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Kehrseite der euphorischen religiösen Gefühle

Hugo Stamm am Samstag den 18. Juli 2015
Foto: Awakening Europe

Signal Gottes und Ausdruck seiner Nähe: Emotionen an einem freikirchlichen Kongress in Nürnberg. Foto: Awakening Europe

Menschen sehnen sich seit je nach starken Gefühlen, viele machen förmlich Jagd nach ihnen. Was im ersten Moment negativ klingen mag, macht aus psychologischer Sicht durchaus Sinn. Grosse Emotionen lassen uns lebendig fühlen und spenden Lebensenergie.

Unsere Vorahnen hatten ähnliche Bedürfnisse, ihre besonderen Emotionen beschränkten sich aber meist auf Liebe und Sexualität. Heute bietet uns die Erlebnisindustrie eine grosse Vielfalt von Angeboten, die eine Adrenalindusche auslösen.

Die wohl stärksten Gefühle können religiöse Rituale bewirken. Euphorie und Ekstase sind in radikalen Gemeinschaften keine Seltenheit, ausgelöst von Hoffnung, Sehnsucht und massensuggestiven Elementen. Gottesdienste in den Landeskirchen lösen hingegen keine euphorischen Gefühle aus. Die Rituale sind bedächtig und frei von Überraschungen. Es überrascht deshalb nicht, dass vorwiegend ältere Menschen in der Kirche anzutreffen sind.

Anders in vielen Sekten und radikalen Glaubensgemeinschaften, die virtuos auf der Klaviatur der starken Emotionen spielen. Bei Gottesdiensten in charismatischen Freikirchen entladen sich regelmässig emotionale Gewitter. Die intensiven Gefühle interpretieren sie gern als Signal Gottes und Ausdruck seiner Nähe. Was psychologisch und hirnphysiologisch erklärbar ist, werten sie als religiöses Phänomen.

Gläubige, die von ihren Emotionen mitgerissen werden, zahlen aber oft einen hohen Preis. Um religiöse Gefühle ungestört ekstatisch ausleben zu können, muss man den Kopf an der Garderobe der Kirche, des Tempels oder des Meditationszentrums abgeben. Vernunft und Verstand wären Spielverderber. Wer die Rituale mit einem kritischen Geist verfolgt, verfällt nicht in eine Euphorie, weil er Widersprüche wahrnimmt, wie sie in solchen Gemeinschaften immer wieder auftreten. Es braucht oft eine emotionale Regression, um sich bedingungslos der suggestiven Atmosphäre hinzugeben.

Ein Beispiel dafür ist der Kongress Awakening Europe (Europa wacht auf) vom vergangenen Wochenende in Nürnberg, an dem 25’000 freikirchlich-charismatische Christen teilnahmen. Die Berichte dazu sind geprägt von überwältigenden Emotionen. Noch nie habe es einen so grossen Hunger nach dem Evangelium gegeben, sagten die Veranstalter. Tausende von Menschen hätten ihr Leben Jesus gegeben. Die Vision, dass sich das Evangelium wie ein Feuer von Nürnberg über ganz Europa ausbreite, scheine sich zu erfüllen. Der Kongress wird als der Start für eine neue Jesusbewegung in Europa gepriesen. Das brennende Herz für Jesus dürfe nicht wieder erkalten, forderte eine Referentin. Die Christen in Europa sollen sich wach küssen lassen von Gott.

Würde ein Pfarrer einer Landeskirche solche Sätze und Bilder in seine Predigt einbauen, würden die Gläubigen den Kopf schütteln. In radikalen Glaubensgemeinschaften sind sie hingegen Teil des Systems.

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422 Kommentare zu “Kehrseite der euphorischen religiösen Gefühle”

  1. Pasionaria sagt:

    Prinz von und zu Eugen Junior,
    danke, vielen Dank…..
    primaer Marcel Mertz fuer Ihre sehr qualifizierten und dynamischen…. Fragen @ Prinz Eugen junior, welche es ermoeglichten, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, ihn aus dem afrikanischen Busch zu klopfen, resp. sich erklaeren zu koennen/muessen. Sehr aufschlussreich..
    secundo doch auch Ihnen Prinz Eugen junior alias MarTell, Ihre quere Denkweise naeher kennenzulernen. Sowie mir aufzuzeigen, dass ich mich in Ihrer verirrten Christlichen Naechstenliebe doch nicht getaeuscht habe. Ich bin uebrigens immer bereit, einen Irrtum meinerseits zuzugeben, zudem auch meine Wettschulden zu begleichen!!

    Nun zur Sache – ich darf voraussetzen, dass ich mit, in und um Afrika auch einiges an Erfahrung mitbringe!

    MM fragt ” was genau hat denn Ihr > Eugen…. mehrfaches Schreiben an Pasionaria, Sie würden Ihr aus CN antworten, denn genau mit CN zu tun?
    AW Eugen “Nichts, denn ich verwende diese Finte nur, um Pasionaria auf die Palme zu bringen, was sie auch immer zu meinem Ergötzen tat. Offenbar schätzt sie es, auf die Palme getrieben zu werden.”
    >>> weit weg von der Palme ist die P. , aber nicht wegen der CN, wenn schon muessten Sie mit der humanistischen Naechstenliebe bei mir vorbeikommen.

    Dann aber Ihr missglueckter und aeusserst brisanter Steilpass, der sich als mega Eigentor des Jahres erweist:
    “Arbeitete einmal ein Jahr für die Weltbank in Ruanda, wo sich Dutzende von solchen Institutionen tummelten, allesamt aus christlich geprägten Ländern. – Ich habe umgekehrt in nicht- mohammedanisch geprägten Ländern keine charitativen Institutionen aus mohammedanisch geprägten Ländern angetroffen.”
    >>>> Ich kann mich kaum erholen, dies ist nun wirklich der Bloghammer, die Weltbank als ‘charitativen Institutionen’ zu bezeichnen. Hallo, auch wir hatten mit der Weltbank zu tun und koennen nur sagen: shame on them!!
    Welch ein Pluspunkt fuer die islamischen Laender, die WENIGSTENS nicht mit dieser Bank arbeiten!

    Hier fuer Un- und Miss-Wissende ein Auszug ueber die ‘charitative Institution’ Weltbank:
    “Die Weltbank hat es massiv versäumt, die Menschen innerhalb ihrer Projekte zu schützen. 3,4 Millionen Menschen haben in den vergangenen zehn Jahren ihr Land oder ihre Lebensgrundlage verloren, es gab Zwangsumsiedlungen, es gab sogar Morde. Fest steht: Die Schutzmaßnahmen der Bank werden missachtet. Wer leidet? Menschen in den ärmsten Ländern der Welt. Knud Voecking von der Menschenrechtsorganisation Urgewald beschäftigt sich seit 13 Jahren mit der Weltbank. Gemeinsam mit mehr als 300 Organisationen setzt er sich dafür ein, dass die Schutzmaßnahmen der Bank, die derzeit ueberarbeitet werden, in Zukunft besser greifen.
    Knud Voecking: Die Weltbank hat eigentlich gute Umsiedlungsstandards. Aber, was nützen schöne Pläne, wenn man sie nicht umsetzt? Es finden kaum eigene Kontrollen vor Ort statt. Die Bank überlässt dem Kreditnehmer die Verantwortung, die Maßnahmen in den Projekten einzuhalten. Sie begnügt sich damit Berichte zu lesen, einen Haken dran zu machen und sie abzuheften. Bei der Weltbanktochter IFC weiß die Bank oft nicht einmal, wohin das Geld fließt. IFC füttert einfach einen Fond, der dann in irgendwelche Projekte investiert. Die Weltbank vergisst ihren Entwicklungsauftrag!!”

    Guter Eugen, waren Sie etwa waehrend Ihrem WB-Jahr einer, der diese Haken an die Berichte anbrachte? Oder sonst alles aus Christlicher Naechstenliebe durchwinken liess?
    Haetten Sie lieber dieses Kapitel ausgelassen, Sie haetten sich weit besser aus der Affaire ziehne koennen.

    Des weitern haettte ich an Ihrer Stelle Ihre Erfahrung in Afrika in “mehr als 20 Missionsstationen…….” gearbeitet zu haben, tunlichts auch verschwiegen. Was ist doch der christliche Auftrag in Form der Missionen fuer ein vorwiegend gescheitertes Projekt.
    Nicht zu uebersehen, frueher waren es christliche Missionare, heute sind es die Prediger des Neo-Liberalismus, die es versaeumen, auf die elementarsten Beduerfnisse der „zu bekehrenden“ Voelker einzugehen.
    Nicht vergebens heisst es: der Missionar geht mit der Bibel in der Hand zu den Voelkern, laesst die Bibel dort und kehrt mit einem Stueck ihres Landes zurueck, vorallem in Suedafrika.

    Mit der Beantwortung der dermassen aufschlussreichen Fragen von M. Mertz haben Sie sich einen christlichen- naechstenliebenden Baerendienst erwiesen. Schade eigentlich, da Sie sich das Gegenteil erhofften.

