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Verschwörungstheoretiker hetzen gegen Flüchtlinge

Hugo Stamm am Samstag den 9. Januar 2016
German Chancellor Angela Merkel is depicted as "Fatima" by a supporter of the anti-immigration rightwing movement PEGIDA (Patriotic Europeans Against the Islamisation of the West) during their weekly gathering in Dresden, Germany October 26, 2015. REUTERS/Fabrizio Bensch - RTX1TC6C

Ideales Publikum für Verschwörungstheoretiker: Eine Pegida-Demonstration in Dresden. Foto: Reuters

Verschwörungstheoretiker sind meist braun eingefärbte Populisten mit einem sicheren Instinkt für die diffusen Ängste breiter Teile der Bevölkerung. Ihnen ist jedes Mittel recht, die Öffentlichkeit zu beeinflussen oder gar zu manipulieren. Dazu zählt auch die Lüge. Aktuell ist für sie die Flüchtlingswelle eine aufgelegte Steilvorlage, um ihr braunes Süppchen zu kochen.

Das jüngste Beispiel liefert der deutsche Verschwörungstheoretiker Udo Ulfkotte. Für ihn sind die Flüchtlingsströme ein Geschenk des Himmels, um gegen Ausländer, vor allem Muslime, zu hetzen und in der Bevölkerung die Angst vor den Flüchtlingen und dem Fremden allgemein zu schüren. Die Stossrichtung gibt der Titel seines neuen Bestsellers vor: «Die Asylindustrie – Wie Politiker, Journalisten und Sozialverbände von der Flüchtlingswelle profitieren».

Ulfkotte behauptet in einer abenteuerlichen Argumentation, die gigantische Zuwanderung in Deutschland sei schon vor 15 Jahren geplant worden. Die Vereinigten Nationen hätten bereits damals in einem geheimen Bericht die Strategie festgelegt. Er, Ulfkotte, habe das Papier entdeckt, das die barbarische Strategie der UNO entlarve. In diesem, behauptet Ulfkotte, forderten die Vereinten Nationen, Deutschland müsse sich öffnen und 11,4 Millionen Migranten aufnehmen, auch gegen die Widerstände der Bevölkerung. Ausserdem habe die Bundesregierung an einem geheimen Treffen bestätigt, dass sie allein in diesem Jahr mit 16 Millionen neuen Flüchtlingen rechne. Es gibt tatsächlich einen Bericht der UNO-Abteilung für Bevölkerungsfragen aus dem Jahr 2000. Nur: Er ist nicht geheim, sondern wurde damals schon in den Medien kontrovers diskutiert. Ausserdem gab es Pressemitteilungen dazu, und der Bericht wurde auf der Website der UNO publiziert. Also alles schön wissenschaftlich aufgearbeitet und transparent kommuniziert.

Der Bericht enthält auch keine Geheimstrategie, sondern zeichnet lediglich verschiedene Szenarien auf, die wegen der Überalterung der Bevölkerung drohen. Der Bericht rechnet auf, wie viel Einwanderung nötig wäre, um die schrumpfenden Bevölkerungszahlen in Ländern mit niedrigen Geburtenraten in den nächsten Jahrzehnten auszugleichen und die Sozialwerke zu retten. Ein Problem, mit dem auch die Schweiz konfrontiert ist. Es ist also eine Lüge, wenn Ulfkotte behauptet, das Papier plädiere für eine unkontrollierte Einwanderung. Der Autor stellt somit die Aussagen im Bericht völlig auf den Kopf. Der deutsche Journalist Stefan Niggemeier, Experte für Verschwörungstheorien, schreibt dazu, Ulfkotte verfälsche die UNO-Studie in grotesker Weise.

Dreist ist auch Ulfkottes Aussage, die Deutschen müssten in Zukunft bis zum 77. Altersjahr arbeiten, um die Einwanderung finanzieren zu können. «Dabei werden Völker mit dem Segen der UN einfach von anderen verdrängt und ersetzt», schreibt der Verschwörungstheoretiker. Mit dieser Behauptung versetzt er ängstliche und ausländerfeindliche Personen in Angst und Schrecken und stempelt die verhassten Vereinigten Nationen zum Erzfeind. In Wirklichkeit befasst sich die UNO-Analyse mit der Frage, wie die Sozialversicherungen gerettet werden können. Sie kommt zu folgendem Schluss: Entweder werde die Überalterung durch Zuwanderung ausgeglichen, oder das Rentenalter müsse bis 2050 schrittweise auf 77 Jahre angehoben werden. Der Bericht beleuchtet aber auch die Kehrseite einer starken Zuwanderung: eine überhitzte Migration führe zu sozialen Spannungen.

Auch diese Aussage des Berichts verkehrt Ulfkotte in seinem Buch ins Gegenteil. So behauptet er, die deutsche Regierung wolle «den Bevölkerungsaustausch» auch gegen den Widerstand der Bevölkerung erzwingen, um die Wirtschaft anzukurbeln. Das alles diene den Interessen der Industrie.

Als Zeugen für diese Aussage ruft Ulfkotte Jim Yong Kim, Präsident der zur UNO gehörenden Weltbank, auf. Dieser habe im Oktober 2015 verkündet, dass der «Bevölkerungsaustausch» in Europa ein Motor des Wirtschaftswachstums werde. Womit Ulfkotte gleich noch die Kurve zur Hochfinanz kriegt, die für die Verschwörungstheoretiker das Herz der angeblichen geheimen Weltregierung bildet.

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411 Kommentare zu “Verschwörungstheoretiker hetzen gegen Flüchtlinge”

  1. andersen sagt:

    Alienius

    Ja, ich nehme mein Aussage zurück.
    Perfektion ist Sache der Götter.

