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Sind Globuli wirkungslos?

Hugo Stamm am Donnerstag den 26. August 2010

Täglich greifen viele Menschen zu Kügelchen und Tinkturen, die so geheimnisvolle Namen wie Acidum cabolicum oder Carbo vegetabilis tragen. Manche Personen haben stets ein
Notfallset bei sich. Während die meisten bei den Lebensmitteln die Inhaltsstoffe studieren, schlucken sie diese Mittelchen bedenkenlos. Tatsächlich haben fast drei Viertel der Schweizerinnen und Schweizer schon homöopathische Medikamente benutzt, rund ein Drittel tut es regelmässig. Die Welt der Globuli gilt als sanft, die Gemeinde der Gläubigen vertraut darauf blind.

Die wenigsten kennen die homöopathischen Theorien und wissen, was effektiv in den Mitteln steckt. Die lange Liste der Substanzen enthält denn auch ein paar unappetitliche Ingredienzien. Die Hersteller töten zum Beispiel Tiere und zerhacken sie. Darunter Kakerlaken, Kreuzspinnen, Waldameisen. Verwendet werden auch Eierstockextrakte, Sekrete von Stinktieren, Schlangengifte oder Ausscheidungen von Pottwalen. Im Dschungel der Tinkturen und Globuli haben nur noch Spezialisten den Überblick, gibt es doch Tausende von Mitteln und Potenzen. Patienten sind da rasch überfordert.

Gegen Malaria nicht geeignet

In jüngster Zeit schlägt den Homöopathen jedoch ein rauer Wind entgegen. Kritiker erinnern daran, dass es den Fachleuten in den letzten zwei Jahrhunderten nicht gelungen sei, eine plausible oder wissenschaftlich fundierte Erklärung für die Wirkungsweise der magischen Kügelchen zu liefern.

Der prominenteste Kritiker ist der weltweit erste Professor für Komplementärmedizin, der deutsche Arzt Edzard Ernst, einst selbst ein Homöopath. Er hat klinische Studien durchgeführt und 200 Untersuchungen ausgewertet. Sein Fazit: «Homöopathie ist eine widerlegte Methode.» Den Protest der Homöopathen konterte er mit einem Gegenangriff: Ernst versprach jedem 100’000 Dollar, der die Wirksamkeit der Heilmethode nachweisen kann. Bis heute musste er noch keinen Cent bezahlen.

Unterstützt wird Ernst vom britischen Psychiater Ben Goldacre. «Die Leute zahlen, um von einer vermeintlichen Autoritätsperson belogen zu werden.» Ein Beispiel: Touristen wollten oft keine Malaria-Prophylaxe betreiben, weil die Medikamente Nebenwirkungen zeigten. Deshalb schluckten sie auf Anraten eines Homöopathen einfach Globuli. Schon mancher sei deshalb nach einer Malaria-Ansteckung beinahe gestorben.

Vor wenigen Wochen hat der britische Ärztebund ultimativ erklärt: Homoöpathie ist Hexenzauber. Bei den knappen Mitteln im Gesundheitswesen sei es unverantwortlich, Geld für Quacksalberei auszugeben. Der Protest gilt auch der Königsfamilie, die seit Jahrzehnten ihre schützende Hand über die Homöopathie hält. Die Royals schlucken selbst bei jeder Unpässlichkeit homöopathische Mittel. Im Februar protestierten Hunderte von Skeptikern in mehreren britischen Städten gegen die staatliche Unterstützung. Sie zogen zu Apotheken, kauften Globuli und schluckten gemeinsam ganze Fläschchen. Trotz massiver Überdosis spürten sie keine Reaktion.

Tatsächlich glauben Homöopathen, ihre Methode helfe gegen alle Leiden. Der Homöopathieverband Schweiz dazu: «Grundsätzlich können alle akuten und chronischen Krankheiten behandelt werden, ob sie nun physischer oder psychischer Natur sind.» Er behauptet auch, Homöopathie sei eine «wissenschaftliche Therapie».

Auch bei Badeunfällen geeignet

Der deutsche Arzt und Homöopath Jens Wurster schrieb gar ein Buch mit dem Titel «Die homöopathische Behandlung und Heilung von Krebs und metastasierter Tumore». Darin dokumentiert er die angebliche Heilung von Krebskranken.

