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Sex als heiliger Akt

Hugo Stamm am Samstag den 4. Juli 2015
Szene aus dem Film Paradies: Glaube. (Screenshot/Youtube)

Für fromme Christen ist Sex heilig: Szene aus dem Film Paradies: Glaube. (Screenshot/Youtube)

«Ständig sind es die Christen, die irgendein Problem mit dem Sex haben.» Dieser Satz steht in einem Artikel von «Idea Spektrum», einer freikirchlich orientierten Zeitschrift. Die Aussage ist aber nicht eine Mahnung an die Gläubigen, vielmehr fasst der Autor die Aussensicht auf die frommen Christen zum Thema Sex zusammen. Die wirkliche Haltung der Zeitschrift gibt der Titel wider: «Warum Sex heilig ist.»

Fromme Christen erklären also Sexualität für heilig. Da die Bibel erstaunlich wenig zu diesem «heiligen Thema» schreibt, hält sich der Autor an den Apostel Paulus, der den menschlichen Körper als Tempel des Heiligen Geistes bezeichnet. Daraus leitet der Autor ab: «Man kann nicht den Heiligen Geist im Tempel seines Leibes haben und mit dem gleichen Leib mit einer Prostituierten schlafen.» Sex gehöre in den Bereich, «der die Sphäre des Göttlichen berührt». Es gebe keine vollkommenere Hingabe als das ausschliessliche «Ja und für immer» für seinen Partner. «Für dieses totale Ja gibt es das Wort ‹Ehe›».

Wer mit einem solch überhöhten Anspruch Jugendliche religiös erzieht, baut das Scheitern gleich mit ein. Die Sexualität wird zu einem zentralen religiösen Aspekt erhoben und moralisch aufgeladen. Viele fromme Christen beurteilen die Welt ausschliesslich aus ihrer religiösen Warte. Damit stürzen sie ihre Kinder in einen seelischen Zwiespalt, der fatale Folgen für ihre seelische Entwicklung haben kann. Denn die meisten erleben in der Pubertät wohl das grandiose Scheitern vor Gott. Sie werden aus ihrer subjektiven Sicht zwangsläufig sündig, denn der Keuschheitsanspruch überfordert die meisten Menschen. Damit bereiten die strengen Christen das Terrain vor, das die Jugendlichen zu Sündern macht. Schuldgefühle sind noch die geringsten Folgen. Die Angst, am jüngsten Tag von Gott deswegen in die Hölle gestossen zu werden, kann traumatische Konsequenzen haben.

Ein behutsamer und verantwortungsvoller Umgang mit der eigenen Sexualität ist zweifellos erstrebenswert und sinnvoll. Wird sie aber religiös aufgeladen, wird sie zur Belastung. Die Triebe müssen radikal unterdrückt werden, schliesslich ist auch die Onanie in diesem religiösen Milieu eine Sünde. Somit wird die Sexualität zum beherrschenden Thema, das eine gesunde und unverkrampfte Haltung zu sexuellen Fragen erschwert. Es besteht auch die Gefahr einer Fixierung und schliesslich eines Zwangsverhaltens. Eigentlich sollten dies fromme Christen selbst am besten wissen. Trotz des hohen moralischen Anspruchs kommen in Freikirchen sexuelle Übergriffe wie in der katholischen Kirche wohl überdurchschnittlich häufig vor, wie die Erfahrungen zeigen. Die Gründe dafür lassen sich nicht in der Bibel nachlesen, sondern in Psychologiebüchern: Wer seine Triebe unterdrückt, macht die Sexualität zu seinem Feind. Dabei ist sie eine existenzielle Lebensenergie, die das Überleben der Menschheit sichert.

Man kann nicht 2000 Jahre alte Dogmen predigen und die modernen Erkenntnisse der Psychologie und Sexualkunde ausser Acht lassen. Wer die Natur des Menschen missachtet, wird von ihr bestraft. Denn sie ist in der Regel stärker als alle religiösen Gebote.