  2. Black Star sagt:

    @Rabbi Jussuf
    Kultur und Religion sind freilich zwei Seiten einer Medaille – nur sehen diese Seiten nicht immer gleich aus und die Frage ist auch immer nach dem Huhn und dem Ei. Auch die Beziehung zwischen diesen zwei Seiten verändert sich mit der Zeit und ist nicht einfach immer gleich. Die Türkei unter Atatürk war eine andere als vor 300 Jahren und heute fällt die Türkei teilweise wieder hinter die Errungenschaften zurück. Der Islamismus ist ähnlich wie der christliche Fundamentalismus in den USA eben nicht eine Steinzeiterscheinung, die wieder aus der grauen Vorzeit quasi “zurückkehrt”, sondern selbst eine Folge der Moderne.
    All diese Bewegungen, die in der Moderne behaupten, dass sie eben zum “reinen”, “puren Gehalt” der Religion, der Nation oder Rasse (z.B. die Nazis) zurückkehren wollen – benutzen dies als Propagandamittel um die verunsicherten Massen auf ihre Seite zu locken und eine scheinbare Sicherheit in all dem Durcheinander zu simulieren.

  3. Eleuteria sagt:

    @Rabbi Jussuf: Einzig Al Jabaji versucht da zu trennen. Keller-Messahli hingegen explizit nicht! Da müssen Sie etwas grundlegendes überhört haben.

    Richtig, Keller-Messahli trennte nicht, aber sie erwähnte explizit (ähnlich wie Abdel Samad in seinem Artikel), dass es andere Kulturen gibt, in denen es zurzeit gehäuft zu Gewalt gegen Frauen kommt und die Täter nicht Muslime sind. Al Jabaji war in dieser Runde zwar, die einzige die zu trennen versuchte, ausserhalb dieser Talkrunde gibt es aber viele muslimische Stimmen, die die Ursache

    weniger (z.B. L. Kaddor im Stern: Mit dem Islam als Religion hätten die Übergriff nicht viel zu tun, sagte Kaddor. “Es ist weniger ein streng religiösen Problem (…), es ist eher ein kulturelles, patriarchalisches Problem”)

    oder überhaupt nicht (z.B. Amor Ben Hamida und Emel Zeynelabidin im TalkTäglich TeleZüri)

    im Islam sehen. Im Gegensatz zum Dschihadismus gibt es durchaus Gründe, die Ursachen mehr im kulturellen und sozialen Bereich zu vermuten, wobei sich natürlich Religionen und Kultur/Soziales gegenseitig beeinflussen. Falls man von den wenigen verhafteten auf den grossen Rest der leider nicht ermittelten Täter schliessen darf, scheint der grösste Teil aus Algerien oder Marokko zu kommen. Es handelt sich um Männer, die fast keine Chance auf Anerkennung als Flüchtling haben, die kaum Integrationschancen und folglich oft weniger Willen zur Integration haben. Gleichzeitig lastet auf diesen Männern, die nicht legal arbeiten können, der Druck der Familie, die erwartet, dass Geld nach Hause geschickt wird. Damit sind soziale Ursachen gegeben, die ein Abgleiten in die Kriminalität begünstigen. Hinzukommt, dass die einzige Chance für Asylbewerber ohne Anerkennungschancen, doch noch zu einer Aufenthaltsbewilligung zu kommen, in der Heirat mit einer Einheimischen (Bürgerin oder Inhaberin einer Aufenthaltsbewilligung) liegt. Junge Frauen sind aber i.d.R. abgeneigt, bei Älteren bestehen eher noch Chancen (Abdel Hamed kam ja auch nur durch die Heirat mit einer viel älteren Deutschen zu einer Aufenthaltsbewilligung). Ich vermute, dass aus dieser Konstellation ein ziemlicher Hass auf Frauen entstehen kann. Selbstverständlich sind meine Vermutungen weder für alle Männer aus diesem Kulturraum zutreffend noch sollen sie eine Entschuldigung für kriminelles Verhalten darstellen.

  4. Black Star sagt:

    @Rabbi Jussuf
    Ich glaube kaum, dass Flaubert oder auch Rimbaud sich zu dieser Zeit im Orient aufhielten nur um mal kurz ein paar Bordelle abzuklappern. Beide, wohl zwei der grössten Dichter des 19. Jahrhunderts, schwärmten geradezu vom Orient und dem Lebensstil. Solche Frohnaturen und Freigeister hätten sich sicherlich nicht so positiv über das viktorianische Engand oder andere Länder in Europa geäussert. Freilich muss man unterscheiden zwischen der Realität und einem Orient-Komplex, der im 19. Jahrhundert sicherlich eine Rolle spielte.

  5. Black Star sagt:

    @Eleuteria
    Ausgezeichneter Kommentar. Wir kommen der Wahrheit nun wohl doch ein bisschen näher und treten nicht mehr auf der Stelle – wie leider allzu oft geschehen auf diesem Blog.

  6. olive sagt:

    @ Eleuteria
    15. Januar 2016 um 17:41

    Interessant bei all diesen Argumenten derer, die den Islam in Schutz nehmen” ( wie Kaddor, wie Hübsch, die jetzt Mohammed quasi als den Feministen der ersten Stunde darstellt
    ( dies negiert nicht nur abdel Samad )

    dass sie selbst den viel geforderten Kontext nicht beachten. Warum ist es denn so wichtig, den Gründer als fehlerlos und modern hinzustellen ?

    Wenn man wirklich kontextuell argumentieren würde, müsste man sagen, er sprach und dachte und handelte, wie es damals “Mode” war, heute sehen wir vieles anders.

    Es ist unmöglich, dass Mohammed den heutigen Sichtweisen entsprechen konnte.

    Es ist und bleibt eine Glaubensfrage.
    Wer in diesem System denkt und daran glaubt, dass Mohammed Gottes Wort empfing und zwar das Neueste, ewig Gültige, wird ihn und die Religion in Schutz nehmen müssen.

    Wer glaubt, dass er ein Mann war, der ein gewisses Geltungsbedürnis hatte und versuchte, sich mit Hilfe von Gott ( wie andere
    Religionsvekründer auch ) diese Geltung zu verschaffen und seine Haltung zur Frau mehr oder weniger der damaligen Zeit entsprach
    der muss es notgedrungen anders sehen.

