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Die Wahrheit über Gott

Hugo Stamm am Samstag den 14. Februar 2015
Hugo Stamm

Werbeplakat einer christlichen Organisation in England. Foto: Ludwig van Standard Lamp/Flickr

Das Leben ist oft ein Kampf gegen Ängste und Verletzlichkeiten. Uns wird fast täglich bewusst, dass wir umzingelt sind von Gefahren, die unsere Existenz bedrohen. Ein Unfall oder eine schwere Krankheit können uns aus der Bahn oder gar aus dem Leben werfen. Religionen und Glaubensgemeinschaften leben vom Bewusstsein der Menschen, dass nichts so gewiss ist wie die Endlichkeit – zumindest im Diesseits. Sie sind quasi die Versicherungen für ein Leben nach dem Tod. Sie sollen uns die Angst vor dem definitiven Aus nehmen. Die Angst vor der Vorstellung, dass es keine Seele geben könnte und dass nichts von uns übrig bleibt – ausser ein paar Spuren.

Doch taugen Religionen als Versicherungen im übersinnlichen Sinn? Zweifel sind angebracht, denn das Leben und die Wissenschaften – auch die Geisteswissenschaften – lehren uns, dass es nichts Absolutes gibt, also keine Wahrheit. Alles ist subjektiv und relativ. Auch der Glaube an ein höheres Wesen. Glauben heisst ja auch «für wahr halten».

Trotzdem postulieren die Religionsgemeinschaften und Heilslehren einen Absolutheitsanspruch. Ausgerechnet im religiösen und spirituellen Kontext, also im unfassbaren und numinosen Bereich, glauben wir an die Unverrückbarkeit der Offenbarungen, an die letzten Wahrheiten. Dabei ist nichts so relativ, oft auch spekulativ, wie religiöse und spirituelle Erkenntnisse.

Wie relativ diese Glaubenswahrheiten sind, zeigt sich im Umstand, dass es weltweit über 100’000 Glaubensgemeinschaften und Religionen gibt. Alle nehmen für sich in Anspruch, den einzig wahren Gott, die einzig wahre Heilslehre zu vertreten. Diese Götter haben sehr viele Gesichter und nichts miteinander gemein. Wie relativ die Gottesbilder sind, zeigt sich im Umstand, dass sie sich im Lauf der Menschheitsgeschichte gewandelt haben. Unsere Vorfahren beteten die Sonne an, weil sie realisierten, dass Licht und Wärme Leben spenden und das Überleben sichern.

Der Hinduismus geht von einer Vielzahl von Göttern aus, doch mit zunehmender Bildung und Erkenntnis veränderte sich das Weltbild: Der Monotheismus schien plausibler als die Vielgötterei oder der Pantheismus.

Aber auch die Konzepte der verschiedenen Religionen weisen erhebliche Differenzen auf und sind nicht kompatibel. Die Spanne der «religiösen Wahrheiten» könnte kaum grösser sein. Trotzdem hat keine Glaubensgemeinschaft Zweifel, ihre Heilslehre könnte falsch sein oder nicht der Wahrheit entsprechen. Egal, wie exotisch oder spekulativ sie ist. Dieser Umstand müsste Gläubige skeptisch machen. Doch es ist eben das Wesen des Glaubens, dass Zweifel als bedrohlich empfunden werden.

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580 Kommentare zu “Die Wahrheit über Gott”

  1. Bernhard Schlegel sagt:

    Ueli
    27. Februar 2015 um 18:49
    @Bernhard Schlegel
    Wieso können Sie nicht einfach auf meinen Demagogievorwurf an die Adresse der WeltWoche so reagieren, dass sie mit nachvollziehbaren Argumenten dagegen halten? Könnte es sein, dass Sie überhaupt keine Argumente besitzen und deswegen auf die Person spielen müssen?

    Ich melde mich bald bei Ihnen. Muss die Wäsche machen, kochen (also Burger braten) und aufräumen. Sonst setzt es was. Also bis demnächst…

  2. olive sagt:

    @Bernhard Schlegel

    ach so, ja, danke. In meinem Link sind es im Jahr 2014 tatsächlich weniger ( und mehr Adam, scheint beliebt zu sein ) aber das ist ja eigentlich nebensächlich, die Aussage ist die, dass Brüssel einen hohen muslimischen bevölkerungsanteil hat und dass das Auswirkungen auf die Stadt hat.
    Ein nostalgischer Artikel.

