Archiv für die Kategorie ‘Daten & Termine’

Kulturbeutel 43/18

Mirko Schwab am Montag den 22. Oktober 2018

JJ empfiehlt:
Wenn in der Schweizerischen Nationalbibliothek über Acid und Landwirtschaft diskutiert wird, sollte man da schon hingehen, finde ich. Dort läuft nämlich im Moment die Ausstellung «LSD. Ein Sorgenkind wird 75»und am Dienstag spricht der Medizinhistoriker Dr. Beat Bächi über die sozialen Veränderungen durch den Mutterkornanbau im Emmental zwischen 1939 und 1976. Eintritt frei, 18 Uhr.

Schwab assoziiert:
Die Küche aufräumen (renovieren) / den Müll rausbringen (zum P. gehen, Psychiater oder Pfarrer) / die Wäsche waschen (neue Kleider klauen) / die Steuererklärng endlich irgendwie (davonrennen) / Staubsaugen (nicht mehr Staubsaugen) / darüber ein kleiner Jazz (unter den Sternen)

Der Urs fragt:
Mutter Maria wo bist du, auf welchem Meridian und mit welchen Brüdern?
Schwester – find’s raus! Am Sonntag, um 19:30 Uhr, im bee-flat.

Der Kuratle meint:
Grossen Jazz gibt’s im beschaulichen BeJ***-Club. Nach Berlin emigriertes Posaunen-Ass aus La-Tchaux trifft auf doppelt so jungen Grandseigneur des europäischen Schlagzeugs.  Samuel Blaser & Pierre Favre. Am Donnerstag, 20:30, in den Vidmarhallen. Ansonsten Trouble im Mokka!

Fischer empfiehlt:
Revolutionärer Gesang, im Tojo. Die ganze Woche über wird gemeinsam mit Trade Sachs der musikalische Widerstand geübt. Freitag und Samstag wird das Geübte dann an der (Bühnen)Realität gemessen, anlässlich des ja sowieso auch immer weltverändernden Reitschulfests.

Kulturbeutel 42/18

Mirko Schwab am Montag den 15. Oktober 2018

Schwab empfiehlt:
Freitagnachmittag im Abyssinia Social Club. Im Beaumont oben haben sich die Tagträumer von Radio Bollwerk eingerichtet und kuratieren verbotengute Musiken. Diesmal: 16 Uhr (die Bohème nennt es Mittag …) Miko Sun, ab 20h dann der düsterseelige Herzensbub hinter den vier Buchstaben S S S S. Truly das Radio der Stunde.

JJ empfiehlt:
Es ist wieder A Sick Sad World von der BlauBlau-Crew, dieses eine Lieblingsformat im ISC. Als Soundtrack für das 5vor Apokalypse Moment am Donnerstag: Umlilo aus Sick Sad South Africa, das fave Dresdner Duo Ätna und best Live-Act 13 Year Cicada aus Bern/Berlin. Dazu oder dazwischen Performance-Kunst von Ernestyna Orlowska.
Und Freitag selbe Zeit, selber Ort: Bad Girl Haiyti kommt in die Town. Endlich. Danach kann die Welt von mir aus untergehen.
 
El Oso empfiehlt:
Im Werkhof 102, dort an der Schwarztorstrasse, machen sie Ernst, aber lustig –
«Tillmans Abendschau Nummer Zwei».
Die Ostschweizer Diaspora beschert der Bundesstadt konstant frischen Wind, schön.
Am Mittwoch ab zwanzig Uhr.
Kunst, Bildung, Humor steht da, und ich frag: «Kabarett?»
Ist doch schon längst aller höchste Eisenbahn! 
 
Fischer empfiehlt:
Aggro? Oder doch eher agri? Am Samstag gibt’s draussen im Klee einen ganzen Agri-Kultur-Tag. Wie tönt es, wenn Bodentiere kommunizieren? Und hmm: klingt ein ökologisch gepflegter Boden anders als ein intensiv bewirtschafteter? «Sounding Soil», eine Soundinstallation von Marcus Maeder, liefert (womöglich) Antworten.
 

