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Journalistische Ehrenrettung für die katholische Kirche

Hugo Stamm am Dienstag den 21. Juni 2011

Der 57-Jährige Autor des deutschen Magazins „Der Spiegel“ hat das Buch „Das katholische Abenteuer: Eine Provokation“ geschrieben und heftige Reaktionen ausgelöst. Mein Kollege David Nauer hat ihn dazu interviewt. Ich habe ein paar Fragen und Antworten zusammengestellt.

Herr Matussek, wann haben Sie das letzte Mal gesündigt?

Das werde ich Ihnen nicht sagen. Sie sind schliesslich nicht mein Beichtvater.
In Ihrem jüngsten Buch* schildern Sie die Welt als Sündenpfuhl. Die Wollust überbordet, Geiz und Neid, wo man hinschaut. Übertreiben Sie nicht etwas?

Nein, im Gegenteil. Nehmen wir die Wollust, ein Begriff, der im Zeitalter von «Youporn» (eine Pornoseite im Internet, Anm. d. Red.) seltsam fremd wirkt. Die Wollust ist so inflationär geworden, dass sie sich aufgelöst hat. Es gibt sie eigentlich gar nicht mehr.

Schon die alten Römer haben sich über den Sittenverfall beklagt.

Ich sage nicht, dass früher alles sittlich gefestigter gewesen wäre. Aber wir leben in einer Zeit, die so merkwürdig schuldlos geworden ist. Wir denken gar nicht mehr über Sünde nach. Wir sprechen, wenn wir von Schuld reden, eigentlich nur noch von einem Gefühl, das der Psychoanalytiker wegtherapieren soll.

Wo ist das Problem?

Das ist ein beängstigender Zustand. Wir sind im Grunde genommen schuldig und steuern gefühlt schuldlos auf eine sehr ungemütliche Welt zu. Uns ist das Koordinatensystem abhandengekommen. Katastrophen häufen sich. Ein bisschen apokalyptisch bin ich schon gestimmt.

Das müssen Sie erklären.

Es gibt eine grössere Form der Enthemmung – am oberen und am unteren Ende der Gesellschaft. Die Finanzkrise hat gezeigt, dass die Todsünde der Gier sehr wohl verheerende Folgen haben kann, dass sie die Welt an den wirtschaftlichen Abgrund bringt.

Was sind die Ursachen?

Meine Diagnose ist, dass das zu tun hat mit dem Verlust der Bindungskräfte des Religiösen, der Kirchen.
Die Menschen wenden sich von den Kirchen ab, weil sie dort keine Antworten mehr finden auf die wichtigen Fragen der Zeit. Wir erleben eine Kirchenkrise, auch eine Gotteskrise. Es gibt Umfragen, die darauf hinweisen, dass drei Viertel aller Menschen noch gläubig sind. Aber das ist ein stillgelegter Glaube, der im Hintergrund schlummert, der keine Wirkung mehr hat auf den Alltag. Wenn ich sonntags in die Kirche gehe . . .

. . . gehen Sie jeden Sonntag in die Kirche?

Aber sicher. Ich muss sagen, ich gehe gerne. Weil es die Stunde ist, die eine Stunde in der Woche, in der ich mit mir und meiner Seele, mit Gott alleine bin. Das halte ich für das grossartigste Angebot überhaupt, und ich kann nicht verstehen, dass Katholiken oder Leute, die sich katholisch nennen, keinen Gebrauch davon machen.

An Sehnsucht nach Religiosität mangelt es nicht. Im Sommer kommt der indische Guru Sri Sri nach Berlin. Er wird wohl das Olympiastadion füllen.

Die Frage ist: Warum begegnet die Öffentlichkeit diesen Sekten, diesen Gurus so viel unkritischer als der katholischen Kirche? Jeder Bischof, der in einer Talkshow sitzt, muss damit rechnen, dass er mit Häme übergossen wird. Aber ein indischer Guru füllt das Olympiastadion, und die liberalen Medien sind mehr oder weniger entzückt.

