Logo

Bümpliz-Belgrad

Frau Götti am Dienstag den 2. Mai 2006

Europa ist ein Dorf. Auch an seinem fernen Ostzipfel, in Serbien, fühlt man sich irgendwie sofort daheim und weiss nicht warum. Da stellt man im kahlen Belgrader Hotelzimmer das Radio an und seltsam vertraute Klänge schallen einem entgegen, anheimelnd und warm. Man fühlt sich mit einem Mal, als würde man in die Arme genommen. Und Bern ist mit einem Mal nahe, ganz nahe…

Eine Hörprobe dieses Stücks Heimat: hier klicken

Indira RadicAuch von der Künstlerin selbst – hier mit einem Fan bei einem ihrer strahlenden Auftritte – fühlt man sich sofort in die Arme genommen irgendwie.

Die Dame heisst übrigens Indira Radic und ist serbische Folk- und Pop-Diva.

Und wer jetzt einfach nur noch singen will, einstimmen in das grosse europäische Lied, findet hier den Songtext.

« Zur Übersicht

22 Kommentare zu “Bümpliz-Belgrad”

  1. Monsieur Gaberell sagt:

    Ich empfehle, bei dieser Gelegenheit «KulturStattBern» gleich bei den Urhebern bekannt zu machen: http://www.zueriwest.ch/pages/contact.php

  2. Herr Gnos sagt:

    ist denn der song ursprünglich auch wirklich von züri west? oder ist es wie bei «i ha di gärn gha» eine eher dürftige kopie eines genialen originals (in diesem fall ist es prince), und keiner der züri-west-fans weiss davon?

  3. comtesse d`Echafaud sagt:

    so lasset sie doch sich suhlen in ihrem unwissen, denn ach, die wissenden sind so gestraft mit der desillusionierung…
    (aber abgesehen davon: ein übermass an despektierlichkeit möcht ich mir trotz allem verbitten…singalong auf berndeutsch ist halt nicht jedem mundwerk gegeben..)

  4. Herr Gnos sagt:

    wieso berndeutsch? der text ist in astreinem serbisch, der weltsprache schlechthin. weisch wan i mein, mann!

  5. herr klappendrücker sagt:

    weiss das herr lauener?
    und ach, herr gnos: soviele z.w. songs sind covers. und die allermeisten davon sogar unglaublich gute covers. und ein durchschnittlicher fan dieser buebe-bänd weiss das glaub auch.

  6. Frau Götti sagt:

    Meine Herren, eine Fortsetzung wird folgen, die ihre Fragen beantworten wird.
    @ Herrn Gnos: Ich möchte betonen, dass “I ha di gärn gha” als Prince-Stück ausgewiesen wird von den Herren Z. W., die mit ihrer Version aber doch eine beachtlich andere und erfrischende Eigenleistung erbracht haben – obwohl ich es natürlich einem Prince-Fan der ersten Stunde nicht verdenken kann, wenn er hier etwas streng ist und niemanden ans Original heranlässt.
    @ Monsieur Gaberell: Den Herren Z. W. sollte unser ehrenwertes Blog bekannt sein, haben sie dafür doch freundlicherweise den Song zu Verfügung gestellt.
    @ Madame comtesse d`Echafaud: Ganz recht, despektierlich ist das Ganze schon.

  7. Herr Gnos sagt:

    lieber herr klappendrücker, ich kenne mindestens 7 oder 11 oder 21 überdurchschnittliche züri-west-fans, die beim anhören der originalversion verwirrt dreingeschaut haben und sinngemäss fragten, ob das nicht ein zw-song sei.

    und, frau götti, es ist nett von ihnen, mich als prince-fan der ersten stunde zu bezeichnen. aber damals, als prince seine erste stunde hatte, war ich sechs und hörte beethoven, vielleicht auch schon elvis. immerhin war dann «sign o’ the times» meine zweite selbstgekaufte platte. (dass die erste der soundtrack zu «ghostbusters» war, brauchen sie ja nicht zu wissen.)

  8. Frau Götti sagt:

    Herr Gnos, ich ging halt davon aus, dass Sie frühreif waren und die obligate kindliche Beethoven-Phase früher überwinden konnten als andere.

  9. passiver attacker sagt:

    herr gnos sie kennen z.w. fans! dafür halten sie sich aber ordentlich…

  10. herr klappendrücker sagt:

    werter herr gnos, dann entschuldige ich mich natürlich für mein grenzenloses überschätzen des musikwissens eines durchschnittlichen zw-fans.

  11. Herr Gnos sagt:

    @ frau götti: meine kindliche beethovenphase dauert bis heute an. und ich schäme mich nicht einmal dafür…

    @ passvier attacker: man tut, was man kann. ich kannte auch mal einen polo-hofer-fan. aber das ist lange her.

    @ herr klappendrücker: entschuldigung angenommen. allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass es durchaus wissende zw-fans gibt.

  12. passiver attacker sagt:

    @ herr gnos
    gut güte!

  13. Herr Gnos sagt:

    immerhin kenne ich keinen verehrer von gölä. ist doch schon mal ein guter anfang, nicht?

  14. passiver attacker sagt:

    göle kann echt nicht mit z w oder p h verglichen werden, weil aka marco pfeuti kein (möchtegerne-)musiker sondern ein richtiger büezer ischt!

  15. herr klappendrücker sagt:

    die gölä-fans sind aber auch heimtückisch. ich kannte auch keinen, als er noch viele, viele platten verkaufte…

  16. Herr Gnos sagt:

    vielleicht ist es mit gölä gleich wie mit dem “facts”: hohe verkaufszahlen, aber wer das liest beziehungsweise hört, weiss niemand so genau. ich jedenfalls kennen niemanden, der/die das facts liest. gölä-fans kann man immerhin an einem konzert anschauen gehen.

  17. herr klappendrücker sagt:

    wobei man sich natürlich selber schwer in verdacht bringt, wenn man an konzerte geht.

  18. passiver attacker sagt:

    ich erinnere mich da noch an eine “göle-sivestergala” in der festhalle zu bern. 150 besucherinnen, eine verdrckte lunge mit band und ein passiver attacker hinter der bar. das ganze erinnerte eher an eine 1. mai kundgebung der sp oberhofen als an ein konzert.
    so jetzt hab ich mich geoutet!

  19. Herr Gnos sagt:

    zum glück haben sie “hinter” geschrieben, herr passiver attacker. sonst hätte ich mir jetzt ernsthafte sorgen machen müssen.

  20. passiver attacker sagt:

    herr gnos ich danke ihnen für die anteilnahme!

  21. Herr Lauener sagt:

    Sie sind ein Klugscheisser, Herr Gnoss.

  22. Herr Gnos sagt:

    guten tag, herr lauener! schön, sie hier zu wissen. und sorry für das klugscheissertum. ich bin halt ein inniger prince-verehrer und hab mich da nicht immer ganz unter kontrolle. aber ich gelobe besserung.