Der Mann unter Generalverdacht

Die British Airways plaziert nur Frauen neben allein reisenden Kindern

Ein Mann neben einem allein reisenden Kind? Das ist für die British Airways zu gefährlich.

Ich bin keine Freundin von Menschen, die ihren Opferstatus zelebrieren wie einen wichtigen Feiertag. Das Schwarz-Weiss-Denken, das dahintersteckt, bringt unsere Gesellschaft meist keinen Zentimeter voran. Aber es gibt Momente, da fühlt man sich tatsächlich zurückversetzt in eine Zeit, in der Schwarz und Weiss noch räumlich getrennt wurden. So geschehen beim Durchlesen der News auf BBC:

Mirko Fischer, ganz Gentleman, tauschte vor gut einem Jahr auf dem Flug von London nach Luxenburg  mit seiner Frau den Sitzplatz. Sie war schwanger und verlangte nach dem Fensterplatz, um nicht ständig für jemanden aufstehen zu müssen. Er tat, wie sie wünschte, und  machte es sich auf dem mittleren Platz der Sitzreihe bequem. Das jedoch war der Flugzeug-Crew gar nicht genehm. Sie schritt sofort ein und orderte Mister Fischer an seinen namentlich gebuchten Fensterplatz zurück. Warum um Himmels Willen, fragen Sie sich sicher, taten die Flugbegleiter das? Weil ein kleiner Bub neben dem Mann zu sitzen kam. Und die Policy der Fluglinie es nicht erlaubt, einen Mann neben ein Kind zu setzen, das ohne Eltern eine Reise antritt.

Genau, sie denken richtig, der Mann könnte ein Pädophiler sein. Zwar wissen wir alle, weiss auch British Airways, dass das Y-Chromosom nicht jeden Menschen automatisch zum Kinderschänder macht. Aber da Pädosexuelle ihre Neigung nicht weitherum sichtbar im Handgepäck mitschleppen, geht man auf Nummer sicher und stellt alle Männer unter Generalverdacht.

Wissen Sie wie man das nennt? Sexismus. Ein Mensch wird nicht als Individuum, sondern als Mitglied einer Gruppe mit kollektiven, weitgehend als unveränderbar betrachteten Eigenschaften verurteilt und behandelt. Konkret: Mister Fischer wurde von der Stewardess nicht wie Mister Fischer behandelt, der seiner schwangeren Frau seinen Platz abgetreten hat, sondern wie ein Mann, der die Nähe des Jungen aus zwielichtigen Gründen suchte. Das Flugzeug, sagte die Stewardess, könne nicht starten, wenn er den Platz nicht sofort wieder zurücktausche.

Genau, Sie denken richtig, die anderen Passagiere haben sich sofort das Maul über den Vorfall zerrissen und hinter vorgehaltener Hand spekuliert, was der Mann wohl verbrochen habe. Dass Mirko Fischer nach diesem Zwischenfall auch ein turbulenzfreier Flug, das vegetarische Boardmenü und die sanfte Landung nicht mehr versöhnlich stimmen konnten, ist nur verständlich: «Ich fühlte mich nicht nur diskriminiert, sondern tief verletzt, weil ich vor den Augen aller behandelt wurde wie ein Kinderschänder. Wo kommen wir mit solchen Grundsätzen hin? Darf ich als Mann bald nicht mehr ins Shoppingcenter gehen, weil da Minderjährige unbeaufsichtigt rumhängen?», gab der 33-Jährige zu Protokoll. Er klagte die Airline wegen Diskriminierung aufgrund des Geschlechts an und brachte British Airways dazu, ihm aussergerichtlich 3000 Pfund für den erlittenen Generalverdacht zu bezahlen. Fischer spendete das Geld umgehend an verschiedene Kinderschutzprogramme.

Und British Airways? Der Sprecher der Fluggesellschaft stritt den diskriminierenden Charakter der Policy ab. Es gehe der Airline in solchen Fällen vorab um die Sicherheit der allein reisenden Kinder. Quantas und Air New Zealand haben übrigens ähnliche Richtlinien. Zurecht? Darf man Männer unter Generalverdacht stellen, um Kinder zu schützen? Oder anders gefragt: Geht die Sicherheit Minderjähriger über den ethischen Grundsatz der Rassismus- und Sexismusfreiheit?

601 Kommentare zu «Der Mann unter Generalverdacht»

  • sepp z. sagt:

    Eine üble Geschichte.
    Diese Art von Generalverdacht (Mann als Pädophiler, Mann als Vergewaltiger etc) hat sich vielerorts etabliert. Schwedens Rechtsprechung ist kürzlich ins Rampenlicht gekommen, da klar wurde, dass in Schweden Männer, welche Sex mit Frauen haben, mit einem Bein schon im Gefängnis stehen. Unschuldsvermutung etc. wird quasi mit Füssen getreten.

    Schlimm finde ich auch, wie viele Frauen dies gutheissen, hier im Blog. Unterscheidet sich diese Hetze gegen Männer von der Hetze unserer Rechtspartei gegen Ausländer? Schwarze Schafe? Ich sage nein: In beiden Fällen wird aufgrund von Einzelfällen auf eine ganze Gruppe von Menschen mit Angeborenen Merkmalen geschlossen. Und die Verallgemeinerung für gut, d.h. ‚für das kleinere Übel‘ befunden.

    Ätzend. Und ein Grund, weshalb ich mich beginne gegen diese extreme Form des Feminismus zu engagieren.

  • MissTrash sagt:

    Liebe Frau Althaus. Ihre Beiträge beinhalte ein absolut unbeschreibliche Fülle an extrem sexistischen, bloss gut verpackten Annahmen über das Wesen der Frauen und Männer, da erscheint nun die Empörung über den lachhaften Generalverdacht der BA völlig unangemessen. Sie veröffentlichen hier Artikel, in denen Mann Männern rät, „schöne, natürliche, kooperative usw“ Frauen als ideale Mütter zu betrachten, z.B.soll die Frau Scheisse und Gestank easy finden und dann empören SIE sich über SEXISMUS! Das ist absolut widersprüchlich und empfinde ich dann nun doch als dermassen störend, dass ich sie darauf hinweisen möchte.

  • Thommy sagt:

    Man darf natürlich weder Männer unter Generalverdacht stellen noch kann man Rechte gegeneinander aufwiegen.
    Tatsächlich wird aber immer wieder dieser Generalverdacht gelebt, nicht nur bei Airlines. Instrumentallehrer können ein Lied davon singen.
    Natürlich ist jedes missbrauchte Kind eines zuviel. Doch es ist krank, wegen einiger weniger Perverser die Hälfte der Menschheit zu kriminalisieren (und rein logisch ist es unzulässig vom einzelnen auf das allgemeine zu schliessen. Vom einen schwarzen Schwan darauf, das alle Schwäne schwarz seien).

  • Automat sagt:

    Wie man hört, hat der oben genannte „Ratgeber“ in der Schweiz noch begeisterter als in Deutschland Aufnahme, Verbreitung und Verwendung gefunden. Aber das Schweizer Fernsehen bietet ja auch Leuten wie Herrn MEP Cohn Bendit ein Forum auf exponiertem Programmplatz. Und von der deutschen „Kavallerie“, die es immer nur „gut meint“ und von der ebenfalls oben schon die Rede war, hat man in der Schweiz auch schon gehört. Nachdem die Schweizer durch Volksentscheid die Verjährung für Sexualdelikte aufgehoben haben, kann man der Schweizer Staatsanwaltschaft also nur noch viel Vergnügen bei der Jagd auf alles und nach jedem wünschen, auf den sie gerade Lust hat, sie wird der deutschen Staatsanwaltschaft wahrscheinlich nicht nachstehen wollen. Bis neulich habe ich es nicht für möglich gehalten, dass man in der Schweiz noch bekloppter als in Deutschland sein könnte.

    • Automat sagt:

      ‚S Ruedi Stümpfli
      Die Schweizer und vielleicht auch British Airways taugen inzwischen möglicherweise nur mehr als Realsatire, dies allerdings sehr gut und mit hervorragendem Unterhaltungswert. Zumindest wenn man nicht betroffen ist.

  • Automat sagt:

    ,,,,,wie man hört, hat der oben genannte „Ratgeber“ in der Schweiz noch begeisterter als in Deutschland Aufnahme, Verbreitung und Verwendung gefunden. Aber das Schweizer Fernsehen bietet ja auch Leuten wie Herrn MEP Cohn Bendit ein Forum auf exponiertem Programmplatz. Und von der deutschen „Kavallerie“, die es immer nur „gut meint“ und von der ebenfalls oben schon die Rede war, hat man in der Schweiz auch schon gehört. Nachdem die Schweizer durch Volksentscheid die Verjährung für Sexualdelikte aufgehoben haben, kann man der Schweizer Staatsanwaltschaft nur noch viel Vergnügen bei der Jagd auf alles und nach jedem wünschen, auf den sie gerade Lust hat, sie wird der deutschen Staatsanwaltschaft wahrscheinlich nicht nachstehen wollen. Heia Hussassa……

  • Automat sagt:

    Das Theater ist überhaupt nicht zu verstehen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) rät, gefordert und mit Steuermitteln gefördert vom Bundesfrauenministerium, von 2001 bis 2007 in 650.000 in Umlauf gebrachten Exemplaren („ProFamilia“, Kinderärzte, Beratungsstellen, Jugendämter etc.) in dem „Ratgeber Körper, Liebe, Doktorspiele“ Vätern, Müttern, Großmüttern, Onkeln und Kinderfrauen dazu, „Scheide und vor allem Klitoris“ von Kindern im Alter von 1 – 3 „zärtlich“ zu berühren, um so „die Entwicklung von Stolz auf die Geschlechtlichkeit“ zu fördern. Im Internet stand und steht dieser „Ratgeber“ seit 2001 zum Download bereit. Ganz offensichtlich ist die allmächtige deutsche Exekutive, darunter nicht nur die BzgA, sondern auch die betreffende Staatsanwaltschaft, vollkommen dem Wahnsinn verfallen. Da wird im Auftrag der so genannten Öffentlichkeit eine ganze Generation von Kandidaten für die oben von „Marco“ geforderte Todesstrafe „herangebildet“.

  • PB sagt:

    Zitat:

    „bsp München: Hier gab es unter den Mädchen ein Spiel: Eier zertreten. Gewonnen hat das Mädchen, bei dem der Junge am längsten liegen blieb. (Wir reden hier von 8 bis 12 Jährigen) Den Jungs wurde beigebracht sich nicht zu wehren. Die Behörden und die Schulaufsicht schritten erstmal nicht ein. Erst nachl dem DRITTEN Hodenbruch eines Jungen wurde reagiert.“

    Im Umfeld meines Kleinen gab es einen Fall, wo eine Feministin, die Mädchen in Selbstverteidigung unterrichtet hat, ihre Schülerinnen dazu ermunterte, die erlernten Techniken doch mal an den Jungs „auszuprobieren“. Meine Konsequenz: „Mädchen schlägt man nicht“ war gestern. Mein Kleiner kriegt mit auf dem Weg, im Falle einer solchen Demütigung zuzuschlagen, und nicht zu sanft. Mit der Schulleitung setz ich mich dann gern auseinander.

    • Stef sagt:

      Ist doch logisch, wehren darf und soll man sich gegen Männlein oder Weiblein. Alles andere ist Kavalierenschrott.

  • Marco sagt:

    Warum denn so ein Aufschrei, Pädophile haben einen Freipass erhalten. Roman Polanski wurde soeben freigelassen obwohl erwiesen war, dass er eine 13Jährige Missbraucht hat. Die Schweiz nimmt sicher bald hinter Thailand den 2 Platz ein in der Pädophilenhitliste!

    • Thomas sagt:

      Was hat den Polanski mit dem Topic zu tun? Er hat gestanden und war in den USA in U-Haft. Wir sind Moralapostel, aber am falschen Ort. Wenn ein Vater seinem Sohn beim pinkeln hilft das Schnäbi zu halten, damit er nicht die Hosen anpinkelt muss er schon furchtbar aufpassen nicht als Pädophiler zu gelten. Was notabene bei der Mutter überhaupt kein Ärgernis zu sein scheint.

      Ich fühle mich als Mann auch grundsätzlich „verdächtigt“, es ist so ein unterschwelliges Gefühl, welches die Gesellschaft den Vätern und Erziehenden gibt. Das dafür in der Schweiz von anderen Kulturkreisen noch immer Kindesheiraten und Mädchenbeschneidungen vollzogen werden, ist kaum thematisiert, mann will ja nicht als Rassist gelten.

      Ich bin einfach von der Doppelmoral und Scheinheiligkeit unserer Gesellschaft enttäuscht.

      Habe heute per Zufall einen Kleinlaster gesehen, welcher auf der Rückseite, öffentlich und ersichtlich für alle, folgende Aufschrift trug: „Todesstrafe für Kinderschänder“. Ich frage mich dann, auf welcher Seite die „Kranken“ stehen.

      Mit freundlichen Grüssen
      Thomas

  • Hexerjagd sagt:

    Vor Jahren gabs mal in Britannien einen Fall. Da ging ein Mob durch eine Vorstadt, auf der Suche nach Pädophilen.
    Die aufgehetzte Menge sah ein Schild an einem Haus : “ Pediatrics“. Der Mob sah sofort rot und fing an, das
    Haus zu demolieren. Die von der Kinderärztin (!) herbeigerufene Polizei konnte eine Lynchjustiz verhindern .
    (Suche noch nach der Quelle, der Fall ist aber tatsächlich passiert )

  • Martin Lindt sagt:

    Das darf ja wohl nicht wahr sein! Eine solch übertriebene Geschäftspolitik will ich nicht unterstützen, deshalb: nie mehr British Airways! Man könnte sich ja auch fragen, was die Briten so alles in den früheren Kolonien gemacht haben…

  • Günter sagt:

    War wohl nicht anders zu erwarten, dass mein Kommentar der Zensur zum Opfer gefallen ist. Dabei habe ich nur zu einem Kommentar von (vermutlich) PL auf eine andere Seite verlinkt (http://www.antifeminismus.ch/gaestebuch/index.php?offset=151t). Meinungsfreiheit genießt ja ohnehin keinen großen Stellenwert mehr in dieser Gesellschaft.
    Es grüßt Günter

    • Brunhild Steiner sagt:

      Dieser Kommentar ist sehr übel, wobei solches Niveau leider auf allen Seiten zu finden ist.

      Allerdings würde mich schon noch interessieren
      @Pippi Langstrumpf: ist dieser verlinkte Kommentar wirklich von Ihnen?
      Wir hatten das schon mal, dass jemand auf einen bösartigen post in einem anderen Blog aufmerksam gemacht hat, den Pippi geschrieben haben sollte, und sie war nicht sehr erfreut, dass jemand unter ihrem Namen versucht sie zu diskreditieren.

      Und sowieso, nicht gerade besonders freundliche posts von ihr Andersdenkenden gegenüber würden Sie auch hier finden,
      da müssen Sie nicht andere Blogs durchsuchen gehen…;-)

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @Brunhild, das ist genau derselbe Kommentar, der schon damals erschienen ist, unter meinem Nick, natürlich ist er nicht von mir, aber jemand versucht immer wieder, mich zu diskreditieren. Wer meine Kommentare kennt, weiss genau, dass das nicht mein Stil ist.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi: die treudoofe, kadavergehorsame, sich zur Komplizin der Männer gemacht habende Kompagniekrankenschwester im Aufnahmeprozedere zum Macho-Club,
        hat einen Gerechtigkeitssinn welcher ihre Kontrahenten miteinschliesst…,
        die nicht-netten Worte waren Pippi-Originalzitate, nur so wegen Stil… 😉 aber trotzdem wunderschönen Sonnentag!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wo sie recht hat, hat sie recht, die Brunhilde……

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi: ehm, wie soll ich das nun verstehen mit dem rechthaben, welche Zeilen haben Sie damit im Visier?
        Könnt für mich ja auch eher ungünstig ausgelegt werden… .
        Also irgendwie fehlt ein guter Montagartikel!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein, günstig für Sie. Sie haben recht, meine Worte waren nicht nett.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Ein kleines Pluszeichen gegenüber den vielen Minussen…,
        Sommerferien ihr könnt kommen 🙂

      • Lea sagt:

        Ich sage dazu auch noch was, denn diskreditieren scheint eine Taktik der Anti-Was-Auch-Immer zu sein. Die scheinen organisiert vorzugehen.

        1: der Eintrag auf der verlinkten Seite hat eine Adresse hinterlegt. Das ist nicht Pippis Stil.
        2: Auch wenn Pippi hier manchmal ‚hart austeilt‘ wie dann gesagt wird, benutzt sie nie Wörter wie durchgev.
        3: Sie hatte meines Wissen nie jemandem unterschoben, missbraucht worden zu sein.
        4: Mir ist auch unbekannt, dass sie je eine Person zu einem Suizid aufgefordert hat.
        5: Das Wort Pädopriester weisst auf ein anderes Alias hin. Eines, das um geräuchertes Fleisch handelt. Sprachlich erinnert der Eintrag dort an jemanden, der kürzlich eine Bar eröffnete.

        Brunhild hat wegen Originalzitierungen insofern recht, dass zitiert wurde, inhaltlich vielleicht auch auf die Argumentationsweise von Pippi assoziiert wird, aber meiner Meinung nach hat derjenige, der das dort geschrieben hat, sich selber zitiert, wie ich oben begründete.

        Ich finde, irgendwo fingierte Beiträge hinzupflanzen, nur um dann eine Person damit diskreditieren zu können, ist sehr gemein.

        Bei dem warmen Wetter bei euch müssten doch die Zwistigkeiten nur so dahin schmelzen, Brunhild und Pippi. Zusammen ein feines Glace essen gehen wäre doch was zur Versöhnung. ich bezahle dann die Rechnung.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @Lea

        Vielen Dank für Deine Unterstützung, es ist genau, wie Du sagst. 🙂

    • Auguste sagt:

      @ günther

      hmm…, meinungsfreiheit und rechtsstaat sind begriffe, die gerne missbraucht werden, wenn der zweck die mittel heiligen soll. sie sind ein gutes beispiel.

      es grüsst
      der web-clown

  • faktotum sagt:

    Falls mein Kommentar mit Pseudonyn nicht veröffentlicht werden kann, so be it…

    ich bin allgemein und insbesondere zu diesem Thema nicht bereit mich öffentlich blosszustellen.

    Der Schutz der Kinder ist wichtig und für mich als im Sozialen Bereich tätigem Mann ein stets präsentes Thema.
    Ätzend ist es aber schon, unter diesem Generalverdacht seine Arbeit zu versehen und das auch noch nach Jahrzehnten.
    Von meinem aktuellen Arbeitgeber wurde ich angeworben, ich würde mir z.b. nie eine Arbeitsstelle im dem Bereich „suchen“
    in dem ich tätig bin.

    Weitere Themen zu diesem Fragenkomplex wären :
    – Haben die Frauen ein Problem damit in der Erziehung Macht abzugeben ?
    – Ist Missbrauch, den Frauen an Kindern begehen ein Tabu das „auf den Tisch“ gehört ?

  • Marcel Ursprung sagt:

    Männer sind gefährlich und gehören abgeschafft. Genau wie die Meinungs- und Redefreiheit, das Recht auf privaten Besitz, die direkte Demokratie und viele andere Dinge, welche die sozialistische und politisch korrekte Welt-Doktrin gefährden.

    Ich begebe mich jetzt erstmal mit einem Tofu-Soja-Brötchen in die Ecke und schäme mich dafür, dass ich ein Mann bin….

  • olga baumgartner sagt:

    Nun muss ich doch auch „die Männer“ in Schutz nehmen! – Mein Sohn, inzwischen längst erwachsen, reiste 3 Monate mit der Bahn, von meinem neuen Arbeitsort, zu seiner Schule in der Stadt: – Jeder Weg dauerte 1 Std.- Nach den Sommerferien konnte er dann in unserem Dorf die Schule antreten.–
    Mein Sohn erhält ein Geschenk, das Momo – Buch, zugesandt.- Meine Frage: Von wem hast du das erhalten?“ Antwort: “ Ein Mann hat jeden Tag auf mich gewartet und mich begleitet.- Ich bin auch zuerst ein bisschen erschrocken, weil ich auch keine Ahnung hatte davon. – Der Mann wollte zur Sicherheit meinen Sohn beschützen. Ich war dankbar dafür, – es hätte natürlich auch ganz anders heraus kommen können! – Aber ich bin mir sicher, wenn es nicht gut gewesen wäre für mein Kind, hätte er mir bestimmt etwas davon erzählt!? – Vertrauen ist sehr gut, und Kinder haben ganz bestimmt einen “ Schutzengel “ mit auf den Lebensweg bekommen!!???

  • Melanie Saeger sagt:

    @ Pipi Langstrumpf: Ist es nicht so, dass Sie vorhin eine Straftat gestanden haben? Ich möchte hiermit nur ein absurdum des internet-‚rechts‘ aufzeigen: Sie haben gesagt, Sie hätten schon solche BIlder des Terrors (KiPo) gesehen. Ich muss davon ausgehen, dass dies auf einem Computer passiert ist. Das Problem hierbei ist, egal ob Sie sich verklickt haben oder ob es durch einen dummen Zufall war, durch das anzeigen des Bildes im Browser wurde dieses auf dem Computer gespeichert (‚gecached‘). Dadurch haben Sie sich doch dem Besitz (konsum) von illegaler pornografie strafbar gemacht,oder ?

    Das soll kein angriff gegen P.L. sein !! Ich wollte dies nur loswerden.

    Grüess
    Melanie

  • Markus Meyer sagt:

    Hallo zusammen.
    @alle: Zugegeben, die Diskussionsthemen hier sind doch sehr schwierig, was ich aber wirklich krass finde, ist wie unprofessionel sie geführt wird. Stellenweise kommen sehr, sehr gute Argument, auch sauber ausformuliert (!), dann wieder Pipi und Katharina (z.B.), welche sich wie teenies aufführen, bzw. Leute dene jegliche Umgangsformen im Netz fehlen.

    @Pipi & konsorten (sorry, in-topf-werfen): Schaut doch mal auf gulli.com/news und lest dort Kommentare, eignet euch deren Umgangsformen an; Diese Website ist ein Paradebeispiel eines guten Forums, welches ebenso schwerwiegende Themen behandelt.
    Es wäre schade um den guten Ansatz hier

    Grü
    Markus

  • ohmannohjens sagt:

    Ich als Kerl wurde von einer Frau sexuell belästigt und ich bin kein Einzelfall. Leider wird das in der Öffentlichkeit immer noch als Tabuthema behandelt. Und wenn wir Farbe bekennen, werden wir oft genug ausgelacht, beschimpft oder als Lügner dagestellt.

    Genauso wird nur selten erwähnt, dass auch Jungs von Müttern, Tanten usw. vergewaltigt und anderer Gewalt ausgesetzt werden.

    Und welche Frau wird schon schief angeschaut, wenn sie sich im Flieger neben einen kleinen Jungen setzt?

    Solche Kommentare von mir wurden schon sehr oft gelöscht- ohne Begründung. Aber die ist auch nicht notwendig, weil ich sie kenne.

    Eine persönlich Schlußbemerkung von mir, es erweckt bei mir immer wieder den Eindruck, Mann soll Täter bleiben und Frau, den Status Opfer behalten.

    • wlo sagt:

      Danke für Deinen Beitrag – nachdem was ich im Büro erleben musste auch sehr mutig.

      Eine sachliche Diskussion ist bei diesem Thema normalerweise nicht möglich.
      So hat Prof. Gerhard Amendt, (Soziologe an der Universität Bremen) auf Grund seiner Studien darauf hingewiesen, dass Gewalt bei beiden Geschlechtern gleich verteilt ist.
      Doch erst Vorgestern wurde er deshalb von von Helene Klaar (Scheidungsanwältin, Femministin) im ORF-Club2 als Terrorist hingestellt, Väter die auf Mißstände aufmerksam machen sofort als militant deklassiert.
      Übersehen wird dabei:
      Alice Schwarzer (D) ruft offen zur Gewalt auf bekommt aber 2x Bundesverdienstkreuz – was für ein Signal durch den Staat!
      Erin Pizzey – Gründerin des 1. Frauenhauses (GB) und
      Esther Vilar – Autorin: „Der dressierte Mann“ (D)
      mussten Auswandern wegen Gewalt durch Feministinnen.
      Dennoch werden Väter die nicht gewalttätig wurden in Österreich als Terroristen inhaftiert. (einer davon könnte wegen Ehrenbeleidigung bestraft werden, beim 2. nicht einmal das)

      Die Presse schrieb schon am 22. Februar: „Terror“: Dubioser Vorwurf gegen Scheidungsväter-Aktivisten
      und selbst die Rechtsanwaltskammer findet die geplante Verschärfung des Gesetzes im Terrorismuspräventionsgesetz mehr als Rechtsstaatlich bedenklich.(Jeder kann inhaftiert werden um zu verhindern dass er vielleicht einmal eine Straftat macht – gegen Menschenrechte und absolute Willkür).

      Gerade in Ländern die durch NS-Regime oder/und DDR Erfahrung geprägt wurden sollte man mehr Sensibilität für Menschenrechte und Demokratie erwarten können – und dazu gehört nun einmal das gleiche Recht beider Geschlechter.
      Genau da zeigt sich aber das Unvermögen insbesonders radikaler Feministinnen andere trotz unterschiedlicher Meinung zu respektieren. Sie tun aber den Frauen damit nichts Gutes.
      Aber es gibt sie dennoch die vernünftigen Frauen, die es verdienen gleichberechtigt zu werden – nach dem Motto „So wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus“

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Die „vernünftigen“ verdienen es, gleichberechtigt zu werden? Auch ein Ansatz……

      • wlo sagt:

        @pippi

        .. wenn Du es anscheinend nicht verstanden hast: Die die selbst nicht diskriminieren (die Vernünftigen) verdienen es gleichberechtigt zu werden. Die die selber diskriminieren (die unvernünftigen) schliessen sich selbst aus.
        Ich habe überhaupt kein Problem mit Frauen die statt schwarz-weiß ganz einfach nur Menschen sehen und dementsprechend handeln und urteilen.

        “So wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus”

        Ich könnte ja auch provokant sagen, die Quote an feministischem Stumpfsinn ist für dieses Jahrhundert schon verbraucht.
        Ich will, dass meine Kinder eine lebenswertes Umfeld und ein Miteinander haben und nicht diese Schubladisierung: Frau arm, Mann böse und folglich einen geistigen Bürgerkrieg der Geschlechter. Meine Kinder sollen stolz sein können für das was sie erreicht haben und nicht nur per Quote einen Job mit dem Recht auf andere Runterzuspucken.
        Wenn es geistig reicht brauch ich keine Quote (schon meine Großmutter war Stadtschulrat)

      • ohmannohjens sagt:

        Hallo wlo,
        wenn mir die Frage gestattet ist, was hast Du im Büro erlebt? Wenn meine Vermutung richtig ist, dann könnte ich- ein wenig mit Sarkasmus angereichert, die These aufstellen, die Frauen wollen uns auch auf diesem Sektor beweisen, sie sind uns „ebenbürtig“ und gleichberechtig? Was wir können, können sie schon lange? Einen Klaps auf das weibliche Hinterteil und wir werden geohrfeigt, angezeigt und als typisch Mann beschimpft. Umgekehrt, dürfen wir uns nicht beschweren, weil uns solche Handgreiflichkeiten ja gefallen und unser Ego, als begehrenswerten Kerl, aufwertet. Wir sollen es als Kompliment ansehen?

        Es sind noch einige andere Menschen schwerst angegriffen wurden, die sich auf die Seite der Männer gestellt haben. Ob sich diese ExtremFeministinnen sich damit einen Gefallen getan haben, darf bezweifelt werden. Stellen sie ihr Geschlecht auf eine noch höhere „Primitivstufe“ der Gewalttätigkeit und Täterschaft als die, auf die sie uns gehoben haben. Und das ist eine diskriminiern´de und verleumerische Darstellung von Frauen, die wohl die meisten nicht verdient haben. „Schlimmer als Männer zu sein“, ist keine allzu gute „Werbung“ für sie. Ich frage mich immer wieder mal, warum diese Emanzen, nicht die Strassen einreißen, die von Männern gebaut wurden sind, sich weigern in ein Flugzeug zu setzen und alles vernichten, was von ihren „Erzfeinden“ erfunden und erschaffen wurden ist? Das zeigt uns doch, wie nützlich wir doch hin und wieder sind und für manche Kleinigkeiten noch die Lebensberechtigung haben. Auch finde ich es fast schon grinsenswert, auch sie wurden von Kerlen gezeugt, was wiederum zu Konmsequenzen führen müsste, die ich aber hier unausgesprochen lassen möchte.

        Mein Mut ist nur entstanden, aus dem Bedürfnis heraus, uns ein wenig aus der Rolle des ewigen Täters und Frauen immer die Opfer, herauszuholen. Ich wollte Männer damit aus ihren Verstecken herausholen. Stille Opfer sind keine- werden nicht wahrgenommen. Schweigen kann nicht bewirken, dass sich was für uns ändert und die Frauen haben dadurch ihren Vorteil, sie können weiter auf ihren „Sockel“ der von „allen“ Männer Unterdrückten, Missbrauchten, Geschlagenen und Ausgenutzen, verharren. Möchte jetzt nicht näher auf meine Erfahrungen als männlicher Betroffener eingehen- sie waren nicht immer angenehm. Ich gebe Dir recht mit dieser „unmännlichen“ Thematik konnte ich noch nie eine niveauvolle Diskusion führen- ohne Beleidigungen habe ich wirklich noch nie eine erlebt. Sehe es als Hauptgrund, warum Männer lieber schweigen als über ihre Gewalterfahrungen durch Frauen zu reden. Allerdings gab und gibt es immer noch Frauen, die hinter mir stehen und mich nicht als lächerlich, verlogen und abartig ansehen. Sie haben mich in meinem Kampf für wirkliche Gleichbehandlung, für wahrhaftige Gerechtigkeit unterstützt. Weil sie auch nicht von einer weiblich Dominanz regierten Gesellschaft begeistert sind. Zitat: „ich arbeite lieber mit zehn Kerlen zusammen als mit drei meiner GeschlechtgenossINNEN“.

        Wie Männer in Österreich behandelt und nicht mehr zur menschlichen Rasse gehörenden Wesen gezählt werden, ist mir bekannt. Dafür fällt mir jetzt keine passenden Bemerkungen ein. Bei ihnen greift noch nicht einmal der Tierschutz…..sie haben dort noch nich einmal einen „Sachwert“…..

        Gibt es bei euch auch so was ähnliches wie MANNdat.de oder andere Vereine, die sich für Männer einsetzen?

        hier noch ein „kleines Zahlenspiel“:

        Deutschland:
        Männer haben einen Anteil an der Selbsttötung von 74,5 Prozent. Frauen hingegen nehmen sich in Deutschland immer weniger das Leben, dadurch weist die Tendenz bei Männer eine große Steigerung auf. Woran das wohl liegen mag?

        In Östereich, was als eines der männerfeindlichste länder eingestuft wird, liegt die Rate doppelt so hoch, wie bei den Frauen.

        In der Schweiz sterben jedes Jahr 1000 Männer und 400 frauen durch selbsttötung.

        Männer nehmen sich auch in anderen Länder mehr das Leben als es Frauen tun und im zunehmenden Alter steigt diese Rate. In Deutschland besonders dramatisch!

        hier noch ein links zu Studien zu Männer und Gewalt:

        http://www.mann-als-opfer.com/downloads/gewaltbericht3oesterreich.pdf

        http://www.mann-als-opfer.com/03295499360e8fc09/index.php

  • Benjamin Hitz sagt:

    Wie üblich bricht hier gleich wieder der Geschlechterkrieg aus und alle drehen total durch.
    Gibt es eigentlich auch irgendein Thema, das hier drinnen besprochen werden könnte, ohne dass die eine Fraktion sich gleich auf den Standpunkt stellen würde, dass es das Problem gar nicht gäbe, wenn diese Emma-Hexen es nicht überhaupt erst verursacht hätten und die andere Fraktion dann kontert, dass es eh nur wegen dem Patriarchat überhaupt so ist?
    Ich kann mir schlichtweg kein Thema vorstellen, bei dem dieser Mechanismus hier drinnen nicht greifen würde…abschmelzende Gletscher, verkalkende Geschirrspülmaschinen, Wespen in der Badi, Fussschweiss, ich bin mir sicher, mit ein Bisschen Anstrengung könnte man auch diese Themen in die üblichen Gender-War-Scenarios reinquetschen.

    • Brunhild Steiner sagt:

      Klar, das kriegen wir alles locker hin, beobachten Sie bloss mal den neusten Artikel,
      irgendwann wirds auch dort losgehen 😉

  • Heinz Kunz sagt:

    Ich *möchte* als Mann gar nicht neben einem allein reisenden Kind fliegen. Dieser Schnudergoofen gehen einem sowieso nur auf die Nerven. Wieso reisen diese Gören überhaupt allein? Die Eltern sollte man anklagen wegen Vernachlässigung der Aufsichtspflicht. Es ist eine Zumutung für alle anderen Passagiere. Das Problem könnte aber von BA elegant auf andere Weise gelöst werden: Allein reisende Kinder sind gar nicht mehr erlaubt, dann enststeht auch das „Problem“ nicht mehr.

    • Auguste sagt:

      hmm…, und quengelige erwachsene sollte man auch gleich dazu „grounden“.

    • Gianin May sagt:

      Eigentlich wäre das die richtige Lösung, warum müssen wegen Kindwohl alle anderen einstecken, „nur“ weil es alleine reisen will/muss.

  • NIna sagt:

    Ich finde es richtig alleinreisende Kinder nicht neben fremde Männer im Flugzeug zu platzieren. Als erwachsene Frau bin ich 2 Mal im Flugzeug sexuell belästigt worden, meine Tochter übrigens auch ein mal. Ich kann mich wehren, ein Kind vermutlich nicht.

    • Luise sagt:

      Mein Gott! Seit ich 20 Jahre alt bin flog ich unzählige Male, über 30 Jahre also. Im Flieger kam es nie zur geringsten Belästigung, dafür in der Familie und am Arbeitsplatz… Ob Frau oder Kind – es gibt jene, die sich wehren können und die Wehrlosen. REglementieren hilft da nur bedingt.

  • michi sagt:

    Die Frage sei tatsächlich erlaubt: Bei welcher Fluggesellschaft würden denn die geschätzten Eltern hier ihr Kind lieber allein reisen lassen? Bei einer die diesen ‚Service‘ anbietet, oder bei einer die das nicht tut? (mein Kind würde ich nicht allein fliegen lassen zählt ausnahmsweise nicht)

    Wobei da sicher auch noch persönliche Erfahrungen eine Rolle spielen… sofern die Eltern überhaupt erfahren was dem Kind in der Beziehung so alles widerfährt…

  • UmWasGehts sagt:

    Wenn man eure Diskussion liest, glaubt man sich im falschen Film!

    Wer gutheisst, dass eine Airline einem offenbar unbescholtenen Passagier verbietet, sich neben ein KInd zu setzen, weil es möglicherweise sein könnte, dass der Passagier pädophil ist, hat jeglichen Sinn für Realität verloren.

    Wer verbietet mir, mich auf einem Spielplatz neben ein Kind zu setzen? Sollte dafür allenfalls die Gemeinde zuständig sein, die den Spielplatz bewirtschaftet? Wer verbietet mit, mich im Zug neben ein Kind zu setzen? Der Kondukteur? Wer verbietet mir, mich im Bus neben ein Kind zu setzen? Soll der Busfahrer das tun? Und wer kontrolliert das am Sessellift im Skigebiet?

    Wo ist hier bitte der Unterschied zu einer Airline?

    Ich kann so eine Regelung einmal ansatzweise nachvollziehen. Auch wenn die Gründe dafür ehrbar sein mögen (wer will schon nicht verhindert haben, dass ein Kind missbraucht wird), irgendwo hört der Kontroll- und Vorschriftswahn auf. Nämlich dort, wo er nichts mehr bringt. Und das ist hier definitiv der Fall.

  • wlo sagt:

    das spiegelt nur das gesellschaftliche Denken wieder: Die Männer sind die Sklaven dieser Zeit.
    Männer sollen für ihre Herrinnen das Geld heranschaffen sonst gelten sie als gewalttätige, schmutzige Untermenschen oder Viecher. (Genauso wie die Schwarzen in den Südstaaten oder in Südafrika gesehen wurden bzw. die Juden im NS-Regime).
    Das ist zum Teil die Arroganz der Mächtigen (der Frauen) und zum Teil das Versagen mit Gleichberechtigung und Demokratie umzugehen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Geiler Schluss: Wenn die männlichen Privilegien im Abfall landen, hat die Demokratie versagt…..

      • Mike sagt:

        Der Gedanke hat aber auch lange (Lang-) gebraucht um durch die Pipeline (-strumpf) Deines Namens zu flutschen (Pippi), geil, gell?

        „Männliche Privilegien“?! Ist es denn ein Privilegium neben ein Kind zu sitzen? Oder ein Sakrilegium?

        Denn wie im tiefsten Mittelalter, ein Furunkel am Allerwertesten ein sicheres Zeichen für Hexerei war, sind heutzutage männliche Geschlechtsteile ein sicheres Zeichen für Pädophilie, Gewalttätigkeit (physisch, psychisch oder sexuell), usw., usf.!

        Wie lauteten eigentlich die „männlichen Privilegien“? In den Krieg zu marschieren und dort für fremde Interessen zu verrecken? Von korrupten Richtern zu Galeeren-Strafe verurteilt zu werden?

    • Gianin May sagt:

      Es gilt wie Mario Barth sagt: Männer sind Schweine, Frauen aber auch

  • adrian sagt:

    Viel Diskussion um nichts.
    Das ganze ist ja nur entstanden, weil die Eltern heutzutage keine Zeit mehr für Ihre Kinder haben.
    Es wäre nichts als richtig und anständig, wenn sich wenigstens ein Elternteil die Mühe gemacht und die Zeit genommen hätte, um das Kind auf der Reise zu begleiten. Dieses ewige abschieben der Verantwortung, für die eigenen Kinder, auf andere nervt gewaltig.

    • Luise sagt:

      Dass das entstanden ist, weil Eltern keine Zeit mehr haben für ihre Kinder ist völliger Habakuk!!!

      Kindermissbrauch gab es schon immer, ausser- und innerhalb der Familien. Nur wurde nicht darüber geredet.

      • Hotel Papa sagt:

        Es ging adrian nicht um Missbrauch, sondern um die Stuation im Flugzeug mit dem alleinreisenden Kind.

        Andereseits: das gab es auch schon immer. Man denke z.B an Emil von den Detektiven.

        Überhaupt gibt es diese Schutzglocke über das zu beschützende Kind so ausgeprägt erst seit ein paar Jahrzehnten.

      • Meierhofer Daniela sagt:

        Find ich auch, ist mein Kind klein, dann lass ich das nicht alleine fliegen. So verantwortlich will ich sein.

    • Klicki sagt:

      Thema haarscharf verfehlt.

      Angenommen, Ihre Kind lebt in einem anderen Land und kommt zu Ihnen auf Besuch, dann wären Sie wahrscheinlich auch froh, wenn Sie es am Zielflughafen abholen könnten statt zweimal hin- und her zu fliegen.
      Übrigens ist es eine ganz offizielle und kostenpflichtige Dienstleistung von Fluggesellschaften, unbegleitete Kinder auf dem Flug (extra) zu betreuen.

      • Gianin May sagt:

        Ja nur haben sie das Kind in diesem Fall nicht betreut, sondern ihre Verantwortung auf die Frau abgeschoben (und den Mann unter Generalverdacht gestellt), eigentlich hätte der Mann mit der Flugbegleitung den Platz tauschen müssen. So hätten sich die Eltern die Kohle für die Betreuung auch sparen können.

  • Babbe sagt:

    wäre diese Policy richtig, dürften eigentlich keine Verwandten neben dem Jungen sitzen, da bekanntlich die meisten Kindsmisshandlungen innerhalb der Familie vorkommen.
    deshalb müssen die Kinder neben den netten Mann mit den Däfeli sitzen, das ist sicherer als neben Papi, Onkel Fritz und Opa…..

    • Quod erat demonstrandum. 😉

    • StefanB sagt:

      Babbe, es geht um Missbrauch, nicht Misshandlung! Aber beide sind innerhalb der Familie (leider!) am häufigsten – mit dem Resultat, dass die Opfer nicht mal in der Familie halt finden. Da stürzen diese Menschen dann ins Bodenlose.

    • Meierhofer Daniela sagt:

      Babbe, da hast du recht. Da diese aber uneingeschränkten Zugriff auf das Kind haben, brauchen sie dieses auch nicht im Flugzeug zu missbrauchen oder misshandeln. Das passiert zu Hause.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Ich hoffe nur, dass diese ganze Männer-Diskriminierungsdebatte nicht noch auf mein geliebtes „Paradiesli“ im Marzili übergreift: Was gibt es schöneres, als im Sommer dort nackt im Halbschatten zu liegen und sich Tagträumereien hinzugeben, im Ohr die Musik von Debussy „L’après-midi d’un faune, oder sonst etwas Inspirierendes…… 😉

    • StefanB sagt:

      Im Marzili gäbs angeblich noch das Pendant zum Paradiesli, deshalb ist dies keine Diskriminierung. Aber als Auswärtiger kann ich mir vorstellen, dass ich dort fehl am Platz wäre, wie auch an einigen Stellen der Werd-Insel.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, das Pendant zum „Paradiesli“ ist der „Bueber“, aber ich glaube, dort sind mehrheitlich die Schwulen. Beim Paradiesli ist das überhaupt nicht so, die Frauen sind zwischen 15 und 85 und jeglicher Couleur.

      • StefanB sagt:

        Also hab ich recht, im „Bueber“ wär ich fehl am Platz. 🙂

  • Georg sagt:

    @Pippi

    Die einzigen wilden Stiere werden wir hoffentlich heute Abend erleben. 😉

    Aber hey, du schreibst:
    1. Viele Kinderpornokonsumenten und Kinderschänder sind das nicht aus Veranlagung
    2. Es ist keine echte Pädosexualität
    3. es ist Gelegenheit
    4. man wird im Internet angefixt

    Was soll ich denn sonst daraus schliessen als dass Du meinst das es quasi in jedem Mann schlummert?

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Georg, es war ein klares Missverständnis, so entstehen Kriege… tut mir leid 🙂

    • Blitz Blank sagt:

      „Was soll ich denn sonst daraus schliessen als dass Du meinst das es quasi in jedem Mann schlummert?“

      Was meinst du mit „Mann“? Den Mann gibt es ja als biologische Tatsache und als psychisches/soziales Konstrukt „Mann“. Ich denke nicht, dass Männer rein aufgrund ihrer biologischen Ausprägung potentielle Kinderschänder sind. Wenn aber viele Männer Pornos oder Kinderpornos konsumieren (wo hat es Daten?), dann wäre es doch interessant, was für ein Konstrukt von Männlichkeit bzw. von männlicher Sexualität dahinter steckt.

