Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Innen und Aussen und Innen

Miko Hucko am Samstag den 26. Juli 2014

Ich ziehe meinen Hut, auch wenn ich keinen trage, ich ziehe ihn vor SKILT. Weil sie ohne grossen finanziellen Rückhalt, aber mit viel Engagement und Freude an der Sache eben eine genau solche ins Rollen gebracht haben: Bereits zum zweiten Mal hat die Gruppe um Elisabeth Cäsar und Bernhard Schneider ein Theaterfestival im Progrhof (und diesmal auch in der Stadtgalerie) organisiert. Nichts grosses, nichts lautes, und vor allem darüber, ob es jetzt wirklich Theater war, wurde – wenn auch ein bisschen gar forciert – diskutiert.

Ich werde jetzt ein bisschen die Bilder sprechen lassen – alles in allem kann ich sagen, dass ich einen abgerundeten und anregenden Abend verbracht habe, auch wenn ich nicht alle Programmpunkte gleich gut verstanden habe, geschweige denn, dass sie mir alle geschmeckt hätten. Es ist halt nicht alles Kunst, was brennt.

hariGregory Hari, nach einem stummen Spaziergang die erste Performance des Abends.

popcornLöschaktion: Es passiert öppis. Zum Beispiel, dass die Pfanne zu brennen beginnt, von der vorher noch so hübsch das Popcorn geflogen kam.

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wenn Frau Meier wieder mal

Miko Hucko am Dienstag den 22. Juli 2014

oder es kann auch die vielbeschimpfte Gentrifizierung gewesen sein, klar. Wir in Bern wissen ja: Das Clubsterben ist ein Problem, gegen das wir noch keine Lösung gefunden haben. Die Krankheit schein mindestens so gefährlich zu sein wie die Vogelgrippe, greift sie doch rasend schnell auf andere Städt über.

Jetzt scheint sogar die international anerkannte Partystadt Berlin betroffen. Da dachte ich, wenigstens eine Stadt habe ihre Viren im Griff (allerdings habe ich erzählt bekommen, man habe vo letscht einen Kinderspielplatz wegen der Lärmbeschwerden der Anwohnenden schliessen müssen. hoppla). Und wenn man sich die Neubauten und Renovationen rund um die Revaler Strasse so anschaut, hat das früher oder später wohl kommen müssen.

clubsterben

Wenigstens gibt es eine Performance dagegen.

KAA

Miko Hucko am Dienstag den 15. Juli 2014

Wir kennen schon zur Genüge: Kunst am Bau und Kunst an der Strasse, beide gut zusammengefasst mit Street Art. Ich plädiere für die Einführung eines neuen Genres, das gleich mehrfach zu kreativen Auswüchsen führen kann. Kunst am Auto, kurz KAA (nicht zu verwechseln mit kA, aber die haben wir ja alle hier). Ein weiterer Unterzweig der Street Art.

Jetzt ist das natürlich nichts neues, sein Auto zu bemalen (oder, wie das mein Nachbar getan hat, zu bestickern). Aber Street Art an sich war genau genommen nie neu, weil Häuser haben schon seit längerem hübsche Reliefs oder anderweitig schmückende Malereien. Es geht mir bei Benennung dieses Genres darum, das Nachdenken und Nachmachen solcher Dinge aktiv zu fördern und nicht, das Ei neu zu erfinden (oder das Huhn oder das Feuer oder das Rad).

Grundsätzlich lassen sich zwei legale Formen von KAA benennen und eine illegale. Die illegale werde ich nicht weiter besprechen, um Diskussionen zum Privateigentum nicht weiter anzufeuern. Wenn wir gerade dabei sind, nur kurz dies: Ich halte brennende Autos für ein starkes Ausdrucksmittel, getraue ich mich aber nicht, eines anzuzünden, da ich viele Freunde habe, die eine Beschädigung ihres Autos für einen Angriff auf ihre Persönlichkeit halten würden. Ein toller Song.

Legale Variante eins. Sie bemalen ihr eigenes Auto. Am besten mit widersprüchlichen Sachen, da haben auch die Wächter_innen des Strassenverkehrs ein bisschen was zum nachdenken.

autokunst

Legale Variante zwei und vor allem für alle, die kein Auto haben geeignet: Sie bringen nicht-permanente Sachen an fremden Autos an und warten auf Reaktionen. Auch hier gilt: Je kryptischer desto Kunst. Hier mal ein Beispiel (ich kann mir noch andere gute Dinge vorstellen wie rote L’s oder diese Magnetli mit Wörtern vom Kühlschrank oder für die ganz performativen einen gefakten Liebesbrief mit Telefonnummer). Hauptsache die Stadt mal anders verschönern.

autokunsauch

Oder vielleicht handelt es sich hierbei auch nur um eine Geheimnachricht. Wer weiss, wer weiss.

