Archiv für die Kategorie ‘Nachtleben & Freizeit’

Völlig gelöst

Grazia Pergoletti am Montag den 25. Dezember 2006

völlig losgelöstIch bin ja für Weihnachten und nicht dagegen. Natürlich kann man sich ganz schön einsam vorkommen, melancholisch werden, oder sich übel fühlen vor Verstellung oder zuviel Konsum. Aber, warum nicht? So kurz vor Jahresende kann das vielleicht gar nicht schaden?

Gestern jedenfalls war’s alles andere als melancholisch. Vielleicht ein bisschen übel, aber das hat man davon, wenn man an die Völlig-losgelöst-Party geht. Wie jedes Jahr waren wir heuer wieder zum Tanze in’s TOJO geladen und wie jedes Jahr gab es wieder 80er-Jahre-Musik von der üblen Sorte (u.a. von DJ Fabian Wicki, der die tollen TOJO-Kärtli gestaltet). Musik, die wir Kunstfuzzi-Punks in den Achtzigern höchstens vom Weghören kannten!

Von “Final Countdown” bis “Verdammt ich lieb dich, ich lieb dich nicht” blieb einem nichts, aber auch gar nichts erspart. Es drängte sich wieder einmal die Frage auf, ob “die autonome Linke” kulturell keinen Geschmack hat? Vielleicht hat diese aber auch schlicht anderes zu tun, als sich – wie unsereiner – mit geschmäcklerischen Fragen rund um die Popkultur herumzuschlagen…

schönes TOJO

Wie dem auch sei, es war furchtbar, lustig und sehr sympathisch. Ein unglaublich eigenartiger Mix an Leuten und ein unglaublicher Mix an Getränken, von welchen die meisten natürlich schon um drei Uhr alle waren. Die Stimmung war gelöst und das TOJO ist nach wie vor einer der schönsten Räume in Bern!

Gegen Weihnachtsmüdigkeit

Frau Götti am Sonntag den 24. Dezember 2006

Sind Sie auch schon ein bisschen müde von Weihnachten?

Vom Braten und Mailänderli Schlemmen und schweren Barolo Trinken? Vom Zanken mit der Schwester und über-den-Job-Reden mit dem Schwager? Vom sich Sehnen nach alten Kinderzeiten, als die Welt noch in Ordnung war? Vom Päckli Packen und Karten Zeichnen? Vom schlechten Gewissen, wenn Sie keine Päckli gepackt und Karten gezeichnet haben? Vom schlechten Gewissen im Allgemeinen? Vom Begrüssen und Küsschen verteilen und Hände Schütteln und frohe Festtage Wünschen und Vielenvielendank-Sagen und Freude Heucheln?

Dann hilft nur eines: Flüchten. Und zwar spätestens mit dem letzten Bus in die Stadt. Ich zum Beispiel flüchte heute in die Reitschule. Oder was sind Ihre Tipps?

Dienstag Abend in Bern

Grazia Pergoletti am Mittwoch den 13. Dezember 2006

Und hier wiedermal ein Bericht aus dem Nähkästchen der Patricia Boser der Lokalkunstszene:

Wie die geneigte Barfliege weiss, findet jeden Dienstag im Sous Soul ein offener Jazz-Jam statt. Es lohnt sich sowieso, da mal hinzugehen, denn erstens sind es meist recht virtuose Jazzschüler, die da mit grossem Spass aufspielen, und zweitens ist es ganz angenehm, weil das Lokal an diesem Abend nicht so brechend voll ist. (Und die Gäste nicht so voll, dass sie brechen. Sorry, blöder Scherz.)

Nun begab es sich aber Gestern, dass die Institution Züri West ihr Weihnachtsessen in eben diesem Sous Soul feierte. Und natürlich wurden nach Mitternacht Stimmen laut, dass die Herren zwecks Unterfütterung des Mythos jetzt doch bitte auf die Bühne steigen und ein kleines feines akustisches Improvisatiönchen zum Besten geben sollten.

