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Kulturbeutel 23/07

Manuel Gnos am Montag den 4. Juni 2007

Signora Pergoletti empfiehlt:
Das Jugendtheaterfestival Spiilplätz. Weil die Signora in Basel aufgewachsen ist und dort das Jugendtheater schon immer eine wichtige Rolle im Teenagerdasein spielte. Super, wird so etwas endlich auch in Bern verstärkt gefördert! Mittwoch, 6., bis Samstag, 9. Juni, in der Reitschule und im Schlachthaustheater Bern.

Herr Gnos empfiehlt:
Die Bad-Bonn-Kilbi. Weil es da nun wirklich keine Rolle spielt, ob noch im Juni Bodenfrost droht. Von Donnerstag bis Samstag im Düdingener Bad Bonn. [Und aufgepasst: Das Kulturblog Ihrer Träume verlost diese Woche noch zwei Tickets für den Donnerstagabend. Seien Sie auf der Hut!]

Monsieur Gaberell empfiehlt:
Raus aus Bern! Fahren Sie nächsten Samstag in die zweisprachige Stadt Biel-Bienne und besuchen Sie den nicht mal so kleinen Flohmarkt in der Altstadt. Alle zwei Wochen verkaufen dort hauptsächlich Privatpersonen ihre Perlen und (vor allem) ihren Ramsch. Gleichzeitig und angrenzend findet ausserdem der gewöhnliche Samstagsmarkt statt. Voilà, Biel verfügt über eine schöne Marktkultur. Bern ab: 9.12 h/ 9.30 h/ 9.42 h/ 10 h.

Herr Pauli empfiehlt auch Biel:
Wenn Sie den Gabarellschen Marktaufenthalt in Biel verlängern wollen, kehren Sie im Restaurant «St-Gervais» ein. Dort spielt abends die Band Di Grine Kuzine. Die schlagen, musikalisch gesehen und dies ganz fabelhaft, die Brücke zwischen Berlinerpop und Balkanschmiss.

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22 Kommentare zu “Kulturbeutel 23/07”

  1. Noz sagt:

    *hüstel*

    Ich ergänze die Tipps noch um

  2. Noz sagt:

    Öh? Keine Links?

    Gut, jedenfalls möchte ich noch De La Soul nominieren. Donnerstag im Bierhübeli.

    Messi.

  3. Herr Gnos sagt:

    danke, lieber herr noz! jemand muss ja die stellung innerhalb der stadt halten.

  4. Webmaster sagt:

    Doch, doch, schon Links. Sie müssens nur richtig machen, Herr Noz.

  5. Noz sagt:

    Danke, Herr Webmaster. Ich blogge drum eher selten.

  6. HerrK sagt:

    ich finde diese myspace seiten sowas von doof und hässlich…

    guten mittag

  7. Herr Gnos sagt:

    ja, lieber herr k, da haben sie vollkommen recht, die sind hässlich. aber praktisch, weil alles immer am selben ort ist. letztlich ist es schade, dass sich hier gutes design und nützlichkeit nicht gefunden haben…

  8. signora pergoletti sagt:

    Juhuu!! Heute kommt TWIN PEAKS!! Juhuu!!

  9. quartierdiva sagt:

    Jaaaaaa! TWIN PEAKS!!

    zur einstimmung…
    Intro Twin Peaks
    …..remember?

  10. Herr Gnos sagt:

    auf die gefahr hin, dass hier ab sofort niemand mehr mit mir spricht, lege ich jetzt ein geständnis ab: *flüster ein* ich habe noch nicht eine sekunde twin peaks gesehen. *flüster aus*

  11. quartierdiva sagt:

    das macht gar nichts, herr gnos, das können sie ja ab heute nachholen! ich habe seit fünfzehn jahren auch nie mehr eine folge gesehen und noch schlimmer – ich habe den schluss nie gesehen. mir kam da eine geburt dazwischen…

  12. quartierdiva sagt:

    @ herr gnos: Als im April 1990 zum ersten Mal der Pilotfilm von David Lynchs und Mark Frosts neuer Serie Twin Peaks über die amerikanischen Bildschirme flimmerte, war das der Beginn einer neuen Ära im Fernsehen. Etwas Vergleichbares hatte es zuvor noch nicht in diesem Medium gegeben. Die über Jahrzehnte hinweg gewachsenen Grenzen, die Soap-Operas von Krimiserien und das Komische vom Fantastischen genauso wie vom Melodramatischen trennten, existieren hier nicht mehr. Lynch und sein Partner Mark Frost, dessen Anteil an den Folgen meist gern unterschlagen wird, sind ein bemerkenswertes Risiko eingegangen, als sie die Genres einfach vermischt und damit ein neues, viel größeres Terrain für Fernsehserien geschaffen haben. Dabei ist ihnen das bis dahin schier Unvorstellbare geglückt: eine Serie, die ungeheuer unterhaltsam ist und zugleich ihr Medium als genuine Kunstform entdeckt.

  13. Herr Gnos sagt:

    mist! eigentlich wollte ich heute abend damit beginnen, diese bildungslücke endlich zu schliessen. aber ich muss noch hierhin:

    deshalb geh ich jetzt gleich den videorecorder programmieren. adios.

  14. Noz sagt:

    Ah, eine Quiz-Show im Kairo. Originell.

  15. Herr Gnos sagt:

    zugegeben, lieber herr noz, es gab welche, die waren schneller…

  16. Noz sagt:

    Ha ha ha!

  17. newfield sagt:

    deshalb geh ich jetzt gleich den videorecorder programmieren. adios.

    shit.
    *flüster ein* ich habe noch nicht eine sekunde twin peaks gesehen. *flüster aus*

  18. Herr Gnos sagt:

    heisst das, dass sie gerne mit mir einen videoabend verbringen möchten, verehrter herr newfield?

  19. quartierdiva sagt:

    auch nach 15 jahren ein absolutes highlight! es war wunderbar! vidoabend kann ich nur empfehlen.

  20. Mädchen Amick sagt:

    Twin Peaks ist so etwas von Suppengeil!

    Und gute Nacht.

  21. signora pergoletti sagt:

    Kann ich nur einstimmen, in diesen Kanon. Auch all die Jahre später noch können die anderen Serien daneben einpacken, find ich. Und Jahre sind einige ins Land gezogen. Das kann man auch sehr gut am Gesicht Kyle MacLachlans ablesen, der am früheren Abend als Desperate Husband ziemlich alt aussieht. Aber ein grandioser Schauspieler ist das!

  22. newfield sagt:

    videoabend
    herr Gnos, sie hören oder lesen von mir. demnächst in diesem oder jenem theater.