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Selecta, new generation

Miko Hucko am Dienstag den 3. Februar 2015

In Basel gibt es ja dieses künstlerisch-ideelle Projekt des Literaturautomaten: Ausrangierte Zigarettenautomaten werden mit literarischen Kleinstbeiträgen von hiesigen Autorinnen und Autoren bestückt.

In Berlin scheint der Lesebedarf noch grösser zu sein, ist doch der Buchverkauf per Automat in die kommerzielle Sphäre gerutscht. Auf dem Ubahn-Gleis am Alexanderplatz, also für die ganz pressierten Lesenden, habe ich untenstehenden literarisch ausgestatteten Pseudoselectaautomaten entdeckt.

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Inhaltlich positiv sei angemerkt, dass die obersten zwei Regale (?) mit Kinderbüchern à 1 Euro ausgestattet sind. Sonst muss ich sagen, dass die Auswahl noch verbesserungswürdig ist.

Jedenfalls hätte ich auch Freude an einer Art Literatur-Buch-Text-Automat in Bern, wo frau sich auch nach Mitternacht noch mit Lesestoff eindecken kann. Und da soll noch eineR kommen und sagen, das Buch habe als Medium ausgedient. Ich würde mal sagen, es ist halt einfach etwas anderes. Die Haptik, der Papierfetisch und vor allem diese Wetter-und-Bier-Festigkeit.

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