Und siehe da, nach langem Zureden, Herumstehen und Gedrukse gab es eine wacklige und charmante Kostprobe eines neuen Songs. Ich habe nur “Fische versänke” und “studiere, studiere – probiere, probiere” verstanden. Foto hab ich leider keines, aber ich bin ja auch nicht der Bärner Bär. Uncool war’s und echt sweet!

Schräge Hirsche

Frau Götti am Samstag den 25. November 2006

Ein gefreuter Abend gestern im Kairo. Das Duo DM Bob & Country Jem hat aufgespielt. Für diejenigen, die etwas darunter verstehen: Cajun/Bluegrass/Tex-Mex. Für die anderen: Für mich klangs wie eine Art schräger Anarcho-Hillbilly. Feine Kost, auch wenns zuweilen durchaus etwas gröber war. (Besonders wenn Jem sein Banjo mit dem Saxofon auswechselte.)

Bitte beachten Sie die liebevoll bemalte Bass-Drum. Deutschmark Bob, einigen vielleicht bekannt von seiner Band DM Bob and the Deficits, malt wundervolle irre Gemälde.

Ausser Künstler und Musiker ist der US-Amerikaner Englischlehrer in seiner Wahlheimat Hamburg, wo er auch schon mal die Klitschko-Brüder getrimmt hat. Also linguistisch natürlich.

Die Kunstwerke standen zwischen Bier und Zigarettenasche auch zum Verkauf. Ich widerstand nicht.

DMs Patner, Jem Finer, ist übrigens auch nicht irgendwer. Sondern Gründungs-
Mitglied der legendären The Pogues.

Das Premierenwochenende

Manuel Gnos am Dienstag den 31. Oktober 2006

Donnerstag, 26. Oktober 2006, Bern, ISC:
The Dead Brothers.Zum ersten Mal überhaupt habe ich es geschafft, die Genfer Band «The Dead Brothers» live zu sehen. Und ich muss sagen: Ich war enttäuscht. Vielleicht weil ich einen schlechten Abend hatte. Vielleicht weil die Band einen schlechten Abend hatte. Vielleicht lag es daran, dass es zu eng, zu heiss und zu stickig war. Vielleicht daran, dass mein Platz hinten in der Ecke akustisch suboptimal war und so die Lebendigkeit der toten Brüder nicht bis zu mir vordringen konnte. Doch ich weiss: Beim nächsten Mal wird alles besser.

Freitag, 27. Oktober 2006, Bern, Café Kairo:
Fisher.Zum ersten Mal, seit ich diesen August die Programmation im «Kairo» übernommen habe, war das Haus ausverkauft. Es war ein perfekter Abend mit einer charmanten Band (Fisher aus Zürich), einem wunderbaren Publikum und einem berührenden Konzert. Bei Leonard Cohens «Hallelujah», das Sängerin Emilie Welti solo vortrug, wurde mir klar: Genau deswegen veranstalte ich Konzerte. – Fisher spielen übrigens schon bald wieder in Bern, nämlich am Freitag, 24. November 2006, im Sous-Soul.

Samstag, 28. Oktober 2006, Bern, irgendwo im Breitenrain:
Stadttheater Bern.Zum ersten Mal seit zehn Jahren versuchte jemand, mich ins Theater zu locken. Denn eigentlich wäre für diesen Abend der KulturStattBern-Betriebsausflug ins Stadttheater zur Premiere von «Sieh mich an und sprich» mit Signora Pergoletti in der Rolle der Martha geplant gewesen. Missmanagement und missliche Umstände liessen dieses Vorhaben aber ins Wasser fallen: Meine Bloggspähndli hatten die Abmachung voll verschwitzt. Und als dann auch noch die letzte verbliebene Begleiterin unpässlich wurde, endete der Abend mit ihr, Take-Away-Pizza und einer Flasche zu kühlem Cannonau vor dem Notebook, wo wir uns «Amadeus» anschauten. Die Überwindung meiner Theaterphobie lässt also noch etwas auf sich warten.

