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Mörder werden im Heiligen Jahr begnadigt

Hugo Stamm am Samstag den 2. Januar 2016
Der Papst bei der Weihnachtsmesse am 25. Dezember 2015. Foto: L'Osservatore Romano/AP

Wird sein Ablassversprechen dereinst als Anmassung und Sünde bewertet? Der Papst bei der Weihnachtsmesse am 25. Dezember 2015. Foto: L’Osservatore Romano/AP

Die katholische Kirche kämpft seit Jahren mit Imageproblemen. Die negativen Schlagzeilen überwiegen die erfreulichen Meldungen bei weitem: Sexueller Missbrauch, Verschwendungssucht, Skandale bei der Vatikan-Bank, magere Ergebnisse bei der Bischofssynode usw.

Da kommt die Ausrufung des Heiligen Jahres, wie es der Papst an Weihnachten getan hat, zur rechten Zeit. Es gibt der Kurie etwas Luft und ist ein Fest für die Gläubigen. Diese werden Rom 2016 stürmen – es werden 30 Millionen erwartet –, die Stadt wird sich in einen Rummelplatz verwandeln.

Der grösste Anreiz für eine Pilgerreise im Heiligen Jahr, auch Jubeljahr genannt, liegt im versprochenen Ablass. Wer das Ritual erfolgreich absolviert, fährt frei von Sünden heim, wie der Papst verspricht. Egal, ob er ein Kriegsverbrecher, Mörder oder Betrüger ist. Also auch Todsünden werden angeblich getilgt, das Tor zum Himmel öffnet sich nach dem Jüngsten Gericht auch den Verbrechern, wenn sie denn das Ablassritual absolviert haben.

Die Befreiung von den Sünden im Heiligen Jahr ist keine Hexerei. Es braucht keine Wiedergutmachung, keine Fronarbeit für das Reich Gottes, keine Kasteiung mit einer Dornenkrone oder einer Geissel. Die Gläubigen müssen für die grosse Reinigung lediglich die Beichte ablegen, die Kommunion empfangen, das Glaubensbekenntnis ablegen, ein Gebet für den Papst sprechen – hat er das nötig? – und eine heilige Pforte durchschreiten. Die beliebteste befindet sich in der Vorhalle der päpstlichen Basilika von San Giovanni in Laterano in Rom, die normalerweise zugemauert ist, in den Jubeljahren jedoch vom Papst feierlich geöffnet wird.

Heilige Jahre haben in der katholischen Kirche Tradition. Papst Bonifatius VIII. rief im Jahr 1300 zum ersten Mal ein Jubeljahr aus. Meistens fanden diese nach jeweils 25 Jahren statt, diesmal schon nach 15 Jahren. Die Kurie braucht offenbar dringend einen Befreiungsschlag.

Es ist eine der verstörenden religiösen Besonderheiten, dass ein Mensch einen Sündenablass verfügen kann. Pfuscht der Papst damit Gott nicht ins Handwerk? Das Ritual widerspricht dem Gerechtigkeitssinn. Ein Beispiel: Ein Mann, der Ehebruch begangen, den Ablass aber nicht geleistet hat, wird dereinst aus dem Himmel verbannt. Ein Mörder hingegen, der im Jubeljahr rasch durch die Heilige Pforte schlüpfte, findet beim Jüngsten Gericht Gnade.

Ob Gott da mitspielt? Und was ist, wenn sich die Päpste mit dem Ausrufen der Heiligen Jahre verspekuliert haben? Wird vielleicht ihr Ablassversprechen dereinst als Anmassung und Sünde bewertet?

Nimmt man die Bibel als Massstab, könnte dies durchaus passieren. So lesen wir beispielsweise bei Matthäus:

«Ihr Nattern, ihr Schlangenbrut! Wie wollt ihr dem Strafgericht der Hölle entrinnen?» (Mt 23,33)

In einem Korintherbrief heisst es:

«Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Täuscht euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lustknaben, noch Knabenschänder, noch Diebe, noch Habgierige, keine Trinker, keine Lästerer, keine Räuber werden das Reich Gottes erben.» (1. Kor 6,9–10)

An anderer Stelle schreibt der Evangelist Matthäus:

«Wie nun das Unkraut aufgesammelt und im Feuer verbrannt wird, so wird es auch am Ende der Welt sein: Der Menschensohn wird seine Engel aussenden und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben, und werden sie in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen.» (Mt 13,40–42)

Bei solchen Worten kommen Zweifel auf, ob Gott den billigen Ablass der katholischen Kirche akzeptiert und Betrüger und Mörder begnadigt, die das Ablassritual absolvierten. Denn dieses garantiert ja nicht einmal, dass die Sünder ihre Taten bereuen.

