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das Gute am Schlechten

Miko Hucko am Dienstag den 17. März 2015

Kino. das ist jetzt nicht gerade mein Spezialgebiet, aber ab und zu – wenn im Theater nichts läuft – gehe auch ich hin. so letztes Wochenende in Avignon in den Filmpalast mit dem netten Namen Utopia,
der ausschliesslich Filme in Originalsprache mit französischen Untertiteln zeigt. beste Voraussetzungen also, um so richtig nichts zu verstehen. oder eben gerade alles richtig.

für Inherent Vice, den ich mir da angesehen habe, waren diese Bedingungen in Kombination mit dem Glas Rotwein vorher ideal. stellen Sie sich den Film vor: Hair, The Big Lebowski, die Blues Brothers auf einmal, gewürzt mit einer Prise tiefer Sprache und einer Kameraführung, die manchmal auf Dokfilmnähe rangeht. das wäre ganz nüchtern fast schon zu schade.

die Schauspieler_innen allesamt hochkarätig, und, natürlich, potzhueresiech dieser Joaquin Phoenix schon wieder! der Trailer ist pures Understatement.

ah, und: endlich mal wieder eine Dramaturgie, die ich nicht schon nach den ersten paar Minuten durchschauen konnte. hurrah, ein bisschen Owen Wilson und weitere Überraschungen. Moto Panukaku.

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2 Kommentare zu “das Gute am Schlechten”

  1. wiedmer sagt:

    Moto Panekeiku ! Moto Panekeiku ! Mehr davon. In Bern nur klägliche 2-3 Wochen, zum Teil 1 x am Tag um 17.15 h – wenn Normal-Sterbliche auf den Kino-Besuch verzichten müssen: Nicht «The Long Goodbye» – «The Short» und schnoddrig «abservierte» Leckerbissen – Moto ! «my mother made them better, but the respect in this place …» – «so, your mother didn’t respect you ?!»

  2. Miko Hucko sagt:

    stimmt! der läuft ja wirklich schon wieder nicht mehr. eine Schande.