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Kehrseite der euphorischen religiösen Gefühle

Hugo Stamm am Samstag den 18. Juli 2015
Foto: Awakening Europe

Signal Gottes und Ausdruck seiner Nähe: Emotionen an einem freikirchlichen Kongress in Nürnberg. Foto: Awakening Europe

Menschen sehnen sich seit je nach starken Gefühlen, viele machen förmlich Jagd nach ihnen. Was im ersten Moment negativ klingen mag, macht aus psychologischer Sicht durchaus Sinn. Grosse Emotionen lassen uns lebendig fühlen und spenden Lebensenergie.

Unsere Vorahnen hatten ähnliche Bedürfnisse, ihre besonderen Emotionen beschränkten sich aber meist auf Liebe und Sexualität. Heute bietet uns die Erlebnisindustrie eine grosse Vielfalt von Angeboten, die eine Adrenalindusche auslösen.

Die wohl stärksten Gefühle können religiöse Rituale bewirken. Euphorie und Ekstase sind in radikalen Gemeinschaften keine Seltenheit, ausgelöst von Hoffnung, Sehnsucht und massensuggestiven Elementen. Gottesdienste in den Landeskirchen lösen hingegen keine euphorischen Gefühle aus. Die Rituale sind bedächtig und frei von Überraschungen. Es überrascht deshalb nicht, dass vorwiegend ältere Menschen in der Kirche anzutreffen sind.

Anders in vielen Sekten und radikalen Glaubensgemeinschaften, die virtuos auf der Klaviatur der starken Emotionen spielen. Bei Gottesdiensten in charismatischen Freikirchen entladen sich regelmässig emotionale Gewitter. Die intensiven Gefühle interpretieren sie gern als Signal Gottes und Ausdruck seiner Nähe. Was psychologisch und hirnphysiologisch erklärbar ist, werten sie als religiöses Phänomen.

Gläubige, die von ihren Emotionen mitgerissen werden, zahlen aber oft einen hohen Preis. Um religiöse Gefühle ungestört ekstatisch ausleben zu können, muss man den Kopf an der Garderobe der Kirche, des Tempels oder des Meditationszentrums abgeben. Vernunft und Verstand wären Spielverderber. Wer die Rituale mit einem kritischen Geist verfolgt, verfällt nicht in eine Euphorie, weil er Widersprüche wahrnimmt, wie sie in solchen Gemeinschaften immer wieder auftreten. Es braucht oft eine emotionale Regression, um sich bedingungslos der suggestiven Atmosphäre hinzugeben.

Ein Beispiel dafür ist der Kongress Awakening Europe (Europa wacht auf) vom vergangenen Wochenende in Nürnberg, an dem 25’000 freikirchlich-charismatische Christen teilnahmen. Die Berichte dazu sind geprägt von überwältigenden Emotionen. Noch nie habe es einen so grossen Hunger nach dem Evangelium gegeben, sagten die Veranstalter. Tausende von Menschen hätten ihr Leben Jesus gegeben. Die Vision, dass sich das Evangelium wie ein Feuer von Nürnberg über ganz Europa ausbreite, scheine sich zu erfüllen. Der Kongress wird als der Start für eine neue Jesusbewegung in Europa gepriesen. Das brennende Herz für Jesus dürfe nicht wieder erkalten, forderte eine Referentin. Die Christen in Europa sollen sich wach küssen lassen von Gott.

Würde ein Pfarrer einer Landeskirche solche Sätze und Bilder in seine Predigt einbauen, würden die Gläubigen den Kopf schütteln. In radikalen Glaubensgemeinschaften sind sie hingegen Teil des Systems.

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422 Kommentare zu “Kehrseite der euphorischen religiösen Gefühle”

  1. Rolf Müller sagt:

    @ Solange
    Danke für Ihre Berichtigungen zu meinem Text.
    Gerade gestern bin ich auch darauf aufmerksam geworden, dass der Wahabismus ja in Saudiarabien zur Staatsdoktrin gehört.
    Von einem “gemässigten Islam” kann also tatsächlich keine Rede sein!
    Ich bin da wohl einem freundlichen, Bartlosen, jungen Mann, der an einem Informations-Stand gratis Broschüren und den Koran der “Wähäbiiä” verteilte, auf den Leim gekrochen.
    Sie machten auch Werbung für ihre Gottedienste in einer Moschee im Thurgau und in einer Moschee in Zürich (mit erinem kleinen Minarett).
    Er betonte, wie gemässigt sie von den “Wähäbiiää” seien und distanzierte sich ausdrücklich vom Islamistischen Terrorismus.

    Wegen meinem Kurdischen Zimmergenossen in einer WG (mit zur Hälfte Bagwan-Anhängern), kam ich etwas damals vor vielen Jahren mit der PKK in Kontakt.
    So war ich mit ihm zusammen am Kurdischen Fest “Newroz”.
    In der Alternativbeiz in unserer Stadtt hockten wir regelmässig mit Kurdischen Asylbewerbern zusammen.
    Abdullah Oecalan wurdeund wird von den Kurden als Vaterfigur und Führer im Befreihungskampf gegen die Unterdrückung durch den Türkischen Zentralstaat (früher war die Kurdische Sprache an den Schulen verboten!) verehrt.
    Die gefallenen Kämpfer der PKK werden ebenfalls als Märtyrer verehrt.
    PKK bedeutet “Partia Kerkere Kurdistan”, also übersetzt: “Arbeiter Partei Kurdistans”.
    Sie war an Linken Demos, an Friedensmärschen und an 1.Mai-Kundgebungen war die PKK immer prominent und lautstark vertreten.
    Wie es heute ist, weiss ich nicht, war schon länger an keinem 1.Mai und an keiner linken Demo mehr mit dabei.)
    Auch beklagten sich Kurden damals hinter vorgehaltener Hand, sie würden gezwungen, die PKK finanziell zu unterstützen.
    Ich hatte gegenüber dieser PKK auch immer etwas mulmige Gefühle, aber sie war eben auch ein militanter Teil des Kurdischen Kampfes um Autonomie.
    Militär ist immer mir grundsätzlich immer unsympatisch, aber unter gewissen Verhältnissen geht es im politischen Kampf nicht ohne einen “bewaffneten Arm”, leider.
    Wichtig ist, dass diese “militärische Faust” nur zuschlägt, wenn es wirklich nicht mehr anders geht!
    Friedensgespräche sind einer Eskalation immer vor zu ziehen.
    So wie’s aussieht, hat sich nun aber die Türkische AKP unter der Führung von Ergogan für eine Strategie der Gewalt-Eskalation entschieden.
    Mir graut vor den Kosequenzen!
    Die Türkei fällt zurück in eine Militärdiktatur und kann eine “Europäische Perspektive” für sehr lange Zeit vergessen!
    Der Islamische Staat erstarkt von neuem und weitet die Gebiete seiner Terrorherrschaft wieder aus…
    Die Kurden werden “in die Zange” genommen vom brutalen “Islamischen Staat” und von der hinterlistigen “Türkisch Islamistischen Demokratur”.
    Alle Konfliktparteien radikalisieren sich in einem “Strudel der Gewalt”.
    Der Flüchtlingsstrom aus dieser Region schwillt an.
    Die Militärischen Konflikte um Erdöl und Rohstoffe sind aber nur der Anfang von dem, was noch kommen wird!
    Die Folgen der Klimaerwärmung sind bereits nicht mehr zu vermeiden!
    Zur Zeit werden erste Südsee-Inseln und einige Eskimo-Gemeinschaften evakuiert.
    Wenn aber einmal das dicht bevölkerte Bangla Desh und erste grössere Küstengebiete “Land unter” melden, dann werden sich hunderte von Millionen Flüchtlingen in Bewegung setzen…
    Wir tun also gut daran, den Umgang mit Flüchtlingen jetzt einzuüben, indem wir für sie Kost, Logie und Beschäftigung organisieren, so lange wir das noch einigermassen geordnet tun können.
    Dann werden wir auch vorbereitet sein, wenn die wirklichen Menschenmassen kommen!
    Die Klimaerwärmung wird möglicherweise auch dazu führen, dass heute lebensfeindliche Halbwüsten fruchtbar werden.
    In diese Gebiete können die Heimatlos gewordenen Flüchtlinge umgesiedelt werden.
    Eine Rückführung in die Herkunftsländer wird nur möglich sein, wenn die undurchsichtigen Machtspiele der Militärs aufhören, indem eine gut informierte, demokratische Oeffentlichkeit diese Militärs an die Kandarre nimmt (Rösseler-Sprache).
    Leider sieht es danach im Moment überhaupt nicht aus…

  2. Marcel Mertz sagt:

    Pasionaria 30. Juli 2015 um 05:18

    Danke, aber ich bin kein Hochschuldozent. Ich habe keine Venia Legendi; ich bin nur wissenschaftlicher Mitarbeiter/PostDoc. Und in der Lehre bin ich, seit ich von Mannheim nach Koeln gewechselt bin, (leider) auch deutlich weniger taetig als frueher (und wenn, dann oft in relativ unflexiblen Lehrformaten, wie halt Lehre bei Medizinern meistens ist), habe dafuer mehr mit Wissenschaftsmanagement zu tun.

