Archiv für die Kategorie ‘Daten & Termine’

Kulturbeutel 24/07

Daniel Gaberell am Montag den 11. Juni 2007

Monsieur Gaberell empfiehlt:
Morgen Dienstagabend um 19 Uhr: Führung durch die Fotoausstellung von Paul Senn im Kunstmuseum Bern. Die retrospektive Ausstellung zeigt über 300 Vintage-Prints, Sekundärabzüge, Farbfotos, reichhaltiges dokumentarisches Material und Reportagen des Fotoreporters.

Herr Pauli empfiehlt auch Kunst:
Allan Kaprow «Art is Life» heisst die laufende Ausstellung in der Kunsthalle. Begegnung mit einem wichtigen Nicht-Künstler, halb Projekt, halb Archiv. Kaprow, der 2006 starb, war ein äusserst unabhängiger und dennoch offnsichtlich freundlicher Mensch. Das ist eine gute Mischung.

Signora Pergoletti empfiehlt:
Kunst, was denn sonst. Der fitte Wasserwerkbetreiber Arci Friede ist jetzt auch Galerist, die Galerie/Artspace MILIEU an der Münstergasse 6 hat vor kurzem eröffnet. Die kommende Austellung Roots & Culture – Beware of Immitation des englisch-indischen Fotografen Fatsarazzi ist eine Gastausstellung des Mahamaya in der Längasse zu deren 3-jährigem Jubiläum. Vernissage ist am Freitag, 15. Juni, um 18 Uhr, danach Party im Wasi (die Ausstellung ist bis zum 30. Juni zu sehen).

Herr Gnos empfiehlt:
Einen Gang ans Greenfield-Festival. In erster Linie wegen Queens Of The Stone Age, Sonic Youth, Therapy? und Houston Swing Engine. Vom 15. bis zum 17. Juni in Interlaken. [Wer nicht so auf Flugplatz-Openairs steht, kann einfach je ein Album dieser vier Bands käuflich erwerben und sich einen gemütlichen Abend zu Hause machen.]

Kulturbeutel 23/07

Manuel Gnos am Montag den 4. Juni 2007

Signora Pergoletti empfiehlt:
Das Jugendtheaterfestival Spiilplätz. Weil die Signora in Basel aufgewachsen ist und dort das Jugendtheater schon immer eine wichtige Rolle im Teenagerdasein spielte. Super, wird so etwas endlich auch in Bern verstärkt gefördert! Mittwoch, 6., bis Samstag, 9. Juni, in der Reitschule und im Schlachthaustheater Bern.

Herr Gnos empfiehlt:
Die Bad-Bonn-Kilbi. Weil es da nun wirklich keine Rolle spielt, ob noch im Juni Bodenfrost droht. Von Donnerstag bis Samstag im Düdingener Bad Bonn. [Und aufgepasst: Das Kulturblog Ihrer Träume verlost diese Woche noch zwei Tickets für den Donnerstagabend. Seien Sie auf der Hut!]

Monsieur Gaberell empfiehlt:
Raus aus Bern! Fahren Sie nächsten Samstag in die zweisprachige Stadt Biel-Bienne und besuchen Sie den nicht mal so kleinen Flohmarkt in der Altstadt. Alle zwei Wochen verkaufen dort hauptsächlich Privatpersonen ihre Perlen und (vor allem) ihren Ramsch. Gleichzeitig und angrenzend findet ausserdem der gewöhnliche Samstagsmarkt statt. Voilà, Biel verfügt über eine schöne Marktkultur. Bern ab: 9.12 h/ 9.30 h/ 9.42 h/ 10 h.

Herr Pauli empfiehlt auch Biel:
Wenn Sie den Gabarellschen Marktaufenthalt in Biel verlängern wollen, kehren Sie im Restaurant «St-Gervais» ein. Dort spielt abends die Band Di Grine Kuzine. Die schlagen, musikalisch gesehen und dies ganz fabelhaft, die Brücke zwischen Berlinerpop und Balkanschmiss.

