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Welcher Gott ist der richtige?

Hugo Stamm am Samstag den 10. Januar 2015
Indische goetter300

Viele Wesen bevölkern den indischen Götterhimmel, auch das halbe Tierreich ist vertreten. Bild: PD

An indischen Pilgerstätten manifestiert sich eine eindrückliche Volksfrömmigkeit, wie sich auf einer Indienreise durch Tamil Nadu zeigte. Auch wenn für uns intellektuell geprägte Besucher vieles befremdlich wirkt, ist die Hingabe der Pilger und Sadhus (hinduistische Mönche) berührend. Wenn die Pilger den Dämonen Opfergaben in Form von Lebensmitteln darbringen, während vor dem Tempel die Bettler Schlange stehen, gerät unser Wertesystem ins Wanken. Oder wenn Frauen vor einem mit goldenen Tüchern umwickelten schwarzen Stein (Lingam, Symbol für das männliche Geschlechtsorgan oder die schöpferische Kraft von Shiva) niederknien und inbrünstig beten, wirkt das Ritual fremd.

Wer den Hinduismus und Indien kennt, ist aber nicht erstaunt. Denn hier bevölkern viele Wesen den Götterhimmel. Da tummeln sich Inkarnationen der Inkarnationen der Hauptgötter. Alle Abkommen geniessen ebenfalls göttlichen Status. Bevölkert ist er auch vom halben Tierreich. Nandi Bull, der heilige Stier, wird gern als Kraftsymbol angebetet. Einen besonderen Platz nimmt aber auch Ganesh ein, der Elefantengott. Populär ist weiter Hanuman, der Affengott. Die heiligen Kühe, die die Strassen bevölkern, sind ohnehin legendär.

Manchmal wirkt die Verehrung gar kurios. So besuchen viele Pilger in Deshnoke, Rajastan, einen Tempel, in dem Ratten verehrt werden. Tausende dieser Nager wuseln durch die heiligen Hallen. Sie alle sind wohlgenährt, denn sie werden von den Pilgern reichlich gefüttert.

Uns erscheint die Anbetung von Tieren wie eine Frühform einer Religion oder eines Glaubens. Bekanntlich entrümpelten die späteren Weltreligionen den Himmel von Mond, Sternen, Dämonen, Tieren und vielen Untergöttern. Schliesslich mündete die Entwicklung in den Monotheismus. Doch ist der Hinduismus deshalb eine archaische Religionsform? Dürfen wir uns ein Urteil anmassen?

Wenn man die Frage konsequent zu Ende denkt, spielt es vielleicht gar keine Rolle, ob man einen monotheistischen Gott oder Nandi Bull anbetet. Denn über das Wesen von Gott können wir nur spekulieren. Der Glaube an höhere Wesen ist immer eine Projektion. Den Gläubigen geht es dabei in erster Linie darum, ihre Hoffnungen und Sehnsüchte auf eine göttliche Instanz zu lenken, ihr die Ängste zu übergeben, Trost zu suchen, Hilfe zu erhoffen und die Furcht vor dem Tod zu teilen.

Gebete haben also weniger mit Gott als mit den Gläubigen selbst zu tun. Wären wir angstfrei, hätten wir kaum ein Bedürfnis, uns den göttlichen Wesen anzuvertrauen. So hilft uns der Glaube, Leid und Elend auf der Welt besser zu ertragen. Dabei spielt es für den einzelnen Gläubigen wahrscheinlich eine untergeordnete Rolle, ob er seine Sehnsüchte auf Ratten oder einen monotheistischen Gott projiziert.

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133 Kommentare zu “Welcher Gott ist der richtige?”

  1. Optimus sagt:

    Welcher Gott ist der richtige???

    Es gibt nur einen richtigen Gott, das ist der, der einem das Leben erleichtert.
    Durch blinden Glauben findet man aber nicht den richtigen Gott, dafür hat uns Gott den Verstand gegeben, dass wir den selber finden.

