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Hat Gott bei den Wahlen die Hand im Spiel?

Hugo Stamm am Mittwoch den 30. November 2011
Nationalrat Philipp Hadorn (SP, SO).

Sieht hinter seiner Wahl «klar Gottes Führung»: Nationalrat Philipp Hadorn (SP, SO).

Die Schlüsselfragen für Christen lauten: Wie hält es Gott mit der Welt? Sind wir Menschen tatsächlich die Krone der Schöpfung? Hat uns Gott aus Tausenden von Galaxien und Milliarden von Sternen auf unserem Miniplaneten ausgewählt, seiner gigantischen Schöpfung die Krone aufzusetzen? Stehen wir schwachen, anfälligen Menschen im Zentrum seiner Aufmerksamkeit?

Für Gläubige, die sich an der Bibel orientieren, besteht kein Zweifel: Unser Planet ist der Nabel des Universums, Gott hat uns auserwählt. Er hat uns nicht nur erschaffen, er behütet uns, wirkt in die Welt, sorgt sich um uns. Und ganz speziell um die Rechtgläubigen.

Doch wer sind die Rechtgläubigen? Aus unserer christlichen Kulturperspektive können es die Muslime nicht sein. Sie gehen zwar wie alle Buchreligionen auf Abraham zurück, doch Mohamed war in den Augen vieler Gläubigen nicht von Gott inspiriert, als er den Koran verfasste. Auch die Hindus sind fern des Schöpfergottes mit ihren Tausenden Göttern, die oft mehr Dämon denn Heilsbringer sind. Und der Buddhismus ist für Christen keine wahre Religion, weil er keinen Gott kennt.

Tolerante und weltoffene Christen beschleicht bei solchen Überlegungen ein Unbehagen. Vor Gott sind alle gleich, argumentieren sie. Hauptsache, der Mensch bemüht sich, ein Leben nach den Geboten Gottes zu leben, die letztlich universal sind. Damit sind strenggläubige Christen nicht einverstanden. Und sie haben recht: So steht es in der Bibel nicht. Deshalb trug Jesus seinen Jüngern auf, das Evangelium zu verbreiten. Dies ist übrigens eine Bedingung zur Erfüllung des christlichen Heils am jüngsten Tag.

Strenggläubige Christen sind überzeugt, privilegiert und in der besonderen Gnade Gottes zu stehen. Und in seinem Namen zu wirken. Noch mehr: Sie glauben, mit Gott kommunizieren zu können und klare Signale von ihm zu bekommen. Dies gibt ihnen zweifellos ein Gefühl der Überlegenheit.

Ein Beispiel liefert der frisch gewählte Nationalrat Philipp Hadorn. Der Parlamentarier ist 44 Jahre alt, kommt aus Gerlafingen SO und arbeitet als Gewerkschaftssekretär. Hadorn ist seit 13 Jahren Vorsitzender der Gemeindeleitung der Freikirche Evangelische Methodistische Kirche.

Hadorn ist kein ungewöhnlicher Freikirchler. Als linker Gewerkschafter passt er nicht ins Bild der mehrheitlich konservativen Freikirchen-Gläubigen. Immerhin war er so konsequent, nicht der EVP oder der EDU beizutreten, die die Sammelbecken für Freikirchler sind, sondern der SP. Das hindert ihn aber nicht daran, an die Privilegien der wahren Christen zu glauben. In einem Interview steht er offen dazu.

Hadorn gewann die Wahl sehr knapp und lag mit nur 22 respektive 28 Stimmen vor seinen härtesten Konkurrenten. «Hatte da Gott die Hand im Spiel?», fragte der Interviewer. «Für mich ist das ganz klar», antwortete der Neo-Nationalrat. «Ich wusste eine ganze Schar von Betern hinter mir. Von daher sehe ich hinter meiner Wahl klar Gottes Führung – wie schon bei meinem ganzen politischen Weg.»

Die Bibel sei seine Richtschnur, erklärt Hadorn weiter. Er wolle aber nicht behaupten, immer richtig zu entscheiden. «Aber mit dem Wirken des Heiligen Geistes rechne ich konkret.» Gottes Segen bedeute ihm sehr viel. Er bringe zum Ausdruck, dass «Gott immer zu mir steht, was auch passiert».

Die Logik von Hadorn muss ein Desaster für Andreas Brönnimann sein. Der Berner EDU-Politiker wurde bei den Wahlen zum Teufel gejagt. Damit verlor seine stramme Christenpartei ihren einzigen Sitz im Nationalrat. Nach der Leseart von Hadorn bedeutet dies: Gott muss auch bei seinem Mitchristen Brönnimann die Hand im Spiel gehabt haben – wie bei allen Rechtgläubigen. Doch diese Hand liess den Berner fallen. Das ist für den Betroffenen nicht nur eine politische Abfuhr, sondern ein religiöses Desaster, das vermutlich viel schwerer wiegt.

Nur: Wenn man in einer Demokratie genau hinschaut, wählt nicht die Hand Gottes die Parlamentarier, es sind die Stimmbürger, die mit ihrem Wahlzettel die Entscheide fällen.

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1.046 Kommentare zu “Hat Gott bei den Wahlen die Hand im Spiel?”

  1. Fritz Christmastree sagt:

    Genie und Fälscher
    Ein Kongress in Bristol feiert den verkannten Dichter Thomas Chatterton

    Das 18. Jahrhundert war nicht nur das Zeitalter der Vernunft, es war auch, wie Arno Schmidt einmal sagte, ein schwärmerisches und wundersüchtiges Jahrhundert. Das Licht der Aufklärung war kalt; Herzenswärme und Seelenzauber suchten die Menschen in der Verklärung alles Fernen und Vergangenen. Besonders das Mittelalter wurde für die bürgerlich-kapitalistische Gesellschaft zum Fluchtort, zum Trip aus der eigenen so geschäftstüchtigen und prosaischen Epoche.

    Vor dem Hintergrund dieses gothic revival ist der Fall des Fälschers Thomas Chatterton zu sehen. Chatterton, 1752 in Bristol geboren, wächst vaterlos in elenden Verhältnissen auf. Die Mutter muss sich als Näherin durchschlagen; Armenschule; eine langweilige und strenge Lehre bei einem Anwalt – eine trübe Existenz. Aber einige alte Schriftstücke, die 1727 im muffigen Archivraum der Kirche St. Mary Redcliffe aus fünf Truhen ans Tageslicht gefördert wurden und durch Chattertons Grossvater ins Haus kamen, entzünden die Einbildungskraft des Knaben. Er wälzt Bücher über die Geschichte Bristols und beginnt, in einem phantasievollen, altertümlichen Englisch Urkunden und Gedichte zu schreiben, die er als Entdeckungen ausgibt. Angesehene Bürger Bristols, darunter Heimatforscher und Möchtegernhistoriker, kaufen ihm den schönen Schwindel ab, werden seine Gönner.

