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Kulturbeutel 46/07

Frau Götti am Montag den 12. November 2007

Frau Götti empfiehlt:
…schon wieder Swiss Jazz Orchestra. Weil: Ich falle ja voll auf jede Konzertansage rein, die Kuno featured. Da geh ich auch wieder einmal ins Hübeli. (Vielleicht hats ja an einem Montag wie heute, 20 Uhr, nicht so viele Kinder.)
Das Programm mit dem Titel “Buebetröim” weist übrigens noch andere illustre “Friends” auf, zum Beispiel Sina, Büne Huber, Schmidi Schmidhauser.

Signora Pergoletti empfiehlt:
Das Theaterprojekt ICH oder Teil 1 von Nina Engel und Luc Müller. Ohne zu wissen, was einem erwartet, weil die Truppe f und b / werkstatt 14a charmant und mutig ist. 14., 16. und 17. November, 20.30 Uhr im Tojo Reitschule.

Monsieur Gaberell empfiehlt (dringend!):
Angeri näh Ruschgift! Pedro Lenz tauft seine neue CD in der Vidmarhalle, musikalisch verbessert wird das Spektakel von «Die Zorros». Eine Gemeinschaftsproduktion von Cafe Kairo, Stadttheater Bern und Verlag ‘Der gesunde Menschenversand’.
Do, 15.11.2007 um 21 Uhr (Vidmarhallen, Könizstrasse 161, 3097 Liebefeld)

Benedikt Sartorius empfiehlt:
Die Fiery Furnaces. Die ausufernden Geschwister Friedberger besuchen für ihr einziges Schweizer Konzert die Dampfzentrale am Freitag, den 16. November, und präsentieren ihr neues Album «Widow City» (Thrill Jockey/RecRec), auf dem eine Menge Text, irre popmusikalische Stunts und halsbrecherische Rhythmen zu finden sind. Eine wahre Freude.

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26 Kommentare zu “Kulturbeutel 46/07”

  1. Lars L sagt:

    Guten Morgen! Weiss jemand, wo in Bern man noch gute CDs zu einem vernünftigen Preis kaufen kann? Zum Beispiel die Unplugged-Live von Baze. Im Rockaway Beach weiss man nicht, wer Baze ist. Delan hat nicht wirklich aktuelle Platten, scheints. Und im Jecklin kostet das Teil 35.-

  2. pauli sagt:

    gestern am yb-match: a (typ halbzeit): «kommst du auch am donnerstag, pedro lenz?» b (typ halbzeit-nah): «öh, weiss nicht, wer?» a: «eh pedro, weisst du. da musst du kommen.» b: «ehrlich?»

  3. joey ramone sagt:

    Im Rockaway Beach weiss man sehr wohl wer Baze ist. Allerdings verkauft man dort Punk und Heavy Metal, vielleicht also nicht ganz der richtige Ort um CH-Rap zu verlangen. Naja, denken ist und bleibt Glücksache. Und statt die wenigen Spezialgeschäfte zu dissen, Herr L zahlen sich doch einfach die 35.- im Jecklin oder gehen dorthin wo sie die Werbung schickt zu CityDisc, Mediamarkt oder ExLibris. Dort ist alles billig und man kennt die Massenprodukte die Heute, 20 Minuten und Konsorten in grossen Lettern bewerben und verkauft diese billiger als sie Delan einkaufen kann. Wieso soll er’s dann überhaupt noch anbieten?
    Ah noch eine Frage an Frau Götti, wer zum Teufel ist den Kuno? Doch nicht etwa der etwas begossen dreinblickende Kerl zwischen Sven Epinay und Francine Jordi im Musikantenstadl auf SF1 gestern abend?

  4. pauli sagt:

    ha ha, gut gegeben, herr ramone.

  5. signora pergoletti sagt:

    Sie schauen Musikantenstadl, werte Herren Ramone und Pauli? Interessant.