  2. Ellen sagt:

    Es ist ein altes Spiel von Herr Stamm: Fakten, Erlebtes, Persönliches wird zu einer qualitativ verwässerten Suppe vermischt und im Blog platziert. Einmal so in die Oeffentlichkeit getragen, wird der Inhalt mit entweder frenetischem Eifer oder angewidert von den Kommentatoren aufgenommen. Herr Stamm hält sich heraus. Das ist für mich nichts anderes als Brot und Spiele, ein neues digitales Forum Romanum. Dabei wäre die Religion ein gesellschaftlich wertvolles Thema, welches sich lohnen würde, etwas differenzierter zu betrachten. Er Stamm ist seit den 80er aktiv.Heute schreiben wir 2015. Und man merkt ihm seine Müdigkeit der Thematik gegenüber leider etwas an.

    @Ueli: Ich betreibe keine Taktik. Es ist meine kleine persönliche Meinung. Es lebe die Meinungsfreiheit, auch wg. Je sui Charlie. Keineswegs möchte ich damit, Herr Stamm seine persönliche Meinung verbieten oder in Frage stellen. Aber es ist eben so, dass er einen öffentlichen Blog bei einer sehr grossen Zeitung betreibt. Im Gegensatz zu mir.

    @simplicius: Zu welcher Zeit genau waren Sie Kolonialherr in Indien und vertraten die Britische Krone? Indien ist seit 1947 von Grossbritannien unabhängig. Das ist vor 67.6 Jahren. Der Britische Raj dauerte von 1858 bis 1947, also 89 Jahre. Die East India Company umfasst die Jahre 1757 bis 1858, 101 Jahre. Ich kenne mich nicht nur mit Indien aus, sondern habe auch einige Jahre dort gelebt. Und ich kaufe Ihnen den Kolonialherr nicht ab. Sorry.

    Herr Stamm weilt einfach zu oft in Indien, für dass er es eigentlich nicht mag. Das ist es eben, was mit Indien aus einem macht. Man mag es nicht, aber loslassen will es einem auch nicht. Meine zwei Rappen zum Thema.

  3. Ellen sagt:

    Upps da war ich zu schnell, Simplicius. Ich entschuldige mich. Selbstverständlich waren nicht Sie der Kolonialherr, sondern sonst irgendeiner.

  4. olive sagt:

    @ Ueli
    10. Januar 2015 um 17:43

    “Ein Politiker wie Gandhi konnte in Indien u.a. deswegen einen mehr oder weniger gewaltlosen Protest gegen die ehemalige Kolonialmacht organisieren”

    Das konnte er . Ob er daneben in irgendeiner Weise ein Vorbild war, überlasse ich Ihrer Einschätzung

    http://www.zeit.de/2014/40/arundhati-roy-indien-gandhi-kastensystem

    Gandhis vergiftetes Erbe

    Er schrieb mit einem schockierenden Ausmaß von Verachtung über schwarze Afrikaner, indische Leibeigene, Unberührbare, Arbeiter und Frauen. Die längste Zeit seiner 20 Jahre in Südafrika hat er damit verbracht, um die Freundschaft des weißen Regimes zu werben, bis hin zur Erklärung, er wünsche sich eine “imperiale Brüderschaft” mit den Briten.

    Eine indische Ikone, die offenbar, wie Mutter Teresa, noch so gerne die bestehenden Verhältnisse zementieren mochte.

  5. Häfliger sagt:

    Wenn ich mal Zeit habe, dann mache ich mich auf die ” Rohner ” – Socken : um den richtigen GOTT zu finden!
    Wenn ich ihn gefunden habe : dann trinken wir zusammen es feins Käfeli !

  6. fakir sagt:

    eyeh asher eyeh

    dreifaltig ist die liebe göttlichkeit (gottvater-gottsohn-gottheiligergeist / shiva-parvati-ganesha / …)

    eyeh asher eyeh

  7. Ellen sagt:

    @Olive: Gandhi pflegte über Subhas Chandra Bose auch enge Kontakte zu Nazi Deutschland. Man erhoffte sich dadurch die Briten zu entmachten bzw. einen gemeinsamen Feind zu bekämpfen. Er war auch dafür bereit, die in Indien ansässige jüdische Bevölkerung “auszuliefern”. Trotzdem gibts fast überall in Indien eine M.G. Road (Mahatma Gandhi Strasse). Man möchte die problematische Seite ausblenden, und seinen Held so erhalten, wie es am meisten dem Land dienlich ist.

