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Auch Jesus war ein Flüchtlingskind

Hugo Stamm am Samstag den 19. Dezember 2015
Hugo Stamm

Überwiegt das Misstrauen oder die Barmherzigkeit? Muslimische Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos am 9. Dezember 2015. Foto: Santi Palacios (Keystone)

Für viele strenggläubige Christen sind die Flüchtlinge aus islamischen Ländern eine doppelte Bedrohung. Einerseits haben sie Ressentiments, weil in einigen islamischen Ländern die Christen verfolgt und teilweise brutal ermordet werden. Auf der andern Seite befürchten sie, dass zugewanderte Muslime die christliche Kultur bedrängen und die Christen in die Minderheit versetzen könnten. Zwar beteuern freikirchliche Verbände und Organisationen unermüdlich, sie würden muslimischen Flüchtlingen mit christlicher Barmherzigkeit begegnen, doch viele Gläubige an der Basis sind mehr als nur skeptisch und haben Angst vor den Folgen der muslimischen Flüchtlingsströme. So neigen nicht wenige dazu, die Terrorakte in Verbindung mit dem Koran zu bringen und Muslime pauschal zu verdächtigen.

Dabei vergessen die frommen Christen gern, dass die Bibel – vor allem das Alte Testament – eine Ansammlung von Geschichten über Verfolgung, Flucht, Migration und Integration in fremden Kulturen ist. Betroffen waren damals die Israeliten, die teilweise ihres Glaubens wegen verfolgt wurden. Und es gab damals schon Wirtschaftsflüchtlinge, denn zu urchristlichen Zeiten mussten Gläubige schon aus wirtschaftlicher Not flüchten, um nicht an Hunger zu sterben.

Der bekannteste Flüchtling aller Zeiten wird in diesen Tagen gefeiert, wir zelebrieren Weihnachten zu seinen Ehren: Auch das Leben von Jesus war geprägt von Verfolgung und Flucht. Maria und Josef mussten flüchten, weil Herodes alle Neugeborenen in Bethlehem töten liess. Sein Tod am Kreuz war der letzte Akt einer religiösen Verfolgung. Auch Israel, das Volk Gottes, war getrieben von der Angst vor Verfolgung. Es floh vor der Unterdrückung nach Ägypten, wo es mehrere Hundert Jahre Asyl bekam. Diese Erfahrung fand unter anderem im Buch Mose ihren Niederschlag. Darin werden die Gläubigen explizit aufgefordert, Fremde zu lieben, denn sie seien selbst auch Fremde gewesen.

Die Bedrohung durch fremde Heilslehren war auch ein Urerlebnis des Volkes Gottes in Israel selbst. Immer wieder versuchten fremde Mächte, ihren Götzendienst zu kultivieren und den Gott Israels zu verdrängen. Nichts von diesem Geist der Bibel will der Baptistenprediger Franklin Graham wissen, einer der bekanntesten und einflussreichsten Prediger Amerikas. Der Sohn des berühmten Kirchenführers Billy Graham hat in diesen Tagen verkündet, Amerika solle einen Einreisestopp für alle Muslime erlassen. Damit eilt er dem polternden Haudegen und Präsidentschaftskandidaten Donald Trump zu Hilfe, der diese radikale Massnahme im Wahlkampf vertritt.

Graham beruft sich auf eine Umfrage, wonach acht Prozent der in den USA lebenden Muslime erklärt hätten, Selbstmordattentate und andere Gewaltakte im Namen des Islam seien manchmal oder oft gerechtfertigt. Graham und viele fromme Christen demonstrieren mit ihrem Generalverdacht gegenüber Muslimen, dass christliche Barmherzigkeit ausserhalb der Kirchenmauern ihre Bedeutung rasch verliert.

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758 Kommentare zu “Auch Jesus war ein Flüchtlingskind”

  1. Ueli sagt:

    @Goldlöckchen und die 3 braunen Bären
    Ich muss Sie leider enttäuschen – christliche Feindesliebe liegt mir nicht so im Blut. Aber ein kleiner Neujahrstipp für unser Goldlöcken liegt drin: Kaufen Sie sich einen Boxsack – nach einer gewissen Zeit verspüren Sie vielleicht auch nicht mehr den Drang in den morastigen Wald der “Braunbären” zu stapfen.

  2. Rodolfo sagt:

    @ Kristina
    Ah jetzt verstehe ich! Halbwegs, wie immer…

    @ andersen
    Du bist in Paris? Was für ein beeindruckendes “statement”!
    “Wir trotzen dem Islamistischen Terror und schlürfen demonstrativ einen Latte Machiato!”
    Ich wünsche Dir ebenfalls einen guten Rutsch ins 2016 hinein!
    Heute ist zum Thema “Was erwartet uns 2016?” übrigens ein toller Artikel auf der Frontseite erschienen, mit einer lustigen Karikatur drauf.

    @ Ueli
    Hier in diesem Blog werden wir nie eine schlagkräftige Guerilla-Truppe zusammenstellen können…
    Das sind ja auch alles dekadente Luschen hier, mit denen man allerhöchstens einen gemeinsamen Fernsehabend organisieren könnte man!
    Aber weisst Du was?
    Mir ist das eigentlich ganz recht so. Ich will mich ja eigentlich gar nicht schlagen. Ik bin mämlik auf eine Lusche.

  3. Alienus sagt:

    @Pizpot Gargravarr

    Untersucht man die Esoterik, so wird ihre sprachliche Herkunft dem *inneren* Bereich zugeordnet. Huch, und da liegt doch auch für Sie, den Oberesoteriker doch ein Lösungsansatz.

    Nun, da Sie offensichtlich eine recht starke Affinität zum Nachttopf- und Pisspotreinigung haben, folgend auf dieser Ebene ne kleine Hilfsstellung.

