Logo

Der «Gottkönig» als tragische Figur

Hugo Stamm am Samstag den 7. Februar 2015
Hugo Stamm

Der Dalai Lama hat seinen Lebensmut noch nicht verloren. Foto: Reuters

Basel steht an diesem Wochenende im Bann eines «Gottkönigs»: Tendzin Gyatsho, der 14. Dalai Lama und 79-jährig, füllt zweimal die St.-Jakobs-Halle, die 6500 Personen fasst. Der buddhistische Mönch, der 1959 im Alter von 23 Jahren vor den Chinesen aus Tibet flüchten musste, jettet seit Jahrzehnten wie ein Superstar durch die Welt und verzaubert mit seinen Unterweisungen ein Millionenpublikum. Selbst hochrangige Politiker buhlen um seine Gunst und sitzen dem Nobelpreisträger ergeben zu Füssen. Wie ist das Phänomen zu erklären?

Eigentlich ist der Mönch ein Anti-Star, sein Leben eine einzige Tragödie. Er sollte sich von seiner Bestimmung her von der Welt abkehren und sich ganz auf seine spirituelle Entwicklung konzentrieren. Die Vertreibung aus Tibet und seine Verfolgung durch die Chinesen zwingen ihm aber eine Rolle auf, die so gar nicht seinem Wesen entspricht. So verwandelt sich seine Mönchsklause oft in einen Privatjet, sein Kloster sind Stadien und Hallen. Eine paradoxe Situation, lebt er doch vom Stigma, ein Heiliger und Märtyrer zu sein. Sein Leiden macht ihn im Westen zu einem Popstar. Ein Schicksal, das ihn eigentlich in die Flucht vor seinen Fans treiben müsste.

Der tragische Held muss es auf seiner Mission «Free Tibet» erdulden, dass das spirituell und esoterisch interessierte Publikum seine übersinnlichen Sehnsüchte ungefiltert auf ihn projiziert. Er kämpft für sein geschundenes Volk und predigt Bescheidenheit und Demut, sein Publikum lebt aber im Wohlstand. So erfüllt die Galionsfigur eine tragische Alibifunktion. Sein Leiden für Tibet wird als Event zelebriert, denn seine Mission, Tibet von der Knechtschaft Chinas zu befreien, ist längst gescheitert. Doch der «Ozean der Weisheit» bleibt in seiner Rolle gefangen, er muss die Erwartungen seiner Fangemeinde weiterhin erfüllen. Er ist ein Getriebener; gejagt von den Chinesen, verfolgt von seinen Verehrern. Dabei sind Personenkult und Mitleid für einen Mönch eigentlich eine Pein. Kein Wunder lacht der Mönch manchmal selbst dann unmotiviert vor sich hin, wenn er über das Schicksal Tibets spricht.

Seine Fans lassen sich bei der Verehrung ihres spirituellen Idols kaum beirren. Es irritiert sie nicht, dass der Dalai Lama noch immer sein politisches Orakel – einen Mönch mit angeblich seherischen Fähigkeiten – befragt, um Handlungsanweisungen zu bekommen. Der «Gottkönig» unterhält sich zwar gern mit hochrangigen Wissenschaftlern über die Quantentheorie, ist aber gleichzeitig im magischen Denken verhaftet. Sein Publikum übersieht auch, dass die tibetischen Klöster bis in die Neuzeit Feudalsysteme waren und die patriarchale Mentalität zur Unterdrückung der Frauen führte. Geduldet vom Dalai Lama.

« Zur Übersicht

350 Kommentare zu “Der «Gottkönig» als tragische Figur”

  1. Klara Brunner sagt:

    @ christian duerig

    Das mag so zutreffen. Das hat aber eine Vorgeschichte in der der Dalai Lama nicht sehr geschickt agiert hat.
    Wir wissen nicht was wenn warum und wenn alles anders gewesen wäre passieren würde.
    Ich sehe einfach, dass vor des DL Flucht keine Ansätze da waren etwas an der Regierungsform zu ändern. Und mir kann niemand glaubhaft machen die vielen Leibeigenen hätten das für gut befunden.
    Mein Blickwinkel ist also nicht unbedingt der aus politischer Sicht sondern im Hinblick auf die unterste Bevölkerungsschicht die wohl jetzt besser lebt als zuvor.

    Und die Frage die ich in den Raum stelle ist die Wer genau will welches Tibet zurück und warum? Eine Frage die bisher irgendwie zu kurz gekommen ist. Für mich ist sie aber ausschlaggebend. Das Davor und das Danach spielt für die Menschen die mangels finanziellen Ressourcen zurückbleiben mussten eine grosse Rolle. Flüchten konnte nur wer Geld hatte. Und da stelle ich wohl die berechtigte Frage wer im Grossen Ganzen bei uns angekommen ist.

  2. Marcel Mertz sagt:

    Christian Duerig 9. Februar 2015 um 13:03

    “Jetz kann ich Sie nur auffordern “Mind from Matter” von Max Delbrück durchzugehen”

    Sie haben mal wieder nicht verstanden. Meine Frage ist nicht, wie Delbrück zu seinen empirischen Erkenntnissen gekommen ist oder dergleichen. Das kann alles stimmen, da sage ich gar nichts dagegen. Meine Frage ist, wie wir von solchen Erkenntnissen aus “ableiten” können, was wir tun sollen, genauer: was weshalb moralisch richtig oder falsch ist. (Oder sagt Delbrück explizit etwas dazu in seinem Buch?).