    Gescheiterter Geniestreich
    Im Alter von fünfzehn oder sechzehn Jahren erfindet Chatterton den Mönch Thomas Rowley, der um die Mitte des 15. Jahrhunderts gelebt haben soll. Diesen Rowley macht er zum Freund und Chronisten einer authentischen Figur, nämlich des wohlhabenden Kaufherrn und fünfmaligen Bürgermeisters von Bristol, William Canynges, aus dessen Besitz zahlreiche der seinerzeit in der Kirche gefundenen Schriftstücke stammten. Mit Dokumenten und Gedichten konstruiert Chatterton eine ganze Lebensgeschichte der beiden und erträumt sich ein spätmittelalterliches «Bristowe». Im März 1769 schickt er einige Texte Rowleys an den berühmten Horace Walpole, der durch seinen 1764 erschienenen Roman «The Castle of Otranto» das Genre der Ritter- und Schauerromane schuf und als Altertumskenner galt. Reagiert Walpole zunächst begeistert, so durchschaut er die nächsten Proben aus Rowleys Feder als Fälschung und lässt Chatterton sofort fallen. Die Gönner in Bristol wiederum, denen Chatterton sich offenbart, wollen nicht glauben, dass der junge Mann die Rowley-Gedichte geschrieben hat. Der Versuch des Siebzehnjährigen, sich nun in London als Literat zu etablieren, schlägt fehl. Verzweifelt und halb verhungert, vergiftet er sich am 24. August 1770 mit Arsen.

    Die Verwandlung des jungen Chatterton in den alten Rowley und das Jonglieren zwischen Vergangenheit und Gegenwart deutete Ken Ruthven (Melbourne, Australien) als Vorwegnahme einer spielerischen Postmoderne. Der Organisator der Konferenz, Nick Groom (Bristol), der sich seit Jahren um das Werk Chattertons verdient gemacht hat, stellte in seinem Vortrag konventionelle Vorstellungen von Authentizität in Frage. Literatur sei nie authentisch, folglich hätten Vorstellungen von Echtheit zu tun mit Theorien literarischer Schöpfung, kulturellen Mythen und Vorstellungen von ästhetischem Wert, die wandelbar seien.

    http://www.nzz.ch/2002/09/12/fe/article8DW4N.html

  2. Kraxle sagt:

    skypowder

    “Sie sind wie Hitler.

    Sie sind seine Kinder.

    Unsere geistige Führung.”

    Hitler hatte wenigstens noch eine Ideologie, auch wenn sie völlig bekloppt war. Hitler stellte Werte über den Mammon.
    Das macht unsere geistige Führung nicht, sie dien Gott Mammon, was im Gegensatz zu Hilters Wahnsinn vernünftig ist.

  3. Skypowder sagt:

    @Kraxle

    Das ist richtig: Die geistige Führung dient Gott Mammon. Was daran vernünftig sein soll begreife ich nicht. Die geistige Führung sollte dem Volk dienen. Ein Diener des Volkes sein . Das wäre vernünftig. Aber eben. Sie sind Diener des Geldes. Wie wir alle.

    Das Geld tötet uns. Der Dienst am Nächsten, der Dienst des Nächsten lässt uns aufleben.

    Geld regiert die Welt?

    Warum haben wir es soweit kommen lassen?

  4. Kraxle sagt:

    skypowder

    “Warum haben wir es soweit kommen lassen?”

    Weiss auch nicht, aber im Buch Statusangst von de Botton wird dieser Frage nachgespürt.
    Hier Rezensionen und Kritiken zum Buch, die erhellend sein könnten.

    Kritik FAZ

    Der kleine Unterschied

    Die Reichen und Erfolgreichen sind immer die anderen. Das nagt, und ist deshalb Ansporn und Dämpfer zugleich. Status nennen wir den Platz der Menschen in der sozialen Hierarchie. Was oben und unten ist, entspringt einem feinsinnige Wechselspiel von Selbst- und Fremdwahrnehmung. “Das Gefühl, nicht beachtet zu werden, enttäuscht zwangsläufig die innigsten Bedürfnisse der menschlichen Natur”, schreibt Adam Smith 1759 in der Theorie der ethischen Gefühle.

    Früher waren es die Krieger, die Heiligen, die Ritter oder die Großgrundbesitzer, denen es nachzueifern galt. Heute, sagt der Philosoph Alain de Botton, ist es vor allem der wirtschaftliche Erfolg, der den Status der Menschen definiert. Wenn wir uns schon nicht an Bill Gates messen, dann auf jeden Fall an den Nachbarn in unserem sozialen Umfeld: “Keeping up with the Joneses” – immer schön dabeisein. Das eröffnet viel Raum für Neid und Ehrgeiz. Und die Frage, ob Status des Konkurrenten durch Leistung gerechtfertigt ist oder nicht, gibt Gesprächsstoff für viele Partys. Und gerade wenn der Reiche seinen Reichtum verdiente, müßten wir folgern, der Arme sei an seiner Armut selber schuld.


    Kritik getAbstract
    Arbeitsplatzverlust, Insolvenz, Fehlspekulationen an der Börse, Wirtschaftskrise – der damit einhergehende Statusverlust ist ein Gespenst, vor dem immer mehr Menschen Angst bekommen. Viel Geld zu haben oder wenigstens regelmäßig Geld zu verdienen, hat im kapitalistischen, auf Gelderwerb und Profit ausgerichteten Wirtschaftssystem nahezu unausweichlich einen hohen Stellenwert. In den Augen der Gesellschaft wie denen des Einzelnen liegt der Schluss vom Haben auf das Sein nur allzu nahe: Wir sind, was wir sind, durch das, was wir haben. Oder durch das, was wir uns leisten können: Komfort, Sicherheit, Statussymbole. Aber muss dies so sein? Schnappt die Statusfalle zwangsläufig zu? Alain de Botton beleuchtet die Phänomene Status, Statussymbole, Statusverlust und die Angst vor diesem Verlust unter mannigfaltigen kulturgeschichtlichen Aspekten. Dadurch relativiert er unsere heutige Auffassung von Status und öffnet den Horizont für andere Sichtweisen.

