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Lieblingsmode: Grabenbekleidung

Ruth Kofmel am Donnerstag den 21. Juni 2012

Die Woche der Lieblingsmode – Frau Kofmel mag Mäntel.

Meine Liaison mit dieser Gattung hat mit einem roten Plastikregenmäntelchen angefangen, das ausgesprochen gut roch und eine super Akustik hatte bei Regen mit hochgeklappter Kapuze.

Heute liebe ich die Dinger immer noch aus den selben Gründen, es ist lediglich ein neuer Gattungsgenosse dazu gekommen;  der Trenchcoat. Das nützliche, in England erfundene Kleidungsstück eroberte vom Schützengraben (Trench) aus die Strassen. Seit dem ersten Weltkrieg hat er sich in unzähligen Abwandlungen und Varianten gezeigt und ist zum modisch stilsicheren Statement avanciert. Er wird trotz seiner eher konservativen Aussage quer durch alle Bevölkerungsschichten getragen. Von der  englischen Queen, über den Mafioso, bis hin zum Bettler profitieren alle vom Tragekomfort und der Tatsache, mit einem Kleidungsstück komplett angezogen zu sein (was insbesondere Exhibitionisten und die in Film und Literatur gerne imaginierte Ansonsten-Nackte besonders schätzen).

Ausserdem ist es nahezu unmöglich, in einem einigermassen passend geschnittenen Mantel keine gute Figur zu machen.

Zu guter Letzt noch ein Beispiel für die Inspirationskraft besagter Mäntel.

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Ein Kommentar zu “Lieblingsmode: Grabenbekleidung”

  1. Kretz sagt:

    Trenchcoats sehen für mich immer ein bisschen nach Laientheater aus.