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Christen missionieren islamische Flüchtlinge

Hugo Stamm am Samstag den 28. November 2015
Dem richtigen Gott nahe: Zeugen Jehovas im Zürcher Hallenstadion. (Bild: Steffen Schmidt/Keystone)

Dem richtigen Gott nahe: Zeugen Jehovas im Zürcher Hallenstadion. (Bild: Steffen Schmidt/Keystone)

Terror, kriegerische Auseinandersetzungen, Vertreibungen, Flüchtlingsströme aus dem Nahen und Mittleren Osten und aus Nordafrika: Die apokalyptischen Warnsignale könnten kaum dramatischer sein. So überrascht es nicht, dass das Endzeitfieber in radikalen esoterischen Gruppen und christlichen Gemeinschaften steigt. Die Johannes-Offenbarung, das letzte Buch der Bibel, kündigt die Vorzeichen der Endzeit mit Schreckensbildern an, die an die aktuelle Weltlage erinnern.

Die Flüchtlingsströme aus den islamischen Ländern lösen bei vielen Freikirchen einen zweiten Reflex aus, den Missionsdrang. Da ihr Verhältnis zum Islam gespalten ist und sie in radikalen Staaten verfolgt werden, sehen sie in der aktuellen Situation ihre grosse Chance: Sie müssen ihr Leben nicht mehr im Feindesland aufs Spiel setzen, sondern können die entwurzelten Flüchtlinge hierzulande abholen, sie betreuen und ihnen Jesus schmackhaft machen.

Tatsächlich glauben viele radikale Christen, die internationalen Konflikte seien ganz im Sinne Gottes, denn nun könnten viele verirrte islamische Seelen vor der anbrechenden Endzeit gerettet und dem richtigen Gott zugeführt werden. Dieser Auftrag, in der Bibel explizit festgehalten, hat in apokalyptischen Zeiten eine besondere Bedeutung.

Besonders auch für Zeugen Jehovas der Wachtturmgesellschaft. Sie sind Missionsprofis und haben ein Merkblatt für ihre Brüder und Schwestern herausgegeben. Dieses enthält klare Anweisungen zur Missionierung von Flüchtlingen. So heisst es unter anderem, man solle vor einer Asylunterkunft mit einem Missionsplakat auf und ab gehen, um Flüchtlinge kennen zu lernen. Sinn und Zweck zeigen sich bei der nächsten Empfehlung: «Am besten kommt man an dem Aufsichtspersonal vorbei, wenn man sagen kann, dass man von einem Bewohner direkt eingeladen sei.» Sind die Zeugen Jehovas erst einmal ins Territorium der Heiden eingedrungen, können sie ihre Missionskünste ungehindert anwenden.

In evangelikalen und charismatischen Freikirchen sind die Meinungen bezüglich der Missionierung von Flüchtlingen gespalten. Die freikirchlich ausgerichtete Zeitschrift «Spektrum» fragte deshalb kürzlich: «Gilt der Missionsbefehl Jesu eigentlich auch für Muslime, die als Flüchtlinge nach Deutschland kommen?» Die meisten Leitungsgremien der evangelischen Kirchen, vergleichbar mit unserer Landeskirche, raten zur Zurückhaltung.

Für viele Freikirchen ist der Missionsauftrag aber ein so zentraler Glaubenspfeiler, dass sie keine Ausnahmen kennen. Viele Gläubige befürchten, sündig zu werden, wenn sie die Rekrutierung von Ungläubigen vernachlässigen.

Schwester Rosmarie Götz, Diakonisse der landeskirchlichen Gemeinschaft «Haus Gotteshilfe» in Berlin, lässt sich von sozialen oder politischen Bedenken nicht beirren und hält stramm an der religiösen Prämisse fest: «Natürlich ist die Missionierung die wichtigste Aufgabe. Wozu sonst schickt uns Gott die Flüchtlinge hierher?», erklärt sie. Solche Haltungen stehen oft am Anfang von religiösen Konflikten. Auch im 21. Jahrhundert.

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166 Kommentare zu “Christen missionieren islamische Flüchtlinge”

  1. Matze sagt:

    Jeder, der seine Ansichten so weiter gibt, dass er von deren Richtigkeit überzeugt ist, missioniert.
    Ob im politischen oder religiösen Bereich oder wo auch immer. Es wäre doch auch schlimm,
    wenn ich von meiner Meinung nicht überzeugt wäre
    DESHALB MISSIONIEREN SIE AUCH, HERR STAMM. Jeder Mensch kann frei entscheiden,
    was er sich anhört.
    Und ausserdem: Seinem Leben auch nach vielen Lebensjahren nochmals eine andere Richtung
    geben ist doch nicht verwerflich.
    Und ausserdem: Nonnen sind katholisch, Diakonissen evangelisch. Beides auf einmal geht nicht.

  2. Eisbär sagt:

    wie geht es denn bei denen Zuhause zu, Herr Gutmensch, sag mirs, du!

    cc Sabatina James/Libnk oben

    “Islamkritikerin und Menschenrechtlerin Sabatina James kommt ursprünglich aus Pakistan und ist ehemalige Muslimin. Sie sollte mit 17 Jahren mit ihrem Cousin zwangsverheiratet werden, doch dies lehnte die junge Frau ab.

    Nachdem sie zum Christentum konvertiert war, forderte ihre Familie ihre Hinrichtung. Seit 2001 ist sie untergetaucht und braucht Personenschutz. Durch die Gründung ihres Vereines Sabatina e. V. setzt sie sich für die Menschenrechte ein. Jederzeit kann man per E-Mail Kontakt aufnehmen.