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774 Kommentare zu “Sex als heiliger Akt”

  1. Typically Tropical sagt:

    habs nicht so mit Südafrika oder Asien oder USA…….

    h ttps://www.youtube.com/watch?v=GaElH0EHjIs

    YES! and I’m going to Greece und Im refreshin my English…Smooth enough?

    nun muß ich aber zum elitären Tennis (Schnupper 10 Stunden für 55€ ohne Mitgliedsschwelle)
    reicht für die ganze Woche gute Laune
    (oder wenn man von Schlangen als Lügnerin deklariert wird…Attritbut Schlange nicht von mir, haben vor mir schon andere durchschaut )

  2. doch doch sagt:

    DER Deutsche ist unbeliebt…
    höre ja täglich den internationalen Pressespiegel auf dlf.. (gestern NZZ…:-( )

    so lange Sie sich an unseren Piet Klockes, Olaf Schuberts, Volker Psipers,

    und dem absolut SCHÄRFSTEN 🙂

    ROLF MLLER !
    ____________

    ergötzen
    h ttps://www.youtube.com/watch?v=UmnVs0X9n1I

  3. Ueli sagt:

    @DaD
    Meine Grossmutter kam nicht aus der Schweiz, sondern aus Deutschland und hat als Kind noch den 2. Weltkrieg in Essen erlebt. Wir reden hier also freilich von einer Generation vor ihrer Generation – weil es mir um die Kritik einer falschen Nostalgie ging (es war eben nicht alles besser / ideal, als die Frauen noch ausschliesslich zu Hause blieben und den Pantoffelhelden in den Mantel halfen). Dass Ihnen anscheinend als 20 Jährige “alle Türen offen standen” – war unter anderem auch das Verdienst von Frauen wie meiner Oma, die für all diese “Privilegien” erst mal kämpfen mussten.

  4. weshalb sagt:

    sollten menschen, die sich sackteure tennisstunden und ferien im verarmten griechland leisten, aber flüchtlingen nichts gönnen, beliebt sein? das ne zänkische hausfrau repräsentativ für alle deutschen sein soll, ist jedoch nicht glaubwürdig.

  5. olive sagt:

    Ueli
    1. August 2015 um 10:39

    “war unter anderem auch das Verdienst von Frauen wie meiner Oma, die für all diese “Privilegien” erst mal kämpfen mussten.”

    Einmal sehr einverstanden mit Ihnen.

  6. deshalb sagt:

    “weich sein und aus den Löchern heraus kommen”…:-)

    Mischkalkulation bei Gumminkäse und sonstigem Darben…

    und da ich mir schon so viele Flüchtlinge gönne!

    ist wohl das Mindeste nach ü 30 Jahren Ehrenamt….
    und Ferien, die sich an einer Hand abzählen ließen, während gewisse Heimatfernflieger oder weltweite Fraueneinsacker ganz gut permanent unterwegs sind.

    Richtig teurer Tennis kostet übrigens 40€ pro Stunde…Nehme an, “Kollege” Stamm (Pardon) ist privilegierter und von jenem Kaliber. Multifaktorial aufgestellt…mit Surfenund Golfen…..Was zeichnet ihn aus, sich das zu GÖNNEN???? Fragt das jemand? Oder die anderen Herrschaften auf ihren töltenden Isländern??? :- )

    Meine Mama…im Jahr von M.Dönhoff geboren, hat zwar nicht “gekämpft”, sondern gemacht….

    Da würde ich ja mal gründlicher drüber nachdenken, wer für was gekämpft hat und wer was errungen hat…Die momentane Blödriege dieser Tussen hat daran nicht viel bewirkt und die Schrauben eher kontraproduktiv irreversibel gezogen.

    —bähhh…ist das hier eine neidische Klitsche..hier dreht man dir noch den letzten Buchstaben im Grab um

    drum sollten sie mal bei ihren anderen Erregertabs bleiben…

    wie kann so ein Arsc_ wie “weshalb” einen solchen Zusammenhang schalten und unterstellen, Flüchtlingen nichts zu gönnen, wo kaum ein Heer vergleichbarer Steuerzahler und “Hilffarbeiter” im Ehrenamt mehr macht auf diesem Kontinent????????

    Absolute Pestbeu___, diese Bagage

    und mein Fahrrad frißt kein Heu und auch kein Hafer! …(mit BMX über die Alpen, schon mal gehört? Gibts auch)


    ich wußte, ich könnte provozieren! 🙂

  7. deshalb sagt:

    weil, wer auf dem linken Auge blind ist, nicht sieht, was Kinder bis 30 K O S T E N! (Kinder statt Tennis oder Urlaub)

    freut mich, dass ich so eisern Stand halten konnte und dazu beitragen, eine paar (auch dieser Anderschen Märchen) zu beseitigen.

