Der schlimmste Seitensprung

Eine Carte-Blanche. Der Name der Verfasserin ist der Redaktion bekannt.

Mit dem Baby im Arm öffnete die Mutter die Tür....

Tja, etwa so müssen es sich alle vorstellen, die nicht einmal davon zu träumen wagen: Seitenspringendes Paar, gerade entdeckt.

Meine Freundin Melina bekam vor kurzem ihr erstes Kind,  sie war überglücklich und verbrachte die ersten Tage verträumt, verzaubert mit ihrem Baby im Spital. Sie schaukelte ihr Mädchen tagsüber in den Armen, versank im wunderbaren Bild, das der Vater mit Baby hergab und genoss die Dreisamkeit der neuen Familie jeden Tag. Der Mann kam täglich für eine halbe Stunde vorbei. Er beteuerte, niemals so glücklich und verliebt gewesen zu sein wie in diesem Moment.

Und dann durfte Melina unverhofft einen Tag früher als geplant nach Hause. Sie musste sich ein Taxi rufen,  da sie ihren Mann den ganzen Vormittag nicht erreichte, sein Handy war ausgeschaltet. Ein wenig traurig und enttäuscht packte sie ihr Köfferchen, montierte die Babyschale mit Hilfe des Taxifahrers und fuhr mit ihrem 4 Tage alten Baby nach Hause. Als sie den Schlüssel im  Schloss drehte und die Türe aufging, hörte sie lautes, zweistimmiges Stöhnen aus dem Schlafzimmer, eine der beiden  Stimmen kannte sie.

Im nächsten Atemzug noch bröckelte das Bild  der intakten Familie.  Die gemeinsamen Träume lösten sich in Luft auf. Zurück blieb ein Trümmerhaufen aus Lügen. Und eine frischgebackene Mutter mit Kind, aber ohne Mann.

Melina erfuhr später, dass die Affäre ihres Mannes begonnen hatte, als sie in der 20. Woche schwanger war. Und mit der Zeit realisierte sie, dass sie beileibe nicht alleine war mit ihrem Schicksal. Alle Frauen, mit denen sie sprach, stimmten ihr zu: Der Seitensprung in der Schwangerschaft ist der schlimmste Seitensprung überhaupt. Ein unverzeihlicher Vertrauensbruch. Weil er die werdende Mutter in der Frau zurückstösst.

Und wie alle Frauen in dieser Situation fragte sich Melina immer und immer wieder, wie es dazu hat kommen können:  Treibt die akute Angst der Verantwortung manche Männer dazu, fremd zu gehen? Ist es zuviel verlangt, wenn man während der Schwangerschaft sowie nach Niederkunft ein paar Monate lang in der neu gewonnenen Rolle als Mami aufgeht? Fühlen sich die Männer dadurch ausgeschlossen, ausgestossen gar? Emotional sowie sexuell vernachlässigt?

Klar. Männer spüren vom Baby im Bauch wenig bis gar nichts, ausser dass die Frau nicht mehr so aussieht wie damals, als sie sich in sie verliebt haben. Mit Kinderzimmer, Kinderwagen und Kinderbett mögen Sie ihre Wohnungen und Wochenenden nicht belegen. Plötzlich packt sie die Panik, weil sie kommen sehen, dass das Baby im Sommer regiert, und nicht die Fussball WM.

Verstehen tut man das als Frau durchaus. Aber muss man die Affäre deswegen hinnehmen? Ja, sogar verzeihen, um dem Kind den Vater nicht zu entziehen?

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266 Kommentare zu «Der schlimmste Seitensprung»

  • Michael sagt:

    Wenn ein Mann nicht damit leben kann, dass er mit einem Kind auf manches verzichten muss, dann soll er keines zeugen. Eine Freundin von mir hat Ähnliches erlebt, nur das Erwischen in fraganti blieb ihr erspart. Das ist deutlich eine Charakterfrage, es gibt dabei nichts zu hinterfragen oder zu verstehen, nichts zu entschuldigen.

    Charakter hat man oder nicht. Ich beobachte häufig, mit welchen zwielichtigen Typen attraktive und anständige Frauen unterwegs sind. Schaut ihr nicht hin? Im Zweifel einen Hellfühligen befragen oder Leute die ihn kennen.

    Ein wenig sind die Frauen selbst schuld …

  • Lay Tay sagt:

    Weiss garnicht genau was ich dazu sagen soll. Ich hätte ihm bestimmt eine geknallt in dem Moment. echt Mies

  • g.h. sagt:

    Hier suchen einige wohl ganz offensichtlich mit 1’000 statistischen und wissenschaftlichen Belegen Ausreden ihren eigenen Egoismus zu rechtfertigen….

  • Emress79 sagt:

    Als Betrogene während der Schwangerschaft und nach der Geburt unseres ersten Sohnes fühle ich mich tausendmal mehr verletzt aufgrund der Tatsache, dass mein Mann weiter schweigt und über alles hinweg sieht als über das Fremdgehen an sich. Ich habe keine Ahnung wann es begann und ob es heute beendet ist – ich fühle mich leer, ausgenutzt und in meinem Innersten betrogen; die Zeit, in der ich ihn am meisten gebraucht hätte, wo ich am verletzlichsten war, wurde mir durch ihn genommen, Ich werde es verzeihen können, der Realität ins Auge sehen, jedoch vergessen werde ich ihm das nie im Leben….

  • Piete | Seitensprung Blog sagt:

    @Gast: Eine sehr aufrichtige Schilderung, die Du da schilderst. Ich denke, dass wir hier kaum eine Bewertung zu der Geschichte abgeben können, ohne dass wir das interne Miteinander wirklich kennen. Ich bin der Überzeugung, dass wenn es Liebe in der Beziehung gibt, die aufrichtig ist und von beiden kommt und es nur im Bett nicht mehr so klappt, wie ein Partner möchte, dann sollte man darüber sprechen. Ein Seitensprung hinter dem Rücken der / des Anderen ist wahrscheinlich verletztender als das offene Gespräch.

    Ein Seitensprung der sich einmalig ergibt, sollte aber besser verschwiegen werden. Kompliziert wird es, wenn Liebe ins Spiel kommt.

    Meine Meinung

  • Sandra sagt:

    ja ist auch ein gratis chat wie hier einfach mit Nickname einloggen mehr nicht unter w.w.w.coldtube.c.o.m

  • Gast sagt:

    ich bin weiblich und sexuell interessiert. mein mann hat mich phasenweise 18 monate nicht berührt. über die letzten 14 jahren haben wir – mal abgesehen vom ersten jahr – 1 oder 2x pro jahr miteinander geschlafen. er hat den trieb nicht (mehr?). wir haben zwei kinder gezeugt, was ich als übergrosses glück empfinde..gegeben an den möglichkeiten.
    sex hatte ich längst abgeschrieben – bis ich von einem bekannten eindeutige avancen bekam. plötzlich als sexuell begehrenswert wahrgenommen zu werden war toll. die affäre ist beendet, mein mann weiss davon – ist nicht begeistert, kann es rational aber nachvollziehen. jetzt ist meine libido wieder im ruhezustund. bis sich die nächste gelegenheit bietet? vermutlich. aktive suche ich nicht.

  • Lea sagt:

    Gott ist in Dir, steht geschrieben.

    Es ist diese stille Stimme mit dem Licht, die Ihr wahrnehmt, wenn Ihr die Augen schließt und an die Wörter Liebe, meine Liebsten, meine Nächsten denkt.

    Seht ihr diese Lichter in Euch?

    Schaut genau hin. Seht wie sie verbunden sind.
    Folgt den Lichtlinien.
    Seht wie jede Linie zu dem nächsten Licht geht.
    Dem Licht Deiner Nächsten, Deiner Liebsten.

    Jetzt stellt Euch vor, dass das nächste Licht das auch sieht.
    Und das nächste Nächste.

    Schaut wie schön alles pulsiert. Fließt. Fluktuiert.
    Wie es sich aus der Zeit hinaus streckt in die stochastischen Räume.
    Voller Freude und kindlicher Neugier.

    Gott ist in Euch, steht geschrieben.
    Schreibt es, weil es immer wieder gesungen werden muss.
    Immer wieder,
    wenn Ihr Eure Augen schließt in jenen schönen Momenten.

    • Dude sagt:

      Das musst du gerade schreiben Lea! Grotesker geht es fast nicht mehr, wenn ich deine Zeilen aus der Vergangenheit berücksichtige. Ich bin da viel ehrlicher aber nur so viel:

      Alles was dem Partner weh tut, kann nicht Liebe sein! Und so ist es auch mit dem Fremdgehen. Amen

      • Lea sagt:

        Und wie kommst Du darauf, dass ich von femdgehen rede?

        Nichts hast Du verstanden. Dein Nick ist eben Omen.

        dude: simpsonian simpleton.

  • Long John Silver sagt:

    Es ist schon so, dass wir das “traditionelle Verständnis einer Liebesbeziehung“ immer mehr hinterfragen – ich wage aber die Behauptung, dass dieses Verständnis sich in der Gesellschaft gar nicht so weltbewegend verändert hat. Man lese zum Beispiel mal das Libretto einer beliebigen italienischen Oper aus dem 18. oder 19. Jahrhundert, die menschliche Rasse war schon damals nicht besonders weise. Bei der traditionellen Form der Familie hat die Kirche sicher eine Rolle gespielt, aber wenn man sieht dass es die Heirat in praktisch allen Völkern der Erde gibt, da denke ich eher dass es bei dieser Form der Lebensgemeinschaft seit jeher darum geht, einfach schon mal den Karren zum Laufen zu bringen. Dass es zur (letztlich ebenfalls überlebenswichtigen) Gründung einer Familie (>“Sippe“) zwei Menschen braucht, die eine gewisse Zeit lang zusammen leben, hat sich m.E. nicht aus Gottesfürchtigkeit etabliert, sondern weil die – früher viel härteren – Lebensbedingungen es eben irgendwie erforderten. Naiver als heute waren die Leute sicher nicht, im Gegenteil, ich glaube sogar dass sie der Realität des Lebens sehr viel näher waren.

    Ich selbst hinterfrage das traditionelle Verständnis einer Liebesbeziehung auch, aber ich habe eher das Gefühl dass dass damit zu tun hat, dass ich heute 43 bin und nicht mehr 20. Und mit 60 hat man dann nochmal ein anderes Verständnis. Die vermeintliche Revolution der Liebesbeziehungen findet vielleicht eher in unseren Köpfen statt.

    Von wegen Rauchen, da bin ich mit Ihnen einverstanden, Robert, das ging bei mir reibungslos über die Bühne – auch, weil ich dabei akzeptiert habe, dass man sich dabei gern ein paar Kilos anfrisst, die noch heute da sind. Falls Sie mir hier ein Geheimrezept haben, wende ich gerne Ihre Tipps an !

    Es ist in der Tat sehr schwierig (aber durchaus möglich) treu zu bleiben. In aller Logik sollte man dem Partner verzeihen, dass er mal anderswo rumspielt – aber wenn man mal betrogen wird, dann tut’s trotzdem furchtbar weh. Ich denke aber nicht, dass das mit Naivität etwas zu tun hat, sondern mit der Tatsache, dass ein Seitensprung Betrug in seiner reinsten Form darstellt. Es gibt natürlich Leute, die b***** problemlos in der Gegend rum, aber für mich haben die irgendwo ein Problem. Bevor man sich im Schlafzimmer mit jemandem einlässt, muss die Chemie stimmen und das Vertrauen da sein. Wenn dieses gebrochen wird, dann gibt’s Tränen und das ist auch richtig so, ganz abgesehen davon, aus welchen Gründen es dazu gekommen ist.

  • Robert sagt:

    Langsam kann man ja fast nicht mehr anders, als das „traditionelle“ Verständnis einer Liebesbeziehung zu hinterfragen – wenn es so ganz offensichtlich nicht ganz mit der Wirklichkeit übereinstimmt. Meiner Ansicht nach, wurde dieses traditionelle Verständnis über Jahrhunderte von der Kirche geprägt – im Interesse, gefügige Schäfchen zu haben.

    So haben auch heute noch die meisten insbesondere jungen Menschen das Verständnis, dass „Treue“ ein unverzichtbarer Bestandteil einer Liebesbeziehung ist – und zwar nicht, dass man füreinander sorgt, sondern dass man keinen Sex mit jemand anders hat. Andersrum gibt es nach der sexuellen Untreue lange, lange keinen ähnlich beliebten Grund, sich zu trennen (sogar Schläge werden manchmal eher akzeptiert).

    Aber so wenig wie Menschen im Stande sind abzunehmen oder mit dem Rauchen aufzuhören (ist doch ganz einfach: man isst weniger und steckt sich keine mehr an!) so wenig sind sie eben in diesem kirchlichen Sinne Treu. Sie WOLLEN es zwar und denken wohl auch, dass sie es sind – aber empirisch kann man leicht sehen, dass es einfach nicht so ist.

    Wieso fällt es so schwer, dem Partner eine Affäre zu verzeihen – oder sogar zuzugestehen – vor dem Hintergrund, dass sich dessen Liebe trotzdem noch auf einen selbst bezieht? Wieso geht es in solchen Fällen nicht darum, herauszufinden ob der Partner die Beziehung so noch will, ob der Partner noch in der Beziehung drin ist? Oder einfach darüber zu sprechen, dass einem sowas weh tut und man einfach ehrlich darum bittet, es doch bitte sein zu lassen. Wieso muss das als Betrug gewertet werden? Ist das nicht eigentlich furchtbar naiv?

  • Lea sagt:

    Ich finde den Ausdruck ‚Versorgungsprostitution‘ eine Beleidigung gegen all die Paare, die sich wirklich um ein gemeinsames Zuhause und Heim fuer ihre Kinder bemuehen. Manchmal ist das eben so, dass er stutz verdienen geht und sie sich um den aufwendigen 24-Stunden Job ‚Haushalt und Kinder‘ kuemmert.
    Da ist es oft so, dass vor und waeherend der Schwangerschaft im Gespraech die beiden sich aus ihrer individuellen Situation heraus fuer diese Vorgehensweise entschieden haben.

    • Eni sagt:

      Ja, es gibt sicher auch viele Paare die glücklich sind in der traditionellen Rollenverteilung.

  • Klicki sagt:

    „Ist es zuviel verlangt, wenn man während der Schwangerschaft sowie nach Niederkunft ein paar Monate lang in der neu gewonnenen Rolle als Mami aufgeht?“ Ja, liebe Frauen, das ist es. Es ist Verrat an der Beziehung, nicht weniger als ein Seitensprung. Wer sich ohne guten Grund längere Zeit sexuell verweigert, nur weil sie „in der Rolle als Mami aufgeht“ oder sonst gerade keine Lust hat, hat kein Recht, vom anderen sexuelle Treue einzufordern. (Gilt auch umgekehrt.)

    Nach der Niederkunft gibt es oft genug gute Gründe, dass Mami keinen Sex haben kann, von der emotionalen Fixierung auf das Kind ganz abgesehen. Wieso muss man (frau) damit ohne Not schon vor der Geburt anfangen?

    • Eni sagt:

      Gut geschrieben. Wie ich oben schon erwähnt habe, kommt der Apppetit oft beim Essen. Wenn man ( Männer und Frauen) das öfters beherzigen würde, gäbe es nicht so viele Seitensprünge beiderseits.

    • Nila sagt:

      Mein erster Mann hat nach der Geburt seinen Sex eingefordert, und ich hab dabei fast jedes Mal geblutet und Schmerzen gehabt, weil die frische Naht immer wieder von Neuem aufriss.
      Als er bemerkte, dass ich nicht mehr feucht wurde, kaufte er einfach eine Gleitcrème.
      Tja, danach war ich dann diejenige, die fremd ging…

      • Angie sagt:

        Besser als fremdgehen, hättest du den Mann verlassen! So was brutales und rücksichtloses!

      • Long John Silver sagt:

        Mich laust der Affe… wobei ich eigentlich nicht weiss, was hier schlimmer ist: Die Situation an sich (wo weder die Schreibende noch ihr Partner in besonders vorteilhaftem Licht dastehen) oder die über-zynische Schreibweise. [schmunzel]

      • Eni sagt:

        @ Nila

        Sorry, natürlch ist mein flapsiger Kommnetar von wegen dass der Appetit beim Essen kommt nicht auf so einen Fall wie Sie es erlebt haben und ich denke auch, dass Klicki ebenso denkt.

        Ein Glück, dass Sie es geschafft haben von diesem Vieh weg zu kommen.

  • Urs sagt:

    Für mich ein klares No Go. Die Partnerinnen bringen das gemeinsame Kind „auf die Welt“. Es ist jedem seine Sache, was er/sie wann tun. Solange er/sie die Gefühle (und auch Erwartungen) des/der Partner/in nicht verletzt. Aber während der Schwangerschaft ist das aus meiner Sicht ein klares Tabu.

  • René sagt:

    Hoppla, hier scheinen einige von traditionellen Regeln ziemlich wenig zu halten. Das nennt man Zentrifugalkräfte der Gesellschaft. Nur schlechte Erfahrungen damit gemacht und gleich verallgemeinern? Nichts gegen selbständig denken, aber über die Zeit entstandene Formen können doch nicht nur schlecht sein, oder?

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Nein, das sind sie auch nicht, aber früher waren die Leute auch nicht 60 und mehr Jahre zusammen, weil sie vorher starben. Ausserdem galt die Treue von jeher in erster Linie für die Frauen, die Männer nahmen es noch nie so genau damit. Wir leben nicht mehr in patriarchalen Verhältnissen (hoffe ich doch), also gilt es, einen realistischen modus vivendi zu finden. Das heisst nicht, dass man/frau nun der Beliebigkeit frönen sollen, aber es ist wichtig, dass gewisse Möglichkeiten, die es geben kann, miteinbezogen werden – was tun, wenn usw. – nicht das deswegen immer nur die Scheidung in Frage kommt. Eine Ehe ist ein Vertrag, der auch Dritte tangiert, deren Interessen sollten berücksichtigt werden.

      • Da muss ich nicht einmal in den Kanton Uri gehen, Eni: Dass Paare mit traditioneller Rollenteilung am glücklichsten sind, haben schon mehrere Studie gezeigt.

        Doch hier geht es lediglich ums Fremdgehen- und nicht um Familien- und Beziehungsformen.

      • „Meiner Meinung nach sind weit über 50 % der Männer Fremdgeher, manche mehr, manche weniger.“

        Und wo, Pipi, finden Sie Deiner Ansicht nach die Frauen für’s Fremdgehen? Soviele Huren gibt es im Kanton Zürich gar nicht. Ergo finden diese 50 Prozent aller Männer diese Frauen im Migros an der Kasse. Und wer sind diese Frauen, die im Migros gönd go pöschtele?

        Die Nachbarinnen und ihr Nachwuchs. Wenn 50 Prozent aller Männer fremdgehen, dann gehen mindestens 40 Prozent aller Frauen ebenfalls fremd.

    • Widerspenstige sagt:

      @René
      Bei einer Scheidungsrate von ca. 50% in CH muss das traditionelle Beziehungsmodell mehr als hinterfragt werden – von allen drei Seiten sozusagen.

      • Eni sagt:

        Vor einiger Zeit war in einer Zeitschrift ( ich glaube es war der Beobachter, aber weiss es nicht mehr genau) ein Bericht darüber wo die Frauen am glückllichsten sind. Der Siegerort war ein Dorf im Kanton Uri, wo häufig nocht das traditionelle Rollenbild ( Mann geht arbeiten, Frau ist Hausfrau) gelebt wird. Vielleicht sollte man sich darüber auch mal Gedanken machen.

      • xyxyxy sagt:

        ja die Scheidungsrate von 50% muss zu denken geben. In meinem ersten Post sagte ich, dass dies eben die Folge von unserer Einstellung zu Sexualität ist „ich muss unbedingt jede erdenkliche Regung die ich verspüre möglichst schnell begfriedigen sonst werde ich krank oder bin „prüde“.
        Da mag man sich über den Typen aufregen der seine schwangere Frau hintergeht, aber er praktiziert ja nur was allerorts gepredigt wird. Dass es mit einer solchen Einstellung dann zu 50% Scheidungen kommt kein Wunder.
        Und dass wir mit diesem Lebensprinzip immer kinderärmer werden braucht auch nciht zu wundern. Die „Modernisten“ mögen sich darüber freuen, dass das Prinzip der reinen Selbstliebe im Vormarsch ist, jedoch sehen sie nicht dass in eins, zwei Generationen – wenn es so weitergeht – nicht mehr sie das sagen hat, da beinahe ausgestorben. Muslime, konservative Christen und andere patriarchalisch organisierte Kulturen werden, weil sie im Schnitt 3-4 mal mehr Kinder haben die neue Mehrheit stellen und damit bestimmen was läuft.

        Also ja, man sollte den Lebensstil und die propagierten Werte unserer Gesellschaft wirklich überdenken.
        Siehe neuster Blog, ein aussterbende Völker mit hohen Abtreibungsraten. Da kann man jetzt über für und wider von irgendwelchen staatlichen Subventionen palavern (Subvention der Abtreibung – oder der NICHT Abtreibung), aber damit krazt man nur an der Oberfläche.

    • René sagt:

      @Pippi: Ich warne lediglich vor der Freiheit und allzu selbständigem Denken. Ich weiss nicht, ob wir wirklich damit umgehen können. Das kann für nicht wenige nämlich auch in die Orientierungslosigkeit führen.

      @Widerspenstige: Die Scheidungsrate ist deshalb so hoch aus meiner Sicht, weil wir es uns finanziell mittlerweile erlauben zu können, auch andere Hobbies und Partnerschaften zu haben, als die ehemalige wirtschaftliche Zweckgemeinschaft es erforderte. Ein Ansatzpunkt für mich wäre die (eigene) Ethik. Ich bin doch kein Sklave meiner Triebe und unmittelbaren Wünsche.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Jedes Paar muss selbst einen Weg finden, der gangbar und realistisch ist, Patentlösungen gibt es keine, die Menschen sind zu verschieden. Ich stelle einfach in Frage, dass die körperliche Treue in jedem Fall Voraussetzung für eine glückliche, auf Dauer angelegte Partnerschaft sein muss. Ich habe auch zu oft erlebt, wie ich von verheirateten Männern hartnäckig angebaggert wurde, bei denen ich ganz genau wusste, dass sie keine offene Beziehung pflegen, trotzdem foutierten sie sich um Ehe, Frau und Abmachungen und wären noch so gerne seitwärts gesprungen. Meiner Meinung nach sind weit über 50 % der Männer Fremdgeher, manche mehr, manche weniger.

    • Gast sagt:

      ich persönlich denke in dieser hinsicht eher traditionell und finde treue und gegenseitigen respekt von beiden seiten sehr wichtig. der unterschied zu früher ist wohl, dass die frauen heutzutage selbständiger sind. sie arbeiten, verdienen ihr eigenes geld, sie sind nicht mehr so absolut finanziell und gesellschaftlich auf einen ehemann angewiesen. heutzutage wird keiner mehr gesellschaftlich ausgegrenzt, weil er alleine lebt. meiner meinung nach liegt die hohe scheidungsrate nicht in traditionellen beziehungsmodellen begründet – diese haben sich bewährt und waren lange zeit gut. es ist eher die denkweise der menschen heute, dass jeder meint, er müsse sich bis zum allerletzten selbst verwirklichen, man könne alles haben ohne einen preis dafür bezahlen zu müssen. gegenseitige rücksichtnahme, respekt vor anderen und verantwortungsbewusstsein sind oft mangelware. die meisten der nachkriegsgenerationen haben noch nie richtig schwere zeiten erlebt, entbehren und verzichten müssen. so gut wie heute ging es uns noch nie. da vergisst man schnell, dass es zeiten geben kann, in denen man auf andere angewiesen ist. es ist zu einfach, aus dem vollen zu schöpfen, in allen lebensbereichen. ein bisschen mäßigung täte uns allen glaube ich ganz gut und ein bißchen besinnung auf die wirklich wichtigen dinge im leben. ich will nicht sagen, dass früher alles besser war. aber man wusste vielleicht noch mehr zu schätzen, was man am anderen hatte.

