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Staatliche Privilegien für Scientology

Hugo Stamm am Samstag den 11. Juli 2015
Die Kapelle, fotografiert in der neuen Scientology Kirche in Basel am Sonntag, 26. April 2015. Es handelt sich um die erste sogenannte Ideale Organisation (Ideale Org) in der Schweiz. (KEYSTONE/Georgios Kefalas) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Stieg in Basel von der Sekte zur Religionsgemeinschaft auf: Scientology. Bild: Keystone

Die Basler Regierung und Scientology gegen die Bevölkerung: Auf diesen Nenner lässt sich eine Auseinandersetzung zusammenfassen, die seit Monaten die Gemüter in Basel erhitzt. Der Konflikt begann mit der Eröffnung eines Super-Zentrums der Sekte im Iselin-Quartier. Alle Proteste der Anwohner verpufften, Scientology konnte sich mit einer pompösen Feier im Wohnquartier einnisten.

Die Scientologen versuchten die Anwohner mit dem Versprechen zu beruhigen, im Quartier nicht zu missionieren. Doch der Erfolgszwang liess sie ihr Versprechen bald vergessen. Die rund 130 Mitarbeiter im 4600 Quadratmeter grossen Zentrum brauchten «rohes Fleisch», wie es im Scientology-Jargon heisst. Sprich: neue Opfer, denen teure Kurse verkauft werden können. Und schon bald füllten sich die Briefkästen der Anwohner mit Werbebotschaften der Sekte.

Für noch mehr Empörung sorgte bald darauf die Basler Regierung. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) stufte Scientology offiziell als Religionsgemeinschaft im Sinne des Arbeitsgesetzes ein. Rückendeckung bekam das AWA vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) in Bern. Auf Scientologen sei das Arbeitsgesetz nicht anwendbar, da sie Tätigkeiten gegenüber der Gemeinschaft leisten würden, hiess es.

Dies ist für die Gemeinschaft mit dem schlechten Ruf ein Ritterschlag, der obendrauf kommerzielle Vorteile bringt: Scientology stieg von der Sekte zur Religionsgemeinschaft auf und darf nun auch am Sonntag Jagd auf «rohes Fleisch» machen, Bücher verkaufen und Kurse erteilen. (Eine Kursstunde kann schon mal ein paar Hundert Franken kosten.)

Der zuständige Regierungspräsident Guy Morin zog damit den Zorn der Anwohner und vieler Basler auf sich. Scientology könne der Religionsstatus aus religionswissenschaftlicher und alltagssprachlicher Sicht nicht abgesprochen werden, erklärte er. Er stützte sich dabei auf eine Empfehlung der Forschungsstelle für Recht und Religion der Universität Basel. Es sei nicht an der Regierung, über Glaubensinhalte zu urteilen und zu entscheiden, welche Gemeinschaft eine Sekte sei.

Tatsächlich? Steht die Regierung nicht in der Verantwortung, wenn eine Gemeinschaft mit totalitären Zügen die Bewohner mit allen Tricks missioniert, ihre Mitglieder indoktriniert und antidemokratische Thesen vertritt?

Scientology nennt sich aus taktischen Gründen Kirche. Gründer Hubbard sagte auch offenherzig, als Kirche müsse man keine Steuern zahlen. Ausserdem proklamierte er, sein Kursunternehmen befasse sich nicht mit Gott. Schliesslich wollte er nicht Christen, Muslime, Hindus usw. als Kunden verlieren.

Der Basler Entscheid ist eine Einladung an alle Organisationen mit fragwürdigen Absichten: Zieht ans Rheinknie, nennt euch Kirche, deklariert den Stammtisch zum Gottesdienst, und ihr könnt am Sonntag mit dem Segen des Arbeitsamtes auf Kundenfang gehen.

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194 Kommentare zu “Staatliche Privilegien für Scientology”

  1. Rolf Müller sagt:

    @ Passioaria
    Prinz Eugen, ihre erlauchte Durchlaucht, hat gesprochen!
    Aber wahrscheinlich ist er in Wirklichkeit nur ein kleines Würstchen, ein Gärtner (der mit dem Lauch tanzt).
    Zum Vorarbeiter mit einigen muslimischen Billig-Angestellten hat er es wohl gebracht.
    Er ist wohl ein “Cheflein”, ein Kleinherrscher (und das sind die schlimmsten!), der aber von mehr Macht träumt.
    Vielleicht ist er Hauswart.
    Vom Gärtnern hat er gelernt, dass man Unkraut ausrupfen und Rosen spritzen muss.
    Natur gefällt ihm erst, wenn sie wie in den Parkanlagen von Versaille richtig gepflegt und kultiviert ist.
    Mit streng ausgerichteten, geometrischen Linien und mit pedantisch in die Form geschnippelten Hecken und Sträuchern und vor allem mit viel Rasen, der mit regelmässiger Disziplin kurz gemäht wird, wie ein militärischer Bürstenschnitt wird der Natur gezeigt, dass sie Untertan ist des braven Christen.
    Solche Gedanken führen mich zur Frage, was unser Karl am eigentlich Samstag macht, wenn kein Arbeitstag ist und kein Gottesdienst-Tag…
    Ich kann mir eigentlich nur vorstellen, dass er dann seinen Rasen mäht, möglichst früh am morgen, um seinen Nachbarn das Ausschlafen zu versauen. Und nachher wäscht er sein Auto.

