Archiv für die Kategorie ‘Bücher & Medien’

Bücherkiste: Ginster

Benedikt Sartorius am Sonntag den 5. Januar 2014

Die Beilagen meiner Samstagspresse standen gestern ganz im Zeichen des Jahres 1914, dem Jahr des Kriegsausbruchs. Man las neben den Zeitdiagnosen Namen wie Ernst Jünger, Thomas Mann, Georg Trakl und Erich Maria Remarque und von der Kriegsbegeisterung unter den Intellektuellen.

ginEiner, der damals scheinbar auch befeuert war von der allgemeinen Kriegseuphorie, war der Journalist und Soziologe Siegfried Kracauer. Erst 1928 veröffentlichte Kracauer «Ginster», ein Roman, der die Karriere eines jungen Mannes während dem 1. Weltkrieg nachzeichnet, der so gar nicht dazugehören will, und dem Kategorien wie Männlichkeit oder «das Volk» höchst suspekt sind: «Unsere Armeen sagten sie. Wir sind überfallen worden, wir werden es den andern schon zeigen. Sie waren auf einmal ein Volk. Ginster dachte an Wilhelm Tell, das Wir wollte ihm nicht über die Lippen.»

Kracauer erzählt dieses Dasein im Schatten des Krieges, der immer wieder die Karriere des ambitionslosen und auch ungeschickten Buster-Keatonesken Ginsters berührt, hochkomisch – und natürlich wird dann auch dieser Ginster eingezogen, exerziert im Kasernenhof, entkommt aber der Front noch haarknapp.

Die Stadt Frankfurt, wo «Ginster» zu grossen Teilen angesiedelt ist, las letztes Jahr dieses Buch, das in der FAZ als «eines der verlogensten Bücher der neueren deutschen Literatur» bezeichnet wurde, da der Abstand zwischen der anfänglichen Kriegsbegeisterung des Autors und der autobiographisch gefärbten Romanerzählung dann doch riesengross sei.

Nun, trotz diesem gewichtigen Einwand, halte ich «Ginster» für ein höchst entdeckungswürdiges Buch aus einer Zeit, die dieses Jahr noch ein paar Mal gespiegelt werden wird.

Bücherkiste: 1913

Roland Fischer am Donnerstag den 12. Dezember 2013

1913 – was für ein Jahr! «Der Sommer des Jahrhunderts» nennt es Florian Illies im Untertitel seines Buches. Malewitsch, Kafka, Strawinsky, Hitler – alle haben ihren Auftritt und laufen sich bei Gelegenheit auch mal über den Weg, sei es tatsächlich oder von Illies mit sachter Hand arrangiert. Wie ein Baum voll überreifer Früchte steht das Jahr in der kunst- und wissenschaftshistorischen Landschaft, man braucht bloss ein wenig zu schütteln daran und die Anekdoten purzeln nur so herunter.

So hält es denn auch Illies – und macht es sich dabei etwas gar einfach. 1913 könnte ein wirklich wunderbares Buch sein, wenn sich Illies auf die Kunst der Reduktion verstünde (so wie einige seiner Helden). Aber der Autor und Erfinder der Generation Golf wählt einen allzu munteren Plauderton, der einem bei der Lektüre bald einmal auf die Nerven geht (oder im Jargon der Zeit: einen kurzzeitig zum Neurastheniker macht). Auch der Klatschsucht lässt er allzu bereitwillig die Zügel – und macht aus manchen der grossen Liebesgeschichten der Zeit billige Kioskromanzen. Else Lasker Schüler und Gottfried Benn: «Benn (…) zog mit der Geliebten durch die Nacht, stieg in Dachkammern und in die Keller, lernte zu lieben, lernte zu leben.» Heinrich Mann und Mimi Kanova: «(…) kennengelernt – wie passend – während der Berliner Proben zu seinem Stück «Die grosse Liebe». Sie ist ein bisschen dick. Er nennt sie «Pummi». Aber sie schrieb ihm, wenn er für sie ein weiteres Engagement am Theater besorge, dann werde sie «ihn pflegen wie ein Baby». Das fand er offenbar attraktiv.»