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712 Kommentare zu “Mörder werden im Heiligen Jahr begnadigt”

  1. Ghostwriter sagt:

    @Rodolfo

    Sie verwechseln mich da mit irgendjemand. Aber Sie sehen in Mutti ja auch Mutter Theresa…

  2. Ueli sagt:

    @Genderspezialist
    Anstatt hier um den heissen Brei zu reden (es interessiert mich nicht die Bohne ob Sie weiblich oder männlich sind) sollten Sie mal zu meinen Fragen Stellung beziehen. Wo habe ich die Flüchtlinge und die Täter von Köln in einen Topf geworfen?
    Und könnte es sein, dass genau Sie das die ganze Zeit machen?
    Taktik Nummer 9 ist wohl um den heissen Brei reden, sich “dumm stellen” und hoffen, dass es keiner merkt.

  3. Ghostwriter sagt:

    @Ueli

    Sie verwechseln mich da mit irgendjemand. Aber Sie sehen in Mutti ja auch Mutter Theresa…

  4. Genderspezialist sagt:

    Oops. jetzt habe ich mich selber verwechselt.

  5. Rodolfo sagt:

    @ “olive”
    Ja damit bin ich sicher einverstanden
    Bitte verstehen Sie, dass “uns” der Schreck der Konzentrationslager noch in den Knochen sitzt!
    Darum reagieren wir dermassen empfindlich, wenn wir sehen und spühren, wie sich die Dinge wieder in eine ähnliche Richtung entwickeln, wie vor der Machtergreifung durch die Nazis und ihren scheusslichen Führer.
    Wir sehen da halt eideutige Parallelen:
    Wieder rot-weiss-schwarze, holzschnitt-artige Propaganda-Plakate, wieder ein Sturmtrupp-Führer mit bösem Blick (Alfred Heer) und wieder ein hässlicher Führer (den Namen erraten Sie sicher selber, so gut, wie Sie mich inzwischen kennen).
    Sie können Ueli, Alienus und mich auch als eine Art hoch sensibles Frühwarn-System ansehen.
    Nehmen Sie diesen mehrstimmigen Alarm bitte ernst, denn er kommt nicht vom Zivilschutz…

  6. olive sagt:

    @ Genderspezialist
    8. Januar 2016 um 17:43

    “Alles kann auch ganz anders sein. Wann geht das endlich in Euere Hirne rein?”

    Ja, und ebenso könnte man hier nur edle Worte von sich geben und so einen guten Eindruck hinterlassen, wäre viel einfacher.

  7. Rodolfo sagt:

    @ Ghostwriter
    Ich dachte, Sie seien die “Schwäbische Hausfrau”.
    Aber bei all den Geheimdienstler-Tarnnamen sind natürlich Verwechslungen nicht zu vermeiden.
    gerade versuchen diese “Geheimdienstler”, unsere interessante Diskussion zu verwirren und zu verwedeln, da sie in eine für diese Leute sehr unangenehme Richtung läuft.

  8. Alfred E. Neumann sagt:

    Rodolfo: “Sie können Ueli, Alienus und mich auch als eine Art hoch sensibles Frühwarn-System ansehen.”

    So hochsensibel ist das Frühwarnsystem, das es schon beim kleinsten Ereignis den “Geist” aufgibt. Von echten Gefahren mal nicht zu reden. PS: Alienus zähle ich da aber nicht dazu. Der ist robust.

  9. olive sagt:

    @ Rodolfo
    8. Januar 2016 um 17:56

    “wieder ein hässlicher Führer (den Namen erraten Sie sicher selber, so gut, wie Sie mich inzwischen kennen).”

    “Sie können Ueli, Alienus und mich auch als eine Art hoch sensibles Frühwarn-System ansehen.
    Nehmen Sie diesen mehrstimmigen Alarm bitte ernst, denn er kommt nicht vom Zivilschutz…”

    Errate ich, finde ich aber schlimm, den Führer mit dieser Person zu vergleichen. Sie sollten Ihr Frühwarnsystem mal ein bisschen nachjustieren.
    Vor allem, statt Vorurteile pflegen, mal ein bisschen zuhören und nachdenken, auch wenn man nicht mit allem einverstanden ist.

