Archiv für die Kategorie ‘Museen & Galerien’

Hoch hin Haus

Roland Fischer am Dienstag den 12. Januar 2010

Bern hat ein einigermassen schizophrenes Verhältnis zu Hochhäusern. Rund um die Stadt reiht sich ein für die Schweiz einmaliges Arsenal an Wohntürmen, über deren städtebaulichen Wert man natürlich geteilter Meinung sein kann. Die Innenstadt aber ist hochhausfreie Zone. Und da Bern schön in Hügel eingebettet liegt, bleiben die peripheren Türme meist diskret hinter dem Horizont.

Hochhaus in der Siedlung Tscharnergut

Hochhaus in der Siedlung Tscharnergut

Nach der Euphorie in den Fünfzigern und Sechzigern war man in der Schweiz Hochhäusern gegenüber – als etwas dezidiert Übermässigem – lange sehr skeptisch eingestellt. Doch in den letzten Jahren hat sich das geändert: In Zürich recken sich die Gerüste gleich an mehreren Orten in die Höhe, und auch in Basel will Roche hoch hinaus.

Und in Bern? Im Kornhausforum wird in einer anregenden Ausstellung derzeit das regionale Hochhauskonzept vorgestellt (hier auch als PDF). Was auffällt: Das Konzept ist geprägt von einer defensiven Haltung. Vieles könnte, kaum etwas sollte. Starke städtebauliche Gesten ermutigt es jedenfalls kaum. Stellvertretend dafür ein Zitat aus der Einleitung: «Ein Hochhaus ist nicht als Solitär (sog. Landmark), sondern immer nur in Relation zu seinem Kontext sinnvoll (oder nicht).»

Ich sitze im Zug, fahre gerade in Zürich ein. Linkerhand wächst der «Prime Tower» mit jedem Besuch höher. 126 Meter wird er dereinst messen. Und mitten in der Stadt stehen. Ein Landmark, zweifelsohne. Ist Bern wirklich so weit weg von Zürich?
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Heute abend gibt es im Rahmen der Ausstellung einen Vortrag zum Thema «Towers – what next? Safety and security aspects after 9:11» mit einem Experten des Ingenieurbüros Arup (das u.a. die Londoner Swiss Re-Gurke gebaut hat). Spannend – wenn auch für Bern ein wenig abseitig. 19 Uhr, Vortragssaal.

La ilusion de tu vida

Grazia Pergoletti am Mittwoch den 23. Dezember 2009

Bild0026 Für einen Monat verwandelte sich der Theaterladen im Schlachthaus in die «Casa Mestiza». Nicole Wiederkehr öffnet dort die Tore ihrer neuen Cajitas. Cajitas sind kleine Traumwelten und Mahnmale, Schreine zum Öffnen und Verschliessen, geheimnisvoll und farbenfroh. Sie beherbergen Sehnsüchte und grosse Fragen, Sein und Schein, Leben und Tod, Liebe und Hoffnung.

Die Antwort findest du im Topf des Bettlers.
Verliere den Verstand. Die alte Geschichte von Mut und Freundschaft. Bei dir ist gut Lachen. Goodnight Sailor. – Dies nur einige der zauberhaften Titel der Werke dieser zauberhaften kleinen Ausstellung.

Heute ist die letzte Gelegenheit die kleinen Wunderwerke in der Ästhetik mexikanischer Heiligenbilder von Nicole Wiederkehr – Sängerin der Los Hobos – zu bestaunen. Von 15 bis 20 Uhr, im Theaterladen des Schlachthaus Theater, um 18 Uhr gibt die «Casa Mestiza Band» ebendort ein Konzert.

Stadtkultur bei Google (12): Zentrum Paul Klee

Benedikt Sartorius am Dienstag den 8. Dezember 2009

In einer Serie, gesponsert vom grossen Bruder Google, zeigen wir Ihnen Bilder vom kulturellen Stadtleben Berns. Heute: Das Zentrum Paul Klee.

Das Zentrum Paul Klee (Screenshot Google)

Der wohlbekannte Bau von Renzo Piano beherbergt zur Zeit die Ausstellung «Paul Klees Grafik. Die Passion des Eberhard W. Kornfeld», welche sich Paul Klees grafischem Schaffen gemäss der «Bund»-Rezension in seiner «gesamten thematischen, stilistischen und drucktechnischen Vielfalt» widmet. Auch zu sehen ist die Ausstellung «Leben und Nachleben».

Diesen Dezember wird im Zentrum aber auch gefeiert, denn der namensgebende Künstler würde am 18. Dezember 130 Jahre alt. Das ZPK bietet an diesem Tag von 13 bis 17 Uhr Führungen durch das Haus, ein Hauskonzert und Geburtstagskuchen an. Und wenn Sie dann schon an diesem schönen Ort sind, besuchen Sie doch auch den Museumsladen, wo der Wein «La Montesa» aus dem Gebiet Rioja auf die Käuferschaft wartet – ausgestattet mit einer froh gestalteten Etikette und Eintrittskarten für die kommende Picasso-Meets-Klee-Ausstellung, die im Frühling starten wird. Wir werden dort sein.