    Sie glaubt, dass Europa am Ende der christlichen Zivilisation angekommen ist und dass man auf Europas Straßen ein Blutbad erleben wird. Ihre Message ist, die Gewalttätigen zurückzuschicken und die Opfer hierzubehalten. …”

  3. Andreas Müller sagt:

    Soweit ich die religiöse Szene kennen gelernt habe, ist die Missionierung quasi als Pflicht eines guten Christen anzusehen. Und schliesslich will man ja selber sowieso die frohe Botschaft verbreiten. Ergo wird missioniert und zwar immer und überall. In der Schule (Gideon) vor dem Coop (Zeugen Jehovas) im netten fröhlich unbeschwerte Sommerlager (Pfimi), im “öffentlichen“ Kinderhüti für gestresste Eltern beim Weihnachtseinkauf (Adventisten), vor dem Käfigturm in Bern (Brüderverein), und wieder vor dem Coop (Bewegung Plus), an der Haustüre (Mormonen), im Zeitungsbericht über die banale Isolation eines Saales (ICF), auf ca 50 Web- und Facebookseiten (ICF), mit Flyern (FMG), grimmig bärtig dreinblickend (LIES!), Aufdringlich vor dem Puppenmuseum (Scientology), In der Tagesschau Hauptausgabe (Katholische Kirche), zur besten Sendezeit am Samstag Abend (Protestantische Kirche), Am Sonntag Morgen auf Star TV (ICV, Bayless Conley, Missionswerk Karlsruhe, Joyce Mayer, der Club 700), in der Jugendherberge (CEVI), an etwa 1000 Plätzen in der Stadt im Dezember (Heilsarmee), überall in der Nähe von Freikirchen auf Plakaten (Agentur C), auf dem Trottoir und Wänden mit Kreide (EGW), mit einer Kreuzigung! auf dem Barfüsserplatz (FEG), auf Radio Neo (ICF), etwas mehr hardcore und echt Lebensgefährlich in Nigeria (JMEM), in Tel Aviv! (ICF) und so weiter und so fort. Kurze Rede langer Sinn: es wird missioniert was das Zeug hält, also warum sollten Muslime davon verschont bleiben? Das wäre schlicht unlogisch und auch unfair. Denn wir Unreligiösen müssen diese ganze Sülze ja auch andauernd über uns ergehen lassen. Und dabei wundert mich eigentlich vor allem eines: all diese Religiösen und Frommen erzählen mir andauernd wie friedlich sie doch seien – und schlagen sich dann aber mit Inbrunst gegenseitig die Köpfe ein. Kopfschüttel.

  4. Roland K. Moser sagt:

    @ Matze
    28. November 2015 um 06:37
    Nirgends auf der Welt können Kinder frei entscheiden, was sie sich anhören wollen. Sie werden ganz einfach einer Gehirnwäschen unterzogen – Sie werden missioniert.

  5. Rodolfo sagt:

    @ Endlich sehen mal einige “Einheimische” die CHANCEN, die sich aus der Flüchtlings-Welle ergeben!
    Dass das ausgerechnet die Zeugen Jehovas sein müssen, die die Chance packen, deprimiert mich dann aber wieder…

  6. andersen sagt:

    Oh Gott Oh Gott, Herr Müller Schreibt:

    Wir Ungläubigen müssen dieser Sülze ja andauernd über uns ergehen lassen.
    Ich gebe Ihnen sofern Recht, ich plädiere schon lange, dass das Missionieren verboten sein müsste.
    Es ist nicht wichtig, dass eine Kirche oder Verein boomt.

    Das erinnert mich an die Worte von Pfarrer Sieber:

    “En Pfarrer kommt an einen prächtigen Garten vorbei, indem ein Bauer Unkraut jätet.
    “Da haben Gott und Sie schon viel fertig gebracht” meint der Pfarrer.
    *Dann hätten Sie den Garten sehen sollen, als er Gott alleine gehörte” erwidert ihm der Bauer.

    Die Menschenwürde ist nicht zu verdienen, sie ist angeboren.
    Menschen leben aus der Zuversicht, wenn alle Solidarität zeigt, dann werde Europa dieser Chaos mit die Flüchtlinge bewältigen und die Sekten kann somit die Menschen nicht abschleppen.

  7. Kristina sagt:

    @Eisbär 28. November 2015 um 07:05
    Überflutung mit FREMDEN KULTUREN.
    Wenn Ihnen das alles so fremd ist, dann ja dann haben Sie mein herzlichstes Beileid.

  8. Kristina sagt:

    Da hatte ich ja echt Glück. Die freundliche Nonne mit der ich mich im Zug unterhalten hatte machte das ganz anders. Sie riet mir dazu das Spielzeug alle sechs Monate auszuwechseln der Entwicklung wegen.

