Logo

Freikirchen schrumpfen auch in den USA

Hugo Stamm am Samstag den 27. Juni 2015
Men put up a cross during a stop in a Good Friday Stations of the Cross pilgrimage in Ranchos de Taos, New Mexico March 29, 2013. Several hundred followers of the Catholic Church walked a pilgrimage celebrating the Stations of the Cross from the San Francisco de Asis Catholic Church, through Ranchos de Taos and the remote village Talpa, New Mexico. Holy Week is celebrated in many Christian traditions during the week before Easter. REUTERS/Brian Snyder (UNITED STATES - Tags: RELIGION) - RTXY2II

Die Anziehungskraft des katholischen Glaubens lässt nach: Pilger in New Mexiko. Foto: Reuters

Die USA sind eine tiefreligiöse, christlich geprägte Nation. Nirgends sonst leben so viele Christen. Und wohl in keinem andern Land wird die Religionsfreiheit so sehr beachtet und geschützt. Dies ist mit ein Grund, weshalb selbst die Sekte Scientology jahrzehntelang als seriöse Glaubensgemeinschaft betrachtet wurde.

Die Dichte an Freikirchen ist eines der besonderen Merkmale der USA. Im Wahlkampf kommt kein Präsidentschaftskandidat darum herum, um die Gunst der frommen Christen zu buhlen. Doch nun erreicht der Zeitgeist auch Amerika: Die christlichen Kirchen verlieren zunehmend Mitglieder, die Zahl der Nichtgläubigen wächst rasch. In den USA verstärkt sich der Trend, der in Europa schon länger zu beobachten ist: Glauben und Religion verlieren an Bedeutung, die Tendenz zur Säkularisierung nimmt zu.

Dies bestätigt eine Studie des amerikanischen Pew Research Centers, das 35’000 Amerikaner befragt hat. Bekannten sich 2007 noch 78,4 Prozent zum christlichen Glauben, sind es heute nur noch 70,6 Prozent. Dies ist zwar immer noch ein hoher Wert, doch der Einbruch ist dramatisch. Vor allem auch, weil die meisten Abtrünnigen religiös erzogen wurden und sich als Erwachsene in einem bewussten Prozess vom Glauben abwandten, also agnostisch oder atheistisch wurden. (In Europa werden viele Kinder nicht mehr religiös erzogen, weshalb die Zahl der Ungläubigen besonders rasch wächst.)

Die christliche Tradition und die besondere Stellung der Religionen in den USA sind historisch bedingt. Eine zentrale Rolle spielt dabei auch die Schweiz. Die Mennoniten, Täufer oder Wiedertäufer, wurden im 16. Jahrhundert in Europa und speziell auch in der Schweiz verfolgt. Viele wurden ertränkt, geköpft oder auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Andere flüchteten ins Ausland oder ins entlegene Emmental, das heute noch eine Hochburg von Freikirchen ist. Ein Teil der Verfolgten pflegte den Glauben im Versteckten.

Ein Scharfmacher gegen die Mennoniten war auch der Zürcher Reformator Huldrych Zwingli. Er verlangte vom Rat der Stadt Zürich, die Wiedertäufer seien mittels kaiserlicher Rechte auszurotten. Es wurden Kopfgelder ausgesetzt, und Hunderte Schweizer Täufer starben den Märtyrertod.

Europa war für Mennoniten, Amische und Hutterer verbrannte Erde. Ab 1720 flüchteten viele nach Amerika, vorwiegend nach Pennsylvania. Um vor weiterer Verfolgung geschützt zu sein, massen sie der Religionsfreiheit hohe Bedeutung zu.

Der freikirchliche Geist ist heute noch stark in der amerikanischen Gesellschaft verankert. Die konservative Grundhaltung, die prüde Einstellung in sexuellen Fragen, Waffenfetisch und die Ablehnung der Evolutionstheorie sind nur ein paar Beispiele.

Die Säkularisierung ist aber nicht aufzuhalten. Das fromme und konservative Gedankengut bleibt hingegen tief im Bewusstsein der breiten Bevölkerung verankert und prägt die Mentalität, weshalb die Modernisierung der Gesellschaft nur schleppend vorankommt.

« Zur Übersicht

254 Kommentare zu “Freikirchen schrumpfen auch in den USA”

  1. Rolf Müller sagt:

    @ solange
    Den Linken fällt die “Sozialarbeiter-Rolle” zu.
    Sie sollen in den “banlieus” dieser Welt, mit Massenarbeitslosigkeit, Kriminalität und Extremismus für Ruhe und Ordnung sorgen…

  2. Alienus sagt:

    @Solange

    Leider muss ich bei diesem schönen Wetter zum Objekt fahren und dabei die Steuern erarbeiten, die dann in Griechenland verprasst werden.

    Das war eine Diktion, die Sie sicher mir zutrauen würden. Dem ist nicht so. Vermutlich haben Sie das ganze Gewürge durch, mit und von Griechenland nicht verstanden und werden das wohl auch nicht verstehen. Eine „linke“ Regierung muss sich nun mal auch einer harten Kritik stellen und deren erkennbaren Unwahrheiten und Manipulationen wird man auch anprangern müssen … und dürfen. Und sogar viel mehr, als wenn Bürgerliche an den Schalthebeln spielen, denn sie beanspruchen eine Richtigkeit ihres Handelns – dank ihres selbst inszenierten Intellekts, wie anschaulich vom Herrn Finanzminister zelebriert.

    Also meinen ja Sie nicht, wenn ich mich nicht melde, dass mir die Argumente ausgegangen sind.

    PS: Parteipolitisch stehen mir die gemäßigten Linksgruppierungen innerhalb dieser Gurkengruppe näher als die eigene dt. Regierungspennertruppe. Leider. Die Linksgruppierungen sind offensichtlich jedoch nicht besser als die Rechtsgruppierungen. Siehe die Links- und Rechtsradikalen in dieser momentanen Griechenkoalition. Man sieht es, was entsteht, wenn Feuer und Wasser zusammenkommen: Dampf, welcher uns den Durchblick verunmöglicht. Auch Ihnen, dem Bloger, der fein zwischen den nationalistischen Beleidigungen zwichen Gr und Dt feinst austarieren kann.

  3. andersen sagt:

    @Rolf Müller

    Die linke Regierung wurde in Griechenland gewählt, weil in der Wahlprogramm stand, dass sie die reichen Griechen zu Kasse bitten wurden (eben das sie endlich Steuern zahlen sollten), bis jetzt ist nicht passiert.
    Die einzige solide Branche ist der Tourismus (Gastro-Hotel), wo der Staat der Mehrwertsteuer eintreiben konnte, aber das hat sie nicht gemacht.

    Es gibt kein private Taxiunternehmen, sie werde schon von der Staat finanziert, ohne das sie nur ein Fahrt unternommen hat und viele Griechen ist dafür bekannt, dass sie lieber mit der Taxi fährt, als mit der Bus oder Zug.
    Interessanterweise wenn sie eine Taufe und sonst noch was zur Feiern hat, fliess das Geld, aber für Steuern nicht.
    Wie kann dann ein demografische Entwicklung statt finden, wer bezahlt denn die Renten?.
    Die Menschen werde doch älter.

    Nun, wer in der Euro-Zone ist gilt die Regeln für alle und sie haben die Schulden verschweigen, denn sie waren schon hoch verschuldet, wo sie in der Eurozone eingetreten sind.

    Warum schüttelt ich der Kopf?

    Weil der jetzige Regierung empfiehlt die Griechen ein OXI (Nein) und trotzdem wollen sie die Verhandlungen nächste Woche mit Brüssel weiterführen.
    Hallo?
    Wenn die Griechen am Sonntag Ja sagt, wird ein Übergangsregierung gebildet und somit hat sie eine Chance.
    (Achtung alle Linken werde laut schreien und kreisen)
    Die letzte Briefe von der griechische Ministerpräsident war sehr verwirrend.
    Und bis Heute haben sie kein Finanzplan.
    Auch, weil der Referendum äussert verdächtig kurzfristig ist und sie lassen keine internationalen Wahlbeobachter ins Land.

    Ich wünsche die Griechen eine neue Regierung, die kein Spielraum und Nährboden für Betrüger bietet und auch, dass sie bei der Verhandlungstisch in Brüssel nicht wieder versucht, die Geldgeber (Steuerzahler in Europa) um die Nase herumzuführen.
    Vertrauen ist aber die Grundlage.
    Auf gegenseitige Vertrauen sind wir alle in Europa angewiesen.

    Der Bereitschaft von Spanien und Portugal ist da und sie halten sich an die Verträge und Regeln.