    Betrachtet man modellmäßig die Erkenntnisgewinnung als einen organischen Körper, so wird wird über das Fressorgan alles an vorhandenem Zeugs inkorporiert. Die „guten, verdaulichen und nützlichen“ Stoffe werden dem Organismus zugeführt. Das sind die Vital- und Nährstoffe, die guten Ballaststoffe und auch Spurenelemente, wie z. B. Wissenschaft. Technik und Lehre. Diese werden im Bauch und Verdauungstrakt verarbeitet, zugeordnet und dem übrigen Körper zugeleitet und dort mehr oder wenig vernünftig verbraucht.

    Nun zu den nicht sinnvollen und wertlosen Ballaststoffen, die da z. B. esoterisches Wissen, gottähnliches Sonder- oder Insiderwissen, bevorzugtes oder gar „urältestes Wissen der Menschheit“, Kryptowissen und intergalaktische Erkenntnisse (!! hi, hi, ha, ha) sein wollen: diese werden in einem gesunden und kritischen Körper als unverdaulich erkannt, von den anderen Stoffen getrennt und der Ausscheidung zugeführt.

    Nun, ist der Körper wirklich gesund, wird dieses Unverdauliche auf die lange Reise zum Ausscheider, dem viel gerühmten und bemühten Anus (bitte nicht dem Alienus verwechseln) geschickt. Nun, Sie sind wohl derzeitig in dem Ausscheidungstrakt und Sie müssten eigentlich beweisen, das Ihr Stoff dem Körper noch nützlich sein könnte.

    Aber viel Geschäume, Gewirble, Schwadronierungen und undefinierbare Zuordnungen lassen dem Körper nur eine Möglichkeit offen: solcherart von falscher Ernährung, die zu Blähungen am laufendem Band führen, lieber zu verhindern und die neblig-seltsamen Gase und das verursachende Kernproblem zu entlassen. Die beste Lösung: Ableiten und es der Kanalisation überlassen.

    Sie sehen, Sie haben wirklich besorgte „Blogfreunde“. Aber dies müssen Sie schon selbst erkennen können. Oder man wird den Klistier-Einlauf ansetzen müssen.

    Ihnen ein klistierfreies Jahr 2016, einer Iher B-Gang-Blogfreunde

  4. Rodolfo sagt:

    Heute ist zum Thema “Was erwartet uns 2016?” übrigens ein toller Artikel auf der Frontseite DES TAGI erschienen, mit einer lustigen Karikatur drauf.
    Aber das Lachen wird uns schon noch vergehen (spätestens 2017)…

  5. Rodolfo sagt:

    @ Alienus
    Hast Du überhaupt schon mal “Esotherische Bücher” gelesen?
    Sie enthalten ebenfalls “verdauliches” und “unverdauliches”.
    Was der Organismus braucht, das zieht er selber raus, und zwar von Organismus zu Organismus verschieden.
    Je nachdem, in welchem Modus sich ein Organismus befindet, zieht er unterschiedliche Informationen aus einem Buch, wie auch aus Büchern ganz allgemein.
    Auch gegen “Altes Wissen” (sei das jetzt von “Esotherikern” geklaut worden, oder von Tratitionalisten über die Jahrhunderte hinweg überliefert und mit eigenen Gedanken und Beobachtungen angereichert und “aufgemotzt” worden) habe ich nicht grundsätzlich etwas. Soll doch der Organismus entscheiden, was brauchbar ist und was nicht!

  6. Ueli sagt:

    @Rodolfo
    Sie denken auch noch in Kategorien vom Kalten Krieg. Die Vorstellung, dass man mit Guerilla-Krieg den nun schon globalen Kapitalismus in die Knie zwingen kann ist so romantisch wie absurd. Hoffen wir, dass er sich bald selber in die Knie zwingt und es ähnlich wie beim “real existierenden Sozialismus” nur noch ein laues Lüftchen braucht um das ganze Kartenhaus von Lügen, Angst und Propaganda zum Einsturz zu bringen. Mal sehen was 2016 so alles an Problemchen fürs globale Kapitalsystem bringt…vielleicht sogar eine Kernschmelze? – I can dream…can I?

  7. Pizpot Gargravarr sagt:

    @Rodolfo

    Neinnein, lieber Rodolfo, bei den Esoterikern handelt es sich schliesslich um eine ganz gefaehrliche Truppe, die in Ihren Geheimtreffen irgendwelche dubiosen Substanzen konsumieren und braune Weltverschwoerungstheorien verbreiten. Daneben, dass sie also den Boden fuer gefaehrliche Dogmen zubereiten, sind sie andauernd damit beschaeftigt, den redlichen Konsumenten mittels wertlosen Globuli das Geld aus den Taschen zu ziehen. Weitere Untersuchungen werden ergeben, dass diese nicht nur in weltweite Waffenlieferungen involviert sind, sondern mittels einem ganz raffinierten Plan in den hiesigen Zonen eine Willkommenskultur fuer andere holistisch angehaucht Denkende vorbereiten, was schliesslich alles zu dem von Anbeginn weg geplanten Untergang des christlichen Abendlandes fuehren wird. Dabei handelt es sich um verdeckt handelnde braune Idioten. Wehret den Anfaengen… Alienus hat womoeglich schon recht (habe nach dem 3.Wort nicht mehr weitergelesen – aber wo er vermutlich recht hat, hat er recht (sicher befindet sich in seinem Elaborat wieder was etymologisch zutreffendes bezueglich der Scheisskelle))…..darueberhinaus handelt es sich bei diesen zumeist fundamentalistisch Orientierten schliesslich um geistig Verwirrte (mit zumeist infolge spaetscholastischer, autointoxikativer Paranoiditaet hervorgerufener Anamnese der Schizophrenie). Das muss schon auch alles beruecksichtigt werden und geben A’s Votum zusaetzlich enormes Gewicht…
    Wehret den Anfaengen!

  8. Ueli sagt:

    @Rodolfo
    Sie empfinden es wohl als nicht so peinlich mit christlichen Fundis, die die Evolution als schlechten Witz von Wissenschaftlern erachten, gemeinsame Sache zu machen. Und Andersen wird schon als “Verteidigerin des Abendlandes” gefeiert weil sie ihren Latte M. in Paris schlürft und ansonsten wie ne alte verbitterte Frau über die Jugend schimpft? Mann mann Rodolfo – Hauptsache man verbündet sich mit irgendjemandem, sodass man sich nicht alleine verteidigen muss oder was?…

  9. Kristina sagt:

    @Ali E n US 31. Dezember 2015 um 11:44
    Hast du an den Tollkirschen genascht?