  9. Rodolfo sagt:

    Ja es ist nicht leicht mit diesen Flüchtlingen, noch dazu aus Islahahaamischen Länderrrn…(Doing, daas Schreckmümpfeliii…uuiiuuu uhuwiii, wuhuwihiwuuhuuwiiihuuuhuuwiiiii, wuhuwihiwuuhuuwiiii…)
    “S Läben isch härt!”
    Das gehört jetzt halt zu unseren heutigen Herausforderungen, mit diesem Flüchtlingsproblem umzugehen und Lösungen zu finden!
    Die haben ja nicht ohne Grund alles hinter sich gelassen und sich auf eine lange, äusserst riskante Reise begeben!
    Oder glauben Sie denn, diese Leute kämen zum Plausch, um Ferien zu machen und etwas Neues kennen zu lernen?
    Nein! Diese Leute sind buchstäblich der Hölle entronnen!
    Und in dieser Hölle explodieren Sprengkörper und wird von Fanatikern irgendwelcher “Lager” auf “Terroristen” geballert mit High-Tech-Präzisionswaffen aus “unseren” Waffenproduktions-Stätten!
    Also kommen Sie mir jetzt nicht mit “Diese Flüchtlinge gefährden unsere Arbeitsplätze”!
    Sie haben diese Arbeitsplätze jahrelang durch korrupte Militärrégimes, die ungefragt in ihrem Namen geschäftet haben, ERHALTEN!
    Aber bitte sehr, dann erschiessen Sie diese Zuflucht suchenden, schwerst Traumatisierten, von Schleppern ausgenommenen und mit ihren Kräften am Ende seienden Menschen vor der Grenze zum vermeintlichen (weil in Wahrheit eiskalt berechnenden) “Paradies” (der Christlichen Nächstenliebe)!
    Ich muss gleich kotzen, wenn ich weiter denke und mich dabei immer mehr in Rage rede…
    Also wieder bremsen und “runter schalten”:
    Der Islam ist verwandt mit dem Christentum und mit dem Judentum.
    Der Islam ist daran, sich zu modernisieren und zu reformieren.
    Haben Sie den Vertreter der Muslime in der Schweiz gestern in der Politdiskussions-Sendung “Arena” gesehen?
    Er hat gesagt, man müsse die Texte im Koran Kontext-bezogen zur damaligen Zeit lesen.
    Die Muslime in der Schweiz verurteilen die abscheulichen Attentate von Islamisten auf der ganzen Welt!
    Auch in der Bibel und insbesondere im Alten Testament stehen Texte, die zur Gewalt und zur Unterdrückung der Frauen auffordern.

    Also, da tut sich doch einiges.
    Aber verlangen Sie doch von diesen Muslimen nicht, dass sie fragwürdige Textpassagen aus dem Koran entfernen!
    Wenn die das zulassen würden, dann könnten sie bald den ganzen Koran weg schmeissen.
    Der Koran ist das “Heilige Buch”. Das Leben ist eine pragmatische Angelegenheit.
    Das Paradies kommt nach dem Tod, und somit sind wir im Leben davor nicht allzu anspruchsvoll.
    Das ist doch das Gleiche, wie gläubige Christen, Juden, Budhisten, Hindus usw. mit ihrer Religion umgehen!
    Ausserdem habe ich heute in der Zeitung gelesen, Ökonomie sei auch eine Religion.
    Und das sagt ein Ökonome!
    Also kriegen wir uns wieder ein und erinnern wir uns wieder mal an den denkwürdigen Spruch eines Kurdischen Einwanderers:
    “Ich richtig, Du falsch.
    Aber Du eine Mensche und ich auch eine Mensche!”

  10. Frederic sagt:

    @Rodolfo 09:21
    Sie kennen sich mit dem Koran sicher besser aus als ich und die meisten hier. Eine Frage die sich mir stellt: Was hat der Prophet Mohamed zum Verhalten bei Problemen wie die von Ihnen geschildert gesagt?
    Wann und wo hat er gesagt: Wenn ihr Probleme habt flieht zu den Christen!
    Nach meinem bescheidenen Wissensstand gibt es eine UMA (Gemeinschaft aller Muslime) und da ist von Mohamed detailliert beschrieben, wie das Verhalten bei solchen Problemen und die Hilfe aussehen soll.
    Es gibt etwa 1.4 Mia. Muslime und einige sind nicht arm.
    Natürlich kann ich verstehen, wenn immer mehr Muslime sehen dass ihnen die UMA nichts nützt, dass die Gemeinschaft der Muslime Ihnen nicht hilft. Die von Mohamed geplante Hilfeleistung unter Muslimen greift nicht.
    Ist das nicht eine Bankrotterklärung des Islam, wenn Millionen von Muslimen zu den Christen und Ungläubigen fliehen müssen?
    Wenn sich einer als Muslime eingestehen muss, dass seine Gemeinschaft nicht funktioniert, kann er sich nicht auch gleich überlegen die Gemeinschaft zu wechseln? Ist das jetzt so ein schlimmer Gedanke?
    Einige tun es und sie haben ihre guten Gründe. Diese werden aber oft von den verbliebenen Muslimen attackiert und am Leben bedroht. Was tun wir (oder die Presse) in diesem Fall? Wir zeigen Verständnis für die Muslime, die konvertierten Christen schützen wir nicht, im besten Fall verachten wir sie.

  11. Rodolfo sagt:

    @ Frederic
    Mohammed konnte den Muslimen doch damals nicht raten, was diese Muslime heute tun sollen.
    Aus dem einfachen Grund, dass er damals noch nicht wissen konnte, wie sich die Umstände bis zum heutigen Tag entwickeln würden!
    Ich weiss auch nicht, was er den Muslimen damals geraten hat.
    Es sind wohl die damals üblichen Anweisungen und Motivationshilfen, die ein “Häuptling” und “Feldherr” seinen Leuten und Kämpfern gab.
    Diese Anweisungen sind historisch sicher interessant, aber für den heutigen, modernen Kontext höchstwahrscheinlich ähnlich unbrauchbar, wie die Anweisungen anderer “Führer”, die heute aus der Mode gekommen sind und deshalb mehr lächerlich, als furchteinflössend und Respekt erheischend auf uns wirken.
    Meinen Sie denn, für einen modernen Muslim sei das nicht so?
    Natürlich gibt es auch Leute aus ländlich-abgelegenen Gegenden, auf die altmodische Polteris und vollbärtige “Patrons” grossen Eindruck machen.
    Aber ist das denn bei uns nicht genau so?
    Auf mich wirken diese Flüchtlinge aus Syrien immer ausgesprochen herzlich und sympatisch!
    Das ist “nur” der erste Eindruck.
    Vielleicht ist es sogar “Liebe auf den ersten Blick”?
    Die nächsten Blicke und Erfahrungen werden es zeigen!