    “So etwas wie evolutionäre Ethik gibt es nicht […]”

    Doch, gibt es: h ttp://de.wikipedia.org/wiki/Evolution%C3%A4re_Ethik

    Aber wenn Sie mit Ihrer Bemerkung nur meinen, dass die Evolution oder “die Natur” selber keine Ethik hat, dann haben Sie damit natürlich völlig recht.

  3. Marcel Mertz sagt:

    Christian Duerig 9. Februar 2015 um 13:18

    “Ihre aufgezählten Gewissenskonflikte sind nicht neu. Sie verschwinden, wenn Wunschdenken fernbleibt und Naturwissenschaft Einzug hält.”

    Ich weiß zwar nicht, wo ich von “Gewissenskonflikten” gesprochen habe, aber ich nehme mal an, Sie beziehen sich hier auf meine Beispiele, wo ein Prinzip wie “Liebe deinen nächsten wie dich selbst” keine eindeutigen/klaren Aussagen macht, was es in den jeweiligen Situationen genau bedeuten soll, also auch, welche Handlungen man auf Basis dieses Prinzips nun tun soll oder nicht.

    Inwiefern denken Sie, dass uns Naturwissenschaft als alleiniges Mittel hilft, zu klären, ob man Sterbehilfe zulassen oder nicht zulassen soll? Oder ob man schwerstkranke Neugeborene um jeden Preis am Leben erhalten soll oder nicht? Welche Erkenntnisse genau, die durch naturwissenschaftliche Methoden gewonnen werden könnten, würde uns Ihrer Meinung nach wie Antworten auf diese Fragen geben können?

  4. Christian Duerig sagt:

    @ Klara Brunner
    Als bei uns die ersten Flüchtlinge aus dem Tibet ankamen, haf man diesen einen Beruf zu erlernen. Sie wurden Käser, Mechaniker, Viehzüchter, Metzger, … Sie verliebten sich hier, heirateten und …. blieben. Das Ziel der Flüchtlingshile von tüchtigen Rückkehrer wurde verfehlt. Das Tibet hat kaum Fortschritte gemacht. Das Oberhaupt lebt im Exil und …ist keinen Deut wert.

  5. Relax sagt:

    @ Christian Dürig
    “Diesem Dürrenmatt fehlen Kenntnisse in Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Geologie, …. und und und. Er war nur ein Schriftsteller.”
    Und andere, gleich schlaue Sprüche.

    OK, da wir ja alle, die wir von Mathe, Physik usw. nichts verstehen und folglich totale Idioten sind, verneige ich mich vor Ihrer erhabenen Grösse. Ich danke Gott, dass er sich in Ihnen verkörpert hat um uns zu zeigen, was für niedrige Wesen wir doch alle sind und froh sein dürfen, in Ihrem grossen Schatten zu stehen. Bitte machen Sie weiter so, Sie wunderbares globales Vorbild.

  6. Christian Duerig sagt:

    @ Marcel Mertz
    Zu Ihren aufgezählten Gewissenskonflikten gehören:
    Gerechte Strafe, Sterbehilfe, Gentechnologie, Interventionen, Flugzeug abschießen.

    Wer über das notwendige Wissen verfügt, flüssige Intelligenz ausweist, der kann Hilfe leisten.
    Vertrödeln Sie nicht die Zeit mit Philosophieren, ansonsten die Hilfe nicht rechtzeitig eintrifft.
    Hoffentlich keinen Sie die Triage.

  7. Hypatia sagt:

    Unser tragischer Held ist “im” mathematischen Denken verhaftet…

  8. Michael Bamberger sagt:

    @ Thomas Jefferson

    “Wie kann ein buddhistischer Mönch Gottkönig sein, wenn es das Konzept “Gott” im Buddhismus so nicht gibt?”

    Auf einer der Webseiten des Dalai Lama steht: “H.H. the Dalai Lama Says A Free, Democratic Tibet Wouldn’t Need A God-King” http://www.dalailama.com/news/post/3-hh-the-dalai-lama-says-a-free-democratic-tibet-wouldnt-need-a-god-king

    und

    “The shy, studious Dalai Lama, fourteenth in a line of god-kings who have ruled Tibet for about 600 years, was born in Tsinghai Province, in mountainous northwest China on the frontier of Tibet. One account says he was born in a squalid shack; another that his father was a comparatively well-to-do farmer. He was chosen god-king (his other titles: the All-Embracing Lama, the Holder of the Thunderbolt, the Presence, the Precious Protector, the Inmost One) in accordance with ancient Lamaist custom.” (The New York Times)

    und

    “Although he describes himself as a ‘simple Buddhist monk’, last week’s events in the Tibetan plateau have underlined the Dalai Lama’s importance as a symbol of peaceful protests and a struggle for cultural freedom. For Tibetans, he is the Ocean of Wisdom, a god-king who engenders intense Devotion…” (The Guardian)

    und

    “Gottkönig und Popstar Bei seinen Deutschlandbesuchen wird er von Tausenden gefeiert. Für die Tibeter gilt er als geistliches Oberhaupt – und weltliches in Wartestellung.” (Süddeutsche Zeitung)

    und

    “Bekenntnis eines Gottkönigs: Dalai Lama träumt von Frauen – Auch Mönche sind nur Menschen, wie das geistliche Oberhaupt der Tibeter in einem Interview nun noch einmal sehr deutlich macht. Demnach träumt der Dalai Lama, immerhin 75 Jahre alt, “manchmal” von Frauen.” (Der Spiegel)

    Dear Tommy, aiming first and shooting later represents a much safer path than the opposite.