Das Expertenportal für Homöopathie vnr.de erklärt, die Homöopathie wirke auch bei Badeunfällen. Bei gefüllter Lunge müsse Antimon tartaricum verabreicht werden, bei Atemstillstand Camphora (Kampfer), und wenn der Verunfallte bereits einen eiskalten Körper habe und dunkelviolett angelaufen sei, solle ihm Carbo vegetabilis (Holzkohle) verabreicht werden. Wie er die Mittel schlucken soll, wird nicht verraten.

Die meisten Globuli-Konsumenten reagieren gelassen auf den Glaubenskrieg und vertrauen weiter auf die Wirkung der Kügelchen. Sie gewichten die eigenen Erfahrungen höher als die Argumente der Fachleute und deren Studien. So viele Patienten können sich nicht irren, argumentieren sie. Deshalb halten sie sich an die Losung: Wer heilt, hat recht. Nach überstandener Krankheit schreibt man die Genesung lieber der sanften, sympathischen Homöopathie zu als der nüchternen Schulmedizin.

Stärkere Wirkung durch Verdünnung

Der Begründer der Homöopathie war Samuel Hahnemann (1755–1843). Der deutsche Arzt hatte bei einem Selbstversuch angeblich herausgefunden, dass eine Substanz, die bei einem gesunden Menschen Beschwerden auslöst, einen Kranken heilen kann. Hahnemann nahm daraufhin Chinarinde zu sich, die seinerzeit zur Bekämpfung der Malaria verwendet wurde, und stellte danach malariaähnliche Symptome bei sich fest. Daraus leitete er den Lehrsatz ab: Ähnliches kann mit Ähnlichem geheilt werden. Zum Beispiel: Als Hahnemann herausfand, dass Patienten auf das hochgiftige Schwermetall Thallium mit Haarausfall reagierten, setzte er den Stoff gegen Haarausfall ein. Natürlich verdünnt.

Damit schuf er ein zweites, ungelöstes Problem: Hahnemann und seine Nachfolger behaupten, mit der Verdünnung werde die Wirkung verstärkt. Die Homöopathen sprechen von Potenzierung. Diese These widerspricht aber allen bekannten Naturgesetzen. Wenn Sirup verwässert wird, schmeckt er nicht mehr nach Sirup.

Dieses Paradox erklären viele Homöopathen so: Das Wasser nimmt beim Verdünnen und Verschütteln die Information des Wirkstoffes auf. Doch auch diese These findet keine Bestätigung in der Naturwissenschaft. Das Phänomen, dass Wasser ein Gedächtnis habe, wird höchstens noch in der Esoterik propagiert. Für Kritiker ein weiterer Widerspruch: Würde unser Wasser Informationen von andern Substanzen übernehmen, wäre es wohl nicht mehr trinkbar. Denn es ist im Lauf der Jahrmillionen mit Gift in Berührung gekommen, der homöopathischen Theorie zufolge müsste es verseucht sein. Und: Wenn sich durch das Potenzieren die Wirkung verstärkt, müsste dies nicht auch für die Nebenwirkungen gelten?

Homöopathen halten entgegen, die Mittel entfalteten ihre Wirkung nicht wie pharmazeutische Medikamente. Globuli unterstützten vielmehr den vom Körper angeregten Heilungsverlauf. Sie verweisen weiter darauf, dass Globuli auch bei Säuglingen und Tieren wirkten. Fazit: Die Verfechter der sanften Heilmethode weisen die wissenschaftlichen Befunde zurück. Der Zürcher Homöopath Marco Righetti erklärt: «Fast alle Studien über die Homöopathie missachten die Grundlagen und Grundregeln der Homöopathie, sind praxisfremd und meist ohne jegliche Praxisbedeutung.»

Alles nur Placebo-Effekt?

Die Mittel müssten bei jedem Patienten individuell angepasst werden, sagt Righetti. Dies verunmögliche Doppelblindstudien, wie sie bei der Prüfung von Medikamenten angewendet werden. (Bei Doppelblindstudien wird der Hälfte der Testpersonen das zu testende Medikament abgegeben, der andern Hälfte ein Mittel ohne Wirkstoffe.)