    Die EU-Skeptiker und Gegner hat sich auch in Dänemark breit gemacht( Wahl 2015) und ich denke, dass Dänemark nachhaltig ein grosser Preis dafür bezahlen wird.
    Weil homogene Staaten verblödet, weil sie keine Impulse von draussen haben.

  4. olive sagt:

    @ andersen
    3. Juli 2015 um 09:34

    “Wenn es Heute zu heiss wird, lecke ich die Hand, wo der Puls ist.
    Das tuen die Affen auch, ich bin ja in der Mitte von ein Affentheater.”

    Sie haben den Anti-Hitze- Tipp vom Tagi gelesen! Und der ist Ihnen nicht zu tierisch-primitiv ?

    By the way: Die CH bezahlt durchaus an die EU: Kohäsions-und andere Beiträge.
    Sie bleibt auch keinesfalls unbeeinflusst von den Vorgängen in der EU, positiv wie negativ.
    Nur weil wir nicht offziell in diesem Brüssel- Moloch sind, heisst das nicht, dass wir nicht in Europa sind .

  5. olive sagt:

    Schon interessant, sonst ist die EU doch das Grösste..

  6. andersen sagt:

    Olive

    Ja, sicher sind die Schweiz in Europa, manchmal vergessen viele es.
    Und gehen lieber in den Zoo und in der Stall, wo die Tiere eingesperrt sind.
    Und es sitzt in Brüssel Schweizer, von dem hört man nicht, dass es ein Moloch ist.
    Sondern sie können dort mitbestimmen und somit auch der Europa mitgestalten.
    Sogar die Bundespräsidentin bekam in Brüssel ein Kuss auf die Wange.
    Für Sie ist die Tür ja auch offen.
    Das zeugt doch von gegenseitige Vertrauen.
    Darum wurde die Verträge ja auch unterschrieben.
    Die Schweiz verdienen, wie nachzuvor jeder zweite Franken in der EU.
    Das finde ich gut.
    Von nur Reiten auf dem hohen Ross, davon konnte kein Land bisher leben.

  7. olive sagt:

    @ andersen
    3. Juli 2015 um 10:43

    Sie solllten sich das mal genauer anschauen, so unkritisch wie Sie die EU vergöttern.

  8. Rolf Müller sagt:

    @ passionara
    Sie haben mich ja gewarnt…
    Habe ich es hier mit einer Barby-Puppe zu tun, die ihre immer gleichen, dämlich-dümmlichen Rundumschläge und Vereinfachungen von sich gibt, auf Fragen und Anregungen aber konsequent nicht eingeht?
    Wer hat diese Barby-Puppe programmiert? Wer hat diese Sätze aufs Tonband gesprochen? (das Radebrechen allein wäre noch herzig, wenn wir nur gar nichts vom Inhalt verstünden…)
    Und damit wollen uns die unbekannten Programmierer von der EU überzeugen?
    Wenn schon Werbung und Propaganda, dann aber bitte auch gut gemacht!
    So aber leistet “Barby” der Europäischen Sache einen Bärendienst!
    Oder in die Fussball-Sprache übersetzt: Ein klassisches Eigentor!
    Ich empfinde darüber keine Schadenfreude, da ich kein SVP’ler bin und -ähnlich wie Cédrique Wehrmut von der SP (an dieser Stelle danke, olive, für den Link!) eigentlich ein Befürworter des EU-Beitritts der Schweiz bin (oder war).

    Wir müssen uns hier in diesem Blog von niemandem wählen lassen und müssen auch keine Interessen vertreten!
    Das heisst, wir können FREI DENKEN und auf die Argumente und Erzählungen von anderen Blog-TeilnehmerInnen eigehen, ohne dass uns dabei ein Zacken aus der Krone fällt!

    Was Alienus sagt, finde ich jedenfalls wichtig!
    In radikalisierten Zeiten kann eine extrem giftige Mischung aus Rechtsextremer und Linksextremer Gesinnung entstehen.
    Der Rechtsextreme Hass gegen “die da von draussen”, der “Nationalismus”, mischt sich mit einem Linksextremen Hass auf “die da oben”, dem Sozialismus zum… na zu was wohl?
    “Die classe politique und die Ausländer sind die Schmarotzer am Volkskörper, Manne u Froue!”…

    Was gern übersehen wird, ist die Tatsache, dass der Sowietische “Kommunismus” eigentlich eine Varjante eines solchen Nationalsozialismus war, mit linkem Vokabular und mit roten Uniformen, aber mit Nationalsozialistischem Inhalt.

    Die Radikalisierung von breiten Bevölkerungsgruppen in der Folge von Wirtschaftlichem Niedergang und Verehlendung wird zum berühmten Pulverfass, das irgendwann durch einen einzigen Funken zur Explosion gebracht werden kann!
    Noch zeigten die GriechInnen mit der Wahl der linken Syriza ein vergleichsweise sympatisches Gesicht.
    Was passiert aber, wenn die Rechtsextremen (sie sind bereits in den Startlöchern!) die Zeit reif sehen für einen Militärputsch?

    Darum hat auch Präsident Obama eindringlich an die Europäer apelliert, Griechenland auf keinen Fall aufzugeben!
    Irgendwo im Hintergrund reibt sich der blasse Putin bereits die Hände,,,

    Wichtig ist, dass wir hinter den Zahlen über Schulden und Kredite die Menschen vor Augen haben!
    Darum hat “solange” wohl für uns den link mit den 100 GriechInnen gepostet.
    Super, dass Simonetta Somaruga gestern ihre Bundesrats-Kolleginnen auf dem traditionellen “Schuelreisli” auf Besuch in ein Asylantenheim entführt hat!
    Da konnten die EntscheidungsträgerInnen sehen, über wessen Schicksal sie entscheiden!
    Da wurde in herzlichen Begegnungen ausgetauscht und auch gelacht. Eine Flüchtlingsfrau war sichtlich gerührt über den hohen Besuch! Burkhalter hielt einer Frauin einem Anflug von Mitgefühl kurz die Hände.
    Sogar Ueli Maurer erhielt einen schwarzen Gesprächspartner mit ähnlicher Frisur!
    Aber ihm war bei dem Ganzen sichtlich unwohl. Er stellte die Frage, ob man diesen Leuten einen Gefallen mache, wenn man sie hier aufnehme, sie hätten ja schliesslich eine andere Kultur. Trotzdem versuchte er verkrampft, zu Somarugas bösem Spiel zu lächeln! Er stand etwas abseits mit verschränkten Armen da, so wie ihn Viktor Giacobbo jeweils karikiert, wenn er zu dieser “Trötzler-Körperstellung” sagt: “Kä Luschd!”

  9. olive sagt:

    Necla Kelek zum Kopftuchurteil im März 2015

    http://www.youtube.com/watch?v=I9or-Ap2Wek

    Es ist wirklich zum Verzweifeln, was die vermeintlichen Religions-und “Fremde-Kultur-Verteidiger anrichten.

  10. Pasionaria sagt:

    Rolf Mueller
    …….Barbie-Puppe oder wirr-plappernde daenische EU-Heiligenstatue……

    Ihr Posting um 14.36h kann man so stehen Lassen!

  11. Pasionaria sagt:

    Alienus
    Solange

    Zugegebenermassen ist es im Grunde genommen weder der Moment noch die Situation, Witze zu machen, aber umso dramatischer fuer mich eine Sachlage sich praesentiert, desto eher bin ich der Meinung, dass man/frau den Sarkasmus sprechen lassen sollte: > Alienus, Du bist ja eigentlich der Meister darin, warum auch nur laesst Du Deinen, sicherlich nicht ganz unberechtigten, trueben, polternden Emotionen auch derart den Lauf? Und > Solange, so sehr ich auch Dein Gedankengut teile, verstehe ich Deinen Vorwurf des > Nationalistischen …… ueberhaupt nicht. Wenn Du nicht verstehst, was dieser Ausdruck bedeutet, wer denn sonst > uebertrieben patriotisch > uebersteigertes Bewusstsein vom Wert und der Bedeutung der eigenen Nation!!!! Sorry, Solange, und das @ Alienus, der ‘keine’ Heimat hat! Lies nochmals, was er geschrieben hat – sein Lob gegenueber ‘seiner’ Regierung ist so offensichtlich……. wertlos.