    Kritik Süddeutsche Zeitung

    Es ist unser aller Dilemma. Seit wir nicht mehr in einer ständischen Gesellschaft leben, und die vertikale Mobilität erheblich zugenommen hat, bemisst sich unser Wert an unserem Status. Und der wiederum ist weitgehend abhängig von den Gütern, mit denen wir uns umgeben. Ständig sitzt uns die Angst im Nacken, die Anerkennung der anderen zu verlieren. Über diese Angst wird selten gesprochen, aber jeder kennt sie, jeder hat sie.
    In der Geschichte des Abendlandes gibt es viele Versuche, mit der wachsenden Statusangst fertig zu werden: in der Philosophie, in der Kunst, in der Politik und natürlich in der christlichen Religion, die einen Looser zum Heiland erklärt. Wir, die wir so sehr um unseren sozialen Status besorgt sind, träumen insgeheim davon, um unserer selbst willen geliebt zu werden. Wem dagegen das Karrieremuster vom Tellerwäscher zum Millionär, vom Bauernbub zum Professor als verpflichtendes Vorbild gilt, der verpasst nach de Botton das beste am Leben. An Missgunst geht er zugrunde.
    Für den Autor ist die Fixierung auf den ökonomisch begründeten Status der Inbegriff der Lebensverfehlung. Dem Leser rät er, sich auf die Grundwerte der Existenz zu konzentrieren. Wir müssten lernen, so der Autor, die emotionalen Glückserlebnisse den materiellen vorzuziehen. Im übrigen empfehle es sich, hin und wieder an den Tod zu denken, um zur Vernunft zu kommen.
    Das Buch ist bei aller philosophischen Tiefe verständlich geschrieben. Am Ende fühlt man sich, als habe man gerade eine philosophische Praxis verlassen, nicht ganz geheilt, aber geläutert. Die Rezepte, die de Botton zu bieten hat, werden die philosophische Zunft vielleicht etwas naiv anmuten, aber sie haben den Vorteil, dass sie den Menschen in ihrem Alltag Orientierung bieten. Allerdings könnte es sein, dass er eben dadurch, dass er so verständlich schreibt, seinen eigenen Status in der akademischen Referenzgruppe aufs Spiel setzt. Aber was macht das schon, wenn er uns auf so unterhaltsame Weise dazu bringt, über unsere kosmische Bedeutungslosigkeit nachzudenken.

    http://www.buecher.de/shop/buecher/statusangst/de-botton-alain/products_products/content/prod_id/12402872/

  5. Knechte und Mägde sagt:

    [bin ich ja schon froh, Kraxle, dass SIe nicht Deepak Chopra anbieten!….

    ich war eigentlich noch nie auf einer “Party” (früher nicht, während der “Erwerbsjahre” nicht, wo es darauf ankommt: “was machen Sie denn beruflich????????????????????” und während meiner Ehe schon gleich gar nicht. habe so gut wie gar nicht ‘richtig’ Sylvester mitgemacht…an meine letzte Geburtstagsfeier kann ich mich nicht erinnern…an meine letze REISE ebenfalls nicht… ein breiter Weg oder ein schmaler Weg? ich habe andererseits immer Möglichkeiten genutzt und andere ausgelassen. ich habe mich geschminkt, Strähnchen gefärbt, hohe Absätze getragen, mich dünn gehungert – alles “Phasen”;
    habe offene Türen vorgefunden bzw. diese selbst geöffnet.(ein italienischer “Skandal-Fotograf arbeitet nur mit jungen Leuten unter 25, weil diese unverbildet, naiv, schamlos und ohne ERFAHRUNG mit Themen umgehen); habe nicht betrogen, jedoch als kleines Kind meiner Tante ein Marzipanschweinchen gestohlen und bin vor Scham und Schuldgefühlen deshalb fast gestorben. (denn “der liebe Got sah alles”, und zwar überall…von Kino bis Schule) ich hatte in Mathe meistens ein 5 (aber auch mal eine 2, obwohl ALLES richtig war! nur nicht zwei Mal unterstrichen. Deshalb gab es keine 1 – Schweizer System umgekehrt?) und Hausarbeiten zu *guttenbergen* lag mir fern…’gesellschaftliches Leben’ und Ansehen für aussen ( zu erlangen) haben kaum eine Rolle gespielt. Jedoch das tun, was man innerlich leisten konnte. Aber ein gewisses Maß an Bedeutung und Anerkennung sind selbst in Stammesgemeinschaften ein archaisches Grundrecht.
    Egalitäre neuzeitliche Gesellschaften wie temporär Schweden haben jene vertrieben, die dort nicht zu herausragendem Ansehen gelangten. Die sind abgewandert nach USA …
    Und unsere verkorkste deutsche Gesellschaft heute hat es geschafft, sich ihre Alis zu konstiuieren. Worin liegen dafür die Wurzeln?]

  6. Knechte und Mägde - ein systemisches Pech sagt:

    die Brüderbewegung und deren Art von weiblicher Wertschätzung.
    Was die deutschsprachigen bibelfanatischen Talibane ihren Frauen und generell “den Frauen” zugedacht haben, ist nach ihrem Verständnis biblisch begründet und somit “gottgewollt”.
    8-10-12-14 Kinde5r = für bibelfundamentalistische Talibane kein Unrecht auf der Basis: was ein Organismus verkraften kann. Was ein Geldbeutel verkraften kann. Was Geschwister verkraften können an Ohnmacht und beschnittenen Fördermöglichkeiten. Was ein Familiensystem verkraften kann an verhinderter Zukunft. Nein, 14 Kinder sind “biblisch-gottgewollt”. Und so wird kein individuelles Bedürfnis, kein Recht auf Gesundheit vor jenen GESETZLICHEN Elberfelder oder sonstigen Koran gestellt.
    So ein erzfrauenfeindliches, entwertendes PFLICHT-und Rollen-Denken hängt nicht nur in den ALTEN VERSAMMLUNGEN, sondern zieht sich doch wohl durch den gesamten Evangelikalismus in seinen Spielarten hindurch?, darüber hinaus strahlt er heute in die profane Welt.
    Woher kommt es wohl , dass die Erde vergewaltigt wird?? Von Öl-und Rohstoffausbeut-Firmen? Von Holzfällern, Mais-Raps- und Weizenspekulanten ohne Fruchtfolge…VERLETZTEN und hinterher weder anschauen, was sie angerichtet haben, noch rekultivieren?

    Tja, Lallbacken: “Was wir schon alles geschafft haben! ” :- ) Kaum auszuhalten, soviel erfolgreiche neuzeitlich, philosophisch und dialektisch geschulte Party-Facebook- Doofheit!

    (Im peebs-net-Forum, NZ, wird diskutiert was Churches of Cruelty mit Scientology gemeinsam haben!)
    Bibelfanatismus in seiner reinsten Form liefert auch heute Sprengstoff … ich weiß, wo!

  7. Knechte und Mägde - ein systemisches Pech sagt:

    wer hat Erfahrung mit evangelikal-fundamentalistisch-christlich geprägten Lebensstilen? Gewiß mag es eine breit gespannte Skala geben. Von alternativ wirtschaftenden Selbstversorgern über amerikanische Techno- Kindermörderinnen bis gecastete Jesus-Freaks und Rockmusikern. Aber im Fokus sind doch wohl jene des calvinistischen , pietistischen Understatements: jene große Gruppe (durchaus mit lokalen Schwerpunkten und Flecken auf der Deutschlandkarte) , die ihre parallelen Veranstaltungen übt auf Wirtschaftskongressen, Familienschulungen, Großevents….jene, die ziemlich mitmischem (Politik) im üblen Spiel des Kapitalismus, die keineswegs ohne Maßanzüge, private Bankhäuser und Firstclass-Flieger auskommen (oder Aktienanlangen), die ihre Gurus feiern und sich selbst, und die es geniessen ANERKENNUNG, RUHM, ÖFFENTLICHE BEDEUTUNG UND RAMPENLICHT aufzusaugen! (und sei es auf lokalkolorierten Plakaten)

    Es weihnachtet! (Bei mir ganz und gar nicht…auch kein Weihnachten im Schuhkarton.Weihnachten, die Geschichte von Flucht und Vertreibung? )

    Aber ich denke zurück, wie es weihnachtete bei methodistischen Nachbarn :- ) …Ganz und gar nicht die Geschichte von Flucht und Vertreibung. Sondern von silbernem Tafel-Glanz und Gloria. Von Markenprodukten und rosa fetten Gören….