  2. Landeskirchler sagt:

    @ Rolf Müller
    Wie ich gesagt habe, mag ich einige Ihrer Gedankengänge zu schätzen.
    Wie Sie nun aber einen Mitblogger als “kleines Würstchen” ansprechen, das finde ich total daneben.
    In einem vorangehenden Eintrag fragen Sie mich – wohl ironisch – dann wisse ich wohl mehr als Sie. Nein, dem ist nicht so, ich habe mir aus “Wissen” jeglicher Art nie was gemacht.
    Hin und wieder suche ich jedoch nach Expertenmeinungen. In einigen Beiträgen zeichnen Sie ein völlig überrissen schlechtes Bild von Russland/Putin und jubeln weiss ich nicht was hoch.
    Russland ist eine Grossmacht, mit allem was dazu gehört. Diesbezüglich habe ich keine Illusion. Doch sollte man lieber im eigenen Haus schauen, wie es Scholl-Latour relativ kurz vor seinem Ableben in einem Interview getan hat:
    Frage des Interviewers:
    “Halten Sie die Entwicklung für gefährlich?
    Peter Scholl-Latour: Ja, vor allem auch für die EU. Ich frage mich, was sich die EU von einer Annäherung der Ukraine erhofft. In Brüssel sollte man sich besser auf eine Konzentration und Konsolidierung ausrichten, statt die Ausweitung nach Osten voranzutreiben. Schon mit der Aufnahme Rumäniens und Bulgariens haben sich die Kommissare in Brüssel übernommen. Käme nun noch die Republik von Kiew hinzu, wo von den Tataren die Wurzeln des heutigen Russlands gelegt wurden und die Bekehrung zum Christentum stattfand, dann würde das aufgeblähte Territorium der fragilen Europäischen Union bis rund dreihundert Kilometer an jenes Schlachtfeld heranrücken, das unter dem Namen Stalingrad berühmt wurde. Haben die Deutschen jedes Gespür für die Tragik der eigenen Geschichte verloren?”

  3. Prinz Eugen junior sagt:

    @Pasionaria
    Aus christlicher Nächstenliebe mache ich für Sie eine Ausnahme und beantworte Ihre Frage: In der Tat habe ich eine Tochter, die aber einen christlich-hellenistisch geprägten Vater hat. Dieser stellt keine Ultimaten an seine Kinder, ganz im Gegenteil zu den koranmässig geprägten Vätern.
    a propos Wettschuld, Sie verwechseln Sie den Kilimandscharo mit dem Radetzky-Marsch.

  4. Rolf Müller sagt:

    @ Landeskirchler
    Wer zum Geier ist Peter Scholl-Latour?

  5. olive sagt:

    @ Marcel Mertz
    11. Juli 2015 um 10:50

    Mit Begeisterung stelle ich fest, dass Sie doch kein Heiliger sind
    🙂

    Aber es scheint, Sie rennen gegen eine Wand..

  6. Michael Bamberger sagt:

    @ Olive

    Dass Marcel Merz bei Andersen vordergründig der Kragen platzt, tut er meines Erachtens insbesondere für die Galerie, um ein Prachtexempel zu statuieren, wie ein hergelaufener Kreationst vergeblich versucht, sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen. Bislang gelingt Marcel Merz das vortrefflich, denn Andersen schafft nicht eine einzige vernünftige Replik.

  7. Pasionaria sagt:

    Eu_genius Junior
    ” In der Tat habe ich eine Tochter, die aber einen christlich-hellenistisch geprägten Vater hat. Dieser stellt keine Ultimaten an seine Kínder…..”

    Schoen, schoen, fuer Sie, fuer die anderen Beteiligten wohl eher nicht. Dass er, der ‘……gepraegte’ Vater keine Ultimaten stellt heisst, dass sein Sohn sich einfach dem Machtgehabe seines patriachisch-helvetisch-christlichen Schwiegervaters fuegt. Anders wuerde es kaum funktionieren.

    Bis anhin dachte ich immer, dass es fuer eine Wette einen Dummkopf und einen Dieben braucht, seit meiner Erfahrung mit Ihnen braucht es nur einen Beschummelten und einen Fakten-Verdreher. Schade, das passt eher in das Bild des christlichen Naechstendiebes.

    .

    R. Mueller
    Ihre bildliche Sprache gefaellt mir oftmals sehr – Ihre fantasiebestueckte > mas o menos

  8. olive sagt:

    @ Michael Bamberger
    14. Juli 2015 um 18:36

    ob es nur vordergründig ist/war , weiss ich nicht, (der Kragen platzt einem ja nicht dauerhaft ) so oder so ist es verständlich, wenn jemand sich mit unvorstellbarer Langmut und Höflichkeit auf Aussagen und Fragen einlässt ( darauf bezog sich damals der “Heilige” ) und der dann solches erntet wie andersens Unglaublichkeiten.

    Andersen schafft ja nicht einmal sonst eine vernünftige Replik.
    Mit Scientology allerdings scheint er sich auszukennen.

  9. Solange sagt:

    @andersen

    Wenn Sie in Ihrem armseligen Leben nur dann etwas zu lachen, wenn es Ihnen mittels dümmlichen Provokatiönchen gelingt, dass sogar besonnen Menschen der Kragen platzt, dann kommt Mitleid für Sie auf. Muss schrecklich sein so ein Trollleben mit Sauce Hollandaise und nix zum Lachen.

  10. Marcel Mertz sagt:

    helle.andersen 14. Juli 2015 um 19:15

    Noch immer keine Antwort? Dachte, in Ihrer Abwesenheit hätten Sie sich ein wenig kundig gemacht und würden jetzt mit dem grossen argumentativen Arsenal kommen, um die verbliebenen zwei Beispiele zu entkräften! Oder mit absurden Argumenten kommen, damit wir auch was zu lachen haben. War wohl nichts.

    Also: Es gilt weiterhin – Beispiele entkräften oder zugeben, dass es “nützliche” genetische Mutationen gibt!

  11. Marcel Mertz sagt:

    olive 14. Juli 2015 um 18:22

    Ich habe nie behauptet, in irgendeiner Hinsicht ein “Heiliger” zu sein.

    Michael Bamberger 14. Juli 2015 um 18:36

    Welche Motive ich in Bezug auf andersen hier habe, überlasse ich gerne der Spekulation. Sagen wir aber, dass das, was manche meinen (z.B. dass ich eine ernsthafte Antwort von andersen erwarte – im antizipatorischen Sinne von “erwarten”, nicht im normativen Sinne) nicht gerade das ist, was mir vorschwebt. (Dazu bin ich schon lange genug im Blog tätig).