    Das Eugen’sche Schlussfeuerwerk “Darf ich Ihnen in diesem Sinne einen grössern Geldbetrag zukommen Lassen?”
    – wieso auch liegt CN und Geld immer so nahe beieinander?

    Marcel Mertz, Sie sind mir genau eine Stunde zuvorgekommen, Sie glauben es nicht, aber ich wollte ihm denselben Vorschlag machen. Unglaublich aber danke!

  2. Pasionaria sagt:

    PR Eugen Jun.
    Marcel Mertz

    Meiner humanistischen Redlichkeit wegen moechte ich doch noch betonen, dass es unter den christl. Missionsstaetten auch welche gibt, die einiges zur schulischen (leider auch religioesen…) Bildung der dortigen Bevoelkerung tut.

    Koennen Sie mir bitte eine Frage noch beantworten: wieso lassen Sie keine Gelegenheit aus, den Islam allgemein und im Speziellen zu verachten, beschimpfen und zu erniedrigen? Ist auch das ein Zeichen Ihrer christlichen Naechstenliebe? Was fuer ein Ziel verfolgen Sie damit?
    Bitte nutzen Sie doch die Gelegenheit, wie ich Ihnen bereits vorgeschlagen habe, einen Anlassartikel > christliche versus muslimische Naechstenliebe > zu verfassen.
    Damit koennten Sie sich Profilieren.

  3. Pasionaria sagt:

    PR Eugen Jun.
    Korr. zu 22.42h – es sollte heissen “…dass es unter den christl. Missionsstaetten auch welche gibt, die einiges zur schulischen (leider auch religioesen…) Bildung der dortigen Bevoelkerung tun.”
    Paenitet

  4. Pizpot Gargravarr sagt:

    @Prinz Eugen junior, 26. Juli 2015 um 15:01

    Vielen Dank fuer Ihre interessanten Offenbarungen mitsamt Angabe Ihres zeitweiligen Arbeitgebers, den man sich in unserer heutigen Zeit ja nicht immer aus freien Stuecken aussuchen kann. Auch haben Sie nirgends erwaehnt, dass es sich dabei um eine karitative Institution handeln soll – gegenteilige Behauptungen sind schlichte Anmassungen. Was die CN anbelangt, so habe ich der HEKS auch schon groessere Geldbetraege ueberwiesen.
    .
    Diesen Ihren einstmaligen Arbeitgeber ausschliesslich in Verbindung mit der CN zu setzen, ist auch nicht fair, da diese mit der humanistischen Naechstenliebe und dem neoliberalen Gedankengut mindestens genauso zusammenhaengt. Neoliberalismus als logische und eindeutige Folge christlicher Naechstenliebe zu stellen, greift also viel zu kurz.

    Sie schreiben:
    Ich sehe die NT-Forderung nach CN nicht als Konzept, sondern als diffus an verschiedenen Stellen geschriebene Aufforderung, altruistisch zu handeln.

    Hut ab vor Ihrem Engagement. Ihre ‘Erfahrung in Afrika (in mehr als 20 Missionsstationen und in mehr als 30 Entwicklungshilfeorganisationen)’ ist so gesehen auch noch kein Grund, Ihre Taten einfach vorbehaltlos zu kritisieren, denn mit dem Argument der ‘CN, nicht mit dem Missionsbefehl oder Zivilisierungsauftrag’ versuchen ja christliche Hilfswerke, sich von den fragwuerdigen Aktivitaeten aus der Vergangenheit zu loesen und besser zu werden, da die Bestrebung vorhanden sei, dass ‘CN nicht als Konzept, sondern als Motivator aufgefasst’ zu sein habe.

    Da Sie unablaessig bestrebt sind, aus purer CN heraus an die Kontodaten Ihrer verbalen Sparringpartners zu kommen, gebe ich Ihnen hiermit gerne meine folgenden Daten inklusive Username und Passwort an, so dass Sie sich da auch inskuenftig gemuetlich umsehen und Einzahlungen taetigen koennen:

    Pizpotkette
    Konto-Nr: 10-15000-6
    1000 Lausanne

    Username: pasionaria
    Passwort: Potzplitz

    Vielen dank fuer Ihren karitativen Beitrag!

  5. Pasionaria sagt:

    Pizpot G.
    ….. nach unendlichem Bemuehen kann er gar witzig (> ha, ha, ha) sein.
    Sein Humor kommt mir als ueberraschenden Griff an den Hals vor, damit mir zu seiner Person und seinen vorigen Postings der Kragen nicht platzt….

  6. Alienus sagt:

    @Pasionaria vom 26.07.2015 um 00.28

    – Da taucht die Frage auf, ob man in diesem „Aufklärungsblog“ den etwa der Oswalt Kolle sein sollte?

    – ….. bist ja auch Deutscher, hm ….! Tja, der Sinninhalt erschließt sich einem nicht so recht!

  7. Rolf Müller sagt:

    @ Passionaria
    Ich kann Ihre Schilderungen über sogenannte “Hilfsorganisationen” nur unterstreichen!
    Ich kenne die Verhältnisse in Afrika nicht, habe aber in den Philippinen einige Einblicke erhalten.
    Ich denke, es läuft überall in der sogenannten “3.Welt” (der Name sagt ja eigentlich schon alles…) in etwa ähnlich ab.
    In MIndanao, der grossen Insel im Süden der Philippinen, mit vorwiegend muslimischer Bevölkerung, finanziert die Weltbank Strassen und Flugplätze. Diese Investitionen dienen nun aber nicht der lokalen Bevölkerung, sondern es geht darum, den Multinationalen Konzernen den Zugang zu verschaffen zu Land, für eine rein Export-orientierte Agro-Industrie mit für die Umwelt katastrophalen Monokulturen, oder mit Shrimps-Zuchten, bei denen Kulturland wegen der Versalzung der Böden unwiederbringlich verloren geht. Erschlossene Industriezonen werden für die Produktion von Halbfertig-Produkten erschlossen, mit ebenfalls katastrophalen Arbeitsbedingungen.
    (Die KonsumentInnen von “Geiz ist geil!” und “Ich bin doch nicht blöd” mag das freuen, wenn die Elektronik-Produkte spottbillig sind, wie viel die Filipinos davon haben ist aber eine ganz andere Geschichte…)
    Die Investitionen der Weltbank in die Infrastruktur und in Kraftwerke haben zur Folge, dass sich die dominanten Grossgrundbesitzer-Familien, die “Oligarchen”, riesige Ländereien ohne gesetzliche Grundlagen aneignen können, indem sie die ansässigen Kleinbauern-Familien und Dorfgemeinschaften mit der “Macht des Brutaleren” vertreiben.
    Hier wird die Bekämpfung der islamistischen, bzw. sozialistischen Guerilla sehr oft als Vorwand vorgeschoben, um die Hilfe von Militärs und Paramilitärs anzufordern.
    Dieser Trick funktioniert so gut, dass sich auch die Imperiale Grossmacht USA in die “counter-insurgency” einspannen liess und lässt, indem sie Waffen und Militärberater liefert. Ist ja auch logisch: Die USA denkt und handelt vor allem im Interesse der Multis und des “Militärisch-Industriellen Komplexes”. Das Gerede von Demokratie und Menschenrechten sind schöne Sonntags-Reden für die Gläubigen…
    Die von ihrem Land vertriebenen, jetzt “Landlosen” können zu einem kleinen Teil als Landarbeiter bei den Agro-Multis anheuern (das sind Sklaven-ähnliche Arbeitsbedingungen! Die LandarbeiterInnen müssen mit chemischen Spritzmitteln hantieren, die bei uns längst verboten sind, und dies meistens ohne jeglichen Schutz!
    Wer nur in die Nähe eines Verteilzentrums solcher Agro-Multis kommt, wird erschossen!).
    Der überwiegende Teil dieser “Internen Flüchtlinge” landet aber früher, oder später in den Slums der wuchernden Metropolen, wo sie in himmelschreienden Verhältnissen dahin vegetieren müssen.
    Der chronische Stau auf den Verkehrsachsen in diesen “3.Welt-Moloch-Metropolen” hat immerhin den Vorteil, dass das einigen geschäftstüchtigen Kindern ermöglicht, zwischen den im Stau steckenden Fahrzeugen zu versuchen, Kaugummis zu verkaufen und Frontscheiben zu putzen…
    Ich habe diese “Hilfe” der Weltbank, des “Imperiums” und der Philippinischen Zentralgewalt also mit eigenen Augen gesehen!
    Es ist eine Hilfe für die tonangebende Oberschicht, für das Export-Buisness, von dem einige SklavenarbeiterInnen und Bedienstete einige Krümel mit abkriegen. So braucht es inmitten von verarmten (und entsprechend verwahrlosten und krilinellen) Massen sehr viel Body-Guards und Wachpersonal!
    Einige Grossgrundbesitzer lassen ihre brach liegenden Ländereien (da die Weltmarkt-Preise für Zucker und andere Agroprodukte tief sind, wird nichts produziert) von Paramilitärischen Einheiten bewachen. Deren Aufgabe besteht darin, zu verhindern, dass Kleinbauerngenossenschaften das Land besetzen.
    Im Rahmen der “counter-insurgency” wird die Bevölkerung zusammen getrieben und in Lager gepfercht, die von den Paramilitärs besser überwacht werden können.
    Zusätzlich sind längst der Hauptstrassen überall militärische checkpoints aufgestellt.
    Im nicht mehr rentablen Hinterland kann es hin und wieder vorkommen, dass Besetzungen durch Landlosen-Genossenschaften gelingen und der Staat nach geschickt geführten Verhandlungen sogar bereit ist, das Land an solche Genossenschaften zu verkaufen.
    Das sind Ausnahmen, die ein wenig Hoffnung bringen!
    Die NPA (New Peoples Army) ist der militärische Arm von solchen Selbstschutz-Organisationen der landlosen, verarmten Massen und von Kleinbauernfamilien.
    Diese NGO’s (Non Governmental Organisations) arbeiten daran, mit verschiedenen Projekten und mit der Organisierung der Massen den Benachteiligten eine mächtige Stimme zu verleihen und ihnen Perspektiven für die Zukunft zu geben. So entsteht Hoffnung und ein Gefühl von Würde mit einer “Hilfe zur Selbsthilfe”, die auch von NGO’s in den entwickelten Industrieländern getragen und unterstützt wird, in einer ENTWICKLUNGS-ZUSAMMENARBEIT UND PARTNERSCHAFT.
    Die dominierende Oberschicht in Mindanao ist eine Katholische Minderheit, was die Spannungen zwischen den Religionen “Christentum” und “Islam” verschärft.
    Hier bestehen auffällige Parallelen zu den Verhältnissen in Aegypten, wo die muslimische Bevölkerungsmehrheit ebenfalls von den politischen Entscheidungsprozessen ausgeschlossen wurde und wird, was wiederum zur Radikalisierung und zu den Problemen mit Islamistischem Terror beigetragen hat.