Kulturbeutel 40/18

Urs Rihs am Montag den 1. Oktober 2018

Der Bongoboi empfiehlt:
Ich besass mal einen schönen Revox Verstärker, von meinem Onkel – hat’s verblasen als «The Maggot» von den Melvins auf dem Plattenteller lag …
Drum geh ich am Sonntag in den Dachstock und verlang Vergeltung!
(Scheiss auf Legendenstatus und so – dem Alarmismus, um im Musikgeschäft Shows anzupreisen – aber das sind scheiss Legenden!)

Fischer empfiehlt:
Gleich zwei Film-Tourneen kommen diese Woche zu Besuch in die Cinematte. Heute startet das Cinema Italiano mit fünf aktuellen Filmen von südlich den Alpen. Und am Freitag dann schaut das Fantoche vorbei, mit einem Best-Of des diesjährigen Festivals.

Schwab empfiehlt:
Das, wo der Bongoboi Urs auch sagt. Und darüberhinaus: Galerie Duflon-Racz, Vernissage des «Fujicolor Crystal Archive». Ein wunderschöner Name, nicht? Fotografische Arbeiten der Berner Künstlerin Anouk Tschanz, Weisswein, Freitag.

Kulturbeutel 39/18

Mirko Schwab am Montag den 24. September 2018

Das Ursi empfiehlt:
Töffli ankicken
(Benzinhäneli auf, dreimal pumpen am Vergaser, Choke drücken, Dekompressionshebel ziehen, Pedale durchtreten, Gas!)
und ab vom Schuss, nach Steffisburg.
Dort eröffnet am Samstag ein Kunsthaus, wie es die Spatzen von den Dächern pfeifen, mit Vernissage –
lit!
Und im Kopf lief «The Suburbs» von Arcade Fire.

Der Kuratle empfiehlt:
Wer sich der desillusionierten Stimmung nach einem erneut mutlosen Abstimmungssonntag hingeben will, dem empfiehlt sich die Sonderausstellung zum Thema Weltuntergang im Naturhistorischen Museum.
In der Abeggstiftung in Riggisberg gibt‘s passend dazu noch einige ägyptische Vogelmumien zu bestaunen.
Zum Abschluss der Woche liefert der Singe in Biel dann doch noch die nötige Portion Power und den Blick nach vorne. Und zwar mit einem Triple-Gig der Herren Koch, Schütz und Studer, allerdings nicht mehr im Trio sondern Solo oder mit illustren Gästen, jeder für sich.

Jessica Maria Juana empfiehlt:
Weil ich ja auch zugezogen bin und immer Freude an sexy Boys auf Bühnen habe: Zugezogen Maskulin macht 1 Schweiz-Tour und spielt am Donnerstag im ISC. Wer keine Lust hat auf testosterongeladenen Rap mit linksalternativen Parolen-Hooks, bleibe zuhause und schaue den frisch geernteten Mariohuaner-Pflanzen beim Trocknen zu, rauche 1 Haze-Joint und höre die smoothere Version des deutschen HipHop mit revolutionären Ambitionen.

Fischer empfiehlt:
Nicht nur ein Kunsthaus geht neu auf, auch eine Galerie in der Lorraine. Und da pfeifen die Spatzen, dass Bern einen solchen Kunstraum (bzw. ein solches Terrain) noch nicht gesehen hat – wer’s selber sehen will: Eröffnung ist Freitag und Samstag. Auch irgendwo von oben herab pfeift’s noch ganz anders: Im Schlachthaus kommmt es nächstes Wochenende zu einer Götterdämmerung der jetztmusikalischen Art, verantwortet u.a. von Norient.

Kulturbeutel 38 / 18

Mirko Schwab am Montag den 17. September 2018

Schwab empfiehlt:
Die Musikförderung Bern, die sich den Anliegen der Berner Populärmusik-Szene verschrieben hat, lädt zum gemütlichen Stammtisch. Am Dienstag treffen sich Musiker*innen, Veranstalter*innen und alle, die sich zum Thema austauschen oder ihre Anliegen anbringen möchten auf einzwei Bier. Ab 20 Uhr im Foyer des Internationalen S’ Clubs. Angereichert wird der Schwatz mit einem Satz Musik der frischgetauften Dean Wake.