  10. Rodolfo sagt:

    @ olive
    Hauptsache Sie haben verstanden, wen ich meinte.
    Langsam beginnen wir doch, uns zu verstehen.

  11. Ghostwriter sagt:

    Rodolfo: “Aber bei all den Geheimdienstler-Tarnnamen sind natürlich Verwechslungen nicht zu vermeiden.
    gerade versuchen diese “Geheimdienstler”, unsere interessante Diskussion zu verwirren und zu verwedeln, da sie in eine für diese Leute sehr unangenehme Richtung läuft.”

    Für Sie läuft also alles in eine angenehme Richtung?

  12. Rodolfo sagt:

    @ Alfred E. Neumann
    Ob es Ihnen gerade in den Kram passt, tut hier nichts zur Sache.
    Das “Frühwarnsystem” gibt mehrstimmig Alarm.

  13. Rodolfo sagt:

    @ Ghostwriter
    In dem Sinne läuft es aus meiner Ansicht angenehm, dass ich sehe, wie die “unangenehmen Drahtzieher” in Bedrängnis geraten.
    Das heisst, “uns” vom Grümpelturnier-Team “Multikulti” ist es mit vereinten Kräften gelungen, “den Spiess umzudrehen”.

  14. Ueli sagt:

    @Rodolfo
    Es ist vegebene Liebesmüh – falls der Laden bald brennt sind wir auf uns alleine gestellt. Wer schon in den Geburtswehen des aufkommenden Faschismus sich in die Arme des Feindes wirft und nur noch Öl ins Feuer giesst, kann weder heute, noch in der Zukunft eine Hilfe für unsere Sache darstellen. Ihre naive Vorstellung, dass man jederzeit noch die Seiten wechseln kann – ist leider eine Illusion, die schon in der Vergangenheit mit unfassbar vielen Opfern bezahlt werden musste. Jetzt befinden wir uns sogar in der äusserst delikaten Situation, dass wir von zwei verschiedenen faschistischen Varianten in die Mangel genommen werden und diese Leute solange weiter machen wollen bis nur noch zwei monolithische Blöcke sich wieder gegenüberstehen um dann ein weiteres mal den Weltuntergang zelebrieren zu können.

  15. olive sagt:

    @ gabi
    8. Januar 2016 um 16:38

    Gern geschehen, aber “Cicero” ist jemand anders, bin auch froh, die Links bekommen zu haben.

  16. olive sagt:

    @Ueli

    was sagen Sie jetzt, als moralische Instanz, zu Ihrer Doppelmoral bezüglich Quellen?

  17. Rodolfo sagt:

    @ Ueli
    Ja das ist allerdings wahr:
    Wie die Syrer befinden wir uns gleichsam “zwischen Hammer und Ambos”.
    Doch “Not macht erfinderisch”, oder: “Je mehr sich die Lage zuspitzt und je sicherer die Neofaschisten die Macht vor ihren Augen haben, desto mehr zeigen sie uns ihr wahres Gesicht und lassen ihre Maske fallen.
    Im richtigen Leben ist es umgekehrt, als bei der Fastnacht:
    Die Masken waren vergleichsweise harmlos. Die Gesichter dahinter sind das erschreckende!
    Wenn die Leute wirklich sehen, wem sie da zugejubelt haben, werden sie selber erschrecken, und die Dinge werden sich zum besseren wenden. Hoffentlich noch bevor es bei uns so aussieht, wie in Syrien…

  18. Ueli sagt:

    @olive
    Was für “Quellen”? Ich sehe weit und breit nichts. Entweder bin ich gerade kurzfristig blind geworden oder Sie verrückt.

  19. Rodolfo sagt:

    @ Ghostwriter
    Die “Jungs von Köln” gehören ja auch nicht zum “Grümpelturnier-Team Multikulti”, sondern zur Macho-Gang “Macker-Mekka-Meckerer” (MMM).
    Bitte bringen Sie nicht alles durcheinander!
    Aber als “Geheimdienstler” müssen Sie das wohl. Das gehört zum Job eines “Geheimdienstlers”.
    Von wem werden Sie bezahlt?
    Von Putin’s “Wölfen”, oder vom “Sünneli-Orden”?