    Also noch der begurkte (das neue Lieblingswort…..) Witz:
    Der heilige Petrus geht zu Gott, seinem Chef, teilt ihm mit, dass die Himmelspforte kaputt ist und deshalb dringend repariert werden muss. Gott blickt Petrus ärgerlich an. “Warum kommst Du wegen so einer Lapalie zu mir. Soll ICH etwa die Himmelspforte reparieren? Beauftrage einen Fachmann, der soll das machen!”
    Petrus tut wie ihm von Gott befohlen. Er fragt einen Deutschen nach den Kosten. Dieser sieht sich die Himmelspforte gründlich an, überlegt lange, rechnet und kalkuliert und sagt dann: “Heiliger Petrus, das wird teuer, das kostet fünf Millionen Euro”. “Gut”, sagt Petrus, “aber ich werde noch andere Handwerker fragen”. Gesagt, getan. Der Schwede verlangt sechs, der Schweizer sieben Millionen.
    Dann befragt Petrus auch noch einen Griechen. Der sieht sich die Pforte gar nicht erst an, sondern verlangt sofort 15 Millionen Euro. Petrus ist entsetzt: “Bist Du verrückt, der Deutsche verlangt nur fünf Millionen! Wie kalkulierst Du?” “Richtig, heiliger Petrus, richtig”, sagt der Grieche zu Petrus. “Pass mal auf: fünf Millionen sind für Dich, fünf Millionen für mich und fünf Millionen für den Deutschen der die Arbeit machen muss!”

    Sorry Solange….., aber der Sarkasmus hilft oft zu ertragen,was fast unertraeglich ist!

  12. Solange sagt:

    @Pasionaria: verstehe ich Deinen Vorwurf des > Nationalistischen …… ueberhaupt nicht.

    Mag nicht zurückscrollen, aber ich sprach, wenn ich mich richtig erinnere von einem leicht nationalistischen Ton, der durchschimmert. Meinen selbstverständlich subjektiven Eindruck könnte ich anhand von Textstellen erklären, aber ich lass das lieber. Nachdem schon die griechische Regierung dem Alienus die saure Gurkezeit gründlich verbittert, verzichte ich darauf, noch mehr Oel ins Empörungsfeuer zu giessen.

  13. Solange sagt:

    @Alienus: Vermutlich haben Sie das ganze Gewürge durch, mit und von Griechenland nicht verstanden und werden das wohl auch nicht verstehen.

    Sie Armer, Sie sind also nicht nur von südländischen Gurkenpolitikern umzingelt, sondern auch noch von südlichen Nachbarn, die nix verstanden haben und auch nie verstehen werden (erstaunlich, dass Sie Ihre Abqualifizierung nicht noch mit einem “inkompetente Gurke”, “vorlautes Gürkchen”, “Gurkenbloggerin” garniert haben). Zum Glück haben Sie ja mit sich selbst einen hoch kompetenten Gesprächspartner, der den vollen Durchblick hat. Viel Spass bei Ihren sicher wahnsinnig hochstehenden Selbstgesprächen. Aber Vorsicht bei diesen Temperaturen ist ein stolz geschwellter Kamm der Gesundheit nicht unbedingt zuträglich. Giessen Sie doch bei Gelegenheit mal ein kaltes Glas Wasser drüber.

  14. Rolf Müller sagt:

    @ andersen
    Was denn Wahlkampf… eben nicht!

    Gerade höre ich, dass Tsipras mit Hilfe eines “Oxi” der Griechischen WählerInnen bei den Verhandlungen mit den Geldgebern einen 30%igen Schuldenschnitt erreichen will.
    Das tönt doch sehr vernünftig und gar nicht übertrieben!
    In meinem Umfeld habe ich einen Betrieb erlebt, der von seinen DarlehensgeberInnen den Verzicht auf die Hälfte der getätigten Investitionen verlangte, da der Betrieb vor dem Bankrott stand und eine Rückzahlung aller Kredite in Zukunft nicht realistisch war und die Geschäftsfähigkeit abgewürgt hätte.
    Die GeldgeberInnen willigten zähneknirschend ein und -das war ein kleines Wunder- schossen sogleich neues Geld ein, um den Bankrott zu vermeiden und einen “turn around” einzuleiten.
    Die Gesundung des Betriebs gelang, und dank regelmässigem Gewinn kann jetzt ein Teil der Darlehen zurück gezahlt werden und der Betrieb ist wieder in die schwarzen Zahlen gekommen.
    An der Genesung eines “Patienten” sollten alle ein Interesse haben!
    Auch ein Parasit hat nichts davon, wenn sein Wirt eingeht…
    Also, ich kann einfach nicht verstehen, dass das, was im Geschäftsleben normal ist, auch im Umgang mit Staaten gelten kann!
    Die Banken hocken auf so viel Geld, dass sie es gewissen Leuten nachwerfen. Dann wieder wollen sie alles mögliche wissen und verhalten sich enorm sperrig, vor allem wenn es um uninteressante Kleinkredite geht. Die Entlöhnungs- und Vergütungs-Systeme der Banken fördern das leichtsinnige Eingehen von hohen Risiken, da bei solchen Geschäften auch hohe Renditen und kurzfristige Erfolge winken!
    Damit die professionellen Spekulanten von der Bank viele Boni einheimsen können, setzen sie darum voll auf Risiko können -bei einem Misserfolg- ganze Volkswirtschaften in den Ruin treiben, insbesondere weil sie dank ihrem zahlungskräftigen Lobbying bei der Politik eine weitgehende Deregulierung erschlichen haben.
    Toxische Papiere verpackten sie in kompliziert verschachtelte Produkte und handelten mit diesen, so lange es ging.
    Weil die Banken dermassen leichtsinnig geschäfteten und auch weiterhin geschäften (und sie ihre Kundschaft in Sachen Steuerhinterziehung und andere kriminelle Machenschaften beraten), weil sie naiverweise glaubten, Staaten könnten gar nicht bankrot gehen, tragen sie eine grosse Mitverantwortung für die Griechische Verschuldungsfalle!
    Aber ich habe den schlimmen Verdacht, dass an den Griechen ein abschreckendes Exempel statuiert werden soll:
    “Seht her, was mit Euch geschieht, wenn ihr Eure Schuldzinsen nicht bezahlt und auch noch frech werdet!”
    Es ist nicht das erste Mal, dass die Mächtigen mit Einschüchterungen arbeiten.
    Die Chinesen und die Russen machen das schliesslich auch so.
    Und gegen die müssen wir ja bestehen, im grossen weltweiten Kampf um die Vorherrschaft auf dem Markt!
    Auch wieder so eine Angst…
    Wir müssen zur Europäischen Union, weil wir Angst haben, nicht aus Begeisterung…
    Angst war schon immer eine schlechte Beraterin!

  15. Solange sagt:

    @Pasionaria: Sorry Solange….., aber der Sarkasmus hilft oft zu ertragen,was fast unertraeglich ist!

    Manchmal hilft Humor aber über deinen Witz kann ich nicht lachen, mein griechischer Arbeitskollege lässt seine Arbeit nicht von einem Deutschen machen genauso wenig wie all die griechischen KrankenpflegerInnen, Lehrer usw., die mit krassen Lohneinbussen, die Rechnung dieser korrupten Elite bezahlen müssen. Als Normalverdienerin kann ich nachfühlen, was diese Menschen durchmachen und diejenigen, die jetzt mit den neoliberalen Wölfen heulen (dumme Sprüche à la “die sollen mal rackern”), sollten vielleicht mal dran decken, dass sie eines Tages auch auf deren Speisezettel stehen könnten.

  16. andersen sagt:

    @Müller

    Angst ist ein der Tat ein schlechter Ratgeber.
    Für was haben Sie denn Angst?
    Denken Sie auch, wie die meisten Schweizer, dass nur Haifische um sie herum schwimmt?

    Apropos Griechenland

    Also, ich sehe es auch aus der Sicht der Geldgeber( das sind schliesslich Steuergelder von Menschen, die dafür hart gearbeitet hat und die Schweiz zahlt auch an der IWF ) und es ist schmerzlich, wenn es nicht zurückbezahlt wird.
    Das verstehe ich durchaus.
    Was der Ministerpräsident erreichen will, wird er nicht erreichen.
    Weil die Wille nicht vorhanden ist.
    Der “Patient Griechenland” braucht erst ein Doktor(die ein Finanzplan aufstellt) um die Reparatur wieder herzustellen.
    Aber beim Totalschaden soll man lieber der “Auto” auswechseln.
    Bei ein Ja, wird er wahrscheinlich sein Amt abgeben müssen und der Hilfspaket wird denn kommen.

    So, ich wünsche ein Gute Nacht (ich muss früh raus).