      @pippi: nach 60 jahren ehe ist das thema fremdgehen wohl kein thema mehr, oder? 😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Haben Sie eine Ahnung ….. Eine meiner Grosstanten sagte jeweils: Je älter der Bock, desto härter das Horn – die Frau hatte eine Menge Lebenserfahrung.

      • Gast sagt:

        @ Pippi: Es fällt mir gerade schwer, mir das vorzustellen 😉

        Ich selbst habe bis ich volljährig war zwei Scheidungen meiner Mutter miterlebt. In meinen eigenen Beziehungen war KEIN EINZIGER mann treu. Ich könnte mir vorstellen, EINEN seitensprung zu verzeihen, wenn man ansonsten glücklich ist miteinander, es wäre aber harte arbeit für mich. nur, wenn der mann schon fremdgeht, dann ist ja meist schon was im argen in der beziehung. hinnehmen muss keine frau einen seitensprung finde ich und sie muss auch nicht bei diesem mann bleiben, wenn es bedeutet, dass man nur noch zusammen lebt und kein harmonisches miteinander mehr möglich ist. es ist für alle schrecklich, vor allem für kinder. eine scheidung ist irgendwann vorbei.
        neulich hatte ich eine diskussion mit einem mann, der gerade mit dem gedanken spielt, einen seitensprung zu begehen. er fände es gerecht, da er eben diesen trieb hat und ihn nur schwer kontrollieren kann. momentan hindert ihn nur daran, dass „wir frauen“ so ein drama daraus machen. als ich ihn fragte, ob er es in ordnung fände, wenn seine freundin es genauso machen würde, sex aushäusig zu holen, war die antwort nur, es wäre eine unfäire frage, da sie diesen drang nicht hat. das ist nicht der punkt, finde ich. aber es ist schwer, dies einem mann klar zu machen, der so von seinen hormonen gesteuert wird und sich innerlich schon dazu entschieden hat 😉 jeder hat einen charakterzug oder eine eigenschaft, die die beziehung belastet, die frage ist, ob man diszipliniert genug ist, an sich zu arbeiten oder ob man sich hautpsächlich ausleben möchte, „sich selbst verwirklichen“ und sich sagt, soll der andere doch schauen, wie er damit zurecht kommt. ich habe ein recht darauf, so zu sein wie ich bin.

      • „Je älter der Bock, desto härter das Horn“ Deine Tante mag ja viel Lebenserfahrung gehabt haben- aber die Männer hat sie offenbar doch nicht so gut gekannt. Gab’s damals schon Viagra?

  • Gast sagt:

    Ich bin ein bißchen fassungslos über manche sogenannten offenen Meinungen hier.

    Nicht nur, dass er sie in einer Phase ihres Lebens betrogen hat, die für sie absolut neu und unbekannt war, wo sie also auch auf den Zuspruch und die Unterstützung des geliebten Mannes hoffen dürfte, er tat es in IHRER Wohnung in IHREM Bett. Wie respektlos ist das? Sie trägt sein Kind aus und er weiß nichts besseres, als sich eine andere zu suchen, mit der der Sex wieder mehr Spaß macht?

    Manche Männer sind wirklich absolut unterirdisch, egoistisch, verletzend und verdienen es nicht, eine Partnerin an ihrer Seite zu haben. Mir persönlich ist es ganz egal, ob hier geschrieben wird, 50% der Paare würden fremdgehen. Das macht es nicht besser und ist auch keine Legitimierung für das Verhalten.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Die meisten Kommentatoren hier finden das unterirdisch, ich auch. Wir sind in der Diskussion aber schon etwas weiter, wo es nicht mehr um den beschriebenen Fall geht, sondern um grundsätzliche Überlegungen zu Ehe und Treue. Im beschriebenen Fall gingen die Partner von der gegenseitigen Treue aus, wenn diese Abmachung dann ausgerechnet während der Schwangerschaft gebrochen wird, ist das bitter, der Ort des Geschehens indiskutabel.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @einige:
    „Ach liebe Leute, heiratet doch weiter, bringt Kinder auf die Welt und lebt den schönen Traum der perfekten Familienidylle weiter. Schön, wer die Illusion aufrecht erhalten kann und ein schönes Leben führt. … Wer es schafft die Partnerschaft aufrecht zu erhalten, unterliegt sehr oft irendwelchen psychischen Mechanismen.“

    „Solange Frauen, sobald sie Kinder haben, in irgendeiner Weise finanziell abhängig vom Partner werden, ist eine Beziehung auf Augenhöhe, selbstbewusst und ohne Verlustängste, sowieso nicht lebbar, das wurde schon oft versucht und ging immer schief.“

    „Man spricht übrigens mitunter auch von Versorgungsprostitution.“

    Und das alles natürlich mit fettgedrucktem IMMER,
    gut funktionierende und glückliche, auf Monogamie basierende existierende Modelle scheinen offenbar den Erfassungshorizont einiger ebenfalls zu sprengen. Okay, es gibt welche die offene Beziehungen leben, gut wenn es wirklich ohne Schaden für alle Beteiligten funktioniert. Es gibt Ehen, wo der Sex ohne Mitwissen des Partners ausgelagert wurde, und es scheint zu funktionieren. Und es gibt Ehen, wo es gesünder wäre das Arrangement zu überdenken.
    Aber bitte verweisen Sie all die echt glücklichen und trotz immer wieder ins Feld gebrachten schädlichen „finanziellen Abhängigkeit“ sehr wohl gleichberechtigen Partnerschaften, nicht einfach ins Reich der schönen Träume!
    So wie Sie möchten, dass wir Ihre Erfahrungen anerkennen und das Existieren Ihres Modelles nicht einfach ignorieren, so unterstellen Sie bitte auch der anderen Seite nicht einfach was oben zitiert ist.

    • Keine Angst, liebe Brunhilde: Wir- also zumindest ich- sind keine so verfickte Saubande, wie es jetzt vieleicht scheinen mag.

      Höchstens ein bisschen 😉

      • Brunhild Steiner sagt:

        Naja, geht mir weniger ums verficktsein, mehr darum dass offenbar einige übersehen dass es heute auch viele Männer&Frauen gibt die mit Überzeugung und Engagement gute Partnerschaften leben, ganz egal wie das finanzielle aufgeteilt ist, als ob die Finanzen das einzig Ausschlaggebende wären, oder der einzige Wert, der in einer Partnerschaft „abhängig“ machen könnte, oder für den einen Partner etwas sehr Wichtiges darstellte.
        Ich kenne sogar Männer, die schon in den 50er Jahren von sich aus, ihre Frau als ebenbürtig behandelt haben, auch wenn sie zuhause war im traditonellen Modell. Es macht mich sauer wenn immer wieder diese Etiketten verklebt werden, und immer hat das Traditionelle das Negativ-Label, und alle anderen Entwürfe sind ja so unglaublich modern, befreiend, auferbauend und toll, bis in die Haarspitzen befriedigend für alle Beteiligten und besonders gesund, wie auch stabilisierend und Fundament gebend für unsere Gesamtgesellschaft.
        War jetzt ein bisschen überzeichnet, aber mir scheint ganz viel Leistung die von traditionellen Familien erbracht wird, werden durch solche Äusserungen einfach unter den Tisch gewischt. Und ab und zu packt es mich, und dann hau ich auf diesen Tisch drauf, weil ich es einfach nicht in Ordnung finde.

  • Cara Mia sagt:

    @Hanna/Angie Meier: ich finde Hanna hat vollkommen Recht. Bloss, wie kommt man dahin, das so locker zu nehmen? Ich weiss nicht, ob ich das emotional schaffen würde.

    Aber es stimmt doch völlig und vom Hirn her kann ich das nur unterstützen: Sex wird vollkommen überbewertet. Eigentlich ist es die Lügerei, die das Verhältnis kaputt macht, nicht der Sex an und für sich. Und die Lügerei ist nötig, weil man dem andern nicht weh tun will.

    Bloss, wieso tut so ein Seitensprung nur so weh? Vor allem, wie in dem Fall hier geschildert? Man könnte das doch so hinkriegen, wie es Hanna sagt.

    Es ist wahrscheinlich eine Frage des gesunden Selbstvertrauens, und der Angst des Verlustes von Liebe und Partner. Aber sachlich gerechtfertigt ist dieses Treue-Zeug theoretisch wirklich nicht. Aber eben, ich hätte auch Mühe. Liegt wohl in der Erziehung.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ich bin auch dieser Meinung, trotzdem ist es offenbar sehr schwierig und für die meisten Menschen eine klare Überforderung, eine offene Beziehung zu leben. Solange Frauen, sobald sie Kinder haben, in irgendeiner Weise finanziell abhängig vom Partner werden, ist eine Beziehung auf Augenhöhe, selbstbewusst und ohne Verlustängste, sowieso nicht lebbar, das wurde schon oft versucht und ging immer schief. Wer abhängig ist, kann es nicht locker sehen, wenn der Ernährer sich ein bisschen anderweitig vergnügt, weil in herkömmlichen Beziehungen Sex halt oft als eine Art Zahlmittel eingesetzt wird, was beiden Parteien recht ist, es ist ein Tauschgeschäft. Die Ehe als eine gehobene Art der Prostitution, ein ketzerischer Gedanke, ich weiss, trotzdem sollte man und frau darüber nachdenken dürfen, ohne gleich auf dem Scheiterhaufen zu landen.

      • Hanna sagt:

        Cara, Pippi, bei mir wr es eine Entwicklung, meine erste Ehe war konventionell, sexuell unbefriedigend (für beide), und als ich angekündigt ausbrach, warf er, obwohl er glaubte, mir den Freiraum geben zu können, die Beziehung hin. Mit meinem derzeitigen Partner definierten wir a priori die Spielregeln. Beide haben sexuelle Begegnungen ausserhalb der Beziehung – wir wissen davon, aber fordern keine Details ein. Absolutes Tabu sind solche Erlebnisse, welche den Horizont ungemein weiten und der Beziehung selbst in allen Bereichen enorm guttun, in den vier Wänden unserer gemeinsamen Welt. Ansonsten no limits.

      • mändu sagt:

        die ehe kann eine form der prostitution sein. das bestimmt. es kann um sex gegen irgendeine art der entschädigung gehen, nur ist es dann in der prostitution ehrlicher.

        umgekehrt kann es auch um kuschelei, zärtlichkeit, lob etc. gegen sex gehen. frauen wollen nämlich (natürlich, nicht alle) aufmerksamkeit, romantik, zärtlichkeiten, lob («du bist die schönste, beste, perfekteste …) etc. und natürlich schuhe, kleider, möbel, dekor, schuhe, kleider, möbel, dekor … zudem wollen sie einen verantwortungsvollen vater für ihre kinder, einen mann, der kocht, putzt, wäscht. bügelt – kurz genauso haushaltet wie seinerzeit ihre mutter oder grossmutter. und dann befür gibts dann sex. zumindest nach einigen dutzend jahren zusammenleben mit dem gleichen mann. nichts da mit übereinanderherfallen, wenn man nach hause kommt. mit neckischer kleidung – einfach so, weil es seine triebe aktiviert. mit offenkundig präsentierter f***-bereitschaft, weil ein mann nun einfach mal auf sowas steht (natürlich, nicht alle).

        tja, so leben sich frau und mann auseinander. manchmal schon in der schwangerschaft zum ersten kind (siehe beispiel). manchmal erst nach einigen jahren oder ein, zwei dutzend.

        mir ist auch klar, dass wir keine tiere sind und wir (männer) unsere animalischen triebe nicht einfach ausleben dürfen. schliesslich haben wir ein paar tausend jahre entwicklungsgeschichte hinter uns. umgekehrt ist es aber wohl ein bisschen einfach, stets das unschuldige opfer zu spielen (die betrogene frau), wenn halt einfach kein initiative übernommen wurde, des ehepartners stets vorhandene und wache libido zu bespielen.

      • Marcel sagt:

        Pipi, das ist der mit Abstand beste Beitrag, den Du je geschrieben hast, Kompliment!

      • Marcel sagt:

        Man spricht übrigens mitunter auch von Versorgungsprostitution.

        Ich bin wirklich erstaunt, dass dieser beitrag von Dir kommt 😉

      • Angie sagt:

        Es gibt Kommentaren da die überhaupt nicht auf oben beschriebene Thema eingehen. Es geht überhaupt nicht um offene Beziehung! Auch wenn liebe Hanna mich als kleinbürgelich gennant hat, lebe ich so eine Beziehung. Und es lauft sehr gut bei uns. Worum es da geht und ich mich nicht mit dem anfreunden kann, ist oben beschiebene Betrug. Zwei Menschen die konvenzionelle Beziehung leben und Treue verlangen und dann wird sie von ihm auf so hinterhältige Art betrogen. DAS finde ich schlimm. Wenn man sich vorher gewisse freiräume zugesteht, kommt es auch nicht zum Betrug.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Marcel, danke für das Kompliment. Eigentlich erstaunlich, dass du so überrascht bist, ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass ich den konventionellen Beziehungsmustern kritisch gegenüberstehe.

      • thomas1 sagt:

        Ich kann mich Marcels Lob nur anschliessen. Es tut gut, von Menschen zu lesen, die es wagen, selbständig zu denken.

      • Lea sagt:

        Sagt einer der reinkarnierten Hetzer selbstständig Denkender.

        J’nanin, comensanin, expidan revilani erte yan.

        Naray alani;
        Naray latiste t’dee;
        Nosis amani azhwa na.
        Famina sa,
        Havana devota.

        J’nanin, apic’Nanin, revilani ero yamani yan.

        Ami malisa pariel;
        Memondama ami soule!

        Releeshahn! Nilashahn! Malisa ma Narayan!

        J’nanin, locusani, degraca soule de yamani.

      • Eni sagt:

        Kinder kosten Geld und machen Arbeit, also sollte man sich als Paar absprechen wer wie viel von welchem Part übernimmt. Ist die Mutter als „Nurhausfrau“ (oder der Mann ist Hausmann) zu hause, hat sie/er ein Anreicht auf ein angemessenes Taschengeld, über welches sie frei verfügen darf. Das ist dann ein kleine Entschädigung für ihre Arbeit und kein Almosen. Sie muss dann auch nicht das Gefühl haben, dass sie vom Geld des Mannes lebt, weil der sich in den meisten Fällen gar keine vollbezahlte Haushälterin leisten kann.

        Das Ganze nennt man dann Arbeitsteilung und nicht gehobene oder Versorgungsprostitution.

        Mit dem Partner hat man gewöhnlich Sex weil man ihn liebt und nicht weil diser einem als Gegenleistung ein Schmuckstück schenkt.

        „Der Appetit kommt oft beim Essen“; wenn man sich öfters auf diesen Spruch besinnen würde gäbe es wohl viel weniger Seitensprünge.

    • Cara Mia sagt:

      Ja, vielleicht braucht es erst den Leidensdruck, bis man sich von dem ganzen Besitzdenken lösen kann? Immerhin ein Ziel, da hin zu kommen…

      • Gast sagt:

        Wieso sollte ich kein Besitzanspruch auf meinen Mann haben? Eine Ehe ist nicht nur ein Vertrag, wie ich hier gelesen habe, eine Ehe ist eine Lebensgemeinschaft. Ich selbst erachte es nicht undbedingt als erstrebenswert, innerhalb einer Ehe an einen Punkt zu gelangen, an dem ich kein Besitzdenken mehr habe…

      • Lohn John Silver sagt:

        Besitzanspruch ? Wer sind Sie/ich/wir denn, um unserem Partner sagen zu können, dass er/sie gefälligst an unserer Seite bleiben muss, ungeachtet davon wie wir uns verhalten ? Wir selbst gehen davon aus, dass wir das Recht haben, unsere Partner verlassen zu können, wenn es nicht mehr geht – dieses Recht haben unsere Partner auch. Legt einem Pferd eine Kette an, es wird ausbrechen wollen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @LJS: ich denke nicht, dass Gast davon ausgeht ein Recht zum einfach davonlaufen zu haben,
        und ich denke auch nicht, dass sie sich keine Gedanken zu ihrem eigenem Verhalten macht.
        Den Besitzanspruch meint sie wohl eher als auf Verbindlichkeit auch pochen dürfen,
        weil sie selber eben auch diese Verbindlichkeit an Tag legt.

      • Widerspenstige sagt:

        ‚Wieso sollte ich kein Besitzanspruch auf meinen Mann haben?‘
        Eine klassische Aussage aus einer traditionell geprägten Lebensgemeinschaft – 60 Jahre sind mit Verlaub eine Titanmedaille wert! – wenn ich das so ausdrücken darf. Eine bewundernswerte reife Leistung, die nach wie vor meinen Respekt und Achtung erhält.
        Jedoch mit dem Besitzdenken habe ich so meine Mühe, auch wenn ich die Halbzeit geschafft habe, denn: Mein Mann gehört mir nicht, auch wenn ich es insgeheim gerne so hätte und ich gehöre ihm nicht, auch wenn er es gerne so hätte. Ein Eheversprechen ist mE eine stillschweigende Übereinkunft, dass man sich so annimmt und respektiert, wie man ist. So hat man sich kennen und lieben gelernt. Es ist mE der grösste Fehler innerhalb jedem Beziehungsmodell, den Anderen umfunktionieren zu wollen und so meine Wünsche und Vorstellungen an ihm zu erproben. Wer sich angenommen fühlt – und zwar ganz – hat das natürliche Bedürfnis, auf Wünsche und gewisse Erwartungshaltungen ohne grosses Lamentieren von selbst, also FREIWILLIG und ohne ZWANG, einzugehen. Natürlich gibt es kleine Macken, die nerven mit der Zeit. Aber das sind Eigenheiten, welche ihm eigen sind und unverzichtbar ihren Reiz haben. Auch wenn sie ein Zankapfel sein können ab und an. Egal. Das erhöht die Spannung innerhalb einer wirklich gelebten und reifenden Beziehung, die dies auszuhalten vermag. Dann kommt der Wunsch nach Seitensprung gar nicht richtig auf. Der Partner fühlt sich einbezogen, ernst genommen eben respektiert.

      • Gast sagt:

        natürlich weiß ich, dass mein mann mir nicht gehört, genausowenig wie ich ihm gehöre. jeder ist ein selbständiges wesen und idealerweiße nimmt man sich so an, wie man ist. das gemeinsame wir in der ehe ist die basis für lebensplanungen und das schließt meines Erachtens ein gewisses besitzdenken ein. man sagt ja auch „mein“ mann und nicht der mann, mit dem ich lebe und kinder habe. eine beziehung bedeutet arbeit und sie kostet manchmal auch viel kraft. ich finde, heutzutage geben viele paare zu schnell auf.

  • Thomas1 sagt:

    Jede Frau hat die Beziehung(en), die sie verdient, umgekehrt der Mann auch. Wenn jemand während der Schwangerschaft „fremdgeht“ und die Frau ein Problem damit hat, dann hatte sie ziemlich sicher schon lange vorher Probleme mit ihm. Aus meiner Sicht kann das Fremdgehen während der Schwangerschaft nur die Sitze eines Eisbergs sein. Das Problem zeigt sich in diesem Fall -betrachtet nach ihrer persönlichen Wertvorstellung- in einer brutalen Weise des Hochverrats. Oder kurz: es ist etwas einfach, den Mann für etwas zu bashen, ohne seinen eigenen Anteil darin zu sehen – und den gibt es IMMER. Es sind immer zwei beteiligt. Aber das hört frau gar nicht gerne, weil sie zu gerne an dem künstlich geschaffenen BIld von Mann und Frau festhält, dass uns vorgepredigt wird (Weil es dem Wesen der Frau entspricht, nicht aber dem des Mannes > weshalb es Heerscharen von Prostituierten gibt) Zu Bedenken ist: von rund 1000 Kulturen, die es gibt oder gab, kannten rund 100 unsere Form der Monogamie. Alle anderen 900 haben andere Formen gelebt und als genaus so richtig empfungen, wie wir unsere. Also entweder es herrscht Dialog, oder die Sache geht für immer und ewig einfach nicht auf.

    • Gast sagt:

      @thomas1: ist es nicht eher so, dass der MANN ein problem hat mit der beziehung und deshalb fremdgeht? eine schwangere frau oder frische mutter ist extrem verletzlich, hilflos, angreifbar. es gibt einfach wichtigere und existenziellere dinge im leben als sex, oder meinen sie nicht? ein mann wird vielleicht auch nie nachvollziehen können, wie der weibliche körper sich mit der schwangerschaft verändert.
      natürlich gehören zu problemen in der beziehung immer zwei, jeder hat seinen beitrag geleistet. aber zum fremdgehen gehört nur ein teil. ich finde es eine sehr männliche sichtweise zu sagen, es ist doch die schuld der frau, wenn der mann fremd geht.
      im übrigen wäre es mir persönlich lieber, mein mann würde eine prostituierte aufsuchen. dann könnte ich mir sagen, er hat tatsächlich nur seine „bedürfnisse“ gestillt und es ist einfach nur sex.

      • itsatrip sagt:

        Wenn einer Fremdgeht, dann hat er, ohne nachzufragen, eine Entscheidung für beide getroffen. Ich habs so erlebt, wenn meine Frau kurz vor unserer Hochzeit eine Affäre angefangen hat. Ich denke, während die Schwangerschaft betrogen zu werden wäre genau so schmerzhaft, aber unter noch schwieriger Umständen.

        Nun, passt Aussagen wie „eine sehr männliche sichtweise“ zu aller Männer? Wahrscheinlich nicht…

  • Wanja Rotenberger sagt:

    Ach liebe Leute, heiratet doch weiter, bringt Kinder auf die Welt und lebt den schönen Traum der perfekten Familienidylle weiter. Schön, wer die Illusion aufrecht erhalten kann und ein schönes Leben führt. Die Realität sieht jedoch anders aus. Ca. 50% aller verheirateten Partnern geht fremd (mal von den unverheirateten aber gebundenen abgesehen). Statistisch gehen 50% aller Männer einmal in Ihrem leben mind. 1x zu einer Hure. Sieht man sich die Dichte an Liebesdienerinnen auch hier in der Schweiz an, ist anzunehmen, dass da ein sehr gedrängter Verkehr herrscht! Wer es schafft die Partnerschaft aufrecht zu erhalten, unterliegt sehr oft irendwelchen psychischen Mechanismen. Man ist in der Partnerschaft nicht wirklich vollständig glücklich, aber… Ein weiterer Punkt wird viel zu selten angesprochen: Kinder werden nicht nur missbraucht (nach Statistik wird jedes 5. Kind hier in der Schweiz sex. missbraucht!!) auch müssen sich Kinder allen hirngespinstigen Ideen Ihrer Eltern unterwerfen. Erziehung kann nicht nur hilfreich sein. Falsch angewendet kann sie verletzen und bis zu unkenntlichkeit verbiegen. Kinder müssen sich eine „Überlebensstrategie“ zutun, welche zu massiven Schäden führen können und im Erwachsenenalter wieder mühsam hervorgekramt und verarbeitet werden müssen. Ich sehe einfach, dass Kinder zeugen und aufziehen eine unglaublich verantwortungsvolle Sache ist. Hunde halten und Kinder kriegen darf jeder, ganz egal ob er weiss was er tut oder nicht. Liebe Eltern, überlegt mal, ob ihr wirklich zum Wohle Eurer Sprösslinge handelt, wenn ihr das nächste mal aus dem Bauch heraus eine Regel in das Leben Eures Kindes pflanzt.

