Archiv für die Kategorie ‘Out of Komfortzone’

Privilegiert: Was tun?

Clemens Kuratle am Samstag den 25. August 2018

Ego muss weg! Wie verhalten als aufgeklärter Cis-Mann in der aufgeheizten Gender-Debatte? Ein Versuch eines Leitfadens.

Der Text den ich hier schreibe, ist stark von Alexander Rowland geprägt. Als schwuler, weisser Mann, im Süden der USA mit verschiedensten Ungleichheiten konfrontiert, führt er die Equality-Debatte auf eine Weise, welche die Fronten nicht verhärten will.

Ich spreche zu den Männern, welche die Ungleichheit in unserer Gesellschaft wahrnehmen, Veränderung anstreben und doch manchmal des Sexismus bezichtigt werden, weil sie die falschen Dinge sagen oder tun. Ich spreche auch aus der Sicht dieser Männer, aber nicht als Fürsprecher.

Es geht darum, dass wir uns eine dickere Haut zulegen müssen!

Im Gegensatz zum offenen Sexismus, welcher den Frauen Gleichberechtigung untersagt, in dem er ihnen Stimm- und Wahlrecht, Autofahren und vieles mehr verweigert, haben wir es beim modernen Sexismus mit der Negierung von Zuständen, welche Frauen benachteiligen, zu tun. Das geschieht häufig auch unbewusst.
Von dieser Definition ausgehend, kann wahrscheinlich kein Mann von sich behaupten, noch nie eine sexistische Aussage gemacht zu haben. Hier komme ich bereits zu einem wichtigen Punkt:
Das sollte eine Erleichterung für uns alle sein!
Beim Angehen von soziokulturellen Problemen geht es nämlich nicht in erster Linie darum, Schuldige zu finden, sondern veraltete Denkmuster und Strukturen zu erkennen und durch Bessere zu ersetzen. Erster Schritt dazu, ist die Erkenntnis, dass wir alle diese Muster in uns tragen und aktiv durchbrechen müssen, um als Gesellschaft voranzukommen.

Mit dem Vorwurf des Sexismus konfrontiert, findet Man(n) sich zu oft beim Halten eines unsinnigen Monologs wieder, welcher dem weiblichen Gegenüber aufzeigen soll, dass die Anschuldigung nicht zutrifft. Genau hier aber wird das gesellschaftliche zu einem individuellen Problem verkehrt.
Vorwürfe müssen ausgesprochen und Missstände sollen angeprangert werden. Unsere Reaktion hingegen entscheidet, ob wir Teil der Lösung oder Teil des Problems werden. Kritik ist wertvoll. Wir entscheiden, ob sie uns betrifft.  Wenn dem auch nur am Rande so ist, haben wir etwas gelernt. Der zuweilen harsche Ton und auch die Provokation als Stilmittel gehören bei einer echten Debatte dazu, aber nehmen wir doch bitte unser männliches Ego da raus. Denn, und hier komme ich zu der angestrebten dicken Haut:

Ob wir persönlich angegriffen werden oder nicht, ist unbedeutend!

Ich plädiere dafür, dass wir, die privilegierten Männer, in der Hitze der Debatte Nachsicht üben. Sexismus schafft Unzufriedenheit, welche sich manchmal an den Falschen entlädt. Wir aber können uns entscheiden, ob wir unsere Energien dafür verwenden, uns aufwändig ins scheinbar rechte Licht zu rücken, oder ob wir in solchen Situationen Introspektion üben, den Vorwurf richtig einordnen oder komplett verwerfen und danach weiter daran arbeiten, bessere Menschen zu werden.

Letzteres würde uns Privilegierten eigentlich besser stehen.

Die Jahre der Selbstreflexion, die Auseinandersetzung mit Rollenbildern, das Ausmerzen von Denkmustern, welche eine emanzipierte Frau zwingend hinter sich hat, dürfen auch von uns Männern verlangt werden. Das bedeutet, sich der Rolle des Privilegierten bewusst zu werden, mit all seinen Konsequenzen! Wer sich diesem Prozess nicht aussetzen will, bleibt Teil des Problems.