  8. Knechte und Mägde - ein systemisches Pech sagt:

    ich war dann im Nachhinein ziemlich genervt und gesteßt von meiner Mägde-Rolle, in die ich zwangsläufig immer tiefer aus Selbstaufgabe-und Verantwortungsgründen hinein geraten war. Der große Knall für meine gseundheitlichen Probleme kam erst nach Auszug der Kinder…
    dann, wenn frau evtl. selbst etwas für sich noch hätte tun können…
    dann, wenn woanders evtl. “die Ernte” hätte ansttehen können, (wenn es schon nicht die Kür und ausgewogenheit gegeben hat die lange Wegstrecke, wo Rekreation eigeeentlich nötig gewesen wäre…aber sowas verstehen die meisten Bibelvollstrecker-Systeme nicht)

    Für meinen Organismus und für meine angelegten Systeme war es genau DAS FALSCHE, wo ich da hinein geraten war!!! Kein “Gott” hat mich da hinaus geführt! Und der Gott der Nachbarn – eigentlich die vielen Götter der vielen Nachbarn – waren schon wieder ganz andere! :- )

    Ja, ich finde es – im Nachhinein – ANSTRENGEND! Und nicht nur das, sondern auch KRANK machend! Anstrengend in deutschen Geltungssystemen über drei Jahrzehnte ein kleines Familienunternehmen (=Großfamlie) durch das Gewässer zu rudern. Kindern das Abitur, Zivildienst, Auslandsaufenthalte und Studium (Studienabbruch) zu ermöglichen. Und zudem optimalie Voraussetzungen (ohne Familiensystem oder Hilfen im Hintergrund) für ein 100% behindertes Kind zu suchen, zu testen, vergleichen und ausprobieren. (Bundeslandwechsel, “Integration”= Inklusion, stationäre Einrichtungen)

    Das alles geht nicht ohne Verzicht und eben SELBST-AUFGABE! Meine Herren!
    ________________________________________________________________

    Die Einkäuferin, die Organisiererin, die Putze, die Krankenschwester, die Köchin, die Mülleimerin, das Waschweib!

    (und dann wünschen diese Herren plötzlich, dass Frau zum Familienunterhalt beiträgt? Das, was sie all die Jahre mit ihren fanatischen Bibelsystemen im Hintergrund, im Sack, verhindert haben? Die Frau an die Wandgestellt haben? Das nun wiederum GEHT NICHT, meine Herren!)

    Ich finde es mit der Gewöhnung richtig, dass eine Trennung vom ehemaligen Partner erfolgt ist. Das jedoch war ein laaaaanger PROZESS! Und ob er jemals abgeschlossen ist, ist fraglich! An vielen Stellen hat sich das Leben verkompliziert. Nur die Pausen der “Erholung”, mit denen man eigentlich nicht so viel wie erwartet anfangen kann, sind länger geworden. Ich bin nach wie vor in familiäre Baustellen und Brennpunkte involviert. Und die haben es in sich!

  9. Knechte und Mägde - ein systemisches Pech sagt:

    ****Fußnote zu 5.09Uhr
    —->Andrea Yates

  10. . sagt:

    und Christen mischen mit in der Finanzdiktatur und profitieren “weltlich” :- )

    Soziale Ungleichheit – OECD

    http://wsws.org/de/2011/dez2011/oecd-d08.shtml

  11. meine religiöse Mägdung sagt:

    frech wie Fuchsberger

    im Alter wird Frau dann frecher, wie sie hätte früher sein sollen (zwar noch immer noch nicht so frech wie oben)

    aber ich grüße einfach mal Erwin….Erwin den Bibel- Technokraten. Da er immer schon ein faible für Radio Eriwan hatte, wird er -ebenfalls im hohen Alter – im Netz bewandert sein. Unvergessen sein Satz:
    ” Es soll ja Geräte geben! ”

    Schöne Grüße!
    die Hausfrauenrosl

  12. meine religiöse Mägdung sagt:

    die

    SEELISCHE VERGEWALTIGUNG

    der Frau im deutschen Bibelfanatismus

    ist m.E noch gar nicht genug thematisiert worden! HEUTE NICHT. Jetzt, in den Jahren “danach”. Die Spitze des Eisbergs ist umkämpft. Der 7 x größere Teil unter der Oberfläche soll verborgen bleiben. Die einmütigen Hüter der Wahrheit dementieren auf ihre hilflose Art: “Einzelfälle”.
    Insbesondere nicht thematisiert sind die Windungen und Strategien der Verbiegungen. Hatte jetzt über Biografiearbeit eininges mit “Ost-Frauen” zu tun und habe viel gelernt, welche fundamentalen Schäden an ihnen durch das autoritäre System verursacht worden sind. Welche “Schliche” sie erfinden mußten, um mit dem Spagat zurecht zu kommen. Wie irritiert sie nach wie vor sind. Worin sie sich selbst gefunden haben? (Exkurs am Rande: ein gut gelungenes Beispiel nach dem Krieg, wie Frauen sich nach zwei Kulturen umdrehten und darin ihr Drittes Eigenes entwickelten: die Okinawa-Ogimi-Frauen)

    Auffällig: aus religiöser Knechtung gehen Männer meistens genau so empathie-amputiert hervor, wie sie hinein gekommen sind. Gehirnwoscht. Sie verlagern nur um.
    —-

    große Familiensystem immer noch an der Zahl-Kadare: wenn Töchterchen, (nur eines von vielen!), die meistens die Mfg’s nutzt, zu Weihnachten nach Hause kommt, spendet nicht das System oder deren Gottvater die Fahrkarte: EINE Strecke Spartarif 130Euro! So ist das, meine Herren!

  13. meine religiöse Mägdung sagt:

    Fazit auch für dieses Jahr: Bibelfanatismus war die große Scheiße meines Lebens! Nachhaltig!