    Fürchtegott Hablützel 29. Juli 2015 um 19:21

    Das ist zwar nett, dass Sie das sagen, aber unwahrscheinlich; da gibt es viele, die weitaus besser sind als ich, und genuegend, die auch ehrgeiziger hinsichtlich der Verfolgung der akademischen Karriere sind als ich. –

    Was ich aber nicht so ganz verstehe: Wenn Sie immateriellen Nutzen akzeptieren, also sagen, dass nicht alles materiellen (“merkantilen”) Wert haben muss – was ich erfreulich finde – , wie genau wuerden Sie da Abgrenzungskriterien festlegen wollen?

    Kuenstler bspw. haben oft auch nur einen immateriellen Nutzen, den man auch dann akzeptieren muesste m.E., wenn man selber mit der jeweiligen Art der Kunst wenig anfangen kann (man kann bspw. ueber den kuenstlerischen Gehalt von Milo Moires Performance freilich geteilter und kritischer Meinung sein, aber was an Kommentaren da in Newsnetz zu lesen war, war m.E. oft “unter aller Sau”. O.k., die Kommentarspalten von Newsnetz sind sowieso meistens “unter aller Sau”, aber da ist es mir besonders aufgefallen).

    Ferner gibt es ja momentan auch (mal wieder) viel Kritik an den Geistes-/Sozialwissenschaften, diese wuerden eben keine Berufe ausbilden, die “marktfaehig” seien (eigentlich bilden keine Wissenschaften, auch Naturwissenschaften, wirklich per se (!) Berufe aus, vom wissenschaftlichen Beruf, also dem eigenen Nachwuchs, abgesehen; auch Jura und Medizin machen das, strikt betrachtet, nicht qua Wissenschaft, sondern immer in Verbindung und/oder Anerkennung mit/von Institutionen, die nicht wissenschaftlich sind, also nicht Teil des Wissensschaftssystems). Ich wuerde vermuten, das diese Kritik von der politischen/ideologischen Richtung her v.a. von solchen Leuten, denen Sie wohl nicht so fern stehen wuerden, erfolgt. Dass Kuenstler und Absolventen der Geistes- und evtl. Sozialwissenschaften kulturellen, damit nicht-materiellen Nutzen produzieren koennen, wird dann ja doch meistens eher abgelehnt; nur das Geld oder sogar, in Ihren Worten, die “Nettosteuerzahler”-Faehigkeit, zaehlt.

    Wuerden Sie hier sagen, nein, das ist schon in Ordnung, dass es die gibt, weil die solchen immateriellen (kulturellen, kuenstlerischen, sozialen) Nutzen erzeugen koennen (und man wie ueberall akzeptieren muss, dass es auch den einen oder anderen gibt, dem das dann am Ende nicht gelingt, d.h. der “versagt”)? Und dass das ohne staatliche Unterstuetzung, d.h. Koordinations- und Subventionsstellen (mit dazugehoerigen vom Staat angestellten Personen) nicht geht, also ein beachtlicher Teil dieses moeglichen immateriellen Nutzens gar nicht erst produziert werden koennte? Wenn Sie hier (eher) “Ja” sagen wuerden, verstehe ich nicht ganz Ihre Vehemenz bezueglich “Nettosteuerzahler”, bis hin zur provokativen Frage frueher an verschiedene andere Blogteilnehmende, ob diese “Nettosteuerzahler” seien oder nicht (mit der Implikation, wenn sie es nicht seien, seien sie “weniger wert” oder Aehnliches)? Diese anderen Blogteilnehmenden koennten ja ebenfalls in einem Bereich taetig (gewesen) sein, wo sie immateriellen Nutzen generieren.

    Eine abschliessende Bemerkung zum Problem der “working poor”: Dass es solche Faelle gibt, wo Personen arbeiten und arbeiten und arbeiten und dennoch kaum ihre Rechnungen bezahlen koennen (und das nicht, weil sie ueber ihre Verhaeltnisse leben oder dergleichen), d.h. Personen, die durchaus “leistungswillig” sind (in Ihren Worten), aber dennoch vom Staat Hilfe brauchen, um zu leben, ist sozialwissenschaftlich sehr gut belegt. Wollen Sie solche Leute wirklich als “Schmarotzer” bezeichnen? Wo hinge das dann, um zum “Kernthema” zurueckzukommen, noch konsistenterweise mit Ihrem Verstaendnis von christlicher Naechstenliebe als Hilfe in der Not zusammen? Oder wuerden Sie sagen, diese Menschen muessten halt betteln gehen und hoffen, dass es genug andere Menschen in der Gesellschaft gibt, die ihnen aufgrund der CN Almosen geben, derlei (also die soziale Sicherung) sei aber nicht Aufgabe eines (gar, wenigstens historisch, christlich orientierten?) Staates?

  3. berp sagt:

    ich zu kurz gekommenes, mitlaufendes Wutbürgerlein
    zu blass und unterbelichtet, um ein echter gefährlicher Gestandener zu sein
    wer polarisiert, ist meist Träger der Projektion
    ob Jesus,Asasel- Sündenböcke, wir hatten das schon
    kann vor solchen Kapriolen und Mentalitäten nur warnen:
    die da Klorollen in vergoldeten Minibunkern tarnen
    das färbt ja auch ab
    und nicht zu knapp
    verschämt und führnehm bis auf die Knochen tun
    alles Menschliche fern halten: man ist IMMUN
    Die Menschlein wohl doch all verschieden sie sind
    ihre NotdorftKULTUR über die Erde verteilt,
    duftet nirgendwo lind.

  4. Alienus sagt:

    @Rolf Müller vom 30.07.2015 um 10.55

    Natürlich sind …. „Die Folgen der Klimaerwärmung sind bereits nicht mehr zu vermeiden“!

    Um noch einige Holzscheite ins wärmende Feuer zu legen folgend noch ein kleiner Hinweis, dass es augenscheinlich eine „natürliche“ Wirkung gibt, die dieses Ereignis (d.h. Temperaturanstieg) befeuert.

    Betrachtet man so ganz lässig einige gewichtige historische Ereignisse, so kann man ansatzweise eine sinusartige geformte Erhöhung mit nachfolgender Erniedrigung der globalen Temperatur. Pie mal Daumen kann man einen Periodenzyklus von +/- 750 Jahren interpretieren.

    Aufgemerkt: Soll natürlich nicht unserige Umweltsünden exkulpieren, da ja diese zum Anstieg doch auch beitragen, aber sicherlich nicht in der Größe, dass man diesen Zuwachs durch Unterlassung auf „Null“ bringen könnte und somit die Gefahr gebannt sein könnte.

    Ergo: Man würde wohl die zusätzliche Vergrößerung des Tangentenwinkels beim Anstieg unterdrücken. Den natürlichen Anstieg in Richtung Warmzeit sicherlich nicht. Mehr ist wohl nicht drin! Leider!!!

  5. Prinz Eugen junior sagt:

    .@Pasionaria
    Etymologisches.
    Die Muslime (Korangläubige) nennen mich Kaffir (deutsch;: Ungläubigen). Sie und ich sind Kuffar.
    Die Bezeichnung von Andern/ Nachbarn ist immer lokalsprachlich. Wir sagen nicht Milano/Milanesi, sondern Mailand/Mailänder. Wir sagen nicht Schönääf/Schönävoase sondern Genf/Genfer. Wir sagen nicht Baloise sondern Basler-Versicherung. Wir sagen nicht Sjuurik Inschuurändss, sondern Zürich Versicherung. und so weiter und so fort. Ich bin Eidgenosse, confédéré, Svizzero. Dies zur Feier unseres ersten Augusts.
    Bitte singen Sie unsere (zum letzten Mal?) Nationalhymne bevor sie ersetzt wird, oder ersatzlos gestrichen wird- Unsere Fussballer sind diesbezüglich fortschrittlich, sie schweigen. Söldner besingen ihre Zahlmeister nicht. Siehe Marignano 1515.

  6. Pasionaria sagt:

    Alienus
    Cc Solange

    Vorweg, lieber unterhalte ich mich mit Euch ueber WC-Papier als ueber den 1. August und die nicht-singbare CH-Hymne.

    Alienus – darf ich Dir fuer unter den Rock der Flamencotaenzerin auf der hinteren Ablage Deines Wagens neben dem Wackel- Dackel, die finnischen Metsa-Tissue-Rollen mit Bibelzitaten und Botschaften der Liebe und Freude empfehlen. Sie enthalten Zitate aus dem Matthaeus-Evangelium, sowie aus dem Ersten Korintherbrief. Wenn Du Glueck hast, rollst Du folgendes Zitat aus: „Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.“

    Dies ist wirklich kein Witz! Eigentlich solltest Du die Ernsthaftigkeit einer P. sowieso kennen.

  7. Alienus sagt:

    @Pasionaria

    Das ist kein wirklicher Witz: Daran habe ich offensichtlich meines eigenen Wissens nach doch eigentlich niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiemals je gezweifelt……………

  8. Pasionaria sagt:

    Alienus
    noch vergessen – wie konnte ich auch – die finnischen Metsa-Tissues sollen besonders weich und Haut schonend sein!

