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Unsterblich dank Geld

Hugo Stamm am Freitag den 9. März 2007

Geld und Reichtum sind in unserer Zeit nicht nur „sexy“, sondern erreichen zunehmend den Stellenwert einer metaphysischen oder religiösen Kategorie. Bezeichnend für unseren entfremdeten Lebensstil ist, dass das abstrakte Geld zum Religionsersatz geworden ist, zum Himmelsmammon. Scientology und Topmanager sind lebende Beweise für das Phänomen, das zwar nicht ganz so neu ist, aber in seiner heutigen Ausprägung eine neue Dimensionen erreicht hat.

Manche Topmanager sind von Sinnen, wenn es um die eigenen Löhne und Boni geht. Ihren Angestellten predigen sie den Leistungslohn, sich selber stopfen sie mit Millionen voll – selbst bei Pannen und Pleiten. In ihrer grenzenlosen Selbstüberschätzung werden die Götter des Geldes von einer schieren Gier getrieben. Bei der Erklärung des Phänomens hilft nur die Bibel: «Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.» Denn die Manager können das Vermögen weder verschlingen noch ins Jenseits mitnehmen.

Mit der Existenzsicherung kann das sinnlose Geldhorten von Vasella und Co. nicht erklärt werden. Ethische Argumente helfen schon gar nicht weiter, denn die Manager gebärden sich gern als Hüter der Moral, über die sie sich erhaben fühlen. Auch mit dem Überlebenstrieb, der Arterhaltung oder dem Sammeltrieb lässt sich das kleptomanische Gebaren nicht erklären.

Doch auch Manager werden nicht als Abzocker geboren. Die Raffgier ist ein angelerntes Verhalten und ein Milieuschaden. Das Dasein als Topmanager entfremdet vom «normalen» Leben. Deshalb müssen die Ursachen für das eigentümliche Verhalten in den unbewussten Abgründen der Seele gesucht werden.
Angetrieben werden die Erfolgssüchtigen von der Angst und dem Willen zur Macht. Geld wird zum Gradmesser der Macht und zum Suchtmittel. Ihre Lebensstrategie besteht häufig darin, die Angst vor dem Machtverlust und dem Absturz in die Bedeutungslosigkeit zu betäuben. Die Rangliste der Mächtigen wird anhand des Vermögens und Einkommens erstellt.

Die Teppichetagen vieler Grosskonzerne funktionieren heute nach dem Feudalsystem. In diesem sterilen Klima kann die Selbstüberschätzung zu Allmachtsfantasien führen. Manche CEOs schmücken sich gern mit Attributen von Übermenschen und mutieren gelegentlich zu einer Art Guru. Macht wird für sie zur Glaubensfrage, gar zum religiösen oder metaphysischen Attribut. Sie glauben unbewusst, mit irrationalen Abfindungen und unendlichem Vermögen ein Stück Unsterblichkeit zu kaufen. Superreiche entwickeln manchmal Allmachtsfantasien, die religiösen Charakter annehmen. Die Überbewertung des Reichtums führt in eine Scheinwelt, in der Geld zum Religionsersatz wird und Fantasien von Göttlichkeit weckt.

Die Synthese von Glauben und Reichtum hat Scientology in perfekter Form vollendet. „Mach Geld, mach mehr Geld, mach, dass andere Geld machen“, ist das Glaubenscredo von Scientology-Gründer Hubbard. Und weiter: „Produktion ist die Grundlage der Moral. Leute, die keine Produkte erzielen, haben eine niedrige Moral.“ Und: „Der einzige Grund, aus dem es Organisationen gibt, ist die Aufgabe, Materialien und Dienstleistungen an die Öffentlichkeit zu verkaufen und zu liefern und Leute aus der Öffentlichkeit hereinzuholen, an die man verkaufen und liefern kann. Die Zielsetzung ist total befreite Kunden!“ Das gipfelt in der Aussage: „Wir haben dich lieber tot als unfähig.“

Scientology führt uns vor, wohin die Reise geht, wenn Glauben und Geld eine Symbiose eingehen.

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215 Kommentare zu “Unsterblich dank Geld”

  1. Karl Marx sagt:

    @feelx:

    Du Schlaumeier, du willst mich testen, ob ich noch wisse, was ich geschrieben habe. Natürlich weiss ich es noch. Aber vor allem du sollst es dir einprägen. Hole also mein KAPTAL hervor und liess nach. Du denkst sicher nicht, dass ich mich in diesem Blog wiederholen werden.

  2. Moria sagt:

    Wisst Ihr, was ich an Euch schätze:

    FEELX
    ….dass Du kein sog. NORMALER Mensch bist.
    Wenn man mich fragen würde, ob ich lieber mit Dir ein verregnetes Wochenende verbringen möchte oder mit einer nichtssagenden, keiffenden Pflanzensp_ros_sgattung, die Antwort würde mich anspringen – keine Zehntelssekunde von zögern!
    Was wissen denn letztere mit sich und ihrer Umgebung anzufangen, ausser über ihre vermeintliche Unsterblich- und vorallem ‘Unwiderstehlich’keit zu träumen!
    Gracias FEELX!

    ROMEO-oh-ROMEO
    ….Deine ‘Treue’!
    Weisst Du, was mich allerdings an Dir stört:
    Deine wiederkehrenden falschen Einschätzungen!
    Meine Fragen dienen eigentlich nur dazu, Dir gewisse Verirrungen aufzudecken. Aber wenn Du nicht darauf eingehst – scheitert “unsere” Annäherung! Deine Antworten tönen eher nach Barock…….! Nicht mein Lieblingsstil.

    a.w.g.
    ich befürchte, K.M.’s Beitrag – das war nicht Ironie, sondern blanker Zynismus!

  3. Moria sagt:

    Wisst Ihr, was ich an Euch schätze:

    FEELX
    ….dass Du kein sog. NORMALER Mensch bist.
    Wenn man mich fragen würde, ob ich lieber mit Dir ein verregnetes Wochenende verbringen möchte oder mit einer nichtssagenden, keiffenden Pflanzensp_ros_sgattung, die Antwort würde mich anspringen – keine Zehntelssekunde von zögern!
    Was wissen denn letztere mit sich und ihrer Umgebung anzufangen, ausser über ihre vermeintliche Unsterblich- und vorallem ‘Unwiderstehlich’keit zu träumen!
    Gracias FEELX!

    ROMEO-oh-ROMEO
    ….Deine ‘Treue’!
    Weisst Du, was mich allerdings an Dir stört:
    Deine wiederkehrenden falschen Einschätzungen!
    Meine Fragen dienen eigentlich nur dazu, Dir gewisse Verirrungen aufzudecken. Aber wenn Du nicht darauf eingehst – scheitert “unsere” Annäherung! Deine Antworten tönen eher nach Barock…….! Nicht mein Lieblingsstil.

    a.w.g.
    ich befürchte, K.M.’s Beitrag – das war nicht Ironie, sondern blanker Zynismus!

  4. pedaler sagt:

    @snake
    Ich wehre mich mit Vehemenz gegen Ihre Herrenmenschen-Vorstellungen. Mein Umfeld beurteilt mich als ausgesprochen kritischen – sowohl mir selbst gegenüber als auch anderen gegenüber – Menschen beurteilen.

    Das einzige, was unsterblich sein kann, sind Ideen – und bis zum Beweis des Gegenteils (und das sind derart pauschale Verunglimpfungen wie von @snake mit Sicherheit nicht) gehe ich davon aus, dass der Weltethos eben nicht gut gemeint, sondern schlicht gut ist.

    Als Lebensmotto: “Global denken, lokal handeln”, ergänzt durch “Denke kleine Brötchen, grosse Sachen verwirren Dich und die ganze Welt” – da braucht es keine Denkmäler, keine Bücher (die niemand liest), keine vermögen, keine Herrenmenschenansprüche…

  5. Rosenstengel sagt:

    Wissen Sie, Moria, Sie sollten nicht so streng mit mir sein. Sie könnten ruhig ein bisschen freundlicher mit mir umgehen, wenn ich schon mal wieder unter meinem richtigen Namen hier schreibe.

    Wissen Sie, mein Kind, ich möchte Ihnen jetzt ein kleines Geheimnis anvertrauen: Sie sind mir irgendwie ans Herz gewachsen und möchte Ihnen auch sagen, warum.