Fischer empfiehlt:
Nächstes Wochenende ist Lehrerzimmer-Fest mit vollem Programm: Am Freitag Konzert mit Benjamin Folke Thomas (passender Name!) und am Samstag unter anderem Kunstbuchflohmarkt (falls sie sich jetzt schon stapeln: man kann auch verkaufen) und Kunstversteigerung. Und Disco.

Der Urs empfiehlt:
Von hinter den Dühnchen – die Buchtaufe vom Jüre Halter im Dach, am Dienstag. Lesung, mit Endo und Batkovic on top.
Hot.
Und wenn schon im Stock, bleiben bis Samstag. SAFE THE RAVE – die Kontakt-Abbruch-Party.

Der Kuratle empfiehlt:
Zwei Grossformationen, ein Solokonzert und alles am Freitag…
Das unvergleichliche Fischermanns Orchestra macht, bestens eingespielt nach ihrer Kolumbientournee, in der Region halt und zwar um 21:00 im Singe in Biel. Auch gross, etwas leiser und dennoch intensiv ist das seltene Orchester. Zu hören um 20:00 im werkhof102.
Wem das zuviele Musiker sind, der gehe zu Gitarrengott Manuel Troller (Schnellertollermeier uvm.). Er tauft seine Soloplatte um 21:00 in der Dampfzentrale!

Jessicer empfiehlt: Bisher nur Gutes gehört von und aus Estonia. Deshalb am Donnerstag ins Ross Konzert reinziehen gehen, es spielen verschliffen und psychedelisch die HOLY MOTORS. Irgendwo zwischen tighter Ernsthaftigkeit und bedingungsloser nihilistischer Coolness. Nice.

Kulturbeutel 37/18

Mirko Schwab am Montag den 10. September 2018

Schwab empfiehlt:
Der bessere Schlagzeuger von KSB, Jazzocato Clemens Kuratle, er kann auch Pop. Am Mittwoch mit Guy Mandon im beloved Ross. Bittersweet Synth-phonies, funky Kopfstimme und Falsetto, hintersinnige Texte im Dialekt der neuen Empfindsamkeit und keine Berührungsängste mit den grossen – eben – Popmomenten. Das wird schön.

JJ empfiehlt:
Es gibt ja diese seltsame Bern-Toggenburg-Connection, weiss der Teufel wie die entstanden ist und wann. Jedenfalls ist neuerdings nach Toni Brunner auch Tillmann Ostendarp aka Dj Real Madrid in Bern eingezogen, aber nicht Bundeshaus, sondern mehr so Subkultur. Der drittberühmteste Toggenburger plant nun bereits seinen ersten Coup zur Auflockerung und Öffnung der Berner Kulturszene, kommenden Donnerstag findet die erste Ausgabe von Tillmanns Abendschau im Werkhof 102 statt. Es gibt unter anderem soziokulturell erklärten Feminismus von Poetry Slamerin Lisa Christ, Science Facts von Max Kämmerling und eingeladen zum Deeptalk mit Tillmann sind ganz kosmopolitische Gäste aus Zürich, Innerschweiz, Toggenburg. Hausband der Schau: Die fave Hochzeitsband Frutti di Mare ft Goran Koç. #bethereorbegrüsig

Fischer empfiehlt:
Ein hueren Puff wieder mal in der Reitschule, right? Eine Wiederaufnahme eigentlich, die Show hatten wir doch schon: Ariane von Graffenrieds Genderpuff, dem Jugendclub Schlachthaus auf den Leib geschrieben, kommt zurück. Letzte Chance, dreimal im Tojo, von Donnerstag bis Samstag.

Kulturbeutel 36/18

Mirko Schwab am Montag den 3. September 2018

Schwab empfiehlt:
Die besten Fachidioten rund um den Skiclub Toggenburg sind wieder in der Stadt. Hart einszweidreivier abnerden am Modularsystem – and there’s some good vibin’ improvised music at the end! Profis halt. Namentlich Tilmann & DeAdi sowie Olan Galactica, Rückendeckung sichern vorab Kreuzer & Brequenzer. Knallkopf Tobias Bollo besorgt das Bild. Selbstverständlich im Punto, vorderer Orient 3006, Samstagnacht ab 22:30.