  9. Pasionaria sagt:

    Prinz Eugen junior
    um 17.19h

    Schon wieder zum royalen Nick zurueck gekehrt? Ist aber schnell passiert, fast zwanghaft,oder?

    Erlauben Sie mir, fuer das Etymologische haben wir unseren Spezialisten Alienus – da sollten Sie wohl nicht konkurrieren wollen. Der Ihnen unliebsame Spott koennte auf dem Fusse folgen. Und ob….

    “Die Muslime (Korangläubige) nennen mich Kaffir (deutsch;: Ungläubigen). Sie und ich sind Kuffar.”
    Was wollen Sie damit sagen? Diese Benennung enthaelt 50 % Wahrheit. Nicht alle Bezeichnungen in der Bibel erreichen diese Quote. Das berechtigt Sie nicht, die Muslime unkorrekt > Mohammedaner zu nennen.

    “Die Bezeichnung von Andern/ Nachbarn ist immer lokalsprachlich.” – Was wollen Sie denn auch damit aussagen? Ihre Beispiele sind sowas von laecherlich, alle Ihre dialektischen Ausdruecke entsprechen resp. entspringen ev. Ihren angegriffenen Stimmbaendern (> vom Halleluja und der Nationalhymne ueben), ueberhaupt nicht meinen….. Dann ist v.a. auch Ihr Beispiel mit der Baloise total unvollstaendig. In Basel sprach man noch lange von der Baloise-Versicherung, sogar heute noch. Die Baloise-Group ist sowieso in jeder (!) basler Munde….
    Bitte einfach um schlagendere Beispiele……. so schaffen Sie es weiter nicht, mich zu beeindrucken. Das moechten Sie ja so gerne.
    Wieso auch kommen Ihre Vergleiche stets auf derart wackligen X-Beinen daher? Immer nur Pech?

    Lieber Prinz EU-Gen, ich mach es mir einfach und gebe Ihnen meine Einstellung zum 1. August in den Worten eines ‘eidgenoessischen’ Historikers weiter ” 1291 taugt weder als Legende noch als historisches Datum. Die moderne Schweiz, auf die wir alle so (mehr oder weniger > Pas.) stolz sind, hat glücklicherweise nichts mit den Werten von damals zu tun: Hexenverbrennungen, Folter, Unterdrückung und Ausbeutung durch die herrschenden Geschlechter. Vielmehr gründet die moderne Schweiz auf den Werten der Französischen Revolution, welche der helvetischen Verfassung von 1803 und der Bundesverfassung von 1848 zugrunde liegen. Es sind diese Grundwerte von Freiheit, Menschenrechten, demokratisch verfasstem Rechtsstaat, die wir Schweizer und Schweizerinnen heute angesichts neuer globaler Herausforderungen gemeinsam mit den anderen europäischen Staaten zu bekräftigen und wo immer möglich zu verteidigen haben.”

    Dass in der Schweiz zum 1. August neben der Hymne auch ein Kloepfer > Cervalat dazu gehoert, zeigt mir, dass sich die Eidgenossenschaft vorwiegend auch ueber eine Wurst definiert.

  10. Solange sagt:

    @Pasionaria: Vorweg, lieber unterhalte ich mich mit Euch ueber WC-Papier als ueber den 1. August und die nicht-singbare CH-Hymne.

    Die subtilen Unterschiede zwischen Deutschschweiz und Deutschland in bezug auf Kitsch im Haus und Auto sind tatsächlich interessanter als die Kommentare von Klein-Eugen, der wieder mal die Prinzenrolle macht. Wieso Patriot Halbpürzel Wert darauf legt, dass ausgerechnet du “Trittst im Morgenrock daher” singen sollst, ist mir ein Rätsel. Die Nationalhymne wird doch zurzeit eh an jeder Hundsverlochete (@Alienus woher kommt dieses grausliche Wort, das mir als Kind immer Unbehagen machte, obwohl ich Hunde nicht mochte) der Sünnelipartei gespielt, das sollte den Bedarf von Juniorprinz wirklich decken.

  11. Pasionaria sagt:

    Prinz Eugen junior

    Eigentlich sollte es heissen: Dass in der Schweiz zum 1. August neben der Hymne auch ein Kloepfer > Cervalat dazu gehoert, zeigt mir, dass sich die Eidgenossenschaft** vorwiegend auch ueber eine Wurst definiert

    ** vorwiegend in SVP- und dem rechten Fluegel der FDP-Kreisen……

    Entschuldigen Sie diese unverzeihliche Unterlassung

  12. Solange sagt:

    @Marcel Mertz: Eine abschliessende Bemerkung zum Problem der “working poor” … Wollen Sie solche Leute wirklich als “Schmarotzer” bezeichnen?

    Vielen Dank für Ihre Stellungnahme. Anmerken möchte ich noch, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung auf Prämienverbilligungen angewiesen ist, auch bei Familien, deren Einkommen so hoch ist, dass sie keine Sozialhilfe benötigen, kann es deshalb vorkommen, dass die vom Staat bezogenen Leistungen leicht höher liegen als die Steuern.

  13. Karl Martell junior sagt:

    @Pasionaria
    Dass Sie die Schweiz und die Eidgenossen (deren einer ich bin) nicht mögen, kann uns, Ihre Gast- und Passgeber nicht erschüttern.
    Allein, die Albanischsprachigen (gegenwärtig rund 220,000, Tendenz zunehmend) und die Türken (siehe Döner Kebab Imbisse, Tendenz zunehmend) mögen uns. Die Eritreer sowieso, sie leben auf Kosten von was wohl?
    Heil dir Helvetia, hast noch der (Nettosteuerzahler)- Söhne ja!
    Trittst im Morgenrot daher, seh ich die Roten immer mehr (Vorschlag zur neuen Fussballer Hymne)

  14. Solange sagt:

    @Pasionaria: Dass in der Schweiz zum 1. August neben der Hymne auch ein Kloepfer > Cervalat dazu gehoert, zeigt mir, dass sich die Eidgenossenschaft vorwiegend auch ueber eine Wurst definiert.

    Das würde zwar die Angst des Patrioten Halbpürzel vor der Islamisierung der Schweiz erklären, so ein Cervelat ist garantiert nicht halal. Trotzdem muss ich dir widersprechen, Cervelats gehören nicht zu meinen 1. August Kindheitserinnerungen (dafür Feuer, Kirchenglocken, Lampions, Feuerwerk und Glacé).

  15. Klara Brunner sagt:

    @ solange

    …und Fahnenschwingen, die Landeshymne und überhaupt gemeinsames Singen passsender Lieder.
    Und Jodel…………und Alphornbläser………..es war schon eine ganz besondere Stimmung, dafür gabs weniger nach Schwefel stinkende Luft und weniger Geknalle. Letzteres nimmt zu, die Leute scheinen eindeutig in der Lage zu sein zu diesem Tag ein paar Hunderter zu investieren und die dann zu Asche zu verbrennen.

  16. Pasionaria sagt:

    “Dass Sie die Schweiz und die Eidgenossen (deren einer ich bin) nicht mögen, kann uns, Ihre Gast- und Passgeber nicht erschüttern.”

    Einmal mehr, sozusagen ALLES falsch in Ihrer Aussage….. Wie kann eine Pas. die …..genossen (!?) nicht moegen?

    Aber genau diese Unterschiebung von Hass in Bezug auf ‘Heimatliebe’, seitens von rechten Kreisen, besonders von der SVP, ist ueblich aber voll daneben!

    Schon einmal habe ich es versucht, Ihnen beizubringen: Die Schweiz mag ich vorallem der wunderschoenen Landschaften wegen, aber auch viele Schweizer, zudem das soziale System. Aber ich verachte total die Mystifikation, wie Sie und andere es tun, sehr. Damit ist naemlich auch – siehe Ihre erneut billigen, anzueglichen Beispiele – der mir uebelwerdende Patriotismus > Nationalismus verbunden. Dies wiederum fuehrt zu Ausgrenzungen, Egoismen und Rosinenpickerei. Wir > Eidgenossen des Abendlands sind keineswegs besser als der Rest der Welt!

    Uebrigens warum nehmen ihresgleichen, ultra Patrioten locker in Kauf, dass herrliche Landschaften, buntes Quartierleben, historische Staetten u.v.m. was Heimat bedeutet, dem Proft geopfert werden? UAwg

    Zum 1. August: ‘Herr’ erloese uns von der aktuellen Nationalhymne und bring das dort enthaltene Alpengluehn, sowie den Fremdenhass zum Erloeschen!

    .

    Solange

    “…Cervelats gehören nicht zu meinen 1. August Kindheitserinnerungen (dafür Feuer, Kirchenglocken, Lampions, Feuerwerk und Glacé).” –

    Zu meinen Erinnerungen gehoeren vorallem das nicht endenwollende, aufschreckende Knallen und die oeden, langweiligen Reden auf dem Pausenplatz beim Lampionumzug. Schon damals konnte ich diese Redner nicht ausstehen….., sie kamen mir wohl dazumal schon als einschlaefernde Pfaffen-Imitatoren vor.