  8. deshalb sagt:

    Kinder, wenn sie denn nicht aufgestockt und alimentiert und subventioniert (oder gegen Pflegekosten angeschafft ) sind, sondern alle selbst gewollt, angelegt, aufgezogen und mit Wurzeln und Flügeln ausgestattet sind…

    eben
    KULTURTAT

  9. Rolf Müller sagt:

    @ deshalb
    Ja allerdings, provozieren können Sie…
    Provozieren Sie ruhig weiter!
    Das stachelt uns lahme, gemütliche Schweizer etwas auf und führt zu interessanten Reaktionen!
    Ich rege mich zwar hin und wieder furchtbar auf über Sie, aber so läuft wenigstens was, und ich bin selber überrascht, was mir auf Ihre Provokationen hin alles in den Sinn kommt!
    Das ist auch Ihr Verdienst!
    Das ist vergleichbar mit der Wirkungsweise einer Batterie:
    Die hat einen Minus-Pol und einen Plus-Pol.
    Ohne Spannung kann kein Strom fliessen.
    Verbinden Sie mal zwei Plus-Pole miteinander, oder zwei Minus-Pole!
    Da passiert rein gar nichts.
    Aber wenn Sie den Plus-Pol mit dem Minus-Pol verbinden, dann können Sie ein Lämpchen zum Glühen bringen, oder einen Staubsauger betreiben, und so weiter.
    Immer besteht auch die Gefahr eines Kurzschlusses.
    Die Batterie ist extremistisch auf beide Seiten. Und sie ist schizophren.

  10. @ Rolf Müller sagt:

    Rolf Müller
    1. August 2015 um 09:32

    @ DaD
    Nicht DER Deutsche bleibt unbeliebt!
    Gewisse, auf eine spezielle Art originelle Deutsch bleiben unbeliebt.
    Ich liebe die Deutschen Komiker!
    —-

    Ich auch! Ich liebe sie auch, die deutschen Komiker!
    h ttps://www.youtube.com/watch?v=-XEKfGNHBqg

    Aber Humor habe ich bei Ihnen noch keinen festgestellt!

    Herr, Müller, nun rotieren Sie mal bloß nicht *** so geheuchelt deutschenfreundlich, das nimmt Ihnen (und Ihre Landsleute) sowieso keiner mehr ab….bei DEM Zickzack-Kurs!
    Wahrscheinlich laufen Sie zur Bashing-Höchstform auf, weil b sich nicht zu Ihrer Kumpanin
    macht?
    Eben noch der gefällige Ratgeber, mit dem eindringlichen Tipp, sich locker zu machen und nun darf man nicht mal NETT sein zu “armen , normalen, einfachen” Griechen bei Tanz und Sonne? Ja, soll ich meine Taler lieber nach Heidiland oder Monaco tragen?
    Arm dran, einfach, normal, unelitär bin ich selber. Nur mit Sonne und Tanz war ich nicht halb so verwöhnt….

    Bin selten auf einen Mann getroffen, der so sehr von “Aussen-Liebe” abhängig ist. Noch ein Unterschied. Nichts steht so zementiert fest, wie meine geringe Gegenliebe hier :- )

    ____
    *** Solange?
    weshalb
    1. August 2015 um 11:15
    sollten menschen, die sich sackteure tennisstunden und ferien im verarmten griechland leisten, aber flüchtlingen nichts gönnen, beliebt sein? das ne zänkische hausfrau repräsentativ für alle deutschen sein soll, ist jedoch nicht glaubwürdig.
    —-

    [wer sind die Piefkes?]

  11. @ Rolf Müller sagt:

    ich weiß, ich hätte die Qualifikation zum Alleinunterhalter 🙂

    aber es war nie meine primäre Absicht, länger den Katalysator zu spielen.

