Logo

Kulturbeutel 28/07

Daniel Gaberell am Montag den 9. Juli 2007

Am Dienstag ist es wieder soweit. (Foto: Daniel Gaberell)Monsieur Gaberell empfiehlt:
Besuchen Sie am Dienstag das überschwemmte Matte-Quartier. Ideale Standorte mit fantastischer Sicht sind auch die Nydegg- und die Kirchenfeldbrücke.

Herr Gnos empfiehlt:
Glauben Sie diesem Herrn Gaberell nichts! Die Aare bleibt schön in ihrem Bett und Sie können dasselbige spätestens abends verlassen, um ins Kino am Fluss (PDF-Link) zu gehen. Der Titel dieser Reihe im Cinématte heisst wahlweise auch Sommerwunschprogramm. Lohnenswert ist zum Beispiel «Ghost Dog», der diesen Donnerstag und Samstag gezeigt wird.

Herr Pauli
mag frische Luft und gute Kultur, aber angesichts der gegenwärtigen Schwemme an Freilichttheatern und Openairs möchte er sich am liebsten in die traute Stube zurückziehen. Zum Glück bietet das schöne Môtiers im Val-de-travers Abwechslung: Die Freiluft-Ausstellung «Art en plein air» soll eine Reise wert sein, liess Herr Pauli sich sagen. Er wird sich die Sache also demnächst betrachten und hierselbst berichten.

Frau Götti empfiehlt:
Sonne, viel Sonne fürs Herz, und zwar am Samstag, 14. Juli im ONO. Tanzen Sie zu Early Reggae und werden Sie glücklich, sehr sehr glücklich.

« Zur Übersicht

3 Kommentare zu “Kulturbeutel 28/07”

  1. Danish Dynamite sagt:

    Sehr stimmungsvoller Hinweis, Herr Gaberell.

    Dann habe ich versprochen bei Gelegenheit von der ultra kommerziellen Nachkultur zu schreiben. Meine Gattin und ich waren am Freitag Abend hier.

    Um in den Anlass eingelassen zu werden, muss das zarte Alter von 28 Jahren überschritten sein, was aber nicht für das Personal an der Bar zutrifft, für den Kapitän des Schiffs aber gleich drei Mal. Die Musik begann irgendwo bei Boney M, dem obligaten Summer of 69 und endet bei House, was ich selber dann eigentlich begrüsste. Den Anlass als ganzes empfand ich äusserst gelungen, das Wetter zeigte sich zum Glück von der sonnenseite und ich denke, dass der Veranstalter mehr als zufrieden war. Wenn ich davon ausgehe, dass Frau Dynamite und ich nicht die einzigen angetrunken Personen waren und wir unseren Geldbeutel am Schluss leer vorfanden, dann muss die Gewinnmarge beträchtlich sein. Ein Bier kostete Fr. 6.-, ein Drink Fr. 15.-.

    Das angenehme an solchen Fest ist eben der anfangs erwähnte Altersdurchschnitt. Gespräche lassen sich vernünftig führen und die Stimmung ist äusserst trunken friedlich. Auch stehen die Leute nicht an den Wänden rum, sondern es wird eifrig getanzt. Dresscode gibts schon, zumal doch einige Fotografen rumschwirren, das gehört seit einigen Jahren offenbar dazu.

    Einmalig war die lange Warteschlange vor dem Damenklo, was einige dazu veranlasste bei den Herren einzutreten, was ich persönlich auch begrüsste, fands einfach etwas stimmungsvoller und irgendwie unkompliziert. Bis dann aber der Kapitän es verbieten liess und jemand für Recht und Ordnung sorgte mit der Begründung, das gehöre sich einfach nicht.

    Fazit, einmal im Jahr durchaus empfehlenswert, zweimal im Jahr bestimmt auch, mehrmalig wirds zu teuer. Obs für die Partnersuche taugt, kann ich leider nicht umfassend beurteilen, wohl aber eher nicht so direkt.

  2. Herr Gnos sagt:

    vielen dank für den bericht, lieber herr danish dynamite.

    zumal doch einige Fotografen rumschwirren, das gehört seit einigen Jahren offenbar dazu.

    das allerdings finde ich eine äusserst leidige entwicklung. es gibt kaum etwas langweiligeres, als fotos von menschen an partys anzuschauen.

  3. Danish Dynamite sagt:

    Tja, lieber Herr Gnos, die aktuelle Entwicklung der “Partyfotografie-Unternehmungen” zeigt an, dass das Bedürfnis offenbar gross ist.