  20. Genderspezialist sagt:

    olive
    8. Januar 2016 um 17:57
    @ Genderspezialist
    8. Januar 2016 um 17:43

    “Ja, und ebenso könnte man hier nur edle Worte von sich geben und so einen guten Eindruck hinterlassen, wäre viel einfacher.”

    Danke für die berechtigte Rüge. Es ist in der Tat wichtig bei soviel offensichtlichem Stumpfsinn und linker Selbstbeweihräucherung à la Ueli/Rodolfo dennoch die Contenance zu bewahren. Ich werde mir das hinter die Ohren schreiben, auch wenn es sehr schwer fällt. Ueli etwa, mutmasst über Ihren Geisteszustand, weil er sich selber eine schwarze Augenbinde umgelegt hat. Bei soviel Doofheit neige ich mitunter dazu ein kleinwenig ungehalten zu werden. Aber ich versuche es in Zukunft mit ein Busserl mehr Einfühlungsvermögen gegenüber den selbsternannten Rettern des Humanismus. Versprochen.

  21. Genderspezialist sagt:

    bisserl, sorry

  22. Ueli sagt:

    @Rodolfo
    Verdammt gut beobachtet. Der Konflikt in Syrien / Irak ist mehr als nur ein Symbol – es handelt sich hier um nichts anderes als den ultimativen Lackmustest der Geschichte. Nicht umsonst befindet sich mittlerweile die ganze Welt auf diesem Schlachtfeld. Was für eine Ironie, dass sich dort auch die Wiege unserer sogenannten “Zivilisation” befindet.

  23. Ghostwriter sagt:

    Rodolfo

    Im Gegensatz zu Ihnen (allem Anschein nach) schreibe ich gratis und franko. Auch habe ich mit Putin oder dem Sünneli-Orden so wenig gemein, wie Sie und ich mit dem Ku Klux Clan.

  24. Ghostwriter sagt:

    Rodolfo: “Die “Jungs von Köln” gehören ja auch nicht zum “Grümpelturnier-Team Multikulti”, sondern zur Macho-Gang “Macker-Mekka-Meckerer” (MMM).”

    Aha, da gibt es auch die verschiedenen Abspaltungen. Sorry, bei so viel Wischiwaschi verschwimmt mein Fokus auf das Wesentliche. Oder ist das gar Ihre Absicht am Ende?

  25. Ueli sagt:

    @Ghostwriter
    Nicht jeder der “gratis” schreibt sollte auch schreiben.

  26. Ghostwriter sagt:

    @Ueli

    Sagt das einer, der sich fett bereichert an der Ideologie, die er verbreitet?

  27. Rodolfo sagt:

    @ Ueli
    Bei uns hat (in Europa, der Kleinstaat Schweiz wurde übersehen, beziehungsweise es war gar nicht nötig, ihn zu übernehmen, da er ohnehin dienstfertig “kooperierte”) sah es auch einmal aus wie in Syrien…
    Irgendwie schafft es die Zivilisation nicht, mit den Gefühlen der Wut, des Zorns und der Trauer umzugehen.
    Sie werden als “negativ” bezeichnet und verdrängt, so dass in der global funktionierenden Wirtschaftsmaschinerien immer wieder gewaltige Anstauungen solcher verdrängter und onterdrückter Gefühle Explosieonen und Fehlzündungen verursachen.

    Ich sehe als tiefere psycho-soziale Ursachen das verständliche Bedürfnis von uns Menschen, dem Unangenehmen aus dem Weg zu gehen.
    Weitere Ursachen sind sicher das Sucht-Verhalten und die Gewohnheitmässige Wiederholung von einmal eingeübtem Verhalten.

    Genesung kommt vielleicht gerade von da, wo wir sie am wenigsten vermuten.
    Möglicherweise bringen uns die Flüchtlinge das Heil, denn sie wissen, was “die Hölle” ist, die wir -wenn wir so weiter machen- noch vor uns haben.
    Sie wissen, wie es nicht geht, und wollen es darum anders machen.
    Und sie sind überaus froh und dankbar, davon gekommen und am leben zu sein, nicht wie die lebensmüden Faschisten aus der rechtsextremen- und aus der islamistischen Szehne.

  28. Ghostwriter sagt:

    Rodolfo: “Sie wissen, wie es nicht geht, und wollen es darum anders machen.”