  17. Rolf Müller sagt:

    @ olive
    Andere Kulturen kennen und verstehen lernen ist sicher nichts schlechtes!
    Darum lesen Sie ja auch so viele Bücher und geben uns immer wieder lehrreiche links weiter.
    Aber das Fazit, das sie aus dem Interview mit Necla Kelek ziehen, dass die “Fremde Kultur-Verteidiger” schlimmes anrichten, kommt mir sehr seltsam vor, steht geradezu im Widerspruch zu dem Wissensdurst, den Sie an den Tag legen.
    Ist denn Necla Kelek nicht ebenfalls aus einer anderen Kultur?
    Aber wie in jeder Kultur gibt es die unterschiedlichsten Perspektiven und Sichtweisen!
    Es gibt die dominanten, tonangebenden Typen, zu denen die Kultur passt, und es gibt die unzufriedenen bis unterdrückten Typen, für die die Kultur weniger passt, und dann gibt es exzentrische Randfiguren, zu denen die Kultur gar nicht passt.
    Je nachdem, mit wem wir sprechen, werden wir die unterschiedlichsten Meinungen und Sichtweisen über eine Kultur hören.
    Darum macht es ja keinen Sinn, alle “Fremden” in einen Topf zu werfen und zu schubladisieren!
    Das ist übrigens auch im Umgang mit den “eigenen Leuten” überhaupt nicht hilfreich!
    Warum gehen denn die Polizei und die Behörden nicht mehr gegen Häusliche Gewalt(durch fremde Islamisten, oder durch einheimische Säufer) vor?
    Weil die bürgerliche Ideologie die Häusliche Privatsphäre hoch hält und weil es billiger ist!
    Wir wollen die Frauen und Mädchen vor bärtigen Islamisten und vor Amok laufenden Ehemännern mit Sturmgewehr im Schrank schützen, ohne Frage!
    Aber machen Sie doch bitte keine Auseinandersetzung zwischen dem guten Abendland und dem bösen Morgenland draus!

  18. Rolf Müller sagt:

    @ andersen
    Haben Sie denn jetzt nicht gelesen, was ich über das Beispiel der Geschäfts-Sanierung geschrieben habe, die als Voraussetzung eine Verzichtserklärung der Geldgeber für die Hälfte der Darlehen hatte?
    Ich bin auch müde. Gute Nacht.

  19. Farang sagt:

    Es gibt nichts mehr, wofür …

    Wir haben unser Leben.

    Einzigartig in der Vielfalt.

    Das geht nie unter.

    Keine Chance

  20. Pasionaria sagt:

    Solange
    Aber entschuldige, Du ueberrascht mich, Solange, die geistig so wach und sehr gut beschlagen ist. Wie kannst Du auch nur so einiges vermischen. Die ‘makabern’ Witze, sowie die harten Urteile resp. vielschichtige Kritik sind sicherlich nicht auf das einfache, unschuldige Volk gemuenzt.
    Es war doch die Elite, die derart korrupt und folgenschwer gesuendigt (diesmal im wahrsten Sinne des Wortes) hat und sicherlich weiterhin tut.
    Wie auch sollte sich der arbeitsame und korrekte Durchschnittsgrieche von diesen vernichtenden Urteilen betroffen fuehlen.
    Klar ist das Volk alles andere als zu beneiden, sie zahlen so oder so einen fast unmenschlich hohen Preis fuer die Regierung, die es stets gewaehlt hat > eine Mehrheit davon jedenfalls.
    Was meinst Du zum Sprichwort: jedes Volk hat (in einer Demokratie) die Regierung, die es verdient?

  21. Rolf Müller sagt:

    @ andersen
    Dass Sie mir nicht zuhören, wenn ich etwas sage und sie mir stattdessen ihre immer gleichen Rundumschläge und groben Vereinfachungen um die Ohren schlagen, hat auch seine Vorteile!
    So haben sie anscheinend gar nicht bemerkt, dass ich Sie in einem meiner letzten Blogbeiträge massiv beleidigt habe!
    Ich möchte mich an dieser Stelle für diese -in der Hitze des Gefechts entstandenen- verbalen Entgleisungen entschuldigen.
    Das mit der Barby-Puppe war ein blöder Vergleich!
    Nachdem ich das Ganze überschlafen habe, erhalte ich von meinem FREIDENKERTUM bereits frühmorgens neue Eingebungen und Vergleiche:
    Kennen Sie die “Muppet Show”?
    Sie erinnern mich irgendwie an Miss Piggy!
    Und ich komme mir in diesem Blog hin- und wieder vor, wie Kermit, der Frosch…
    (Bei den Pfadfindern war mein Uebername übrigens auch “Frosch”)
    Und dann haben in der Muppet Show ja noch viele andere “muppets” mit ihren eigenwilligen Charakteren ihren Auftritt:
    Der Klavier spielende Hund, wie hiess er noch mal? Als Assotiation erscheint mir: Alienus.
    Oder Fossibär (Häfliger), oder Gonzo (wer ist wie Gonzo, der Geier?), oder das trommelnde Monster hinter dem Schlagzeug (die “Deutsche Furie”?), oder der berühmte “Gaststar” (wer könnte dem entsprechen?), oder die alten “Knautschies” ohne Gebiss, die oben auf der Balustrade ihren vernichtenden Kommentar abgeben (Karl Martell könnte einer von ihnen sein), oder der Adler mit den dicken Augenbbrauen, der ständig ans Patriotische Gewissen apelliert, oder der Doktor mit seinem Assistenten, der immer bei Experimenten als Versuchskaninchen hinhalten muss (der Arme macht dann immer “Mmii mmii!” , und so weiter…
    Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
    Aber sie verbindet die im Hirn gespeicherten Dinge (die geistige Information) NICHT ZUFÄLLIG, sondern nachtträumend und tagträumend, so wie ein Kompost organische Reste zersetzt und umsetzt zu fruchtbarem Humus.
    The show must go on!
    The show will go on!
    We love the show!

  22. Solange sagt:

    @Pasionaria

    Klar ist das Volk alles andere als zu beneiden, sie zahlen so oder so einen fast unmenschlich hohen Preis fuer die Regierung, die es stets gewaehlt hat > eine Mehrheit davon jedenfalls.

    Es sind die Jungen und die nächsten Generationen, die ihr Leben in bitterer Schuldzinsknechtschaft verbringen müssen, obwohl sie nie Pasok und Nea Dimokratia gewählt haben.

    Was meinst Du zum Sprichwort: jedes Volk hat (in einer Demokratie) die Regierung, die es verdient?

    Sagt sich leicht, aber ich weiss je länger je weniger, wen ich überhaupt noch wählen soll. Die Schnittmenge zwischen den Interessen der zur Auswahl stehenden Politiker und meinen Interessen ist klein. Oder was hältst du von einem Politiker wie Wermuth, der Ewigkeiten braucht um zu bemerken, dass die EU ein neoliberaler Verein ist, nur um dann die absurde Schlussfolgerung zu ziehen, man solle ein Beitrittsgesuch stellen (träumt der echt, die kleine Schweiz könne diesen Laden umkrempeln)? Scheint mir ähnlich naiv, wie die Annahme der griechischen Regierung ein “oxi” würde ihre Verhandlungsposition gegenüber diesem Moloch stärken. “Oxi” steht doch für das Horrorszenario ein Ende mit Schrecken, während “Nai” für Schuldknechschaft dieser und kommender Generationen steht. Es ist gut, das die griechische Regierung darüber abstimmen lässt (schliesslich ist es die Bevölkerung, die am Ende zahlen muss), aber es sollte deutlich kommuniziert werden, über welche zwei Alternativen abgestimmt wird, ohne von irgendwelchen Luftschlössern zu träumen (die EU verhandelt nicht nach, weder mit den Schweizer über die PFZ, noch mit der griechischen Regierung über bessere Konditionen).

  23. Rolf Müller sagt:

    Hinweis und Gratis-Werbung (ich werbe gratis für ein Produkt, ohne dass mich die Firma dafür bezahlen muss):

    Ein interessanter Artikel zur Griechenland-Krise (mit einer super Karikatur) ist auf der Frontseite des Tages-Anzeigers von heute erschienen!
    Vieles von dem, was wir hier seit Tagen im Blog diskutieren, kommt hier nochmals erhellend zur Sprache.