    Manchmal, wenn ich in der Firma einen wirklich guten Tag hatte, dann frage ich mich auf der Heimfahrt: „Sag mal, wann hast Du eigentlich das letzte Mal die Moria geärgert? Das liegt doch auch schon eine Weile zurück. Da musst Du mal wieder was tun!“

    Und das tue ich dann auch und das Schöne ist, dass ich bei Ihnen nicht darüber nachdenken muss, wie ich das anstelle. Bei Ihnen weiss ich immer genau, wie ich Sie aus dem Busch locken kann, das geht nie schief, verstehen Sie? Das ist sehr angenehm, das müssen Sie mir glauben.

    Zu Hause angekommen, schreib ich dann irgendwas und dann warte ich, wie Sie darauf reagieren und Sie haben mich noch nie enttäuscht. Sie reagieren IMMER und immer ein bisschen so, wie ich mir das vorstelle.

    Da bin ich dann für Sie eine Ratte, ein Sadist, ein Keifer, ein Krakeeler und weiss was nicht alles. So macht die Geschichte Spass! Dann sitze ich vor meinem Computer und lach mir einen ab. Manchmal kommt dann auch meine Frau zu mir rein und fragt: „Na, bist Du wieder mal am Leute ärgern?“ Ich sag dann: „Nicht die Leute, nur die Moria.“ Sie sagt dann nur: „Ach soo, dann ist’s ja nicht so schlimm.“

    Sie sehen also, meine Frau kennt Sie auch schon und ich kann Ihnen nicht sagen, wie oft wir uns im Bett über Sie vor Lachen gekugelt haben. Sie leisten also auch einen erheblichen Beitrag, dass mein Familienleben immer ausgelassen und glücklich bleibt.

    Ich kann mich also nicht über Sie beschweren, im Gegenteil. Wenn ich Sie lese, dann ist das für mich immer ein Erlebnis ganz besonderer Art und das Schöne ist, dass Sie mich immer wieder auf neue Ideen bringen.

    Gestern z.B., da brachten Sie das mit dem „verregneten Wochenende“. Das war superb. Da kam mir natürlich sofort der Gedanke, dass beim Lesen Eurer Beiträge tatsächlich der Eindruck einstehen kann, dass das Leben nur aus VERREGNETEN WOCHENENDEN besteht. Von alleine wäre ich darauf nie gekommen. Deshalb ist es immer schön, wenn man jemand hat, der einen auf solche Sachen „hochlupft“.

    Also, Moria, bleiben Sie so wie Sie sind. Sie machen mir sehr viel Freude. Aber es könnte ja sein, dass ich mir jetzt mit dieser Geschichte meinen Spass selbst versaut habe und Sie nicht mehr auf mich reagieren. Aber das glaube ich nicht. Ich glaube, dass Sie immer auf mich reagieren werden, weil ich Ihnen einfach UNWIDERSTEHLICH sympathisch bin, geelll?

  6. Effekthascher sagt:

    snake
    Nocheinmal: Die Gabe von Stoffen (egal welcher Herkunft, auch pürierte Rattenhirne) die Angst auslösen (oder Angst minder, egal) ist nicht die Weitergabe von Erinnerungen. Es ist ein pharmakologisches Experiment.
    Oder anders: Wenn Du ein Bier trinkst und dabei schöne Gefühle hast, ist dies noch lange kein Beweis für eine Erinnerungsübertragung durch den Bierbrauer.
    Sollte also dieses Experiment die einzige wissenschaftliche Untermauerung deiner (wie ich finde abstrusen) Hypothesen (Kopieren von Mensche, Unsterblichkeit, “Erinnerungsübertragung”) sein, stehst Du auf sehr sehr dünnem Eis.

  7. der elefant sagt:

    romeo

    jetzt bin ich doch ein wenig erschüttert…

    zeit mit der familie oder mit freunden zu verbringen ist eine hübsche zugabe, essentiell aber ist scientology?? und beides hat nichts mit geld zu tun, verstehe ich dich richtig??

    und, scientology sei schon billig im vergleich zu den ansätzen in der psychiatrie???

    schön und gut, nur:

    meine frage nach dem preis bezog sich auf die finanzierung von glaubensgemeinschaften, nicht von therapieangeboten!! du hast aus der von dir ins spiel gebrachten landeskirche kurzum die psychiatrie gemacht.

    psychiatrie hat menschen, die mir nahestehen, vor dem selbstmord bewahrt, und bezahlt hat es die krankenkasse. also die solidargemeinschaft. es erscheint mir einleuchtend, dass die psychiatrie von der kasse gezahlt wird, denn die gesellschaft sollte ein interesse daran haben, dass sich nicht reihenweise leute aus verzweiflung das licht ausblasen.

    manchmal blasen sie nämlich nicht nur sich selbst die lampe aus, sondern spendieren unbekannten vorher den rest des magazins. was wiederum dramatische folgen in den familien und im freundeskreis der opfer hat, und manchem menschen könnte genau dieser verlust, unter solchen umständen, den rest geben, mit folgen, für die dann wiederum die psychiatrie oder die gerichtsmedizin zuständig wären…

    nun sag mir doch mal bitte: bei wem klopfen wohl mehr leute an die tür, um zu sagen: “ich drehe im roten bereich. helft mir!”

    wohl doch bei der psychiatrie. und meines erachtens sind psychologen auch gründlicher ausgebildet. im gegensatz zu scientologen sind sie konfessionsneutral. sie haben keinen meister, auf dessen lehre sie sich berufen.

    sag mir romeo: als meine freunde jeweils am anschlag waren: wäret ihr mitten in der nacht erreichbar gewesen?? hättet ihr wirklich helfen können??

    und hätte die krankenkasse dafür gezahlt, oder wie wäre eure hilfe abzugelten gewesen?? die meisten meiner freunde haben nämlich ungefähr gleich viel geld wie ich (ist ja soweit bekannt)… nehmt ihr ausserhalb von narconon auch sozialfälle in eure schützende obhut, bei denen vollkommen klar ist: ihr macht rückwärts?!

    ich war jetzt etwas zu schnell. ich wollte nicht so schnell bei der ewigen psychiatrieverteufelung landen… andererseits stösst mich genau dieser aspekt hubbardscher feinderkennung am heftigsten.

    wenn ihr doch nur den waffenhändlern dieser welt halb so viel energie widmen würdet, wie der psychiatrie. oder der ewigen mondlanderei der supergrossmächtigen. aber ausgerechnet die, die sich um menschen kümmern, deren seelenhaushalt aus dem lot ist, die werden von scientology pauschal und kategorisch als unmenschen abqualifiziert.

    hat dich das im laufe der letzten dreissig jahre nie gewundert??

    nun will ich das mit der psychiatrie aber endlich fertig haben für heute…

    unsere welt, schreibst du, sei in dem zustand, in welchem sie halt ist, weil wir unsere kohle nur für materiellen, nicht aber für geistigen besitz verjubeln. richtig?

    und die anderen formen von besitz?? die anderen dinge, die das leben schön machen, und für die man leider geld ausgeben muss, weil unsere welt so organisiert ist??
    zum beispiel: eine schöne und ruhige zeit mit lieben menschen verbringen?? ist das etwas materielles? nein, da stimmst du mir doch wohl zu. bringt das den geist voran??? du würdest vielleicht sagen: kommt drauf an, mit wem. ich wohl auch, nur dass vielleicht unsere vorstellungen auseinandergehen, mit wem man eine geistig anregende und “gewinn”bringende zeit verbringen kann…;-)

    fest steht aber: wenn ich meine kohle in meinem sozialen umfeld verloche, sie menschen zugute kommen lasse, die mir am herzen liegen, dann tue ich mir und diesen menschen etwas gutes. ich mehre dann meinen und meiner mitmenschen allerwertvollsten besitz: den reichtum des herzens.

    für mich ist das wichtiger als alles andere im leben, ausser vielleicht grundbedürfnisse wie nahrung, obdach, sex etc…
    was nützt mir die erleuchtung, was die weisheit, wenn mein herz leer ist, wenn ich niemandes herz fülle?

    lass mich mal ganz plump die gleichung aufstellen: scientology = erleuchtung, weisheit; freunde und familie = liebe, geborgenheit…

    was hat dich zuerst durchs leben gebracht? was hat dich getröstet, als du noch kein scientologe warst? was hat dich behütet? die weisheit oder die liebe??

    du hast recht: unsere welt ist in einem jämmerlichen zustand. ich für meinen teil erkenne dies daran, dass selbst das beisammensein mit freunden nicht mehr ohne einschränkungen zu haben ist, ausser, man kann sich einen rückzugsraum leisten…

    gerade weil aber beides dem geld unterworfen ist, vom mammon tyrannsisert wird, würde ich doch, sollte ich es finanziell hinkriegen, zuerst dem teil des lebens eine kleine freiheit schenken, welchem ich mehr schuldig bin.

