Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Musik von der Strasse

Milena Krstic am Mittwoch den 5. März 2014

Es war dann doch nicht die Guggenmusig, nein, es war viel besser: Der Luzerner Cello Inferno spielte heute auf Berns Strassen. Scheppernd, schleifend, ächzend, so klingt Marcellos Blues aus der Hölle. Das war wunderbar unterhaltend an so einem Mittwochnachmittag. Und sowieso, wer Bart trägt und Gitarre spielt – genauer noch eine Cigar-Box Guitar – kann kein schlechter Mensch sein.
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Auf Brocki–Tour

Milena Krstic am Donnerstag den 27. Februar 2014

Mixtape FrontEs geschah auf einer meiner Brockenstuben-Touren durch Bern. Da habe ich ein Mixtape gefunden, gebrannt auf CD. DJ Funkmaster Flex – fragen Sie nicht, ich kenne ihn auch nicht – hat ein paar Tracks zusammengetragen, und dazu ein eigenes Cover gebastelt. Darauf abgebildet, zwar klitzeklein, aber immerhin: ein Snowboarder. Das weckte Erinnerungen. Zum einen FUNK, zum anderen SNOWBOARD.

Ich war gefährlich jung und meine erste grosse Liebe liebte den Funk und fuhr Snowboard. Er war es schliesslich, der mir Prince näher brachte (he still makes me dance).

Die Verkäuferin hat mir DJ Funkmaster Flexs CD geschenkt, da sie «gebrannt» sei. Ich dachte dann so bei mir, dass die wilden Zeiten des Meisters vorbei sein mussten, denn mit CDs legt heute kein DJ-Mensch mehr auf. Ist er in ein Reihenhaus am Stadtrand gezogen und hat mit Plunder gefüllte Kisten zur Heilsarmee-Brockenstube im Breitsch gebracht?

Viele Fragen und noch viel mehr Trouvaillen, über die man Geschichten zusammendichten könnte. Vielleicht eröffne ich auch eine neue Rubrik, «Auf Brocki-Tour» oder so. Aber das weiss ich jetzt noch nicht. Das ist ja erst mein Anfang hier.

Mixtape FlipsideOh, und sehen Sie, ein Auszug aus der Trackliste des DJ Funkmaster Flex (leider ohne Prince):

Biz Markie – Make The Music With Your Mouth

DJ Cool – 20 Minute Workout

Run-D.M.C. – Peter Piper

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Mit diesem Beitrag begrüssen wir Frau Krstic auf unserem kleinen Kulturstatt-Dampfer. Herzlich Willkommen!

Der letzte Schrei: ein Abgesang.

Miko Hucko am Dienstag den 25. Februar 2014

Das Tsunderobsi, die offene Bühne im Schlachthauskeller, hat gestern seine letzte “richtige” Ausgabe erlebt. Richtig deshalb, weil es die letzte offene Bühne im eigentlichen Sinne war, aber am 12. April noch eine grosse Sause oben, im grossen Schlachthaus, stattfinden wird.

Nach fast vier Jahren, einem Burgerpreis, geschätzten 200 oder mehr Darbietungen und unzähligen Wortwitzen, Rätseln, Gedichten und Liedern mit denen die Moderation stets gespickt war, hat J&J, das OrganisationsModerationsAllesTeam erst mal genug. Verständlich: So eine offene Bühne kommt nicht ohne viel Schweiss und manchmal auch mit ganz viel Verantwortung daher. Schliesslich haben auch Jacqueline Schnyder und Julia Geiser noch anderes vor in ihrem Leben, oder, wie es gestern so schön hiess, müssen sich nicht ewig im Keller verkriechen.

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In meine Erinnerung gekrochen haben sich unzählige einmalige Momente, irgendwo zwischen Spoken Word, Kleinkunst, Musik, Performance – der Mix am Tsunderobsi war wilder als an den meisten offenen Bühnen, das Publikum stets zum Mitmachen bereit, die Stimmung lustig und liess doch Platz für Ernsthaftes, Politisches, Abgedrehtes. Wahrhaft Tsunderobsi.