      • Luise sagt:

        Ohne alle Männer in einen Topf werfen zu wollen. Aber leider sind es Männer die Kinder schänden und Kinderpornografie konsumieren. Was dahintersteckt??? Wüsste man das, wäre die Welt vielleicht ein wenig besser.

      • Eni sagt:

        @ Luise

        Und die Frauen? Schlagen die nicht auch Kinder tot, lassen sie verhungern und verkaufen sie an Männer damit diese sie missbrauchen können? Sind es nicht oft die Mütter die schweigen wenn ihr Ehemann das eigene Kind fickt, weil sie Angst um ihr bequemes Leben haben?

        Aber wahrscheinlich sind das nur alles Einzelfälle, nicht?

  • Luise sagt:

    OK, da gehts ja weniger um die Airlines als um den Verdacht, dass in jedem Mann ein Kinderschänder steckt. Nun, natürlich muss es ja etliche geben, z. B. den Kinderpornokonsum betrachtet. Oder all die Fälle die ans Licht kommen. Seis bei der sexuellen Belästigung von Frauen oder dem Missbrauch von Kindern: Man möchte solche Fälle verhindern. Und das Ganze gerät aus dem Ruder, weil `vor lauter Übereifer der gesunde Menschenverstand verloren geht. Amerika lässt grüssen und wir in Europa ziehen nun schon nach. Bleibt zu hoffen, dass man eine gesunde Balance findet.

    • Georg sagt:

      Kinderpornokonsumenten sind nicht per se Kinderschänder.

      Der gesunde Menschenverstand würde gebieten, dass man die sexuelle Belästigung und den Missbrauch an MENSCHEN zu verhindern versucht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das mag sein Georg, aber oft suchen sie nur die Gebrauchsanweisung. Und vom moralischen Standpunkt aus sind sie überhaupt nicht besser, für jede Produktion wurde ein Kind gefoltert, und mit jedem neuen Klick auf das Dokument seines Leidens wird es erneut in seiner Menschenwürde gedemütigt. Weniger schlimm?

      • Georg sagt:

        Ob es moralisch gleich verwerflich ist, Kinderpornos zu konsumieren und Kinder zu schänden? Beides ist unglaublisch scheusslich, ein Blick in den Abgrund menschlichen Terrors. Man sollte aber schon differenzieren, wie dies auch die Rechtssprechung tut – beides hart bestrafen, aber Kinderschändung noch härter.

        Ob sie oft Gebrauchsanweisungen suchen oder nicht, kann ich nicht beurteilen (und Du ja hoffentlich genauso wenig).

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Damit wollte ich sagen, dass es offenbar nicht wenige gibt, die früher nie zur Tat geschritten wären, aber durch die Verbreitung im Netz den Eindruck bekamen, dass ihr Bedürfnis nichts Abartiges ist, da es so viele Gleichgesinnte gibt. So werden Hemmungen abgebaut, so nach der Devise „ich habe ein Bedürfnis, es ist mein gutes Recht, es zu befriedigen“ das Angebot ist ja da. Viele Kinderpornokonsumenten und Kinderschänder sind das nicht aus Veranlagung, es ist keine echte Pädosexualität, sondern dank Gelegenheit, das würden dahingehende Untersuchungen zeigen. Es ist sowas wie ein Anfixen mittels Internet. Ja, ich habe schon einschlägige Bilder gesehen, es ist ein fast körperlicher Schmerz, den man erfährt, wenn man Zeuge wird, wie ein Kleinkind vergewaltigt wird, es raubt einem den Atem.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Stimme absolut zu, denn nur durch die Konsumenten wird überhaupt ein Markt geschaffen.
        Gilt auch für Freier (Zustände am Sihlquai wurden letztens angesprochen)
        gilt meiner Ansicht nach auch für Drogenkonsumenten, besonders diejenigen die Koks als Accessoire zu ihrem lifestyle betrachte und ein paar tausend Kilometer weiter weg werden wegen genau diesem Koks ganze Dörfer und Städtchen von Drogengangstern beherrscht.
        Der Konsument hat eine viele grössere Verantwortung als er/sie sich einzureden versucht!

      • Georg sagt:

        Das gesellschaftliche Klima hat sich eher dahin entwickelt, dass realer Kindsmissbrauch enttabuisiert wurde und nicht mehr verdrängt und verheimlicht wird. Früher war es diesbezüglich viel schlimmer.
        Jeder Kinderschänder weiss, dass das was er tut unrecht ist, dies ist zumindest meine Meinung – eventuell fällt es aber tatsächlich einfacher sich diesbezüglich selbst zu belügen wenn man entsprechendes im Internet konsumiert.
        Dass abgesehen von der Machtausübung andere Motive als Pädosexualität vorkommen kann ich mir kaum vorstellen.

        Und das die Gelegenheit dies ausmacht ist kompletter Schwachsinn. Damit schürst Du einmal mehr Pauschalverdächtigungen gegen Männer. Das ist Mist. Um Klartext zu sprechen: Selbst wenn ich à la Clockwork-Orange Kinderpornos konsumieren müsste und danach in einer Kita mit Kindern alleine eingeschlossen wäre würde NIEMALS etwas geschehen.

        Finde es zudem unglaublich beleidigend, dass Du suggerierst das Männer von Kinderpornos angefixt werden können und es somit also im Mann schlummert. Aber es passt wohl leider gut in Dein Weltbild.

      • dude sagt:

        at Pipi

        „Viele Kinderpornokonsumenten und Kinderschänder sind das nicht aus Veranlagung, es ist keine echte Pädosexualität, sondern dank Gelegenheit, das WÜRDEN dahingehende Untersuchungen zeigen.“

        Ist das nun ihre Meinung, d.h. sie denken wenn man eine Untersuchung machen würde, würde dann ihre Meinung bestätigt oder haben Sie das gelesen? Ich hoffe schwer dass es das zweite ist!

        Woher wissen Sie eigentlich so gut Bescheid über all die Themen? Würde es bei all der Belesenheit nicht einfach fallen dies zu belegen? So wirkt das einfach total unglaubwürdig.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Georg, du musst doch nicht wie ein wilder Stier auf mich losgehen, dass es in jedem Mann schlummert habe ich mit keiner Silbe angedeutet, so ein Schwachsinn. Erstens sind das nicht meine Überlegungen, das habe ich kürzlich irgendwo gelesen, es schien mir schlüssig, weil die ganze Ausbreitung ein enormes Ausmass angenommen hat und es so viele Pädosexuelle gar nicht gibt, und zweitens weiss ich, dass es nicht in jedem Mann schlummert. Also, jetzt komm wieder runter, trink einen Schluck kaltes Wasser und atme tief durch…… geht’s wieder?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Dude, ich weiss nicht mehr, wo ich es gelesen habe, wahrscheinlich im Spiegel oder Stern oder der ZEIT, ich habe kein Archiv angelegt. Es ist mir geblieben, weil ich sowas schon mehrmals gelesen habe, es gibt in der Schweiz eine Polizeigruppe, die sich mit Internetkriminalität befasst, deren Leiter hat sich auch mal dahingehend geäussert, das war vor etwa 3 Jahren.

      • Pipi hat noch nie auch nur eine einzige ihrer maennerverachtnden Behauptungen belegen koennen, das ist ihr Stil. Fuer Dogmatiker ist die Wahrheit immer sekundaer, denn das Dogma selber ist die Wahrheit. Eine „feministische“ Grundhaltung entbehrt offenbar jeder Sachkenntnis. Einfach mal etwas frisch behaupten- irgendetwas davon wird dann schon wahr sein. The Fishermen’s Principle nenne ich das: Netz auswerfen, egal wo, irgedetwas wird dann schon haengen bleiben.

        Irgendwie halt eben, wenn man sich nur erinnern koennte wo in den unendlichen Weiten des Datenmeeres: War’s jetzt im Spiegel… oder im Stern..? Vieleicht auch in der Brigitte… oder gar im Blick..? Einfach irgendwo in einem dieser Blaetter eben, die vor allem fuer ihren serioesen, investigativen Journalismus bekannt sind.

        Man liest ja soviel heutzutage…

        Die 20 Minuten-Informationsgesellschaft laesst gruessen: Alle sind staendig irgendwie ueber irgendwas informiert und auf dem Laufenden.

      • Meierhofer Daniela sagt:

        Ja, aber seien wir mal ehrlich, wenn dir einer sagt, er hocke da jetzt neben dein Kind, du sollst dich aber nicht sorgen, weil er nur Kinderpornos reinzieht, aber sonst keine Übergriffe verübt hat, na, dann gehst du ja nicht voll beruhigt einfach weg, ne?

  • jogi sagt:

    Es hat überhaupt nichts mit Kinderschutz zu tun, was in dieser Airline vor sich gegangen ist. Es ist absolut absurd, dass irgendwer sich an irgendwem in einem Flugzeug vergehen könnte, mit hunderten Passagieren als Zeugen. Was ist, wenn die Frau nun eine Schlägerin ist? Wer schützt das Kind vor der Frau? Und was ist, wenn das Kind ein Rotzbengel ist? Wer schützt den Mann vor dem Kind?

    Bevor wir uns jetzt alle vor allen schützen und in Schutzwahn verfallen, können wir aber auch mal auf den Boden der Realität zurück kommen: ein Flugzeug ist so ziemlich der sicherste Ort für ein Kind, das ich mir vorstellen kann. Und im Kino kommt auch keiner auf die Idee, Sitzplätze von Kindern und Erwachsenen zu trennen.

    Und es ist auch nicht besonders gesund für die Entwicklung des Kindes, wenn es ständig suggeriert bekommt *jeder* fremde Mann, der es auch noch wagt, einen Sitzplatz mit seiner *verheirateten* Frau zu tauschen, wäre so ein großes Sicherheitsrisiko, dass das Flugzeug nicht starten könne.

    Bitte bitte, kommt auf den Boden der Tatsachen zurück.

    • Meierhofer Daniela sagt:

      Du hast nen guten Humor…suggeriert bekommt das Kind besonders von den Eltern, es soll bloß nicht mit Fremden reden. Ich persönlich würde mein Kind auch nie alleine fliegen lassen, außer es ist schon gross.

  • v for vietcong sagt:

    auf singapore-airlines ist mir etwas änliches passiert. da ging mein tv nicht und so wechselte ich eine reihe nach vorne. eine dreiereihe in der ein mädchen alleine am fenster sass. ich also zwei stühle neben ihr platz genommen. dann kam die flugbegleiterin und meinte das dürfe ich nicht. lol! aber ich kam mir ehrlich gesagt nicht wie ein kinderschänder vor und ich habe die airline auch nicht gleich verklagt. immerhin, das mädchen hatte ruhe. ich denke im kindesalter ist eine fremde person neben einem schon etwas unheimlich. so gesehen finde ich die entscheidung nicht gerade falsch.

    jedoch, das problem ist eben schon, dass alles und jeder immer gleich verklagt wird. da ist es verständlich, dass die airline so reagiert hat. der typ, von dem das blogthema handelt hat ja auch gleich geklagt. so gesehen ist der herr mirko fischer also selber schuld.

  • Gast sagt:

    Nein, es ist exakt das gleiche. Eine Begründung – bspw. dass in den US-Gefängnissen mehr Schwarze sitzen – wird zum generalisierenden Rückschluss auf die Gruppe – da rassistisch: Schwarze sind krimineller; hier sexistisch: Männer sind pädophiler – zu diskriminieren. Zudem wird weibliche Täterschaft, die – nach unterschiedlichen Studien – zwischen 15 und 45 Prozent angegeben wird, komplett ausgeblendet. Konsequent müsste man Männer, Frauen und Kinder alle trennen, wenn man es so machen will. Dann ginge es aber weiter …
    Im Übrigen habe ich für mich drauas Konsequenzen gezogen und buche meine Flüge nicht mehr bei BA (und ich fliege viel). Für die Begrüßer dieser Maßnahme sicher Eingeständnis meiner Absichten. Aber Schwarze, die nicht die Absicht haben, Weiße zu überfallen, müssten ja auch kaum etwas dagegen haben, sich im Bus hinten hinzusetzen.

    • Gast sagt:

      Ergänzung: Dem berechtigten Einwand auf das Posting anderer User, mit Zahlen zu jnglieren, ohne Quellen anzugeben, folgend, hier zwei empfehlenswerte Bücher zum Thema sexueller Missbrauch durch Frauen

      Michelle Elliot: Fraun als Täterinnen

      Alexander Markus Homes: Von der Mutter missbraucht

      Umfangreiche Untersuchungen, Sichtungen der Forschungsliteratur etc.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Vielen Dank, werde ich mir besorgen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi: aber bitte lesen Sie es ohne Vorbehalte, so wie Sie hier Statements von gegeteiligen Meinungen zur Kenntniss genommen habe bin ich mir nämlich nicht so sicher mit was für Augen Sie an die Bücher rangehen.
        Und ja, aufgrund Ihrer immer verdrehenderen Posts, siehe Beispiel Andrea W. wo Sie mangelnden Einsatz für Veröffentlichung zum Vorwurf gemacht haben, müssen Sie sich das gefallen lassen.
        Allerdings bin ich auch in Ihren Schlussfolgerungen interessiert, also bleiben auch Sie dran…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        In Zukunft werde ich also meine Augen zuerst bei Brünhilde checken lassen, ob es die richtigen sind, bevor ich ein Buch lese. Im Notfall greife ich auf das Glasauge meines Grossvaters zurück, gut so?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Auch für dich, HP, noch eine Antwort, sonst bist du wieder beleidigt und fühlst dich ungeliebt: Mein Wort muss für dich ja inzwischen Gesetz sein, dass du mich dauernd zitierst. Bilde doch eigene Sätzli, probier’s es geht….

      • dude sagt:

        Irgendwie werde ich das gefühl nicht los, das P.L. einfach zum Spass gegen so ziemlich alle anderen Besucher dieses Blogs ist.

        Ich glaube ehrlich gesagt auch, dass diese Art von Feminismus am aussterben ist. In meinem Umfeld kenne ich keine Frau die dermassen männerfendlich ist. Ganz im Gegenteil, viele etwas aufgeschlossenere jüngere Frauen in meinem Umfeld haben längst erkannt, dass es heute immer häufiger auch Männer sind die diskriminiert werden, die Zeiten des generellen Patriarchats sind längst vorbei (was nicht heisst, dass es das in gew. Haushalten nicht doch noch gibt).

        Am besten man lacht einfach über solche Feldzüge gegen das andere Geschlecht und versucht weiterhin ein netter, lieber, anständiger, humorvoller und sympathischer Mann zu sein wie es die meisten von uns auch sind. Punkt.

      • Pipi, es reicht, wenn Du aufwachst. Auch wenn dabei nur ein Glasauge aufgeht. EMMA hat Dir ja soeben auferlegt, endlich um Dich zu schauen.

        Also wirst Du auch gar nicht mehr anders koennen…

        …dank Deiner geliebten Vordenkerin.

      • Hotel Papa sagt:

        @ Amazone P.L.: Nö, ich bin faul. Inzwischen habe ich gemerkt, dass es ungleich effizienter ist, Deine Lippenbekenntnisse mit direkten Zitaten/Links zu widerlegen, als selbst etwas zu formulieren. Weil, von einem Mann kommend, und gesteigert, von einem Mann der Dir widerspricht, haben alle eigenen Aussagen die Relevanz eines Eselsschreis.

        Der Beifall an den August mit dem Frosch im Hals heute war auch wieder mal bezeichnend. Jedesmal wenn jemand mit besonders saftigem Schlamm in die richtige Richtung wirft, kommt von Dir ein Kompliment.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @dude: nein, ich denk nicht dass sie das aus Spass macht, und es ist auch bloss gegen eine bestimmte Gruppe gerichtet. Gegen diejenigen welche nicht mehr denken dass weibliche Täterinnen derart in der verschwindenden Minderheit sind, und dass Ungerechtigkeit Männern gegenübern endlich thematisiert werden müsste, und dass sich die Sache nicht einfach am Selbstverständnis des Mannes alleine aufhängen lässt (usw usw).

        @Pippi: mich würden mehr die internen Abläufe beim Schlussfolgerungsprozess interessieren als die Augenfunktion…, möchte nicht dass das ahnliche Glasauge wegen mir kaputtgeht…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein, das hat nichts mit Schlamm zu tun, sondern mit meiner Schwäche für Auguste, auch Feministinnen erlauben sich bisweilen eine kleine Schwärmerei für ein männliches Wesen, ein scharfer Verstand, gepaart mit einem weichen Herz, ist eine unwiderstehliche Mischung…….

      • Lea sagt:

        pippi you are a phoney bitch. you can do your twsted game here and they do not allow my own identity back.

        you wanna know what i start thinking:

        someone there knows my familiy and they get some sick joy out of this name game. lets make sure she’s going off the deep end for good. lets make here insane. then she’ll shut up for good and nothing will be revealed.

        swiss… they’d rather get another child sick than do something human.

        Greetings from Katharina.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Katharina, jetzt musste ich erst nachschlagen, was phoney bitch heisst, das ist also nicht sehr nett, das bin ich nämlich nicht, lass‘ dich nicht ins Bockshorn jagen. Meine Gefühle dir gegenüber sind freundschaftlich, ich will dich nicht verletzen und wollte das auch nie.

      • Lea sagt:

        An Alle:

        Sorry wegen der entgleisung oben. ihr koennt den entfernen wenn ihr wollt. beim thema ist mir die sicherung raus. da kann ich einfach nicht klar denken.

        wirklich, es tut mir leid so mies geredet zu habe. Pippi i’m sorry.

        Katharina.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Akzeptiert Katharina, Frieden…… 😉

      • markus roth sagt:

        in der mordstatistik, deutschland aber auch der schweiz, sind 95% der mörder männlich, und auch in andern ländern. So gibt es auch täterinnen, auch bei sexueller gewalt, unbestritten. Aber der grösste teil, ich denke bei 90 oder so % sind männer und als gegenüber zu den beiden täterinnen bücher, gibt es hunderte von bücher über täter. sehen sie mal in den elektronischen bibliothekskatalogen unter den suchbegriffen: inzest, sexuelle gewalt, missbrauch, etc. nach und sie werden fündig. auch die englischen kataloge sind ausgiebig.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @markus roth: noch was anderes zum lesen…

         Andrea W sagt:
        7. Juli 2010 um 09:36 – das müssen Sie selber nachlesen gehen

         René sagt:
        7. Juli 2010 um 13:36
        @Marcel “Was Gewalt anbelangt…”; Vielleicht interessiert Sie dazu aktuell http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/maedchenhaus_1.6434280.html . Täterinnen und Täter scheinen sich dort die Waage zu halten.

         Marcel Zufferey sagt:
        7. Juli 2010 um 14:10
        Kapitalverbrechen (Toetungsdelikte, Vergehen gegen das BTmG, Raub etc.) sind Maennerangelegenheit. Saemtliche Kriminalitaets-, Gefaengisbelegungs- und Polizeistatsitiken sprechen da ganz zweifellos fuer sich. Bei haeuslicher Gewalt haben wir es mit Ausnahmeerscheinungen zu tun: Nach Zahlen der Kapo Zuerich (Einsatzstatistik) muss sie mittlerweile in 30 Prozent aller Faelle wegen Frauen ausruecken- Hoehe der Dunkelziffer duerfte aber betraechtlich sein.

        und nur noch so aus Neugier, Sie sind auch in der realen Welt ein männliches Wesen?
        Mensch wird hier allmählich misstrauisch…

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Die gute Brünhilde fühlt sich wieder einmal bemüssigt, Ratschläge zu erteilen…

      Ich erteile Ihnen jetzt auch mal einen Ratschlag: Stellen Sie doch den Antrag auf Mitgliedschaft im Macho Club, dort wo sich Marcel gerne tummelt, die machen sicher eine Ausnahme und nehmen Sie auf, Ehrenmitglied Brünhilde, Krankenschwester der Kompanie, als Auszeichnung für treudoofe Gefolgschaft und Kadavergehorsam.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi Langstrumpf: schön dass Sie sich um markus roth kümmern,
        gerne erwarte ich dann auch noch eine Antwort von ihm direkt-
        oder habe ich die eventuell schon hiermit erhalten?

      • Brunhild Steiner sagt:

        vielleicht liegts ja an der HItze, aber:

        „treudoofe Gefolgschaft und Kadavergehorsam“…?

        Schon dumm wenn die ganzen Emanzipationsbemühungen dazu geführt haben, dass Frauen sich wagen selbstständig zu denken und zu hinterfragen, und sehr simpel das mit Worten wie Kadavergehorsam vom Tisch wischen zu versuchen.
        Das kommt wir vor wie eine Diktatur des Feminismus, wenigstens eines Teilbereiches davon.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Selbständig denken wäre eigentlich das Stichwort, aber eben, wer sich solche Sorgen macht, von den Machos nicht mehr geliebt zu werden, dem bleibt so etwas verwehrt.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Womit wir beim typischen weiblichen Waffenarsenal angelangt wären?
        Sublim irgendein Problem implizieren, vorzugsweise auf der psychologischen Ebene.

      • Eni sagt:

        @ Pippi Langstrumpf

        Darf ich Sie mal fragen wie Sie es geschafft haben jemals schwanger zu werden? Ich will Sie ja nicht beleidigen, aber so wie sie immer über Männer wettern müssten Sie eigentlich lesbisch sein und zu Ihrer Zeit gab es ja noch keine Invitro-Fertilisation

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Eni, du verwechselst etwas, wo Macho draufsteht ist nicht Mann drin, sondern Loser. Gegen Männer habe ich gar nichts, warum sollte ich? Wie ich meine Kinder gemacht habe? Ja also, ich dachte eigentlich, du wüsstest, wie das geht….. Nur soviel, mit viel Liebe, deshalb sind es auch solche Prachtsexemplare……

      • Eni sagt:

        @ Pippi Langstrumpf

        Ich finde es halt einfach schade, wie Sie gegen alle die nicht ihre Meinung teilen schiessen. Fühlen Sie sich wohl in der Rolle einer Tyrannin?

  • Feixholzer sagt:

    Die Hysterie über mögliche Übergriffe korrespondiert nicht mit den seit Jahren sinkenden Fallzahlen. Verkürzt könnte man sagen, dass Kinder noch nie so sicher aufwachsen konnten. Die Medien, die jeden Fall begierig aufbauschen müssen, tragen eine erhebliche Mitschuld daran, dass Männer unter Generalverdacht gestellt werden. Und Feministinnen ist dieser Zustand der Apartheit gegenüber Männern ganz recht, fügt sich das Bild doch in die Dichotomie einer Welt von tadellosen Frauen und der Bestie Mann.

    Im Flugzeug zu erwarten, jemand könne ein Kind belästigen, ist übrigens besonders absurd. Ist doch der öffentliche Raum genau das Gegenteil dessen, was ein möglicher Täter anstrebt. Die Klage gegen den Air-Provider muss zu einer Grundsatzklage werden. Es kann nicht sein, dass die Fluggesellschaften unter dem Deckmantel der Verbrechensbekämpfung Menschenrechte außer Kraft setzen. Mit der gleichen Logik könnte man sonst auch islamischen Reisenden generell den Bordzugang verweigern. Schließlich kann man bei denen ja auch nicht so genau wissen, was die vorhaben, oder?

    • Hans Mustermann sagt:

      Tja, genau da liegt der Irtum. Fliegen ist nun mal kein Menschenrecht im eigentlichen Sinne. Daher auch keine Verletzung der Menschenrechte. Und da nicht alle Airlines die Regelung kennen, noch nicht mal eine Einschränkung. Einfach andere Fluggesellschaft wählen. Problem gelöst.

      • Feixholzer sagt:

        Nicht das Fliegen ist das angesprochene Menschenrecht, sondern dabei wird die Menschenwürde von Männern nach der Lesart vieler Verfassungen demokratischer Staaten verletzt. Es ist schon ein ethischer Unterschied, ob man für eine über den Schoss vergossene Tasse Kaffee Schadensersatz erhält oder ob man als Mann unter Generalverdacht gestellt wird. Ein Zurückweichen vor dieser grundsätzlichen Verletzung des Rechtes nicht diskriminiert zu werden, kommt somit gar nicht in Frage. British Airways muss nicht um 3.000 Pfund oder Euro verklagt werden, sondern darauf, sich an geltendes Recht zu halten. Das hieße dann, dass BA manche Länder eben nicht mehr anfliegen kann, wenn es seine dubiosen Vorschriften beibehält.

      • StefanB sagt:

        Herr Mustermann, Fliegen ist kein Menschenrecht, das stimmt. Aber Kaffeetrinken oder in einer Bar sitzen auch nicht. Wenn nun aber ein Wirt einen (sagen wir mal) Afrikastämmigen ultimativ auffordern würde, nicht am Fenster zu sitzen, sondern gefälligst hinten in der dunklen Ecke, da würden Sie wohl auch aufschreien und Diskriminierung und Rassismus schreien.

      • Harald sagt:

        Nach wie vor besteht ihr Argumentationsfehler (=Irrtum) in der Verlagerung der eigentlichen Frage auf eine andere Frage. Dass sich genau hieraus Diskriminierung ergibt, sehen Sie einige Einträge weiter oben, dort habe ich ihr hier angeführtes Argument der „freien Wahl des Diskrimierten“ zur Rechtfertigung von Diskrimierung ausreichend widerlegt, suchen Sie lieber nach Argumenten für oder gegen die moralische Rechtfertigung der Richtlinie. MfG

      • Hans Mustermann sagt:

        Nun denn,dann dürfen sie sich zurecht dikriminiert udn angegriffen fühlen. Aber nicht nur da, sondern auch in jeder Badi, öffentlicher Saune usw. Oder was glauben sie wofür die nach Geschlechter getrennten Räume da sind? Oder aus welchem Grund Frauen für sich getrennte Ruhezonen fordern, Männer aber meist nru eine gemischte haben?
        Wenn für sie die gesetzliche Unterdrückung einer ganzen Bevölkerungsschicht den selben Stellenwert wie eine interne Weisung einer Fluggesellschaft, nur zu und viel Vergnügen. Was für sie eine generelle Anklage gegen die halbe Menschheit ist, ist für mich halt eine Weisung eine transportgesellschaft. Genauso wie ich keine Getränke mehr mitnehmen kann, nicht merh Rauchen darf, kann ich halt nicht neben einen aleinreisenden Kind sitzen. Kein grosse Problem für mich, ich will ja auch nicht unbedingt neben einem Kind sitzen. Deswegen fühle ich mich immer noch nicht als verunglimpfter Pädophile, Genausowenig wie ich mich als mutmasslichen Terroristen fühle nur weil ich keine Waffe mit an Bord nehmen darf.

      • StefanB sagt:

        Herr Mustermann, der Fall liegt aber nicht darin begründet, dass der Herr neben dem Kind sitzen wollte, sondern er nur mit seiner schwangeren Frau die Plätze getauscht hat und deshalb neben dem Kind zu sitzen kam.

        Also zuerst: Kind – Frau – Mann (Fenster),
        nach Tausch: Kind – Mann – Frau (Fenster).

        Ja, aber kleine Frage: warum gibts in den Kleidergeschäften keine geschlechtergetrennten Umkleidekabinen?

        Aber wahrscheinlich wird der Herr beim nächsten Check-in den Fensterplatz für seine Frau statt für sich buchen.

      • Harald sagt:

        Sie missverstehen mein Argument vollkommen. Ich fühle mich nicht diskrimiert und habe zu keiner Zeit gesagt, dass es sich bei gegebener Richtlinie um Diskrimierung handelt (ich erwähnte sogar explizit, dass ich diese Frage offen lasse), ich habe lediglich Ihre Argumentationsstrategie kritisiert, da Sie nicht die Frage beantworten, ob die Richtlinie diskrimierend und damit falsch ist, sondern an ihrer Stelle die Frage beantworten, wie Menschen, die die Richtlinie als falsch empfinden oder sich diskriminiert fühlen, handeln können, um die eigentliche Frage zu umgehen („Steigt auf eine andere Fluggesellschaft um und es kann euch egal sein, ob eine Regel diskrimierend ist oder nicht“)… Dass diese Wahl für den Betroffenen möglich ist, heißt jedoch nicht, dass es sich bei der Richtlinie um keine Diskrimierung handelt, es heißt auch nicht das Gegenteil, es hat einfach nur nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun, weswegen mich diese Argumenationsweise ja auch so stört.

        Auch über Stellenwerte unterschiedlicher Inhalte habe ich hierbei kein Wort verloren, sondern lediglich über Argumentationsweisen und Scheinargumente 😉 Es kann schließlich nicht die Lösung des Problems sein, zu sagen: Wir befassen uns nicht mit dem Problem („es spielt keine Rolle, ob Männer in Flugzeugen neben Kindern sitzen dürfen…“) und empfehlen allen, die es betrifft, eine Strategie, es zu umgehen („…denn wir können ja immer noch auf dem Pferd mit einem Kind reiten“ [an dieser Stelle könnte ich jeden anderen Satz einfügen, da einfach kein Zusammenhang besteht]).

        Das klingt für mich deswegen (unabhängig des hier vorliegenden Falls) nach Diskriminierung, weil der Betroffene genau dann kein Problem mehr hat, wenn er sich entweder der für ihn problematischen/unmoralischen Regel fügt („der Schwarze steht im Bus…“), oder sie umgeht („…er läuft“). Für mich beschreibt genau diese Argumentationsweise die Funktionsweise von Diskrimierung (unabhängig des zugrunde liegenden Falls!): „Hast du ein moralisches Problem mit unserer Regel? Füge dich der Regel, oder handle so, dass du der Regel nicht begegnest, denn die Regel wird nicht in Frage gestellt!“

        Und nochmals: nicht die Tatsache, dass Männer nun nicht neben Kindern sitzen dürfen stellt für mich Diskriminierung dar (das wurde übrigens von mir noch immer nicht diskutiert!) sondern eben diese Argumentationsweise. Ich möchte Sie hier nicht persönlich angreifen und Ihnen auch nicht unterstellen, dass sie bewusst so argumentieren, aber ich finde das Argument „du kannst dir ja eine Alternative suchen, dann steht das Problem außer Frage“ nicht durchdacht, denn
        1. das Problem soll ja eben gar nicht außer Frage stehen
        2. das Suchen nach der Alternative oder sich anpassen ohne hinterfragen ist Diskriminierung

        MfG

      • Hans Mustermann sagt:

        @ StefanB 7. Juli 2010 um 14:14
        Eigentlich wollte ich dies ha unkomentiert lassen, da ihnen ja sicher selber wohl bewust ist das sie fundamentale Tatsachen des uhrsprünglichen Falles absichtlich unterschlagen damit ihr Weltbild vom unterdrückten Mann stimmt.
        Aber um bei ihrem Beispiel zu bleiben:
        „Wenn nun aber ein Wirt einen (sagen wir mal) Afrikastämmigen ultimativ auffordern würde, nicht am Fenster zu sitzen, sondern gefälligst hinten in der dunklen Ecke, da würden Sie wohl auch aufschreien und Diskriminierung und Rassismus schreien.“
        1. Hier fehlt natürlich dei für desen Fall fundamentale Tatsache das diesses Restaurant die Regelung hat das Kindern einen Fensterplatz bekommen!!!
        2. Der Gast sas uhrsprümglich schon im hinteren teil
        3 der Gast wollte an einen Fensterplatz zügeln
        4. Ein Kind hat diesen aber schon beansprucht
        5. Der Gast wurde aufegfordert zugunsten des Kindeswieder an seinem Tisch im hinteren Teil des Raumes platz zu nehmen
        6. Der Gast hat das nicht aktzeptiert und wurd nach dem Essen entschädigt
        7 Die regelung gilt nur in desem Restaurant

      • StefanB sagt:

        Hans Mustermann:
        Ich denke, es ist diskriminierend, dass neben allein reisenden Kindern nur Frauen, aber keine Männer sitzen dürfen, unter dem Vorwand, Kindsmissbrauch verhindern zu wollen.
        Konsequenterweise müsste die BA nämlich diese Regelung auch auf alleinreisende Frauen ausdehnen: der Mann könnte ja ein potentieller Vergewaltiger sein und im Flugzeug sein nächstes Opfer aussuchen. Also darf kein Mann neben einer Frau sitzen, wenn diese allein reist. Oder noch besser: Ein Mann darf nur neben einer Frau sitzen, wenn er a) mit ihr verheiratet oder b) verwandt oder c) verschwägert ist.

        Dummerweise sind in der Economy die Plätze meist in Dreierreihen angeordnet. Also teilen wir auf:

        Vorne die Sitze für die Frauen (Ladies first!), (dabei eingeschlossen Kinder unter 12 Jahren, also vor den Initiationsriten wie Firmung/Konfirmation/Bar Mizwa usw., kurz: vor der Pubertät), dann für allein reisende Jugendliche, dann erst die Männer.

        Äh, wie war das in Birmingham, Alabama, in dern 1950er Jahren nochmal???

    • Hans Mustermann sagt:

      @StefanB
      Und mit den 3000 vieleicht sogar Frist Calss. Aber ob diese Weiung nun gleich zu bewerten ist wie Apartheitspoitik wage ich denoch zu bezweifeln.

      • StefanB sagt:

        Da haben Sie mich missverstanden (und die Apartheid habe ich auch nicht als erster ins Spiel gebracht).

        Ich wollte nur darauf hinweisen, dass Schutz um des Schutzes willen (tschuldigung) einfach „en uusgmachte hafechääs“ ist – man sollte zunächst schauen, was man da schützt, und ob die Mittel tauglich sind, oder (meist unbeabsichtig) Nebeneffekte auslösen, die weit über das eigentliche Ziel hinausgehen oder gar kontraproduktiv sind.

        Ich empfinde geschlechtergetrennte Toiletten nicht als Diskriminierung – ich würde mich im Gegenteil unwohl fühlen, wenn mir da Frauen zusehen, wenn ich am Pissoir stehe. Andererseits sind Frauentoilletten für Unholde eigentlich eine Einladung, denn wo sonst findet er garantiert ein passendes Opfer? Und kein Mann, der ihm die Beute streitig machen könnte! (Für uns Normaldenker: dem Opfer helfen könnte – Frauen können in diesen kranken Hirnen wohl kaum dem Opfer zu Hilfe eilen)

        Eines der besten Zitate: Meine Freiheit hört dort auf, wo die Freiheit des anderen beginnt. R. Luxemburg. Man könnte auch sagen: Meine Integrität und deren Schutz müssen aufhören, wo die Integrität anderer massiv beeinträchtigt wird.

  • Bitta sagt:

    ach du meine Güte, EIN Mann wurde diskriminiert.. wenn ihr jedes Mal, wenn dies mit einer Frau passiert, einen Artikel drüber verfassen würded, bräuchte ich eine Woche, um den Tagi zu lesen..

    ich will auch nicht, dass mein Kind allein neben einem fremden Mann reisen muss, na und? Better safe than sorry, sagt man da. Der gute Herr hätte seinen Platz ja auch mit einer Dame in der Reihe vor oder hinter ihm tauschen müssen.. armer, armer Mann..

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Bitta: wenn Sie sich mal die Mühe machten und alle Threads zu diesem und ähnlichen Themas durchgelesen hätten, hätten Sie feststellen können dass es zusammengezählt wesentlich mehr als Einzelfälle sind.
      Es ist dieser herablassende Ton aus der gepachteten Frauenopferposition heraus, den ich je länger je mehr widerlicher und abstossend empfinde.
      Aber vielleicht haben Sie ja auch schon längst alles durchgelesen und die innere Indoktrinationsschaltzentrale hat erfolgreich die Einspeicherung verhindert?
      Arme arme Frau…, aber das ist nun natürlich ganz gemein von mir,
      armer armer Mann… jedoch nicht,
      tja, die weibliche Logik, wirklich ein grosses Rätsel, nicht nur für Männer!

    • dude sagt:

      einfach nur peinlich ihr votum
      frau althaus nennt ein Beispiel und sie schliessen daraus auf EIN Mann. Wie dumm muss man sein…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Scheint Ihnen Spass zu machen, andern die Dummheit vorzuhalten, vielleicht sollten Sie mal ein bisschen vor der eigenen Türen wischen……

      • dude sagt:

        zugegeben, vielleicht nicht der charmanteste Weg. Die Aussage hat mich einfach wütend gemacht, da eine solche Ignoranz dahinter steckt, dass einem fast übel wird.

        Da ich die Person nicht kenne, ist meine schlussfolgerung inkorekt, schäm.

        Sie kennen glaube ich genug Ärzte, kennen Sie Ärzte die wirklich dumm (im Sinne von nicht intelligent sind). Spätestens seit Numerus Clausus (=IQ Test) dürfte es das wohl kaum geben in der Schweiz.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich kenne tatsächlich solche, wobei ich natürlich sagen muss, dass es eine Definitionsfrage ist. Bei der Ausgangslage „Brett direkt vor dem Kopf“ und unausrottbare Arroganz kann man von Dummheit sprechen. Nach der Definition von Howard, wonach es, glaub ich, vier verschiedene Arten von Intelligenz gibt, fiele das wohl in die soziale Dummheit.

      • dude sagt:

        ja die gibt es, arrogant sind leider so einige meiner kolegen und Kolleginnnen, einige haben auch „ein Brett vor dem kopf“, wie in jedem anderen Beruf. Einige sind sogar Mitglieder einer Freikirche und finden man sollte Abtreiben verbieten und dass Ärzte die das tun Mörder seiein usw. (was so ziemlich der Gegensatz von objektiv gegenüber der Patientin in Not ist). Dumm in Sinne von nicht gescheitt, ist aber keiner; gar nicht möglich, die werden vorher ausgemerzt. Ich bin auch nicht gerade glücklich über diese Auswahl, IQ alleine macht keinen guten Arzt.

    • Gianin May sagt:

      Genau Bitta – Brot für Brüder, Fleisch für mich.

    • Michel sagt:

      Aber natürlich, Britta! Niemand will in Abrede stellen, daß Frauen die eigentlichen Opfer sind. Die Autorin hatte lediglich vergessen, diesen Disclaimer ihrem Beitrag voranzustellen. Sie ist schon auf dem Weg nach Sibirien, ich habe sie persönlich in den Viehwaggon verfrachtet, und für die kommenden fünf Jahre wird sie Sie sicherlich nicht mehr mit derartigen Frauenfeindlichkeiten mißhandeln.

  • Hans Mustermann sagt:

    Merkwürdig wie sich alle über eine Regelung bei eine Fluggeselschaft aufregen bzw. davon auf Generalverdacht ableiten.
    Fakt ist doch das die Fluggesellschaft vor allem sich selber schützen will und zwar gegen Vorwürfe sie würden Kinder nicht genügend vor eventuellen Uebergriffen schützen. Ob die Methode gefällt oder nicht ist ja gar nicht die Frage. Als privates Untenehmen kann sie ihr Regeln machen wie sie will. Frauen und Kinder vorn, Männer hintern alles ist möglich. Je nach Land sogar erwünscht.
    Niemand zwingt einen Mann der sich von dieser Regelung diskriminiert fühlt mit diese Gesellschaft zu fliegen. Es gibt noch andere.
    Nehmen wir mal an diese Fluggesellschaft hättte diese Regelung nicht und es würde zu einem Uebergriff auf das Kind kommen. Wieviele von ihnen würde als erstes mit einem Aufschrei mehr Schutz für das Kind vordern?
    Das es in einer Gesellschaft sowohl Täter wie auch Täterinnen gibt ist unbestritten. Daran ändert aber auch über Prozentsätz ediskutieren nichts.

    • Talon sagt:

      Ach so, dann können die Südstaaten in den USA ja auch wieder einführen, dass Schwarze nur hinten im Buss sitzen dürfen. Ist ja ihr gutes Recht.

      Man, man, man, wie bescheuert musss man eigentlich um sowas loszulassen, wie verblendet muss man sein, um Geschlechtsrassismus nicht zu erkennen?

      • Auguste sagt:

        hmm…, nur weil man ein wort schreiben kann, heisst das noch lange nicht, dass es auch sinn macht, talon

      • Hans Mustermann sagt:

        Na gut, und was ist aber dann mit den getrennten Umkleidekabinen in der Badi? Auch rassistisch und genderdiskriminierend?
        Ist schon ein grosserSchritt von der Sitzplatzwahl in einem Flugzeug auf Rasseindikriminierung zu schliessen, aber jedem das seine.

      • Hotel Papa sagt:

        Du weisst aber, dass sich die Schwarzenbewegung in den USA u.a. genau an solchen Sitzplatzregelungen enzündet hat?

      • Tom sagt:

        Es gibt doch keinen Geschlechterrassmus und wenn nur gegen Frauen. Das haben wir schon lange so festgelegt.

    • Hans Mustermann sagt:

      @Hotel Papa. na klar weiss ich das. Aber eine Richtlinie einer Airline mit der Apartheitspolitik gewisser Länder zu vergleichen ist schon mehr als zynisch. Oder hatte die Afroamerikaner eine frei Wahl? Oder umgekehrt wurde der Mann per Gesetzt gezwungen mit dieser Airline zu fliegen? Für mich sind das zwei völlig verschieden Dinge. ich könnte jetzt auch mutmaasen das der Mann halt einfach ein bisschen empfindlich war un darum aus einer Mücke einen Elefanten gemacht hat. Genauso könnte ich gegen frauenbaid und Ladies night einen Aufstand machen.

      • Harald sagt:

        Ich finde hieran nichts zynisches. Das Argument der freien Wahl ist als Rechtfertigung für einen an sich unvertretbaren Inhalt vollkommen unzureichend. Das selbe Argument müssen sich Nichtraucher in Raucherlokalen anhören (sie können ja andere Lokale besuchen) und ja, auch die Schwarzen in den USA: sie hatten ja immerhin die Wahl zu Fuß zu gehen, keiner zwang sie, den Bus zu benutzen. Als hinge die moralische Wertigkeit einer Policy davon ab, ob es für die betreffende Minderheit möglich ist, die moralisch falsche Policy/den Inhalt durch freien Willen zu umgehen. Das Argument an sich klingt schon nach Diskriminierung. Die eigentliche Frage: „Ist diese Richtlinie richtig?“ wird verlagert auf die Frage „kann derjenige, den sie diskriminiert, die Policy umgehen und dadurch die Diskrimierung für ihn irrelevant machen?“. Mir ist wohl bewusst, dass ich hier keine Aussage darüber gemacht habe, ob diese Richtlinie sinnvoll ist, klar ist jedoch: Die freie Wahl des Diskriminierten ist kein Argument dafür!