    und das ist: die liebe.

    es gibt menschen, die sind von jeder weisheit so weit entfernt, dass man sie mit fug und recht als blöde bezeichnen darf. wenn diese ein gutes herz haben, sind sie, trotz ihrer mentalen beschränktheit, eine bereicherung für die welt: sie sind gut. wenn sie ein böses herz haben, gibt ihre blödheit ihnen böse gedanken ein, die sie womöglich in die tat umsetzen. erinnere dich nur, wie der fritz leibacher dazu kam, ein blutbad im zuger kantonsparlament anzurichten: das war blödheit, gepaart mit einem bösen, leeren herzen.

    es gibt auch menschen, die haben einen iq im bald vierstelligen bereich und alle weisheit der welt mit grossen kellen gefressen. mit einem guten herzen können sie ein gandhi werden, ein martin luther king… mit einem bösen herzen taugen sie allenfalls zum jim jones oder zum joseph goebbels.

    romeo, ich sage: die liebe, die sympathie, die verbundenheit – sie sind wichtiger als der geist, die weisheit, die erleuchtung.

    nach dreissig jahren scientology wirst du wohl die machbaren stufen auf der leiter erklommen haben. du musst kein geld mehr in dein vorwärtskommen investieren. du bist arriviert. nehme ich mal an.

    findest du nicht auch, dass ab jetzt jeder rappen, der zur verfügung steht, dem umfeld deines herzens gehört??

    dein herz, romeo, das du hattest, bevor du zum ersten mal je von scientology gehört hast: fülle es!

  8. La Jabalita sagt:

    Moria und Aysha, ihr holden Frauen, danke. Es ist doch immer wieder schoen, wenn aus den unendlichen Tiefen des Blogs ab und zu ein freundliches Echo ertoent. 😉
    Zum Thema muss ich heute passen, da ich beim Mitlesen in den Rueckstand geraten bin. Aber die Nachricht von Herrn Rosenstengel ist mir ins Auge gesprungen, wie man so sagt. Moria, du bist ein Thema im rosenstengelischen Ehebett! Wer haette das gedacht?! 😉 Aber Herr R., Sie sind mir wirklich ein gespaessiger Vogel… Andere Leute freuen sich, wenn sie in der Firma einen guten Tag hatten, und laden ihre Frau zur Feier des Tages zum Essen in ein schoenes Restaurant am See ein. Und Sie suchen im Cyberspace nach jemandem, der ihnen wieder einmal so richtig den Kopf waescht? Darauf waere ich von allein auch nie gekommen. Aber zum Glueck sind die Leute ja verschieden, sonst waere das Leben ganz schoen langweilig.

  9. feelx sagt:

    Michael Bamberger

    Ich habe diesen Spruch google eingegeben und 133000 Einträge gefunden, unter anderem bin ich bei wikiquote fündig geworden. Meine Vermutung ist, dass die alten Griechen diesen Gedanken nicht einmal annäherungsweise gedacht haben können. Der Subjektivismus ist neueren Datums, und Sokrates, soweit ich ihn aus den platonischen Dialogen kenne, hat das niemals sagen können. Es lag nicht im Bereich dieses Denkens.

    Es ist die Erfahrung, die uns lehrt, dass das Denken durch das Leben bestimmt wird, zweifellos. Doch insofern wir von etwas sprechen, das wir Leben nennen, müssen wir auch schon von vornherein verstanden und erkannt haben, was wir denn damit meinen, wenn wir von Leben sprechen. Wir müssen daher schon irgend eine Idee, irgend einen Begriff von Leben haben, wenn wir von Leben sprechen. Kant machte hier eine deutliche Unterscheidung zwischen dem, was wir der Erfahrung oder der Zeit nach als das erste ansehen müssen, und dem, was wir dem Denken oder dem logischen Grund nach als das erste ansehen müssen. Er unterschied zwischen apriori und aposteriori.

    Sowenig wir aus unserer Haut herauskönnen, sowenig können wir aus unserer Sprache heraus. Aber ich weiss, was Sie sagen wollen, auch wenn Sie sich widersprechen. Philosophieren heisst gegen die Wand der Sprache anrennen und vielleicht irgendwie Beulen zu verursachen, aber wir kommen nicht aus dieser Schale heraus. Das ist das Elend der Philosophie. Und doch, sofern wir sind und nicht nur denken, was wir sind, können wir diese Schranke durchbrechen und sein, was wir denken. Darin liegt die Gefahr und die Gefährdung aber auch die Rettung.

    Pedaler

    Ihre Haltung imponiert mir. Das wollte ich eigentlich schon lange mal sagen.

  10. Romeo sagt:

    @ der elefant. Muss schon sagen, sie sind ein ziemlich verwirrter Elefant. Jedenfalls wirkt es so auf mich. Und da Sie ja der Psychiatrie das Wort reden, ist mir vieles klar. Entweder Sie haben keine Erfahrung mit ihr, oder zuviel.

  11. Moria sagt:

    Herr Stamm: wie lässt es sich vermeiden, dass die Kommentare oftmals wiederholt werden? Zum Glück nicht alle….! Aber ich komme mir sonst so aufdringlich vor, was nicht meiner Absicht entspricht!

    DIE Frage an meine Co-AMAZONEN:
    soll ich oder nicht, IHN schonen?
    lohnt sich’s, zu reagieren oder nicht
    auf diesen so sadist’gen Wicht?
    ihn nur ignorieren, gar bedauern
    bis er uns wieder lässt erschauern?
    Ist ja nur ein lästernd Wesen Weltgeschichte kehrend mit verklärten Besen
    Scham kennt er in keiner Form
    seine Frau bedaur’ ich ganz enorm
    wird wohl gezähmt, so wie sein Hund
    lassen wir doch diesen ganzen Schund!

    LA JABALITA
    que actitud noble! – Wahnsinnige als “verschieden” oder “spassige Voegel” zu bezeichnen. Das kann nur Dein jugendliches, unbeschwertes Alter ausmachen. Geniesse es, es reicht, wenn Du Dich ja in anderen Themen meist tiefgründig und bedacht äusserst….

    AYSHA
    …. da bist Du ja auch schon durch gegangen, ein Grund mehr, dass ES an mir abprallt. Saludos, alles ok!

  12. feelx sagt:

    Moria

    Kehr ihm den Rücken
    das wird ihn verrücken

  13. romeo sagt:

    @ Moria. Barock ist auch nicht mein Lieblingsstil ausser natürlich Bach und Händel, aber so ein richtiger Puccini oder ein romantisch-sehnsüchtiger Bellini, ganz abgesehen natürlich von einem Verdi à la Attila… und nicht zu vergessen den zärtlichen Mo und – mein absoluter ganz ganz persönlicher Favorit ist…der Berlioz. Also, wenn wir schon nichts vom Menschen verstehen, wir Scientologen, dann sind wir wenigstens Musikkenner. Nur so von wegen meinen falschen Einschätzungen.

  14. aysha sagt:

    @ amoriazone

    wenn jemand keine achillessehne hat, kann ihn die amazone nicht treffen. und wenn jemand keine achillessehne hat, hat er keine seele. er existiert nicht!