Unvergessen bleiben für mich die Lesungen von Aziz (mittlerweile Dank den Schweizer Migrationsbehörden trotz ausgezeichneter Integration nicht mehr hier), die zertrümmerte Gitarre von Micha Glatthard, eine Gedichtelesung aus dem TipTopf, das Lied über Ougadougou, die zynischen Kabarettisten, aufdringlichen Soloperformerinnen, gewieften Liedlimacher und und und und und

Liebes Tsunderobsi: Du hinterlässt ein Loch im Kulturleben der Stadt. Wer es wohl zu füllen vermag?

Die Raum-Transformer (7)

Christian Zellweger am Freitag den 21. Februar 2014

Das experimentelle Kunstprojekt Transform mit dem programmatischen Titel Versuchsanordnung 3 öffnet heute Abend zum siebten Mal die Türen. Kunstschaffende aus den Bereichen Musik, bildende und darstellende Kunst werden jeweils für eine Woche zusammengeführt, um in und mit den Räumen der ehemaligen Schokoladen Tobler Fabrik zu arbeiten. Woche für Woche berichten uns die Initianten, wie es an der Güterstrasse 8 aussieht – und wie sich die Räume transformieren. Der Wochenbericht von Franz Krähenbühl:

Vermutlich liegt es in der Anlage von Transform selber, dass zwischen den intensiven Arbeitstagen unter der Woche, den daraus entstandenen Elementen und dem am Freitag Abend einsehbar gemachten Zustand der Räume eine gewisse Diskrepanz herrscht. Die Wochen sind geprägt von einer Vielzahl Diskussionen. Dabei lernen sich die Kunstschaffenden untereinander erst einmal kennen, befassen sich mit den Räumen und den von Transform gesetzten Rahmenbedingungen.

Es wurde auch diese Woche viel gerungen um gemeinsame Entscheide, denn individuell konzipierte und ausgeführte Arbeiten haben alle Einfluss auf den Gesamteindruck am Freitag. So wurden diese Tage manche Ideen besprochen, die nicht selten im Plenum verändert oder gar verworfen wurden.

In der Konsequenz daraus sind zwar von den Kunstschaffenden dieser Woche Sarina Scheidegger, Kaspar König, Karin Kurzmeyer und Yves Mettler einzelne Arbeiten entstanden, die aber durch die kollektive Debattiermühle kaum als autonom und unabhängig verstanden werden sollten. Auch kulturelle Unterschiede gab es zu verhandeln und bisweilen zu überwinden.

Scheinen Fragen der Repräsentation in den verschiedenen Disziplinen längst ausgehandelt, schüren Fragen der Inszenierung insbesondere bei Vertreterinnen und Vertreter der bildenden Kunst ein Unbehagen, während dem sich über deren Existenz im Theater bereits einen Konsens gebildet hat.

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Inhaltliche und formale Rahmenbedingungen sowie fixe Ablaufmuster, die teilweise bewusst von Transform gesetzt wurden und andere, die sich über die Zeit eingeschliffen haben, wurden von Sarina Scheidegger, Kaspar König, Karin Kurzmeyer und Yves Mettler einer kritischen Überprüfung unterzogen. Sie bemerkten, dass es letzten Freitag eine unglückliche Trennung von Kunst und Event gab.

Die Interventionen und Eingriffe von dieser Woche zielen darauf, das Verhältnis von Prozess, Produkt und Präsentation zu beleuchten. Was wird wie gezeigt? In welchem Zustand der Vollendung befinden sich die Arbeiten, beziehungsweise wann ist ein Prozess beendet und welchen Einfluss hat das Publikum darauf? Dies sind Fragen, die hoffentlich heute an der Güterstrasse 8 zu weiteren Diskussionen führen.