    • Lohn John Silver sagt:

      „nach Statistik wird jedes 5. Kind hier in der Schweiz sex. missbraucht!!“ Ich hab’s noch schlimmer gehört, jedes dritte Kind. Zum Glück ist beides eine komplette Lüge. Wenn man den Fuditätsch als sexuellen Missbrauch ansieht, dan kann’s ja vielleicht stimmen…

      „Ach liebe Leute, heiratet doch weiter, bringt Kinder auf die Welt und lebt den schönen Traum der perfekten Familienidylle weiter“. Tja, was ist denn hier die Lösung ? Schön alleine bleiben und ja keine Kinder haben ? Welch düsteres Szenario.

    • Hansli sagt:

      Anders herum: 50% gehen nicht fremd und 50% gehen auch nie zu einer Nutte

    • Robert sagt:

      Bei einem Ereignis wie dass ein Mann zu einer Prostituierten geht würde ich an das entsprechende statistische Material keinesfalls glauben. Wer will denn das schon wissen, ob dem so ist: Das würde ja heissen, dass die Prüfgruppe jemandem ehrlich Auskunft gegeben hätte. Und die wären ja – nun ja: doof.

  • pax sagt:

    ja es gibt tierarten die monogam leben. und solche die es nicht tun. der mensch liegt irgendwo dazwischen, nach biologischen erkenntnissen näher bei der monogamie, aber eben doch nicht ganz. klar, die gene beeinflussen uns, und unsere gedanken auch, welcher einfluss auf unser verhalten stärker ist, hat mir unserem charakter zu tun und ist individuell verschieden. aber man/frau kann durchaus auch lieben, ohne sich deswegen der monogamie zu verschreiben, und frau/man kann fremdgehen obwohl man/frau in einer monogamen beziehung ist und trotzdem seinen partner lieben, und frau/man kann auch treu sein und dem partner trotzdem nicht die liebe geben die er braucht und man/frau darf auch verletzt sein und fehler machen und beziehungen sind nicht einfach und jede ist anders und funktioniert anders. wichtig damit sie funktioniert ist einigkeit in diesen dingen, und die bereitschaft zu arbeiten an der beziehung – wir verletzen immer die die uns am nächsten sind. doch liebe und respekt für sich selbst sind voraussetzungen für liebevollen und respektvollen umgang mit anderen.

  • heidi reiff sagt:

    @ Hannah

    Ich war wirklich immer ein gute Köchin, das habe ich in der Schule gelernt im Kochunterricht, ich habe viele Leute bekocht und die haben das auch geschätzt, ich bekoche mich heute selbst, bin persönlich extrem „schnäderfrässig“, der Suppenkaspar ist zum Glück mein Guru und mein Vorbild nach wie vor.

    @Marcel

    Ich habe als Kind schreckliche Dinge erlebt das ich hier auch nicht ausbreiten will, für mich war es eine Chance, meine Leichen aus dem Keller zu holen Schritt für Schritt, es war für mich eine Chance , meine extremen Aengste in den Griff zu gekommen. Meine extreme sadistische Mutter ist zum glück längst gestorben. Muss ich ein lebenlang dankbar sein, dass ich naturgegeben einfach in einem Mutterbauch entstanden bin. So wie ich informiert bin findet die Abnabelung für alle Menschen bei der Geburt statt

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      @Heidi Reiff

      Dass Sie trotz einer solchen Mutter Ihren Weg gefunden haben und heute offenbar ziemlich entspannt Ihr Leben leben können, ist bewundernswert. Immer wenn ich höre, wie Kinder von der Person, die ihnen am meisten Schutz und Liebe hätte geben sollen, verraten wurden, empfinde ich eine grosse Trauer. Wie schrecklich, ein nicht wieder gutzumachendes Leid, viele zerbrechen daran.

      Meine Mutter hatte auch ihre Eigenheiten, es war mit ihr nicht einfach, aber an ihrer Liebe mussten wir nie zweifeln, sie stand bedingungslos für uns ein; wir haben erst spät, fast zu spät, realisiert, was für ein Glück wir hatten.

      • heidi reiff sagt:

        Ich kenne die Geschichten meiner Vorfahren, viele haben aus Verzweiflung den Eigentod gewählt, bekannt ist ja, dass in sog. Therapien nach wie vor das 4. Gebot gilt, du sollst Vater und Mutter ehren auf dass es dir wohl ergehe, nach der Methode Bert Hellinger (Oberguru) , danke Papi, danke Mammi, ich war ein böses Kind, ich habe die Ohrfeige verdient. Das ist keine Basis für
        eine Begleitung, das ist Ignoranz in höchstem Grade. Um Ordnung zu schaffen müssen wir erst die Unordnung betrachten, ich habe meine Leichen aus dem Keller geholt. Ich renne keiner Liebe mehr nach, die es nie gegeben hat. Ich bin mir selbst eine gute Mutter, als erwachsene Menschen können wir eigene Entscheidungen treffen. Aus Prestigegründen nur um gesellschaftlich akzeptiert zu sein verraten sich Menschen oft selbst, das ist traurig und wahr .

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Sie haben schon öfters Hellinger erwähnt, als Negativbeispiel. Ich kann Ihnen nur beipflichten, er ist ein Scharlatan der schlimmsten Sorte, begonnen hat er als schwarzkatholischer Priester. Wenn man sieht, wieviel Schaden er schon angerichtet hat, kann man ihn nur als Brechmittel bezeichnen. Leider hat er viele Jünger, die in seinem Namen wirken, diese ganze esoterische Heilerecke mit ihren Gurus ist sowieso höchst suspekt, ich staune immer wieder, dass offenbar viele Leute einen „Führer“ brauchen. Diese Führer, deren einziges Interesse ihrer eigenen Machtfülle gilt und die vor keiner Art der Ausbeutung und des Missbrauchs zurückschrecken. Die Seminare zum „Familienstellen“ kosten viel Geld und richten im besten Fall keinen grossen Schaden an, ärgerlich sind sie trotzdem, weil da ganz ungeniert Gutgläubige ausgenommen werden, die sich gegen Bezahlung zum Affen machen. Ich reagiere so emotional, weil eine gute, langjährige Freundin von mir in so einem Seminar landete, seitdem findet sie es „nicht mehr schlimm“ dass ihr Vater sie schon als kleines Mädchen sexuell benützte und ausnützte. Im Seminar wurde ihr eingeredet, dass es schön ist, wenn sie ihrem Vater einen Liebesdienst erweisen konnte. Wenn ich so was höre, könnte ich „Chläpf“ austeilen ohne müde zu werden.

      • Lea sagt:

        Wohl ein Beispiel, dass Gehirnwäsche funktioniert. Es fragt sich nur, ob kanonische Psychotherapie auch Gehirnwäsche ist. Schlussendlich sind die Methoden der Gehirnwäsche und Psychotherapie verwandt und beruhen auf der gleichen wissenschaftlichen Basis.

        Interessant zu Hellinger ist, dass relativ wenig Kritik über eine Google suche kommt – bzw. nur die bekannten sehr kontroversen Zitate. Schwer auffindbar sind fachliche Kritiken anderer Psychologen. Dies ist ein Indiz dafür, dass die mit sehr viel Geld arbeiten, professionelle PR-Resourcen engagieren können und über Anwälte kritische spuren (auch im Internet) entfernen lassen. Ein Muster, das Scientology sehr ähnlich ist.
        Gefährlich.

  • Hanna sagt:

    Wo bitte ist das Problem? Er hat Sex mit einer anderen, während sie alles andere als Lust darauf hat. Und jetzt? Ist er deswegen ein schlechterer Vater? Quatsch. Die vielen Verklemmten und Moralapostelinnen hier geben mir echt zu denken.

    • michi sagt:

      Jetzt, wo ich zur Freude aller, schon mal da bin:

      Das etliche Leute nicht ihrer Meinung sind, muss Ihnen keineswegs zu denken geben. Es sei denn natürlich, Sie halten Ihre Meinung für allgemeingültig?

      • Angie Meier sagt:

        Danke Hanna ich glaube bin erleuchtet! Und das“ kleinbürgeliche“ will ich gar nicht kommentieren.

    • Angie Meier sagt:

      @hanna
      Und was glauben Sie dass Sie sind? Ein moralischer weltoffener Mensch oder was? Wer sagt überhaupt er wäre schlechter Vater? Da gehts um ein Vertrauensbruch um eine Frau und Partnerschaft die dieser Mann betrogen hat. Respektloses Verhalten das nichts mit verklemmtheit zu tun hat. Ich will es gar nicht wissen wie das in Ihrer Beziehung ablauft. Wahrscheinlich spazieren bei Ihnen andere Männer (und andere Frauen Ihres Partners) ein und aus, so nach Lust und Laune.

      • Hanna sagt:

        Ach Angie, auch wenn’s bei mir und meinem Partner nicht ganz so wild wie in Ihren wilden Fantasien zugeht, so leben ich und er befreit von gesellschaftlichen Konventionen und Zwängen. Sex wird überbewertet, lesen Sie Maslow, dann wissen Sie, wozu er dient. Viel Spass weiterhin in Ihrer kleinbürgerlichen Welt.

  • Marcel sagt:

    So, und nun haben wir also herausgefunden, dass fremd gehen offenbar die Folge einer tiefer gehenden Bezieungskrise ist (woran ich offen gestanden zweifle).

    Was aber, wenn die Sexualität selbst das Problem ist? Genau: Nicht irgendetwas da im Dunkeln, sondern die nackte Sexualität, wie sie nun mal ist! Ich kenne aus meinem Bekanntenkreis zwei Fälle, in denen die Ehefrauen jeweils im einen Falle Brustkrebs gekriegt hat- und dabei eine Brust verloren hat, und im anderen Falle wurde sie vom Ex-Mann (zweites Mal verheiratet) mehrmals vergewaltigt und sexuell erniedrigt, also das volle Programm, das man sich als „normaler“ Mensch gar nicht vorstellen kann.

    Für beide Frauen ist die Sexualität dadurch massivst gestört, ihr Verhältnis zu ihr ist dem Vernehmen nach ausgesprochen speziell. Man kann davon ausgehen, dass die dabei entstandenen Wunden dermassen tief sind, dass auch eine Therapie nicht mehr weiterhelfen kann.

    Und jetzt?

    • Lea sagt:

      Marcel reiht sich ein bei den Experten weiblicher Sexualität. Seine fachlich überaus fundierte Antwort auf eine Vergewaltigung und deren Konsequenzen ist:

      „Man kann davon ausgehen, dass die dabei entstandenen Wunden dermaßen tief sind, dass auch eine Therapie nicht mehr weiterhelfen kann. – Und jetzt?“

      Ausgerechnet ein Marcel. Genau der, der im anderen Thread zum Rufmord aufruft.

      • Lea, Deine Reinkarnation in Ehren- aber DU gehst mir ganz entschieden auf den Geist!!

      • Im Übrigen- ein Apell an Deine Wahrnehmung: Die Frage und jetzt? Bezog sich auf die Zukunft, im Sinne von „wie weiter?“

        Ausser blöde rumspritzen und teilweise enorm wirres Zeug quaseln ist aus Dir wohl nicht herauszuholen- und jetzt droh‘ mir nicht schon wieder mit Rechtsanwälten, ok?

        Dein Spiel wurde auf jedenfall aufgedeckt. Andere bleiben nach solchen Mätzchen im allgemeinen draussen.

        Comprende?!

      • Abgesehen, Lea etc.: „Genau der, der im anderen Thread zum Rufmord aufruft.“

        Dieser Satz ist streng genommen ebenfalls juristisch relevant.

        Nur habe ich nichts zu befürchten. Wie das bei Dir aussieht, weisst Du wohl mit Abstand selber am besten.

  • „um dem Kind den Vater nicht zu entziehen“ – Unabhängig mal vom Thema, das machen die boshaften Taliban-Weiber so oder so. Die pervertierten Behördenmitglieder u.a. das JS Wehntal etc. sind noch quasi ‚kriminelle‘ Helfers-Helfer. Das Gejammer der Frauen ist unausstehlich.

  • heidi reiff sagt:

    Ist ja langweilig immer auf dem gleichen Dampfer zu fahren. Ich rede jetzt nicht von Seitensprüngen. Ich war vor langer Zeit ein biederes braves Hausmütterchen, das Essen stand pünktlich auf dem Tisch, ich habe sogar noch die Unterwäsche geglättet, ohne
    dass alle Betten gemacht waren habe ich das Haus nie verlassen. Ich habe gehäkelt, gestrickt, genäht, hat mir auch Spass gemacht, ein sog. Vorzeige Hausmütterchen, einfach allen es rechtmachen, so werden viele Menschen sozialisiert. Ich hatte einige Krisen und war angewiesen auf therapeutische Hilfe. Hab da auch Gruppentherapieerfahrung hinter mir. Ein Gruppenleiter hat immer gesagt „Werft die MORAL zum Fenster hinaus, die ist verstunken und verlogen“, eine Therapeutin hat gesagt „wir sind nicht auf der Welt, um die Erwartungen der andern zu erfüllen“ – das hat bei mir wie eine Bombe eingeschlagen – in gutem Sinn. Die Kunst, ein Egoist zu sein hat Lebensberechtigung oder müssen wir nach wie vor in Sack und Asche gehen ? Ich habe nichts verbrochen, ich habe Fehler gemacht. Mit der Strategie „andern ein schlechtes Gewissen einreden“ werden Menschen kleingehalten. Ist die Sklaverei nach wir vor dominant? Oft verslaven wir uns selbst, ohne es zu merken. Mein Seelentrost sind manchmal flackernde Kerzen.

    • Eremit sagt:

      Dem kann ich zustimmen: “wir sind nicht auf der Welt, um die Erwartungen der andern zu erfüllen”, zumal viele Erwartungen anderer sind heute oftmals egoistischer Natur. Es gibt „höhere“ erstrebenswerteres als das Ego anderer zu befriedigen.

      Hingegen wenn man nicht weis was der Sinn und Zweck der Moral ist, dann kann man so dämliche Sprüche klopfen wie “Werft die MORAL zum Fenster hinaus, die ist verstunken und verlogen”.

      • Hannah sagt:

        Müsste man eine Geschichte erfinden um zu veranschaulichen, woran die meisten Menschen „kranken“, dann würden sich die Zeilen von Frau Reiff bestens eignen. „Ich war ein Hausmütterchen, weil so sozialisiert….dann: ein Therapeut und eine Therapeutin haben gesagt…“ Frau Reiff wurde neu „sozialisiert“. Vorher – nachher. Ein neues Betty Bossi Rezept für ein neues, ebenso „perfekt fremdgesteuertes“ Leben, wie das vorherige. Nur anders. Ein eigener Weg, eigenes Denken und reifen, den eigenen Weg finden (und diesen verantworlich zu gehen ) scheint heute nicht mehr „in Mode“ zu sein. Rezeptchen werden ausgetauscht, allenfalls verglichen, für gut befunden oder verworfen. Man gehört zu diesem oder jenem Grüppchen und hält die jeweiligen Rezeptchen für die „Alleinseligmachenden“. Fast-food Leben, nenn ich das.

  • Daniela H sagt:

    Ja ich denke auch, dass der Seitensprung während der Schwangerschaft Hochverrat ist, aber wenn ich an meine Erfahrungen denke, die Frau so beim Ausgehen macht, dann passieren die meisten Seitensprünge wohl nicht während der Schwangerschaft.

    Meist wird man als Frau von verheirateten Männern angemacht, deren Kinder zwischen 5 und 10 Jahren sind. Man hat sich alles gesagt, der Trott ist eingekehrt (Vertrauen der Verliebtheit gewichen), kennt jede Zelle am anderen Körper, putzt sich die Zähne während der Partner auf dem Klo sitzt und der Kick ist weg. Dieser Kick, der einem in der Dusche zum Singen bringt, sich gutfühlen lässt, sich lebendig fühlen lässt, dieser Kick wird doch einfach vermisst und den bekommt man mit einem Seitensprung oder einer Kurzaffäre.

    Natürlich kann man stark sein und Charakter zeigen, aber man kann sich auch in ein Abenteuer stürzen und sich so wieder lebendig und lebensfroh fühlen und dies dann zu Hause mit der Familie geniessen. Wer Charakter zeigen will soll das, aber man sollte niemanden verurteilen, weil er/sie sich für den Kick entschieden hat.

  • michi sagt:

    Ha! Männer sind Schweine!

    • Dors Venabili sagt:

      „Männer sind Schweine“ schreiben darf man.

      Ein Bubi, der sich weigert, erwachsen zu werden, das wird zensiert. Den Sauhung solle man auspeitschen ebenfalls. Was ist der Unterschied? Der eine Kommentator gibt ein Feminoozen-Klischee wieder. Der andere glaubt an das Gute in den Menschen und dass man es zum Vorschein bringen kann.

    • Auguste sagt:

      hmm…, träffe poesie, kurz und schmerzhaft. ich musste laut lachen, als ich diesen post sah.

  • Eremit sagt:

    Der Seitensprung
    Das Thema so „alt“ und immer wird nur auf den bösen Mann eingedrescht, dass es schon fast lächerlich langweilig ist darüber zu diskutieren.

    Mal ein paar Fragen:

    „Ein unverzeihlicher Vertrauensbruch. Weil er die werdende Mutter in der Frau zurückstösst.“
    Was ist wenn sie den werdenden Vater in dem Mann zurückstösst?

    Um einen Streit anzuzettlen braucht es mindestens eine Person. Hingegen um physisch fremdzugehen braucht es nicht mindestens zwei Personen?
    Wäre es da nicht gerecht auch emotional auf die Frau einzudreschen die das Fremdgehen billigte/ermöglichte?

    Und ein paar mögliche Antworten:

    „Treibt die akute Angst der Verantwortung manche Männer dazu, fremd zu gehen?“
    Kaum. Viele Männer lieben es Verantwortung zu tragen solange diese ihrem Wissen und Können entspricht und das gesellschaftliche Umfeld stimmt. Warum viele Männer sich kaum um die Kinder kümmern ist ein anderes „logische“ kontroverses(?) Thema. (http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/10489/der-schlimmste-seitensprung/comment-page-1/#comment-38511)

    „Ist es zuviel verlangt, wenn man während der Schwangerschaft sowie nach Niederkunft ein paar Monate lang in der neu gewonnenen Rolle als Mami aufgeht?“
    Wenn man eine Frau während der Schwangerschaft und danach in der Rollte Mami aufgeht, dann kann man auch erwarten, dass sie die Kinder liebt und sich auch weitere wünscht. Oder etwa nicht?

    „Fühlen sich die Männer dadurch ausgeschlossen, ausgestossen gar? Emotional sowie sexuell vernachlässigt?“
    Wenn ein Mann fremd geht weil er sich sexuell vernachlässigt fühlt, dann ist auf eine Art die Frau selber schuld auf Grund den Kriterien die sie ihn „auswählte“: Sehr viele Frauen sagen sich heute auf Grund des Rufmordes früherer Emanzen, dass ein echter Mann Sex will und dafür bereits ist alles zu tun. Dies führte dahin, dass somanche Frau sehr hohe, willkürliche und ungerechte Ansprüche an den Mann stellt, dass tatsächlich nur noch die „Rammler“ gewillt sind diese zu erfüllen. Früher oder spähter geht dieser „von Natur aus“ fremd. Böse Männer?

    Das emotional ausgeschlossen trifft es m.E. auf den Punkt. Da hielt mal ein Mann ein Kind (1 Mt) in den Armen. Die Frau kam herein und sagte zu ihn „du hälst das Kind falsch“. Er fragte wie man es richtig in den Armen halten soll, nur sie ignorierte ihn, nahm das Kind zu sich und verliess mit ihm den Raum. Zurück bliebt ein Raum mit ein paar Männer, von denen sich einer wie „geohrfeigt“ vor kam.
    Es scheint so, als ob heute somanche Frau bei Kinder sich dermassein einreht „eine Mutter weis was das Beste für ihr Kind ist“, dass sie ignoriert, dass das Kind nicht ihr alleine gehört sondern auch einen Vater hat.
    Väter werden von manchen Frauen mit Kinder wie Nichts oder „Dreck“ behandelt. Da wirkt dann auf den Vater die Nachbarin, welche für ihn und seine Sichtweise Verständnis hat wie ein Engel. Ein Engel, dem Mann mit der Zeit mehr vertraut als der Ehefrau. Wenn dieser Engel ihm dann sagt „es passiert nichts dabei“ oder „sie wird es nicht merken“, dann vertraut Mann ihr und geht fremd.
    Böse Männer?
    Solange Frau es nicht hinkriegt öffentlich positiv über die Mehrheit der Männer und somit auch über ihren Mann zu berichten, solange ist m.E. das Risiko für ein Fremdgehen und Scheidung hoch.

    „Aber muss man die Affäre deswegen hinnehmen? Ja, sogar verzeihen, um dem Kind den Vater nicht zu entziehen?“
    Das kommt auf die Details darauf an. M.E. ohne die Detail zu kennen tendenziell eher ja hinnehmen. Das heist aber nicht, dass man dies stillschweigend hinnehmen muss und die Nachbarn nicht wissen dürfen dass Frau Nachbarin sich wie eine Prostituierte verhielt und Männer zum fremdgehen animiert.

    • Marcel sagt:

      @Eremit:

      „Wenn ein Mann fremd geht weil er sich sexuell vernachlässigt fühlt, dann ist auf eine Art die Frau selber schuld auf Grund den Kriterien die sie ihn “auswählte”: Sehr viele Frauen sagen sich heute auf Grund des Rufmordes früherer Emanzen, dass ein echter Mann Sex will und dafür bereits ist alles zu tun. Dies führte dahin, dass somanche Frau sehr hohe, willkürliche und ungerechte Ansprüche an den Mann stellt, dass tatsächlich nur noch die “Rammler” gewillt sind diese zu erfüllen. Früher oder spähter geht dieser “von Natur aus” fremd. Böse Männer?“

      Womit wir- wieder einmal- beim Thema Ansprüche sind. Sehr gut: Im Normalphall gehe ich davon aus, dass Frauen, die hohe Ansprüche im Bett stellen, auch in der Lage sind, hohen Ansprüchen zu genügen. Aber eben… Ansprüche stellen ist natürlich einfacher, als erfüllen. Zudem gibt es ganz beträchtliche Unterschiede bei der männlichen und der weiblichen Sexualität- wobei zu hohe Ansprüche durchaus fatale Konsequenzen nach sich ziehen können. Vulgo, wie Du richtig gefolgert hast:

      „Solange Frau es nicht hinkriegt öffentlich positiv über die Mehrheit der Männer und somit auch über ihren Mann zu berichten, solange ist m.E. das Risiko für ein Fremdgehen und Scheidung hoch.“

  • Eni sagt:

    Vielliecht kann man verzeihen wenn Mann „fremdelt“ aber wenn der partner im eigenen Bett unter dem Hag durchfrisst, würde ich den Mann und das Bett entsorgen.

    Natürlich mag es viele Gründe geben für den Seitensprung und vielleicht gibt es auch solche die entschuldbar sind.