    .
    Klara Brunner
    Nicht vergessen, damals war das Feuerwerk (immerhin!) noch Swss-made und um ein Vielfaches teurer. Deshalb heutzutage wohl auch viel mehr Schwefel ueberall…..
    “Leute scheinen eindeutig in der Lage zu sein zu diesem Tag ein paar Hunderter zu investieren und die dann zu Asche zu verbrennen.”
    Damals handelte es sich um Tausender heute nurmehr um Hunderter, aber auch das!
    Dass die SVP u.a. Tellensoehne es auch zuliessen, das Swiss-made verdrraengen zu lassen, erstaunt wenig, da bei Ihnen der Patriotismus, wie schon erwaehnt, gerade bis zu deren eigenen Portemonnaie reicht.

  17. Rolf Müller sagt:

    @ Prinz Eugen junior alias Karl Martell junior alias Patriot Halbpürzel
    Dass Sie die Schlacht bei Marignano (anno 1515) erwähnen, ist ein weiteres Puzzle-Teil, das mein Bild von Ihnen vervollständigt.
    Unsere Fussballer seien Söldner, sagen Sie.
    ich würde sagen, unsere Fussballer sind Schweizer, auch wenn sie nicht mehr so hässlich aussehen, wie Blocher und Konsorten (der “Roger Geer des Berner Oberlandes ist eine Ausnahme, welche die Regel bestätigt).
    Allerdings waren die “richtigen Schweizer”, auf die Sie in Ihren “patiotischen Schüben” gerne Bezug nehmen, sehr oft gefürchtete, weil äusserst brutale, Söldner im Dienste fremder Herren.
    Auch heute haben Migranten oft keine andere Möglichkeit, als die dreckigste aller Arbeiten zu übernehmen und beim Militär anzuheuern.
    Die “Helden” der US-Army sind überdurchschnittlich viele Mexikaner, Filipinos und Schwarze, oder Angehörige der weissen “underdogs”.
    Embolo und Shakiri riskieren für uns grobe Fouls der ebenfalls nicht zimperlichen Gegner, wenn sie in Richtung Tor vorwärts stürmen!
    Also dürfen sie doch wohl selber entscheiden, ob sie den antiquierten, peinlichen Text des “Schweizer Psalms” mitsingen wollen, oder nicht!
    Dass Sie alerdings lauthals und mit geschwellter Brust, dazu aufrecht stramm stehend, am 1, August wieder mitsingen werden, kann ich mir natürlich lebhaft vorstellen.
    Ich wäre -für einen kurzen Moment- gerne mit dabei!
    Das muss ja zum schiessen komisch aussehen…

  18. Alienus sagt:

    @Solange vom 30.07.2015 um 19.33

    Aus dem Dt.Wörterb. von Grimm. ….. „verlochen“, verb., …. in ein loch scharren, ohne sorgfalt vergraben. ….. das wort wird hauptsächlich vom verscharren der thiere gebraucht: drauf wurde das unthier vollends todt geschlagen und verlocht. ….. dann von gerichteten, ….. endlich überhaupt für (heimliches) begraben: es wird das beste sein, wenn wir ihn umbringen und darnach verlochen. …..

    Warum diese Hundsverlochete mancherorts so negativ gesehen wird, liegt auch m. E. mit daran, dass ein mittelalterlicher Brauch wohl mit die Ursache ist. Die Schindgrube, der Schindanger, welcher durch den Henker, welcher oft auch der örtliche Abdecker und Entsorger von verstorbenen, erschlagenen und verwesenden Tieren war.

    In Konstanz wohnte z. B. der Henker außerhalb der Stadtummauerung, über dem Stadtgraben mit seiner Familie im sog. Paradies, dort wo die heimat- und rechtlosen wohnten, die kein Heimat- und Bürgerrecht in Konstanz hatten. Nun, die Frauen solcher Abdecker gingen auch der Prostitution nach. Was aber Unterbewusst noch mitschwingt ist die Tatsache, dass z. B. Hochverräter, Glaubensabtrünnige, Ketzer, Hexen uam. als Sieche in solchen Schindgruben verscharrt wurden. Da dies kein geweihter und heiliger Boden war, ist somit u.A. die Auferstehung dieses Menschen am Jüngsten Gericht nicht möglich.

    Aber nun der indirekte und recht verschlungene Bezug vom Hundverlochen zu diesen aasigen Schindmären. Wurden durch den Abdecker die Tierkörper entsorgt, so kann man davon ausgehen, dass dieses Fleisch minderwertig war. Denn es war oft „angesäuert, mit Harnstoffen überflutet und im aasigen Zustand“. Aber dennoch, für die ärmsten Bevölkerungsschichten war es oft die einzige Möglichkeit, an Fleisch und somit an Proteine zu gelangen.

    Hier öffnet sich ein neues kulturhistorisches Fenster, denn solch ein „schlechtes“ Fleisch hatte man durch „beizen“ mit Würz- und Kräuterbeizen wieder in einen „genießbaren“ Zustand bringen können. Die einfachsten und billigsten Wirtschaften beizten ihr Fleisch und erhielten den Übernamen „Beize“.

    Da in Europa nicht sehr oft Hund gegessen wird und man sich unbewusst der guten alten Tradition des aasigen Fleischessens erinnerte, wurde sicherlich das Brauchtum nach der Anwendung der seuchen- und veterinärrechtlichen Gesetzgebung auf das Begraben des Hundes übertragen. Denn die Verbringung von Schindtieren zur Schindgrube bedeutete für einige Menschen: Fleisch!!! Und hier scheint die Servelat die Lösung eine Jahrhundert Jahre alten Tradition zu sein. Die gut brat bare Wurst mit Hirnanteilen. Ein neuartiges geistiges “peaple poor”.

    Fazit: Die Hundsverlochete ist deshalb z. B. bei traditionsorientieren und nationalen Patrioten beliebt, da manch ein Wurstesser (eben diese B,C und D-Prominenz) dann mehr Hirn im Magen als im Hirn hat. Nicht umsonst sind der Begriff „Hundsverlochete“ für wertlose, sinnlose und überflüssige Vorgänge und Ereignisse ein gutes und passendes Synonym. Und ist auch wegen seiner aasigen Vorgeschichte unbewusst sicherlich auch noch aasig und schaurig. 😉

  19. Pasionaria sagt:

    Marcel Mertz
    30. Juli 2015 um 12:07
    Cc Prinz Eugen junior alias Karl MarTell junior alias Patriot und Eidgenosse Habluetzel

    Es erstaunt wenig, dass auf Ihre erneut pikantes Postings @ Prinzengott Hablützel grosses Schweigen herrscht. Liegt es wohl darán, dass er nun wirklich entkraeftet (im wahrsten Sinne des Wortes) wurde und ist, oder dass er Ihre Bescheidenheit > ‘NUR’ wissenschaftlicher Mitarbeiter/PostDoc zu sein, erschuettert, natuerlich auch kein Absolvent der beruechtigten Raemistrasse….., und ein selbstgeouteter ‘genuesslicher’ Steuertransferempfaenger sind! Shame on you MM. Wem das ganze dann allerdings zugute kommen wird, das interessiert die rechten in die Jahre gekommenen zwar 68er aber doch nicht 68er einen alten Hut.

    Ihre Ausfuehrungen waren alle aeusserst brisant, vielen Dank.

  20. Pasionaria sagt:

    Alienus
    …… for 1st of August spellbinder in Swissland!

    Immer und immer wieder frage ich mich, wo auch zum Teufel hast Du all die etymologischen Fundgruben her……. einfach erstaunlich, lehrreich und amuesant.
    Einmal hab ich Dich noch gefragt, woher der Ausdruck > tipptop kaeme. Hast Du einen Anhalktspunkt dazu, wenn nicht, spielt ja Deine Fantasie sicher auch da mit….

    Im naechsten Leben, das mich ja sowieso erwartet, werde ich Etymalienusogie studieren. Das ist einfach faszinierend, vorallem noch, wenn man diese auf verschiedene Sprachen anwenden kann/koennte.
    Zu Deinen und MarTellens Ehren werde ich morgen einen Knallfrosch ablassen….., aber davonspringen, bevor es kracht. Kein einfaches Unterfangen, aber fuer Euch mache ich am 1. August so ziemlich alles.

  21. Pasionaria sagt:

    Rolf Mueller
    um 08.11h

    Erneut einer Ihrer guten Fruehschoppen! Ausser vielleicht: “Embolo und Shakiri riskieren für uns grobe Fouls der ebenfalls nicht zimperlichen Gegner, wenn sie in Richtung Tor vorwärts stürmen!”:
    1.- nicht nur ‘fuer uns’ riskieren sie diese, auch fuer ihren eigenen Wert an den Spielerboersen….
    2.- Die groben Fouls sind nicht nur an den beiden der Fall, so ziemlich an allen guten, trickreichen Stuermern. Vergessen Sie dabei nicht – vorallem Sie…. – dass diese beiden ziemlich sicher Pauschalbesteuerte und nicht ‘loebliche’ (> MarTell) Nettosteuerzahler sind!