Homöopathen führen gerne übersinnliche Gründe an: Es gebe zwischen Himmel und Erde viele Phänomene, die sich unserer Ratio noch entzögen.

Kritiker wie Edzard Ernst halten entgegen, Globuli bewirkten einen relativ hohen Placebo-Effekt, seien also eine Art Scheinmedikament. Der Berner Immunologie-Professor Beda Stadler wirft den Homöopathen vor, sie würden den Placebo-Effekt als Wirkung der Globuli interpretieren. Viele leichtere Krankheiten würden ohnehin spontan abklingen. Verschwinde das Leiden nach der Einnahme von Globuli, werde die Heilung irrtümlicherweise dem homöopathischen Mittel zugeschrieben.

Die Homöopathie kennt drei Potenzen (Verdünnungsverhältnisse): D, C und Q. D-Potenzen werden im Faktor 1:10, C-Potenzen 1:100, Q-Potenzen 1:50’000 gemischt. Das Verdünnungsprozedere in den drei Kategorien kann endlos wiederholt werden. D9 bedeutet beispielsweise ein Verhältnis von 1:1 Milliarde (entspricht einem Tropfen in einem grossen Tanklastwagen), D23 führt zu einem Verhältnis 1:100 Trilliarden. Bei einer hohen Q-Potenz würde man im ganzen Universum kaum mehr ein Molekül finden.

Manche Apotheken potenzieren ihre homöopathischen Mittel selbst, was sehr lukrativ sein kann. Aus 1 Liter Grundstoff, den der Apotheker beispielsweise für 500 Franken kauft, kann er bei hohen Potenzierungen unendlich viele Fläschchen gewinnen und Margen von mehreren Zehntausend Prozent erreichen. Seine Arbeit dabei: fleissig schütteln. Es gibt Apotheken, die 20’000 verschiedene Mittel führen.

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949 Kommentare zu “Sind Globuli wirkungslos?”

  1. Olive sagt:

    @erna

    es war nur eine Frage, ob Sie die zitierten Aussagen unterstützen.

  2. erna sagt:

    @ oshgosh

    Ist es für Sie zu bemühend diese paar postings zurückzuscrollen? Da finden Sie “des Pudels Kern”.

  3. erna sagt:

    @ rabbi jussuf

    Zum einen sind das Texte aus der “PR” der Lukas-Klinik und zum anderen allgemeine Texte zur Antroposophie. Klar ist die Ita-Wegmann-Klinik besonders, sie hat ausserdem nur 65 Betten.

    Wir müssen das Thema nicht ad absurdum durchkauen. Sie könnten aber schon ein Wort des Entschuldigens anbringen resp. etwas Versöhnliches.

  4. Helmi sagt:

    Jetzt ist es endlich draussen: Moderate Alkoholtrinker leben am längsten, ja selbst schwere Säufer überleben Abstinenzler um 60 % (20 Minuten). Wenn das kein Grund ist, eine Dose Bier zu knacken, dann weiss ich auch nicht mehr. Tod der Prohibition!

  5. oshgosh sagt:

    @Harvey: Danke für die Klarstellung.

  6. Helmi sagt:

    Ich werde eine neue Medzin begründen: Das Barspital. Motto sauf Dich auf Kosten der Krankenversicherung blau und lebe ewiglich!

  7. erna sagt:

    @ helmi

    20Minuten recherchiert häufig nicht so besonders gut.

  8. Helmi sagt:

    Die Studie, liebe Erna, wurde über einen Zeitraum von 20 Jahren von einer amerikanischen Universität durchgeführt. Ich suche den Link noch. Lesen Sie doch solange Folgendes:

    http://www.chateaux-carton.ch/grafiken/Wein%20&%20Gesundheit.pdf

    Am besten bei einem Glas Rotwein… 😉

  9. Helmi sagt:

    Und für alle, die jetzt zur Hausbar geschlurft sind:

    http://www.20min.ch/interaktiv/vizualne/2010_07_alkohol/index.html

  10. erna sagt:

    @ helmi

    Leider ist nicht vermerkt wie’s der Leber der lebenden Alkoholiker geht. Regelmässig zuviel wäre doch Alkoholismus oder wie schätzen Sie das ein? Lieber lebe ich weniger lang dafür mit einigermassen klarem Geist als Fettleber Ösophagus-Varizen und Verblödung in Kauf nehme.20Minuten ist für mich nicht zuverlässig genug als dass ich solche Mitteilungen ernst nehmen würde. Ausserdem kann man Statistiken fälschen.