Wir sind nicht perfekt und das wissen auch die geschätzten Frauen. Es hat keinen Zweck, den Schein wahren zu wollen. Lieber langsam aber stetig, gemeinsam die verkrusteten, alten Denkmuster durchbrechen, oder nicht?

Für die <3.

Als Kuratle ein Teenager war, lebte Alex Rowland während einem einjährigen Studienaufenthalt im Elternhaus des Autors. Er war Anfang zwanzig, wollte Schriftsteller werden und hatte sich kurz zuvor geoutet. Seine Familie ist eher fromm. Rowland ist mittlerweile selbständiger Anwalt. Er lebt in Atlanta, Georgia; wo er Teil einer privilegierten, weissen Mehrheit ist. Seine Texte publiziert er auf Facebook.

«Wohnsippenhaft»

Urs Rihs am Dienstag den 1. Mai 2018

Für wenig Batzen in unserer Stadt zu leben, grenzt an eine multidisziplinäre Kunstform. Verkompliziert wird die Aufgabe durch eine kaum zu bereinigende Altlast unserer Gesellschaftsform – der guten alten Diskriminierung von Minderheiten.

Anlass zu diesem Hieb gegen die besitzende und verwaltende Klasse des städtisch vorherrschenden Kryptowohnfaschismus, ist eine Mail, die ich von zwei Freunden weitergeleitet erhalten hab.

Seit langem auf Wohnungssuche die beiden.  Nach etlichen – meist unbegründeten – Absagen, hatten sie die Nase langsam gestrichen voll. Verständlicherweise.
Also hakten sie nach, fragten nach einem Grund. Erhielten sie die letzte Absage doch für eine Wohnung, welche direkt von einem bekannten Paar hätte übernommen werden können. Und das trotz fristgerechtem, vollständigem und auch sonst vorbildlichem Bewerbungsdossier.

Vermieter müssen ihre Entscheide nicht begründen, vom Legalistischen her, das ist ein Privileg unter vielen, welches ihnen zukommt.

Sogar eine Wohnungskündigung muss seitens Besitzer nicht begründet werden. Der Mietpartei kommt lediglich das Recht zu, eine Begründung zu verlangen. Was das bedeutet?
Fragen darf man – Antworten muss darauf niemand. Na dann ist ja gut …

Zurück zum Fall meiner Freunde aber, die haben nämlich tatsächlich Antwort erhalten, und zwar folgende:

Der Beweis einer ehrlich-üblen Sache.

Cool, danke der Ansage. «Immerhin ehrlich!» könnte man monieren.
Wenn der Idiot sich durch Ehrlichkeit als solcher offenbart, bleibt aber vor allem mal etwas – dass es sich um einen Idioten handelt.
Und die anerkannte Rassistin auf dem Podium ist keinen Deut besser als der verkappte Xenophobe hinter seiner Hecke. Capisch?

Realität – Menschen aus dem Jugo kennen die Leier mit ihrer Namensendung am Telefon. Menschen mit einem Hautfarbton, welcher auch nur minimal von Geisterweiss abweicht, kennen das Spiel bei der Wohnungsbesichtigung. Und offenbar müssen eben auch Menschen, deren Beruf und Umfeld nicht in erzreaktionäre Vorstellungen von Sittlichkeit aus dem vorletzten Jahrhundert passt, auf dem lokalen Wohnungsmarkt mit Diskriminierung rechnen.

Aber lassen wir die Empörungsschreie verhallen. Es stellen sich schliesslich Fragen. An erster Stelle vielleicht: Was dürfen Vermieter von Mietinteressentinnen an Daten sammeln und erfragen? Diesen Beitrag weiterlesen »

jessica jurassica #4

Mirko Schwab am Sonntag den 25. Februar 2018

Yallah Kulturbürger*innen! Damit hätten Sie nicht gerechnet, als Sie eben Ihren ABO+-Tagespass gelöst haben: Gastautorin Jessica Jurassica nimmt Sie mit auf Tour de Lowlife, Mittelstandsverwahrlosung shady side up.