Sonntag, 29. Oktober 2006, Bern, Sous Le Pont:
Tango im Sous Le Pont.Gewicht links, Gewicht rechts, Gewicht links, immer schön auf den Fussballen, Schritt seitwärts, Füsse zusammen, Gewicht links, Gewicht rechts, Schritt nach vorne, Schritt nach vorne – und jetzt? Und jetzt? Und jetzt?!? Noch ein Schritt nach vorne… Meine Begleiterin schaut mich verwundert an, versucht verzweifelt, mit ihrem rechten Bein einen Schritt rückwärts zu machen, bringt ihren Fuss aber nicht von der Stelle, weil meiner drauf steht. – Am Schluss schwitze ich wie ein Preisboxer, mein rechter Arm ist vollkommen verkrampft und mein Handgelenk schmerzt, meine Füsse sind wund. Doch ich werde wieder hier hingehen. Wann? Das sage ich Ihnen doch nicht. Bin ja nicht der Pausenclown hier.

Flieg mit Mme. Cool

Frau Götti am Samstag den 14. Oktober 2006

Man ist ja auch schon nicht mehr ganz so taufrisch und weiss ja eigentlich nicht mehr so sehr, was wirklich cool wäre. Was wirklich uncool ist, das merkt man hingegen noch immer. Zum Beispiel, dass es sehr uncool ist, schon um 23.30 aufzukreuzen. Denn dann ist man noch allein mit dem Vor-DJ und einem (1) unentwegten Tänzer.

DachstockLeer

Man steht da also ein bisschen verlegen rum im Dachstock in der Reitschule und hält sich an seinem Bier fest und ist froh, dass ein paar Gleichgesinnte und -altrige mitgekommen sind.

DachstockVoll Und plötzlich steigen Zigarettenrauch und Trockeneis auf, und das Haus ist voll und das Volk auch und trampelt sich auf den Füssen rum.

Denn sie ist da, die sehr coole Dame aus Berlin: Ellen Allien.

Ellen
(links Ellen Allien, rechts ihr Co-DJ Apparat, Bilder: Frau-G.-tschuldigungesgingnichtbesseranderefotoshier)

Zum Konzert gibts zu sagen: Profis sind am Werk, solide Sache. Nicht sonderlich originell, nicht sonderlich herausragend – Elektropop eben.

Und dann schmerzen einem die Füsse zu sehr, und man geht vorzeitig nach Hause, überaus uncool – und jetzt treibt einen die Frage um: HAT SIE ODER HAT SIE NICHT …ihre sensationelle Version von Meinrad Jungbluts (alias Peter Licht) “Sonnendeck” in der Zugabe doch noch zum Besten gegeben? (Zu finden auf ihrem fantastischen Album “Flieg mit Ellen Allien“, 2001.)

Liebevolle Details

Grazia Pergoletti am Samstag den 7. Oktober 2006

Fuckadies

Jetzt war ich endlich das Sous-Soul (Ecke Junkerngasse/Nydeggbrücke) begutachten. Leider nicht gestern abend, wo der wundervolle Timmermahn zu sehen gewesen wäre, sondern am Donnerstag zu Diferenz’ Weekly Clubbing Family Affair. Auch sehr nett!

Dass das Sous-Soul unterstützt wird von der FONDATION gad STIFTUNG war in der Presse schon mehrfach nach zu lesen. Bis 23.30h arbeiten Jugendliche mit, denen es bis anhin schwer fiel, “sich gesellschaftlich einzugliedern”. Ich finde diesen Aspekt recht interessant, da ich mir vorstellen kann, dass einem solchen Jugendlichen von den Herren Flo, Gere, Ferenz und Fire eventuell mehr auf den Lebensweg mitgegeben werden kann, als von manch einem Sozialarbeiter (wobei ich die Arbeit der SozialarbeiterInnen durchaus achte!)