  8. Rabbi Jussuf sagt:

    Rolf Müller
    Hier bestehen auffällige Parallelen zu den Verhältnissen in Aegypten, wo die muslimische Bevölkerungsmehrheit ebenfalls von den politischen Entscheidungsprozessen ausgeschlossen wurde und wird, was wiederum zur Radikalisierung und zu den Problemen mit Islamistischem Terror beigetragen hat.
    Immer wieder kann man Sie ertappen, dass Sie gewaltiges Blech daherreden – zwischen manchmal doch recht guten, wenn auch einseitigen Texten.

  9. hm sagt:

    Rolf Müller
    Der Rabbi mag ja benörgeln was er will, auch dass Sie Mechanismen und Abläufe skizzieren, wie sie sich für den geübten Leser seit den Highland-Clearances und den Dependenztheoretikern – als linke Mainstream-Interpretation bzw. als sog. Kapitalismuskritik – kaum geändert haben.
    Aber wie stehts um die Vergabe von Mikrokredite z.B. und mit welchem Erfolg?

  10. Prinz Eugen junior sagt:

    @pizpot
    Ich mag mich nicht entsinnen, mit Ihnen korrespondiert zu haben. Wie kommen Sie dazu, sich in eine Debatte zwischen Frau Pasionaria und mir einzuschleimen? Dass Sie noch Geld erbetteln wollen ist ein klarer Verstoss gegen das Prinzip do ut des. Gehen Sie in Vorleistung, ich werde dann auch leisten. Gott behüte Sie und sei Ihnen gnädig.

  11. Rolf Müller sagt:

    @ hm
    Natürlich ist die Schilderung einer Perspektive immer “einseitig”.
    Ich habe nun mal vor Ort gesehen, was ein “wirtschaftlicher boom” in Wirklichkeit sein kann, nähmlich viel “Bumm bumm”.
    Ich weiss nicht alles, so wie Rabbi Jussuf, aber ich habe einiges gesehen und mit einigen Leuten gesprochen.
    Sie können dem, was hier berichte natürlich die Ettikette “Linker mainstream” verpassen.
    Ueberhaupt ist es in gewissen Kreisen “in” geworden, die sogenannten “main stream Medien” pauschal abzuwerten.
    Welcher main stream ist damit gemeint? Ist es “Bild”, oder ist es der “Tages Anzeiger”?
    Das sind doch Welten innerhalb des überheblich kritisierten “main stram”!
    Das Kalkül solcher von erhöhter Warte auf die Wirklichkeit herab schauenden “Allwissenden vom Elfenbeinturm” ist klar:
    Sie stiften allgemeine Verwirrung, nur um den irgendwann einmal total verunsicherten MedienkonsumentInnen die eigene Weltsicht unter zu jubeln!
    Und was das für ein “stream” ist, hat mir die verlogene Putin-Propaganda sehr deutlich und beispielhaft vorgeführt.
    Da ist mir der “main stream” mit Tages-Anzeiger, srf Radio und Fernsehen, Gesellschaft Schweiz Philippinen, kombiniert mit meinen Erfahrungen und Beobachtungen vor Ort viel lieber!

  12. hm sagt:

    Rolf Müller
    Mir gehts nicht um Positionsnahme – Ihnen schon (und noch mehr dem Ueli) – und Kritik ist immer besser als Glaube, nur kann eben einseitige Kritik den Blick trüben und sich in eh-bekannter, bestätigender Weise zur Routine oder gar zur Gewissheit über die Realität gewisser sozio-ökonomischer Ablaufe verfestigen. Dieser Blick, diese einseitige Kritik nennt sich dann auch ideologisch.
    Es geht nicht um den Elfenbeinturm der Neunmalklugen – auch wenns den auch gibt und wenn auch, zumindest mit zunehmendem Alter und zunehmendem Erfahrungsgrad (der ja auch Enttäschungen kennt) das Distanznehmen auch zum Sarkasmus wird oder werden kann – aber es geht auch um die heuristische Seite, also die Frage, wie ich denn zu einem möglichst objektiven Bild gelangen kann.
    Und da gehören doch mindestens zwei Seiten oder Perspektiven dazu.

  13. Rolf Müller sagt:

    @ hm
    Natürlich gibt es auch die andere Seite der gleichen Geschichte.
    Da diese Seite (die Seite der Mächtigen) oft genug zu Wort kommt, erzähle ich mal von jener Seite, die üblicherweise nicht zu Wort kommt!
    Es ist klar, dass diese Nachrichten verstören und hier nicht gern gehört werden…

  14. hm sagt:

    Rolf Müller
    Ich mag halt Grautöne, Differenzierungen. Ich halt sie voraussetzend für das, was sich Analyse nennt.
    Und darauf beruht ja im Idealfall auch mein Urteil.

  15. Prinz Eugen junior sagt:

    @Pasionaria
    Sie stellen eigentlich gute Fragen und Anträge an mich. Allein, solange Sie mein Pseudonym notorisch falsch wiedergeben, immer noch Invektiven verteilen, bin ich wohl kaum in der Stimmung, aus humanistischer Nächstenliebe (HN) Ihnen einen Gefallen zu tun.
    C’est le ton qui fait la musique.
    Oder deutsch: korrekte Umgangsformen erleichtern/erreichen vieles.
    Eine Erziehungsmassnahme, die ich meinen pubertierenden Kindern erfolgreich beibrachte. Sie sind jetzt auch Nettosteuerzahler.

    Pax tecum

  16. Pzpot Gargravarr sagt:

    @Prinz Eugen junior, 27. Juli 2015 um 10:53

    Ich mag mich nicht entsinnen, mit Ihnen korrespondiert zu haben. Wie kommen Sie dazu, sich in eine Debatte zwischen Frau Pasionaria und mir einzuschleimen?

    ‘Einschleimen’ ist gut – mit WEM??? – EINSCHLEIMEN???
    Hoeren Sie, habe einzig und allein auf das von Ihnen in aller Oeffentlichkeit praesentierte, darueberhinaus aeusserst interessante Outing mit viel Lob und Anerkennung reagiert.

    Rueckfrage: Wie kommen Sie dazu, meine Herzdame (daher der Username meines karitativen Glueckspende-Kontos (das dazugehoerige Passwort entstammt von ihrem mir jeweils zugerufenen Kosename)) – also nochmals: wie kommen Sie dazu, mein Herzblatt in mein an Sie geweandtes Lobeslied einfach so miteinzubeziehen?

    Dass Sie noch Geld erbetteln wollen ist ein klarer Verstoss gegen das Prinzip do ut des. Gehen Sie in Vorleistung, ich werde dann auch leisten. Gott behüte Sie und sei Ihnen gnädig.

    “Gehen Sie in Vorleistung” ist gut – das angegebene Konto ist gut gefuettert und hat schon viel Vorleistungen erhalten: von all den dortigen Millionen muessen gesetzlich bedingt immer einige dutzend davon in Form von Rueckstellungen und fuer unvorhergesehene Vorleistungen fluessig deponiert sein. Ihr Beitrag – mag er noch so bescheiden sein – ist aber jederzeit herzlich willkommen.

