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Kulturbeutel 30/07

Manuel Gnos am Montag den 23. Juli 2007

Signora Pergoletti empfiehlt:
Den Besuch einer Freilicht-Laientheater-Aufführung. Sehr gut gefallen haben mir in den letzten Jahren die Produktionen der Schloss-Spiele Thun. Heuer haben sie sich an Einer flog übers Kuckucksnest gewagt, das Ergebnis kenne ich zwar nicht, aber ein Versuch lohnt sich bestimmt. Diese Truppe legt sich immer mächtig ins Zeug! Dienstag, 24. Juli um 20 Uhr, Schloss Thun.

Monsieur Gaberell empfiehlt:
Besuchen Sie doch nächsten Sonntag vor und nach dem Aarebad den Zentralmarkt bei der Dampfzentrale (ab 10 Uhr). Der Flohmarkt ohne Ramsch dafür mit vielen Trouvaillen.

[Der Rest der KSB-Redaktion ist entweder in den Ferien oder erholt sich von den Blessuren dieses Wochenendes. Nutzen Sie also die Chance und geben Sie ihre Tipps ab, um den Kulturbeutel für diese Woche gut sortiert zu bestücken.]

Moment, einen haben wir noch:
Frau Götti empfiehlt:
… einmal mehr das ONO (beachtlich, was die trotz Sommer und allgemeiner flauer Stimmung in Bern zustande kriegen!), und zwar Cheryl B. Engelhart und Band aus NY am Mittwoch, 25. Juli. Nicht, dass ich so szenig wäre, die zu kennen – aber eine “Mischung aus Jazz, Pop und Funk” klingt doch nicht schlecht, oder?

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39 Kommentare zu “Kulturbeutel 30/07”

  1. Natischer sagt:

    Dienstag, 24. Juni um 20 Uhr, Schloss Thun

    Wenn wir rückwärz nach Thun fahren, reichz vielleicht noch.

    Ich empfehle den löblichen Skulpturenweg auf der wenig szenigen Belalp.

  2. signora pergoletti sagt:

    Danke!

  3. quartierdiva sagt:

    und wenn ihr schon grad ihn thun seit, wäre der besuch des festivals “am schluss” auf dem mühleplatz einen besuch wert. schon nur, weil man nicht weiss, ob es das nächstes jahr noch geben wird..
    Am Schluss

  4. Herr G. sagt:

    schon nur, weil man nicht weiss, ob es das nächstes jahr noch geben wird..

    Werr den Herrn MC Anliker kennt, weiss, dass er sich ansonsten ein neues Festival einfallen lässt, das sicher nicht weniger spektakulär und stimmig sein wird.

    Und im Fall: wenn es schifft, dann ab ins Kunstmuseum Thun: Simon Dybbroe Møller, noch bis zum 19. August.

  5. Frau Götti sagt:

    Aber…Herr Gnos, schiffen hat uns doch noch nie daran gehindert, an ein Festival zu gehen…

  6. Herr G. sagt:

    Frau Götti, ich bin nicht der Herr Gnos.
    Danke.

  7. Herr G. sagt:

    Der Herr Gnos hätte es zweifelsohne geschafft, das Bild in ordentlicher Breite zu publizieren.

  8. Frau Götti sagt:

    Ah ja klar, wenn Sie der Herr Gnos wären, dann wär ich ja die Frau G. Werde versuchen, Ihr Bild ein wenig zu verkleinern.

  9. Frau Götti sagt:

    … geschafft!

  10. Herr Gnos sagt:

    allgemeiner flauer Stimmung in Bern

    meine güte, frau götti! sie hätten am samstag im und ums kairo sein sollen. die menschen dort haben nicht den eindruck von flauer stimmung gemacht. und die gurtenbesucherInnen scheinen auch höchstens am tag danach ein flaues gefühl in der magengegend gehabt zu haben, wenn man in den verschiedenen medien liest, wie gut die stimmung trotz des wetters gewesen ist.