  22. Rolf Müller sagt:

    Müller’s Frühschoppen (Alles Müll, oder was?):
    Heute zum Thema “Dr eerschd Auguschd”:

    Modernisierter Schweizer Psalm:
    1. Strophe (Bruchstückhaft):
    Tritscht im Morgenrock daher
    Seh ichch Dichch im Hemp nicht mehr
    Du, Du hohochtrabender
    Herrrlichcherrr

    Refrain:
    Meiner trocknen Kehle schwant
    Meiner trocknen Kehle schwant
    Bald gibt’s Bier im ganzen Vaterlahand
    Bald gibt’s Bier im ganzen Vaterland!

    Zwischen-Rap vor der 2.Strophe (die ich erst recht nicht auswendig kann):
    Hey yo, hey yo yo mann
    Spann den Wagen an
    Mer ferreisesd, ois isch’s verleidet
    Jetz hämmer ois verchleidet
    Und gönnd uf u derfoo
    Die Uussicht macht ois so froh!

    Und die wo na bliibed, die schriibed
    im Bloog, “think tank with the frog”
    Und dänn hani na e Fraag
    Was isch hütt eigentlich för en Taag?
    S isch erschde Auguschd und suschd?
    Was für en Fruschd, aber s isch wurschd
    ich han Turschd, also gäbed mer es Pier
    Dänn isches wenigschtens nöd eso schtier…

  23. Alienus sagt:

    @Pasionaria vom 31.07.2015 um 18.57

    In die Innereien eines benachbarten Landes möchte man nur sich sehr, sehr vorsichtig hineinmischen! Mir reicht das „Schandmal“ aus der griechischen Tragödie.

    Nun, die Sache mit den Knallfrosch macht mich unsicher. Warum tust Du Tell-Boy und mir die ehrenhafte Schmach an, uns nur mit einen winzig kleinen Knallfrosch die Ehre an zu gedeihen. Spricht da etwa Resignation oder Straflust heraus? Eigentlich solltest Du einen riesengroßen „jumping jack“ verwenden. Wenn auch natürlich nur für mich.

    Habe beim Militär, bei der atomar bestückbaren Raketenartillerie so einen Wumm erlebt. Es war eine Zieldarstellungsexplosion für ein atom. Geschoss von 175 oder 203 mm Kaliber. Das Ding aus modifiziertem 100 kg Schwarzpulver ergab einen Feuerball von min. 20 m Durchmesser und einen recht ansehnlichen Pilz von min. 100 m Höhe. So einen Einsatz könnte man sich bei einer 1.August-Rede vom Blocher vorstellen, denn der liebt doch große martialische Bühne und noch größeres Wummern.

    Ein klitzekleines Problem ergab sich doch. Nach dem Bums lagen wir alle auf dem Rücken und schauten blöd auf den aufsteigenden und in sich rollenden Rauchpilz, weil wir viel zu nahe am großen Knallfrosch standen und den Sicherheitsabstand nicht beachtet hatten.

    Fazit: Ab da habe ich eine gigantische Enttäuschung fürs Leben. Nun kann mich kein Feuerwerk mehr befriedigen. Geschweige noch ein winzig kleiner Knallfrosch!

  24. Rolf Müller sagt:

    @ Alienus
    Ein Geschoss von175 oder 203 mm Kaliber?
    100 kg Schwarzpulver?
    Ein Feuerball von 20m Durchmesser und einPilz von min. 100m Höhe?
    Potz Donner!
    Sagen Sie nur noch, die Explosion habe auf über 3000m Höhe stattgefunden!
    Das wäre ja… noch beeindruckender!

  25. Fürchtegott Hablützel sagt:

    @Rolf Müller
    Ihre blasphemische Transskription unserer Landeshymne befeuert meine christliche Nächstenliebe für Sie, weswegen ich auf Sie eingehe. Sie, wie viele andere in diesem Forum, haben Mühe mit der Eidgenossenschaft. Warum sind Sie noch hier? Opportunismus pur. Wie auch immer, Sie leben wahrscheinlich nach dem bon mot von Karl Kraus: Ich bin der Vogel, den das Nest beschmutzt.
    Heute Abend darf ich an zwei Anlässen apologetisch die Schweizerische Eidgenossenschaft hochleben lassen (1.August-Reden) und anschliessend die Landeshymne auswendig mitsingen (bin ja kein Fussballsöldner).
    Einer Verlockung zum öffentlichen Auftritt werden Sie doch konsequenterweise ablehnend standhalten. Widerspruch hätte ich gerne mal mündlich, coram publico, genossen. Ich merke Sie mir für nächstes Jahr vor.
    Wir sind Ihnen gnädig.

  26. Alienus sagt:

    @Rolf Müller

    Sie schaffen es immerzu mit Ihrem trockenem Humor einen zu …………..!

    Tipp: Herr Müller, eine Zieldarstellung für ………. Richtig lesen hilft, manchmal.

    Die 100 kg Schwarzpulver waren natürlich in einer aus Wachs getränkten Pappmache-Tonne gefüllt, welche auf dem Terrain mit rel. Höhe 0 m im Zielpunkt aufgestellt und durch Fernzündung ausgelöst wurde.

    Trotz 0 m Höhe war’s beeindruckend und recht erhellend!

  27. Rolf Müller sagt:

    @ Fürchtegott Hablützel
    Je suis Charlie!
    Autoritäts-Figuren reizen mich zum karikieren. (Schein-)heilige stosse ich gerne vom Sockel!
    Wissen Sie, wie der Name “Schweiz” entstanden ist?
    Es ist eine Kombination aus dem Wort (Angst-)”Schweiss” und dem Wort “Geiz”.
    Beides zeigt sich in der aktuellen Flüchtlingskrise wieder mal sehr deutlich.
    Unterschwellig ist auch das Wort “Schweigen” noch darin enthalten.
    Eine schweigende Mehrheit duldet den Mob der “Wutbürger”, die sich als Super-Schweizer ausgeben.
    Mit dieser Art von Schweiz habe ich nichts am Hut und will ich auch nichts zu tun haben.
    Aber da sie nun einmal da ist, weiche ich einer Konfrontation und Auseinandersetzung mit den “Polteri vom Sünneli-Orden” nicht aus.
    Ich sehe auch nicht ein, warum ich auswandern soll!
    Mir gefällt es hier sehr gut!
    Vielleicht gehe ich wieder mal an einen 1.Mai.
    Dort kann ich ja dann die “Internationale” singen.
    Dieser Liedtext gefällt mir wesentlich besser, als der “Schweizer Psalm”, müsste aber auch mal überarbeitet und aktualisiert werden, da er auch ziemlich martialisch daher kommt:
    …”auf zum letzten Gefecht!”
    Realistischerweise bzw. hoffnungsvoller müsste es heissen:
    “Auf zum nächsten Blogbeitrag!”

  28. Alienus sagt:

    @Fürchtegott Hablützel

    Herr Wenighabender, möchte nicht aufdringlich sein, auch nicht an Ihrem heißgeliebten Natinalismustag, aber ……………

    Schaut man sich den von Ihnen geschriebenen Spruch „ Ich bin der Vogel, den das Nest beschmutzt“ vom Karl Kraus an, so sollte man beachten, dass dieser den von Ihnen zitierten Spruch einen Hauch anders sagte: „Ich bin der Vogel, den SEIN Nest beschmutzt“.

    Ob Sie diesen kleinen, aber feinen ironischen Unterschied erfassen? Und auch noch die dahinterstehende ursächlich gemeinte Ironie auch noch?

  29. Löblich sagt:

    Herr Hablützel,

    dass Sie Ihre kostbare Zeit darauf verwenden, Herrn Müller zu zeigen, wo der Patriot hockt. Aufgrund all der Vorbereitungen für die patriotische Feier, scheint Ihnen jedoch entgangen zu sein, dass noch Fragen offen sind, die Herr Mertz Ihnen gestellt hat. Ich erlaube mir diese zu wiederholen:

    Eine abschliessende Bemerkung zum Problem der “working poor”: Dass es solche Faelle gibt, wo Personen arbeiten und arbeiten und arbeiten und dennoch kaum ihre Rechnungen bezahlen koennen (und das nicht, weil sie ueber ihre Verhaeltnisse leben oder dergleichen), d.h. Personen, die durchaus “leistungswillig” sind (in Ihren Worten), aber dennoch vom Staat Hilfe brauchen, um zu leben, ist sozialwissenschaftlich sehr gut belegt. Wollen Sie solche Leute wirklich als “Schmarotzer” bezeichnen? Wo hinge das dann, um zum “Kernthema” zurueckzukommen, noch konsistenterweise mit Ihrem Verstaendnis von christlicher Naechstenliebe als Hilfe in der Not zusammen? Oder wuerden Sie sagen, diese Menschen muessten halt betteln gehen und hoffen, dass es genug andere Menschen in der Gesellschaft gibt, die ihnen aufgrund der CN Almosen geben, derlei (also die soziale Sicherung) sei aber nicht Aufgabe eines (gar, wenigstens historisch, christlich orientierten?) Staates?

    und füge noch weitere hinzu:

    Darf man als Nettosteuerempfänger an einer 1.-August-Feier teilnehmen oder muss man sich im stillen Kämmerlein für sein Schmarotzerdasein schämen?
    Wer ist Ihnen bei Ihrer Rede mehr willkommen der Nettosteuerzahler, die die Landeshymne nicht kennt, oder der Nettosteuerempfänger, der begeistert mitsingt.