Kulturbeutel 22/07

Manuel Gnos am Montag den 28. Mai 2007

Frau Götti empfiehlt:
Gönnen Sie sich doch wieder einmal einen Klassiker: Federico Fellinis Prova d’orchestra. Rebellierende Musiker während der Orchesterprobe, ein diktatorischer maestro und Skurilität alla italiana von Signor Fellini – klingt doch köstlich, oder? Am Donnerstag, 31. Mai, im Kino Lichtspiel.

Signora Pergoletti empfiehlt:
Koch Schütz Studer with Transformer (ch); hardcore chambermusic goes dub! Als ich letztes Mal für den Musiker Martin Schütz geworben habe (im Duo mit Saadet Türköz), war Monsieur Gaberell nicht zufrieden – nicht ganz zu unrecht. Von dieser Formation allerdings bin ich felsenfest überzeugt: Koch Schütz Studer sind eine Naturgewalt! Am Donnerstag, 31. Mai, im Dachstock.

Herr Gnos empfiehlt:
Den Besuch des Konzerts der Bieler Rumpelrocker Puts Marie. Nicht zuletzt weil die Band auf ihrer Myspace-Seite eine interessante Liste mit Namen anführt, die die Musik des Quartetts beeinflusst haben soll: miles, prince, fishbone, pj harvey, afura, white stripes, wu-tang, sugababes, paolo conte, tom waits, primus, beck, aphex twin. Freitag, 1. Juni, um 21 Uhr in der Mühle Hunziken in Rubigen.

Monsieur Gaberell empfiehlt:
Es muss ein Grosser sein, um den es nächsten Freitag in der Dampfzentrale (20 Uhr) geht. Denn nur so lässt sich die illustere Gästeliste erklären: Ilma Rakusa, Franz Hohler, Gertrud Langenegger, Urs Mannhart, Michel Mettler, Klaus Merz, Francesco Micieli, Christoph Simon, Peter Weber und Katharina Faber. Sie alle schrieben Texte zum 90. Geburtstag des Schriftstellers Gerhard Meier. Ich glaube, ein selten schöner Abend steht uns bevor.

Kulturbeutel 21/07

Manuel Gnos am Montag den 21. Mai 2007

Signora Pergoletti empfiehlt:
Sie fürchten weder Tod noch Teufel und manchmal schiessen sie ein Reh, frei nach dem Kultfilm Top Gun von Konsortium&Konsorten. Mittwoch, 23. Mai ist Premiere mit Übertragung des Finals der Fussball-Champions-League, danach Disko. Weitere Vorstellungen: Do 24. / Fr 25. / Sa 26. Mai je 20:30 Uhr im TOJO. «Top Gun» in der Reitschule, das kann ja heiter werden. Die letzte Produktion dieser Truppe um Wolfgang Klüppel (Accatone im Schlachthaus) war jedenfalls klasse!

Herr Pauli beabsichtigt
am nächsten Donnerstag, 24. Mai, nach Köln zu reisen, um die japanischen Noise-Götter Keiji Haino und Merzbow anlässlich ihrer Europatourpremiere im dortigen Kulturbunker zu sehen und fühlen. Ein akustisches Erlebnis der heftigen Art ist garantiert.

Herr Gnos empfiehlt:
Gehen Sie ans Konzert von Woven Hand. Weil es keine abgründigere Variante des alternativen Country gibt, als sie von der neuen Band von David Eugene Edwards (ex 16 Horsepower) zelebriert wird. Diesen Freitag, 25. Mai, um 21 Uhr im Berner ISC.

Frau Götti empfiehlt:
Unvergesslich die Konzerte letzten Herbst im Kairo, lang ersehnt die Neuausgabe… – und jetzt endlich ist es so weit: The one and only Aad Hollander Trio from Hell ist wieder zum Auswärtsspiel in Bern! Am Freitag, 25. Mai, um 22 Uhr im Wohnzimmer, der Bar Les Amis. Willkommen in der Rathausgasse.

Monsieur Gaberell empfiehlt:
Diesen Donnerstag in der Dampfzentrale: fünf Jahre Tintensaufen. Die Gastgeber Jürg Halter, Pedro Lenz und Andreas Thiel laden zum Jubiläum ein. Die Gäste heissen: Grazia Pergoletti (Bern, Schauspielerin, KSB-Autorin!), Güzin Kar (Zürich, Weltwoche-Kolumnistin, Drehbuchautorin), Guy Krneta (Basel, Theaterautor, Schriftsteller), Robert Woitas (Berlin, Kabarettist), Luciano Andreani (Bern, Theatermann). Türöffnung um 20.30 Uhr, Beginn ca. 21 Uhr.

