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Lieblingspose: Buebehuufe

Gisela Feuz am Dienstag den 12. Juni 2012

Die beiden Herren in meiner Band inklusive allfällige männliche Begleitpersonen tätigen gerne äusserst seltsame Rituale, wie sich auf Tournee immer wieder beobachten lässt. Eines davon nennt sich «Buebehuufe» und funktioniert genau so, wie es heisst: Einer brüllt «Buebehuufe ufe XY», wobei XY entweder der kleinste anwesende Mann ist, oder derjenige, der noch im Schlafsack liegt und sich entsprechend nicht wehren kann. Auf den werfen sich dann alle drauf. So ein Bisschen wie wenn beim Schutten ein Tor geschossen wird, nur eben ohne Tor.

Wie alt die Herren sind? Gestandene Mitdreissiger, die zum Glück noch nicht verlernt haben, wie Kindereien funktionieren. Als Frau beobachtet man solche Szenarien durchaus mit Interesse, staunt über so viel morgendlichen Elan, ist froh, sich nicht selber auf den Haufen werfen zu müssen und manchmal aber doch auch ein Bisschen eifersüchtig, denn Bub sein macht offensichtlich Spass.

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2 Kommentare zu “Lieblingspose: Buebehuufe”

  1. Val der Ama sagt:

    Und snugglen, tun die Buben auch snugglen?

  2. Frau Feuz sagt:

    klar doch, snöggen, name und nachname in schnee brunzen (inkl. ä-pünktli), you name it they done that. ich bin da wirklich in bester buben-gesellschaft