    Religionen haben auf die Länge betrachtet mehr Schaden angerichtet, als den Menschen Seelenheil gegeben. Es liegt in der Natur des Menschen, die Religion nicht verstehen zu wollen oder können. Gott lacht sich vielleicht darüber ins Fäustchen. Was wissen wir Menschen schon darüber wer oder was Gott ist?

  8. taj mahal sagt:

    F r e e T i b e t .

  9. Klara Brunner sagt:

    @ roland k. moser

    Ja, ich verstehe Ihre Aussage.
    Das eine ist eben Menschenwerk von dem ich mich losgesagt habe und das andere ist Religion für die es keine Kirche und keine Institution braucht. Eine Definition Gottes in Personam empfehle ich niemandem zu machen.
    Das indische Pantheon ist mir durch Lesen zugänglich geworden und ich gehe davon aus, dass jeder einzelne Gott ein göttlicher Aspekt ist.
    Wenn ich solche Bilder sehe, denke ich immer an Schultz von Thun “Miteinander Reden”. Wenn man sich selbst unter die Lupe nimmt ist man selbst ein höchst komplexes Wesen mit ganz unterschiedlichen Persönlichkeitsanteilen; diese Persönlichkeitsanteile könnte man denn ähnlich darstellen, wenn man das bildlich tun würde.

    Ich bin der ich bin steht da geschrieben weil der Name Gottes unaussprechlich sei. Gott ist doch eigentlich so etwas wie ein Attribut, das man jemandem oder etwas zuweist den man eigentlich gar nicht definieren kann weil unfassbar, über unsere Möglichkeiten hinausgehend.

    Darum schätze ich all die die quasi in kleine Kästchen einteilen nicht sonderlich. Widmer hat mal gesungen (bei Mani Matter) Äs git Roti, es git Gälbi, es git Schwarzi und äs git ou Dunkelwissi aber alli mache tick-tack uu s’sii alli alli gliiich.
    Alle gleich langweilig, gleich eingeschränkt, gleich kleinkrämerisch……Wenn man jedes Detail so genau benennen können muss verpasst man all die gewöhnlichen Wunder die im tatsächlichen Leben durchaus vorkommen, dann hat man keine Träume mehr, denn die wären ja nicht einzustufen.

  10. Ueli sagt:

    @Ellen
    “Was wissen wir Menschen schon darüber wer oder was Gott ist?” Wahrscheinlich mehr als Sie sich vorstellen, da der Mensch höchst wahrscheinlich das Konstrukt “Gott” überhaupt erst ins Leben rief und nicht umgekehrt und der Mensch sich durchaus folgerichtig seine Götter (auch den christlichen) immer mit menschlich allzumenschlichen Attributen / Verhaltensweisen versehen vorstellte (als universaler “Baumeister”, zürnend, rächend, liebend, vergebend u.s.w.)…
    Falls wir etwas über die Götter “wissen” wollen – müssen wir also nur ihren “Schöpfer” aka die Menschheit studieren und schon ist die ganze Sache nur noch “halb so kompliziert” wie sie auf den ersten Blick erscheinen mag.

  11. Tom Bola sagt:

    wiele menschen (hier…) wissen nicht mal, dass sie nichts wissen.

    GLAUBE – HOFFNUNG – LIEBE

  12. simplicius sagt:

    @ellen
    Danke für die akribische Aufrechnung der Kolonialzeit Indiens sowie der Beförderung zum Kolionalherrn, sie Scherzbold.

    Die Quelle zur Aussage jenes Kolonialbeamten habe ich nicht mehr gefunden – oh Schande.
    Jedenfalls war es einige Zeit nach der Unabhängigkeit.
    Ob sie mir diese Aussage abnehmen oder nicht , bleibt ihr ureigenes Problem

    Jedenfalls kann ich wohl an der Dauer meiner Indienaufenthalte nicht mit ihnen Schritt halten, sie langzeiterfahrener Ex-Indian Resident

  13. Pasionaria sagt:

    @ all
    Witzig festzustellen, dass sich die meisten unsachlichen Kritiker an H. Stamm als Atheisten ausgeben – sowas Bescheuertes und vorallem Unehrliches, um nicht Luegnerisches zu sagen. Denn all diese kommen mir wie Hunde vor, denen man auf den Schwanz tritt, welche darauf zaehnefletschend zubeissen.
    Wenn jemand in seinem Glauben, aber auch Unglauben gefestigt waere……, koennte er sich Stamm’s Fragen und Herausforderungen problemlos, argumentativ und in Anstand stellen.