Und auch die vielen Pointen, die dieses eigenartige und kunterbunte Jahr in Hülle und Fülle bereithält und für die Illies durchaus ein Auge hat, bringt er leider selten auf den Punkt, sondern erzählt sie regelmässig den einen Satz zu ausführlich, der den Erzähler ein wenig naseweis wirken lässt. Schade drum. Wer wissen will, wieviel vom sehr heutigen Zeitgeist schon hundert Jahre alt ist, dem sei das Buch trotzdem empfohlen. Die Materialsammlung, die ist Illies nämlich vortrefflich gelungen – ausser vielleicht, dass er den Sommer des Jahrhunderts vor allem in Deutschland und Österreich passieren lässt. Und dass ihn das Neue deutlich mehr interessiert als das Alte, dabei ist dieses magische Jahr doch unter anderem deshalb ein so reiches, weil es so voll ist von beidem.

Der bleiche König (Vol. 1)

Benedikt Sartorius am Mittwoch den 27. November 2013

Die treue Leserschaft dieses Blogs mag sich an einen Beitrag aus dem vergangenen Jahr erinnern und an den Satz: «Fortsetzung folgt, sobald die nächsten 100 Seiten durchpflügt sind.» Nun, ich habe dann die zweiten hundert Seiten von David Foster Wallaces «Infinite Jest» nie gebändigt – und werde nun die ersten Seiten halt nochmals lesen.

dbkDies allerdings erst, sobald ich den «bleichen König» beendet habe. Eben ist der Roman aus dem Nachlass von Wallace auf Deutsch erschienen und wie bereits beim «Unendlichen Spass» gibt es ein sogenanntes «Social Reading». Das heisst: Autorinnen und Autoren berichten über ihr Leseerlebnis, schreiben Beiträge und Anmerkungen.

Allein: Das Social Reading scheint nicht in Fahrt zu kommen (Clemens J. Setz hat sich auch schon seit einem Monat nicht mehr gemeldet), oder ich finde die Beiträge nicht, da ich die App «Readmill» nicht herunterladen mag. Jedenfalls: Ich pflüge mich ganz traditionell durch die Seiten, und hoffe, dass ich dann mehr berichten kann. Ansonsten versuche ichs dann noch mit Wallaces Rap-Buch. Fortsetzung folgt, versprochen.

Bloggen? Kann jeder.

Roland Fischer am Freitag den 11. Oktober 2013

Lisa Steiner, ein tag im atelierOk, das wird jetzt wieder mal ein etwas wilder Ritt. Weil ein Blogbeitrag nämlich kein Magazinartikel ist, man also das Textende bestenfalls schon im Blick hat am Anfang – also spute ich mich mal besser. Wir bekommen demnächst Konkurrenz, zumindest wenn das Crowdfunding noch in die Gänge kommt. Ein neuer Kulturblog für Bern, oder gleich ein Magazin, wenn es nach den Machern geht:

«Seelenreiter» ist ein Online-Magazin für die Stadt Bern in Form eines Blogs. Es versteht sich als eine Art kollektives Tagebuch verschiedener Berner Kulturschaffenden. Offizieller Startschuss ist am 6. Januar 2014, 10.00 Uhr.

Wir werden auf die Uhr schauen. Inzwischen ist man eben noch am Geld sammeln, «dies, weil wir alle Beteiligten für ihre Blogbeiträge (wenigstens symbolisch) entschädigen möchten (was heutzutage im Online-Geschäft ja kaum mehr gang und gäbe ist).» Die paar schon im gediegenen Design erschienenen Beiträge haben jedenfalls noch Luft nach oben, sowohl konzeptionell (was genau will man da? Nabelschau der Schreibenden? Untergrundjournalismus? junge Talente fördern?) wie auch stilistisch. Aber wir freuen uns, weil es ja bekanntlich gut fürs Geschäft ist, wenn sich der Marktplatz füllt.