  10. Ueli sagt:

    @Alienus
    Ein kleiner Tipp von “Dr. Ueli”:
    Das Problem in den meisten Fällen – Das Hirn ist zu weit vom Anus entfernt.

  11. Rodolfo sagt:

    @ Ueli
    Die “Guerillero-Phase” habe ich hinter mir.
    Auf einem Hügel über der Stadt habe ich eine befreihte Zone errichtet, auf einem städtischen Pachtland.
    Aber immer wenn ich an meiner “Edelslum-Behausung” weiter arbeitete kam der Chefbeamte der Stadt auf mich zu, sagte, dass mein Verhalten “problematisch” sei und drohte mit einem Verweis und mit der Kündigung.
    Irgendwann hat er sich selber das Grundstück direkt über dem von mir gepachteten zugeschanzt, ohne dass es öffentlich ausgeschrieben worden wäre…
    Von da an intensivierten sich meine Gefühle des “Überwacht werdens”…
    Im “Reservat” zu leben ist für den Indianer von heute keine Lösung, so wie so ein Leben in “kontrollierter Freilandhaltung” auch für unsere stolzen Vorfahren, die Dakota, oder die Sioux nichts Anderes, als der Anfang vom Untergang war.
    Nomadisierende Beweglichkeit war in den weiten Jagdgründen der Prärie unser Trumpf, nicht sture und verbohrte Sesshaftigkeit!
    Dies gilt es im modernen Kontext neu zu entdecken!
    Kraft schöpfen können wir dabei weiterhin von der Natur, die auch einem “modernen Indianer” heilig ist.
    Die Natur wird immer stärker sein, als die Menschen.
    Aber sie will diese Stärke nicht ausspielen, solange es nicht nötig ist, da sie uns als zu ihr gehörig ansieht, wie eine Mutter mit ihren Kindern verbunden bleibt, auch wenn sie schon längst aus dem Nest ausgeflogen ist.
    Die Indios der Anden verehren “Pacha Mamma”.
    Ohne ihre genauen Rituale zu kennen, mache ich instinktiv das Selbe, wie sie, auf meine eigene (europäisch geprägte) Art.

  12. Prost! sagt:

    aus einem “schönen” Leserbriefstrang (Tangenz)
    deutsche Krise, Artikel D braucht neue Reformen

    “.350.000 Haushalten in einem Jahr der Strom abgestellt wurde;

    …6,5 Mio. Menschen arbeitslos oder unterbeschäftigt sind;

    …die Reallöhne seit 25 Jahren stagnieren;

    …100.000 Ingenieure in der Zeit- oder Leiharbeit arbeiten und 30.000 arbeitslos sind;

    …50% der Personen unter 30 Jahren weniger als 1500 Euro brutto verdienen;

    …25% der Bevölkerung im Niedriglohnsektor arbeiten;

    …junge Menschen überproportional häufig von Armut bedroht sind;

    …mehr als 1,5 Mio. Menschen auf Lebensmittelspenden angewiesen sind;

    …43% der neuen Arbeitsverhältnisse befristet sind;

    …53,4% der 15- bis 24-Jährigen und 52% der 55 bis 64-Jährigen bei Neueinstellungen befristet beschäftigt werden;

    …nur noch 20% der Unternehmen ausbilden;

    …2,5 Mio. Kinder in Armut leben;

    …das Arbeitsvolumen seit 25 Jahren stagniert;

    …21,3% der neuen Arbeitslosen sofort in „Hartz-IV“ rutscht;

    …die Jugendarbeitslosigkeit innerhalb der EU auf einem Rekordniveau liegt;

    …70% der deutschen Auswanderer Akademiker oder Führungskräfte sind;

    …die Produktivität der Arbeitskraft immer weiter steigt, was zur Wegrationalisierung vieler Arbeitsplätze führt;

    …ein Großteil der Arbeitsplätze — sukzessive — automatisiert oder in Billiglohnländer verlagert wird…”

    worauf jemand antwortet: Das müssen Sie alles den Flüchtlingen erzählen….

  13. Ueli sagt:

    @Prost! aka Schnewittchen und die 7 Glatzenzwerge
    Aber immerhin sind die Deutschen doch stolz auf “ihre” Vize-Exportweltmeisterschaft, die sie mit eisernem Lohnverzicht, Hartz 4 und Verwandlung der Peripherie in eine industrielle Wüste durch die “weise” Europolitik – sich redlich verdienten.
    Die Rechten freuts freilich auch – da viele nur noch Wut und Stroh in der Birne haben und sich nach dem nächsten Blitzableiter aka Fremdarbeiter sehnen um die eigene Armseligkeit nicht spüren zu müssen.

  14. Kristina sagt:

    @ Ueli 31. Dezember 2015 um 12:12
    Das lohnt sich ganz bestimmt. Also wenn du Gösgen runterfährst und oben einen Partytempel einrichtest, dann kriegst du zehn Prozent von der Kohle. Mit Solarspiegeln im Turm wird auch das mit dem Strom wieder was. Die alten Ägypter wissen wie es geht. Vielleicht beginnst du schon mal mit Fundrising, Weibeln und Kostenkalkulation für die Eintrittspreise und Rendite.
    Wenn du weiterträumst ist das mit der Kernschmelze schneller passiert als du meinst. Dürrenmatt schreibt unter Punkt siebzehn: 17 Was alle angeht können nur alle lösen.

  15. Ferris macht blau sagt:

    @Alienus

    Einfach ein Genuss wie wortgewandt Sie geistigen Dünnpfiff zu erklären vermögen. Da sollte eigentlich jedem Hardcoreeso ein Lichtlein aufgehen auch im trübsten Sumpf. Wenn er Sie denn lesen würde. Wenn aber bereits nach dem dritten Wort die Denkblockade einsetzt und die einzige Erkenntnis sich wie üblich auf Kot, Nachttopf und Klobürste beschränkt, dann na ja, na ja dann… Bleibt eigentlich diesbezüglich wirklich nichts mehr zu sagen.