  11. Alice in Wonderland (Ex-Mintaka) sagt:

    @ Erna
    Schon wieder erklären Sie, dass jemand den Kern der Sache nicht mitbekommen habe und deshalb zurückscrollen solle. Argumentnotstand? Weshalb beantworten Sie nicht einfach die Fragen? Wäre dies nicht förderlicher für das gegenseitige Verstehen? Ich kapier das nicht!

  12. Helmi sagt:

    @Erna

    Trinken Sie denn gar nie ein Glässchen, Erna?

  13. Harvey sagt:

    @ Erna

    Ja, ich war einmal an einer Vorstellung im Goetheanum in Dornach, das ist 30 Jahre her, ich denke es war Faust , undi ch weiss, dass es mir nicht gefiel.

  14. Helmi sagt:

    Immerhin hat Rotwein eine erwiesene positive Wirkung auf die Gesundheit (wissenschaftlich bewiesen), was man von Globuli nicht behaupten kann.

  15. Rabbi Jussuf sagt:

    Werteste Erna
    Versöhnlich bin ich immer.
    Ich entschuldige mich auch in aller Form für die falschen Behauptungen, die Sie in die Welt gesetzt haben und bitte Sie auch gleichzeitig noch um Verzeihung, dass Sie sich gleich auch noch selber widerlegt haben, ohne es zu merken.

    Das tut mir wirklich leid.

  16. Rabbi Jussuf sagt:

    Harvey
    Faust im Goetheanum?
    Da hätten Sie sich bestimmt erinnert, denn dauert mehrere Tage lang.

  17. Helmi sagt:

    Umfrage: Wer hier im Blog würde sich als moderater Trinker und wer als Säufer bezeichnen?

  18. erna sagt:

    @ harvey

    Das war die über Tage andauernde Vorstellung und hat nichts mit Eurythmie zu tun. Gehen Sie sich mal sowas anschauen, kann nicht schaden (und lesen Sie vorher wie’s funktioniert!! oder suchen Sie sich eine Begleitung, die in der Pause erklären kann).

    @ rabbi jussuf

    Ach ach, Sie armer rabbi. Irgendwie habe ich den Eindruck, wir schrieben aneinander vorbei.

    @ ex-mintaka

    Das hier ist doch nicht ein Kleinkindergarten? Die können doch alle lesen?

  19. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Luxemburg: “Ich erwarte mir von der katholischen Kirche in Luxemburg eine klare Position zu den Missbrauchsfällen”, sagt der Sprecher der katholischen Kirche Théo Péportè am Donnerstag gegenüber tageblatt.lu. Die Kirche will nun auch in Luxemburg gegen die jahrelange Praxis der Verschleierung und Vertuschung von Gewalttaten ein klares Signal setzten. (2.9.10)

    http://www.tageblatt.lu/index.php/luxembourg/44404.html

  20. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Nordirland: A priest convicted of sexually abusing three sisters in their Co Ferrmanagh home going back almost 50 years, has been jailed for a total of four years in a Belfast Court. (2.9.10)

    http://www.newsletter.co.uk/news/Abuse-priest-given-fouryear-sentence.6509865.jp

  21. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Holland – Cardinal Ad Simonis, a former head of the Dutch Catholic Church, could become the first senior Church official to testify in a Dutch court in a sexual abuse case involving a former priest, a lawyer said on Thursday. Lawyer Martin de Witte said he had asked a court in Middelburg to establish whether Simonis knew about the priest’s misdeeds when he worked in his diocese, and whether he agreed to the priest’s transfer to another region where he was arrested and convicted for sexual abuse in 1990. The Dutch Church is facing a string of complaints about predator priests and 900 victims have come forward in recent months, part of a wave of scandals and complaints shaking the Church in several European countries. (2.9.10)