  12. Bernhard Schlegel sagt:

    “Helle” Andersen

    So richtig eine “helle” scheinen Sie mir micht zu sein. Da reicht ein kluger Mensch Ihnen im Dialog hundertmal die Hand (Respekt, Herr Mertz!!!) und Sie spucken darauf? Ist das Ihr Verständnis von freundlichem Umgang?

    Andersen… Denken Sie nach. Es hilft!

  13. olive sagt:

    @Marcel Mertz

    Ich hatte Ihnen damals dieses Prädikat verliehen.

  14. Solange sagt:

    @all

    Spendenaufruf

    Nach dem traurigen Geständnis von andersen um 19:15 Uhr bitte ich alle, nicht mehr benötigte Bilder von geplatzten Krägen*(wahlweise auch Freidenkerwitze) für den armen Trollheimer zu spenden.

    *aus Rücksicht auf die Chinchillas einer geschätzten Bloggerin werden keine Aufnahmen von Pelzkrägen entgegen genommen

  15. helle.andersen sagt:

    Olive

    Ja, ich kenne mich aus mit der Scientology und die gleiche Mechanismen erkenne auch in diesem Blog.
    Nur die Gruppe zählt.
    Und solche Gruppen hat das Ruf, viele Ressourcen aufzubrauchen, nicht nur das Geld, sondern auch die Zeit und die Energie.
    Haben Sie jetzt bemerkt, wie alle in die Gruppe sich sofort hier gemeldet haben, wie ein Rottweiler, die ständig bewacht, ob jemand neues “Einbricht” und wehe, wenn die neue nicht nach Ihre Pfeife tanzt.

  16. Marcel Mertz sagt:

    helle.andersen 14. Juli 2015 um 20:40

    Nun, andersen – vielleicht sollten Sie mal über den (freilich adaptierten) Spruch der Bibel, den ich bereits im Zusammenhang mit Ihnen Pasionara (glaube ich) gegenüber erwähnt hatte, ein wenig nachdenken: “Man erntet, was man sät.”

    Wären Sie nur einmal (!) ernsthaft auf meine Antworten auf die von Ihnen gestellte Frage – die Sie dann auch noch selbstsicher als “berechtigt” bezeichnet haben (was m.E. bedeutet, dass man auch ein Interesse an Antworten auf die Frage haben müsste) -, eingegangen; hätten Sie es wenigstens versucht (nur schon versucht!), hätten (dadurch) wenigstens auch anerkannt, dass ich meinerseits mich bemüht habe, Ihre Frage ernsthaft zu beantworten; und hätten Sie das nicht einfach ignoriert oder dann versucht, das Thema zu wechseln – ich bin mir sicher, was sie nun “ernten” könnten, wäre was anderes (weil Sie auch was anderes “gesät” hätten). Ja, ich glaube sogar (auch wenn ich mich da täuschen kann), selbst dann, wenn Sie schlechte Argumente vorgebracht hätten, wären die Reaktionen etwas anders ausgefallen.

    Meine Erwartung (wiederum antizipatorisch), dass Sie daraus irgendetwas lernen, ist zugebenermassen gering.

    Ich habe leider die Befürchtung, dass Sie kaum darüber nachdenken werden, was Ihr eigener Beitrag an dem Ganzen hier gewesen ist (dass es nicht ganz alleine auf Sie zurückfällt, ist klar; ich hatte natürlich meinen Anteil daran). Was der Grund dafür ist, dass Sie vermutlich nicht darüber nachdenken werden, weiss ich freilich nicht – ob es daran liegt, dass Sie wirklich nichts anderes als ein Troll sind (was ich ehrlicherweise gesagt nicht vermute); dass Sie vielleicht auch Probleme mit der Sprache haben (alles zu verstehen und dann selber zu artikulieren); dass Sie vielleicht eine schlechte/unzureichende Bildung hatten und deshalb schlicht Mühe haben, zu verstehen, was eigentlich von Ihnen verlangt wird; dass Sie vielleicht kognitiv tatsächlich “nicht mitkommen”; oder dass Sie einfach eine unhöfliche und auch unfaire Person sind (denn so wirkt Ihr Verhalten auf mich in dieser Geschichte); oder von allem etwas – ich kann es nicht sagen und denke nicht, dass das jemand nur auf Basis der “Blogperson”, die Sie hier darstellen, sagen kann. (Aber vielleicht sollten Sie darüber mal nachdenken, sofern Sie tatsächlich kein Troll sind – wenn doch, können Sie sich natürlich jetzt über mich totlachen. Dann sei Ihnen der Spass von mir aus gegönnt).

    Ich denke jedoch, die Sache ist nun weit genug gelaufen. Ich “befreie” Sie von der Verpflichtung, mir eine Antwort zu geben, d.h., werde keine mehr einfordern (war auch etwas lästig für mich, wie ich zugebe; ich hätte es aber noch einige Zeit weiterziehen können).

    Doch möchte ich Sie warnen, diese besagte Frage mit den genetischen Mutationen hier noch einmal zu stellen und dann nicht auf Antworten einzugehen (dasselbe gilt auch für die Erwähnung eines gewissen Dawkins-Video und dem Nichteingehen auf Argumente, warum dieses nicht das besagt, was Sie meinen, das es besagen würde).

    Wie es nun weitergeht, hängt von Ihnen ab. Wir können dieses Kapitel entweder in einem “Waffenstillstand” beenden, oder Sie können auf dieses Posting hier in bekannter Mannier Ihrerseits antworten. Wundern Sie sich dann aber nicht wegen allfälliger Reaktionen.

  17. standhalten sagt:

    helle andersen

    Man bemerkt so einiges, wenn man hier länger im Linksclubgruppenblog der klugen und penetranten Köpfe und Gönner beiwohnt. z.B. welche Prioritäten sie setzen, was ihnen wichtig erscheint. Und was sie übersehen.
    Machen Sie sich nichts draus; SIe können argwöhnen, dass Ihnen das Leben mehr Spaß macht (in allen Facetten) – glaubt man den Studien, die Fleischhauer aufführt. :- )

    h ttp://www.spiegel.de/politik/deutschland/warum-konservative-menschen-gluecklicher-sind-kolumne-a-1043531.html#ref=meinunghp

  18. Michael Bamberger sagt:

    @ Marcel Mertz

    Natürlich war das reine Spekulation meinerseits. Ihr erklärtes Nichterwarten einer ernsthaften Antwort von Andersen hingegen, erlaubt es anzunehmen, dass die Spekulation nicht völlig am Ziel vorbeischiesst.