    Wünsche Ihnen eine feierlichen Abend, mögen die Raketen, Knallfrösche und Ihre patriotische Rede nicht nach hinten losgehen.

  30. Patriotisches Quiz sagt:

    Fürchtegott Hablützel beginnt seine Reden zum Nationalfeiertag mit folgenden Worten

    a) Liebi Froue ou Mannä
    b) Werti Nettostüürzahler und dreischti Staatsschmarotzer
    c) Liebi Eidgenosse und geduldeti Gescht

    Hauptthema der Reden ist

    a) die Schlacht um’s Marihuana, die die immer währende Neutralität begründete
    b) die Schlacht am Vorgarten, bei der Eidgenossen die EU vertrieben
    c) die unvergleichlichen Leistungen von F. Hablützel für die Schweiz

    F. Hablützel beendet seine Rede mit den Worten

    a) svp dörf nüd untergah
    b) bhütis gott vo dä Mohammedaner und dä Sozialischtä
    c) und jetz singe mer Nationalhymne, wär nüd mitsingt isch kä Schwiizer

    Preise gibt es leider keine. F. Hablützel hat, wie sein Name sagt, nichts zu verschenken.

  31. Pasionaria sagt:

    Fürchtegott Hablützel alias MarTell alias Prinz Eugen als 1. August-Redner.
    ei, ei, ei – erstaunt eigentlich wenig.
    Verraten Sie mir bitte, Herr MarTell (beinahe zugleich Ihr Namenstag – Gratulation), reihen Sie sich unter die sog. prominenten oder eher unter die ebenso ueblichen Logorrhoe-Redner ein? Waeren Sie fuer einmal nicht so nett, und wuerden Sie Ihre Rede als Anlassartikel im Stammblog hereinstellen – was gaebe es dazu wohl fuer eine lebhafte Diskussion. Tun Sie das dem Vaterland, dem Stammblog und unseren Lachmuskeln doch bitte zuliebe.

    Ich will mir nicht ausmalen, was Ihre Rede alles beinhalten wird, und womit Sie sich auseinandersetzen werden. Darf ich trotzdem kurz raten: der Zerfall eidgenoessischer und elitaerer Werte, Anrecht auf CH-Heimat nur fuer Nettosteuerzahler, lasst uns Schweizer untereinander bleiben, indem wir die Grenzen dicht machen, Ausnahme: Einkauf im Ausland und Einlass auslaendische Investoren etc. etc. Und last but not least: ehret und lobet oefter und lauter unseren Kreatoren auch Schoepfer genannt.
    Je nach Gemeinde werden Sie sogar noch Applaus ernten!

    Ich kann mir auch gut ausmalen, dass Ihre Rede derart inbruenstig und ‘ueberzeugend’ toent, als ob Sie selbst beim Ruetlischwur dabei gewesen waeren.
    Viel Erfolg und moeglichst wenige Knallfroesche oder gar Tomatengeschosse waehrend Ihres Sprechaktes.

    Heil….Dir Helvetia, hast noch der Patrioten, Nationalisten und Nettosteuerzahler ja.

    P.S. Ihre Antwort auf Marcel Mertz – seines Zeichen NUR wissenschaftlicher Mitarbeiter/PostDoc – wuerde noch viele hier interessieren (siehe Loeblich…). Was eigentlich ausser Buchhalter, Missionsarbeiter, Weltbankdurchwinker, Gesellschaftsgruender, Kirchenvorstandsmitglied, Lehrer (?) und 1.-August-Redner haben Sie eigentlich noch vorzuweisen?

    Einen segensreichen 1. August allemal.

  32. Solange sagt:

    @Alienus: Ob Sie diesen kleinen, aber feinen ironischen Unterschied erfassen? Und auch noch die dahinterstehende ursächlich gemeinte Ironie auch noch?

    Nun überfordern Sie den armen Halbpürzel mal nicht. Nicht überall, wo ein paar lateinische Sprüche dran kleben, hat es auch Bildung drin. Überhaupt, Halbpürzel glüht vor Patriotismus und nicht vor Ironie und das nicht nur am 1. August.

  33. gelesen sagt:

    Pasionaria

    Weisst Du was ich mir von Dir heute wünschen tue?
    Natürlich weisst Du das nicht, ich sags Dir:
    Bitte heute Abend mit einem brennenden Kerzli im Lampionschirm mit Stängeli, der Sonne entgegenstrahlen und aus voller Kehle singen
    “trittst im Morgenrock daher
    sing ich in dein Strahlenmeer
    von Heimat
    und Käsen
    von Gschwelten
    und Wesen
    von Bergen
    nicht zu vergleichen mit Zwergen
    oder so
    und/oder was dir sonst in den Sinn kommt…”

    Die Melodie oder keine ist auch Dir überlassen.
    Das ist das 1. August Feuerwerk, das ich über den Ozean mit Freuden empfangen werde.

  34. Solange sagt:

    @Pasionaria: Was eigentlich ausser Buchhalter, Missionsarbeiter, Weltbankdurchwinker, Gesellschaftsgruender, Kirchenvorstandsmitglied, Lehrer (?) und 1.-August-Redner haben Sie eigentlich noch vorzuweisen?

    Oberst war der Karl-Eugen nach eigenen Angaben ebenfalls, den Buchhalter will er mit dem Lehrer verbunden haben als Buchhaltungslehrer an einer Kantonsschule, zudem Absolvent einer ominösen Schule an der Rämistrasse, Hilfslehrer an der Volksschule (wo er den patriotisch vernachlässigten Kindern von Willhelm Tell vorschwärmt), FDP-Gemeinderat, Freizeit-Gärtner, -Bergsteiger und Moscheenbesucher und nicht zu vergessen: Nettosteuerzahler. Nicht geklappt hat es mit einer Karriere als Fussballsöldner, naja bei seinem Hang zu groben Fouls und Eigentoren eigentlich nicht erstaunlich.

  35. Pasionaria sagt:

    gelesen
    “Bitte heute Abend mit einem brennenden Kerzli im Lampionschirm mit Stängeli, der Sonne entgegenstrahlen und aus voller Kehle singen…”

    gelesen, Du hast mich offensichtlich schon lange nicht mehr gelesen.

    Heimat in der Fremde, ohne Augustfeier
    wie erspar ich mir so gerne dies Geleier

    Lampione am Himmel sind die Sterne
    Knallen tut der Donner in der Ferne

    Kein Feuer, auch kein Alpengluehen
    es sind nur Blitze, die am Horizont vergluehen

    Natur pur laesst das Herze hoeher schlagen
    keine Patrioten, die dir schlagen auf den Magen

    Kein Fremder sein in der Fremde,
    das waer eine helvet’sche Wende.

    Pelikan gruesst Eule, eine blaue
    dort Tag – hier Nacht, eine besonders laue!

  36. Pasionaria sagt:

    Solange
    Tu doch bitte, bitte dem Oberst in spe nicht den Gefallen und behalte alle seine Grade und Ungraden in Erinnerung. Damit erfuellst Du den Zweck, den er sich in diesem anspruchsvollen Blog erhofft.
    Ich lese ihn, manchmal schmunzle ich, manchmal huste ich im Bogen, aber vorallem bleiben mir seine Nichtantworten und das Nichteinhalten von Ehrenschulden, sowie seine possierlichen Nicks.in Erinnerung.

  37. Pasionaria sagt:

    Alienus sagt:
    1. August 2015 um 15:52h

    “In die Innereien eines benachbarten Landes möchte man nur sich sehr, sehr vorsichtig hineinmischen! Mir reicht das „Schandmal“ aus der griechischen Tragödie.”

    Ein Blog und (D)eine Einsicht (!) bedecken gar ein ‘Schandmal’, hm!

    “Nun, die Sache mit den Knallfrosch macht mich unsicher. Warum tust Du Tell-Boy und mir die ehrenhafte Schmach an, uns nur mit einen winzig kleinen Knallfrosch die Ehre an zu gedeihen. Spricht da etwa Resignation oder Straflust heraus? Eigentlich solltest Du einen riesengroßen „jumping jack“ verwenden. Wenn auch natürlich nur für mich.”
    Verstehe ich nicht, wenn schon „jumping Jack“ dann fuer unseren strammen MarTellen Sohn. Und um die faelschlich empfunde Schmach, die Dir gegenueber sicherlich keine sein sollte, spende ich Dir darob – da der Knallfrosch fuer Dich zu ordinaer ist – eine ‘mexican jumping bean’ > h ttps://www.youtube.com/watch?v=R4GEGbUaQDM

    Dein Militaer-Erlebnis, eines mehr der Sorte ‘Bireweich’ (bei diesem Wort laesst sich der etymologische Ursprung leicht erraten….). Hast Du darob nicht den Militaerdienst verweigert, haettest gut und gerne einen Tinnitus geltend machen koennen. Hast Du darob wirklich keinen oder sonstigen Gehoerschaden davongetragen?

    Fazit: Chemie ist das was knallt und stinkt,
    1.August-Reden ist das was nie gelingt!