Ah ja, apropos Markt. Da hat’s ja in den letzten Tagen ein ziemliches Geschrei gegeben in Deutschland, wegen der HuffPo, wie die deutschsprachige Ausgabe der Huffington Post in der Blogosphäre gerufen wird.

Ist es nicht das bevorstehende Ende des Journalismus, wenn Journalisten und andere Autoren für eine Redaktion schreiben sollen – und ihre einzige “Bezahlung” ist die Aufmerksamkeit und ein bisschen was vom Ruhm, den ein großer Name abstrahlt? Am Tag 1 der HuffPo zeigt sich vor allem eines: Es war die falsche Diskussion […]. Die eigentliche, viel wichtigere und ganz simple Frage lautet vielmehr: WAS SOLL DAS, HUFFPO?

Blogger Christian Jakubetz fand den Start der amerikanischen Journalismus-Rettungsinsel in Deutschland offenbar nicht so berauschend. Und macht gleich den saloppen Umkehrschluss: Wer bezahlt wird wie ein Praktikant, liefert auch Arbeit wie ein Praktikant:

Eine krude und aufmerksamkeitsheischende, in weiten Teilen aber substanzlose Mischung aus Focus Online und Bild, die aussieht, als sei sie von Praktikanten zusammengestopselt worden – das hat der deutsche Medien-Regenbogen nun wirklich nicht gebraucht.

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«Vergessene» Bücher

Benedikt Sartorius am Mittwoch den 4. September 2013

Wohin mit unliebsamen Büchern? In den Reisekoffer einpacken – und im Hotel «vergessen». Dies ist eine gerne praktizierte Tätigkeit, sofern man zu den Unglücklichen gehört, die unter dem Weihnachtsbaum wieder nur die Steve Jobs-Biografie, die gesammelten Schriften von Eric Emmanuel Schmitt, Paulo Coelho oder EL James gefunden haben.

fifty-shades-freedNun publizierte die Billig-Hotelkette «Travelodge» eine Hitparade von den Büchern, die in ihren Etablissements am meisten liegengelassen werden. Wenig überraschend sind die «Fifty-Shades»-Romane sehr prominent vertreten. Doch auch der grosse Gatsby taucht auf – wohl, weil er zu «boring» ist.

Ich, ich habe noch nie bewusst ein Buch in einem Hotel vergessen, wohl aber freundlichst weiter verliehen – oder im Kellerabteil verstaut. Auch ein Weg, unliebsame Bücher zu bestrafen. Vorsorglich packe ich aber «F» ganz unverdächtig in meinen nächsten Reisekoffer ein, keine Frage.

Meistermachwerker Kehlmann

Benedikt Sartorius am Montag den 2. September 2013

Er ist wieder da: der Autor, der mir ärgerliche Lektürier-Stunden, vor allem aber unendlichen Spass beschert. Daniel Kehlmann heisst der nicht mehr ganz junge Weltschriftsteller des immer noch guten «Die Vermessung der Welt», dessen neues Buch «F» ich unweigerlich am Erscheinungstag erstehen musste.

Ich und Kehlmann haben eine sonderbare Beziehung. Denn seit der «Vermessung der Welt» war ich doch einigermassen begeistert und kaufte mir dann pflichtbewusst den Nachfolgeroman «Ruhm», in dem sich der Autor leider zünftig verrennt – mit Geschichten, die so augenscheinlich und plump miteinander verwoben sind, dass sich der ernsthafte Leser zunächst ärgerte. Später stellte sich «der Roman in neun Geschichten» als Fundgrube des unfreiwilligen Humors heraus, als Buch, das zum Allheilmittel in der WG-Buch-Apotheke wurde und immer wieder zum fröhlichen Rezitieren und Lachen einlud.