  19. Rolf Müller sagt:

    @ helle.anderson
    Jetzt ist mir klar geworden, warum ich immer dachte, Sie seien eine Frau!
    Sie haben den Artikel (ist es der Artikel? Ist lange her…) falsch gesetzt. So wie gerade vorhin:
    “…die ständig bewacht, ob jemand neues “Einbricht” und wehe, wenn die neue nicht nach Ihre Pfeife tanzt.”
    Also Helle, werden Sie mal helle!
    Lesen Sie das:
    Gestern lief bei “arte” ein interessanter Themenabend über die Menschlichen Gene.
    Die Forschungen am genetischen Erbgut zeigen, dass wir alle ursprünglich von den selben Einzellern abstammen, die in einer Art “Ursuppe” vor langer langer Zeit geschwommen sind.
    Die verschiedenen Chemischen Elemente, aus denen wir bestehen, sind in der Sonne, einem gigantischen Kernfusions-Reaktor gebildet worden. Die “Bausteine des Lebens” (die Aminosäuren? Das Wasser?) sind wahrscheinlich mit einem Meteoriten-Bombardement auf unseren Planeten Erde gelangt.
    Sehr viel Zeit und sich verändernde Umweltbedingungen führten zu leichten Veränderungen auch beim Genom, zu Mutationen(!), die sich -wenn sie sich bewährten- neu etablieren konnten.
    So entstanden in JAHRMILLIONEN immer wieder neue Lebensformen.
    (Nur nebenbei: Was in der Bibel steht, dass die Welt in sieben Tagen erschaffen worden ist, ist nachweislich falsch. Wenn wir bis zum Urknall zurück rechnen, kommen wir auf 13,7 Milliarden Jahre. Weiter zurückrechnen geht (noch) nicht.)
    Während unserer Entwicklung im Mutterbauch gehen wir die ganze Evolutionsgeschichte des Menschlichen Organismus im Zeitraffer nochmals durch!
    Wir starten als zwei (!) Einzeller, die sich vereinigen, teilen, und so weiter.
    Die Entwicklung des Gehirns als unsere Spezialität braucht dann noch einige Jahre ausserhalb des Mutterbauchs.
    Mit dem Fliegenpilz haben wir 40% der Gen-Information gemeinsam.
    Mit dem Schimpansen haben wir 99% der Gen-Information gemeinsam.
    Wir stammen also nicht vom Affen ab. Wir SIND Affen!
    Und unsere Urheimat ist Afrika!
    Dort sind wir einst von den Bäumen herab gestiegen und haben uns zu Läufern entwickelt.
    Einige von uns -so wie ich- verspühren immer noch den Drang in sich, auf Bäume zu klettern. So bin ich unter anderem auch im Obstbau tätig…
    In einer ersten Auswanderungs-Bewegung sind Vorfahren von uns über Spanien nach Europa eingewandert und haben uns als “Neanderthaler” in Europa verbreitet.
    In einer zweiten Auswanderungswelle sind weitere Vorfahren von uns vom heutigen Aethiopien her über die Arabische Halbinsel nach Asien eingewandert und dann nördlich in Richtung Kaukasus vorgestossen, während andere über das heutige Indien nach Südostasien weiter gezogen sind. Von dort teilte sich der Migrationsstrom wieder: Die Einen ruderten, oder segelten über Indonesien bis nach Australien, während die Andern nach China und dann während der Eisteit über die frei gelegte Beringstrasse nach Amerika vorstiessen.
    Einige von unseren Kaukasischen Vorfahren sind dann von Südrussland her kommend westwärts gewandert und sind dabei laufend auf Neanderthaler gestossen. Es gab vereinzelte sexuelle Kontakte mit den Neanderthalern und eine Koexistenz über einige zehntausend Jahre. Aus noch nicht geklärten Gründen sind dann die Neanderthaler von der Bildfläche verschwunden.
    Die Genetische Diversifizierung ist bei den Koisan in Nabibia heute noch am grössten. Darum ist die Vermutung naheliegend, dass “Adam und Eva” Urahnen der Koisan waren.
    Desmond Tutu, der Südafrikanische Priester hatte seine grosse Freude an dieser wissenschaftlichen Entdeckung:
    Er sagte “We are all Africains!” und lachte dazu verschmitzt.
    Die Genetische Vielfalt der aus Afrika ausgewanderten “Homo Sapien” ist dagegen relativ klein.
    Wir sind tatsächlich eine Familie, die AusserafrikanerInnen noch mehr, als die (genetisch Varjantenreicheren und damit wohl auch vitaleren) AfrikanerInnen.
    Durch unzählige Mutationen (weiteres Beispiel, andersen!) und nachfolgende Selektion durch Umweltbedingungen und sexuelle Präferenzen der Frauen sind im Laufe von Jahrtausenden all die heutigen Erscheinungsformen des Menschen entstanden.
    Warum sind in den Philippinen die Menschen relativ klein, während in der Philippinischen Tierwelt sehr grosse Exemplare auftreten?
    Ich erkläre das manchmal scherzhaft so:
    Weil in den Philippinen tropische Wirbelstürme häufig sind, werden die zu grossen Filipinos weggeblasen.
    Die Kleineren haben in dieser Gegend einen evolutorischen Vorteil.
    Nun stellt sich vielleicht noch die Frage, wie helle andersen entstehen konnte und was sein evolutorischer Vorteil ist.
    Nun, die Natur experimentiert mit allen möglichen und unmöglichen Erscheinungsformen.
    Und so ist es durchaus möglich, dass mit Hilfe von “intelligenten Maschinen” der Menschentypus “andersen” vor seiner Blütezeit steht…

  20. nee sagt:

    Quatsch. Wir stammen von Fischen ab. Die menschliche Wiege ist nicht EIN Paar, sondern hat voneinander unabhängige verschiedene Entstehungsorte.