    Ist es nicht so: Sie wissen, wie es nicht geht und können es darum nicht anders machen. Nur mal zum Nachdenken. Wenn Sie Zeit und Muse finden. Ich wünsche Ihnen einen anregenden, gedankenreichen Abend.

  29. Rodolfo sagt:

    @ Ghostwriter
    Ich wundere mich darüber, dass Sie behaupten, gratis tätig zu sein.
    Ihre “Geldgeber” erwarten ein solches “professionelles Verhalten” auch von Ihnen.
    Gut gemacht, Hasso!
    Dafür gibt’s auch ein Leckerli.

  30. Rodolfo sagt:

    Korrektur:
    Ich wundere mich NICHT darüber, dass Sie behaupten, gratis hier mit zu schreiben.
    Ich wundere mich sowieso bald über nichts mehr…

  31. Rodolfo sagt:

    @ Ghostwriter
    Korrekt verabschiedet, gratuliere!
    Sie können sich also (noch) benehmen.
    Sehr gut. Also abtreten und ruhn!

  32. olive sagt:

    @Ueli

    gerne wiederhole ich es:

    “Ich kenn die Junge Freiheit – eine rechtes Hetzblättchen mit dem ich mir gelegentlich den Ar… abputze.”

    Ueli
    7. Januar 2016 um 17:53
    @Olive
    Langt Ihnen nicht die rechte Weltwoche? Müssen Sie sich auch noch mit der braunen Suppe in Deutschland anfreunden?
    Aber immerhin reden wir jetzt mal Klartext und jeder kann sehen woher hier gewisse Leute ihr Gedankengut und ihre “Infos” beziehen.

    Sie, der immer schnell bereit ist, andere im Brustton der überzeugten Selbstgerechtigkeit grob zu verurteilen, benutzen dann aber die gleiche Quelle:
    Ueli
    15. Dezember 2015 um 10:31

    5. Regierungsangaben zufolge hat der Berg der Studentenschulden die Billionen Dollar Grenze 2013 schon überschritten (Quelle Junge Freiheit) – doppelt so viel wie das GDP der Schweiz.

    Ich zeigt mich noch erstaunt, dass Sie die JF lesen und anführen, Sie ganz locker:

    Und wieso sollte ich nicht die Junge Freiheit zitieren – so kann mir dann auch kein Rechter mit irgendwelchen Sprüchen wie “Lügenpresse” kommen – oder liebe Olive?

    Nein, ernst nehmen kann ich Sie nicht mehr.

  33. Rodolfo sagt:

    @ Ueli
    Hey Kollega, ich glaube wir haben “die Geheimdienstler mit vereinten Kräften “zur Schnecke geschwafelt”!
    Das müsste eigentlich gefeiert werden!
    Jedenfalls kriecht der Eine in sein Schneckenhaus zurück, nachdem er noch etwas “Schleim” abgesondert hat, und die andere macht wieder ihre altbekannte hochnäsige “Reiterinnen-Pose”.
    Sie steht halt einfach sehr vernünftig “über den Dingen” (ca. anderthalb Meter)…

  34. Klara Brunner sagt:

    @ rodolfo

    Fraage an das Prawda: Was ist Freiheit? Und Freiheit wovon.

    In Anbetracht des Leittextes denke ich mir, dass man nicht wirklich zuerst anderswo suchen muss oder eine Rechtfertigung postulieren warum etwas ist wie es ist. Ändern können wir ohnehin nur bei uns selbst und das mit der Freiheit will gelernt sein. Freiheit beinhaltet eben auch Verantwortung.

    Die RKK ist halt einfach reformbedürftig und ob das überhaupt möglich wäre bei dem Gedankengut das sie noch heute stützt ist für mich fraglich. Dass überall wo Gutes ist auch Schlechtes sein muss resp. das was wir so wahrnehmen, ist eine alte Weisheit. Was mich mehr bedrückt, ist, dass soviele Menschen mittragen was nun halt wirklicher Aberglaube ist oder andernfalls ziemliiche Selbstüberschätzung.