Das ist aber nur eines von unzähligen liebevollen Details, die mir im Sous-Soul aufgefallen sind. Wenn ich an der Bar ein Glas italienischen Rotwein bestelle, und ich dann gefragt werde, wieviel ich ausgeben will und mir dementsprechend etwas serviert wird, fühle ich mich verwöhnt, zumal der Barbera dann auch wirklich hervorragend war. Auch optisch sind ein paar hübsche Dinge zu entdecken. So zum Beispiel die Wandleuchten im hinteren Essraum: Eine simple Glühbirne auf einem durchsichtigen Plexiglas, das in der Form eines Kronleuchters ausgeschnitten ist. Der Effekt: Die Leuchte an sich sehr gewöhnlich und einfach, ihr Schatten hingegen der eines Kronleuchters.

Das Publikum ist angenehm gemischt. So stand ich also da und unterhielt mich über allerhand Themen, z.B. darüber, wie denn das Betätigungsfeld einer Quasselstripperin abzustecken sei. Persönlich empfehle ich das Konzert der Allschwil Posse am nächsten Freitag, dem 13., oder die umwerfenden Fuckadies am 27.10. Und die Veranstaltungen des BFU, Bundesamt für Unterhaltung, die u.a. von GREIS programmiert werden.

Das volle Programm unter sous-soul.ch

Wo Tittanic draufsteht, sind auch Titten drin

Manuel Gnos am Sonntag den 1. Oktober 2006

Von Biogemüse kriege ich Kopfschmerzen. Immer dann nämlich, wenn ich noch im «Kairo» sitze und der Gemüsebauer seine Lieferung bringt, erwache ich irgendwann nachmittags mit brummendem Schädel. Irgendwie kämpfe ich mich dann durch den viel zu kurzen Tag und stehe viel zu wenige Stunden später schon wieder an einer Kasse und bezahle Eintritt für die nächste Dosis Kultur. So auch gestern Samstag.

Shanghai bei Tittanic, die Zweite. (Bild zvg)


Aber das bisschen Leiden hat sich gelohnt, denn ich landete im Tojo. Dort, so versprach mir der Flyer, sollte es um Titten gehen. Insgesamt waren dann tatsächlich zwölf Titten auf der Bühne. Aber darum ging es gar nicht. Jedenfalls meistens nicht. Oder um genau zu sein: Nur bei den Texten der Trägerin zweier dieser zwölf Titten ging es um Titten. Jedenfalls meistens. Ihr Name: Betti Synclar, ihres Zeichens Slam-Poetin und Machoemanze. Das Publikum war begeistert, ich fands meist langweilig. Aber vielleicht bin ich einfach zu verstockt für ihren Kampffeminismus.

Ansonsten bereitete mir der Abend grosse Freude. Die Texte von Elsa Fitzgerald waren bezaubernd, die Emmenbrücke-Trilogie der Journalistin Nicole Ziegler war im perfekten Masse beklemmend und die Musik des Trios «Shanghai» eine kleine Offenbarung.

Und weil es gut zum Motto des Abends passte, ging es anschliessend noch einen Stock höher in den Frauenraum. Leider war die Band dort etwas, na ja, dürftig. Dafür habe ich einen der schönsten Kulturräume dieser Stadt kennengelernt. (Rein architekplatonisch gesprochen jetzt. Nicht dass Sie mir noch auf falsche Gedanken kommen.)

Instrumentenkoffer und Pflastersteine

Manuel Gnos am Freitag den 11. August 2006

Buskers Bern 2006: Pflanzblätz. (Bild: Manuel Gnos)

Das Buskers Bern und ich, wir haben eine schwierige Beziehung. In seinem Gründungsjahr hab ich mich dem Berner Strassenmusikfestival total verweigert, weil ich dachte: «Ich weiss nicht, was ‘Buskers’ heisst, also kann es nichts sein, das mich interessiert.»