    Als karitativ taetige Person waere Ihnen die Kontonummer wohl aufgefallen (die kennt naemlich fast jedes Kind) – weshalb ich mich ob Ihrer Verdutztheit etwas geniert an mein Herzblatt wende, die diesen Wink zumindest verstanden zu haben scheint.

    Achja, bitte vergessen Sie nicht, den Vermerk ‘do ut des’ der geschaetzten Einzahlung anzuheften – sie erleichtern uns somit die korrekte Abwicklung/Verbuchung. Vielen Dank.

  17. Prinz Eugen junior sagt:

    @pizpot ……………
    te ignoramus. pax tecum

  18. CN sagt:

    nachhören, dlf

    Die Erfindung der Nächstenliebe:
    Eindrücke von einer Ausstellung in Paderborn mit dem Titel “Caritas – Nächstenliebe von den frühen Christen bis zur Gegenwart”. Das Diözesanmuseum vereint Exponate aus Religions- und Kunstgeschichte zu einer Schau mit internationalem Anspruch

    27. Juli 2015, 09:52 Uhr
    Caritas in Kunst und Kultur – eine Ausstellung in Paderborn

  19. Solange sagt:

    @Eugen Prinzchen zu Münchhausen: C’est le ton qui fait la musique. Oder deutsch: korrekte Umgangsformen erleichtern/erreichen vieles.Eine Erziehungsmassnahme, die ich meinen pubertierenden Kindern erfolgreich beibrachte. Sie sind jetzt auch Nettosteuerzahler.

    “C’est le ton qui …” eine Erziehungsmassnahme? Sogar Nichtabsolventen der Hochschule Rämistrasse dürfte klar sein, dass es sich dabei um einen guten Ratschlag und nicht um eine Massnahme handelt. Hoffentlich folgen Ihre Kinder diesem Rat wenigstens und sind Nettosteuerzahler der dezenten Sorte. Bei Ihrem schlechten Vorbild würde mich das allerdings erstaunen.

    Ich habe mit mässigem Interesse zur Kenntnis genommen, dass Sie Ihrer Phantabiographie auch noch einen Posten bei der Weltbank hinzugefügt haben, nachdem Sie in Ihrem virtuellen CV bereits Unternehmen in Afrika und der Schweiz gegründet haben, im Missionswesen, als Parlamentarier und als Kantonsschullehrer tätig gewesen sind. Sie müssen Ihre Phantabiographie allerdings noch ein bisschen mehr aufpimpen, um endlich aus dem Schatten Ihres berühmten Schulgespändli hinaustreten zu können.

  20. Pzpot Gargravarr sagt:

    @Pasionaria, 27. Juli 2015 um 04:51

    Sehen Sie, liebe Pasi, so schliesst man eine unangenehme Beziehung ab:

    @pizpot ……………
    te ignoramus. pax tecum

    …Schwamm drueber und gut is….

    adfero omne bonum male intellecta…
    😉

  21. Pasionaria sagt:

    Alienus
    “Da taucht die Frage auf, ob man in diesem „Aufklärungsblog“ den etwa der Oswalt Kolle sein sollte?”
    Aber Alienus, das ist ja Schnee von vorgestern – da denke ich bei Dir eher an Aufklaerungsblog in:
    – Rhetorik und Etymologiedynamik
    oder
    – (Eugen’sche) christliche vs islamische Naechstenliebe und weitere auf Anfrage

    “– ….. bist ja auch Deutscher, hm ….! Tja, der Sinninhalt erschließt sich einem nicht so recht!”
    Meinst Du mit ‘Sinninhalt’ ein Deutscher zu sein oder dass sich Deutsche (eher) an Auflagen halten? Gemaess meinem Geschreibsel: “…… und dass Du wieder einmal daran erinnert hast: wir befinden uns ja in einem Aufklaerungsblog. Wenigstens Du haeltst Dich an die Auflagen….”

    Weisst Du, eigentlich halte ich ueberhaupt nichts von Clichés, aber trotzdem denke ich, dass in Deinem Zimmer, (hm, was koennte ich meinen……) eine Kuckucksuhr und ein taeglich entstaubtes Hirschgeweih hangt. Dass Du jeden Samstag Dein Auto waschst, danach den Rasen maehst und vor dem Schlafen in den Stammblog gehst etc. etc…..
    Bloedsinn, bei Alienusen ganz bestimmt nicht! Allerhoechstens stehen ein paar esoterisch-angehauchte Gartenzwerge im Garten, Geschenke Deiner damaligen Eso-Freundinnen!!
    BN

  22. Pasionaria sagt:

    Prinz Eugen junior
    (warum auch waehlen Sie solche zur ‘Invektive’ verleitende Namen? Bei einem gutbuergerlichen, voll schweizerischen Namen, wuerde es einen wahrscheinlich weit weniger reizen!

    “Sie stellen eigentlich gute Fragen und Anträge an mich. Allein, solange Sie mein Pseudonym notorisch falsch wiedergeben, immer noch Invektiven verteilen, bin ich wohl kaum in der Stimmung, aus humanistischer Nächstenliebe (HN) Ihnen einen Gefallen zu tun.
    C’est le ton qui fait la musique.”

    Ich versuche, mich zurueckzuhalten, da mich Ihre Motivation, gewisse (fuer mich unchristliche) Dinge zu schreiben, doch interessieren wuerde, ganz unter dem Motte: les déclarations en disent long sur son auteur!

    Nochmals die Frage: wieso lassen Sie keine Gelegenheit aus, den Islam allgemein und im Speziellen zu verachten, beschimpfen und zu erniedrigen? Ist auch das ein Zeichen Ihrer christlichen Naechstenliebe? Was fuer ein Ziel verfolgen Sie damit?
    Bitte nutzen Sie im uebrigen die Gelegenheit, wie ich Ihnen bereits vorgeschlagen habe, einen Anlassartikel > christliche versus muslimische Naechstenliebe > zu verfassen.

    Die alte Leier des Nettosteuerzahlers sollten Sie auch einmal ad acta legen, sie ist weder amuesant noch aufbauend, nur ermuedend.. Wenn schon, aeussern Sie sich doch abwechslungsweise ueber die Nettotransferbezieher oder Nettosteuerempfaenger. Zum Beispiel, welche von beiden bessere Christen/Muslime/Juden etc. etc. sind?

  23. Rolf Müller sagt:

    @ Passionaria
    Ich glaube, Karl will uns mit seinem nervigen und aufgeblasenen Getue auf die Höllenqualen vorbereiten, die uns als Ungläubige und Ketzer so gewiss erwartet, wie das Amen in der Kirche.
    Der Islam ist eine Konkurenz-Firma, wie die Christliche Kirche ein Multinationaler Konzern, der seinen Hauptsitz gerne in Steuerparadiesen wie dem Vatikan ansiedelt.
    Wie Marx schon prophezeite, befanden wir uns eine Zeit lang in der Phase des “Monopol-Kapitalismus”, während der sich wenige Multis den Religiösen Markt unter sich aufteilten, so dass der spirituelle Wettbewerb nicht mehr richtig spielen konnte.
    Bei uns in Europa sind wir jetzt aber in die post-religiöse Phase eingetreten, in der den grossen religiösen Weltkonzernen die Gläubigen abhanden kommen. Das ist die Folge eines aus der Sicht der Kirchen zu guten Bildungssystems.
    Leute wie Prinz Eugen junior kämpfen in einem heldenhaften und gleichzeitig dummen, weil aussichtslosen Rückzugsgefecht gegen das unaufhaltsame Vordringen der Moderne.
    Die Moderne ist aber enemso wenig aufzuhalten, wie das Meer, wenn es kommt, während der Flut, oder wenn der Meeresspiegel während einer Klimaerwärmung steigt.
    Wir müssen uns jetzt entscheiden:
    Wollen wir zurück auf den Strand, oder wollen wir durch die sich vor uns auftürmenden Wellen hindurch stechen (mit einem Köpfker), um hinaus zu gelangen auf die See, wo es wieder ruhiger wird und die See auf und ab schaukelt?
    Dazwischen bleiben geht nicht!
    Da schleudert es Dich so heftig herum wie in einer Waschmaschine, so dass Du nicht mehr weisst, was oben und was unten ist…

  24. Alienus sagt:

    @Pasionaria vom 28.07.2015 um 00.03

    Aber Pasionaria, sind Klischees nicht unsere wohlvertraute und liebgewordenen Werkzeuge und Krücken in unserem alltäglichen Alltag?

    Huch, wie Deine gefürchteten Röntgen-Augen alles an Verborgenem durchdringen können. Aber mit dem Hirschgeweih liegst Du nur ein wenig daneben, denn auf der Anrichte steht ein röhrender Hirsch, nicht in Natura, sondern in Keramik. Ansonsten ein super Treffer, so richtig tipptop!

    Nun, mit den Eso-Gartenzwergen hat’s auch nicht so richtig hingehauen, aber dafür habe ich im Auto hinten auf der Ablage nen Wackel-Dackel und ne Klo-Rolle unter dem gehäkelten Kleidchen einer Flamenco-Tänzerin.

