Archiv für die Kategorie ‘Rock & Pop’

Drei CDs, ein Einkauf

Manuel Gnos am Mittwoch den 20. September 2006

Drei CD-Covers, ein Einkauf.Als ich vergangenen Donnerstag vom CD-Shopping kam und mein Velo aufschloss, habe ich aus dem Gespräch zweier Teenieknaben einen kleinen Fetzen aufgeschnappt: «Das war, als ich noch HipHopper war.»

Was war, als er noch HipHopper war, habe ich nicht mehr mitgekriegt. An seinem entnervten Tonfall allerdings habe ich entnommen, dass ihm sein Begleiter etwas gar Unvorstellbares unterstellt hatte: Etwa dass er auf das Kätti, das immer so stark geschminkt sei, stehe; oder dass er doch letztes Jahr noch vollkommen auf die Schuhe der Marke Vans abgefahren sei. Etwas ganz Weltbewegendes halt.

Ich aber fragte mich, wann ich zum letzten Mal sagen konnte, dass ich eindeutig verortbar einer Szene zugehörig war. Eine Antwort darauf konnte ich auf Anhieb nicht finden. Auch ein Blick in meinen Beutel half mir nicht weiter, denn da fanden sich meine drei neu erstandenen Alben: «Elephant» von The White Stripes, «Return to Cookie Mountain» von TV On The Radio und der Soundtrack zum Coen-Gebrüder-Film «O Brother, Where Art Thou?».

Natürlich, auch ich hatte Phasen, in denen ich mich einer Szene zugehörig fühlte. Angefangen hatte es mit der Modern-Talking-Fraktion (die sich vor allem als Anti-Sandra-Guerilla verstand). Damals waren die 80er, ich war dreizehn und es war wichtig, eindeutige Präferenzen zu haben. Dann kam die Pet-Shop-Boys-Phase, von der ich dann gleich ins Schwermetallerlager wechselte, wo ich auch etliche Jahre hängen blieb – und eigentlich heute noch ein bisschen dazu gehöre.

In all diesen Grüppchen und Szenen war ich aber immer auch ein Fremdling: Ein Metaller, der Prince vergöttert, ein Rocker, der klassische Musik macht (und mag!), ein AC/DC-Fan, der Elvis hört, ein Junge mit einem grossen Metallica-Aufnäher auf der Jeansjacke und einer Depeche-Mode-Platte im Büchergestell.

Vielleicht hatte das damit zu tun, was mein Jugendfreund Dave an einem Kreator-Konzert sagte, als sich gerade ein paar Unverbesserliche gegenseitig auf die Rübe hauten: «Jede Szene hat mit der Dummheit ihrer Basis zu kämpfen.»

Herr Pwei war vor Ort

Manuel Gnos am Donnerstag den 14. September 2006

Pearl Jam in Bern. (Bild: pweipress)

Der KSB-Leser Herr Pwei hat uns verdankenswerterweise ein Foto des Pearl-Jam-Konzerts im Berner Eishockeystadion zur Verfügung gestellt. Das bewahrt die Redaktion vor der Peinlichkeit, einzugestehen, dass niemand hier von diesem Konzert gewusst hat – und das, obwohl unser Leser Passiver Attacker die ganze Stadt mit Plakaten eingedeckt hatte.

Zum Konzert gibt es nicht viel zu sagen. Den Leuten, die vor Ort waren, hat es laut Zeugenaussagen gefallen (hier und hier). Sehr sogar. Einzig die acht Herren direkt vor der Bühne scheinen mit der Musikk ihre liebe Mühe gehabt zu haben (oder es handelt sich um die SCB-Nachwuchstorhüter beim Straftraining).

So, damit wäre auch dieses für Bern so grossartige Ereignis hier in KulturStattBern dokumentiert. Ich wünsche Ihnen allen einen wunderbaren Freitag.

Stimmungshochhalter in echt

Grazia Pergoletti am Mittwoch den 13. September 2006

School of Zuversicht. (Bild: Grazia Pergoletti)Als ich heute einen Freund fragte, ob er mit mir zum Bad Bonn an das Konzert der Goldenen Zitronen fährt, meinte er: «Ne, ich bin ja nicht so der Spasspunker.» Und ich darauf: «Was, Spass? Das ist harte Arbeit! Inhalte ohne Ende!» Beides stimmt, Spass hat’s gemacht und richtig richtig gut war’s.

Als Vorband spielte handsom DJ Patex mit ihrem neuen Projekt School of Zuversicht auf, mit den Herren Knarf am Bass und Mense Reents (toller Name, oder?) als Gastschlagzeuger. Innerlicher Samba, wie Patex es nennt. Super Tanzmusik, sage ich, auch äusserlich.

