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Kulturbeutel 18/07

Manuel Gnos am Montag den 30. April 2007

Monsieur Gaberell empfiehlt:
Riesenrad an der BEA. (Bild Daniel Gaberell)Eine gut durchgebratene Bratwurst an der diesjährigen BEA. Und fahren Sie doch anschliessend noch ein paar Runden mit dem Riesenrad – es wurde in der Zwischenzeit fertig zusammengebaut. Ein Besuch an der BEA tut vor allem auch deshalb gut, weil man anschliessend wieder richtig Lust auf echte Kultur verspürt.

Herr Pauli empfiehlt:
Szene aus Inland Empire von David Lynch. (Bild zvg)Die Besichtigung von David Lynchs Dreistünder «Inland Empire». Vorher und nachher lese man Diedrich Diedersichens Besprechung in der TAZ. Eine interessante Erfahrung für Augen, Hirn und Gemüt. In Bern im Kino Spendid.

Signora Pergoletti empfiehlt:
Vinicio CaposselaDen sehr originellen italienischen Singer-Songwriter und zeitgenössischen Paolo Conte Vinicio Capossela (der seine Musik übrigens auf Rhino veröffentlicht). Als Vorband spielen The Pussywarmers “Das kleine Zirkusorchester”. Supermusik aus dem Tessin! Hab ich schon mal im Les Amis gesehen und war hin und weg, trotz des Namens. Theatersaal National, Mi 2. Mai, 21 Uhr.

Herr Gnos empfiehlt:
Dean Moriarty & The Dixie Dicks. (Bild zvg)Ausnahmsweise ein von ihm selbst organisiertes Konzert. Die Berner Tom-Waits-Coverband Dean Moriarty & The Dixie Dicks nimmt Abschied von ihrem sperrigen Namen und von Vater Waits, um ab Mitte Monat als Kummerbuben alte Schweizer Volkslieder neu zu vertonen. Freitag, 4. Mai, um 21 Uhr im Café Kairo in Bern. [Und dann bis Ende Wonnemonat einmal wöchentlich daselbst.]

Frau Götti empfielt:
Seien Sie doch wieder einmal ein bisschen rot. Wenigstens zum 1. Mai, Tag der Arbeit. Lesen Sie den Essay von Herrn Lenz zum Thema Respekt und Sie werden sich gut fühlen, sehr gut.

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21 Kommentare zu “Kulturbeutel 18/07”

  1. newfield sagt:

    gut gebeutelt, damen und herren! appetitlich präsentierte und variantenreiche vorschläge. die pflichtlektüren sind gedruckt. der rest wird sich ergeben.

    wünsche wohlige woche!

  2. Val der Ama sagt:

    weil man anschliessend wieder richtig Lust auf echte Kultur verspürt.
    Hmm, interessanter Ansatz.

  3. zuffi sagt:

    Herr Pauli, bei Ihnen hat’s noch einen Tippfehler. Wenn ich mich nicht täusche heisst der Herr Diedrich Diederichsen.

  4. h sagt:

    Bei Frau Götti empfiel noch ein h, wenn wir schon am Nörgeln sind …

  5. signora pergoletti sagt:

    Der Essay ist klasse, Frau Götti (ich dachte erst, jetzt kommt was hochintelektuelles von Siegfried Lenz – was natürlich auch okay gewesen wäre). Pedro Lenz ist sowieso langsam aber sicher mein Liebling unter den Berner Schreiberlingen.

  6. quartierdiva sagt:

    sie greifen da zu sehr radikalen mitteln, um wieder lust auf echte kultur zu haben herr gaberell.. uns sogar die bea als kulturtipp unterzujubeln…
    mögen sie denn die echte kultur nicht so richtig? oder mögen sie die bratwurst an der bea einfach sehr? was ist echte kultur und ist die bea in irgendeinerweise kultur? hat bratwurst kultur? klären sie mich auf!

  7. YB-Wurst sagt:

    Also zum Teil sind das rhetorische Fragen, Frau quartierdiva …
    Wobei ich ja eher gebrüht denn gebraten werde, aber da gehen die Meiungen auseinander und dann gibt’s ja immer noch meine Kollegin YB-Bratwurst.

  8. quartierdiva sagt:

    ist bea-wurst = yb-bratwurst?
    also im wankdorf werden sie ganz eindeutig gebraten, werte yb-wurst – haben sie da andere erfahrungen gemacht?

  9. Jean de la Bière sagt:

    also im wankdorf werden sie ganz eindeutig gebraten, werte yb-wurst

    *überleg*

    Nein. Eigentlich nicht. Nein.

  10. quartierdiva sagt:

    sind sie sicher? also die bratwurst wird gebraten – da hab ich schon oft ganz hungrig zugesehen… und die ist ja dann auch ein wenig angebraten. hab wohl zwischen yb-wurst und yb-bratwurst ein gschtürm gemacht?

  11. quartierdiva sagt:

    die yb-wurst verschmähe ich…kann deshalb nicht aus erfahrung sprechen. für mich ist die kalbsbratwurst meine yb-wurst…

  12. Monsieur Gaberell sagt:

    Liebe quartierdiva – als erste: wie geht es Ihnen? Und zweitens: mit Würsten kenne ich mich nicht so aus…

  13. quartierdiva sagt:

    danke lieber herr gaberell, mir geht es so richtig gut! rundum zufrieden mit dem leben, dem wetter, der berner kultur, dem berner an sich, dem berner fussball und den gebratenen oder gebrühten berner würsten an den grossveranstaltungen. und wie geht es ihnen?

  14. newfield sagt:

    also das ist so, unten rechts sehen sie die YB-wurst im rohzustand, unten links abgebrüht (wie die berühmten YB eben):

    (oben links die metzgereiinnung wankdorf, rechts das schlachthaus der schweiz)

  15. pauli sagt:

    Herr Zuffi hat recht: Diedrich Diederichsen heisst der Mann. Er war übrigens schon mal Hauptthema in diesem Blog:
    http://kulturblog.espace.ch/p127.html

  16. zuffi sagt:

    Wenn ich ja schon am nörgeln bin:
    Die YB-Wurst ist nie gebraten. Falls sie das doch ist, ist es eine YB-Bratwurst.
    Diskussionspunkt bei der YB-Wurst ist noch, ob man sie angestochen servieren soll oder nicht. Puristen beharren auf Nicht-Angestochen (Folge: Spritzer über mehrere Meter beim ersten Biss).

  17. Noz sagt:

    Falls sie das doch ist, ist es eine YB-Bratwurst.

    Das ist jetzt eben auch wieder völlig falsch, Herr Zuffi. Die gebratene YB-Wurst heisst FCL-Schüblig.

  18. newfield sagt:

    ich denke, wir gehen ins kino, kairo, konzert oder krawall.
    die BEA is(s)t zu heikel.

  19. signora pergoletti sagt:

    Hier geht es ja wieder mal ganz schön um die Wurst!

  20. signora pergoletti sagt:

    …übrigens Herr Pauli: Sieht man so aus, wie auf dem Bildli, während man diesen Film schaut?

    (Ich frag nur, weil dann geh ich glaub am besten alleine. Auf jeden Fall gehe ich. David Lynch Themen-Verflechter-und- Escher-des-Films-sowie-überhaupt-Gott!!!)

  21. Khulthur sagt:

    für mich ist die kalbsbratwurst meine yb-wurst…

    Tsstsss, immer diese Kulturbeflissenen.