Vom Rand, in die Mitte, noch taumelnd

christian pauli am Samstag den 24. Oktober 2009

Heute Gestern war Vernissage in der Kunsthalle. Ich fuhr hin ohne auch nur die geringste Ahnung zu haben. Deimantas Narkevicius? Diesen Namen kann man ja nicht einmal aussprechen! «The Unanimous Life», so der Titel der Ausstellung, trägt auch nicht gerade zur Erhellung bei. Aber wegen dem muss man ja keine Angst haben, dachte ich mir, ist ja nur Kunst.

Wenig erhellt ist die Berner Kunsthalle zur Zeit in der Tat, eher ziemlich krass abgedunkelt. Denn Deimantas Narkevicius, der litauische Künstler, Jahrgang 1964, ein Mittvierziger wie ich, aber in einer anderen Ecke Europas lebend, arbeit mit Licht, mit subtilem Licht. Der ausgebildete Bildhauer sammelt und zeichnet Filmdokumente auf, und lässt sie in Kunsthäusern grossflächig projizieren. Mit einem unaufgeregten, und dadurch zugleich spektakulärem Resultat.

Narkevicius fokussiert die feine Risse an dieser geografischen, politischen und historischen Nahtstelle, weder anklagend oder intervenierend, eher interessiert, aufmerksam, wohl melancholisch. Und zoomt die feinen Risse anschliessend in die neutralen Hallen der Kunst.

Im Falle der Kunsthalle sind es sieben Räume, durch die man wandelt. Geschichten und Gesichter, Stimmen und Sätze prägen sich einem ein. Der Schrecken überfällt einem unerwartet, ebenso die Lebensfreude. Litauen, für uns ein Land vom Rand, ist mitten in Europa, noch taumelnd von einer Geschichte, die eben zu Ende ging. Narkevicius zeigt das Einbrechen der Moderne, das Versprechen und der Verrat der Zukunft, die vom realen Kommunismus über das kleine Land gebracht wurde.

Möglicherweise habe ich mich  wenig verständlich gemacht, darum lasse ich in Gnos’scher Manier die Bilder sprechen:

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Die Ausstellung «The Unanimous Life» von Deimantas Narkevicius in der Berner Kunsthalle dauert noch bis am 6. Dezember 2009. Öffnungszeiten: Di-Fr, 11.00-18.00, Sa/So 10.00-18.00.

Chönnt i nid!

Nicolette Kretz am Samstag den 17. Oktober 2009

Als ich mal äusserst vertieft und angestrengt durch das Zürcher Kunsthaus schlich, kamen plötzlich zwei Kinder im Primarschulalter in den Raum gerannt, huschten in der von den Ausstellungsmachern vorgesehenen Bahn von Bild zu Bild und riefen bei jedem laut: «Chönnt i!» oder «Chönnt i nid!» Und dann weiter in den nächsten Raum, «Chönnt i! Chönnt nid! Chönnt i! Chönnt i! Chönnt i nid!»

Kunst und Betrachter in der Galerie MilieuNun, in der einen oder anderen Ausstellung haben wir das wohl alle schon mal gedacht, und genau das haben sich die Galerie Milieu und die Neue Galerie zum Thema gemacht. So stellen sie derzeit zusammen in der Münstergasse 6 unter dem Titel «No you couldn’t» Werke von zehn Künstlerinnen und Künstlern aus und liefern dazu ausführliche Bildlegenden. Man erfährt so nicht nur, was sich die Künstler bei der Arbeit gedacht haben, sondern teils auch, wie das Werk entstanden ist.

Bei einigen gibt einem das ganz interessante Zusatzinformationen und Denkanregungen, die einem beim blossen Betrachten des Bildes möglicherweise verwehrt geblieben wären. Andere Texte wiederum sind etwas gar erklärend und nehmen so jeglichen Interpretationsspielraum vorweg. Denn letztlich sind hier auch einfach schöne, interessante, anregende Bilder und Objekte ausgestellt und nicht verkopfte Konzeptkunst.

Jedenfalls ist dies eine gute Gelegenheit, diese beiden spannenden jungen Galerien kennenzulernen: die Neue Galerie mit ihren wechselnden (internationalen) Locations und das Milieu an der Münstergasse, welche beide versuchen, nicht bloss ein elitäres, Kunst bewandertes Publikum anzusprechen. Die Vernissage gestern zog jedenfalls ein ebenso beeindruckend durchmischtes wie zahlreiches Publikum an.