Marina, Marina, Marina…

Roland Fischer am Freitag den 11. Juli 2014

Marina, was machst du bloss? Wiederaufführungen alter (und schon damals nicht wirklich guter) Performances «in collaboration with adidas»? Ein Kunstvideo voller Brands, das MAI-Logo und Adidas-Streifen – da haben wir dann nochmals eine andere Variante der kompletten Sinnentleerung, die Abramovic derzeit ohnehin nur noch zu interessieren scheint. Hier gibt’s Einblicke in das noch bis im August laufende 512-Stunden-Meditationsseminar in der Serpentine Gallery in London (Abramović ist Nichts, großgeschrieben, und mit Körper. Mehr wäre, in diesem Fall, mehr.).

Bücherkiste: Ceci n’est pas un roman policier

Miko Hucko am Mittwoch den 9. Juli 2014

Ja, es ist wahr, und ich bin immer noch ziemlich stolz: Ich habe ein Buch auf Französisch gelesen. Ein über 800 Seiten starkes und noch dazu eines, das einen Preis von der Academie Française erhalten hat. Richtige Literatur also! und es war gar nicht so schwierig.

La vérité sur l’affaire Harry Quebert heisst der Roman, geschrieben hat ihn der Genfer Joël Dicker – ein weiterer Grund zum Lesen. Weil wann haben wir das letzte Mal so etwas richtig Lustiges und Spannendes aus dem Schweizer Literaturzirkus unter den Augen gehabt? Eben. Ja, die Spannung. Man könnte eben meinen, es sei ein Krimi, oder ein Thriller, weil weglegen konnte ich das Buch wirklich nicht. Und es entfaltet sich auch eine Art Kriminalgeschichte, aber halt eher so eine der Sorte Twin Peaks. Ein kleines Dorf im Norden der USA, die Leiche eines jungen Mädchens, das ganze Dorf könnte es gewesen sein, ein Diner, in dem alle immer sitzen, Wälder und Meer. aber keine Donuts. kein FBI. nur State Police und ein überaus hartnäckiger Schriftsteller, unsere Hauptfigur, die zugleich damit hadert, ihren zweiten Roman zu schreiben.

Also kein Krimi, sondern die Krimiform in Seriendramaturgie (die 31 Kapitel haben alle immer ein eigenes Motto, einen Ratschlag des Meisters, und jedes von ihnen enthält in sich eine eigene Story mit tiefer Ausleuchtung der verschiedenen Charaktere und ihrem Background).

Fazit: Ich hatte seit 8 Jahren kaum mehr Kontakt zur französischen Sprache und das Lesen ist mir trotzdem gelungen – ein gutes Zeichen für ein Buch, wenn es sowohl den Ansprüchen einer altehrwürdigen Männerinstitution als auch meinen gerecht werden kann. Die ideale Strandlektüre, die einem dann doch noch tagelang beschäftigt, weil so viele Themen in so vielen Facetten behandelt werden.

Sophie erklärt: Festivals

Christian Zellweger am Sonntag den 29. Juni 2014

sophie
Da waren ja kürzlich diese Internetawards – der Grimme Online Award. Nicht nur die Gewinner, auch die Nomnierten sind einen Blick wert. Ein Sieger kommt aus der Schweiz, die NZZ hat mit ihrem Portrait über Iouri Podlatchikov abgeräumt.

Beim durchstöbern bin ich auf den schönen Beitrag des deutschen Fernsehsenders WDR zum Haldern Pop Festival gestossen. Ich war da noch nie, aber man hört schon lange, dass dies so etwas wie die Bad Bonn Kilbi Deutschlands sein muss, nur ein bisschen grösser halt.

Was ich eigentlich sagen will: Wenn Sie sich in diesem Haldern-Beitrag etwas durchscrollen (oder hier klicken), stossen Sie auf eine alte Bekannte: Unser Export-Star Sophie Hunger erklärt in einem Kurz-Statement, an was es liegen könnte, dass das Haldern so toll ist (neben ihrer abenteuerlichen Idee glaube ich, so aus der ferne betrachtet: Es gibt dort keine «Bitte-nur-Zweier-Zelt-und-ja-kein-Feuer»-Kultur, sondern man setzt auf die Selbstverantwortung der Besucher. Das funktionert an der Kilbi nämlich auch, im Gegensatz zu anderen Orten. Das wiederum mag aber auch an den Programmen der Festivals liegen, denn wie Duex vom Bad Bonn jedes Jahr wieder sagt: «Wo die Menschen wegen der guten Musik kommen, braucht es keine Security.») und – zurück zu Sophie – spielt dann darauf auch gleich noch eine Unplugged-Version von «The Boat is full» – direkt am See notabene. Viel Vergnügen.