Woher kommt das?

Ich finde, nicht unschuldig sind die Katholiken selber. Statt in die Kirche zu gehen, die Messe zu feiern, für die Armen zu sammeln, also den Glauben richtig zu leben, wird ewig debattiert – über den Zölibat, über das Frauenpriestertum, die nächste Reformagenda. Dem Katholizismus ist der Herzmuskel erschlafft.

Sie fordern eine Rückkehr zu den alten Dogmen?

Die Kirche hat ihr Geheimnis verloren. Ihre Botschaft sollte sein: «Ihr müsst euch anstrengen, um zu uns zu kommen, denn wir verhandeln etwas ganz Heiliges. Was wir hier machen, ist gerade nicht die Welt, sondern die Gegenwelt. Hier ist ein Geheimnis, draussen gibt es kein Geheimnis, hier ist Andacht, draussen gibt es keine Andacht, hier ist Versenkung, Stille, Hingewendet-Sein nach oben, hier kann man nicht einfach reinschlurfen und Spass haben.» Ich glaube, damit würden die Leute viel eher in die Kirchen zurückkehren. Stattdessen wird die Schwelle noch tiefer gelegt. Bald gibt es für jeden eine Cola, der kommt. Ein protestantischer Pfarrer liess kürzlich nach dem Gottesdienst sogar den «Playboy» verteilen.

Das glauben Sie doch selber nicht.

Doch, ich schicke Ihnen den Link über diesen Sex-Gottesdienst. Ist es nicht schön, wenn es auch anders geht? Letzten Sonntag war bei uns etwas ganz Tolles. Da hat der Mädchenchor des Kölner Doms zur Pfingstmesse gesungen. Das «Halleluja» war ergreifend, es stieg auf zum Himmel, man hat an den Gesichtern gesehen, wie glücklich die waren. Der Altar wurde eingeräuchert mit Weihrauch, es war eine grosse Feierlichkeit. Jeder Protestant würde sagen: «Es kommt doch nur auf mich, auf Gott und das Wort an, alles andere ist Pipifax.» Ich bin naiver, ich bin katholisch. Ich glaube, dass die Form sehr wichtig ist für die Andacht. Mein Priester in New York sagte etwas sehr Schönes: «Rituale ohne Glauben sind leer, aber ein Glaube ohne Ritual ist gestaltlos.» Der Glaube braucht den Gesang, das Hinknien, das Augenschliessen, er braucht das gemeinsame Vaterunser, diese heiligen Verrichtungen.

Die öffentliche Wahrnehmung der katholischen Kirche ist freilich eher von Skandalen geprägt.

Die Öffentlichkeit ist so vergröbert, dass sie beim Katholizismus am liebsten nur noch über Sex redet, besonders über Kindsmissbrauch. Obwohl nur 0,1 Prozent der Missbrauchstäter aus den Reihen der katholischen Kirche kommen. 99,9 Prozent kommen aus Familien, aus Vereinen, liberalen Schulen, protestantischen Organisationen. Aber jeder denkt bei Missbrauch: katholisch.

Wobei sich die katholische Kirche in Sachen Sex schon sehr weltfremd anstellt. Wenn der Papst lange ausführt, unter welchen Umständen die Benutzung eines Kondoms erlaubt ist, dann kann das ein normaler Mensch nicht nachvollziehen.

Die Kirche hält sich eben in einer Welt auf, in der über Liebe, Treue und Sexualität in einer anderen Form nachgedacht wird, als wir es tun. Sex haben ist doch heute wie ein Schluck Kaffee. Sex ist so trivialisiert, so vollständig zur Ware geworden, dass ihn jeder am Automaten herausziehen kann. Und da kommt nun eine Institution und sagt: Moment. Es wäre schön, wenn sich Liebende treu sind, dann brauchen sie nämlich keine Kondome.