      • Hans Mustermann sagt:

        @Harald. Diese Wesung ist aber nicht gemacht worden um Männer zu diskriminieren sondern um alienreisende Kinder zu schützen bzw die Eltern damit zu beruhigen. Wie tauglich oder untauglich, nötig oder unnötig diese Weisungen ist, wird wohl je nach dem wer gefragt wird, unterschiedlich beantworted. Würde ich die Mutter eines alleinfliegenden Kindes fragen wäre die Antwort wohl eher positv, bei ihnen klar negativ. Aber fakt bleibt, die gefühlte oder tatsächliche Diskriminierung der Männer ist gar kein Bestandteil dieser Weisung, sondern entsteht oder auch nicht erst bei der Anwendung. Im Unterschied ihrer genauso gewichteter Apartheidspolitik, ziehlt dies auf einen Schutz anderer ab und ist nicht unmittelbar gegen Männer gerichtet sonder für den Schutz von Kinder. Somit sollte wohl auch klar sein das ein Gesetz das nur die Diskriminierung eingeführt wurde nicht mit dieser Weisung verglichen werden kann.

      • StefanB sagt:

        @Hans: Aber auch die Apartheid wurde ja nur zum Schutz eingeführt, nämlich zum Schutz der weissen Rasse und ihrer Vorherrschaft.

    • Gianin May sagt:

      Sie haben nicht Unrecht Herr Mustermann, aber die Fluggesellschaft, kann ihre Verantwortung für das Kind, welche sie mit dem Einverständnis dieses zu befördern, nicht auf andere ihrer Kunden abwälzen. Sie nimmt die Frau in die Pflicht auf das Kind acht zu geben und sicherzustellen, dass der Mann daneben seine Hände bei sich behält. Das ist nicht die Aufgabe dieser Kundin sondern die der Fluggesellschaft.

      • Hans Mustermann sagt:

        Da gebe ich ihnen völlig Recht. Ich sag ja auch nicht das mir diese Art der „Problemlösung“ sonderlich gefällt, sondern nur das es sowohl Argumente für diese Regelung wie auch dagegen gibt. Und für mich ist das Wohl des Kindes höher zu bewerten als das gekränkte Ego eines Mannes der sich deswegen als pädophil verunglimft fühlt. Aber so oder so. Um von dieser Regelung gleich auf eine allgemeine Sippenhaft und kollektive Verurteilung aller Männer als Pädophile zu schliesssen finde ich übertrieben. Daher gefällt es mir auch nicht das sich einige gleich mit dem verbalen Breitschwert auf den Weg machen um für die Sache der Männer zu kämpfen.

    • Michel sagt:

      „Merkwürdig wie sich alle über eine Regelung bei eine Fluggeselschaft aufregen bzw. davon auf Generalverdacht ableiten.
      Fakt ist doch das die Fluggesellschaft vor allem sich selber schützen will und zwar gegen Vorwürfe sie würden Kinder nicht genügend vor eventuellen Uebergriffen schützen.“
      Das impliziert, daß nur Männer übergriffig würden. Das stimmt nicht mal annähernd. Zudem kann die einen „Familienbereich“ einrichten, wenn sie Angst hat, Fremde könnten den Kindern was antun. Wobei Übergriffe aber vor allem innerhalb der Familie geschehen.

      „Niemand zwingt einen Mann der sich von dieser Regelung diskriminiert fühlt mit diese Gesellschaft zu fliegen.“
      Dann soll die Gesellschaft es aber vorher bekannt geben und nicht erst, wenn das Ticket gebucht ist. Ich hätte auch nicht gebucht, und werde mich künftig vor dem Kauf erkundigen. Davon unbeschadet bleibt eine Diskriminierung noch immer eine solche, wenn der Diskriminierte Alternativen hat.

      „Das es in einer Gesellschaft sowohl Täter wie auch Täterinnen gibt ist unbestritten. Daran ändert aber auch über Prozentsätz ediskutieren nichts.“
      Doch. In diesem Falle durchaus.

    • ohmannohjens sagt:

      Ich möchte an dieser Stelle, folgende Frage stellen und ich hoffe, sie passt zu dieser Diskussion dazu.

      Gibt es in Zürich Anlaufstellen für männliche Sexual- Opfer? Mir wurde mitgeteilt die einzigste Stelle, die es gab, ist durch eine Umstrukturierung aufgelöst wurden . Und die Angaben von der Opferberatung Stiftung „Hilfe für Opfer von Gewalttaten“ sind nicht mehr auf dem neusten Stand.

      AUSZUG und QUELLENNACHWEIS:

      „Wer kann sich an uns wenden?
      Männer und Jungen

      * die Opfer eines Sexualdelikts geworden sind
      * als Opfer von sexuellen Übergriffen in der Familie oder Verwandtschaft oder im weiteren Bekanntenkreis
      * die am Arbeitsplatz, in der Schule oder in der Freizeit zu sexuellen Handlungen gegen den eigenen Willen gedrängt werden resp. worden sind“

      http://www.ohzh.ch/sexualdelikte.html

      http://www.gegen-sex-gewalt.de/Anlaufstellen/missbrauch_ausland.htm

      An wenn kann er sich wenden?

  • Blitz Blank sagt:

    Hab grad im Buch „Gewalt gegen Männer: personale Gewaltwiderfahrnisse von Männern in Deutschland“; 2007 geschnuppert… An einer Stelle heisst es, es gehe um eine „Erweiterung des Geschlechterverständnisses, welches berücksichtigt, dass auch Männer verletzbare Wesen sind“. Doch verleugnet nicht gerade die Konstruktion hegemonialer Männlichkeit, diese (traditionell weiblichen) Eigenschaften bei Männern. Ich denke die eigentliche Leistung muss von den Männern selber kommen, sie müssen sich und ihre Geschlechtsgenossen von ihren eigenen einseitigen Vorstellungen von Männlichkeit befreien. Männer leiden nicht so sehr unter Frauen/Feministinnen sondern unter anderen Männern. So sind z.B. mehr Männer Opfer von (männlicher) körperlicher Gewalt als Frauen. Und in der Schule als Homo beschimpft zu werden ist für Buben scheinbar die ultimative Beleidigung. Diese Bilder werden wohl kaum von Frauen/Feministinnen in die Köpfe von Männer/Jungen getan sondern von anderen Männern.

    • sumu sagt:

      Aber der grösste Teil des Spotts und des Schlechtredens gegenüber jenen Männern die sich getrauen den Mund aufzumachen und sich zu Beklagen (dh eigene Schwäche einzugestehen, Empfindsamkeit zuzugeben) kommt von Frauen; respektive von einer kleinen Gruppe von Frauen, die von sich behauptet ganz besonders für die Gleichberechtigung einzustehen. Die Vermutung das es gewissen (diesen) Exponentinnen der Emanzipation hauptsächlich darum geht ihr Täterbild zu erhalten um sich weiter in die Opferrolle stellen zu können drängt sich auf.

      Ganz insgesamt scheint mir bisher das Konzept des „neuen Mannes“ sowieso einer der grössten Schwachpunkte des Feminismus zu sein.

      • Letzter Satz: gut beobachtet. Der „Neue Mann“ ist einfach der Nachfolger des „Neuen sozialistischen Menscnen“. Letzterer wurde ab 1917 in Russland „revolutionär hergestellt und durch erziehungsmassnahmen angestrebt“. Das Ergebnis kennen wir: mit dem Mauerfall 1989 ging der Kommmunismus unter, bevor der „Neue sozailistische mensch“ erschienen wäre.
        Die SP wechselte mit dem Fall der Mauer von der Partei, die den „Kapitalismus überwinden“ will, zur „Frauenpartei“, die das „Patriarchat“ überwinden will und „den neuen Mann“ durch Erziehungsmassnahmen anstrebt. Solange ein so prächtiges Exemplar von „altem Mann“ wie Christoph Blocher in der Politik war, legte die Partei an Wählern zu. Nachdem klar wurde, dass mit dem „neuen Mann“ der Karrierist Jositsch gemeint war, der Frau und Kind verliess um während des Wahlkampfes („Daniel Jositsch: verheiratet, Vater eines Sohne, Schulpräsident“) mit einer alleinerziehenden „angehenden Erziehungswissenschafterin“ in die Kiste zu steigen, dürften Zweifel am Segen des „Neuen Mannes“ von SP-Grüner-Seite zunehmen.
        Die Rede vom „Neuen Menschen“ stammt übrigens aus der christlichen Tradition. Durch die Taufe, sind wir auf den Neuen Menschen hin getauft und stehen unter der Gnade. Kreuzzüge hin, Inquisition her: das Christentum war – verglichen mit dem Kommunismus oder dem reinen Jakobismus der französischen Terrorherrschaft – schier eine sehr friedliche Veranstaltung, die sich 2000 Jahr halten konnte und weltweit (nicht in Europa) immer noch zulegt.

    • PiPaPo sagt:

      Vielleicht wäre es besser, nicht nur im Buch zu schnuppern, sondern sich ein wenig mehr zu vertiefen. Ich liebe dieses Argument: die Männer sollen primär selber schuld sein am real existierenden Bild der Männlichkeit! Würden wir die gleiche Argumentation oder auf die Frauen und ihrer Rolle in der Gesellschaft anwenden und von ihnen entsprechendes Verhalten fordern – und dies speziell rückblickend auf die Zeit der beginnenden Gleichstellungsbewegung anwenden – dann bin ich mir sicher sofort militante Stürme der Entrüstung auszulösen. So zu tun, als sei die Rolle der Geschlechter nur etwas, das das jeweilige Geschlecht für sich alleine zu verantworten hat ist schlichtweg lächerlich. Und es ist genauso lächerlich, grundsätzlich für Misstände ausschliesslich das sogenannten ‚Patriarchat‘ verantwortlich machen zu wollen. Meinen tut man damit eigentlich: der Mann. Wenn man der Argumentation von BlitzBlank folgt, so ist ja eigentlich nur der Umgang der Männer mit ihrer selber zu definierenden Rolle das Problem – als ob sie sich im luftleeren Raum selben definieren könnten. Wer zum Henker prägt in unserer aktuellen Gesellschaft noch immer massgebend – oder sogar ausschliesslich – die entscheidenden Lebensphasen wo Werte und Rollenverhalten geprägt werden? Es ist leider halt doch so, dass diese Bilder halt doch mitentscheidend ebenso von Frauen/Feministinnen in die Köpfe der Männer/Jungen gepflanzt werden. Beispielsweise durch die Art und Weise wie eben diese Gruppierungen und Individuen Männlichkeit selber betrachten und mit ihr umgehen. Unsere Kinder und ihr Problem mit der ihnen zugedachten Rolle ist genau ein Spiegelbild dieser Ambivalenz und Abwertung, welche sie durch die Gesellschaft erfahren. Und Mitglieder dieser Gesellschaft sind nicht nur Männer, sondern ebenso die Frauen – wobei letztere sogar entscheidend mitverantwortlich sind. Frauen, realisiert mal eure eigene Verantwortung zu genau diesem Thema und nehmt sie entsprechend verantwortungsvoll war – genauso wie es alle Männer und Väter tun müssen oder müssten.

      ….ich staune immer wieder, wie doch so viele der bezüglich Gender-Themen so aufgeklärten, befreiten und sensiblen Frauen und Mütter von heute für ihre eigenen Söhne leider nicht die gleichen Ansprüche an die Gesellschaft stellen oder die gleiche Sichtweise aufzubringen vermögen, wie für sich selber oder ihre Töchter. Hier gibt es noch so einiges an Fortschritt zu erzielen. Und der Nutzen wäre wohl nicht für die Jungs alleine….

      • StefanB sagt:

        Nein, PiPaPo: Es sind nicht nur die Eltern, die die Kinder erziehen – ein grosser Teil der Erziehung geschieht auch durch den Kontakt mit anderen Kindern in Krippe, Schule, Jugendgruppe, auf Spielplätzen etc.!

      • Blitz Blank sagt:

        Ich bleibe dabei. „Mann sein“ und „Opfer sein“ passen vor allem auch für Männer nicht zusammen. Dein Schimpfen gegen Emanzen und Frauen werte ich als Abwehr eigener bitterer Opfererlebnisse und den damit verbundenen Gefühlen von Ohnmacht, Hilflosigkeit, Trauer, Wut, Scham etc. Sich als Opfer zu fühlen ist wohl eines der schlimmsten Gefühle überhaupt. Nicht ohne Grund phantasieren viele Opfer eine Mitschuld an dem was passiert ist. Denn so paradox es klingt, die Mitschuld gibt ihnen wenigsten das Gefühl von etwas Kontrolle und Eigenmacht zurück. Oder aber ich starte einen Gegenangriff und distanziere mich so von meiner Opferrolle. Beides ist wie gesagt eine Abwehr gegenüber dem Opfer-sein. Opfer-zu werden gehört aber leider zu den Erlebensmöglichkeiten von uns (männlichen und weiblichen) Menschen. Ganz einfach weil wir verletzlich und nicht allmächtig sind.
        Uns Männern wird es nicht „besser“ gehen wenn die bösen, bösen Emanzen und Frauen endlich lieb mit uns sind, sondern vor allem wenn wir Männer lieber und weniger herrschaftlich untereinander sind. Das kannst du ruhig auch ganz konkret verstehen (Stichwort: „Männliche Nähe und Angst vor Homosexualität.“).
        Das Patriarchat ist/war ein sexistisches Herrschaftssystem, dessen Herrschaft sich über die Frauen UND die Männer erstreckt/erstreckt hat.

      • PiPaPo sagt:

        @ StefanB: Ja, ich stimme dir zu, es sind nicht nur die Eltern – das war nicht meine Aussage. Meine Argumentation bezieht sich auf die Tatsache dass wir alle (Männer/Frauen, Väter/Mütter, Eltern/Nicht-Eltern) als Teil dieser Gesellschaft mit unseren eigenen Rollenmustern auf die Kinder einwirken – sei dies nun direkt oder indirekt, absichtlich oder unbewusst. Es ist aber dennoch auch so, dass auch dieser ‚andere Teil der Erziehung‘ Bezugspersonen sowie Rollen- und Wertvorbilder hat – und auch diese sind schlussendlich weiblich UND männlich.

      • @Blitz Blank: „Ich bleibe dabei. “Mann sein” und “Opfer sein” passen vor allem auch für Männer nicht zusammen.“ Aber ueber ihre Probleme zu sprechen ist doch noch erlaubt? Oder muss man sich da zuerst eine Bewilligung holen? Angesichts der derzeitigen Rollenteilung wird es fuer immer mehr Maenner immer schwieriger, sich zurechtzufinden. Man kann sie natuelich auch dazu verdonnern, die Klappe zu halten: Los, Schnauze, geh‘ Kohle anschaffen- ich besorg dann den Rest der Gleichberechtigung…

        Nein, s einfach wird es nicht werden! Ich habe auch etwas gegen den in Maennerkreisen weit verbreiteten Grundtenor Mann als Opfer. Aber es gibt zweifellos Probleme. Und wenn man die nicht serioes angeht, dann werden sie nur noch groesser. Auf jeden Fall halte ich von Ihrem Fingerzeig „sei ruhig und stark“ in diesem Zusammenhang nicht viel, denn er zielt schlussendlich nur darauf ab, Maenner in ihrer Rolle festzuzurren. Und das Rollenverstaendnis sowie das Eigenbild der Maenner muss sich genauso wandeln, wie dasjenige der Frauen. Das Zeitalter der Bequemlichkeiten und Selbstverstaendlichkeiten ist auf jeden Fall vorbei- und zwar fuer beide Geshlechter.

        „wenn wir Männer lieber und weniger herrschaftlich untereinander sind. Das kannst du ruhig auch ganz konkret verstehen (Stichwort: “Männliche Nähe und Angst vor Homosexualität.”).“ Na, jetzt gehn‘ wir aber sehr weit! Gleichzeitig wird mir auch Ihr Standpunkt klar. Nein, Heterosexualitaet ist keine Krankheit, mein Lieber- genausowenig wie die Homosexualitaet! Und in Wirklichkeit sind auch nicht alle einfach irgendwie schwul. Man sollte aus der eigenen sexuellen Gesinnung kein Politikum machen. Menschen, die aus ihrer sexuellen Orientierung ein Politikum machen, wirken wenig ueberzeugend (sprich die schwule und lesbische Dekonstruktion etc.).

        Lassen Sie Maenner ruhig Maenner sein, die sich auf die Suche nach einer neuen, kulturellen Rolle machen, zumindest diejenigen, die fuer die Suche bereit sind, einzustehen. Und unter denjenigen, die suchen, wird es verschiedene Stroemungen geben- auch diejenige der Opferverfechter. Seinerzeit gab es bei den Frauen auch die Verfechterinnen des SCUM-Manifestos und die Gemaessigten. Dasselbe steht den Maennern heute zu!

        Ist die Zeit fuer eine Idee gekommen, wird sie keine Armee mehr auhalten koennen, habe ich einmal irgendwo gelesen. Die Frage ist nur, auf welcher Seite man sich befindet: Auf der Seite der Gewinner- oder der Verlierer. Von den Maennern hat man jahrzehntelang gefordert, sich und ihre Rolle zu ueberdenken. Genau das geschieht jetzt. Mann wird viele Fehler machen- genauso wie der Feminismus seinerzeit haufenweise Fehler gemacht hat- v. a. der SCUM-Manifesto-Fluegel. Doch schlussendlich werden sich die moderaten Kraefte genug Gehoer verschaffen und so diesen schon lange notwendigen Wandel einleiten koennen. Und genau darauf freue ich mich!

      • StefanB sagt:

        @PiPaPo: Ich meinte damit eigentlich, dass ich irgendwo (kann auf der Wissensseite des Tagi, im Magazin oder sonst wo, ich weiss die Quelle leider nicht mehr, ist schon ein Weilchen her) meine gelesen zu haben, dass nach neuen Untersuchungen die Erziehung durch Erwachsene nur ca 40% ausmache, der überwiegende Teil aber komme aus dem Kontakt mit anderen Kindern, seien es Geschwister, Sandkastenfreunde/Innen, SchulkameradInnen etc.

        Insofern begrüsse ich die Einrichtung von KITAs, da viele Kinder heute faktische Einzelkinder sind: entweder sie entstammen wirklich einer Ein-Kind-Familie, oder der Altersunterschied zwischen den Geschwistern ist so gross, dass die anderen Kinder nicht mehr als ungefähr gleichaltrig gelten können. Ein Altersunterschied von vier Jahren ist eigentlich wenig, und als Erwachsene kaum auffallend, bei Kleinkindern aber bedeuten vier Jahre Welten!
        (Dies als Hinführung zum heutigen Blogthema – da mach ich wohl gerade Cross-Blogging 🙂

      • Die „Gender-Theorie“ (für die allein in Deutschland in den letzten Jahren 40 Lehrstühle wohl ausschliesslich für Frauen geschaffen wurden) ist ja als Wissenschaft nicht ganz unbestritten. Nach 1989 wurde auch die Schweiz mit einem Netz von verbeamteten Gleichstellerinnen (wohl an die 150Frauen) in 25 Gleichstellungsbüros (20 Kantonale, ein eidgenössisches, 3 städtische (Bern, Zürich, Lausanne)) überzogen. Diese Büros werden wir nicht los werden, bis
        a. entweder die Eidgenossenschaft sich definitiv in die EU begibt? Nein, die werden nach EU-Richtlinien weiterarbeiten, schliesslich ist die Schweiz ein „föderaler Sonderfall“ und in einem Sonderabkommen werden die Arbeitsplätze für Frauen natürlich gerettet werden.
        b. oder eine demokratische Mehrheit dem Spuk ein Ende bereitet? Dürfte schwierig sein: 53% des Wahlvolkes sind Frauen. Frauen müssten also ähnlich vernünftig entscheiden, wie die Schweizer Männer, die 1971 den Frauen auf demokratischem Weg das Stimm- und Wahlrecht gewährten.

        Die demografisch messbare Auswirkung der Pille in Verbindung mit „Gender-Theorie“ ist das Sinken der Reproduktionsquote von 1970 2,1 Kinder auf 1,3 bis höchsten 1,5 Kinder pro Frau. Ein Volk mit „Gender-Theorie“ weiht sich selbst dem demografischen Untergang.

  • heidi reiff sagt:

    hier in basel gibt es seit etwa einem Jahr eine Beratungsstelle für geschlagene Männer, hoffe, dass Direktbetroffene das wahrnehmen.

  • Meierhofer Daniela sagt:

    JA, DIE SICHERHEIT EINES KINDES GEHT ÜBER ALLES. WO LEBT DENN DER BESAGTE HERR? AUF DEM MOND? ES WIRD IHM ABER BITTE SCHON BIS ANHIN IN SEINEM LEBEN AUFGEFALEN SEIN, DASS TÄGLICH TAUSENDE VON KINDERN OPFER SEXUELLEN MISSBRAUCHS WERDEN, DER ALLERMEIST VON MÄNNERN AUSGEÜBT WIRD, ALSO BITTE, VERSTÄNDNIS FÜR DIE AIRLINE UND NOCHMALS:

    JA! DIE SICHERHEIT DES KINDES GEHT ÜBER ALES!!!!

    • Grimm sagt:

      Ihre Capslock-Taste klemmt.

    • René sagt:

      Versuchen Sie’s mal mit einer Vuvuzela.

    • Auguste sagt:

      hmm…, denkfähigkeit berechtigt noch lange nicht zum rumschreien, meierhofer daniela.

    • mensch sagt:

      unter ihrer geforderten sicherheit für das kind verstehe ich auch, dass es nun SICHER weiss, die männer im flugzeug könnten mich alle potentiell vergewaltigen und zwar im flugzeug – so SICHER geht es dann durch die welt…

      • Meierhofer Daniela sagt:

        Nein, aber es geht schon darum, dass man Betatschen, eine evtl. Gesprächsaufnahme grundsätzlich unterbinden will.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Sie haben natürlich recht, Daniela, die Sicherheit eines Kindes ist höher zu gewichten als die damit einhergehende, eventuelle Diskriminierung von jemandem. Es muss immer eine Güterabwägung stattfinden, in den Gesetzesquellen gibt es eine Menge Bestimmungen, die einander auf den ersten Blick widersprechen, deshalb ist die Rechtswissenschaft eine Wissenschaft, sonst könnte sich jeder die entsprechenden Bücher ins Regal stellen und bei Bedarf nachschlagen. Auslegen ist die Kunst, nicht lesen.

    • StefanB sagt:

      Stimmt, Frau Meierhofer: Die Sicherheit des Kindes geht über Ales! Sie geht aber auch über Pils, Lager, Budweiser, Heineken oder auch Feldschlösschen!

      Im Ernst (feministisch auch Ernestine): Wer die Sicherheit über alles stellt, opfert auch auf dem Altar der Sicherheit die persönliche Freiheit aller!

      Und übrigens: „Der Zweck heiligt die Mittel“ ist ein Zitat aus dem Protokoll, in dem der päpstiliche Abgesandte im 12. Jahrhundert den Kreuzzug des französischen Königs gegen die Katharer und Albigenser inklusiver Genozid legitimierte.

    • Gianin May sagt:

      Nein Frau Meierhofer, das sehe ich nicht so

    • PiPaPo sagt:

      Diese Argumentationslinie gefällt mir ausgezeichnet, besticht in ihrer denkerischen Raffinesse!! Da die Sicherheit eines Kindes über alles geht – und wir ja konsequent handelnde Geschöpfe sind – ist daher unbedingt ab sofort folgende Regelung rigoros durchzusetzen: da statistisch stichhaltig feststeht, dass für Kinder das grösste Risiko darin besteht, durch die Hand der eigenen Mutter zu sterben, so sind Geburtskliniken verpflichtet Neugeborene nach Geburt sofort von ihren Müttern zu trennen und ohne diese aufzuziehen, bis diese in der Lage sind, sich körperlich gegen Bedrohungen an Leib und Leben durch ihre Mütter wehren zu können. Wär doch logisch, oder!! ALSO BITTE, VERSTÄNDNIS FÜR KLINIKEN UND DIE STAATSMACHT UND NOCHMALS: DIE SICHERHEIT DES KINDES GEHT ÜBER ALLES!!!

      • Meierhofer Daniela sagt:

        Ja, aber solange die Gesellschaft, die eben auch aus nem Haufen Täter besteht, den Eltern ohne jede Kontrolle die Macht gibt, weder im Kindergarten noch in der Schule dem Kind kindgerecht mitgeteilt wird, dass es nicht geschlagen oder sonstwie missbraucht werden darf, solange werden auch keine griffigen Schutzmechanismen da sein, die das Kind vor der häuslichen Gewalt schützt.
        Da haben Sie verdammt recht.

    • Eremit sagt:

      Welche Sicherheit des Kindes geht über alle, die physische oder die psychische?
      Man kann hingehen und ein Geschlecht unter Generalverdacht stellen und dem entsprechend Handeln, wie als wäre jeder Mann phädophil, ein vergewaltiger und ggf. ein Frauenschläger. Nur, das Bild, welches solch eine Gesellschaft ihren Söhnen, den potenziell zukünftigen Männer vermittelt ist: Du wirst später mal ein schlechter Mensch sein und du kannst du und machen was du willst, du wirst schlecht sein. Manche Knaben haben in ihrer Kindheit damit kein Problem, weil sie z.B. solche gesellschaftliche Äusserungen ignorieren. Andere Knaben nehmen dieses von der Gesellschaft „vorbestimmte“ Schicksal auf sich und leben dies dann aus als Pädophiler, Vergewaltiger oder Frauenschläger. Andere Knaben hingen wollen sich mit dieser Rolle nicht abgeben und kämpfen gegen diese Vorverurteilung. Nur, als neunjähriger hat man keine Chance gegen das Gedankengut der Mutter und zerbricht psychisch daran. Wollen wir die Sicherheit von Kinder innerhalb der Öffentlichkeit gewährleisten, in dem man einige Kinder psychisch zerbricht?

      Man kann hingehen und das unschöne Symptom bekämpfen bzw. verunmöglichen, dass ein Kind öffentlich jemals kontakt haben wird zu einem Mann. Man kann auch versuchen das eigentliche Problem zu lösen, in dem man die Ursache für pädophile Neigung bekämpft. Warum gibt es Menschen, die es z.B. vorziehen mit einem (naiven) Kind sich zu befriedigen, als mit einer erwachsenen Frau?

      • Widerspenstige sagt:

        Das kann es doch nicht sein, dass alle Männer bei besagten Airlines und auch sonst unter Generalverdacht gestellt werden! Da muss ich doch um Vernunft bitten und unterstütze die Argumente von

        @StefanB
        ‚…Und übrigens: “Der Zweck heiligt die Mittel” ist ein Zitat aus dem Protokoll, in dem der päpstiliche Abgesandte im 12. Jahrhundert den Kreuzzug des französischen Königs gegen die Katharer und Albigenser inklusiver Genozid legitimierte.‘

        @ PiPaPo
        ‚…da statistisch stichhaltig feststeht, dass für Kinder das grösste Risiko darin besteht, durch die Hand der eigenen Mutter zu sterben, so sind Geburtskliniken verpflichtet Neugeborene nach Geburt sofort von ihren Müttern zu trennen und ohne diese aufzuziehen, bis diese in der Lage sind, sich körperlich gegen Bedrohungen an Leib und Leben durch ihre Mütter wehren zu können. Wär doch logisch, oder!!…‘

        @Eremit
        ‚…Man kann hingehen und das unschöne Symptom bekämpfen bzw. verunmöglichen, dass ein Kind öffentlich jemals kontakt haben wird zu einem Mann. Man kann auch versuchen das eigentliche Problem zu lösen, in dem man die Ursache für pädophile Neigung bekämpft. Warum gibt es Menschen, die es z.B. vorziehen mit einem (naiven) Kind sich zu befriedigen, als mit einer erwachsenen Frau?‘
        Sonst wird es immer mehr verunsicherte Männer geben, die sich nicht mehr mit einer Frau einlassen wollen und sich an einem wehrlosen und naiven Kind ‚befriedigen‘ wollen! Wollen wir Frauen das verantworten?!

      • Eremit sagt:

        @Widerspenstige
        Sich nicht mit einer Frau liieren zu wollen heist zu Glück nicht, dass man(n) automatisch pädophil ist. Es gibt auch Schwule und Impotente. Letztere findet man m.E. eher in zölbatären Kreisen, wenn auch diese heute als pädophil verschrien werden.

      • Meierhofer Daniela sagt:

        Im Falle der Airline geht es um beide Sicherheiten. Klar ist das total schlimm, dass es derartige Vorkehrungen überhaupt geben muss, aber die Realität spricht für sich. Pädosexualität ist weit verbreitet und tatsächlich sind Betroffene meist Männer. Natürlich heißt das nicht, dass eine Frau nicht auch ein Kind belästigen oder durch reinen Sprachgebrauch Schade zufügen kann! Aber die Airline hat versucht, wenigstens einem der leider all zu oft vorkommenden Phänomenen vorzubeugen, kann man da wirklich von Schuld der Airline sprechen?

        Seien wir doch mal ehrlich: Welche Eltern sagen ihrem Kind nicht, es solle bloß nicht mit Fremden reden? Natürlich vermittelt man dadurch dem Kind ein eher negatives Weltbild, da haben Sie schon recht, aber tun das nicht alle Eltern aus Angst, dass ihr Sprössling dann doch mit der Person mitgehen könnte, die ihm die neue Playstation oder einen kleinen Hasen zeigen will?

        Natürlich soll kein Kind hier zerbrochen werden, weder psychisch noch physisch, egal ob von der Mutter oder sonst jemandem. Aber so wirklich kann man der Airline keinen Vorwurf machen, nicht wahr?

  • maia sagt:

    Vielleicht stellt sich auch die Frage, wie ein sexuelle Uebergriff definiert wird: Wenn hier der gleiche Massstab für Männer und Frauen angewendet würde, dann würd die Uebergriffsquote von Frauen auf jeden Fall steigen. Männer die sich über Uebergriffe von Frauen beklagen werden in der Regel ausgelacht und nicht ernst genommen.

  • Blitz Blank sagt:

    Mich würde es interessieren ob es Daten zur Pädosexualität und generell zum Gewaltverhalten (inkl. sexuelle) bei bzw. unter schwulen Männern gibt?

  • Eremit sagt:

    „Darf man Männer unter Generalverdacht stellen, um Kinder zu schützen?“
    Es gibt den Rechtsgrundsatz „in dubio pro reo“, im Zweifelsfall für den Angeklagten. Im Falle des Leittextes geht man von einem Generalverdacht aus und handelt wie im Falle eines Schuldspruches. Dabei wurde die unschuldige Person automatisch vor verurteilt, sprich sein Ruf wurde ruiniert durch Rufmord.
    Des weiteren „der Zweck (Kinder zu schützen) heiligt die Mittel (Männer unter Generalverdacht stellen)“, führt letztendlich zu einem „das egoistische Zweck legitimiert alles“. Dem entsprechend wenn man hin geht und durch Unrecht Unrecht vermeiden will, dann führt dieses neue Unrecht zu einer Gegenreaktion, welche neues Unrecht generiert. Mit der Zeit entwickelt sich eine gesellschaftliche Abwärtsspirale. Daher, nicht der Zweck heiligt die Mittel, sondern die Mittel heiligen oder ggf. verfluchen den Zweck. Das heisst nicht, dass man stillschweigend, reaktionslos Ungerechtigkeit ertragen muss.
    Im konkreten Fall ist die Gesellschaft schon soweit „abgestiegen“, dass nicht nur eine Gruppe unter Generalverdacht steht, sondern niemand in der Öffentlichkeit eine Auge aufs Kind hat und beobachtet wer sich mit dem Kind wie unterhält und ggf. einschreitet. Dass die Fluggesellschaft für Kinder keine „Fürsorgeperson“ hat, ist da nur noch die Spitze des Eisbergs.
    Des weiteren muss man sich fragen wie sehr eine Fluggesellschaft es mit Kinderschutz ernst ist, wenn „nur“ pädophile Männer nicht neben dem Kind sitzen darf, wohl aber pädophile Frauen.
    :-/

  • Andrea W sagt:

    Interessant wie sich die Diskussion entwickelt hat.. aus „der unterdrückte und ungerecht behandelte Mann“ wurde mehr und mehr „der Mann, der Täter“

    Interessant auch, das diejenigen (Pipi und Co) welche hier in eine Richtung argumentieren, gerne moderne Zahlen zu Frauengewalt weiblicher Pädophilie komplett ignorieren und auch nicht darauf eingehen (wollen)

    In den USA ist die Diskussion wesentlich fortgeschrittener. Männer und Kinder können dort eher zugeben, dass sie von einer Frau missbraucht oder verprügelt wurden. Bei uns werden diese Opfer noch ausgelacht, und als Ausnahmeerscheinung abgetan.

    Aber auch bei uns ändert sich die Wahrnehmung.

    Zahlen aus St. Gallen: In 30% der Fälle, in denen die Polizei aufgrund häuslicher Gewalt gerufen wurde, ging diese von der Frau aus.

    Die moderne Frau ist wesentlich stärker und hat mehr Macht. Und missbraucht diese auch mehr. Mädchen wird beigebracht, dass sie sich auch wehren und zuschlagen dürfen. Jungs dürfen sich jedoch nicht gegen Mädchen wehren, Mädchen (zurück)schlagen.

    Und nehmen wir an, es gibt wirklich gleich viele pädophil veranlagte Frauen wie Männer, wie der Studie einer Forscherin zu entnehmen ist. Das ergäb eine schreckliche Dunkelziffer. Und wird totgeschwiegen, nlur weil Frau nicht Täter sein darf? Selbst wenn es nur hab so viele sind.. schrecklich, wie viele Kinder leiden, ohne ernst genommen zu werden.

    bei Quellen und weiterführenden Infos hilft google, oder Fachzeitschriften und neue Psychologiemagazine aus den USA blättern.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Blättern in Magazinen hilft kaum weiter, hingegen könnte es hilfreich sein, die Fachliteratur zu studieren, die von renommierten Kriminologischen Instituten herausgegeben wird. Ich wiederhole es gerne hier: Das deutsche Bundeskriminalamt spricht von 98,5 % männlichen Tätern, wenn es um die angezeigten Fälle von Kindesmissbrauchs geht, der deutsche Kinderschutzbund geht von 2,5 % weiblichen Täterinnen aus. Solche Stellen sind unverdächtig, was Feminismus angeht, nicht wahr? Die Verwedelungstaktik mit den 50 % weiblichen Täterinnen ist ganz klar Stimmungsmache von bestimmten Kreisen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Andrea W. hat ua Fachzeitschriften erwähnt und in diesen sind sehr wohl auch Zahlen zu finden.
        Es ist auffallend dass Sie sich in allen Threads zu diesem Themenkreis immer auf das deutsche Bundeskriminalamt beziehen. Andere Poster die andere Zahlen von anderen Stellen bringen, ob nun aus USA, GB oder auch die Zahlen aus St.Gallen, ich glaub es wurde auch schon mal ein Statistiklink aus ZH gepostet, das alles wird von Ihnen übersehen. Warum?

      • Grimm sagt:

        nur mal so ein Gedanke:

        Spricht das BKA auch davon, wieviele der angezeigten Fälle von Kindesmissbrauch von Männern und wieviele von Frauen angezeigt werden? (ja, angezeigt, nicht begangen…)

        Könnte es sein, dass hier das Verhältnis ebenfalls bei 98.5% zu 2.5% liegt (das gibt zusammen übrigens 101%, haben Sie das bemerkt?). Wenn dem nämlich so wäre, betrüge das Verhältnis der vorgefallenen Missbräuche wieder 50/50. Tja Zahlen kann man stundenlang ‚beigen‘.

      • Andrea W sagt:

        @Pippi
        Ich arbeite tagtäglich mit Missbrauchsopfern. Rund ein Drittel in meiner Praxis wurden von Frauen misshandelt.

        Du zitierst hier Statistiken, welche die riesige Dunkelziffer ignorieren und nur auf Anklagen und Verurteilungen beruhen. Und Frauen wie du machen es für die Opfer nur noch schlimmer. Die Opfer weiblichen Missbrauchs werden noch weiter eingeschüchtert, sie werden noch mehr allein gelassen, ihre Situation als Einzelfälle abgetan. Du redest von Stimmungsmache von bestimmten Kreisen… Dabei lässt sich der Spies sehr gut umdrehen.
        In England hat das grösste Sorge- und Hilfstelefon vor einigen Jahren Zahlen veröffentlicht. 1/3 aller Kinder gaben an, von einer Frau missbraucht worden zu sein. Der Hauptgeldgeber hat dannach mit der Androhung von Geldentzug unterbunden, das je wieder von Täterinnen die Rede war und die Statistik hatte zu verschwinden. Die BBC hat u.a. auch darüber berichtet. Der Hauptgeldgeber der das unter den Teppich gekehrt hat war eine Frauenorganisation.
        Die Studie, welche besagt das es ähnlch viele Pädophil veranlagte Frauen wie Männer gibt, wurde durch eine Frau durchgeführt. Finanziert durch das Amt für Gleichstellung.

        Nehmen wir mal eine Zahl aus NY, Queens. Die Polizeistatistik gibt an, das 2009 in 80%! der Fälle Häuslicher Gewalt diese von Frauen ausging. Natürlich muß man hier wissen, dass es in Quens sehr viele leinerziehende Frauen gibt. Aber es zeigt immer noch, das Frauen nicht so unschuldig und brav sind.

        Oder nehmen wir doch mal das Spiel unter Kindern: Bei meinen Schulbesuchen musste ich feststellen, das es gang und gäbe ist, das Mädchen die Jungs in die Weichteile schlagen, kicken, ihnen in Gruppen die Hosen runterziehen, sie (sexuell)demütigen.. In die Schranken wurden sie selten gewiesen. Bei gesprächen stellte sich teiilweise heraus, das ihnen dies ja vorgelebt wird.

        bsp München: Hier gab es unter den Mädchen ein Spiel: Eier zertreten. Gewonnen hat das Mädchen, bei dem der Junge am längsten liegen blieb. (Wir reden hier von 8 bis 12 Jährigen) Den Jungs wurde beigebracht sich nicht zu wehren. Die Behörden und die Schulaufsicht schritten erstmal nicht ein. Erst nachl dem DRITTEN Hodenbruch eines Jungen wurde reagiert.

        Es gibt zwei sehr gute Untersuchungen, welche ich schon erwähnt hab. Bei gleicher Handlung wird diejenige des Mannes als Missbrauch eingestuft, die Handlung der Frau nicht. Und der Missbrauch durch Frauen wird bei uns immer noch nicht ernstgenommen. Was Posts wie deine beweisen. Dies macht es für die Opfer extrem schwierig bis unmöglich darüber zu reden, da sie sich nicht ernst genommen fühlen und mit Hohn und Spott rechnen müssen.

        Pipi, du führst hier deutsche Zahlen an. Dann bitteschön führ auch diejenigen auf, welche auf das Problem hinweisen. Das BKA hat selber zugegeben, das Frauen und Männer ungleich behandelt werden und es hier eine grosse Diskrepanz gibt.

        Personen wie du sind gefährlich. Sie verteidigen mögliche Täter, und vergessen die Opfer.

        Und interessanterweise ging es hier ja eigentlich um die Diskriminierung von Männern. Aber du versuchst das ganze umzudrehen, und versuchst die Männer als reine Täter dazustellen. Das ist typisch für gewisse Kreise. Männer haben nur Täter zu sein, Frauen nur Opfer. Denn nur so kann man stetig Forderungen stellen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Andrea, wenn sich das Problem wirklich so darstellen sollte, wie du es schilderst, verstehe ich nicht, weshalb du dich nicht schon lange mit andern Therapeuten zusammengetan hast, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Was ist mit den Berufsverbänden, bei dieser Sachlage müssten die bestens informiert sein, weil du ja dann sicher nicht die einzige Therapeutin bist, die so viele Opfer von weiblichem Missbrauch zu betreuen hat. Was ist mit den entsprechenden Instituten der Universitäten, z.B. das Institut für Familienförderung der Uni Freiburg? Warum setzt du nicht alles daran, dass beispielsweise eine Nationalfondstudie gemacht wird? Wie gesagt, mir hat sich das Problem so nie gestellt, aber ich bin einig mit dir, dass den Opfern zugehört werden muss, auch wenn die Täter weiblich sind. Was die Dunkelziffern anbelangt, sind die in allen Gebieten vorhanden und müssen zwangsläufig immer Schätzungen bleiben, bei den männlichen Tätern z.B. wird von Fachleuten davon ausgegangen, dass sie rund viermal so hoch ist wie die angezeigten Fälle.

      • Hotel Papa sagt:

        Diese Argumentationsweise hat bei Amazone P.L. Methode. Es geht nie um Gerechtigkeit. Es geht um den Endsieg. Dem wird alles andere untergeordnet. Dreckig, unlogisch, agitatorisch Argumentieren ist erlaubt. Ich bin froh, dass inzwischen einige andere das auch ansprechen.

        Nein, P.L. Deine Verhaltensweise ist NICHT OK. Für viele nicht. Sie ist zurückzuweisen und anzuprangern. Immer wieder.

      • zeitungsleser sagt:

        danke HP, mir hats vorhin echt den nuggi rausgehauen als ich das gelesen habe. ich kann nur hoffen, diese extremistinnen sind nicht häufig und werden hier durch vielschreiben total überbewertet.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi: okay, also das ist die Taktik,
        wenn sich nun auch noch eine Fachfrau zu dem was sie in ihrer tägliche Arbeitspraxis erlebt äussert,
        nicht mal dann nehmen Sie die Zahlen zur Kenntniss,
        sondern drehen den Spiess wieder in eine andere Richtung
        und machen ihr beinahe noch den Vorwurf dass sich diese Fachfrau zu wenig für die Veröffentlichung einsetzt,
        notabene kommt dieser Vorwurf von einer Frau,
        welche sämtliche Veröffentlichungen bisher ignoriert hat,
        da wird mir allmählich übel!
        Und offenbar beschäftig sich die Fachwelt ja durchaus mit dem Thema wenn Sie all die erwähnten Artikel, Fachzeitschriften etc in Erwägung ziehen.

        Ich schliesse mich Andrea W. an,
        @Andrea W. bitte bleiben Sie unbedingt an diesem Blog dran, Frauen wie Sie braucht es!!!

      • Brunhild Steiner sagt:

        Ich hab die Antwort von Pippi an Andrea W. nochmals durchgelesen,
        ich muss sagen, diese Argumentationskette macht mich wirklich leicht fassungslos.
        ALLES was bisher der Veröffentlichung hätte dienen sollen wurde von ihr niedergemacht.
        Und nun kassiert Andrea W. den Vorwurf, sie setzte sich zuwenig für eine Veröffentlichung ein.
        Mir fehlen die Worte.
        Andrea W. wäre ja die Erste, die genau dann von ihr wieder aufs Dach bekäme wenn sie das täte.