    Hab jetzt trotzdem die WW angeschrieben, wie sie sich zu dem Vorwurf von falschen Angaben stellen.

    Guten Appetit zu den Burgern.
    🙂

  3. Bernhard Schlegel sagt:

    Danke Olive
    Bin gespannt auf die Antwort!

    Alles Adams und Mohammeds in Brüssel?

    Was passiert, wenn man einen dieser Namen durch die Strasse ruft?

    Danke. Muss hurtig los… Ihnen auch guten Appetit!

  4. Pasionaria sagt:

    olive
    schoen zu wissen, liebe olive, wenn wir schon nicht die selbe Zeitungen lesen, dann uns doch an den selben Buechern erfreuen!!

    Du schreibst zurecht: “Aber wenn MSS im Vorwort sagt: “es ist leicht, Zyniker zu sein”, meine ich, manchmal ist es schwer, keiner zu sein, oder besser, schwer, nicht zu resignieren.”
    Wie heisst es so schoen: Zynismus ist der geglueckte Versuch, die Welt zu sehen, wie sie wirklich ist.

    .

    hm
    wirklich hm, hm….. – das gibt’s ja nicht: P. teilt durchaus Ihre Empoerung!

    Aus Ihrem gepostetem Link “…mais l’extrême-droite française tente aujourd’hui de l’exploiter, non sans mauvaise foi.” – dazu kann man nur sagen: …..la moyenne droite suisse > WW > tente d’exploiter les fantasmes populistes non sans mauvaise foi

    Als weiteres kleines, nicht unerhebliches Beispiel:
    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/SVP-macht-Stimmung-mit-falschen-len/story/28214443

    olive, das kannst Du doch beim besten Willen nicht gutheissen, alle, aber nicht Du!!

  5. olive sagt:

    @Pasionaria

    nein, das heisse ich nicht gut.

  6. Bernhard Schlegel sagt:

    Pasionaria

    Ich auch nicht. Und das auch nicht: Ihr Link:

    Laut PKS vom letzten Jahr verstiessen 81’682 Personen gegen das Strafgesetzbuch. Davon waren 38’161 Schweizer (47 Prozent) und 43’521 Ausländer (53 Prozent). Die Zahl der beschuldigten Personen aus dem Asylbereich beträgt 5875 (7 Prozent). Der Rest sind Ausländer mit festem Wohnsitz in der Schweiz (28 Prozent) und übrige Ausländer (18 Prozent).

    Hat Hugo Stamm vorher echt Bamberger gelöscht, weil er auf die richtige Handhabung der französischen Grammatik hingewiesen hat? Humorvoll zudem. Oder war das ein Fake?

  7. h29 sagt:

    Die Wahrheit über Gott
    Nun bin ich von Dürrenmatt’s ‘Physiker’ zu Spinosa’s Gott und schliesslich zu Einstein’s ‘Gott existiert’ gelangt; oder wie mein Gesprächspartner resümierte: Dann war Maradona für einen klitzekleinen Augenblick nichts weniger als Gott.

  8. Lustig sagt:

    Olive: Hab jetzt trotzdem die WW angeschrieben, wie sie sich zu dem Vorwurf von falschen Angaben stellen.

    Da meint jemand ernsthaft, dass Köppel nachdem er von der Lüge, er sei freisinnig, Abstand genommen hat, auch noch mit anderen Lügen und falschen Angaben, die er bisher verbreitet hat, aufräumt.

  9. Bernhard Schlegel sagt:

    Lustig

    Wie lustig ist das: Laut PKS vom letzten Jahr verstiessen 81’682 Personen gegen das Strafgesetzbuch. Davon waren 38’161 Schweizer (47 Prozent) und 43’521 Ausländer (53 Prozent). Die Zahl der beschuldigten Personen aus dem Asylbereich beträgt 5875 (7 Prozent). Der Rest sind Ausländer mit festem Wohnsitz in der Schweiz (28 Prozent) und übrige Ausländer (18 Prozent).