  15. der elefant sagt:

    romeo

    du hast sehnsucht nach den guten alten ferrarivernichter-zeiten, nicht wahr?? der elefant ist dir zu freundlich, gell?? ein richtiger scientologe ist nur dann etwas wert, wenn er blindlings sämtlichen nicht-scientologen ans bein pisst.

    ohne sich um die windrichtung zu kümmern…

    schatzibärchen, pass mal auf: ich verspreche dir, das ich dich mit dem gestrigen beitrag wirklich zum letzten mal wie einen menschen behandelt habe. das wird nie wieder vorkommen.

    in zukunft bist du für mich wieder das aufgeblasene hubbietubbie, welches du hier mit aller macht präsentierst. wer dreissig jahre lang nicht kapiert, was für müll er sich gekauft hat, sollte sich mit unfreundlichen reaktionen auf freundliche beiträge eigentlich zurückhalten.

    wenn ich dir einen allerletzten freundlichen tip geben darf: lern doch endlich mal lesen!!! schreiben scheint ja halbwegs zu klappen. jetzt musst du nur noch das aufnehmen und verstehen von inhalten üben, und dann hast du zusätzlich zum bezahlten übermenschentum von elrons gnaden auch noch was im hirn. wär das nicht was für dich??

    da ich meine erfahrungen mit der psychiatrie vollumfänglich geschildert habe, darf ich dir deine wirklich grottendumme stichelei 1:1.5 zurückgeben:

    entweder du hast zuviel erfahrung mit der psychiatrie, oder noch lange nicht genug.

    im übrigen verstehe ich deinen beitrag als antwort auf meine fragen. ich werde wohl mal lokale scientology-vertreter in meiner nähe fragen müssen, ob nach dreissig jahren wirklich so wenig substanz im hirn übrigbleibt, dass man nicht mal merkt, dass sich jemand ernsthaft für die beweggründe eines menschen interessiert, scientologe zu werden.

    diese chance, wenigstens einen waffenstillstand zwischen der co$ und mir zu erreichen, hast du im alleingang versiebt. aber vielleicht wäre mir das herummenscheln mit durchgeknallten clowns aus einer science-fiction-sekte sowieso nach einer zeit auf die verdauung geschlagen. mach dir also keinen allzugrossen kopf drum! ich wollte nur wissen, ob du mensch bist, oder thetan, und du hast klipp und klar geantwortet.

    was das musikgehör von scientologen angeht: ist ja ganz fantastisch, dass du die klassik liebst. mach dich doch mal nützlich und sorge dafür, dass die öffentliche lärmbelästigung durch die co$ nicht mehr von dieser unsäglich langweiligen, spiessigen, pfannkuchenhirnigen, dorftrotteligen, altbackenen, belanglosen dixieland-narkosebrigade besorgt wird.

    tausende von menschen mit verbindung zwischen ohr und hirn werden dir ein denkmal bauen, todsicher. eure öffentliche musikdarbietung schlägt eure erleuchtungslehre an immanentem schwachsinn um lichtjahre, drum.

  16. der elefant sagt:

    rosenstengel

    sie sind mir vielleicht ein schwerenöter! alle achtung! noch nicht mal allen seetang vom verunglückten urlaub mit deniz aus dem haar gekämmt, und schon wieder die moria anbaggern.

    ihre entscheidung, geht mich nichts an, schon gut!!

    aber: sie haben bewiesen, dass sie ein grosser kenner der astronomie sind, sie haben einen ingenieurstitel (maschinenbau, wenn ich mich recht erinnere), kennen sich mit wirtschaft aus, und verfügen auch ausserhalb ihrer beruflichen und nichtberuflichen spezialgebiete über eine solide allgemeinbildung.

    lediglich auf dem gebiet der anatomie scheint es mir bei ihnen ein wenig zu hapern: ich könnte schwören, das organ, an das ihnen die moria gewachsen ist, heisst nicht herz, sondern galle.

    und wenn ich schon beim thema anatomie bin,

    liebe aysha,

    der thetis wurde klipp und klar geweissagt, dass ein pfeil des apollon den achilles umlegen würde. da konnten sich die amazonen also noch so sehr an dem kerl abrackern: prophezeiung ist prophezeiung, basta!

    interessant aber ist, dass der metzelmeister nach überstandenem kampf doch noch einsehen musste, dass er mit der penthesilea nicht nur eine kampferprobte königin, sondern auch eine ausserordentlich schöne und kluge frau gemeuchelt hatte…

  17. feelx sagt:

    Ich widme diese alten Zeilen dem grossen Herz unseres Elefanten, er hat das Unmögliche versucht, ein Herz aus Stein mit Liebe zu erfüllen, stattdessen wurde er mit Steinen beworfen.

    „Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle.

    Und wenn ich weissagen könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, also dass ich Berge versetzte, und hätte der Liebe nicht, so wär ich nichts.

    Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und liesse meinen Leib brennen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir’s nichts nütze.

    Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie blähet sich nicht auf;

    sie stellet sich nicht ungebärdig, sie suchet nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu;

    sie freuet sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freuet sich aber der Wahrheit;

    sie verträgt alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles.“

  18. John sagt:

    Lieber Romeo

    Ich hatte mal einen guten Freund, der war in der Nazi-Szene. Solange, bis ein guter Mann von der Aktion Kinder des Holocoust kam und ihn dort rausholte. Er überzeugte ihn dort auszutreten, nicht indem er gegen seine Überzeugung ankämpfte, sondern indem er ihm erklärte, was für negative Folgen das eigentlich für ihn ganz persönlich hat. Verwarnungen der Firma, Verhaftungen etc.. Nur so holte er ihn dort raus und der Freund legte danach auch seine falsche Überzeugung ab.

    Ich versuche nun bei dir das Gleiche: Überlege dir, ob dir die Mitgliedschaft bei dieser Sekte persönlich etwas genützt oder eher geschadet hat. Wie viel Geld hast du verloren? Wie viel Hohn deiner Mitmenschen ertragen müssen? Was hat sich gebessert durch die Mitgliedschaft? Sind deine Führer dort an dir als Person oder an deinem Portmonaie interessiert?
    Ich hoffe jedenfalls, du hast das nachdenken nicht verlernt.

    Gruss
    John

  19. La Jabalita sagt:

    Hermosa Moria
    tienes razón, das mit dem gspaessigen Vogel und verschieden war ein understatement. 😉
    Was machen wir jetzt mit dem Rosenstengel?
    Das beste waere ganz klar, ihn zu ignorieren. Aber bringen wir das uebers Herz? Stell dir vor, wie enttaeuscht Herr R. sein wird, wenn er zum 10. Mal auf das Blog geklickt hat und immer noch niemand auf seine Provokationen reagiert hat? Ich befuerchte, dass ihn das sehr haessig machen wird. Und dass er seine Wut dann anderswo rauslaesst. Zum Beispiel im Strassenverkehr, an seinen Mitarbeitern, und an der bedauernswerten Frau Rosenstengel!
    Deshalb, liebe Moria, tust du vielen Menschen etwas Gutes, wenn du auf Herrn R. eingehst. 😉 Ausserdem erbringst du eine medizinische Praeventionsleistung, die eigentlich von der Krankenkasse anerkannt werden sollte. Ich stelle mir das so vor: Fuer jede Zeile, die Herr R. im Blog postet, schreibt ihm die Krankenkasse sowohl dir wie auch dem Herrn R. selber einen Bonus-Punkt zu.
    Cordiales saludos!

  20. Hugo Stamm sagt:

    @Moria,

    warum kommt es zu doppelten Postings? Es ist ein kompliziertes System, das sich schlecht beschreiben lässt. Ich kann Ihnen aber versichern, dass es nicht an den Bloggern liegt, sondern am System. Ich werde die doppelten Kommentare rausnehmen.

    Bei dieser Gelegenheit möchte ich Ihnen herzlich für Ihr riesiges Engagement in diesem Blog danken. Und für die pointierten, spannenden und einfühlsamen Kommentare.

  21. aysha sagt:

    liebe jabalita

    das isch so guet… ich habe wirklich tränen gelacht! geniale idee, das mit der krankenkasse.

    und unter uns frauen…frau rosenstengel, wie sie sehen, tun wir unser möglichstes!

  22. Rosenstengel sagt:

    Also, die Moria ist wirklich eine Kanone. Jetzt hat sie mir schon wieder einen neuen Denkimpuls mitgegeben. Was würde ich nur ohne Sie machen, Moria, mein Kind.

    Sie haben Recht, man muss mit den Frauen ganz anders umspringen. Ich war in der Vergangenheit viel zu gutmütig! Aufgrund dieser Tatsache habe ich deshalb entschieden, dass meine Frau in Zukunft in der Hundehütte schläft und mein Hund bei mir im Bett. Nur so wird sie erkennen, wem sie von Natur aus Untertan sein sollte und nur so kann eine eheliche Beziehung auf DAUER glücklich sein. Genauso isses!

    Aber auch was die Aysha geschrieben hat, war bemerkenswert. Das war wieder Mal die Aysha aus früheren Zeiten, so wie ich sie lieben und schätzen gelernt habe. Ob SEHNE oder FERSE, wen kratzt das schon, Hauptsache ACHILLES, nicht wahr? Aber ihre Aussage, dass die armen Teufel, die keine Achillessehne mehr haben auch keine Seele besitzen, würde ich doch als gewagt einstufen. Und die Jabalita hat das, was ich an die Moria geschrieben habe, eher als freundlich und positiv eingestuft. Anschliessend, als man sie darauf angesprochen hat, ist sie wieder zurückgekrebst. Sie ist einem Missverständnis erlegen. Kann ja mal passieren, keine Frage.

    Aufgrund dieser ganzen Abhandlungen möchte ich nun doch eine sehr ernsthafte Frage an Moria stellen.