… und soviel darf verraten werden: Wer sich an der Bar über die fehlenden Salznüsse ärgert, wird noch immer nicht erhört. Die Kunstschaffenden dieser Woche bieten dafür eine andere Form der Bedürfnisbefriedigung.

Türöffnung und Bar: 19.30 Uhr
Wochenprotokoll: 20 Uhr
Konzert: 22 Uhr, mit Die Astronauten (Patric Marino und Oli Kuster), anschliessend DJ Peppone

Diese Woche vor Ort: Sarina Scheidegger, Kaspar König, Karin Kurzmeyer und Yves Mettler. Dokumentation Pius Bacher und Mauro Schönenberger. Diskursbegleitung Simona Travaglianti

www.transform.biz
Und wir planen eine Publikation der Versuchsanordnung 3. Mit Ihrer Hilfe gelingts!

der Traum von der ewigen Jugend

Miko Hucko am Samstag den 1. Februar 2014

Vampirfilm! Ich habe mich sehr gefreut auf “Only Lovers Left Alive”  – das Konzept klingt grossartig: Vampir_innen führen ein normales Leben, eine Art Alltag des Unalltäglichen, und versuchen, sich mit der heutigen Welt zu arrangieren. Noch dazu: der Film ist von Jim Jarmusch, bekannt für seine eher antiklimaktischen Filme, die eher Situationen und Bilder betonen, ein Werden im Sein.

Die guten Seiten sind vor allem die zwei Hauptdarstellenden, sowohl Tom Hiddelston (bekannt als Loki aus The Avengers und bereits mit grosser Tumblrfangemeinde beschenkt) als auch Tilda Swinton – beide nicht nur wunderschön sondern auch wundermelancholisch, leicht, ja, das Vampirsein nehme ich ihnen ab.

Vieles spricht für einen Film zum Gernhaben – aber leider auch viel dagegen. Vor allem ein Stilmittel, das alle paar Minuten wieder verwendet wurde, um OMG zu zeigen, wie ALT diese Vampirlis schon sind. Immer wieder wurden wahllos Wissenschaftler (sic) und Künstler (sic) aus den letzten paar Jahrhunderten genannt, denen die Hauptfiguren bereits begegnet sind (Einstein), mit denen sie befreundet waren, denen sie ihre eigenen Kunstwerke untergejubelt haben (Strauss). So ist zum Beispiel der beste Freund des Paars Christopher Marlowe, der immer noch lebt, ein Vampir natürlich, und ja, wow, er war im Fall Shakespeare! Einer der ältesten Konflikte unter historisch orientierten Literaturwissenschaftler_innen wird hier genommen und auf plumpe Art und Weise gelöst. Und das nicht in einer Anspielung am Rande, wie sie zu Beginn fällt, sondern in Hamletwitzen, Sonettenwitzen, Romeoundjuliawitzen. Ach ja, um die Palette der munteren Anspielungen nicht incomplete zu lassen: Die Hauptfiguren heissen Adam und Eve.

Ob nicht Jim langsam selber etwas alt wird? So jugendlich, wie sich der Film zu geben versucht, ist er mitnichten.

Ghüdersack bei Sonnenuntergang

Christian Zellweger am Donnerstag den 23. Januar 2014

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Jetzt wo das Wasserwerk definitv Schluss gemacht hat und die Nachtbubentriade aus Lärm, Sprayereien und Abfall weiterzieht, wird die Welt in der Matte wohl ein Stück heiler. Das kann man gut oder schlecht finden, den 3000-Kilo-Abfallsack (oder doch Liter? Und wirklich 3000?), der neuerdings im Quartier steht, brauchts jedenfalls nicht für die Spuren der Nacht.

Er ist auch kein Kunstwerk im eigentlichen Sinne, obwohl man den Umgang mit der Litfasssäule durchaus «bespielen» nennen darf.

Es ist ganz einfach wieder mal das Naturhistorische Museum, das da auf sich aufmerksam macht.