  35. Ueli sagt:

    @olive
    Es ging doch um ne ganz andere Frage und zwar ob ich die Flüchtlinge und die Täter in Köln in den gleichen Topf geschmissen habe oder nicht. Was wollen Sie denn mit ihrer Dünnbrettbohrerei was das Drecksblatt namens Junge Freiheit anbelangt?
    Mal ganz im Ernst – wegen Ihnen, der Dame aus Deutschland und dem Gabi ist der Blog so abgeflacht, unausstehlich und ekelhaft geworden, dass ich echt keine Lust mehr habe hier weiter zu schreiben.
    Diese ganze rechte Selbstgeilheit und Verlogenheit geht mir so gegen den Strich, dass hier auch mal ein Strich unter mein “Blogleben” gezogen werden muss. Die meisten guten Leute haben sich hier sowieso schon längstens verpisst, da dieser Blog von den Rechten offensichtlich gehighjackt wurde. Ich wünsche Ihnen noch weiterhin viel Spass bei Ihrer Spiegelfechterei und wünsche mir selber R.I.P.

  36. Ueli sagt:

    @Rodolfo
    Machs gut Rodolfo – ich habe die Schnauze voll von dem ganzen Gelaber mit ein paar Damen und Herren, die noch nicht einmal im 21. Jahrhundert angekommen sind. Dort wo man mit Menschen nicht auf nen grünen Zweig kommt – sollte man vorbeigehen. Reine Zeitverschwendung.

  37. Ghostwriter sagt:

    @Ueli

    Wetten, dass Du das keine drei Tage durchhältst, mein lieber Blogjunkie?

  38. olive sagt:

    @Ueli

    aber Sie könnten die Phönix Sendung schauen, dann kämen sie zu unaufgeregten , aber seriösen Erkenntnissen, darüber, was man weiss bis jetzt , aber auch u.a. dass nicht nur “der Fremde” ein Mensch ist, sondern auch der Eingeborene.

    http://www.youtube.com/watch?v=pZBgpILyMMo

  39. olive sagt:

    @Ueli

    oh, Sie wollen sich verabschieden . Sie sind gekränkt.
    Im Austeilen waren Sie robuster.

  40. Ghostwriter sagt:

    @Olive

    Keine Sorge, das war nur eine Pose. Ueli kämmt sich schnell den Scheitel und zupft sich das Nasenhaar. Dann steht er wieder auf der Matte.

  41. Rodolfo sagt:

    @ Klara Brunner
    Danke dass Sie uns wieder auf den Boden zurück holen.
    Da sich alles laufend verändert, verändert sich auch die Katholische Kirche, auch wenn sie nicht zugeben will, dass sie sich verändert. Ich seh’s ja als ein wohlmeinendes “Lästermaul” an meinem Wohnort selber!
    Ich kann zwar weiterhin nicht viel anfangen mit dieser Institution und ihren ziemlich steifen Zeremonien.
    Aber das “Multikulti-Fussvolk”, das jeweils in den Holzbänken Platz nimmt, neben dem einheimischen “Grauhaarigen Block” hat es mir angetan. Die gefallen mir eigentlich alle sehr gut, wie mir auch meine Frau das Allerliebste ist, auch wenn sie nun mal Katholisch ist. Ich meine sie kann ja nichts dafür, dass man das in den Philippinen halt so macht.
    “Ggschäch nüüt tümmers!” kann ich dazu doch sagen.
    Der einheimische Pfarrer hält bemerkenswerte Reden, ganz im Gegensatz zu seinem (möglicherweise Ostdeutschen) Stellvertreter mit seinem einschläfernden nichtssagenden Singsang.
    Ich muss ja nicht in diese Katholische Kirche gehen, wenn ich etwas besseres zu tun habe.
    Aber irgendwie wäre es auch schade, wenn da niemand mehr hin ginge, denn dann wäre ja das ganze prächtige Bauwerk für die Schafe. Die aber wären auch mit einem einfacheren Unterstand zufrieden.

  42. Rodolfo sagt:

    @ Ueli
    Schade, dass ich kein Doppelpass-Spiel mehr machen kann mit einem so dribbelstarken Stürmer!
    Ich glaube im Namen des ganzen “Grümpelturnier-Teams Multikulti” zu sprechen, wenn ich sage:
    “Danke für die tollen, geistreichen Spielzüge, die wirr mit Dir erleben durften! Ruh Dich aus von dem anstrengenden Spiel mit den dummdreisten Grobianen der “Macker Mekka Meckerer (MMM).
    So macht das gedankliche Spielen wirklich keinen Spass!
    Wenn’s allzu mühsam wird, kann man natürlich auch einfach gehen.
    Ich selber bin im Moment eher animiert, zu bleiben und weiter zu machen.
    Aber Du kannst ja auch jederzeit ein comeback feiern, oder unvermittelt aus dem Hinterhalt zuschlagen, so wie das Alienus in letzter Zeit macht.
    Jedenfalls bleiben wir verbunden im Geiste!
    Mach’s gut, Bruder!