    Herr Stamm sie kommen mir wie ein (Geistes-) Blitz vor, der gelassen den Donner darauf ueber sich ergehen laesst.
    Danke fuer Ihren nicht immer einfachen Einsatz und Ihre Unermuedlichkeit. Sie ermoeglichen uns damit (meist…) interessante Diskussionen.

  14. zum Standard geworden sagt:

    spots
    Wdhlg Arno Gruen Teleakademie
    h ttp://www.tele-akademie.de/begleit/ta141019.htm
    das (zum Standard zu werden) passiert leider gerade auch dem, der durch die Reglementierung des hier und so bekannten Protestantismus geht
    viele dieser Glaubenshirnis haben eine Vorliebe, Empfinden und Empathie, Intuition und SINNE abzugeben..(und sind Nerds oder IT-Spezialisten :- ) )
    die vielen neueren Reli-Versuche rund um den Erdball sind sicher nicht “so gut” wie die richtigen Primitiven.
    Niemals würden sie unter der Erde derart verkabeln und “Welten” ganze STockwerke tiefer einrichten, VERLETZEN….
    sie sind auf andere Weise verbunden mit sich selbst, mit anderen und mit dem Universum
    _____
    In der “ältesten Demookratie” gibt es laut Insidern viel zu tun!
    _____
    Prof. Dr. Vallabhbhai Patel “Dein, mein, aller Glück”

  15. zum Standard geworden sagt:

    mir wärs zu viel….
    Vallabhbhai Patel schreibt bei
    h ttp://www.atheisten-info.at
    über
    Indische Religionen
    Warum sollten wir uns über die Weltrelgionen informieren?

  16. zum Standard geworden sagt:

    für mich ist der Sinn des Lebens nicht das Glück (allen Selbstoptimierern und Nichtscheiterndürfern entgegen), sondern das Leben.

  17. Richard sagt:

    Hugo Stamms Frage nach dem richtigen, hat katastrophale Folgen. Die Rede von Wahrheit führt zwangsläufig zu Krieg. Wie viele Millionen Menschen wurden im Namen der Wahrheit ermordet, verbrannt, gefoltert, verstümmelt?
    Die Wahrheit gibt es nicht. Jeder baut seine eigene Wahrheit. Wann erkennen die Menschen das endlich? Womit sollen wir denn eine “objektive” Wahrheit verifizieren? Wir können Hypothesen höchstens falsifizieren, sie aber nicht als absolut richtig beweisen.
    Wer von Wahrheit spricht, versucht andere Meinungen zu dominieren und anders denkende Menschen zu beherrschen. Ohne den Begriff Wahrheit wäre eine Welt in Frieden vielleicht möglich.

  18. Optimus sagt:

    @Richhard
    Hugo Stamm fragt nicht nach der Wahrheit, sondern appelliert an die Vernunft, indem er aufzeigt wohin unvernünftiger Wahrheitsglauben führt. Haben sie eine bessere Idee den Menschen zu helfen?

  19. olive sagt:

    Danke Optimus

  20. Optimus sagt:

    @Pasionaria
    Ich frage mich auch, warum Hugo Stamm so sehr kritisiert wird. Wenn ich aber die Kritik lese wird klar, dass es nur eine Charakterschwäche der Kritiker ist, ein Minderwertigkeitskomplex der mangels Intelligenz keinen anderen Ausweg findet.

  21. Häfliger sagt:

    Wer ist Gott? – Diese Frage können die Dummen und die Minderwertigen nicht beantworten?

    Vreneli kann es !