Damit wäre der Fuchs schon mal da in der Matte. Fehlt noch der Hase.

Wenn Asterix niemanden mehr pikst

Miko Hucko am Mittwoch den 15. Januar 2014

Achtung, Wortspiel. Es geht um den neuen Band meiner liebsten Kindheitsserie: «Asterix bei den Pikten»(falls Sie sich je gefragt haben sollten, woher all die Inspiration zu schlechten Wortwitzen und billigen Reimen kommt, meine andere Lieblingsserie war Globi). Der erste Band, zu dem Goscinny und Uderzo nur mehr Pate stehen, der eine gar vom Himmel her.

Was bleibt? Die klassiche Asterix-Dramaturgie, mit deren Bausteinen sich ein Band locker füllen lässt. In Kürze: Ganz Gallien? Nein! Dorfidylle, Dorfschlacht, Wildschweinjagd. Ein Ereignis von aussen, meist ein Fund auf der Jagd. Diskussion mit dem Chef und Miraculix. Asterix und Obelix machen sich auf eine Reise (manchmal darf auch ein anderer Dorfbewohner sie begleiten), der Barde singt zum Abschied und wird verprügelt. Asterix und Obelix treffen unterwegs die Piraten, von denen der Schwarze schreit und der alte einen lateinischen Spruch fahren lässt. Römer mit lustigen Namen (diesmal, nicht ganz so gelungen, Schnapschus) werden von Asterix, Obelix und ihren neuen Verbündeten verprügelt. Welt gerettet, unsere Helden kommen nach Hause, es gibt ein grosses Festmahl mit Wildschweinen (in den neueren Bänden sitzen die Frauen mit am Tisch! oha!), ein Feuer in der Mitte, die Nacht bricht ein über unserem Lieblingsdorf in Aremorica.

Diesem Prinzip wurde im neusten Band Rechnung getragen. Was fehlt sind spannende Wortwitze, Mehrdeutigkeiten, Bezüge zu politisch-historischen Figuren und Kontexten. Und vor allem eine wirklich interessante Handlung, ein Plottwist. Das Salz in der Suppe, ein Versuch von Subversivität, ach, irgendwas. Die Handlung ist nichts weiter als ein klassischer Damsel-In-Distress-Trope (Retten der entführten Prinzessin! die Arme!) und die einzige Institution, die eins auf die Rübe kriegt, ist die Volkszählung. Dabei finde ich, dass gerade diese fixen Bausteine die Stärke der Asterix-Serie sind und den Spielraum zur Abründigkeit öffnen. Auf die Weise, wie sie bei den Pikten verwendet wird, mutiert die Geschichte um die sich widersetzenden Gallier zu einer Karikatur ihrer selbst.

Achtung: «Kulturkonzept»

Christian Zellweger am Dienstag den 7. Januar 2014

Es ist zu einem Reizwort in der Berner Kulturdiskussion geworden: Das Kulturkonzept. Viele sehen ein solches Papier als unabdingbare Grundlage für die Verteilung der Fördergelder, Berns Kultursekretärin Veronica Schaller betont jedoch bei jeder Gelegenheit, Inhalte seien ihre Sache nicht, da sollen sich die Kulturschaffenden drum kümmern.

Das tun sie nun – mit einem ehrgeizigen Fahrplan. Bis im Juli schon soll eine Grobvariante stehen. Wer mitmachen will, kann das tun, die richtige Adresse lautet: www.kulturkonferenz.ch

Vorerst sollen Beiträge und Ideen gesammelt werden, Anfangs März findet eine «echte» Kulturkonferenz statt, ab April wird in Fachgruppen aus Interessierten diskutiert und im Juli eben will man dann eine erste Version dieses ominösen Kulturkonzeptes präsentieren können.

Ein grosses Projekt für eine Stadt, die sich offensichtlich so schwer tut damit, substanziell über Kultur zu diskutieren und nicht nur immer über Subventionen oder einen kaum definierbaren Kultur- und Kunstbegriff.