  11. Linklieferant sagt:

    hier geht es übrigens zu einigen hörbeispielen von cheryl b. engelhart.

  12. JBIII sagt:

    “Mischung aus Jazz, Pop und Funk” tönt eher sehr schlecht finde ich, liebe Frau Götti. Mann/Frau sollte in meiner Sicht eher Jazz, Pop oder Funk spielen, aber bitte keine Mischung. Den Link bestätigt anschliessend meine Befürchtung. Aber eben, Geschmack und so, da macht es eher keinen Sinn drüber zu diskutieren.

    @ Herr Gnos: Wegen einen schweren Unfall bei Genève am Samstagabend verbrachte ich dort 2 Stunden gemütlich im Stau mit meiner in der Schweiz reingeschmuggelte kanadische Autostopperin, und fuhr erst so um 22.00 im strömenden Regen an Bern vorbei, was mir dazu bewog doch lieber direkt die GZA anzusteuern als noch todmüde und ferienerschöpft das Gartenfestival zu besuchen. Irgendwann wird es aber klappen, versprochen.

  13. zuffi sagt:

    Wenn wir schon beim Ausblick auf nächste Woche sind: Ich habe gerade mein persönliches Mittwochs-Nyon-Programm zusammengestellt. Ich freue mich sehr.

  14. Herr Gnos sagt:

    worauf freuen sie sich denn, herr zuffi? bin nämlich nyon-technisch vollkommen nicht auf dem laufenden…

  15. JBIII sagt:

    Spielen am Mittwoch tun Björk, Arcade Fire, Arno, Clap Your Hands Say Yeah, Midlake, Donavon Frankenreiter, Aaron, Izabo, Eiffel, Reverse Engineering, The Revolutionary Guard, Kruger und Cataract. Wahrscheinlich freut sich Herr Zuffi auf u.a. Arcade Fire, denke ich mal.

  16. newfield sagt:

    die Young Gods ähh Boys spielen auch am mittwoch. aber nicht so schön.

  17. JBIII sagt:

    Hihi, meneer Nieuwveldt.

  18. zuffi sagt:

    Ich freue mich vor allem auf Björk (deswegen bin ich eigentlich dort). Dann sehr auf Clap your hands say yeah. Midlake sind auch schön und falls zu eintönig spielen Aaron, von denen ich eigentlich nichts kenne, die aber auch ganz ok geklungen haben beim Rumsurfen. Mit Arcade Fire ist es so eine Sache, Herr JimBob: Ich fand die erste CD nicht gut, die 2. hab ich mir gekauft und konnte mich immer noch nicht begeistern. Nun hoffe ich quasi, durch ein Konzert doch noch warm zu werden mit dieser Band. Zum Schluss gibt’s dann noch Izabo, auf die ich sehr gespannt bin.

  19. e.c. sagt:

    Ich spiele mit meinem Kollegen links im Bild auch am Mittwoch. In Luzern.

  20. Cantaluppi staunt sagt:

    ELVIS COSTELLO WITH THE ALLEN TOUSSAINT BAND & HORNS FEATURING STEVE NIEVE

  21. Allen Toussaint sagt:

    I’m the colleague of E.C. mentioned above, and a living legend as a New Orleans-based producer, piano- and organplayer, and as an arrangeur par excellence. Without me there wouldn’t have been any solid recordings of Irma Thomas, the Meters, Chris Kenner, Lee Dorsey, Ernie K-Doe and many others. In heaven I will spend my days playing cards with Phil Specter, George Martin, Isaac Hayes, David Porter and the likes. Thank you for your attention and see you in the KKL in Lucerne on wednesday.

  22. für secondo Elvis Costello sagt:

    “I want You” ist immerschön.

  23. Liebeskummerbube sagt:

    Nicht immer, Herr für secondo Elvis Costello.

  24. newfield sagt:

    elvis c. ist natürlich auch ein freund von uns fussballfreunden, nur schon wegen dem titel dieses stücks.

    und jung war mann damals …

  25. Nit at @ll sagt:

    es geht nicht um schmerz und leid, herr e.costello hat eines der schönsten Liebeslieder gemacht.