  7. Black Star sagt:

    @olive
    Und Sie fangen schon wieder an. Nur deswegen weil die Damen und Herren den Islam nicht wie aus der Pistole geschossen einfach mal für alles direkt verantwortlich machen wollen und die Sache ein bisschen komplexer sehen, heisst dass noch lange nicht (wie Sie wieder äusserst polemisch formulieren) dass “Mohammed quasi als Femminist der ersten Stunde dargestellt wird” – geschweige denn dass irgendjemand von diesen Herrschaften diesen als “fehlerlos und modern” darstellt.
    Und nein – alle diese Kommentatoren sehen sehr wohl, dass es “unmöglich war, dass Mohammed und die damalige Gesellschaft die heutige Sichtweise hätten einnehmen können.”
    Sorry – aber das sind nicht alles Vollidioten, die vor lauter Verblendung und naivem Glaube den historischen Kontext nicht mehr sehen.
    Bösartige Unterstellungen, die Sie hier wieder zum Besten geben. Kann man sich schenken.

  8. Black Star sagt:

    @olive
    Und noch was: Vielen Dank an Sie, die Dame aus Deutschland, Rabbi Jussuf und noch paar andere für die ganzen undifferenzierten Kommentare, die teilweise sich bis zur Hetze steigerten, sodass dieser Blog nun schon seit Tagen nur noch auf Sparflamme funktioniert und jeder Kommentar erst mal vom Blogmaster durchgesehen und genehmigt werden muss.

  9. Eleuteria sagt:

    @Olive: Es ist und bleibt eine Glaubensfrage. Wer in diesem System denkt und daran glaubt, dass Mohammed Gottes Wort empfing und zwar das Neueste, ewig Gültige, wird ihn und die Religion in Schutz nehmen müssen. Wer glaubt, dass er ein Mann war, der ein gewisses Geltungsbedürnis hatte und versuchte, sich mit Hilfe von Gott ( wie andere Religionsvekründer auch ) diese Geltung zu verschaffen …

    Natürlich ist es eine Glaubensfrage. Dass Anhänger von Religionen ihre Propheten/Erlöser/Gurus nicht als geltungssüchtige Menschen sehen, die versuchten sich mit Hilfe von Gott Geltung zu verschaffen erstaunt weder noch ist es eine Besonderheit der Muslime. Ich kann zwar nachvollziehen, dass man als Atheist Jesus so sehen kann (und sogar Bibelverse vorbringen kann, die diese Sichtweise zu stützen scheinen), aber als Christin sehe ich das selbstverständlich anders. Was aber nicht bedeutet, dass ich meine Religion immer in Schutz nehmen muss.
    Zudem kann man bezüglich der Ursachen dieser kriminellen Akte tatsächlich geteilter Meinung sein, das muss nicht heissen, dass man es darauf angelegt hat, den Islam unbedingt in Schutz nehmen zu wollen (der Forensiker, der im Club mitdiskutierte, ist wohl kaum Muslim). Ich werte soziale, kulturelle und persönliche Ursachen in diesem Fall stärker als religiöse, sehe aber dass diese auch eine Rolle spielen, obwohl im Islam solches Verhalten nicht gutgeheissen wird.

  10. Rabbi Jussuf sagt:

    black Star
    Was ist die Moderne? Wann beginnt die Ihrer Meinung nach?
    Ich halte es nicht für sehr förderlich immer mit solch schwammigen Begriffen zu hantieren.
    Ja, die Dichter der damaligen Zeit spürten wohl noch die Nachwirkungen der Romantik, die sich ja sehr in einer Überhöhung des Orientes auszeichnete.

    Eleuteria
    Wenn es allen gut ginge, käme es auch nicht zu Erscheinungen wie an der Silvesternacht.
    Natürlich ist der Islam nicht direkt Urheber dieser Umtriebe und natürlich ist die Machokultur viel direkter verantwortlich. Aber was steht hinter dieser extremen Machokultur? der Islam. Er alleine stützt und festigt diese Kultur, beispielsweise mit einem absolut verqueren Frauenbild, das in die Erziehung einfliesst, so dass es zu diesen unvergleichlichen Vorkommnissen kommen kann.
    Anderen Flüchtlingen, Migranten hier in Europa ging und geht es auch schlecht. Trotzdem wären solche Ereignisse bei allen anderen Kulturen nicht vorstellbar.
    Ein weiterer Punkt, der gerne vergessen geht: Die Menge der Leute aus einem bestimmten Kulturkreis bestimmt ganz erheblich auch deren Verhalten.

  11. Black Star sagt:

    Der Islam wird meiner Ansicht nach erst dann gefährlich falls ein politisches Element ins Spiel kommt. Man kann feststellen, dass nur ein Drittel der Muslime in unseren Gesellschaften überhaupt regelmässig in die Moschee gehen. Problematisch ist, dass dieses eine Drittel immer wieder behauptet für alle Muslime zu sprechen. Die Islamverbände und vermeintlich offizielle Ansprechspartner legen ihre Finanzquellen, als auch ihre Gönnerschaft aus dem Ausland nicht offen zu Tage und in den Gotteshäusern weht tatsächlich ein eher konservativer, rückwärtsgewandter Wind (man definiert sich durch Abgrenzung). Hier müsste angesetzt werden und nicht bei einer Pseudoislmakritik, die alle Muslime über den gleichen Kamm schert und so tut als wäre ein Kampf der Kulturen nun mal unausweichlich. Genau diese Kritik bestärkt doch wiederum diejenigen, welche die muslimische Community für ihre üblen politischen Zwecke highjacken wollen.

  12. Pasionaria sagt:

    Alienus
    Wie interessant zu erfahren, dass eine tief gehemmte Unterhaltung – siehe Dein Posting um 12.01h – nicht nur darin besteht, etwas Gescheites zu sagen, sondern dass man darob etwas Duemmliches anhoeren kann……

  13. Black Star sagt:

    @Rabbi Jussuf
    Moderne = Zeit der 2. und 3. industriellen Revolution.

  14. Rabbi Jussuf sagt:

    Eleuteria
    ” Ich werte soziale, kulturelle und persönliche Ursachen in diesem Fall stärker als religiöse, sehe aber dass diese auch eine Rolle spielen, ….”
    Das würde ich auch sagen, wäre das nicht so massiv und überall in einer ähnlichen Art geschehen.