Im Gegensatz zu den Kirchen sind die Moscheen in Deutschland voll. Nehmen Sie den Islam als Bedrohung wahr?

Ich glaube, dass der Islam nicht zu unserer religiösen und kulturellen Identität gehört. Eine Gefahr ist er dann, wenn er sich nicht an die demokratischen Spielregeln hält. Da vermisse ich von den moderaten Muslimen in unserer Gesellschaft ein eindeutiges Bekenntnis.

Sie widmen dem Konflikt zwischen dem Islam und dem Westen viel Raum. Ist das eine der grossen Fragen unserer Zeit?

Das ist zentral, denn der Konflikt hat eine Echowirkung auf unser eigenes Religionsverständnis. Ich war bei einer Veranstaltung von radikalen Salafisten in Mönchengladbach. Und da gab es folgende Szene. Ein Muslim schwenkte eine zerlesene Bibel vor einem Reporter und sagte: «Ich wette, du kennst deine eigene Religion nicht. Ich wette, du kennst nicht mal die Zehn Gebote.» Tatsächlich: Der Reporter kannte sie nicht. Bei den Muslimen existiert ein intensiver Glaube, auf unserer Seite dagegen Ratlosigkeit, religiöse Unterbelichtung und keine Bereitschaft, dem Islam auf überzeugende Weise zu antworten.

Es ist doch vernünftig, solche Provokateure nicht zu beachten. Diese Gelassenheit unterscheidet uns gerade von religiösen Eiferern.

Ich bin da nicht Ihrer Meinung. Es gibt das religiöse Gefühl, davor sollte man einen gewissen Respekt haben. Ich bin gekränkt, wenn ich sehe, wie Madonna vor einem Kreuz rumhopst. Der Gekreuzigte ist ein gemarterter Mensch, das ist der Erlöser, und diese überdrehte Kabbala-Anhängerin mit falschen Titten trällert einen Popsong – das geht nicht. Kein Mensch getraut sich heute mehr, Witze über Mohammed zu machen. Aber Jesus als Blechbüchse – kein Problem.

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692 Kommentare zu “Journalistische Ehrenrettung für die katholische Kirche”

  1. Priester sagt:

    WAS um Himmels Willen sollen Frauen dem Christenthuum zu verdanken haben?!

  2. Priester sagt:

    Gottes Schutz und Segen und das ewige Leben.

  3. Pasionaria sagt:

    Snoopy
    um 23.53h
    Es tut mir leid, dass man in gewissen Hundeschulen das Textverständnis nicht gelernt hat – sondern nur Gesetzesparagraphen zu entschlüsseln und an der Leine zu gehen……
    Doch in meiner Gutmütigkeit für Sie: in den Lateinamerikanischen Staaten hat die Kirche den grössten, bedeutendsten Einfluss auf die Bildung > die ‘besten’ (?!?!) Schulen und Universitäten werden von diesen geführt. Anderer Meinung?

    .
    Glücksgefühle…..
    “WAS um Himmels Willen sollen Frauen dem Christenthuum zu verdanken haben?!”
    Welch höchst undankbare Frage….., hm! Zum Beispie ‘auch’ die wunderschönen, biblischen, bis in den heutigen Tag geltenden Vornamen – von A > Angela bis Z > Zoe (> Du Heilige…..), pardon, ich meinte > Zacharia!

    .
    Chandra
    ” Es ging mir um den Umgang mit Kritik.” Das ist es ja eben, Du vergleichst Kritik am Schulsystem, das alle angeht, mit Kritik an Religiösem, das nur wenige (zu viele) für sich gepachtet haben und allen aufdrängen wollen! Ein gewichtiger Unterschied.

    Du schreibst: “Nein, meine Kinder gingen leider nie im Ausland zur Schule, sie haben aber Kontakt zu gleichaltrigen Verwandten in verschiedenen Ländern und wissen, dass im Ausland nicht alles so schrecklich ist, wie es sich der Schweizer gemeinhin vorstellt.” Völlig richtig, aber gerechterweise fehlt auch der Zusatz: …..aber auch nicht alles optimaler > Schulsystem (!) oder soziales Netzwerk z.B. > als in der Schweiz!