      • Hotel Papa sagt:

        Hat sich Andrea W zu seinem/ihrem Geschlecht geäussert? Andrea ist auch ein Männername.

        Aber ungeachtet des Geschlechts tut es gut, hier von Menschen zu hören, die die Methodik beherrschen, Zugriff auf reelle daten haben und diese Kenntnis nicht nur dazu einsetzen, die eigene Taktik zu stützen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Hotel Papa: stimmt, also ich spezifiziere: ob Mann oder Frau, Andrea W. bitte bitte bleiben Sie dran!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Hotel Papa: Nachtrag, aber wenns ein Mann ist, dann wird ihn das wohl leicht disqualifizieren in seinem Bestreben eine Nationalfondsstudie zu inittieren und die Glaubwürdigkeit erst recht dahin? Mein Niveau ist allmählich im Sinkflug, das ist wegen der angekündigten Hitzetage…

    • zeitungsleser sagt:

      nachtrag. beim blättern in der nzz kann man heute morgen lesen: „voll belegtes mädchenhaus“ (…) „Täterinnen und Täter stammen vor allem aus dem Familienkreis der Opfer. In 28 Prozent der Fälle wurde der Vater, bei 26.5 Prozent die Mutter genannt“ (…).

    • dude sagt:

      at Pipi

      Wenn Sie schon diese Zahlen immer wieder nennen, dann bitte mit Quellenangabe. Ausserdem ist es völliger Blödsinn aus einer Anzeigestatistik auf die wahre Häufigkeit zurückzuschliessen. So viel ich weiss haben Sie in Ihrem Studiuem auch Statistik, es wäre vielleicht angebracht die Kapitel über Epidemiologie und Methodik nochmals nachzulesen. Es ist alles eine Frage des Samples. Dass Männer bzw. männliche jugendliche oder Kinder Frauen nicht gleich oft anzeigen wie umgekehrt liegt ja wohl auf der Hand. Diese Statistik dient auch überhaupt nicht um die hier diskutierte frage zu beantworten.

      Ich bezweifle überhaupt nicht, dass es VIEL mehr Männer als Sexualtäter gibt. Ich denke auch, dass es wohl so um die 90% sein werden, aber genau weiss ich das nicht. Dass es ev. auch mehr Frauen als Täterinnen gibt als bis anhin angenommen, ist eine Möglichkeit und kann durch Ihre 2 Zahlen nicht verworfen werden. Von jemandem der ein Studium in Sozialwissenschaften belegt erwarte ich etwas mehr wissenschaftliche Evidenz! Einfach so zu täubelen und beharrlich diese nichts aussagenden Zahlen zu wiederholen aus den Tasten einer Sozialwissenschaftlerin ist enttäuschend!

      Ich bin kein Experte in diesem Thema und auf die schnelle auch kein gescheites Review zu diesem Thema gefunden. Dieser LInk fasst einige der vorhandenen Literatur zur „Frage Female sexual abuse“ zusammen und durchleuchtet die Aussagekraft:

      http://www.ipt-forensics.com/library/female.htm

      • dude sagt:

        at Andrea W:

        Sehr interessant, hier scheint jemand zu sprechen der wirklich damit konfrontiert ist im Arbeitsleben. Ich bin erstaunt dass die Zahlen so hoch sind. In der Ausbildung zum Arzt kommt dies gar nie auf. Das Problem ist halt auch das Vergewaltigung, laut Gesetz nur durch einen Mann vollziehbar, das mit Abstand schlimmste Sexualverbrechen ist. Die Gesellschaft scheint sich v.a. daran zu orientieren. Die subtileren Missbrauchsfälle die an Buben geschehen werfen quasi weniger hohe Wogen.

        Kämpfen Sie weiter für diese Sache, es ist wichtig dass Leute sich für dieses wohl letzte Tabu in der westlichen Welt einsetzen. Die Geschichte mit den Hoden ist sehr traurig, die Emanzipation scheint über das Limit hinausgeschossen zu sein.

        Könnten Sie bitte einige Quellen nennen, das ist eine Unart dieses Blogs, einfach davon zu sprechen, aber dem Leser keine Möglichkeit zu geben diese nachzulesen.

      • Hotel Papa sagt:

        „es wäre vielleicht angebracht die Kapitel über Epidemiologie und Methodik nochmals nachzulesen.“

        Ich bin ziemlich sicher, dass sie profunde Kenntnis von diesen Dingen hat. Man kann diese Kenntnis dazu nutzen, zu neutralen Ergebnissen zu kommen. Oder man kann sie nutzen, die Ergebnisse nach dem gewünschten Resultat zu manipulieren.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Vielen Dank für die Quelle, Dude, ich hab sie kurz überflogen. Genaue Zahlen gibt es nicht, was ich sehr bedaure, wesentlich scheinen mir zwei Punkte:

        1)

        Awareness about women perpetrators of sexual abuse use has greatly increased in recent years. However, sexual contact between children and women is a minority of child-adult sexual contacts and the traditional view of child sexual abuse as a primarily male problem is correct.

        2)

        Child sexual abuse by females does occur and may not be as rare as the earlier literature indicates.

        Ich habe alles Interesse daran, dass hier Licht ins Dunkel kommt, dass ist aber nur mit seriösen Erhebungen möglich, ich wäre für Quellenangaben mit entsprechenden Zahlen sehr dankbar. Es reicht nicht, einfach zu behaupten, alle bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse in dieser Sache seien falsch. Solange man nichts genaues weiss, kann man auch keine Aussagen machen.@Andrea, bitte Quellenangaben, danke.

      • dude sagt:

        at Pipip:
        dass Männer häufiger auf der Täterseite stehen hat in diesem Blog noch niemand bezweifelt. Es hat auch noch niemand gesagt ALLE Erhebungen seien falsch. (Ihre Definition von ALLE scheint sich auf eine lächerliche Angabe des deutschen Kriminalamtes zu stützen, die nicht einmal dafür geeignet ist Schlüsse zu ziehen wie sie es machen).

        Das ist der Krux der Sache, man wird NIE genaue Zahlen haben, und man wird NIE beweisen können wie häufig das eine oder andere ist. Man wird höchstens eine grobe Schätzung abgeben können und diese mit einem Intervall versehen z.b. 15% +/- 10%. Und jede Studie wird wieder verschiedene Ergebnisse erheben.
        Ich fange an zu bewzweifeln, dass sie irgend eine Ahnung haben von Statistik und Epidemiologie. Zahlen in den Händen wie die Ihrigen sind gefährlich. Allgemein sollte man Laien gar nicht solche Zahlen benützen lassen, denn wie Sie wiederholt beweisen können Laien damit wenig bis nichts anfangen, da sie nicht verstehen wie sie entstehen. Unglaublich wie ignorant Sie gegenüber dieser Tatsache zu sein scheinen.

        Da bin ich froh, dass ich in meinem Beruf mit Fachleuten zu tun habe…

      • Pipi ist einfach froh, wenn man ihr ueberhaupt Aufmerksamkeit schenkt. Ihre Posts sind im allgemeinen durchzogen von einer klar feststellbaren Maennerfeindlichkeit, da kann sie noch so lange blablabla machen und einem ein A fuer ein U vormachen: Ihre Grundhaltung ist sonnenklar- und, notabene, in der realen, d. h. gelebten Welt, also draussen auf der Strasse nur noch aeusserst selten anzutreffen. Insofern beschaeftigt man sich also mit einer Minderheit, wenn man sich auf Frauen wie sie einlaesst. Und in derSchweiz kennen wir den Minderheitenschutz. She’s on a permanent mission, wuerde ich jetzt sagen. Eine Mission, die dem Wandel der Zeit ausgesetzt ist, mehr denn je, wie ich schaetze. Doch mittlerweile hat ja sogar EMMA einen Artikel ueber die Ueberforderung der Maenner herausgegeben. Der Artikel ist gut und bestaetigt nur das, was in Maennerkreisen schon lange die Runde macht. Und da EMMA fuer Frauen wie Pipi eine Art heiliger Gral sind, muessen sie nun nachbeten, was vorgebetet wurde. Insofern muessten wir Maenner eigentlich froh sein, dass sich die Hohepriesterin A. S. dazu herabgelsaasen hat, uns Maennern ein Kraenzchen zu winden…

        Was Gewalt anbelangt: Sie ist unangenehmerweise tatsaechlich hauptsaechlich maennlich- und das ist mein Fachgebiet, dazu habe ich saemtliche Zahlen praesent.

        Und was diese verschissenen Mehrfachnicks anbelangt: Da wird es lansam Zeit, aufzuraeumen. Und zwar endgueltig!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        „Was Gewalt anbelangt: Sie ist unangenehmerweise tatsaechlich hauptsaechlich maennlich- und das ist mein Fachgebiet, dazu habe ich saemtliche Zahlen praesent.“

        Meine Rede – jetzt dürft ihr mich teeren und federn! Wie was das noch…… – und sie dreht sich doch – ?

        Rück‘ die Zahlen mit Quellenangaben raus, Marcel.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi und Marcel:
        nicht so schnell und für keinen Teer und Federn,
        von welcher Gewalt genau sprichst Du Marcel?
        Also aufgeschlüsselt auf die verschiedenen Deliktbereiche.

      • René sagt:

        @Marcel „Was Gewalt anbelangt…“; Vielleicht interessiert Sie dazu aktuell http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/maedchenhaus_1.6434280.html . Täterinnen und Täter scheinen sich dort die Waage zu halten.

      • Kapitalverbrechen (Toetungsdelikte, Vergehen gegen das BTmG, Raub etc.) sind Maennerangelegenheit. Saemtliche Kriminalitaets-, Gefaengisbelegungs- und Polizeistatsitiken sprechen da ganz zweifellos fuer sich. Bei haeuslicher Gewalt haben wir es mit Ausnahmeerscheinungen zu tun: Nach Zahlen der Kapo Zuerich (Einsatzstatistik) muss sie mittlerweile in 30 Prozent aller Faelle wegen Frauen ausruecken- Hoehe der Dunkelziffer duerfte aber betraechtlich sein.

        Auf Befehle von Altemanzen habe ich noch nie positiv reagiert- da ziehe ich die Juengeren vor, Pipi. Aber Du kannst Gift draufnehmen, dass ich die Zahlen kenne: Schliesslich operiere ich ja- im Gegensatz zu Dir, hauptsaechlich mit Daten, Zahlen und Falkten, wie meine beiden Beitraege zeigen. Ich hab’s nicht so mit Konjuktiven, Behauptungen und Dogmen. Der EMMA-Artikel ist uebrigens wirklich gut, danke fuer den Tip. Nur bekannt war’s mir schon lange. Ich brauche keine Vordenker, um nachdenken zu koennen.

        So, da ich fern der Heimat bin (oder in meiner zweiten, wenn man so will), muss ich jetzt unsere nette Unterhaltung leider abbrechen, denn hier geht es der Nacht zu 🙂

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich weiss, dass du der Hirsch unter den Hirschen bist, Marcel, du kannst das Geweih wieder senken. Statistik ist tatsächlich nicht mein Fachgebiet, deshalb bin ich froh, wenn ich Zahlen und Quellen geliefert bekomme. Aber wenn du dich zieren willst, bitte……

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Marcel: aber das ist ja gar nicht die Gewalt um welche hier die Wogen hochgehen!
        Sondern genau der Grund, weshalb einige Frauen so vehement nicht zur Kenntnis nehmen wollen,
        dass auf Teilgebieten eben eine Verschiebung zu ihren Ungunsten stattgefunden hat.
        Und es dringend an der Zeit wäre das aufzuarbeiten.
        Was Du sagst ist glaub allen hier klar, und wurde noch von niemandem bestritten, könnte mich jedenfalls nicht an eine dementsprechende Aussage erinnern.

  • macho sagt:

    Christine hat sich schon wieder in Luft aufgelöst. Sehr mysteriös….

    😛

  • Jean Lennaux sagt:

    Irgendwann hatte meine Frau angefangen, mich zu bewachen, als ich unsere Tochter gebadet und dann abgetrocknet habe. Diese Unterstellung dass Sie mir zugetraut hatte, dass ich unserer Tocher möglicherweise sexuell missbrauchen könnte, hatte mich schockeiert. Ich konnte das gar nicht fassen, nachdem sie mit mir über 10 Jahre verheiratet war und mich sehr gut gekannt hatte – auch, dass beim Sex Perverses und Gewalt nicht mein Ding ist. Natürlich habe ich mit ihr darüber gesprochen, weil ich dieses Misstrauen unerträglich fand. Sie hat mir allen ernstes erklärt, dass ihre Rolle Mutter UND Beschützerin sei. Für mich war die Diskussion damit erledigt – ich mochte nicht mehr mit ihr darüber diskutieren. Das Ganze war ohnehin absurd, da sie mich ja an den Tagen an welchen sie arbeiten ging und ich Hausmann war nicht überwachen konnte. Bei anderer Gelegenheit hatte sie mir dann erklärt, dass sie während der Zeit in welcher sie gestillt hatte, viel weniger Lust auf Sex hatte, weil das Stillen sehr intensiv gewesen sei – schliesslich sei ihr Busen ja sehr empfindlich und feinfühlig – nicht nur wenn ich sie berühre, sondern auch beim Stillen. Auch wenn die Still-Situation nicht primär erotisch ist, sind die Gefühle doch unvermeidlich da. Hätte meine kleine Tochter in der Badewanne angefangen mit meinem Penis zu spielen, hätte ich nicht ausschliessen können, dass dies nichts bewirkt. Ich hätte ihr einfach die Hand weggenommen und ihr gesagt, dass ich das nicht gerne habe.
    Nie wäre ich auf die Idee gekommen meiner Frau sexuellen Missbrauch zu unterstellen. Wie ist es anderen Frauen beim Stillen ergangen?

    • dude sagt:

      Herr Lennaux

      Bin schockiert, ich könnte mit einer Frau die mich verdächtigt die eigenen Kinder zu missbrauchen nicht in einem Haus wohnen. Hut ab, dass sie über so etwas hinweg sehen können. Aber so wie ich Sie verstehe hat es sie verletzt und die Beziehung wird wohl nie mehr ganz so sein wie vor diesem Verdacht.

      Falls so etwas je einmal passieren sollte (Kind und Badewanne), behalten Sie das bloss für sich, auch gegenüber Ihrer Frau! Auch wenn klar ist, dass Sie sich eigentlich nicht verstecken müssten, da Sie ja NICHTS falsch gemacht hätten.

      • PiPaPo sagt:

        @ dude: das stimmt nicht. Man hat doch was falsch gemacht – immer und in jedem Fall: man ist ein Mann, Vater. Das reicht. Und damit sind wir auch wieder bei der urspünglichen Ausgangslage der Diskussion, bevor die Sache in therapeutische Eigenverbalisierung ausgeufert ist: beim Unrecht, welches hier durch das Dogma des Schutzes um jeden Preis gerechtfertigt wird. Das Unrecht ist Sexismus und der existiert, ist realer Bestandteil des Lebens für alle Männer, welche mit einigermassen sensiblen Sinnesorganen durch die Welt gehen und nicht Mainstream nachplappern. Wäre es ein Sexismus mit umgekehrten Vorzeichen, so gäbe es eine Myriade von Interessenverbänden, staatlich finanzierter Gleichstellungsbüros und sonstiger Lobbys, welche für einen Aufschrei und signifikantem Ausschlag auf der gesellschaftspolitischen Richterskala sorgen würden. Die Betroffenne in diesem Fall lachen kurz und heimlich in sich hinein – ängstlich links und rechts schauend, dass sie auch ja nicht von einer feministisch indoktrinierten Speerspitze getroffen werden – oder schlagen allen Ernstes allen anderen vor, sich doch als mitbetroffene und damit mitverantwortliche Geschlechts-Ungenossen schuldig zu fühlen und ja keine zu heftige Diskussion zu entfachen. Da wird mir schlecht. Beinahe so schlecht wie in jenen Momenten, wenn mir die wirklichen Missbrauchsüberlebenden von ihrer Geschichte und dem persönlichen Leid berichten.

    • dude sagt:

      ich bin ja auch der Meinung, dass diese Entwicklung schrecklich ist, aber als Einzelperson kann man sich ja nicht davor verstecken. Klar wäre es besser wenn man für sein Recht einstehen könnte oder würde, aber zu welchem Preis?
      Es ist leider wie Sie sagen, oft wird einem als Mann das Gefühl gegeben nur schon ein Mann zu sein ist quasi etwas schlechtes, und man hat quasi was falsch gemacht und wäre besser ne Frau geworden. Schockierend, aber Realität. Ich kenne das aus persönlichen Erfahungen zu genüge.

  • Piero Grande sagt:

    Ich lese auch viel hier mit aber äussere mich selten. Also hier scheint ja eine unterbeschäftigte Studentin Amok zu laufen! Wenn man den heutigen Blog nachliest, ist Pippi Langstrumpf offenbar diejenige, die unter verschiednen Namen und praktisch pausenlos Kommentare schreibt und es mit ihren Kommentaren schafft, dass aus jedem mückenkleinen Nebengleis ein riesiger aufgeplusterter Elefant wird, der nach allen Regeln der „Emanzen-Kunst“ zu Tode gejagt wird.
    Am Anfang des Tages gieng es noch um Pädophile und Regeln, die man aufstellen muss im öffentlichen Raum. Dann ging es plötzlich um die sich selbst spiegelnde Blogcommnity und zum Schluss nun um die „Herrschaft des Patriarchates“.

    Wenn ihr nicht jeden Brunz, den diese gelangweilte Studentin (Semesterferien und sitzt den ganzen Tag vorm Compi? Hat wohl keinen Freund) hier schreibt (und sie kann das gut!) gleich beantwortet und empört zurückweist und mitmacht bei dem Scheiss, dann könnte man doch ganz gut miteinander reden.

    Erstaunlich ist, dass so jemand hier so geduldet wird, weil andere werden ja zuerst kontrollgelesen oder habe ich da was falsch verstanden?

    • Eni sagt:

      Nein, Sie haben das nicht falsch verstanden. Ich habe heute Vormittag schon darauf geantwortet, aber da ich nicht Astrid Lindgren bin wurde meine Antwort gelöscht.

      Astrid Lindgren= Mama Blog

  • Jean Lennaux sagt:

    An alle: Es gibt viiiiel zu viele „Ping-Pong-Diskussionen“ in diesem Blog. Schreibt doch einfach euren Beitrag und schreibt nicht so viele Kommentare zu anderen Beiträgen und reagiert nicht auf jeden Kommentar zu eurem Beitrag und schon gar nicht auf den Kommentar zum Kommentar zum Kommentar.

    • StefanB sagt:

      Lieber Jean Lennaux: Aber dafür ist es doch ein Blog, ein Diskussionsforum, doch da: um zu diskutieren, Meinungen und Gegenmeinung auszutauschen.

    • Stef sagt:

      warum nicht?

    • Rahel sagt:

      @ Jean Lennaux

      Ein Diskussionsforum ist doch zum Meinungsaustausch gedacht! Sonst wäre es ein Selbstgespräch 🙂

      • Henri sagt:

        Was richtig scheint, muss noch lange nicht richtig sein.

        Ein Blog ist ein Blog, ein Journal, ein Tagebuch, aber im wortwörtlichen Sinne KEIN Diskussionsforum.

        Und in ein Tagebuch schreibt im Regelfall nur eine Person hinein.

        Dies hier heisst zwar Blog (was nur zeigt, wie sehr das Denglisch hierzulande mittlerweile verbreitet ist), ist aber keiner, sondern ein Diskussionsforum (allerdings ein technisch ziemlich mies Gemachtes), allenfalls ein (message) board.

        Tschuldigung für meine Pingeligkeit,
        musste aber sein
        und hat auch gutgetan (zumindest mir).

  • Stef sagt:

    Shit, was ist heute los, schlecht geschlafen wir alle?
    Spielen wir jeder gegen jede oder was?

    • Otto sagt:

      Nicht jeder gegen jeden, aber mal auf den Tisch klopfen. Lese häufig hier im Blog, schreibe selbser eher selten (und wenn dann nur unter Otto), und ich finde es unglaublich was für Leute, darunter eben auch Pipi, hat. Bzw was sie für Meinungen haben. Und sollte es nur eine „Scheinmeinung“ zum Blognahmen sein, finde ich das unter aller Sau.
      Doch zeigt das einen Teil der Gesellschaft, und ihre Einstellungen.

      Ich als junger Mann frage mich, wie ich denn eigentlich sein darf, sein kann, sein muss als Mann. Als Schuldbock herhalten für Vergangenes, als potentieler Pädo angepisst werden, gleichzeitig soll ich möglichst weiblich, einfühlsam und was auch immer sein. Was dann aber u.a von Flugbegleiterinnen wieder als Pädo angeschaut wird, und ich wieder in die „böse altmodische Männerecke“ gestellt werde.
      Das lasse ich nicht zu, werde aber doch nicht gerne angepisst. Und dann muss ich halt mal zurückgeben.

      Schon Grönemeyer fragte vor 20 Jahren: „Wann ist ein Mann ein Mann?“

      • Stef sagt:

        Hallo Otto, dich habe ich definitiv nicht gemeint! Ich kenne dieses Dilemma auch, was mir auch immer wieder auffällt, ist dass die sich am emanzipiertesten gebenden Frauen am unkritischsten bei der Wahl ihres Partners sind. Nach der Trennung dafür umso mehr.
        Ich persönlich würde mich nicht getrauen, mit Kindern zu arbeiten, die Chance, dass du als Mann was falsch machst, sind so gross, ich will nicht auf dem Scheiterhaufen landen.
        PS: ich habe mir telefonisch die Infos zur Ausbildung des Spielgruppenleiters bestellt, am nächsten Tag hatte ich sie im Briefkasten, sehr geehrte Frau stefan …

  • Teetrinker sagt:

    Unsere Gesellschaft inklusive unserem Rechtssystem basiert auf Treu und Glauben. Da darf ein solcher Generalverdacht keinen Platz haben.

    Man muss sich auch fragen vor was sich die Fluggesellschaften fürchten. Mir fällt wirklich gerade kein passendes Szenario ein.

  • Otto sagt:

    @Pipi und alle anderen Generalverdachterinnen

    Ich habe eine leibliche Mutter, die mich psychisch aufs gröbste ausgenutzt und missbraucht hat. Eben nicht physisch, und darum siehts ja keiner, oder?
    also schlage ich vor:Entzieht allen Frauen dieser Welt das Recht, Kinder zu haben und grosszuziehen.
    Na, was meinst du Pipi, einverstanden?

    Meine These: Männer missbrauchen vielleicht eher körperlich, und das wird geahndet, Frauen aber viel subtiler, nämlich psychisch (nicht nur, hab da auch schon anderes gehört), und das wird nicht geahndet. Obwohl meiner Erfahrung nach nicht weniger schlimm als körperlich

    Wer meint, Frauen seien die besseren Menschen und Eltern, nur weil sie Frauen sind (und das bekomme ich beim Lesen einiger Kommentare hier das Gefühl), der ist ja nicht gesund!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Tut mir leid, dass du solche Erfahrungen machen musstest, Otto. Jedes Kind, das auf irgendeine Weise geplagt und ausgenutzt wird, ist eines zu viel. Andererseits ist niemand perfekt, Fehler passieren immer, es kann nur darum gehen, die gröbsten und offensichtlichsten zu verhindern, alles andere ist illusorisch.

      • Eni sagt:

        Also, wenn ein Mann sein Kind plagt dann ist er ein Arschloch und wenn eine Mutter ihr Kind plagt, dann ist sie halt einfach nicht perfekt weil halt Fehler passieren können.

        Ja, das ist natürlich auch eine Sichtweise. Eine die mich zwar ankotzt, aber immerhin eine Sichtweise.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Eni, hast du wieder mal Hallunzinationen, wo habe ich so etwas geschrieben? Du bist entschuldigt……

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi: es sind Ihre Reaktionen die solche Entgegnungen auslösen.
        Schreibt eine Frau von derartigen Erfahrungen kommen oft Hinweise auf die ganze Unterdrückungsgeschichte etc. Schreibt ein Mann eigentlich über genau dasselbe, dann gehen Sie auf diesen Einzelfall ein und äussern Ihr Bedauern. Aber nie würden Sie schreiben, dass da effektiv viele Frauen ein Täterproblem hätten,
        dass Frauen nicht nur als Einzelfälle Täter sind sondern durchaus ansehlich in der Zahl.

        Ihre Reaktionsmuster sind da wirklich aufschlussreich, ob Sie mir das nun glauben oder nicht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja meine Liebe, das haben sie auch nicht, es sind Einzelschicksale, bedauerliche Einzelschicksale. Nur weil Sie im Sinne der ausgleichenden Gerechtigkeit nicht verputzen können, dass die Männer in unserer Gesellschaft eher zu den Tätern gehören als die Frauen, wollen Sie das negiert haben. Hilft aber nicht, Macht korrumpiert, eine alte Weisheit, und da die Männer die letzten 3000 Jahre (vorher vielleicht auch, das weiss niemand so genau) mächtiger waren als die Frauen, haben sie auch mehr Möglichkeiten gehabt, diese Macht zu missbrauchen. So simpel und so klar, nicht weil sie schlechtere Menschen sind, sondern weil sie es tun konnten.

      • Katharina sagt:

        Pippi….

        fuer mich gab es den einen taeter. etwas, das andere ‚vater‘ nennen. trotzdem sehe ich nicht ‚Die Maenner‘ summa sumarum als souhoend.

        es gibt hier eine tv-station tru tv. da laeuft eine serie snapped. ueber frauenschicksale die zu taetern wurden. sehr aufschlussreich.

        was otto zum psychischen terror schreibt, ist leider garnicht so selten. pushing the buttons heisst das.

        und dann faengt ideser leidvolle zyklus an, wo dieeine seite psychisch terrorisiert wird und dann snapped und physisch entgegenwehrt. meine einschaetzung ist, dass das etwa 50/50 auf x und y menschen verteilt ist.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi: es geht nicht um ausgleichende Gerechtigkeit,
        sondern ganz simpel um Gerechtigkeit und diesselben Rechte für alle!
        Wie lange sollen sich Frauen noch auf diese Leier „3000 Jahre oder mehr wurden wir unterdrückt!“ zurückflüchten dürfen, um der eigenen Verantwortung, auch ihren Geschlechtsgenossinnen gegenüber! aus dem Weg zu gehen? Vergangenes Unrecht aus den gesammelten Jahrhunderten entschuldigt und marginalisiert kein einziges Unrecht das heute stattfindet, und da sind die Frauen eben nicht mehr so in der absoluten Minderheit!
        Und ich bin absolut nicht bereit, bloss weil mein Geschlecht solange unterdrückt wurde, das heutige Täterverhältnis zu ignorieren.
        Was ich nicht verputze ist diese Blindfleckigkeit die gewisse Vertreterinnen des Feminismus befallen hat.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Klar, deshalb sind die Gefängnisse voll mit Männern, weil die Frauen so oft die Täterinnen sind?! Was Ihnen im Weg steht, Brunhilde, ist ihre Harmoniesucht, solange sie die nicht überwinden, können Sie den Tatsachen nicht ins Auge schauen.

        Befassen Sie sich doch mal ein bisschen mit Kriminalitätsforschung, gehen Sie z.B. auf die Seite des Kriminologischen Forschungsinstitutes von Niedersachsen, dessen Leiter, Prof. Pfeiffer, zu den namhaftesten Kriminologen im deutschsprachigen Raum gehört und auch die deutsche Bundesregierung berät. Da erfahren Sie viel über Täter, Opfer und Zusammenhänge, dann müssen Sie nicht immer aus dem hohlen Bauch heraus Vermutungen anstellen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        „fuer mich gab es den einen taeter. etwas, das andere ‘vater’ nennen. trotzdem sehe ich nicht ‘Die Maenner’ summa sumarum als souhoend“.

        Katharina, ich auch nicht.

      • Lea sagt:

        @ Pippi Langstrumpf 6. Juli 2010 um 21:35:

        Klar, deshalb sind die Gefängnisse voll mit Männern, weil die Frauen so oft die Täterinnen sind?!

        Sorry, aber das stimmt einfach nicht. ich kann die situation hier schildern und die zahlen des department of justice nennen.

        in de USA ist es so, dass die verurteilten taeter/innen in etwa der anzahl maenner und frauen in der bevolekrung entspricht. insbesonder, und das ist hier das thema, bei taten der haeuslichen gewalt. wir reden hier immerhin von iner statistik ueber dreihundert millionen einwohner, 50 verschiedenen staaten und den ganzen querschnitt ankulturen und ethnien. da kann ic einfach nicht glauben, dass das in europa anders sin soll – ausser die verfolgungsbehoerden justiz usw seien au einem auge blind.

        es sit so, dass sicher auch hier der slogan des mannes unter generalverdacht gesetz werden koennte. weil aber gerade der generalverdacht teil der rassendiskriminierung war/ist, hat das systemeben checks and balances eingebaut, damit genau investigiert wird bevor jemand in die kiste kommt.

        zum artikle kommt mir in den sinn, dass afriak-amerikaner seit 9/11 ein dankesgebet singen, weil sienun einmal nicht beim flughafen check unter generalverdacht stehen, sondern leute die arabisch ausschauen.

        Katharina.

      • Andreas sagt:

        @Pipi
        1. Das die Gefängnisse voll mit Männern und nicht mit Frauen liegt u.a. auch nachweislich daran, das Frauen seltener und auch fast immer milder als Männer für die gleichen Straftaten bestraft werden. Gerade als Schweizerin oder Deutsche sollte Ihnen der Fall Kachelmann bekannt sein wo zu 99% eine Frau nur aus Rache das Leben eines Mannes zerstört und dafür nie belangt werdne wird und solche Fälle gibt es in Deutschland zu 10000en.
        2. Pfeiffer ist nur deswegen der namhafteste weil er sich öfter mal ur Wort meldet. Nichtsdestotrotz sind die meisten seiner Studien nicht das Papier wert auf dem sie stehen mehrmals schon hat er sogar wider besseren Wissens Falschaussagen gemacht (vor allem beim Thema Ostdeutsche und omputerspiele) oder Ergebnisse rausposaunt, bevor die Studie überhaupt fertig war (Kindstötungen im Osten). Regelmäßig zeigt sich auch, das er selbst von der Materie keinerlei Ahnung hat. So einen „Experten“ als Beleg anzuführen erhöht nicht grade die Glaubwürdigkeit

      • tuttut sagt:

        pipi, es ist erwiesen das frauen die die gleiche möglichkeit besitzen irgendeine art von macht auszuüben, es im gleichen mass machen wie männer. singemäss 100 männer mit macht von diesen sind 10 macht missbraucher, 10 frauen mit macht ist eine frau eine macht missbraucherin. sieht sie die gleichheit??

        es sind beides 10 prozent.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Pippi: es ist mir schon klar dass es Deliktbereiche gibt, wo der Anteil an Männern sehr hoch und der Anteil an Frauen wirklich eher tief ist. Aber hier ging es ja meist um die Missbrauchsdebatten, oft um innerfamiliäre Übergriffe.
      Und da finde ich in all den verschiedenen Threads genug Lesefutter um zu meiner Meinung zu kommen.
      Wäre ich so harmoniesüchtig wie Sie vermuten, hätte ich schon lange klein beigegeben, und zwar Ihnen gegenüber.

    • dude sagt:

      Lieber Otto

      Es tut mir Leid zu hören, was Ihnen pasiert ist. Psychischer Missbrauch ist laut Strafrecht (Art. 126) zwar strafbar, aber fast nicht zu beweisen, insbesondere nicht im Nachhinein. Hier ist es auch irrelevant ob Täterin oder Täter. Ehrlich gesagt ist das Rechtssystem hier fast machtlos, die einzigen die hier noch eine Chance haben etwas in den Gang zu bringen sind die Kinderärzte, aber auch die habens schwer, da hier die Gefahr besteht Eltern vorzuverurteilen. Das Problem wird sich leider auch in Zunkunft nicht wirklich verbessern.

      An Pipi

      Wenn Sie sagen, dass es v.a. die Männer sind die sexuelle und körperliche Gewalt ausüben haben Sie schon recht. Da sind wir, bzw. das Geschlecht mit mehr Testosteron und Muskelkraft eindeutig in der Mehrheit. Aber was Sie anscheinend nicht wirklich verstehen ist, dass die jetzige Generation von Männern nichts mit „dieser Suppe“ zu tun hat, und dass es eine seeehr kleine Minderheit ist, die solche Vergehen und Verbrechen begehen. Sie selbst würden sich ja auch nicht mit der Generation von Frauen vergleichen wollen, die einfach weggeschaut haben? Also Bitte etwas mehr Differenziertheit.

      Mit ihren Voten, wenn sie diese nur nicht so überspitzt formulieren würden, rennen Sie bei den meisten modernen Männern offene Türen ein. Haben Sie denn das Gefühl wir Männern finden das nicht schlimm, dass einige unserer Artgenossen Ihre sexuelle Freiheit etwas zu sehr ausweiten?

      Dass z.B. im Arztberuf nicht einfach der Finger auf den Kollegen gerichtet wird, liegt v.a. daran, dass es extrem einfach ist für eine Patientin einen Vorwurf zu äussern, auch wenn er völlig unbegründet ist. Auch hier gilt: der Angeklagte ist unschuldig bis zum Beweis des Gegenteils und nicht schuldig und dann „ou, da hat die Frau anscheinend phantasiert“. Können Sie sich vorstellen was das für einen Image Schaden auslöst, egal ob unschuldig? Ich bin auch der Meinung, dass man hart gegen Übergriffe vorgehen soll, aber bitte mit Mass und juristischen Wegen und nicht mit Pauschalurteilen.

      Ich werde das Gefühl nicht los, dass Sie selber einmal Opfer waren in Ihrer Vergangenheit. Falls es so ist, tut mir das sehr Leid. Wie Sie sich denken können, kenne ich einige Frauen die dieses Schicksal teilen. Sie werden aber Ihre Gefühle nicht in den Griff kriegen, wenn sie diese pauschal gegen das andere Geschlecht richten. Es gibt auch sehr nette, einfühlsame Männer, das dürfen Sie nicht vergessen.

      Darf ich fragen was sie studieren Pipi, und in welchem Semester? Ausserdem schlage ich vor, dass Sie Ihre Aussagen in Zukunft etwas mehr mit Fakten und Quellen versehen, so wirkt das nicht sehr glaubhaft. V.a. nicht bei Leuten die etwas mehr von der Sache verstehen als der Durchschnittbürger.

      Das in so einem Blog auch polarisiert werden darf, ist jedoch völlig in Ordnung 🙂

      • Otto sagt:

        @dude: Danke. Wär sicher spannend, mal sich in Echt mit ihnen zu unterhalten.

        Körperliche Gewalt ist sichtbarer, offensichtlicher und einfacher zu bestrafen. Psychische Gewalt ist subtil, unscheinbar, schwer nachzuweisen, aber mindestens so schlimm. Darum, liebe Pipi, sind die Gefängnisse voller Männer.

        Und es ist kein Einzelschicksal. Pass auf was du sagst, Pipi, denn du weisst nicht, was du mit deinen Worten in anderen Menschen anrichten kannst.
        Eben halt psychische, subtile, unscheinbare Gewalt.

        Nietzsche sagte mal: „Ein Leben ohne Selbsterforschung ist nicht wert, gelebt zu werden“. Geh mal in dich, und erforsche dich, Pipi. Ist hart, schlussendlich tuts aber gut und ist erlösend.
        Ist nicht als Drohung zu verstehen, bitte.
        Höchstens habe ich Mitleid mit Menschen wie dich.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @Dude

        Ich bin mit vielem einig, was Sie erwähnen, finde jedoch, dass Sie eine arg beschönigende Ausdrucksweise pflegen, wenn ich das mal so sagen darf. Wenn es um sexuelle Übergriffe bis hin zu Vergewaltigungen geht, kann man doch nicht davon sprechen, dass da jemand seine sexuelle Freiheit etwas zu sehr ausnützt? Dass bei vielen Männern mit der Kritik offene Türen eingerannt werden, weiss ich und erfüllt mich mit Zuversicht, gleichzeitig stelle ich fest, dass sich am andern Ende der Skala die Szene verhärtet. Menschenhandel, damit ist insbesondere Kinder- und Frauenhandel gemeint, ist ein Miliardengeschäft und wird mit äusserster Brutalität ausgeübt, davon sprechen auch Frauen, die seit vielen Jahren in der Prostitution arbeiten, sie berichten von einer Verrohung der Freier und einer viel härteren Szene. Das ist es, was mich mit grosser Sorge erfüllt. Die Verdinglichung der Sexualität verändert auch die privaten Beziehungen nachhaltig, wir dürfen uns da nichts vormachen.

        Wenn ich von genauem Hinschauen und in die Pflicht nehmen spreche, meine ich nicht, dass in erster Linie mehr Anzeigen erfolgen sollen, es fängt viel früher an. Es gibt innerhalb der medizinischen Ausbildung genügend Möglichkeiten, dieses schwierige Thema sachgerecht zu behandeln, z.B. im Fach Sozial- und Präventivmedizin. Hilfestellung für junge Mediziner, damit sie mit schwierigen Situationen korrekt umgehen können, sie wären sicher froh um Unterstützung. Es geht mir nicht um ein Ärztebashing, ich bin nur darauf eingegangen, weil Sie sagten, dass Sie Arzt sind, jeder soll in seinem Gebiet machen, was es braucht.

        Ja ich weiss, dass es sehr nette, einfühlsame Männer gibt, ich kenne auch welche, meine Söhne gehören u.a. dazu. Ich studiere ein sozialwissenschaftliches Fach, habe jetzt gerade Halbzeit. Ich möchte hier aber nicht näher darauf eingehen, es gibt nicht so viele Studentinnen meines Alters und ich lege Wert darauf, weiter anonym schreiben zu können. Dass auch ich als Kind und als erwachsene Frau erfahren habe, was sexuelle Übergriffe bedeuten, habe ich heute bereits erwähnt. Ich habe das überwunden, was zurückbleibt ist ein Vertrauensverlust, von dem mir alle, die ähnliches erlebt haben, berichtet haben, ich setze mich seit vielen Jahren mit diesem Thema auseinander, homo homini lupus.

      • macho sagt:

        Testosteron macht keine Killer aus uns, es fördert z.B. Gerechtigkeitsempfinden, ist doch was gutes nicht? Es macht uns auch nicht per se aggressiver, es kommt auf den Mensch drauf an. Ein labiler Mensch kann schlimme DInge tun, ob viel Testosteron oder wenig hat genau gar keinen Einfluss. 😉

        Testosteron wurde vom schlechten Teil der Frauenbewegung alls das „böse“ Hormon gekennzeichnet. Traurig das jetzt auch intelligente Männer daran glauben.

      • dude sagt:

        Ich beschönige gar nichts, bin nur sehr nüchtern und wähle eine neutrale Ausdrucksweise. Ich habe einfach einen Ausdruck gewählt der alle Formen der körperlichen und psychischen Gewalt im Sexualbereich unter einen Hut vereint. Ich weiss sehr genau, dass Vergewaltigung etwas anderes ist, und werde einige sehr unschöne Bilder nie mehr aus meinem Kopf kriegen. Ich glaube Sie unterschätzen die Position und Ausbildung eines Arztes ein wenig.

        Das Thema Menschenhandel ist ein sehr dunkles, findet aber abseits von der schweizer Bevölkerung statt. Das Problem hier liegt viel mehr bei der fehlenden sozialverantwortung der Freier, denen es egal ist wie die Prostituierten leben oder woher sie kommen, hauptsache billig. Dies nur schon als Argument beim Thema Generalverdacht bezüglich dem durchschnittlichen männlichen Bewohner der CH zu erwähnen ist völlig absurd. Gekaufter Sex hat in den meisten Fällen nichts mit sexueller Gewalt zu tun. Glauben Sie mir, dann hätten wir einige Sexualverbrechen mehr, wenn quasi jeder Freier ein potentieller Täter wäre. Dass es darunter einige mehr gibt als in der Durchschnittsbevölkerung liegt auf der Hand. Aber auch hier ist die Pauschalisierung nciht gerechtfertigt.

        Bezüglich der medizinischen Ausbildung haben Sie schon recht, da könnte man so einiges verbessern. Dieses Fach das sie ansprechen hat allerdings gar nichts mit dem zu tun. Da geht es v.a. um Zahlen, Versicherungen usw. Heute sind in der Ausbildung zum Arzt/in zw. 60-70% Frauen. In Zukunft werden es wohl noch mehr sein. Finde ich eine gute Entwicklung, denn oft sind die Frauen die besseren Ärzte. V.a. was die menschlichen Fähigkeiten anbelangt. Es wird aber immer Ärzte geben, darunter wird es immer einige geben die ihre Machtposition ausnützen. Sie machen aber ein viel zu grosses Problem aus diesen ¨ärztlichen“ Übergriffen. Es gibt sie, aber bei weitem nicht in dem Masse wie immer darüber geredet wird. Ob mit Mitteln in der Ausbildung mögliche Übergriffe in der Zukunft vermieden werden können bezweifle ich, solch eine Charaktereigenschaft kann man nicht weg-lehren an einer Uni. Da ist schon einiges vorher in der Erziehung und im Bild gegenüber Frauen was schief gelaufen. Ehrlich gesagt kenne ich auch keine einfache Lösung dazu. „Hinschauen“ zu was, in die private Praxis? Wie denn?

      • dude sagt:

        Lieber Macho

        Testosteron ist das Hormon, das zuständig ist für die sexuelle Lust. Ohne Testosteron kein bis fast kein Sexualtrieb. habe nie gesagt, dass Testosteron schlecht ist, aber es ist das Hormon das Mann zum Mann macht, ziemlich eindeutig sogar. Wenns mangelt wird man ziemlich unmännlich.
        Ich glaube ich weiss da besser bescheid als Sie 🙂

      • macho sagt:

        hallo?!

        Hab ich ein Post-It auf der Stirn wo „unterbelichtet“ draufsteht?! 😀

        Logisch weiss ich das! Hatten wir ja schon in der Sekundarschule -> Aufklärung… 😛

        Lies mein Beitrag nochmals, ich hab nur gesagt, dass Testosteron für keine Verbrechen verantwortlich ist, sondern der Mensch selbser, seine Charakter, Anlagen und sein Umfeld.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein Dude, ich unterschätze die Ausbildung des Arztes keineswegs, ich habe jahrelang mit Ärzten zusammen gearbeitet. Mir ist auch die oftmals leicht herablassende Haltung, die viele, vor allem männliche Ärzte an den Tag legen, wenn sie mit Angehörigen anderer Berufsgruppen sprechen, bestens bekannt. Ausserdem ist der Vater meines Sohnes Arzt.

        Ich weiss, dass es im Fach Präventivmedizin um die evidenzbasierte Medizin geht, die vor allem mit Zahlen und Statistiken hantiert.