    “… obwohl im Islam solches Verhalten nicht gutgeheissen wird”
    Das war schon ein Argument von Al Jabaji und anderen. Es ist ein Pseudoargument, denn natürlich will der Islam das nicht, aber es sind eben naheliegende Nebenwirkungen eben dieser Religion.
    Analog dazu haben wir die sexuellen Übergriffe von Priestern. Auch die sind klar Nebenwirkungen des Zölibates.
    So ist das islamische Menschen- und Frauenbild entscheidend, damit es unter bestimmten Umständen zu diesen Auswüchsen kommen kann.

    Black Star
    “Die Islamverbände und vermeintlich offizielle Ansprechspartner legen ihre Finanzquellen, als auch ihre Gönnerschaft aus dem Ausland nicht offen zu Tage und in den Gotteshäusern weht tatsächlich ein eher konservativer, rückwärtsgewandter Wind (man definiert sich durch Abgrenzung).Hier müsste angesetzt werden und nicht bei einer Pseudoislmakritik, die alle Muslime über den gleichen Kamm schert und so tut als wäre ein Kampf der Kulturen nun mal unausweichlich. …”
    Sicher sollte dort auch angesetzt werden. Leider machen unsere Politiker grade das Gegenteil, sie holen in ihrer Hilflosigkeit diese Verbände noch mit ins Boot und geben ihnen noch mehr Macht. Das zeigt aber auch, dass das Problem schon einiges tiefer liegt, halt eben in der Religion selber.

    “… Genau diese Kritik bestärkt doch wiederum diejenigen, welche die muslimische Community für ihre üblen politischen Zwecke highjacken wollen”
    Das ist doch schon längst geschehen – durch die Islamverbände und die dahinter stehen! Aber garantiert nicht durch irgend eine Islamkritik!
    Dahinter steht zum Beispiel die DITIB, ein Ableger der Religionsbehörde der Türkei (Dyanet), die übrigens von Atatürk ins Leben gerufen wurde.
    Sie kommen mit Ihrer Erkenntnis ein paar Jährchen zu spät.

    Man kann es nicht oft genug wiederholen: Der Islam ist nicht einfach eine Schwesterreligion des Christentums, der Islam ist etwas vollkommen anderes.
    Die Dulderei und Nichtsmacherei bestärkt die rückwärtsgerichteten Kräfte nur noch in ihrem Tun.

  15. Red Line sagt:

    die Kriminalität von Syrern liegt bei nur 0.5%
    bei Herkünften (ohne Papiere) aus Marokko, Tunesien, Algerien ua. Afrika liegt die Rückfallqoute bei bis 45%, auf jeden Fall aber über 35.

  16. olive sagt:

    @ Eleuteria
    15. Januar 2016 um 21:18

    meine Ansicht bezog sich nicht spezifisch auf die kriminellen Akte. Die beiden frauen äussern sich ja schn länger öffentlich.

    Jesus sehe ich persönlich auch weniger so, bei Mohammed sieht es etwas anders aus.

  17. olive sagt:

    @Rabbi Jussuf

    Das mit den Verbänden haben jetzt verschiedene Leute in den letzten TV Diskussionen erwähnt.Dass das Ausland Einfluss nimmt über diese Verbände.

    Seyran Ates sagt , auch der Einwand, dass einer der Alkohol trinke, sei ja kein rechter Muslim ( weil das haram sei ) bringe uns auch nicht weiter, natürlich gibt es Muslime, die Alkohol trinken, in der Türkei, im Iran, in SA würden Unmengen alkohol getrunken und auch Pornografie konsumiert.

  18. Rodolfo sagt:

    Durch die Anschlägevon Islamisten in Indonesien ist eine sehr moderate Variante des Islams kurz ins Scheinwerferlicht der Medien gerückt worden: Der Indonesische Islam des am dichtesten bevölkerten Landes der Welt.
    Nun, Indonesien ist eine Art “muslimischer Verwandter” der Philippinen.
    Auch die Indonesier sprechen eine malayische Sprache, die sehr ähnlich klingt, wie die Philippinischen Sprachen, zum Teil sogar mit fast gleichen Wörtern. Der “Tropische Islam” ist -ganz ähnlich wie der “Tropische Katholizismus”- eine Mischung von Tropischer Lebensfreude und gestrenger “Wüstentheologie”.
    Die Indonesier hatten wie die Filipinos keine Wahl.
    Sie mussten diese “Wüstenreligionen” von den Eroberern und Kolonisatoren übernehmen, wenn sie nicht als “Ungläubige” auf bestialische Weise gefoltert und umgebracht werden wollten!
    So etwas kann man durchaus “Autoritäre Erziehung” nennen…
    Doch heute stellt sich die Frage nicht mehr in der gleichen Art.
    Sowohl die Filipinos, als auch die Indonesier haben diese einst aufgezwungenen Religionen integriert und zu ihrem Eigenen gemacht.
    Heute würde also die Missionierung umgekehrt laufen.
    Die “ungläubig” gewordenen ehemaligen Kolonisatoren würden von den Menschen in ihren ehemaligen Kolonien missioniert (so etwas nennt man “Bumerang-Effekt), wenn diese ehemaligen Kolonisatoren nicht bereits eine neue Mission aus dem Zauberhut gezogen hätten, mit der sie abermals “auf Kreuzzüge” gehen können: Die “neoliberalen Dogmas des globalen Konsumismus” als allein seelig machende Kraft.
    So wird im Grunde wieder das gleiche Spiel gespielt, wie damals, einfach unter umgekehrtem Vorzeichen:
    Damals war es höchst problematisch, dass diese “Barbarischen Wilden” so “primitiv” waren.
    Heute ist es höchst problematisch, dass diese “religiös indoktrinierten” so “gläubig” sind.

    Leider durchschauen nur die Allerwenigsten dieses hinterlistige Machtspiel.
    Und die Mehrheit der Bevölkerung will gar nicht wissen, was da wirklich läuft.
    “Aus den Augen, aus dem Sinn!” lautet das Motto der drei Affen, die sich die Augen, die Ohren und den Mund zuhalten.
    Sie spielen das hinterlistige Spiel der Neo-Kolonialisten, Neo-Nazis und Neureichen mit, weil ihnen versprochen wurde, dass dabei für sie auch noch ein paar Krümel des Kuchens abfallen.