  16. Kristina sagt:

    @Ferris macht blau 31. Dezember 2015 um 14:19
    Ich dachte zuerst auch dass ein Hotelzimmer ohne Terrasse gut für die Rauchentwöhnung wäre und labte mich am nachts hellerleuchteten Blätterdach der Scessesion in Wien. Einfach wunderbar. Ich wollte unbedingt hin. Als ich dann bei Tag daran vorbeilief, lief mir ein kalter Schauer über den Rücken und ich sagte zu meinen Liebsten, lass uns zurück ins Hotel gehen. Die Rauchentwöhnung musste waren. Ich stand dann also vor dem Hotel, wo ich üblicherweise nicht stehe, und machte den Assi mit Feuer in der Hand. Links vor mir der Burgring. Mein Blick schweifte zum grossen Gebäude rechts von mir. Es ist die Akademie der Künste. Da gäbe es auch eine Geschichte. Und da steht zwischen mir und der Akademie der Goethe. Der sitzt übergross im Sessel und guckt zum Burgring. Bei Tag und wenn du dem Blick Goethes folgst, dann siehst du auf der anderen Seite des Burgrings den Schiller. Das war eine Freude. Und was es diesbezüglich zu sagen gibt wäre dann also folgendes: kann nicht jeder ein Schiller und Goethe sein, die sich Zettel zuwerfen und Geschichte schreiben.

  17. Kristina sagt:

    @ Rodolfo 31. Dezember 2015 um 13:54
    Happy New Year

  18. andersen sagt:

    @Pizpot

    Interessant, Sie wurden von Pasionaria als heissblutiger Esoteriker verdonnert und verdammt und jetzt setzt der Alienus alles dran, Sie zu befreien.
    So was muss Ihnen doch wahnsinnig Spass machen.

    Wünsche auch ein Guten Rutsch.

    @Prosit

    Das sind doch alle die Menschen, die Gegen ein Wachstum von Deutschland war.
    Es hat über 500.000 Stellen, die nicht besetzt sind.
    In der Schweiz hat es über 100.000.
    Dänemark stellt auch gerne Menschen ein, die über 50+ sind.
    Ich denke, wäre der Krieg in Syrien Heute beendet, würde die Flüchtlinge sofort in der Heimat zurückkehren.

    @Ueli

    Ich feiere der PFZ in Europa.
    🙂

  19. Alienus sagt:

    @Pizpot Gargravarr

    (@Ferris macht blau: Dieses noch!)

    Nun, schade mit Ihrem Nichtlesen nach dem dritten Wort!

    Lesen Sie doch bitte meinen gesamten Schmonzes durch. 😉 Aber die von Ihnen aufgetischte Sache mit der braunen Esoterik, dass darf man sich nicht entgehen lassen. Also haben Sie mein Zeugs gelesen oder Sie sind ein Superesoteriker mit gottbegnadeten Fähigkeiten.

    Denn sucht man nach der Affinität des Volkes zu der braunen Sch…. , so wird man schon bald eines nicht wegzuschiebenden Zusammenhanges dieser braunen Ideologie und im geheimen wabernden und leider auch wirkenden Esoterik gewiss.

    Da wartete beispieksweise das dt. Volk (nun sicher nicht alle Menschen) nach dem einen Befreier, um aus der so empfundenen Knechtschaft befreit zu werden ( wie z.B. die Juden in ihrer Gefangenschaft und der zugehörigen Moses-Geschichte) und sucht in einer esoterischen Befreiungserwartung also auf den Einen, um schwuppdiwupp ist er auch da: Der Führer aus der Gefangenschaft! Er selbst hat in einen esoterischen Wahnanfall den Hanussen, sein geliebter Heinrich, der Himmler glaubt an die niedere und hohe Esoterik. Dann soll durchs Nazi-Regime die jüdisch-orientalische verwissenschaftliche Medizindisziplin durch das okkultisch orientierte neugermanische Heilswesen ersetzt werden. Der Resthauch von diesem Wahnsinn wirkt noch im heutigen „Heilpraktikern“ fort. Und auch noch braune Reste der Neuer Germanischen Heilmethode.

    Die nationalistische Abstammungslehre sucht nach der nordisch-germanischen Orientierung im esoterischem Ursumpf der Geschichte, da die wissenschaftlich orientierte Historie solch einen esoterischen Mist nicht im Ansatz unterstreichen mag. Über das Hakenkreuz und den sonstigen braunen Symbolmist und den esoterischen Schwachsinn möchte man wegen Platzmangel nicht schreiben.

    Die Esoterik ist nun mal m. E. ein Hebelansatz, mit welche versucht wurde und auch noch wird, fragende und zweifelnde Menschen, wie Sie es wohl auch sind, auf die „besondere und einzigartige“ Seite des „inneren, geheimen, besonderen und sogar eines göttlichen“ Wissens zu ziehen. Auch Sie scheinen eine gewisse wissenschaftliche Lehre / Leere füllen zu wollen. Aber die Esoterisch ist schon recht verlockend, aber dabei doch gefährlich.

    Denn man kann dabei z. B. immer mit dem einem Fuß im braunen Sumpf stecken bleiben. Sollten Sie das unterschätzen, so ist das Ihr Problem. Immer daran denken: Klistier hilft sicher.

    Mein Problem: Die niedere Esoterik (Rute, Pendel, Karten, rückendes Tischchen,……) zertrümmert und ohne Sinn und Wert. Da auch Sie der hohen Esoterik durch Ihre Verweigerung keine Chance geben, auch mich zu überzeugen, muss man wohl konstatieren, dass auch Ihre Esoterik wohl ein ziemlicher Schaum ist. Beim erstbesten Luftzug im Wissenschaftsgebäude stürzt alles am esoterischen Geschäume zusammen. Blub und Amen.