  21. hm sagt:

    Ja, effektiv, wir haben verwandte Neanderthaler – und die sind leider ausgestorben, wie i.Ü. auch andere verwandte, wie die aus der Denisovahöhle oder von der Insel Flores.
    @Rolf Müller
    Wenn Sie schreiben: “Die verschiedenen Chemischen Elemente, aus denen wir bestehen, sind in der Sonne, einem gigantischen Kernfusions-Reaktor gebildet worden.”, so stimmt das – bis auf die Verwendung des bestimmten Artikels. Wie Sie wissen (sonst lesen Sie bitte bei Joni Mitchell nach) sind diese Elemente in einer Sonne entstanden – lange vor unserer Sonne.

  22. Michael Bamberger sagt:

    In der Printausgabe vom heutigen TA ist ein Lesebrief von Ursula Süss aus Urdorf zu finden, in welchem Sie sich über Hugo Stamms Artikel zu Scientology Basel empört und u.a. schreibt: “Neben den geistlichen Angeboten leisten wir mit unseren Kampagnen zur Drogenprävention, Bekanntmachung der Menschenrechte und auch der Verbreitung des Moralkodex “Der Weg zum Glücklichsein” einen wesentlichen Beitrag zur Lösung grundlegender Probleme der Gesellschaft.”

    Dazu Wikipedia:

    “Bisweilen werden Scientologys Praktiken als Manipulationstechniken betrachtet. Rekrutierungsbestrebungen von Scientology, so ein Vorwurf, konzentrieren sich zum Teil ganz bewusst auf Menschen, die eine Krisensituation in ihrem Leben erreicht haben und deswegen besonders anfällig für Rekrutierungsbemühungen sind. Zentral im Anti-Scientology-Diskurs sind dabei sogenannte Gehirnwäsche-Theorien.”

    “Der Vorwurf, Scientology sei eine totalitäre Ideologie mit antidemokratischer Stoßrichtung, wird von zahlreichen Gegnern Scientologys im deutschsprachigen Raum geteilt, darunter zum Beispiel das Schweizer Justizdepartement.

    “Eine der wenigen wissenschaftlichen Arbeiten zur Stellung Scientologys zur Demokratie kommt ebenfalls zu dem Schluss, es handele sich um eine extremistische Ideologie. Nach überwiegender Meinung in der deutschen Rechtswissenschaft verfolgt Scientology dann auch vermutlich grundgesetzwidrige Ziele. Folgerichtig wird die Scientology-Kirche in Deutschland seit 1997 vom Bundesamt für Verfassungsschutz und von einigen Landesämtern für Verfassungsschutz wegen Verdachts auf „Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung“ beobachtet.

    “Scientologys Strategie, gesellschaftlichen Einfluss zu gewinnen – so ein weiterer Vorwurf – mache ausgiebigen Gebrauch von oft kurzlebigen Tarnorganisationen und der gezielten Unterwanderung bestehender Organisationen. Der Religionssoziologe Roy Wallis verglich die Arbeitsweise von Scientology in dieser Hinsicht mit der kommunistischer Parteien.[160] Diese heimliche Vorgehensweise, so Benjamin Beit-Hallahmi, sei ein Zeichen dafür, dass die Organisation etwas zu verbergen habe.”

    Dass in der selben Printausgabe des TA auch der Schweizer Chef-Scientologe Jürg Stettler seine Flügel schützend über seinen Verein ausbreitet, wundert kaum, ungefähr genauso wenig, als wenn ein Mafia-Boss seine Organisation als humanitär-caritativ betitelt..

  23. Marcel Mertz sagt:

    Michael Bamberger 15. Juli 2015 um 16:06

    Danke fuer das Zitat aus de Printausgabe (zu der ich keinen Zugang habe). Der Leserbrief ist echt “gut”, v.a. der HInweis auf das mit der “Bekanntmachung der Menschenrechte”. (Aber wahrscheinlich haben Scientologen einen eigenen “Kanon” von “Menschenrechten”?).

  24. Olive sagt:

    Wenn man Herr Stettler zuhört und ihn so ansieht
    Seriös wie ein unschuldiges Lämmchen
    fragt man sich unwillkürlich, warum so viele böse Menschen etwas gegen Scientology haben

  25. Michael Bamberger sagt:

    @ Marcel Mertz

    Gern geschehen, habe mich ob des Bezugs zu den Menschenrechten und deren Vereinnahmung ebenfalls amüsiert.

  26. hm sagt:

    Bei allem Respekt, aber wenns um “stattliche Privilegien” für diesen Spinnerverein gehen soll, dann bitte etwas über Steuerprivilegien oder -befreiungen etc. Dass ein Vereinslokal, in welchem mehrheitlich sog. “Kurse” der Vereinsmitglieder abgehalten werden, am Sonntag auch geöffnet haben kann (dies zudem trotz ein paar Büchern und Utensilien, welche in den Räumen auch zum Kauf ausgestellt sind) – hm, naja … sooo ein Privileg dünkt mich das nun auch wieder nicht.

    Aber wie Scientology auf Menschen, die mit diesem Verein zu tun hatten, wirkt, gibt der Beitrag von Sarah Connor vom 11. Juli 2015 um 13:31 sehr gut wieder – das nötige Verständnis für Abstraktion und Ironie vorausgesetzt. Ich verstehs jedenfalls – und finde jeden Beitrag eines Rolf Müller (z.B.) lesenswerter.
    Wahrscheinlich habe ich den Grad von OT9 längstens überschritten.
    🙂

    als so ein

  27. Bernhard Schlegel sagt:

    Ich wünsche der Basler Regierung einmal einen Studienaufenthalt in Clearwater. Und statt der Bibel oder dem Parteibuch die Lektüre von Jenna Miscavige Hill Buch über ihre Kindheit in Scientology. Ich weiss, da verlange ich viel und ich würde es ja gern selber finanzieren, leider vermag ich es nicht. Aber wie Basler Regierungsräte ruhig schlafen können, im Bewusstsein, dass man auch in der Schweiz auf Religionsbasis Kinder als “kleingewachsene Erwachsene” betrachtet und entsprechend schuften lässt und Frauen in führenden Positionen als “Mister” angesprochen werden müssen, nun den Inhalt dieses Ruhekissens kennen sie nur selbst. Interessant, das Schweizer anscheinend zunehmend darauf verfallen Tausendernoten zuhause zu horten. Stand unlängst in irgendeiner Zeitung…

  28. Solange sagt:

    @Marcel Mertz: Der Leserbrief ist echt “gut”, v.a. der HInweis auf das mit der “Bekanntmachung der Menschenrechte”. (Aber wahrscheinlich haben Scientologen einen eigenen “Kanon” von “Menschenrechten”?).

