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«Fuck the Häberlis»

christian pauli am Freitag den 14. März 2008

Die AfficheKann es sein, dass Ihnen diese Affiche in den letzten Tagen auch schon mal begegnet ist? Ich weiss nicht wie es Ihnen ergangen ist, aber mich hat der Kuno im YB-Gewand in den letzten Tagen auf Schritt und Tritt verfolgt. Selbst auf einem stillen Örtchen hat es mich kalt erwischt. Anyway: Als Kulturblog Ihres Vertrauens fühlen wir uns bemüssigt, wie folgt Stellung zu nehmen.

«KulturStattBern» freut sich inständig, dass die Young Boys heute Freitag 110 Jahre werden und den FC St.Gallen vor ausverkauften Hause mit 7:0 in die Ostwüste schicken (3 x Häberli, 2 Yakin, 1 x Varela, 1 x Raimondi). «KulturStattBern» hat die neue Platte von Züri West für gut, ja sehr gut befunden.

«KulturStattBern» begrüsst vehement die Verschränkung von Spitzensport mit Populärkultur – schliesslich lebt das Kulturblog Ihres Vertrauens in schwesterlicher Liaison mit dem Blog nebenan.

«KulturStattBern» aber bietet noch mehr, nämlich alternative Ausgehtipps. Sollten Sie heute abend nicht ins Stade de Suisse pilgern wollen, empfehlen wir einen Besuch des Wasserwerks. Die dortige Veranstaltung steht, wie einem gestern verschickten Rund-SMS zu entnehmen ist, unter dem Motto «Fuck the Häberlis».

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20 Kommentare zu “«Fuck the Häberlis»”

  1. signora pergoletti sagt:

    ehm, also ich fühle mich erst mal zu gar nichts bemüssigt, herr pauli. mit dem “wir” haben sies grade ein bisschen übertrieben. ich würde nie “fuck the häberlis” sagen, das wissen sie doch.

    KulturStattBern sagt: oléolé the häberlis!

  2. passiver attacker sagt:

    olé herr pauli, olé verschränkung von spitzensport und (populär)kultur, olé yb fahne in der dz, olé ksb, olé wasi.
    ich danke ihnen.

  3. Leserbrief sagt:

    Ihr Resultattipp, Herr Pauli, der grundsätzlich von hohem Sachverstand zeugt, würde noch etwas an professionellem Anstrich gewinnen, wenn Sie statt des gesperrten Varelas eines unserer Kopfballungeheuer aus der Innenverteidigung als potentiellen Torschützen nennen würden.

  4. Lars L sagt:

    hihi, Herr Leserbrief

  5. tifosi sagt:

    Ich finde “f*** the Häberlis” als Titel dieses (guten) Beitrags völlig daneben.

  6. Frau Götti sagt:

    Trotz den alternativen Ausgehtipps gehe ich heute Abend zu YB. Und zwar nicht nur (aber auch) weil Berner Popper dort sind. Und ausserdem ist der FCSG doch unser Angstgegner, auch wenn Herr Etter heute etwas anderes sagt.

  7. Frau Götti sagt:

    Trotz den alternativen Ausgehtipps gehe ich heute Abend zu YB. Und zwar nicht nur (aber auch) weil Berner Popper dort sind. Und ausserdem ist der FCSG doch unser Angstgegner, auch wenn Herr Etter heute etwas anderes sagt.

  8. Frau Götti sagt:

    Trotz den alternativen Ausgehtipps gehe ich heute Abend zu YB. Und zwar nicht nur (aber auch) weil Berner Popper dort sind. Und ausserdem ist der FCSG doch unser Angstgegner, auch wenn Herr Etter heute etwas anderes sagt.

  9. Signora Pergoletti sagt:

    au ja, frau götti, gehen sie und berichten sie! ich gehe nicht, obwohl die berner popper dort sind und zwar – achtung jetzt kommts:

    WEIL MICH FUSSBALL NICHT SO SEHR INTERESSIERT

    autsch, jetzt ist es draussen.

    ins wasserwerk geh ich aber auch nicht, ist mir irgendwie vergangen.

  10. Frau Götti sagt:

    Liebe Sig. Pergoletti, das find ich verdienstvoll, dass Sie das Wasserwerk in dieser Sache boykottieren. Da dürfen Sie problemlos auch Fussball boykottieren.

  11. Frau Götti sagt:

    Liebe Sig. Pergoletti, das find ich verdienstvoll, dass Sie das Wasserwerk in dieser Sache boykottieren. Da dürfen Sie problemlos auch Fussball boykottieren.

  12. Frau Götti sagt:

    Liebe Sig. Pergoletti, das find ich verdienstvoll, dass Sie das Wasserwerk in dieser Sache boykottieren. Da dürfen Sie problemlos auch Fussball boykottieren.

  13. signora pergoletti sagt:

    ach, frau götti, wir verstehen uns.

    den fussball young-boykottiere ich übrigens nicht in dem sinne. ich überlasse ihn einfach anderen.

  14. pauli sagt:

    Du meine Güte, ich geh ja auch nicht ins WW. Oder wohl nicht. Und ins Stade dann wieder, wenn dort Fussball gespielt wird. Oder habe ich nun schon wieder was Falsches gesagt?

    Merci, Herr Passiver, merci auch Herr Leserbrief für die Hinweis. Das mit der Varelasperre habe ich glatt übersehen – ist ja auch nicht verwunderlich.

  15. frau regli sagt:

    mir zum beispiel, liebe signora. danke. ich verrate ihnen aber folgendes: ich interessiere mich für fussball, aber nicht besonders für yb. und ich interessiere mich gar nicht so sehr für die häberlis. aber ich habe ein rezept für einen gelungen abend: drei freundinnen zusammen unterwegs, es gibt wurst und bier. was will frau mehr?

  16. signora pergoletti sagt:

    das klingt tatsächlich nach einem richtig guten abend. und man ist erst noch an der frischen luft. ich überlegs mir nochmal. viel spass derweil, werte frau regli!

  17. signora pergoletti sagt:

    p.s. and now for something completely different:

    eine super alternative für heute abend erscheint mir ja simone aughterlony zu sein! numeso. die bewegt sich auch recht intensiv.

  18. pauli sagt:

    Richtig, werte Signora, ich gehe natürlich zu Simone Aughterlony. Aber ich wollte hier für einmal keine Werbung in eigener Sache machen.

  19. lizamazo sagt:

    schönes assist, (schöner?) signora. ;-)

  20. signora pergoletti sagt:

    lieber pauli, es geht ja nicht um die dampfere, sondern um die regisseurin aughterlauny, die im moment ganz europa erschüttert, auch wenn das in bern kaum jemand mitbekommen hat :)

    da fällt mir grade ein: kultur macht eben auch mehr spass, wenn man ein bisschen was drüber weiss und versucht, die regeln und spieler zu kennen. bloss: im sport findens alle normal, dass das so ist, in der kultur hingegen reagieren die leute sehr schnell sehr pikiert, wenn man ein gewisses vorwissen einfordert. komisch eigentlich.