kehlUnd nun ist er der Autor, der jahrelang an meiner Zimmertür klebte, wieder da. Leider kam ich in «F» noch nicht weit, da Kehlmann nahtlos an «Ruhm» anknüpft, mit Sätzen wie den folgenden: «Martin war es, als hätte sein Dasein sich gespalten. Er sass hier, aber zugleich lag er auf dem Asphalt, reglos und verdreht. Ihm schien sein Schicksal noch nicht ganz entschieden, beides war noch möglich…» Noch besser: «Über die Schaufenster am Strassenrand glitt das Spiegelbild eines Autos: verzerrt, gestreckt, zum Halbrund gekrümmt.» Oder: «Ein Mann war das, der auch ein anderer hätte sein können; ein Mann, der aussah wie irgendeiner der vielen Menschen auf der Strasse, in der Bahn, irgendwo.»

«Ich» oder «er» ist im neuen Kehlmann also einmal mehr ein anderer, das wird für jeden Leser und jede Leserin auf den ersten fünf Seiten klar. Und für jene, die das angedachte Identitätsproblem nicht klar wird, hat der Autor zur Sicherheit auch noch zwei sehr schwer unterscheidbare Zwillinge eingebaut, die ständig dassselbe denken, «auch wenn es sehr kompliziert ist». Kurz, das Buch hält wiederum viel Material für lustige WG-Abende bereit – zur grossen Freude meinerseits.

Städteranking

Roland Fischer am Mittwoch den 21. August 2013

Städte haben ihre Zeit, als literarische Kulissen, als Sehnsuchtsorte, als politische Brennpunkte. Und so finden sie unterschiedlich oft ihren Weg zwischen Buchdeckel, manche erleben solcherart ihren allmählichen und schön archivierten Niedergang, andere tauchen auf wie aus dem Nichts und sind urplötzlich Teil des kulturellen Korpus. Nachvollziehen lassen sich diese Konjunkturen mit Googles Ngram Viewer, der sich ungerührt und regalkilometerweise durch Buchseiten zählt. Schön aufbereitet hat das unlängst der Grafiker Edgard Barbosa, gefunden bei Gizmodo:

“It was interesting to see how interest in cities are always constant, while differing from era to era,” comments Barbosa. “Also, there’s much to be said on historical facts, and books written about cities.” Interesting though it is, it’s only half the story: N-Gram also offers corpuses of books written in other languages, which means that some intrepid data nerd could do the same analysis for, say, Chinese literature.

Der unerschrockene KSB-data nerd hat das mal für die Schweiz versucht, in drei Sprachen. Nicht uninteressant:

deutsch
français
english

Aus der Stadt für die Stadt

Christian Zellweger am Mittwoch den 31. Juli 2013

Alle wollen sie in die Stadt, sagen die steigenden Mietzinsen und auf tiefem Niveau stagnierenden Leerwohnungsbestände. Alle träumen sie vom Land, sagen die Verkaufszahlen von Magazinen wie Landlust und Artverwandte, deren stetiger Anstieg sich vor der Mietzinsentwicklung nicht verstecken muss und die längst kein unbeleuchtetes Phänomen mehr sind.

Wenn doch die Stadt für so viele der bestimmende Lebensraum ist, warum gibt es zu diesem Thema denn eine Lücke im Kiosk-Gestell? hat sich eine Gruppe Stadtbewohner in Berlin gefragt und als Antwort das Magazin Stadtaspekte erdacht.

Finanziert haben sich die Macher ihr Vorhaben in erster Linie mit Crowdfunding – und vorerst durch die Gratisarbeit ihrer Autoren, die sie ebenfalls durch Aufrufe im Internet finden. Dazu gehören journalismusfremde Fachleute wie Sozio-, Bio- oder Ethnologen oder Stadtentwickler.

Stadtaspekte versteht sich nicht in erster Linie als Gegenbewegung zu den Land(ge)lüsten. Dafür beinhaltet das Heft auch zu wenig Veranstaltungs-, Brunch-, Shopping- und Ausgeh- und andere Hedonismustipps.