Dann die Goldies, so gut, wie noch nie, und ich muss es ja wissen. Als ob der Schwerpunkt tiefer gerutscht wäre, etwas weniger grell, etwas weniger nervig auch, was mir sehr entgegenkam. Und sehr kraftvoll. Nach einem theatralen Auftritt schon gleich “Problem! Problem!” mit der Technik, doch Schorsch Kamerun hilft mit seiner Ansage so unterhaltsam darüber hinweg, dass man sich bald wünschte, es gäbe noch mehr Pannen. Aber nichts davon.

Die Goldenen Zitronen im Bad Bonn. (Bild: Grazia Pergoletti)Momentenweise dachte ich: «Die Red Hot Chilli Peppers in charmanter Ausführung!» (Auch wenn mir diese Formulierung wohl einige Schelte der Zitronenmänner einbringen wird.) Und die Texte! «Der verdiente Independentmusiker am Hof des Königs des unbeugsamen Theaters. Und ich und ich und ich.» Da werden selbstironisch Widersprüche wie Du und Ich verarbeitet.

Dazwischen musikalische Leckerbissen von DJ Dottter aus Fribourg. Und zum Schluss ein Schulterklopfen von Sandra Küenzi, mit dem Kommentar: «Sehr gut für Euer Alter!» Sehr gut, sage ich!

Polka auf Kunstrasen

Frau Götti am Samstag den 9. September 2006

Meine Damen und Herren, Sie sehen hier die personifizierte Synthese von Fussball und Musik.

Kairo
(Bild: rrr-press)

«Wir spielen zum ersten Mal auf Kunstrasen – technisch müssen wir also perfekt sein heute», sagt Gitarrist Heinz Rohrer gleich zu Beginn. Und perfekt ist, was er zusammen mit Bassist Rienk Jiskoot und Schagzeuger Aad Hollander da hinlegt. Ein eingespieltes Team eben, das Aad Hollander Trio from Hell, auch beim Auswärtsspiel in Bern.

Und jenes wird an diesem Freitagabend im Café Kairo irgendwie zu einem Heimsieg, denn insbesondere Rienk alias JimBobIII haben gewisse Leute (und es sind nicht wenige) in Bern längst adoptiert.

«Surf/Polka/Blues» nennen die drei Herren ihren mitreissenden Sound, der Quentin Tarantino zum Weinen brächte. Zu hören sind sie den ganzen September lang jeweils freitags im Café Kairo. Und sonst im Helsinki-Club in Zürich (wo sie nach 100 Konzerten eine eingeschworene Fan-Gemeinde hinter sich wissen).

King of Pop, unbestritten

Frau Götti am Donnerstag den 24. August 2006

Robbie1

Da ist es also über die Bühne gegangen, das Konzert aller Konzerte. Und es ist zu sagen: Robbie Williams kann so ziemlich alles tun und lassen, was er will – er ist der Entertainer schlechthin.

Weil er es ist, lacht man dankbar und übermässig über seine nicht immer sehr subtilen Witze in Fäkal- und Frühpuberto-Bereichen. (Zugegebenermassen muss das Wankdorf mit seinen Young Boys ja schon etwas queer sein für einen Briten.)

Weil er es ist, hört man sich sogar die live-Interpretation seiner unsäglichen neuen Single “Rudebox” an, die er in Adidas-Montur kurz vor Ende des Konzerts leider noch zum Besten gibt. (Statt dass man die gute Gelegenheit nutzen würde, um auf die Toilette zu gehen.)

Weil er es ist, schreit man sehr falsch und sehr laut bei seinen Hits mit, obwohl man den Text nur bruchstückhaft kennt (“na na na na naaah, she offers me protection, na na and affection, na na na na naaah“). Und obwohl man eigentlich von sich gedacht hat, seit damals bei AHA habe man das Singen überwunden.

Robbie2Weil er es ist, lässt man sich betören von seinemDas ist nein Scheisse“, und das Strategische dahinter ist einem egal.

Die Bühnenschau übrigens, die ist nicht von schlechten Eltern.

Nicht zufällig ist er bei “Advertising Space” auf den Video-Screens als Elvis himself zu sehen.

Denn einen neuen King of Pop hat die Welt ja nun.

Big Apple – kleine Welt

christian pauli am Donnerstag den 24. August 2006

Da waren also gestern Abend diese beiden Bands aus NY im Café Kairo- siehe unten. Die Anfrage kam vor einem Monat rein, tätsch bumm, machen wir – und siehe da: Es kommen Bekannte und Verwandte.