  12. Frederic sagt:

    @ Rodolfo 09:21
    “Der Islam ist daran, sich zu modernisieren und zu reformieren”
    Ist das jetzt Stand 1970 oder 2015?
    Schauen Sie sich mal ein paar Fotos aus islamischen Ländern mit Einheimischen von 1970 an und vergleichen Sie diese Bilder mit 2015.
    In der Tat, die Modernisierung ist kaum zu übersehen. Ironie aus!

  13. Frederic sagt:

    @ Rodolfo
    Den Islam sehe ich etwas anders als Sie.
    Der Koran ist eine detaillierte Beschreibung einer idealen Gemeinschaft und klaren Regeln dazu. Diese Gemeinschaft umfasst mittlerweile 1.4 Mia. Menschen und ist deshalb gross genug in dieser Gesellschaft diese Ideale auch autark zu leben.
    Die Regeln im Koran sind so detailliert und klar, da gibt es nichts mehr zu deuten und zu definieren.

  14. Hannes Müller sagt:

    Wenn ich als Atheist die Grundbotschaft der verschiedenen Doktrinen ansehe, dann sind mir die Christen lieber. Die haben wenigstens die Goldene Regel als Handlungsanweisung.

  15. Dieter Neth sagt:

    Ich habe immer ein wenig Mühe mit Missionieren. In jeglichem Zusammenhang! Etwa Sport, Politik, Essgewohnheiten, Wissenschaft(!) Philosophie. Und eben auch Religion. Ueber alles rede ich sehr gern und erfahre durchaus auch gern Neues, etwa von Mormonen und Zeugen Jehovas. Aber nicht immer. Und meine Ansicht werde ich nicht so schnell ändern, nur weil einer mir irgendwelche Höllen heissmachen will. Mehr gibts dazu nicht zu sagen. Wer missionieren will, tue das durch sein Vorbild.

  16. Rodolfo sagt:

    @ Frederic
    Regeln sind dazu, gebrochen zu werden…
    Ich hatte Kontakt mit jungen Migranten aus dem Maghreb.
    Sie waren nicht sehr begeistert von den rigiden Regeln in ihren Herkunftsländern, fühlten sich aber auch mit ihrer Kultur, insbesondere Mit der Arabischen Musik!
    In einer Weltmusik-Disco kreuzten sie regelmässig in einer Gruppe auf und gingen dann richtig aus sich heraus, wenn ihre Arabische Musik aufgelegt wurde. Es kam auch zu Liebschaften mit “einheimischen” Frauen.
    Da sie unter grossem Druck standen, zu Heirat “aufzugleisen” um die Niederlassung zu erreichen, schwärmten sie manchmal regelrecht aus, und einige “umschwärmte”, emanzipierte Frauen fühlten sich dadurch belästigt.
    Dass Missverhältnis zwischen Männern und Frauen kippte schliesslich zu Ungunsten der Männer, da immer mehr Frauen der Veranstaltung fern blieben.
    Andererseits lernte ich auch einen jungen Marokkaner kennen, der von einigen Frauen regelrecht verschaukelt und als Liebhaber gerade recht kam, aber für mehr nicht. Dieser Marokaner hat dann noch eine zu ihm passende Frau gefunden.
    Da er Elektro-Ingenhieur studiert hatte, arbeitet er heute in der Informatik und hat zusammen mit seiner sehr selbstbewussten, bodenständigen Frau zwei herzige Kinder.
    Die Islamische Welt ist -wie Sie richtig gesagt haben- riesengross und entsprechend gross ist auch die Vielfalt an Lebensformen und Kulturen im Islamisch geprägten Kulturraum.
    Wenn wir verstehen wollen, dann müssen wir uns auf Muslime einlassen und vorgefasste Meinungen beiseite stellen.
    Wenn wir eh schon alles wissen, ja dann können wir und natürlich selbstgerecht ins Schneckenhaus zurück ziehen,
    wie “Hans im Schnäggeloch”.

  17. Rodolfo sagt:

    Sie waren nicht sehr begeistert von den rigiden Regeln in ihren Herkunftsländern, fühlten sich aber auch mit ihrer Kultur, insbesondere Mit der Arabischen Musik VERBUNDEN!

  18. Roland K. Moser sagt:

    @ Frederic
    28. November 2015 um 10:36
    Vor allem wie die Nicht-Muslime zu behandeln sind, ist auch detailliert geregelt, nicht nur im Koran, sondern auch den Haddhithen.

  19. Roland K. Moser sagt:

    @ Rodolfo
    28. November 2015 um 11:46
    Multi-Kulti hat noch nirgends funktioniert.

  20. Rodolfo sagt:

    © Roland K. Moser
    Wenn Sie das sagen, dann sprechen Sie da aus Erfahrung?
    Ich spreche aus Erfahrung und kann sagen: Einfach ist es nicht, aber es geht!
    Wie alles hat auch “MultiKulti Vor- und Nachteile.
    Woher nehmen gewisse Leute eigentlich immer diesen Anspruch, es “einfach” zu haben?
    War es denn jemals “einfach”?…
    Tatsache ist: Erst die Herausforderungen bringen uns weiter und bewegen den Geist.
    Natürlich gibt es Leute, die immer alles gleich machen wollen bis dass der Tod sie mal was anderes machen lässt, nämlich gar nichts mehr. Dann bleiben Sie meinetwegen so beschränkt, wie Sie anscheinend sind und beschränken Sie sich weiter!