Die Ausstellung können Sie bis zum 14. November jeweils samstags von 11h bis 16h besuchen.

Leuchtender Lunapark

Grazia Pergoletti am Mittwoch den 14. Oktober 2009

Bild0007 Wer in Bern kennt sie nicht, die absolut unverwechselbaren Wesen der Berner Illustratorin Judith Zaugg. Niedlich und treuherzig meist, in ihrer seltsamen Fremdheit zwischen Mensch und Tier auch etwas abgehoben und manchmal beinah unheimlich. Nun ist eine neue Ausstellung zu bewundern im ONO an der Kramgasse, gestern Abend war Vernissage.

Etliche neue Leuchtkästen sind da zu bestaunen, die ein wenig an alte Leuchtreklamen erinnern, erleuchtete Bilder oder Comix-Lampen, wie man will.

Bild0004 Die Zauggschen Märchenfiguren haben sich diesmal in den Lunapark begeben, sie fahren mit der Himalaya-Bahn und essen Zuckerwatte. Wunderschöne Werke, halb nostalgisch, halb futuristisch.
Überhaupt haben Judith Zauggs Arbeiten immer den eigenartig rückgekoppelten Charme von alten Sience-Fiction-Filmen.

Bild0009 Passend dazu der neckische Auftritt der Girlband Frozen Pony And The Hot Skirt, mit einer der anderen Zaugg-Schwestern an Gesang und Gitarre. Ihren Rock’n’Roll-Covers und Italienischen Schmachtfetzen lauschend, dachte ich mir, wie cool doch eine Frau am Kontrabass aussieht. Die Ausstellung ist noch bis Ende Dezember im ONO zu sehen.

Schottische Mythen

Nicolette Kretz am Sonntag den 27. September 2009

Jeder Fotokalenderverlag hat wohl einen Schottland-Kalender im Sortiment. Es gibt kaum ein Land, dessen Landschaft so viele pittoreske Stellen bereit hält wie dieses. Ich behaupte sogar, dass Schottland jeweils noch vor Island und den USA den ersten Platz der jährlichen Fotokalenderverkaufszahlrangliste belegt.

Ob das jetzt dafür oder dagegen spricht, dass man sich als junge Fotografin diesem Sujet widmet, entscheiden Sie bitte selbst. Die Bernerin Anja Tanner hat jedenfalls genau das getan. Sie hat längere Zeit auf der Isle of Skye verbracht und ist mit einem Set sehr schöner Bilder heimgekehrt, die sie derzeit in der Galerie Botania im Botanischen Garten präsentiert, Titel der Ausstellung: «Clacharan – Stepping Stones». Die Bilder haben alle etwas brüchiges, zuweilen bedrohliches. Seien es dunkle, dichte Wolken, die auf das liebliche Gras runter zu drücken scheinen, oder seien es verschwommene Grabsteine, die unfokusiert im Hintergrund stehen.

George Macpherson, im Hintergrund: Anja Tanner

Zu diesen Bildern kann man sich in der Ausstellung alte schottische Mythen und Legenden anhören. Gesprochen werden sie vom Geschichtenerzähler George Macpherson, der am Freitag an der Vernissage anwesend war und dies live tat. Mit den Bildern gemeinsam haben die Geschichten ihre Zeitlosigkeit. Sie beginnen alle mit diffusen Zeitangaben wie «Back in the days when life was still young…», genau so offen wie die Fotos, welche kaum Zeugnisse unserer Zeit aufweisen, und ebenso gut «back in the days when life was still young…» hätten aufgenommen werden können, wenn die Riesen und Könige und schöne Bräute damals bloss schon Fotoapparate gehabt hätten.

Die Ausstellung dauert noch bis zum 10. Oktober.

Widerstandskunst

Gisela Feuz am Samstag den 26. September 2009

In der Aare vor dem Kunstmuseum in Thun nistet momentan ein seltsamer Zeitgenosse: Im Rahmen der Ausstellung «Pièces de Résistance: Formen von Widerstand in der zeitgenössischen Kunst» hat Heinrich Gartentor dort nämlich seine «Arche Gartentor» anlegen lassen.

piece de resistance
Widerstand kann ja bekanntlich in verschiedensten Formen geleistet werden, allerdings scheint Gartentor der Einzige zu sein, welcher sich innerhalb dieser Ausstellung dem Thema spielerisch nähert, sind die meisten anderen Werke dann doch eher grimmiger Natur.

Thomas Hirschhorns «Ur-Collage» zum Beispiel lässt einem leer schlucken, denn in ihr werden Bilder, welche brutalste Gewaltdarstellungen zeigen, mit Ausschnitten aus Modemagazinen kombiniert. Farblich aufeinander abgestimmt fügen sich so hervorquellende Eingeweide und verstümmelte, verquetschte Körperteile scheinbar nahtlos in die Glamour-Welt ein.