Zum Beispiel Roman Elsener, Sänger von Room. Ein Ostschweizer, lebt seit 11 Jahren im Big Apple und ist – wenn er nicht singt – US-Korrespondent für die SDA und Uno-Berichterstatter der NZZ. Roman ist der Bruder von Marcel und Marcel ist Musikredaktor beim St. Galler Tagblatt, und das St. Galler Tagblatt gehört der NZZ, und der «Bund» gehörte das auch einmal mehr als heute und ich war auch einmal im «Bund» und nun…

Und da kam noch ein anderer: Diedrich Diederichsen, das Hirn der deutschen Pop-Kritik, einst Redakteur und Herausgeber von Spex, nun Professor in Berlin und zur Zeit im Zentrum Paul Klee anlässlich der Sommerakademie. DD trägt heute abend um 18.30 Uhr vor. Thema: «Die dritte Kulturindustrie».

ddDDs Besuch hat mich persönlich gefreut, hat doch der Mann einmal im Spex diesen Satz geschrieben, der mein Leben doch für einige Jahre prägte. (Und weil wie hier Fun-orientiert sind, ein kleines Quiz: Welchen Satz hat DD geschrieben? Als Geschenk winkt das Objekt, auf den sich dieser Satz bezogen hat.)

Diedrich übrigens hat die beiden NY-Bands nur aus der Ferne betrachtet. Roman hat sich trotzdem riesig gefreut.

Die Aeronauten sind wieder

christian pauli am Freitag den 4. August 2006

Wahrscheinlich ist das verboten, aber wir sind hier ja fast unter uns. Ich möchte ein Loblied singen über eine Platte, die es noch gar nicht gibt, respektive die noch nicht veröffentlicht worden ist. Olifr, der Sänger der Aeronauten (oben in ungewohnt sportlicher Pose), hat mir eine Vorab-CD in die Hände gedrückt und seither läuft das Ding bei mir sehr beliebt. Und weil der Olifr dies natürlich nicht ohne Absicht tat, und ich diesem Ansinnen gerne Folge leiste, kann ich hier sagen (und damit schon mal ein bisschen Promo machen): Sehr gerne, Jungs, ihr sollt bei uns spielen. Ich weiss zwar noch nicht wann und wo (der Olifr benanwortet meine sms nicht). Aber es wird schon werden.

Nun zur Platte: Selbstverständlich gehts ums Älterwerden, Kinderkriegen und Punk im Rücken und das könnte einem ja fast ein bisschen zu nahe geben. Aber der Olifr ist einfach ein Sack, der macht das saugut. Erzählt aus seinem, unserem Leben, ohne sich anzubiedern und ohne irgendwelche Belanglosigkeiten wie die hiesigen Mundartrocker aufzutischen. Für mich ein Kunststück. Kriegt sogar die Kurve in «Männer» über Männer zu singen, fast wie weiland Herbert G., aber mit – wie gesagt – Punk im Rücken. Und ach, und seine Stimme: An Olifrs Stimmbändern ist so viel Weisswein runtergeflossen, dass er zuweilen wie Udo L. klingt. (Das ist als Kompliment gedacht.) Kommt dazu, dass die Band ihren Soul-Punk hin schmettert, wie ich in unserer Sommer-Datscha Fliegen erledigt habe. Druckvoll, elegant und beiläufig.

Auf der Website der Aeronauten gibts den benannten Song übrigens schon zu hören. Unter «Jetzt Musik». Wegen live demnächst hier mehr.

Paléo Festival Bern

Daniel Gaberell am Dienstag den 18. Juli 2006

Diesen Freitag bietet sich eine nicht alltägliche Chance: die ungarische Zigeunerband Parno Graszt spielt in der Turnhalle zum Konzert auf. Und wenn das Wetter mitspielt, sogar openair im Progr-Hof.

Die Ungaren musizieren nur die eine Nacht in Bern, bevor sie dann am Samstag und Sonntag am Paléo Festival in Nyon auf der Bühne stehen – eine Schweizerpremiere in Bern winkt!

Die Nyon-Verantwortlichen schreiben: Aus einem Konzert von Parno Graszt geht niemand unversehrt hervor! Der Körper ist müde vom Herumhüpfen und der Geist beschäftigt mit unvergesslichen Melodien. Der aus dem kleinen, von der wirtschaftlichen Entwicklung übergangenen ungarischen Dorf Paszab stammende Parno Graszt ist ein lebendes Beispiel für Geselligkeit, Fest und Traditionen. Mit ihren acht Musikern, ihren zeremoniellen Gesängen und ihren Tänzern aus drei Generationen führt diese Gruppe den Zigeuner-Folk weiter. Oder zumindest den ihrer Region. Ein ungemein genüsslicher Kopfsprung in den musikalischen Alltag des ländlichen Magyaren-Reichs.

Und anschlissend: Disko mit den Lokalheros Toni Peperoni und Chef jaune.

Paleo

Freitag, 21. Juli, 21 Uhr, Eintritt 15 Fr, Vorverkauf in der Turnhalle.