  9. Christian Duerig sagt:

    @ Hypatia
    Das Ziel jeder Forschung ist, die Ergebnisse in mathematischer Sprache zu formulieren. Hier wir alles kontrollierbar, überschaunbar, begreifbar.
    Sie mögen weiterhin mit Meinungen wursteln, Geschichten erzählen, Phantasie sprühen lassen, ….
    Eines können Sie nie tun, die Natur verstehen, wie es Naturwissenschaftler tun. Sie mögen weiterhin glauben.

  10. Michael Bamberger sagt:

    @ Thomas Jefferson

    “Wie kann ein buddhistischer Mönch Gottkönig sein, wenn es das Konzept “Gott” im Buddhismus so nicht gibt?”

    So einfach ist es mit dem Buddhismus nun doch wieder nicht:

    “Despite this apparent nontheism, Buddhists consider veneration of the worthy ones very important, although the two main traditions of Buddhism differ mildly in their reverential attitudes. While Theravada Buddhists view the Buddha as a human being who attained nirvana or Buddhahood, through human efforts, some Mahayana Buddhists consider him an embodiment of the cosmic Dharmakaya, born for the benefit of others. In addition, some Mahayana Buddhists worship their chief Bodhisattva, Avalokiteshvara, and hope to embody him. Some Buddhists accept the existence of beings in higher realms (see Buddhist cosmology), known as devas, but they, like humans, are said to be suffering in samsara, and are not necessarily wiser than us. In fact, the Buddha is often portrayed as a teacher of the gods,[19] and superior to them. Despite this there are believed to be enlightened devas. Some variations of Buddhism express a philosophical belief in an eternal Buddha: a representation of omnipresent enlightenment and a symbol of the true nature of the universe. The primordial aspect that interconnects every part of the universe is the clear light of the eternal Buddha, where everything timelessly arises and dissolves.” http://www.en.wikipedia.org/wiki/God_in_Buddhism

    und

    “A further name for the irreducible, time-and-space-transcending mysterious Truth or Essence of Buddhic Reality spoken of in some Mahayana and tantric texts is the Dharmakaya (Body of Truth). Of this the Zen Buddhist master Sokei-An, says: … dharmakaya [is] the equivalent of God … The Buddha also speaks of no time and no space, where if I make a sound there is in that single moment a million years. It is spaceless like radio waves, like electric space – intrinsic. The Buddha said that there is a mirror that reflects consciousness. In this electric space a million miles and a pinpoint – a million years and a moment – are exactly the same. It is pure essence … We call it ‘original consciousness’ – ‘original akasha’ – perhaps God in the Christian sense. I am afraid of speaking about anything that is not familiar to me. No one can know what IT is …”

    “The same Zen adept, Sokei-An, further comments: The creative power of the universe is not a human being; it is Buddha. The one who sees, and the one who hears, is not this eye or ear, but the one who is this consciousness. This One is Buddha. This One appears in every mind. This One is common to all sentient beings, and is God.” http://www.en.wikipedia.org/wiki/God_in_Buddhism

  11. Marcel Mertz sagt:

    Christian Duerig 9. Februar 2015 um 14:36

    “Vertrödeln Sie nicht die Zeit mit Philosophieren, ansonsten die Hilfe nicht rechtzeitig eintrifft.”

    Danke für den Hinweis! Werde ich mir merken.

    “Wer über das notwendige Wissen verfügt, flüssige Intelligenz ausweist, der kann Hilfe leisten.”

    Da Sie ja jemand sind, der dieses notwendige Wissen hat, und flüssige Intelligenz aufweist – zumindest tun Sie oft so -, sagen Sie doch mal, wie Sie in den genannten Fällen entscheiden und helfen würden.

    Und beantworten Sie bitte noch meine Fragen: Wie kann man aus der Evolutionstheorie “ableiten”, was moralisch richtig und falsch ist, und welche naturwissenschaftlichen Erkenntnisse beantworten diese “Gewissenskonflikte” (Sie dürfen sich gerne eines aussuchen, dass für Ihre Veranschaulichung am besten geeignet ist). Danke vielmals!

  12. Marcel Mertz sagt:

    Christian Duerig 9. Februar 2015 um 15:05

    “Das Ziel jeder Forschung ist, die Ergebnisse in mathematischer Sprache zu formulieren”

    Auch bei den Historikern? Wie würde das aussehen, z.B. die mathematische Darstellung der Ergebnisse einer historischen Studie über Karl den Großen? Was schwebt Ihnen da vor?

  13. Christian Duerig sagt:

    @ Marcel Mertz
    Bereits das Berücksichtigen der zeitlichen Abfolge der Ereignisse, verlangt ein mathematisches Vorgehen. Die Analyse von Relikten mit Hilfe von Isotopenmessungen verlangt sehr viel mathematisches Wissen ? Heute helfen sogar DNA Analysen bei Herstellen von “Stammbäumen”. Ferner verlangt das systematische Zusammentragen all der Informationen Kenntnisse über Katalogstrukturen mit Verknüpfungen zu Unterstrukturen. Wir kennen Ordnung nur dank der Mathematik. Eine Ordnung hat die Eigenschaft der Reflexivität, Identivität und Transitivität. Eine totale Ordnung besitzt zudem Konnexität.
    Was wäre die Welt ohne Mathematiker ?