    Bin ich froh, dass Du und Deine Kinder doch noch eine (?) gute LehrerIn > Geschichtslehrerin > erleben können – ein ganz wichtiges Fach! Es gibt sie doch noch, leider viel zu wenige – da bin ich mit Dir einverstanden.
    Viel oder etwas mehr Glück in den Schulen Deiner Kinder wünsche ich Dir, aber auch Steinlaus – es ist doch unbestritten ein äusserst wichtiger Lebensabschnitt, richtungsweisend aber tröstlicherweise niemals abschliessend, weit davon entfernt. Denn glücklicherweise ist Bildung nicht auf die Schule begrenzt. Diese fängt erst so richtig danach an und hält hoffentlich bis ans Lebensende an.

    P.S. Dein Hinweis auf Pea_nuts Ausführungen in Ehren, aber er ist auch ‘nur’ eine, sicherlich gewichtige…… Blogstimme, die oftmals durchaus bemerkenswert, vorallem unterhaltend (!) ist, aber auch hie und da viel Geräusch erzeugt. Peanut for blog_noise_magistrado!
    Peanson > noch einen schönen Tag auch Ihnen!

  4. Zweifler sagt:

    @Chandra:
    29.06.2011 um 21:58

    “In der die Rechte der Arbeitnehmer berücksichtigt werden, z.B. durch paritätische Mitbestimmung.”

    Mitbestimmung ist ja schön, aber wie sieht es mit der Mitverantwortung aus? Es ist einfach den der Erfolg zu teilen, den Verlust hat dann der Unternehmer.

  5. Einstein sagt:

    Felix
    “Stellen Sie sich vor, Sie fahren Auto, aber weder könnten Sie bremsen noch Gas geben, weder könnten Sie schalten noch das Steuer bedienen. So in etwa funktioniert die wissenschaftliche Megamaschine. Sie müssen sich nur reinsetzen, denken müssen Sie nicht, der Rest wird Ihnen abgenommen, nur eines wüssten Sie mit absoluter Gewissheit. Der Karren fährt Sie über kurz oder lang an die Wand. Also werden Sie versuchen, so schnell wie möglich das Fahrgerät zu verlassen.”

    Oh nein, Felix, wenn mich das Auto fasziniert, dann möchte ich WENIGSTENS wissen, wo sich die Bremse, sowie die Notbremse befinden. Damit mach ich mir das faszinierende Gefährt zum Untertan und kann mich an der Spritzfahrt so richtig erfreuen!

  6. Lisa sagt:

    @ peanut

    Die arme Alice Schwarzer! Jetzt wird sie auch noch mit Lisa verglichen…….die ihr bestimmt das Wasser nicht reichen kann. Und da haben Sie völlig recht, da die Schönlinge ja frieren – warum sonst suchen sie ständig so dicht Körpernähe – tut ihnen ein bisschen mehr Wärme sehr gut. Die Hölle ist DER geeignete Ort dafür, der ist immer schön warm und hoffentlich hermetisch verriegelt.

    @ zaro

    Beides stimmt bin weder Fräulein noch bin ich schön. Ob ich schöner bin als Alice Schwarzer kann ich nicht beurteilen. Aber ich lese ihre Bücher und finde vieles durchaus gut.

  7. @ Priester sagt:

    Schutz und Segen im Diesseits?

    …wohl an Zynismus nicht zu überbieten!

    Ich seh das anders! Frauen brauchen seit Jahrtausenden Schutz vor christlicher Ausbeutung, Versklavung und Gewalt!

  8. Aqua sagt:

    Pasionaria: “Immerhin habe ich Sie damit endlich verstanden, vorallem in welcher Liga Sie spielen resp. suchen……. Alles klar.