    Ihr haltet Euch doch für Amazonen, ja? Aber wie wollen Sie denn mit dieser Gurkentruppe irgendeine Schlacht gewinnen, von Kriegen rede ich schon gar nicht??? Da wird doch jeder Waffengang für Ihre Feinde zu einer Lachnummer!

    Aber trotzdem: Ehre wem Ehre gebührt, Ihr seid die Amazonen hier. Zwar ein bisschen ramponiert, aber immerhin. Mein Vorschlag lautet deshalb wie folgt: Hier werden doch ab und zu Bildli gepostet. Warum macht Ihr nicht mal von Euch 3 ein Gruppenbild mit Schosshund? Ich meine, die Aysha links, die Jabalita rechts und die Moria in der Mitte, sitzend, mit Schosshund. Wen Ihr als Schosshund wählt, bleibt Euch überlassen. Ich wüsste da einen geeigneten Kandidaten, aber ich möchte Eure Wahl nicht beeinflussen.

    Ich fände, so ein Stilleben wäre eine grosse Sache. Also denkt mal drüber nach.

    Also Moria, bis zum nächsten Mal, und nehmen Sie keine Rücksicht auf meine Lachmuskeln. SCHONEN dürfen Sie mich auf keinen Fall.

  23. Rosenstengel sagt:

    @Elefant

    Sie kennen doch sicher die Geschichte, dass der Mensch immer eine gute und eine schlechte Seite hat. In den entsprechenden Karikaturen wird das immer links und rechts oberhalb des Kopfes als „Engelchen“ und „Teufelchen“ dargestellt. Beide kämpfen dann miteinander, wer von beiden Recht hat.

    Natürlich sagt mir das „Engelchen“ ab und zu: „He Alter, lass doch den Kindergram. Wer bist Du denn und vor allen Dingen, wie alt bist Du eigentlich??“

    Ich nehme an, dass Sie mir das mit Ihrer Botschaft mitteilen wollten. Ich nehme das zur Kenntnis und gebe zu, dass das Engelchen = Elefant Recht hat.

    Jetzt müssen Sie aber wissen, dass die Geschichte zwischen mir und der Moria etwas komplizierter ist, als Sie denken. Ich muss Ihnen das erklären.

    Ich weiss nicht, ob Sie die Sendung „Musikstar“ gesehen haben. Ich weiss, eine Sendung zum Vergessen, aber es erklärt Ihnen vielleicht einiges. Da war in der Jury eine Frau, eine Opernsängerin. Wenn die nur den Mund aufgemacht hat, dann hätte ich sie ERWÜRGEN können. Ihre ganze Art und wie sie redete ging mir zutiefst gegen den Strich.

    Genauso verhält es sich auch bei der Moria. Ich lese sie zwar nur, aber das reicht. Wenn ich sie auch noch hören müsste, dann wäre meine Aversion wahrscheinlich noch grösser.

    Verstehen Sie, was ich meine? Es gibt Menschen mit denen man einfach nicht kann. Die brauchen nur den Mund aufzumachen und schon geht man Ihnen an die Gurgel. Vielleicht haben Sie das auch schon erlebt.

    Moria ist eben für mich so ein Mensch und da kann das „Engelchen“ noch soviel reden, das „Teufelchen“ wird da immer der Sieger bleiben.

    Aber man sollte das ganze nicht überbewerten. Allzu oft lege ich mich mit ihr nun auch nicht an. Aber ihr ab und zu auf die Hühneraugen zu treten, das lass ich mir schon nicht nehmen.

    Alles klar?

  24. der elefant sagt:

    rosenstengel

    ungefähr alle drei monate komme ich mal zum fernsehen. das liegt nicht etwa an meiner zeitknappheit, sondern schlicht daran, dass ich keinen fernseher habe.

    tv gibt es bei mir nur, wenn ich zum katzenhüten nach bern abkommandiert bin. ich kann also über die erwähnte diva aus dieser castingsendung nicht mitreden. ich will ja auch gar nicht über DIE reden… welches halsleiden muss wohl diagnostiziert worden sein, dass eine person mit einer bestimmt nicht billigen klassischen gesangsausbildung sich zur jurorentätigkeit in einer solchen troglodytenshow herablässt?? (oder handelt es sich nur um julia migenes?)

    kennen sie dieses gefühl nicht auch: am bildschirm erscheint ein gesicht, und sie denken: “oh nein, nicht DIE fratze, da kann vorne nur übles rauskommen und hinten auch nichts besseres!” ?

    ich ersetze die operndiva also mal durch eine mir bekannte hassvisage: dieter bohlen.

    schon manches mal habe ich beim werbefernsehen-sehen gedacht: oh my god, it’s dieter bohlen again, that dumb fuck! und dann war es aber doch nur meister proper oder ein neues auto. aber sowas nehme ich erst beim genaueren hinsschauen wahr… die ähnlichkeit ist einfach zu frappant: wie soll man denn bohlen von einem putzmittel oder einem auto unterscheiden?

    oh verdammt, ich verzettle mich hoffnungslos! was ich eigentlich sagen wollte: genauso, wie sie auf diese operntrulla warten, nur um sie nach strich und faden hassen zu können… genauso, wie sie auf morias antworten warten, um sich bis zur weissglut aufzuregen…

    … genauso SEHNSÜCHTIG wartet die gesamte leserschaft des blogs auf echte rosenstengel-beiträge. und zwar bevorzugt auf solche, in denen sie der moria mit karacho in die beine grätschen.

    die berechnung, mit der sie der moria unmutsäusserungen entlocken: sie hat sich auf den blog übertragen. ich könnte schwören: manche blogger, bloggerinnen und ihre haustiere schreiben von zeit zu zeit mit voller absicht stinklangweilige kommentare, nur um dem rosenstengel mal wieder eine breitseite gegen die moria zu entlocken!
    so, wie sie die moria instrumentalisiert haben, sind sie bereits selbst von der weblog-community (ist DAS nicht ein KRASS GEILES wort??!) zum ausüben einer funktion verdonnert worden.

    und, was soll ich sagen: auf sie ist verlass. ihre giftpfeile gegen moria kommen mit einer zuverlässigkeit, dagegen ist der morgendliche sonnenaufgang reiner zufall.

    sie sagen es ja selbst: morias antworten tragen zu ihrer erheiterung bei, zu der ihrer frau auch (hat die hundehütte überhaupt internetanschluss? ja? ist ja dekadenter als bei elvis’ unterm sofa, also wirklich…), und vermutlich lacht sogar der hund mit. richtig?

    da haben wir also: drei notorische stänkerer (der hund ist in der maskulinen form ausnahmsweise mitgemeint), welche es keine zwei wochen am stück aushalten, ohne der moria saures zu geben. SIE, rosenstengel, machen dabei die kärrnerarbeit: sie verfassen die beiträge. der rest lacht einfach so mit, ohne einen finger zu krümmen.

    fühlen sie sich da nicht manchmal benutzt? instrumentalisiert? ausgenommen?

    ich will noch auf das “engelchen” eingehen: das allerletzte, was ich von einem mann ihres alters erwarte, ist ein siegreiches engelchen über dem kopf. ich erwarte vielmehr rund um die uhr ein zufrieden lächelndes teufelchen! engelchen sind für schisshasen, und aus dem alter sind sie ja wohl raus.

    a propos “lächeln”: lacht jetzt der hund mit, statt der frau? oder liest das ehepaar rosenstengel die beiträge in der hundehütte?

    das wäre aber romantisch.

  25. Rattenfänger sagt:

    Kleine Rattennase ragt
    über Stamm’s Bloggerrand
    Heute viel herumgerannt
    Miblogger voll angenagt

    Auf Bosheiten rumgehopst
    mit der Tastatur gespielt
    in Vergangnem rumgewühlt
    die Frauen rum gemopst

    Ja, das war ein Rattentag
    genau, wie sie ihn gerne mag

    Neben ihr auch in der Matte
    liegt der dicke Ratterich
    “Ach wie gut”, denkt er bei sich
    “dass ich keine Ruhe hatte”

    Und dann gönnen sich die zwei
    ganz perfide Rattenkuschelei

  26. feelx sagt:

    ironie

    Braucht Ironie ein Lesezeichen?