        Leider findet das Thema Menschenhandel nicht abseits der Bevölkerung statt, sondern mittendrin, in bestimmten Wohngebieten von Zürich treibt die Zwangsprostitution reiche Blüten. Dieser Sumpf wäre schon lange ausgetrocknet, wenn nicht so viele durchschnittliche Männer eben auch Freier wären, diese Zusammenhänge zu erwähnen ist nicht absurd, sondern wichtig.

  • StefanB sagt:

    Da hier immer wieder geschrieben wurde, dass X auch unter dem Pseudonym Y, A auch als B und Z als NN seine/ihre Meldung zum Besten gibt, wärs wohl gut, mal die „Stunde des (ja wie soll ichs nennen: offenen, wahren oder wie ?) echten Nicks“ zu schalten. Wär schön, wenn sich auch die Mamablog-Redaktion entsprechend neutral verhalten würde.

    Und damit Offenheit nicht nur gefordert, sondern auch selbst aktiv gelebt wird, fange ich gleich selbst an:
    Zur Zeit schreibe ich hier unter dem Nick StefanB.
    Es gab mal eine Zeit, da nannte ich mich nur Stefan; da ich einige Zeit nicht teilnehmen konnte, wurde dann in der Zwischenzeit mein Nick von jemand anderem verwendet. Es gab eine Zeit vor vielen Jahren, im Paläolithikum des Internets, da hatte ich mir (nein, nicht hier, da gabs meines Wissens diesen Blog noch gar nicht – gabs damals überhaupt schon Blogs?) mal den Nick Gipfelibringer zugelegt – ich gehe nicht davon aus, dass mich jemand aus dieser Zeit kennt 🙂 . Allerdings war ich danach für viele Jahre Blog- und Chat-abstinent, denn ich bemerkte, dass ich beinahe internet- bzw. chatsüchtig war.

  • dude sagt:

    noch zu erwähnen wäre folgendes:
    einige Blogbenutzer werfen mit Zahlen um sich und versuchen ihren Aussagen damit gewicht zu verleihen. Das Problem ist, dass ohne Quellenangabe, Studienpopulation, Herkunft usw. die Aussage solcher Zahlen gegen 0 tendiert. Hier würde ich etwas mehr Engagement von Seiten der Redaktion wünschen.

    (die Zahlen aus meinem vorigen Beitrag stammen aus dem Kinderspital Zürich)

  • dude sagt:

    Frage an einige der Blog Benutzer:
    Habt ihr auch anderes zu tun? (Pippi z.b. schreibt wahrscheinlich ca. 10-20% aller mammablog einträge, etwas eintönig)

    Kommentar zur Diskussion:
    Bin selbst ein Mann und geschockt von dieser Regelung. Noch mehr geschockt bin ich, dass anscheinend viele Frauen das ok finden. Mann sein ist auch nicht immer lustig. In meinem Freundschaftskreis wurden schon 3 Männer brutal zusammengeschlagen, ohne Grund, alle mit mehrtägigen Spitalaufenthalten. Tragisch, deshalb stellen sie aber auch nicht alle anderen unter generalverdacht (wieso? weil nur ganz wenige andere zusammenschlagen).

    Dass es Männer gibt, die sexuelles Interesse an Kindern haben oder ihren Penis an Frauen im Tram reiben usw. streite ich nicht ab und finde das natürlich auch tragisch und schlimm zugleich. Dagegen soll juristisch vorgegangen werden, und zwar gegen diese einzelne Person. Es muss weiter unterschieden werden zw. wirklichen Übergriffen und „milderen Versionen“ wie Brüste betatschen. Ich glaube, bzw. ich weiss, die emotionalen Narben bei ersteren sind nicht wirlich vergleichbar mit den eher als Empörung einzustufenden letzteren Erlebnissen. Viele Geschädigte tendieren zur Generalverurteilung, eigentlich auch verständlich, aber im Grunde falsch und nicht unterstützungswürdig. In der CH gilt die Unschuldsvermutung bei ALLEN Straftaten und das ist auch gut so, ohne auch nur eine Ausnahme. Wo würden wir hinkommen wenn z.b. ein bloser „Verdacht“ der Mutter eine Massnahme gegenüber dem Vater zur Folge hätte? Willkür pur!

    Das Problem, das einige Frauen in diesem Blog nicht ganz einzusehen scheinen, ist die immer weiter fortschreitende Diskriminierung der Männer in vielen Berufen die v.a. mit Kindern, neuerdings auch mit Frauen, zu tun haben. Musiklehrer, Sportlehrer, Trainer, Sozialarbeiter usw. Dies ist eine direkte Folge des Generalverdachts gegen den Mann und nichts anderes. Ich selbst bin Arzt und wenn das so weiter geht, werden wir bald einen Frauen-Lungenarzt und einen Männer-Lungenarzt und einen Frauen-Orthopäden usw brauchen, einfach nur lächerlich. Schon heute schaden sich die Frauen selbst, weil sie „nur“ von einer Frau angefasst werden wollen und die anderen 50% der Ärzte je länger je mehr keine Ahnung mehr haben von der Biologie der Frau. Heute wird das Genitalgebiet der Frau von den meisten Ärzten einfach umschifft, aus Angst vor unwahren vorwürfen, die einem die Karriere kosten können. Dass dies in sehr kurzer Zeit und ohne grosse Kosten, in gewissen unklaren Situationen wertvolle Hinweise liefern könnte, wird immer mehr ignoriert. Leidtragende sind, leider, die Frauen selbst. Ursache: wieder mal der Generalverdacht.

    Für die, die es interessiert, 80% der sexuellen Übergriffe innerhalb der Familie/Verwandtschaft, 10% durch bekannte Personen, 10% fremde Personen.

    • Oh, herzlichen Dank für dieses Votum! Kann alles nur unterstützen. Die meisten hier kommentierenden haben wohl vielleicht studiert, aber keine Praxis gefunden. Harren Sie auf ihrem Posten aus. Die grösste Gnade Gottes ist die Beharrlichkeit!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ja Dude, ich habe auch noch anderes zu tun, im Moment hab ich Semesterferien und bin am Lernen, der Compi läuft, da ist die Versuchung gross.

      Der Generalverdacht, den Sie ansprechen, finde ich auch ärgerlich, muss dazu allerdings sagen, dass sich diese Suppe die Männer (pauschalisierend, ich weiss) selber eingebrockt haben. Zu lange wurden Übergriffe totgeschwiegen, die Tat war nie ein Tabu, nur das darüber sprechen, leider, gerade jetzt wieder sind da Dämme gebrochen, das gibt eine enorme Verunsicherung. Überall, auch in der Medizin, sollten Männer mit ihren fehlbaren Geschlechtsgenossen viel härter ins Gericht, das passiert jetzt langsam, nur so kann das verlorene Vertrauen wieder zurück gewonnen werden. Übergriffe sind nie Kavaliersdelikte, das muss die Botschaft sein. Je heikler das Gebiet, weil Kinder oder Abhängige betroffen sind, desto lückenloser müssen auch die Sicherungskontrollen sein, die eingebaut werden. Dazu gehört z.B., dass in den entsprechenden Berufen schon während der Ausbildung die Falltüren thematisiert werden, wegschauen ist keine Lösung.

      • StefanB sagt:

        Liebe Pippi, richtig, wegschauen ist keine Lösung, aber Ausgrenzen noch weniger. Übergriffe wurden totgeschwiegen, jahrzehntelang, das stimmt; und wer sich wehrte und die Täter anklagte, wurde ausgegrenzt, das stimmt auch, leider.

        Aber diese „gefallenen Mädchen“ wurden nicht nur von den Männern ausgegrenzt, nein, auch und gerade auch die Frauen haben da ziemlich mitgemischt! Unzählige Mütter verstiessen ihre Töchter, Schwestern wandten sich von den Opfern ab – wo war da die vielbeschworene Frauensolidarität?

      • Alexander Müller sagt:

        „Ein Mensch wird nicht als Individuum, sondern als Mitglied einer Gruppe mit kollektiven, weitgehend als unveränderbar betrachteten Eigenschaften verurteilt und behandelt“…das ist genau, was sie mit diesem Beitrag auch wieder tun. Wenn sie schon wissen, dass sie pauschal urteilen, weshalb tun sie es denn?

        Einen Mann für die „Suppe“, welche sich die Männer angeblich selbst eingebrockt hätten, verantwortlich zu machen und eine Ungerechtigkeit ihm gegenüber damit zu rechtfertigen…das ist schlicht und einfach ungerecht. Wie würden sie das denn begründen? Weshalb soll der Betreffende für die von ihnen reklamierten Unterlassungen anderen Männer (teils noch solcher aus früheren Generationen) verantwortlich sein? Ich sehe hier keine Argumentation, welche das Konzept einer auf dem Individuum basierenden Gerechtigkeit nicht verletzen würde.
        Ich lese noch oft ähnliche Argumentationsstrukturen sei es bei der Frage der Wehrpflicht, dem Besuchsrecht usw….

        „die Männer haben früher…oder der Grossteil der Männer will ja gar nicht… deshalb ists nicht so schlimm wenn einer mal unter die Räder kommt“.

        Würden wir die dahinter stehenden Konzepte auf andere Bereiche unseres Rechts oder Gerechtigkeitsempfindes übertragen, dann müssten wir Dinge wie Sippenhaft, Rassismus und Willkür wieder in die Arme schliessen.

        Dass man für solche Taten sensibilisieren und nicht wegschauen sollte, da stimme ich mit ihnen überein.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Genau Stefan, diese Überzeugung, dass das weibliche Fleisch sündig ist und gezüchtigt werden muss, war auch in den Köpfen der Frauen, da war nichts mit weiblicher Solidaridät. Wenn die gespielt hätte, wäre das Patriarchat nie so mächtig geworden, deshalb wird auch heute von interessierten Kreisen immer wieder versucht – zum Teil leider sehr erfolgreich – die Frauen auseinander zu dividieren. Sprüche wie „du willst doch nicht zu diesen frustrierten Emanzen gehören“ können viele, gerade junge Frauen, sehr verunsichern.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Alexander, genau das ist doch das Dilemma, wie wollen Sie es lösen? Alle gemachten Erfahrungen und Wahrscheinlichkeiten ausblenden und jeden Menschen immer wieder nur als Individuum behandeln ist nicht machbar, das geht in einem Dorf, in einer geschlossen Gesellschaft, wo jeder den andern kennt. Wenn ich in den Flieger steige, muss ich beweisen, dass ich keine Terroristin bin, sonst bleibe ich halt am Boden. Eine Zumutung? Ja, ganz klar, allein, ich weiss keine Lösung, wissen Sie eine?

      • StefanB sagt:

        Ach Pippi, nicht „das weibliche Fleisch“ war sündig, sondern das menschliche Fleisch, also auch das des Mannes. Zugegeben, wurde das (je nach Stärke des Patriarchats) mehr oder weniger betont….

  • Lara Kraft sagt:

    Viele Menschen mit vielen Kommentaren und vielen eigenen Problemen. Dazu ein wenig Küchentisch-Psychologie und die Hetze – gegen wen auch immer – ist gestartet. Heute war ein wichtiger Tag, viele Kommentatoren haben die Maske sinken lassen. In jederlei Hinsicht.

    Eine Feldstudie wie sie im Buche steht. Ich empfehle einen Factory-Reset.

  • Eni sagt:

    @ Pippi Langstrumpf

    Haben Sie schon einmal daran gedacht, dass es Anirahtak gut tun könnte wenn sie darüber reden kann, ganz frei heraus und anonym?

    Sie ist selber an IHN herangetreten und hat ihn darum gebeten, Ihre Geschichte zu erzählen. Mit Ihrem Getue wollen Sie doch nicht sie beschützen sonder sich selber weil sie es nicht ertragen können. Hören Sie auf andere als Wichte zu bezeichnen und befassen Sie sich mit Ihrer eigenen Welt wo so etwas nicht vorkommt, weil es nicht sein darf oder besser gesagt sein dürfte. Verschliessen auch Sie die Augen davor, dass es auf der Welt Dinge gibt, von denen man lieber nichts wissen möchte.

    Auch mich hat diese Sache umgehauen, aber man kann es nicht ungeschehen machen, wenn man es totschweigt. Anirahtak möchte darüber reden also bitte lassen Sie sie. Sicher freut sie sich wenn Sie Ihr schreiben, sie ist nach Ihrer gestrigen Reaktion entäuscht von Ihnen.

    • Judith sagt:

      Ups mir ist grad der Groschen gefallen. Nun ist mir auch klar warum die multiplen Kommentare gegen alles männliche so agressiv sind. Gibt es da von der Redaktion aus keine Hilfe? Denke dies ist nicht der richtige Ort ein solches Thema zu behandeln, aber es muss behandelt werden. @Pippi usw, Sorry von ganzem Herzen für meine Kommentare. Habe dies erst jetzt gemerkt. Lass Dir helfen, aber besser nicht hier.

      • Lea sagt:

        judith, ich schreibe keine hasstiraden hier unter diversen pseudonymen. irgendwie klappt es nicht, dass ich unter meinem richtigen name schreiben kann.

        Liebe Gruesse, Katharina

      • Lea sagt:

        Nein Judith, ich bin nicht Pippi. ich bin katharina und aus greuden die anderso dargelegt sind, habe ich unter dem pseudonym lea weitergeschriegen.

        Ich bin Katharina B.

        ja und ich werde betreut. habe ich ja alles schon gesagt.

      • Eni sagt:

        @ Judith

        Sie sind nicht xam, also unterlassen Sie bitte diese Spiele

  • Brunhild Steiner sagt:

    Ich finde es echt daneben dass wir bei solchen Themen damit rechnen müssen,
    von Mehrfachnicks aufgeheizt zu werden,
    besonders @Pippi erstaunt mich hier Ihr volles Engagement und Überzeugung dass die Christine-Geschichte stimmen muss, angesichts der eher kühlen kalter Kaffee-Reaktion gestern.
    Wenn die Christine Geschichte für Sie glaubwürdig ist, dann sollte es die andere ebenfalls sein.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Bitte Brunhilde, hören Sie auf, mir Sachen zu unterschieben. Ich zweifle keinen Moment daran, dass Katharina diesen Missbrauchshorror erlebt hat. Das habe ich bereits im Januar, als Reaktion auf ihr Gedicht, so geäussert. Das Einzige, das mir unglaubwürdig vorkommt, ist diese Suizidgeschichte, auch das habe ich bereits im Januar geäussert, können Sie alles nachlesen. Ich war damals der Meinung, dass dieser Suizid nicht stattgefunden hat, was sich gestern als völlig richtig herausgestellt hat. Das der unsägliche Troll in seiner Sensationslüsternheit die Geschichte noch so gern in seinem Forum breitgetreten hat, liegt auf der Hand, widerlich, so was. Mein Widerwillen richtete sich keinen Moment gegen Katharina, auch der Spruch mit dem kalten Kaffee nicht, das war gegen den Troll und seine Sensationsgeilheit gerichtet. Schon nur, wie er dann in salbungsvollen Worten schrieb: „Sie dürfen Katharina auch Fragen stellen….“ ja, vielen Dank auch, ich könnte kotzen. Dem gehts doch nur darum, sich wichtig zu machen, dieser armselige Wicht. Ich finde Katharinas Drama einfach zu schrecklich, um es breittreten zu lassen, jedes falsche Wort kann da ein erneutes Trauma auslösen, und dann, was passiert dann? Sie ist ein rohes Ei, daran können wir leider nichts ändern, sie ist kein Sujet für ein Blogthema. Ich kenne noch andere solche Horrorgeschichten, auch persönlich, halten wir uns alle zurück, wir sind nicht Fachleute!!!

      • zeitungsleser sagt:

        @pippi. legen Sie doch einfach offen, welches alles Ihre nicks waren. Sie haben ja beteuert, dass Sie dahinter stehen können. das ist am einfachsten. ausserdem ermöglicht es die reaktionen zu vergleichen, bisher wissen wir nur, dass Sie sagen im fall einer frau seien sie gehässiger.

      • Katharina sagt:

        Pippi, Sorry wenn ich gestern vielleicht etwas harsch geantwortet habe.

        Ich hatte mir lange überlegt, überhaupt öffentlich über mich zu reden. auch, weil ich Angst vor Kommentaren hatte. Sie haben Recht dass Anfälle durch zufällig sich überdeckende Muster ausgelöst werden können. Zu lernen, wie diese Muster auslösen war und ist ein Lernprozess, den ich durchmache. als Vorbereitung für die Veröffentlichung ist hier einiges organisiert worden, damit ich eben nicht abgleite. das fing mit einer veränderten Dosierung meiner Medikamente an und dass ich nicht alleine war. gestern war ich bei einer uns nahestehenden Nachbarin – einer der Gründe war, dass ich nicht im eigenen haus bin und die Erinnerungen an Dezember etwas auslösen könnten.

        es fanden auch Überlegungen statt, hier zu publizieren. dazu ist zu sagen, dass mein Artikel 10’000 Worte lang ist. das ist in der Länge hier einfach nicht machbar. ich fand auch, dass es besser ist, die Autorin von hier nicht in die Geschichte hineinzuziehen. ihre berufliche arbeit hat nichts mit mir zu tun und sie da hineinzuziehen wäre unfair.

        ein anderer Grund ist gerade eben die Betreuung. hier müsste ja jemand ständig auf dem Thema sitzen um eingreifen zu können, das geht ja gar nicht.

        Trotz allem ist der Ort, wo es jetzt steht neutraler als hier und deshalb fand ich es am besten so. es war meine Entscheidung es so zu tun. der Aspekt der Sensation habe ich schon beachtet. was denken Sie würden Leute denken wenn das hier veröffentlicht worden wäre? sicher hätten viele gesagt, diese Plattform will wegen meiner Geschichte die Leserzahlen erhöhen.

        ich hatte die Wahl und habe mich nach langer Überlegung und auch privatem Austausch mit einigen betroffenen mich so entschieden.

        Liebe Grüsse,

        Katharina.

      • Lea sagt:

        Pippi, Sorry wenn ich gestern vielleicht etwas harsch geantwortet habe.

        Ich hatte mir lange überlegt, überhaupt öffentlich über mich zu reden. auch, weil ich Angst vor Kommentaren hatte. Sie haben Recht dass Anfälle durch zufällig sich überdeckende Muster ausgelöst werden können. Zu lernen, wie diese Muster auslösen war und ist ein Lernprozess, den ich durchmache. als Vorbereitung für die Veröffentlichung ist hier einiges organisiert worden, damit ich eben nicht abgleite. das fing mit einer veränderten Dosierung meiner Medikamente an und dass ich nicht alleine war. gestern war ich bei einer uns nahestehenden Nachbarin – einer der Gründe war, dass ich nicht im eigenen haus bin und die Erinnerungen an Dezember etwas auslösen könnten.

        es fanden auch Überlegungen statt, hier zu publizieren. dazu ist zu sagen, dass mein Artikel 10’000 Worte lang ist. das ist in der Länge hier einfach nicht machbar. ich fand auch, dass es besser ist, die Autorin von hier nicht in die Geschichte hineinzuziehen. ihre berufliche arbeit hat nichts mit mir zu tun und sie da hineinzuziehen wäre unfair.

        ein anderer Grund ist gerade eben die Betreuung. hier müsste ja jemand ständig auf dem Thema sitzen um eingreifen zu können, das geht ja gar nicht.

        Trotz allem ist der Ort, wo es jetzt steht neutraler als hier und deshalb fand ich es am besten so. es war meine Entscheidung es so zu tun. der Aspekt der Sensation habe ich schon beachtet. was denken Sie würden Leute denken wenn das hier veröffentlicht worden wäre? sicher hätten viele gesagt, diese Plattform will wegen meiner Geschichte die Leserzahlen erhöhen.

        ich hatte die Wahl und habe mich nach langer Überlegung und auch privatem Austausch mit einigen betroffenen mich so entschieden.

        Liebe Grüsse,

        Katharina.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @Katharina, kein Problem, ich habe dir das nicht krumgenommen.

      • Lea sagt:

        ok. vielleicht kannst du was tun damit ich nicht unter dem pseudonym schreiben muss.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @Katharina, kann leider nichts tun in dieser Sache, ich bin – entgegen der Meinung der Klatschbasen und -baserichen, hier nur eine Bloggerin.

      • Rahel sagt:

        @ Pippi Langstrumpf

        Ich kann Ihre harte Kritik nicht verstehen!

    • Eni sagt:

      @ Brunhilde Steiner

      Das liegt wohl daran, dass die Geschichte von Christine relativ harmlos ist und diejenige von Katharina ein Abgrund ohne Ende. Nicht alle wollen sich darüber Gedanken machen, dass es Probleme gibt die über das Nägel lackieren hinausgehen.

    • Judith sagt:

      Ab und zu hat man das Gefühl das die besagte Dame zur Redaktion gehört und hier ein bisschen unmut stiftet. Alle anderen die blöd schwätzen werden gesperrt, aber sie kann mehrere Nicks haben und die Redaktion stört es nicht, schon komisch. Brauche frische Luft bevor ich eine rein gehauen bekomme. Schade eigentlich der Blog ansich finde ich sehr lesenswert.

      • smarty pants sagt:

        ach kommen sie, judith, auch sie sind ja nicht immer als judith hier rumgegeistert… noch nicht mal als xx-chromosomenträgerin…

      • Judith sagt:

        ja stimmt aber ich habe heute meinen Femininen Tag 😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ach so Judith, mit Steinen schmeissen, wenn man im Glashaus sitzt, die haben wir doch am liebsten.

      • Hotel Papa sagt:

        Ja das hoffe ich doch, dass du Dich selbst liebhast.

        Wie sagen die Angelsachsen: „It takes one to know one“

        (Und, ja, ich bin mir der Selbstironie dieser Aussage bewusst.)

      • Judith sagt:

        hmm 3 Antworten von der gleichen Person ? Köntest Deine Nicks offen legen, meiner ist M.a.x, muss es so schreiben sonst gehts nicht durch (auch komisch das ein Name diskrimminiert wird hier) Werden die Einträge eigentlich auch Fichiert ?

    • Brunhild Steiner sagt:

      Sorry, aber können Sie mir mal erklären was so viel weniger schlimm dran ist wenn man beinahe verblutet und drei Wochen auf der Intensiv liegt? Dass es als Suizid gepostet wurde hat damit zu tun, dass ihre Partnerin dachte es sei bald vorbei.
      Aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass Sie eben genau diesen Teil nicht für wahr halten.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Nachtrag für @Pippi: oberer Post ist für Sie, dass Sie finden Ihre Einschätzung habe sich als völlig richtig herausgestellt, lässt mich vermuten, dass Sie eben nichts davon glauben, weder Suizid, noch beinahe gelungener Suizid.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Brunhilde, es spielt keine Rolle, was ich glaube und nicht glaube, lassen Sie’s gut sein.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi: es spielt insofern eine Rolle für mich, als ich Ihre Posts natürlich auch bezüglich Ihrer schon geäusserten Überzeugungen und Reaktionen (jetzt egal wo und welches Thema) zur Kenntniss nehme.
        Keine Antwort ist auch eine Antwort, ich denke ich weiss nun in welche Richtung es hier geht, natürlich haben Sie da alle Freiheit zu denken/glauben was Sie wollen, ich wollte einfach das „was“ wissen. Schönen Sommerabend!

  • Eni sagt:

    Die Lösung ist doch ganz einfach: ein alleine reisendes Kind bekommt gegen Aufpreis eine Flugpatin die von der Airline angestellt ist. Diese Patin wäre zuständig bis das Kind am Zeilort von der berechtigten Person abgeholt wird.

    Mich würde nur wunder nehmen wie viele Eltern darauf freiwilllig verzichten würden wenn sie dann die Mehrkosten nicht hätten.

    • Hans sagt:

      Und wer versichert den Eltern die Integrität der Patin?

      • Eni sagt:

        Ich denke wenn es eine Angestellte der Flugfirma ist, dann müsste das ja gehen. Das wäre ja dann wie eine Lehrerin oder Kindergärtnerin.

        Die andere Lösung wäre natürlch, dass man Kinder bis zu einem gewissen Alter nicht alleine auf Reisen schickt. Würde ich persönlich so halten.

    • StefanB sagt:

      Tut mir Leid, aber den Aufpreis will dann niemand zahlen – die Airline wird aber trotzdem haftbar gemacht, wenn denn was wäre. Aber: Allein reisende Kinder zahlen generell einen Aufpreis, der dann die intensivere Betreuung durch das Bordpersonal mit einschliesst – vielleicht ja auch mit einem Kurzbesuch im Cockpit als DAS Reiseerlebnis?

      • Eni sagt:

        @ Stefan B

        Das ist ja das tolle an der ganzen Sache: sobald es etwas kostet nimmt man es mit der Kindersicherheit nicht mehr so genau, man sieht das ja daran, dass viele Kinder ohne Aurositz transportiert werden.

      • StefanB sagt:

        Eni: Transportiert werden nach meinem Sprachgebrauch eher Güter, bei Menschen habe ich das Wort befördern lieber 🙂

      • Eni sagt:

        Naja, ist ein Kind nicht das teuerste Gut das es gibt? Nun, ich dachte das wenigstens 🙁

      • StefanB sagt:

        Doch, Eni, doch wir befördern unsere Kinder in die Schule, damit sie dort gefördert werden. Früher gabs mal eine Zeit, da wurden die Kinder transportiert, damit sie indoktriniert wurden 😐

  • „Seelenmord“ so wurde mir als Pubertierender von der überschäumenden feministischen Publizistik die Vergewaltigung einer Frau erläutert. Meine Generation lernte, dass man sich einer Frau ohne vom Gleichstellungsbüro visierter schriftlicher Einverständniserklärung der Flirtpartnerin nicht näher als 50 cm nähern soll und dass einzig der trockene, respektkommunizierende nicht allzu heftige, kurzbemessene Händedruck mit kurzem, offenem Augenkontakt im Verkehr mit dem anderen Geschlecht schicklich ist. Alles was darüber hinausgeht darf das weibliche Gegenüber je nach Lust und Tagesform als „sexuelle Belästigung“ und damit als Vorstufe zum „Seelenmord“ werten und gerichtlich ahnden lassen.
    Dieser unkontrollierbare Schwellkörper zwischen den Beinen erschien mir darum lange als schändliches Werkzeug des Teufels, zumal sein einziger Vorteil: die Benutzung eines Pissoirs mir als patriarchalische Machtpose ausgetrieben wurde.

    Gott sei Dank, dämmerte mir nach und nach durch Lektüre alter Schriften (vor 1968) und den Mitteilungen einiger „Verräterinnen an der Sache der Frau“, dass:

    a. Die Frau eigentlich „genommen“ werden will.
    b. Die Geschlechtsteile der Frau so beschaffen sind, dass sie selbst im Vergewaltigungsfalle Sekrete ausschütten, welche eine Verletzung durch die Penetration (diese schändliche patriarchalische Handlung) vorbeugen.
    c. die wahre Lust der Frau oft darin zu finden ist, alles das an ihr zu tun, was sie auf gesetzlichem Wege unter strafandrohung hat stellen lassen.

    Heute, da das empathische, multi-tasking-fähige und wesentlich belastbarere Wunderwsesn Gottes Namens „Weib“ endlich alles darf und kann und endlich auch einen Ernährerlohn bekommt, habe ich endlich die Musse, meine „weiblichen Seiten“ zu pflegen. Im wunderbaren Mamablog erötere ich hier die Frage, was nun diesem armen Fluggast in der „Britsch Ariways“ geschehen ist. Ich meine:
    „Seelenmord“ darf man solches nicht nennen, denn ob Männer Seelen haben ist eine sehr umstrittene Sache und auch wurde ihm ja keine körperliche Gewalt zugefügt, was ja ein Vergewaltigungsopfer immer erleidet. Verlor dieser Mann nun seine „Ehre“? Nun, bei der Star-Kolumnistin Roten habe ich gelernt, dass das „Ehre“ heute kein Konzept mehr ist, das etwas bedeutet.
    Ein „Ehrenmord“ kann es nicht sein, weil ja man nur von „Ehrenmord“ spricht, wenn eine arme Türkin ermordet wird von ihren Verwandten. Wenn aber ein Brite von seiner Fluggesellschaft „zur Sau“ gemacht wird, dann muss das einen andern Namen haben. Männer sind ja Mimosen. Der junge Werther zum Beispiel brachte sich um, weil er eine Verlobte nicht kriegen konnte: sowas von bescheuert. „Eine Krankheit zu Tode“ nannte das der Goethe damals. Aber unser Brite soll sich ja nicht umgebracht haben, insofern war er robust. „Be british“ wird er sich gesagt haben inmitten des weiblichen oder schwulen Kabinenpersonals und eine steife Oberlippe gezogen. Und ja nicht anklagend jammern wie ein Weib, sondern freundlich lächelnd die Schwangere wieder – gegen seine Gentleman-Manieren – umsetzen lassen.
    Aber Vielleicht ist die Gesellschaft krank, die solche Regelungen erlässt. Vielleicht ist sie nicht mehr von christlicher Nächstenliebe, von Gottvertrauen und Versöhungun in Christo getragen. Tatsächlich wurde mir viel von einer „Utopie“ geschwatzt, einer „geschlechtergerechten Gesellschaft“ welche die „patriarchalische jüdich-christliche“ Tradtion ablösen sollte. Aha. Vielleicht ist unsere Gesellschaft krank. Und vielleicht könnte es sein, dass man für dieses Krankheit nach Einführung von Frauensteimmrecht, Frauenstudium, Frauenquoten und Gender Studies nicht mehr einfach nur „das Patriarchat“ verantworlich machen kann, sondern …. Nein ich will hier nichts Frauenfeilndliches sagen, hmm, nein das sei Ferne: Weiche von mir Satan des unreflektierten Maskulismus. So einer bin ich ja nun nicht, darf ich nicht sein, sonst droht mir Pranger und Scheiterhaufen.
    Ich werde weiter meine reflexiven, weiblichen Seiten pflegen. Vielleicht kommt ja eine intelligente Frau vorbei und kann mir sagen, wie man dieses „Zur-sau-machen“ eines Gentleman nennen soll. Es ist heiss, und ich nur ein dummer Mann.

    • zysi sagt:

      gibt es genderhalber auch „Zur-sauin-machen“ – nur so aus interesse 😉

      • StefanB sagt:

        Da das Wort Sau ein weibliches Schwein meint: Nein!

      • zysi sagt:

        tja, was soll man sagen, gross- und kleinkantonale unterschiede

      • Hotel Papa sagt:

        Wieso, wär Dir ‚zur more machen‘ lieber?

      • zysi sagt:

        @hotel papa

        p.k. wäre ja „zum eber machen“, aber das ist er ja schon gemacht.

        meinen sie mit „more“ den begriff „mohre“? dann eher nein.

      • Hotel Papa sagt:

        Gibts da eine anerkannte Schreibweise? Ich meine das SD Wort ‚more‘ auch ’saumore‘ (von mir aus auch mit ‚h‘) für ein Mutterschwein.

      • zysi sagt:

        ach, kann schon sein, dass es die korrekte schreibweise gibt; mit „saumore, söiniggel etc“ habe ich kein problem, es soll solche momente geben.

    • Hans Mustermann sagt:

      Oha, mutig mutig.
      Die drei Punkte besonders aber Punkt b. werden wohl nicht überall auf Zustimmung treffen. Aber da ich kein Frau bin werde ich das mal einfach so als Selbsterfahrung des Autors hinnehmen.

      • smarty pants sagt:

        @mustermann: das ist aber ein ganz, ganz böser satz…

      • Hans sagt:

        Nicht mutig. Nicht selbst erlebt. Nur selbst gelesen.

      • Dass ich dieses Wissen bezüglich Punkt b. ausdrücklich nur aus Lesererfahrungen habe, dürfte sich einem Leser, der nicht mit dem Pseudonym „Hans Mustermann“ durch die Blogosphäre labert sich leicht erschliessen. Aber insofern ist dieser Hansli ein gelungenes Muster für den „neuen Mann“. Immer schön am Generalverdacht gegen das eigene Geschlaecht festhalten: so gibt es Applaus beim Weibe. Aber vielleicht ist genau dies die „Krankehit zu Tode“ an der die westliche Gesellschaft unterzugehen droht.

      • Hans sagt:

        @Giorgio
        Mit doppelter Verneinung habe ich etwas Mühe. Mal prophylaktisch eine Replik: Vielleicht stehen auch alle Hansen unter Generalverdacht, denn sie heissen doch alle Hans und werden immer Hans heissen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ich feuere derweil mal den Scheiterhaufen an, Giorgio, brennen Sie gut oder muss ich noch eine Speckseite dazulegen?

    • Hotel Papa sagt:

      Giorgio: Auch wenn dein a) [b)] c) manchmal natürlich stimmt, das Dilemma ist genau das gleiche wie beim viel harmloseren Thema ‚Flirten‘ ‚Sexuelle Belästigung‘. Was ist der Unterschied zwieschen den zwei Dingen? Ob der Mann der Frau sympathisch ist. Attraktion mit anderen Worten.

      Und wenn Du nicht zu der begnadeten Variante Gedankenleser gehörst, neigen wir XY nunmal dazu, unsere Anziehungskraft auf das schöne Geschlecht zu überschätzen.

    • Auguste sagt:

      hmm…, mit den punkten a, b und c haben sie nicht unrecht, girogio girardet, fairerweise sollten sie aber noch erwähnen, dass frauen sich denjenigen, mit dem sie das erleben wollen, in aller ruhe/erregung selbst aussuchen wollen.

      querdenker, die alte schriften nur querlesen, kommen zuweilen schräg rüber.

      • Hotel Papa sagt:

        „aller ruhe/erregung selbst aussuchen wollen. “

        Yup. Und dann machen sie grosse Augen, wenn mann die ungleich verteilte Macht in diesen Dingen erwähnt…

      • Auguste sagt:

        @ hotel papa

        hmm…, gibt es etwas schmeichelhafteres als grosse augen beim anblick der „macht“, mag sie auch noch so ungleich verteilt sein?

      • Auguste sagt:

        @ hotel papa

        hmm…, entschuldigen sie bitte, ich glaube, ich habe ihren post missverstanden. möglicherweise liess ich mich von christine’s phantasien etwas anstecken.

      • Hotel Papa sagt:

        Och, es gibt da auch durchaus unromantische Situationen. In den romantischen lasse ich mich selbstverständlich gern beherrschen.

      • Hans Mustermann sagt:

        Na dann: Möge die Macht mit dir sein *lach*

    • Auguste sagt:

      hmm…, als alter ba-vielflieger kann ich ihnen versichern, giorgio, die stewardess im beispiel wandte sich höchstwahrscheinlich an den fluggast mit den worten: „excuse me, sir….“ und erklärte die offizielle policy der airline. wäre unser „gentleman“ ein wahrer gentleman gewesen, hätte er jegliches aufsehen vermieden und diskret alle möglichkeiten ausgelotet, damit es seine schwangere frau so bequem wie möglich gehabt hätte. möglicherweise verhielt er sich aber auch wie ein beschützender eber und aus einer mücke wurde ein elefant, um bei den tierreich-analogien zu bleiben. wissen wir’s?

    • Sam sagt:

      Meine Güte, du bist kein dummer Mann, aber eine Dramaqueen sondergleichen… und immer wieder die Genderfrage, was soll das? Habt Ihr solche Angst vor Frauen? Kann man kein Mann mehr sein weil die Frauen nun gleichberechtigt sind? Also ich hab meine Eier immer noch und wurde auch noch nie von einer Frau wegen sexueller Belästigung verklagt wenn ich Ihr näher kam. Allerdings kann ich ein Nein auch als Nein akzeptieren…

    • Yves sagt:

      a. Die Frau eigentlich “genommen” werden will.
      b. Die Geschlechtsteile der Frau so beschaffen sind, dass sie selbst im Vergewaltigungsfalle Sekrete ausschütten, welche eine Verletzung durch die Penetration (diese schändliche patriarchalische Handlung) vorbeugen.
      c. die wahre Lust der Frau oft darin zu finden ist, alles das an ihr zu tun, was sie auf gesetzlichem Wege unter strafandrohung hat stellen lassen.

      Was du aber hier schön auslässt: auch wenn die Frau eigentlich genommen werden will etc. – es muss immer im gegenseitigen Einvernehmen sein. Wir sprechen hier aber nicht von etwas rauherem Liebesspiel, sondern von Vergewaltigung und Schändung.

      • Und auch das Yvli der Rechtschreibspezialist hat sich zu Wort gemeldet ;-). Es ist heiss. Und der Mamablog war schon besser. Da meine Voten hier von vornherein in die Warteschlaufe geschickt werden und dann nur von einer Meute Tagedieben kommentiert werden, verzichte ich auf Repliken (die auch immer in die Warteschlaufe geschickt oder gelöscht werden). Will das wohlige schweinische Behagen, des sich hier breit machenden Cyber-Faschismus nicht länger stören. Schade um den Blog, aber beim „Aufbau der Community“ ging etwas irgendwie schief. Die „unflätigen“ „Maskulisten“ sind, wie ich sehe, ausgezogen (oder gesperrt worden?) Geblieben sind offen deklarierte Psychiatriefälle, Mehrfachnickspammer, Gender-Spieler und Diskurs-Clowns.Weiterhin viel Spass!

    • Lea sagt:

      „b. Die Geschlechtsteile der Frau so beschaffen sind, dass sie selbst im Vergewaltigungsfalle Sekrete ausschütten, welche eine Verletzung durch die Penetration (diese schändliche patriarchalische Handlung) vorbeugen.“

      ich sage da nichts. was sie schreiben findet im kopf statt, damit es eben nicht schmerzt. schweinisch ist das einzige wort, dass nett genug ist um hier zu stehen und ein bisschen wiedergibt was da denke.

      • Ok, Lea, falls sie wirklich die „Lea“ sein sollten, die hier die Tagediebe mit dollen Geschichten unterhält: da sei aufgrund Ihrer sexuellen Orientierung hier wohl eine bestimmte Sicht vertreten, will ich nicht replizieren. Der Feminismus der Kampf-Lesben ist mir in guter Erinnerung.

        Es gibt wohl auch jenseits des Grossen Teichs auch für betuchte Jüdinnen mit Schweizer Migrationshintergrund ein Leben ausserhalb der Blog-Kommentare: geniessen sie es. Los Angeles soll ein schöner Fleck sein.

        Gott behüte sie.

      • Lea sagt:

        Giorgio,

        eigentlich Katharina aber unter dem namen landet alles in der warteschalufe. deshalb benutze ich das pseudonym noch.

        was meinen sie mit dollen geschichten?

        ich bin keine kampf lesbe. ich bin so wie ich bin aufgrund meiner biografie. die beinhaltetleider auch die erfahrung die unter punkt b erwaehnt wurde. da klickt es mir einfach aus wenn dann geschrieben steht, ja ja die biologie sorge selbst bei einem solchen akt fuer korrekte schmierung.

        eigentlich ist ihr kommentar zynismus ueber die begriffsverschiebungen, die indoktriniert werden. soweit so gut. ich lhne einfach die idee ab, dass frauen die passiven nur erduldenden objekte von sexualitaet seien.

        der passus ueber submissive und deviante ist stuss. sowas kann nur in einer beziehung absoluten vertrauens teil eineslustvollen spiels sein. ausserhalb des vetrauenskontextes ist es ein uebergriff.

        Katharina.

  • Gianin May sagt:

    Das alleinreisen von Kindern ohne feste Begleitperson, welche in allen Belangen für das Kind zuständig und verantwortlich sind, wird verboten.
    Das ist die einfachste und klügste Lösung – vorallem betrifft es eine Minderheit und solche Gesetze sind i.d.R. am einfachsten durch zu bringen 🙂
    Wenn die Eltern dennoch möchten, dass ihr Kind alleine reist, sollen sie die Verantwortung in jedem Fall selber tragen und im Schadensfall dafür verantwortlich gemacht werden oder der Reisegesellschaft die nötige Kohle für eine Rundumbetreuung zahlen. (Klar gehört der/die TäterIn bestraft)

    Bei der gegenwärtigen Policy, wird der Mann allg. unter Verdacht gestellt und die Verantwortung der Eltern und/oder der Fluggesellschaft z.T. auf die Frau übertragen was gar nicht geht. Wenn die Gesellschaft allein reisende Kinder akzeptiert sollen sie gefälligst die Verantwortung ganz tragen!

    • Sportpapi sagt:

      Und als nächstes muss definitiv verboten werden, dass ein Kind allein mit dem Papi reist. Oder sogar mit ihm allein in die Ferien geht!

      • Gianin May sagt:

        Ist doch nicht nötig. Die die Verantwortung übernehmen müssen sollen es tun und diese nicht abschieben auf Andere

    • Hans sagt:

      Solche Gesetze sind nicht dazu da, Opfer zu vermeiden oder eventuelle Täter abzuschrecken. Es geht darum, eine nicht mehr als selbstverständlich vorauszusetzende Verantwortung abzuschieben und Prozesskosten zu vermeiden.

      • Yves sagt:

        Sehe ich auch so. Marketing-Technisch lässt sich der Schutz von Kindern einfach besser verkaufen…

  • heidi reiff sagt:

    Intermezzo

    Das kleine Mädchen geht mit seiner mutter einkaufen in die bäckerei, setzt sich spontan auf die ablagebank, die Mutter warnt diese bank ist nicht für dich bestimmt für dich das ist eine Ablage für Taschen,die spontane Antwort des kleinen Mädchens – MAMMI DU SAGST DOCH IMMER ICH BIN EINE PLAUDERTASCHE .

    pervers ist einfach der alte AHNENKULT , KILLERELTEN werden nach wie vor idealisiert oberguru bert hellinger lässt grüss
    en

  • Christine sagt:

    @ Judith sagt: 6. Juli 2010 um 13:21: Sie sind ja eine ganz hartnäckige, gell. Habe ich irgendwo gesagt, dass Schweizer nicht rauben? Wenn Sie intelligent wären, dann würden Sie erkennen, dass das mit den Südafrikanern einfach ein Beispiel war. Eines das aus meinem Leben gegriffen ist.

    Nun, es ist mir vollkommen egal, ob Sie glauben, dass ich je in einem Zug oder Flugzeug gereist bin und meine Aussagen als Phantasie halten. Genauso wie es Leute gibt, die sexuelle Übergriffe machen, genauso gibt es Leute, die nicht glauben, dass es Menschen gibt, die sexuelle Übergriffe machen – das wissen wir aus anderen Bereichen. Dann gibt es auch noch die, die dem Opfer die Schuld geben. Alles bekannt. Man muss einfach hoffen, dass man nie an Leute wie Sie gerät, wenn man mal ein Problem hat.

    Ich habe auch nirgendwo geschrieben, dass ich mich nicht wehre. Im Gegenteil habe ich noch darauf hingwiesen, dass ich in Selbsteverteidigungtechnik versiert bin.