    Als im Religionsunterricht der Pfarrer fragte : ” wer ist Gott? ”
    Da rief Vreneli: Gott ist eine Gabel!
    ” Nein nein, ” sagte der Pfarrer ,” aber Vreneli !! Ich sagte letzte Stunde doch: Gott ist der SCHÖPFER ! ” – Da rief Vreneli laut: ” ich ha doch gwüsst das es Öppis us de Chuchi isch! ” Nun schreibt es euch hinter die Ohren : Gott ist der Schöpfer ! Ave ave – beim Barte des Propheten –

  22. hoppla sagt:

    Hoppla

    @Optimus

    Sind Sie hier (12. Januar 2015 18:36) nicht selbst zum Kritiker geworden?

  23. Bernhard Schlegel sagt:

    Gott, Allah, etc.

    Wir haben ihn (Gott oder die Götter) aufgeschrieben. Weil wir uns selbst nicht ertragen. Wir haben übermenschliches erfunden, weil wir uns als Menschen nicht ertragen. Auch die Menschenrechte genügen nicht.

    Wir lassen zehnjährige Mädchen sich sprengen. Wir lassen zehnjährige Jungen in tiefsten Stollen Material für unser Iphone schöpfen.

    Wir alle sind sehr krank. Staatsmänner und Staatsfrauen gehen Schulter an Schulter.

    Und verkaufen Waffen in Krisengebiete. Auch wir Schweizer. CVP ganz vorne dabei.

    Der Mensch hat sich satt. Er will die Menschheit töten. Die letzte Hoffnung: Profit für einzelne.

    Ja, ein Mensch von Würde muss nur noch eines: Kotzen!

    Er will die Speise nicht in solchem Körper.

    Heilung bringt alleine Wissenschaft. Checkt das oder verreckt.

  24. Optimus sagt:

    @hoppla
    Eine Ursachenanalyse ist keine Kritik. Man kann sie allerdings als Kritik auffassen, wenn man sich davon betroffen fühlt.

  25. Häfliger sagt:

    @ B. Schlegel

    Sie sind ein w e i s e r Mensch! Gute Predigt : Chapeau!

    Ich habe das Chäs- Chüechli das WC runtergespühlt!
    Muss auch immer kotzen!

    Ave ave – beim Barte des Propheten!

  26. Bernhard Schlegel sagt:

    Häflinger

    Scheiss auf den Bart.

    Schade um das Chäschüechli.

    Aber kotzen muss ich auch. Immer wieder. Scheissangewohnheit. Aber es wird mir wirklich übel. Immer mehr.

    Eigentlich ist mir nur noch schlecht. Ich glaube nicht, dass ein Doc das beheben kann.

    Aber vielleicht gehe ich trotzdem mal vorbei.

    Wenn ich Merkel und Hollande sehe Hand in Hand mit Schwerverbrechern, wird mir sehr schlimm übel. Ob es ein Medikament gibt? Die Anwendung der Menschenrechte auch im eigenen Volk? Ich glaube nichts mehr.

    Der Tod kann durchaus der Schlaf sein, den sich jeder Mensch auf Erden wirklich wünscht.

  27. Bernhard Schlegel sagt:

    Häflinger

    Suizid ist kein Weg. Wir müssen sterben wie ein Tier. Verenden. Wir sind Tiere.

    Kinder sind wunderbare Tiere. Sie freuen sich auf das Erwachen.

  28. Häfliger sagt:

    @ B.Schlegel

    Wie wäre es mit einem Spaziergang statt Sendungen mit diesen Politikern zu schauen?
    Die Natur tut immer gut und beruhigt die Nerven!
    Sind wir stolz auf unsere Demokratie in der Schweiz und auf die gescheiten Politiker, wie zb. Burkhalter und Sommaruga!
    Ein Gespräch mit dem Hausarzt könnte Ihnen auch helfen abzuklären, warum es ihnen nicht gut geht.
    Im Notfall kann ich Ihnen die Adresse geben von einer Freundin die Ärztin ist.
    Ich denke, dass wir keine Tiere sind, wir sind Menschen, wir haben ein Bewusstsein und eine Verantwortung! Nun schlafen Sie gut ! Morgen ist ein neuer Tag : es lohnt sich zu leben und es gibt viele wunderbare Dinge zu erleben! Grüssli

  29. Richard sagt:

    @Optimus: Wer nach dem richtigen Gott fragt, sucht die Wahrheit. Meine Idee, den Menschen zu helfen? Akzeptieren, dass es DIE WAHRHEIT nicht gibt. So – und ich höre jetzt auf, dieses Wort weiter zu benutzen.