  20. Pizpot Gargravarr sagt:

    @andersen
    Test: Und was soll mir jetzt lieber sein?
    😉
    Steh’ einfach nicht so auf eier(stock)lose Widerlichkeiten, deren Autoren sich dazu noch als irgendwie geerdet oder gar noch ‘wissenschaftlich instruiert’ ausgeben. Punkt. Sich ueber das gemeinsame Feindbild Definierenden mangelt’s neben der ID auch an Idee. Eigentlich alles Eigenschaften der Zottelpartei – und was ich fuer mich von dieser in Anspruch nehmen darf ist, dass man mittels einer scheinbar ‘undefinierbaren’ Aura gewisse Trolls ja fast schon unwiderruflich an sich binden lassen kann….
    😉
    Diese Anhaenglichkeit schmeichelt einerseits – doch irgendwie waers ja schon toll, wenn die das mit dem Deifizitsyndrom bezueglich Aufmerksamkeit naechstes Jahr halt doch noch irgendwie in den Griff bekaemen. Oder sie sollten zumindest mal Eier legen – wenn sie schon ueber keine verfuegen…
    😉
    @Ueli
    Auja, auch fein – Erkennungsmuster anhand physiognomischer Merkmale zwecks erleichtertem Zusammenraufen….ach, wie wir doch alle insgeheim die Eugenik trotz allem irgendwie lieben….Hauptsache das Gewand stimmt….
    😉
    nposolug 😉 Prosit Neujahr!

  21. Pizpot Gargravarr sagt:

    @A
    Nein, lassen Sie das. Bei Ihnen lese ich: “@”(1) “Pizpot”(2) “Gargravarr”(3) – der Rest wird nicht gelesen. No chance, sorry.

  22. Pizpot Gargravarr sagt:

    @A

    Sie koennen – damit ich etwas mehr lese – nun auch Ihren Nick aendern (man ist ja nicht so…). Andere Ballermaenner/-frauen handhaben dies ja auch so – vom Namen der Weiblichkeit(???) ueber den schon quadratisch chronisch eierlos benickten BS waers doch bis zu Ihner Erlaucht nur ein kleiner Zuprost-Schritt, meinen Sie nicht auch?

  23. Alienus sagt:

    @PG

    Gegenangebot:

    Sie können – damit ich etwas mehr schreibe – nun auch Ihren Nick ändern (man ist ja nicht so…). Z.B. „PG“. Da ich Deutscher bin konnte ich meine barbarischen Sitten einfach nicht verbergen. Musste mich auch durch Ihre Esoteriktexte durchlesen. Manchmal / mengisch doch schmerzhaft.

    Aber „PG“ ist als Kürzel auch nicht ideal. Denn die Parteiangehörigen der NSDAP, also die vom Onkel Wolf und nicht vom helvetischen Gauleiter @Moser, die wurden leider auch Parteigenosse, also „PG“ genannt. Das würde sonst der zweite Fuß im braunen Sumpf sein. Nix gut zum Jahreswechsel.

    Da ist mir @Pizpot Gargravarr doch lieber, auch wenn es mich immer an einen bestimmten Gebrauchsgegenstand erinnert.
    Also lassmermal. Jetzt und hoffentlich in der Zukunft.

    Somit Prösterchen Ihnen, dem Blog, der Stadt und der Welt.

  24. Ueli sagt:

    @Alienus
    Ihre Analyse bleibt leider auf halbem Weg stecken – die Esoterik passte einfach perfekt in die sonstige irrationale Scheisse der braunen Gesinnung. Sie tun der Esoterik zu viel der “Ehre” an falls sie diese gar als Ursprung der braunen Drecksdenke orten. Der Kapitalismus himself und seine grauenhaften Folgen zu dieser Zeit scheint mir da schon ein viel besserer Kandidat für diesen “Ursprung” zu sein. Ihre Analyse bleibt also bei den Folgeerscheinungen stecken und gräbt nicht tief genug im Sumpf. Dies ist übrigens auch das “Problem” von allen liberalen Faschismustheorien ob nun H. Arendt oder J. Fest und co. . Man begnügt sich damit den Wahnsinn / die Widersprüche dieses Systems zu analysieren und fragt recht wenig nach den zugrundeliegenden Ursachen.

  25. Ueli sagt:

    @Alienus
    Aber um historisch korrekt zu bleiben: die ganze Bierbankmystik, Blut- und Bodenromantik, der Antisemitismus, das bekloppte Germanenheldentum, welches von bleichen Uniprofessoren, Pseudopoeten und versoffenen Idioten von der Kanzel gepredigt wurde ist freilich schon im 19. Jahrhundert angelegt. Es brauchte halt nur noch die Katastrophe des 1. Weltkriegs und den totalen wirtschaftlichen Zusammenbruch um diesen Funken des Wahnsinns zu einem lodernden Feuer zu führen. Der “Führer” und seine Verbrecherbande mussten also nicht mehr allzuviel neues “erfinden”, sondern nur noch Öl ins Feuer giessen und warten bis der deutsche Michel seinen Verstand vollkommen verlor.

  26. Ueli sagt:

    Was feiern wir heute nochmals? Ah ja – das “Fest zu Ehren der linearen Zeit” (also ein weiteres Missverständnis unserer “aufgeklärten Zivilisation”). Da kann man als outlaw ja nur noch ein frohes “neues-altes” Jahr wünschen! Die Götter, die ja anscheinend “ewig” währen mögen mir dieses Sakrileg verzeihen – für sie ändert sich bekanntlich nicht allzuviel.

  27. andersen sagt:

    for auld lang syne, my jo
    for auld long lang syne

    we’ll tak a cup o’kindness yet
    for auld syne

    should auld acquaintance be forgot
    and never brought to mind

    and a auld long syne

    Happy new year!

    Godt NytÅr auch nach Deutschland……….unserem Nachbarn.

  28. Alienus sagt:

    @Pasionaria

    Werde in ’16 noch weniger Zeit haben.