  14. b hat geschrieben sagt:

    ______________________________________________

    von christlichem Zweierleimaß bis Statussymbole und “Herdprämie”

    diese Gesellschaft ließ (läßt) sich ihre Pflegekinder etwas kosten! :- ) Je nach Träger. Wer so vier, fünf “fremde” Kinder aufzieht, kann sich davon ein Haus finanzieren! DANN ist die Arbeit plötzlich anerkannt und eine “Erwerbsarbeit”. (oder Tagesmutter) Dann gibt es Rente und Subventionen. DANN, aber nur dann ist es etwas WERT und keine diskrniminierende “Herdprämie”, sondern achtenswürdige Leistung! (Partysmalltalkfüller? Pflegekinder? Oh! Bewunderung oder Naserümpf?) Egal. Mir egal. Ich war immerhin so naiv und glaubte, die Christen würden das UMSONST tun!

    Frau durfte nicht um ihre abhanden gekommene Pension trauern :- ) die männlichen bibelfundamentlistischen Co-(oder K-O-Schulleiter dagegen kriegten die Nase nicht voll und blieben noch ein paar Jahre über das Regelrentenalter hinaus, so unentbehrlich waren sie!! ich lol mich nun davon

  15. B wie Billige Arbeitskräfte sagt:

    (oder B wie Brüssel)

    so gesehen war ich für die Gesellschaft eine nützliche und billige ArbeitsKRAFT! Und habe die Generation Praktikum großgezogen. Meine Kinder sind (b)isher noch billige Arbeitskräfte für diesen Staat, für diese Privatfirmen, für diese B-ösianer/B-örsianer (für diese B-anken-Diktatur). Hatten auch nicht das vorüber gehend hilfreiche rosa- fette Schweinchen-Sekten-Vitamin-B genossen = das wohlige “Onkel ´X stellt dich ein”…”Onkel Y oder Vater Z gibt dir eine Daueranstellung” …

    Die Firmen hier in D-land nutzen die b illligen Praktikanten….und lassen die b estausgebildeten Mittzwanziger sogar umsonst arbeiten! :- )

    Wenn ich – als billige Arbeitskraft geübt – nun weiterhin diesem Staate mein Ehrenamt b-iete, dann zahle b-in ich gut und gern mit mindestens 200 Euro B-enzingeld dabei! Muß alles überlegt sein, womit man “sinnvoll” seine Restzeit nutzt!

    Ich könnte ja auch Stinkefinger-Weihnachtskugeln displayen….

  16. . sagt:

    Hätten Sie gern den vertikalen Adel zurück, Kraxle? Dann schauen Sie morgen mal nach Brüssel: ein von und zu der anscheinend nicht anders kann!
    Dabei wäre es doch gar nicht “nötig” jenes leibeigene System wieder einzuführen! Was wir heute haben ( siehe OECD) mit Oligarchen und Finanz-Diktatoren (auch des Einzelhandels, wo EINE billige Arbeitssklavenkraft zwei Millionen billige Schuhkarons managen muß) , ist doch viel wirksamer!

    Einer meiner Ururopas war noch ein “Blauer” :- )

    Ich definiere mich nicht über Status, Beruf, Bildungshierarchien oder Go’s und Nogos….

  17. Status oder Stigma sagt:

    geselliges Leben und andere bewirten…

    ich mochte das eigentlich nie: “geselliges Leben” und andere bewirten, was in jenem Falle einer VERORDNETEN GEMEINSCHAFT gleich kam. Dabei habe ich nichts anderes gemacht: jahrein,jahraus andere bewirten. Ohne jedoch selbst einmal bewirtet zu werden :- (
    Ja, in gewissen Szenarien spielen “gleiche” Bedürfnisse keine Rolle! …

    Heute engagiere ich mich, sobald ich noch KRAFT dafür habe, wieder “mein” geselliges Leben, mein Rudel zu finden. Sprich: etwas Anschluß, Heimat, Dazugehörigkeit, Gleichgesinntheit, gleiche Ziele, gleiche Interessen, “Verwurzelung” nach

    sozialem Tod.

    ( Ich ertappe mich, wie ich selbst noch mit der aufoktroierten Brille der Moral werte….)

  18. Status oder Stigma sagt:

    Lesenswertes bei Zeit.-onlineMeistgelesen
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    insbesondere 4. und 5.

    ———————

    pervers oder schizophren
    wenn Sie heute eine klassische tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie anstrengen und Ihre Mutter erwähnen: eine Mutter, welche Streß, kaum Zeit und immense Arbeitskraft inne hatte, dann haben SIe damit leider auch Ihre klassische Diagnose: von Border über Narzißmus bis Belastungsstörung…je nach Jahreszeit. Eine willkommene Schuldzuweisung. Andererseits ist es aber gerade der angestrebte Lebensstil, der auch von jener Psychotherapie vorgelebt und vorgeschlagen wird :- )

    Ich habe unter den vorgelebten Systemen leider keines angetroffen, welches einer Frau hier und heute Selbstachtung, Würde und Gleichstellung garantiert.
    Und jenes Christentum hat doch auf ganzer (kapitalistischer) Linie versagt!

  19. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Chile – “An Irish missionary priest is under investigation by church authorities following accusations that he sexually abused two young men in Chile during the 1980s. The Irish Times has learnt that Fr Jeremiah Healy stepped down as head of the Columban Fathers missionary society’s operation in the country in May after the first of the two men reported the alleged abuse to the society.” (12.12.11)

    http://www.irishtimes.com/newspaper/ireland/2011/1212/1224308952753.html

  20. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    USA – “Recently, there’ve been a lot of letters to the editor criticizing The Star for its series, “Altar boys,” and its coverage of Bishop Robert Finn’s indictment. These criticisms arose not because the accuracy or quality of the content is being questioned but because some readers feel that this coverage is “unfair” to the Catholic Church. It is ridiculous to pin the damage to the reputation of the church on the journalists who’re simply doing their job covering the news. To ignore the abuse and irresponsibility of some of the leaders of the Catholic Church would be a journalistic failing. I would like to thank The Star for bringing to light these issues.” (11.12.11)

    http://blogs.kansascity.com/unfettered_letters/2011/12/church-must-heal.html#ixzz1gJWyLIEj

  21. Wiedenest sagt:

    eine von mindestens fünf verschiedenen Brüder-Denken
    http://www.idea.de/nachrichten/detailartikel/artikel/wie-der-christliche-glaube-bei-entscheidungen-hilft.html

    “28.11.2011
    Wie der christliche Glaube bei Entscheidungen hilft

    Der Siegener Bauunternehmer Reinhard Quast. Foto: idea/Halfmann
    Bergneustadt (idea) – Wie beziehen christliche Führungskräfte in der Wirtschaft Gott in ihre Entscheidungen ein? Um diese Frage ging es auf einer Tagung des Forums Wiedenest (früher: Missionshaus Bibelschule Wiedenest) am 27. November in Bergneustadt (Oberbergisches Land).

  22. Lisa sagt:

    @ kraxle

    Ich halte de Bottons Bücher für eher mittelmässig. Sie konzentrieren sich auf ein Thema und lassen was sonst noch möglich ist einfach beiseite. Das christliche Abendland ist zwar ein gängiger Begriff z.B. aber gibt es sowas überhaupt? Für mich hat der Begriff mal schon gar keine Aussage. Aber das ist nur ein kleines Detail. Ich habe eins seiner Bücher gelesen und mir den Rest erspart.