    Der Hinweis hat evtl. damit zu tun, dass sich die Scientologen schon seit längerem in ihrem Kampf gegen die Psychiatrie als Kämpfer für Menschenrechte auszugeben versuchen:

    Der Verein Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte (KVPM) wurde 1969 durch die Scientology-Organisation und Thomas Szasz, Professor für Psychiatrie an der State University of New York, gegründet, einem prominenten Kritiker psychiatrischer Zwangsbehandlung. Er kämpft gegen das, was er als Menschenrechtsverletzungen durch die Psychiatrie ansieht.

    Der deutsche Verein ist eine Schwester-Organisation der 1969 in den USA gegründeten Citizens Commission on Human Rights (CCHR) und wurde 1973 beim Amtsgericht München in das Vereinsregister eingetragen. Gemäß seiner Satzung will er „die Menschenrechte gegen Missbräuche durch die Psychiatrie und verwandte Gebiete sichern“ und Gesetzgeber, Behörden und Öffentlichkeit „über Fälle von Ineffektivität und schädlichen Auswirkungen psychiatrischer und psychologischer Methoden aufklären“.

    Insbesondere prangert der Verein Psychopharmaka und die Elektrokrampftherapie an und in den letzten Jahren die Diagnose und Behandlung von ADHS. Dabei wird der psychiatrische Ansatz sowie Todesfälle, die angeblich durch Einfluss psychotroper Substanzen bewirkt wurden (etwa Ritalin-Verschreibung im Kindesalter), als Gründe angegeben.[1] In den Broschüren des Vereins wird die heutige Psychiatrie häufig mit den Missbräuchen der Psychiatrie in der Nazi-Zeit gleichgesetzt.
    Kritik

    Der Verein vertritt bezüglich Psychiatrie die gleiche Sichtweise wie die Scientology-Organisation. Ursula Caberta, Leiterin der Scientology-kritischen Hamburger Arbeitsgruppe Scientology, nannte den Verein im Oktober 2002 einen „radikalen Arm von Scientology, der vordergründig Missstände anprangert, auf diese Weise aber Menschen in die Organisation hineinzuziehen versucht.“[2] Eine Klage durch Scientology dagegen wurde vom Verwaltungsgericht Hamburg abgewiesen, ein Antrag auf Berufung im Juli 2007 zurückgenommen.(wikipedia)

    Dass es bei diesem Einsatz weder um Menschenrechte noch um das Wohl von psychisch Kranken geht, dürfte für jeden, der sich etwas mit Scientology beschäftigt hat, klar sein.

  29. Marcel Mertz sagt:

    Solange 15. Juli 2015 um 19:15

    Danke für die Info! Das ergibt intern (also innerhalb des Gedankengebäudes von Scientology) einen gewissen Sinn. Extern betrachtet ist es natürlich – selbst wenn in der Psychiatrie unbestritten ethisch bedenkliche Geschichten gelaufen sind, und heute noch manches (auf bestimmten Stationen) zu kritisieren ist – deutlich weniger überzeugend …

  30. Bernhard Schlegel sagt:

    Scientolgy ist eins von vielen Mahnmalen an unsere Nachgeborenen, dass trotz. grosser, oft mit Blut bezahlter Hingabe jener, die Vernunft, Verstand, Kontruktivität und echte Liebe zum Leben umsetzen und umgesetzt haben, immer noch der brutale, rein egoistische, vom Tod völlig verängstigte Eigennutz an erster Stelle steht. Der natürliche Eigennutz, der verstehende, ja philosophische Eigennutz wurde durch den Neoliberalismus mitunter unter die Brücke verdrängt.

    Ja, z.B. Herr Blocher. Ja, gehen Sie mir aus der Sonne. Ihr kitschiges Parteisünneli erfüllt nicht den Zweck. Ich bin gern braungebrannt, wie Sie im Grunde auch.

  31. Bernhard Schlegel sagt:

    Ach

    Die Sprache hat mich gerade völlig im Stich gelassen. Ein Triumph mehr für den Landesvater.

    Brauche eine Auszeit…

  32. Bernhard Schlegel sagt:

    Mertz

    Der genetische Code wird doch aus Buchstaben gebildet? Oder? Warum?

  33. Bernhard Schlegel sagt:

    Arena geschaut…

    Die SVP will als Schulreform das Diktat wieder einführen.

    Kann man offensichtlicher agieren? Ja, deutlicher?

  34. helle.andersen sagt:

    Nun, Olive , Jürg Stettler tönt ja sehr nett, wenn er sagt, dass er ein Welt ohne Krieg möchte.
    Und das Wort Krieg zu verstehen, muss man in der scientologische Sprache hineingehen und dies übersetzen:

    Scientology hat so lange Krieg in der USA geführt, bis sie von der Steuern befreit wurde.
    Dass ist jetzt ganz schön dumm gelaufen, weil die hohe Aussteiger singen jetzt.

    Deutschland sieht es zum Glück sehr nüchtern, sie haben der Sekte 17 Jahren von der Verfassungsbehörde beobachtet und der Bundesverwaltungsgericht hat, die ja nicht irgend ein Gericht ist, in 1995 zum folgenden Beschluss gekommen:
    “Der Verein Scientology ist ein Gewinn-erzielende-Absicht-arbeitenden Gewerbeverein.”

