämpfen, würden sie sich auch breit machen für gleiches AHV-alter, militär-alternativen für frauen (z.b. zwangs-sozialdienst (täte der einen oder anderen tussi echt gut)), keine nur-ladies-gratis-eintritte bei clubs (man müsste sich mal vorstellen, Schweizer kämen gratis rein und ausländer müssten zahlen, welchen wirbel das verursachen würde! bei mann/frau darf man’s offensichtlich machen – welch eine diskriminierung), wittwer wären gesetzlich den wittwen gleich gestellt, schriftliche/mündliche diskriminierung in zeitschrifen und sendungen, usw und so fort…
    ich sag’s nochmals: früher war’s nicht besser, aber man hat sein ego unter das familiäre wohl gestellt und mal etwas eingesteckt, so dass’s auch zwischen mann und frau funktionierte. ich glaube, uns geht es einfach zu gut: hätten wir „überlebensprobleme“ oder zumindest nicht die möglichkeit sich egoistisch selbst zu verwirklichen sondern müssten(!) kooperieren, sähe die welt anders aus (siehe artikel über „Sind Ausländerinnen die besseren Ehefrauen und Mütter?“)

    • *sigh* sagt:

      Abgesehen von

      „ich tendiere ganz klar zu traditionellen werten: der mann bringt das geld nach hause und greift erzieherisch da durch, wo sie die kraft nicht hat, und frau ist besorgt um das häusliche wohl der familie.“

      stimme ich zu 100% zu.

      • ich sagt:

        naja, ich bin nicht dagegen, dass jemand das anders oder umgekehrt handhaben möchte. ich meinte nur, dass ich persönlich in richtung diese art von beziehng tendiere 😉 diese art von beziehung ist einfach traditionell, hat aber nichts mit einer beurteilung an sich zu tun. ich bin einfach der meinung, dass wenn kinder da sind, ein elternteil zu hause ist (ist traditionell aber nicht modern), wer von beiden da ist, ist doch egal, aber hauptsache der TV/PC ersetzt nicht die erziehung, nähe, liebe, unterstützung etc. der eltern. ps: heute ist’s doch eher so, dass sich die eltern der erziehung entziehen und die dadurch entstandenen probleme mit teuren geschenken (iPod etc.) schlichten, wofür beide elternteile genötigt sind zu arbeiten, wodurch wieder beide nicht zu hause sind (teufelskreis). ..vor diesem hintergrund, möchte ich meine traditionelle beziehungsvorstellung sehen.
        „traditionell“ heisst für mich, dass die familie harmoniert und funktioniert (heisst nicht, dass es keine probleme zu lösen gäbe). naja während hunderten von jahren hat sich halt das typische klischee mann für geld verdienen/erziehungssanktionen und frau für haushalt/familie bewährt – heisst aber nicht, dass aufgaben umverteilt werden können – nur der heutige trend, dass alle geich sind und darum alle das gleiche machen und dafür nicht mehr alles gemacht wird (siehe fehlende erziehung, moralvermittlung), dagegen bin ich!

    • Adi sagt:

      Die ersten 3 Zeilen kann ich nicht unterschreiben. Der Rest ist aber leider wahr.

      Der Feminismus und sogenante „Gleichstellungsbüros“ setzen sich nicht für echte Gleichstellung ein, sondern für eigene Interessen (AHV Alter ist das beste Beispiel).

      Aber auch Themen wie Ladies Nights und Frauenparkplätze zeigen sehr schön, wie man auf einem Auge blind ist (man wird mir nun vorwerfen, das seien Bagatellen – sind es auch, aber sie zeigen die Tendenz). Ich stelle mir gerade vor was für einen Aufschrei es gäbe wänn es spezielle Männeparkplätze gäbe. 😀

      • Melanie Meier sagt:

        lieber adi – Frauenparkplätze sind oft sehr nahe beim Ausgang, falls dir das noch nicht aufgefallen ist. Aeshalb? Damit Frau nicht zu lange alleine durch die Tiefgarage laufen muss und evt. bösen Männern begegnet.

        tut mir leid, aber mir ist bis jetzt noch nie ein Mann über den Weg gelaufen der von einer Frauengruppe verbal belästigt wurde 🙂 anders herum habe ich dies schon öfters erlebt und bin daher froh, wenn ich ohne weit zu laufen in mein Auto steigen kann.

