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Kulturbeutel 34/07

Frau Götti am Montag den 20. August 2007

Frau Götti empfiehlt:
Die Tagimagi-Ikone Max Küng liest am Mittwoch, 22. August, ab 21 Uhr in der Café-Bar Parterre. Herauszufinden war irgendwie nichts über sein Programm, aber es dürfte kurzweilig sein. Küngs letztes Buch «Einfälle kennen keine Tageszeit» und seine Kolumnen sind es jedenfalls. Denn Küng ist einer der ganz wenigen unter den Kolumnenschreiberlingen, der über sich selbst lachen kann.

Herr Gnos empfiehlt:
Die Taufe des neuen Werks von Reverend Beat-Man mit dem Titel «Surreal Folk Blues Gospel Trash Vol. 1». Auf Seite 17 des aktuellen Ensuite bezeichnet unser gelegentlicher Gastblogger Benedikt Sartorius das neue Album als «umwerfend»! Im Dachstock der Berner Reitschule, Freitag, 24. August, 22 Uhr.

Monsieur Gaberell empfiehlt:
Das Murifeld-Fest am kommenden Wochenende. Wer Kinder hat, ist dort, an diesem sympathischen Quartierfest, gut aufgehoben.

Signora Pergoletti wollte:
auch das Murifeld-Fest empfehlen, nicht zuletzt deshalb, weil Ihr zu Ohren kam, dass dort nach langer Pause Maozinha wieder einmal spielen sollen. Jetzt empfiehlt sie eben das Theaterspektakel in Zürich, z.B. Koen Augustijnen & Les Ballets C. de la B. aus Belgien mit ihrem Stück IMPORT EXPORT. Klingt nach einer gewaltigen Sache. Di 21. bis Do 23. August, jeweils 19.30 Uhr, Werft.

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18 Kommentare zu “Kulturbeutel 34/07”

  1. signora pergoletti sagt:

    Denn Küng ist einer der ganz wenigen unter den Kolumnenschreiberlingen, der über sich selbst lachen kann.

    Liebe Frau Götti, ich hätte jetzt fast gesagt, dass die meisten Kolumnenschreiber genau daraus ziemlich viel Potenzial schöpfen. Mehr oder weniger lustig, natürlich… Aber ich lese auch nicht fleissig Kolumnen. Ausser meinen Kolumnengott Pedro Lenz und der lacht vor allem über andere, stimmt schon. Aber lustig!

  2. Frau Götti sagt:

    Ich hatte auf die Selbstverliebtheit angespielt, die unter Journalisten (nota bene meiner eigenen Zunft) zuweilen herrscht, unter welcher Kolumnen, da durchwegs subjektiv gehalten, besonders leiden können. Frau Roten etwa lacht zu wenig oft über sich selbst, finde ich.

  3. signora pergoletti sagt:

    Ja, da stimme ich Ihnen vollkommen zu! Diese Füdlebluttchiubi ist zwar nicht ohne Unterhaltungswert, aber auch oft recht befremdlich. Gibts auch im Theater.

  4. Herr Gnos sagt:

    ich finde, es macht inzwischen häufig freude, frau rotens kolumne zu lesen.

    aber eigentlich wollte ich hier etwas anderes sagen. und zwar war ich gerade dabei, meinen musik- und kulturherbst zu planen und da hab ich mir gedacht, ich könnt ja die leserinnen und leser von kulturstattbern daran teilhaben lassen. darum hier neu die “early warnings”! unübersichtlich zwar, jedoch vielleicht hilfreich.

    [sie dürfen die liste natürlich beliebig ergänzen, meine damen und herren.]

    01.09.2007, Dampfzentrale, Bern
    Les Reines Prochaines & Russendisko
    Im Rahmen des Performance-Festivals Sputnik.

    01.09.2007, Bern
    Herzogstrassenfest
    Zu Gast sind unter anderem die Tom-Waits-Kopierer The Raindogs aus Biel.

    07.09.2007, Café Kairo, Bern
    Puts Marie
    Auf Schritt und Tritt hört man die Strassenerfahrung dieser Bieler Band – kein Ton und keine Hirnzelle zu viel.

    08.09.2007, Bern
    Mattefescht
    Am letzten der drei Festabende spielen The Pussywarmers, die Band, die viel besser ist als ihr Name vermuten lässt…

    13.09.2007, Tojo/Reitschule, Bern
    Tittanic, die Dritte
    Texte und Musik von: Milena Moser, Sibylle Aeberli, Susi Stühlinger und Sandra Künzi.

    14.09.2007, Dachstock/Reitschule, Bern
    Die Aeronauten
    Songs über das Älterwerden, das Kinderkriegen und den Punk im Rücken.

    15.09.2007, Dampfzentrale, Bern
    Dorit Chrysler
    Sie spielt Theremin und singt wunderschön. Ein Muss. Im Rahmen des Performance-Festivals Sputnik.

    17.09.2007, Boa, Luzern
    Element Of Crime
    Die Poeten des deutschen Rocks. Sätze, die die Welt bedeuten.

    18.09.2007, Dampfzentrale, Bern
    Max Goldt
    Wortwitz, sprachliche Eleganz und die Kunst der Abschweifung. Im Rahmen des Performance-Festivals Sputnik.

    20.09.2007, Café Kairo, Bern
    Old Seed
    Singer/Songwriter aus Kanada. Eine Zeitung in Vancouver schrieb: Einer der besten Songwriter, den dieses Land je hervorgebracht hat.

