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Sonne im Herzen, vol. 1

Frau Götti am Montag den 22. Mai 2006

Wichtige Durchsage an alle, die den Sommer bereits abgeschrieben haben: Es gibt ihn. Doch doch, ganz sicher:

trojanTrojan Records heisst der Sommer und brennt heiss und feurig. Und heiss und feurig ist auch das Land, wo das Label 1968 gegründet wurde und das da heisst: Jamaika. Zunächst diente Trojan einzig dazu, die Produktionen von Altmeister Duke Reid herauszubringen – woher auch der Name stammt: Reid pflegte nämlich sein umfangreiches Sound System in Lastwagen der Marke “Trojan” zu transportieren.

Aber bald schon weitete Trojan Records den Kreis seiner Musiker aus und wurde unter anderem zum Sprungbrett für Lee “Scratch” Perry, Dennis Brown, Ken Boothe oder Bob Marley & The Wailers.

Heute ist Trojan in London und gibt neben Reggae, Rocksteady und Ska auch jüngere Musikstile wie Dancehall und Jungle heraus. Und selbstverständlich alles aus der Dub-Küche.

Melodians Ein einziger Sommernachtstraum. Wenn Sies mir nicht glauben, gehen Sie und kaufen sich zum Beispiel dieses Wunderwerk der Tonkunst:

Und jetzt raten Sie, auf was Sie sich noch freuen dürfen, während Sie (wettermässig) auf den Sommer warten: Auf eine ganze goldene Serie “Sonne im Herzen”. Denn noch viele Geschichten ranken sich um den jamaikanischen Sommer, und man gönnt sich ja sonst nichts…

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13 Kommentare zu “Sonne im Herzen, vol. 1”

  1. Monsieur Gaberell sagt:

    Ach Frau Götti, tschuldigen Sie bitte meine forsche Art, aber Sie sind – so scheint (!!) es mir – eine wirklich tolle Frau. Denn WAS? frage ich hier laut, was braucht der Mensch mehr, als wärmende Sonnenstrahlen auf seinem bleichen Rückgrat und in seinem nassen Herzen? Jamaika, feurig und heiss,… ich fürchte, da bleiben mir sogar die nahen Träume weg…

  2. Frau Götti sagt:

    Nette Worte zu später Stunde vermögen aber auch zu erfreuen. Wenn Ihnen der Schlaf nicht kommen will, können Sie mir gerne noch mehr freundliche Worte schreiben – bin nämlich nachtaktiv heute.

  3. Herr Gnos sagt:

    ich muss sagen, mir ist die britische version des sommers da draussen viel lieber als die jamaikanische. es ist einfach angenehmer, wenn das t-shirt nicht am rücken klebt wegen des schweisses, sondern wegen eines auffrischenden regengusses. das licht dieser tage gibt zudem fotografisch auch mehr her als jenes bei schwüler hitze.

    vielleicht deshalb stehe ich musikalisch den pixies und depeche mode näher als dem grossen bob marley.

  4. Frau Götti sagt:

    Also, Depeche Mode ist natürlich das Killerargument, Herr Gnos. Zumal Bob Marley uns ja versaut wurde vom Merchandising, bzw. wir ihn gar nie anders kennen lernen konnten als versaut.
    Aber hören Sie einmal an einem verregneten englischen Morgen “Please don’t make me cry” von Winston Groovy, und ich möchte sehen, ob Ihr Auge dann trocken bleibt, und nicht wegen des Regens.

  5. passiver attacker sagt:

    Depeche Mode sind an jeder hundsverlochete am start; unsäglich wie sich helden von einst zu deppen machen! unsäglich!
    dann lieber ein versauter Marley, der ist wenigstens schon in den ewigen jagdgründen.

  6. Herr Gnos sagt:

    ach, wissen sie, herr passiver attacker, das mit den hundsverlocheten ist wirklich ein grosses übel. doch das hält mich nicht davon ab, weiterhin keinen der marleys gut zu finden. ich hab ja schliesslich noch meinen köntry, wenns die briten nicht mehr machen. dort bei den gobois ists wenigstens trocken, wenns heiss ist.

    @ frau götti: diesem test unterziehe ich mich gerne einmal! aber glauben sie mir, meine augen bleiben auch beim grossen bob nicht trocken. weil quängeln kann auch sehr tränenreich sein.

  7. Frau Götti sagt:

    @ Herr Gnos: Unter den Preziosen in meiner Sammlung findet sich sicher auch etwas für einen hart zu Knackenden wie Sie, ich denke da etwa an “Man next door” von Dennis Brown – das ja später von Passive, äh Massive Attack abgekupfert wurde.
    @ Herr Passive Attacker: Also DM dürfen Sie mir jetzt nicht allzu schlecht machen, deren Konzert in Genf war nämlich hervorragend und ausserdem, als ich 13 war,…seufz. Sonst bringen Sie sich noch um die versaute Marley-Party, die ich eigentlich schon ins Auge fasse.

  8. passiver attacker sagt:

    @ frau götti
    richtig! passiveattack kupfert keine songs ab! im übrigen: nie würd ich ihnen DM schlecht machen wollen, nie. ich fürchte nur die sorgen selbst dafür…und versaute marleypartys: mit ihnen immer!
    @ herr gnos
    kommen sie doch auch an die party, sie dürfen auch göntry auflegen!

  9. Frau Götti sagt:

    Auf jeden Fall, Herr Gnos ist herzlich willkommen, aber er darf nur versauten Köntry mitbringen, und da frag ich mich natürlich gleich: Gibts einen solchen denn überhaupt? Herr Cash zum Beispiel ist sehr sehr sauber, auch wenn er von Trunk und Mord singt, denn er ist in the mission of Jesus unterwegs.

  10. passiver attacker sagt:

    ha! frau götti losen sie mal dem zeno tornado zu(heimisches schaffen und so). der ist sowass von nicht auf dem pfad gottes. solchen köntry soll der herr gnos mal mitbringen!

  11. Frau Götti sagt:

    Gespannt ich bin und freuen ich mich tu.

  12. JimBobIII sagt:

    Depeche Mode sollte auf den Abfallberg der Jugendsünden versorgt werden, wenn Sie mich fragen, wie Abba, The Sweet oder auch Bay City Rollers (Einige meiner Jugendsünden), im Gegensatz zu Frau Göttis Jamaicaner, das ist Kulturgut vom Feinsten, egal ob mer dieser Sound gerne hat oder nit. Und kommt mir nicht mit Geschmack und streiten und so. Bitte.

  13. Je te fais la même coiffure que Bob Marley (dreadlocks). Je te coiffe aussi à la Beyoncé, Alicia Keys, Sean Paul, … C’est ma spécialité et je me déplace à ton domicile pour seulement 90.-. Travail soigné. J’ai plus de 16 ans d’expérience dans les coiffures afros.

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