  21. Rodolfo sagt:

    @ Eisbär
    Die soziale Kälte in Deutschland tut Ihnen nicht anscheinend gar nicht gut.
    Anstatt gegen “Gottes Willen” anzukämpfen, auf das schlechte Wetter zu schimpfen und eine Sandburg ausgerechnet dort bauen zu wollen, wo die Wellen vom Meer her kommend auf den Strand schlagen, könnten Sie doch auch versuchen, “das Beste draus zu machen”?
    Die SchweizerInnen seien WeltmeisterInnen im heiraten von “ExotInnen”, habe ich neulich gelesen.
    Dass dem so ist, sehe ich täglich mit Freuden draussen auf der Strasse:
    Da laufen kunterbunt wunderschöne Menschen herum, die aus aller Welt kommen könnten, aber sehr wahrscheinlich “Einheimische” sind.
    Im Bus höre ich die verschiedensten Sprachen, wenn nicht gerade die mir nur allzu bekannte Totenstille herrscht.
    Babylonische Sprach-Verwirrung?
    Vergessen wir nicht: Wir alle haben eine gemeinsame Sprache: die Musik!
    Musik ist die Sprache der Gefühle. Alle verstehen sie!
    Wer keine Musik hören will, ist entweder ein Islamist, oder ein sonstwie schlechter Mensch.
    Ich selbst hatte über ein Jahr keinen Zugang mehr zu meinen Gefühlen und damit auch zur Musik.
    Es war, als wäre ich lebend tot.
    Und als solchen lebend Toten nahmen mich die anderen Menschen auch nicht mehr wahr.
    Sie schauten durch mich hindurch. Ich dachte (unter Medikamenten-Einfluss), ich sei wohl der Teufel.
    Können Sie sich vorstellen, wie grauenhaft dieser Zustand war?
    Wenn Sie mal so etwas durchmachen müssen, -was ich Ihnen nicht wünsche- dann werden Sie sich wie neu gebohren fühlen, wenn die Gefühle und die Musik wieder da sind!
    Seitdem ich beinahe gestorben bin, weiss ich, wie wunderbar das “Leben” ist und geniesse jeden weiteren Tag!
    Und so, wie ich das Leben liebe, liebe ich diejenigen, die am leben sind.
    Den Flüchtlingen, die der Hölle entronnen sind, wird es wohl ebenso gehen…

  22. Rodolfo sagt:

    Ich bin jetzt so weit, eine “Religiöse Theorie” zu formulieren:
    Das “Teuflische” existiert dort, wo die Gefühle (und damit auch das Mitgefühl) ausgeschaltet werden durch einen dominanten Geist.
    Ausdruck von Gefühllosigkeit sind ideologische Sturheit und das Fehlen von “Musik” (und Musikgehör) im weitesten Sinne.
    Die Befreiung der Gefühle erneuert den Zugang zum “Göttlichen”, und die “Seele” feiert ihre Wiedergeburt.
    Kein einziger Mensch ist verloren!
    Alle können gerettet werden, wenn sie es zulassen.

  23. Eisblume sagt:

    Sorry: Sie heißt Astrid Freudenstein. CSU Oh, l what peinlich. (Freudenberg war einst unser Aktmodell :-))

  24. Eisblume sagt:

    so..ich kann definitiv nichts mehr mit diesem Blog anfangen! Ich wünschen Ihnen alles Gute! Diese Glattstreichereien habe ich SATT!
    Herr Stamm! Sie sollten restlos gar nichts mehr von mir hier übrig lassen!

  25. Häfliger sagt:

    Apokalyptische Warnsignale gibt es , seit es unsere Erde gibt – seit dem Urknall gibt es sie – der Urknall war bereits eine Apokalypse : es knallte !! und : es ward Licht!
    Dann starben die Dynosaurier aus – plötzlich waren sie verschwunden –
    Die ersten Menschen im Paradies , glücklich und friedlich genossen sie ihr Dasein : GOTT spazierte im Garten der Menschen ( Gott war der Freund der Menschen ) da kam die Schlange – ein apokalyptisches Warnsignal , gut getarnt als Glücksbringerin – die Menschen glaubten der Schlange und mit dem ” neuen Glück ” kam das Unglück!
    Nun sind wir mittendrin, in diesem Glück \ Unglück – Dasein!
    Es gilt, zuversichtlich zu sein, den Mut nicht zu verlieren und den Glauben in das Gute im Leben zu stärken-
    die Flüchtlinge können den Schweizern dabei helfen !
    Es gibt immer eine Lösung für die Probleme , auch OHNE Gewalt! Lassen wir unsere Hirnzellen rotieren…..

  26. Rodolfo sagt:

    @ Eisblume
    Da erblüht doch tatsächlich im Eis wie durch ein Wunder eine Blume, und dann wollen Sie plötzlich selber der Frost sein, der diese Blume zum Gefrieren und damit zum Absterben bringen will?
    Etwas in Ihnen ist wie dieser eisige Frost.
    Dieses verinnerlichte “Etwas” fordert Hugo Stamm sogar auf, Ihren eigenen Beitrag zu löschen!

    Glauben Sie mir doch!
    Sie sind diese Blume!

  27. Gabriel Müller sagt:

    Warum ins Ausland schweifen? In der Schweiz sind Evangelikale nicht nur auf Missionierung, sondern auch aktiv, den hier lebenden Muslimen das Leben schwer zu machen. Der Leiter des Aseba-Missionierungswerkes ist seit langem Mitglied jenes Komitees, das uns das diskriminierende Minarettverbot eingebrockt hat und nun auch noch ein Burkaverbot durchsetzen will. Und auch: Das evangelikale Politikgrüppchen EDU war bei den Nationalratswahlen im Kanton Zürich mit einer Liste “Stopp Islamiserung” am Start, zum Glück erfolglos.