  6. Lars L sagt:

    Sie kommen mir jetzt etwas aggressiv, Herr Ramone…

    Im Rockaway Beach weiss man sehr wohl wer Baze ist. Ich war da und hab gefragt. Nein. Ich war zuvor übrigens noch nie in diesem Laden. Nun kenne ich das Sortiment auch.

    Naja, denken ist und bleibt Glücksache.
    Rechtschreibung auch.

    Übrigens: Suchen Sie noch einen Job?

  7. passiver attacker sagt:

    grammatik auch herr L.
    guten morgen.

  8. pauli sagt:

    Nein nein, Frau Pergoletti, icke nicht. Hab grundlos gefrotzelt. Einen Guten miteinander.

  9. häck sagt:

    Und wer gerne schnellere und härtere Gitarren mag: ich empfehle The Bones, am Mittwoch im ISC.
    Tickets gibt’s z.B. im Rockaway Beach.

  10. joey ramone sagt:

    Viele Antworten auf einmal. Nein ich schaue nicht Musikantenstadl, dafür Tatort. Bin nacher zufällig auf SF1 gezappt. Ist das ein Fauxpas? Ich dachte das mag man hier, weil da oft auch Kuno, Beni, Polo oder Büne auftreten.
    Sorry, die Rechtschreibung ist leider der fehlenden Zeit (nicht nur in der Schule) zum Opfer gefallen Herr L. Dafür kann ich rechnen, und ich besuche regelmässig einen Kurs um meine innere Mitte zu finden. Ich kämpfe alos gegen meine Agressionen an…immerhin.
    Was bieten sie mir für einen Job an? Aber denken sie dran, der Lohn muss stimmen,denn schliesslich bezahle ich gerne auch mal 35.- für eine CD im Fachgeschäft (weil halt CityDisc oder Media Markt nicht so mein Ding sind).

  11. Lars L sagt:

    Hab leider keinen Chop für Sie, Herr Ramone, sondern Sie wohl verwechselt. Aber ich finde halt 35.- für eine normale CD schon ein wenig viel.
    Mit dem Verschwinden meines favorisierten Plattenladens stehe ich nun ratlos da. Im MediaMarkt war ich noch nie, im CityDisc seit Jahren nicht mehr. Gibts denn nun kein Musikladen mehr in Bern, der gut und breit sortiert und nicht allzu teuer (wie schon gesagt: vernünftig – nicht billig) ist?

  12. georges b. sagt:

    Deeskalationsbier?

  13. Lars L sagt:

    Gerne, zum Wohl!

  14. joey ramone sagt:

    Lieber Herr L. Ich hoffe ich störe sie jetzt nicht beim Bier, aber haben sie denn gar nie mit ihrem Plattenhändler gesprochen? Wissen sie nicht, das für den gutsortierten Plattenladen die CD’s -trotz gegenteiliger Entwicklung in den grossen Läden- im Einkauf immer teurer geworden sind. (Ist kein Witz, lässt sich anhand nackter Zahlen einfach belgen). Daraus erklärt sich dann ganz einfach, mit oekonomischer Logik, wieso ein Preis den sie persönlich zwar vernünftig finden, schlicht und ergreifend unwirtschaftlich ist und ein breites, ihrem Geschmack entsprechendes Sortiment, nicht refinanzieren kann. (Von Ladenmiete, Lohn- und Sozialkosten, Versicherungen oder der Mehrwertsteuer schon gar nicht zu reden.) Aus diesem Grund wird es wohl für sie lieber Herr L. schwierig werden, einen passenden Plattenladen zu finden. Trotzdem ich wünsch ihnen prost und viel Glück dabei….und bei den anderen möcht ich mich für diesen kurzen Exkurs in das einfache Einmaleins des wirtschaftlichen Handelns entschuldigen, schliesslich geht’s doch hier um Kultur und die hat gefälligst mit Wirtschaft (ausser man trinkt) nichts zu tun.

  15. Frau Götti sagt:

    Bin nacher zufällig auf SF1 gezappt.
    Ja, ja, das sagt man dann jeweils. Übrigens, Herr Ramone, sind Sie ein Plattenhändler?