Montage: Jessica Jurassica

lowlife lohnarbeit am heineken zapfhahn im rücken der YB fankurve / dafür sorgen dass die nüchternen betrunken werden und die betrunkenen noch betrunkener und die betrunken-hungrigen satt / dass der schaum auf dem bier nicht zu viel und nicht zu wenig ist / dass die YB wurst auf dem mit senf werbung bedruckten pappteller neben dem brötchen liegt / man weiss nie so recht ist es wirklich brot oder ist es karton / ist es pop kultur oder faschismus / ist es sklaverei oder lohnarbeit / aber alle sind nett solange die boys in führung sind und manchmal gibt es trinkgeld aus mitleid weil das bier auf der theke gefriert // und die mitarbeiterinnen working class heroines / halb befreit aus doppelter ausbeutung / damals irgendeine lowlife arbeit im gastro und zuhause irgendein lowlife boy der fürsorge und fütterung einfordert / verlebt aber nicht gelebt aber nicht gebrochen

Jessica Jurassica ist unsere neue Gastautorin, die in unregelmässigen Abständen aus dem bernischen Prekariat berichtet. Zur Erinnerung: Boy Schwab hat hier ausführlich introduced.

Out of Komfortzone: Wuhrplatz

Milena Krstic am Mittwoch den 30. August 2017

In dieser Serie verlässt KSB die Komfortzone und erweitert den eigenen Horizont, indem andere aus der Agglo oder über kulturelle (Un)orte berichten, die uns bis anhin durch die Lappen gegangen sind. In dieser Ausgabe berichtet Valerio Moser vom Wuhrplatz in Langenthal. 

3.15 Uhr: Die Stadt scheint tot. Nur Ewigwache, nicht an reguläre Arbeitszeiten Gebundene und von ihrer Liebe Enttäuschte wuseln noch um die Häuser. Erstere gibt es hier nicht, letztere sehe ich nirgends und das dazwischen, das bin ich. Es ist 3.15 Uhr morgens und ich stehe alleine auf dem Wuhrplatz, dem belebten Dreh- und Angelpunkt Langenthals; dem Wuhrplatz, der mediterranisierten Manifestation kleinstädtischer Stadtplanerträumchen.

Hier trifft man sich, hier plaudert man über dies und das («Heit dr scho ghört? Ir Langete läbt itz e Biber!»), und hier geht man sich aus dem Weg. Geschätzt siebzehn unterschiedliche soziokulturelle Kreise verteilen sich auf mehrere Restaurants. Ich stehe oft in der Mitte, drehe mich dreimal im Kreis, lasse meinen Blick über das frohe Treiben gleiten und erblicke mit grosser Wahrscheinlichkeit binnen kürzester Zeit mindestens drei schildbürgerische Taten, aus denen ich Inspiration für drei neue Texte schöpfen kann. Wenn alle anderen freizeiten, dann arbeite ich noch.

Valerio Moser mal zwei auf dem Wuhrplatz. Foto: Valerio Moser.

Und genau deswegen stehe ich um 3.15 Uhr in der früh alleine auf dem Wuhrplatz: Endlich habe auch ich Freizeit. Normalerweise spiele ich zuerst ein, zwei runden Pétanque mit mir selbst, dann sortiere ich leer herumstehende Bierflaschen in alphabetischer Reihenfolge ab oder entsorge meinen Altmüll vor den mir unliebsamen Kneipen; zuletzt zettle ich meist eine Schlägerei zwischen Ruedi, Olaf und Brunhilde an – den drei aggressivsten Bäumen auf dem Platz. Manchmal, wenn ich keck bin, dann installiere ich meine Seifenblasenmaschine, höre kredibilen Strassenrap und tage dazu den ganzen Boden mit Strassenkreide voll.

Es ist 3.15 Uhr und es ist die beste Zeit, um sich auf dem Wuhrplatz in Langenthal noch einmal halbstark zu fühlen.

Valerio Moser ist Slampoet erster Stunde, mit seinen Texten unterwegs in der ganzen deutschsprachigen Welt und Rampensau bei der Zwei-Kerle-Band Moder und Sauerland. Heute Mittwochabend treffen Sie ihn an auf der Solstage der Reitschulner Schütz, wenn er gemeinsam mit Kilian Ziegler The Random Show moderiert. 