  14. Marcel Mertz sagt:

    Klara Brunner 9. Februar 2015 um 12:31

    “Bietet man Hand für Hilfe zur Selbsthilfe und bezeugt im Alltag Respekt gegen alle Menschen ist das schon ganz schön viel.”

    Das will ich auch keineswegs bestreiten, und im unmittelbaren, direkten Kontakt in der Lebenswelt mit einem anderen Menschen mag das oft auch ausreichend sein. Aber es hilft alleine wenig, wenn es um die “hard problems” der moralischen Fragen geht, oder auch schon, wenn Situationen nicht mehr ganz so eindeutig sind, oder verschiedene Moralsysteme involviert sind (Stichwort Interkulturalität), d.h. es eben nicht mehr “selbstverständlich” ist, was in einer bestimmten typischen Situation “Respekt haben” o.Ä. bedeutet.

    Mir scheint, dass bei Berufungen auf solche Konzepte/Haltungen/Prinzipien oft “unterschlagen” wird, wie viel Interpretationsarbeit und “Anreicherung” durch andere Werte, Normen und weiteren Annahmen in einem konkreten Fall eingehen werden oder eingehen müssen. Und dass wir deshalb “alle” einig sein können, dass es wichtig ist, tolerant zu sein und Respekt zu haben usw. – und uns trotzdem gegenseitig moralisch kritisieren können (und werden), weil wir “tolerant sein” und “Respekt haben” ganz anders ausdeuten (vergleichen Sie mal die Argumentationen von Pro-Choice- und Pro-Life-Vertretern hinsichtlich “Respekt haben” – beide würden sehr wahrscheinlich sagen, dass man “Respekt haben soll”, kommen aber zu gänzlich anderen moralischen Bewertungen in der Abtreibungsfrage).

  15. Marcel Mertz sagt:

    Christian Duerig 9. Februar 2015 um 16:47

    Danke für Ihre Antwort. Mir scheint aber, Sie antworten auf eine Frage, die ich nicht gestellt habe. Sie zählen nun auf, welche naturwissenschaftlichen Methoden hilfreich sind, um bestimmte historische Fakten zu sichern, oder was das Verwenden von Systematisierungssystemen darin leistet, Ergebnisse zu ordnen usw. Kein Einwand meinerseits, was das betrifft. “Niemand” bestreitet, dass solche Methoden – je nach Fragestellung und Gegenstand – geeignete Mittel sein können, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen oder zu unterstützen.

    Meine Frage war aber, entsprechend Ihrer ursprünglichen Formulierung (“Das Ziel jeder Forschung ist, die Ergebnisse in mathematischer Sprache zu formulieren”), wie denn eine solche Studie eines Historikers über Karl den Großen AUSSEHEN würde, wenn sie in “mathematischer Sprache formuliert” sein muss (und warum ein Historiker daher überhaupt das Ziel verfolgt oder verfolgen sollte, die Ergebnisse in mathematischer Sprache zu formulieren).

  16. Christian Duerig sagt:

    @ Marcel Mertz
    Jede Datierung benutz die mathematische Sprache.
    Karl der Große
    Ein Schienbeinknochen von Karl zeigt im MRT, dass Karl ein sehr großer Mensch war.
    Den damaligen Menschen muss er als “Riese” erschienen sein. Die Knochen zeigen keine Spuren von einer Lungenentzündung, an welcher er angeblich am 28. Januar 814 in Aachen starb.
    Die Angaben stammen von N24.de Der Riese Karl der Große

  17. Michael Bamberger sagt:

    @ Christian Duerig

    Wieso ist es so, dass Sie bei absolut allen Mitbloggern derart anecken? Könnte es eventuell daran liegen, dass der Gegenverkehr auf Ihrer Strassenseite die Gesetzlichkeit widerspiegelt und Sie den wirren Geisterfahrer par excellence darstellen?

  18. Marcel Mertz sagt:

    Christian Duerig 9. Februar 2015 um 17:06

    “Ein Schienbeinknochen von Karl zeigt im MRT, dass Karl ein sehr großer Mensch war.
    Den damaligen Menschen muss er als “Riese” erschienen sein. Die Knochen zeigen keine Spuren von einer Lungenentzündung, an welcher er angeblich am 28. Januar 814 in Aachen starb.”

    O.k. Aber was bitte hat das jetzt mit “in mathematischer Sprache formuliert” zu tun? Was unterscheidet Ihr Vorschlag von der Art der Formulierung her z.B. von Folgendem: “Indes standen Unruhen in der Ewigen Stadt am Anfang einer Entwicklung, die schließlich zur Kaiserkrönung Karls führen sollte. Im Jahr 795 war Papst Hadrian gestorben. Sein Nachfolger Leo III. entstammte im gegensatz zu seinem Vorgänger nicht den adligen Führungsschichten der Stadt Rom, sondern verdankte seinen Aufstieg ausschließlich dem Dienst in der römischen Kirche” (aus Becher M (2007) Karl der Grosse. C.H. Beck, München); S.14)?