    Nein, ich finde nicht, dass in dem genannten Fall die Nebenfrau eine Schuld hat, auch dann nicht, wenn sie weiss, dass die Ehefrau schwanger ist oder gerade geboren hat ausser es handelt sich um eine Freundin oder gute Bekannte oder Schwester. Ich kann in dem Fall nicht von einer Peroson betrogen werden, die ich nicht kenne. Das gilt übrigens auch im umgekehrten Fall wenn Frau fremdgeht, der fremdler hat die alleinige Verantwortung für sein tun und es soll bitte keine/r mit der Ausrede kommen, dass er „angesprungen wurde und er nicht „anderst konnte“. Schliesslich ist man ein Mensch mit freiem Willen und kein Regenwurm.

  • Angie Meier sagt:

    Leider gibt es heute einfach viel zu wenig Respekt zwischen Menschen, daswegen passieren solche sachen. Nichts gegen einen Mann der seine „bedürfnise“ befriedigen muss, aber dafür gemeinsame Schlafzimmer und Ehebett zu entfremden ist einfach unterste Schublade. Fremdgehen ist eine sache und darüber lässt sich ewig diskutieren, aber es noch zu Hause tun ist ein absolutes tabu! Dieser Mann da sollte sich dafür schämen und auch jede Frau die so was tut. Leute liebt euch und respektiert oder geht einfach getrennte Wege. Was bringt es, sich gegenseitig zu verletzen? Und Kinder zu zeugen wenn Mann nicht in der Lage ist Mutter des eigenes Kindes zu respektieren (oder umgekehrt) Pfui auf so was…

  • Urs sagt:

    Spannendste Beiträge!
    Klar ist DIESER Seitensprung schlimmer als die meisten anderen! Die Frau braucht da ein geschütztes Nest, in das sie sich vertrauensvoll zurückziehen kann, um sich um das Baby zu kümmern und selber wieder zu Kräften zu kommen.
    Was er tut, ist Hochverrat. Nur in totaler Abhängigkeit wird sie sich nicht von ihm trennen.
    Der Mann fürchtet sich halt oft vor dem LEBEN…

  • Daniel sagt:

    Ich find das hier immer ulkig wie auf einmal die Frauen auf die Männer losgehen, dann die Männer auf die Frauen und am Ende Frauen auf die Frauen und danach schreit alles durcheinander rum. Sehr amüsant. *hihi*

    Ich glaube, der Mensch ist nicht für ein Leben in monogamie geschaffen. Ihr diskutiert hier über etwas, das sicherlich schon seinen Ursprung im Anbeginn der Entstehung des Menschen findet und Menschen noch als halbe Affen rumgerannt sind, und sicherlich schon da ist man sich gegenseitig fremd gegangen. Das soll jetzt nicht heissen dass ich das Befürworte, aber scheinbar ist der Entscheid sich für eine Ehe zu entscheiden von vielen Menschen nicht wirklich so gut durchdacht worden.

    Ich geb es offen zu. Ich will nicht heiraten und auch keine Kinder. Das hat mit vielerlei Dingen zu tun, die ich hier nicht diskutieren möchte. Aber fakt ist, dass ich mir bewusst bin (und das weiss ich weil ich der Typ dazu bin), das ich in einer Ehe während der Schwangerschaft der Frau nicht treu sein würde. Aus meiner Sicht verliert die Frau während der Schwangerschaft jegliche Attraktivität (Achtung, ich rede hier nicht von hässlich ;o)) , und ich denke das ist von der Natur aus auch so gewollt.

    Ob Mann/Frau nun während der Schwangerschaft, vorher oder danach fremd gehen ist doch absolut unwichtig. Der Vertrauensbruch ist da und basta. Liegt es denn nicht daran dass sich die Leute zu wenig überlegen was es heisst mit dem Partner ein Kind zu zeugen? Ja klar, im ersten Moment hört es sich nicht nach einer langen Zeit an: 9 Monate plus Wartezeit nach der Geburt. Wir sind Gewohnheits“tiere“ und so ist es nunmal klar, dass wenn man solange keinen Sex hatte, dass sich das nicht von heute auf morgen wieder einstellt. Viele Frauen sind nach der Geburt auch so traumatisiert von den Schmerzen und bringen den Sex damit wieder in Verbindung, oder umgekehrt, dass der Mann wieder das Gefühl hat beim Sex ein Kind zu zeugen etc, und dies führt sicherlich auch noch zu einer Wartezeit im Sex. Im Allgemeinen bin ich mir aber SEHR SICHER, das man sich das Thema schön redet und immer sagt „Das geht dann schon, das schaffen wir gemeinsam.“ doch unbewusst merken sie selber, das eben die Evolution in uns anders tickt als unser Herz oder Kopf.

    Auch wenn ich nicht verheiratet bin, so kenne ich einige Ehen in denen ich vom einen oder anderen Partner (nein nicht nur vom Mann) immer wieder den einen Satz höre: „Wäre ich nicht fremd gegangen, wäre es mit der Ehe schon längst aus gewesen. “

    Wisst ihr, viele Ehepaare wachsen in einem Typischen Stil auf. Es sind wie Lebensetappen die sie durch leben. Das könnte aussehen wie:
    18 Jahre alt werden
    Lehre Abschliessen
    Arbeiten gehen bis 25
    Frau heiraten
    Haus bauen
    Kinder haben
    Hund und Katze zutun

    Tja, jetzt haben sie ein Kind und sind aber noch nicht so alt wie sie denken und schon bald kommt die Panik ans Tageslicht. Man will noch nicht zum alten Eisen gehören und fängt sich in seltsamen Verhaltensweisen wieder. Es ist wie das Gegenteil von der Tickenden Uhr in der Frau, das ab einem gewissen Alter einsetzen kann. Hier ist es auch eine Uhr, die Uhr des Lebens und des Gefühles, einfach nicht mehr zu leben und alt zu sein. Dieses fremdgehen (sicherlich oftmals mit einem jüngeren Mann oder Frau) ist wie ein auflehnen gegen den eigenen Lebensplan und eine bestätigung, dass man noch lebt. Die Realität und das Leben holt einem dann oftmals per Scheidung wieder ein. *schmunzel*

    Aber auf etwas würde ich hier verzichten: Es ist nicht immer MANN oder FRAU schuld, oftmals sind beide daran schuld. Hier diskutieren zu wollen ob Männer nur Schwanzgesteuert sind, finde ich falsch, weil auch wenn es in der Gesellschaft NOCH NICHT so zu Worte kommt, so ist das Fremdgehen der Frau ebenfalls ein Inbegriff und ist keinesfalls eine Einzelerscheinung. Es wird gepoppt mit wem und wann man will, egal ob Ehe oder nicht, weil wir sind so. Früher oder später kann es jeden erwischen.

    LG Dani

    • mira sagt:

      „9 Monate plus Wartezeit nach der Geburt.“
      Das letzte mal Sex 3 Tage vor der Geburt. Und während der Schwangerschaft gesteigertes Verlangen (beiderseits!). Ich glaube nicht, dass ich die einzige Frau bin, der es so ging/geht… Die Probleme liegen oftmals nicht im Bett, sondern ganz woanders. Dort zeigt es sich halt einfach am deutlichsten.

      • xyxyxy sagt:

        @mira – natürlich kann das so sein – es kann aber auch eine schwere Schwangerschaft sein, in der Sex kaum möglich ist. Es gibt alles. Manche Frauen haben auch eine so schwere Monatsregel, dass ihnen die hälfte des Monats nicht nach Sex steht.
        Meine Frau war einmal so schwer krank, dass für über ein halbes Jahr nicht an Sex zu denken war. Da sind dann echte Männer (und Frauen) gefragt, die sich nicht ständig über Affenmachos definieren, sondern eben Menschen sind, die nicht nur triebgesteuert Bananen hinterher rennen.
        Früher sagte man „in guten, wie in schlechten Tagen“.
        Wenn ich einen Menshen brauche, der mich liebt. Dann brauche ich ihn genau in den schlechten Tagen. In den Tagen in denen ich nicht attraktiv bin, in den Tagen in denen ich nichts geben kann. In guten Tagen wenn ich auf der Höhe meiner Fähigkeiten bin, dann werde ich genug Menschen haben die mich „lieben“.

        All die Bubiköpfe die sich hier zu Wort melden, haben einfach keine Ahnung was Liebe ist. Sie werden sich wahrscheinlich bei Exit anmelden, wenn der Alterungsprozess bei ihnen einsetzen wird. Denn in ihrem Bekanntenkreis werden sie auch nur Leute haben, welche sagen: ich steh auf junges Fleisch und kann Entbehrungen nicht leiden. Dumm nur, wenn man plötzlich selbst kein junges Fleisch mehr ist und gnadenlos von den Schönen abserviert wird. Ja, in einer Welt in der es nur Selbstliebe gibt, kann man sich dann die Kugel geben.

        @Daniel – ich finde es sehr gut, dass sie mit ihrer Einstellung keine Kinder haben wollen. Aber damit beweisen sie auch, dass ihre Einstellung eben Asozial ist. Würden alle so denken und leben wie sie, gäbe es keine Kinder und damit auch keine Altersvorsorge und es gäbe unser Volk schon in einer Generation nicht mehr – dann hätten hier bald Menschen das Sagen, welche auf unsere individuelle westliche Freiheiten pfeifen würden.
        Keine Gesellschaft kann überleben, wenn der Einzelne nicht bereit ist Verantwortung zu übernehmen und in einer gewissen Weise, seinen Mitmenschen gegenüber Treue zu zeigen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @xyxyxy: jetzt muss ich es doch mal noch platzieren, einfach genial dass Sie heute so präsent waren, ich kann jeden Ihrer Posts nur fettgedruckt unterschreiben 🙂

      • Laura TI sagt:

        @xyxyxy

        Sehr schöner Post, ich schliesse mich vorbehaltlos an!

    • Tronje sagt:

      Gut gemacht!

      • zeitungsleser sagt:

        schliesse mich an

      • xyxyxy sagt:

        danke für die Rückmeldung – es tut gut, zu wissen dass auch andere gleich denken
        das Thema ist mir wichtig, denn es geht an den Nerv unserer Gesellschaft

      • michi sagt:

        Nur weil weil jemand keine Kinder haben will, ist er doch noch lange nicht asozial. Auch Kinderlose können sich sozial engagieren, zum Beispiel (!) durch Spenden aller Art, die sich eine Familie eben vielleicht nicht leisten kann. Vielleicht hat man auch nie den richtigen Partner gefunden, mit dem man Kinder möchte, vielleicht findet man ihn das ganze Leben lang nicht und vielleicht findet man das gar nicht so schlimm. Das unterscheidet den Menschen von Tieren, die rein triebgesteuert für die Erhaltung ihrer Art sorgen (für etliche Tierarten ist es übrigens gar keine Frage monogam zu sein, sie sind es einfach).

        Auf eine Scheidungsrate von beinahe 50% kann man jedenfalls kaum stolz sein, „Volkserhaltung“ und Kinder haben hin oder her. Würde man die Kosten von Scheidungen in die AHV anstatt in Anwälte stecken, wäre sie für die nächsten 1000 Jahre saniert (die Möglichkeitsform ist auch mir geläufig).

      • xyxyxy sagt:

        @michi
        bitte stellen sie doch eine Aussage auch in ihren richtigen Zusammenhang bevor sie einen sinnlosen Vortrag halten, ich sagte nicht dass kinderlose Asozial sind.
        Lesen sie den ganzen Dialog nochmals nach. Dann wissen sie, worum es ging.

      • michi sagt:

        @ Herr xy:

        Sie könnten mich ja aufklären in welchem grösseren Zusammenhang ich die Sätze

        „@Daniel – ich finde es sehr gut, dass sie mit ihrer Einstellung keine Kinder haben wollen. Aber damit beweisen sie auch, dass ihre Einstellung eben Asozial ist.“

        sehen sollte, anstatt mich zu beleidigen…

      • Auguste sagt:

        hmm…, xyxyxy, sie waren es der mit „asozial“ daher kam, ein wenig schmeichelhaftes attribut, mit dem man sorgfältig umgehen sollte. dass es nicht einfach so stehen gelassen werden würde, war abzusehen. dann auch noch ein „sinnlos“ nachzureichen führt bei mir zur frage: „ist ihnen das lob etwas zu kopf gestiegen?“

      • xyxyxy sagt:

        @michi
        sie haben den Satz zitiert – die Einstellung die dazu führt, dass man besser Kinderlos bleibt, weil man sich eben nicht binden will ist in diesem Sinne asozial. Denn wenn alle Menschen sich nicht mehr binden wollen (und Kinder haben bringt eine lebenslange Bindung mit sich) dann wird die Gesellschaft aussterben. Deshalb ist diese Einstellung asozial. Wenn ein Einzelner sie auslebt ist das nicht weiter schlimm. Wenn man sie aber als DIE Freiheit und Gescheitheit propagiert, dann muss man sich eben einmal darüber Gedanken machen, dass so eine Einstelllung für eine Geselschaft (nicht unbedingt für einen Einzelnen) nicht gut sein kann, asozial ist.

        @auguste
        natürlcih bin ich nicht vor Fehler und Eitelkeiten gefeit, geschweige denn dass jedes Wort das ich hier schreibe wohl überlegt ist, doch was das „sinnlos“ betrifft, so meinte ich damit, dass es sinnlos ist auf meinen Beitrag hin darüber zu debattieren, dass Kinderlose sich sehr wohl sozial verhalten können. Ich bin der Letzte der das bestreiten würde. Ich war sehr lange selbst kinderlos und kenne kinderlose Paare/Menschen welchen ich niemals sagen würde sie seien asozial. Ich sagte die Einstellung von Alpha wäre im letzen Schluss asozial. Und michi schrieb nichts mehr von der Einstellung sondern nur noch etwas von kinderlosen Leuten. Das ist doch wirklich sinnlos, wenn man dann über etwas debattiert, das gar nicht zur Debatte stand.

        @alpha
        besten Dank, dass sie mir persönlich und offen antworten. Sie haben natürlich recht, dass es jedenfalls besser ist, die Wahrheit zu sagen als zu lügen.
        Sie haben negative Erfahrungen gemacht, das hat sie geprägt und sie gehen ihren Weg. Das ist ok – auch wenn, dann unsere WEge oft anders kommen, als wir uns vorgenommen haben. Es geht mir nicht darum sie zu verurteilen, denn ich habe eine andere History als sie und deshalb kann ich nicht wissen, wie ich denken und handeln würde, wenn ich an ihrer stelle wäre.
        Aber sie stimmen mir überein, dass für Kinder für eine Familie eine ehrliche UND dauerhafte Beziehung das Beste wäre. Und Kinder sind die Zukunft. Wenn sie gute Bedingungen haben ist das der Kitt der Gesellschaft.
        Ihr Lebensprinzip führt sie selbst zu dem Schluss besser keine Kinder zu haben und sie werden zugeben müssen, dass dies nicht der Weg für die Mehrheit sein sollte, denn dann würde unsere Gesellschaft aussterben.

        Sie reden davon dass jeder „Leichen im Keller“ hat. Nun, ich kann nur für mich reden und meine Beziehung. Die ist sehr offen ohne Geheimnisse. Die Beziehung zweier sehr fehlbarer Menschen, aber Leichen im Keller haben wir nicht, ehrlich nicht. Vielleicht können sie sich einfach nicht vorstellen dass es das gibt und denken sich, das müssen Heuchler sein. Aber dieses Denken ist falsch. Ihre Erfahrungen leiten sie zu diesem Schluss, aber ihre Erfahrungen gelten nciht automatisch für alle anderen.

        Was meine Definition von Liebe betrifft. Natürlich kann man über dieses Wort streiten. Ich ärgere mich immer wieder darüber dass Leute unter Liebe einen Hormoncocktail verstehen. Für mich sind Liebe und Treue wie siamesische Zwillinge, echte Liebe hat für mich wenig mit sexueller Attraktion zu tun. Und auch wenn nun Wissenschaftler und irgendwelche Studien alles zerreden können, so bin ich doch überzeugt, dass jeder Mensch eigentlich weiss, was Liebe ist, denn jeder möchte geliebt werden. Nicht einfach begehrt werden, sondern geliebt, nicht in einem sexuellen Sinn.
        Liebe – ich liebe einen Menschen, stehe zu ihm, trotz seiner Fehler, bleibe bei ihm, selbst dann wenn es sich nicht lohnt, ich glaube an ihn und suche das Beste für ihn.
        Wenn ich so einen Menschen liebe, macht mich das selbst glücklich und erfahre am ehesten selbst wirklcih geliebt zu werden.
        Heute tun sich die Meisten schwer eine solche Liebe, wie ich sie definiert habe für einen (Ehe)Partner als Standard zu haben sie sagen „ewige Liebe wünsch ich dir, aber versprechen kann ich es dir nicht“, im Sinne von „Liebe kommt und Liebe geht“ (Polo Hofer) das steht nicht in meiner Macht.
        Für mich ist das dummes Zeug. Der Beweis, dass es dummes Zeug ist, ist wenn diese Sätze seinen Kindern an den Kopf werfen würde. Ich liebe dich heute, aber vielleicht morgen nicht mehr. Nein, da würden die Meisten Eltern doch meiner Definition zustimmen: bedingungslose Liebe und Treue so lange man lebt. Das hat nichts mit einem Hormoncocktail und Sexualtrieb zu tun, sondern es ist eine Charaktersache oder eben die Fähigheit zu lieben. Nicht verliebt zu sein, nicht in Zeiten des Sonnenscheins und in Zeiten da man gerade Lust und Laune zum Lieben hat zu lieben, sondern eben einem Menschen sein Herz zu schenken – rücksichtslos.
        Sie haben wahrscheinlcih recht, dass viele Menschen dazu nicht in der Lage sind. Man könnte nun sagen, weil sie als Kinder das nie erlebt haben. Doch das halte ich für gefährlich. Weder ich, noch meine Frau haben ideale Elternhäuser erlebt und doch haben wir uns für diese Art Liebe, die offen und absolut ehrlich ist (und glauben sie mir manchmal ganz schön laut!), entschieden und gerade dadurch wird diese Art von Liebe wirklichkeit und wir geben sie unseren Kindern weiter.
        Sagen sie mir was sie wollen, eine Gesellschaft die diese Art von Liebe als erstrebenswert achtet, wird weitaus lebenswerter und vitaler sein, als ihr Konzept.

      • Tronje sagt:

        @xyxyxy: Ich habe Bezug genommen auf Daniel und nicht auf Sie. Ich kann ihre sehr „moralischen“ Positionen in der Regel nicht oder nur im geringem umfang unterstützen. Sie sind mir auf Grund meines Werteverständnisses eher negativ aufgefallen. Nochmals Daniel, gute Arbeit!

  • Mändu sagt:

    Eine hollywoodreife Geschichte. Für die Betroffenen wie immer höchst ungeniessbar und kaum zu ertragen. Für diejenigen um sie herum, sowie den weiteren Kreis ein gefundenes Fressen um sich aufzuregen, Diskussionen vom Stapel zu reissen und vor allem sich selbst besser zu fühlen.

    Tja – wie liebe ich doch all die «guten» und «moralisch integren» Mitmenschen. Die «perfekten» und «fehlerlosen» Ehepartner, Liebenden und Eltern.

    Und hier noch ein Avis an die etwas differenziert denkenden Frauen: Würdet ihr mir evtl. die Frage ganz am Schluss dieses Kommentars beantworten?
    http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/10444/lasst-sich-sex-aus-der-beziehung-outsourcen/comment-page-3/#comment-38634
    Danke.

  • Bert sagt:

    Und wieder einmal ist der Mann der böse und sich von der Verantwortwund drückende. Frauen, ihr teilt so oft, aus welchen erleichternden und frustivollen Gründen auch immer, gegen Männer aus. Macht ist immer noch, mit Verlaub, ein geiles Gefühl und auch ihr geniesst dieses. Denn entweder ist für Euch der Mann böse oder doof. Das Spiel mit dem Feuer gefällt euch ebenso, nur wollt ihr die Treueren und Unschuldigen sein und auch hier denkt ihr mehrere Sachen gleichzeitig supergut machen zu können. Nur eine Sache machen ist eben langweilig und mehrere Aktivitäten gleichzeitig lenkt gut von sich selber ab. Kürzlich war im Tages-Anzeiger ein Artikel ‚Multitasking ist Körperverletzung“….von einem Mann geschrieben.

    Die Gedanken steuern das menschliche Verhalten und wenn sich der Körper wegen der Schwangerschaft verändert und Frau von sich denkt nicht mehr schön für ihren Partner/Mann zu sein, verhaltet sie sich auch so. Der Mann soll ständig Geduld und Verständnis für die Gefühlsschwankungen haben und sich jederzeit korrekt verhalten. Für mich ist klar: Mann soll dann Stärke zeigen und seiner Frau/Partnerin in dieser Zeit und auch danach helfen. Ein wenig eigenartig, dass bis zu diesem Zeitpunkt soweit alles in Ordnung gewesen sein soll und dann dieser schockierende Seitensprung. War da wohl auch mal ein Gedanke vor der Schwangerschaft, dass ein Kind die Beziehung retten könnte/sollte? Mit dem Kind den Mann an sich binden und/oder einen Zahlvater (auch als Druckmittel verwendbar) gefunden? Die Vorgeschichte wird wie oft ausgelassen, nach dem Motto: Ich lasse die Vergangenheit sein und schaue nur in die Zukunft. Frau wollte ja nur Gutes…für sich.

    Ist ein anderes Kapitel, doch apropos Schwangerschaft und Zahlvater: Wieviele Männer zahlen für Kuckucksinder? Da ist der Mann wohl doppelt schuld. Weil er seine Partnerin/Frau vernachlässigt, auch hier der böse Mann, hat und nicht selber gemerkt hat, dass es nicht sein/e Kind/er ist/sind.

    Geniesst das schöne Wochende.

    • Peter sagt:

      In Sachen Kuckuckskinderverdacht und Zahlvaterschaft gibt es eine Lösung: Testen lassen, und zwar mit oder ohne Willen der Frau Mutter und beim geringsten Verdacht. Ich finde Pflöcke und Gewalttäter und Vernachlässiger übel, aber ich wundere mich auch immer wieder, wie sich Männer von Frauen auf der Nase rumtanzen lassen. Also: Wer will, kann sich wehren, wer sich nicht wehrt, soll nicht jammern.

      • Eni sagt:

        @ Peter

        Was den DNA-teat betrift kann ich Ihnen nur zustimmen, er sollte automatisch bei allen Kindern gemacht werden die geboren werden zum Schutz aller.

        Wann haben Sie das Gefühl, dass Frauen den Männern auf der Nase rumtanzen? Ich glaube, dass Vernachlässigung oft ein Grund ist dass jemand fremdgeht, bei Frauen vielliecht noch öfter als bei Männern und dass Männer dafür eher der Meinung sind, dass es Ihnen rechtlich zusteht fremd zu gehen. Ich weiss, dass das nicht immer der Fall ist, entsprechen aber beobachte ich in der Regel so.

  • Rafael sagt:

    Das Seitensprungphänomen ist so alt wie die Menschen.

    Unter den Bekanntesten unter den Seitenspringern in meinem geliebten Heimatlande ist ein
    gewisser Torwart, der während der Wehen seiner Ehefrau und der Geburt seiner Kinder sein Würstchen in ein anderes Senftöpchen steckte.

    Beide nicht sonderlich schön kamen zur Berühmtheit, das die Senftöpferin diese Geschichte an ein Gelbes Blatt verschacherte, da Sie auch mal was verdienen wollte.

    Ich bitte alle hier schreibenden und lesenden Frauen -tut es nicht- denn ihr seid nicht nur schön sondern -so hoffe ich- auch weise

    • Brunhild Steiner sagt:

      nein, wir wollen vor allem eines: SEIN Geld, und da schrecken wir auch vor einem gelben Heft nicht zurück!