Kulturbeutel 20/07

Manuel Gnos am Montag den 14. Mai 2007

Herr Gnos empfiehlt:
Kaufen Sie sich eine CD von Christian Gibbs. Weil ihn dessen Musik zurzeit täglich begleitet. Weil Gibbs Songs schreibt, als sei er der Sohn von Cat Power und Johnny Cash. Weil Mister Gibbs vor kurzem in Bern vor weniger als zehn Leuten gespielt hat, am Abend zuvor in Zürich aber 120 ZuschauerInnen hatte. Und weil der Mann bestimmt nach Bern zurückkehren wird und Sie dann vorbereitet sein müssen.
C. Gibbs – Honeywell (2005)
Fräulein Catriona GuggenbühlSignora Pergoletti empfiehlt:
Die Magd und ihr Fräulein von Stange/ Grob/ Guggenbühl/ Weber. Ein wunderbar feiner Theaterabend über Abhängigkeit, Freundschaft und soziale Unterschiede. Nach einer wahren schweizer Geschichte, textlich verarbeitet von «La Grob» (Stefanie Grob, u.a. Kolumnistin in der Berner Kulturagenda). Im Tojo Theater, Reitschule, Di 15. / Mi 16. / Do 17. / Fr 18. / Sa 19. Mai jeweils um 20.30 Uhr

Michael von der Heide und Eule Frau Götti empfiehlt, ja sie empfiehlt und sie steht dazu, denn sie hat eine kleine Schwäche für androgyne Chansonsänger: Michael von der Heide mit seinem neuen Programm «Nachtflug». Spielen tut er im Quartett, und zwar neben eigenen Sachen Lieder vom grossen Serge Gainsbourg und von Schweizer Popliteraten wie Milena Moser und Martin Suter. Vom 16. bis zum 19. Mai in der La Capella. Fliegen Sie im Aufwind der Auffahrt durch die Nacht!

Monsieur Gaberell empfiehlt:
Der «Journalist» Tom Kummer, der sich in der ganze Schweiz (und sogar der Roger Köppel hats nicht gemerkt!) und dann vor allem in Hollywood mit Lügengeschichten, fiktiven Interviews, erfunden Reportagen und anderen Unwahrheiten über Promis einen Namen machte, liest aus seinem (?) Buch «Blow Up». Thalia Bücher im Loeb, morgen Dienstag um 20 Uhr.

Herr Pauli empfiehlt:
Wenn die Berner Kunsthalle festet, geht es recht anarchisch zu und her. Geschichten gibts, sage ich euch! Die heurige Ausgabe am nächsten Samstag, 19. Mai, wartet mit einem Konzert von Christian Marclay auf. Hingehen!

Kulturbeutel 19/07

Daniel Gaberell am Montag den 7. Mai 2007

Herr Gnos empfiehlt:
Ehren Sie das einheimische Schaffen! Zum Beispiel am Konzert der Thun-Berner Stonerrock-Band Nancy Glowbus. Am Freitag, 11. Mai, um 22 Uhr im Sous Soul. [Wer es lieber ein klein wenig gesetzter hat, geht am selben Abend in die Dampfzentrale zu Boob.]
Nancy Glowbus – Stop it
Monsieur Gaberell empfiehlt:
Manufactur. Rund um den Berner Trompetisten Werner Hasler bieten die vier Jungs schöne Musik im Grenzbereich zwischen Jazz und Elektronik. Verwöhnen Sie sich und lassen Sie die Woche gemütlich ausklingen. Am kommenden Sonntag, 13. Mai, um 21 Uhr bei Bee-Flat in der Tunrhalle im Progr.