  16. Lederboy sagt:

    Hier geht wieder mal die Post ab! Dagegen war das ja ein Altherren-Kaffeekränzchen gestern im Wankdorf …

  17. Lars L sagt:

    haben sie denn gar nie mit ihrem Plattenhändler gesprochen?
    Ich mit ihm schon, aber er nicht mit mir. Hihi!

    Wissen sie nicht, das für den gutsortierten Plattenladen die CD’s -trotz gegenteiliger Entwicklung in den grossen Läden- im Einkauf immer teurer geworden sind.
    Das bedaure ich zutieftst. Und dazu fehlt mir tatsächlich das Insiderwissen.

    Wo kaufen Sie denn nun Ihre Platten? Im Jecklin?

    Und nehmen Sie auch noch eins?

  18. joey ramone sagt:

    Klar prost!
    Und nun zu den Fragen: Ich kaufe meine Platten meist in kleinen spezialisierten Läden. Oft halt im Ausland. Und obwohl dies hier ja kein heiteres Beruferaten ist, liegt Frau Götti nicht weit daneben und das erklärt ja dann auch wieso ich in Bern keine Platten kaufen muss…ich nehme sie einfach mit, ganz legal.

  19. JBIII sagt:

    Musik wird sowiso extrem überbewertet, numeso.

    Peace in the valley usw. Cheers.

  20. passiver attacker sagt:

    genau herr jbIII, kultur ist sch*****.
    prost!

  21. JBIII sagt:

    Dabei glaube ich eigentlich auch das Joey Ramone seine Platten langsam im Himmel kauft, und nirgendwo anders, aber das nur so nebenbei.

    Prost allerseits.

  22. Pwei sagt:

    ich empfehle The Bones, am Mittwoch im ISC
    Word Herr Häck!

    Wissen sie nicht, das für den gutsortierten Plattenladen die CD’s -trotz gegenteiliger Entwicklung in den grossen Läden- im Einkauf immer teurer geworden sind.
    Das wage ich zu bezweifeln. Der Einkaufspreis pro CD beträgt heute je nach georderter Stückzahl zwischen 15.50 und 19.20 CHF. In den 80er Jahren lag der noch deutlich über 20 Franken.
    Das Problem liegt vielmehr darin, dass Ketten wie Mediamarkt CDs bekannter Künstler als Frequenzbringer zum Einkaufspreis anbieten, um den Absatz anderer Produkte anzukurbeln. Kleine Läden können in diesem Preiskampf nicht mithalten und verlieren so umsatzstarke Produkte. Die Raubkopiererei gibt den kleinen Läden dann noch den Rest.

  23. Finnland Süd sagt:

    Also eine gewisse Band aus Bern hat die vergangenen zwei Samstage zümftig gerockt im zürcherischen HelsinkiKlub und es kann also nur empfohlen werden, dort am kommenden Samstag vorbeizuschauen, wenn sie es noch einmal tun! Anscheinend gibt es ja noch einen Special. Aber allein die Neuvertonung von Kick out the Jams sind die 14.- Stutz wert!

    Einen schönen Hinecht

  24. JBIII sagt:

    Dieser Bubi ist Schuld an zwei fürchterlichen Abstürze. Tami.

  25. joey ramone sagt:

    Tja ein Bildschirm ist geduldig. Einen Höchsteinkaufspreis für 19.20 bei kleiner Stückzahl ist Legende. (Wenigstens bei den mir bekannten Vertrieben: EMI, Sony, RecRec, Musikvertrieb, TBA, Universal und die da noch mehr sind.) Und für 15.50 kriegt man höchstens einzelne Spartenangebote. Uebrigens in den 80ern kostete ein normales Paket mit ca. 10 CD’s 3.50 und am nächsten Tag war’s da. Heute zahlt der Händler für dieselbe Leistung Fr. 8.-
    Pop Will Eat Itself, übrig bleibt der Rock.

  26. jon sagt:

    long live bon jovi!