Vielmehr gibt es Bilder, Reportagen und Analysen, etwa zu russischen Künstlern, die ihre Stadt Moskau lebenswerter machen wollen oder “Hausbesetzer vs. Hauswächter – Wem nützen ungenutzte Räume?” Eine Frage, die auch in der Freiraumdiskussion unserer kleinen Stadt spannend sein könnte.

Zu kaufen gibt es das Magazin erstmal an einigen Kiosken in Deutschland – und über das Internet.

Brutale Architektur

Roland Fischer am Dienstag den 30. Juli 2013

Man vergisst ja mitunter, dass Bern durchaus Potential zur Architekturpilgerstätte hat. Nicht aktueller Häuser wegen allerdings, die sind irgendwie zu unentschlossen, die wollen nie so richtig, was sie wollen. Dabei war Bern mal kühn, was Architektur anging, kompromisslos, oder aber: brutal. Mein Lieblingsarchitekturblog erinnerte mich kürzlich daran:

Heute, lange nach den Atelier5-Hochzeiten, sieht Brutalität dann eher so aus – und will eben gar nicht mehr richtig brutal sein:

Beispiele wie dieses (die Genossenschaftsüberbauung Crescendo an der Freiburgstrasse) gibt es zuhauf, formal immer so ein wenig frech, aber doch nicht zu sehr. Das ergibt im Resultat dann städtebauliche Tristesse, nur behelfsmässig als Modernität (oder Zeitgemässheit oder Rationalität oder was auch immer) getarnt.

Was Brutalismus mal bedeutet hat und warum die Idee nach wie vor sehr einflussreich ist zeigt eine anregende neue Ausgabe des Architekturmagazins CLOG. Die Publikation betreibt keine architektonische Heldenverehrung (es ist ein offenes Geheimnis, dass der Brutalismus unter Architekten Kultstatus geniesst), sondern fragt, was mit den Gebäuden und Ideen aus den 60er und 70er Jahren passiert ist inzwischen. Und warum Beton manchmal sehr gut – und manchmal auch eher schlecht altert.

Pump up my life

Miko Hucko am Donnerstag den 25. Juli 2013

Sammeln und Tauschen war gestern, heute spielen wir Teilen und Leihen. Wir? Nun, jedenfalls könnte Bern das seit ungefähr einem halben Jahr spielen. Pumpipumpe heisst die zündende Idee, die drei kreative Köpfchen in der Mittelstrasse hatten.

Wir alle besitzen irgendwelche Gegenstände, die wir höchstens einmal im Jahr verwenden, so geil ist Raclette im Sommer dann halt auch nicht. Jetzt kommen wir schon zum Kern der Idee. Wir könnten diese Gegenstände ja einfach mit anderen teilen, anstatt sie im Schrank verrotten zu lassen, oder? Kurz: Kommunismus für Anfängerinnen und Anfänger.

Damit andere wissen, was im Teilangebot steht und mit An-/Nachfrage kommen kann, gibt es hübsch designte Kleber für den Briefkasten. Das kann dann zum Beispiel so aussehen:

Voilà. Ob’s funktioniert, ist dann die andere Frage. Damit meine ich nicht, dass nicht genügend ambitionierte Menschen zu finden wären, die die Kleber auf ihren Briefkästen anbringen (auch wenn ich bisher zugegebenermassen noch keinen live gesehen habe), sondern eher: Kommt auch wirklich jemand klingeln und fragen? Für unsere Offenheit sind wir Schweizerlis ja dann nicht wirklich bekannt. Aber vielleicht kommen ja wenigstens die Nachbarsleute.

Darum interessiert mich das ganze noch mehr und ich will den Selbstversuch starten – wie lange dauert es, bis jemand mir total Unbekanntes etwas von mir ausleihen will? Bei mir gibt’s übrigens Fondueset, Nähmaschine und Gameboy (wenn ich ihn denn entbehren kann).