    Ich möchte unserem Tagi (meiner geliebten Morgenzeitung) wieder einmal ein Kränzchen winden für die hervorragende Berichterstattung rund um die Griechenland-Krise!
    Alle Seiten und Perspektiven wurden beleuchtet und unterhaltend lesbar dargestellt.
    Alle Beteiligten aus den verschiedenen “Lagern” kamen zu Wort. Persönliche Lebensgeschichten zeigten uns die “Menschen hinter den Zahlen” und weckten unser Mitgefühl. Das Niveau blieb aber auch nicht bei rührseeligem “Psychologisieren”, oder bei oberflächlicher Boulvard-Empörtheit stecken!
    Mit Hintergrund-Berichten wurden auch die grossen gesellschaftlichen- und Weltpolitischen Zusammenhänge fassbar, die uns zeigten, dass solche Einzelschicksale nicht zufällig, oder mit böser Absicht, oder “aus Faulheit” geschehen, sondern dass wir alle unter ähnlichen Bedingungen wohl auch ähnlich handeln würden. Wenn wir anfangen zu verstehen, dann ist es zur Freundschaft nicht mehr weit.
    Das gilt für Beziehungen zwischen einzelnen Menschen und für Beziehungen zwischen Völkern.

    Die Tagi-Berichterstattung ist darum ein Beispiel für einen “Service Public”, wie ich ihn mir vorstelle, der uns mit seinen unabhängigen, qualitativ hoch stehenden Informationen die Voraussetzungen und Instrumente in die Hand gibt, unseren Rechten und Pflichten in einer modernen Demokratie nach zu kommen!

    Während srf Radio und Fernsehen gute Beispiele für einen guten staatlichen “service public” (mit privaten Werbe-Einnahmen) abgibt, ist der Tages-Anzeiger ein vorbildliches Beispiel für einen guten privaten “service public”, aus einem privates Unternehmen, das mit seinem Zeitungs-Produkt einen qualitativen Standard erreicht, der staatliche Förderung verdienen würde.
    Vielen Dank! (Wie sagen wir “Danke” auf Griechisch?)

  24. olive sagt:

    @ Rolf Müller
    3. Juli 2015 um 23:18

    “Aber machen Sie doch bitte keine Auseinandersetzung zwischen dem guten Abendland und dem bösen Morgenland draus!”
    Das tue ich icht.
    Gerade deshalb lese ich diese Bücher, natürlich nicht nur von Kelek.

    Deshalb kann ich nur das Buch empfehlen:

    “Chaos der Kulturen”
    darin erlärt sie ausführlich die Türkei und ihre Geschichte, das Leben dort heute und ihre Besorgnis darüber, dass entgegen der Annahme vieler, die türkischen ( nicht alle, aber auch nicht wenige ) Einwanderer sich nicht langsam an das Leben im Gastland einfügen und die Rechtsordnung verinnerlichen , sondern sich in ihrer mirgenommenen Welt einrichten und darin verharren.
    Sie auch auch Vorschläge, was die Deutschen tun können und setzt sich überall ein wo sie kann.

    In “Die fremde Braut” erfahren wir, wie stark in dieser Bevölkerungsgruppe in ihren Bräuchen verhaftet bleibt und warum. Die vielen Importbräute, die oft Analphabeten sind und dann zu Hause eingeschlossen werden, verbessern die Lage nicht.

    Es geht eben gerade nicht um gut und böse, sondern um unsere Freiheit. Ein Ausschnitt ( immer zu sagen, sie spricht von D )

    Für gläubige Muslime steht »Allahs Gesetz« über den von Menschen gemachten Gesetzen. Damit befindet sich die Scharia im Konflikt mit dem demokratischen Rechtsstaat westlicher Prägung. Die Scharia ist ein »Sanktionssystem« (Rohe) und widerspricht in vielerlei Hinsicht den Rechtsordnungen Europas.

    In der Diskussion um Ehrenmorde und Blutrachetötungen in Deutschland wird unter anderem argumentiert: Wir leben in einer liberalen Gesellschaft, in der traditionelle kulturell-ethische Wertvorstellungen kaum mehr relevant seien; unsere Gesellschaft zeichne sich vielmehr durch Wertepluralität aus.
    Wenn eine Gesellschaft sich anderen Kulturkreisen öffne, müsse man auch deren ethnische und rechtliche Wertvorstellungen berücksichtigen, sagen jene, die alle Kulturen für gleichwertig, also »relativ« halten.
    Das hört sich zunächst liberal an, weil jeder die »Freiheit« hat, so zu leben, wie er es für richtig hält, bedeutet aber im Konkreten auch die Anerkennung von individuellen Wertkriterien zum Beispiel bei Straftaten. Dies geht aber zu Lasten der Betroffenen und der westlichen Rechtsordnungen selbst. Folgte man dieser Auffassung, hätte man es mit einer unerträglichen Beliebigkeit zu tun.

  25. olive sagt:

    Sorry die vielen Flüchtigkeitsfehler.

    “Chaos der Kulturen” ist auch interessant, weil sie sich in einem Kapitel mit ihren Kritikern befasst, die sie z.T. in infamster Art diffamieren.
    Zum Glück weiss sie sich zu wehren und was sie sagt, hat Hand und Fuss.( Kritik an der Islamkritik )
    Sie schreibt auch über Islamwissenschaftler wie Thomas Bauer, der vielen als Referenz gilt.

    Wie gesagt:highly recommended.

  26. andersen sagt:

    Der griechische Regierung hat der Verhandlungstisch in Brüssel selber verlassen.
    Richtig ist, dass der EU nicht mit die Schweiz über die PFZ nicht verhandeln wollen.
    Weil nur die Akte wird in Betracht gezogen.

    Der PFZ ist die Kern von EU, neben Kapital, Güter und Dienstleistungen und alle Länder in der EU ist der Meinung, dass man der PFZ nicht einschränken darf und wer mit der PFZ kein zur Verbindung zur Kapital, Güter und Dienstleistungen findet, ist der Verhandlung gleich Null.
    Es wird eher von die Schweiz erwartet, dass sie ihre eigene Hausaufgaben macht, wie Lohnschutz und Wohnungsbau.
    Aber, die meisten Schweizer erwartet eher, dass der EU die Schweizer nach der 9.02.2014 anpasst.
    Da irren sie sich.
    Weil in jeder zivilisierte Land dürfen die Menschen selbstverständlich auch die Familie(mit Kinder) mitnehmen, wenn sie ein Arbeitsvertrag hat.

    Müller schreibt:

    Andersen, Sie sind wie Miss Piggy.
    Nun, es überrascht mich nicht, dass die Freidenker, die Menschen mit die Tiere vergleichen.
    Nein, im Wahrheit denkt der Müller, dass die Menschen (ausser beim ihm selber) dumm sind und wie kleinen Kinder sind, die nicht selber denken kann.

  27. "rechte Ecke" sagt:

    Rolf Müller
    das muß ich doch noch los werden….
    in einem von den letzten Themen nichtbetroffenen Entrüstungs-und Gutgemenschelblog (bis zur Selbstgerechtigkeit)
    so lange die “gewählten” VollhorstInnen das Sagen haben
    oder auch in Austria alleinreisenden Flüchtlingsjugendlichen ro Tag 95 Euro zustehen (Das ist mehr als manche FAMILIE durch Erwerbsarbeit erlangt)

    Gravierende Diskrepanz! auch dies!

    h ttp://www.hna.de/politik/interview-ju-vorschlag-einer-sonderabgabe-kinderlose-eltern-werden-allein-gelassen-5169944.html

    oder gugeln Sie doch gern: —>Facebook, #Jürgen fotografiert sein Essen# (Der Schweinkram in Pflegeheimen….hahaha Wie wollen wir essen, wenn wir alt sind….? ? ?
    Das können sich Greyerzerabonnenten vermutlich gar nicht VORSTELLEN! Naja…die Grundnahrungsmittel werden bei Nachbarn geflutet….:-(

    erzähl mir dochnichtvom Pferd!

  28. olive sagt:

    @b

    Maischberger in der Sendung über Merkel:

    “Wir haben den Exportboom, wir haben rekordniedrige Beschäftigungszahlen, die Steuereinnahmen sprudeln, wir haben einen ausgeglichenen Haushalt”

    “Wir sind aus einer Krisensituation besser als jedes andere Land herausgekommen.”
    Julia Klöckner CDU

    Wagenknecht und andere sind natürlich nicht dieser Meinung.
    Wagenknecht stellt die richtige Frage: “wer profitiert davon”

  29. Alienus sagt:

    @Solange

    Ihr Schreiben an @Pasionaria bezüglich der „bitteren Schuldzinsknechtschaft“ lässt bei mir schon entsetzt vergrößerte Pupillen entstehen.