Aufgrund des 20-Jahr-Jubiläums des Berliner Mauerfalls wurde der Schwerpunkt der Ausstellung auf das Schaffen von Künstlern aus osteuropäischen Nachbarstaaten gelegt. Entsprechend setzen sich viele der Ausstellungswerke mit Krieg, Kriegsfolgen, autoritären Machtstrukturen und Ideologien auseinander, was auf die Dauer leider ein Bisschen einseitig daherkommt, weswegen wohl auch einige Produkte der künstlerischen Auseinandersetzung auf die Schreiberin gar platt wirkten.

Highlights des Ausflugs in den wunderschönen Thunerhof waren nebst den genannten Werken sicherlich Oliver Resslers Videoinstallation «Fly Democracy», Fabrice Gygis überdimensioniertes Minen-Virus «Minoviras» und das wackere Schwanen-Männchen, welches seinen Beitrag zur Résistance leistete, indem es mit gestellten Flügeln dem Gartentorschen Eindringling den Garaus zu machen versuchte.

Das vorläufige Ende der Gegenwartskunst

Benedikt Sartorius am Mittwoch den 19. August 2009

«Debakel am Kunstmuseum» titelt der «Bund» in der heutigen Ausgabe, und man fragt sich, ob der Entscheid, das Erweiterungsprojekt für Gegenwartskunst nun doch nicht in der geplanten Version im Hang zu bauen, das Ende dieses Projektes mit der schwierigen Geschichte bedeutet.

Jedenfalls schreibt Brigitta Niederhauser zum Schluss in ihrem Kommentar: «So bitter der gefällte Entscheid ist, das Projekt nicht weiterzuverfolgen – er löst auch eine gewisse Erleichterung aus. Macht er doch in der verfahrenen Situation den Weg für einen Neustart frei. Ob ein solcher mit der für das Debakel letztlich verantwortlichen Museumsleitung möglich ist, ist eine Frage, die Kanton und Stadt Bern als Subventionsgeber, die beide das Projekt einer Abteilung Gegenwartskunst unterstützen, beantworten müssen.»

Reaktionen zum Entscheid des Stiftungsrats gibt es hier.

Die geplante «Scala» (Bild: Franziska Scheidegger)

Museum im Museum

Nicolette Kretz am Donnerstag den 6. August 2009

Olafur Eliasson verbindet eine längere Freundschaft mit dem Kunsthaus Zug. Hier stellte er eine mehrteilige Ausstellungsserie aus, wovon der letzte Teil noch bis zum 16. August zu sehen ist. Während einige der andern Teile spektakuläre Installationen wie die Umleitung des Burgbachs durchs Museum (2005) oder das Auslegen des Museumsbodens mit Lavastein (2007) beinhalteten, wirkt diese letzte Ausstellung («The moving museum») eher unscheinbar. Nicht zu letzt weil derzeit in Zug intensiv über den Bau eines neuen Kunsthauses diskutiert wird, setzt sich Eliasson hier auseinander mit der Bewegung des Publikums durch ein Museum, bzw. den Gang auf ein Kunstwerk zu.

Ausstellungsansicht: Olafur Eliasson: The moving museum, Kunsthaus Zug 2009.Mit Bretterwänden baute er ca. 1.20m breite Gänge in die Kunsthalle, die in kleine Ausstellungsräume münden. Natürliche und künstliche Lichtquellen fallen auf die Wände, in die Winkel, produzieren Stimmungen und Atmosphären. In dieser architektonischen Installation drin sind dann weitere Werke Eliassons ausgestellt. Verschiedene geometrische Lichtprojektionen einerseits, Projektionen von Körperbewegungen andererseits. Besonders schön: eine dreiteilige Projektion von Handpaaren, die vor schwarzem Hintergrund etwas zwischen Kontaktimprovisation und einer Choreografie à la William Forsythe aufführen.

Eliasson hat ein äusserst prozessuales Verständnis von Kunst. Er sagt: «Ich gehe von einer produktiven Beziehung zwischen Zeit und Raum aus. Zeichnen ist eine Bewegung eines Körpers. Vielleicht ist das Zeichnen selbst viel interessanter als die Zeichnung. Doch unsere Gesellschaft hat es nicht geschafft, das Zeichen zu kultivieren; die Zeichnung gilt hingegen als Wertpapier – dabei ist sie bloss Dokument dieses Zeit-Raum-Aktes. Ich möchte in Zug versuchen, den Körper als Zeichenmaschine für räumliche Abläufe zu sehen.» (Du, Mai 2009) Das ist in der Kunst nichts neues und im Tanz natürlich seit Jahrzehnten Thema, aber für die Betrachter immer wieder ein dankbares Erlebnis – in einem kleinen, spärlich besuchten Museum wie dem Kunsthaus Zug noch mehr als in den MoMAs und Tates dieser Welt.