    Daten von Pasionaria

  10. Auf keinen Fall sagt:

    @Ueli: Mehr muss der geneigte Leser überhaupt nicht “wissen”, da hier all seine Vorurteile / Ängste so schön bestätigt werden und er sich mit geballter Faust fragen darf: “Wollen wir denn solche Zustände in Zürich!?”

    wollen wir solche Zustände in der Schweiz!!! Könnte diese drohende Niederlage evtl. noch abgewendet werden, wenn alle WW-Leser ihre Babys “Roger” nennen und damit diesen Namen an die Spitze katapultieren? Angesichts der geringen Zahl der zahlenden WW-Leser wohl eher nicht, der arme Herr K. sucht bereits verzweifelt nach einem lukrativen Nebenverdienst.

  11. Bernhard Schlegel sagt:

    Ueli

    Demagogen? Wo gibt es die nicht? Denken Sie ernsthaft, ich würde dem Porzellanpüppchen Köppel aufsitzen? Weit gefehlt. Aber er hat einige Schreiber an Bord, die nicht nur leer rumsülzen. Und das passt mir, ja.

    Pasionaria schwört sich auf den Tages Anzeiger ein. Voll okay! Gutes Blatt! Aber versteht Sie auch was die da schreiben? Kaum. Sie auch nicht, Ueli. Bei einem Bevölkerungsanteil von 25 Prozent sind 53 Prozent der Straffälligen Ausländer. Wieviele davon Muslime sind wird nicht publiziert. Demagogie? Fragen Sie sich lieber einmal ehrlich, ob Sie nicht einen sehr grossen Schatten haben in Ihrem Bewusstsein. Pasionaria frage ich das besser nicht, sonst ruft sie wieder laut und gellend: Rassist!!!

  12. Ueli sagt:

    Die paranoide Rechte ist in diesem Blog ziemlich übervertreten. Da werden 275 kleine Mohammeds schon als Gefahr fürs Abendland hochstilisiert und Stunden lang rum diskutiert obs nun 55 mehr oder weniger sind. Auf den Demagogievorwurf reagiert man entweder mit verhaltenem Schweigen oder frechen Beleidigungen.
    Herr Stamm sollte mal einen Impulstext über “rechte Ideologie als moderner Religionsersatz und Krisenphänomen der westlichen Gesellschaft” verfassen – dieser Text könnte ja dann kombiniert werden mit “Klerikalfaschismus als Zusammenbruchsphänomen der arabischen Welt”. So würden beide Seiten mal ihr Fett abkriegen und vielleicht erkennen, dass sie einiges gemeinsam haben.

  13. Beatrice Mayer sagt:

    @ Ueli
    27. Februar 2015 um 21:04

    “Die paranoide Rechte ist in diesem Blog ziemlich übervertreten.”

    Das glauben sie doch selber nicht, die paar Leutchen, die sich hier ermahnen und anklagen lassen müssen, weil sie die Weltwoche lesen.

    “Auf den Demagogievorwurf reagiert man entweder mit verhaltenem Schweigen oder frechen Beleidigungen.”

    Auf Ihre Demagogievorwürfe ist niemand verpflichtet zu antworten.

    Derjenige, der beleidigt, sind Sie, und zwar gleich mehrfach heute, zuletzt gerade weiter oben um 21:04.
    Sie dürfen jetzt Feierabend machen.

  14. Bernhard Schlegel sagt:

    Ueli

    Sorry, Sie checkens nicht. Oder wollen es nicht checken. Die paranoide Rechte sei in diesem Blog übervertreten. 275 kleine Mohammeds seien eine Gefahr für das Abendland? Ich würde jedem dieser Schnuckelchen einen Schnuller spendieren, wäre ich nicht völlig verarmt. Ueli, Sie sind voll SCHWARZWEISS drauf. Voll brutal. Voll schlimm. Junge! Ueli. Mann! Was ist Deine Lieblingsfarbe? Welches Tier findest Du voll cool. Wann hast Du zum letzten Mal herzhaft gelacht. Worüber?

    Denk darüber nach. Erzähl es mir und uns wenn Du magst und dann reden wir weiter. Sorry, ich duzte Dich. Sag mir, wenn dich das stören sollte,

    Gruss
    Pirat Bernhard

  15. Bernhard Schlegel sagt:

    Ueli

    Wenn Du nicht über Dich persönlich Dich ausführen willst, dann sag was dazu:

    Laut PKS vom letzten Jahr verstiessen 81’682 Personen gegen das Strafgesetzbuch. Davon waren 38’161 Schweizer (47 Prozent) und 43’521 Ausländer (53 Prozent). Die Zahl der beschuldigten Personen aus dem Asylbereich beträgt 5875 (7 Prozent). Der Rest sind Ausländer mit festem Wohnsitz in der Schweiz (28 Prozent) und übrige Ausländer (18 Prozent).