  28. Andreas Müller sagt:

    @Häfliger
    Das mit dem Urknall haben sie gründlich missverstanden. Damit es knallen kann, braucht es ein Medium dass Schallwellen übertragen kann. Sie werden sicher mit mir einig gehen, dass es zum Zeitpunkt des “Urknalls“ weder ein Medium noch Schallwellen, ergo keinen Knall gab. Die Physiker sprechen deshalb auch nicht vom Big Bang, sondern von einem hot dense state des Universums. Von sprechenden Schlangen im Paradies wollen wir doch absehen…

  29. H. bosshard sagt:

    Könnte eine erfolgreiche Missionierung nicht auch als wichtigen Integrationsschritt positiv gesehen werden?

  30. Pasionaria sagt:

    H. bosshard:
    um 03:04h
    “Könnte eine erfolgreiche Missionierung nicht auch als wichtigen Integrationsschritt positiv gesehen werden?
    Mit dieser leider naiven Aussage befinden Sie sich auf dem falschen Dampfer.
    Zuerst muesste sich die sog. christlich motivierte humanitaere Hilfe von Missionierung abgrenzen, umnd zwar deutlich. Bereits dies findet leider niemals statt.
    Die Erfahrungen sprechen da leider eine ganz deutliche Sprache, indem Katastrophen-Opfer durch dieses Missionieren zu Objekten der Hilfe degradiert werden. Es gibt unzaehlige Beispiele, spontan kommt mir Haiti in den Sinn; aber auch bei Erdbebenkatastrophen in Chile u.v.m. kamen die verschiedensten Christenvereine zu Hunderten, unter dem Deckmantel der Hilfe, um zu missionieren. Einfach nur abstossed – disgusting.

    Oder meinen Sie am Ende Integration in die quere Welt der Religionen?

  31. andersen sagt:

    Nun, was in Chile passiert ist, ist ein Erdbebenkatastrophe. In Haiti auch, wo die Scientologen auftauchte um die Menschen zu rekrutieren.
    Die Freidenker hat für seinem Mission tausende von, Franken ausgegeben um die Leute zu bewegen aus der Kirche auszutreten.
    Für mich ist es ein Bevormundung.
    Die Freidenker nagen nicht am Hungertuch, wo “si Dach isch dr Himmel vo Züri”.

    Es gibt noch viele Menschen, die am Rande lebt, es gibt auch in der Schweiz noch tausende Obdachlose.
    Wie es in einem der reichsten Länder von der Welt aussieht, erfahren Sie auf:
    http://www.schwarzerpeter.ch

  32. andersen sagt:

    @Häfliger

    Weihnachten ist immer wie ein Revolution, in dieser Zeit bekommen die Menschen der Zugang wieder zur die eigene Gefühle.
    Weil in der Weihnachtgeschichte wird der Gott Mensch.
    Man fragt: Kann eine Kirche Kirche sein, ohne den Einsatz für andere?

    Nein. Kirche ist immer für andere da.
    Die Menschen bei uns müssen Brot und Liebe erhalten.

  33. Rodolfo sagt:

    Meine Quintessenz nach 30 Jahren “Kulturkampf” ist folgende:
    Eine Missionierung (Umerziehung) von Erwachsenen ist grundsätzlich nicht möglich, oberflächliche Annäherungen sind aber sehr wohl möglich.
    Es ist ja nicht so, dass wir mit dem Altern vollkommen unbeweglich werden und die Kindliche Fähigkeit zur Imitation gänzlich verlieren würden. Aber diesen Fähigkeiten steht eine starke reaktionäre Kraft entgegen: die Identität.
    Eine Identität entsteht durch Imitation und Prägung sofort nach der Geburt.
    Die scheinbar übermächtigen Erwachsenen können uns in dieser Phase mit ihren Ein- und Übergriffen, sowie mit ihren “Meinungen” sozusagen den Stempel aufdrücken.
    Dabei manipulieren sie uns ohne böse Absicht, indem sie ihre Wünsche für sich selbst auf uns (ihre Sprösslinge) übertragen.
    Als Kinder hinterfragen wir die Dinge nicht. Wir nehmen sie einfach so hin, wie sie sind.
    Wir haben somit die angeborene Fähigleit, uns an die lokalen Bedingungen anzupassen.
    Diese Fähigkeit kann sogar dazu führen, dass wir Glücksgefühle mit Erfahrungen von Gewalt und Misshandlung koppeln!
    Der Selbstschutz unseres Organismus gerät so in die Falle der Perversion.
    Aus dieser Falle gibt es eigentlich kein Entweichen mehr, wenn die Prägungsphase abgeschlossen ist.
    Hier stellt sich die Frage, ob eine solche “Heilung” überhaupt wünschbar ist.
    Da die Umstände nicht ideal sind und niemals ideal sein werden, würden wir als “ideale Individuen” wahrscheinlich noch mehr leiden daran, dass diese allgemeinen Umstände nicht ideal sind.
    Wieder einmal beisst sich die “weisse Katze” in den eigenen Schwanz…
    Heute habe ich im Tages Anzeiger Magazin einen Artikel über das Phänomen “Islamischer Staat” gelesen.
    Der Autor dieses Artikels wundert sich darüber, dass die Organisation in ihrem “asymetrischen Krieg” eigentlich alles falsch macht, bei dem, was man bisher als Voraussetzungen für einen erfolgreichen “asymetrischen Krieg” gehalten hat.
    Selbst der Al Quaida gehen die Brutalitäten des IS zu weit…
    Beim Lesen des Textes ist mir wieder dieser Ethnologische Forschungsbericht von einem Filipino in den Sinn gekommen, der längere Zeit in einem Slum gelebt und “teilnehmend beobachtet” hat, was sich da abgespielt hat.
    Unter anderem, wie der sozialen Kontrolle durch tratschende Frauen, beobachtete er, wie Gangmitglieder ihre Aufenthalte in Gefängnissen wie Trophäen sammelten und damit angaben.
    Das führte zur verstörenden Frage, wie bei solchen Gang-stern das Recht durchzusetzen sei.
    Gewalt und Repression führte bei solchen Leuten zum Gegenteil, da ihr Ansehen in ihren Kriminellen Kreisen durch solche Bestrafungen sogar noch stieg!
    Was da im Kleinen abläuft, scheint auch im Grossen abzulaufen:
    Menschen, die als Kinder in einem brutalisierten und emotional verwarlosten Millieu aufwachsen, immitieren offenbar die sie umgebende Brutalität und emotionale Leere. Sie koppeln in einem natürlichen Selbstschutz ihre Glücksempfindungen mit diesen äusseren Bedingungen und kehren damit in einer Perversion die “Werte” um.
    Nur so ist es zu erklären, dass die abscheulichen Propaganda-Videos des IS auf solche Menschen anziehend und verlockend wirken können.
    Jeder einigermassen normal funktionierende Mensch würde die Finger von diesen Videos lassen und einen weiten Bogen um diese Brutalo-Sekte machen. Nicht so der “Perverse”!
    Der “Islamische Staat” ist aber tatsächlich nur “die Spitze des Eisbergs”.
    Alle Sekten und Extremistischen Organisationen arbeiten mit solchen Perversionen und nutzen sie, indem sie Perversionen inszenieren, mit denen sie die Perversen anwerben und “integrieren”.
    Noch vor nicht so langer Zeit war es üblich, dass Autoritätspersonen die Prügelstrafe anwendeten.
    Mir hat mal einer erzählt, er sei in einem Bauerndorf aufgewachsen.
    Die Bauern seien unzufrieden gewesen mit dem Dorfschul-Lehrer gewesen und hätten von diesem verlangt, dass er die Kinder mehr schlage…
    Adolf Hittler sei von seinem Vater jeweils geprügelt worden, mit einem Gürtel.
    Adolf Hittler triumpfierte über seinen Vater, indem er die Zähne zusammen biss undkeine Schreie von sich gab.
    So wurde er abgehärtet und hart.
    Was dann geschah, ist uns allen bekannt…