  38. Fürchtegott Hablützel sagt:

    @Marcel Metz
    Ihr Beitrag vom 30.7. erwartet meinen Beitrag. Sie fragen vieles. Allein, heute will ich mal hinten anfangen, weil mir während des heutigen Sonntagsgottesdienstes (in dem wieder einmal – ad nauseam- von Arm/Reich und Gerechtigkeit gefaselt wurde, Ihre Frage zu den Wörking Puer (es gibt neuerdings ein deutsches Wort für dieses Phänomen, das übrigens kein Problem ist: Geringverdiener) in den Sinn kam.
    vorausgehend frage ich mich, ob dieses Thema den Rahmen dieses Forum nicht sprengt. Nun, einige Teilnehmer ersehnen meine Gedanken zum von Ihnen gesteckten Thema.. Lassen Sie mich diese in zwei Abschnitte gliedern:
    1. Individuelles Verhalten
    In unseren Bezirksgemeinden geben wir bis zu 25% der Steuereinnahmen für Wörking Puer WP) und Nonwörking Puer (NP) aus.Ja, das ist ungerecht, weil zu wenig. Nun kennen wir aber den Lebensstil unserer WP: kurz, wir haben die reichsten Armen der Welt. Ich gehöre auch zu ihnen, denn ich arbeite, obwohl über 65 Jahre alt, noch immer mehr als 40 Stunden pro Woche und habe Folgendes nicht: Kein Automobil, keine Haustiere, kein Fernseher, kein Smartphone, keine Tabakwaren, kein Uebergewicht (weil ich nur so viel kaufe, wie ich brauche, werfe zudem nichts weg), trinke nur Hahnen- kein Flaschenwasser, trage Kleider und Schuhe aus, halte mich gesund (brauche keine Krankenkasse), habe keine Tabakwaren, leistete mir nur zwei Kinder………….. Sachen, die viele WP sich aber leisten können.

    2.Demografisches Verhalten
    in der Schweiz sind 46% der WP Sozialhilfeempfänger zugelaufene Unwillkommene. In Deutschland sind beispielsweise 95% der Libanesen und 35% der Türken Hartz IV Empfänger (Das Nennen von Fakten ist gemäss Pasionaria feindlich und rassistisch). Wir haben in F,D, GB, A, CH eine ungesteuerte Zuwanderung in die sozialen Hängematten. Viele von ihnen sind nicht nur leistungsunfähig(beispielsweise Analfabeten, sondern auch leistungsunwillig (beispielsweise sehr viele Libanesen)

    Ich kenne viele Leute in unserem Bezirk, einen Armen hab ich seit 12 Jahren nicht mehr getroffen. Ja, unter Milliardären sind die Millionäre eben Arme.

  39. Rolf Müller sagt:

    @ Fürchtegott Halbpürzel
    Ich stecke ja Gott sei Dank nicht in der Haut der ausländischen Krankenschwester, die Sie mal pflegen muss!

  40. Fürchtegott Hablützel sagt:

    @Rolf
    Ich erwarb gestern zwei 1,Augustabzeichen, eines für Sie, weil Sie gerne in der Schweiz leben, aber wohl kaum eins gekauft haben. Hätte noch ein drittes erworben, für Pasionaria, aber sie rühmt sich, nicht in der reaktionären, rechtspopulistisch verseuchten Schweiz zu leben. Heil dir Helvetia, hast noch der Söhne ja? Nein, immer weniger.
    Nun, ich mit zwei Abzeichen auf der Hemdenbrust, gefragt, warum denn zwei? Antwort: eins für einen sich in der Schweiz wohlfühlenden Internazionalen Sozialisten in der Schweiz (ISIS), Rolf Müller.

  41. Rolf Müller sagt:

    @ Fürchtegott Hablützel
    Eigentlich wäre es mir lieber, wenn Sie mich als “Naturmenschen” bezeichnen würden.
    Aber ich kann nachvollziehen, dass Ihnen der Gag mit “ISIS” wichtiger ist.
    Dann macht Ihnen das also Spass?
    Ja wenn es Ihnen Spass macht…

  42. Löblich sagt:

    @Fürchtegott Hablützel

    Ihre frugale Lebensweise. Sie haben sich folgenden Spruch für den Grabstein redlich verdient: “Hier ruht Fürchtegott Hablützel, er hat immer nur gearbeitet und nie gelebt”. Wobei ich natürlich hoffe, dass Ihre Hinterbliebenen kein Geld für Tinnef wie einen Grabstein verschleudern werden. Trotzdem muss ich Sie heute leider rügen. Sie haben es versäumt die Fragen von Herrn Mertz direkt zu beantworten und sind stark abgeschweift. Ich nehme mir die Freiheit, die Fragen von Herrn Mertz nochmals zu wiederholen

    Eine abschliessende Bemerkung zum Problem der “working poor”: Dass es solche Faelle gibt, wo Personen arbeiten und arbeiten und arbeiten und dennoch kaum ihre Rechnungen bezahlen koennen (und das nicht, weil sie ueber ihre Verhaeltnisse leben oder dergleichen), d.h. Personen, die durchaus “leistungswillig” sind (in Ihren Worten), aber dennoch vom Staat Hilfe brauchen, um zu leben, ist sozialwissenschaftlich sehr gut belegt. Wollen Sie solche Leute wirklich als “Schmarotzer” bezeichnen? Wo hinge das dann, um zum “Kernthema” zurueckzukommen, noch konsistenterweise mit Ihrem Verstaendnis von christlicher Naechstenliebe als Hilfe in der Not zusammen? Oder wuerden Sie sagen, diese Menschen muessten halt betteln gehen und hoffen, dass es genug andere Menschen in der Gesellschaft gibt, die ihnen aufgrund der CN Almosen geben, derlei (also die soziale Sicherung) sei aber nicht Aufgabe eines (gar, wenigstens historisch, christlich orientierten?) Staates?

    Diesmal gilt “liefere nöd lafere”.

    Schönen Abend und weiterhin viel Spass an Ihren tollen neuen 1.-August-Abzeichen.

  43. Me hätt's scho lang gahnt sagt:

    @Rolf Müller

    Nämet Sie die hüütige Beleidigunge vom Halbpürzel nöd persönlich. Er isch e chli am täubele, nachdem de Philip Tingler i sinerä kolumnä ufzeigt hätt, dass oisä Blogpatriot wahrschinli gar kän richtigä Schwiizer isch:

    Zum 1. August: 31 Zeichen dafür, dass Sie möglicherweise kein richtiger Schweizer sind

    Sie können die 26 Kantone nicht namentlich aufzählen.

    Sie können die sieben Bundesräte nicht namentlich aufzählen. Plus Bundeskanzler(in).

    Sie können kein Wort Rätoromanisch.

    Sie haben noch nie den Schweizerpsalm gesungen.

    «Die Schweizermacher» ist ein Dokumentarfilm für Sie.

    Sie wissen nicht, wer Ursi Andress ist.

    Sie waren noch nie abstimmen.

    Sie hatten keine Fiche, damals.

    Sie halten den Bundesbrief für ein festverzinsliches Wertpapier.

    Sie halten die Rütliwiese für einen Zürcher Drögelertreff.

    Sie denken, Zürich sei die Hauptstadt der Schweiz.

    Sie denken, Basel sei die Hauptstadt der Schweiz.

    Sie denken, Genf sei die Hauptstadt der Schweiz.

    Sie sind nicht neutral gegenüber Peer Steinbrück. …

    blog.bazonline.ch/blogmag/index.php/1725/strahlenmeer-und-so-weiter/

  44. Pasionaria sagt:

    Fürchtegott Hablützel
    Na, Habluetzel, ein 1.August-Abzeichen koennen Sie fuer mich erwerben, wenn es wieder einmal einen Schoggitaler beinhaltet, den kann ich dann meinen verschleckten Chinchillas verfuettern, in der Hoffnung, dass wenigstens sie diesen verdauen koennen.

    Jedes Diskutieren mit Ihnen aufgrund von Naechsten- und vorallem Fremdenliebe ist einfach hoffnungslos. Es ist nach wie vor eine riesige Enttaeuschung, dass Sie sich der sog. christlichen Naechstenliebe ruehmen, aber sich im gleichen Atemzug in einem kurzen Posting wiederum dermassen despektierlich und ausgrenzend aeussern. Begonnen beim ungebuehrlichen Niederschreiben von Wörking Puer oder die Bezeichnung von Sozialhilfeempfaenger als ‘zugelaufene Unwillkommene’.

    Befremdend auch, wie Sie von Ihren sonntaeglichen Gottesdienst sprechen, wo es sich endlich mal um Arm/Reich und Gerechtigkeit handelte. Anstatt wirklich in sich zu gehen, tun sie diese ev. mal sinnvollen Gedanken als ‘Gefasel’ ab. Was moechten Sie denn dort ausser ‘halleluja’ noch hoeren?

    Mit Ihrer Grundhaltung zu fremden Menschen oder solchen in Not passen Sie nicht einmal in die rechte Ecke der FDP, also fuer solche hoffnungslosen Faelle ist nur noch SVP/Auns zustaendig. Leider ‘Gottes’. Dort waeren Sie weiter besser eingebettet, und Sie koennten noch kompetent mit Ueli ueber die verpassten TV-Sendungen diskutieren….