  27. Romeo sagt:

    @ Hugo Stamm. Bitte erklären Sie mir, wo die Grenzen zwischen Sticheleien und persönlicher Beleidigung einer Person, bzw. einer Religionsgruppe sind in Ihrem Blog. Ich denke, dieser Elefant hat sie in seinem Beitrag vom 16.3.um 14:03:31 überschritten. Sie haben die Verantwortung dafür, dass keine persönlichen Diffamierungen statt finden und ich bitte Sie natürlich auch, bei mir zensurierend einzugreifen, wenn ich’s mal nicht so ganz einhalte mit dem guten Ton. Danke!

  28. rg sagt:

    Ja wenn man nichts mehr zum Thema zu sagen hat, kann man ja immer noch auf der Scientology rumhacken oder dem @Rosenstengel auf den Leim gehen.

    Nun, man darf ja gegen Geld, Reichtum und/oder Kapital sein aber Fakten sollte man trotzdem nicht verdrehen.

    So wenn @jean sagt

    “leider gibt es nicht genug arbeit für alle und das ist von den reichen so eingerichtet,(sie wollen nicht dass alle arbeit haben) mann könnte ja die arbeit auf mehr leute verteilen, aber das passt ihnen nicht. denn sie wollen arbeitslose damit sie druck auf die arbeiter ausüben können. “

    Und der @feelx folgt mit

    “Wenn die Arbeitgeber allein die Bedingungen gestellt hätten für den „Arbeitsprozess“, dann hätte sich wahrlich in den letzten hundert, hunderfünfzig Jahren nichts geändert! “

    dann bestehen da riesige Missverständnisse oder es wird fahrlässig die Wahrheit verdreht. Besonders enttäuschend ist es für mich, dass dabei Niemand aber auch gar Niemand Einspruch erhebt.

    @jean, glauben Sie wirklich was Sie da sagen?? Arbeit ist nicht eine limitierte Ressource wie Rohöl, sondern Arbeit wird kreiert. Um zu Leben muss der Mensch arbeiten, auch wenn er nur eine Banane vom Baum holen muss. Leute die nicht gerne auf die Bäume klettern um Bananen zu holen, müssen irgend etwas anderes kreieren/produzieren, mit was sie dann genug Geld verdienen um die Bananen zu kaufen die ein Anderer vom Baum geholt hat.

    Wenn Jemand etwas produzieren will das er nicht allein tun kann, muss er andere Leute/Arbeiter einstellen und sie dafür bezahlen. Wenn das was er produziert von vielen gekauft wird, muss er viele Arbeiter einstellen um der Nachfrage nachzukommen. Wenn viele Menschen gute Ideen haben und umsetzen, gibt es viele Arbeitgeber und die verfügbare Arbeit und Löhne gehen hoch. Wenn wenige Menschen gute Ideen haben, gibt es wenige Arbeitgeber und die verfügbare Arbeit wird reduziert. Um mehr Arbeit zu haben braucht es mehr Menschen mit Ideen und den Mut Arbeitgeber zu werden und nicht Leute wie @jean, die den Arbeitgebern die Schuld geben nicht genug Arbeit bereitzustellen.

    Um die “Macht” der Arbeitgeber zu reduzieren braucht es mehr Arbeitgeber.

    Und zu Ihnen @feelx, der Grund warum sich in den letzten hundert, hundertfünfzig Jahren so viel verändert hat ist, weil die Menschen produktiver geworden sind. Und das wiederum war nur möglich, weil die Arbeitgeber dafür gesorgt haben indem sie in Maschinen investiert haben. Das war sicherlich in ihrem eigenen Interesse aber der Arbeitnehmer hat davon ja auch profitiert.

    @ein Nobody

    Danke für den Buchtipp: Eine Billion Dollar von Andreas Eschbach. Ich werde es bei Gelegenheit lesen.

    Das riesige Erbe das scheinbar die Grundlage zum Buch bildet musste zuerst kreiert werden, es war nicht einfach vorhanden. Die Buchbeschreibung sagt, dass es entstanden ist weil sich ein kleiner Betrag über Jahrhunderte durch Zins vergrössert hat. Nun, diesen Zins musste Jemand bezahlen und dafür brauchte er einen Grund z.B. die Verwendung des Geldes.

    Und wenn Sie sagen

    ” Unter anderem wird auch der Frage nachgegangen, ob sich Geld vermehren kann… “

    Natürlich kann sich Geld vermehren, der Staat/Regierung tut das die ganze Zeit, das nennt sich Inflation. Die Frage sollte sein, können Werte vergrössert/vermehrt werden. Die Antwort ist ein klares JA, dafür braucht es kein Buch, sondern Ideen und Leute die bereit sind dafür zu arbeiten.

    rg

  29. feelx sagt:

    rg

    Bitte reissen Sie das nicht aus dem Zusammenhang. Es ging mir darum „Karl Marx“ klar zu machen, dass es gerade die Arbeitnehmer waren, die die Arbeitsbedingungen verbesserten, indem Sie an die Arbeitgeber Forderungen stellten. Die Innovationen mögen im technischen Bereich von den Arbeitgebern ausgegangen sein, aber die Innovationen im sozialen Bereich gingen wohl klar von den Arbeitnehmern aus. Industriealisierung und Sozialisierung der Arbeit gehören zusammen. Dabei haben beide Seiten dazu beigetragen.

  30. :-Deniz sagt:

    ROSENTST ENGEL SIE SIND EIN TEUFEL!
    WENN SIE DIE YACHT NICHT BALD IN MEINEN BRIEFKASTEN MOPSEN, SCHICKE ICH IHNEN DIE OPERNHAEMMERIN IN IHRE TRAUTE RATTENHÜTTE UND LASSE IHNEN EINEN VIBRATOSOPRANOFORTE BLASEN, DASS IHNEN DAS KUSCHELN VERGEHT UND SIE DIE MORIA SCHAETZEN UND LIEBEN LERNEN!

    DAS WAR DAS WORT ZUM SONNTAG DIESER WOCHE 😀

  31. der elefant sagt:

    romeo,

    dass du dich hier manchmal über gebühr begriffsstutzig anstellst, ist ja nichts neues. diesmal aber schlägst du dem fass wirklich den boden aus.

    um dir einen gebührenden vorsprung zu geben, ignoriere ich mal, auf welche art beitrag du mir dieses geantwortet hast:

    “Und da Sie ja der Psychiatrie das Wort reden, ist mir vieles klar. Entweder Sie haben keine Erfahrung mit ihr, oder zuviel.”

    wenn ich darauf antworte…

    “entweder du hast zuviel erfahrung mit der psychiatrie, oder noch lange nicht genug.”

    … so ist doch ganz klar: deine idee, mir einen dachschaden zu unterstellen, bloss weil ich dir was freundliches geschrieben habe, ist lediglich eine stichelei.

    wenn ich aber darauf eingehe, so ist dies ganz klar eine beleidigung.

    na und? hast du gedacht, ich lasse mich von hubbietubbies in dem tonfall anficken?

    ich frage mich auch, warum du jetzt ausgerechnet dem hugo stamm die ohren vollheulst. hast du denn keinen arsch in der hose, dich selbst zu wehren??

    du musst deinen umgangston mal ganz dringend einer generalüberholung unterziehen!!

    du beschimpfst nicht-scientologen als drogendealer und kriminelle. widerspricht man dir, bist du eingeschnappt.

    du unterstellst menschen, die “deine” ansicht über die psychiatrie nicht teilen, durch die hintertür eine vollklatsche. kriegst du diese frechheit retourniert, plärrst du ausgerechnet beim stamm, er sei verpflichtet, dich vor erwiderungen auf dein überhebliches gewäsch zu schützen.

    romeo, ich finde dich einfach nur noch peinlich. wenn alle in diesem verein so dämlich sind und mit einem derart unterentwickelten sozialverhalten beschlagen, sollte man scientology so schnell wie möglich verbieten.

    wie kann man nur für eine vollmeise auch noch geld ausgeben??

  32. Romeo sagt:

    @ elefant. OK, jetzt bist Du aber schön reingerasselt du: Gibts also zu, dass man mit zuviel Psychiatrie einen Dachschaden kriegt. Also immer noch meine Vermutung. Entweder, Du kennst die Psychiatrie zu wenig oder hast evtl. doch schon zuviele Elektroschoks und Neuroleptika bekommen.

  33. feelx sagt:

    Ich versuchs gerne nocheinmal. Ich verstehe die Zensur durchaus. Aber die Wahrheit gehört manchen ins Gesicht gespuckt.

    Romeo, Sie sind ein Vollidiot! So, das musste nun einfach mal gesagt werden.