    Einige wenige durchschauen dieses Spiel.
    Zu diesen gehören “Black Star” und -zu meiner grossen Freude- “Eleuteria”!
    Und dann natürlich “Alienus”, “Fred Feuerstein” und “Pasionaria”.
    Somit hat sich also im Verlaufe unserer Blog-Diskussionen der Kern der “Grümpelturnier-Kikker Multikulti” herausgeschält.
    Damit sind wir zu einem Team gereift und können jetzt daran gehen, effektiv gegen “die Mafia” vorzugehen.

  19. Rodolfo sagt:

    Bei “andersen” bin ich noch nicht ganz sicher, ob sie lieber beim “Team EU” mitspielen will (sie ist bekennendes Mitglied), oder ob sie nicht besser -in einem nächsten Schritt- im “Team Welt” mitspielen will.

    @ andersen
    Da Du meine kritischen Fragen zur von der EU subventionierten Leerfischung der Gewässer vor den Küsten Afrikas und zur EU-subventionierten Ruinierung von Kleinbauern in Afrika durch die Überschwemmung lokaler Märkte ignoriert hast und stattdessen die Glaubwürdigkeit meiner Quelle (Dok-Film auf “arte” an einem Dienstag-Themenabend) angezweifelt hast, sehe ich in Dir eine “Wackelkandidatin” zur Aufnahme in unser Grümpelturnier-Team.
    Damit bist Du vergleichbar mit der Türkei, die leider auch noch nicht in die EU aufgenommen werden kann, wegen den immer offener zu Tage tretenden Defizite in Sachen Demokratie.
    Aber ich bin mir sicher, dass das Ziel einer Aufnahme Dir eine sinnvolle Zukunfts-Perspektive geben kann, die Dich im Schreiben Deiner Beiträge hoffentlich zu motivieren vermag.

  20. Rodolfo sagt:

    Ebenfalls im “Team Multikulti” dabei:
    “Kristina”!
    Etwas eigensinnig mit dem Ball und sich darum immer wieder “verdribbelnd”, aber sehr unberechenbar für die Gegner und äusserst kreativ und wendig.
    “Fürchtegott Hablützel” alias “Karl Martell junior”.
    Er hat sich schon lange nicht mehr hier gemeldet.
    Entweder er musste viel arbeiten und beten, oder seine Beiträge blieben im Filter hängen, weil sie die Anti-Rassismus-Strafnorm verletzen, oder weil als ewig gleiche Standard-Sätze nichts zu einer fruchtbaren Diskussion beitragen.
    Nur Gott und Hugo Stamm wissen warum.
    Also wie auch immer, der gegnerische Torhüter bestätigt alle Clichées und Vorurteile, die sich die Zuschauer von “Rechtsnationalen Dumpfbacken” machen.
    “Fürchtegott” ist so schlecht, dass es schon fast wieder gut ist!
    Bei Radio DRS 3 gab es diese Auszeichnung “So schlecht, dass es schon fast wieder gut ist” vor vielen Jahren.
    Erinnert sich noch wer daran?

    Noch etwas muss ich los werden:
    Heute morgen fehlte der Tages Anzeiger in unserem Briefkasten.
    Dafür lag da ein “EXTRABLATT” der Schweizerischen Volkspartei, Ausgabe Januar 2016.
    Eine Horrorvision wurde für einen kurzen Moment Wirklichkeit!
    Aber ich kann Entwarnung geben.
    Gerade war ich nochmals am Briefkasten und da lag er, zuverlässig und gefaltet, als wäre nichts gewesen:
    Mein geliebter Tages Anzeiger!

  21. Eleuteria sagt:

    @Rabbi Jussuf

    Ich habe erst am Abend Zeit auf deine Antwort einzugehen.

  22. Rodolfo sagt:

    Offenbar bin ich bereits dermassen indoktriniert und gleichgeschaltet worden, dass ich die Artilel des von Linken beherrschten “mainstream-Mediums” Tages Anzeiger voraussehen kann, als wäre ich ein Prophet…
    Eben gelesen:
    Im Tages Anzeiger von heute auf Seite 25 (“Zürich”):
    “Blochers Diktatur”
    Wird die Schweiz ein totalitärer Staat? Ja, meint Christoph Blocher. Er irrt nur halb.
    Eine Einschätzung von Philipp Loser

  23. andersen sagt:

    Rodolfo

    Sie malen genau ein Bild von der EU, dass es sich nur um Haifische handelt, die um der Schweiz schwimmt.
    Denken Sie, dass der EU das nötig hat?
    Dänemark ist in der Team EU seit 1973 und es geht die Dänen sehr gut, weil sie dabei ist.

  24. Rodolfo sagt:

    @ andersen
    ich habe Dich ja nur gefragt, was Du von der von der EU subventionierten Leerfischung der Gewässer vor den Ksten Afrikas und der Überschwemmung lokaler Märkte in Afrika durch EU-subventionierte Überschuss-Verwertung hältst.
    Die erste Subventionierung hilft dabei, afrikanische Kleinfischer zu ruinieren.
    Die zweite Ruinierung hilft dabei, afrikanische Kleinbauern zu ruinieren.
    Findest Du das gut so, oder unterstützt Du diejenigen politischen Kräfte innerhalb der EU, die dem Big Business die Stirn bieten?

  25. Rodolfo sagt:

    @ “olive” und “Rabbi Jussuf”
    Also gut, Sie haben recht: Blöde Menschen lesen in blöden Büchern, insbesondere in dem einen, besonders blöden Buch, wie man blöde Sachen macht.
    Und jetzt? Was wollen Sie dagegen machen?
    Wollen Sie alle blöden Bücher einsammeln und verbrennen?
    Oder wollen Sie alle blöden Menschen umerziehen, in ein Arbeitslager stecken, oder ausweisen, so dass die ausländischen Nachbarn “den Dreck” haben?
    Oder wollen Sie, wenn die blöden Sachen passieren, dazwischen gehen und die Übeltäter zurechtweisen?