    21.09.2007, ISC, Bern
    King Khan & The Shrines
    Rock’n’Soul-Boogaloo aus Kanada. Durchgeknallt. Die grosse Party.

    21.09.2007, Dampfzentrale, Bern
    Russian Burlesque Night mit Messer Chups
    Im Rahmen des Performance-Festivals Sputnik.

    21.09.2007, Bad Bonn, Düdingen
    Sophie Hunger
    Eine Stimme, die das lachende Herz zum Weinen bringt.

    22.09.2007, Tojo/Reitschule, Bern
    Wiglaf Droste und Sibylle Berg
    Der Tom Waits der satirischen Schnappschüsse zusammen mit der katastrophal brillanten Komödiantin.

    03.10.2007, Progr-Turnhalle, Bern
    Sophie Hunger
    Eine Stimme, die das weinende Herz zum Lachen bringt.

    07.10.2007, Schüür, Luzern
    Tocotronic
    Sie zählen zu den wichtigsten deutschen Bands der 90er-Jahre.

    12.10.2007, Café Kairo, Bern
    C. Gibbs
    Ein Singer/Songwriter aus Brooklyn. Rockwurzeln, Country-Einflüsse, Hammerstimme. Umwerfend.

    15.10.2007, Kaufleuten, Zürich
    Ani Di Franco
    Die Folk-/No-Folk-Lady, die mich live erst einmal restlos überzeugte: Vor Jahren im Zürcher Kaufleuten. Trotz des Eintrittspreises…

    16.10.2007, Genf
    Feist
    Die verrückte Kanadierin ist die aktuelle Königin der Singer/Songwriter-Szene.

    19.10.2007, Café Kairo, Bern
    Mush
    Frauencombo aus Newcastle/UK mit eindringlichen Songs. Berührend und betörend.

    23.10.2007, Boa, Luzern
    Kurt Wagner
    Der Sänger und Komponist von Lambchop, geht das erste Mal überhaupt auf Solo-Tournee.

    08.11.2007, Lausanne
    Metropop
    Ein dreitägiges Festival, das Sie sich unbedingt vormerken müssen – auch wenn das Programm noch nicht bekannt ist.

    28.11.2007, Metropole, Lausanne
    Air
    Die luftigen und leichtfüssigen Elektroniker aus Frankreich.

    29.11.2007, Rohstofflager, Zürich
    Black Rebel Motorcycle Club
    Die Alternativ-Rocker aus San Francisco. Ihr neues Album ist eine Schrummelgitarrenwucht.

    ab 30.11.2007, Café Kairo, Bern
    Fifty Foot Mama
    Die neue Monatsband im Café Kairo. Das Soloprojekt von Nadja Zela, der ehemaligen Rosebud-Frontfrau.

    19.01.2008
    Tour de Lorraine

  5. Frau Götti sagt:

    Entschuldigen Sie, ich habe Frau Roten fälschlicherweise ein H angehängt, oder besser gesagt, dazwischengehängt. Habs umgehend korrigiert.

  6. Herr Shearers Agenda sagt:

    Ihretwegen bin ich jetzt voll, Herr Gnos!

  7. signora pergoletti sagt:

    Ohrbooten am 26.11. in Bern, weiss allerdings nicht wo. Dafür Tocotronic raus! Mochte die zwar mal sehr gerne, aber jetzt…Dieses “Kapitulieren”- Video: Igitt! Schaurig! Deutsches Pathos von der unangenehmen Sorte, finde ich.

    (Und: Nix gegen Frau Roten. Kenne sie gar nicht. Meine Aussage war ganz allgemein gedacht. Simone Meier schreibt ja auch meist über sich, die mag ich jedoch trotzdem sehr gerne. Aber ich weiss, was Frau Götti meint, generell…)

  8. passiver attacker sagt:

    ihr herbst geht aber länger, herr gnos.

  9. Herr Gnos sagt:

    laut meinem kalender geht mein herbst bis zum 21. dezember. wie lange dauert denn der ihrige, werter passiver attacker?

  10. Jazzmin sagt:

    Ohrbooten im Bierhübeli, glaube ich.

  11. Pwei sagt:

    Ohrbooten im ISC, Frau Pergoletti. Im gleichen Club treten am 20.9. noch Shout Out Louds auf. Hüfteschultermusik aus Schweden sozusagen.
    BRMC würd ich mir gerne anschauen gehen, Herr Gnos, aber das Rohstofflager tu ich mir nicht mehr an. In diesem Betonklotz ist der Sound einfach zu viel schlecht.

  12. signora pergoletti sagt:

    Danke, die Dame und der Herr!

    Hüft-Schulter-Musik aus Schweden…wenn das nicht vielversprechend klingt!

  13. Kretz sagt:

    was für ein netter Service, Herr Gnos.
    Frau Pergoletti, könnten Sie nicht dasselbe für Theater machen. dann könnt ich nämlich ein bisschen mehr Solitaire spielen.

  14. passiver attacker sagt:

    herbst? sagt mir nix lieber herr gnos. bis 18°C ist es winter und ab 18°C sommer.

  15. meteonewsblues sagt:

    heute haben wir genau 18°C. es muss also frühling sein.

  16. signora pergoletti sagt:

    Ach, liebe Frau Kretz, das selbe wollte ich Sie auch bitten.

  17. lizamazo sagt:

    und könnten die damen pergoletti und kretz sowie herr gnos ihre kalender nicht anstatt sie als kommentar zu verstecken, so als pull down oder push up-menu-link positionieren? wäre schüüli gäbig!

  18. Kretz sagt:

    ich hab eher so an einen SMS-Service gedacht.