      • Auguste sagt:

        hmm…, weise war die junge dame die sich dem titan hingegeben hat nicht, aber ganz blöd auch nicht. ich kann es drehen und wenden, wie ich will, aber sich auf einen werdenden vater einzulassen, heisst doch im klartext, einen mann ausgewählt zu haben, der für ziemlich lange zeit mit scheidung und unterhaltsforderungen beschäftigt sein wird. eine verheissungsvolle zukunft sieht in der regel anders aus. auch der mann könnte mit wenig nachdenken zum schluss kommen, dass er sich da eine hohle nuss oder eine goldgräberin angelacht hat. wiederum, eine verheissungsvolle zukunft sieht anders aus. nüchtern betrachtet kann man zu keinem andern schluss kommen, als dass solche geschichten nur schief gehen können.

        ausser, es handelt sich um einen titanen im ausnahmezustand und man kann mit der publikation der affäre mehr verdienen, als mit einem jahr harter arbeit. an diesem punkt müsste man dann nochmal darüber nachdenken, wer den die hohle nuss war in diesem spiel.

      • mira sagt:

        @Auguste
        Es gibt Frauen, die sich Ehemänner anlachen um sicher zu sein, dass dieser nicht „mehr“ von ihnen will. Sprich, solche Frauen sind nur auf Bettgeschichten und „den Kick“ aus und nicht auf Beziehungen.

      • Auguste sagt:

        @ mira

        hmm…, und dann verliebt sich der gute und das einfache wird schon wieder kompliziert. die unwägbarkeiten unseres trieblebens füllen mehr als eine bücherwand und an der nächsten wird schon geschreinert.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Also dieser Titan….. wenn es Ballack gewesen wäre, könnte ich es nachvollziehen, aber so….

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ja leider, der Einzigartige. Ich werde nun wenigstens keine Zeit vor dem TV verplämperle während der WM 😉

  • Auguste sagt:

    hmm…, verkneifen sie es sich, mit den neu gelernten tricks zu hause anzugeben.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Auguste: stellen Sie doch einen Ratgeber zusammen damit wir vor solch Peinlichkeiten, wie die Rammelei im eigenen Bett erwischen müssen, bewahrt werden…

      • Auguste sagt:

        @ brunhild steiner

        hmm…, das wäre das ende des spontanen seitensprungs. und wenn erst einmal eine „seitenoperation“ daraus geworden ist, dann ist es auch vorbei mit all den idiotischen rechtfertigungen, die in ihrer qualität nur noch von den anworten von fussballprofis am spielfeldrand, direkt nach spielende, übertroffen werden. wow! – ich bin glaub schon vom wm-fieber erfasst.

  • Auguste sagt:

    hmm…, schwachköpfen denen keine sichere location als das eigene Bett einfällt, ist vor seitensprüngen dringend abzuraten.

    • Markus sagt:

      Aha ein Profi, haben Sie noch mehr Tips?

      • Auguste sagt:

        hmm…, die lippenstiftgeschichte am kragen ist weniger gefährlich als die mascara-spuren, die mann oft übersieht.

      • Markus sagt:

        😉 Haare sind auch ganz schlimm, wenn sie auf dem Beifahrer/in Sitz Blonde Haare findet. Das mit dem Schäferhund/in hat sie nur die ersten male geglaubt, seit dem sie weiss das ich kein Hund/in habe kostet es wieder Blumensträusse und Goldketten. Den Akt auf youp….. zu stellen war auch nicht so schlau.

    • Marcel sagt:

      Ganz zu schweigen von fremden Düften…

  • Laura TI sagt:

    Warum sich also verbiegen? Kann man nicht auch auf den Partner warten, bei dem man sich eben gar nicht oder nur ganz wenig verbiegen muss? Dann muss man vielleicht auch nicht fremdgehen und kann an der Beziehung dran bleiben in allen Lebenslagen.

  • Alpha sagt:

    Warum soll ich mich als freier Mensch nach den Werten, Moral und Ethik anderer richten?
    Ich will mein Leben so leben, dass ich am Ende davon sagen kann dass es ein erfüllendes war.

    Was nicht bedeutet dass ich nicht mit offenen Karten spiele. Sich für eine Frau oder einen Mann zu verbiegen damit die Beziehung funktioniert kann über Jahre hinweg nicht gut gehen. Warum also nicht von Anfang zu seinen Bedürfnissen stehen, von Anfang an klar zu kommunizieren, dass man nun mal nicht monogam leben will?

    DAS ist für mich Charakterstärke. Zu dem stehen was man ist. Nach den Moralvorstellungen anderer leben ist das in meinen Augen nicht.

    Wer von Anfang an ehrlich ist und eine offene Beziehung sucht wird diese auch finden. Vielleicht nicht genauso schnell, aber ist etwas passendes zu finden nicht mehr wert, als etwas zu finden was nach ein paar Jahren in die Brüche geht?

    In meinen Augen wird fremd gegangen weil man sich für den anderen verbiegt um ihm zu entsprechen – obwohl Liebe per Definition bedeutet dass man sich gegenseitig respektiert und gibt ohne zu verlangen. Bedürfnisse entstehen durch Mangel/Abweisung. Es braucht immer 2 um fremd zu gehen, ein rundum zufriedener Partner welcher sich geliebt fühlt wird niemals fremd gehen!

    • xyxyxy sagt:

      Ja Alpha sie sind ein toller Hengst. Nur im Normalfall werden Leute wie sie nciht eine dauerhafte Familie gründen können. Also gründen sie besser keine. Ihre Kinder danken es ihnen, denn die brauchen dauerhafte Treue und am liebsten Mama und Papa in Liebe vereint. So etwas zu erleben gibt viel Selbstwertgefühl und Glaube an die Liebe und Glaube an die Zukunft.

      Dass sie klar kommunizieren ist natürlich sehr gut. Und bestimmt finden sie auch eine solche Partnerin. Und irgendwann haben sie vielleicht auch wieder von einander genug. Kein Problem, es geht ihnen ja in erster Linie um die Befriedigung ihrer Bedürfnisse.
      Jedoch wenn man Verantwortung für Kinder übernehmen muss und auch (Mit)Verantwortung dafür dass es deren Mutter in jederlei Hinsicht gut geht, dann stellt sich ihr Lebenskonzept als untauglich heraus. Wer so stark um seine eigenen Bedürfnisse kreist, ist langfristig nciht fähig diese Art Liebe zu geben.

      • Monato Roddenberry sagt:

        Wofür brauchen Kinder dauerhafte Treue und heterosexuelle Eltern? Womöglich um keinen psychischen Schaden davonzutragen wegen gottungefälligem Leben? Zum Glück gehören Sie zu einer aussterbenden Rasse, xyxyxy.

      • mira sagt:

        @Monato Roddenberry
        Im Gegenteil. Keine einigermassen vernünftig denkende Frau würde Alpha als Vater ihrer Kinder wählen. Als Seitensprung mag er auf gewisse Weibchen attraktiv wirken, aber nicht als Genspender.

      • xyxyxy sagt:

        von welchem Floh sind sie denn gebissen?
        die Swinger Ideale wurden schon vor über 40 Jahren propagiert und sie haben sich nicht durchgesetzt – auch der nicht religiöse Mensch hat nach wie vor ein Bedürfnis nach Treue, nach den eigenen Eltern und nach einzigartiger Liebe.

        Und jemand der Treue nicht geben kann, ist doch letztlich ein einsamer in sich selbst verlorener Mensch. Das hat weder etwas mit Glauben oder Religion zu tun, das sind einfach leicht beobachtbare Tatsachen.

      • xyxyxy sagt:

        im übrigen redete ich von Treue gegenüber den eigenen Kindern. Für die muss ich plötzlich auf vieles Verzichten, muss Zeit, Emotion, Geld und alles mögliche investieren und manchmal ist das nicht befriedigend.
        Wenn ich also keine Beziehung zu einer Frau/Mann eingehen will, die auch mit Verzicht einhergeht, dann werde ich aller wahrschenlichkeit nach eben auch meinen Kindern gegenüber nicht in der Lage sein, solche dauerhafte Liebe zu geben.

        Und treu geliebt werden, trotz aller Fehler die man hat, will jeder Mensch. Ausser der der bereits im Selbsthass lebt.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Monato Roddenberry: mit solche Aussagen verhöhnen Sie all diejenigen, welche genau unter solchen Geschichten leiden, welche orientierungslos und beziehungsunfähig geworden sind, die hart an sich und ihren Geschichten arbeiten um es in der nächsten Generation gut hinzubekommen. Gehen Sie mal durch die Strassen und fragen Sie die herumlungernden Jugendlichen wie es denn zuhause so ausschaue! Sehr viele werden Sie nicht finden, die Ihnen von genau solchen Wertvorlebungen wie xyxyxy und andere schreiben, berichten werden- Augen und Ohren auf, Herr Roddenberry!

      • Monato Roddenberry sagt:

        @BS: Sie kennen sich da wohl aus…

      • Brunhild Steiner sagt:

        Ja Herr Roddenberry, stellen Sie sich das mal vor, ich könnte Ihnen ganz viele Geschichten darüber erzählen, von Jugendlichen die heute nicht mehr jugendlich sind, und solchen die es noch sind. Sie alle messen diesen Aspekten, welche Sie in Ihrem Post so marginalisieren, wesentlich mehr Bedeutung zu. Unterschätzen Sie nicht die Auswirkungen, sie mögen nicht gleich im Jetzt sichtbar sein, aber sie werden sich zeigen.
        Ich sollte vielleicht präzisieren, falls Sie eine Strassenumfrage planen, sollten Sie die gelangweilt, oder eher destruktiv beschäftigten, herumlungernden Jugendlichen befragen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Nein Herr Roddenberry, ich teile Ihre sehr negative Einstellung zu staatlichen Gefügen und derer Motivationen nicht.
        Und ich bin ganz froh dass hier keine Anarchie herrscht, denn dieses Modell wäre um Dimensionen verheerender als existierende mit Schwachstellen. Mir kommt bei Ihren Posts (auch die in anderen Threads) teilweise schon eine grössere Kühlheit entgegen; zwar Herausforderung Dinge zu überdenken, aber nicht animierend einen Standpunktwechsel vorzunehmen.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Alpha: „Warum soll ich mich als freier Mensch nach den Werten, Moral und Ethik anderer richten?“
      Tja, jenachdem auf welcher Basis diese Werte, Moral und Ethik fussen,
      profitieren Sie ganz schön davon, dass sich andere eben immer noch an Werten, Moral und Ethik orientieren.
      Immerhin müssen Sie in unsren Breitengraden nicht davon ausgehen dass Ihnen ein Stromschlag das Leben verkürzt weil es der Handwerker mit seiner Ethik nicht so genau genommen hat, resp. er seine Ethik seiner Befindlichkeit angepasst hat. Oder das Haus in Trümmer fälllt, das Trottoir unter Ihren Füssen zusammenbricht. Bisschen an den Haaren herbeigezogen ich weiss, aber Werte, Moral und Ethik sind eben keine Privatangelegenheit.

      • Monato Roddenberry sagt:

        Sondern Staatsangelegenheit. Studieren sie zu Forschungszwecken die Strassenbauverordnung, Elektrizitätsverordnung usw, dann sehen sie woher die superbe Ethik der Schweizer Volksgenossen kommt, von Bussen nämlich, so etwas nannte man mal die „materielle Basis“ des „schönen Scheins“.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Und warum hat man überhaupt Verordnungen geschaffen?
        Weil der Staat, resp. die Menschen, einen entsprechenden Wertekatalog erfüllt haben wollten. Weil ihnen eben wichtig war, dass die Menschen aufgrund vermeidbarer Mängel nicht gefährdet sind. Es hätte ihnen auch egal sein können. Warum sind Sie so unglücklich darüber, dass dafür gesorgt wird dass Sie in einigermassen sicheren Verhältnissen leben können, und schieben das bloss aufs „sonst gibts eben eine Busse“ ab?
        Besonders verantwortungsfreudig scheint mir das nicht.

      • Monato Roddenberry sagt:

        Frau Steiner, den Staat hat man nicht erfunden, damit Sie keinen Stromschlag kriegen. Vielleicht ist Ihnen der Gedanke unsympathisch, aber der Staat sorgt heute wie früher dafür, dass seine Opfern (Heloten – Proleten) ihr Opferdasein nicht beenden, und zwar mit Gewalt.

      • xyxyxy sagt:

        @monato
        da liebt wohl einer die Anarchie und zweifelt an sämtlichen sozialen Errungenschaften unserer zivilisierten Gesellschaft.

        Was kann das für ein Mensch sein? Ein in der Pubertät steckengebliebener Wohlstandsbubi der keine Ahnung hat, was für ein Vorrecht es ist, in unserer Zeit in unserer Land geboren zu sein!

        Der Witz ist, dass ausgerechnet Leute wie sie am meisten von unserem Staatswesen profitieren. Wo es kein Staatswesen gab und gibt überlebt man nur in starken Familienclans, die sind meistens streng Partriachalisch mit wenig Raum für individuelle Meinungen und Weltanschauungen.

        Mein Tipp an sie: werden sie einfach mal erwachsen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Monato Roddenberry: hab wohl die falsche Antworttaste erwischt, hoffe es ist nun besser platziert…

        Nein Herr Roddenberry, ich teile Ihre sehr negative Einstellung zu staatlichen Gefügen und derer Motivationen nicht.
        Und ich bin ganz froh dass hier keine Anarchie herrscht, denn dieses Modell wäre um Dimensionen verheerender als existierende mit Schwachstellen. Mir kommt bei Ihren Posts (auch die in anderen Threads) teilweise schon eine grössere Kühlheit entgegen; zwar Herausforderung Dinge zu überdenken, aber nicht animierend einen Standpunktwechsel vorzunehmen.

      • Alpha sagt:

        Interessant wie hohe Wellen meine Ansichten geschlagen haben.

        @xyxyxy:
        Ihre Vorurteile in Ehren, aber finden Sie es nicht etwas unangebracht eine Person zu verurteilen welche Sie nicht kennen?
        Ich erzähle Ihnen etwas. Meine Kindheit war weder von Treue noch von einer intakten Familie geprägt (Denken Sie jetzt gerade „ha!“?)
        Man könnte jetzt über so eine Kindheit jammern, aber sie hat mir gezeigt dass jeder Mensch seine Eigenheiten hat. Das Wort „Fehler“ trifft es nicht, denn Fehler sind Ansichtssache. Einer funktionierenden Familie liegt meiner Meinung nach Respekt und Ehrlichkeit zugrunde, in jeder Hinsicht. Meine Kinder sollen mich so kennenlernen wie ich bin, nicht so, wie es die Gesellschaft gerne hätte. Glauben Sie mir, ein Kind nimmt Ihnen eine Lüge viel übler als wenn es von Anfang an die ganze Wahrheit kennt. Und wenn wir ehrlich sind haben sowohl ich als auch Sie und alle anderen hier irgendwo „Leichen im Keller“, denn niemand ist perfekt – bzw. so wie die Gesellschaft sich den Superschweizer vorstellt.

        Offene Beziehungen haben keinen Einfluss auf den Faktor Liebe, denn jeder Mensch empfindet Liebe anders. Liebe per Definition (s. Wikipedia) ist übrigens nicht das, als was Sie es propagieren. Es ist nur Ihre persönliche Meinung dazu.

        Dass es mir ausschliesslich um meine Bedürfnisse geht ist ein Hirngespinst Ihrerseits. Um eine Frau so zu lieben wie sie es verdient muss ich in einer Beziehung ich selbst sein können, ohne ihr etwas vorzumachen. Die Grundwerte sollen dabei übereinstimmen, kleinere Differenzen sind vernachlässigbar – Thema Respekt.

        „Jedoch wenn man Verantwortung für Kinder übernehmen muss und auch (Mit)Verantwortung dafür dass es deren Mutter in jederlei Hinsicht gut geht, dann stellt sich ihr Lebenskonzept als untauglich heraus. Wer so stark um seine eigenen Bedürfnisse kreist, ist langfristig nciht fähig diese Art Liebe zu geben.“

        Woher wissen Sie das? Haben Sie das in einer Studie gelesen? Da Sie offensichtlich nie so etwas versucht haben, woher nehmen Sie sich die Freiheit dies als untauglich abzustempfeln?

        Definieren Sie Liebe bitte nicht anhand Ihrer Weltansicht…

        @Brunhild Steiner:
        Sie haben recht, dass man nicht fahrlässig mit Ethik umgehen sollte. Ich versichere Ihnen allerdings dass ich, auch wenn bereits des Gegenteils bezichtigt, ein sehr verantwortungsvoller Mensch bin. Das ich dazu stehe was ich tue scheint immerhin nicht zur Diskussion zu stehen.

        Selber Nachdenken muss nicht bedeuten dass man deswegen rücksichtslos oder kriminell wird.

    • Janet sagt:

      Alpha? Das Alpha bilden Sie sich leider nur ein. in ein paar Jaren brauchen Sie dann Viagra, nur um Beta zu sein.

    • Amélie sagt:

      Da haben Sie schon recht, nur geht es im Eingangsbeispiel nicht um eine offen gelebte Beziehung, sondern um eine betrogene Ehefrau. Sind beide mit einer offenen Beziehung einverstanden, mag das funktionieren, nicht aber wenn nur einer dazu bereit ist. Sonst muss sich einer verbiegen, wie Sie so schön sagen, die Frage ist nur, WER sich verbiegen muss. Hier nimmt der Mann sich offenbar die Freiheit, sich nicht zu verbiegen und gleichzeitig nicht offen zu sein. Was bleibt der Frau anderes übrig, als ihn zu verlassen? Sich selber verbiegen, obwohl genau das dem Mann nicht zugemutet werden kann?

      Am besten klärt man die Grundvorstellungen vor der Familiengründung.

  • me sagt:

    Sollte man sich in einer Beziehung für ein Baby entscheiden, was beide Parteien einschliesst und betrifft, so sollte man sich auch darüber im klaren sein dass es zahlreiche Veränderungen mit sich bringt.
    Ist man nicht bereits dies gemeinsam durchzustehen, was Treue betrifft, Verzicht und Veränderung der Situation, dann lässt man das Kinderkriegen besser bleiben. Ebenfalls verwerflich wenn eine Frau alleine beschliesst Mutter zu werden und ihren Partner vor vollendete Tatsachen stellt..
    Entscheidet man sich für Nachwuchs, so sollte klar sein dass die Frau die grössere Belastung während der Schwangerschaft erlebt und ein gewisses Mass an Verständniss vorhanden sein. Kommt ihr der Mann entgegen und erlebt diese Schwangerschaft mit, ist es trozdem die Frau die wenn das Baby erstmal Geboren ist, dies Kind in erster Linie versorgt. Oder welchem Mann sind schon Brüste gewachsen um den Nachwuchs zu füttern ?
    Die ist bedingt durch unsere Biologie und wenn der Mann(auch Frau) dann seine Bedürfnisse ausleben muss, anstatt sich an dem ganzen zu widmen, wozu ein Kind machen ?

    Ich finde es mehr als nur verwerflich eine Schwangere oder kürzlich Mutter gewordene Frau zu Betrügen, vom Mann und der Frau die sich in solchen Situationen als Geliebte hingibt.
    Ist es doch eine Lebensaufgabe sich dem Neugeborenen zu Widmen und Veränderung ist Tatsache.
    Der Betrug findet in diesem Falle auch am neugeborenen Kind statt, wie sollte sich Mami denn voll auf das Kind konzentrieren wenn der Mann sich wie ein Kind verhält ?
    Bedürfnisse haben wir alle, Alle Menschen auf dieser Welt haben ihre eigenen Bedürfnisse.. Doch haben wir während dem Erwachsen werden nicht auch gelernt auf gewisse Dinge zu verzichten und Kopromisse zu schliessen? Prioritäten zu setzen und an den Zielen zu Arbeiten die wir uns vornehmen ? hat ein Baby doch 9 Monate Vorbereitungszeit um uns unserer neuen Priorität klarzuwerden und dies sollte in jedem Fall das Kind sein bei der Geburt und in den Tagen danach.
    Ist es nicht einfach lächerlich sich auf die Natur des Fremdgehens zu berufen anstatt sich der Herausforderung eines neuen Leben zu stellen ?

    Nun ich sehe diese Ausreden und Begründungen die das Verständniss für den Mann aufbringen sollte, als absolut überflüssig an.
    Wussten doch beide Parteien was auf sie zukommt und sind schon vorher Probleme da gewesen, weshalb sich dann noch mehr aufhalsen mit einem Baby?

    Schlussentlich entscheidet dass jeder für sich selber, hätte mich mein Mann betrogen und dies als ich seine Kinder geboren habe, wäre dies bestimmt nicht mehr mein Mann..
    Bedürfnisse hin oder her.. auch eine Mutter die ein Baby stillt und alle paar Stunden aufsteht Nachts ,um für das Baby zu sorgen, hat andere Bedürfnisse als Frau, als Mensch.. die meistens irgendwo unter dem Mutter sein begraben werden und wo sehr selten nachgefragt wird ob Mami auch Bedürfnisse hat. Wie kann da der Mann auf seinen Bedürfnissen beharren anstatt sich ebenfalls neu zu orientieren was Priorität und Verantwortung betrifft ?

    • *sigh* sagt:

      Wie bitte soll folgendes verstanden werden?
      >> auch eine Mutter die ein Baby stillt und alle paar Stunden aufsteht Nachts ,um für das Baby zu sorgen,
      >> hat andere Bedürfnisse als Frau, als Mensch.. die meistens irgendwo unter dem Mutter sein begraben
      >> werden und wo sehr selten nachgefragt wird ob Mami auch Bedürfnisse hat. Wie kann da der Mann
      >> auf seinen Bedürfnissen beharren anstatt sich ebenfalls neu zu orientieren was Priorität und Verantwortung betrifft ?

      Eine Mutter darf also weiterhin Frau sein und ein entsprechendes Leben führen (sie soll sogar dabei unterstützt werden), während der der Vater sich vom Mann-sein zu verabschieden hat und sich „neu orientieren“ (unterordnen?) muss?

      1. Bloss weil ein Kind da ist, muss sich nicht 100% des Lebens der Eltern darum drehen. Veränderung ja, aber deswegen mein Leben als „nichtig“ zu sehen käme mir nie in den Sinn!
      2. Nochmals, auf Bedürfnissen beharren als Mutter, die daneben aber immer noch Frau sein will tut doch die Frau! Kaum kommt aber Mann daher und benennt dasselbe für sich gilt es als egoistisch? Naja…. Doppelmoral ist da wohl noch zu nett formuliert!

      Ja diese Sichtweise ist einseitig, genauso wie jene mancher Frauen…

      • me sagt:

        damit wollte ich zum ausdruck bringen dass eine Frau bzw Mutter die sich um ein Baby zu kümmern hat, oftmals ihre Bedürfnisse hinten anstellt und dass dies oft als selbstverständlich angesehen wird, während der Mann auf seine Bedürfnisse beharrt, anstatt die Situation als das Wahrzunehmen was es ist, eine Veränderung die beide Parteien betrifft, und bei der in Gottes Namen halt der Sex manchmal für eine absehbare Zeit nicht Priorität sein sollte.