  26. Rodolfo sagt:

    @ “olive” und “Rabbi Jussuf”
    Jetzt habt Ihr mit Eurer Schlechtrederei erreicht, was Ihr wolltet!
    Ihr habt uns davon überzeugt, wie schlecht und böse nicht nur die Islamisten, sondern auch schon der Islam ist.
    Das wäre also geschafft.
    Uff, das war aber ein hartes Stück Arbeit!
    So viel Freizeit ist drauf gegangen für die grosse übergeordnete Sache…
    Aber nicht auf den Lohrbeeren ausruhen jetzt!
    Wer rastet, der rostet!
    Also, was sind die nächsten Schritte?
    Was sollen wir jetzt tun mit all dem Übel, welches unser Nächstenliebendes Abendland infiltriert hat?

  27. Eleuteria sagt:

    @Olive:Sie spricht ähnlich wie Mansour

    Wirklich? Ich höre bereits in den ersten Sätzen auch ziemliche Unterschiede raus:

    Die ehemalige Femen-Aktivistin Zana Ramadani glaubt, dass Vorfälle wie in Köln überall möglich sind, wo Muslime leben. Schuld sind die islamischen Werte

    Ahmat Mansour: In dieser Dimension ja, das ist schockierend. Dass aber Männer aus dem arabischen patriarchalen Raum Frauen verachten und als Freiwild betrachten, weil sie einen Minirock tragen oder allein ausgehen, das ist leider nicht neu.

    Ist wie bei Kaddor und Hübsch, auch dort höre ich Unterschiede heraus, die dir nicht aufzufallen scheinen.

  28. Eleuteria sagt:

    @Rodolfo: Einige wenige durchschauen dieses Spiel. Zu diesen gehören “Black Star” und -zu meiner grossen Freude- “Eleuteria”!
    Und dann natürlich “Alienus”, “Fred Feuerstein” und “Pasionaria”. Somit hat sich also im Verlaufe unserer Blog-Diskussionen der Kern der “Grümpelturnier-Kikker Multikulti” herausgeschält. Damit sind wir zu einem Team gereift und können jetzt daran gehen, effektiv gegen “die Mafia” vorzugehen.

    Ich verzichte gerne darauf, bei läppischen Grüppenbildung mitzumachen. 1. Werde ich von Familie und Freunden geliebt, von Kollegen, Nachbarn usw. geschätzt und schreibe hier nicht, weil ich Anschluss an irgendein Grüppchen suche. Ich schreibe mit, weil ich mich über religiöse Themen mit interessanten Gesprächspartnern austauschen möchte, Sie gehören für mich nicht dazu. Liegt wahrscheinlich an Ihrem von Ihnen hoch gerühmten IQ, dass ich Ihren Beiträgen nicht folgen kann und diese als unverständliches Geschwafel wahrnehme. 2. Sogar wenn ich das Bedürfnis nach einem “Wir”-Gefühl hätte, dann ganz bestimmt nicht mit Ihnen oder Fred Feuerstein. Fred Feuerstein (der unter unzähligen Nicks schreibt), ist einer der zwei Blogger, die massgeblich dafür verantwortlich sind, dass hier kaum mehr Muslimas schreiben; und sie verbreiten hier stammtischmässige Klischees über diverse Nationlitäten. 3. leide ich nicht unter peinlichen Fantasien, dass ich hier heldenhaft gegen eine Mafia kämpfe.

  29. olive sagt:

    @ Eleuteria
    16. Januar 2016 um 18:50

    Wenn ich sage, ähnlich, meine ich damit, dass sie nicht ganz gleich sprechen, aber in grossen Zügen eine ähnliche Meinung vertreten.
    Ich lese den ganze Artikel, oft lese ich auch ein gazes Buch wie momentan das von Mansour , oder schaue ein paar Interviews an und daraus entsteht bei mir ein Eindruck. Es besteht keine Notwendigkeit, von mir Perfektion zu erwarten, denn ich habe diese nie für mich reklamiert.

  30. Rodolfo sagt:

    @ Eleuteria
    Dann spielen Sie halt nicht mit in der Anti-Mafia gegen die Mafia.
    Dat is mir doch soowas von egal…

  31. Eleuteria sagt:

    @Olive: Es besteht keine Notwendigkeit, von mir Perfektion zu erwarten, denn ich habe diese nie für mich reklamiert.

    Oje, schon wieder bin ich in einem Fettnäpfchen gelandet. Ich wollte mit dem Hinweis, dass in manchen Texten andere Dinge/Nuancen wahrnehme als du, nicht ein besseres Leseverständnis für mich reklamieren. Ich halte es durchaus für möglich, dass ich falsch liegen könnte und nicht du.

  32. Eleuteria sagt:

    @Rabbi Jussuf:

    Das war schon ein Argument von Al Jabaji und anderen. Es ist ein Pseudoargument, denn natürlich will der Islam das nicht, aber es sind eben naheliegende Nebenwirkungen eben dieser Religion.

    Es ist kein Pseudoargument, sondern ein oberflächliches, da es indirekte Einflüsse ausser acht lässt. Obwohl ich andere Ursachen stärker gewichte, habe ich nie geleugnet, dass es auch etwas mit vielen Formen des praktizierten Islams zu tun hat. Ich bin gespannt auf das morgige Gespräch, vielleicht gelingt es Ahmed Mansour ja Amira Hafner-AlJabaji dazu bringen, mehr in die Tiefe zu gehen.

    Aber was steht hinter dieser extremen Machokultur? der Islam. Er alleine stützt und festigt diese Kultur, beispielsweise mit einem absolut verqueren Frauenbild, das in die Erziehung einfliesst, so dass es zu diesen unvergleichlichen Vorkommnissen kommen kann.

    Siehst du bei anderen Kulturen, bei denen es aktuell gehäuft zu sexueller Gewalt gegen Frauen kommt, auch vor allem die Religion als ursächlich verantwortlich, in Indien also den Hinduismus?

    Anderen Flüchtlingen, Migranten hier in Europa ging und geht es auch schlecht. Trotzdem wären solche Ereignisse bei allen anderen Kulturen nicht vorstellbar.

    Also auch bei Muslimen, die aus einem anderen Kulturkreis (z.B. Westafrika, Nigeria, Kosovo, Türkei) kommen nicht? Falls ja, (zu Erinnerung du hast selbst geschrieben, dass es bei der “Flüchtlingswelle” aus dem Balkan nicht zu solchen Ereignissen kam, obwohl es sich zu einem grossen Teil um Muslime handelte), stellt sich die Frage, wieso der Islam in anderen Kulturen nicht einen solchen verheerenden Einfluss hat.