  19. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Rom – “Kinderschutzkommission im Vatikan kritisiert Papst – Papst Franziskus hatte vergangene Woche Empörung mit der Aussage ausgelöst, dass das Schlagen von Kindern vertretbar sei. Experten wollen ihm nun Ratschläge geben. Die Aussage des Papstes zum Schlagen von Kindern hat auch bei der neuen Kinderschutzkommission des Vatikans Irritationen ausgelöst. “In unserer Kommission geht es nicht nur um sexuellen Missbrauch von Kindern, sondern auch um physische Misshandlung”, sagte der Vorsitzende der Expertengruppe, Sean Patrick O’Malley, am Samstag in Rom. Man wolle Papst Franziskus in dieser Beziehung Ratschläge geben.” (8.2.15)

    http://www.diepresse.com/home/panorama/religion/4657936/Kinderschutzkommission-im-Vatikan-kritisiert-Papst

  20. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    USA – “Priest placed on leave amid sex abuse Allegation – Rev. Thomas Gillespie is pastor of St. Theresa of Lisieux Parish in North Reading. The archdiocese said Sunday that the allegation concerns the priest’s conduct in the late 1970’s and was recently reported to the Archdiocese.” (9.2.15)

    http://www.bostonherald.com/news_opinion/local_coverage/2015/02/priest_placed_on_leave_amid_sex_abuse_allegation

  21. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Mexico- “The Catholic Diocese of El Paso has settled a lawsuit by two men who claimed they had been molested by a priest when they were children, lawyers and the diocese announced this week. The settlement reached on Wednesday was in addition to a previous lawsuit by a different victim at Sacred Heart Catholic Church involving the same priest, the late Rev. Alfonso Madrid, said Lori A. Watson and Hal Browne, lawyers in the Dallas area who focus on abuse and assault cases.” (6.2.15)

    http://www.elpasotimes.com/news/ci_27476606/el-paso-catholic-diocese-settles-priest-abuse-lawsuit

  22. Marcel Mertz sagt:

    Marcel Mertz 9. Februar 2015 um 17:13

    Vielleicht als “Hilfestellung”: Wenn Sie von “in mathematischer Sprache formuliert” sprechen, davon, dass dann alles “kontrollierbar, überschaubar, begreifbar” sei, denke ich zuerst mal an so etwas wie physikalische Formeln, oder auch an die rein statistisch dargestellten Ergebnisse z.B. einer sozialwissenschaftlichen Fragebogenstudie. Wenn Sie etwas anderes mit “in mathematischer Sprache formuliert” meinen, erklären Sie es bitte – vielleicht, indem Sie klären, was Sie unter “mathematische Sprache” überhaupt verstehen, im Kontrast zu “nicht-mathematischer Sprache”.

  23. Marcel Mertz sagt:

    Christian Duerig 9. Februar 2015 um 17:33

    “Die mathematische Sprache ist die Formale Logik. Was präsentiert wird, lässt sich überprüfen und nachvollziehen. Fehler werden erkannt und wenn möglich korrigiert.”

    Ah, o.k. Und inwiefern ist dann bitte das Folgende, das Sie als Beispiel von etwas Historischem “in mathematischer Sprache formuliert” geschrieben haben, in formaler Logik ausgedrückt: “Ein Schienbeinknochen von Karl zeigt im MRT, dass Karl ein sehr großer Mensch war. Den damaligen Menschen muss er als “Riese” erschienen sein. Die Knochen zeigen keine Spuren von einer Lungenentzündung, an welcher er angeblich am 28. Januar 814 in Aachen starb”?

    Das ist in natürlicher Sprache geschrieben, nicht in der Sprache der formalen Logik …

  24. Karl Martell junior sagt:

    @Georg Schmid
    Danke für den fundierten Hinweis, dass die Jünger Buddhas auch einige Zahlen zum “body count” Ideologien vorweisen können. Gemäss jetzigem Wissensstand haben Mohammed und seine Jünger/Anhänger bis dato rund 260 Millionen Gewaltopfer verursacht ( Immer noch aktiv). Lenin/Stalin et alii bis dato rund 100 Millionen (immer noch aktiv), die Christen auch einige Millionen, aber keine mehr nach 1789) , die Juden einige Tausend, die Agnostiker und Atheisten sind noch erfolglos.
    Gut, dass die Buddhajünger nicht im oberen Erfolgsbereich der vorhin Genannten erscheinen.
    Bin Bürger von Rüti Zürcher Oberland. Kannte die dortige evangelikale Bewegung.

  25. Marcel Mertz sagt:

    Christian Duerig 9. Februar 2015 um 17:33

    “Was präsentiert wird, lässt sich überprüfen und nachvollziehen”

    Ich verstehe, dass das ein wichtiges Kriterium der Wissenschaftlichkeit ist; keine Frage.

    Aber was hat das mit formaler Logik zu tun? Es ist gerade keine Eigenschaft formaler Logik, dass sich die INHALTE überprüfen lassen. Dazu sagt formale Logik schlicht nichts aus (wie sollte sie auch, wenn es z.B. um empirische Sachverhalte geht, bei denen man eben auch nur mit empirischen Mitteln feststellen kann, ob sie zutreffen oder nicht, also ob die jeweiligen Aussagen den Wahrheitswert “wahr” oder “falsch” haben?).

    Deshalb ist ja auch inhaltlicher Unsinn wie p => q / p / q [die Möglichkeiten, Symbole zu verwenden, sind hier im Blog technisch eingeschränkt], wobei p für “Wenn es Bratwürste schneit auf dem Mars”, q für “dann ist die Katze Dora Präsident der Vereinigten Staaten” steht, formallogisch nicht zu bemängeln, weil es den Schlussregeln des Modus Ponens entspricht (also in natürlicher Sprache ausformuliert: “Wenn es Bratwürste schneit auf dem Mars, dann ist die Katze Dora Präsident der Vereinigten Staaten. Es schneit Bratwürste auf dem Mars. Also ist die Katze Dora Präsident der Vereinigten Staaten”).