        Wenn du das Gleichsetzt mit dem Das dein Leben nichtig wird wenn du den Kindern Priorität gibst, erscheint mir das doch als eine deutliche Aussage. Nirgendwo habe ich geschrieben dass man sich aufgeben sollte oder macht, mit einem Kind, bzw Baby, doch ist dies ein neues Leben, welches auf seine Eltern angewiesen ist und auch darauf von ihnen als Prioritöt gesehen zu werden, dass es ihm an Nichts fehlt. Es gibt Möglichkeiten sich im Elternsein zu entlasten, Oma die auch teilhaben möchte, und das Kind oft gerne mal zu sich nimmt. Ebenfalls gibt es Gotti/Götti, gute Freunde und Kollegen, und wenn man mit Sicherheit weiss dass es seinem Kind an nichts fehlt und es nun für 2 Tage super bei oma aufgehoben ist, kannst du dich in jedem Punkt verwirklichen. Doch sind die Kinder zuhause, hat ihre Betreuung vorrang.

        Ich sehe hier weder eine Doppelmoral noch Egoismus, Sondern sehe die Kinder als Priorität, sie sind die Zukunft und es lohnt sich damit sorgsam umzugehen.

      • *sigh* sagt:

        Was den Aspekt Kinder und Priorität angeht gehe ich absolut mit Ihnen einig!

        Worum es mir bei meinem Post eigentlich geht:
        In dem Masse in dem die Mutter wieder „Anspruch“ erhebt, als Frau wahrgenommen zu werden, hat Vater wieder „Anspruch“ darauf als Mann wahrgenommen zu werden, ergo z.B. „Anspruch“ auf Sex. Wenn Mann nun das Gefühl hat, ständig zurückzustehen während dies nicht honoriert wird, sondern bloss in Forderungen nach Einsicht für die Bedürfnisse der Frau neben dem Muttersein gipfelt, ist das keine Partnerschaft sondern Diktatur – und zwar eine in welcher sich die Frau zum Untertan und Werkzeug des kleinen Tyrannen macht. Das Mann sich dann irgendwann (je nach Charakterstärke) auch mal woanders umschaut liegt doch auf der Hand!

        Das Spiel kann ja bekanntlich genausogut andersrum gespielt werden, bloss gehts hier halt grade um Mutterschaft, bei der i.d.R. die Frau spielbestimmend ist..

      • me sagt:

        „“ Das Mann sich dann irgendwann (je nach Charakterstärke) auch mal woanders umschaut liegt doch auf der Hand! „“

        wie sie sagen, je nach Charakterstärke..

        Gäbe es evtl auch die Möglichkeit mit der Mutter des Kindes und Partnerin ein Gespräch zu suchen, diese Dinge gemeinsam zu lösen und ehrlich zu seinen Bedürfnissen zu stehen, bevor man sich woanders umsieht..

        und jeder wird es so machen wie er es für richtig hält,was uns als menschen ausmacht.
        wünsche noch viel sonne und ein schönes wochenende

    • *sigh* sagt:

      Anstelle von Charakterstärke könnte hier auch „Duldungsfähigkeit“ oder „Hang zur Selbstgeisselung“ stehen.
      Das Gespräch suchen ist nur möglich, wenn die Parteien ihre Sicht der Welt nicht als unumstösslich richtig wahrnehmen, was für gewisse Frauen aber scheinbar (wenn ich manche Statements von Müttern hier lese) ein Ding der Unmöglichkeit ist.
      Wozu soll Mann das Gespräch suchen wenn die einzubringenden Ideen, Wünsche und Vorstellungen (hier „lass uns mal wieder Sex haben“) sowieso als „rücksichtslos und egoistisch“ abgetan werden? Mir schwingt da der 5er-und-Weggli Tenor noch etwas zu stark mit!

      Danke, Ihnen auch ein schönes WE!

      • Janet sagt:

        Sie sind offensichtlich von ihrem Schwanz kontrolliert und wissen nicht was Charakterstärke ist. Es wundert mich nicht, wenn Sie Mühe haben eine Frau zu finden, die da mitmacht.

      • Wanja Rotenberger sagt:

        @ Sigh
        Sie sind wohl ein Testosteronmann. Eine schöne Bezeichnung dafür wäre „Macho“. Eine nicht so schöne: „Egoistisches, selbstsüchtiges, betrügerisches, verlogenes Arschloch“.

      • *sigh* sagt:

        @Janet: Sie verfügen offensichtlich nicht über die Fähigkeit gesagtes zu interpretieren. Es wundert es mich nicht, wenn Sie im Umgang mit Menschen und dem Leben im allgemeinen (oder allen die nicht 100% Ihre Meinung teilen) Mühe haben.

        @Wanja: Betr. „egoistisch“ gebe ich Ihnen recht, das bin ich durchaus (wie jeder andere, der es in diesem Leben zu was bringt). Wie Sie dazu kommen auch gleich noch „selbstsüchtig, betrügerisch und verlogen“ dazuzupacken entzieht sich meinem Verständnis. Einfach weil nach Ihren Erfahrungen diese vier immer zusammen auftreten?

        Aber ich seh’s ja ein, einfach mal losgifteln ist um Welten einfacher als sich mit der Materie oder gar anderen Menschen WIRKLICH auseinanderzusetzen…

  • *sigh* sagt:

    >> Fühlen sich die Männer dadurch ausgeschlossen, ausgestossen gar? Emotional sowie sexuell vernachlässigt?
    Definitiv. Damit lässt sich für eine gewisse Zeit auch gut leben. ABER: Dann plötzlich für Monate, in manchen Fällen ja sogar Jahre, wie hier im Blog schon zu lesen war, die vierte Geige zu spielen (1. Kind, 2. Mutter, 3. Frau, 4. Mann) muss doch zwangsläufig als „du-bist-mir-nicht-mehr-wichtig-hauptsache-du-zahlst-und-unterstützt“ verstanden werden. Sorry, da sehe ich den einmaligen, gefühlslosen Seitensprung noch als milde Variante der Reaktion. Wäre davonlaufen besser bloss weil ehrlicher?

    • Cara Mia sagt:

      Wohl nicht, wenn man nicht total zum Geldesel werden will. Aber unschön ist das Ganze eh und wichtig wäre hier zu reden. So manche Frau würde hier vielleicht zur Antwort geben, dass sie sich schlecht fühlt, immer für Haushalt und Kinder da sein, anspruchslose aber anstrengende Arbeiten verrichten muss, nachdem sie zuvor…. naja, man kennt das ja. Und der Mann hat die Möglichkeit, aus dem Haus zu gehen ohne Breispuren auf dem Pulli, intelligente Gespräche zu führen, und, ja auch das, eine Affäre zu haben, ohne den Kreis quadrieren zu müssen um die Kinder mal zwei Stunden los zu sein.

      Hat immer alles zwei Seiten.

      • clara berger sagt:

        Cara Mia, Sie sind unverschämt, wenn Sie den Haushalt eine „anspruchslose“ Arbeit nennen! Ein gut geführter Haushalt verlangt nach mannigfaltigen Fachkenntnissen, nach Planungs- und Organisationsfähigkeiten, nach Durchsetzungsvermögen und nach vielem mehr. Wahrscheinlich haben Sie keine grosse Ahnung, wie man einen Haushalt wirklich gut führt, sonst würden Sie nicht so daherschwatzen und klug und hart arbeitende Hausfrauen und -männer verunglimpfen.

      • Cara Mia sagt:

        Ach ja, das hat meine Mutter auch immer gesagt, dass ich nie kochen lernen werde und das ganze Zeug. Aber so schwierig ist es nun wirklich nicht! Und der Haushalt, in dem ich lebe, ist vielleicht wirklich nicht perfekt, jedenfalls werden die Unterhosen nicht gebügelt, aber ich fühle mich auch nicht zuständig. Ich bin Mutter, ja, aber nicht Hausfrau. Uns geht es gut, alles ist sauber, gemütlich, aufgeräumt, und wer immer kommt, fühlt sich bei uns wohl. Alle machen etwas und keiner Vorschriften. Ich sehe nicht ein, weshalb die Tatsache, dass man Kinder hat, einen automatisch den Beruf nimmt und man zur Hausfrau und Bedienerin von Kindern und Mann zu werden hat. Wenn man nicht will.

        Das sind deutliche Worte, und nun werden wieder manche schreien, aber das kann doch jede machen, wie sie will. Ich wollte nur den Männern, den zu kurz gekommenen, zu bedenken geben, dass es Frauen gibt, die sich in der neuen Rolle vielleicht nicht so suptertoll fühlen, und dass man das im gegenseitigen Gespräch vielleicht wieder hinbiegen könnte, wenn der Sex abflaut.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Durchsetzungsvermögen im Haushalt – eine wirklich anspruchsvolle Arbeit, versuche seit ewigen Zeiten, mich gegen den Dreck durchzusetzen, kaum bin ich ihn los, ist er schon wieder da.

      • Laura TI sagt:

        Ich muss clara Recht geben, es ist ein Klacks die Budgetierung für die Firma zu machen, aber die Fenster streifenfrei zu kriegen, das hab ich nur geschafft, wenn ich gut organisiert, delegiert und mich durchgesetzt habe bei der Putzfrau, wenn die noch einen Streifen gelassen hat.

      • Bionic Hobbit sagt:

        Ich bin jetzt auch endlich so organisiert, dass ich drei mal am Tag zur richtigen Zeit die Waschmaschine laufen lassen kann und sogar genug Waschpulver fuer die Waesche habe. Das ging laenger als das Beherrschen der Molekularbiologie.

      • Paula sagt:

        Fein, wie Frauen hier über Haus-Frauen herfallen und sie runterkaufen. Frauen brauchen keine Hinterwäldler-Politiker als Gegner und Feinde; Frauen haben andere Frauen als Feinde und Gegner, die sind wirkungsvoller. Es ist zum Ko…, dass frau nicht die Arbeit im Haushalt als Arbeit mit Ansprüchen gelten lassen kann. Das zeigt auch, wie überheblich gewisse Frauen werden, sobald sie sich in einem Büro ausbeuten lassen, in dem sie noch weniger zu melden haben als zuhause.

      • Walter sagt:

        Und ganz nach dem Motto „Ich nicht aber sie auch“ giessen sie zusätzlich Öl ins Feuer und verunglimpfen die arbeitenden Frauen. Da können wir uns Männer gemütlich zurücklehnen und der Selbstzerfleischung beiwohnen.

    • Cara Mia sagt:

      Ich will keinem an den Karren fahren, jede Frau ist anders, aber mich fordert Haushalt nicht, ich finde Hausarbeit langweilig. Anstrengend ja, bis alle Fenster mal wieder sauber sind und so. Aber wirklich keine sonderliche Gehirnakrobatik. Das ist mein gutes Recht.

      • Wanja Rotenberger sagt:

        Liebe Cara Mia, Ich gebe Ihnen recht. Einen Haushalt zu führen ist wirklich nicht so eine anspruchsvolle Aufgabe. Auch ungebildete Leute, sind durchaus in der Lage diesen gut zu führen. Das Liegt daran, dass für die Bewältigung diese Aufgabe nicht unbedingt die Fähigkeiten von Intelligenz und Bildung nötig sind. Aber ganz andere Eigenschaften sind von Nöten, wie Disziplin, Strebsamkeit, emotionale Stärke und Kombinationsgabe. Ein Sprichwort sagt: „Das Haus ruht nicht auf der Erde sondern auf der Schulter der Frau“. Eine Frau trägt die wirkliche Last einer Familie. Dazu gehört auch das Leid, wenn der Mann mit einer anderen Frau ein Verhältnis hat und sie trotzdem bleibt und die Familie zusammenhält.

      • Cara Mia sagt:

        Das stimmt, aber das meine ich mit „Mutter“, das fällt für mich nicht unter „Hausfrau“. Das soziale Gefüge zusammenhalten.

  • v for vietcong sagt:

    „Der Seitensprung in der Schwangerschaft ist der schlimmste Seitensprung überhaupt. Ein unverzeihlicher Vertrauensbruch. Weil er die werdende Mutter in der Frau zurückstösst.“

    und ein seitensprung ausserhalb der schwangerschaft ist demnach zu verzeihen? was ist denn das für ne logik?
    was der zweite satz aussagen will (weil er die werdende mutter…) ist mir schleierhaft. scheinbar ist das die erklärung für die unlogische behauptung im ersten satz. ich verstehst nicht. tja. bin halt bloss ein dümmlicher mann.

    „Und wie alle Frauen in dieser Situation fragte sich Melina immer und immer wieder, wie es dazu hat kommen können: Treibt die akute Angst der Verantwortung manche Männer dazu, fremd zu gehen?“

    das ist die eine interpretation. eine andere wäre: der mann ist sich seiner verantwortung durchaus bewusst und will sie auch übernehmen. er steht halt nicht so auf dicke bäuche und vergnügt sich mal auswärts an einem flachen bauch. zu sehen wie sich manche frauen nach einigen jahren ehe und kinder usw. gehen lassen, muss einem nicht wundern, wenn der herr des hauses mal eine torte ausserhalb der eigenen vier wände vernascht.

    im ernst: natürlich hat der mann angst. schliesslich wird seine selbstständigkeit aufgelöst und ein stinkender, kleiner schreihals, von dem er nix versteht, an den hals geworfen. und gefragt, ob er das wirklich will, hat ihn danach mit sicherheit keiner. die diktatur der frauen in babydingen zwingt den mann förmlich zum ausserehelichen geschlechtsverkehr, weil er dort seine wahren bedürfnisse ausleben kann.

    „Verstehen tut man das als Frau durchaus. Aber muss man die Affäre deswegen hinnehmen? Ja, sogar verzeihen, um dem Kind den Vater nicht zu entziehen?“

    wenn man den mann behalten will muss man es ihm wohl oder übel verzeihen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Das Übel der Männer, dass die Frauen nicht mehr verzeihen, seit sie finanziell unabhängiger sind, weil sie einen Beruf haben. Die Karten wurden neu gemischt, gut wenn die Männer das auch merken, sonst sitzen sie am Ende da und beklagen ihr „ungerechtes Los“ als Zahlvater.

      • zeitungsleser sagt:

        als ob es so wäre – wie die themenwahl des blog heute implizit unterstellt – dass die frauen weniger betrügen würden. die wahrheit ist die, dass das los als zahlvater einen eben auch treffen kann, wenn die frau betrogen hat oder es sich einfach anders überlegt. das ist ungerecht. – wie wäre es wenn man mal fragen würde, ob die mutter gegenüber dem vater vielleicht auch rücksicht nehmen muss?

    • Walter sagt:

      [gefragt, ob er das wirklich will, hat ihn danach mit sicherheit keiner]

      Dann hätte er halt selber fragen bzw. nachdenken müssen. Ist in der heutigen Zeit für den Mann wirklich kein Problem mehr. Tütchen drauf und es gibt keine ungefragten Schreihälse.

    • xyxyxy sagt:

      Vietcong – entweder sind sie nciht älter als 18 – oder sie haben nicht gerade intelligente Frauen um sich herum und/oder sie mögen Menschen nicht.

      a) wer in Babys und Kindern nur stinkende Schreihälse sieht mag keine Menschen. Wer Menschen liebt, liebt Kinder, ist gehört von Babys und Kleinkindern, sie zu erleben macht ihn froh. Das gilt auch für Männer.

      b) Frauen die nach Diktatur Kinder in die Familie einführen sind wirklcih doof. Als ich würde mich nciht mit solchen Zicken abgeben. Es gibt aber auch andere Frauen.

      und noch zu guter letzt – es ist nicht wahr, dass Frauen die sich gehen lassen mehr hintergangen werden als hübsche Frauen. Ob ein Mann seine Frau hintergeht liegt in erster Linie am Charakter des Mannes, erst in zweiter Linie sind die Gründe bei der Frau zu suchen. Denn merken sie sich: Gründe zum Fremdgehen hat (findet) man immer: erst recht in einer langjährigen Beziehung.

      • xyxyxy sagt:

        es sollte natürlich heissen „ist gerührt von Kleinkindern …“ nicht gehört

      • juri sagt:

        1.) „wer Menschen liebt, liebt Kinder“ ist ja wohl etwa der absurdeste Satz, den ich jemals gehört habe. an menschen liebe ich, dass sie etwas interessantes zu erzählen haben, dass sie differnzierte Gefühle haben, schön sind, anmutig, heldenhaft oder witzig, romantisch oder originell usw. usf. alles eigenschaften die kleinkinder definitiv nicht mitbringen (oder nur teilweise). das heisst nicht, dass man kinder deswegen nicht mögen kann. aber die schlussfolgerung „wer menschen liebt, liebt kinder“ stimmt trotzdem nicht.

        2.) der Satz „weil er die werdende Mutter in der Frau zurückstösst“ macht ebenfalls keinen Sinn und behauptet höchstens, dass sich eine werdende Mutter nur noch in dieser Rolle sieht und sonst nichts mehr sein will. Das wäre dann aber ein Problem der Frau.

        3,) Ich kann verstehen, wenn der Mann seine sexuelle Befriedigung während der Schwangerschaft woander sucht, allerings sollte er das a) kommunizieren b) nicht noch nach der Geburt des Kindes durchziehen und c) vor allem nicht in seinem eigenen Ehebett. Das ist wirklich der dreifache Vertrauensbruch, hat aber wenig bis gar nichts mit „der werdenden Mutter in der Frau“ zu tun.

  • Marcel sagt:

    Jetzt mal eine ganz andere Frage: Was geht eigentlich in einer Frau vor, die mit einem Mann ins Bett hüpft, von dem sie weiss, dass er a) verheiratet ist und b) eine schwangere Frau hat, die gerade im Spital ist?

    Dass Frauen, wenn sie jagen- und sie jagen gut- nichts kennen, wenn es darum geht, Beute zu machen, ist allgemein bekannt. In diesem Artikel wird die Situation so dargestellt, als ob der Mann der einzig aktive Part ist. Aber es gibt Frauen, die einen förmlich anspringen. Ja, und dann? Gibt es da für Frauen wirklich keine Grenzen? Natürlich kann er auch nein sagen, ich weiss. Trotzdem.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Dauernd so besprungen zu werden von „giggerigen“ Frauen ist auch ein schweres Los…. 😉

    • Markus sagt:

      Gute Frage, seit ich verheiratet bin werde ich auch mehr gejagt. Habe mir auch schon überlegt an was das liegen könnte und habe folgende Theorie (gibt auch eine Studie dazu falls es für Akademikerinnen unglaubhaft klingt). Frauen wollen meistens die Prinzessin sein, also die beste Stute im Stall. Sie wird ständig von ledigen Männern angesabbert und da kommt ein Mann der Sie links liegen lässt weil er schon eine Partnerin hat. Die Frau kann das natürlich nicht auf sich sitzen lassen und beginnt den Mann zu jagen, da wir nun alle wissen dass der Mann ein triebgesteuertes Wesen ist wird er früher oder später zur Beute und lässt sich auf ein Abenteuer oder Affäre ein. Die Frau hat Ihre Beute erlegt und ist wieder zufrieden mit Ihrem Ego. Der Mann ist dann natürlich wieder der böse weil er seine Frau betrogen hat. Warum wirkt der verheiratete Mann attraktiver auf andere Frauen? Weil Frauen eventuell auch nur das eine wollen? Aber nicht Sex sondern Ihr Ego befriedigen?

      • Ashiro sagt:

        Hat was!

      • xyxyxy sagt:

        Markus – sie mögen ein triebgesteuertes WEsen sein – ich bin mit Verstand begabt und habe die Fähigkeit dass ich meinen Schwanz steuere und nicht der Schwanz mich steuert.
        Drücken sie sich nicht vor Selbstverantwortung, sie sind kein Tier, auch sie sind mit Vernunft begabt. Sie können NEIN sagen oder schon weit früher einen Riegel schieben, damit es gar nicht zum Point of no Return kommt.

        Was die Frauen betrifft: ich denke nicht dass dieses Verhalten der Prinzessinnen-Effekt ist. Sondern es geht darum, „die anbaggernden Singles sind sicher Looser, sonst hätten sie ja eine. Ich möchte doch nicht so doof sein und auf einen Looser hereinfallen“.
        Der Mann jedoch, der es bereits geschafft hat eine Frauenherz zu erobern, der von einer begehrt wird, der muss attraktiv und begehrenswert sein. Diesen Effekt kennen wir alle: man kauft das, das andere auch kaufen. Die Leute stehen an eienr Messe an dem Stand, an dem viele andere stehen. Der verwaiste Stand ist sicher uninterressant.
        Der zweite Punkt scheint dann das für Frauen typische Konkurrenzdenken zu sein.

        Ja das ist schon eine interessante Beobachtung Ladys.

    • Cara Mia sagt:

      Genau Marcel, das finde ich eben auch. Es ist doch, unter uns gesagt, keine Kunst, einen Mann rumzukriegen, der Zuhause gerade zu kurz kommt. Und welcher Mann kommt nicht irgendwie zu kurz, wenn die Frau schwanger ist oder nur noch das Neugeborene im Kopf hat, was ja auch normal ist. Es ist auch nicht weiter schwierig, einen Mann zu bezirzen, der gerade in einer Krise steckt, der lässt sich doch in aller Regel gerne trösten. Noch etwas Wein und voilà.

      Das sind doch Schwachstromfrauen, die das nötig haben.

      • Ashiro sagt:

        So einfach sehe ich das doch nicht. Denn Männer die zu Hause zu kurz kommen, die hüpfen nicht einfach in andere Betten. Aber Männer, bei denen zu Hause etwas in der Partnerschaft nicht mehr stimmt, die tun das sehr wohl. Auch ist ein One-Night-Stand und eine Affäre nicht in den gleichen Topf zu werfen. Ein Ausrutscher ist wohl eher mit einem unbefriedigten Sexualleben zu erklären als eine Nebenbeziehung. Dazu muss was grösseres im Argen liegen.

    • StefanB sagt:

      Hm, komisch, lebe ich auf einem anderen Planeten? Obwohl ich seit vielen Jahren in einer innigen Beziehung (wenn auch ohne Trauschein) lebe, habe ich noch nie etwas von Frauen bemerkt, die es auf mich abgesehen hätten.

      Aber vielleicht laufe ich ja auch mit Scheuklappen durch die Gegend, und habs nur noch nie be- und gemerkt. 😀

      • Markus sagt:

        Der Ehering macht es aus 😉 Wirkt wie ein Porsche;-)

      • Walter sagt:

        Am besten noch einen sehr teuren Ehering kaufen, damit die Jägerin auch sieht, dass die Beute in gehobenen Gefilden erlegt werden kann und nicht auf dem Rücksitz oder im Motel 😉

    • René sagt:

      Ich bin gleicher Meinung: Der Mann ist mehr als eine Vollpfeife. Trotzdem gute Frage: Welches Weltbild hat die Betthüpferin, aus meiner Sicht ebenso eine Vollpfeife?

      • Markus sagt:

        Sehe das auch so das beides Vollpfeiffen sind, sie hätten ja ein paar Wochen Pause machen können bevor sie wieder miteinander Fogulieren. Ist etwa so wie wenn der Mann mit Herzinfarkt im Spital liegt und sie besorgt es seinem besten Freund. Es gibt Momente im Leben da sollte man seinem Partner gegenüber loyal sein und auf sein vergnügen verzichten. Vor allem wenn ein Partner/in im Spital liegt (egal wegen was).
        Interessant ist das die Frauen sich darüber aufregen das er sie mit nach Hause genommen hat. Wäre es am Sihlquai weniger schlimm gewesen? Warum ist es so schlimm wenn es zu Hause passiert? Eine fremde Frau war in meiner Höhle? Finde es so oder so schlimm egal wo es passiert ist.

  • Cara Mia sagt:

    Naja, wegen einem Seitensprung hat man ja noch lange nicht eine offene Beziehung… Viele Männer suchen halt in der Frau auch das mütterliche und Zuwendung, und sind auf das Ungeborene oder Neugeborene schlicht eifersüchtig – was natürlich keiner je zugeben würde. Dann trösten sie sich wo anders.