    http://af.reuters.com/article/worldNews/idAFTRE6813P720100902

  22. Michael Bamberger sagt:

    …insbesondere z.H. eines ungläubigen Felix

    Alltägliches

    Belgium – Tapes show cardinal sought sex abuse victim’s silence – Secret audio recordings show the former head of the Belgian Catholic Church asking a sex abuse victim not to expose the crimes of his assailant, a bishop who was the victim’s uncle. The tapes, recorded last April, show Cardinal Godfried Danneels urging a 42-year-old victim to remain silent about the years of sex abuse he suffered as a child and adolescent at the hands of Bishop Roger Vangheluwe of Bruges until after Vangheluwe’s expected retirement the following year. (2.9.10)

    http://www.northjersey.com/news/crime_courts/102043163_Tapes_show_cardinal_sought_sex_abuse_victim_s_silence.html

  23. Michael Bamberger sagt:

    Und gleich noch mal an die Adresse des ungläubigen Felix:

    Alltägliches:

    Belgique – L’ancien primat de l’Eglise catholique belge, le cardinal Danneels, est accusé d’avoir voulu étouffer une affaire de pédophilie touchant un évêque dont il était proche. – En acceptant d’aider en privé son ami Roger Vangheluwe, le cardinal Godfried Danneels a mis le doigt dans un engrenage fatal. Car le verbatim de sa “médiation”, enregistré à son insu, est accablant. (2.9.10)

    http://www.lexpress.fr/actualite/societe/abus-sexuels-l-enlisement-d-un-cardinal-belge_916720.html

  24. Rabbi Jussuf sagt:

    Erna
    Und schon wieder muss ich mich entschuldigen. Diesmal bevor ich überhaupt etwas gesagt habe.
    Ich wage es trotzdem:
    Das war die über Tage andauernde Vorstellung (Faust) und hat nichts mit Eurythmie zu tun.

    Schon wieder ganz falsch.
    Und wie das mit Eurythmie zu tun hat.

    Schreiben Sie doch bitte nur über Dinge von denen Sie auch etwas verstehen, z.B. von philippinischem Tantra-Buddhismus und dessen Wirkung im Vatikan.

  25. Michael Bamberger sagt:

    @ Felix

    Wie hattest Du aus allen Kanonenrohren geballert und von persönlichem Insiderwissen geschwafelt, wie weiss und rein der feine Kardinal Godfried Danneels Dir zufolge sein sollte. Gratuliere zu Deinem Insiderwissen.

    “Horatio”

  26. Taiwo sagt:

    @Rabbi Jussuf

    War diese Einladung an Erna wirklich nötig? Ich möchte nie mehr etwas von philippinschem Tantra-Buddhismus lesen!

  27. Alice in Wonderland sagt:

    @ Erna
    Ich weiss nicht so recht. Es gibt Kindergarten Kinder, die schon lesen können.
    Nein ehrlich, ich finde es nicht gerade einfach, mit Ihnen zu diskutieren. Ob dies daran liegt, dass ich erst im zweiten Kindergarten bin, weiss ich auch nicht. Never mind. Man kann eben nicht alles verstehen.

  28. erna sagt:

    @ rabbi jussuf

    Wie wär’s: Sie begleiten harvey zu einer Eurythmie-Vorstellung und decken seinen Erklärungsbedarf.

  29. Harvey sagt:

    @ Rabbi

    Ich war mit einer esoterischen Freundin, die auch Mitglied der geistigen Loge war, dort. Ich weiss, dass Faust mehrere Tage dauert, ich war aber nur einen Tag dort. Ich kann mich weder erinnern, ob ich einen Teil von Faust gesehen habe, noch ob getanzt wurde, ich erinnere mich aber an ältere Damen mit süddeutschem Akzent in langen Gewändern und erinnere mich, dass mir das Gebäude einen gewissen Eindruck machte.

    Ich glaube mich zu erinnern, dass langsam und übertrieben betont geredet wurde.