  33. olive sagt:

    @Eleuteria

    okay. Schönen Sonntag
    🙂

  34. Rodolfo sagt:

    @ Eleuteria
    Da es mir nicht gelungen ist, Sie für unseren losen Grümpelturnier-Verband “Multikulti-Kickers” zu gewinnen, und da Sie mir wieder “Giftschlangenmässig” entgegengeschnellt sind, sehe ich Sie aktuell als sich anbiederndes Anhängsel des “Unheimlichen Duos”:
    Sie bilden mit dem “Unheimlichen Duo” sozusagen ein erweitertes “Unheimliches Trio”.
    Sie verhalten sich damit ganz ähnlich, wie die FDP, die mit dem Gedankengut der Rechtsnationalen SVP sympatisiert, sich aber hie und da vornehm von diesem Gedankengut distanziert, wenn sie ihre wirtschaftlichen Felle davon schwimmen sieht.
    Offenbar haben Leute wie Sie immer noch nicht geschnallt, was für ein Angriff auf die Errungenschaften der zivilisierten, demokratischen UND Rechtstaatlichen Schweizerischen- und Europäischen Kultur im Gange ist!
    Hier recht es nicht mehr, wenn wir uns hinter intellektuellem Wischiwaschi und hochgezüchteten Fach-Chinesisch verstecken.
    Wir müssen eindeutig und unmissverständlich Farbe bekennen:
    Für die Menschen und für die Menschlichkeit, oder für die (zum Teil krummen) Geschäfte und für die Dividendenausschüttungen für die Aktionäre…
    Mit jedem Tag spitzen sich die Verhältnisse weiter zu.
    Die tot geglaubten Geister aus der Vergangenheit sind wiedererweckt worden.
    Diejenigen, die sie geweckt haben, wollen jetzt nicht sagen, was diese Geister tun sollen.
    Das heisst, sie übernehmen keine Verantwortung und wollen die aufgeweckten Geister einfach wüten lassen.
    “Bundesraot wärde? Sicher nööd! Hohohohohoo!
    Dooing…Daas Schreckmümpfeliii!….Uuiuuu uhuuiiii…uhuwuihuhuuhuuwuiiuuwuhuwuiii…wuhuwuihiwuuhuuwuiiii…

  35. Eleuteria sagt:

    @Rodolfo Müller: Dann spielen Sie halt nicht mit in der Anti-Mafia gegen die Mafia. Dat is mir doch soowas von egal… Da es mir nicht gelungen ist, Sie für unseren losen Grümpelturnier-Verband “Multikulti-Kickers” zu gewinnen, und da Sie mir wieder “Giftschlangenmässig” entgegengeschnellt sind, sehe ich Sie aktuell als sich anbiederndes Anhängsel des “Unheimlichen Duos”: Sie bilden mit dem “Unheimlichen Duo” sozusagen ein erweitertes “Unheimliches Trio”.

    Offensichtlich ist Ihnen nicht egal, sonst würden Sie mich nicht weiter behelligen. Sie reagieren exakt in der Art der ideologischen Verblendeten (gleich welcher Prägung):

    1. Sie sehen sich im Besitz der Wahrheit/einzigen korrekten Sichtweise
    2. Wer sich Ihrer Sichtweise bzw. Ihrem Team nicht anschliessen will, wird von Ihnen automatisch zum “Feind” gerechnet
    3. Auf Andersdenkende reagieren Sie nicht mit Argumenten, sondern mit Diffamierungen wie Hetzer, Rassisten, Mafia
    3. Sie überhöhen sich selbst ständig, indem Sie sich nicht als Mensch sehen, der an einer Diskussion teilnimmt, wo verschiedene Sichtweisen aufeinanderprallen, sondern als Kämpfer gegen Mafia, drohende Diktatur usw.

    Bitte belästigen Sie mich nicht weiter mit Ihren komischen Insidergrüppchen “Multikulti-Kickers” (das offensichtlich nur aus Ihnen besteht oder haben Sie von anderen Teilnehmer irgendwelche positiven Reaktionen auf Ihre Vereinnahmung erhalten?) Sie Sandkastengeneral.

  36. Rabbi Jussuf sagt:

    Rodolfo der unlustige Pausenclown

    Halten Sie einfach endlich mal die Klappe!!!

  37. Pizpot Gargravarr sagt:

    @Rodolfo

    Einige wenige durchschauen dieses Spiel.
    Zu diesen gehören “Black Star” und -zu meiner grossen Freude- “Eleuteria”!
    Und dann natürlich “Alienus”, “Fred Feuerstein” und “Pasionaria”.
    Somit hat sich also im Verlaufe unserer Blog-Diskussionen der Kern der “Grümpelturnier-Kikker Multikulti” herausgeschält.
    Damit sind wir zu einem Team gereift und können jetzt daran gehen, effektiv gegen “die Mafia” vorzugehen.

    Sie schreiben immer wieder so tolles Zeugs – es ist eine wahre Freude,von Ihren Quintessenzen Kenntnis erhalten zu duerfen. Vielen Dank! Viel Spass noch bei Ihrem Gruempelturnier’, bei dem Sie und Ihre Truppe effektiv;(!) via HS-Blog gegen die Mafia vorzugehen gedenkt. Vielen Dank – der war jetzt echt gut …you made my day 🙂