    Tages-Anzeiger, eingestellt von Pasionaria, die Vorkämpferin aller Minderheiten und Rotgrün-Gescheiten

  16. Bernhard Schlegel sagt:

    Aber Ueli

    Dazu wird nichts kommen von Dir. Weil es in Deinen Augen einfach ganz üble Propaganda ist. Oder: Weil nicht sein darf was ist. Auch von Pasionaria wird dazu nichts kommen. Allerhöchstens von unserem Zynikerclown hm. Und dann wird Pasionaria ihm wieder eine herzzerreissende Arie widmen. Und Sie springen darauf an und verfluchen den Blog als rechtsradikal.

    o Mann, o Frau

    Wann durchbrecht Ihr Euere ewige Schlaufe?

  17. Bernhard Schlegel sagt:

    Siehst Du Ueli, ich Sieze Dich schon wieder. Beweise mir einmal Deine grossartige Menschlichkeit Olive, Frau Mayer oder mir gegenüber. Geh einmal auf das Thema ein… Siehe 22:00 Uhr.

  18. Bernhard Schlegel sagt:

    Wenn Köppels zerbrechliche Strausseneier wirklich halten würden, was Chris von Rohr (!!!) verspricht, dann hätte er diesen Titel, inspiriert durch Pasionarias Tagi Artikel nicht versiebt und vergessen:

    DIE MINDERHEIT ÜBERTRUMPFT DIE MEHRHEIT!

    Laut PKS vom letzten Jahr verstiessen 81’682 Personen gegen das Strafgesetzbuch. Davon waren 38’161 Schweizer (47 Prozent) und 43’521 Ausländer (53 Prozent). Die Zahl der beschuldigten Personen aus dem Asylbereich beträgt 5875 (7 Prozent). Der Rest sind Ausländer mit festem Wohnsitz in der Schweiz (28 Prozent) und übrige Ausländer (18 Prozent).

    http://www.blick.ch/news/politik/chris-von-rohr-moechte-koeppel-als-bundesrat-ein-brillanter-geist-mit-strausseneiern-id3524716.html

  19. Pasionaria sagt:

    Bernhard Schlegel
    Es ist wirklich Zeit, das Thema abzuschliessen, Sie koennen den Abschnitt ueber Kriminelle > Auslaender > Schweizer…. noch mehrmals hier posten, ganz klar ist: jeder schweizer Gewalttaeter ist mir weit fremder als ein friedfertiger Fremder, die in unserem Lande in der Ueberzahl sind!

  20. gelesen sagt:

    Bernhard Schlegel

    Posten und Denken Sie nicht soviel Mist, da geht ja die schönste Blume daran zu Grunde!

  21. Ueli sagt:

    @Bernhard Schlegel
    Benn sagte mal: “Dumm sein und Arbeit haben, das ist Glück.”

  22. Ueli sagt:

    @Bernhard Schlegel
    Danke, Sie haben ja ihr Glück anscheinend schon gefunden.

  23. Bernhard Schlegel sagt:

    Ueli

    Kommen Sie. Sie sind kein Feigling. Das weiss ich. Ihr Lächeln von vorher war Beweis genug. Darum: Werden Sie konkret. Die Zeit läuft eh. Pasionarias Elfenzauber können Sie sich sparen. Schreiben Sie über die echte Scheisse. Bei Camus! Sie könnten Wortfetzen hinlegen, die Hugo Stamm an seine äussersten Grenzen bringen würde. Und der Skater ist seeeehr tolerant.

    Aber … er killt auch die Besten, gerade wenn sie die Besten sind.

    Ueli? Da isch d Taschtatur. Seg nöd so stur. Und such wird Schriftsteller. Aber bitte: Kein Intellektuelle. Bitte! Danke!

    Ueli

    Chum hinefüre!