    • StefanB sagt:

      àh, wenden Sie diese denn auch an?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Was soll sie, als Lara Croft durchs Leben gehen? Diese Typen nutzen immer wieder das Überraschungsmoment, das ist das Problem.

      • Yves sagt:

        Je nach Art des Übergriffes bringt auch ein schwarzer Gurt in Karate nix. Ko-Troppfen oder einen Schlag auf den Schädel und aus ist’s.

      • Hotel Papa sagt:

        Das Hauptproblem ist trotzdem genau das, das Stefan angesprochen hat. Im Zweifelsfall hilft keine Nahkampfausbildung und dafür der Wille, dem Gegenüber weh zu tun deutlich mehr als ein schwarzer Gurt gekoppelt mit den dabei hoffentlich mitvermittelten Anwendungsgrundsätzen und dmit einhergehenden Skrupeln.

      • Yves sagt:

        @Hotel Papa: die beste Verteidigung ist immer noch, solchen Situationen einfach auszuweichen. Also: 2 Uhr morgens nicht mit dem Zug/Öv Nachhause, sondern mit dem Taxi etc. Das wird übrigens auch in jedem Selbstverteidigungskurs für Frauen gelehrt.

      • Hotel Papa sagt:

        @Yves bzgl. Ausweichen: Weiss nicht, ob ich das befürworten soll. Letztendlich befördern wir damit nur die Paranoia. Es muss doch verdammt noch mal auch für eine attraktive Frau möglich sein, sich frei zu bewegen.
        Eigenlich sollte mit Sebstbewusstem Auftreten so eine Situation im Keim zu ersticken sein. Und im nötigen Fall halt ein gut gezielter „chläpper“. Jedenfalls in Öffentlichkeit wirkt die nachfolgende Blossstellung Wunder.

      • Yves sagt:

        @Hotel Papa: Da gebe ich dir recht. Schön wäre es schon, wenn wir den Frauen die notwendige Sicherheit bieten könnten. Leider ist aber die Situation so, dass eine Frau sich nicht einfach so frei bewegen kann, ohne in Gefahr zu laufen. Jetzt gäbe es noch die Möglichkeit, dass in jedem öffentlichen Verkehrsmittel die Polizei patrouliert etc. Was leider nicht zu bezahlen ist.

        Ich kenne übrigens keine Frau, die alleine mit dem Nachtzug nachhause fährt. Wenn schon dann mit mehreren Kollegen/innen, oder dann halt mit dem Taxi. Sicher ist sicher.

        Bei jungendlichen bin ich der Meinung, dass es für einen Vater nicht zuviel verlangt ist, entweder die Tochter mitten in der Nacht aus Gründen der Sicherheit nachhause zu fahren oder das Geld für ein Taxi zu übernehmen.

      • Yves sagt:

        Und übrigens: sich selbst verteidigen, kann auch gründlich in die Hosen gehen. Wenn sich jemand selbst verteidigt, muss der erste Schlag sitzen. Einen zweiten oder dritten hat man für gewöhnlich nicht. Und wenn der Angreifer unter Drogen oder Alkohol-Einfluss steht, ist das Schmerzempfinden ausgeschaltet. Viel Lärm, die Leute zum Helfen direkt ansprechen, die Beine-In-Die-Hand-Nehmen sind hier alles bessere Optionen, als ein gezielter Schlag auf den Solarplexus.

      • Hotel Papa sagt:

        „Schön wäre es schon, wenn wir den Frauen die notwendige Sicherheit bieten könnten.“

        In dem Ansatz liegt schon das Problem (aber eigentlich auch die Lösung). Wer ist wir? Nicht der Staat mit seinem schützenden Händchen. Eine Gesellschaft mit Zivilcourage. Wo der einzelne einem söiniggel sagt, was er von ihm hält. Laut.
        Aber auch eine Gesellschaft in der eine Frau erhobenen Hauptes allein den Nachtzug betritt. Und nötigenfalls den Belästiger in die Schranken weist.
        Taxi und Abholdienst sind eigentlich feige dem eigentlichen Problem ausgewichen.

        Vor X Jahren wurde ein Gallersit zweimal kurz hintereinender bestohlen. Beim zweiten Mal hat der Blick irgendwas von „naiver Gallerist zum zweiten Mal beraubt“ getitelt. Weil er keine gepanzerten Fenster installiert hat oder so. Das hat mich unheimlich auf die Palme gebracht. Es ist verdammt noch mal nicht die Schuldigkeit jedes einzelnen sich gegen jede nur denkbare Untat abzusichern. Es ist die Schuldigkeit jedes einzelnen keine Untaten zu behehen.

      • StefanB sagt:

        @Yves: Jugendlichen ein Taxi zu spendieren, oder selbst Taxi spielen, halte ich für falsch. Wer genügend Geld hat, in den Ausgang, in den Club oder an eine Party zu gehen, muss auch selbst das nötige Geld bereithalten, um einigermassen sicher nach Hause zu kommen.
        PS: ob ein Taxi sicherer ist, ist ausserdem zweifelhaft – da ist die junge, hübsche Frau auch (meistens) mit einem Mann (oftmals mit Migrationshintergund: Wo du wolle?) allein… da gibts nicht mal andere Passagiere, die vielleicht eingreifen könnten.

        @Christine: in diesem zusammenhang: Taxifahrer haben Sie nie belästigt?

      • Yves sagt:

        @Hotel Papa: Deine Vorstellungen entsprechen leider nicht den gesellschaftlichen Realitäten. Sogesehen bräuchten wir auch keine Gesetze wegen Mord etc. Und es sind nicht nur die Frauen, die eingeschränkt sind, sondern auch Männer werden wegen Nichtigkeiten einfach zusammengeschlagen. In einem anderen Post habe ich ja genau das Gefordert: Zivilcourage. Aufstehen und was sagen. Aber das gehört bei uns Schweizern leider nicht zum Standart-Repertoire. Oder wie kann es sein, dass jugendliche ein Zugabteil domlieren, und das bei einem vollen Zug zu stosszeiten?
        Wir brauchen also nicht Menschen mit schwarzen Gürteln in asiatischer Totschlag-Kunst sondern in Zivilcourage! Gibts dafür eigentlich schon Kurse? Wäre noch eine Marktlücke…

      • Hotel Papa sagt:

        „Deine Vorstellungen entsprechen leider nicht den gesellschaftlichen Realitäten.“

        Stimmt. Aber mit doppelten Vorhängeschlössern schaffen wir sicher keine anderen. Sondern wir akzeptieren den Status Quo.

        Ausserdem sind gefühlte Sicherheit und reale Sicherheit zwei paar Stiefel. Die Medien mit ihrer Geilheit nach Horrormeldungen (und wir Konsumenten, die sie eben konsumieren) verschieben das Gewicht massiv in Richtung gefühlte Unsicherheit.

      • Yves sagt:

        @StefanB: von Taxifahrern, die die Passagiere belästigen habe ich noch selten gehört. Umgekehrt schon eher. Und es gibt extra Taxis für Frauen mit Frauen.

        „Jugendlichen ein Taxi zu spendieren, oder selbst Taxi spielen, halte ich für falsch. Wer genügend Geld hat, in den Ausgang, in den Club oder an eine Party zu gehen, muss auch selbst das nötige Geld bereithalten, um einigermassen sicher nach Hause zu kommen.“ Im Prinzip richtig. Aber im Zweifelsfalle eben genau falsch. Es kann immer sein, dass die Tochter (oder auch der Sohn) kein Geld mehr hat nicht nicht mehr weiss, wie nach Hause kommen. Und welcher Vater könnte dann verantworten, dass die Tochter im Nachtzug alleine unterwegs war und vergewaltigt wurde?

        Ist es nicht zynisch zu sagen, dass die Frauen eigentlich das Recht haben, sich überall zu bewegen, und das tun sollen, aber im Wissen, dass die Sicherheit leider nicht gegeben ist?

      • Yves sagt:

        @Hotel Papa:

        „Ausserdem sind gefühlte Sicherheit und reale Sicherheit zwei paar Stiefel. Die Medien mit ihrer Geilheit nach Horrormeldungen (und wir Konsumenten, die sie eben konsumieren) verschieben das Gewicht massiv in Richtung gefühlte Unsicherheit.“ 100% ack.

        „Stimmt. Aber mit doppelten Vorhängeschlössern schaffen wir sicher keine anderen. Sondern wir akzeptieren den Status Quo.“ Hmm. Ich akzeptiere diesen Status nicht. Im Gegenteil. Aber ich rate auch keiner Frau Nachts alleine Autostopp zu machen, oder alleine unterwegs zu sein.
        – Das war übrigens auch schon zu Zeiten meiner Eltern so (habe kurz nachgefragt…). Da hat sich nicht viel geändert. –

      • Hotel Papa sagt:

        Ist Sicherheit real nicht gegeben? Die Nachtzüge, in denen ich unterwegs war, waren eigentlich alle recht gut besetzt. Mehr als einen dummen Spruch, auf den mensch gern verzichtet hätte und anzügliche Blicke riskiert mensch da eigentlich nicht. (Ich bin als älteres Semester durchaus auch Zielscheibe wenn ich im dort üblichen Jugendmob unterwegs bin. Deswegen die geschlechtsneutrale Form.)

      • Hotel Papa sagt:

        „Aber ich rate auch keiner Frau Nachts alleine Autostopp zu machen, oder alleine unterwegs zu sein.“

        Nachts alleine Autostopp, einverstanden. Nicht allein unterwegs… Warum zum Teufel nicht? Der Unhold der sich auch durch ein kategorisches lautes Nein nicht abhalten lässt ist ein PPM-Fall, der begegenet einer nicht alle paar Jahre.

        Und ich finde es schade, dass die Ferienform Autostopp der Hippiezeit so gut wie ausgestorben ist. Das war eine positiver eingestellte Welt.

      • StefanB sagt:

        @Yves: Zivilcourage? Vergessen Sie’s! Wer heute Zivilcourage zeigt, ist leider der Dumme: wenn er nicht nur wegen Teilnahme an einer Massenschlägerei verzeigt wird, sondern zusätzlich wegen Körperverletzung (der jugendlichen Täter!), kann er froh sein. Im schlimmsten Fall steht er allein gegen die Jugendlichen, wird halbtot geschlagen, bleibt sein Leben lang invalide, und die Versichrung drückt sich um die Zahlen der spärlichen Rente, da er ja freiwillig eingegriffen hat und so ein Wagnis eingegangen ist – ergo Rentenkürzung bis Ausfall, und die Hälfte der Heilungskosten muss er auch selbst tragen.

        Aber wie wäre es, wenn zur Förderung der Sicherheit im öV Leute eingestellt würden, die in jedem Zug mitfahren und ihn von vorne bis hinten durchlaufen und nebenbei noch einige andere Dinge erledigen wie Billete kontrollieren und verkaufen, Auskünfte über Anschlüsse geben, Älteren beim Ein- und Aussteigen helfen, Jugendliche zurechtweisen.
        Als Berufsbezeichnung würde ich „Kondukteur/Kondukteuse“ vorschlagen 😉

      • StefanB sagt:

        @Yves: Sie behaupten:
        „Ist es nicht zynisch zu sagen, dass die Frauen eigentlich das Recht haben, sich überall zu bewegen, und das tun sollen, aber im Wissen, dass die Sicherheit leider nicht gegeben ist?“

        Oder besser: wir als Gesellschaft sind nicht mehr gewillt (weil das ja angeblich zu viel kostet), diese Sicherheit zu gewähleisten. Wir sparen überall, auch an der Sicherheit der Menschen, die diesen unseren Staat ausmachen, nämlich an uns Bürgern und Einwohnern. Dies ist imho der allergrösste Skandal!

      • Hotel Papa sagt:

        Die Art Sicherheit, die wir fordern, ist aber nicht mit Polizei- Kondukteusen- oder Betreuerpräsenz zu sichern. Soviele Aufsichtspersonen kann man gar nicht platzieren, und wie entsprechende Massenveranstaltungen zeigen, provozieren sie vor allem eines: Konfrontation.

        Sie muss aus den Mitgliedern der Gesellschaft kommen. Sie ist somit vor allem eines: Erziehungs- (und damit Selbsterziehungs-) Aufgabe.

        Und damit haben wir ein würdiges Mama (oder Eltern-) Blogthema

      • StefanB sagt:

        Konfrontation? Kommt drauf an, wer in den Uniformen drin steckt… aber manchmal hab ich das Gefühl, die 68er, die aus dem Staat Gurkensalat machen wollten, hätten bei ihrem Marsch durch die Institutionen auch die Hemdfarbe gewechselt, da die Etatisten ja heute alle im linken Lager und die Staatsabschaffer (tschuldigung, man schafft ihn nicht ab, ist schliesslich patriotisch; man hungert ihn nur finanziell aus) am äussersten rechten Rand sitzen – pardon, äusseren rechten Rand, hab die PNOS vergessen….

      • StefanB sagt:

        Übrigens hatte doch Zürich dieses Wochenende eine überaus grosse Massenveranstaltung; habe nicht gehört, dass da irgendwer sich von den uniformierten OrdnungshüterInnen provoziert gefühlt hätte.

        Diese „Provokation“ gilt wohl nur an einem Tag im Jahr.

    • Judith sagt:

      @Pippi äh Christine, natürlich ist es eine Sauerei wenn jemand betatscht wird, egal ob Kind, Frau oder Mann. Aber sie übertreiben es und wegen Leuten wie Ihnen sind die Männer nun arm dran. Wie bei der Scheidung meines Bruders, sie hat behauptet er häte die Tochter missbraucht und schlussendlich durfte er sie 2 Jahre lang nicht sehen bis das gegenteil bewiesen war. Und die Gute Frau bekommt noch Geld von Ihm und kann einfach so weitermachen ohne konsequenzen.

    • Auguste sagt:

      hmm…, es sind nicht ihre beispiele per se, die zweifelhaft erscheinen, es ist deren unwahrscheinliche häufung bei ihnen, christine.

    • Hans sagt:

      Eine individuelle Lösung wäre (eine allgemeine fällt mir leider nicht ein), über mehrere Jahre ernsthaft Kampfsport zu betreiben. Danach gibts keine Opferrolle mehr (höchstens umgekehrt), die Pfunde purzeln und gut fühlt man sich auch noch dabei. Die Schnellbleichen fördern nur ein trügerisches Sicherheitsdenken und sind blosse Geldmacherei.

      • Eni sagt:

        @ Judith

        Das ist eine Riesensauerei. Ihre ex-Schwägerin müsste dafür bestraft werden.

      • xyxyxy sagt:

        einige Gedanken zu dem hier gesagten:

        allein im Nachtzug reisen ist auch für Männer gefährlich. Heute gibt es genug Neoneandertaler (zum Teil importierte) welche jedes Wochenende gerne Menschen lebensfährlich zusammenschlagen.

        bezüglich Selbstverteidigung:
        das kann einem eine falsche Sicherheit bieten – alleine gegen 5, wobei der erste unerwartet von hinten auf den Kopf schlägt, ja das kann man eben nur in einem Spielfilm dennoch siegreich überstehen.
        Dann gibt es von diesen Neoneandertalern leider auch genug Leute, welche Waffen tragen. Merke: bei einer Schusswaffe nützt auch Karate nichts.

        Was dann noch schlimmer ist, wenn nun ein Angreifer keine Knarre hat und nicht zu fünft kommt und man den Kerl gehörig die Fresse poliert, dann wird man von unserer Justiz als Krimineller behandelt. Unsere Zivilcourage ist zum heulen, sie wird uns aber auch von Gesetzeswegen ausgetrieben. Da unsere schlauen Anwälte und Richter vor allem um die Rechte der Täter besorgt sind.
        Opferschutz gilt nichts, Täter gehören immer human behandelt und verdienen stets eine zweite und dritte und vierte Chance (um weiteren Unschuldigen das Leben zu versauen).
        Um das zu kompensieren, werden dann wieder wie im erwähnten Beispiel von der Airline die „Guten“ kriminalisiert. Und dann wundert man sich, wenn sich diese immer mehr zurückziehen aus dem öffentlichen Leben (der Zivilcourage) und positiven Beziehungen (sich freundlich um Kinder kümmern).

        Was Falschanschuldigungen angeht: auch hier bräuchte man gesetzliche Grundlagen um gegen solche Verleumder in aller Härte vorzugehen.
        Wenn sich erwiesenermassen die Anschuldigung als falsch herausstellt, müsste der Verleumder genau die Strafe treffen, die den Unschuldigen getroffen hat oder hätte, wenn der Verleumder mit seiner Klage durchgekommen wäre.
        Ein bisschen mehr „Auge um Auge“ wäre manchmal durchaus angebracht. Die Dreisten und Skrupellosen tanzen sonst auf unseren Köpfen und wir helfen ihnen noch dabei.

      • Eni sagt:

        @ Stefan B

        Falsch: Zivilcourage ist das einzige was diese ganze Gewalt vermindern könnte. Gewaltbereit sind jene feigen Säue die nicht damit rechnen müssen, dass jemand irgend etwas dagegen unternimmt. Das ist überall so. egal ob die Eltern die Kinder verhauen oder fremder Pöbel aus Spass jemenden tot schlagen. So lange sie damit rechnen können dass niemand etwas tut, so lange wird die Gewalt zunehmen.

      • Hans sagt:

        @xyxyxy
        Kann ich nur unterschreiben. Trotzdem hilft es, gerade für die Frauen, der Opferrolle zu entkommen, und den, für uns Männer vielleicht harmloseren Übetretungen mutiger entgegenzutreten (sorry fürs Wortspiel)

      • StefanB sagt:

        @Eni: Ich gebe Ihnen völlig recht, es wäre – nur ist es so, dass man leider immer öfter so, dass man selbst erst unter die Räder und dann in die Mühlen der Justiz gerät, wenn man Zivilcopurage zeigt. Meines Wissens gilt der Notwehrartikel erst, wenn man selbst betroffen und bedroht wird – und muss nachweisen, dass man nicht selbst aktiv an der Eskalation teil hatte. Aber wer sich einmischt, ist zwangsläufig an der Eskalation beteiligt – man hat schliesslich das Interesse auf sich gezogen…

        Da ist es dann nicht verwunderlich, wenn die Leute sich in Gruppen zusammenschliessen und Bürgerwehren bilden – was wiederum das Gewaltmonopol des Staates (der Ausdruck empfinde ich übrigens als Unwort) untergräbt.

      • Eni sagt:

        @ Stefan B

        Trotzdem, man kann doch nicht einfach wegschauen. Man muss nicht körperlich eingreifen gegen 10 Gegner aber man kann laut schreien oder die Polizei anrufen oder andere dazu mobilisieren auch zu helfen aber was man nicht tun kann ist wegsehen und NICHTS tun.

      • StefanB sagt:

        Ist es nicht so, dass viele nicht weg- sondern zuschauen? 🙁

      • Eni sagt:

        @ Stefan B

        Ja das sind die schlimmsten. Lachen noch dabei und erzählen nacher mit stolzgeschwellter Brust, wie blutig das alles war.

        Ein Bekannter von mir wurde tot geschlagen und weil die Zeugen feige Säue sind, laufen die Täter frei herum.

        Ein „Freund“ des Toten liess ihn sterbend liegen weil er vorbestraft war und fürchtete selber Lämpen zu bekommen.

      • StefanB sagt:

        @Eni: Das tut mir echt leid mit Ihrem Freund.

        Trotzdem denke ich, dass es auf lange Zeit besser wäre, statt mit immer mehr technischem Schnickschnack ein trügerisches Gefühl von Sicherheit zu vermitteln, mehr zugbegleitende Human Work Force einzusetzen nicht nur die Gewalt im öV, sondern auch Littering, Vandallismus usw. wenn auch nicht verhindern, so doch ziemlich reduzieren würde.

        Es wäre dann auch wieder machbar, dass „Menschen mit speziellen Bedürfnissen“ (eigentlich hasse ich Euphemismen, aber …. ) wie zum Beispiel Paraplegiker eine Zugreise machen könnten, ohne die Fahrt Tage und Wochen voraus planen und anmelden zu müssen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wenn ich nachts allein unterwegs bin, habe ich einen Elektroschocker dabei, in Deutschland und Oesterreich sind sie frei verkäuflich, um die Fr. 160.– sie sind auch ein guter Schutz gegen Kampfhunde.

      • StefanB sagt:

        @Pippi: Übrigens soll statt eines Pfeffersprays auch eine kleine Dose Haarlack die gleiche Wirkung erzielen, wenn direkt in die Augen getroffen wird. Kostengünstig und waffenscheinfrei…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das ist eine gute Idee, Stefan. Bevor ich den Elektroschocker hatte, überlegte ich mir, ob ich vielleicht eine Wasserpistole mit Tabasco füllen könnte, um damit in die Augen zu zielen. Meine Jungs lachten mich aus und fanden es eine Schnapsidee, aber ein Jahr später wurde so etwas ähnliches mal im Schweizer TV vorgestellt, von zwei Tüftlern, die haben es entwickelt bis zur Marktreife, man kann sowas jetzt kaufen. Ach, wäre ich doch Ingenieur geworden, ich wäre schon lange reich……

      • Stef sagt:

        Pfefferspray ist ohne Waffenschein erhältlich, muss einfach über 18 sein und einen gültigen Ausweis besitzen. Haarspray ist ungeeignet, , die Wolke bleibt in der Luft stehen, die Chance, dass du damit jemanden effektiv triffst, ist winzig.
        Wasserpistole läuft aus und Tabasco und Wasser mischen sich auch nicht gut über längere Zeit. Es gab mal Javel, gefärlich.
        Empfehle die Pfeffersprüher, die auf mindestens 3 Meter sprühen und unbedingt Verfallsdatum beachten, die billigen aus der Drogerie gehen schnell von selber los.
        Elektroschocker ist nichts, ausser es ist ein Teaser, das kannst du zum Foltern benutzen, nicht zur Verteidigung. Auf keinen Fall Messer! Da geht es immer um Leben und Tod, zur Drohung taugts nichts zur Verteidigung ist es schwierig und hat immer gravierende Folgen, häufig auch bei der Besitzerin.
        Körperverletzung mit einem gefährlichen Gegenstand ist ein offizial Delikt, also bitte nicht bei Meinungsverschiedenheiten im Blog einsetzen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Stef: also wohin sollte ich denn zielen mit den erwähnten Gegenständen?
        Auf den Bildschirm?…;-)

      • Stef sagt:

        @brunhilde Bildschirm wäre gut, allerdings bei Pfefferspray bitt nur im Freien. Ich habe die letzten Tage soviele Gewaltfantasien gelesen, dass ich mich froh bin, dass die Leute ihre Adressen nicht veröffentlichen, bei 50 Leuten mit dummen Drohungen ist immer jemand dabei, der oder die es ernster meint.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Danke für die Ausführungen, Stef. Stimmt schon, wenn man sowieso in der Defensive ist, sollte man nur Distanzwaffen brauchen, mein Elektroschocker ist relativ lang, ich kann mir einen Angreifer also vom Leib halten. Ausserdem muss man auch immer auf das Überraschungsmoment hoffen, eigentlich rechnet ein Angreifer nicht damit, dass das Opfer eine Waffe hat. Messer würde ich sowieso nicht einsetzen, ich glaube, ich könnte mich kaum überwinden, das auch zu benutzen, das braucht Entschlossenheit und einen gewissen Killerinstinkt, der mir definitiv abgeht.

  • smarty pants sagt:

    ich denke wichtiger wäre, keinen katholischen priester neben kindern zu platzieren…

    • Hotel Papa sagt:

      Nächstes Profiling. Blödsinn.

      Der Missbrauch in diesem Berufsstand unterscheidet sich in keiner Art und Weise von Dem durch Fussballtrainer, Pfadi-Leiter, Lehrer und andere Exponierte. Gelegenheit macht Diebe.

      Falls das „lustig“ sein sollte: Es war es nicht.

      • smarty pants sagt:

        natürlich wars lustig. und natürlich unterscheidet sich der missbrauch in diesem berufsstand von den von ihnen aufgeführten gegenbeispielen: durch das konsequente wegschauen und leugnen der oberen.

    • Yves sagt:

      Tragischer Weise werden genau so gewisse Menschen stigmatisiert. So ist doch heute jeder Kindergärtner, Lehrer, Trainer, Priester, tja einfach jeder, der irgendwie von berufes wegen in Kontakt mit Kinder kommt, schon einmal unter Generalverdacht. Sorry, das finde ich einfach Sch….e. Eine meiner Töchter geht ins Balett. Die Ferienvertrettung war ein Mann (und sowas von schwul…) aber in den drei Wochen, in denen er die reguläre Lehrerin vertretten hat, fehlte die hälfte der Kinder. Komisch, nicht? Zufall? Kaum. Tja, meine Kleine hats gefreut, sie konnte so besser profitieren…

    • StefanB sagt:

      Schade, dass man so wenig hört von pädophilen Mullahs oder Rabbis… äh, war die Odenwald-Schule eigentlich nicht protestantisch?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sie ist es immer noch, man muss nicht die Reformpädagogik abschaffen, nur weil ein paar Männer sich aufführten, als wäre es ein Selbstbedienungsladen für ihre Lüste. Wir schaffen ja auch nicht das Christentum ab, weil gewisse Priester die Nächstenliebe sehr eigenwillig auslegen.

      • xyxyxy sagt:

        Pippi – auch Frauen haben da mitgemischt…. Interessanterweise findet man das dann nicht missbrauch wenn eine Lehrerin einen 15 jährigen in sexuelle Praktiken einführt.

        … natürlich muss man nicht das Kind mit dem Bad ausschütten, da stimme ich wieder mit ihnen überein

      • StefanB sagt:

        Stimmt, aber dennoch wettern alle gegen die katholische Kirche, als ob sie die Quelle aller sexuellen Perversionen sei.

        Das ist auch eine Form der Diskriminierung.

  • xyxyxy sagt:

    @Cybot
    das hätten sie wohl gerne, dass Muschg solche Situationen wie diese hier kritisiert hätte. Aber nein, er verklärte und verteitigte die Odenwälder Kinderschänder und warf der Gesellschaft Heuchelei vor. So in etwa hat der “ grosse Intellektuelle“ (kürzlich so von TA-Redaktor Hugo Stamm so genannt) geschwatzt.
    Offenbar ist für Muschg, wie auch für die damaligen Odenwälderprofessoren die sexuelle Revolution bis auf Kinder und Jugendliche auszuweiten und wer das nicht so sieht ist halt „verklemmt“ oder ein „Heuchler“. Dazu bemühte man noch die Alten Griechen, welche sich ebenfalls gerne an ihren Minderjährigen Schülern vergriffen und man bemühte noch das Wort Pädophilie, das ja „traurigerweise“ heute negativ besetzt sei, obwohl es ja eigentlich Kinderliebe bedeute.

    Soviel zum nicht verstehen Cybot.

    Sexuelle Handlungen mit Kindern oder mit viel Jüngeren Personen, die noch nicht gefestigt sind oder in einem Abhängigkeitsverhältnis stehen, sind in meinen Augen verwerflich und geschehen immer aus niedrigen Beweggründen. Da mag einer Künstler, Philosoph oder Denker sein. Es ist nur zu verurteilen. Man sollte darauf mit Nulltoleranz begegnen.

    Was nun die Airline betrifft und den Generalverdacht. Es ist natürlcih völlig bescheuert. Zum Kotzen, dass der gesunde Menschenverstand bei den Regelwütigen keine Rolle mehr spielt. Typisch für unsere Zeit.
    Was es braucht um übergriffe zu verhindern ist sicher nicht ein Klima des Misstrauens, das wird übergriffe nur noch fördern. Sondern ein Klima der Offenheit und der Förderung von gesunden Beziehungen und der Ächtung von solchen, welche Pädophile Beziehungen verklären oder verharmlosen.
    Täter müssen Bestraft werden, keine Jobs mehr bekommen, in denen sie Kindern nahe kommen, aber nicht Männer die echte Liebe für die Kinder haben.
    Leider ist es noch zu oft genau umgekehrt, pädophilen gibt man eine 2. Chance oder vertuscht ihr treiben und als Kompensation erlässt man dann solche unsinnigen Regeln und prügelt auf Unschuldige Menschen.

    • Hotel Papa sagt:

      „Man sollte darauf mit Nulltoleranz begegnen.“ Das Problem dabei: Wo ist Null? In diesem paranoiden Klima der Angst, das wir heute fördern, wird auch eine liebevolle (agape, nicht sexus) oder stützende Berührung unmöglich. Die Welt wird ärmer.

      • xyxyxy sagt:

        Hotel Papa

        lesen sie doch mein Post zu Ende – da schreibe ich ja eben gerade das was sie sagen. Null Toleranz für Tatsächliche übergriffe und solche die es ideologisch rechtfertigen – damit man wieder Beziehungen, wie sie sie beschreiben unbeschwert ausleben kann.
        In diesem Sinne braucht es gerade ein Schwarz – Weiss. Damit das weisse nicht in einen muffigen Graubereich gedrängt wird (wie es heute eben geschieht).

  • Junge sagt:

    Erinnert mich irgendwie an eine Kampagne des Zürcher Gleichstellungsbüros vor ein paar Jahren: „Ich mochte meinen Arbeitskollegen, bis er mich vergewaltigte“, war da auch Plakaten im Tram zu lesen….

  • Auguste sagt:

    hmm… die policy der british airways mag auf uns schweizer übertrieben anmuten, aber sie ist die logische und konsequente fortsetzung der in grossbritannien geltenden regeln und gesetze. ich war oft überrascht darüber, wie korrekt und höflich ich auch als ausländer zum beispiel auf behörden behandelt wurde. das prozedere wurde dadurch, wie überall im verkehr mit behörden, nicht zwingend einfacher, aber es war transparent, verständlich, respektvoll und für alle gleich.

    was den ermessenspielraum angeht, so ist dieser in vielen fällen höchst vernünftig und recht beträchtlich im uk. dort wo es, wie im konkreten beispiel hier, keinen spielraum gibt – absolut konsequent. wenn man einmal über die erste irritation hinweg ist, dann kommt man möglicherweise zum schluss, dass es eine sinnvolle präventiv-massnahme ist, die zwar in den weitaus meisten fällen unnötig ist, aber jene fälle von vornherein verhindert, die sie nötig gemacht haben.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Eben pragmatisch, meistens die richtige Haltung, wenn es unmöglich ist, individuell auf alles zu reagieren.

      • Sportpapi sagt:

        Und pragmatisch gebe ich meinen Kindern auf den Weg, im Zug nicht neben fremden Männern zu sitzen. Wo hört denn diese Hysterie auf?

    • Sam sagt:

      Ich halte dies für einen ziemlichen Trugschluss und bezweifle schwer, dass diese Policy viele Fälle von Kindsmissbrauch verhindert hat. Diese Regelung fördert einzig das Misstrauen ineinander und ist ausserdem schwer diskriminierend. Was diese Reglung mit Pragmatik zu tun hat muss mir zuerst noch jemand erklären, ist mir ein Rätsel.
      Meiner Überzeugung nach werden solche Regelungen vor allem getroffen um dem Wahn nach absoluter Sicherheit zu entsprechen der vor allem auch in den angelsächsischen Ländern beim Thema Kindsmissbrauch vorherrscht. Ich weiss, dass meine Äusserungen für ein Opfer eines Missbrauchs möglicherweise zynisch klingen. Aber absolute Sicherheit gibt es nicht und eine Gruppe Menschen zu diskriminieren und sie unter Generalverdacht zu stellen hat noch nie zu einer befridiegenden Lösung geführt.

      • Widerspenstige sagt:

        @Sam
        Ich bin absolut Deiner Meinung und möchte besonders diesen Satz hervorheben:
        ‚…Aber absolute Sicherheit gibt es nicht und eine Gruppe Menschen zu diskriminieren und sie unter Generalverdacht zu stellen hat noch nie zu einer befridiegenden Lösung geführt.‘

        Ich nenne diese Policy besagter Airlines Bigotterie, sorry!

      • StefanB sagt:

        Wie viele Fälle verhindert werden, weiss man nie genau – da der Missbrauch eben nicht stattfindet 🙂 Aber da wäre die Frage, ob es überhaupt eine Statistik gibt, wieviele Pädosexuelle überhaupt den Erstkontakt zum Opfer im Flugzeug (oder anderen öVM) hergestellt haben.

  • smarty pants sagt:

    am besten wäre wohl so eine art apartheid system. männer dürfen im bus/zug/flugzeug nur in den hinteren reihen sitzen. parkbänklein mit schildern „nur für frauen“. restaurants und bars nur für frauen. männer dürfen sich einer schule, einem kindergarten nur bis auf einen kilometer nähern (ausser, sie haben eine zeitlich begrenzte aufenthaltsberechtigung, wenn sie z.b. etwas liefern müssen. dann müssen sie allerdings von einer weiblichen kontrollperson begleitet sein). konntakt zwischen männern und kindern nur in überwachten kontaktzonen.
    so könnte der kinderschutz massiv verbessert werden. und wer da „diskriminierung“ ruft, macht sich schon mal sehr verdächtig…

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Hoffentlich setzt British Airways den Stänkerer nun auf die schwarze Liste, soll er doch laufen……

  • hansueli sagt:

    Himmeltraurig sind solche Vorschriften. Gott sei Dank hat der Mann BA eingeklagt und das ganze öffentlich gemacht…..

  • fille sagt:

    Die airlines sind in ihrer Politik insofern konsequent, als sie ja auch jeden Reisenden unter den Generalverdacht stellen, ein Terrorist zu sein und deshalb alle Reisenden demütigen Kontrollen und unverständlichen Einschränkungen unterwerfen.

    Wenn sie mir verbieten können, eine Wasserflasche mitzunehmen, weil die durchsichtige Flüssigkeit in Wirklichkeit Sprengstoff sein könnte, warum sollen sie dann nicht einem Mann verbieten, neben einem alleine reisenden Kind zu sitzen? Das ist doch nur folgerichtig.

    • StefanB sagt:

      Vielleicht, weil Sprengstoff die Sicherheit wie auch das Leben aller Passagiere gefährdet? Ausserdem gilt das Verbot, Wasser ins Flugzeug zu nehmen, für alle, nicht nur für bärtige Araber (oder solche, die in etwa so aussehen), es gilt für Männer, Frauen und auch Kinder. In diesem Zusammenhang: das Babyfläschchen ist übrigens ausgenommen – als könnte eine extremistische Gruppe nicht auf die Idee kommen, ein reisendes Paar mit Baby in ein Flugzeug zu setzen. Hier wird nicht allen verboten, neben einem allein reisenden Kind zu sitzen, sondern nur einem Teil – und dies ist die Diskriminierung!

      • fille sagt:

        Ich sage nur, dass die Fluglinien gerne Leute unter Generalverdacht stellen, und dass das auch in anderen Bereichen skurrile Auswüchse zeitigt, nicht nur in dem hier angesprochenen Beispiel.

        Eine gangbare Lösung wäre übrigens gewesen, das Kind umzuplatzieren.

      • StefanB sagt:

        Ach, und übrigens denke ich, dass das Sicherheitsargument nur vorgeschoben ist, damit die H2O-Dealer an den Terminals sich eine goldene Nase verdienen können. Wie schön, dass es demnächst fällt, dieses Verbot!

      • sitkos sagt:

        @fille: Dass Leute unter Generalverdacht gestellt werden Attentäter zu sein, stimmt, ja.
        1. Dass die Fluglinien das gerne machen, würde ich nicht sagen. Das ist ja mit zusätzlichen Kosten/Aufwand verbunden.
        2. „Folgerichtig“ wie im Beitrag von 12:32 geschrieben ist der Verdacht gegenüber Männern nicht.

    • Widerspenstige sagt:

      @fille
      Wenn man es ganz nüchtern betrachtet, handeln besagte Airlines eigentlich gegen Menschenrechtskonventionen. Aber solange Reisen via Fliegen so attraktiv für Viele erscheint, müssen sie sich mit solch fragwürdigen Sicherheitsvorkehrungen und unwürdigen Restriktionen der Airlines versklaven lassen. Flugreisende tun dies auch noch freiwillig. Masochisten?!

  • Christine sagt:

    @ The Man: Ihnen ist der Unterschied zwischen Körperkontakt in Public Viewing Zonen und einem Mann, der mit seinem harten Penis während längerer Zeit am Po einer anderen Person frottiert schon bekannt, oder? Ich habe auch bereits verdeutlicht, dass ich nicht von charmanter oder plumper Anmache in einer Bar oder in einer Disco rede, bei der es auch zu Körperkontakt kommt. Ich rede davon, dass ich im Nachtzug aufwache, weil ein Mann seine Hand zwischen meine Beine schiebt oder weil im Flugzeug plötzlich ein fremder Mann meine Brust streichelt. Es ging diesen Männern nicht um Anmache, sondern darum ihre sexuellen Phantasien auszuleben, ohne dass sie mich um mein Einverständnis gefragt haben.

    Und ja, wirklich echt in jedem Nachtzug und in jedem Langstreckenflug. Das sind keine singulären Ereignisse.

    • Judith sagt:

      von was täumst Du Nachts ? Oder bist Du Pippi aka Christine, sorry aber so gut kannst Du gar nicht aussehen und wenn doch wärst Du nicht im Mamablog 😉

      • Christine sagt:

        @ Sorry, Judith, aber ich finde Deine Antwort weder lustig noch intelligent.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Klar, wir alle sind Pippi……

      • xyxyxy sagt:

        Christine

        also wirklcih ich möchte sie nciht der Lüge bezichtigen – aber ich kenne viele Frauen und meine Frau kennt noch mehr Frauen, aber was ihnen anscheindend dauernd passiert, ist bestimmt nicht die Regel.

        Natürlcih stimmt es, dass übergrife häufiger vorkommen, als es sich ein normaler anständiger Bürger vorstellen kann.
        Aber anstatt dem anständigen Bürger normale Beziehungen zu verbieten, sollte man besser die Übeltäter härter Bestrafen.

      • Stef sagt:

        Hey, man kann das was Christine sagt glauben oder nicht, aber Belästigung oder Vergewaltigung haben nichts mit dem Aussehen zu tun. Weisst du nicht mehr die Blickschlagzeilen, als eine ca 80 Jährige vergewaltigt wurde? Da wurde über den Täter gelacht, statt das Opfer bedauert.
        Ich finds grad zum Kotzen, wie die Empatie in den Keller fällt.
        Und Nein, ich bin nicht Pipppi

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Christine, ich denke einfach, dass Männer, die so etwas nie tun würden, sich auch nicht vorstellen können, wie oft es tatsächlich vorkommt, man will das nicht glauben, diese Dreistigkeit, diese Unverschämtheit.

      • Hans sagt:

        Kaum zu glauben, das sind doch alles Neandertaler…tschudligung, und ich kann durchaus nachvollziehen, dass gegenüber dem anderen Geschlecht ein etwas anderer Ton angeschlagen wird. Da stellt man sich schon die berechtigte Frage, ob eine selbstverständliche und gelebte Achtung vor anderen Individuen in ferner Zukunft mal ansatzweise real wird, ob dies nun Mann oder Frau betrifft.
        Das Problem ist doch vielmehr, dass dort, wo etwas nicht als üblicherweise selbstverständlich vorauszusetzen ist, Gesetze greifen müssen, und dadurch auch für jene ein Generalverdacht besteht, welche dazu gar kein Gesetz benötigen würden. Man schafft wiederum Grenzen. Schwierig.

      • tuttut sagt:

        tja pipi, schon wieder falsch deine annahme, es gibt wesentlich mehr männer die „wissen“ und es ist diesen meist nicht verständlich wieso diese kriminellen denken „……“ (ich weiss wirklich nicht was das gesindel denkt, sorry).

        ein missbrauch ist generell verachtenswert, egal von wem es ausgeübt wird. ob von Frau oder mann.

    • the man sagt:

      Habe gerade schnell eine Blitzumfrage unter den Kolleginnen im Büro gemacht… du scheinst wirklich überdurchschnittliches Pech zu haben, wirklich schade! Und desshalb verdächtigst du jetzt alle Männer im ÖV…

      • Christine sagt:

        @ the man: Bitte höre auf mir Sachen zu unterstellen. Ich habe nirgendwo geschrieben, dass ich «jetzt alle Männer im ÖV verdächtige». Das ist wirklich hanebüchener Unsinn, den Du da verzapfst.

        Ich habe geschrieben, dass ich aus eigener Erfahrung und auch aus Erfahrung anderer Menschen weiss, dass es da draussen Leute gibt, die die körperliche Integrität anderer Menschen nicht respektieren. Und weil das so ist, schützte ich mich dagegen, so gut es geht, und ich finde es auch legitim, wenn man sein Kind davor schützt.

        Ich verdächtige auch nicht jeden Menschen des Diebstahls und dennoch schliesse ich meine Haustüre. Ich verdächtige nicht jeden Südafrikaner des Raubes und dennoch trage ich mein weniges Geld am Körper, wenn ich dort in unsicheren Gegenden unterwegs bin. Ich verdächtige nicht jeden Mann als Vergewaltiger, aber ich bin dennoch geübt in Selbstverteidigungsmethoden. Wenn ich nachts um drei Uhr eine Gruppe Männer auf mich zu kommt, dann wechsle ich die Strassenseite. Ich ziehe es vor, im Nachtzug mit Frauen im Abteil zu sein. Wo ist das Problem?

      • Hotel Papa sagt:

        Da ist kein Problem. Es wird eines, wenn eine Airline eine sexistische Regel zum Thema aufstellt. Es war nicht das Kind, das die Umplatzierung gefordert hat, es war die Airline.

        CYA

        Cover Your Arse, nichts anderes.

      • Judith sagt:

        @Christine, „Ich verdächtige nicht jeden Südafrikaner des Raubes und dennoch trage ich mein weniges Geld am Körper, wenn ich dort in unsicheren Gegenden unterwegs bin“ Sie wohnen in Südafrika? Gibt es keine Schweizer die Rauben ? Jemand reibt sich mit seinem harten an Ihnen und sie machen nichts ? Waren Sie überhaupt schonmals in einem Zug oder Flugzeug?
        Sorry das glaubt Ihnen niemand und genau wegen solchen übertreibungen werden Männer generel als Triebtäter verdächtigt. Naja es gibt auch Frauen mit komischen Fantasien.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja Judith, ich habe manchmal auch Fantasien, nämlich dahingehend, allen ignoranten Weibern die Dummheit rauszuprügeln.

      • smarty pants sagt:

        wenn ich das als mann gesagt hätte, pippi, was hätte ich dann wohl von ihnen zu hören bekommen..?

      • mensch sagt:

        ja, pippi

        wir wollen auch nicht jede titte oder string erblicken müssen – denn dies verletzt meine phsychische integrität !

      • Adi sagt:

        „ich habe manchmal auch Fantasien, nämlich dahingehend, allen ignoranten Weibern die Dummheit rauszuprügeln.“

        Pippi, wie war das schon wieder mit ausfällig werden?