    Lesen Sie nicht zuviel in die formale Logik hinein? Es ist ja o.k., wenn Sie mit Ihrem “RICHTIGEN DENKEN” (oder wie Sie es genannt haben) so was meinen wie “Verwendung formaler Logik + inhaltlich wahrer Aussagen”, meinetwegen noch mit der Ergänzung “wobei die Wahrheit der Aussagen naturwissenschaftlich nachzuweisen ist”. Aber das ist dann eben mehr als nur formale Logik.

  26. Marcel Mertz sagt:

    Christian Duerig 9. Februar 2015 um 17:53

    “Hier ein Beispiel zum besseren Verstehen. […]”

    D.h., Historiker sollten ihre Studien in dieser Form darstellen? Oder was genau soll jetzt dieses Beispiel zeigen? (Wie Sie sich etwas merken, und dass Sie das gut mit mathematischen Mitteln tun können – was keineswegs für alle zutreffen wird, die sich aber trotzdem gut mittels anderen mnemonischen Techniken an Dinge erinnern können – war nicht die Frage!).

    “sobald Sie die zeitliche Abfolge verletzen, stürzt die Geschichte in sich zusammen.”

    Sicher. Aber wenn das “alles” ist, was Sie mit Ihrer Forderung, historische Studien sollten “in mathematischer Sprache formuliert” sein, meinen, ist es also – ehrlich gesagt – reichlich trivial, und ich wüsste nicht, welcher ernstzunehmende Historiker absichtlich die zeitliche Folge verletzen würde, also diesem Kriterium Ihrerseits nicht entsprechen würde …

  27. Marcel Mertz sagt:

    Christian Duerig 9. Februar 2015 um 18:08

    “Mit dem Widerspruchbeweis wird die angebliche Vermutung verworfen.”

    Sicher kann man eine reductio ad absurdum verwenden, um die Falschheit einer Aussage zu zeigen. Kein Einwand. Aber dafür muss man bereits inhaltlich etwas als wahr annehmen. Und was man jeweils als wahr annimmt, ist eben NICHT Teil der Mathematik oder der formalen Logik! Ansonsten müssten ja in der formalen Logik alle wahren Sätze der Welt enthalten sein und als Axiome bereit stehen – tun sie aber nicht.

  28. nobody sagt:

    @Christian Duerig
    Ihre Leier ist doch immer derselbe Quark:
    1. Sie gehen überhaupt nicht auf die Kritik an ihren Statements ein (dass die Natur nicht grausam sein kann), sondern unterstellen direkt nicht Berücksichtigung von irgendwas, dass überhaupt nicht zur Diskussion stand (in diesem Fall die Rolle der Kultur).
    2. Kommen Sie dann mit dem Friedrich Dürenmatt (der auch nicht zur Diskussion stand) und bemängeln seinen Pessimismus angesichts der Schöpfung (welcher auch nicht zur Diskussion stand) und bemängeln seine Fähigkeiten in ihren Lieblingsdisziplinen (was auch nicht zur Diskussion stand).
    3. Reden Sie dann von Staatsanwälten, die trickreich sein können (ja und?), der NSA, die anscheinend Terroristen stellt und von einem NFL-Spieler, welcher anscheinend Menschen getötet hat (inwiefern stand das zur Diskussion oder könnte irgendwas klären).
    4. Irgendwelche Platitüden (vor Gericht zählen nur Fakten, ich weiss wie leicht stehlen ist)
    5. Am Schluss noch die übliche Selbstbeweihräucherung mit einer Aufzählung von Wissenschaftlern, die ihrer Meinung nach intelligent sind (ja und?) und sie deshalb sich indirekt freilich auch als intelligent bezeichnen dürfen, da sie ja intelligente Wissenschaftler aufzählen.

  29. Marcel Mertz sagt:

    Ergänzung: Es ändert auch nichts daran, dass der inhaltliche Unsinn vorhin rein formallogisch nicht zu bemängeln ist. Er ist eben nur inhaltlich zu bemängeln; um diesen inhaltlichen Mangel (die Falschheit) zu zeigen, kann man sicher ein Beweisverfahren der formalen Logik verwenden.

    Aber die Inhalte muss man eben an die Stelle der Variablen einfügen – das ist doch der ganze “Witz” der formalen Logik, ja sogar ein Grund für ihren Namen – FORMAL – dass es egal ist, was für Inhalte man für p und q einsetzt, der Schluss als MP dennoch stets logisch gültig ist (und logisch gültig oder “valid” ist nun mal nicht dasselbe wie “inhaltlich wahr” oder “sound”).

  30. Grain sagt:

    @Duerig und Mertz

    mach Euren eigen Blog und lasst uns hier in RUHE.

  31. nobody sagt:

    @Christian Duerig
    Ja Herr Duerig – nur nicht jeder, der einen an der Waffel hat – ist ein Genie auf irgendeinem Gebiet. Es gab wohl auch ziemlich viele Leute, die sich ein Ohr abgeschnitten haben und trotzdem nicht so malen konnten wie ein Van Gogh.
    Ich glaube aber gerne, dass die ausschliessliche Beschäftigung mit “reiner” Mathematik zu gewissen Verhaltensstörungen führen kann.