    Ich will den Typen nicht in Schutz nehmen, das Verhalten ist mies. Aber man muss einfach daran denken, dass Männer anders funktionieren und zuweilen so Sex haben, wie Frauen aufs Klo gehen. Auch die freizügigste Frau funktioniert hier anders.

    Es lohnt sich häufig nicht, wegen einem Seitensprung gleich alles hinzuschmeissen. Man steht alleine mit dem Kind da, kann Anwälte bemühen, muss das alles erstmal verdauen und dies mit einem Neugeborenen. Und etwas besseres kommt eh nicht nach.

    Daneben übrigens finde ich vor allem die Frau. Man geht nicht mit einem Mann ins Bett, der eine schwangere Frau hat oder kleine Kinder, da bin ich absolut streng. Schon gar nicht in dessen Zuhause. Das ist nur geschmacklos und primitiv.

    • mira sagt:

      „Daneben übrigens finde ich vor allem die Frau. Man geht nicht mit einem Mann ins Bett, der eine schwangere Frau hat oder kleine Kinder, da bin ich absolut streng. Schon gar nicht in dessen Zuhause. Das ist nur geschmacklos und primitiv.“

      Danke, Cara Mia. Generell waren Männer mit Beziehung für mich immer tabu! Ich kann nicht verstehen, wie man sich als Frau auf so einen einlassen kann.

      • Buddyguy sagt:

        Das wollte ich schon lange einmal schreiben, bin jedoch froh, dass dies von einer Frau geschrieben wurde. Damit ein in einer festen Beziehung lebender Mann fremdgehen kann, muss eine Frau (lassen wir mal alle anderen Szenarien aussen vor) mitmachen.

        Was genau kann oder darf diese Frau von so einem Mann für ihre Zukunft erwarten? Ehrlichkeit? Durch Dick und Dünn? Wie dumm/rücksichtslos/egoistisch muss eine solche Frau sein?

        Also ist der ganze Geschlechterkrieg blödsinn, weil es darin um eine Charakterfrage und nicht um eine Geschlechterfrage geht!

      • zeitungsleser sagt:

        @ buddyguy: ganz genau, danke.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Also sind wir wieder beim armen Mann gelandet, der seine Triebe ausleben muss und dabei von einer rücksichtslosen Frau unterstützt wird? Also doch schwanzgesteuert? Da würde ich mich als Mann mal kräftig wehren. Wer schuldet wem Treue und Unterstützung, wenn schon? Es sind die Partner untereinander, nicht wahr? Sich auf die böse Fremde herauszureden, die sich in eine Beziehung schleicht, ist etwas billig.

      Wie schon erwähnt, finde ich nicht, dass man alles an der körperlichen Treue festmachen muss, es gibt wichtigere Arten von Treue, zb. wenn ein Partner schwer krank wird, invalid etc. ihn dann nicht zu verlassen und ihm treu beizustehen, das ist die Art von Treue, die ich wichtig finde. Aber wenn sich zwei körperliche Treue zugesagt haben, ist das eben für diese beiden bindend, unabhängig davon, ob es von aussen Störfaktoren wie sexy Frischfleisch etc. gibt.

  • Irene sagt:

    Es mag sein, dass einige Frauen sich ins Negative verändern während der Schwangerschaft. Aber ich weiss auch von vielen Fällen – und ich behaupte dazu gehört zu haben – die während der Schwangerschaft aufleben! Sie sind glücklich, freuen sich, arbeiten weiterhin bis zum Geburtstermin, träumen von der Zukunft, lieben ihren Mann dafür, dass er für sie da ist und sagen ihm das auch regelmässig. Sie bitten ihn um Hilfe für Erleichterung weil ihnen einige Dinge schwerer und schwerer werden UND … davon habe ich auch schon sehr oft gelesen; es gibt Frauen, die sexuell unersättlich sind während der Schwangerschaft. Also einfach à priori werden Frauen nicht grundsätzlich unausstehlich. Sie werden anders ja … aber nicht immer schlechter und schlimmer.

    Dann noch; hatte noch nie ein Mann ca. 9 Monate lang keine Freundin und in der Zeit auch keine Affäre oder keinen ONS??? Meine Güte, nicht ein ganzes Jahr mal zur Not ohne Sex???? Es ist ja nicht so, dass wir Elefanten sind die fast 2 Jahre schwanger sind!!

    Wenn allerdings die Beziehung eh schon ein Problem hat … nun denn kann das halt wirklich passieren. Nicht, dass ich es gutheissen würde, aber es kann geschehen. Ueber die Probleme, Sorgen und Differenzen reden und halt dem Partner auch mal mitteilen, dass da jemand ist, der/die einem gefallen würde und einem körperlich anspricht – BEVOR es zu spät ist, wäre vielleicht auch mal eine Alternative. Dazu braucht es aber eine gewisse Reife. Aber besser ich sage meinem Mann, dass da ein „Rivale“ ist … vielleicht kann man als Paar dann eher eine Lösung finden? Setzt natürlich voraus, dass der andere nicht gleich ausflippt, sondern man in Ruhe eine Lösung finden kann.

    Aber alles wenn’s und aber’s … Fremdgehen ist grundsätzlich ein Vertrauensbruch, während der Schwangerschaft versetzt es die Frau dann natürlich noch in eine Panik; sie sieht sich plötzlich alleine mit dem Kind dastehen. Alimente hin oder her – aber für ein Neugeborenes alleine dazusein ist nichts was ich jemandem wünschen würde.

    Vielleicht gibt es Männer die dann den Eindruck haben, die Frau ist von ihnen abhängiger als sonst und würde den Seitensprung eher verzeihen? Oder denken sie, dass durch die „schwierige“ Zeit ihnen das Recht nach Erfüllung von sexueller Befriedigung zusteht? Ich weiss es nicht …

    Ich hoffe, das beschriebene Paar findet eine Lösung, die dann für alle stimmt; vor allem für das neugeborene Kind!

  • xyxyxy sagt:

    @mira
    sie wären jetzt nicht bereit für so eine offene Beziehung – welche Frau wäre das, wenn sie Schwanger ist?
    und das ist die Ausgangslage im Blog – deshalb ist ihr Vorschlag weltfremd.
    Der Mann hatte keine Chance, wenn er seine Schwangere Frau betrügt, muss er es verheimlcihen, denn er weiss sie würde es sicher nicht akzeptieren (zurecht!).

    Dann stimme ich nicht überein, dass ein Seitensprung nichts böswilliges, sondern immer Ausdruck einer Beziehungskrise ist.
    Ich bin ein Mann. Ich kann das bespringen von hübschen Frauen als Sport betreiben. Das ist so toll, wie Motorradfahren oder sonst was. Wenn ich diese Einstellung habe, ist mein Fremdgehen eben nciht Ausdruck einer Beziehungskrise. Sondern das Ausleben meiner Sexualität und das Ausleben meines Bedürfnisses nach Spass und Abenteuer.
    Ich mag das das zwar nicht böse meinen. Es ist aber böse, weil ich meine Frau damit sehr tief verletze und den Familienfrieden aufs Spiel setze und somit auch meinen Kindern schwere Verletzungen zufüge.
    Dass ich dieses Böse nicht böswillig tue hat nur damit zu tun, dass ich ein egoistischer Kindskopf bin, der null Ahnung hat was echte Liebe bedeutet.

    • mira sagt:

      Ja, ich habe in meiner Antwort an @Laura B den Unterschied zwischen „böswillig“ und „nicht-böswillig“ schon ausgeführt.

      Für eine Beziehung braucht es immer zwei. Das gilt auch für die Schwangerschaft. Es braucht einen Mann, der rücksichtsvoll und liebevoll mit seiner Partnerin umgeht und es braucht eine Frau, die rücksichtsvoll und liebevoll mit ihrem Mann umgeht. Eigentlich ja keine neue Erkenntnis, oder? In einem solchen rücksichtsvollen und liebevollen Verhältnis, gehen beide auch automatisch Kompromisse ein, und damit meine ich nicht unbedingt das Ausstellen von Freischeinen, sondern dass man sich überwindet und mal etwas tut was man sonst nicht tun würde oder auf etwas verzichtet, auf was man sonst nicht verzichten will.

    • meg göifer sagt:

      xyxyxy deine kommentare treffen den nagel (meistens) immer auf den kopf.

      ich finde es auch, dass es charaktersache ist, sich von seinem hirn leiten zu lassen und nicht von den trieben. dies heben wir doch immer wieder hervor, wenn es darum geht uns besser hinzustellen als die tiere.
      wir können unsere triebe im zaum halten, mache weniger…, deswegen sind sie noch lange nicht böse oder doof. man müsste mehr mitleid mit ihnen haben, denn sie wollen was sein was sie nicht sind und entschuldigen es dann es waren meine triebe.
      nun die frage; sind diese menschen nur tiere? damit sie ihre sexuelle erfüllung finden? oder ist es mehr eine zeitgeist erscheinung?
      wirst ja schliessliche überall herausgefordert, fremd zuvö….n. Für mich ist klar, hat einer der beiden überhaupt schokolade auswärts zu naschen, dann gibts in der beziehung bereits ein problem…, dies schon lange.

      Rede aus eigener Erfahrung.

  • Rahel sagt:

    Nicht dass es zu irgendwelchen Missverständnissen kommt: mein vorheriger Beitrag wäre für @ Clara Berger

    • Raphi sagt:

      Du kannst den blauen „Antworten“ Link unter jedem Beitrag verwenden um direkt auf etwas bezug zu nehmen oder ein „@Clara“ vor dein Beitrag setzen. Das vereinfacht das lesen ein bisschen und es kommt garantiert zu keinen Missverständnissen… 🙂

  • Cara Mia sagt:

    Es ist absolut das Hinterletzte. Und es ist alltäglich, menschlich, eine Tatsache. Wichtig: erst mal durchatmen, keine Kurzschlusshandlung, reden. Wenn man dann langsam wieder runterkommt, kann man entscheiden.

  • Rahel sagt:

    Ganz nach dem Motto: Sitz. Platz und Ruhe jetzt…………

    • lisa sagt:

      missverstanden: die neuen müssen gezeigt bekommen, wie die gruppe funktioniert. wer beginnt, alles nach dem spontanen befinden des neuen kindes auszurichten, anstatt dem neuen kind allmählich den rhythmus der gruppe näher zu bringen, findet nie mehr zeit oder energie für 1.-kind, partner etc. wir menschen sind soziale wesen und die neuen lernen von den älteren, es gibt ihnen struktur und geborgenheit. mit abrichtung, wie sie das hier polemisch andeuten, hat es nichts zu tun. mit verantwortung fürs ganze hingegen schon.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja Lisa, das stimmt wohl – einerseits die Bedürfnisse des neu angekommenen Kindes abdecken und es andererseits an das bestehende Gefüge gewöhnen. Eine grosse Herausforderung, kindliche Bedürfnisse haben so was zwingendes, als Mutter und als fürsorglicher Mensch kann man sich dem kaum entziehen, soll man auch nicht, aber es ist nicht immer einfach, hier Grenzen zu ziehen.

      • Rahel sagt:

        Nein, absolut alles richtig verstanden!!!!! 🙂

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Ich denke auch, dass der Seitensprung während der Schwangerschaft der unfairste ist, weil die Partnerin da in der Defensive ist. Im geschilderten Beispiel war es ja auch nicht nur ein einmaliges Ausrutschen, sondern eine handfeste Affäre, eingefädelt zu Beginn der Schwangerschaft, um keinesfalls auf sein „Recht auf Triebabfuhr“ verzichten zu müssen – geschmacklos! Unverzeihlich, dass er die Geliebte auch noch in die eheliche Wohnung, womöglich ins Bett seiner Angetrauten nahm, ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich habe für vieles Verständnis, aber da wäre auch für mich Feierabend.

    • StefanB sagt:

      äh – 20. Schwangerschaftswoche war doch die Rede, also (20 geteilt durch 4 wochen) also am Ende vom 5. Monat. Da ist die Schwangerschaft schon über der Hälfte der üblichen Dauer von neun Monaten durch!..

      • gugus sagt:

        eine Schwangerschaft dauert 40 Wochen… also 10 Monate, wenn man mit 4 Wochen pro Monat rechnet.

  • Marcel sagt:

    Dieser Mann ist eine Vollpfeife, fertig.

    Aber wie sah diese Beziehung vorher aus? Hinweis: Lässt sich Sex aus einer Beziehung outsourcen?

  • Andrea Kühne sagt:

    Die Hintergründe sind einiges Komplexer als hier dargestellt.

    Eine Beziehung ist ein geben und nehmen. Wärend er Schwangerschaft kann es jedoch passieren, dass die Frau nur noch nimmt, es Männer so empfinden. Die Frau steht plötzlich im Mittelpunkt, der Mann wird kaum mehr beachtet. Es wird als selbstverständlich angesehen, dass der Mann sich um die Frau kümmert. Er hat ihre Launen zu ertragen, krieg die Stimmungsschwankungen und SchwangerschaftsAgressionen stärker ab als alle anderen, darf sich aber dagegen nicht zur wehr setzen. Gleichzeitig kommt es oft vor, dass die Schwangere die Liebesbekundungen umverlagert: Vom Mann zum ungeborenen Kind. Zahlreiche Umfragen haben gezeigt, dass sich die Mehrheit der Männer wärend einer Schwangerschaft weniger geliebt und vernachlässigt fühlen. Und viele haben Probleme mit den Launen der Frau umzugehen.
    Hinzu kommt, dass wohl in rund 30% der Schwangerschaften die Frau entschieden hat Schwanger zu werden, ohne dies mit ihrem Mann zu besprechen.
    Bei gesellschaftlichen als auch privaten Anlässen steht die Frau im Mittelpunkt, der Mann wird oft in eine Ecke abgeschoben. Man beobachtet oft, dass der Mann zum Anhängel degradiert wird. Leider auch von so mancher Schwangeren.

    Frustration. Bedarf nach Liebe. Aufgestaute Agressionen. Die Gründe für eienn Seitensprung sind zahlreich.

    Und Apropo Seitensprünge: Frauen lassen sich wärend ihrer Schwangerschaft wohl häufiger auf eben diese ein. Das Risiko für den Mann betrogen zu werden ist statistisch am grössen wärend die Frau schwanger ist.

    Der Blog zeigt wieder einmal: Männer werden gerne als die Bösen hingestellt. Dass es auch andersrum häufig ist, auf die Idee kommt die Schreiberin gar nicht.

    • Marcel sagt:

      Guter Beitrag, bravo!

    • kaugel sagt:

      allerdings ist der mensch auch ein denkendes wesen, nicht nur ein triebgesteuerter idiot. die statements hier (auch mein eigenes weiter oben) sind deswegen nur als erklärungsversuche etwas wert; ausreden sind sie keine. und da gebe ich dann xyxyxy recht: da beweist man dann entweder charakter oder nicht.

  • Freddy sagt:

    Hallo erstmal 🙂

    Viele der obigen Argumente gehen mir zu viel um Ansprüche, Aufgaben, Rollen, Verpflichtungen. Die Realität ist ganz anders. Eine Frau ist schwanger. Dann ist sie grundsätzlich müde, kaum unternehmenslustig und hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt. Man kann als Mann sehr wohl Anteil nehmen an ihrem Schwanger sein, mann hilft, unterstützt. Mann kann jedoch nie beurteilen, was da abgeht. Die Bedürfnisse des Mannes sind für eine Frau dann nicht mehr erfüllbar und sie nimmt diese dann auch kaum wahr. Man kann also kaum mehr gemeinsam was unternehmen, ausgehen, Freunde treffen, Sport machen, auch Sex ist mit der Zeit immer schwieriger. Männer versuchen damit umzugehen und darauf zu reagieren. Meist helfen Sie, unterstützen und gehen an ihre Grenzen, stecken also aus Liebe sehr viel zurück. Dies wird von den Frauen jedoch in der Regel heute einfach so erwartet weder geschätzt noch effektiv wahrgenommen. Dann kommt eine nette „Kollegin“ daher und macht einem Komplimente. Das ist dann so der Effekt… Was ist denn das, ein Kompliment. Jemand nimmt mich war. Wow… Mann geniesst das und hat plötzlich eine Frau, die einem wieder mal zuhört und verständnisvoll ist, ja sogar Rücksicht nimmt auf die eigenen Bedürfnisse. Ja, das ist natürlich dann schon nicht einfach, da auf Distanz zu bleiben. Dennoch tun das ja die meisten Männer trotzdem und es gibt sogar kaum ein Mann der selbst mit Seitensprung ernsthaft seine Beziehung in Frage stellt. Das tun ja dann meist die Frauen und zwar ziemlich grundlegend. Kurzum, ich denke eine Schwangerschaft und auch ein Kind ist für beide Partner extrem anstrengend und es kommen beide zu kurz. Beide haben zu wenig Zeit für einander und das belastet eine Beziehung. Oft ist der Seitensprung für den Mann dann auch ein Weg jemanden zu haben, der ihm etwas Zeit schenkt und ihm etwas Anerkennung gibt. Ich denke, jede Frau hat es selbst in der Hand, dies zu vermeiden. Wenn Sie ihren Mann mehr mit Liebe und auch mit Achtung behandelt, wenn sie ihm auch mal dankt für alles was er tut, wenn sie ihm auch mal etwas gönnt oder zu Liebe tut, dann käme ein Seitensprung viel viel weniger vor.

    • Tanja sagt:

      Sie sagen also, es ist immer die Frau, die am Seitensprung schuld ist? Das ist ein billiges Argument. Schliesslich überhäufen Männer ihre Partnerinnen auch nicht in jeder Minute mit Dank für den Dienst, den sie ihm und dem Kinde tun. Ich denke ein starker Charakter sollte es auch mal vertragen, nicht in jeder Sekunde mit Lobhudelei überschüttet zu werden, ohne dass er gleich fremdgehen muss……

      • Freddy sagt:

        @ Tanja: Ich gebe niemandem die Schuld, schon gar nie der Frau. Ich denke jedoch, dass es sicherlich hilft, wenn man beiderseits einander achtet, unterstützt und aufeinander hört. Männer hören oft nicht mehr zu und werden egoistisch, wenn sie im Beruf unter Druck sind, für Frauen ist gerade die Schwangerschaft sehr anstrengend. Ihnen dafür eine Schuld in irgendetwas zu geben, das käme ich nie auf die Idee. Deswegen fremd zu gehen ist mir auch noch nie passiert. Zum Glück habe ich dann auch gute Freunde, mit denen ich mal reden und ein Bier trinken kann und meine Anliegen besprechen kann. Ich selbst merke in so einer Zeit, dass die Frau einem einfach schon sehr stark braucht und man oft zu kurz kommt, wie auch von Andrea Kühne geschrieben. Bin genau ihrer Meinung. Ich finde es jedoch schon komisch, wenn du da irgendetwas in meinen Text hineininterpretierst und mich dann gleich mit der Schuldfrage angehst. Es scheint anscheinend für dich auch dementsprechend wichtig zu sein, dass die Männer an allem Schuld sind. Tanja… wir sind Schuld und wir sind wirklich Schuld 🙂 Wir können mit dieser Schuld auch gut leben 🙂

  • sekolee sagt:

    ich stimme clara, xyxyxy und kaugel zu

    was mich an der erwähnten geschichte am meisten ärgert, ist, dass der typ die frau in die gemeinsame wohung (und wahrscheinlich auch bett) mitgebracht hat.

    • Irene sagt:

      Das war – nebst der Tatsache, dass ich von meiner Warte als Leserin dieses Beitrags, auch Unverständnis für den Zeitpunkt des Fremdgehens habe – auch das erste was mir eingefallen ist. WENN schon, dann bitte nicht noch in der Wohnung und dem Bett auf welche die Betrogene – zumindest in der ersten Zeit noch – angewiesen ist. Das Zeugt nicht nur von keinem Rückgrat sondern auch von grenzenlosem Egoismus und Gedankenlosigkeit!

  • Juan sagt:

    Finde die Frau auf dem Foto süss!

  • clara berger sagt:

    „… Plötzlich packt sie die [die Männer] Panik, weil sie kommen sehen, dass das Baby im Sommer regiert, … “

    Ich äussere mich nicht zu diesem Falll, den niemand von uns beurteilen kann, sondern zu obigem Zitat aus dem Beitrag. Genau in der Haltung, dass „das Baby regiert“, liegt der Sprengstoff. Das Baby hat nämlich zu keiner Zeit zu „regieren“. Es kann das nicht, also darf nicht zugelassen werden, dass es das tut. Natürlich muss man seine Bedürfnisse erfüllen, und selbstverständlich geht diese Erfüllung manchmal – nicht mal immer – zulasten anderer Aktivitäten und Budgets, aber „regieren“, also dominieren darf es nicht. Ich beobachte viele Familien, in denen das Baby dominiert, oft gegen den Willen eines der beiden Partner, und ich wundere mich nicht, dass es Menschen gibt, die dann mal den Bettel hinschmeissen oder sich ihre Babyfreiheit anderswo holen, denn wer lässt sich schon gerne von einem Baby dominieren und regieren. Ich kenne aber auch Familien, in denen der – naturgemäss noch unverständige – Nachwuchs sich nicht nur nimmt und nimmt und nimmt, sondern einen Platz zugewiesen erhält, und in denen dann alle auf ihre Kosten kommen. Meine Familie lebt so, und das geht bestens.

    • lisa sagt:

      das ist sehr, sehr wahr und wäre ebenso für den vorigen eintrag zur „verdrängung“ des 1. kindes gültig. nach der pysischen geburt sollte nämlich auch eine psychische abnabelung stattfinden, insofern als dass die frau sich nicht permanent im kokon mit ihrem baby suhlt, sondern nur inselweise und daneben echten kontakt mit der aussenwelt, 1. kind, mann, etc aufnimmt. dies geschieht oft nicht von selbst und nach meiner erfahrung muss man sich dies antrainieren, bereits in ssw 20, z.B.. paradoxerweise tut es der beziehung zum baby keinerlei abbruch.

  • Mike Schwede sagt:

    Finde ich auch sehr heftig und sehr feige von diesem Mann. Wenn man sich schon verguckt, dann sollte man dazu stehen. Ist zwar schwer, aber einfach nötig. Offene Kommunikation.

    Man sollte solche Sachen immer aus verschiedenen Perspektiven beurteilen:
    Ich denke, dass in den meisten Fällen, nie eine Person daran „schuld“ ist, dass ein Partner fremd geht. Wieso hat er diesen Freiraum gebraucht? Wieso hat er sich nicht getraut, darüber zu sprechen? Vielleicht schon vor der 20. Schwangerschaftswoche? Auch das muss diskutiert werden.