  30. Maranatha sagt:

    @ Roland K. Moser

    Jesus ist nicht jeder. Ausserdem wieviele Beweise brauchen Sie noch für dessen Existenz? Mit den Religionen ist so eine Sache, alle wollen die Exklusivität aber es gibt nur ein Originales.

    Jesus selber sagt von sich: Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte.

  31. hoppla sagt:

    @Optimus: Sie haben meinen letzten Post an Sie überhaupt nicht verstanden. Wenn ich die Frage aufwerfe, ob Sie hier nicht selbst zum Kritiker werden, dann werfe ich die Frage auf, ob man dann nicht alle Punkte, die Sie den Kritikern vorwerfen, nicht auf Sie selbst anwenden müsste.
    Übrigens: Polemik ist noch lange keine Ursachenanalyse. Und eigentlich steht ja die Frage im Raum, welches der richtige Gott ist. Wie ich schon vor ein Paar Tagen erwähnt hatte, müsste man hierzu die verschiedenen Glaubenssysteme vergleichen. Das wäre ein Buch Wert.

  32. Bernhard Schlegel sagt:

    Häflinger

    Vielen Dank!

    Aber Tiere sind wir schon.

    Denken Sie darüber nach.

  33. Häfliger sagt:

    @ B.Schlegel

    Es stimmt es bitzeli : wir schlafen wie die Murmeltiere – wir brüllen wie die Affen- wir lassen die Sau ab – wir sind Angsthasen
    usw.
    Trotzdem : als Menschen sind wir verantwortlich für unser Tun und Lassen!
    Ich denke immer darüber nach, wie ich mein Leben gestalten soll! Selber denken , kritisch sein – aber auch tolerant und lernfähig bleiben.

  34. Optimus sagt:

    @hoppla

    Zur Frage: Welcher Gott ist der richtige?
    Es gibt nur einer, der das klären kann und das ist Gott selbst und da er das nicht tut, gibt es nur Fantasiegötter und keinen richtigen.

    Meine Ursachenanalyse bezog sich nicht auf sie, sondern auf die beleidigenden Angriffe auf HS.

  35. Michael Bamberger sagt:

    @ Häfliger

    “Ich denke, dass wir keine Tiere sind, wir sind Menschen, wir haben ein Bewusstsein und eine Verantwortung!”

    Bernhard Schlegel hat völlig recht mit seinem Einspruch gegenüber Ihre These, denn:

    “Der Mensch (Homo sapiens) ist nach der biologischen Systematik ein höheres Säugetier aus der Ordnung der Primaten (Primates). Er gehört zur Unterordnung der Trockennasenaffen (Haplorrhini) und dort zur Familie der Menschenaffen (Hominidae).” (Wiki)

    “Lange Zeit wurde vermutet, dass Ich-Bewusstsein allein bei Menschen vorkomme. Inzwischen ist jedoch erwiesen, dass sich auch andere Tiere, wie etwa Schimpansen, Orang-Utans, Rhesusaffen, Schweine, Elefanten, Delfine und auch diverse Rabenvögel im Spiegel erkennen können,…” (Wiki)

    Und was die Verantwortung untereinander gegenüber den anderen Mitgliedern der Spezis anbelangt, genügt ein kurzer Blick ins vielfältige Tierreich, siehe dazu u.a. Elefantenherden, Ameisenstaaten, u.s.w.

  36. Bernhard Schlegel sagt:

    @Bamberger

    Danke für Ihre Erläuterungen und Ausführungen um 9:34 Uhr.

  37. Häfliger sagt:

    @ M. Bamberger

    Danke für diese Infos!

    Die HAPLORRHINI möchte ich kennenlernen – ( falls diese nicht ausgerottet wurden ) – ich muss wieder mal in den Zoo!

    Doch ab irgendeinem Zeitpunkt fingen die Menschen an, anders ” zu ticken ” wie diese Affen, oder nicht?
    Wir Menschen sind enorm gefährlich geworden! Zugleich denken wir, wir seien ” das Ebenbild Gottes ” – Uff….es ist nicht leicht , ein Mensch zu sein – denken zu müssen und sich selber ein Rätsel zu bleiben!