  23. Lisa sagt:

    @ kraxle

    Das Buch dessen Rezension Sie aus “der NZZ” zitieren ist sowieso ein alter Schmöker der möglicherweise im Buchhandel nicht mal mehr erhältlich ist. Von wann datiert die NZZ die Sie zitieren?
    Oder palavern Sie über ein Buch, das Sie vor etwa 15 Jahren gekauft und erst jetzt gelesen haben resp. den Klappentext davon? Soll vorkommen. Es gibt durchaus Leute die mit einzelnen Sätzen glänzen aus Buchinhalten und aber den Rest nie gelesen haben.
    Soweit mein Kommentar. M.E. ist de Botton Trivialliteratur.

  24. Kraxle sagt:

    @ Lisa

    “Das Buch dessen Rezension Sie aus “der NZZ” zitieren ist sowieso ein alter Schmöker der möglicherweise im Buchhandel nicht mal mehr erhältlich ist. Von wann datiert die NZZ die Sie zitieren?”

    Häää?????????????

    Im von mir verlinkten NZZ Artikel geht es um einen Artikel zum Thema:
    Der Kongress «Thomas Chatterton and Western Culture», der vom 6. bis zum 8. September 2002, zwei Monate vor Chattertons 250. Geburtstag, an der Universität Bristol stattfand.
    Darin steht kein Wort von de Botton.

    “Oder palavern Sie über ein Buch, das Sie vor etwa 15 Jahren gekauft und erst jetzt gelesen haben”

    Alain de Botton studierte von 1988 bis 1990 Geschichte und Philosophie am Gonville and Caius College der englischen Universität Cambridge und schloss sein Studium 1992 am King’s College London mit dem Grad eines Master im Fach Philosophie ab.
    Es ist bekannt, dass es in der Philosophie besonders wichtig ist, wie alt ein Buch ist. Schon nach wenigen Monaten verlieren philosophische Bücher derart an Aktualität, dass sie spätestens nach 10 Jahren inhaltlich nicht mehr zu gebrauchen sind.

    “Von wann datiert die NZZ die Sie zitieren?”
    Eigentlich sollten Sie selber in der Lage sein, das einfach herauszufinden, zumal sie die Werke von de Botton dermassen intellektuell unterfordern.

    😉

  25. Kraxle sagt:

    b

    “Hätten Sie gern den vertikalen Adel zurück, Kraxle?”

    Diese Frage bedürfte einer ausführlichen Antwort.
    Das tu ich mir aber nicht an, weils hier eh niemanden interessiert.

    😉

  26. Kraxle sagt:

    Ich finds witzig, dass es im 17.Jahrhundert verpönt war , im Namen von Leuten, welche es gar nie gab, Gedichte zu verfassen.
    🙂

  27. Lisa sagt:

    @ kraxle

    Nur weil der Autor Philosophie studiert hat, heisst das nicht, dass alle seine Bücher philosophische Werke sind. Beim erwähnten geht es ein bisschen in die Richtung aber doch sehr volkstümlich trivial.

    Mich stört weniger das erwähnte Buch an und für sich als wenn hier isoliert wahrscheinlich ws Klappentext oder so isoliert erscheint. Das ist doch sowas von nichts sagend. Lesen Sie es doch erst, ehe Sie es hier publik machen. Ich finde eminent, dass, garade bei Büchern, man gelesen hat was man “anpreist”. Es geht mir auch nicht ums über- oder unterfordert sein, da Lesen ein Hobby ist, tendentiell in eine bestimmte Richtung aber nicht nur, sondern drum, dass jemand – und da wiederhole ich mich zwar – der ein Buch mit fremder Rezension anpreist es wenigstens gelesen haben sollte um zu wissen was in etwa drin geschrieben steht. Bei dem Werk speziell lohnt sich ein Kauf nicht, ich habe meines später nie mehr in die Hand genommen und es deswegen entsorgt. Bibliothek reicht auf alle Fälle auch.

  28. Kraxle sagt:

    b

    “Ich habe unter den vorgelebten Systemen leider keines angetroffen, welches einer Frau hier und heute Selbstachtung, Würde und Gleichstellung garantiert.”

    Das kann ich unterschreiben.

    Im who ist who des Kantons Aargau von ca 1880- ca 1950 sind viele Bilder von Männern drin, aber nur zwei Frauen, die eine davon trägt die Klostertracht… scheinbar war die RKK damals das frauenfreudnlichste System…

  29. Kraxle sagt:

    Woran Lisa erkennen Sie, dass ich das Buch nicht gelesen habe ?
    Meinen Sie ich schreibe hier eine gratis Rezension, wenn ich keine Lust dazu habe, eine solche zu schreiben, weil diese dann vielleicht zehn Leute lesen, von welchen acht nicht draus kommen ?

  30. Kraxle sagt:

    Lisa, lesen Sie den aktuellen Artikel aus der Zeit, der “was denkt ” im aktuellen Blog verlinkt hat, dann könnten Sie sehen, wie aktuell de Botton wirklich ist.

  31. Kraxle sagt:

    De Botton schreibt anwendungfreundliche Bücher.
    De Botton möchte nicht nur zum Nachdenken anregen, sondern zum Handeln.
    Von der theoretischen Philkosophie zur praktisch umsetzbaren.

  32. @ Kraxle sagt:

    Hi

    wer oder was denkt… :- )

    hoffentlich nehmen Sie nicht für bare Münze, dass ich nun mitwählen würde, gar Gabriel statt der Stones , wie noch stand. (reine Resignation-Frust-Ironie)
    Nein, ich gehöre weiterhin zur gefährlichen indifferenten Sorte der Nichtwähler!

  33. was hilft? sagt:

    idea-Artikel
    ##
    OCCUPY-BEWEGUNG

    Würde Jesus bei Protesten mitmachen?
    London/New York/Frankfurt am Main/Zürich (idea) – Die Bewegung „Occupy“ (Besetzt) macht seit Mitte September weltweit Furore. Tausende Demonstranten ziehen vor Aktienbörsen und Geldinstitute, um gegen die Gier der Finanzmärkte und einen überbordenden Kapitalismus zu protestieren. An den größten Finanzmarktplätzen – der New Yorker Wall Street und der Londoner City – campieren Protestierende in Parks und vor Kirchen. Wäre Jesus dabei?

    Über diese Frage sind sich Christen uneins: Manche unterstützen die Bewegung, andere stehen ihr kritisch gegenüber. Der Erzbischof von Canterbury Rowan Williams (London) – geistliches Oberhaupt der anglikanischen Weltgemeinschaft – warnt vor schnellen Antworten. Jesus würde sich nach seiner Ansicht nicht auf eine Seite schlagen, sondern „Reichen und Armen, Kapitalisten und Protestierenden sowie Kirchenleuten“ unbequeme Fragen stellen. Jesus sei vor allem an den Motiven interessiert, schreibt Williams in der Zeitschrift „Radio Times“. Für den Erzbischof sind viele Occupy-Aktivisten „Selbstdarsteller“.