  34. der elefant sagt:

    romeo

    klar könnte ich jetzt wieder im gleichen stil antworten: dich drauf hinweisen, dass ich in dir in erster linie jemanden vermute, der einfach abgehauen ist, weil er selbst vor den pflegerinnen angst hatte. also jemand, der seine behandlungsreihe mit 100’000-volt-stössen, 18kg pillen und tropfen am tag, kaltwasserbehandlung und eiserner jungfrau abgebrochen hat und sie fortsetzen darf, sobald er eingesammelt ist…

    aber dann sitzt du wieder beim onkel hugo auf dem schoss und plärrst ihm den hemdkragen voll, und das will ich dem hugo stamm nicht antun.

    wie ist das eigentlich: wenn du in deiner wohnstube einen nagel in die wand hauen willst, ist der rückschlag sehr gefährlich? ich meine jetzt, speziell fürs nasenbein oder die augen. dahinter kann ja wohl nicht mehr viel kaputtgehen.

  35. Moria sagt:

    H A L T ……. nicht so hart mit Romeo!

    Elefant und Feelx – Ihr seid doch sonst auf der Seite der Schwächeren….also bitte auch hier.

    …..denn er hielt so viel auf Kreuz und Qual
    soviel – er wurde selbst zum Or’ginal
    und aus dieser ‘Originalität’
    er einem Narren gleichen tät!

    Romeo – verkauf Dich einfach teurer
    und sei kein ständig Wiederkäuer!

  36. Romeo sagt:

    @ O Moria, teure, welche Wohltat. Du schützest die schwachen, hirnlosen Wiederkäuer. Kann es was edleres geben? Den “Narren” hab’ ich mir aber gemerkt. “Rigoletto”! Es gibt auch solche, die durch ihren Zynismus zum Narren werden, wie z.B. Elefanten. Das war übrigens mein Schlusswort in diesem speziellen Blog. “Du weisst, wo du mich wiedefindest…” (Parsifal … von Verdi)

  37. Sterngucker sagt:

    Gut, dass Hugo Stamm mal dieses Thema aufgreift, welches doch mehr in unsere vom Kapitalismus
    geprägte Zeit passt.

    Um doch zurück auf den “Aberglauben” zu kommen:
    Als Hobby Astrologe habe ich mir mal das Horoskop von Marcel Ospel angesehen (nur nach dem Geburtsdatum, Uhrzeit kenne ich leider
    nicht,könnte 4:00 sein,würde gut passen)
    Ospel, geboren am 8.2.1950 Wassermann.
    Auf den ersten Blick konnte ich im Radix erstaunliches erkennen:
    Zum Einen eine Sonne/Jupiter Konjunktion welche traditionsgemäss für Erfolg,beruflich- und gesellschaftlicher Aufstieg,
    Wohlstand und als DIE Königskonstellation steht.

    Auf der anderen Seite steht zu der Sonne/Jupiter Konjunktion beinahe exakt gegenüber Pluto in Opposition, welche
    die für sich alleine stehende, gute Jupiter/Sonne Veranlagung oft pervertiert.
    Eine starke Jupiter/Pluto Verbindung steht als der klassische Reichtumsaspekt, besonders wenn das 2. Haus beteiligt ist.
    Da die Jupiter/Pluto Opposition eher für negative Auswüchse steht wird daraus folgendes gedeutet:Neigung zu Grössenwahn,
    Fanatismus,Machtstreben,Rücksichtslosikeit,Erfolg um jeden Preis, materialistische Einstellung.
    Zwanghafte Neigung zu Selbstexpansion und Wachstum.Da Jupiter auch als Symbol für den Glauben steht ist er
    in Zusammenhang mit Pluto nicht selten Symbol für Glaubensfanatismus,Sektenführer.Vielleicht steht es hier für den fanatischen Glauben
    an den Kapitalismus.

    Auch der Sonne/Pluto Opposition wird eher Negatives nachgesagt:
    Vergeudung der Lebenskraft, Machtstreben,Anmassung,Selbstüberschätzung.
    (Sektengründer Hubbard hatte übrigens ein Sonne/Pluto Quadrat)

    Interessant ist dass Bill Gates eine Jupiter/Pluto Konjunktion in seinem Horoskop hat, ähnlich Deutung wie bei Ospelt.

    Von Vasella konnte ich leider kein Geburtsdatum finden.
    So, nun genug vom “Aberglaube” aber vielleicht ist ja doch etwas Wahres daran, oder ist es reiner Zufall, dass
    sehr Reiche und Mächtige ähnliche Himmelskörperstellungen haben?

  38. Sterngucker sagt:

    Gut, dass Hugo Stamm mal dieses Thema aufgreift, welches doch mehr in unsere vom Kapitalismus
    geprägte Zeit passt.

    Um doch zurück auf den “Aberglauben” zu kommen:
    Als Hobby Astrologe habe ich mir mal das Horoskop von Marcel Ospel angesehen (nur nach dem Geburtsdatum, Uhrzeit kenne ich leider
    nicht,könnte 4:00 sein,würde gut passen)
    Ospel, geboren am 8.2.1950 Wassermann.
    Auf den ersten Blick konnte ich im Radix erstaunliches erkennen:
    Zum Einen eine Sonne/Jupiter Konjunktion welche traditionsgemäss für Erfolg,beruflich- und gesellschaftlicher Aufstieg,
    Wohlstand und als DIE Königskonstellation steht.

    Auf der anderen Seite steht zu der Sonne/Jupiter Konjunktion beinahe exakt gegenüber Pluto in Opposition, welche
    die für sich alleine stehende, gute Jupiter/Sonne Veranlagung oft pervertiert.
    Eine starke Jupiter/Pluto Verbindung steht als der klassische Reichtumsaspekt, besonders wenn das 2. Haus beteiligt ist.
    Da die Jupiter/Pluto Opposition eher für negative Auswüchse steht wird daraus folgendes gedeutet:Neigung zu Grössenwahn,
    Fanatismus,Machtstreben,Rücksichtslosikeit,Erfolg um jeden Preis, materialistische Einstellung.
    Zwanghafte Neigung zu Selbstexpansion und Wachstum.Da Jupiter auch als Symbol für den Glauben steht ist er
    in Zusammenhang mit Pluto nicht selten Symbol für Glaubensfanatismus,Sektenführer.Vielleicht steht es hier für den fanatischen Glauben
    an den Kapitalismus.

    Auch der Sonne/Pluto Opposition wird eher Negatives nachgesagt:
    Vergeudung der Lebenskraft, Machtstreben,Anmassung,Selbstüberschätzung.
    (Sektengründer Hubbard hatte übrigens ein Sonne/Pluto Quadrat)

    Interessant ist dass Bill Gates eine Jupiter/Pluto Konjunktion in seinem Horoskop hat, ähnlich Deutung wie bei Ospelt.

    Von Vasella konnte ich leider kein Geburtsdatum finden.
    So, nun genug vom “Aberglaube” aber vielleicht ist ja doch etwas Wahres daran, oder ist es reiner Zufall, dass
    sehr Reiche und Mächtige ähnliche Himmelskörperstellungen haben?

  39. rg sagt:

    @Sterngucker

    Gratuliere, Sie haben das Rezept zu einer besseren Welt entdeckt. Man muss einfach verbieten dass Kinder an gewissen Tagen geboren werden. Innerhalb einer Generation wird es keine Vergeudung der Lebenskraft, Machtstreben, Anmassung und Selbstüberschätzung mehr geben.

    Nochmals, Hut ab

    rg

  40. jean sagt:

    @ rg

    dass die arbeit auf mehr leute verteilt werden könnte das ist eine warheit.
    dass damit die ware etwas teurer würde ist die folge davon.
    die arbeitgeber bevorzugen aber ein heer von arbeitslosen.

  41. rg sagt:

    Liebe(r) @jean

    Natürlich kann Arbeit auf mehr Leute verteilt werden, aber welchen Sinn macht den das ???

    Produkte müssten nicht einmal teurer werden, wenn man Arbeitnehmern weniger Lohn für weniger Arbeit gibt, aber welchen Sinn macht das ???

    Die Leute werden die Produkte als teurer sehen, weil sie weniger Geld für ihre Arbeit erhalten.

    Wenn SIE helfen wollen das heer von arbeitslosen zu reduzieren müssen Sie einfach nur ein Arbeitgeber werden, oder ist es auch die Schuld der Arbeitgeber das Sie das nicht können ???

    dream on jean

    rg

  42. jean sagt:

    @ rg

    woher wissen sie das, ob ich nicht ein arbeitgeber werden könnte?

  43. rg sagt:

    @jean

    Nein ich weiss das nicht, das war eine Provokation.