  24. olive sagt:

    @Bernhard Schlegel

    Urs Gehriger hat tatsächlich einen älteren Link verwenden, den in der Welt
    http://www.welt.de/vermischtes/article2457701/Mohamed-jetzt-haeufigster-Jungenname-in-Bruessel.html

    Der Name boomt nicht nur in Brüssel:

    http://www.morgenpost.de/vermischtes/article1434834/Mohammed-ist-jetzt-beliebtester-Jungennamen.html

    Habe ihm geschrieben, dass ein solcher “Lapsus ” den “Haar-in -der- suppe- Suchenden einen Steilpass liefert, der WW Fälschung vorzuwerfen.

  25. olive sagt:

    @Bernhard Schlegel

    oder den:

    ht tp://8wdee.com/2015/01/31/muhammad-and-its-variant-translations-are-amongst-the-most-popular-names-in-the-world/

    Ob man solche Artikel gut heisst oder nicht

    http://www.katholisches.info/2014/08/26/mohammed-haeufigster-jungenname-in-london-die-zerstoerung-der-europaeischen-voelker-und-islamisierung-europas/

    es scheint keine Erfindung von paranoiden Rechten zu sein, dass der Islam sich stark verbreitet.
    Es ist eher so, dass es Realitätsverweigerung ist, wenn man das negiert.

    Aber man kann hoffen, dass alle diese Muslime sich unserer Säkularität zuwenden, wobei der Vorname Mohammed eher das Gegenteil anzeigt.

  26. andersen sagt:

    Der Islam verbreitet sich, ja mit Hilfe von nichtgeborene Muslime.
    Beispiel: Pierre Vogel oder die Illis.
    Und, die Extremisten, die für den “islamische Staat” kämpft, sind nicht mit der Name Muhammed getauft, sondern es sind Europäer, die rekrutiert wurde.

    Und, die Realität ist, dass die Europäer immer weniger Kinder kriegen oder gar keine.

  27. olive sagt:

    In ihrem neuen Buch schildert die Deutsch-Türkin ihren Weg in die Freiheit – und fragt sich, warum der deutsche Rechtsstaat so wenig motiviert ist, diese zu verteidigen.

    http://www.emma.de/artikel/necla-kelek-meine-persoenliche-himmelsreise-265529

  28. olive sagt:

    Necla Kelek in der aktuellen EMMA

    In den muslimischen Ländern haben wir nur Wächter und Denkverbote. Darum wäre es an uns Musliminnen und Muslimen in den freiheitlichen Ländern, unsere Chance zu nutzen: Endlich kritische Fragen auch an den Islam zu stellen! Wo, wenn nicht jetzt und nicht hier?

    Mit den türkischen Einwanderern sind auch politische Einstellungen eingewandert: rechtsextreme graue Wölfe, linksextreme Strömungen, religiöse Fundamentalisten – und alle miteinander sind türkische Nationalisten. Diese Minderheit der politisierten Türken hat sich organisiert und bestimmt hierzulande. Wir, die unabhängigen Türkischstämmigen, sind die einzigen, die nicht organisiert sind. Es sind die Anderen, die Einfluss ausüben auf die Regierung, die Parteien, die Medien. Sie sind die Wächter des Türkentums bzw. des Islams. Was auch damit zu tun hat, dass die Türkei ihre Landsleute nicht in die Freiheit entlässt. Sie werden beeinflusst und beobachtet. Muslime entlassen die Menschen nicht in die individuelle Freiheit. Darunter leide nicht nur ich.

    Der Islam verlangt Unterwerfung. Und die islamischen Eltern verlangen die Unterwerfung der Kinder, die Männer die der Frauen. Der öffentliche Raum ist Männersache, den Frauen bleibt das Private.

    Der Islamismus ist eine Zuspitzung des Islam, aber nicht von ihm getrennt.

    http://www.emma.de/artikel/aufgeklaerter-islam-necla-kelek-autorin-318495

  29. Bernhard Schlegel sagt:

    olive: “Habe ihm geschrieben, dass ein solcher “Lapsus ” den “Haar-in -der- suppe- Suchenden einen Steilpass liefert, der WW Fälschung vorzuwerfen.”

    Ja, es wird anscheinend immer haariger gewisse Fakten vorzulegen. Daneben ist es für eine Kioskheftlischriftstellerin ein leichtes 100 Mio. Bücher über einen reichen Macho und ein jungfräuliches Ding an die Frau (sic!!!) zu bringen. Vielleicht sollten wir alle unsere Geschäftsmodelle überdenken…

    Puh, habe gerade ein wenig die Schnauze voll von allem 😉