Eine schöne Gesprächsgrundlage wäre ein solches Papier sicherlich. Breit abgestützt ist die Idee der Kulturkonferenz mit Bekult, Progr, Kunstmuseum, Ensuite, Kornhausforum und anderen schon mal. Ob sich in der einigermassen zersplitterten (oder: verschachtelten) Berner Szene die erwünschte Diskussion ergibt, wird sich zeigen.

Sie werden nicht glauben, was in einem Berner Kino passiert ist

Christian Zellweger am Freitag den 3. Januar 2014

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Es war eine dramatische Szenerie am gestrigen Berchtoldstag im Foyer des CineMovie: 20 Minuten vor Filmbeginn reichte die Schlange durch den ganzen Raum, die grünen Sitze auf dem Display bei der Kasse wurden immer weniger, derweil immer noch erstaunte Leute zur Tür reinkamen.

Während die Spätergekommenen gar keine Aussichten auf einen Platz im Film hatten, entpuppte sich das Drama für den Berichterstatter als Kleinst-Tragödie: Kurz bevor es an ihm gewesen wäre, wurden durch eine verfallene Reservation vier Plätz frei. Dumm nur, dass die Person einen Platz weiter vorne in der Schlange mittlerweile zwei Freunde eingeschleust hatte.

Zu Zweit war der letzte freie Sitz einer zu wenig. Kurz: Wir können hier und heute nicht berichten, wie der neue Jarmusch-Film Only Lovers Left Alive ist.

Ein Trost bleibt: Vielleicht ist ein solcher Start ein gutes Omen für das Kinojahr 2014.

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Ach, kennen Sie den: «An Upworthy-Journalist walks into a bar and won’t believe what happens next.»

Meine Momente im Kulturjahr 2013 (3)

Miko Hucko am Samstag den 28. Dezember 2013

Höhenflüge Überflieger Katharsis?
Blieben für mich im Jahr 2013 irgendwie aus, wenn ich mich an das Jahr zurück zu erinnern versuche, kommt erst mal gar nichts. Aber auch dieses Ausbleiben der Momente kann als Moment gelesen werden, ein Moment des Durchschnittlichen.

Bei tieferem Graben fällt mir dann doch einiges ein, das nicht unerwähnt bleiben darf, ja, das doch ganz gut ganz gross war. Ich versuche, chronologisch durchzugehen. Angefangen hat das Kulturjahr 2013 für mich mit einer wunderbaren Platte, ja, mit dem besten Album, das eine meiner Lieblingsbands herausgebracht hat: Wie wir leben wollen von Tocotronic. Schön hier nicht nur die vielschichtige Musik, Dirk von Lowtzows frisch gefundene Liebe zur Melodie (wirklich!), sondern auch die optimistisch angehauchten Texte.

Musikalisch sonst diese Songs.  Alle fünf, despite the Kitsch.

Theatermässig haben mich diese Spielzeit vor allem Produktionen aus dem niederländisch-flämischen Raum besonders inspiriert und berührt, zum einen Schwalbe spielt falsch, das am AUAWIRLEBEN zu Gast war und mit Prügelei Rangelei Direktheit Spiel auftrumpfte, zum anderen die Wijksafari von Zina/FemaleEconomy, der beizuwohnen mir in Utrecht vergönnt war. Was ich sonst auf Berns Bühnen und Gassen zu sehen bekommen habe, war viel Mittelmass, und einige seltene, kleine Perlen:  So zum Beispiel die Zwischennutzung des Co-Labors an der Seftigenstrasse, die Heitere Fahne im Allgemeinen und den Skateboardfilm Bearings.

Entweder ich war immer zur falschen Zeit am falschen Ort, habe alles Herausragende vergessen oder, tatsächlich: Das grosse Leuchten blieb aus. Im neuen Jahr, ich glaube daran. Ich fühle es. Und dann ist’s nicht mehr so,  sondern wie in einer Stadt.