    Mir nicht. Keine Ahnung, wo Sie mich da jetzt reingesteckt haben.

  9. Lisa sagt:

    @ peanut
    @zaro

    Im gleichen Werk steht der Satz:

    “….wer immer streben sich bemüht, den werden wir erlösen….”

    den ich Ihnen beiden zum Trost widme. Es ist noch nicht aller Tage Abend.

  10. Pluto der hund sagt:

    Ja, auf Jesuslatschen zu latschen ist schon fast wie auf Jesus’ Watschen zu latschen,
    wenn Fliegen fliegen, fliegen Fliegen drum, seis drum,
    jedenfalls vielen Dank für das Delirium

  11. Felix sagt:

    Peanut: 29.06.2011 um 11:45

    Ok. Unabhängig davon, ob ihre “These” sinnvoll ist oder nicht, bin ich von der Richtigkeit überzeugt, dass es die Schulpflicht und eine für alle gemeinsame Volksschule gibt, – wenigstens die ersten sechs Schuljahre. Worüber auch noch diskutiert werden kann, ist die Frage, ab welchem Jahr Kinder in den Kindergarten gehen sollten, dh ab welchem Jahr alle Kinder in den Kindergarten gehen sollten. Mein Vorschlag wäre dazu: ab dem dritten Lebensjahr.

    Für ausführlichere Erläuterungen muss ich Sie auf später vertrösten.

  12. Snoopy sagt:

    @ Pasionaria

    ” den Lateinamerikanischen Staaten hat die Kirche den grössten, bedeutendsten Einfluss auf die Bildung > die ‘besten’ (?!?!) Schulen und Universitäten werden von diesen geführt. Anderer Meinung?”

    Unter den besten Unis gibt es einige katholische (u.a. den Jesuiten sei Dank). Aber schauen Sie sich einmal ein aktuelles Hochschulranking an. Von den 7 lateinamerikanischen Top-Unis sind alle staatlich!
    Diee Geschichte mit dem ach so grossen Einfluss der Kirche ist doch ein Märchen. In den 70er Jahren mag da ja wahr gewesen sein, aber heute mit Sicherheit nicht mehr.

  13. Pasionaria sagt:

    Snoopy
    etwas zurückhaltender bellen, bitte.
    a) sprachen wir von den Schulen der Unter- und Mittelstufen
    b) hat niemand behauptet, dass dier relig.Einfluss durch ursprünglich relig. Unis immer noch bedeutend sei
    Es wurde nur beanstandet, dass in gewissen Lateinamerikanischen Ländern wegen der nicht vorhandenen Qualität der oeffentlichen Schulen, meist religiöse gewählt werden müssen…….
    Finden Sie das grandios?

  14. Snoopy sagt:

    @ Pasionaria

    Grandios finde ich das sicher nicht. Es stellt sich die Frage, was genau diese religiösen Schulen zu qualitativ besseren Schulen macht. Was meinen Sie dazu?

  15. Pasionaria sagt:

    Snoopy
    einfache Erklärung: die Steigerung von qualitativ schlecht erreicht einfach > qualititativ besser….., ev. auch eine bessere einseitige Vielseitigkeit im Gegensatz zu kaum Seitigkeit?
    Aber Sie haben ja noch viel mehr Erfahrung darin und wissen ja auch alles zu deuten. Wieso glauben Sie, dass es so ist?

  16. Pasionaria sagt:

    Snoopy
    …….. warte auf Ihre Antwort.
    Keine Angst, Sie können locker schreiben – Peanut liest wahrscheinlich nicht mehr mit und Ihr hervorragender Eindruck bleibt problemlos bei ihm bestehen.
    Schönen Sonntag noch!

  17. Snoopy sagt:

    @ Pasionaria

    Sorry, ich habe Ihre Antwort erst jetzt gesehen. Aber warum so schnippisch querida?
    Meine Vermutung ist, dass katholische Schulen deshalb geschätzt sind, weil die Katholiken einerseits gut organsiert und andererseits etwas stur sind – somit sind besser in der Lage sind, einem Kind feste Strukturen zu bieten.