Anders Androgyn

Miko Hucko am Donnerstag den 19. Juni 2014

Meat Loaf. Das Stück Fleisch, der Künstler. Und zugegeben, er sieht Julia Gräfner ähnlich. Oder sie ihm? Beim Schauen des Trailers jedenfalls verschwimmen die beiden. Sie verschwimmen so sehr, dass ich beschliesse, mir den Soloabend mit dem verheissungvollen Titel Ich würde alles für die Liebe tun, ich mach’s aber nicht anschauen zu gehen. Und auch, weil ich mit Meat Loaf ein vages Fansein aus meiner Kindheit verbinde. Zur Erinnerung:

Gräfner zeigt an diesem Abend viele ihrer spielerischen Facetten, beweist – wie schon des Öfteren diese Spielzeit – Mut im Umgang mit dem eigenen Körper und zeigt uns was sie kann, die Klaviatur reicht von böse, männlich, kindisch über verliebt und verzweifelt bis zum Nachdenken und Showmastern. Etwas aber scheint absichtlich unter Verschluss zu bleiben: Weiblichkeit. Diese wird als einziger der angespielten Stimmungstöne reduziert auf ein plumpes Klischee mit Prinz am Ende.

Der Abend gibt Diskussionsstoff, so viel ist klar. Nicht nur, weil viele Thematiken gestreift werden, sondern auch, weil zu viel drin ist, eine Unschärfe entsteht. Und die verwischt leider nicht die Geschlechter, Androgynität jenseits vom Twiggykörper leuchtet zwar blitzartig immer wieder auf, geht aber unter im grossen Gewitter. Die Unschärfe erfolgt durch den nicht gesetzten Schwerpunkt, sowohl formal als auch inhaltlich. Der Abend oszilliert zwischen Theatermonolog und Ich-Performance, lässt hundert Figuren erwachen und ist zugleich immer Julia Gräfner, die ihren eigenen Körper behandelt. Dies kann auch eine Stärke sein, aber in diesem Setting (Konzept: Julia Gräfner und Anna Wille) wird der Abend theatral steif und performativ verzettelt: Es geht um Liebe, um Schönheit, um Körperfülle, um Geschlecht, um Sexualität. Es wird Konfetti geworfen und Popcorn zerstampft und sich mit Vaseline beschmiert. All das wird begleitet von einer perfekt getimten Licht- und Soundshow und fix erscheindendem Konzeptablauf, Dinge, hinter denen sich die Bühnenkünstlerin trotz aller Entblössung verstecken kann. Und mich mit der Nebelmaschine alleine lässt.

Ich würde alles für die Liebe tun, ich mach’s aber nicht läuft noch am 21. und 22. Juni um jeweils 19:30 in der Vidmar+.

Bern-Graz-Bern

Roland Fischer am Dienstag den 17. Juni 2014

Theaterrochade: Iris Laufenberg wechselt vom Konzerttheater Bern ans Schauspielhaus Graz, die Spatzen pfeifen es schon von allen Dächern in Österreich. Die Entscheidung in Graz musste offenbar in eine Zusatzrunde und wurde so zum Nervenspiel, in Bern indessen geht vorerst alles noch nach Plan: Iris Laufenberg bleibt bis Vertragsende und ist noch eine Saison verantwortlich für das Schauspiel, bevor sie auf die Saison 2015/16 nach Graz wechselt.

schauspielhaus graz

Schon demnächst nach Bern kommt dagegen eine Grazerin, nämlich die Schauspielhaus-Kommunikationsverantwortliche Anna Röckl, die ihren Job ab nächster Saison am Schlachthaus macht. Und ach ja, apropos Schlachthaus und Kommunikation: Die Petition von ACT, des Berufsverbandes der freien Theaterschaffenden, die im Fusionsprozess Schlachthaus/Dampfzentrale auch gern eine Stimme hätten, geht auf die 1000 Unterschriften zu. Das ist allerdings ein deutliches Solidaritätszeichen – oder eines des offenen Unmuts? Jedenfalls tut Veronica Schaller gut daran, da mal etwas genauer hinzuhören.

dreimal e

Miko Hucko am Donnerstag den 12. Juni 2014

e3 heisst: electronic entertainment expo und meint zum Gück nicht einen neuen Lebensmittelzusatz. Obwohl ich mehr Spiele beim Essen im Stile Kinderüberraschungsei durchaus begrüssen würde. Jetzt ist also gerade diese e3, die grösste und wichtigste Spielemesse der Welt, an der kleine Buden und natürlich die ganz grossen ihre neusten Würfe zeigen.