    Aber anstatt solche “smarte” Fragen zu stellen sollten Sie, wenn schon nicht mir, dann mindestens Ihnen selber die obigen Fragen BEANTWORTEN.

    rg

  44. Moria sagt:

    jean
    eigentlich glaube ich nicht, dass die Arbeitgeber darauf aus sind, Arbeitslose zu produzieren. Ich meinte eher, es ist ihnen völlig egal, ob es solche hat oder nicht. Sie sind nicht bereit diesem Uebel entgegen zu wirken, so ignorieren sie locker dieses Problem. Und eben diese Ignoranz ist ein riesiges Uebel weil sie schon bald historisch geprägt ist!

    lieber rg
    kommen Sie bitte nicht immer mit der “Ausrede” man/frau TRAEUME, wenn man kritisch ist…

  45. rg sagt:

    Ich sage es noch einmal

    Um die “Macht” der Arbeitgeber zu reduzieren braucht es mehr Arbeitgeber.

    Meine Tätigkeit reduziert die Macht der Arbeitgeber, was tut Ihr ausser reklamieren.

    Ist mir zu blöd.

    rg

  46. rg sagt:

    Ich sage es noch einmal

    Um die “Macht” der Arbeitgeber zu reduzieren braucht es mehr Arbeitgeber.

    Meine Tätigkeit reduziert die Macht der Arbeitgeber, was tut Ihr ausser reklamieren.

    Und noch etwas liebe Moria, etwas das ich schon mehrmals erwähnt habe. Kritisch sein ist gut aber Kritik sollte nicht soweit gehen, dass man die Wahrheit verdreht. Wenn man die Wahrheit nicht versteht, sollte man zumindest zuhören und lernen.

    Ihr tut das Gleiche was ihr @Romeo anhängt !!!

    rg

  47. jean sagt:

    @ moria

    da hast du ganz recht, sie produzieren die arbeitslosen nicht zum vergnügen.
    aber sie kommen ihnen gelegen um “druck”auf die arbeiter auszuüben.

  48. La Jabalita sagt:

    Aysha, du lachst also auch gerne, dann sind wir ja zu zweit. Ich lache manchmal auch Traenen, zum Beispiel, wenn Herr Rosenstengel nicht merkt, dass ein understatement (auch als Untertreibung oder Abschwaechung bekannt) ein Stilmittel ist, in dem eine Aussage ABSICHTLICH abgeschwaecht wird, um Ironie zu erzeugen. Ein aktuelles Beispiel waere: “Die ehemaligen Swissair-Manager haben in den Einvernahmen nicht viel gesagt.” Alles klar, Herr Rosenstengel? Wirklich schade, dass heutzutage sich die Senioren nicht mehr fuer die Kunst der Rhetorik interessieren. Oder hatten Sie es doch gemerkt und stellten sich nur unwissend, um die Jabalita anzugifteln? Ein Meister der Intrige wie Sie sind, waere Ihnen das ja zuzutrauen. Kurz, Verwirrungen, Verwechslungen und Taeuschungsmannoever, es geht hier im Blog zu und her wie im Globe (ich meine natuerlich den in Stratfort-on-Avon, nicht den in Schwerzenbach).

  49. aysha sagt:

    @ la jabalita

    jaaa, wie ich gern lache. und laut! ich übertreibe meist alles :-)rede laut, lache laut. zum glück hört man hier nicht:-)

  50. der elefant sagt:

    lieber rg,

    bevor du zum fettdruck auch noch eine grössere schriftgrösse wählst:

    arbeitgeber schliessen sich gern sogenannten arbeitgeberverbänden an, und diese sind, je mehr mitglieder sie haben, umso mächtiger…

    und irgendwann ist ja wirklich alle arbeit verteilt. man kann dann um des arbeitgebens, um des produzierens willen noch allerlei nutzloses zeug herstellen: gekauft wird es auf jeden fall, da sind wir beide uns einig, soweit ich weiss.

    allerdings frage ich mich, ob noch mehr umweltvermüllung, nur um leuten zeit zum leben zu stehlen, wirklich die lösung für alle zukunft sein kann. die idee, weniger arbeit auf mehr arbeitnehmer zu verteilen, erscheint mir vor der hand sympathischer als beschäftigung um jeden preis…

    zumal es nicht ganz einfach ist, arbeitgeber zu werden.

    dass arbeitslose sehr wohl ein druckmittel auf arbeitnehmer sind, weisst du genauso wie ich und andere hier auch!!!

    bitte, erinnere dich an den fall migros um das jahr 2000 herum: ein zweig der migros-genossenschaft hatte seinen angestellten die üblichen zulagen für überstunden verweigert und stattdessen auf abschluss eines zweiten arbeitsvertrages zum normalstundentarif gedrängt!!!! ein rückfall in kapitalistische frühzeiten, ganz klar, oder?

    der sinn der überstundenzulage ist doch schliesslich, den einsatz über die normale arbeitszeit hinaus auch über den normalen tarif zu entlöhnen, da der arbeitnehmer bei überstunden seine körperliche und seelische leistungsfähigkeit stärker strapaziert. vom entgangenen privatleben ganz zu schweigen.

    der migros-genossenschaft war das schnuppe, und mit dem beharren auf zwei verträgen für einen arbeitnehmer, weil dieser nun mal die leistung aus zwei verträgen bringen musste, unterstellte der arbeitgeber dem arbeitnehmer unbegrenzte leistungsfähigkeit. was natürlich ein quark ist!!

    und jetzt sag mir mal bitte, lieber rg: hätte die migros diese sauerei auch bei vollbeschäftigung bringen können??

    natürlich nicht, denn ihr wäre ohne reservoir an bereitwilligen lückenbüssern die gesamte produktion in grund und boden gestreikt worden.

    eigentlich bin ich dir zu diesem zeitpunkt auch noch eine antwort auf deinen beitrag im utopien-blog schuldig, aber ich glaube, der kommt erst morgen, denn heute muss ich noch auf snakes brave new world eingehen…

    was den armen romeo angeht, möchte ich dich bitten, meine auseinandersetzung mit ihm ab meinem beitrag vom 12.3. am mittag noch mal dahingehend zu prüfen, wer wohl zuerst mit persönlichen beleidigungen um sich geworfen hat.

    mag der rest der bloggenden frieden mit ihm schliessen: ich nicht mehr!! es reicht mir mit dem kerl! punkt.

    ich schäme mich vor meinen freunden, dass ich gegenüber einem menschen, der seine herablassende flegelhaftigkeit gekauft hat, ihre geschichte als gegenbeispiel zu seiner doktrin angeführt habe.

    was er daraus gemacht hat, hätte in jeder beiz ein blutbad gegeben, und dazu stehe ich!! selbst, wenn ich von anfang an gewusst hätte, dass ich ihm dabei hoffnungslos unterlegen wäre: ich wäre ihm in die fresse gesprungen, und sowas habe ich nur einmal im leben getan, das ist recht genau zwanzig jahre her!!!!!

    er hat gute wünsche zum neuen jahr erhalten, und dieses jahr ist bis vor kurzem ohne eine beleidigung meinerseits an ihn vergangen. erwähne ich aber gegenbeispiele aus meinem persönlichen umfeld zu seiner dokrinären psychiatrie-ablehnung, so geht er nicht etwa auf diese gegenbeispiele ein, sondern unterstellt mir wahlweise ahnungslosigkeit oder schaden durch psychiatrische behandlung. soll ich mir sowas etwa bieten lassen???

    ich wiederhole: dieser mann wird hier im blog nie wieder frieden mit mir haben!! er hatte seine chance, aber ich war ihm nicht gut genug als anbieter der chance. dann eben anders.

    romeo ist mir ab sofort, was moria dem rosenstengel sein muss…

    mit dem unterschied, dass rosenstengel auf diesem gebiet ein naturtalent ist und für freunde bissiger bemerkungen einen geissen unterhaltungswert hat. (für moria wohl weniger, klar. denn sie hat nicht ein promill soviel für die andauernden dissings durch rosenstengel getan, wie romeo sich mir gegenüber erlaubt hat.)

    romeo aber ist weder unterhaltsam, noch habe ich je erlebt, dass er in einer debatte über längere zeit beim thema geblieben wäre. seine arroganz hat geld gekostet, und eigentlich ist es auch nicht seine ureigene herablassung, sondern: er ist his master’s voice.

    sowas verachte ich zutiefst, aber da ich mich an romeos präsenz hier gewöhnt hatte, war ich seit anfang jahr guten willens, ihn wie einen menschen zu behandeln. was für eine unglaubliche naivität.