  32. Marcel Mertz sagt:

    Christian Duerig 9. Februar 2015 um 18:24

    “Schauen Sie bei der Reinen Mathematik vorbei. Keiner Ihrer Einwände hält Stand.”

    Zeigen Sie mir, der sich mit der reinen Mathematik so gut auskennt wie angeblich hier kein Zweiter, warum keiner meiner Einwände Stand hält (behaupten Sie das nicht nur), und v.a.: lenken Sie nicht wieder vom Thema ab, indem sie von Conway und Konsorten erzählen (in diesem Punkt stimme ich Nobodys Posting vollkommen zu – Sie lenken immer vom Thema ab, wie ich unterdessen das Gefühl habe, immer dann, wenn Sie etwas NICHT mehr zeigen oder darlegen können, obwohl Sie stets behaupten, es zu können).

    Übrigens warte ich noch immer auf Antworten zu folgenden Fragen: Wie kann man aus der Evolutionstheorie “ableiten”, was moralisch richtig und falsch ist, und welche naturwissenschaftlichen Erkenntnisse ermöglichen es, in den von Ihnen genannten “Gewissenskonflikte” eindeutig zu entscheiden, was man tun soll? (Die eine Frage, die ich auch gestellt habe, nämlich die, wie Sie bei einem dieser Beispiele der “Gewissenskonflikte” entscheiden würden, als Meister des “richtigen Denkens” usw., erspare ich Ihnen jetzt freundlicherweise – weil ich eh weiß, dass da von Ihnen nie etwas kommen wird).

  33. Marcel Mertz sagt:

    Grain 9. Februar 2015 um 18:27

    “mach Euren eigen Blog und lasst uns hier in RUHE.”

    O.k., ich ziehe mich zurück, weil von Duerig sowieso nichts mehr Brauchbares kommt (auf Postings von anderen nehme ich mir aber weiterhin das Recht, zu reagieren). Entschuldigung an alle, die sich gestört gefühlt haben – auch wenn ich den Hinweis schon noch machen will, dass es jedem selbst überlassen ist, ob er etwas liest oder nicht (ich lese auch nicht alles von gewissen Blog-Teilnehmenden hier).

  34. nobody sagt:

    @Marcel Mertz
    Ihren “Fehler” habe ich auch schon zig mal in der Vergangenheit begangen. Im Endeffekt muss man bei Personen, die so “argumentieren” wie Herr Duerig, schon von Anfang an mal die Reissleine ziehen – indem man, wie Sie ja dies am Schluss machten, auf die simpelste Gesprächslogik (in der kennt sich unsere “Super-Logiker” anscheinend nicht aus) verweist.

  35. nobody sagt:

    @Christian Duerig
    “Das” entscheidende Sitzung – ist beendet.

  36. olive sagt:

    @ Marcel Mertz
    9. Februar 2015 um 18:34

    “auch wenn ich den Hinweis schon noch machen will, dass es jedem selbst überlassen ist, ob er etwas liest oder nicht ”

    Und den Hinweis machen Sie vollkommen zu Recht.

  37. nobody sagt:

    @Christian Dueirg
    Sie zaubern zwar keine surrealen Zahlen aus dem Hut – dafür eine grandiose “Null”-menge an Verständnis dafür, dass die Arithmetik nicht der “Stein der Weisen” ist und nie sein wird.

  38. nobody sagt:

    @Karl Martell junior
    “2 plus 2 gleich 5 behalte eins. So wurde ich wohlhabend”. Das nennt man nicht “Mathematik”, sondern Kapitalismus. Sie müssen wahnsinnig stolz auf ihre “Moralvorstellungen” sein – vor allem wenn sie ansonsten auch noch (wie oben gepostet) heuchlerisch in die Kirche pilgern und glauben, dass sie einem Typen namens Jesus folgen, der vor 2000 Jahren freilich nur als “Jugendsünde” die raffgierigen Wechseler aus dem Tempel rausgeschmissen hat.

  39. Neues aus der Märchenstiunde sagt:

    von Karlchen Junior: Wir lernten in der Primarschule 2 plus 2 gleich 5 behalte eins. So wurde ich wohlhabend.

    Wer’s glaubt, bleibt dämlich. Wieviel Lohn Martell seinen “Fachkräften” zahlt, verrät er wohlweislich nicht.

  40. nobody sagt:

    @Christian Duerig
    Sie tun permanent so als würden Sie “in Rätseln” für die “Eingeweihten” sprechen. Tatsächlich halten Sie sich noch nicht einmal an die gewöhnlichsten Kommunikationsregeln und versuchen durch Ihre Arroganz diese offensichtliche Schwäche zu überdecken. Bevor Sie mir “Lebensweisheiten” von Cantor und co. präsentieren – sollten Sie erst mal die “Fähigkeit” erlernen so zu kommunizieren, dass das Gegenüber überhaupt Lust generieren kann mit Ihnen ein Thema näher unter die Lupe zu nehmen.

  41. nobody sagt:

    @Christian Duerig
    Glauben Sie mir – selbst wenn dieses Reclambändchen und das YouTube Video interessant sein sollten – sind Sie ein verdammt schlechter Botschafter dieser messages. Lassen Sie Ihre scheiss Arroganz und üben Sie sich ein bisschen in Demut – z.B jedes mal wenn Sie aufs WC gehen müssen oder eine schöne Frau betrachten, die wahrscheinlich null Interesse an Ihnen hegt.

