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Das Ok Go-Verfahren

Oliver Roth am Dienstag den 24. Februar 2015

Es gibt Videos, die killen die Radiostars. Diese Videos sind so aussergewöhnlich, dass sie ihrem zugrundeliegenden Lied, im Kampf um die Aufmerksamkeit, das Messer an den Hals legen.

Besonders bei einschlägigen Bands wie Ok Go ist in Bezug auf den Musikkonsum wohl ein Verhalten eingerissen, das gelinde ausgedrückt, auf das Album scheisst und das Video abfeiert. Sie haben Millionen Klicks auf Youtube. Der Clip zu dem Song This Too Shall Pass (ja, es gibt ein Lied dazu), das in bester Fischli/Weiss-Manier eine pompöse Kettenreaktion zeigt, hat über 46 Millionen Klicks.

Nun, in dieselbe Kategorie des Ok Go-Verfahrens gehören die audiovisuellen Ausbrüche der Band Is Tropical. Ich möchte nicht sagen, dass ihre Lieder schlecht sind. Aber bitte schauen sie ihre hier wiederentdeckten schon etwas älteren Videos und schreiben sie nach dem ersten durchhören (falls sie die Lautsprecher nicht sowieso schon ausgeschaltet haben) im Kommentar, ob ihnen nun eher der Liedtext oder die Instrumentalisierung der Songs im Gedächtnis geblieben sind, oder doch die bewegten Bilderwelten:

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3 Kommentare zu “Das Ok Go-Verfahren”

  1. zuffi sagt:

    Ich finde sowohl die Songs und die Videos übel.

  2. Miko Hucko sagt:

    woschdu gutes vidio heschdu gutes vidio: https://vimeo.com/11219730 (Achtung Jugendschutz). Auch hier ist die Musik zwar gut, aber das Video halt noch besser.

  3. Blo Sul sagt:

    Hier ist beides gut, aber das OK Go-Verfahren dennoch erkennbar: http://youtu.be/D2srovkhf0w FIDLAR – Cocaine.