    PS meine Grossmutter, die ich aber nicht gekannt habe, war auch Spiritualistin

  30. Harvey sagt:

    @ Era und Rabbi

    “Eine bekannte Bühneninszenierung, in der die Eurythmie Verwendung findet, ist die Aufführung der ungekürzten Fassung von Goethes Faust I und II am Goetheanum in Dornach.” (Wiki)

    Ich erinnere mich aber wirklich nicht mehr richtig. Das Problem ist eben, dass ich als junger Student auf einem Jugendsekretariat arbeitete und dort Kontakt mit (guten) anthroposophischen Institutionen für Schwerbehinderte hatte. Ich weiss also durchaus, wie Eurhythmie aussieht, weiss aber nicht mehr, ob ich das aus der Vorstellung im Goetheanum weiss.

  31. erna sagt:

    @ rabbi jussuf
    cc @ harvey

    Ich habe ins Internet geschaut und habe festgestellt, dass beim Faust Schauspieler und Eurythmisten engagiert wordern sind.

  32. erna sagt:

    @ harvey

    Wenns einigermassen nervtötend war, dann wars da. Persönlich kann ich mir gar nicht vorstellen mir dort den ganzen “Faust” am Stück auszuhalten. Es soll aber Leute geben…..

  33. Helmi sagt:

    Keine Statements zu meiner Umfrage? Hmm, verdächtig, sehr verdächtig…

  34. Helmi sagt:

    Globuli sind mindestens so wirkungslos wie dieser Blog.

  35. Nachtigall sagt:

    Zu 98 % zeigen sich in diesem Blog Schwätzer und Schwafler. Dies ist kein Sektenblog, dies ist ein Klatsch und Tratsch – Forum, wo sich Richter wehmütig an die Studentenzeit entsinnen, Kaufmänner nach dem Vatikangold gieren, Katholikinnen das Tantra geisseln, Rabbis an ihrem eigenen Zynismus ersticken und Sozialistinnen die die ganze Schose von der Warte der geistigen Elite her kommentieren (was immer zum Teufel das auch sein mag). Dazwischen hepen ein paar ewige Esoteriker, Fundamentalisten des Glaubens (Johann, Aysha und Um Musad) und gescheiterte klassische Philosophen. Der Rosenstengel welkt dahin und Anna versucht alle mit Fülmquizes bei Laune zu halten.

    Schade, wie ein an sich guter und kluger Beitrag von Hugo Stamm (eine echte Rarität aus seiner Feder) hier zerfleddert wird durch allzu Unsägliches.

    Es ist wie bei der Strassenlaterne im Sommer. Sie zieht Mücken und Fledermäuse. Ganz selten krabbelt eine Steinlaus vorbei in ihrer Güte.

    Warum ich das weiss? Ich sitze im Geäst des Baumes nebenan und habe einen guten Blick auf dieses irre Treiben.

  36. Alice in Wonderland sagt:

    @ Nachtigall
    Sing uns doch bitte ein schönes Liedchen!

  37. Nachtigall sagt:

    @Alice im Wunderland

    Die Menge, schwer zu überzeugen,
    Kann Beispiel oder Macht nur beugen;
    Drum soll, wer lehrt, die Worte sparen
    Und sich durch Handeln offenbaren.
    Verhaßt sind mir die Schwätzer alle
    Mit ihrer Worte hohlem Schwalle,
    Verhaßt sind mir die Glaubenswütigen
    Wie die Verstandesübermütigen.

    – Wer nicht durch ein erfreulich Leben
    Weiß guten Lehren Reiz zu geben,
    Dem wäre besser, daß er schwiege;
    Denn nur durch Kampf gewinnt man Siege,
    Und wo sich gutes Beispiel mehrt,
    Wird selbst der Zweifler leicht bekehrt.

    Friedrich Martin von Bodenstedt

  38. sol ventus sagt:

    erna: “20Minuten recherchiert häufig nicht so besonders gut.

    Ist mir gar nicht aufgefallen, dass für diese Gratisblätter überhaupt noch recherchiert wird.

  39. Olive sagt:

    @Nachtigall:
    02.09.2010 um 19:47

    Zu 98 % zeigen sich in diesem Blog Schwätzer und Schwafler

    Zählen sie sich zu diesen, Ronnie, oder zu den 2%, die, ja was eigentlich??