  18. Snoopy sagt:

    @ Pasionaria

    Nachtrag: Diese Schulen sind m. E. nicht notwendig “besser”, aber Sie werden von vielen Eltern (offensichtilch auch von Ihnen) als bessere Schulen wahrgenommen.

  19. Pasionaria sagt:

    Snoopy
    Die oeffentlichen Schulen, in dem Land, das ich am besten zu beurteilen vermag, werden nicht nur vermeintlich als schlecht eingestuft
    a) ist die Ausbildung der engagierten Lehrer mehr als bescheiden
    b) sind die LehrerInnen dort oft, zu oftabwesend, aus welchen Gründen auch immer. Dann hat es auch keine Kontinuität in der Lehrerschaft. Einmal gibt dieser Lehrer dieses Fach, ein ander Mal jenes und sonst springt irgendeiner auch von irgend woher kommend ein.
    Also wirklich nicht eine Frage des Wahrnehmens. leider eine Tatsache.

  20. Snoopy sagt:

    @ Pasionaria

    Das glaube ich Ihnen sofort, mit festen Strukturen meinte ich u.a. auch die Gewährleistung von Kontinuität.
    Die Gründe, warum eine religiöse Schule in diesem Bereich weniger Probleme hat, sind zum Teil ganz banal. Eine Lehrerin, die Nonne ist und gleich neben dem Schulhaus im Kloster wohnt, wird im Unterricht weniger fehlen. Ausserdem hat sie, da sie keine eigenen Kinder hat, mehr Zeit für ihre eigene Aus- und Weiterbildung.
    Ausserdem streiken Nonnen nicht.
    All das kommt schlussendlich den Schülern zu Gute. Wenn man darüber nachdenkt – irgendwie ist das doch witzig.

  21. Snoopy sagt:

    @ Pasionaria

    Schulen in Lateinamerika (Mexiko und Brasilien) kann und sollte man m.E. gar nicht mit Schulen in der Schweiz vergleichen, weil Strukturen (Sie schreiben zum Beispiel von Kontinuität), die in der Schweiz ganz selbstverständlich sind, in Lateinamerika jeden Tag aufs Neue erkämpft werden müssen.

  22. Peanut sagt:

    @ Moria

    Ich lese immer mit und habe immer einen hervorragenden Eindruck von Snoopy

  23. Peanut sagt:

    Was katholische Schulen betrifft, so kann ich mich natürlich zu Südamerika nicht äussern. In der Schweiz habe ich nicht festgestellt, dass Einsiedeln, Disentis, Engelberg besser sind als die Staatsschulen. Die Leute wissen dort ein bisschen mehr über Aristoteles und ziemlich viel weniger über Moleküle. Zudem haben die Internatsschüler nachher einen Knacks. Zu unseren Zeiten nannte man sie Klosterpsychos.

    Ich würde wohl selbst wenn die Staatsschulen noch so miseraebl wären, niemand zu den Benediktinern senden. Ein Grund wären die Bambergerschen Geschichten, die ja schon vor den grossen US-Skandalen zirkulierten. Der andere Grund wäre, dass man in meinen Augen sich als Intellektueller verbiegen muss, wenn man gleichzeitig ein Gehorsamsgelübde ablegt und dass verbogene Lehrer keine guten Lehrer sind, mögen sie noch so intelligent sein.