  34. Ueli sagt:

    @Rodolfo
    Ein ewiger Kreislauf von Gewalt – ist doch schon zum kotzen. Um Menschen permanent zu frustrieren braucht es aber nicht einmal schlagende Eltern, Gangs und Kindheitstraumatas. Es genügt mangelnde Bewegung, Halbbildung, Konkurrenzdenken, geistige und physische Einsamkeit, Pseudokompensation durch Konsum und Status, Identifikation mit dem Angreifer……

  35. Rodolfo sagt:

    Übrigens folge ich gerade den Spuren der Griechischen Sängerin Glykeria auf i-Tunes und habe dabei entdeckt, dass sie auch auf Hebräisch singt und mit ihren Liedern für den Israelischen- und den Weltmarkt produziert.

  36. Rodolfo sagt:

    @ Ueli
    Ja, darüber kann ich moralisiedernd mich empören und die Hände verwerfen.
    Das ist auch wichtig end entlastend, solche Gefühle los zu werden.
    Ich erkläre es mir auch mit den “Todeskräften”, die wirken müssen, damit die “Lebenskräfte” wirken können.
    Im entscheidenden Moment muss ich mich entscheiden, ob ich mich richtig gegen das Sterben wehren möchte und leben will, oder ob ich zu schwach bin, den Todeskräften etwas entgegen zu setzen.
    Wenn ich leben will, muss ich den “Balast” abwerfen, der mich in die Tiefe zieht, auch wenn es mir schwer fällt, mich von meinem Besitz und meinen Gewohnheiten zu trennen.
    Aber auch das “Aufgeben” ist eine Option.
    Manchmal ist es realistischer, sich ins Unabänderliche zu fügen…
    Und manchmal ist der Unterschied, auf welche Seite die Waage kippt, das berühmte “Zünglein an der Waage”, wobei ein Zünglein ja nur misst…
    Auf das Gewicht kommt es an!

  37. Häfliger sagt:

    @ Andreas Müller

    Danke für die Infos! ( schade : kein big bang ! )
    Ich freue mich auf die neuen Fotos der Nasa –

    @ Andersen

    Ich sehe es auch so! – nuts to ideals , take the facts –

  38. Raess Rolf sagt:

    @Rodolfo:
    Möchten Sie das nächste Mal nicht lieber den Platz des Autoren Hugo Stamm einnehmen? Anstatt die Leser zuzumüllen…

  39. Rodolfo sagt:

    @ Raess Rolf
    Soso dass war also alles nur Müll…
    Und was ist Ihr Beitrag?
    Zu sagen, dass meine Beiträge Müll waren?
    Sie sind ein Nörgeler.

  40. andersen sagt:

    Rodolfo

    Jeder Autor füllt sich wie er Schwanger ist und erst mit der Buch wird sein “Kind” geboren.
    Weil es ist in uns eine Liebe drinnen, die man mit andere teilen wollen.
    Das erfüllt der Mensch.
    Wenn der Mensch auch älter ist, kann er nicht so viele Bäume rausreissen, sondern welche noch Pflanzen.
    Lass Dich nicht von dumme Sprüche abhalten.