  42. Pasionaria sagt:

    Christian Duerig
    ” Sie müssen zur Kenntnis nehmen, dass es Menschen gibt, die nicht so ticken wie Sie.”

    > zum Glueck so; Hauptsache man tickt noch, was ich bei Ihnen doch bald in Frage stelle. Da muss irgend ein Stau stattgefunden haben.

    “Diesem Dürrenmatt fehlen Kenntnisse in Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Geologie, …. und und und. Er war nur ein Schriftsteller.” – Oh lá lá – und bitte was sind Sie NUR? Schriftsteller und Denker weniger, aber was denn sonst > nur?

    Uebrigens, seit ich weiss, dass die eigentliche Staerke der Mathematik auf dem Vermeiden jeder unnoetigen Annahme sowie auf ihrer grossartigen Einsparung an Denkarbeit (!) beruht, kann ich Ihre Logorrhoe immerhin besser einordnen…….

    .

    Marcel Mertz

    Welch (miitmenschliche?) Ausdauer Sie an den Tag legten, erstaunlich – jedenfalls bringen Ihre Beitraege doch viel Interessantes Trotzdem vermoegen auch diese nicht, Leute mit Verstand zu versehen, nicht Ihre Schuld.

    Uebrigens wie sagt E. Kaestner so schoen und auf CD wohl zutreffend: Man kann sich auch an offenen Türen den Kopf einrennen!

    .

    Alienus

    um 8.30h
    Jetzt endlich verstehe ich, warum die Bankomaten vor den Veranstaltungsorten des Dalai Lama’s jeweils mit Unrast und Dreck verschmiert sind! Leuchtet doch an diesen Bankomaten auf: Code (phon. > Kot) eingeben!!!

  43. Alienus sagt:

    @Pasionaria

    Bezüglich der Kack-Pillen “Seiner Heiligkeit” den Daumen hoch.

  44. Alienus sagt:

    @Pasionaria

    Meinste, man könnte nen Initialtext über @Christian Duerig beim Herr Stamm einrechen mit dem Titel: „Der «Mathekönig» Christian Duerig als tragische Figur“?

  45. Pasionaria sagt:

    Alienus
    um 21.04
    “Meinste, man könnte nen Initialtext über @Christian Duerig beim Herr Stamm einrechen mit dem Titel: „Der «Mathekönig» Christian Duerig als tragische Figur“?

    …..ganz bestimmt koennte man – kleine Korrektur nur “„Der «Mathekpapst» Christian Duerig als tragische Figur“.
    Aber den Text muesstest Du in Deiner akkuraten Hochsprache verfassen. Ich bin weder dazu faehig….., vorallem aber befasse ich mich lieber mit erhellenden als mit tragischen Figuren.

  46. Optimus sagt:

    @Marcel Mertz
    Man kann alles im Detail zerreissen, aber die Selbstanalyse bestätigt mir, dass ich gegenüber den Menschen, zu denen ich ein Mitgefühl empfinde, mich aus Freude ethisch richtig verhalte und gegenüber denen, die ich hasse ethisch falsch verhalte.

    Zuerst müsste man natürlich genau definieren was man unter Ethik versteht, jeder Philosoph hat dabei seine eigenen Ansichten und auch was man genau unter Mitgefühl versteht. Aber weil ich weiss, dass das in die uferlose Verwirrung führt, bleibe ich bei meiner vereinfachten Vorstellung, auch wenn es viele Ausnahmen gibt.

    Für mich ist vor allem auch ein anderes Kriterium wichtig, dass es mich fröhlich stimmt und dazu darf es nicht zu kompliziert sein. Aber trotzdem vielen Dank für das Einlenken in eine Diskussion darüber.

  47. Tschoni Tschernobül sagt:

    @ Christian Duerig
    Sie hätten schon wieder eine Katze gegessen, tönt es leise aus den dicken Dampfwolken der Gerüchteküche.

  48. andersen sagt:

    Natürlich tickt Herr Christian Duerig richtig, also, ich habe wegen Ihm kein Hirnblutung erlitten.
    Und ich mag wirklich Leute, die aus der Reihe tanzt.
    (Ein Schweizer, names Christian tanzt Boogie Woogie!).Das doch ein Segen!
    Vielmals ist es aber so, ein gelernter hat immer nur sein eigenes Universum erschafft.
    Das bleibt auch so.

    Nun, was aber das Problem bei Dalai Lama ist;
    Der Geist ist meist gegenwärtig mit alten Gedanken erfüllt-und nicht nur damit, sondern auch meist noch mit den alten Fremdgedanken von anderen.
    Darum, wie schafft der Dalai Lama dieser Spagat, sein Tibetanervolk beizubringen, dass ein Neues Denken, die einzige Chance und die Gelegenheit ist, zur Weiterentwicklung und Wachstum?
    Solche Fragen wäre eher angebracht, als ihm zuhören “müssen”.

  49. andersen sagt:

    Korrektur:
    Zuhören zu “müssen”.

  50. Pasionaria sagt:

    Optimus
    zu ‘Deinem’ heutigen Thema wieder einmal unser verehrter Albert:
    Das ethische Verhalten des Menschen ist wirksam auf Mitgefühl, Erziehung und soziale Bindung zu gründen und bedarf keiner religiösen Grundlage. Es stünde traurig um die Menschen, wenn sie durch Furcht vor Strafe und Hoffnung auf Belohnung nach dem Tode gebändigt werden müssten.