      • Judith sagt:

        @Christine äh Pippi äh wie auch immer, geh mal an die Frische Luft. Oder hast Du Angst dass Dich dort jemand betatscht, träum weiter. Frage mich warum die Redaktion zulässt dass Du unter 5 Nicks dummes zeugs schreiben darfst? Und sobald es jemand merkt wirst Du gewalttätig oder brauchst frische Luft. Du tust mir wirklich leid.

      • Stef sagt:

        Meine Partnerin wurde auf demWeg zur Schule (sie war Lehrein) an einem Tag dreimal belästigt, es war ein einzelner Tag, aber sie war nachher aufgelöst, es ging ja nicht um die legendären Pfiffe, es war handfest.
        Ihr glaube ich.

    • Yves sagt:

      Tut mir leid zu höhren. Es scheint Frauen zu geben, die solche Schweinehunde richtiggehend anziehen. Nicht das du jetzt meinst, ich gebe dir die Schuld. Im Gegenteil! Eine gute Freundin wird auch regelmässig belästigt. Ansonsten kenne ich keine Frau, die mit solcher Häufigkeit beträngt wird.

      • Auguste sagt:

        @ yves

        hmm…, fragen sie ihre freundin mal, ob es eine christine in der selbsthilfe-gruppe gibt.

      • Yves sagt:

        Da würden wir sogar was fürs Klima tun.

      • Yves sagt:

        Na ja, die Gute nimmts eben mit Humor und reagiert irgendwie immer cool auf solche Situationen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Die Diskussion läuft hier grad ganz stark in die Richtung, dass Frauen selbst schuld sind, was immer ihnen auch passiert. Früher mussten sich Frauen bei Vergewaltigungsprozessen anhören, dass sie halt leider das falsche Kleid trugen und deshalb der arme Triebtäter nicht mehr an sich halten konnte – hallo, wo sind wir eigentlich???

      • Yves sagt:

        @Pippi Langstrumpf: Tut mir leid, aber so war das wirklich nicht gedacht. Keine Frau ist selbstschuld. Aber es gibt tatsächlich Frauen, denen passiert das öfter. Das war meine Aussage. Ob’s Zufall ist, oder diese Frauen gerade vom Typ her in ein für diese Männer interessantes Schema passen, weiss ich nicht. Also nix von Frau ist selbst Schuld.

        Und meine Bekannte stellt diese Typen dann immer auf gekonnte Art und Weise blos. Gerade letzt hin im 32er Bus in Zürich. Da hat ein Typ onaniert. Das ging alles sehr direkt und sehr schnell und der Typ wusst gar nicht mehr, wie ihm geschieht. Das Problem in solchen Situationen ist doch, dass eigentlich immer wieder Menschen was mitkriegen, aber nix sagen. Mehr Zivilcourage wäre hier wirklich wünschenswert.

      • zeitungsleser sagt:

        sorry, aber der einzige mir bekannte fall in diesem land in diesem jahrtausend, in dem jemandem die genugtuung gekürzt wurde, betraf einen jungen. das hätte ein gericht sich bei einer frau schon lange nicht mehr getraut.

      • zeitungsleser sagt:

        ps. mit dem argument: nicht genug gewehrt.

    • mira sagt:

      Hallo Christine,
      Aufgrund eigener fehlenden Vorkommnisse, würde es mich wirklich interessieren, wie du aussiehst/wirkst? Bist Du extrem sexy/hübsch oder eher eine graue Maus? Kleidest Du Dich sehr aufreizend (das ist eine Frage, keine Schuldzuweisung)? Wie ist Dein Auftreten: Selbstbewusst oder verschreckt?

      Mich sollte mal einer so anfassen, manno, ich freu mich schon jetzt, was ich dem für eine Szene machen würde!

      • Dominique sagt:

        uiui, arme christine! da „frottieren“ also die männer mit „hartem penis längere zeit“ an ihnen! aua! das ist aber schlimm! sagen sie, arme christine, haben die bösen männer geladene pistolen dabei? oder andere waffen? und sind all die anderne leute im bus und in der u-bahn komplizen der frottiermänner? oder gibt es etwas anderes, das sie daran hindert, den bösen männern zu sagen, sie möchten bitte bleiben lassen, was sie tun?

  • Stuzzicadenti sagt:

    Der Pädo-Vorwurf wurde meines Wissens zuerst als „Atombombe“ in Rosenkriegen eingesetzt. Am Ende dieser Verseuchung steht nun eben der Generalverdacht gegen alle Männer. Wenn aus Liebe Hass wird, kann man die weitere Entwicklung leider niemals absehen…

    • fille sagt:

      Das ist etwas zu plakativ. Vielleicht ist in 15% der Fälle, wo in einer Scheidung der Vorwurf des Kindesmissbrauches erhoben wird, der Vorwurf unbegründet und nur aus Rache erhoben worden. In 85% der Fälle ist etwas dran. Und das ist wirklich eine verzweifelte Situation für eine Mutter, die versucht, ihre Kinder zu schützen.

      Es gibt viele Fälle, wo Väter oder Stiefväter es tatsächlich nicht schaffen, sich ihren Kindern gegenüber angemessen zu verhalten und ihre Grenzen zu respektieren.

      Solange es nicht zu einer Vergewaltigung mit Samenerguss gekommen ist, ist es sehr schwer, etwas nachzuweisen. Es steht also in vielen Fällen Aussage gegen Aussage, und da der Grundsatz unserer Justiz „Im Zweifel für den Angeklagten“ lautet, wird der Täter oft freigesprochen.

      Leider führt das dann auch dazu, das Besuchsrechte nicht eingeschränkt werden (man konnte ja nicht nachweisen, dass etwas passiert ist), und in manchen Fällen führt das so weit, dass die Mutter, falls sie das Besuchsrecht verweigert, ins Gefängnis kommt (konkreter Fall in Frankreich: 1 Jahr Haft), und das Kind dann ganz dem missbrauchenden Elternteil anvertraut wird.

      • Hotel Papa sagt:

        Wo hast du Deine Zahlen her? Die, die ich gehört habe (kann sie allerdings auch nicht belegen), sind etwa umgekehrt, oder noch extremer.

        Böswillig das Vertrauen des Kindes in den anderen Elternteil zu zerstören, ist auch Missbrauch.

      • fille sagt:

        Ich bin ganz deiner Meinung, dass es unmoralisch ist, einen unschuldigen Menschen zu beschuldigen und die Beziehung zwischen Vätern und Kindern einfach aus Rache zu zerstören.

        Leider gibt es einen riesigen Graubereich, wo tatsächlich Sachen passiert sind, aber nicht nachgewiesen werden können.
        Leider machen sich die wirklich Schuldigen in ihrer manipulativen Art diese Tatsache oft zunutze.
        Sie erzählen dann, dass die Frau einfach hysterisch ist und sich nur rächen will. Und oft schlucken die Richter das. Und das Jugendamt auch.

        Das schlimme an der Sache ist: wenn eine Frau wirklich in einer Situation ist, wo ihr ex-Mann den Kindern zu nahe gekommen ist, sie aber nichts nachweisen kann, dann ist das tatsächlich ein guter Grund, hysterisch zu werden, und genau das wird ihr dann zum Vorwurf gemacht und unterminiert ihre Glaubwürdigkeit.

        Deshalb bin ich gegen die Atombomben-Propaganda von Herrn Zahnstocher. Vorwürfe aus Rache kommen viel seltener vor, als die Pädophilen- und Inzest-Lobby gerne propagiert.

        Aber natürlich finde ich es verwerflich, wissentlich falsche Vorwürfe gegen Unschuldige zu erheben.

      • StefanB sagt:

        @fille:
        Zitat: da der Grundsatz unserer Justiz “Im Zweifel für den Angeklagten” lautet, wird der Täter oft freigesprochen.

        Ja, sollte denn der Grundsatz anders lauten? Sollte allein schon ein Verdacht genügen, um jemanden zu verurteilen? Es ist doch ein Meilenstein in der Geschichte der Justiz, dass dem Täter die Untat nachgewiesen werden muss, und nicht der Verdächtige seine Unschuld beweisen muss!

        Oder sollte jeder, der einer bekannten Raserstrecke, auf die Autobahn usw. fährt, beweisen müssen, dass er/sie sich an die Geschindigkeit begrenzung hält? Denn X fährt Auto, X fährt am Tage Y auf dieser Strasse, also ist X verdächtig, die Geschwindigkeit massiv überschritten zu haben.

      • smarty pants sagt:

        „im zweifel für den angeklagten“ bzw. sogar glasklarer freispruch nützt in diesen fällen wenig, da niemand unbeschadet aus aus einer solchen sache rauskommt. da bleibt immer was hängen…

      • Woahaha sagt:

        Die Zahlen sind absolut falsch. Es gibt mehrere Untersuchungen zu dem Thema. Es ist genau umgekehrt. In der Mehrheit der Scheidungsfälle, in denen der Missbrauchsvorwurf gemacht wird, lag tatsächlich kein Missbrauch vor. Oftmals fliegen diese erfundenen Vorwürfe sehr schnell auf.
        Focus hat darüber berichtet. LA Times. Barkley Research..
        Oder einfach mal die Liste an Büchern durchgehen, welche den erfundenen Missbrauchsvorwurf als Waffe gegen den Mann als Tipp beinhalten.

      • fille sagt:

        Ich finde das Prinzip „Im Zweifel für den Angeklagten“ grundsätzlich richtig.

        Ich möchte nur darauf hinweisen, dass es im Bereich des sexuellen Missbrauchs das Problem aufwirft, dass auch Schuldige aus Mangel an Beweisen freigesprochen werden.

        Ebenfalls möchte ich darauf hinweisen, dass nicht jeder Freispruch „Unschuldig“ bedeutet.

        Meiner Meinung nach sollte sich das Jugendamt nicht automatisch dem Urteil des Richters anschliessen, sondern Besuchsrecht unter Aufsicht veranlassen, wenn die Mutter Bedenken hat.

        Leider kostet das mehr Geld und wird deshalb nur ungern verordnet, und wenn dann auch nur für eine gewisse Zeit.

      • Hotel Papa sagt:

        „wenn die Mutter Bedenken hat.“

        Das kann als Kriterium nie und nimmer ausreichen. Nach der Trennung waren die Kinder bei mir. Am Anfang ist mir jedesmal, wenn sie zur Mutter gingen, die Galle hochkekommen. Mensch muss sich in solchen Situationen gewaltig am Riemen reissen, um zumindest äusserlich objektiv zu bleiben. Gibt man dann den Betroffen einen solchen Blankoscheck in die Hand, kann nichts Gutes dabei herauskommen.

      • Eni sagt:

        @ fille

        Wir alle wissen dass sexueller Missbrauch stattfindet jeden Tag aber es werden wohl auch täglich falsche Anschuldigungen gemacht um sich zu rächen. Wie kann es sein dass eine Mutter schweigt und dann wenn sie einen neuen Kerl kennenlernt und die Scheidung einreicht dass der Kindsvater plötzlich ein Vergewaltiger ist. Wenn sie den Verdacht zu unrecht äussert gehört sie in die Kiste. Und wenn es wahr ist, dass der Vater die Kinder sexuell missbraucht hat und sie es gedultet hat dann gehört sie ebenfalls ins Gefängniss zusammen mit dem Kindsvater.

      • StefanB sagt:

        @fille:
        Und was, wenn der Vater Bedenken hat, das Kind eine ganze Woche in der Obhut der Mutter zu wissen, da er ihren Jähzorn, ihre Kurzschlusshandlungen kennt, und für die Gesundheit und das Leben des Kindes fürchtet? Schliesslich sind die viele Kinder, die misshandelt (nicht missbraucht!) werden, die Opfer der Mütter!

      • StefanB sagt:

        Nachtrag: wollte sagen, viele Kinder werden nicht von den Vätern, sondern von den Müttern misshandelt.

      • tuttut sagt:

        tja fille, wenn eine Mutter ihre Anliegen durchgesetzt haben will, kann sie zu einer potenziellen Erpresserin werden. Habe das selbst erlebt und mir wurde der Phädophällie Vorwurf gemacht nur um sich durch setzen zu können. Naja das ging solange zu ihren Gunsten bis ich drohte die Jugendfürsorge einzuschalten und ein physisches und psychologisches Gutachten zu verlangen, mit der Konsequenz das ich danach alles unternehmen würde das sie die Kinder nicht bekommt(Sorgerecht).
        Diese Fälle, ähnlich und/oder gleich gelagert gibt es viele, werden in KEINER Statistik erwähnt und weiss sie vielleicht warum? NEIN? Weil diese nicht an die Öffentlichkeit kommen weil sie Behördlich nicht erfasst sind.

  • markus roth sagt:

    „ich bin keine freundin von menschen die ihren opferstatus zelebrieren“ schreibt die autorin. Eine widerliche bemerkung gegenüber all den opfern die viel leid erfahren haben. Es suggeriert den generalverdacht, dass alle opfer ihren „status zelebrieren“, eine verhöhnung der opfer! Dem ist aber bestimmt nicht so, über 90% von missbrauchten und vergewaltigten opfern leiden ein leben lang und sind beeinträchtigt. Die psychiatrischen kliniken und therapeuten praxen sind voll davon und da gibt es nichts zu zelebrieren. In zweifelsfalle lieber sicherheitsbestimmungen zum schutz der schwächeren. Ich habe in diesem fall volles verständnis für die sicherheitsregeln und könnte die erklärung der bestimmung des flugpersonals nachvollziehen, ohne riesen diskussionen anzuzetteln und mich diskrimminiert vorzukommen.

    • Nicole Althaus sagt:

      Damit war das zelebrieren des feministischen und maskulistischen Opferstatus gedacht. Und nicht einzelne Opfer von Übergriffen – die zelebrieren ihren Opferstatus auch gar nicht – im Gegenteil, sprechen sie oft gar nicht über das, was passiert ist.

      • markus roth sagt:

        was ist das überhaupt “ zelebrieren des feministischen und maskulistischen opferstatus“ ? irgend ein virtuelles intellektuelles gebahren ? kenn ich gar nicht. In von ihnen abgehandelten fall geht es doch um einen konkreten vorgang und wie gesagt kann ich die sicherheitsbestimmung sehr gut nachvollziehen.

    • Georg sagt:

      Zumindest hier im Blog kommen diejenigen welche für sich oft beanspruchen Opfer von männlichen Übergriffen geworden zu sein immer aus der Ecke, welche ihre angebliche Daseinsberechtigung aus ebendiesem Status bezieht. Musste mal gesagt werden.

      Wurde als Bub sowohl von Männern als auch von Frauen ungebührlich angefasst etc. Nichts was mich traumatisiert hätte, aber es fand statt. Trotzdem bin ich noch in der Lage zu differenzieren und von meinem kleinen Erfahrungsfundus nicht auf Gott und die Welt zu schliessen. Think about it.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Genauso ist das leider, jeder Übergriff ist ein Vertrauensbruch, das Vertrauen in die Mitmenschen wird nachhaltig erschüttert, vielleicht kann man das nur nachvollziehen, wenn man es selber erlebt hat.

  • the man sagt:

    Liebe Christine

    Tut mir leid dass du in jedem (wirklich, jedem? echt?) Nachtzug und Flugzeug schlechte Erfahrungen mit Männern machen mustest. Zugegeben: es ist gerade in diesen Verkehrsmitteln schwierig, Körperkontakt zu vermeiden; etwas wie in Public Viewing Zonen…
    Aber nur so am Rande: Ich habe solche Erfahrungen auch schon gemacht, mit VertreterInnen beider Geschlechter: LehrerInnen, Coiffeusen, MitschülerInnen, BarbersucherInnen… Du siehst also, das kann uns allen passieren! Leute gibt’s…

  • Christine sagt:

    @ Macho: Und ich lache über Männer wie Sie, macho, die gerne Macho wären, aber leider nie wirklich intelligente Kommentare liefern. Das müssten Sie aber, wenn Sie hier jemandem beeindrucken möchten.

    @ Auguste: Ihr Kommentar zeugt von sehr wenig Einfühlungs- und Vorstellungsvermögen. Sie sind doch nicht wirklich so phantasie- und empathielos, wie Sie sich hier geben, oder schon? Übersteigt es Ihr Vorstellungsvermögen tatsächlich, sich vorstellen zu können, dass eine Frau eine Familie im Ausland, Fernbeziehungen und einen Beruf haben kann, die das Alleinereisen erfordern? Und sind Sie dermassen empathielos, dass Sie sich nicht einfühlen können, dass es unangenehm ist, in der U-Bahn frottiert zu werden?

    @ Pippi Langstrumpf: Es ist wohltuend, neben so stumpfsinnigen Statements wie jene von obigen Herren, hier zwischendurch auch mal einfühlsame und kluge Kommentare wie Ihre lesen zu dürfen. Danke!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Danke für das Kompliment, Christine! 🙂 Bei gewissen Kommentaren muss sich frau manchmal richtig fremdschämen, die schlimmste Art des Schämens……

      • markus roth sagt:

        „fremdschämen“ was für ein unwort. Das gibts doch gar nicht. Wenn andere menschen sich total daneben benehmen, ist das nicht mein ding und ich bin auch nicht verantwortlich dafür und muss mich auch nicht solidarisch dafür schämen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich finde den Ausdruck gut, er beschreibt genau, was ich manchmal fühle, z.B. wenn ich beim Zappen in gewissen TV Formate wie Superstar etc. gerate, da kann ich jeweils nur ganz schnell umschalten, so peinlich, Menschen die sich übertreffen wollen darin, sich zum Affen zu machen……

    • Adi sagt:

      Pippi, schreibst du etwa gerade als Christine? 😉 …war nur so ein Gedanke der mir durch den Kopf ging.

      Denn „einfühlsame und kluge Kommentare“ habe ich heute von dir noch nicht gelesen – einfühlsam vielleicht, aber klug? Sie sind einfach recht extrem (Rechtfertigung von solchen Massnahmen) und das wars dann aber auch.

      Gäbe es so etwas wie „rechts-aussen“ übertragen auf Genderfragen, so müsste ich dich teilweise leider in dieser Ecke ansiedeln (nicht immer; ich mag mich auch an Threads erinnern wo ich deine Statements durchaus gut fand).

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein Adi, es gibt tatsächlich auch andere Frauen, die so denken wie ich, nicht jede ist dann „Pippi“. Wenn Du meinst, mich rechtsaussen ansiedeln zu müssen, bitte, das ist mir eigentlich egal, ich nehme mir die Freiheit, manchmal auch gegen den herrschenden Mainstream der Roten und Grünen anzugehen, das Brett vor dem Kopf ist nicht dünner, wenn es durch die rotgrüne Brille gesehen wird.

      • Adi sagt:

        Nun, du hast meine Methapher mit „rechts-aussen“ offenbar überhaupt nicht verstanden. Mit roten und grünen hatte das nichts zu tun – im Gegenteil, deine Positionen decken sich wohl mehr mit rot-grün als mit rechts-konservativ.

        Die Betonung lag mehr auf „aussen“ (=am Rand, extrem): also im Sinn von „in Genderfragen eine extreme (weibliche) Stellung vertretend“.

        Schade ist, dass sich Frauen wie du bei jedem Thema wo es um „Unrechtbehandlung des Mannes“ geht, sofort in ihrem Monopol der Opferrolle bedrängt sehen statt sachlich abzuwägen (…ob es sinnvoll ist, eine solche Airline Policy zu haben oder nicht).

    • macho sagt:

      Kannst du mir deine Antipathie wenigstens erlkären Christine? Ich komm grad nicht mehr nach…

      Könntest z.B. zitieren, was ich so schlimmes gesagt habe. Dann reden wir weiter.

      • Christine sagt:

        macho sagt: 6. Juli 2010 um 11:37

        «Wieso heuchlerisch? Bin ich Pädophil?

        könnte kotzen bei solchem Stumpfsinn….»

        Ich finde es zum Kotzen, wenn Du meine persönlichen Erfahrungen als Stumpfsinn bezeichnest. Es mag sein, dass meine persönlichen Erlebnisse nichts zur Lösung dieser Angelegenheit beitragen, wie Du weiters schreibst, aber Deine gehaltlosen Kommentare noch viel weniger.

      • macho sagt:

        Mein Gott Christine, ich hab ja nicht deine Erfahrungen als Stumpfsinn bezeichnet, hätte mich aber auch genauer ausdrücken müssen. Ich hab nur die Aussage gemeint, wo du meinst wir Männer wären heuchlerisch. Und ja das ist Stumpfsinn…

  • O.O sagt:

    Früher musste man noch Internet-Anschluss haben um als potentieller Pädophilen zu gelten. Heute reicht es anscheinend schon, wenn man ein Mann ist….

  • Adi sagt:

    Mir leuchtet das irgendwie nicht ein… Das Flugzeug ist ein öffentlicher Ort, mit anderen Passagieren, Flugbegleitern etc. Das Kind ist dort wohl sogar neben einem pädophilen Mann ziemlich sicher. Danach am Flughafen wird es (sofern es ein Kind ist) abgeholt und sieht nacher den Sitznachbar ja nicht mehr – die Policy von BA scheint mir wirklich masslos übertrieben zu sein.

    • rabenmutter sagt:

      Es gäbe jedoch auch das Worst Case Szenario: Der Mann bringt den Jungen dazu, ihm zu sagen, wo er am Zielort zu finden ist, Kinder plaudern manchmal gerne… Also sucht er ihn dort auf und da ihn der Kleine schon kennt, geht er mit ihm „spazieren“. Klingt nach Dürrenmatt, ist jedoch schon oft passiert.

      Dennoch bin ich der Meinung, dass die Policy übertrieben ist und kein Mann einfach so verdächtigt werden darf. Und übrigens gibt es auch pädophile Frauen, wieso werden wir also nicht gleich mitdiskriminiert und Kinder müssen ganz unter sich bleiben?

      • Yves sagt:

        Nun ja, der Mann kann auch über den Gang oder einen Passagier mit dem Kind in Kontakt tretten und so an die Addresse gelangen. Vielleicht sogar nur durch mithöhren des Gespräches mit der redseligen Sitznachbarin.
        Das Ganz errinnert mich ein wenig an die Schildbürger, sorry.

    • Eremit sagt:

      Ja, das mit öffentlichen Ort ist einleuchtend.

  • Christine sagt:

    Auf Grund zahlloser Ereignisse, die mir widerfahren sind, bestehe ich darauf Im Nachtzug und auf Langstreckenflügen, also wenn ich die Reise im Schlaf verbringe, nur neben Frauen gesetzt zu werden.

    Bereits als Teenager ist es mir sehr, sehr häufig widerfahren, dass ich plötzlich eine Hand auf dem Oberschenkel hatte, mir ein Mann in die Haare griff, sich Männer an mir rieben, etc, etc. Ich erspare Euch die Details. Aber ich habe noch in jedem Nachtzug und auf jedem Langstreckenflug eine unerwünschte körperliche Annäherung erfahren. Ich rede nicht von charmanten Komplimenten, sondern Handgreiflichkeiten ohne vorhergehende Gespräche. Und zwar gerade wenn es besonders eng, das Abteil, das Flugzeug voll war. Dass die Ehefrauen nebenan sassen, dürfte einigen Männern noch einen zusätzlichen Kick verschafft haben.

    Dieses Empörungsgedönse, dass Männer unter Generalverdacht gestellt werden, find ich ein bisschen heuchlerisch. Wie wärs, wenn sich alle mal darüber empören würden, dass viele Männer, die körperliche Integrität anderer Menschen nicht respektieren?

    • macho sagt:

      Wieso heuchlerisch? Bin ich Pädophil?

      könnte kotzen bei solchem Stumpfsinn….

      • Auguste sagt:

        hmm…, kommen sie christine, wenn sie so ein heisses chick wären, an dem sich alle reiben wollten – wieso sind sie dann so oft alleine unterwegs?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @Auguste, das war jetzt unterste Schublade, gehen Sie an die frische Luft!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Kann Ihre Erfahrungen leider nur allzu gut nachvollziehen, die sogenannten Frotteure gehören zu den Unangenehmsten, ist mir unzählige Male passiert, auch dann, wenn ich mit meinen Kindern unterwegs war, so pervers! Als mein Sohn älter war, hatte er es einmal bemerkt, seitdem war er immer sehr aufmerksam, wenn wir in Bergbahnen oder andern engen Räumen unterwegs waren und ging gleich dazwischen. Ich weiss, dass das absurd tönt, man will es nicht glauben……

      • mensch sagt:

        interessant ist wer jeweils solche erfahrungen macht; wir sind alle noch nie in einem engen abteil oder so gereist…

      • macho sagt:

        Das ist wirklich….eklig, armseelig, wäääää

        Verstehe schon, dass das euch beschäftigt, wenn man es erlebt hat. Ich will ja nichts verharmlosen oder sagen, das es nie vorkommt. Aber eure Schilderungen tragen aber nichts zu einer sachlichen Diskussion bei und ändern nichts daran, dass der beschriebene Fall ein Skandal ist.

    • mensch sagt:

      in jedem nachtzug, auf jedem langstreckenflug die erfahrung gemacht

      entweder sind sie masochistisch oder dämlich

      • macho sagt:

        ja hört sich schon sehr übertrieben an….

        Und deshalb alle Männer scheiss behandeln? -> super Logik

    • Definieren Sie mir einmal „viele Maenner“, Christine: Ist das jeder zweite, jeder Zehnte, jeder Hundertste oder jeder Millionste? Und einmal weiter gefasst> Gibts es etwas in diesem Leben, vor dem wir uns zu hundert Prozent absichern koennen?

      • Judith sagt:

        Bin auch schon im Halbschlaf erwacht weil mich im Flugzeug jemand befummelt hat, irgendwie hat es mir sogar gefallen, bis ich gemerkt habe das es mein Mann war.

      • Hotel Papa sagt:

        Nehme an, Du meinst „nicht mein Mann“?

        Macht sonst irgendiwe keinen Sinn.

      • Auguste sagt:

        hmm…, pippi genau lesen. „aufgrund zahlloser ereignisse…“ – die gute christine versucht uns einen bären aufzubinden. dagegen hilft nur grobes schrott und die schachtel liegt manchmal in der untersten schublade. nebenbei, ich bin jahrelang zur rush-hour in dichtestgedrängten underground-zügen in london gefahren und bin nicht einmal zeuge eines solchen übergriffs geworden.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @Auguste, zum Streiten habe ich heute kein Talent….. Höre grad Konstantin Wecker zu:

        Liebeslied

        Ich möchte am Abend mit dir auf fremden Balkonen sitzen,
        das Licht wäre mollig und die Luft nicht mehr grell.
        Ich käme gut aus mit mir, und wir würden den Tag rausschwitzen
        Dann könnt ich dich lieben, eventuell.

        Und dann breit ich mich
        einfach aus in dir,
        wir werden wesentlich,
        und dann leben wir.
        Und dein Lächeln fällt in kleinen Bissen
        herab zu mir.

        Ich möcht gegen Abend mit dir auf behäbigen Pferden reiten,
        und das Land, das Land zerfließt unter unserem Schritt.
        Die Sonne stirbt wie ein Tier, und man sieht sie die Augen weiten.
        Und wir ziehn in ihr Rot und sterben mit.

        Und dann breit ich mich
        einfach aus in dir,
        wir werden wesentlich,
        und dann leben wir.
        Und dein Lächeln fällt in kleinen Bissen
        herab zu mir.

    • Georg sagt:

      Das von Dir beschriebene ist wiederlich und ich habe auch schon solche Szenen beobachtet und die Männer dann gleich lautstark darauf angesprochen…es ist schlicht nicht zu tolerieren.

      Aber Hand aufs Herz: In JEDEM Nachtzug und LF eine unerwünschte körperliche Annäherung?

    • StefanB sagt:

      Hm, und die Opfer der Pädosexuellen, die nicht nicht darüber hinwegkommen, verlangen dann, nur noch neben Personen zu sitzen, die nicht dem Tätergeschlecht entsprechen.

      Aber da könnte ja jeder Grapscher einfach behaupten, als Kind von einem Mann begrapscht worden zu sein, und ertrage deshalb nur noch, neben (nach Möglichkeit) jungen und/oder hübschen Frauen zu sitzen.

      Christine, wenn Sie bei jedem(!) Nachtzug und jeden(!) Langstreckenflug belästigt worden sind, so weckt dies in mir den Verdacht, dass a) die Zahl dieser Reisen jeweils nicht weit über eins liegt, oder b) Sie hyperempfindlich reagieren, wenn jemand im Gedränge zufälligerweise an Sie stösst.

      Ich empfehle Ihnen, wenn wieder so ein Grapscher mit seiner Frau neben Ihnen sitzt und seine Finger nicht bei sich behalten kann, aufzustehen und dem Übeltäter eine zu watschen, dass seine Brille über die nächsten drei Sitzreihen fliegt. Dann wird er zu Hause wohl nochmals eine Standpauke erleben. Oder beginnen Sie doch ein interessantes Gespräch mit seiner Frau, über Kinder, Sockenstopfen, Abwaschen usw. Da wird dem ollen Grapscher bald langweilig werden. 🙂

      • Hans Mustermann sagt:

        @Hotel Papa & @Judith
        Ich nehme an sie hat das genau so gemeint *lach* Aber für dein Problem gibts das Scheidungsrecht Judith 😉
        @Christine Hast du nur viel Fantasie oder siehst du so scharf und wilig aus das alle an dir Rumfummeln wollen?
        Für mich ist deine Ausage nicht sehr glaubhaft aber wenn doch bist du zu bedauern
        Und ganz allgemein: Lieber mal einen zuviel diskriminieren wie einem Kind sein Leben und den Spass am Sex zu verauen

    • mira sagt:

      Es tut mir sehr leid, dass sie so schlimme Erfahrungen machen mussten. Ich bin schon viel geflogen, allerdings haben sich solche Verhaltensweisen auf NIcht-Europäer beschränkt. Und auch so nur sehr selten.

      Ohne im geringsten Ihnen die „Schuld“ zuschieben zu wollen: Ein selbstbewusstes Auftreten, bestimmtes, lautes Wehren (dem anderen soll es anschliessend richtig peinlich sein) helfen, solche Situationen zu vermeiden / abzuwehren.

      Ich hatte als sehr junge Frau (<25) manchmal Probleme mit grossen/fetten Männern, die mit ihrem Arm nicht nur die ganze Armlehne belegten, sondern sogar noch darüber hinaus. Geholfen hat jeweils ein dezidiertes Zurückschieben des Armes mit direktem Augenkontakt. Für den Rest des Fluges hatte ich jeweils Ruhe (und Platz!). Aber auch hier: die meisten Mitreisenden waren sehr freundlich und auch für ein Gespräch zu haben.

    • Heinrich sagt:

      Bin völlig Ihrer Meinung, dass Übergriffe ALLER Art und von JEDEM Geschlecht ekelerregend sind.
      Ich habe als Mann einige Male Übergriffe von Frauen hinnehmen müssen.
      (Zunge reinwürgen, gröbstes unerwünschtes Fummeln, nächste Nähe suchende Frotteusen etc.)

      Aber deswegen setze ich das weibliche Geschlecht nicht unter Generalverdacht.

    • tuttut sagt:

      Und die Mütter und die Frauen ebenso. wir wurden zu hause übelst geschlagen von unserer „Mutter“ und in meinem Umfeld in dem ich gross wurde waren es weit aus mehr Frauen als Männer, welche gewalttätig gegenüber Kindern waren. Und die Mutter meiner Kinder dachte auch nicht allzu viel wenn sie die Kinder schlug (einfach mal schlagen egal wohin). Sorry das ist doch absurd was hier dargestellt wird. Wenn du im asozialem Bereich gross wirst siehst du ein bisschen ein anderes Bild. Dort sagt niemand etwas wenn die Frau (Mutter) zuschlägt.
      Wir sollten „wissen“ das es unterschiedliche Bevölkerungsschichten gibt, und dass das Verhalten in den Schichten verschieden ist.
      Ach und dieses agressive Verhalten der Damenwelt bei den Randständigen ist nunmal (frau/man lese und staune), eine Agressionsbewätigung gegenüber den Schuldigen der Situation: “ Der Mann“. Und nicht vergessen das Kind ist halt von einem …..

      @Christine

      Wie wärs, wenn sich alle mal darüber empören würden, dass viele Frauen, die körperliche Integrität anderer Menschen nicht respektieren?

  • In diesem Zusammenhang waere es sinnvoll, nicht nur die Paedophilie, die von Maennern ausgeht, zur Grundlage dieser Richtlinien zu nehmen, sondern auch diejenige, die von Frauen ausgeht. Erstere ist leider wohlbekannt, Zweitere deswegen aber nicht inexistent. Wenn es wirklich um Praevention ginge, duerften weder Maenner noch Frauen neben Kindern sitzen, das waere nur konsequent. So hingegen ist diese Richtlinie gany klar sexistisch und eine Spaetfolge des allerfinstersten Kapitels der Frauenbewegung. Und was ich von diesem Kapitel halte, ist allgemein bekannt: Nichts.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Marcel, wenigstens Du, den wahren Sachverhalten verpflichteter…
      es geht um die pädosexuellen Männer und Frauen!

      • Nicole Althaus sagt:

        Liebe Brunhilde – Ihr Einwand ist ernst genommen und im Text korrigiert – wenigstens an der Stelle, an der der Ausdruck passt.
        Ich muss mich hier allerdings auch ein wenig gegen den Generalverdacht wehren: Ich bin nicht zu faul, blöd, ignorant, wenn ich nicht immer sofort auf alles reagiere. Ich bin bloss zu beschäftigt. Ich sitze nicht 24 Stunden an diesem Blog – ich habe noch sehr viele andere Jobs und zwei Kinder 😉

      • Brunhild Steiner sagt:

        Liebe Schreiberin (sonst katapultierts mich wieder in die Schlaufe)
        wirklich herzlichen Dank für die Korrektur!
        Meine Sturheit sollte nicht den Eindruck erwecken ich halte Sie für faul, blöd oder ignorant,
        ehm, auch wenn aber immer noch einige auf die Antwort zum Sonntag und so…
        aber lassen wir das für den Moment! Einen erfolgreichen Tag!

      • Nicole Althaus sagt:

        Ich kann nicht antworten auf Texte, die ich nicht verfasst habe.

    • Ja, die mangelnde Konsequemz ist hier verraeterisch, Brunhilde. Generalpraevention umfasst saemtliche Akteure einer Gesellschaft, nicht nur einzelne Teile- und zwar unabhaengig von der Haeufigkeit. Soweit mit bekannt ist, sind es haeufiger Maenner, die wegen Paedophilie verurteilt werden, als Frauen. Doch das ist beim Begriff der Generalpraevention voellig unerheblich. Und ja, auch ich wurde als kleiner Junge angemacht von erwachsenen Maennern, zwei Mal, soweit ich mich erinnern kann. Doch man sollte seinen eigenen Erlebnishorizont nicht mit dem Allgemeinzustand der Gesellschaft verwechseln. Wie schon weiter oben angemerkt wurde: Kinder in Zukunft nur noch neben Flugpersonal, auch wenn dieses streng genommen genauso unsicher ist.

  • macho sagt:

    Und jetzt kommen sie sicher alles allen Löchern gekrochen und beschuldigen Frau Althaus der Verharmlosung der Pädophilie.

  • macho sagt:

    Ja, als ob rassistisches Profiling das sexistische Pendant legitimiert…

    kranke Welt

  • René sagt:

    British common sense? Selbst wenn die Stewardess ihren allfällig noch vorhandenen gesunden Menschenverstand gehabt hätte, sie hätte gegen eine der zahlreichen Policies verstossen müssen. Wir haben Policies für alles, aber entweder kein Hirn mehr oder keine Möglichkeit mehr, selbiges zu gebrauchen.

  • macho sagt:

    Völlig realitätsfremd und männerfeindlich. Verbieten wir allen Kindern den Kontakt mit gleichaltrigen, weil sie sich gegenseitig mobben könnten? Lässt man keine Araber mehr ins Flugzeug weil Terroristen meist von dort kommen? Oder lässt man Frauen keine Kinder mehr gebähren weil die meisten Kindsmörder Frauen sind? Alles völlig sinnlose Massnahmen oder? Genau so verhält es sich in diesem Fall, leider wollen das viele nicht sehen. Ob mit dem Vorwand desKinderschutzes oder mit dem Vorwand, die Männer sollen nicht so empfindlich sein und sich gefälligst alles gefallen lassen, es ist trotz allem Diskriminierung. Finde es sehr schade, dass gerade Frauen das nicht sehen wollen oder können.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Ist zwar nur ein Nebengleis, aber wie ich finde, ein sehr wichtiges.
    Es geht nicht um Pädophlie, sondern um Pädosexualität.
    Die Dinge sollten beim richtigen Namen genannt werden!
    Es wäre wichtig dass sich immer mehr Menschen, und eben auch die Medien, weigern weiterhin einen kriminellen Sachverhalt mit einer verschönernden Beschreibung zu versehen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Sie haben recht, Brunhilde, mit „Kinderliebe“ hat so etwas gar nichts zu tun. Es ist eine blöde Gewohnheit, so wie auch immer von „Missbrauch“ von Kindern gesprochen wird, das würde ja bedeuten, dass es auch einen völlig legalen „Gebrauch“ gibt.

      • Brunhild Steiner sagt:

        tja, dann warten wir mal ab, ob das auch im Artikel geändert werden wird…,
        (Liebe Frau Althaus) ich fände es dringend angebracht!!!

      • Brunhild Steiner sagt:

        also Versuch um 10.45 kommt nicht durch,
        liebe Schreiberin, wäre es möglich die Pädophilie durch Pädosexualität zu ersetzten? Fänd ich wirklich wichtig!!!

    • staun sagt:

      das sog. ’nebengleis‘ ist eines, das in eine gute richtung führt – danke für die hinweise!

      es geht hier klar um pädokriminalität von pädokriminellen personen.

      es geht um sexualisierte gewaltverbrechen, um sexualisierte misshandlung, sexualisierte (kindes)folter und nicht um miss-brauch, der legalen ‚ge‘-brauch voraussetzt.

      kein opfer darf mehr als ‚geschändet‘ bezeichnet werden – die schande liegt klar bei den tatausführenden.
      und diese ’schänden‘ nicht, sie foltern!

      sprache darf nicht verschleiern – sie tut es leider nur zu oft.
      wir sind gut beraten, wenn wir uns um nicht verharmlosende, verschleiernde begriffe für gewaltverbrechen bemühen und sie konsequent anwenden.

  • Grimm sagt:

    British Airways?

    Lausiger Service, schlechtes Essen und ‚gruusige‘ Flugzeuge:
    Danke, dass Sie mit BA geflogen sind.

  • Grasshüpfer sagt:

    Also Entschuldigung, hier gehts um einen (halb-)öffentlichen Raum, in der alle sehr eng nebeneinander sitzen. Jeder sieht/riecht jeden, also ist da die Wahrscheinlichkeit, dass etwas passiert, wohl extrem tief (wenn einer neben mir ein Kind unsittlich anfassen würde, dann bekäme der aber ordentlich was in die Fresse). Dieses extrem tiefe Risiko gilt es dann mit der Persönlichkeitsverletzung des Generalverdachts zu vergleichen. Ist wohl sonnenklar, dass die Persönlichkeitsverletzung schwerer wiegt.

    Anders siehts wohl aus, wenn ein alleine fliegendes Kind neben einen Mann in eine dieser neuen First Class Suiten gesetzt würde, welche durch Schiebetüren blickdicht geschlossen werden können (oder eben auch Kabinen auf einem Schiff). Aber auch dort ist nicht einzusehen, warum das nicht auch für Frauen gelten soll (siehe oben erwähnte Studien).

    Wie in allen Dingen wäre hier wohl ein wenig gesunder Menschenverstand von Nöten, aber das verträgt sich halt schlecht mit der angelsächsischen Strömung, dass immer jemand (anderer) Schuld ist und Selbstverantwortung kieine Tugend sei.

    • Tommy K sagt:

      Der letzte Abschnitt bringt es doch auf den Punkt! Aber da sich ja „gesunder Menschenverstand“ nicht in Regeln fassen lässt, werden sich halt Angestellte immer auf die ihen auferlegten Paragrafen berufen (müssen).

      Der Generalverdacht trifft einem ja auch selbst als Vater. Wehe, es gerät in falsche Augen/Ohren, dass es Fotos gibt, wie man(n) seine eigenen Kinder badet.

  • mensch sagt:

    Sagenhaft, was für ein leimendes Thema, erneut. Einen solchen Kitt in der lesende Gesellschaft zu erzeugen, bedarf einer intellektuell hochstehenden Leistung.
    Dies alles natürlich nur aus sicht eines neadertaligen Mannes.

    und nun zum Thema:
    Zurecht? Ja, es ist ihr Recht alles in diese policy zu schreiben, was ihnen beliebt – analog zur themensetzung eines blattes…ob dies rechtlich dann gültig ist, sei eine andere Frage.

    Darf man Männer unter Generalverdacht stellen, um Kinder zu schützen? Ja, oder denn es ist ja geschehen.

    Oder anders gefragt: Geht die Sicherheit Minderjähriger über den ethischen Grundsatz der Rassismus- und Sexismusfreiheit? Auch anders gefragt bleibt ein Ja – einzig in der Formulierung kann noch eine Anpassunge vorgenommen werden:
    Darf die Diskriminierungslust am Mann, die Würde des Mannes beeinträchtigen?

    Wie geht es also all den Knaben im SOmmer, die nun von einer Schwimmlehrerin unterrichtet werden? SOllte da nicht die Genderpolizei einschreiten?

  • Ginola sagt:

    Wenn man dies so liest überrascht es mich, dass Frauen und Männer noch nebeneinander sitzen dürfen….-

    Generallverdacht ist, egal welche Bevölkerungsgruppe es trifft, immer schlecht, aber irgendwie doch menschlich. Ich sehe nicht ganz, wie mit dieser Policy die Sicherheit der Kinder verbessert werden soll?

    Ich bezweifle, dass es der Fluggesellschaft wirklich um das Wohl der Kinder geht. Das ist doch vielmehr eine „cover your arse“-Politik, um sich gegen mögliche Klagen zu schützen.

    Auf der anderen Seite müssen wir Männer (oder allgemein unter generallverdacht-stehende) nicht so ein grosses Drama darum machen. Klar, niemand mag es, schon nur des Geschlechts wegen als potentieller Täter angesehen und behandelt zu werden. Aber wenn man kein Täter ist, muss man sich doch gar nicht aufregen. Solche Policies bekommen doch nur noch mehr Aufmerksamkeit, je mehr man sich darüber aufregt. Deshalb, ignorieren und halt wieder den Sitzplatz wechseln. So what?

    Interessant wäre noch zu wissen, wie denn diese Policy umgesetzt wird, wenn der Vater mit seinen eigenen Kindern reist? Denn Missbrauch kommt ja auch innerhalb der Familien vor.

