Beiträge mit dem Schlagwort ‘mambo kurt’

Kulturbeutel 03/18

Gisela Feuz am Montag den 15. Januar 2018

Frau Feuz empfiehlt:
Am Donnerstag feiert der Heimorgel-Gott Mambo Kurt seinen Bühnen-Geburtstag im ISC. Seit sage und schreibe 20 Jahre treibt der deutsche Alleinunterhalter sein lustiges Unwesen und hat es damit auf die richtig grossen Bühnen dieser Welt geschafft. Mambo wird nebst Samba- und Bossa-Nova-Hits bestimmt auch die eine oder andere Anekdote zum besten geben am Donnerstag, schliesslich reist er mit neuem Buch im Gepäck. Am Freitag lohnt sich ein Besuch im Kino Rex. Dort zeigt Philipp Hartmann seinen Film «66 Kinos». Der Titel ist Programm: Hartmann ist quer durch Deutschland gereist und hat Lichtspielstätten unterschiedlichster Natur porträtiert. Sein Film ist nicht nur eine Hommage an die Institution Kino, sondern vor allem auch an dessen Betreiber*innen, die mit viel Herzblut zur Sache gehen.

Fischer empfiehlt:
An der HKB wird nicht nur Kunst gelehrt, es wird auch geforscht – jeden zweiten Mittwoch kann man dazu mehr erfahren. Zum Beispiel über Fakes der sehr analogen Art: gefälschte Handschriften. Der FSP Materialität in Kunst und Kultur lädt diese Woche den Forensiker Peter W. Pfefferli ein, für einen Vortrag über die Möglichkeiten und Grenzen der Urkunden- und Schriftuntersuchung.

Der Urs empfiehlt:
Tour de Loohr meine lieben Spezl. Überall im Quartier gibts diesen Samstag also feinen wīn, bior, spil und sang! Vor allem aber, lasst uns netzwerken und zusammen vorwärtsdenken – wir alle sind schliesslich Bern.

Die Krstic empfiehlt:
Bern war ihre Wahlheimatstadt. Sie hat einst ein Harmonium aus den Fluten der Aare gerettet und mit genau diesem sperrigen Teil tanzt sie hier wieder an: Am Donnerstag im schönsten Foyer Berns nämlich, in dem des Kino Rex. Lilith Becker ist Nero Friktschn Feuerherdt und besingt die verlorenen Seelen der hohen See, mit Akkordeon, Nussschschalschuhen, Ach und Krach. Das ist Punk auf kleinem Terrain, hinter dem sich ein immenser Kosmos auftut.

Schwab empfiehlt:
Natürlich auch die Tour De Lorraine – und nebst mittelalterlicher Verlustierung mit wîn und bior eben auch ein breites Spektrum an Fragestellungen: Müssen wir die Demokratie neu erfinden? Wo zur hellia ist die Zoobar? Und: Hats noch Bändeli? Ebenfalls am Samstag zelebrieren Fischer und seine IT-Gang übrigens auch die Lösung für fast alles. Irgendwo zwischen Silikontal und Cyberpunk-Alkoholismus ist der ernstgemeinte Spass zu verorten. Schauen Sie mal hier: <a href=”https://www.buero.io/”>Solutionsb&uuml;ro</a> oder dann eben vor Ort an der Effingerstrasse.