  24. Snoopy sagt:

    @ Peanut

    Über dieses Thema gäbe noch viel zu sagen bzw. zu schreiben. Ich denke nicht, dass die staatlichen Schulen in Brasilien miserabel sind. Sie erfüllen eine ganz andere Aufgabe als die staatlichen Schulen in der Schweiz; eine dieser Aufgaben ist es zum Beispiel, den vielen Kindern, die in höchst prekären Verhältnissen aufwachsen, eine nährhafte Mahlzeit zu ermöglichen, Milch zum Znüni, saubere Kleider (Schuluniform) usw.
    Schuluniformen, Turnschuhe, Schulmaterial (Hefte usw.) sind an meinem Wohnort für alle Schüler der staatlichen Primarschule gratis oder stark vergünstigt.
    Die Frage ist, welche Erwartungen an eine Schule gestellt werden. Ein durchschnittlicher Maturand in Brasilien weiss bestimmt weniger als ein durchschnittlicher Maturand in der Schweiz, aber langfristig gesehen ist das meines Erachtens unwichtig.
    Es ist auch nicht unmöglich, als Schüler der öffentlichen Schule die Aufnahmeprüfung einer staatlichen Unis (das sind die besten, ausserdem sind sie gratis) zu bestehen. Man braucht allerdings sehr viel Durchhaltevermögen und muss die Prüfung allenfalls mehrmals wiederholen. Ich habe Bekannte, die die öffentliche Schule besuchten und dann 5 Jahre lang jedes Jahr an diese Prüfung gingen, bis sie sie schlussendlich bestanden.

    @ Pasionaria

    Sie müssen Peanut jetzt auch noch antworten, oder wollen Sie Ihre Chance, einen hervorragenden Eindruck zu machen, einfach so verschenken?

  25. hoaddoc sagt:

    Hugo Stamm sie schulden mich eine erklärung warum es in der schweiz möglich ist mit gewalt von der polizei abgeholt zu werden nachdem man diskutiert hat hier auf dein weblog.

  26. haddoc sagt:

    In welcher zeit leben wir hier eigentlich? Warum werden meine kommentare jetzt mit gewalt gewert auf diesem weblog?

  27. haddoc sagt:

    Wollen sie die geschichte hören? Sie ist durchaus interessant,ich war eine woche lang in einer zelle eingesperrt wo mann keinen hund reintun würde.

  28. haddoc sagt:

    es folgte einen desorientierung wobei man mir jedes zeitgefühl verlieren liess. licht brennen lassen tag und nacht,danach wieder ausmachen an unmögliche zeiten undsoweiter.
    WO leben wir?

  29. haddoc sagt:

    Bin ich hier auf euerem weblog etwa auf die falschen typen gestossen? Was steckt hinter dieser weblog? Wieweit geht man um mich mundtot zu machen’

  30. haddoc sagt:

    Dies was ich hier schreibe ist keinen witz es ist passiert. Die frage ist jetzt nur WAS hier passiert ist und welche instanzen hier am werk sind.

  31. haddo sagt:

    Einer meinen letzten beiträge bevor meiner festnahme…………………

    Haddock:
    22.06.2011 um 07:56
    Oder was politische auseinandersetzungen sind so wie gerade erlebt in der schweiz…sie sind ein brachialer evolutionairer primitiver kampf um ein würstchen wo man hinterherrennt aber es nie erwischt…Wollen wir und dann eewig auf diesem nivo herunterlassen?
    Es braucht eine diagnose von der spezies ”politiker” oder machthaber…eine ehrliche,weil sie haben ein genetisches problem die menschheit als instrument zu benützen.Wollen wir das gleiche sein wie ein bienenvolk und dies mit gewalt durchführen?
    Es sind leute die autischtisch sind auf nur einem gebiet und mit ihrem wssen unsere genetik beeinflussen…so funktionieren genen nähmlich.Du kannst bestimte eigenschaften herauskitzeln………. voller uneinfühlsamkeit und machtsbesessenheit.
    Ich muss sagen,leider werde ich von der ”gott” im blog ab und zu zurecht gewiesen oder er macht es möglich das anderen inmeinem namen posten. das stiftetetwas verwirrung.

  32. Hugo Stamm sagt:

    @ haddoc

    Ihre unschöne Erfahrung hat nichts mit mir oder dem Blog zu tun. Wir kennen ja weder Ihren Namen noch Ihre Adresse.

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