    Oh weh, was für ein grausames Outing!

    PS 1: Klischee / Cliché dürfte wohl vom germanisch-fränkischen Sprachbereich abstammen, da damit eine feinstoffliche, formbare und feuchte Masse (lehm- und lösartiges sowie feinststrukturiertes Material) gemeint ist, eben „Klitsch“, vom welchen man / frau immer wieder herrliche haarscharfe Stereotypen herstellen kann. Wie wir dies auch in diesem Blog auch öfters mit vieeeeel Liebe zu tun pflegen.

    PS 2: Dein Röntgen-Blick und mein Sachverstand, eine echt klitschige, äh kritische Masse. 😉

  25. Fürchtegott Hablützel sagt:

    @Pasionaria
    Ihnen zuliebe, weil Sie zivilisierte Umgangsformen angenommen haben, habe ich mein Pseudonym von einst Prinz Eugen Junior abgeändert. Prinz Eugen Senior ist und bleibt aber mein Vorbild.
    Nun zu Ihrem Vorschlag, einen Anlassartikel zu schreiben, muss ich Ihnen mitteilen, dass Herr Hugo Stamm die Anlassartikel schreibt oder deren Verfassung delegiert. Ich bin somit nicht berechtigt einen Anlassartikel zu schreiben.
    Als ehemaliger Buchhaltungslehrer nehme ich Ihren Wunsch auf, über Christliche gegen Mohammedanische Nächstenliebe zu elaborieren, unter vier Konten:
    Konto A: Christliche Nächstenliebe: Postulat
    Konto B: Praxis CN
    Konto C: Mohammedanische Nächstenliebe: Postulat
    Konto D. Praxis der MN

    Ueber die Konten A und B habe ich mich schon bruchstückweise geäussert. Gerne führte ich dazu noch weiter aus.
    Allein, über die Konten C und D habe ich meine Buchhaltung noch nicht publiziert.
    Als immer noch tätiger Revisor verwende ich einen alten Revisorentrick: von hinten beginnen, somit von Konto D:
    Also Praxis der MN
    Diese ist weitherum bekannt, ich wiederhole sie für Realitätsverweigerer.
    Zwangsverheiratung der Mädchen, Genitalbeschneidung der Kinder (brutal bei Mädchen, weniger brutal bei Knaben),
    Kleiderzwang für Frauen (Verschleierung), Inzest, schulische Benachteiligung von Mädchen, Ehrenmorde (an Frauen, nicht an Männern),schariakonforme Bestrafung von Missetätern (Körperstrafen), schariakonforme Benachteiligung von Frauen, Koranmässiger Aufruf zu Straftaten (Straftaten gemäss unserem schweizerischen StGB), Belügen der Nichtgläubigen, Unterdrückung der Nichtgläubigen (Dhimmi), usw.
    Darf ich mich noch zum Konto C äussern?

    Nun noch zu Ihrer Frage bezüglich Nettotransferbezieher und Nettosteuerempfänger: Beide sind sie gleich: Staatsschmarotzer, sofern kein klarer Invaliditätsgrund vorliegt. Auf Kosten der Leistungswilligen und -erbringer.
    Wer von diesen Juden, Christen oder Mohammedaner sind, ist gleichsam den Kilimandscharo mit dem Radetzkymarsch zu verwechseln.
    Schönen, kühlen Abend
    Ihr Fürchtegott (und scheue niemand)

  26. Solange sagt:

    @Alienus: auf der Anrichte steht ein röhrender Hirsch, nicht in Natura, sondern in Keramik. … dafür habe ich im Auto hinten auf der Ablage nen Wackel-Dackel und ne Klo-Rolle unter dem gehäkelten Kleidchen einer Flamenco-Tänzerin.

    Sie geben sich redlich Mühe, aber so ganz treffen Sie’s noch nicht. Der röhrende Hirsch gehört auf den Wandteppich, entsorgen Sie schleunigst das Keramik-Plagiat. Mit dem Wackel-Dackel liegen Sie richtig, zumindest wenn er original dackelbraun ist und Sie sich nicht ne billige pinke Imitation andrehen liessen. Was die Klo-Rolle auf der Ablage im Auto soll, kann ich mir beim besten Willen nicht erklären, m.E. gehört sie genauso wie die Kuckucksuhr (falls Sie noch keine besitzen, legen Sie sich umgehend eine zu!) ins Haus und nicht ins Auto. Ersetzen Sie die Klorolle durch ein Duft-Tannenbäumchen (gehört vorne aufgehängt und nicht auf die Ablage!).

    @kritische Masse

    Was ist ein Eso-Gartenzwerge? Schleppen die anstelle von Schaufel und Pickel, Kristallkugeln mit sich rum? Oder sehen die aus wie Mike Shive mit Zipfelmütze.

  27. Kritische Masse sagt:

    Solange

    Hier ein Eso-Zwerg, h ttp://www.amazon.de/Thumbs-Up-ZOMBGNOM-Zombie-Gartenzwerg/dp/B00BCHPAFK/ref=sr_1_3?s=books&ie=UTF8&qid=1438110240&sr=8-3&keywords=Gartenzwerg

  28. Solange sagt:

    @Kritische Masse

    Interessant, spontan hätte ich dieses Ding für ein Abbild eines Nettosteuerprahlers gehalten. Tja man lernt nie aus, aber für mich hat dieser Eso-Gartenzwerg eine reichlich ungesunde Aura und ich kann mir nicht vorstellen, dass er für die gewünschten positiven karmischen Schwingungen (oder was das Esoterikerherz sonst so begehrt) sorgt.

  29. Pasionaria sagt:

    Alienus
    “….sind Klischees nicht unsere wohlvertraute und liebgewordenen Werkzeuge und Krücken in unserem alltäglichen Alltag?”
    >>> > was heisst schon ‘unsere’, meine Wenigkeit ist sehr bemueht, diese nicht als Werkzeuge zu benutzen, sondern sie manuell und nur sporadisch, aber v.a. unbewusst einzusetzen. Ebenso verhaelt es sich mit der landlaeufigen Unart der Stigmatisierung.
    Beispiele: die Deutschen sind reinlich, die Griechen faul (!), die Muslime boese (siehe Eugen), die Schweizer schweizerisch (welch Schelte…), die Christen Naechste liebend etc. etc.

    Mein ‘gefürchteten Röntgen-Augen’ hat mich aber diesmal doch enttaeuscht – nur 1/8-Treffer, damit kann eine P. nicht zufrieden sein. Immerhin der Hirsch……. und erfreulicherweise in Keramik (faend ich persoenlich zwar auch schroecklich).
    Du wirst es nicht glauben, aber ich wollte Dir tatsaechlich noch einen Dackel als Haustuer unterjubeln, immerhin existiert er als wackelndes Schlusslicht bei Dir im Auto.

    “…. ein super Treffer, so richtig tipptop!” – woher stammt ‘tipptop’?

    PS 1: interessant
    PS 2: “Dein Röntgen-Blick und mein Sachverstand, eine echt klitschige, äh kritische Masse” >> > durchaus, hoffentlich nicht besonders kitschige, klitschige aber umso mehr kritische Brocken im Blog! Let’s go on.

    Ja, Dein Outing wird immer ‘grausamer’….., denn bald werden wir Dich wohl klonen koennen!

    .

    Solange
    A propos Eso-Gartenzwerge liegst Du wahrscheinlich ganz gut, die koennen durchaus anstelle von Schaufel und Pickel Kristallkugeln mitschleppen, oder sehen aus wie unser Blog-Aqua mit Zipfelmuetze.

    Du fragst “Was die Klo-Rolle auf der Ablage im Auto soll, kann ich mir beim besten Willen nicht erklären.” – ich schon, bei den vielen Ueberstunden in der 4-Euros-pro Gr-generierenden-Umwelt-analytischen-Mission unseres Protagonisten kann diese irgendwo in der Selva dei Molini oder in einer anderen… schon noch von Nutzen resp. Beduerfnis sein!

  30. Nichtfuerchtegott P. sagt:

    Fürchtegott Hablützel

    Nick > Wieso machen Sie sich lustig mittels Ihrem so hoch gehaltenen Gott – selbst fuer mich unverstaendlich.

    Welche Enttaeuschung, wie bereue ich es, Ihnen mit meinen Fragen einen missglueckten Steilpass gegeben zu haben, Ihre Hassargumente, welche keine sind, einmal mehr aufzulisten.
    Haben Sie Ihre vielgepriesenen und Sonntags in die Kirche schleppenden muslimischen Mitarbeiter auch schon mit Ihren Thesen konfrontiert?

    Bitte schauen Sie sich folgendes Video an, das nicht auf meinem (areligioesen) Mist gewachsen, aber durchaus bedenkenswert ist:
    h ttps://www.youtube.com/watch?v=Fh7NkooQUIk

    Nur traurig, Ihre Einstellung – vorallem auch Ihr konstant materialistisches Vokabular: nichts als von Kontis, Nettosteuerzahlern, Geld und Ueberweisungen ist bei Ihnen die Rede, wobei Sie kein Mensch danach fragt. Ausser zur Einloesung Ihrer verlorenen Wettschuld, die nicht erfolgt.