      • *sigh* sagt:

        @Melanie Meier: Ernsthafte Frage: Haben Sie wirklich das Gefühl, dass JEDER dieser Typen, die, wie Sie selbst sagen, Sie schon öfters verbal belästigt haben, Sie auch vergewaltigt hätten?
        Eine andere Gewalttat als die Vergewaltigung wäre theoretisch nämlich ungültig als Rechtfertigung für solch einen Parkplatz.
        Vielleicht sind Frauen diesbezüglich dann doch etwas übersensibilisiert (in der Opferrolle gefangen?) meinen Sie nicht?
        Schliesslich gibt es ja auch jede Menge schwächlicher Typen die diesen Parkplatz nötiger als manche Frau hätten.. 😉

      • Adi sagt:

        @Melanie

        Klar, mir ist die Begründung für Frauenparkplätze bestens bekannt. Das ist ja auch alles gut und recht… aber ganz ehrlich: In Parkhäusern wo man von Gruppen von gewissen Typen blöd angemacht wird auf dem Weg zum Auto habe ich auch als Mann lieber einen kurzen Weg zum Auto.
        Das Thema ist hier Sicherheit – das kann mit Beleuchtung, Kameras und Präsenz von Sicherheitspersonal umgesetzt werden. Frauenparkplätze bringen da wohl kaum etwas.

      • Chiquita sagt:

        @Adi

        Natürlich würden Sicherheitsvorkehrungen die Situation an manchen Orten eher verbessern als Frauenparkplätze. Es ist aber auch so, dass ein Mann nicht so schnell von einer Gruppe angepöbelt und belästigt wird wie eine Frau. Noch weniger wenn es zwei Männer sind, die zusammen unterwegs sind (im Gegensatz zu zwei Frauen). Ich war schon einige Male froh um einen kurzen Weg zum Auto!

        @*sigh*

        Sicher vergewaltigen uns nicht alle Männer, die uns anpöbeln! Es geht aber auch nicht darum, die Frauen „nur“ vor Vergewaltigung zu schützen, sondern genauso auch vor solchen Pöbeleien und vor Überfällen und weniger gravierenden Belästigungen als gleich Vergewaltigung. Denn auch „betatschen“ ist extrem unangenehm…!!
        Bezüglich den schwächlichen Typen stimme ich Ihnen aber gerne zu 🙂

      • WebOpa sagt:

        Das Männer anderen bösen Männern begenen könnten, kommt dir nicht in den Sinn?
        2/3 aller Gewaltopfer sind Männer.

    • mensch sagt:

      @sigh, adi
      …die ersten drei zeilen sind das ergebnis/schlussfolgerung des weiteren inhaltes…

  • Markus sagt:

    „Männerbeschneidung mit der weiblichen Genitalverstümmelung vergleichen? Ich bitte Sie. ich habe in meinem Leben schon einige beschnittene Glieder getroffen und keines davon wirkte sonderlich traumatisiert“.
    Haben Sie auch schon beschnittene weibliche Genitalien getroffen?? Das Problem ist da auch das Alter und unter welchen Bedingungen dies gemacht wird. Eine Freundinn von mir ist Afrikanerin und auch beschnitten, sie fand die Bedingungen schlimm aber der Kultur zuliebe würde sie es wieder machen. Bei mir wurde es erst mit 8 Jahren gemacht und glauben sie mir es war die Hölle ! Ich würde dies nie einem Kind antun wenn nicht medizinisch nötig, egal ob Junge oder Mädchen, Jude oder Christ. Kenne einige Männer bei denen dies als Baby gemacht wurde und die haben kein Problem damit, ein Kollege aus der Schule war Jude und er fand es auch sehr traumatisierend obwohl er viel Geld beim Fest bekommen hat.
    Aber beim Mann ist dies ja keine Genitalverstümmelung sondern eine Beschneidung. Von dem her verstehe ich die Maskulinis. Auch die Sexuelle Belästigung wird beim Mann belächelt aber bei der Frau ist dies gerechtfertigt. Ist die sexuelle Integrität des Mannes nicht gleichviel Wert wie die der Frau? Heute leider nicht mehr, die Frau kann eigentlich machen was sie will, sie ist immer das Opfer und der Mann der Täter. Auch wenn es vermehrt Männer gibt die unschuldig im Knast sitzen weil die Frau die sexuelle Nötigung als Waffe benutzt, wenn dann raus kommt das der Mann unschuldig ist heißt es die Frau sei halt von Ihrem bösen Mann enttäuscht gewesen und darum hätte sie dies behauptet, der Mann hingegen ist ein Leben lang gebrandmarkt (Kachelmann?)

    • Yves sagt:

      Ich wurde auch mit 8 Jahren beschnitten. Aus medizinischen gründen. Hatte keine Probleme damit. Die Beschneidung des Mannes mit jener der Frau gleichzustellen, finde ich nicht zulässig. Die Beschneidung des Mannes entfernt lediglich die Vorhaut, wobei bei der Frau die Schamlippen und die Klitoris entfernt werden. Das ist schon ein großer Unterschied.

      • Markus sagt:

        Für mich ist dies das gleiche. Hatte mal ein Messer im Bauch und ich fand dies weniger schlimm als die Beschneidung. Meine Kollegin hatte mit Ihrer beschneidung auch kein Problem ausser die umstände im Dorf usw. weil sie halt hier aufgewachsen ist und sich ein anderer Standard gewohnt ist. Gibt es da keine Studie ?

      • Cara Mia sagt:

        Eine beschnittene Frau hat keine sexuellen Empfindungen mehr, keinen Orgasmus. Das ist lebenslänglich und nicht zu vergleichen mit einer Operation, die mal vorüber ist.

        Aber ich finde diesen Gender Hickhack eigentlich todlangweilig. Es muss sich doch jeder irgendwie durchs Leben bringen und schauen, wie er sich sozial einbringt, ob Mann oder Frau. Man wird immer Ungerechtigkeiten finden hüben und drüben, wenn man nur lange genug sucht.

      • Markus sagt:

        @Cara Mia, ja Du hast wie immer recht. Als Hip Hopper wird man von den Skatern diskriminiert und als Jude von den Moslems, als Mann von der Frau usw. Habe das Gefühl der Mensch braucht das um sich besser zu fühlen, warum auch immer.
        Bei der Beschneidung gibt es auch unterschiede, je nach Stamm wird dies anders gemacht, aber da kenne ich mich im Detail zuwenig aus, finde es aber schlimm das Frauen die hier Leben dies bei Ihren Töchtern auch machen wollen. Der Körper sollte nicht wegen irgendwelchem Religiösem gugus verstümmelt werden. Warum wird dies nur bei Kindern gemacht? Weil sich ein Erwachsener dies nicht gefallen lassen würde? Denke es geht da auch um Macht.

      • Auguste sagt:

        hmm…, von einem skater diskriminiert zu werden, stelle ich mir traumatisch vor.

    • Markus Schneider sagt:

      Es scheint doch einfach so zu sein, dass männliche Kinder offenbar kein Recht auf körperliche Unversehrtheit haben. Weibliche hingegen schon.