  43. Rodolfo sagt:

    @ Ghostwriter
    Der Ausdruck “Stürmer” bezog sich auf das “Fussball-Gleichnis”, das ich in letzter Zeit kreiert und weitergesponnen habe.
    Anstatt “wirr” wollte ich “wir” schreiben, habe den Text aber, spontan wie ich nun mal bin, sofort angeschickt, ohne nochmals kontrollierend durchzulesen. Als Linker habe ich nämlich etwas gegen Kontrollen.

  44. Rodolfo sagt:

    @ Ghostwriter
    Das war ja auch ein Witz.
    Ich muss also nicht “runter kommen”. Bin ganz locker.

  45. Ghostwriter sagt:

    @Rodolfo

    Das ist der Nachteil von Spontanität –
    man hat keine Zeit, darüber nachzudenken.

    Holger Furmanek

    Angie lässt grüssen…

  46. Ghostwriter sagt:

    @Rodolfo

    Ach so, Sie witzeln nur herum. Sagen Sie das doch gleich. Kein Wunder, wenn man Sie nicht ernst nehmen kann…

  47. Rodolfo sagt:

    @ Ghostwriter
    Aber Sie sind allerdings gar nicht witzig.
    Ich folge Ueli nach ins “off”.

  48. Kristina sagt:

    @ Fred Feuerstein 8. Januar 2016 um 21:38
    Das ist gar nicht lustig. Erstens gibt es Gesetze die das Aufschlitzen von Bäuchen erlauben. Um beim deinem Bild zu bleiben. Was nicht geklärt ist aber umso unmenschlicher ist die Tatsache, dass der arme Priester mit diesem Wissen leben muss. Er darf es nicht weitererzählen… Darum ist er nicht zu beneiden. Die mit dem aufgeschlitzten Bauch übrigens auch nicht. Es sind ja die Kranken die den Arzt brauchen, nicht die Gesunden.

  49. Fred Feuerstein sagt:

    @Kristina

    Es sollte nicht lustig sein. Das Priester völlig überfordert sind mit dem was Sie hören ist auch klar. Und Sie haben recht: Es sind ja die Kranken die den Arzt brauchen, nicht die Gesunden. Aber wo um Himmels Willen soll der Arzt den ansetzen bei Gläubigen und ihren ebenso kranken “Seelsorgern”? Wo zur Hölle? Das System ist in sich geschlossen wie eine geschlossene Abteilung in der Psychiatrie. Aber ohne deren “Werkzeuge”. Ja was soll man tun? Jetzt kommt noch EINIGES dazu. Was soll man tun?

    Sicher ist es gut, wenn Dammschwätzer in Zukunft nüt me säged. Sie haben schon genug verbockt. Jetzt muss es um Problemlösungen gehen, die allen etwas bringen. Zum Beispiel, indem man Flüchtlingen Kant näher bringt. die Essenz seines Denkens. Da sind schon wahre Wunder passiert. Ohne echte Aufklärung ist eh alles für den Arsch. Das wird umso deutlicher, wenn sich Asylanten in ihrem Tun “vergreifen”. Die gebildeten Einheimischen und Ausländer müssen sich jetzt zusammentun, auch wenn Sie divergieren. Es braucht jetzt die Leute, die nicht an einen Papa im Himmel glauben, sondern an die bewussten Menschen auf Erden. Die Wirtschaft muss davon wegkommen, dumme Automaten zu züchten und die Schulen müssen das Prinzip ich herrsche, du paukst hinterfragen. Wir brauchen kluge Menschen, wollen wir kein Desaster. Das ist nicht mal Teuer, sondern eigentlich das ureigenste Feuer, das Menschen bekräftig eine gesunde Welt zu schaffen.

    Blöd nur, dass die Finanzelite immer wieder dazwischenfunkt. So richtig klug wollen die den Pöbel nach wie vor nicht haben. Aus reiner egoistischer Dummheit.