    Es ist nur zu hoffen, dass nicht alle Studierenden der Raemistrasse Ihres und Ihres beruechtigten Kommilitonen Jahrganges so….. einseitig, populistisch und religioes geblendet und unfair urteilend herausgekommen sind.

    Uebrigens ist es einmal mehr falsch, dass “….Herr Hugo Stamm die Anlassartikel schreibt oder deren Verfassung delegiert. Ich bin somit nicht berechtigt einen Anlassartikel zu schreiben.”
    Das Gegenteil ist der Fall, Herr Stamm hat ausdruecklich erwaehnt, dass Anlassartikel seitens von BloggerInnen sehr willkommen seien. Muessen Sie verpasst haben. Jedoch sehe ich bei Ihrer rassistischen Schreibe kaum Erfolg, dass ihn H. Stamm publizieren wuerde, hoffentlich nicht.

  31. Nichtfuerchtegott P. sagt:

    Fürchtegott Hablützel
    Noch ganz vergessen, diesmal, letztes Mal und das Mal davor:

    Wissen Sie eigentlich, wie penetrant Sie mit Ihrer Bezeichnung > Mohammedaner anstelle von Muslime daher kommen? Wiessen Sie eigentlich, dass heutzutage diese Bezeichnung als unkorrekt, dafuer als ungehoerig gilt?
    Dann muessten Sie die Judan auch als Mosaer benennen.
    Wieso nur diese Ressentiments?

    Ein weiteres Mal: les déclarations en disent long sur son auteur!

  32. Fürchtegott Hablützel sagt:

    @Pasionaria
    1. Actio (Ihr Steilpass) gleich Reactio (mein Auflisten von Fakten).
    2. Sie forderten mich auf, einen deutschschweizerischen Aliasnamen (was ist ein Nick? Abkürzung von Nickneger?) an Stelle von Prinz Eugen Junior zu verwenden. Tu ich, und schon mäkeln Sie wieder. Uebrigens Hablützel ist alemannisch für Habe wenig.
    3. Sie fielen wieder in Ihr altes Betragens-Muster zurück. diesmal 8 Invektiven
    4. Buddha/ Buddhisten, Christus/Christen, Mohammed/Mohammedaner, Hubbard/Hubbardisten.
    5.Das Verwenden von Ihnen nicht genehmen Termini ist (noch) nicht strafbar. Oder ist die Orwellsche Newspeak schon Norm? Ich traue Ihnen zu, dass Sie- wie in Pakistan- Blasphemie gerne bestraft wissen möchten.
    6. Wie die militanten Mohammedaner ( Islam ist Frieden) setzen Sie Kritik synonym zu Hass oder lehnen Kritik kategorisch ab, weil blasphemisch.
    pax tecum

  33. Rolf Müller sagt:

    @ Fürchtegott Hablützel
    Ein Buchhaltungslehrer waren Sie also…
    Ja das erklärt einiges. Diese Buchhalter gönnen einem ja gar nichts!
    Zu Ihrer vernichtenden Analyse der muslimischen Konkurenz im Stil von Cé Aa Ef Ef Eé Eé trink nicht so vihil Kahafeé… Sei doch kein Muselmann, der ihn nicht lasssen kann!…) sage ich auch noch was:
    Bei den Muslimen gibt es sehr viele, sehr unterschiedliche Glaubensrichtungen, die sich untereinander gar nicht einig, ja zum Teil sogar Spinnefeind sind, obwohl sie sich alle auf den gleichen Loran beziehen.
    Das geht von einer Wortgetreuen, sehr strengen und mittelalterlichen, salafistischen Auslegung (was dies Salafisten nicht hindert, Habdies und modernste Waffen zu benutzen), bis zu gemässigterenn Auslegungen der Wahabiten in Pakistan.
    Sowohl in Indonesien und Mindanao (Philippinen), als auch auf dem Balkan hat sich der Islam mit einheimischen Traditionen zu einem relativ toleranten Erziehungs-System vermischt.
    Vermischt sich der Islam mit modernen, “westlichen” Werten, entsteht ein “Demokratie-tauglicher” Islam, der die Trennung von Religion und Staat, sowie die Gleichberechtigung von Frauen und Männern hoch hält.
    An vorderster Front kämpfen für einen solchen modernisierten Islam einige profilierte und ausdrucksstarke Frauen, die das Kopftuch abgelegt haben, weli wir hier genug Wasser haben zum duschen und auch nicht von Sandstürmen geplagt werden.
    Also, wenn wir vom “Islam” sprechen, müssen wir präzisieren, welche Strömung wir beschreiben wollen!
    DEN Islam gibt es genau so wenig, wie Es DIE Schweizer gibt, oder DIE Bauern, oder was auch immer.
    (Auf die Verbreitung solcher Clicheés ist Passionaria sehr empfindlich, wie Sie und ich inzwischen heraus gefunden haben…)
    Gestern habe ich am lehrreichen Dienstag-Themenabend auf arte erfahren, dass alle drei monotheistischen Weltreligionen des Judenthums, des Islam und des Christentums in der gleichen Wüstengegend entstanden sind, dass sie ihre Geschichten im Kontakt zwischen den Stämmen ständig gegenseitig austauschten und miteinander kombinierten, dass sie diese Geschichten im Fall von kriegerischen Auseinandersetzungen aber auch als geistige Waffen einsetzten, indem sie sich mit der Vorstellung, mit dem einzig richtigen Gott verbunden zu sein, mental stärkten.
    Als das Islamische Reich von Perisien bis nach Spanien reichte, sei das eine blühende Zeit gewesen mit der friedlichen Koexistenz der Muslime, Juden und Christen unter dem Dach des Islam als Haupt-Religion.
    Mit neu unterworfenen Völkern wurden Schutzverträge abgeschlossen, die Steuerliche Abgaben und Schutz (inklusive Bevormundung) beinhalteten.
    Wir kennen das ja, ist auch bei uns heutzutage das, was den “Staat” im wesentlichen charakterisiert.
    Dann bin ich leider vor dem Fernseher eingeschlafen.

    Was mir heute sehr grosse Sorgen macht, ist das, was sich an der Ostgrenze und in der Türkei abspielt!
    Die Einzigen, die dem Islamischen Staat wirklich etwas entgegen setzen -unter dem Einsatz des eigenen Lebens!- sind die Kurden!
    Und diese werden jetzt von der Türkischen Armee angegriffen!
    Die fallen denen in den Rücken!
    Ein vergleichsweise geringer Anlass, nämlich die Exekution von mit dem IS unter einer Decke steckenden Polizisten durch die PKK nach dem grausamen Anschlag durch einen Selbstmordattentäter des IS lieferte den Erdogan und seiner AKP den Vorwand, den Friedensprozess mit den Kurden aufzukündigen und den Kurden in ihrem heldenhaften Kampf gegen den IS in den Rücken zu fallen!
    Gleichzeitig spielt uns die Türkische Regierung ein falsches Theater vor, indem sie so tun, als würden sie den IS angreifen und bekämpfen.
    Das Kalkül von Erdogan ist deutlich spürbar:
    Die Kurdenpartei HDP, die ihm die letzten Wahlen versaut hat mit ihrem überraschenden Einzug ins Türkische Parlament, soll kriminalisiert und in den Untergrund getrieben werden. Der wieder aufflammende Bürgerkrieg zwischen Türken und Kurden soll die Türken hinter die AKP und hinter die Faschisten scharen.
    Zugleich soll die Entstehung eines befreihten Kurdistan im Irak und Syrien verhindert werden, indem der Keil, den der Islamische Staat jetzt noch zwischen die beiden Kurdischen Gebiete treibt durch einen Türkisch dominierten Keil ersetzt wird.
    Dass die NATO unentschlossen laviert und ihr Mitglied Türkei gewähren lässt, mit dem Hinweis, jedes Land habe das Recht, sich gegen Terroristen zur Wehr zu setzen, ist beschähmend, jedoch erklärbar, wenn wir uns vergegenwärtigen, dass die PKK eine “linke” Volksbefreihungs-Armee ist.
    Die meisten NATO-Generäle stehen politisch rechts aussen, stehen also den Faschisten und Rechtsextremen Islamisten der Türkei näher, als den PKK-Kämpfern.
    Die NATO ist einerseits froh darüber, dass die PKK am Boden die Drecksarbeit im Kampf gegen den IS übernimmt, will aber gleichzeitig, dass sie nicht zu stark wird und irgendwann einen Kurdischen Staat auf dem zusammenhängenden Gebiet von Irak und Syrien ausruft, was wieder einen “schlechten Einfluss” auf die Kurdischen Gebiete in der Türkei haben könnte.
    Vor kurzem noch war die PKK eine Verbündete im Kampf gegen den IS. Jetzt werden sie wieder als Terroristen bezeichnet.
    Ja was gilt denn jetzt?!
    Jedenfalls spielt die NATO das falsche Spiel von Erdogan mit.
    Und das zeigt mir wieder einmal, dass das Militär (zusammen mit ihren Geheimdiensten) dieser unheimliche “Staat im Staate” ist, und dass sie ihre Machtspiele an den demokratischen Institutionen vorbei ungehindert spielen können!
    Mal ist einer ein Verbündeter, dann wird er geopfert, als Bauernopfer in einem anderen Schachspiel, bei dem es um andere Pfründe und Schmiergelder geht!
    Und gleichzeitig hält Präsident Obama schöne Sonntagsreden in Afrika…
    Nichts gegen solche “Predigten”! Barak Obama hält sehr schöne, mitreissende Reden im Stil von “Yes you can!”
    Aber die Kurden fühlen sich trotzdem verraten!
    Und ich kann ihre Wut und Verzweiflung nachvollziehen.