    Bischof von London will vermitteln

    Im Zuge der Proteste vor der Londoner St. Pauls-Kathedrale war es zu schweren Auseinandersetzungen gekommen. Die Kirche musste im November zeitweise geschlossen werden, und die Verantwortlichen erwogen, den Vorplatz räumen zu lassen. Drei leitende Geistliche – Dekan Graeme Knowles, Domherr Giles Fraser und Pfarrer Fraser Dyer – traten zurück. Der Bischof von London, Richard Chartres, versucht sich in einer Vermittlerrolle: Er will Banker und Protestierende an einen Tisch bringen. Die britische Occupy-Bewegung hat angekündigt, im Winter von Kirche zu Kirche zu ziehen, um für ihr Anliegen zu werben.

    Verschiedene Religionen im New Yorker Occupy-Camp

    In den USA, wo die Bewegung begann, ist die Haltung der Kirchen unterschiedlich. Am Lager im New Yorker Zuccotti-Park beteiligen sich Christen und Anhänger anderer Religionen. An einem „Gemeinschaftsaltar“ beten und meditieren unter anderem Christen, Hindus und Buddhisten. Rückhalt findet die Bewegung vor allem in den Reihen der Evangelisch-methodistischen Kirche und der Vereinigten Kirche Christi, die in Gemeinschaft mit der deutschen Union Evangelischer Kirchen (UEK) steht. Mehrere UCC-Pastoren haben ein „Goldenes Kalb“ in den Zuccotti-Park getragen.

    Methodist: John Wesley hätte mitgetan

    Die Evangelisch-methodistische Kirche hat nach den Worten ihres Generalsekretärs Jim Winkler (Nashville/Bundesstaat Tennessee) zwar keine offizielle Haltung zur Occupy-Bewegung, aber einige Gemeinden, vor allem in New York und Kalifornien, beteiligten sich an den Protesten. Winkler ist überzeugt, dass auch der Begründer des Methodismus, John Wesley (1703-1791), mittun würde. Er habe auch Geschäftspraktiken seiner Zeit kritisiert. Die New Yorker Hauptpastorin Donna Schaper von der unabhängigen Judson Memorial Church hat keinen Zweifel, dass Jesus unter den Occupy-Leuten wäre: Er habe sich klar auf die Seite der Armen gestellt.

    Konservativer: Jesus war Kapitalist

    Eine völlig andere Sicht hat der Präsident des konservativen Familien-Forschungsrats, Tony Perkins (Washington). Für ihn war Jesus ein Vertreter der freien Marktwirtschaft. Perkins begründet seine Ansicht mit dem Gleichnis von den anvertrauten Pfunden. In dieser Jesus-Geschichte gab ein reicher Mann seinen Knechten den Auftrag, das ihnen anvertraute Kapital zu vermehren. Er lobte jene, die den Auftrag erfüllten, und schalt jenen, der sein „Pfund“ vergrub. Hingegen beruft sich die frühere Präsidentin der Theologischen Hochschule „Chicago Theological Seminary“, Susan Brooks Thistlethwaite, auf eine andere Jesus-Geschichte zur Befürwortung der Occupy-Bewegung: Jesus vertrieb die Geldwechsler und Händler aus dem Tempel.

    Deutscher Kolumnist: Böse Geister austreiben

    Der deutsche Publizist Heribert Prantl, Kolumnist der Süddeutschen Zeitung, führt ebenfalls eine biblische Geschichte zur Unterstützung der Occupy-Bewegung an: die Heilung des besessenen Geraseners (Markus 5,1-20). Jesus befreite einen Mann von bösen Geistern, und erlaubte ihnen, in eine Schweineherde zu fahren. Prantl: „Das Markus-Evangelium über den Besessenen von Gerasa ist ein Occupy-Evangelium: Es handelt von den Besessenen auf den Finanzmärkten, die bisher niemand zu bändigen vermochte; es handelt von der globalisierten Wirtschaft, die nicht mehr im Dienste des Menschen steht, weil sie alle Bindungen gesprengt hat.“

    Kurhessen-waldeckischer Bischof: Sympathie für Occupy

    Auch der kurhessen-waldeckische Bischof Prof. Martin Hein (Kassel), hegt Sympathien für die Occupy-Bewegung. Er hat sich am Finanzmarktplatz in Frankfurt am Main über deren Ziele informiert. Nach seiner Ansicht setzten die Demonstranten ein wichtiges Signal angesichts der sonst oft hilflosen Wut gegen die Macht der Banken. Er glaube nicht, dass eine gerechtere Verteilung des Geldes von selbst gelinge.

    Schweiz: Kirchenasyl für „Besetzer“

    In der Schweiz haben Occupy-Aktivisten zeitweilig Asyl bei der reformierten Kirchengemeinde St. Jakob in Zürich erhalten, nachdem die Polizei ein Lager an einem anderen Standort geräumt hatte. Pfarrerin Verena Mühlenthaler sieht einen Zusammenhang zwischen Christentum und linkspolitischen Werten: „In linken Parteien geht es um Solidarität mit Schwächeren und eine gerechtere Verteilung des Wohlstands.“ Auf Kritik ist das Engagement der Gemeinde bei konservativen Parteien wie der Schweizerischen Volkspartei (SVP) gestoßen. Die Occupy-Demonstranten haben inzwischen das Areal bei der Jakobsgemeinde wieder verlassen, weil es ihnen zu klein ist.

    Alternative: „Besetzt die Kirche“

    Eine christliche Alternative zur kapitalismus-kritischen Bewegung hat eine baptistische Gemeinde in Charlotte (US-Bundesstaat Nord Carolina) ins Leben gerufen. Mit dem Wahlspruch „Occupy Church“ (Besetzt die Kirche) wirbt sie für den Gottesdienstbesuch. Pastor Russ Dean: „Die Kirche kann das Leben verändern. Wir sollten sie in Beschlag nehmen.“

  34. @ Kraxle sagt:

    18.29h

    alles bleibt beim Alten! (Anne Will gesehen? Männer sitzen breitbeinig mit gefalteten Händen über der Mitte und Frauen kreuzen die Beine)

  35. -"- sagt:

    eines möchte ich noch sagen: die guten Impulse vom Friedhelm Hengsbach Institut und von publik-forum nehme ich von der RK gerne an!
    (unabhängig von meinem Nichtglauben)
    Hengsbachs Sozialethik befand sich gegen den Strom, als längst alle System (bis hin zur EKD) modisch umgekippt waren und den Markt-Weltbesseren nachtaperten…. (den “Freiheitsschreiern” a la Thea Dorn…und wie sie alle absahnen und WERTLOS Lücken BESETZT halten!) .

  36. Glückliche Kinder sagt:

    (@ Seel-Sorger und Psych-ologen ….was zu tun ist!)