Signora Pergoletti empfiehlt:
Besuchen Sie die Ausstellung unseres grossen, weisen und widerborstigen Norbert Klassen «Come and Go». Und lassen Sie dabei natürlich die Besichtigung der Videoarbeit «run» von Urslé von Matilde auch auf keinen Fall aus! Noch bis Sa 19.5. im Progr, Ausstellungszone/videokunst, 1.OG, Di 14-20h & Mi-Sa 14-17h

Frau Götti empfiehlt:
Feiern Sie 100 Jahre Kommunikation: Zu seinem Jubiläum lädt Sie das Museum für Kommunikation ein an ein Wochenende der offenen Tür, am 12. und 13. Mai. Wenn Sie auf den Gratiseintritt pfeifen und sich die zwei neuen Ausstellungen lieber in Ruhe ansehen möchten (ohne Postauto-Fahrten, Attraktionen für Kinder, Festwirtschaft und Ähnlichem), dann gehen Sie lieber zu einem anderen Zeitpunkt. Die Ausstellungen klingen jedenfalls spannend: «As time goes byte» und «Bilder, die haften: Briefmarken». Und sie sind als «neue Dauerausstellungen» bezeichnet – es bleibt Ihnen also wohl noch etwas Zeit zu einem Besuch.

Kulturbeutel 18/07

Manuel Gnos am Montag den 30. April 2007

Monsieur Gaberell empfiehlt:
Riesenrad an der BEA. (Bild Daniel Gaberell)Eine gut durchgebratene Bratwurst an der diesjährigen BEA. Und fahren Sie doch anschliessend noch ein paar Runden mit dem Riesenrad – es wurde in der Zwischenzeit fertig zusammengebaut. Ein Besuch an der BEA tut vor allem auch deshalb gut, weil man anschliessend wieder richtig Lust auf echte Kultur verspürt.

Herr Pauli empfiehlt:
Szene aus Inland Empire von David Lynch. (Bild zvg)Die Besichtigung von David Lynchs Dreistünder «Inland Empire». Vorher und nachher lese man Diedrich Diedersichens Besprechung in der TAZ. Eine interessante Erfahrung für Augen, Hirn und Gemüt. In Bern im Kino Spendid.

Signora Pergoletti empfiehlt:
Vinicio CaposselaDen sehr originellen italienischen Singer-Songwriter und zeitgenössischen Paolo Conte Vinicio Capossela (der seine Musik übrigens auf Rhino veröffentlicht). Als Vorband spielen The Pussywarmers “Das kleine Zirkusorchester”. Supermusik aus dem Tessin! Hab ich schon mal im Les Amis gesehen und war hin und weg, trotz des Namens. Theatersaal National, Mi 2. Mai, 21 Uhr.

Herr Gnos empfiehlt:
Dean Moriarty & The Dixie Dicks. (Bild zvg)Ausnahmsweise ein von ihm selbst organisiertes Konzert. Die Berner Tom-Waits-Coverband Dean Moriarty & The Dixie Dicks nimmt Abschied von ihrem sperrigen Namen und von Vater Waits, um ab Mitte Monat als Kummerbuben alte Schweizer Volkslieder neu zu vertonen. Freitag, 4. Mai, um 21 Uhr im Café Kairo in Bern. [Und dann bis Ende Wonnemonat einmal wöchentlich daselbst.]

Frau Götti empfielt:
Seien Sie doch wieder einmal ein bisschen rot. Wenigstens zum 1. Mai, Tag der Arbeit. Lesen Sie den Essay von Herrn Lenz zum Thema Respekt und Sie werden sich gut fühlen, sehr gut.

Kulturbeutel 17/07

Manuel Gnos am Montag den 23. April 2007

Frau Götti empfiehlt:
Welttag des Buches (Montag, 23. April). Lesen Sie doch mal wieder was oder gehen Sie zur Lesung von Peter Bichsel mit anschliessendem Diskussionsforum und Konzert in der Nationalbibliothek (= neuer Name der Landesbibliothek).

Monsieur Gaberell empfiehlt:
Serena Dietler. Endlich, auf diesen Auftritt habe ich lange warten müssen. Sie singt und musiziert, verträumt, echt, schön und sinnlich. Donnerstag, 26. April, 21 Uhr, in der Café-Bar Parterre in der Berner Länggasse.