Im vergangenen Jahr dann hat man mich aufgeklärt. Also bin ich hingegangen – und war ein klein wenig überfordert mit all den Bühnen, Bands und Menschenmassen: Wann wollte ich jetzt schon wieder welche Band auf welcher Bühne sehen? Wo ist diese Bühne überhaupt? Wie muss man dieses Programm lesen? Und wie war jetzt schon wieder mein Name?

Nun, gestern Abend habe ich es mir leicht gemacht: Ich suchte mir eine Band, die ich unbedingt hören wollte, hab dann zuerst gemütlich etwas gegessen (der Äthiopier bei der Kirche St. Peter und Paul am Rathausplatz ist unbedingt zu empfehlen) und bin ohne Ziel losgezogen.

Das Resultat: Die Band, die ich hören wollte (Pflanzblätz), trieb mir die Tränen in die Augen (wie jedes Mal, wenn ich ein Schweizerörgeli höre); der Rest war einigermassen vernachlässigbar. Denn zunächst bin ich auf einen mongolischen Ethnoschocker gestossen. Davon konnte ich mich bei der Mädchentanzgruppendarbietung zu gruseligem «Purple Rain»-Cover auch nicht wirklich erholen. Und schliesslich wurde die Gruppe «Gadjo» den Erwartungen nicht ganz gerecht.

Wie dem auch sei: Gehen Sie hin, lassen Sie sich treiben und bleiben Sie lange stehen, wenn Ihnen etwas gefällt. Denn wenn Sie nur von Bühne zu Bühne hetzen, verpassen Sie alles – und gewinnen nichts. In diesem Sinne: Viel Spass.

[Im Bild: Pflanzblätz mit Gastmusiker Daniel Häusler an der Bassklarinette. Auf keinen Fall verpassen!]

Des Bloggers Dilemma

Manuel Gnos am Donnerstag den 10. August 2006

Buskers Bern 2006. (Bild: zvg)Das Strassenmusikfestival «Buskers» ist Berns kultureller Grossanlass an diesem Wochenende. Klar, dass auch der eBund darauf hinweist, genau so wie Espace.ch und diverse Printprodukte.

Um nun den eBund-Leserinnen und -Lesern einen guten Service zu bieten, hätte der Kulturtipp direkt mit dem Programm verlinkt werden sollen. Aber huch, dort ist nur dies zu finden: «Alle 30 Gruppen treten an allen 3 Tagen je 2-3 Mal auf zwischen 18.00 und 24.00 Uhr.»

Nun ja, aber welche Formation tritt denn nun wann auf welcher der 28 Bühnen auf? Ein detailliertes Programm, das diese Frage beantworten könnte, ist in elektronischer Form nirgends zu finden – nicht im Pressematerial, nicht auf der Website, nicht im Online-Dossier des Festivalpartners «Berner Zeitung».

Da beginnt es mich als Blogger natürlich in den Fingern zu jucken: Scanner anwerfen, Zeitplan aus dem Programmheft einlesen, auf KulturStattBern veröffentlichen.

Doch ein kurzer Anruf bei der Festivalchefin Christine Wyss stürzt mich ins Dilemma: Wyss erklärt, dass sie dieses Jahr auf ein detailliertes Programm im Netz verzichtet hätten, weil sich die Besucherinnen und Besucher in Vergangenheit dank der elektronischen Version um den Kauf von Festivalarmbändern und Programmheften haben drücken können.

Eine unsympathische Reaktion, wie ich finde – allerdings auch eine Reaktion auf ein noch unsympathischeres Verhalten dieser Festivalbesucherinnen und -besucher. Mein Schluss daraus: Der Scanner bleibt ausgeschaltet. Ein mulmiges Gefühl bleibt allerdings.

P.S. Das Programmheft mit dem genauen Zeitplan kann im Tourist Center am Bahnhof, im Kulturbüro oder direkt am Festival für zehn Franken gekauft werden.