  38. Michael Bamberger sagt:

    @ Häfliger

    “Zugleich denken wir, wir seien ”das Ebenbild Gottes”

    „Wenn Dreiecke einen Gott hätten, würden sie ihn mit drei Ecken ausstatten.“ (Charles-Louis Baron de Montesquieu)

  39. Optimus sagt:

    @Michael Bamberger
    Bei ihrer Aussage fehlen noch zwei Ergänzungen:
    Der Mensch besitzt noch eine ausgebildete Einbildung und eine eingebildete Ausbildung.

  40. Klara Brunner sagt:

    @ wen’s interessiert

    Noch was zur Foto neben dem Text. Das ist doch eine tolle Foto, die ist aussagekräftig. Es ist das Spiegelbild in das wir hineinblicken und da all die Götter erkennen, die in uns selber wirken. Shiva ist übrigens ein ziemlich sympathischer Typ, er würde nichts einzuwenden haben wenn ich ihn so bezeichne. Überhaupt sind die iindischen oder die Götter des Hinduismus irgendwie nahe am Menschen dran. und die meisten sind eigentlich ganz nett.

  41. Klara Brunner sagt:

    Und da braucht man nicht nach dem richtigen Gott zu fragen, weil alle zusammen resp. ihr Zusammenspiel ist nicht wegzudenken. Sonst würde gar nichts mehr funktionieren.

  42. Maranatha sagt:

    @ Michael Bamberger

    Gott Vater, Gottes Sohn und den Heiligen Geist (Dreieinigkeit). Da haben wir das Dreieck. Charles sowieso hatte doch Recht.
    Bitte nicht vergessen, dass Gott der Mensch über die Tiere gesetzt hat und nicht umgekehrt Herr Bamberger.

  43. Tetraeder sagt:

    Maranatha
    Auch die dreieckigen Pyramiden mögen von Bedeutung sein.

  44. was bleibt? sagt:

    h ttp://www.zeit.de/zeit-wissen/2015/01/abschied-trauer-vergaenglichkeit-psychologie

  45. Michael Bamberger sagt:

    @ Tetraeder

    “Auch die dreieckigen Pyramiden mögen von Bedeutung sein.”

    Diese Bauwerke haben eine quadratische Grundfläche welche Polygon genannt wird.

  46. Prismenspiegel sagt:

    Das Volumen eines Tetraeders kann einem Drittel eines Prismas entsprechen.

  47. olive sagt:

    @ Maranatha
    12. Januar 2015 um 23:08

    “Jesus selber sagt von sich: Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte.”

    Da andere Ähnliches auch gesagt haben, kommt man doch sehr ins Grübeln.

  48. Klara Brunner sagt:

    @ robert

    Ganz richtig. Die Wahrheit gibt es nicht. Man kann miteinander einen Konsens finden aber die Wahrheit mit Sicherheit nicht. Ein grosses Thema…..über das man stundenlang diskutieren könnte.

  49. Klara Brunner sagt:

    @ olive

    Da das Reich Gottes mit keinem der das verkündigt hatte “gekommen” ist war wohl keiner von ihnen “der Richtige” oder eben alle. Sie hatten wohl alle Charisma und konnten Menschen an sich binden. Sie waren wohl alle den Menschen ihrer Zeit Vorbild und “Hilfe”. So gesehen wäre das für Rechtgläubige kein Diskussionsthema. Denn das ist nun mal möglich und heute nicht mehr wirklich relevant.
    Wie jemand hier erwähnt hat müsste man bei all den Heiligen Schriften mal über die Bücher um sie zeitgemäss interpretieren zu können. Was vor tausend oder hundert oder 10 Jahren gesellschaftliche Gültigkeit hatte hat es eben jetzt nicht mehr. Jedenfalls wäre, was vor 10 Jahren als verbindliche “Wahrheit” angenommen worden war, näher an unserer heutigen Wahrnehmung als das was vor 1000 Jahren normal war. Das ist zwar eine Binsenwahrheit aber irgendwie habe ich immer mal wieder das Gefühl, das entziehe sich so manch einem Verständnis. Oder dann könnte man auch sagen “Denken ist Glückssache”.