JJ empfiehlt:
Freitagabend
verabschieden sich Rössli und Souli nach zwei Monaten Sommerbeiz mit spicey lateinamerikascher Tanzmusik vom Vorplatz der Reitschule. Die Boys* und Girls* vom Kollektiv haben sich den Arsch aufgerissen für niederschwelligen Gastrobetrieb mit Pizzas aus dem selbstgemauerten Holzofen auf einem friedlich belebten Vorplatz.

Geht hin, aus Solidarität für die übernommene Verantwortung in der schwierigsten und schönsten berner Problemzone und geht hin, weil es wie immer: nice sein wird. Geht hin, damit kein Platz bleibt für Gummischrot, Tränengas, Polizeigewalt.

Fischer empfiehlt:
Das Musikfestival Bern ist plötzlich zu einer intensiven Halbwoche zusammengeschrumpft. Zog es sich früher über gut und gern zwei Wochen, ist nun nach dem Eröffnungsfest am Mittwoch auch fast schon wider vorbei, am Sonntag. Dazwischen gibt’s aber jede Menge neue und alte und unzeitige Musik, und passend zum Thema auch oft zur wunderbarsten Unzeit, zum Beispiel um 5:59 und um 23:59 Uhr.

Die Ursi empfiehlt:
Parteilich sein, mit den Schwächsten, den Armen. Nicht karitativ, sondern auf Augenhöhe und mit Respekt. Das macht die Kirchliche Gassenarbeit Bern seit nunmehr 30 Jahren und ist mittlerweile in der Praxis vorzeigechristlichanarchistisch – es gilt alle Hüte der Stadt zu ziehen.
Und zum Jubiläum geht’s auf Kulturtour. Auftakt ist am Freitag bei der Warmbachbaugrube mit der Fotoausstellung «Ausgrenzung». Geht dort einen heben.

Der Kuratle empfiehlt:
Das Musikfestival, Mit Fokus Berner Münster, dort ist Kurator Daniel Glaus am wirken. Mit der Orgel wie auch kompositorisch am Puls der (Un)zeit. Nicht hip, dafür zeitlos!
Und: best-elle tauft am Freitag ihre Platte in der Cafete.  Die junge Frau hat was zu sagen! Mitnehmen: Skibrille und Gasmaske, falls die Staatsgewalt wieder am Üben ist und ein offenes Herz.

Kulturbeutel 35/18

Mirko Schwab am Montag den 27. August 2018

Schwab empfiehlt:
«Konzert in Punklautstärke. Begleitet von: Getränkekonsum.» Manchmal braucht es wenig Worte, wenns die exakt guten sind. So bei Roger F., der heute Abend im Lehrerzimmer die erste Herbstwoche dieses gottlosen Jahres aufs Erfreulichste eröffnet. Dazu Video und eben.

Kuratle empfiehlt:
Einen Gang in die Heitere Fahne. Dort feiert das Solidaritätsnetz Bern am Donnerstag einen Benefizabend, mit lecker Essen aus der Heiteren Küche und anschliessender Musik von Soulmate Pamela Mendez, Ibrahim Youssef und Shiraz plus Disco!

Der Urs empfiehlt:

Die Zukunft.

In Bern Ost gibt es im Jetzt schon die Zukunft, ein reiner Club der Gegenwart –
Dort laden sie am Donnerstag Princess P und Matto aus Züri West an die Spieler. Schön so und hin da, denn auf dem Parkett sind schliesslich alle gleich –
egal ob im Herzen Gelb-Schwarz
oder Blau-Weiss.

Fischer empfiehlt:
Die Vergangenheit. Ein Triptychon an etwa hundertjährigen Zukünften, die heutiger nicht sein könnten. Die Faust Gottes haut zünftig drauf, mit «Der gelbe Klang» von Wassily Kandinsky, «R.U.R.» (Rossum’s Universal Robots) von Karel Čapek und insgesamt einer schönen Krisenrevue. Premiere am Donnerstag im Tojo.