  35. Häfliger sagt:

    Scientology ist ein Gewerbeverein. ( in Deutschland )

    Scientology ist eine Religionsgemeinschaft. ( in der Schweiz )

    Was stimmt jetzt?

    Erst wenn ich weiss, was Scientology ist, werde ich mein Sparschwein schlachten um mir den ” irren Tom Cruise Blick ” zu erschwingen! Falls die Scientologen ein Wischiwaschi Club sind, dann gucke ich weiterhin aus der Wäsche wie eh und je – soll sich meine Umgebung halt weiterhin langweilen……

  36. Pizpot Gargravarr sagt:

    @Häfliger, 16. Juli 2015 um 16:35

    Schlac hten Sie Ihr Sparschwein und lassen sie es uns wissen – in Anbetracht all dieser Kontroversen hier wird Scientology sicher einen Zulauf verzeichnen koennen. Ich versuch’s mal ohne das Sparschwein zu opfern….nimmt mich ob all dieser Infamitaet jetzt selber wunder…. zudem werde ich P. so ein neues Argument zuschieben…. 😉

    P.S. Der ‘irre Blick’ ist nicht das Motiv – aber nach 65 Jahren muss ich wieder mal irgendwen in den unendlichen Unwahrscheinlichkeitsdrive begleiten (und wenn’s auch nur mich selbst sein sollte…)

    Im Uebrigen koennten all die Besserwisser hier sich doch mal zusammenraufen und eine Klage gegen Scientology einreichen – dann muesste auch ein Gericht in der CH ein Urteil faellen (was bisher naemlich fehlt – warum nur macht das niemand sondern motzen einige nur? Wir motzen ja auch nicht lauthals, wenn aus eigener Dummheit zehntausende von Fraenklis bei Banksters und Konsorten verpuffen).

  37. Häfliger sagt:

    @ pizpot G. Rrrrrrr

    Ich bin auch für Toleranz.
    Motzen ist einfach, aber selber sich in unserer Gesellschaft zu engagieren, dazu fehlt vielen Menschen der Mut.
    Geben wir doch Scientology in der Schweiz einen Bonus. Mal schauen wie sich die Religionsgemeinschaft entwickelt….
    Eine Preisliste für die verschiedenen Kurse sollten sie aber unbedingt veröffentlichen.
    Ich persönlich brauche keine Kurse, mir genügt die Migros Clubschule. Dass Tom Cruise toll aussieht, das ist klar, und woher hat er den irren Blick? Vielleicht isst er jeden Tag eine Schüssel Schoggipudding?

  38. Pasionaria sagt:

    Pitz Pot Ga…..
    “Im Uebrigen koennten all die Besserwisser hier sich doch mal zusammenraufen und eine Klage gegen Scientology einreichen – dann muesste auch ein Gericht in der CH ein Urteil faellen (was bisher naemlich fehlt – warum nur macht das niemand sondern motzen einige nur?”

    Da wir wissen, wie Sie selbst stolz betonen, ein heissbluetiger Esoteriker sind, erstaunt Ihre obernaive Denkweise (siehe oben) natuerlich nicht.

    Somit, stellen Sie doch uns, einigermassen kritischen SkeptikerInnen einen Staranwalt zur Verfuegung, d.h. spendieren Sie ihn uns, dann werden wir gerne eine vernuenftige, erfolgsversprechende Klage mit X schwerwiegenden Argumenten liefern koennen. Die Scientologen zeichnen sich dadurch aus, dass sie in allen Sparten gut vertreten sind. Das heisst, sie verfuegen auch ueber aeusserst perfide, arglistige, ehrlose Anwaelte, die ueber Leichen gehen und somit nicht zu unterschaetzen sind.

    Der Kampf gegen diese gefaehrliche Vereinigung ist fuer den Normalbuerger, da schon mal sehr kostspielig, und ohne teuren Anwalt von vornherein aussichtslos.

    Des weitern – siehe einen eigentlich ehrenvollen Regierungsrat aus BS (!) – weiss man nie, wer der Richter sein wird, vorallem wie er selbst zu Scientology steht.

    Geht das in das Labyrinth und die Schwingungen Ihrer Denkweise hinein, oder sind Sie damit ueberfordert? Also von Ihnen gesponserter Anwalt hin – Klage her.

  39. Rolf Müller sagt:

    @ Pizzpot Gargravarr
    Kann es sein, dass Sie mit Scientology sympatisieren?
    Sie finden ja die verrückten Beiträge von free info auch “spannend”.
    Wollen Sie hier Verwirrung stiften, damit den “Informationsviren” von Scientology der Eintritt in unser Betriebssystem erleichtert wird? Testen Sie mal Ihre Festplatte! Vielleicht müsste man da mal etwas löschen.

  40. olive sagt:

    @ Häfliger
    16. Juli 2015 um 20:58

    “@ pizpot G. Rrrrrrr
    Geben wir doch Scientology in der Schweiz einen Bonus. Mal schauen wie sich die Religionsgemeinschaft entwickelt…”

    Wir wissen doch, was diese “Religionsgeminschaft” will: Geld, viel Geld.
    Die Menschen sind denen so was von egal..

  41. olive sagt:

    Hier noch Lektüre für die , die damals fanden HS sei übers Ziel hinaus geschossen:

    Der Fall In der Esoterik-Falle
    Die Schulsozialarbeiterin entfremdete Christa von ihren Eltern und trieb sie in einen Suizidversuch.
    Eine 13-Jährige gerät in die Fänge einer Esoterikerin, die als Sozialpädagogin an ihrer Schule arbeitet. Und geht durch die Hölle.
    http://www.beobachter.ch/arbeit-bildung/schule/artikel/der-fall_in-der-esoterik-falle/

  42. helle.andersen sagt:

    Nein, Scientology will nicht nur Geld, sondern auch Macht.
    Der Clearwater in der USA gleicht ein Geisterstadt, wo sie ein Streben nach eine Gesellschaft formt will, die seine eigene Gesetze hat.
    Eben nur nach der Policy von L.Ron Hubbard.
    Und sie sind Überlebenskünstler, die der Unwissen von die Menschen ausnützt und somit unterwandert sie mit div. Tarnorganisationen der Gesellschaft.
    Im Moment sind sie mit der BMX-Tarnorganisation;” Sagt Nein zu Drogen-und ja zum Leben” unterwegs in den Schulen in Deutschland, minderjährige wird somit angesprochen und sie wissen nicht, dass der Scientology dahinter stecht.
    Minderjährige hat kein Lebenserfahrung und hier hacken sie ein.