    Denn diese Aussage, die Jugend hätte nie Pasok und Nea Dimokratia gewählt, kann man so nicht stehen lassen. Würde man diese doch unredliche Tendenz weiterspinnen, werde ich trotz meinen jetzt noch vorhandenen anderen Grundmeinung dann sagen dürfen, warum „die“ Griechen von meinem Staat und somit auch von mir ihre tatsächlichen und eingebildeten Rechte bezüglich der Kriegsreparationen haben wollen, und auch folgend sich nicht auf die erträumten Ausgleichszahlungen einstellen können. Fast alle Steuern zahlenden Erwerbstätigen in D sind nach dem Krieg geboren, haben nicht die Hitlerschergen gewählt und haben somit nicht mit der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands am Hut. Zwar sehr rechtspopulistisch und extrem egoistisch gedacht, aber so ist halt der Vergleich, auch wenn er hinkt, so stimmt er doch grundsätzlich. Und doch sind die gigantischen Sonderzahlungen durch D gerechtfertigt.

    Abschließend möchte man noch darauf hinweisen, dass es andere europäische Steuerzahler waren, die dem griechischen System ihre Steuergelder ( hier die Darlehen) überlassen haben und dadurch jeweils ihrem eigenen Verbrauch vorenthalten wurden. Es ist sicher gigantisch, um welche Summen es geht, die da zurückzuzahlen sind, aber Sie müssen nochmals auch überlegen, dass diese riesigen Summen den anderen Bürgern entzogen und vorenthalten wurden.

    Würden nicht solche Trottel in GR an der Macht sein, hätte es wohl nach einer gewissen Karenzzeit und ein wenig Affentheater mit Gebrabbel, Kniefall und „Aufnahme des reuigen Sünders“ in die EU-Gemeinschaft einen wohl großen Schuldennachlass gegeben. Nein, nein sagten die Granden der großen hellenistischen Illusion, mit mit uns, denn die Parole lautete intern: wir zerlegen die EU.

    Nun, es braucht doch immer ein Theatergrollen, dass müssten doch die Griechen wissen, die sich ansonsten ihrer hehren „Kulturherkunft“ rühmen und wohl deshalb sich nicht vorführen, erniedrigen, heruntermachen wollen. Nun, stolz wie sie halt nun mal sind, wollen sie anscheinend ihren eigenen Untergang inszenieren.

    PS: Der irre Herr Finanzminister meint in heutigen Blutrausch, die Rettungsgemeinschaft würde „Terrorismus“ betreiben. Tja, da kann ich mich nur noch mit „terroristischen Grüßen“ verabschieden.

  30. Alienus sagt:

    @Parionaria vom 02.06.7.2015 um 18.42

    Alles ist relativ.

  31. Alienus sagt:

    @Pasionaria

    Hier ein letzter Versuch, die Relationen von geben, empfangen, verleumden, lügen und beleidigt sein anzudeuten.

    Bei 90 Mrd € dt. Anteil innerhalb von 5 Jahren und 40 Mio Erwerbstätigen in D ergibt sich in vereinfachter Betrachtung ein jährlicher Bettag von ca. 450 € Steuergeldern in toto pro dt. Nase für GR. Bei ca. 225 Arbeitstagen sind es ca. 2 € an tatsächlichen/zukünftigen/fiktiven dt. Steuerabführungen für Griechenland. Eigentlich erträglich (?), aber die vom eigenen Unvermögen ablenkenden Beleidigungs- und Lügentiraden der gr. Gurkentruppe könnten etwas leiser sein. Dabei sollte das nicht vergessen, dass sich dieser Beitrag möglicherweise um den Faktor 3 bis 6 vergrößert, wenn alles zusammenbricht.

    Da wird es aber interessant, welchen pekuniären Beitrag all die vielen Kritiker der europäischen solidarischen Hilfe den ihrerseits beitragen. (Einschließlich @solange, in der ich eine griechische Frau vermute). Manchmal dünkt mich, außer Krokodilstränen nicht viel.

    Fazit: Da z. B. ich am Freitag 16 Std. an meinem Objekt herumwerkelte, kann ich „stolz“ ausposaunen, 4 € für Griechenland erwirtschaftet zu haben. Manche Mitgenossen jedoch meinen, diese 4 € seien verlocht. Na ja. Nun, manche meinen auch, dieses Geld würde unwiederbringlich im Orkus verschwindet. Da möchte man jedoch nicht widersprechen.

    PS: Echte Freundschaft hat halt ihren Preis.

  32. Rolf Müller sagt:

    @ andersen
    Sie haben wieder nicht richtig gelesen!
    Ich habe gesagt, bei mir entstand eine Assotiation zwischen Ihnen und Miss Piggy.
    Dass das liebevoll scherzhaft gemeint war, beweist der Zusatz, dass ich mich selber mit Kermit dem Frosch in Verbindung gebracht habe.

    @ rechte Ecke
    Ja klar, andere Arme bekommen viel mehr, als wir Arme, denn wir sind die Allerärmsten!
    Gönnen Sie den anderen doch auch mal was!
    Und treten Sie mal, wenn Sie schon treten müssen, nach OBEN!
    Nehmen Sie sich ein Beispiel an Tsipras, Varoufakis und Co.!
    Die haben wirklich Mut!
    Gegen Flüchtlinge zu zetern ist so was von feige!
    Da gefriert mir das Blut, wenn ich nur daran denke!
    Igitt!

    @ olive
    Ja die eingewanderten Muslime sind ganz böse und nicht integrierbar!
    Was Sie da erzählen!
    Warum lesen Sie so viele Bücher, wenn Sie dann einen solchen Stuss von sich geben?
    Anstatt Bücher zu lesen, sollten Sie besser mal solche Leute kennenlernen!
    Dann werden Sie sehen, dass diese Leute so unterschiedlich sind und auch charakterlich verschieden, wie die “Einheimischen”.
    Sicher sind unter diesen AusländerInnen auch solche, die zu Ihnen passen!
    Aber Sie müssen natürlich mit Vertrauen und Offenheit auf die “Fremden” zu gehen!
    Sie sind nämlich sehr sensibel und könnten Ihre Aengstlichkeit als Zeichen von Agression deuten.
    Versuchen Sie’s mal, und Sie werden sehen, das sind Menschen!

  33. "rechte Ecke" sagt:

    Alenius…das dürfen Sie gern mal 7 nehmen (was mich/uns/meine Familie betrifft.)

    2008 und 2009 druckten sich die Gr’s ihr Geld selber …die Schlawiner (nicht wenige unter ihnen) brachten es über den Bach…die deutschen Rüstungsbauer wasserten ihre U-Boote an den griechischen Küsten und setzen sich selbst die Luxushäuser hin (Zahlungen für Rüstung erfolgten von GR auf Pump)
    WER wohl von all dem “profitiert”?? (Wir kinderreichen deutschen Familien jedenfalls nicht! :- ( )

    Und jeder weiß etwas, und keiner weiß Rat (Prof. Sinn? Bosbach?)

    Profitieren tut das internationale Machtsystem….

    h ttp://www.zeit.de/2015/27/joseph-stiglitz-grexit-griechenland-deutschland

    (mal schauen, was Spiegel über die Trümmerfrau zu melden hat…)

  34. "rechte Ecke" sagt:

    Rolf Müller-…SIe nicht haftbarer RausausdemSchneider! FALSCH! IGITT!

    Ich GÖNNE den anderen nicht nur “auch mal was”, ich BLECHE und BLUTE :- ( und hätte ich noch Kinder in den Schulen, so sähe ich, wie der Knöterich durch die schimmeligen Ritzen sprießt und der Regen durch das Dach trieft und die Klos verdreckt zum Himmel stinken! usw. usw….. DAS ist “gut leben in deutsche Land”!

    Und ein Besipiel nehmen an V und T. ….:- )

    Ich trete nicht gegen Flüchtlinge, sondern allenfalls gegen verfehlte Flüchtlingspolitik dieser VOLLHORST-ÄRSCHE! (der “sozialen” Gutmenschfraktionen…alle wie sie da sind, die Etablierten*: = Kacko! DIe uns das jetzt alles eingebrockt haben. Ihnen ja weniger! SIE gehen noch auf weite Reisen :- ) ? Und Andersen setzt sich ans Klavier.
    (*Deshalb kann man (= ICH) hier allenfalls GAR NICHT mehr ODER PROTEST wählen!) !

    In den “Genuß” von SEXY Politik dieser Vollhorste (in dem Falle auch noch Verkehrspolitik) kommt, wer z.Zt. im Norden die A7 benutzt!…………

  35. "rechte Ecke" sagt:

    das Erbe von V und T: auf dem arroganten Betrugsroß in die Transfer-Union reiten? Saubere Mentalität!