Out of Komfortzone: Schloss Schadau

Milena Krstic am Samstag den 5. August 2017

In dieser Serie verlässt KSB die Komfortzone und erweitert den eigenen Horizont, indem andere aus der Agglo oder über kulturelle (Un)orte berichten, die uns bis anhin durch die Lappen gegangen sind. In dieser Ausgabe berichtet Remo Rickenbacher aus dem Schloss Schadau im disneylandischen Thun. 

Mein Schreib-Atelier befindet sich im Schloss Schadau. Wenn man vor sich den Thunersee und ein opulentes Bergpanorama präsentiert bekommt, mag das gleichzeitig inspirieren und ablenken. Damit ich gedanklich nicht abdrifte, habe ich das Foto einer Katze vergrössert, auf eine Alu-Platte aufgezogen und im Atelier aufgestellt. Sie überwacht nun als Big Brother jeden meiner Arbeitsschritte. Und wenn ich unaufmerksam bin, stürzt sich die Katze plötzlich in Richtung Boden, wo die Platte einen höllischen Lärm erzeugt. Manchmal streichle ich das Bild auch.

Wenn ich nicht gerade schreibe, verbringe ich die meiste Zeit im Badezimmer. Die sanitäre Anlage bietet nicht nur ein Wespennest und vorlaute Vögel, sondern auch Schimmel, Schmutz und schlechten Rotwein. Ich halte fest: Bei der Badreinigung gibt es erträglichere Massnahmen, als den Schimmel an den Wänden wegzunagen.

Slam Poet Remo Rickenbacher betrachet die über ihn wachende Big Brother Katze …

… und zeigt uns den Schimmel in der Waschanlage des feudalen Schlosses. Bilder: David Oesch

Remo Rickenbacher ist in Thun geboren und aufgewachsen, lebt und amtet heute von Bern aus. Seiner Heimat hat er gemeinsam mit dem Filmemacher David Oesch ein kritisches Denkmal namens «Stadt der Falten» gesetzt. Seit dem Jahr 2007 organisiert und moderiert er den Thuner Slam im Cafe Bar Mokka. Rickenbacher ist es auch, der einen der schönsten Abgesänge auf MC Anliker geschrieben hat. Aktuelle Auftrittsdaten finden Sie auf seiner Internetseite.

Out of Komfortzone: Tschingelhell

Gisela Feuz am Donnerstag den 20. Juli 2017

In dieser Serie verlässt KSB die Komfortzone und erweitert den eigenen Horizont, indem andere aus der Agglo oder über kulturelle (Un)orte berichten, die uns bis anhin durch die Lappen gegangen sind. Folgende Nachricht hat KSB letztes Wochenende zu früher Morgenstunde von Aussenkorrespondentin Klimbim aus dem hintersten Chrachen (Tschingelmad, Guttannen) erreicht:

«Das Höchstmass der Berichterstattung vom Tschingelhell wäre mit diesen Fotos erreicht. Aüs, Ende, Adieüiç.»

 

Die Schlussfolgerung liegt nahe, dass sich Aussenkorrespondentin Klimbim im Zelt der charmanten Schnaüzdamen den einen oder andern Triple Erdogan genehmigt hat und irgendeinmal fliessend Türkisch sprach. Anders sind die unterirdischen Temperaturen nahe des Grimselpasses ja auch kaum zu überstehen.

 

Das Tschingelhell ist ein kleines Non-Profit-Festival im schönen Oberhasli, welches letztes Wochenende zum 11. Mal über die Bühne ging. Mit von der Partie waren dieses Jahr Sissy Fox, Captain Control, Blind Butcher, Attack Vertical, Quieta, Instinct Valley und Artlu Bubble & The Dead Animal Gang.  Nebst atemberaubender Bergkulisse, bietet das Tschingelhell 4 Toi-Toi-Klos, handbedruckte T-Shirts und jedes Jahr ein aufwändig und mit viel Liebe dekoriertes Festzelt, dessen Einzelteile mit dem Traktor angeliefert werden.