    • ich sagt:

      wenn du kindergärner wärst und jedes jahr dich gegen die gleichen unausgesprochenen vorurteile „vielleicht ist er ja nur darum kindergärner, weil..“ kämpfen musst, geht das an die substanz und zu lasten deiner psyche, zu lasten deiner arbeit zu lasten dies und jenem. glaub mir, ich hab so was von die schnauze voll von all den sich-rechte-rauspicken-aber-keine-pflichten-wahrnemen-wollen-frauen, männerdiskriminierung in aller öffentlichkeit und und und …ich weiss schon gar nicht mehr, wie ich mich als mann verhalten soll und darf: darf man sich gegen diskriminierung überhaupt noch wehren oder gilt man dann gleich als frauen-hasser? muss man einfach alles übersich ergehen lassen, sprich resignieren oder ist dann das wieder un-männlich? ..“wer“ ist heute noch ein mann, oder sollte ich eher fragen „was“ ist heute noch ein mann?

      • Hotel Papa sagt:

        Frauen-Hasser, Raktionär, ewig Gestriger, Jammerlappen, zu-kurz-Gekommener, Frust-Haufen, Macho-Fossil. Hab ich noch was vergessen?
        Ach ja: SVP-Wähler.

      • Ginola sagt:

        @ ich

        Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dieser ewige Kampf an die Substanz geht. Ich wollteund will auch keinenfalls bagatellisieren.

        Ja, man darf, soll und muss sich gegen Diskriminierung wehren. Die Frage ist einfach wie. Ignorieren ist nicht gleich resiginieren. Den Kampf verbal aufzunehmen und zu versuchen, die Ganze Thematik logisch abzuhandeln, schlägt jedoch mit grosser Sicherheit fehl und vor allem kostet dieser Kampf sehr viel Ressourcen.

        Tja, jetzt braucht es halt wieder eine Standortbestimmung für den Mann. Diese momentane Orientierungslosigkeit der Männer sehe ich durchaus als Chance. Man ist gezwungen, sich selber wieder mal den Spiegel vor den Kopf zu halten und eben deine gestellte Fragen beantworten („…“wer” ist heute noch ein mann?, “was” ist heute noch ein mann?, etc..“). Mann sollte keine Angst haben, die Antworten darauf zu finden. Dass es nicht einfach ist, hat niemand behauptet.
        Wir Männer können aus der Emanzipation eigentlich nur lernen, indem wir nicht die Gleichen Fehler machen, wie einige Frauen.

      • PiPaPo sagt:

        @ Ginola: du willst zwar nicht bagatellisieren, du tust es aber. Ich schliesse mich der Meinung von ICH an. Ich denke wenn du selber eine ähnliche latente oder konkrete Verdachtserfahrung gemacht hättest, dann würdest du nicht leichtfertig von ‚ignorieren ist nicht resignieren‘ sprechen. Hier gehts nicht um was Leichtsinniges oder Vergehen im Stile von ‚Falschparkieren‘ – dies sowohl in der eigentlichen Tat, wenn sie tatsächlich stattgefunden hätte, wie auch bezüglich den Folgen eines undedachten oder unbegründeten Vorwurfs von Missbrauch oder Ähnlichem. Es ist zu verstehen, dass die Gesellschaft die potentiellen Opfer schützen will, doch es stellt sich die berechtigte Frage, ob sie dabei nicht wesentlich über das Ziel hinausschiesst. Schutz, wird heute immer mehr als absolute und unkritisierbare Massnahme verstanden, welche den Schaden unberücksichtigt lässt, welcher der Missbrauch des Schutzes angerichtet. Das Thema ist gegenwärtig gesellschaftlich eine Hype und dies führt leider all zu oft zu undifferenzierter Betrachtungsweise und Handlungen. Wie wir von anderen Beitragenden lernen, ist ein signifikanter Anteil der vorgebrachten Missbrauchsverdachte oder Anschuldigungen statistisch nachgewiesenermassen nicht zutreffend. Einen Verdacht klebt aber am Angeschuldigten – und es geht wie gesagt dabei nicht um ein Kavaliersdelikt – und lässt sich nicht mehr abschütteln. Ungeachtet der Tatsache, dass die Unschuld bewiesen ist. Es sind Dinge, welche nicht nur berufliche Karrieren, sondern auch Familien und Leben vollkommen zerstören können. Das Leben von Unschuldigen eben; genauso Unschuldige, wie die echten Opfer von Missbrauch. Es ist grotesk, dass man dieses Leid in Kauf nimmt, um scheinbar das andere um jeden noch so hohen Preis zu verhindern. Leid scheint offenbar in dieser Gesellschaft nicht gleichwertig zu sein – eine nicht ganz neue Erkenntnis.
        Der offenbar wichtiger Unterschied scheint aber doch übrig zu bleiben, wenn man sich damit nicht zufrieden geben will und weiter nach Gründen sucht: in einem Fall handelt es sich um Leiden von schwachen, schützenswerten Menschen – Kindern eben, im anderen Fall nur um männliche Erwachsene. Da lässt sich Leiden akzeptieren, das muss daraus geschlossen werden. Akzeptieren lässt es sich zumindest beim ‚Männlichen‘, da ist Schmerz und Leid ja bereits Teil der Gender-Laufbahn, so quasi Teil des Programms. Aber eben nur da, denn überall wo ‚Weiblich‘ drauf steht, da gelten dich gleichen Wertsysteme dann eben nicht mehr – oder eben akzeptiertbare ‚Kollateralschäden‘.
        ….und um endlich zum Schluss zu kommen: den betroffenen hilft hier kaum, dass sie sich vor den Spiegel stellen und sich fragen, was denn nun ein Mann sei. Das ist eine Frage, welche sich Bewegte, Emanzipierte oder Sensibilisierte stellen um sich weiter zu entwickeln. Doch den Opfern des Opferschutzes hilft dies relativ wenig. Und mir persönlich erscheint es gegenüber ihren persönlichen Leiden und erfahrener Diskriminierung respektlos.

      • Ginola sagt:

        @PiPaPo; 1900

        Nun, wenn es als bagatellisierung und respektlos hinüber gekommen ist, möchte ich mich entschuldigen. Das war nicht meine Absicht.

        Ich bin mit deinen Ausführungen grundsätzlich einverstanden. Ich sehe es also nicht ganz „unähnlich“. Es sind da zwei verschiedene Dinge, welche ich anspreche:

        Einerseits wäre da die Situation „Der neue Mann“ (Wer bin ich? etc.). Auf der anderen Seite geht es um ungerechfertigte Anschuldigungen.
        Bei der ersten Situation erachte ich es als durchaus zweckmässig und wichtig, dass man sich den Spiegel mal vor den Kopf hält. Die Emanzipation hat mit gewissen Grundsatzfragen die Gesellschaft verändert. Die Stellung des Mannes war über jahrhunderte klar. Und diese wird, mit dem berechtigten Anspruch der Frauen auf Gleichberechtigung, nun halt in Frage gestellt bzw muss neu definiert werden. Wer, was und wie muss also sein als Mann?? Nun, auch wenn verschiedenste Klischees aufgebrochen wurden, glaube ich, dass (Frauen (ja, generell Menschen) sowohl vor wie nach der Emanzipation das Gleiche suchen bzw. wollen: Sie wollen primär mal fair, gerecht und auf gleicher Augenhöhe behandelt werden vom Partner. Ich denke, dass ist durchaus legitim. Auf wie einfühlsam, diskussionsbereit, gepflegt etc. ein Mann sein muss, gibt die Emanzipation in meinen Augen keine Anwort. Da wird es immer Unterschiede geben.

        Klar, die Emanzipation hat auch sonderbadre Blüten hervorgebracht. Und so hat denn bei gewissen Frauen das Pendel zu weit in die andere Richtung geschlagen. Die sehen dann im Mann vorallem einen Feind, anstatt einen Mitmenschen. Die setzen dann bei der Scheidung zum Beispiel gezielt Missbrauchsvorwürfe (Kind, Frau) ein, um dem bösen Mann zu schaden (denn diese Frauen wissen ja, dass der Mann in der Gesellschaft fälschlicherweise eher als potentieller Täter angesehen wird als die Frau). Und diese Frauen setzen alles daran, ja nicht als Frau angesehen zu werden (aber als Mann dann auch nicht…hmmm..- als was dann??). Aber weisst du was, das ist mir sowas von egal. Denn solche Frauen disqualifizieren sich selber. Und sie realisieren es, früher oder später auch.

        Ungerechtfertigte Anschuldigungen sind, egal ob sie den Mann oder die Frau betreffen, unfair und ja, können ein Leben zerstören. Es gibt sicher Bereiche, bei welchen der Mann mehr leidet z.Bsp bei der ungerechtfertigten Anschuldigung wegen sexueller Belästigung von Kinder und/oder Frauen etc. Das ist natürlich nicht richtig. Es muss da wohl noch in den verschiedensten Bereichen ein Umdenken stattfinden. Vor allem aber sollte die Wahrnehmung der Gesellschaft über den Mann ändern. Das ist aber ein langer Prozess.

    • „Frauen-Hasser, Raktionär, ewig Gestriger, Jammerlappen, zu-kurz-Gekommener, Frust-Haufen, Macho-Fossil. Hab ich noch was vergessen?
      Ach ja: SVP-Wähler.“

      Ist doch allgemein bekannt, dieses Reaktionsmuster. Mann muss es ja nicht weiter beachten.

      • Auguste sagt:

        @ hotel papa

        hmm…, da wären u.a. noch: train- und plane-spotter, saab-fahrer, dreiviertel-hosen träger, bundesrat, musikanten-stadel fan, vbz-ler, sexgott (in anführungszeichen)…

      • Hotel Papa sagt:

        „Richtiger Mann“ hast Du vergessen.

      • Hans sagt:

        @auguste
        Saab: hmm… und jetzt dachte ich immer, ein Saab ist was für ewiggestrige reaktionäre Linke welche sich im fortgeschrittenen Alter auch mal was leisten wollen ohne ihre Gesinnung aufzugeben
        Dreiviertelhosenträger: Auschliesslich oder zuweilen? Ich bin kein SVP Wähler…. noch nicht…

      • Auguste sagt:

        @ hans

        hmm…, dreiviertel-hosen bei männern sind in genau einem fall akzeptabel: wenn das wasser im keller oder in der tiefgarage knöchelhoch steht.

      • Stef sagt:

        @auguste Das macht mich aber traurig, meine alte Glatzentracht gefällt dir nicht und mein 3/4 Hosen auch nicht. Ich muss zum Modeberater. Was hältst du von Turnschuhen, schwarzen Socken Unterhemden? Hab leider keine Chance bei dir;-)

    • Georg sagt:

      „Aber wenn man kein Täter ist, muss man sich doch gar nicht aufregen.“

      Doch, genau das muss man. Es geht um Bürgerrechte. Genau so kannst Du z.B. auch bei willkürlichen Abhöraktionen oder Hausdurchsuchungen argumentieren, „wer nichts zu verbergen hat…bla bla“.

      • Ginola sagt:

        @Georg

        Klar, es geht um Bürgerrechte. Und es ist ebenso glasklar, dass sich jeder soviel aufregen kann, wie er will.

        Ich habe nicht gesagt, dass „sich-nicht-aufregen“ gleichbedeutend mit „ethisch-rechtlich-korrekt“ ist. Ich finde weder diese Policy, noch willkürliche Hausdurchsuchungen korrekt. Aber sich deswegen aufregen? Gut, bei der Hausdurchsuchung müsste einfach wieder alles ordentlich aufgeräumt werden…

  • Andrea W sagt:

    Es gibt underdessen einige Untersuchungen zu diesem Thema:
    Eine DoktorArbeit einer britischen Wissenschaftlerin kommt zu dem Schluss, dass es gleich viel pädophil veranlagte Männer wie Frauen gibt.
    Wahrnehmungstest: In einem Text wurde eine Situation zwischen einer Frau und einem Kind geschildert. In einer zweiten Stufe die Frau durch einen Mann ausgetauscht. Der Textinhalt blieb gleich. Bei der Situation Frau/Kind interpretierten die Testpersonen den Inhalt als fürsorglich, zärtlich. Bei Mann/Kind wurde die gleiche Situation als Missbrauch, pädophil gewertet.
    Den Tests gibts auch in Videoform. Gleiches Resultat. Obschon der Mann und die Frau das gleiche machten, wurde das Verhalten des Mannes als kritisch gewertet, das Verhalten der Frau jedoch nicht.

    Ein Sorgetelefon in England veröffentlichte vor einigen Jahren Zahlen bezüglich Missbrauchs. In 30% der Fälle wurde eine Frau als Täter angegeben. In 40% ein Mann. Diese Aufschlüsselung wurde nur einmal veröffentlich, man dürfe keine Aufschlüsselung mehr vornehmen. Hauptgeldgeber war eine Frauenstiftung…

    In Deutschland gab es eine Untersuchung zu den Strafen in Missbrauchsfällen. Frauen wurden erheblich weniger bestraft als Männer. Bei gleicher, bzw ähnliocher Sachlage.

    In der Schweiz gab es wohl den Fall, das ein Mädchen erst die Mutter beschuldigte. Die betreuende Psychologin konnte dies nicht glauben… und nach einer gewissen Zeit hat das Mädchen den Vater beschuldigt, dieser wurde verurteilt. Jahre später, aus dem Mädchen war eine Frau geworden, sagte sie aus es war doch die Mutter. Aber sie sei von allen Seiten bedrängt worden, es könne doch nur der Vater sein, da hat sie irgend wann nachgegeben und das gesagt was alle hören wollten. (quelle: Mißbraucht: Dokfilm)

    Auch interessant:
    In den USA werden in bis 2/3 der Sorgerechtsfälle Missbrauchsvorwürfe an den Mann gemacht. Allein der Vorwurf hat gereicht um einen Vorteil für die Frau heraus zu holen. Seit einigen Jahren hat sich dies geändert: Die Gerichte achten stärker darauf. In NY stellen sich (lt NY Times) 80% dieser Vorwürfe als erfunden heraus. (Es gibt sogar Bücher, in denen der Missbrauchsvorwurf als Waffe gegen den Mann aufgeführt wird. Ebenso als generelle Racheaktion gegen Männer.)

    Kinder, die von Frauen missbraucht werden, haben es besonders schwer. Man glaubt ihnen kaum. Bei Jungen kommt noch der Ms Robinson Effekt dazu. Ein 13jähriger, der von einer 30 jährigen „verführt“ wird gilt als männlich.

    • zeitungsleser sagt:

      danke für diesen post, insb den letzten absatz.

      anmerkung: man kann auch einen anfangsverdacht zeigen (untersuchung an fällen, sample aber etwas klein), dass männliche jugendliche opfer sexueller gewalt tiefere genugtuungssummen zugesprochen bekommen – offenbar weil ihre „abwehrfähigkeit“ als höher eingestuft wird als bei jugendlichen weiblichen geschlechts. ergo: weniger schützenswert.

      der skandalfall in dem das bundesgericht ein selbsverschulden des unter 16 jahre alten opfers sexueller übergriffe annahm (und reduktion um 25% gab) – obwohl das strafrechtliche schutzalter 16 ist! – betraf auch einen jungen.

      • ich sagt:

        @Andrea W: hast du ein paar links dazu. das würde mich sehr interessieren, da mehr zu lesen. danke schon im voraus! 🙂

    • Georg sagt:

      Siehe Missbrauch durch Lehrerinnen in den USA…die Spitze des Eisbergs.

    • Greatsheep sagt:

      Danke, genauso geht und ging es mir. Null Problemo für Verständnis wenn es „ein Täter“ statt „eine Täterin“ gewesen wäre.

  • Yves sagt:

    Das ist doch Schrott, aber leider Realität. Es ist doch allgemein bekannt, dass die Mehrheit der sexuellen Übergriffe im Verwandten und Bekanntenkreis geschehen. Die Fälle vom fremden bösen Mann sind eigentlich eher selten.

  • Karin sagt:

    Ich finde das völlig unverhältnismässig. Ausserdem gibt es auch – zwar wesentlich selterner, aber doch – pädophile Frauen. Das Kind sitzt ja im Flugzeug nicht alleine neben dem fremden Mann, es sind in nächster Nähe noch etliche weitere Personen anwesend. Mich stört es schon, wenn diskutiert wird, ob die wenigen Männer, die in einer Kinderkrippe arbeiten, die Babys wickeln dürfen, oder ob diese Arbeit den Kolleginnen vorbehalten ist. Ist doch krank!

    • Andrea W sagt:

      Bis jetzt gibt es keine seriöse Studie die besagt, dass es wesentlich seltener pädophil veranlagte Frauen als Männner gibt. Nur wenn man die Verurteilungen als Studie zulässt. Aber es gibt Studien, welche zum Schluss kommen, dass bei beiden Geschlechtern die pädophile Veranlagung ähnlich verteilt ist. (Ob Männer dieser Veranlagung häufiger nachgeben als Frauen, dazu ist mir noch keine Studie bekannt)
      Ist auch ein Wahrnehmungsproblem: Das Streicheln eines Mannes wird wesentlich schneller als Missbrauch gewertet als das Streicheln einer Frau. Gleiche Handlung. Aber die Gesellschaft kommt oftmals zum Schluss, dass das eine dem Kind schadet, das andere nicht.
      Siehe auch mein anderes Post

      • Karin sagt:

        Da hast Du sicher völlig recht. Ich wollte vor allem drauf hinweisen, dass das Schema „männlich gleich Gefahr für Kind“ nicht stimmt; nicht die pädophile Veranlagung von Frauen herabspielen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Also laut dem Deutschen Bundeskriminalamt sind 98,5 % der angezeigten Täter männlich, ich denke, das wird in andern Ländern etwa ähnlich sein. Der Deutsche Kinderschutzbund spricht von 2,5 % weiblichen Täterinnen.

      • Hotel Papa sagt:

        Stichwort ist „Angezeigt“. Das sagt aus, wann etwas dagegen unternommen wurde. Es sagt nichts aus, wann etwas vorkam.

        Wenn wir jetzt noch die Fälle herausrechnen, wo der Pädo-Vorwurf als Hebel bei der Besuchsrechts-Diskussion verwendet wurde. Es dürften nicht wenige sein.

        Wenn schon, müsste man die Verurteilungen zu Rate ziehen, und selbst Da sind die Zahlen, wie Andrea W richtig sagt, durch die Wahrnehmung des Sachverhalts durch die Gerichte verzerrt.

      • Stef sagt:

        @pippi, Ich kenne einige, die von Frauen, teils ihren Müttern missbraucht wurden, ja, ich kenne mehr, die von ihren Vätern missbraucht wurden.
        Aber es ist schwer, als Mann (häufig kommt es ja erst wenn das Opfer erwachsen ist, zur Anklage) sagen, dass man von einer Frau missbraucht wurde, genauso, wie es mit Gewalt in der Beziehung ist, da kommt ein Grinsen, ein „das sind doch Wunschträume“ oder „warum hast du dich nicht gewehrt“, oder „wie soll denn das gehen?.
        Es gibt ja noch diese Literarische Figur der erfahrenen Frau, die den (sehr) Jüngling in den Sex einführt.
        Es gab mal einen Artikel, glaub im Beobachter vor vielen Jahren, über eine Familie, die rausgefunden hatte, dass ihre minderjährige Babysitterin ihre beiden Buben missbraucht hat. Die Familie schilderte dann, wie ihre Bemühungen nach Aufklärung und Gerechtigkeit im Sand verliefen. Finde ich ein gutes Beispiel.
        Wenn die von BA ein schlechtes Gefühl gehabt haben, dann hätte das Kabinenpersonal halt ein Auge drauf haben sollen, wäre ja eh noch nett, wenn sie ein Kind ab und zu mal Fragen würden, wie es ihm geht.
        Ich wurde noch nie von ner Frau missbraucht, aber verbal Belästigt schon öfters, Betatscht ein paar mal, befingert ein mal und ein mal bekam ich die Haare angezündet von zwei betrunkenen Frauen um die 40 rum. Das ging fast ins Auge.
        Und weisst du was? Es hat nie jemand reagiert, auch die emanzipierten Frauen nicht. Zum Glück bin auch ich emanzipiert und behandle Leute nicht nach Geschlecht sondern nach ihren Handlungen. Nenn es Gewalt gegen Frauen, ich nenne es Notwehr.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Die gehen auf Nummer sicher, wer soll es ihnen ernsthaft verdenken? Natürlich ist das im Einzelfall eine krasse Massnahme und wirkt lächerlich, aber wenn mal etwas passieren sollte, würde das Geschrei gross sein und der Imageschaden für die Airline erheblich. Man darf auch nicht vergessen, dass Pädophile völlig hemmungslos vorgehen, ein Unrechtsgefühl geht denen in den meisten Fällen ab, die bedienen sich an Kindern, wie es ihnen gerade passt und sich die Gelegenheit ergibt. Mir ist persönlich der Fall eines kleinen Jungen bekannt, der im Schwimmbad, als er zur Toilette ging, aufs Übelste belästigt und beinahe vergewaltigt wurde. So leid es mir für die grosse Mehrheit der Männer tut, die sich nie etwas zuschulden kommen lassen, würde ich doch, wenn ich verantwortlich wäre, eine Risikominimierung vornehmen. Wenn der Mann vernünftig gewesen wäre, hätte er das auch eingesehen, es war eine Vorsichtsmassnahme, wie es im Flieger viele gibt, und hat nichts mit ihm persönlich zu tun. Wenn ich beim Einchecken meine Schuhe ausziehen muss, weil ich vielleicht eine Terroristin sein könnte, muss ich mir das auch gefallen lassen.

    • Sportpapi sagt:

      Und das Autofahren verbieten wir auch gleich, weil es doch immer wieder zu Unfällen kommt. Nein, was im Bereich des Generalverdachts gegen alle Männer aktuell passiert, ist einfach nur krank. Hier wird viel mehr Schaden angerichtet, als tatsächlich verhindert.

      • Rahel sagt:

        @ Pippi Langstrumpf

        Tut mir leid, was Sie alles erleben mussten! Daneben ist mein Erlebnis nur Peanuts!

    • Nicole Althaus sagt:

      Ja Pippi – aber alle (Männer, Frauen, Kinder, Schwarze, Weisse, Gelbe) müssen die Schuhe ausziehen, wenn Sie nach Amerika fliegen. Das ist ein Unterschied. Was Sie verlangen, ist ein bisschen so, wie wenn kein Mann mehr nach Einbruch der Dunkelheit auf die Strasse mehr dürfte, weil Frauen Angst haben, vergewaltigt zu werden. Man kann doch nicht zum Schutz der einen, die REchte einer ganzen Menschengruppe einschränken.
      Wenn schon – müsste die Airline das allein reisende Kind konsequent neben einer Flugbegleitperson plazieren nicht?

      • mira sagt:

        Ziehen sie mal ein Kopftuch an und gehen mit einem bärtigen jungen Araber durch die Kontrolle. Dann werden Sie sehen, wie gleich alle sind…

      • Nicole Althaus sagt:

        Ich habe nicht behauptet, dass es kein rassistisches Profiling gibt. Im übrigen verurteile ich auch das. genau so wie sexistisches Profiling – nichts anderes ist die policy der British Airways.

      • Yves sagt:

        Sehe ich auch so. Und meines Wissen wird das Kind immer überwacht und geht ja kauf alleine auf die Toilette. Wenn dann ein Mann das Kind auf das stille Örtchen begleitet, würde ich diese Vorsicht ja noch verstehen. Aber ein Mann, der mit seiner schwangeren Frau auf dem Flug ist?

      • Yves sagt:

        @Mira: habe ich schon gemacht. Kein Problem. Immer höfflich bleiben und lächeln.

      • Rahel sagt:

        Habe mir auch gerade überlegt, dass es doch das einfachste wäre, ein allein reisendes Kind prinzipiell nur neben eine/n Flugbegleiter/in zu setzen ( oder besser noch neben einen Roboter ohne jegliche Gefühlsregungen und Geschlechtsmerkmale) ! Denn wer gibt uns die Gewähr dass nicht auch eine Frau einem Kind gefährlich werden kann?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, das wäre vielleicht die beste Lösung. Ich weiss einfach, dass Airlines, was Sicherheit anbelangt, sehr sensibel reagieren, ich wäre die Letzte, die ihnen deswegen Vorwürfe machen würde. Wie gesagt, die meisten Menschen sind nette Zeitgenossen und ihren Mitmenschen gegenüber freundlich und hilfsbereit eingestellt, aber was, wenn nicht, und dann gerade ein Kind, das einem Erwachsenen gegenüber wehrlos ist, ausgenutzt wird?

        Da kommt mir eine Begebenheit in den Sinn, die lange zurückliegt: Ich war mit meinem Bruder auf Sizilien in den Ferien, bei Bekannten. Auf der Rückreise machten wir eine Schiffspassage, wir waren zwei Tage auf dem Schiff. Dort lernten wir drei sehr nette Menschen kennen, ein Geschwisterpaar in den Zwanzigern mit ihrer kleinen Schwester. Wir hatten viel Spass zusammen, der Bruder, Antonio, hat mich und seine kleine Schwester geneckt und mit uns gespielt, das ganze Schiff war wie ein grosser Spielplatz. Am Morgen des zweiten Tages hat er mich geweckt, mein Bruder war schon aufgestanden und nicht im Raum, er umarmte mich und gab mir einen Kuss, ja, und da steckte er mir völlig unvermittelt die Zunge in den Mund. Ich war geschockt, wusste nicht, wie ich reagieren sollte, es war mir so peinlich, meinem Bruder sagte ich nichts, weil ich fürchtete, dass er vielleicht dachte, dass ich etwas falsch gemacht hätte. Die Schiffsreise war mit einem Schlag kaputt, ich wartete nur noch, dass wir endlich ankommen, alle Leichtigkeit und Freude war dahin, ich war damals elf, ein Kind, das quasi nur aus Armen und Beinen bestand, überhaupt noch nicht entwickelt. Warum ich das hier erzähle? Vor einigen Tagen gerieten mir die Fotos dieser Schiffsreise in die Hände, da kam alles wieder hoch. Der besagte Antonio hat den Vorfall sicher längstens vergessen, ist ja nichts passiert.

      • Rahel sagt:

        @ Pippi Langstrumpf

        Ja, solche Erlebnisse vergisst man als Opfer nie!
        Auch mir ist da mal etwas passiert. Als ich auf dem Weg zu meinen Grosseltern war, ist mir ein Mann nachgelaufen. Zuerst fragte er mich, ob ich wisse, wo eine bestimmte Strasse sei. Als ich ihm, bereitwillig wie man in dem Alter so ist ( ich war etwa in der ersten oder zweiten Klasse ) den Weg dorthin erklärte, meinte er plötzlich: “ Jetzt musst Du schauen “ und spritzte vor meinen Augen auf die Strasse. Dummerweise hatte ich in der fünften und sechsten Klasse einen Lehrer der diesem Mann frappant ähnlich war. Und auch heute kommt das Ganze hin und wieder hoch.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @Rahel

        Es sind genau solche „Nichtigkeiten“, die Vertrauen kaputt machen und in Kindern das Gefühl aufkommen lassen, nicht sicher zu sein, nirgends. Ich habe mal gezählt, wie oft ich solche „kleinen Übergriffe“ erdulden musste, bevor ich in die Pubertät kam, es waren über zehn, und immer kamen sie völlig unerwartet, meistens von Menschen, die ich kannte, denen ich so etwas nie zugetraut hätte. Das waren Angestellte meines Vaters genauso wie ein Berufsberater, da war ich zwar schon 14, aber völlig unberührt, weil ich körperlich eine Spätzünderin war.

      • Rahel sagt:

        Hierhin gehört eigentlich mein vorheriger Kommentar 🙂

      • Adi sagt:

        „…müsste die Airline das allein reisende Kind konsequent neben einer Flugbegleitperson plazieren“.

        Nun, wenn das dann mit dem Ticket des Kindes bezahlt wird – ok.
        Ansonsten ist der Kostenaufwand (8h 1-to-1 Betreuung durch Flugpersonal) einfach nicht gerechtfertigt.

    • Martin A. sagt:

      Die Massnahme ist überzogen, Pipi. Der Mann sitzt neben den Jungen. Ich glaube aber nicht, dass er den Jungen vergewaltigen oder sonstwie belästigen kann. In derselben Reihe sitzt auch eine schwangere Frau. Gleich neben dem Mann. Neben dem Jungen ist der Gang und die Persone auf der anderen Seite und jene eine Reihe weiter hinten sieht in etwa auch was vorgeht.
      England ist absolut hysterisch was Pädaphilie angeht. Man ist dort schon soweit, dass Zeitungen Namen und Wohnort veröffentlichen und wenns daneben geht, hat man halt den Falschen Namen publiziert.

      Und übrigens, auch das ausziehen der Schuhe und die Flüssigkeitssache sind hysterische Reaktionen, die ein tatsächlich vorhandes Problem nur vordergündig angehen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Rahel, ich habs gesehen, manchmal kommen meine Kommentare auch am völlig falschen Platz… Was Du gesagt hast wegen Peanuts, stimmt eben nicht, jeder Übergriff ist eklig, man fühlt sich beschmutzt, Kinder können damit überhaupt nicht umgehen.

      • Hotel Papa sagt:

        Kurze Anleitung zum Antworten Platzieren, wo sie hingehören:

        Ist direkt unter dem Beitrag, auf den Du anworten willst ein „Antworten“ Link?
        JA: Gut! Den verwenden.
        NEIN: Der grauen Linie direkt links neben dem Beitrag nach oben folgen (nötigenfalls über mehrere Beiträge), bis ein „Antworten“ Link kommt. Den verwenden. Steht unter dem zu beantwortenden Beitrag schon ein oder mehrere weitere/r, kommt Deiner darunter. Es kann dann sinnvoll sein, nach alter Sitte den/die AnzusprechendeN mit @Nick zu adressieren.

      • Rahel sagt:

        @ Pippi Langstrumpf

        Ja sicher ist jeder Übergriff schlimm, keine Frage! Wollte mit meinem Peanuts das auch nicht abschwächen! Aber ich denke doch, dass es gravierendere Folgen hat, wenn einem das mehrmals passiert, wie in Ihrem Fall oder eben „nur“ einmal wie bei mir! Darüber hinweg kommt man aber so oder so nicht!

        @ Hotel Papa

        Danke für die nette Anleitung 🙂

        Ich mache das auch grundsätzlich so, kommt aber trotzdem selten mal vor, dass sich einer meiner Beiträge verirrt 🙂 Aber ich werde mir bezüglich das „Fremdgehen“ meiner Antworten von jetzt an besonders Mühe geben 🙂

    • PiPaPo sagt:

      Ein selten undifferenzierter Kommentat. Der darf nicht unkommentiert bleiben.
      Auch mir ist persönlich ein Fall bekannt, bei den vertrauensvoll ein Kind mit seiner Mutter (…und das sollen, so sagt man, doch unglaublicherweise weibliche Wesen sein….) durchs Leben gegangen ist und dann von dieser aufs Übelste gedemüdigt, missbraucht, manipuliert und geschädigt worden ist – und dies nicht nur im psychologischen Sinne. ….und wenn ich weiter darüber nachdenke, so kommt mir doch auch noch eine mir persönlich bekannte Person in den Sinn, die doch tatsächlich als Kind von einer weiblichen Person sexuell genötigt worden ist…..es soll tatsächlich auch noch weitere Fälle geben.
      Wenn ich der Argumentation der Vorschreiberin folgen würde, dann muss doch tatsächlich auch aufgrund dieser ‚Evidenz‘ die vernünftige Vorsichtsmassnahme einer Risikominierung angewendet werden: Frauen dürfen ab sofort nicht mehr mit Kindern alleine gelassen werden, auch wenn dies die eigenen sind! – und dies obwohl es mir sehr leid tut für die doch grosse Mehrheit von sich wohlgefällig verhaltenden Frauen! Meine Empathie ist ihnen sicher – doch Sicherheit geht vor.
      Hirnriss total. Und wenn wir den so wertvollen Gedanken noch ein wenig weiter spinnen und die Schreiberin ernst nehmen wollen, dann müssen wir zu der einzig richtigen und konsequenten Konklusion kommen: ab sofort sind alle Schuhträger weltweit als potentielle Terroristen in Datenbanken der Geheimdienste zu fichieren! Ja und überhaupt, die meisten Terroristen stammen ja sowieso alle entweder aus der Dritten Welt oder aus Muslimischen Staaten – also sperren wir die doch auch gleich alle präventiv ein. Total gute Idee! Jawoll, damit retten wir bestimmt die Welt! Nein, sie ist nicht mehr zur retten, solange es solche Frauen gibt – und natürlich auch Männer – welche nicht in der Lage sind zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden.

    • Eremit sagt:

      @Pippi Langstrumpf
      Wenn ein paar Frauen öffentlich Männer verleumden, darf man dann auch erwarten, dass dann präventiv ein öffentliches Redeverbot für Frauen erteilt wird?

      Manchmal muss man sich fragen was zuerst war: Die „Verteufelung“ der Männer und die leider daraus entstehende Präferenz zu Kinder mit manchmal krankhaften Zügen oder die Präferenz zu Kinder mit manchmal krankhaften Zügen und daraus entstehende Verteufelung der Männer?
      Wie wäre es diese Abwärtsspirale beiseitig zu verhindern, in dem manfrau öffentlich (nur) „sexuelle Absichten mit Kinder“ auf schärfste veruteilt und zugleich sagt sag Männer sonst so gutes tun für die Gesellschaft. Zuckerbrot und Peitsch? „Verwendet man (frau) nur die Peitsche, so sucht das Pferd das Weite“.
      :-/

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Dagegen habe ich gar keine Einwände, Eremit, man/frau darf gern auch das Positive erwähnen, es geht ja nicht um die Verteufelung der Männer, sondern darum, gewisse Auswüchse zu unterbinden.

  • sgt klinger sagt:

    Genau Muschg heisst der Typ. Zuerst ärgert man sich über diesen Generalverdacht und die Umsetzung in den englischsprachigen Ländern… und dann erinnert man sich an die unmöglichen Kommentare des Hr. Muschg betreffend Roman Polanski welche uns seine Einstellung sehr deutlich machten. Plötzlich empfindet man die Umsetzung gar nicht mehr extrem und unverhältnismässig. Es gibt ja viele Polanskis und noch mehr Täterschutzromantiker und Rosabrillentragende, nicht alle sind aber Schriftsteller.

    • Cybot sagt:

      Ich wette du hast den Artikel von Muschg nicht gelesen. Oder zumindest nicht verstanden, so wie all die anderen, die nur irgendwie verstanden haben, er hätte Polanski verteidigt. Eigentlich hat er viel mehr genau solche Situationen kritisiert, wie sie in dem obigen Artikel beschrieben werden, genau dahin führt es nämlich, wenn man Sachen nicht versteht und deshalb einfach mal pauschal alle an die Wand stellt.

      • zeitungsleser sagt:

        meines wissens hat er vorallem die sogenannten reformpädagogen der odenwaldschule verteidigt, was ein krasser fall von zynismus ist. immerhin mussten die jahrelangen und offenbar mehr oder weniger systematischen missbrauch an den ihnen zur ausbildung und obhut anvertrauten jugendlichen zugeben.

      • sgt klinger sagt:

        Wie Zeitungsleser ausführt hat Muschg in Zusammenhang mit der Polanski Affäre die Reformpädagogen der Odenwaldschule verklärt. Das nenne ich Täterschutzromantiker. Ich hab den Artikel gelesen und die verschiedenen Argumente verfolgt. Muschg ist für mich seit Jahrzehnten eine unmögliche Person die sich zu diesem Thema wiedermal mit unmöglichen Argumenten meldete. Punkt. Das nichtverstehen grassiert bei der Pro Muschg Fraktion, weil die mal pauschal alle anderen an die Wand stellt die nicht dem gnädigen Schriftsteller applaudiert.

      • fille sagt:

        Ich habe den Muschg-Artikel gelesen und verstanden und fand ihn widerlich.

      • fille sagt:

        Was ich nicht ganz verstanden habe, war was Muschg als Autor mit seinem Hörspiel „Der Zusenn oder das Heimat“ gemeint hat…

        Da habe ich tatsächlich noch einige offene Fragen.

  • samuel sagt:

    folgen der sogenannten ‚emanzipation‘?
    und überhaupt… kinder haben ohne begleitung nicht zu fliegen!

    • sgt klinger sagt:

      Es gibt einige gute Gründe warum Kinder auch mal allein fliegen. Ob mein Kind allein ins Lager ins Tessin geht oder seine Verwandten in den USA besucht ist beides gleich „wertig“ – Eltern können/dürfen aus verschiedenen Gründen nicht immer dabei sein.

    • Auguste sagt:

      hmm…, wäre in begleitung aus england wegzuschwimmen vorzuziehen, samuel?

  • ich sagt:

    > Darf man Männer unter Generalverdacht stellen, um [was auch immer]?
    nein, das dürfte man nicht, wird aber ungestraft so gemacht und findet sogar anklang – zumindest in unserer kultur und medien.

  • maiabee sagt:

    arme männer…
    sie wären so grosszügig und gütig 🙁

    • Tommaso sagt:

      was ist denn das für ein bescheuerter spruch?

      • Eremit sagt:

        Sorry, was ist an dem Spruch bescheuert?
        Man kann ihn als zynisch männerfeindlich auffassen, man kann ihn auch als zynisch frauenfeindlich auffassen, man muss aber nicht.

  • zeitungsleser sagt:

    ich habe das auch gelesen. ich wusste nicht, ob ich ob dieser absurdität lachen sollte oder was eigentlich? gibt es einen bekannten fall eines pädoangriffs im flugzeug? die kinder werden doch nach dem flug von den airlines begleitet oder nicht? also eine völlig ungeeignete massnahme.

    was mich etwas zum grübeln brachte war, dass die reaktionen meiner bekannten so ausfielen: männer lachten, frauen sagten gar nichts und setzten diesen „beschwerdichnichtwirverdienenweniger-blick“ auf.

    vielleicht sollte man wirklich einfach nur lachen.

    allerdings – ich glaube dass dieses verdachtsklima erfogreich verhindert, dass männer pädagogen werden und davon reden doch auch immer alle.

    und dann wieder, wenn es männer gibt wie adolf muscht die einen käse von pädagogischem eros schwätzen, dann bin ich vielleicht wieder für absurde schutzmassnahmen.

    • zeitungsleser sagt:

      muschg muss es natürlich heissen

    • Nicole Althaus sagt:

      Ich befürchte fürs Lachen ist der Vorfall zu ernsthaft: Immerhin ist ein Flugzeug ein öffentlicher Ort. Und wenn man da Männer qua Geschlecht als Risikofaktor betrachtet, ist das doch recht bedenklich.
      Und ja, dieses Verdachtsklima verhindert erfolgreich, dass Männer Pädagogen werden.

      • Hotel Papa sagt:

        Diskussion letzte Woche mit zwei Lehrerinnen. Eine erzählt von ihrem Bekannten, junger Musiker in Ausbildung, derzeit am Jobben. Bei Bewerbungen um eine Musiklehrer-Stelle hat er als Mann keine Chance, wenn sich parallel eine Frau bewirbt. Der Grund: die One-on-One Situation mit Kindern in der Musikausbildung. Die Schulen wollen das „Risiko“ nicht eingehen.

        Ausserdem: Situation Hilfestellung beim Turnen: Turnlehrer lassen heute im Zweifelsfall das Kind lieber stürzen, als Einzugreifen. Der Grund: die nötige körperliche Berührung.

        Manchmal denke ich, wir haben jedes gesunde Gefühl zum Thema verloren.

      • zeitungsleser sagt:

        einverstanden. aber was ist mit dem „pädagogischen eros“?

      • sagt:

        Der Begriff „Eros“ bezeichnet in den Künsten (zu denen ich auch die Pädagogik zähle) das Streben nach dem „Schönen, Wahren“ und hat nichts mit dem zu tun, was unsere Zeit als „Erotik“ verkauft.

        Nur kurz eine stark vereinfachte Wiki-Definition, die können’s kanpper sagen als ich:

        „Der Eros steht in seiner platonischen Gestalt demnach für eine die Freundschaft übersteigende, nichtsexuelle Form der Liebe, die als der pädagogische Eros zwischen dem Lehrer und dem Schüler bei der Gewinnung der Erkenntnis vermittelt.“

      • Auguste sagt:

        @ hotel papa

        hmm…, wenn ich als musikschüler zwischen pink und chris de burgh als lehrkraft wählen könnte…

      • zeitungsleser sagt:

        @bü: sie haben nicht verstanden. der herr von der odenwaldschulde von dem es heisst dass er – unschuldsvermutung! – jugendliche missbraucht hat, hat eben diesem pädagogischen eros gehuldigt und muschg hat ihn verteidigt mit „nähe ist kein missbrauch“.

      • smarty pants sagt:

        nein, der herr aus der odenwaldschule und seine mittäter haben natürlich nicht dem „pädagogischen eros gehuldigt“ sondern übergriffe übelster art begangen. und die hat muschg sicher nicht verteidigt.

        was man muschg aber vorwerfen muss ist gutgläubigkeit den odenwald-lehrern gegenüber und blindheit (es kann nicht sein, was nicht sein darf).

      • zeitungsleser sagt:

        „Damals brauchte er seine Neigungen, die jetzt am Pranger stehen, nicht zu verleugnen. Die Grundlegung des „pädagogischen Eros“ findet sich in den Schriften Platons, die vom Körperlichen der Lehrer-Schüler-Beziehung durchaus nicht absehen.“

        http://www.tagesspiegel.de/meinung/andere-meinung/adolf-muschg-naehe-ist-ein-lebensmittel-kein-missbrauch/1719208.html

      • smarty pants sagt:

        ok, so genau hatte ich den kommentar nicht mehr im kopf. dann käme zu gutgläubigkeit und blindheit wohl noch altersschwachsinn dazu…

      • Markus Schneider sagt:

        @bü: Was Sie zu erwähnen vergassen ist, dass die lieben Platoniker Griechen waren und der „Knabenliebe“ äusserst aufgeschlossen. Unter diesem Begriff segelte zur Zeit der Griechen homosexuelles Verhalten Erwachsener gegenüber den ihnen anvertrauten Knaben – und zwar mit Billigung der Gesellschaft. Heute würde man diese Platoniker ganz einfach „Knabenschänder“ oder schweizerdeutsch „Sauniggel“ nennen.

      • Eremit sagt:

        @Hotel Papa
        Es gibt auch andere Indizien: Ja, unsere Gesellschaft hat leider den gesunden Menschenverstand verloren. Das gute daran ist, in ein paar hundert Jahren wird dies sich von selbst korrigieren. Bis dahin werden wir uns zwischenzeitlich zu einer Bananenrepublik entwickeln in der das physische Faustrecht herrscht. Das ist nichts neues auf der Erde.

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