    Eine Reportage über das neue Projekt(Tarnorganisation) können Sie auf der Homepage von Herrn Wilfried Handl sehen, wie die Lehrer aus alle Wolken gefallen war, wo sie erfahren hat, dass der Scientology dahinter steckt.
    Eben wie nachzuvor kein Transparenz.

  43. Häfliger sagt:

    @ all Scientology – antifans

    Ja dann, ich lasse mich gerne belehren – wenn diese Religionsgemeinschaft nur Macht und Geld will….dann stimmt die Bezeichnung Religionsgemeinschaft nicht!
    Transparenz ist das Wichtigste für jede Organisation – und auch nur fair!!
    Nun hat aber die Regierung grünes Licht gegeben und die Scientologen dürfen in Basel sein und wirken.

  44. Michael Bamberger sagt:

    @ Häfliger

    “Ja dann, ich lasse mich gerne belehren – wenn diese Religionsgemeinschaft nur Macht und Geld will….dann stimmt die Bezeichnung Religionsgemeinschaft nicht!”

    Doch, die Bezeichnung Religionsgemeinschaft stimmt haargenau denn:

    “Make money, make more money. Make other people produce so as to make more money.” (L. Ron Hubbard, Hubbard Communications Office Policy Letter, 9 March 1972, MS OEC 384)

    “Writing for a penny a word is ridiculous. If a man really wanted to make a million dollars, the best way to do it would be start his own religion.” (L. Ron Hubbard quoted in the Los Angeles Times, 27 August 1978)

    Ein wesentlicher Unterschied zwischen Scientology und anderen Religionsgemeinschaften ist der, dass Hubbard explizit jenes ausdrückt, was andere Religionsgemeinschaften implizit seit jeher praktizieren.

  45. Michael Bamberger sagt:

    @ Häfliger

    Neben dem Geld hätte ich noch fast den Machtfaktor vergessen:

    “The only way cou can control people is to lie to them. You can write that down in your book in great big letters. The only way you can control anybody is to lie to them.” (L. Ron Hubbard, Lecture: “Off the Time Track” (June 1952) as quoted in Journal of Scientology issue 18-G, reprinted in Technical Volumes of Dianetics & Scientology Vol. 1, p. 418)

    Man beachte auch hier die Parallele mit anderen Religionsgemeinschaften.

  46. Pizpot Gargravarr sagt:

    @Pasionaria, 16. Juli 2015 um 23:24

    Da wir wissen, wie Sie selbst stolz betonen, ein heissbluetiger Esoteriker sind, erstaunt Ihre obernaive Denkweise (siehe oben) natuerlich nicht.

    Hi Pasi, bisher hat es nur eine ziemlich verquert denkende Person gewagt, mich einen ‘heissbluetig-ueberzeugten Esoteriker’ zu nennen…..vielleicht finden Sie’s ja noch raus….diese unterstellt mir einerseits, ueber genuegend Naivitaet zu verfuegen, um mit Scientology zu sympathisieren und fordert mich gleichzeitig doch ernsthaft auf, einen Anwalt fuer eine Klage gegen Scientology zu bezahlen….

    .
    Aber wenn Sie alle so weitermachen, draengen Sie mich ja dazu, mich unter deren schuetzende Fittiche von Scientology zu begeben – einen Anwalt, der die Gerichte davon ueberzeugen koennen wird, kann mir dann sicher ja von Scientology gestiftet werden. Stellen Sie sich vor, Sie muessten meine finanziellen Aufwendungen an Scientology bezahlen…
    🙂
    Ob diese Strategie von Erfolg gekroent sein wird, muss ich aber erst noch mit Mike Shiva besprechen.

  47. Pizpot Gargravarr sagt:

    @Bamberger:
    In der Tat, er sagt’s ja noch – transparenter kann man ja gar nicht sein!

    A propos Transparenz:

    Alltaegliches:

    Nold hat auch festgestellt, dass die Spezialärzte viel mehr «Konsultationen in Abwesenheit des Patienten» in Rechnung stellen. Mit anderen Worten: Sie studieren viel mehr Akten. Ob diesbezüglich zu Lasten der Krankenkassen geschummelt wird, kann die Direktorin von Santésuisse nicht sagen. Man könne nur feststellen, dass es hier ein enormes Kostenwachstum gebe, sagt Nold. Eine Tatsache ist, dass innert zwei Jahren die Aufwendungen für das Aktenstudium um 140 Millionen Franken gestiegen sind.

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/praemien-steigen-stark-mit-ueberraschender-begruendung/story/26988926

  48. Häfliger sagt:

    @ Michael Bamberger

    Diese Art ” Religion ” ist pervers!

    No comment!

  49. Pizpot Gargravarr sagt:

    Alltaegliches:

    “…Kantonspolizei Zürich Kunde war. Sie hatte ein Handy- und Computerüberwachungssystem für 500’000 Euro geordert.
    Experten untersuchten es und kamen darauf, dass das System noch viel mehr konnte als abhören: etwa Beweismittel unterschieben. Das ist, als würde einem ein Polizist mit Drogen in den Händen die Tasche durchsuchen.”

    http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/kontrolleur-ausser-kontrolle/story/28617845

  50. hm sagt:

    @Häfliger
    Auch wenn Sie vielleicht Schoggi-Pudding mögen – Scientology reitet viele in den Kako …
    I.Ü. kann sich “Kirche”, “Religionsgemeinschaft”, “Club” oder auch “Clan” nennen wer will (weiss ich als Rechtsberater und ehemaliger CEO des O.T.O der (u.a.) Ev. Ref. Gnostisch-Katholischen Kirche, Oberhinterfultigen), rechtlich verbindlich ist aber der Verein.
    Capito?