    Die dottoressa kommt tatsächlich und ich fürchte das Grauen. Viele Problemlösungen erwünscht, dabei wohl viel Zeiteinsatz. Da nun die Verteidigungskräfte mit im Spiel sein werden ist nun die offene Lage hier im Blog nicht mehr möglich. Also Kokos als letztmaliger Abschluss!

    Aber es werden sicherlich noch einige Zeitabfälle für den Blog übrig bleiben oder es müssen „Satanische Verse“ herhalten.

    Heimatschutz
    oder
    Satanische Verse
    .

    Die endemisch-heimatlichen armen Patrioten,
    kämpfen müssen gegen islamistische Vollidioten.

    Die mit Vehemenz vordringen nach dem Süden,
    die dort empfunden werden als hündisch Rüden.

    Drängen vor wie ne tollgewordene Hundemeute,
    die Patrioten wollen nicht sein der Hunde Beute.

    Jeden Vollidioten will man schicken in die Hölle,
    zu dem Scheitan, der empfängt ihn wie ne Töle.

    Dieser Idiot hat im Kopf ein Bild vom Paradiese,
    in Korankenntnis ist er oft kein Glaubensriese.

    Aufgehetzt von Religiösen, die sich nicht trauen,
    wird bei seinem Tod versprochen 72 Jungfrauen.

    Diese kurzen Verse sprechen deutliche Bände,
    drum ist’s Aus und Schluss und man sagt Ende.
    .

    Ein Prösterchen aufs ’16 trotz Religionswahn im Erdenrund.

  29. Rodolfo sagt:

    @ Kristina
    Happy new year to you too!

    Wenn derrrr Füüürrrerrr wüsste, wie wichtig er heute noch in diesem Blog ist, würde ihm das sicher gefallen…
    Wer immer wieder von “der braunen Scheisse” spricht, der beginnt selber irgendwie zu stinken.
    Das ist einfach so. Das sage ich als einer, der sich auskennt mit Gülle und Mist.

    Wie dem auch sei.
    Da die meisten von uns schon recht geübt sind, zusammen mit dem sich drehenden Planeten unter der Zeit durch zu rutschen, werden es auch an diesem Neujahr die meisten von uns schaffen, einen “guten Rutsch” zu absolvieren.
    Prosit Neujahr!
    E guez Nois!
    Wünsche ich allen, die um ein (von ihnen aus gesehen) hohes Niveau in diesem Religionsblog besorgt sind,
    als besorgte BürgerInnen und WutbürgerInnen.
    Ein Trost bleibt uns allen:
    Wenn es weiter bergab geht mit dem allgemeinen Niveau, dann kann es bald nur noch besser werden.

  30. Ueli sagt:

    while we ride the wave – the moment is gone – think about the future – that`s why it was all a shadow in the cave.

  31. Alienus sagt:

    @Ueli

    Natürlich haben Sie im Prinzip recht.

    Aber, der Schlagabtausch mit dem Herrn Esoteriker war doch auch nur ne halbe Anstrengung. Drum reicht doch hoffentlich dafür auch nur ne halbe Analyse und ne halbe Lösung.

    Sie scheinen wohl nicht zu durchschauen, dass zwar bei uns im Kapitalismus die Religion als Opium an Wirkung verloren hat, aber dafür möglicherweise die Esoterik als deren Ersatz herhalten muss und auch tut.

    Nun, einer kompletten Analyse fühle ich mich nicht gewachsen. Bin eigentlich eine andere Baustelle. Gerne lese ich aber Ihre Analyse. Aber die sollte die Buchdicke von Marx, dem Karl erreichen, sonst wird’s nicht glaubwürdig. Denn zur Not kann man mit dieser Werke den Gegenüber so lange aufs Grind einschlagen, bis er es versteht.

    Vermutlich liegt die von Ihnen angerissene Ursache zwischen dem heutigem und dem Zeitpunkt der Urexplosion. Also suchen Sie mal tüchtig. Vermutlich ist der Fehler mehr bei unserer Zeit auf dem Zeitstrahl zu finden.

    Finden Sie die Ursache, lassen Sie es uns wissen und dann natürlich Prösterchen!

  32. Ueli sagt:

    @Alienus
    So viel muss da auch nicht analysiert werden – Hauptsache Sie sind schon mal mit meinem “Ansatz” für heute “zurfrieden gestellt”. Ich überlasse Ihnen ob Sie sich in “Zukunft” noch tiefer mit der Materie beschäftigen wollen. Wir sind ja hier kein Selbstbedienungsladen mit 100 % Aktion auf alle geistigen Waren – ein bisschen muss sich auch der “Alienus” noch anstrengen um seinem Namen gerecht zu werden. Bis dann auch Ihnen einen “guten Rutsch” ins neue Zeitalter…und hoffentlich nicht in die neobraune Scheisse.

  33. Hugo Stamm sagt:

    Liebe Bloggerinnen und Blogger,

    in wenigen Stunden können wir ein Häkchen hinter den Jahrgang 2015 machen. Es war ein schlechter Jahrgang, wenn wir nüchtern den Lauf der Welt betrachten. Politische Instabilität, Kriege in allen Formen und grausam wie selten, Terror, Not, Elend und Flüchtlingsströme wie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr. Die Folge: Populismus, verbunden mit einem Rechtsrutsch. Und in manchen Staaten faschistoiden Tendenzen.
    Einzig wir in der Schweiz leben noch ein Stück weit auf der Insel der Glückseligen. Statt zu helfen, flüchten wir in einen Patriotismus. Als ob wir es heldenhaft geschafft hätten, die Krise um uns herum abzuwehren. Dabei sind wir in erster Linie vom Schicksal begünstigt.

    Dies gilt es zu bedenken, wenn wir ins neue Jahr hinüber rutschen.

    Bei aller Besinnlichkeit dürfen wir aber die Korken knallen lassen. Auf dass die Besinnlichkeit in die Besinnung mündet.

    So wünsche ich allen wenigstens persönlich ein rundum erfreuliches 2016 – verbunden mit dem Dank für das Engagement in diesem Blog

    Hugo Stamm

  34. olive sagt:

    @hugostamm

    auch Ihnen einen fröhlichen Rutsch und nur das Beste.