    “Kinder leben in Dänemark am besten, Deutschland ist in einer Studie nur Vorletzter. 86% der DänInnen schätzen ihr Land als kinderfreundlich ein, das ergab eine repräsentative Befragung von mehr als 15.000 Europäerinnen in 13Ländern. In Deutschland hielten nur 21% der Befragten ihr Land für kinderfreundlich, Kinderfreundlichkeit, so heißt es in der Studie, ist in den Ländern am höchsten, in denen die Emanzipation weit fortgeschritten ist. Die europaweit niedrigste Geburtenrate hat Deutschland, 1,37 Kinder/Frau. Viele Deutsche haben die Sorge, dass Kinder abhängig und arm machen. 60% befürchten bei einer Familiengründung den Verlust ihrer SElbständigkeit, 58% scheuen die aus ihrer Sicht durch Kinder entstehenden hohen Kosten. Etwas mehr als die Hälfte glaubt, dass eigeneKinder die berufliche Karriere verbauen”

    aus Innovative 25
    http://www.ne-fw.de/

    leider noch nicht online zu lesen die Beiiträge auf (Zeitung kann bestellt werden)
    Seite 6 über taz-Korrespondentin U. Herrmann (Frauensichten auf den Finanz-und Eurocrash)
    Seite 16 “10 Jahre trotz allem” (sexualisierte Gewalt)
    -Brauchbitten …wir brauchen welche, die weinen können .. ein Gedicht von —> Carola Moosbach
    Seite 19 Behindert?
    Seite 25 Frauen Sinnstiftung (Claudia Walner”Alles erreicht oder doch wieder betrogen”? (Erfolge der Frauenbewegung) LESENSWERT!!! Mit anderen Worten: Frauenbefreiung HAT NICHT STATTGEFUNDEN! (zum traditionellen Frauenbild wurde das traditionelle Männerbild addiert!)
    Seite 27 Katharina von Bora
    Seite 30 “Alter ist kein Defizit, sondern ein Geschenk” (finde ich persönlcih zu beschönigend und analog zu den Rundreisen eines Henning SCH. in Sachen Alterfragen leider vom Konto eines ehemaligen Bürgermeisters, einer ehemaligen Professorin -Dorst und Riedel- oder Betty Friedan abhängig. Bei entsprechend Tantiemen könnte ich mir auch meine DHAEs in USA spritzen)
    ———

    ich vermisse, dass mal jemand ETWAS TUT :- )

    was wir schon alles geschafft haben! 🙂 …das war der Aufreger des Jahres!!! dig! Bravo!

    was haben “wir” denn schon alles kaputt ruiniert!!! *Gesundgeschrumpft*. Für Wettbewerb. Das, was wir alle wollen! ? ? ?

    Liste nicht vollständig:
    Landwirtschaft
    Hochschulen
    Bildung/Schulen
    Die Bahn
    Die Post (Schlangestehen beim Wurster)
    Paketdienst
    Das Gesundheitswesen einschl. der Altenpflege
    Rentenwesen
    Autobahnen
    Die Banken
    Bäckerhandwerk….
    das Fernsehen :- )

    Alles NUR NOCH SCHROTT
    SCHROTT UND NOCHMALS
    SCHROTT!

  37. auf 2012! sagt:

    man feiert den neuen Menschen! Abgeschlankt. Seelenlos. Kein Hartz-Empfänger. Erfolgreich. Eigenverantwortlich. Stets am rechten Ort zur rechten Zeit. Kolonialherr aber umgekehrt Schottendichtmacher. Bewandert, Vorteile für sich zu nutzen. Weintrinker. Zwei Löffel für sich und keinen für die anderen.

  38. armand tobler sagt:

    2000 Jahre Mord und Totschlag. Kreuzzüge, Hexenverbrennungen, innere Machtkämpfe bis aufs Blut. Und wir diskutieren immer noch, was daran möglicherweise schlecht sein könnte?

  39. Himmel auf Erden

    (Genesis 2,15-17) Und Gott der HERR nahm den Menschen (freier Unternehmer) und setzte ihn in den Garten Eden (freie Marktwirtschaft), dass er ihn bebaute und bewahrte. Und Gott der HERR (künstlicher Archetyp Jahwe = Investor) gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen (Gewinn bringende Unternehmungen) im Garten, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen (Zinsgeldverleih) sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes (in religiöser Verblendung) sterben.

    Alle elementaren volkswirtschaftlichen Zusammenhänge, die mit genialen, archetypischen Bildern und Metaphern in Genesis_1,1-11,9 exakt umschrieben sind, wurden durch die Überdeckung mit gegenständlich-naiven Fehlinterpretationen (so genannte Exegese der Priesterschaft) über Jahrtausende aus dem Begriffsvermögen der halbwegs zivilisierten Menschheit vollständig ausgeblendet (geistiger Tod). Da es egal ist, welchen Unsinn die jeweilige Priesterschaft redet, solange die eigentliche, makroökonomische Bedeutung im Verborgenen bleibt, erfüllen die Priester noch heute ihre Aufgabe, auch wenn sie schon lange nicht mehr wissen, was sie tun (etwa seit dem 6. vorchristlichen Jahrhundert).

    Heute, kurz vor dem evident werden der globalen Liquiditätsfalle (Armageddon), muss man darum nicht nur sprichwörtlich sondern tatsächlich bei Adam und Eva anfangen, um an Hochschulen indoktrinierten “Wirtschaftsexperten” oder von einer religiös verblendeten Masse gewählten “Spitzenpolitikern”, die über “diese Welt” (Zinsgeld-Ökonomie, zivilisatorisches Mittelalter) nicht hinaus denken können, die Marktwirtschaft zu erklären:

    “Ihr habt alle Dinge verstanden, die ich euch gesagt habe, und ihr habt sie im Glauben angenommen. Wenn ihr sie erkannt habt, dann sind sie die Eurigen. Wenn nicht, dann sind sie nicht die Eurigen.”

    Jesus von Nazareth (Nag Hammadi Library / Dialog des Erlösers)

    Selbst wenn die Nag Hammadi Schriften, die den eindeutigen Beweis liefern, nie gefunden worden wären, wäre es noch immer die einzig denkbare Hypothese, dass der Prophet Jesus von Nazareth der erste Denker in der bekannten Geschichte war, der die Grundprinzipien der Natürlichen Wirtschaftsordnung erkannte, denn keine andere Erkenntnis, die bereits zu seiner Zeit möglich war, hätte ihn zur berühmtesten Persönlichkeit der Welt gemacht, auf der bis heute die planetare Zeitrechnung basiert.

    Über den wahren Himmel auf Erden, den eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation (freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus = echte Soziale Marktwirtschaft), können wir in Anlehnung dessen, was Arthur C. Clarke im Vorwort zu “2001” schrieb, sagen: Alles bisher über das Paradies Erträumte war nur Phantasie. Die Wahrheit wird – wie stets – weit erstaunlicher sein:

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