  36. olive sagt:

    @Rolf Müller

    “Ja die eingewanderten Muslime sind ganz böse und nicht integrierbar!
    Was Sie da erzählen!”

    Sie sollten genauer lesen, ich habe zitiert, und zwar eine Frau, die wohl etwas mehr darüber weiss als Sie. Es ist nicht die Rede von die und nicht von böse, sondern von etlichen , die Probleme haben und machen.
    Täte Ihnen auch mal gut, sowas zu lesen.

  37. Solange sagt:

    @Alienus: Würden nicht solche Trottel in GR an der Macht sein, hätte es wohl nach einer gewissen Karenzzeit und ein wenig Affentheater mit Gebrabbel, Kniefall und „Aufnahme des reuigen Sünders“ in die EU-Gemeinschaft einen wohl großen Schuldennachlass gegeben. Nein, nein sagten die Granden der großen hellenistischen Illusion, mit mit uns, denn die Parole lautete intern: wir zerlegen die EU.

    Mittlerweile scheint bei Ihnen (verursacht durch die Provokationen der bösen griechischen Jungs?) ein Sch(r)äuble locker. Sollte die EU Schuldennachlasse tatsächlich nicht aufgrund rationaler Überlegungen (z.B. dass die Schuldenlast den Schuldner zermalmen würde), sondern aufgrund von Geschleime und Kniefällen gewähren, dann sitzen in Brüssel auf jeden Fall die grösseren Trottel als in Athen.

  38. Rolf Müller sagt:

    Allah ho akhbar!
    Gottes Wille ist gross… und rätselhaft.
    Anscheinend muss es sosein, denn sonst wäre es nicht so.

  39. Pasionaria sagt:

    Alienus
    4. Juli 2015 um 13:56
    “Alles ist relativ.”

    Das Fatale ist nur, wenn dem Relativen das ganze Dasein abgesprochen wird…….

  40. "rechte Ecke" sagt:

    die EU IST bereits GESCHEITERT! Ist nur noch ein Scheiterhaufen! Und eine nach vorn geschobene SUPERBLASE. (z.B. mit “geheim” gehaltenen Steueroasen wie Irland und NL…) Ein Gigantismus für winzig kleine “Erfolge” (Spanien….) Und dafür muß alles umgesdtellt werden, müssen die armenSchichten herhalten und dem Sparer wird das Kopfkissen mit demTaler fürs Alter weg gezogen.

    (HERR MÜLLER -haben SIE überhaupt mal meine Links gelesen? Oder blubbern SIe nur, was den gehorsamen Presseblubberern der letzten Jahre rausrutscht? )

    Und die Karawane (Konzerne) zieht weiter…wie in global USA rüber nach Mexiko und verteilt Billigstlöhne.. – – — ->Lori Wallach/TTip

    Die Applausspender stehen bereit, egal ob schnelle Zinsgewinne oder schneller (Wort mit F.) und “lieben” multikulti :- )

    F_ _ K!

  41. andersen sagt:

    “rechte ecke”

    Die Griechen hat das OXI vor die Bundeskanzlerin gehalten.
    Ich sage ja zur Subsidiaritätsprinzip:
    Damit ist gemeint, dass für den Einzelnen und seine Familie die nächsthöhere Instanz der Gesellschafft und des Staates nur dann “unterstützend” oder “ersatzweise” eingreifen darf, wenn es die “niedrige” Einheit aus eigenen Kräften nicht schafft, ihre Aufgaben zu lösen( Familie -Gemeinde-Bundesland-Staat-Europäische Union-Uno).
    Für die Europäische Union(EU) bedeutet das, dass sie nur dort eingreifen soll, wo die Zuständigkeit des Nationalstaates überschritten werden.
    Für die Sozialpolitik heisst dies. dass die soziale Sicherung durch den Staat erst denn greift, wenn die Kräfte des Einzelnen und seiner Familie überfordert werden (z.B. bei Betreuung eines Pflegefall).
    Quelle: Politik Sozialkunde.

  42. Rolf Müller sagt:

    @ “rechte Ecke”
    Ich kann Ihre Wut und Ihre Empörung ein Stück weit nachvollziehen, und Sie sind auch direkter betroffen als ich, von dem was gegenwärtig abgeht im “Griechischen Drama”.
    Aber auch wir SchweizerInnen sind indirekt sehr betroffen, da ein Scheitern der EU den Frankenkurs beeinflusst.
    Wenn der Schweizer Franken noch stärker wird, dann muss unsere Industrie zusammen packen und ihre Produktion ganz ins Ausland verlegen!
    So sieht es doch aus!
    Heutzutage ist alles dermassen miteinander “verlinkt” (um ein weiteres linkes Wort zu benutzen…), dass es keine einfachen Radikallösungen und Rosskuren mehr gibt, die sofort Heilung und Linderung bewirken.
    Warum getraut sich hier in der Schweiz niemand zu sagen, dass das beste Rezept gegen den hohen Frankenkurs die Uebernahme einer Billigwährung wäre???
    Und wie bekommen wir diese Billigwährung?
    Indem wir der EU beitreten!
    Bingo! Oder doch nicht Bingo?
    Mit dem Beitritt der zahlungskräftigen Schweiz, könnten wir jedenfalls den Deutschen “Pfennigfuchsern” bei der solidarischen Stützung von Griechenland beistehen und gleichzeitig unserer Export-Wirtschaft einen ähnlich guten monetären Vorteil verschaffen, wie ihn Deutschland schon seit Jahren auf dem Weltmarkt ausspielen kann!
    Und dann können wir als Leidensgenossen im Demokratischen Verbund Demokratischer Nationen mit direkter Betroffenheit mit lamentieren und geben nicht mehr nur als indirekt betroffene Zaungäste unsere giftig spöttischen Kommentare ab, Komentare, welche die KontrahentInnen im “Griechischen Drama” nur noch mehr anstacheln, wie der Aplaus und die Buhrufe von den Fans auf den Rängen den FussballerInnen gegnerischer Teams “Feuer unter den Hintern” machen, in den Hexenkesseln der Fussballstadien…
    Wer hat die Sportstadien erfunden? Die Griechen!
    Das Spiel zwischen Griechenland und den “Geldgebern” ist seit Jahren im Gang!
    Es wird in der Schlussphase mit vollem Körpereinsatz gekämpft!
    Ein Schweizer Zuschauer, der die Griechische Fahne schwenkt sagt ins Mikrophon:
    “Die Deutschen Pfennigfuchser” sollen sich mal überlegen, warum die Nazis damals an die Macht gekommen sind!
    Wegen genau der selben sturen, ideologisch bornierten Sparpolitik, die jetzt Griechenland in den Ruin treibt und die jetzt den Nazis ermöglicht, in Griechenland die Macht zu ergreifen!
    (Einen Fuss haben sie schon rein gesetzt, in diese Macht: Mit den Rechtspopulisten sitzen sie in der Regierungs-Qualition mit Syriza…)
    Und die Deutschen sollen sich mal überlegen, warum es so toll herausgekommen ist mit ihnen nach dem 2.Weltkrieg, als alles in Schutt und Asche lag! Die Siegermächte waren grosszügig und haben Deutschland die Schuld des Völkermordes an den Juden und das gewaltige Leid, das Deutschland (zusammen mit Italien, der Türkei und Japan) über die Welt gebracht hat, erlassen!!!
    Aslo bitte niemals vergessen und dankbar sein dafür!
    Die Deutschen sind vertraglich nicht verpflichtet, Griechenland zu helfen.
    Aber wir alle fühlen im Herzen, dass sie aufhören sollten die Pfennige zu zählen und auf Paragraphen herum zu reiten!
    Deutschland vergibt sich damit die Riesenchance, eine historische Schuld teilweise wieder gut zu machen.
    Ob die Deutschen diese Chance packen wollen, oder nicht, müssen sie natürlich selber wissen…
    Und dann müssen sie ja auch noch die Arsch kriechenden Ostländer von ihrem harten Kurs abbringen!
    Der Ost-Faschismus hat unter dem Deckmantel des”Kommunismus” sehr lange überlebt und ist nie aufgearbeitet worden!
    Heute haben sie im “Reich des Bösen” ihr linkes Vokabular aufgegeben, weil ihnen das eh niemand mehr glaubt.
    Die hinterlistigen KGB-Methoden haben sie aber beibehalten und modernisiert!
    China und Russland sind die eigentliche Bedrohung!
    Hören wir also auf, uns wegen Griechenland wie Kindergärtner zu zanken!