  35. Ueli sagt:

    @hugo stamm
    Ihr Blog fördert meine Lust aufs Leben. Ihnen wünsche ich noch viel Inspiration und Kraft für`s neue Jahr.

  36. Pizpot Gargravarr sagt:

    @Rodolfo

    Wer immer wieder von “der braunen Scheisse” spricht, der beginnt selber irgendwie zu stinken.
    Das ist einfach so. Das sage ich als einer, der sich auskennt mit Gülle und Mist.

    Der war gut 😉 – na, solange Sie sich damit besser auskennen als mit den Ponys/Rindviechern/Caprini aller Art…. 😉

    Ihre Mitgaben waren zuweilen aeusserst lesens- und bedenkenswert – Danke!
    ————————————————————————————————
    Wie es mir scheint, kann hier relativ zum Jahresende leicht folgende Feststellung gemacht werden:
    1.
    In Analogien denkende Menschen sind in Ihrer Ausrucksweise per se vorsichtiger/zurueckhaltender/anerkennender als Zeitgenossen, die auf eine solche Einstellung(!) aus welchen Gruenden auch immer blasen/furzen/kacken/scheissen.
    2.
    Alleine der wunderbar magischen Kraft der Emergenz Verpflichtete erleben diesen Gedankien nicht als Idee, sondern als in saemtlichen Bezuegen isolierten Fakt. Punkt.
    3.
    Ob eine/einer sich dem einen oder anderen Lager anheimig fuehlen will/soll, entscheidet wohlweislich einzig die Verkrueppeltung der eigenen Wahrnehmung
    4.
    Als Quintessenz gilt es herauszustreichen, dass offensichtlich kein Konsens gefragt ist, sondern nachhaltige Aggression wie in der ET gem. Darwin (weshalb ja auch Apple’s OSX sich auf Darwin bezieht)

    Hugh, ich ZARDOZ, habe gesprochen
    Oooooooooommmmmmmmhhhhhhhh!

    Wishing a Twisted New Year! 😈

  37. Bernhard Schlegel sagt:

    @Hugo Stamm

    Ihnen auch einen guten Rutsch oder vieleher einen guten Surf ins nächste Jahr. Rollen Sie mit Ihrem Skateboard weiterhin ins Herz der Aufklärung! Bleiben Sie gesund und bleiben Sie wie Sie sind: Ein Unikat!

  38. Ueli sagt:

    Oh packt doch ein mit dem ganzen Gesülze!
    Hier kommt die Hymne des nächsten und allen folgenden Jahren:

    Alle Lust will aller Dinge Ewigkeit, will Honig, will Hefe, will trunkene Mitternacht, will Gräber, will Gräber-Tränen-Trost, will vergüldetes Abendrot –
    – was will nicht Lust! sie ist durstiger, herzlicher, hungriger, schrecklicher, heimlicher als alles Weh, sie will sich, sie beisst in sich, des Ringes Wille ringt in ihr, –
    – sie will Liebe, sie will Hass, sie ist überreich, schenkt, wirft weg, bettelt, dass einer sie nimmt, dankt dem Nehmenden, sie möchte gern gehasst sein, –
    – so reich ist Lust, das sie nach Wehe durstet, nach Hölle, nach Hass, nach Schmach, nach dem Krüppel, nach Welt, – denn diese Welt, o ihr kennt sie ja! (Friedrich – the man – Nietzsche, Also sprach Zarathustra)

  39. Kristina sagt:

    @ olive 31. Dezember 2015 um 11:17
    wunderschön.

  40. Pasionaria sagt:

    Pizpot
    Wenn neben Ihnen noch ‘jemand’ einen voruebergehenden Nickwechsel vollzog, wie Sie so einmalig klug feststellten, koennte dies ev. im Zusammenhang mit einem Ihrer gewohnt zusammenhanglosen Votings geschehen sein, ueberlegenswert. Was diesem NickwechslerIn zugute zu halten ist, dass er/sie wenigstens (!) sich nicht selbst zujubelte und selbst applaudierte, wie dies bei Ihnen geschah!

    Indem Sie nur 3 Worte von Alienus Elaborate lesen, deuten Sie aber erstaunlich gut deren Inhalte. Hoffentlich dringen diese auch bis zu Ihrem zentrierten Zentrum vor……

    Fuer’s 2016 kann ich nur Kristina’s Wunsch @ Ihre Adresse wiederholen: “Wenn du deine Kommentare künftig von Alienus gegenlesen lässt, dann brauchst du auch keine Angst zu haben dass deine eigenen Zeilen mit deinem eigenen Namen auf einer Suchliste erscheint. Und vielleicht freust du dich dann über ganze Sätze und weniger Sonderzeichen.”!!

    .
    Kristina
    stets munter und kurrlig drauf. Bei Ihnen verstehe ich meist nur die Haelfte, aber wenigstens machen beide (Haelften) recht Spass! Was man nicht von allen behaupten kann.

    Fuer’s 2016:
    wollen wir von der Zahl der Jahre profitier’n
    braucht’s Kristina – mit Sound und Hirn!

  41. Pasionaria sagt:

    @ ALL
    Einen guten, sanften Rutsch in’s 2016 und wie sagt man so schoen:
    Wenns alte Jahr erfolgreich war, BloggerIn freue dich aufs neue, und war es schlecht, ja, dann erst recht…..

    .
    Alienus
    Dir zusaetzlich:
    Spring elegant und mutig in’s neue Jahr,
    mit Cocosolanarium wird’s wunderbar!

  42. olive sagt:

    Der gute Vorsatz ist ein Gaul, der oft gesattelt, aber selten geritten wird.