  34. olive sagt:

    @ Rolf Müller
    29. Juli 2015 um 08:33

    “An vorderster Front kämpfen für einen solchen modernisierten Islam einige profilierte und ausdrucksstarke Frauen, die das Kopftuch abgelegt haben, weli wir hier genug Wasser haben zum duschen und auch nicht von Sandstürmen geplagt werden.”

    Informieren Sie sich doch, wie es im Islam zum Kopftuch für die FRAU kam..

  35. Rolf Müller sagt:

    @ olive
    Schon wieder dieses blöde Kopftuch?
    Aber bitte nicht schon wieder!
    Ich habe es satt, mich mit Kopftüchern zu beschäftigen!!!
    Bin ich Tunte, oder was?!

  36. @Fürchtegott & Verachte_Arme_Nichtweisse Hablützel sagt:

    was ist ein Nick? Abkürzung von Nickneger?

    Sie wollen für die Weltbank gearbeitet haben und kennen nicht mal die geläufige Abkürzung für “nickname” – englisches Nomen und Verb, z.B. “Fürchtegott Hablützel” is nicknamed Fleischkäs Hablützel”.

    Uebrigens Hablützel ist alemannisch für Habe wenig.

    Wenn es um Empathie, Bildung und Nächstenliebe für Arme geht, ist der Nick vortrefflich gewählt. Wenn es um Geld geht, bestimmt nicht. Nicht passend ist hingegen der Vorname “Fürchtegott”: Wer Menschen, die hart arbeiten, aber trotzdem auf staatliche Transferzahlungen z.B. in Form von Wohnungssubventionen oder KK-Prämienverbilligung angewiesen sind, als “Schmarotzer” bezeichnet, hat entweder nie gelesen, was Jesus zu Armen und Reichen gesagt hat, oder fürchtet Gott bestimmt nicht.

    Das Verwenden von Ihnen nicht genehmen Termini ist (noch) nicht strafbar.

    Nicht alles, was geschmacklos ist, muss strafbar werden. Es hat auch Vorteile, wenn man gewisse Typen bereits an ihrem Vokabular erkennen kann, z.B. white trash an der Vorliebe für das N-Wort (s.Fürchtegott Hablützel, um 08:29, Punkt 2).

  37. Solange sagt:

    @Rolf Müller

    Wenn Sie uns schon über den Islam und Weltpolitik orientieren wollen, dann recherchieren Sie doch bitte vorgängig etwas:

    Das geht von einer Wortgetreuen, sehr strengen und mittelalterlichen, salafistischen Auslegung (was dies Salafisten nicht hindert, Habdies und modernste Waffen zu benutzen), bis zu gemässigterenn Auslegungen der Wahabiten in Pakistan.

    Aufgrund der saudiarabischen Missionierung gibt es heute fast überall Wahabiten, also auch in Pakistan. Trotzdem stammt diese Richtung des Islams aus Saudiarabien und ist dort nach wie vor “Staatsdoktrin”. Weshalb Sie die Auslegung (von Koran und Hadithen) der Wahabiten für gemässigter halten, ist mir ein Rätsel. Kleiner Tipp, die Wahabiten nennen sich selbst nicht so, sie bezeichnen sich als Salafis. Die Wahabiten sind innerhalb der Salafisten, wenn man sie z.B. mit dem Daesh vergleicht, gemässigter, ansonsten ist die Bezeichnung “gemässigt” für Wahabiten m.E. voll deplatziert. Kleine Hausaufgabe: vergleichen Sie mal das Strafrecht von Saudiarabien und Daesh.

    wenn wir uns vergegenwärtigen, dass die PKK eine “linke” Volksbefreihungs-Armee ist.

    Auch hier gilt, zuerst recherchieren dann schreiben. Die PKK trägt leider auch totalitäre Züge, sie einfach als “Volksbefreiungs-Armee” zu glorifizieren, scheint mir nicht korrekt.

  38. Fürchtegott Hablützel sagt:

    Herr Stamm, Sie sind ein Ausbund von Toleranz und liberalem Handeln, Sie übertreffen mittlerweile die Friedrich A. von Hayek Gesellschaft, deren Mitglied inter alii et aliae ich bin. Chapeau!
    Ich darf hier, bei Ihnen, einen Diskurs im Sinne von Hutchinson (clash of civilisations) führen, was deutsche Pressorgane mir nicht mehr durchgehen liessen.
    Bsp. folgende Aussage:
    1. Islam ist Frieden
    2. Deswegen produziert der Islamische Staat in Syrien und im Irak (ISIS) keine Flüchtlinge
    3. Wir in der Schweiz haben keine Flüchtlinge aus Syrien und aus dem Irak, denn, klar doch: Islam ist Frieden

    Mögen diese meine Zeilen Ihnen keine Schwierigkeiten (à la Charlie Hebdomadaire) bereiten.

  39. Nichtfuerchtegott P. sagt:

    Rolf Mueller
    28. Juli 2015 um 06:07 – uebrigens Pasionaria schreibt man mit einem ‘s’, ein Detail.Waere dasselbe, wie wenn Sie anstatt Eugen > Eu_Gen schreiben wuerden!!

    “Wollen wir zurück auf den Strand, oder wollen wir durch die sich vor uns auftürmenden Wellen hindurch stechen (mit einem Köpfker), um hinaus zu gelangen auf die See, wo es wieder ruhiger wird und die See auf und ab schaukelt?”

    Bildhafte und interessante Frage. Viele Ihrer Texte finde ich ganz gut – natuerlich nicht alle – bei diesem Eifer. Ob weniger manchmal nicht mehr waere?

    Selbstverstaendlich sollen ‘wir’ nicht den Kopf in den S(tr)and stecken, aber sich total stark waehnend, wild, stuermisch und unbedacht in die sich auftuermenden Wellen stuerzen? Das kann’s wohl nicht sein. Warten wir doch auf die geeigneten Winde, die uns durch die ersten brechenden Wellen schubsen. Auf offener See sehen wir dann weiter, ob wir noch genuegend Energie haben, als Neo-Piraten den am Lande verharrenden Neoliberalen und fanatischen Gottesfuerchtigen gewaltfrei die Stirne zu bieten und ev. sogar zur Vernunft zu bringen/zwingen.

    Es darf manchmal getraeumt werden.

    Merke R. Mueller: die Wellen kannst Du kannst nicht aufhalten -– aber du kannst surfen lernen. Dazu kann Ihnen sicherlich Herr Stamm noch verschiedene Tricks und Techniken beibringen.

  40. Pasionaria sagt:

    R. Mueller – obiges sollte natuerlich von Pasionaria sein – die nichtfuerchtegott P. ist exklusive fuer den Fuerchtigen und Furcht Erregenden exklusive bestimmt. Entschuldigung.

  41. Pasionaria sagt:

    Bitte auch Wiederholungen entschuldigen – bin etwas abgelenkt, sorry.

  42. Marcel Mertz sagt:

    Fürchtegott Hablützel 28. Juli 2015 um 18:23

    “Nun zu Ihrem Vorschlag, einen Anlassartikel zu schreiben, muss ich Ihnen mitteilen, dass Herr Hugo Stamm die Anlassartikel schreibt oder deren Verfassung delegiert. Ich bin somit nicht berechtigt einen Anlassartikel zu schreiben.”

    Das stimmt ueberhaupt nicht. Sie koennen jederzeit Herrn Stamm einen Anlassartikel zusenden; so sind auch meine beiden Anlassartikel hier veroeffentlicht worden, und wohl auch die von anderen Blogteilnehmenden.

    Natuerlich entscheidet Herr Stamm am Ende, ob ein Anlassartikel veroeffentlicht wird oder nicht. Es ist aber falsch, zu meinen, alle Artikel, die er nicht selber verfasst hat, wuerden nur entstehen, weil er andere Leute (u.a. Teilnehmende hier am Blog!) diesbezueglich anfragt.

    Es steht Ihnen also nichts im Weg, einen Anlassartikel zu schreiben.

