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Keinzigartiges Lexikon: Folge 21

Gisela Feuz am Dienstag den 23. Mai 2017

Der Berner Schriftsteller Giuliano Musio spürt für KSB jede Woche einen heimlichen Verwandten eines vermeintlich einzigartigen Begriffs auf. Manuel Kämpfer illustriert ihn.

Heute: Die Sintebbe
Die Sintebbe ist eine alternative Evolutionstheorie, die von Wissenschaftlern der Universität Stanford entwickelt wurde und die davon ausgeht, dass ein blubbernder Wassergott zu Urzeiten die Erde einer großen Trockenheit aussetzte, um die sündigen Fische zu strafen. Diese legten ihre Eier lasziv auf billigem Blasentang und halbseidenem Seegras ab, schürzten die Lippen zu Kussmündern und trieben Unzucht mit Korallen. In der Not entwickelten die Fische Lungen und Beine – so entstand der Mensch. Die Wissenschaftlichkeit dieser Theorie wird jedoch angezweifelt. Dies vor allem deshalb, weil gerade die verruchtesten Fischarten noch heute im Meer dem leichten Leben frönen, unter ihnen der Aal, der Stechrochen, der Franzosendorsch und der Butt.


Spielte sich die Entwicklung vom Fisch zum Menschen doch schneller ab als bisher vermutet?

Nächste Woche: Das Jazzcorn

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