  38. Rodolfo sagt:

    @ Eleuteria
    Ich belästige Sie ja nicht.
    Wenn das für Sie schon eine Belästigung ist, dann sind Sie etwas zart besaitet, obwohl Sie sehr rabiat werden können.
    Ich weiss nicht, was es genau ist, aber irgendwie sind Sie einfach “anders gestrickt”, als ich.
    Darum kommt es ständig zu Missverständnissen und eskaliert ein Gespräch sofort.
    Ihnen ist “Politische Korrektheit” offenbar sehr wichtig, wie ganz allgemein Kontrolle und Selbstbeherrschung.
    Mit emotionalem Drama und mit verbalen Kraftausdrücken können Sie nichts anfangen.
    Sie sind für solide angeeignetes Fachwissen und für einen akademisch ausgefeilten Diskurs.
    Gleichzeitig werden Sie sehr ausfallend, beleidigend und herablassend, wenn ich Ihr Spiel nicht mitspiele.
    Dann sagen Sie mir, ich sähe sie “als Feindin”.
    Dabei verorte ich sie nur einem Grüppchen mit dem Namen “Unheimliche Drei”.
    Wenn Sie sich mit mir auseinandersetzen, dann müssen Sie sich von der Vorstellung verabschieden, dass ich “militärisch” denke!
    Ich verhalte mich nur spiegelbildlich “militärisch”, wenn ich es mit militanten Leuten zu tun habe.
    Das ist ein wesentlicher Unterschied!
    So wie sie hier schreiben, sehe ich in Ihnen ein militante Feministin, die gespalten ist in ihrem körperlichen Frau sein und in ihrer “männlichen Art” zu denken und zu funktionieren.
    Bei mir ist es genau umgekehrt.
    Und das führt dann zu den Spannungen, die wir ausgetragen haben, zur Freude von Rabbi Jussuf, der wieder mal nichts weiter beizutragen imstande ist, als “Klappe halten!”
    Es tut mir nicht leid, Rabbi Jussuf, ich werde meine Klappe nicht halten, auch wenn Sie das gerne so hätten!
    Ich verteidige die Meinungsfreiheit, hier in diesem Blog, und draussen in der Welt.
    Auch die Polizei würde meine Beiträge nicht als “stalking” beurteilen.
    Da bin ich mir ganz sicher.

  39. Eleuteria sagt:

    @Rodolfo

    Offensichtlich wollen Sie sich auch noch als Hobbypsychologe lächerlich machen.

  40. Rabbi Jussuf sagt:

    Rodolfo
    Unter “Meinungsfreiheit” ist etwas anderes gemeint, als von früh morgens bis spät abends Banalitäten zu brunzen, den Blog oder was auch immer voll zu kleistern.

    Es lohnt einfach nicht auf Ihre Beiträge einzugehen.

  41. olive sagt:

    Bin sehr angetan von der Sternstunde.

    Mansout hat mich einmal mehr überzeugt mit seinen klaren Worten, Gemperli wirkt etwas konservativer.
    Was ich das erste Mal von einem Muslim gehört habe , dass er seine Kinder ihre Religion frei wählen lässt.
    Ich wiederhole mich: gäbe es mehr wie ihn.

  42. Rodolfo sagt:

    @ Rabbi Jussuf
    Ui jetzt bin ich aber ganz tief beeindruckt!
    Ich werde eine Stunde in die Ecke stehen und sagen:
    “Böser Rolfi darf nicht immer den Blog “vollbrunzen”!”
    Wenn der Pseudo-“Rabbi” schimpft wie ein Drill-Sergant auf einem Kasernenhof, dann mache ich’s, wie Soldat Läppli:
    “Jowoll Här Drill-Sergant, doo hän si scho rächt, dass Sii sich eergere! Daas sott mer wiirkli nöd mache, inen Bloog iine brünzle.”

  43. Rodolfo sagt:

    @ Eleuteria
    Beissen Sie doch zu, wenn Sie können…
    Sie beeindrucken mich überhaupt nicht mit Ihrem Macha-Gehabe.

  44. Rodolfo sagt:

    @ Pizpot Gargravarr
    Danke für die unverhoffte Unterstützung!
    Ich bin da in einen Hinterhalt geraten, aber Ihr aufmunternder Zuruf kommt genau im richtigen Moment!
    Willkommen im Team!
    Fred Feuerstein kann ja in einer weiter entfernten Zone spielen vorne rechts, während Sie hinten links verteidigen.
    Was meinen Sie zu dieser Rollenverteilung?

  45. Pizpot Gargravarr sagt:

    @Rodolfo

    Ihr Schalk kennt in der Tat keine Grenzen – mit Ihnen und der B-Gang zusammen… – damit haben Sie jetzt aber echt den Vogel abgeschossen…und auch gleich meine Schmerzgrenze ueberschritten.
    🙂
    Um aber in Ihren Allegorien und dem dazu passenden FIFA-Jargon zu verbleiben: diese Abloesesumme werden Sie sich nicht leisten koennen, sorry – no way (schliesslich steht ja auch noch ein gewisses Renommee zur Diskussion).

  46. Alienus sagt:

    @Pasionaria vom 15.01.2016 um 22.53

    Hm, den Inhalt einer Anhörung muss man ja selbst nicht verantworten.

    Darum erbringe ich eine stille, andächtige Anhörung der @andersen, wenn auch manchmal mit verkrampften Trommelfällen. Aber irgend wie auf eine äußerst seltsame und bizarre Weise sehe ich beim Gehörten nicht diese Verkrampfung oder Schmerz wie dies manch ein Blogger beschreibt.

    Und ob @andersen das ist, was sie, er oder es uns vormacht ist sicher auch nicht gewiss. Lese die Texte immer mit einer lustvollen Erwartung und natürlich auch die zugehörigen Reaktionen. Manchmal, ganz selten, blitzt die Frage auf, ab hier nicht eine große Verarschung abläuft und hinter dieser Küchenschürze sich ein professoraler Germanist aus der Kulturabteilung verbirgt, der uns liebevoll und recht aggressionsfrei über den gemeinten Küchentisch zieht.

    Sollte @andersen wirklich die Köchin der dän. Botschaft in Bern gewesen sein, so ist sie nun höchstwahrscheinlich in Berlin und wird dort mit seltsamen Essen in der dortigen Botschaft für frugale Heiterkeit ob der beschriebenen Rezepte sorgen.

    Wie lauter die alte Dänen-Weisheit: Man kocht so lange bis man bricht. Die alte Weisheit im Umweltschutz / Entsorgungstechnik lautet aber auch: erst riechen und ja nicht kosten.

  47. olive sagt:

    @Rodolfo

    ehrlich gesagt, ist es doch eher so, dass in ihre Schusslinie gerät, wer nicht in Ihre äusserst seltsamen Kategorisierungen passt oder passen will.
    Und Sie verteidigen die Meinungsfreiheit?
    Witzig.

  48. Rodolfo sagt:

    @ olive
    Ich bin einfach ehrlich.
    Sind Sie das auch?