  12. Rolf Müller sagt:

    @ zeternde Dame aus Deutschland
    Sie merken nicht dass wir zum Teil einen Spiegelkampf machen.
    Wenn Sie blöd tun, dann kann ich ebenso blöd tun!
    Aber das sind sich die Widschweine nicht gewohnt, dass der Affe auch ihr Grunzen immitieren kann.
    Ist es schlimm, einen Zickzack-Kurs zu machen?
    Wir sind hier nicht beim Militär, wo immer stur geradeaus marschiert werden muss!
    Macht der Hase keinen Zickzack-Kurs?
    Immerhin habe ich es Ihnen ermöglicht, Ihr Gesicht zu wahren und mit Würde abzutreten.
    Und wie danken Sie’s mir?
    Mit einem Faustschlag mitten ins Gesicht!
    Vielen Dank!
    Und wie ist es jetzt?
    Gehen Sie, oder gehen Sie nicht?
    Machen Sie doch nicht einen solchen Zickzack-Kurs!

  13. @ Rolf Müller sagt:

    in Würde abtreten?
    Sind Sie Komiker?
    Wenn man Perlen vor die S wirft,.geht es doch nicht Danken

  14. :-) sagt:

    der lange Abschied von allen sich lang Verabschiedenden
    (“macht man nicht”)

    h ttps://www.youtube.com/watch?v=j8JfbVLmfVk

    freut mich, dass ich Sie wenigstens mit Rolf Miiller, Hans-Hermann Thielke und Johann König aufladen konnte!

  15. Arnold Nara sagt:

    Ich habe gerade vorher LIEBE gemacht mit meinem Mann und Partner. Ob es heilig war kann ich nicht sagen aber göttlich war es garantiert.

  16. :-) sagt:

    hab mir halt mein BLEIBERECHT genommen

    und wenn ich nicht abstrahieren könnte , wäre ich kaum so lange dabei geblieben
    manchmal bleiben Leute auch, wenn sie nicht erwünscht sind

  17. Rolf Müller sagt:

    @ 🙂
    Was Bleiberecht genommen…
    So ein Quatsch!
    Warum plötzlich diese übertriebene Rücksichtnahme?
    Wir sind hier ziemlich frei (so lange Pappi Stamm unser Gerangel duldet und nicht eingreift)
    Also bleiben Sie doch!
    Sie können mich weiter trainieren und abhärten!

  18. Augenhöhe sagt:

    ich habe vermutlich einen so gänzlich anderen Standpunkt in dem und eine andere Sicht auf das Spannungsfeld, in dem ich mich befinde, dass ich mir selbst nicht mehr nützen würde, das noch länger zu prozessieren, um mich zusätzlich permant “k.o.” schlagen oder vorführen zu lassen. (Meine Themen sind nicht so ganz die der üblichen Art.
    Schäuble, der sich weigert, Registrierkassenpflicht hier einzuführen? (Milliarden entgehen ihm, ohne dass es kratzt) Die “feine” Rüstungsbauerelite, wie sie Party macht? Und sich die eigenen Villen an die Meeresküsten stellt, weil wieder ein U-Boot-Deal mit GR unterzeichnet wurde? Ex und hopp über die Schulter. )

    Immer deutlicher zeichnet sich mM nach ab (nicht nur auf die Foren-Manier übertragen), dass in unserem Zusammenleben mehr und mehr der Blickkontakt – die AUGENHÖHE und der sprachliche (nicht der schriftliche) Austausch fehlt. Der allerdings reduziert sich auf dürftige Phrasen, Blasen oder das Nötigste ….Was angeboten wird, ist die bequeme Lesung, hier und da eine Ausstellung oder höchstens mal ein Vortrag (aber das wär schon viel) . Die ausreichende Erklärung oder Interpretation wird selten ergänzt. Das Sicheinlassen auf Gespräche und Diskussionen wird mehr und mehr gestrichen. Es bleibt bei Häppchen.Auch in der Kirche predigt ein Vorbeter und die Gemeinde schweigt und geht. Unklarheiten? Anstöße? Fortsetzung? Ich kenne das noch etwas anders aus dem eigenen Beteiligtsein im RL. Früher mal :- ) Aber die Kommunikationsstätten haben sich eben verlagert oder sind keine mehr.

    Ich werde also weiterhin als “Erscheinung” :- ) zugegen sein, indem Sie auch davon ausgehen können, dass ich noch eine Weile auf kreidf. mitlese …Das (aktuell wie Untersberger zur EU) sind Anstöße für mich selber. Da kommt einem auch ein Hagen Rether plötzlich in vielem “überholt” vor.