    Es stimmt desillusionierend, dass Sie Ihre Ruhe darin zu finden scheinen, unwillkommene und Ihnen unliebsame Gedanken (á la M. Mertz) unbedacht und konstant zurueckzuweisen.

  45. Fürchtegott Hablützel sagt:

    @Marcel Mertz
    Wie versprochen, komme ich auf Ihren Beitrag vom 30.7. zurück, diesmal von vorne.

    Sie fragen mich, was denn die Abgrenzungskriterien für Menschen, die immaterielle Werte schafen, seien.
    Erstens ist meine Meinung belanglos, bin nicht Ethikprofessor an der Handelshochschule St.Gallen (heisst heute – euphemistisch anders).

    zweitens ist Ihre Frage sozusagen eine der Wesentlichsten in diesem Forum. Denn

    drittens sind die Priester aller Religionen, die buddhistischen Mönche, die Hubbardisten, die Astrologen usw. (alles Männer kaum Frauen, ausser bei den Astrologen), die immaterielle Werte schaffen, Hugo Stamm wird dazu Genaueres sagen können. Sie alle werden von den Nutzern dieser immateriellen Werte finanziert.

    viertens gibt es Menschen, die sich bewusst, wie einst die Bettelmönche der Welt entsagen, Geistiges mehr schätzen als Materielles. Aber auch diese Menschen, die ich in ihrer Entsagung schätze, brauchen Banales, wie Sicherheit vor Kriminellen (weswegen wir das Gewaltmonopol beim Staat wollen), Lebensmittel, Schutz vor Regen und Kälte, Sachen, die nicht in Subsistenzwirtschaft erzielt werden können. sprich, sie brauchen verständige Mitmenschen, die ihnen beistehen. Wenn diese immaterielle Werte Schaffenden aber meinen, der Staat solle dies tun, dann ja dann gibt es andere Meinungen. Wir leben doch in einer offenen Gesellschaft, die die Meinungsäusserungsfreiheit gewährleistet? Uebrigens interessieren mich staatsrechtliche Fragen/Lösungen enorm. Die schweizerische Eidgenossenschaft ist staatsrechtlich etwas vom Besten dieser Welt, siehe Einwanderung.

  46. andersen sagt:

    Fürchtegott H schreibt:

    Die Eidgenossenschaft ist staatrechtlich etwas vom der besten von der Welt, siehe Einwanderung.
    Ohne Einwanderung hätte es kein Schweiz gegeben, jeder braucht nur in der eigene Stammbaum zu schauen.

    Nun, damit die Eidgenossen sich selber gratulieren könnte, wäre die eigene Hausaufgaben (flankierten Massnahmen), wie Lohnschutz und Wohnungsbau erst mal nötig.
    Mit dieser Paket kann die Schweiz nach Brüssel gehen und die Zugang zur der Binnenmarkt von 500 Millionen Menschen ist gewährleistet, kein Handelskrieg entsteht.

    Wer die Schweiz kennt, weiss das die Probleme hausgemacht sind.
    Hier nützt auch kein breites grinsen mehr.

    Alle Menschen sind gefragt:
    Wer oder was nimmt für mich den oberste Platz ein?
    Oder wer thront im Himmel meines Herzens?
    Wem diene ich, von wessen Wertvorstellungen lasse ich mich leiten?
    Oder anders ausgedruckt, wer unter euch gross sein will, soll seinen Mitmenschen dienen.

  47. Alienus sagt:

    Fürchtegott Hablützel vom 03.08. 2015 um 18.54

    Hm, um Ihrer Berauschung vom 1. August etwas zu ernüchtern, bittet man um folgende Beachtung.

    Betrachtet man Ihre trunkene Aussage betreffend „die schweizerische Eidgenossenschaft … staatsrechtlich etwas vom Besten dieser Welt sei…“ möchte man drum heftigst bitten, dass Sie den wesentlichen Anteil der hier gemeinten „fremdländischen“ Welt an dieser schweizerischen Werdung auch berücksichtigen.

    Diese „beste“ Genossenschaft konnte sich vom französischem Joch selbstständig nicht befreien und benötigte russische und andere fremdländische Truppen, um aus dem Würgegriff Frankreichs frei zu kommen.

    Beim Wiener Kongress 1825 haben „fremdländische“ Habsburger, Preußen und Engländer für die Eidgenossenschaft die Kastanien aus dem Feuer holen müssen und auch noch die immerwährende Neutralität zugeschanzt. Nicht unbedingt für die Schweiz als ein Selbstzweck, nein, sondern als ein zu neutralisierendes Lustobjekt gegenüber dem gebietshungrigen Frankreich.

    Von der schweizerischen Flagge, dem Namen, wichtige Verfassungstexten, dem sog. Schweizermesser und z. B. der Gründung der Uni Zürich uvm. muss man sicherlich nicht sprechen, da Sie darüber alles sowieso schon wissen und damit auch diesen „ausländischen Anteil“ an der Schweizwerdung schätzen.

    Fazit: Da ist durch Sie sicherlich eine große dankbare Verbeugung vor dem „fremdländischen Ausland“ absolut angebracht.

    PS: Frage Sie doch die Zuwanderer nach der von Ihnen so geschätzten Staatsrechtlichkeit! Die verwirrten Antworten der Einwanderer möchten man im Originaltext lesen wollen. Ha, ha. Kicher, kicher.

  48. Solange sagt:

    @Alienus

    So gemein, wenn Sie Halbpürzel alle fremden Federn, mit denen er sich schmückt, ausreissen, steht der Arme ganz gerupft da. Lassen Sie ihm bitte noch etwas Flaum, sonst wird aus dem Halb- ein Kahlpürzel.

  49. Weltweites Netz sagt:

    “Stellen wir uns einfach mal vor….

    Kindergärten würden im selben atemberaubenden Tempo wie Asylheime aus dem Boden schiessen.

    Neugeborene erhalten 2.500,- EUR Willkommensgeld.

    Der Staat zahlt für jedes Kind 33.- EUR/ Tag für dessen Unterbringung.

    Das Kindergeld wird auf das Harz-4-Niveau erhöht samt Wohnkosten.

    Hunderte Gutmenschen stehen mit Blumensträussen vor der Entbindungsklinik.

    Öffentliche Verkehrsmittel sind für Kinder kostenlos.

    Genau wie Tageseinrichtungen, Sportvereine und Universitäten.

    Kinderfeindlichkeit wird als Volksverhetzung geahndet.

    Die Versorgung mit Mittagessen wird übernommen.

    Gutherzige Bürger spendieren das erste Fahrrad und Arbeitslose reparieren diese.

    Bei Lernschwachen erfolgt kostenlose Nachhilfe.

    Wenn Kinder ohne Frühstück in die Schule kommen, stehen die Linken und Grünen mit “Fressbeuteln” bereits im Schulhof.

    Arme, hyperintelligente “Wunderkinder” müssen nicht mehr als Fabrikarbeiter malochen, weil der Staat ihr Potential erkennt und die vollen Kosten ihrer Ausbildung übernimmt!

    Dumme müssten nicht mehr in die Politik, weil auch für sie ein menschenwürdiges Dasein gesichert ist, ohne grösseren Schaden anzurichten.

    Und die Gefängnisse wären leer, weil wir unser Augenmerk nicht mehr auf die Integration ausländischer Krimineller richten müssten, sondern auf die natürliche Integration unserer Kinder in eine solidarische Gesellschaft!

    Wie wäre das ?

    Ja: wie wäre das?? Stattdessen wird etwa jeder dritte Deutsche schon im Mutterleib umgebracht……” Elsässer

    (täglich weltweit 2000 – “kalifornische” “Billig”- Bluttests zweck Rasterfahnung nach DS. NAchfrage und Anwendung steigend. Und jeder explizit sich nicht als “Nazi” aber als “Ethikprofessor” verkaufende Aufbeiden-Augen-blind-Idiot rühmt sich seiner “Humanität” und seines in eigener Sache wohlgefälligen schleimtriefenden Gutmenschthhhuuums.
    Nö…für mich ist dieser Lebenszyklus , heutig, auf der Erde, einfach nur HORROR! BLANKER REALER HORROR
    und Natur und Kosmos sind Fantasie… )

    Gute Vorschläge, oben, nicht wahr? So naheliegend.
    h ttp://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2433:vorschlag-fuer-eine-lebbare-zukunft-deutschlands&catid=1:neuestes&Itemid=33

    Kicher…:-(
    h ttp://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2432:aufgepickt-15-diesmal-bad-bank-der-kirche-deutsches-siedlungsgebiet-volle-boote-und-schneeweisse-haare&catid=1:neuestes&Itemid=33

    (halte mich in Zurückhaltung…Denn “Augenhöhe” beinhaltet für mich DIREKTEN Blickkontakt und nicht Wunschvorstellung….
    und neue vorprogrammierte Mißverständlichkeiten und Mehrdeutigkeiten)

    www -. so doof wie vieles

  50. Weltweites Netz sagt:

    = Oben =
    katholische Soziallehre