  41. Pan Tau sagt:

    Oneironaut – heureka! Traumseefahrer nach wiki, also so eine Mittelmeerrundfahrt mit Odysseus im eigenen Unterbewusstsein, also jeden Abend vor dem Einschlafen das Elektroenzephalometer einschalten und dann am nächsten Morgen das Hypnogramm auswerten – den Traum muss ich mir erfüllen! Die Psychopathologie meines Traumlebens entdecken!
    🙂
    @Spiritualist343
    Ähm, mit Verlaub: Glauben Sie nicht, dass jeder und jeder, der oder die träumt, darüber ein paar Gedanken verliert, was jetzt und wieso – vorausgesetzt er erinnert sich beim Aufwachen daran?

  42. Pan Tau sagt:

    I.Ü. ein armes Kind da, auf dem Bild, das den Impulstext illustriert: Da drückt es sich doch mit dem echten Ohr fest an Mutters Brust und auf der Stirn lässt sich ein verräterisches Runzeln beobachten, das seine eigenen Töne geradezu antizipiert …
    … dann bitzeli in die Knie gehen und auf und ab hüpfeln – und lächelnd ruhig weitersingen.
    Jedes Geschrei geht vorüber.

  43. Pan Tau sagt:

    Also ich würde das jetzt meinem Kind nicht antun. Jedenfalls nicht bis es selbst fähig ist, am Gottesdienst teilzuhaben.

  44. Blanche Wu sagt:

    Das Evangelium lehrt einen wenigstens einander zu vergeben! Und an der Vergebung hapert es an allen Ecken und Enden. Angefangen bei Streitereien in der Familie, wo Kinder mit Eltern 10 Jahre kein Wort mehr wechseln, dann bei unterschiedlichen Kulturen, etc.
    Vergebt einander und liebt (resp. respektiert) euch. Ich nehme gerne eine Religion an welche Vergebung lehrt und zwar unter allen Menschen (Gläubige, Ungläubige, wie auch immer) als Religionen welche nur ihre Gläubigen beschützen.

    Ach ja und solange wir einander nicht vergeben können, solange wir so rasch aufbrausen (auch in der Familie, etc.), solange wird es auch nie Frieden geben.

    Es gibt auch nichts befreiendes als einem Feind vergeben zu können. Beide sind danach erleichtert und oft fliessen sogar Tränen.

  45. santiago matamo..junior sagt:

    Herr Stamm, immer wieder wundern wir Gastgeber uns, warum die Gläubigen, in concreto “islamische Flüchtlinge” in die Länder der Ungläubigen ziehen, und nicht in eins der 53 islamisch dominierten Länder, Länder der Gläubigen. Im Koran steht doch klar, dass die Gläubigen sich die Ungläubigen nicht zu Freunden, geschweige denn zu Gastgeberm machen sollen.
    Hat das mit der bei Religiösen nicht verhandenen Logik zu tun?

  46. Pasionaria sagt:

    santiago matamo..junior
    was fuer ein ungeschickter Name (erneut) – ein ‘s’ mehr und es heisst: matamos (lasst uns toeten/niedermetzeln!) Zufall?

    Nicht erfuellte Ansprueche an die sog. martell’sche christliche Naechstenliebe und freidenkerischer Selbstverstaendlichkeiten:
    – nicht Nachkommen einer Wette, auch Angebot betitelt, was ebenso als Bruder der Luege gilt!
    – dem in Not befindlichen Mitmenschen Hilfe gewaehren, UNABHAENGIG seiner Religion, seines Geschlechts etc.
    Steht in der Bibel nicht etwas entsprechendes (Rabbi?)

    Fazit: zuerst reize man die christliche Naechstenliebe aus, bevor man andere Glaubensgemeinschaften dahingehend (zurecht) an den Pranger stellt

  47. Solange sagt:

    @Pasionaria

    Die Pünktchen stehen nicht einfach für ein “s”, sondern für “ros”. Klein Karlchen lebt mit seinem neuen Nick wieder mal seine blutrünstigen Fantasien.

  48. andersen sagt:

    Es ist gut, wenn der youcat Jungenbibel in der Kritik gekommen ist.
    Dogmen wird in dieser Bewegung nicht diskutiert, sondern gelebt.
    Und es ist ein unseriöse Bewegung und man soll nicht aus eine Religion ein Ideologie machen.
    Der alte Bibel berichtet von Geschichten, die von 2000 Jahren passiert und das hat mit der 21.Jahrhundert nichts zu tun.

  49. This is the end sagt:

    Frederic: “Einzig das Problem mit den Anhängern Mohameds gabes vor 2000 Jahren noch nicht.”

    Ja klar. Aber den “Dienern”, den “Ministern” unserer Gesellschaft (jeglicher) geht und ging es ja nie darum unsere Probleme zu verringern, sondern eben diese auszuweiten, damit man den Pöbel weiterhin und verstärkt ausweiden kann. Der moderne Herrscher will alles oder nichts. Er wird alles bekommen und im nichts enden. Wie wir alle im nichts enden deswegen. Traurig, aber wahr.

  50. santiago matam....junior sagt:

    @Pasionaria
    @Solange
    Ich erinnere mich nicht, Sie angeschrieben zu haben, trotzdem antworten Sie ausführlich und verständlich warum die Gläubigen (euphemistisch “islamische Flüchtlinge”) in grosser Zahl die christliche Nächstenliebe der Ungläubigen mit den Füssen einfordern.
    Uebrigens wird Santiago Matamoros seit Jahren von Tausenden Ungläubigen mit den Füssen besucht und dann in Santiago di Compostela verehrt. Im Unterschied zu den Gläubigen bezahlen die Ungläubigen ihre Pilgerfahrtkosten selber. Kann Ihnen diese entbehrungsreiche Fahrt sehr empfehlen, Sie können dann mal Abstand von H.Stamms Blog erlangen und diese Pause geniessen.