    Die “Wirklichkeit” nur von einer Seite aus betrachten?

    ##6. Und das ist die Wirklichkeit

    In den alten Förderschulen unterrichtete eine speziell ausgebildete Lehrkraft eine Klasse mit maximal 8 Schülern in einem auf die Bedürfnisse von Behinderten speziell zugeschnittenen Umfeld. Jetzt im Zeitalter der Inklusion packt man bis zu 3 Behinderte mit unterschiedlichsten Problemen in eine normale Klasse mit 28 Schülern in einen Klassenraum, der für 24 Schüler konzipiert wurde und schaut mal was passiert. In meinen Augen ist das Körperverletzung für alle Beteiligten. Ach, ja, am Montag schaut für 2 Stunden der Förderlehrer vorbei, der jetzt durch die Klassen tingelt… Noch Fragen?##

    Das ist ein Leserbrief zu
    Inklusion….
    “Wie Chancengleichheit und Kapitalismus sich in die Quere kommen ”

    h ttp://www.zeit.de/gesellschaft/2015-07/inklusion-chancengleichheit-kapitalismus-kritik

    h ttp://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-07/inklusion-chancengleichheit-kapitalismus

    Neue Anfragen enstehen, welche verschärften Probleme nun hinzukommen oder erst entstehen durch die neue Situation mit enormen Bedürfnissen von verwundeten und traumatisierten Flüchtlingskindern.

    Ich hab mir keineswegs die Leichtigkeit ausgesucht…Leichtigkeit ist schon eine gewaltige Konstruktion und Anstrengung. . Man muß viel dafür tun und investieren. Und es ist schnell wieder vorbei damit.

  19. Rolf Müller sagt:

    @ Augenhöhe
    Ja wenn Sie so weiter machen, können wir tatsächlich auf Augenhöhe diskutieren.
    Es passieren doch ständig Wunder!
    Gestern bin ich mitten in der Nacht mit Bauchkrämpfen aufgewacht (kein Zufall…) und habe auf dem Doku-Kanal “S1” zwei Sendungen geschaut, eine über die grössten Explosionen im Universum und eines über die Ring-Systeme von Planeten.
    Einfach phantastisch, die Wirklichkeit!

  20. hm sagt:

    @Rolf Müller (falls Sie hier noch lesen)
    Natürlich gibts keinen “griechischen Euro”, aber es gibt den Preis für den Euro in Griechenland, bzw. die Zinskonditionen in Griechenland, das meinte ich. Und da soll – eben gemäss Theorie der inneren Abwertung – eine Hochzinspolitik nur für Griechenland die Wettbewerbsfähigkeit der Griechen fördern. Lesen Sie doch den entsprechenden wiki-Artikel.
    Zudem ist http://www.blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/33224/das-wunder-von-lettland/
    auch ganz interessant.
    Jedenfalls, wenn Sie – ökonomisch betrachtet – etwas wie mit dem Begriff “Rosskur” anfangen wollen.
    😉

  21. hm sagt:

    Einfach zynisch zu sein ist die falsche Reaktion.
    Man muss die Mechanismen auch begreifen.

  22. hm sagt:

    In der Wirtschaft ists übrigens ähnlich wie bei so einem Planetensystem, also eigentich einem ganz grossen Mobile, also eines zum Basteln, meine ich: Alles ist möglichst im Gleichgewicht zu halten, aber wenn Sie – am besten Sie nehmen dazu auch eine Goldwaage – irgendwo ein Kügelchen hinzufügen oder auch wegnehmen – so … uups … hat das manchmal nicht genau vorhersehbare Auswirkungen. Aber abschätzbar sinds, die Auswirkungen.
    Alles liegt halt an der Genauigkeit des Modells.

  23. Rolf Müller sagt:

    Danke für den Link!
    Ja ich verstehe das jetzt etwas besser.

  24. db sagt:

    “Viele fromme Christen beurteilen die Welt ausschliesslich aus ihrer religiösen Warte. ”

    öh ja, tun das nicht alle? Wir alle haben unser eigenes Weltbild welches von Person zu Person variiert und beurteilen die Welt aus unserer eigenen Perspektive. Auch sogenannt nicht-fromme beurteilen die Welt ausschliesslich aus ihrer Perspektive.