«Schliässlech geits doch nid nur um d Musig»

Manuel Gnos am Montag den 17. Juli 2006

Manu Chao am Gurtenfestival 2006. (Bild: Michael Fankhauser)

Web-Gästebücher sind ein schwieriger Fall. Beleidigungen, Boshaftigkeiten, Gegröle und Genöle sind an der Tagesordnung. Trotzdem habe ich mich heute Vormittag aufs Gästebuch des Gurtenfestivals gewagt – und Bauklötze gestaunt, weil das Niveau meist nicht primitiv und die Sprache nicht nur Schweizerdeutsch war. Das Urteil über die diesjährige Ausgabe des Gurtenfestivals fällt dort jedoch geteilt aus:

«Auso i finge ja dr Gurte eifach geng no dr Hammer! Z Programm isch gar nid schlächt gsi! u vorauem Flogging Molly isch huerre abgange!!!! GEEEEEEEEEEEIIIIIIIILLLL!! See ya next year…» (Geil, 16.07.2006 15:59)

«Es esch cool aber ned hammer gsi…» (banger, 16.07.2006 23:52)

«Seit vielen Jahren besuche ich und ein paar Kumpels regelmässig das Gurtenfestival. Leider dieses Jahr zum letzten mal, wir suchen für nächstes Jahre eine alternative.» (chrigi, 16.07.2006 19:14)

«Schade, der Gurten ist zu einem DRS3-Festival verkommen, es plätschert immer wieder das Gleiche, richtige Hinhörer fehlen.» (Pietro, 17.07.2006 10:54)

Was also tun, liebe Gurtenleute? Vom Vorschlag, mehr HipHop-Combos ins Programm zu nehmen, halten im Gästebuch die Wenigsten etwas:

«ich würde mich freuen, nächstes jahr wieder vier tage auf dem berg zu sein und ein tolles programm zu geniessen (dies schliesst hip hop aber kommplett aus!).» (poperoger, 17.07.2006 10:41)

«Schlimmer als die Tatsache, dass das Program heuer schlicht und einfach Scheisse war, ist, dass die Gurtenverantwortlichen allesamt andere Gründe und Ausreden fürs Ausbleiben der Leute angeben. Was soll die Fussball-WM oder die ach so grosse Konkurenz? Macht aus dem Gurten ein Rock und Metal Festival, geht mit der Zeit und lasst den Xavier nächstes Mal daheim. Die Leute haben mit ihrem Fernbleiben ein deutliches Signal gesetzt. Aufwachen Gurten»!!! (mr. metal, 16.07.2006 0:22)

«und vergesst den Donnerstag!! Investiert die Kohle besser in 3 Tage mit wenigstens je 2 anständigen Bands!!» (Früherwarallesbesser, 17.07.2006 11:39)

Aber vielleicht ist ja alles viel einfacher, wie Pat am 17. Juli um 11:22 Uhr geschrieben hat: «schliässlech geits doch nid nur um d musig.» Da kann ich nur noch dem Schreiber mit den drei Punkten beipflichten: «aber hie chame weniger ganz viu getränk mitnä!» Oder so ähnlich jedenfalls.

Lied der Stimmungshochhalter

christian pauli am Dienstag den 11. Juli 2006

Jetzt, wo wir das Ganze hinter uns haben, klärt sich der Blick auf die Dinge wie sie nun mal sind. Es gibt ein Leben neben dem Fussball. Zinedine Zidane zum Beispiel. Er machte uns am Sonntag vor, dass archaische Regungen auch im modernen Superathleten schlummern. Irgendwie tröstlich.

Aber lassen wir das. Ist ja nicht unsere Domäne, nicht wahr, liebe Kollegen vom Leder-Blog? Wollte auch nicht mehr davon schreiben, aber da ist mir diese CD in die Hände geraten, die mit dem schönen «Lied der Stimmungshochhalter» anfängt.

Ich denke nicht, dass Die Goldenen Zitronen an die WM gedacht haben, als sie dieses Stück kreierten. Passen tuts anyway: «Training im Unterwerfungskompetenz. Mit Aussicht auf Laufburschenschaft. Micky Mäuse, Nikoläuse, Pfortenwächter der Partyschleuse, Systemrädchen. Zigarettenmädchen.» Soweit.

Nicht, dass sich hier noch einer zum Patriotismus light äussern will. Aber mir scheint, dass es nun, in dieser Post-WM-Zeit, ganz gut tut, Bands zu hören, die zum Stand der Dinge sich äussern, ungeschminkt und unbestechlich, intelligent, schnittig, hektisch gar, und ganz schön eigentümlich, punkig und funkig.

Liebe Zitronen. Ich wollte euch einladen, hier in Bern mal wieder einzukehren. Ich hätte euch einen netten Abend in der Dampfzentrale zubereitet. Aber da war der Duex im Bad Bonn mal wieder fitter. Na denn, dann fahren wir am 12. September ins Bad Bonn zu Düdingen. Dort ists auch ganz nett.