    Schlussendlich steht aber dieser Vater in einer Verantwortung auch seinem Kind gegenüber. Er soll sich mal kräftig am Riemen reissen, auch mal – zumindest in der Anfangszeit – zurückstecken und insbesondere mit seiner Frau in die Paarberatung gehen. Das ist weder blöd, noch uncool, sondern sehr hilfreich. Es sei denn man ist so ein Waschlappen, dass man sich gar nicht weiterentwickeln möchte und meint, mit einer „Neuen“ wird alles viel besser, was ein Irrtum ist. Idealerweise eine Beratung, in der ein Pärchen berät, damit alles ausgeglichen ist. Vorbildlich z.B. Markus und Katharina http://www.systemisches-institut.ch/

    Viel Glück und Gruss an Melani & Macker von einem 3fachen Papa aus einer schönen, intensiven und auch nicht immer einfachen Beziehung. 🙂

  • kaugel sagt:

    der kommentar von wegen fussball-wm ist deswegen blödsinn, weil der mann (und da red‘ ich aus erfahrung) noch viel weniger als die werdende mutter eine ahnung davon hat, was alles auf ihn zukommt. ist ein mann nicht in einer grossfamilie aufgewachsen oder hat er sich zuvor nie um ein neugeborenes kümmern müssen, hat er nicht den blassesten schimmer einer ahnung, was ein kind überhaupt bedeutet ( – von den frauen kann ich nicht reden).

    dementsprechend ist es sicher nicht die angst davor, nachher für nichts anderes mehr zeit zu haben. die grosse mehrheit der väter wird aussagen, der zeitpunkt der geburt sei sehr plötzlich gekommen, plötzlich alles ganz schnell passiert; minutiöse voraussicht oder nachdenken darüber, was als nächstes kommt, ist für männer in dieser situation sicher untypisch – schliesslich hat man es mit einer angelegenheit zu tun, die man mit nichts anderem vergleichen kann. man müsste prophezeien, vorausschauen kann man da nicht, wenigstens nicht beim ersten mal.

    es ist eher die allgemeine situation, die beziehung eines paars während der schwangerschaft. auch wenn die frauen das vielleicht nicht hören wollen, eine schwangerschaft verlangt dem mann eine unmenge geduld ab, sogar dann, wenn er sich freut wie verrückt und alles tut, damit seine partnerin sich wohlfühlt. aus offensichtlichen und auf jeden fall verständlichen gründen ist die schwangere frau ungeduldiger als gewöhnlich, und während sich für sie buchstäblich alles ändert, ändert sich für den mann eben nicht das eigene innere und der eigene körper – sondern die partnerin.
    das kann einem eine scheissangst einjagen. ging mir auf jeden fall so. man ist nicht nur plötzlich nur noch statist und muss hinter all dem neuen zurückstehen, sondern trägt dafür gleichzeitig noch die halbe verantwortung, was an sich schon paradox ist, weil sich keiner darüber freut, bisweilen ignoriert zu werden und hinter etwas zurückstehen zu müssen, das man noch nicht mal genau kennen kann. kommt hinzu, dass die gefühle der partnerin extremer sind als „normal“ – man muss mit mehr zurechtkommen als gewöhnlich. und während all dem ist man auch noch der „gango“ für sie, weil der bauch ihre bewegungsfreiheit einschränkt.

    man verstehe mich bitte nicht miss – für mich waren die schwangerschaft meiner frau, die geburt meiner tochter und die ersten monate eine wunderbare zeit. gleichzeitig war aber für eine ganze menge dinge, die man vorher mehr oder weniger im griff hat, kein platz mehr. die auffassung zum beispiel, das baby verdränge mit seiner präsenz den „funktionierenden sex“ des paars, dass also quasi das, was im kopf der eltern vorgeht, nicht mehr realität werden kann, ist quatsch; in wirklichkeit ist es schlimmer: die neue familie lässt die entsprechenden gedanken gar nicht mehr wirklich zu, es ist zuviel anderes da, um das man sich zu kümmern hat. solange man zusammen ist, ist das gut und kein problem; aber ist der mann, und da rede ich wiederum aus erfahrung, allein unterwegs und mal nicht in diesem sinne „abgelenkt“, beginnen die gleichen dinge zu spielen wie früher.

    und die sind im rahmen der schwangerschaft und wenigstens der ersten monate oder jahre für viele paare nicht umsetzbar. und das kann – KANN, muss nicht – dazu führen, dass der mann sich anderswo umsieht.

    • xyxyxy sagt:

      gut beschrieben kaugel ! so ist es – jetzt braucht es eben Charakter…

    • Eremit sagt:

      „…der mann (und da red’ ich aus erfahrung) noch viel weniger als die werdende mutter eine ahnung davon hat, was alles auf ihn zukommt. ist ein mann nicht in einer grossfamilie aufgewachsen oder hat er sich zuvor nie um ein neugeborenes kümmern müssen, hat er nicht den blassesten schimmer einer ahnung, was ein kind überhaupt bedeutet“

      Ja, dem ist leider so. Und auch wenn ein Mann in einer Grossfamilie aufgewachsen ist, so betrachten in dieser die Mädchen die Neubegohrenen wie die Mutter als ihren „Kompetenzbereicht“ in dem der grosse Bruder einfach alles falsch macht und er keine Chance bekommt um Erfahrungen zu sammenln wie man mit kleinen Kinder umgeht. In einer Familie wo es keine Mädchen gibt können Jungs viel besser Erfahrungen sammeln wie man mit Kleinkindern umgehen muss.

      In dem Zusammenhang sind Tauffeiern sehr aufschlussreich: Da wird dann beim „Essgelage“ das Neugeborene herumgereicht, von der jungen Mutter zur ersten Grosmutter, zur ersten Schwester der jungen Mutter, zur Schwägerin der jungen Mutter, zur zweiten Schwägerin der jungen Mutter, zur zweiten Grossmutter, zum ersten Grossvater, dann zur zweiten Schwester der jungen Mutter …. und was ist z.B. mit dem Bruder der jungen Mutter? Mann kann noch so sehr fragen ob man das Kind mal in den Händen halten darf, die Antworten sind dann „zuerst noch Frau X“ und dann das Kind braucht jetzt Ruhe.

      Sorry, auf Grund der Art und Weise von Frauen kann Mann ohne eigene Kinder keine Erfahrungen mit kleinen Kinder sammeln, auch wenn man noch so sehr möchte. Böse Männer?

      Da ja es heute angeblich sehr viele Phädophile gibt und es ausschlisslich Männer sind ist es somit das „beste“.
      🙁

      • Eni sagt:

        @ Eremit

        Also bei der Taufe meines Kleinen war dieser während dem „Essgelage“ die meiste Zeit in den Armen meines Schwagers der noch nicht einmal den Status des Götti innehatte. 🙂

  • xyxyxy sagt:

    Als Mann kann ich dazu wohl etwas sagen.
    Es geht um Charakter und um die richtige Einstellung zur Sexualität. Doch diese zwei Dinge sind in unserer Gesellschaft rar.

    Ich denke das eine geht nicht ohne das andere.
    Wir aber werden dazu erzogen, dass Sex das Nonplusultra ist, dass wir ein absolutes Recht haben immer genau so Sex haben zu können, wie wir wollen. Wir werden sogar dazu aufgefordert uns andauernd zu fragen, ob wir jetzt sexuell wirklcih ganz befriedigt sind oder ob es da evt. noch unerfüllte Wünsche gibt und dann wird uns gesagt, dasss, wenn wir diese Wünsche nicht ausleben, würden wir krank werden.
    Wenn man nicht so schwatzt, ist man weder hip, noch aufgeklärt, noch auf dem neusten Stand der wissenschaflichen Erkenntnisse. Bla, bla, bla.
    Tja und jetzt wundert man sich, wenn all die Ehen wegen Untreue in die Brüche gehen, wenn Mann (und Frau) eben keinen Charakter mehr haben.

    Wenn man Werte wie Enthaltsamkeit nicht wieder propagiert, wie soll denn ein Mann eine Schwangerschaft durchstehen in der von ihm mal einige Wochen evt. sogar Monate Enthaltsamkeit gefordert ist? Das ist ja dann absolut unmöglich. Die sexuelle Wünsche und Vorlieben müssen ja erfüllt wreden und zwar sofort. Das ist das einzige was heute noch gepredigt wird.

    Nun, ich habe Charakter. Ich habe meine Frau nie betrogen. Natürlich gibt es Zeiten in denen man sexuell nicht 100% befriedigt ist, aber ich habe gelernt DAS gehört dazu. Es gibt Zeiten in denen der Sex sich hinten an stellen muss. Es gibt Zeiten in denen in einer Beziehung nicht nur Eitel Sonnenschein herrscht. Und ja – ich begehe nun gerade eine Todsünde – es gibt „Bedürfnisse“ welche ich nicht erfüllen kann. (z.B. knackiges Frischfleisch). Aber man hat andere Werte, die langfristiger sind, die man nun in den Vordergrund stellt.
    Unsere möchtegern moderne Gesellschaft (als ob so eine egoistische Einstellung in sexuellen Dingen modern wäre, das war schon zur Steinzeit so) ist zu blöde um diese Tatsachen zu sehen. Tag und Nacht wird Hedonismus pur gepredigt, Dinge wie Verzicht und Enthaltsamkeit werden mit „Prüderie“ verbrämt und am Ende hat man heulende Frauen, welche es nicht versehen können, dass ihre Männer nur genau das ausleben, was wir immer als Cool und Richtig propagiert haben.

    • lotus80 sagt:

      Du Spricht mir aus der Seele!!!

    • Raphi sagt:

      Mir auch!

    • Sandra sagt:

      Danke!

    • Cybot sagt:

      Die ganzen Erklärungen zeigen aber auch genau das Problem auf: Der Mann geht nur der Frau zuliebe nicht fremd.
      Für die Frauen gehört Sex und Liebe, nach allem was ich bisher erfahren habe, viel enger zusammen als für einen Mann. Ein Mann kann eben durchaus fremdgehen, um seine sexuellen Bedürfnisse zu stillen, ohne deshalb seine Frau weniger zu lieben. Er tut es nur aus Rücksicht nicht. Ob man das nun Charakter oder Selbstbeherrschung nennt ist egal, es ist aber in jedem Fall eine Unterdrückung der eigenen Triebe. Und so charakterstark ist halt nicht jeder. So dämlich, es im Ehebett zu machen, zum Glück auch nicht.
      Und nein, ich bin noch nie fremdgegangen. Aber ich leugne auch nicht, dass die Versuchung halt durchaus ab und zu da ist. Und wenn die Gesellschaft in dieser Beziehung ein bisschen offener wäre, wäre es vielleicht auch nicht so schlimm, wenn doch mal einer einen Fehltritt macht. Denn die Schlussfolgerung, dass ein Mann seine Frau nicht mehr liebt, wenn er fremdgeht, ist schlicht falsch, egal wie oft sie wiederholt wird.

      • Buddyguy sagt:

        Wie XY.. geschrieben hat, es IST eine Charaktersache. In Sachen Sex immer wieder alles auf die Triebe zu reduzieren ist schlichtweg eine billige Ausrede um sich der Verantwortung seiner Handlungen zu entziehen!

        Mit ihrer Aussage „So dämlich, es im Ehebett zu machen“ bestätigen sie im Grunde, dass es sich NICHT um Trieb handelt.

      • xyxyxy sagt:

        @Cybot

        ja, ja – wenn die Gesellschaft nur ein wenig toleranter wäre (oder meine Frau) dann könnte wir doch ein wenig nebenher rumhüpfen, wär das schön….
        Machen Sie die Augen auf: vor nicht allzulanger Zeit war die Gesellschaft so tolerant. Da gehörte es zum guten Stil, dass ein echter Mann rumhurt, während sein Blümchen brav zu Hause hockt und die Kacke von den Kindern und den Schmutz vom Boden wischt. Das war das normale Prinzip einer Ehe und in vielen Kulturen ist das heute noch so.

        Interessant aber ist doch, dass dann ausgerechnet diese Männer das überhaupt nicht so locker sehen, wenn sich die Frau einen interessanteren Stecher sucht. Dann droht Mann mit Mord und Totschlag.

        Solche Gedanken haben wir alle: wär doch ncihts dabei, liebe meine Frau genau gleich etc. das ist alles nur Selbstbetrug. Er wird entlarvt mit dem Gedanken, wie würde ich es empfinden wenn mein Partner sich anderweitig umschaut….?
        Bei weit über 90% aller Menschen hört dann die Lockerheit auf.

      • Auguste sagt:

        hmm…, alles schön und gut cybot, aber es ist ja nicht die gesellschaft, die durch den seitensprung tief verletzt wird.

    • Walter sagt:

      Das Problem ist nicht die sexuelle Freizügikteit, sondern die Doppelmoral. Es gibt heute keinen vernüftigen Grund, dass Verheiratete nur miteinander Sex haben dürfen. Das Problem ist lediglich, dass man nicht wirklich darüber redet.

      • zeitungsleser sagt:

        nein, walter. wenn Sie recht hätten, dann wären die hippiekommunen ein erfolgsmodell geworden. sind sie aber nicht. wir sind möglicherweise auf serielle monogamie ausgelegt; aber nicht auf promiskuität.

      • Walter sagt:

        Nein. Das Problem ist eher, dass die meisten Leute gar nicht so freizügig sind, wie sie sich geben (zumindest nicht beim Partner). Es gibt durchaus „erfolgreiche“ Hippies.

      • Eremit sagt:

        @Walter
        Soweit zustimmend, dass es heute sehr viele Menschen gibt mit Doppelmorals und dadurch „die meisten Leute gar nicht so freizügig sind, wie sie sich geben (zumindest nicht beim Partner).“

        Nur gerade im Zusammenhang mit den Kindermütter (15-jährige Schwanger) und den vielen Abtreibungen (kostet ja nichts?) bei den 16-jährigen ist sexuelle Freizügikteit ein Problem.
        Da werden heute schon 5-jährige mit dem Thema Sex konfrontiert. Und weil man als 5-jährige mal für einen Augenblick Erwachsener sein möchte spielt man halt mal Sex nach mit anderen 5-jährigen. Als Junge muss man dann warten bis man ca. 12 ist. Als Mädchen kann man sich einen (jungen) Erwachsenen suchen um früh erste Ehrfahrungen zu sammeln wie es ist Frau(?) zu sein.
        Daher ist sexuelle Freizügikteit was tolles für Phädophile und Rammler, aber nicht für Menschen die sich ernsthaft über die Zukunft der Gesellschaft Gedanken machen.

    • Vies sagt:

      Dem ist nichts beizufügen. Danke!

    • Pascal Sutter sagt:

      wie wahr!

      • zeitungsleser sagt:

        ich sag ja, wir sind (in der grossen masse) nicht auf diese freizügigkeit ausgelegt. entsprechend ist sie kein ideal. auch wenn man drüber redet, kommt man halt einfach (meistens, wenn man ehrlich ist) zum ergebnis, dass man verbindlichkeit im sinne von ausschliesslichkeit will. – wo übrigens sind diese „erfolgreichen“ hippies? ich kenne keine.

    • karin sagt:

      Gut geschrieben schade, dass so wenige herausfinden…dass es in einer Beziehung nicht immer nur laessig ist und es evtl. um auch noch um andere Dinge geht.

    • Eremit sagt:

      @xyxyxy
      Grundsätzlich stimme ich dem zu, vorallem das Ende bringt es auf den Punkt.

      Was bitte macht einen gut Charakter heute aus?
      Wenn man ein Schäfchen mit gutem Charakter in einem Wolfsrudel aussetzt, dann muss es zu einem Wolf mutieren, sonst wird es leider zerfleischt. :-/

  • Jasmina sagt:

    betrügen in der Schwangerschaft ist abartig – ich bin auch sonst kein Fan davon, wer sich ein Treueversprechen gegeben hat, muss jetzt nicht damit kommen, er langweile sich mit dem Partner – das war vorhersehbar.
    Aber zu der Zeit, in der die Partnerin das eigene Kind austrägt, dieses unter Schmerzen zur Welt bringt und sich dann um ein hilfloses Wesen kümmern muss mit einer anderen ins Bett zu springen, ist einfach nur verwerflich. Wir können schliesslich nichts dafür, dass der Mann davon so wenig mitbekommt, da wäre es auch an ihm, sich etwas mehr einzubringen.

    ich wüsste übrigens nicht, wie sich eine Schwangere einen neuen Macker suchen sollte – man ist nicht gerade für sexy Auftreten bekannt, und wer will schon eine Frau, die das Kind eines anderen austrägt?

    Item – wenn man schon fremdgehen will, soll man das doch bitte in dieser Zeit aussetzen. Das „ich fühl mich so vernachlässigt“ zählt nicht, denn das denken sich viele Schwangere auch, wenn ihr Kerl sie nicht mehr anfassen mag, trotzdem gehen sie nicht fremd.

  • mira sagt:

    Eine schwierige Frage, die aus dem Beispiel nicht zu beantworten ist. Denn man kennt die Vorgeschichte nicht. Man weiss nicht, wie sich das Verhältnis der beiden (auch im Bett) während der Schwangerschaft entwickelt hat. Daher möchte ich im konkreten Fall keine Schuldigen suchen. Oftmals (nicht immer!) gehören zwei zum Problem.

    Was aber in jedem Fall bleibt, ist ein schaler Beigeschmack. Ich selber bin eine Verfechterin der brutalen Ehrlichkeit. Ja, ich bin schon fremd gegangen (ONS, keine Affaire). Und ja, ich hab das meinem damaligen Partner gestanden. Und das gleiche erwarte ich von meinem Gegenüber. Alles andere ist für mich schmalärschig und wäre Grund genug, mich zu trennen.

    Ich kann es verstehen, wenn es im Lauf der Jahre zu andersweitigen Begehrlichkeiten kommt. Darüber kann man aber reden und dann gemeinsam schauen, wie man diese soweit befriedigen kann, dass beide damit gut leben können. Es gibt ja heutzutage viele verschiedene Möglichkeiten (neue Praktiken, offene Beziehung, 2 Pärchen zusammen, Swingerclub, etc.)

    • clara berger sagt:

      Und was haben Sie und Ihre Umwelt von Ihrer *brutalen Wahrheit“ – ausser Brutalität? Was gewinnen SIe und Ihre Umwelt von Ihren Geständnissen?

      • mira sagt:

        100%iges Vertrauen. Die Gewissheit, dass ich meinen Partner niemals hintergehen würde.

      • zeitungsleser sagt:

        „100%iges Vertrauen. Die Gewissheit, dass ich meinen Partner niemals hintergehen würde.“ – „Ja, ich bin schon fremd gegangen“. können Sie das erklären?

        i

    • xyxyxy sagt:

      schön und gut Mira – ich glaube einfach nicht, dass solche offenen Beziehungen wie sie es nennen jedermanns Sache ist. (Meine Frau fände das überhaupt nciht toll.) Und ich denke auch nicht, dass solche offenen Beziehungen langfristig halten, bei den allermeisten heisst es am Ende eben doch Trennung. Man hat sich dann mehr und mehr von seinem Partner entfremdet, da man mit jemand anderem (auch) intim ist, steht einem dieser andere dann plötzlich näher etc.
      Und einmal mehr entreisst man seine Kinder seinem natürlichen Vater, weil man nicht gelernt hat langfristig Beziehungsfähig zu sein.

    • mira sagt:

      @zeitungsleser
      „Wer selber ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein“. Natürlich ist das kein Freipass zum ausserehelichen Vergnügen, aber ich bin Realist genug, dem Menschen nichts „unmenschliches“ zuzutrauen. Fehler passieren (auch anderswo) und das sexuelle Verlangen ist leider Gottes nicht bei allen Menschen gleich stark ausgeprägt…!

      Ich sehe einen solchen Fehler nicht als Akt der Böswilligkeit, sondern als Resultat einer Beziehungskrise. In diesem Sinne ist die Aufdeckung der Tat hilfreich, denn sie gibt den Anstoss zur Überdenkung des momentanen Geflechtes und zur Neuorientierung in der Beziehung.

      Ich bin mir bewusst, dass das alles sehr „theoretisch“ klingt. Ich weiss aus eigener Erfahrung, wie schmerzhaft es ist, hintergangen zu werden. Und genau deshalb plädiere ich für Offenheit, denn diese gibt die Chance einer Neu-Orientierung, sei es mit oder auch ohne Partner und zwingt einem nicht, in einer angespannten, unehrlichen Atmosphäre weiter zu machen.

      Mein Partner kann mir deshalb vertrauen, weil er weiss, dass ich a) nicht böswillig betrügen würde und b) ihn im Falle eines Misstritts (was hoffentlich nie eintritt) nicht anlügen würde, sondern ihm die Möglichkeit geben würde, zu entscheiden, ob er so noch weiter mit mir will oder nicht.

      • zeitungsleser sagt:

        ich werfe keine steine, ich lese zeitungen ;-).

      • Laura B sagt:

        “ In diesem Sinne ist die Aufdeckung der Tat hilfreich, denn sie gibt den Anstoss zur Überdenkung des momentanen Geflechtes und zur Neuorientierung in der Beziehung.“
        Ich seh nicht ein, weshalb es überhaupt zu einer Tat kommen muss. Das Ziel sollte doch sein, dass man die Unzufriedenheit die der Tat vorgeht als Anstoss nimmt und so die Tat verhindern kann.
        Und was genau ist der Unterschied zwischen böswillig betrügen und einfach so betrügen? Der Schmerz, der Verrat sind doch wohl gleich gross!

      • mira sagt:

        @Laura B
        Ich gehe mit ihnen einig, dass eine solche Tat nicht vorkommen sollte. Tatsache ist jedoch, dass sie immer wieder vorkommt. Natürlich kann man sich sagen, ich will nichts von diesem Thema wissen und wird dann irgendwann ins kalte Wasser geschmissen oder setzt sich Langzeit-Scheuklappen auf. Meiner Meinung nach ist es aber besser man überlegt sich vorher, was man im Fall der Fälle tun würde. In einer gut funktionierenden Beziehung bleiben dies theoretische Überlegungen, bei einer allfälligen akuten Krise ist man jedoch froh, dass man die Denkarbeit in einer emotional unbelasteten Zeit geleistet hat.

        Ein Mann der „böswillig“ betrügen würde (langfristige Affaire, kaltblütiges „ins Gesicht lügen“) hätte bei mir keine Chance auf einen Neubeginn. Ein Ausrutscher jedoch wäre für mich der Anstoss, unsere Beziehung zu überdenken, mit ungewissem Ausgang.

        Ihr Ziel der Prävention ist absolut berechtigt und wichtig. Da im Ursprungsartikel jedoch von Untreue und der Reaktion darauf berichtet wurde, einfach ein wenig offtopic.

  • adlerauge sagt:

    in meinem persönlichen umfeld kenne ich bisher nur den umgekehrten fall. sie von ihm schwanger, angelt sich während der schwangerschaft einen anderen, das ganze endet in der scheidung und er darf jetzt kräftig zahlen.

    ich kenne ihn sehr gut und ich kann mir nicht vorstellen, dass er sie in irgend einer weise vernachlässigt hat. das wird es in diesem fall eher nicht gewesen sein.

    • kaugel sagt:

      wieso sollte er nicht zahlen müssen? er ist der vater. fair oder unfair.

      • Markus sagt:

        Das heisst nicht mehr Vater sondern Elternteil, Sie diskriminierer !

      • adlerauge sagt:

        dass er zahlen muss ist normal. nur einige details sind etwas unglücklich, aber auf die mag ich hier nicht eingehen. ich erwähne das mit den alimenten nur, weil sich diese in gewissen fällen im weiteren umfeld der lackmeierei befinden.

      • Auguste sagt:

        @ kaugel

        hmm…, diese situtation wurde schon mal künstlerisch abgehandelt.

        youtube: dwight yoakam – buenos noches from a lonely room

        …sie trug rote kleider zu ihrem tiefschwarz glänzendem haar
        …oh, sie hatte mein kind und ich kümmerte mich um sie
        …kaltherzig verliess sie mich und liess mich weinend zurück

        es geht aus, wie sie sagen…

    • Ueli sagt:

      Der Vater soll das Kind zu sich nehmen und die Mutter kann dann für den Unterhalt beider zahlen! Leider wird sich kein Richter finden der für eine solche Lösung Hand bietet.

      Und noch etwas allgemeines zum Thema ein werdender Vater oder eine werdende Mutter die während einer Schwangerschaft fremd geht betrügt nicht nur den Partner, sondern auch das werdende Kind!

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