Du möchtest in unserer Serie mitmachen und über deinen liebsten kulturellen (Un)ort oder deine Lieblingsband berichten? Nichts einfach als das: alle Infos gibts hier.

Out of Komfortzone: Kulturbar Mundwerk

Gisela Feuz am Mittwoch den 12. Juli 2017

In dieser Serie verlässt KSB die Komfortzone und erweitert den eigenen Horizont, indem andere aus der Agglo oder über kulturelle (Un)orte berichten, die uns bis anhin durch die Lappen gegangen sind. Heute für uns in die Tastatur gegriffen hat die rote Alice bzw. Alice Kropf, Stadträtin SP und Co-Präsidentin Pro Nachleben Thun.

Mediterrane Mundwerk-Nacht

Obwohl Thun nirgends ist, gibt es nebst der Café Bar Mokka die eine oder andere kulturelle Perle zu entdecken. Zum Beispiel die Kulturbar Mundwerk, mitten in der Altstadt gelegen, mit der sympathischsten Gastgebercrew des Universums, einem vielfältigen Kultur- und Freizeitangebot und den besten Shots. Kurzgespäche in einer *mediterranen Nacht mit Gästen und MitarbeiterInnen sollen das Wesen des Lokals zu erhellen versuchen.

Drei der mehrheitlich jungen MitarbeiterInnen und der Chef erzählen, weshalb sie im Mundwerk arbeiten:

Matt (Kreativ Schaffender):
Die Gäste und Mitarbeiter sind Musiker, kreativ Schaffende, Alternative, politisch Interessierte – unter diesen allen fühle ich mich wohl und zugehörig. Ich schätze die Möglichkeit, nachts arbeiten zu können (deshalb auch der Übername aufgrund des fehlenden Tageslichts: Matt «Blanche») und tags und an freien Tagen auch nachts meine Projekte mit künstlerischem Ansatz zu verfolgen. Mir gefällt das vielfältige und alternativ-kulturelle Angebot, seien es Spielabende, Filme, Konzerte oder Partys. Zudem arbeitet ein Harlekin als Koch im Mundwerk, daher macht auch das Essen glücklich.

Vera (Studentin, Kreativ Schaffende):
Für mich ist das Mundwerk der lebendigste Ort den ich kenne. Aus den Basics für eine simple Bar ist über die Jahre ein vielgestaltiger Kultur- und Begegnungsort geworden, an dem Reto, seine Mitarbeitenden und die Besucherinnen und Besucher gleichermassen mitgewirkt haben. Dies ist mit ein Grund, weshalb ich seit bald 7 1/2 Jahren im Mundwerk arbeite: kein Dienst gleicht dem andern, neue Ideen dürfen eingebracht, improvisiert und ausgetestet werden und wohl nicht zuletzt deshalb entdecken immer neue Menschen diesen Ort, fühlen sich wohl und gestalten ihn mit. Egal ob ich neben der Arbeit im Mundwerk studiert habe, an Grafikprojekten arbeitete oder einem anderen Job nachgegangen bin, immer haben sich Begegnungen oder Gespräche an der Bar ergeben, die mich inspiriert und weitergebracht haben.

Ben (Student):
Der Stutz, der Stutz, der Stutz. Aber vor allem: Das tolle Team, die Lockerheit, man kann sein wie man ist, kein Dresscode, gute Musik, coole Konzerte.

Reto (42-jährig, der Chef):
Ich wollte eine Bar schaffen, wohin ich selber gerne gehen würde. Die echt, authentisch und ein Ort ist, wo man sein kann, wie man ist und nichts darstellen muss. (Auf die Frage, weshalb die Mitarbeitenden stets gut aufgelegt sind, gibt der älteste Stammgast stellvertretend Antwort: «Weil es keinen geileren Chef gibt.»)

Die Bar ist Anziehungspunkt für unterschiedlichstes Publikum, doch lassen wir die Gäste gleich selber erklären, weshalb sie das Mundwerk frequentieren:

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