  • Hotel Papa sagt:

    „Aber die Lösung kann ja wohl nicht heissen, dass die Männer nun einen auf Feminismus mit umgekehrten Vorzeichen machen.“

    Brava. Weil Du damit als Frau zugibst, dass zumindest einige Formen des Feminismus sexistisch sind.

    Maskulinismus, bitte nicht. Aber Gleichstellung, die beide Augen aufmacht, ja bitte.

    • Adi sagt:

      „Maskulinismus, bitte nicht. Aber Gleichstellung, die beide Augen aufmacht, ja bitte.“

      Das sagt eigentlich alles. Ich bin kein Maskulinist und würde es auch nie werden wollen. Ganz einfach weil dieses „Mann gegen Frau“ und „Frau gegen Mann“ Thema total destruktiv ist.

      Aber ich wünsche mir, dass Gleichstellung keine Einbahnstrasse ist und ich wünsche mir auch dass die Gesellschaft endlich mit Pauschalisierungen wie: Frau = Opfer, Mann = Täter aufhört.

    • Auguste sagt:

      hmm…, nach dem schlusssatz hätte man eigentlich abbrechen können, aber: the show must go on!

  • so what? sagt:

    „Die rechtliche Schlechterstellung von Vätern und geschiedenen Männern ist ein Skandal“: Die der Frau aber auch: In einem finanziellen Mankofall (der auch durchaus von männliche Seite gewollt sein kann) wird dem Mann das Existenzminimum belassen und die Frau muss das finanzielle Manko tragen, notfalls Sozialhilfe beantragen. Das sollte nicht vergessen gehen.

    • sumu sagt:

      Die arme Frau muss tatsächlich das Risiko tragen selbst arbeiten zu gehen? Ooch die Arme, das ist ja grausam.

      Wenn der Mann auf dem Existenzminimum lebt geht es ihm ja auch sooo viel besser.

      • so what? sagt:

        Wenn Frau kleine Kinder zu betreuen hat und zusätzlich erwerbstätig ist, so ist ist die Abwälzung des Mankos auf ihre Seite nicht nachvollziehbar.

      • Matthias sagt:

        Ich finde schon das es nachvollziehbar ist. Schliesslich ist das Geld zahlt nicht dafür da die Frau durchzubringen sondern die Kinder.

        Soweit ich weiss sind die working poors nachwievor angeführt von alleinerziehenden Vätern und nicht Müttern.

      • sumu sagt:

        Frau könnte die Kinderbetreuung auch dem Vater überlassen oder diese mit ihm teilen und selbst arbeiten gehen. Aber das würde ja wieder bedeuten das selbst etwas tun muss, Verantwortung übernehmen, arbeiten und sich selbst der Reflexion ihrer eigenen Geschlechtsrolle stellen.

  • the man sagt:

    „Die Lösung kann ja wohl nicht heissen, dass die Männer nun einen auf Feminismus mit umgekehrten Vorzeichen machen.“
    Da bin ich mit Ihnen ja einig. Aber Ihren Spott, Frau Binswanger, finde ich etwas verräterisch, schliesslich gehen Sie einfach davon aus, dass jeder Mann ein biertrinkender Fussbasllfan ist (also gut, auf mich trifft das jetzt zu, aber…). Ich kann mir gut vorstellen, wie Sie auf einen entsprechenden Artikel eines Mannes reagieren würden. Kann es sich ein Journalist heute noch erlauben, einen Kommentar mit dem Satz „Vielleicht sollten die Frauen einfach wieder ein bisschen mehr Kochen und Putzen“ zu beenden?

    • Michèle Binswanger sagt:

      @the man: Doch, das ist heute möglich, genau deswegen, weil sich die Verhältnisse entscheidend verbessert haben. Und das ist gut so.

