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#BernmobilNotBrooklyn

Mirko Schwab am Sonntag den 5. März 2017

Bern ist zwar nicht Brooklyn, aber hey, auch in der Hauptstadt ist mächtig was los.

Warten auf die Niederflur-Disko: Downtown Rüfenacht. (Photo: Son Strauss)

Halbzehn Freitagnacht. An der Tramhalte beim Hirschengraben versammelt sich eine Hundertschaft wohlstandsverwahrloster Raverkids. Die blaue Sechs Richtung Worb hält, das bernmobile Soundsystem wird angeworfen – heiteres Viervierteln bis Rüfenacht. Grosse Pause, ein herzliches Wiedersehen mit dem Chauffeur. Und Ehrenrunde ins Fischi ist Ehrensache.

Das Verhalten nennt sich Tram-Sauvage und birgt nebst kribbeligem Entgleisungsrisiko auch unschlagbare Preisvorteile: Ausgang zum Preis eines Langstreckenbillets, das niemand zu lösen hat. Ich hätte mich übrigens auch ganz gern swaggy rebellisch gegeben und auf einen gültigen Fahrschein **schissen, habe aber ein GA.

Posten Sie Ihr Foto/Video auf irgendeiner digitalen sozialen Plattform mit dem Zusatz #BernNotBrooklyn. KSB wählt unter den Fotos das leckerste aus und veröffentlicht es manchmal sogar pünktlich zum Katerfrühstück.

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