  43. "rechte Ecke" sagt:

    Betrug ist Betrug. Und läßt sich auch nicht rückgängig machen, in dem man dafür neue Betrüge evoziert. Ich plädiere schon immer dafür, Scheiße nicht als Gold zu bezeichnen. (wen auch mehr im Kontext Freikirche erdacht) Marshallplan war das Eine…GR hat überbordend viele “Marshallpläne” verbraucht und kommt – “Gewohnheitsrecht” – N I E damit aus!

    EUROPA ist für mcih eine vulgäre “Dame”? mit Arthrose und Adipositas im alten Gebälk, verknöchert und verkalkt, die verzweifelt versucht ihre überhängenden Rettungsringe mit Frischhaltefolie und Korsett wegzudrücken (wie eine vulgäre bekannte TV-Moderatorin…) . Irgendwann spritzt es aus dem sich ans Tageslicht drängenden Vulkan- Pickel mit Macht heraus… (analog aus den ….Wort mit E …E_ _ _ n)

  44. Alienus sagt:

    @Solange

    Ach Solange, so lange die irren Jungs in Athen wüten, wird es mit dem Auffangen des griechischen Durchfalls nicht. Kein Mensch hatte je ein griechisches Geschleime und Kniefälle gefordert Bei soooooooooooviel Schulden kann man ein gesittetes Verhalten erwarten, frei von Lug und Trug.

    Am Samstag von den wirren blutberauschten Boys: Der Schäuble, dem ein perfide Blutaussagen am Griechenvolk seit 5 Jahren bescheinigt wird. Nun, ich hätte niemals geglaubt, noch in meinem Leben die Merkel und den Schäuble bedauern und sogar verteidigen zu müssen. Dies soll nicht bedeuten, dass diese beiden „Leuchtgestalten der europ. Führung“ nicht auch Fehler gemacht haben.

    Sie meinten doch, mir würden Argumente ausgehen. Nun welch eine Täuschung. Wissen Sie, solch eine schreckliche Diskussion wie zwischen uns beiden habe ich in extremster Form mit alten und neuen deutschen Nationalisten und Nationalsozialisten auch unbeschadet überstanden. Dabei ging es auch um dt. Zahlungen an z.B. Israel, jüdische Opfer und weitere „Entschädigungen“. Da waren fast identische Aussagen, welche wohl auch problemlos inzwischen von „dt.“ gegen „gr.“ ausgetauscht werden könnten.

    Eine Bemerkung aus Gr: Zum Argument, D hätte auch gigantische Summen des Marshallplans erhalten, möchte man schreiben: ja, es stimmt. Man sollte dabei jedoch zwingend berücksichtigen, wenn der Betrag beim dt. Pro-Kopf-Wert bei 100 % lag, so ist er beim wesentlich größerem Griechenanteil bei ca. 315 % (!) gelegen. Da bleibt die Frage offen: wat nu? Was haben „die“ Griechen daraus gemacht? Ist so ein Verhalten für den Otto-Normalsteuerzahler in Europa noch vermittelbar? Ich fürchte leider nein! Um nicht wieder Ihrem Nationalismusvorwurf anheim zu fallen, werde ich deshalb nicht nach der inneren Symptomatik der wunderbaren Gelbverdampfung fragen.

    Natürlich ist eine Schraube bei mir locker, nämlich die, welche die Angst festigte, solche Dinge nicht sagen zu dürfen, weil man von griechischen Linksfaschisten eines faschistischen „Neogermania“ bezichtigt wird.

    In der Zukunft viel Glück, @solange. Wenn Sie in GR leben sollten, brauchen Sie Blut, Schweiß und Tränen, um aus diesem selbstgemachten Jammertal heraus zu kommen. Den Schmierstoff, das üble Geld, welchen man Ihnen klauen wollte, werden Sie sowieso von uns bösen Europäern erhalten, also auch von mir. Sie wissen es: pro dt. Nase und pro Tag mindestens 4 Euro. Was ich trotz der Unehrenhaftigkeit und Unwürdigkeit vom ganzen Herzen gönnen, aber unkritische und weinerliche Krokodilstränen sehen halt sehr, sehr fotogener aus und wässern auch unsere Pflänzchen der Vorurteile.

    Fazit: Machme Schluss mit unserer Diskussion. Ist wohl sinnlos. So trampelt man nur auf der Stelle und wir auf uns selbst herum. Warten wir mal die griechische Götterdämmerung ab.

    Ach, hätte es fast vergessen: wenn es den griechischen Stier gibt, Sie wissen, die Sache mit Europa, so sollten Sie @Solange überlegen, wie sich die übrigen Europäer vorkommen, als Milchkühe angesehen und andauernd durch das Abmelken missbraucht zu werden.

  45. "rechte Ecke" sagt:

    Pfennigfuchser bin ich höchstens für mich selbst…ansonsten werde ich ABGEZOCKT und nochmal abgezockt!
    Als Melkkuh habe ich dem Staat gleich mehrere Leistungsträger geschenkt :- ), die er ebensokräftig abzockenkann….(fü+r Renten, für Alte, für freiwillige Transferzwänge, für kostenlose Übersetzerund Schulbegleiter der Weltgestrandeten usw…….dafür können sich kinderlose Nachbarn das Klavier nebst jahrelangem Unterricht , die teuren Eigentumswohnungen und die Reisen leisten!

    Ich sage mit dem “Ausländer” , dass ich die Generation meiner KriegsSchuldEltern bin (siehe auch Artikel “Es kotzt mich
    an” ) , die sowohl selbst in den A. gekniffen und FLÜCHTLINGE waren (Trauma, vertrieben, Verluste….) als auch dafür ABBEZAHLT haben…Flüchtlinge ujnd Habenichtse auf einem noch anderen Level! Denen wurde nichts erlassen! Und auch nichts in den Rachen geschoben…Und sie wurden noch Jahrzehnte lang bespuckt….

  46. Solange sagt:

    @Alienus: Dabei ging es auch um dt. Zahlungen an z.B. Israel, jüdische Opfer und weitere „Entschädigungen“. Da waren fast identische Aussagen, welche wohl auch problemlos inzwischen von „dt.“ gegen „gr.“ ausgetauscht werden könnten.

    Nur noch primitiv mit was für Vergleichen Sie daherkommen. Sind für Sie Völkermord und Kriegsverbrechen tatsächlich dasselbe wie das Verprassen von fremden Geldern? Ist Entschädigungen zahlen, die man sich leisten kann, zur Erinnerung D hat viele Opfer erst “entschädigt”, nachdem es wirtschaftlich wieder gut ging:

    Mehr als 50 Jahre hat es gedauert, bis Nachkriegsdeutschland NS-Zwangsarbeiter entschädigte. Erst im Jahr 2000 trat das Stiftungsgesetz in Kraft. 2006 wurde die letzte Rate ausgezahlt.

    dasselbe wie von einer nicht rückzahlbaren Schuld erdrückt zu werden? Sind Entschädigungen, die irgendwann fertig bezahlt sind (s. oben), dasselbe wie Schulden, die unmöglich zu tilgen sind und die zu einer Schuldzinsknechtsschaft führen, aus der es kein Ausweg gibt?

    Ging es nach Ihrer Logik hätte man D nach dem Krieg auch die ganzen verursachen Schulden in Rechnung stellen und da diese nie vollumfänglich hätten gezahlt werden können, kommende Generationen in Schuldzinsknechtschaft führen sollen. Zum Glück hat man anders gehandelt und D die Möglichkeit gegeben sich wirtschaftlich wieder zu erholen.

  47. Solange sagt:

    Hier noch der link zum obigen Zitat: Mehr als 50 Jahre hat es gedauert, bis Nachkriegsdeutschland NS-Zwangsarbeiter entschädigte. Erst im Jahr 2000 trat das Stiftungsgesetz in Kraft. 2006 wurde die letzte Rate ausgezahlt. http://www.tagesschau.de/inland/meldung89964.html

  48. Solange sagt:

    @b (die feige mehrmals täglich ihren Nick wechselt, damit ihre rechtsextremen Statements später nicht mehr ihr zugeordnet werden können, die aber ihrem typischen Denunziantencharakter entsprechend gerne auf Nickwechseln von anderen aufmerksam)

    “nach eigenem Bekunden” ich lach mich schief. Zu meiner ethnischen Herkunft habe ich mich nie explizit geäussert und werde das auch in Zukunft nicht tun. Aber es ist immer lustig, wie sie sich darüber echauffieren, dass es sich eine Schwarze in der Schweiz gut gehen lässt, während Sie Herrenmenschin darben müssen. By the way: im Gegensatz zu Ihnen arbeite ich und kann mir trotzdem kein Haus in CH und kein Auto leisten.