  40. Harvey sagt:

    ach @ foreverandever Nachtigall, sie sind der Schiedsrichter über alles, der nicht Schäwtzer, der stille Beobachter, der dann aber doch mitschwätzen muss. Wäre es nicht klüger, sie würden als Schwätzer unter Schwätzern einfach schwätzen, statt Metageschwätz zu liefern Es wurde im Übrigen noch selten so intensiv und zum Thema beziogen diskutiert, wie auf diesem Blog. Und das mit dem Zerfleddern ist wohl ziemlicher Unsinn.

    “Willt du schon gehen? Es ist noch lange bis zum Tag: Es war die Nachtigall und nicht die Lerche, die dich vorhin erschreckte–sie pflegt alle Nacht auf jenem Granatbaum zu singen; glaube mir, mein Herz, es war die Nachtigall.

    ” Es war die Lerche, die Heroldin des Morgens, nicht die Nachtigall.”

  41. sol ventus sagt:

    Nachtigall: “Ich sitze im Geäst des Baumes nebenan…

    Irrtum: Die Nachtigall kann ihr excrementum avis ja nur gerade runter fallen lassen.

  42. Nachtigall sagt:

    @sol ventus

    Ich bin zuweilen ein Überflieger, da ich Schwingen hab, die mir solcherlei gestatten.

    @Harvey

    Sie werden immer lustiger, auch wenn man Sie manchmal zäukeln muss. Ich denke wirklich, Sie könnten dereinst auf Bühnen und im Theater auftreten. Sie sind ein echter Komiker!

  43. sol ventus sagt:

    Nachtigall: “Ich bin zuweilen ein Überflieger, da ich Schwingen hab, die mir solcherlei gestatten.

    Jaja, nur zwitscherte der Vogel ja “Ich sitze im Geäst des Baumes nebenan…” als er sein excrementum fallen liess.

  44. Harvey sagt:

    ” Sie sind ein echter Komiker”

    Schwätzer genügt, ich bin gerne ein Schwätzer

  45. Johann sagt:

    Nachtigall
    “(…) Fundamentalisten des Glaubens (Johann…)

    LOL

  46. Johann sagt:

    Nachtigall

    Das muss ich rechstellen. Ich werfe nicht einfach mein mühsam erworbene Reputation weg.
    Von wegen fundamentalist…
    Ich bin ein rechtsradikaler Nazianhänger und holocaust leugner, habe swastikas an der wand und als bettlektüre lese ich viel in “Mein Kampf”. Auch die Memoiren vom Himmler lese ich gern, während ich dann meistens alt deutsche Marsmusik höre.
    Eine Sache stört mich aber gewaltig: ich bekomme eine geradlinige Scheitel einfach nicht hin.

  47. oshgosh sagt:

    @Helmi: Du schreibst: “Immerhin hat Rotwein eine erwiesene positive Wirkung auf die Gesundheit (wissenschaftlich bewiesen), was man von Globuli nicht behaupten kann.

    In vino veritas, in aqua salmonella. 🙂

  48. oshgosh sagt:

    @Taiwo: Du schreibst: “Ich möchte nie mehr etwas von philippinschem Tantra-Buddhismus lesen!

    Das ist echt neu für mich. Was soll das sein, philippinischer Tantra-Buddhismus? Wird das in ländlichen Gegenden an den allgegenwärtigen Pius X – Schulen gelehrt?

  49. Harvey sagt:

    “”Ich bin ein rechtsradikaler Nazianhänger und holocaust leugner, habe swastikas an der wand und als bettlektüre lese ich viel in “Mein Kampf”. Auch die Memoiren vom Himmler lese ich gern, während ich dann meistens alt deutsche Marsmusik höre.”

    Nein, Sie sprechen zu schlecht deutsch für einen Nazi. Plustern Sie sich nicht auf. Sie sind kein brauner Rosenstengel, sondern einfach zu blöd, um zu sehen, wenn ein Argument kein Argument mehr ist und eine Frage keine Frage. “Wenn Rosenstengel recht hat, handelt es sich hier um eine Riesenverschwörung” hach, und da hat der Bursche noch die Frechheit, Entschuldigungen zu fordern.

    Hören Sie weiter Marsmusik und schauen Sie Raumschiff Enterprise, das entspricht durchaus Ihrem Horizont.