Signora Pergoletti empfiehlt:
Fête d’amour: Ab 18 Uhr Galadiner, um 20.30 Uhr Kurzfilme 1, 21.30h Lovesongs von Cowboy Fantôme (Chansons und Super-8-Film von und mit Alain Croubalian von den Dead Brothers, nach dem «Fliegenden Holländer» von Richard Wagner), 22.45 Uhr Kurzfilme 2, danach Disco d’amour mit DJ El Mex. Freitag, 27. April, Cinématte Bern.

Herr Pauli freut sich auf…
Sarbach: Wie stark und wahr du bist! Der Liederveloheld befährt zum Abschluss seiner heurigen Velotour den Grossraum Bern: am 27. April in der Alti Chäsi Gystenstein, am 28. April im Berner Café Kairo, am 29. April im Café Mokka in Thun und am 30. April im Wartsaal 3 Bern.

Herr Gnos empfiehlt:
Favez, weil auch das sich lichtende Haupthaar manchmal durchgeschüttelt werden will. Die Band spielt übrigens ihr Album «Gentlemen, start your engines» in voller Länge, hängt zum Dessert ein paar neue Songs dran und serviert als «Absacker» ein eigenes DJ-Set. ISC Club Bern, Sonntag, 29. April, 21 Uhr.

Im Westen nichts Überragendes

Manuel Gnos am Donnerstag den 19. April 2007

BREAKING NEWS: In der Aula des Berner Kulturzentrums Progr wird in diesem Moment an einer Medienkonferenz das Programm des 41. Montreux Jazz Festival bekanntgegeben. Traditionellerweise bricht in dieser Zeit die Website des Veranstalters zusammen. Deshalb haben wir Ihnen hier das entsprechende PDF-Dokument. bereitgestellt. Wirklich Überragendes ist darauf nicht zu entdecken. Aber sehen Sie selbst!

Kulturbeutel 16/07

Manuel Gnos am Montag den 16. April 2007

Dem klimaerwärmten Zentraleuropäer kommen die Übergänge abhanden. Kaum ist der Winter, der kein richtiger war, vorbei, schreit uns draussen vor der Tür schon der Sommer ins Gesicht. Die Oberkörper stecken in Trägershirts, die Füsse in Flipflops. Die Menschen transpirieren, die Allergiker hyperventilieren. Trotz – oder gerade wegen – des fehlenden Frühlings Lust auf Kultur? Dann haben wir hier etwas für Sie!

Monsieur Gaberell empfiehlt:
Es sich unter einem Baum, der bereits mit Blättern gesegnet ist, gemütlich zu machen, den verfrühten Sommer zu geniessen und dabei die Hunkeler-Romane zu lesen. «Hunkeler macht Sache», «Tod einer Ärztin» und «Silberkiesel» sind die richtige Literatur, um den Frühling auch während des Lesens geniessen zu können. Die Krimis von Hansjörg Schneider sind meist leicht-lockere Kost und trotzdem sehr unterhaltend. Eben genau richtig für die kommenden Tage.

Signora Pergoletti empfiehlt:
Die Selbstbezichtigung von Peter Handke. Ein Hoch auf die bösen Buben! Auf Peter Handke, lange bevor er seinen Henriquatre-Bart und politisch problematische Anwandlungen hatte, schrieb die NZZ über diese Produktion. Charmant um die Ohren gehauen wird einem der Text vom bösen Mädchen Ruth Schwegler, hinreissend begleitet vom Musiker Paed Conca. Im Ono, Mi 18., Do 19. und Sa 20., jeweils 20.30h.

Herr Gnos empfiehlt:
Tanzen bis zum Umfallen. Der Anlass nennt sich Tanznacht, die DJs heissen El Mex und Sister Knister (inklusive unserer ehrenwerten Signora Pergoletti). Stattfinden tut die Sache am Freitag, 20. April, um 22 Uhr in der Turnhalle des Progr in Bern. [Das Konzert der Woche ist leider schon ausverkauft: Will Oldham alias Bonnie Prince Billy, der König des Alternative Country und der weinerlichen Trostlosigkeit, spielt am 22. April im Bad Bonn in Düdingen. Wenn Sie kein Ticket haben, kaufen Sie sich als Ersatz beim Plattenhändler Ihres Vertrauens die beiden Meisterwerke «Superwolf» und «I See A Darkness».]