eh, lug eis! und freue mich aufgrund des ca. 10-sekündigen Trailers auf das neuste Zelda-Spiel. Nicht nur, weil Mr. Nintendo in diesem Video so nett erzählt, wie das Spiel sich inhaltlich und formal mit den Konventionen der gesamten Franchise auseinandersetzt. Und natürlich nicht wegen der Grafik, die ist nunmal nicht das Gelbe vom Ei, dafür haben sie die beste Musik. Nein, ich freue mich, weil bereits tausend Gerüchte im Umlauf sind darüber, dass das im Video eben nicht Link ist (er ist kein Bogenschütze und trägt nie was blaues). Sondern Zelda höchstpersönlich! Das wäre mal ein Bruch mit den Konventionen, der bestimmt auch Anita Sarkeesian (Sie erinnern sich?) das Herz erwärmen würde.

ein grosses ei ei ei hingegen hat sich Ubisoft eingefangen. Das neuste Assissins Creed (getitelt Unity und handelnd von der Französischen Revolution. ähm. war das wirklich eines der drei grossen Schlagworte?) nämlich hat schon wieder nur weisse, männliche Protagonisten und das Internet ist schon richtig am shitstormen – vor allem wegen Ubisofts peinlicher Ausrede:

“It’s double the animations, it’s double the voices, all that stuff and double the visual assets,” Amancio said. “Especially because we have customizable assassins. It was really a lot of extra production work.”

Der Hashtag #womenaretoohardtoanimate trendet gerade extrem (und extrem lustig), ein Reinschauen auf Twitter lohnt sich definitiv. Auch die ersten Witze und kleinen Comics sind schon entstanden. Mein persönlicher favourite (ganzer Strip hier):

Über den Eingang der französischen Revolution in die Popkultur (Les Mis, anyone?) und die damit einhergehende Glorifizierung denke ich dann ein anderes Mal nach. Bis dann spiele ich noch ein bisschen den guten alten Pacman.

 

 

Dopplet oder Nüt

Miko Hucko am Mittwoch den 4. Juni 2014

Ich war ja an den Solothurner Literaturtagen auch mehr so per Zufall am Sonntag Mittag. Aareufer, Glacéessen, anschliessende Schifffahrt – es war toll. Eher weniger toll waren die zwölf Franken investiert, die ich als Eintritt zum verheissungsvollen Zukunftsatelier Buch_Text, Teil 3: die Zukunft der Literaturförderung ausgegeben habe. Angesagt war eine Art Diskussion zwischen Pius Knüsel, der eine These mit dem Titel Alles Und Nichts verfasst hat, und Raffi Urweider, der eingeladen war, auf die These zu antworten. Nur dass die These keine These war. Und Urweider den einzig richtigen Weg wählte und darauf nicht weiter einging, sondern gleich die These zu Ende dachte, radikalisierte und einen Sci-Fi daraus machte, denn schliesslich ist er die Literaturgattung, die sich mit der Zukunft beschäftigt.

Der Nachteil daran war, dass eben keine Diskussion stattfand und die ganze Übung nach ein paar halbherzigen Fragen seitens Moderation und Publikum schon wieder abgebrochen wurde. Ich erlebe das immer wieder und frage mich schon, woran das liegt – haben wir in der Schweiz keine Diskussionskultur mehr? Haben wir vor lauter Neutralität und Meinungsfreiheit vergessen, dass Meinungen auch ausgetauscht und gegeneinander gehalten werden können? Oder ist es einfach so, dass sowohl die Ausdauer als auch Zeit und Mut fehlen, einer Diskussion Raum zu geben – sie könnte ja ausser Rand und Band geraten?

Kommen wir nun zur Nichtthese:

Sie lautet: Der Staat wird unterschiedslos jede Literatur fördern. Oder keine. Was dasselbe ist.

Und dann seitenweise Soziologen zitieren und aus der Geschichte des Kapitalismus und der Kreativität erzählen, um diese These “argumentativ” “aus der Vergangenheit” herzuleiten.

Da wir grad letztens mit dieser Urheberinnenrechtsdiskussion voll durchgestartet wird, möchte ich gerne mit genau dieser gegen Knüsels These anargumentieren bzw. argumentieren, warum sie eben keine ist. Das Problem ist mE, dass es eben nicht dasselbe ist, ob alle oder keine Literatur gefördert wird. Wird keine gefördert, passiert eben das, was Urweider in seinem kleinen Science Fiction zu Ende gemalt hat: Es gibt Credit-Suisse-Hausautorinnen, den Google-Verlag usw. , freier Markt halt. Wird aber alle Literatur gefördert, dann braucht es doch eigentlich keine Verlage mehr, oder? und kein Urheberrecht und kein gar nix, weil ja dann alle, die schreiben wollen, dafür bezahlt werden können. Fertig.

Damit wir eine Diskussionsgrundlage haben, habe ich den Text (der gratis verteilt wurde, keine Angst)  für die Leser_innenschaft eingescannt. Sie können ihn hier: DOC030614 herunterladen. Es geht da auch noch ein bisschen um die sog. Qualitätsfrage.