  • Jean-Francois sagt:

    Der Text versucht ein ernstes Problem lächerlich zu machen. Denn heutzutage glaubt man der Frau sofort, während der Mann seine Unschuld beweisen muss. Beispiel? Kachelmann! Seine Freundin nennt ihn einen Vergewaltiger, dafür kommt er monatelang in Haft, sein Broterwerb geht nachhaltig den Bach runter und der Vorwurf wird, egal was die Richter sagen werden, auf ewig an ihm kleben bleiben.
    DAS sind die auswüchse des Feminismus. Es kann nicht sein, dass früheres Unrecht einfach durch umgekehrtes Unrecht „wiedergutgemacht“ wird.

    • Diana sagt:

      Der Verdacht wird zwar schnell übernommen, aber es gilt nachwievor „Im Zweifel für den Angeklagten“ und so wird sexueller Missbrauch bis hin zu Vergwaltigung in den meisten Fällen mit einem Freispruch bedacht. Bleiben wir also auf dem Boden.

      • Matthias sagt:

        Trotzdem wird oftmals am anfang überreagiert. Habe auch schon einen Artikel gelesen in dem es um einen Verdächtigen ging bei dem die Wohung am Morgen von der Polizei gestürmt wurde und er in U-Haft einsitzen durfte. Als sich danach raustellte, weil die Anklägerin dann wohl doch Mitleid hatte, das das ganze nur geschehen ist weil sie mehr wollte als einen One Night Stand und er nicht, kam der Mann dann wieder raus.

        Ich finde, hier sollte man wirklich auch ein bisschen aufpassen. Oder eher, Frauen sollten aufhören das für ihre „Rache“ Zwecke zu missbrauchen, im Endeffekt leiden darunter nur die echten Missbrauchsopfer und nicht die Männer. Weil irgendwann ist es wieder soweit das man die Vergewaltigungsvorwürfe wieder nicht mehr so ernst nimmt. Vorallem wenn sie immer und immer wieder missbraucht werden.

      • Jean-Francois sagt:

        Soso, im Zweifel für den Angeklagten. Sieht man ja an Kachelmann. Mittlerweile sind die Zweifel erdrückend, aber auf freiem Fuss ist er NICHT. Für die Stillung ihrer niedrigen Rachegelüste geht eine Frau über Leichen. Die Leiche ist diesmal Kachelmanns Geschäft. Frau ist das absolut schnuppe.

      • Diana sagt:

        Genau, im Zweifel für den Angeklagten. Wenn ein Vorwurf erhoben wird, dann muss dem nachgegangen werden, das ist keine Frage des Geschlechts sondern eine Frage der Justiz. Aber eine VERURTEILUNG ist bei Sexualdelikten sehr selten, weil eine Verurteilung nur möglich ist, wenn die Tat bewiesen werden konnte, was in diesem Themenbereich selten möglich ist.

        @Matthias: Aus rachsüchtigen Gründen über Leichen zu gehen ist keine weibliche Tugend sondern eine Menschliche – leider.

      • ich sagt:

        im schulhaus in der nähe, wo ich wohne, kam die polizei und nahm einen lehrer vor den augen der schüler mit – viele stunden vergingen und nichteinmal die ehefrau wusste, warum er abgeführt wurde. ..später am abend dann wurde gesagt, wegen verdacht auf sexuelle handlungen mit schülerinnen. einen tag später, als die angeblichen schülerinnen sahen, was passierte und noch werden konnte, gestanden sie: es sei nur ein jux gewesen… toll, der mann war geächtet im schulhaus, und bekam kurz darauf deswegen ein born-out.
        sorry, so viel zu „bleiben wir auf dem boden“ da sieht die ralität leider anders aus als vielleicht angenommen? null, aber auch wirklich null wurde vorher abgeklärt, sondern einfach mal eingebuchtet und sogar gegenüber der eigenen familie fern gehalten. und diese geschichte passierte in der Schweiz in einer netten gemeinde. soviel zu frau = unschuldig, mann = schuldig.
        ps: natürlich wurde diese geschichte nie gross publik gemacht, warum wohl?

  • mensch sagt:

    sexistisch? nein, lächerlich.

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