Kulturbeutel 34/18

Clemens Kuratle am Montag den 20. August 2018

Kuratle empfiehlt: Ester Poly ist Feminismus ohne grosse Worte, dafür mit grosser Musik. Bass-Ass Martina Berther und Drummerin Beatrice Graf überwinden Röstigraben und Generationenunterschiede mit Leichtigkeit. Is it J***? We don’t care! Aber die Radikalität ihrer Musik  hilft sicherlich, die Woche mit dem richtigen Esprit anzugehen. Zu hören heute am NEUSTADT-Lab, um 20:00.

Fischer empfiehlt:
Zweite Woche Kino im Kocher, von Mittwoch bis Samstag. Unter anderem mit dem live vertonten Stummfilm Our Hospitality, dem Gangster-Kult In Bruges und einem Überraschungsfilm zum Schluss. Wetter sollte stimmen.

Die Ursi empfiehlt:
Menschen liegen nicht umsonst an der Sonne, nicht aus purlauterem Ennui im Marzili, im LoBa und im BoGa, so lange sie sich nicht verbrennen und vor allem länger.
Im BoGa aber, diesen Samstag gegen Kollekte und wie gewohnt auf Liegestühlen: «les digitales», das Festival für Elektronisches und Experimentelles, von sechzehnhundert nachmittags bis zehn Uhr nachts. Mit besten Menschen und nahezu besserer Verpflegung. Wer wissen wollte, schon immer, wie Veranstalten sollte, der oder die biege seine Geher ebenfalls unter die Kakteen, zum Anschauungsunterricht.

Schwab empfiehlt:
Wer hat Angst vor dem Popsong? Geht noch was in der so called Independent Rockmusik? High-School-Romantik und Loner-Gitarren, first kiss, last kiss, Kaugummis und Kassetten: Snail Mail und Lucy Dacus sind zu Gast in Bonn diesen Donnerstag.

Kulturbeutel 33/18

Mirko Schwab am Montag den 13. August 2018

Schwab empfiehlt:
Mama Afrika callin’ you back, Liebes – am Freitag machen sie Tropical Night auf dem Vorplatz. Chefdigger Samy Ben Redjeb von Analog Africa, Basels Uhuru Sound Resistance und den Heimbois Uede Suave und Beni Severo kann man also beim Tellerwaschen zuschauen, sich über Cultural Appropriation unterhalten und Toast Hawaii oder auch über typisch Luandische Gitarrensounds der späten Sechzigerjahre. Aber bitte tanzend, sonst macht das alles keinen Sinn.

JJ empfiehlt:
Bit-Tuner am Donnerstag im Rössli und LSD in einer der kommenden Sternschnuppennächte, aber bitte nicht LSD im Rössli während sich Bit-Tuner im Strobo-Licht on Stage eine Flasche Vodka rein ballert, das ist keine gute Idee, ich habe das mal gemacht und seither bisschen Angst vor dem Boy mit den Bässen. Und sonst so: einfach mal bei Radio Bollwerk reinhören, mit LSD am besten zuhause im Internet, ohne LSD besser gleich direkt bei der RBW Sommer Residenz auf der Schütz.

Fischer empfiehlt:
Neben Tanz und Substanz: Kunst, am besten als Marathon, dann kommen irgendwann die körpereigenen Drogen (neben dem Vernissagen-Weissen natürlich). Am Donnerstag eröffnen das Kunstmuseum, die Stadtgalerie, videokunst.ch, Reflector, Bernhard Bischoff (im Progr) sowie Duflon Racz (untere Altstadt) sämtlich neue Ausstellungen. Besonders gespannt ist man auf die République Géniale, für die das Kunstmuseum zusammen mit der Dampfzentrale den Hauptstadtkulturfonds geknackt hat.

Der Urs empfiehlt:
Eine letzte Goldene Stunde Sommer im Bogen 17 am Wohlensee – wenn das Licht kurz vor der Sonnenbiege maximal flach durch die Atmo strahlt und alles so heilandwarm leuchten lässt.
Weil tammi schön dort und weil die Boys und Girls am Kiosquetresen den Preis für die bis und mit stadtweit leidenschaftlichste Gastroarbeit der Badesaison mehr als verdient hätten. Und zwar locker –

big spirit down there!