  26. es geht nicht um schmerz und leid sagt:

    I want you vor einigen Tagen in Gent.

  27. mr. perpignan sagt:

    erstens herzliches danken für die uebermittelung des überhaupt schönen songs

  28. blinky palermo sagt:

    ist dieser herr costello nicht langsam ein bisschen zu schön und zu freund? immer alles richtig machen, das wird doch auf die dauer langweilig.

  29. palermo blinkt nach steely sagt:

    in luzern,
    Freitag, 27.07.07Frantic, Pavillon, 18.00-20.00

    Groove Guerrilla, Pavillon, 20.00-22.00

    Mauf, KKL Piazza, 18.00-22.00

    RICKIE LEE JONES, KKL Konzertsaal, 20.00-21.30

    STEELY DAN, KKL Luzernersaal, 22.00-23.30

    Toro Ensamble, Schweizerhof, 23.00-04.00

  30. Fearless Freak sagt:

    @ Zuffi: Mit der ersten CD von Arcade Fire wurde ich erst nach einem fulminanten Konzert der Truppe warm und den erleichterten Zugang zum neuen Album fand ich durch diese Calexico-Coverversion.
    Eine Vorwarnung noch: Clap Your Hands Say Yeah sind leider keine begnadete Liveband, ich freu mich trotzdem sehr auf den morgigen Paleo-Abend.

  31. newfield sagt:

    verehrter herr palermo blinkt, also steely wären dann auch anwärter für den “ein bisschen zu schön und zu freund und zudem noch zu chromstahl”-gränni ähh grämmipokal …
    aber werweiss, live ist ja meist lebhafter.

  32. zuffi sagt:

    Danke für die Vorwarnung, Herr fearless freak. Mal sehen, vielleicht hatten sie ja Zeit zum Proben in der Zwischenzeit…
    Dank auch für das Cover, wirklich sehr schön.

  33. newfield sagt:

    ich kenne die dame sonst nicht, aber sie macht mir einen leicht angespannten eindruck, ja phasenweise nimmt das joe-cockersche ausmasse an.
    grossartige gitarre vom meister.

  34. Declan Patrick MacManus sagt:

    Ich bin sehr offen und liebe es, nicht immer das gleiche zu tun.
    Es stimmt schon, dass ich seriöser geworden bin, aber nicht stringent schöner. Heute würden die Leute, wie in Montreux geschehen vor etwa 20 Jahren, nicht mehr soviel Geduld haben mit mir. Bin halt etwa 4 Stunden zu spät dran gewesen.
    Sie sehen also, sehr geehrter Herr newfield, dass selbst ich nicht alles richtig mache. Perfektion ist drüberhinaus mit dem Tod verwandt.
    Ich liebe die Musik und die Menschen, und danke Ihnen im voraus für den Chromstahl-Grämny-Sockel (werde ich mit Henry R. zäme ustrenke)
    ps: Surprising that I learned german so quickly though..

  35. mr. perpignan sagt:

    Meinen Sie sie komme zu pathetisch daher?

  36. newfield sagt:

    herr Declan Patrick MacManus, der schnell deutsch gelernt hat, da liegt ein missverständnis vor. macht aber nichts.

  37. blinky palermo sagt:

    lieber declan, ein richtigmacher sind sie aber schon geworden. vielleicht waren sie das immer schon. aber früher waren sie ein zorniger richtigmacher, und ob man die dinge im zorn richtig oder falsch macht, ist eigentlich nebensächlich. hauptsache zorn. dass sie jetzt nicht mehr zornig sind, ist ja nicht schlimm, kann man ja nicht verlangen, wäre ja irgendwie berufsjugendlich und peinlich. aber jetzt machen sie die sachen nur noch richtig. oder oberklassisch. das ist langweilig. machen sie doch mal wieder so etwas richtig drnäbnigs. und wenn wir deswegen ein bisschen länger wach bleiben müssen: schon recht, keine sorge.