    Aphorismus aus mexico

  43. Rodolfo sagt:

    Vorsätze sind wie das Vorspiel zum immer gleichen Refrain.
    (ist mir gerade spontan in den Sin gekommen)
    Gestern war neblig.
    Wir sahen nur den untersten Teil des Feuerwerks.
    Die Raketen stiegen hoch un wurden von “der Wolke” verschluckt.
    Mit zunehmendem Feinstaub-Pulverdunst sahen wir dann auch das “Parterre” des Feuerwerks nur noch undeutlich.
    Dafür bekamen die lokalen Abfeuerer von Ohrenbetäubenden Böllern und Kleinraketen mehr Aufmerksamkeit.
    Nachdem die an Hooligans, oder an den “Schwarzen Block” erinnernde Meute “ihr Pulver verschossen hatten” skandierten sie etwas, das ich allerdings nicht verstand.
    Vielleicht war ich bereits halb taub von dem Lärm.

  44. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Schweiz – “Im Kinderheim des Klosters Fischingen herrschte ein unmenschliches Regime, wie eine neue Studie zeigt…Die von den Behörden mangelhaft überwachte, strikt hierarchisch geführte und bestens in das katholische Netzwerk eingebettete Anstalt – damals eine der grössten der Schweiz – war auf Spenden und die Erzeugnisse des von den Kindern bebauten Gartens angewiesen. Sie wurden Opfer sexueller, physischer und seelischer Gewalt, die das Personal ausübte, die Menzinger Schwestern, Lehrer und geistlichen Leiter.” (29.12.15)

    http://www.nzz.ch/schweiz/politische-literatur/bete-und-arbeite-1.18669351

  45. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    USA – “A Missouri man has filed a sexual abuse lawsuit against a priest who formerly worked at a Roeland Park church. The suit, filed earlier this week, says that in the mid-1980s, a St. Agnes Catholic Parish priest abused the victim, who was then between 15 and 17 years old. The suit says the cleric held parties at a Table Rock lake house, where he provided liquor to minors and sexually abused them, at times taking the victim on trips to California, Hawaii and the Cayman Islands.” (18.12.15)

    http://www.kansascity.com/news/local/article50569590.html#storylink=cpy

  46. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Australia – “Auxiliary Brisbane Bishop Brian Finnigan quits after accusations of dishonesty before sex abuse royal commission – Auxiliary Bishop Brian Finnigan — one of the city’s three most powerful Catholic Church figures — had his resignation accepted by Pope Francis yesterday. In a letter to fellow clergymen, he made no direct reference to his appearance before the commission earlier this month. But he wrote: “In a pastoral career spanning more than 40 years, there have been disappointments and challenges. “From those whom I may have disappointed, I seek forgiveness.’’ Bishop Finnigan was slammed by counsel assisting the Royal Commission, Angus Stewart SC, two weeks ago for lacking compassion and not being candid in his evidence about his knowledge of paedophile priests in the 1980s.” (31.12.15)

    http://www.couriermail.com.au/news/queensland/auxiliary-brisbane-bishop-brian-finnigan-quits-after-accusations-of-dishonesty-before-sex-abuse-royal-commission/news-story/52eab0282cd3ecee77f4dd6c14bad566

  47. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    UK – “A former Archbishop of Canterbury reportedly wrote to police in support of the then Bishop of Gloucester, who was being investigated for sex offences in 1993. The letter has come to light as a result of a Freedom of Information Act request submitted to the Crown Prosecution Service. In the letter, Lord Carey said Peter Ball was in “torment” because of the investigation, according to the BBC. The Church of England (CoE) apologised “unreservedly” to Ball’s victims in response to the letter last night. In October Ball was jailed for a string of historic offences, including two counts of indecent assault.” (1.1.16)

    http://www.home.bt.com/news/uk-news/church-apologises-to-sex-abuse-victims-of-shamed-bishop-11364031379947

  48. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Argentine – “Quand il avait 13 ans, Sebastian Cuattromo a été victime d’abus sexuels de la part d’un prêtre. Mais impossible pour lui de le poursuivre, ce crime n’ayant pas été dénoncé dans un délai de 5 ans… Après 112.000 signatures et 3 semaines de campagne, il obtient du Congrès argentin la suppression de cette prescription.” (30.12.15)

    http://www.huffingtonpost.fr/benjamin-des-gachons/seize-petitions-qui-ont-change-le-monde-en-2015_b_8894414.html

  49. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Suisse – “Dans le diocèse de Lausanne, Genève et Fribourg, l’année 2015 a été marquée par l’accord conclu en vue d’indemniser les victimes de prêtres. Les finances ne sont pas au beau fixe et, entre la gestion des bâtiments et celle du personnel, des choix difficiles s’annoncent.” (24.12.15)

    http://www.lagruyere.ch/2015/12/%C2%ABce-serait-dur-de-voir-qu%E2%80%99-vend-ou-qu%E2%80%99-d%C3%A9truit-une-chapelle%C2%BB.html

  50. Rodolfo sagt:

    @ Michael Bamberger
    Sie sind ja auch im neuen Jahr ein unermüdlicher Sammler von Skandalgeschichten!
    Damit entlarven Sie, dass “Schein” und “Sein” nicht übereinstimmen.
    Aber ihre Recherchen sind und bleiben “zweischneidig”.
    Sie klären auf und untergraben unser Vertrauen in die Mitmenschen.
    Was also können wir mit solchen Informationen anfangen?
    Wie gehen wir mit ihnen um?
    Vielleicht hilft folgender Ratschlag:
    Verlass Dich nicht allein auf den intellektuellen Gehalt einer Aussage!
    Setze all Deine Sinne ein beim “Empfang” einer Botschaft!
    Wie ist die Körpersprache, die eine verbale Aussage begleitet?
    Wie ist der “Ton”, der ja bekanntlich die Musik ausmacht?
    Spitze die Ohren und nimm den Geruch wahr, wie ein hoch sensibles Pferd!
    Und dann verfügst Du auch noch einen sogenannten “Sechsten Sinn”!
    Dieser Sinn hat sich mit Prägungen und Lebenserfahrungen entwickelt und wird Dich zur gegebenen Zeit alarmieren, oder beruhigen.
    Habe also Vertrauen in Deine Sinne und in Deine Sinnlichkeit.
    Darin eingebunden ergeben auch die rätselhaften Worte ihren für Dich richtigen Sinn.