  43. Marcel Mertz sagt:

    Fürchtegott Hablützel 28. Juli 2015 um 18:23

    “Nun noch zu Ihrer Frage bezüglich Nettotransferbezieher und Nettosteuerempfänger: Beide sind sie gleich: Staatsschmarotzer, sofern kein klarer Invaliditätsgrund vorliegt. Auf Kosten der Leistungswilligen und -erbringer.”

    Danke, dann weiss ich, was Sie von mir halten – denn als angestellter Mitarbeiter an einer staatlichen Universitaet und einer medizinischen Hochschule bin ich wohl in Ihren Augen auch nur ein Staatsschmarotzer (schliesslich zahlen die deutschen Bundeslaender NRW und Niedersachsen mein gegenwaertiges Gehalt), der auf Kosten der Leistungswilligen (ich bin nicht leistungswillig mit all den Forschungs- und Publikationsprojekten, in denen ich involviert bin? Vielen Dank!) seiner Taetigkeit nachgeht …

  44. Fürchtegott Hablützel sagt:

    @Marcel Mertz;
    Danke für Ihren Hinweis bezüglich Anlassartikel. Ich als Islamkritiker (Islamhasser in Pasionarias Wahrnehmung) will Hugo Stamm nicht in Verlegenheit bringen. Er weiss um die Wirkung von Meinungsäusserungen, siehe Charlie Hebdomadaire und Jütlands Zeitung. Ich will die bereits eingeschränkte Meinungsäusserungsfreiheit nicht noch mehr eingeschränkt wissen.

    Nein , Sie sind kein Staatsschmarotzer, Ihr Nutzen ist immateriell und nicht merkantil zu bewerten. Lassen Sie sich nicht von meiner Kritik an Trittbrettfahrern ablenken.
    post scriptum: Mein Schwiegervater war Philosophieprofessor neben Wiesengrund Theodor an der Göthe Universität. Seine Langfristwirkung ist erstaunlich. Das wird bei Ihnen auch so sein, dessen sind ich und Ihre Schüler sicher.
    Ihre Kritik schätzt immer
    Ihr Hablützel

  45. Pasionaria sagt:

    Fürchtegott Hablützel
    Gute Idee in Stichworten zu schreiben – da offensichtlich jeder noch so humanistisch gutgemeinter Aufwand fuer die Katz ist.
    1. Seit wann sind Fragen Steilpaesse? Auch von Fussball scheinen Sie nicht allzuviel zu verstehen. Sie sind es, der sich mit seinen anzueglichen, unhaltbaren, verfaelschten und tendenzioesen Pseudo-Fakten staendig ins Abseits manoevrieren, leider ‘Gottes’.
    2.- schon wieder > erniedrigend, unchristlich betr. Nick, dess Bedeutung Sie ganz genau wissen. Aber eben, nicht die kleinste Gelegenheit um zu beleidigen, wird ausgelassen.
    3. Sie wuerden besser daran tun, Ihre Herabwuerdigungen zu zaehlen als meine harmlosen Anspielungen.
    4. Sie als Absolvent der Institution Raemistrasse wissen ganz genau: die Bezeichnung “Mohammedaner” impliziert, dass Mohammed angebetet und verehrt wird. Das ist laut islamischer Theologie blasphemisch. Auch wurde der Ausdruck von der SS in den KZ fuer die Geschaendeten, die keine Kraft mehr hatten, verwendet. Bitte Respekt vor allen Menschen.
    5. Es geht immer und ueberall um RESPEKT. Wieviel Mal muss man dies Ihnen noch nahelegen?
    6. Es gibt punktuelle Kritik, es gibt gezielte Kritik und es gibt anzueglich Kritik, die keine ist. Darf ich dazu Ch. Morgenstern zitieren: In dem Masse, wie der Wille und die Faehigkeit zur Selbstkritik steigen, hebt sich auch das Niveau der Kritik an anderen! – Sowas von zutreffend!

    Agens

  46. Solange sagt:

    @Pasionaria: Aber eben, nicht die kleinste Gelegenheit um zu beleidigen, wird ausgelassen.

    F. Halbpürzel will halt um jeden Preis provozieren. Irgendwann wird das so langweilig, dass man nicht mal mehr spotten mag über den grössten Nettosteuerprahler aller Blogzeiten.

  47. Pasionaria sagt:

    Solange
    @Fürchtegott & Verachte………

    S.: “F. Halbpürzel will halt um jeden Preis provozieren. Irgendwann wird das so langweilig, dass man nicht mal mehr spotten mag über den grössten Nettosteuerprahler aller Blogzeiten.”
    Das sehe ich auch so…. er, ein materialistischer Provokateur, praktisch sein ganzes Gesinnungshaus – wenigstens hier im Blog – besteht aus Steinen des Anstosses.

    .

    Marcel Mertz
    Ihre auch nur kleinen Interventionen > Seitenhiebe sind auserlesen und wertvoll.

    Bei Ihnen wenigstens, trotz Nettotransferbezieher und nicht Raemistrasse Abgaenger, schaut er wenigstens hoch. Ein Hochschuldozent, wahrscheinlich einem Hochwuerden ebenbuertig, bedeutet ihm doch noch so viel Ehre!

    Zum Glueck beeindrucken Sie auch noch andere.

  48. andersen sagt:

    @ Fürchtegott Hablützel

    Ja, zur meiner Erstaunen stelle ich auch hier fest, dass der Islam hier so verteidigt wird.

    Nun, ich denke, kann es sein, dass sie uns Christen der Schuld gibt, dass wir sie der Spass an der Vielgötterei (Synkretismus)versaut haben……?

  49. Kritische Masse sagt:

    @Solange vom 28.07.2015 um 19.05

    Bezüglich der Mühung scheint man Sie schon als recht unsicher einstufen zu können, denn z. B. die Klo-Rolle ist doch ein extrem wichtiges Kulturgut!

    Ich kann nicht wissen welchem Kulturkreis Sie entstammen, aber aus dem großdeutsch-arischen Umfeld kann dies nicht sein. Da die „Arier“ (Herr, Erhabener, Reiner) großen Wert auf „Reinlichkeit“ legten, muss dies hier sozio-historisch hinterleuchtet werden. Denn so etwas macht doch den „Unterschied“!

    Irgendwo in alten großdt. Informationen bezüglich der neuen Reisewelle mit dem KdF-Wagen stand einmal geschrieben, man solle ein Kante Wasser und eine Klo-Rolle auf seine Reise mitnehmen, um bei technischen und/oder verdauungsbiologischen Zwischenfällen für die Reinigung der Hände gewappnet zu sein. Da der KdF-Wagen hinter seiner Rückbank eine kleine Ablagemulde hatte, konnte diese Klo-Rolle zunächst nicht gesehen werden. Bei den meisten anderen Fahrzeugen gab es diese Mulde nicht und somit gelangte erst dann die besagte Klo-Rolle in den Blick der Öffentlichkeit!

    Nach 1945 wurde durch die US-Armee der Klo-Rollen-Wahn auf die Spitze getrieben, da die Ängste bezüglich der Toilettennutzung bei ihnen allergrößten panischen Ängste auslöste. Einige Jahrzehnte später konnte auch ich noch erleben, wie die die amerik. milit. Fahrzeuge mit US-amerik. Klo-Rollen (die sehr dünnes Papierformat hatten) und Unmengen von Klobrillen-Auflagen (aus sehr dickem Papier hergestellt) beladen wurden.

    Da die Schweiz auch im Bezug auf Autobahnen etwas hintenan war, ist solch ein kulturelles Spitzenerlebnis dort sicherlich nicht so prägnant gewesen wie im Reich und der dann folgenden Bundesrepublik. Zeugt somit die kleinbürgerliche Klo-Rolle im Heckfenster nicht von einer gigantischen und weltläufigen Errungenschaft?

    Fazit: @Solange, so lange Sie keinen klaren Überblick haben, könnte es eventuell besser sein, sich auf solch ein niederes Niveau wie diesem hier sich nicht herab zu lassen zu wollen. Da nützt ein Dufttannenbäumchen auch nichts, denn das könnte Ihre Wahrnehmung berauschend trüben.

  50. Solange sagt:

    @Kritische Masse

    Herzlichen Dank für Ihre kulturhistorischen Ausführungen (immer wieder höchst interessant, ganz im Gegensatz zu Ihren ökonomischen Ansichten). Da ich ausschliesslich mit ÖV unterwegs bin und bis auf eine Geschäftsreise noch nie in D war, bin ich tatsächlich noch nie einer solchen schlecht kaschierte Klo-Rolle (in der Schweiz WC-Papier-Rolle) begegnet. Ob den Schweizern die Reinlichkeit abzusprechen ist, überlasse ich Ihrem Urteil. Als in der Schweiz sozialisierte kann ich Sie nur darauf hinweisen, dass hier Diskretion (bis zur Verklemmtheit) genauso wichtig ist wie Sauberkeit. Dinge wie Klopapier offen oder schlecht versteckt rumstehen zu lassen, geht hier gar nicht. Da greift der Schweizer unterwegs lieber auf die teureren Papiertaschentücher zurück.